Nr. 32 Mittwoch, 10. Februar 1915. 134. Jahrgang. Mbacher Zeitmg p»biül»li8 l> li Für die Z^fieUmig i«» H«>,« ««nzMng 2 k. - Kns»,<,«n^g,bUl,r: ZNv lltme In!«a«! »i« ,u v!« Zeile» »0 l>, gröhe« per Z?!ll 1« b; bti bftetm Witd«l,vlu»ue!l p »usnahme d« Eonn und Feiertasse Ke Kdmlnlftrat»-»» beftn»« stch We^ Nedaktion 52. Amtlicher Peil. Seine k. und k. Apostolische Majchät haben nachstehende Allerhöchste Handschreiben allergnädigst zu erlassen geruht: Lieber Freiherr von Vurian! Indem Ich Meinen gemeinsamen Finanzmülistcr Dr. Leon Ritter von Vilinsli laut des zu Ihrer Kenntnisnahme mitfolgenden Handschreibens über seine Bitte von diesem Amte in Gnaden enthebe, ernenne Ich den Geheimen Rat Ministerpräsidenten a. D. Dr. Ernst von Körber zu Meinem gemeinsamen Finanzmimster. Wien, am 7. Februar 1915. Franz Joseph in. p. Burian in. p. Lieber Dr. Ritter von Vilinsti! Über Ihre Bitte, von dem Amte Meines gemcin-famen Finanzministers enthoben zu werden, genehmige Ich in Gnaden die von Ihnen erbetene Enthebung. Bei diesem Anlasse spreche Ich Ihnen Meine Anerkennung und Meinen Dank für die treuen Dienste aus, die Sie als Mein gemeinsamer Finanzminifter mit patriotischem Eifer und in aufopfernder Hingebung Mir und der Monarchie geleistet haben. W l cn, am 7. Februar 1915. Franz Joseph m. p. Buriaii iu. p. Lieber Dr. von Körb er! Ich ernenne Sie zu Meinem gemeinsamen Finanz-minlfter. Wien, am 7. Februar 1915. Franz Joseph ni. p. Nurian in. p. Mchtcrmtlichsr Ueil. Deutschlands Kampf gegen England. Man schreibt der „Pol. Korr." aus Berlin: Durch eingehende Berichte von Augenzeugen ist zur Genüge klargestellt worden, wie die englischen Mitteilungen, daß alle Schiffe des englischen Geschwaders nach dem letzten Seegefecht bei Helgoland zurückgekehrt seien, zu verstehen sind. Es kann keinem Zweifel mehr unterliegen, daß tatsächlich ein englischer Panzerkreuzer seinen Untergang gefunden hat, daß aber die englische amtliche Verichl.^ erstattung ihm dasselbe Schicksal zu bereiten wünscht wie dem berühmten „Audacious", dessen Verlust vor Hunderten von Engländern sich zutrug, ohne daß er bisher von amtlicher Stelle aus eingeräumt worden wäre. Hat es einen Zweck, diese bemerkenswerte .Haltung der englischen Admiralität zu kritisieren, so kann man nur zu dem Schlüsse kommen, daß in London sich allmählich die Empfindung Bahn bricht, die deutsche Flotte sei doch nicht ein so verächtlicher Faktor, wie man zuerst angenommen oder wenigstens vorgegeben hat, und daß man weiteren Kreisen der Bevölkerung von dieser Einsicht nicht allzuviel mitteilen mochte. Freilich dürfte es nicht das letzte Mal sein, daß sich ebenso die maßgebenden Stellen wie die öffentliche Meinung im vereinigten Königreiche über die Art der deutschen Kriegführlmg in cino schönfärberische Selbsttäuschung versetzten. Nach der bekannten Unterredung des Großadmirals von Tirpitz mit einem amerikanischen Journalisten bespöttelte man an der Themse die Ankündigung, die deutsche Flotte werde sich duranmachen, den englischen Handel in den englischen Gewässern selbst zu bedrohen und möglichst zu stören. Seither hat eine sehr erhebliche Zahl englischer Fahrzeuge daran glauben müssen und eine nicht geringe Unruhe hat sich der Bevölkerung der englischen Inseln bemächtigt, die sich bis dahin gegen jeden feindlichen Angriff geschützt glaubte. Es ist aber ganz offenbar, daß die jüngste Fahrt des deutschen Unterseebootes durch den St. Gcorgö Kanal und in der Irischen See noch Feuilleton. Unsere Offiziere. 3M Fronen bewog ihn, sich der Kommandierung in das Militärarzt liche Offlzi? skorps zu fügen und die weiße Armbinde mit dem roten Kreuze zu nehmen. Aber wahrhaftig, dlc-scr Arzt lud die Gefahren beider Berufe reichlich aocm ich diesen ritterlichen Dienst zu danken habe!" — „Mein Name ist Karl Goldmart," lautete die Antwort. Da> diese Mitteilung völlig cindruckslos blieb, fügte Gold-mark amüsiert hinzu: „Ich bin der Komponist der Königin von Saba". Nun taute die hübsche Komtesse erst recht auf, sie rief jubelnd: „Ach, wie mich daS freut, dah Sie auch — bei Hofe sind!" — Goldmark crzahlte mir dieses nette Histörchen mit großem Behagen und lvar dann dcn ganzen Abend scclenvcrgnügt. Ich für meinen Teil habe. in Pcrssau nie mchr so angenehm zu Nacht gegessen. — (Der salutierte Rollstuhl.) In elnem Verliner Notizbuch der Wochenschrift „Die Gegentvart" ift unter anderem folgendes kleine Stratzenbild au8 dem Herzen der Weltstadt aufgezeichnet: Mitten durch das Verlehrsgewühl der Fricorichsstrahe, zwischen Automobilen und Kraft-umnibussen, schiebt ein Feldgrauer einen RoNstuhl, in dem behaglich ein verwundeter Kamerad sieht, dcr offenbar noch nicht wieder im vollen Gebrauch seiner Gchlvcrlzeuge ist. Ganz langsam und gemütlich gleitci der Nollftuhl über den glatten Asphalt, und überall, wo er auftaucht, bildet sich augenblicklich ein frc-er Raum von einigen Metern um ihn. Die Kraftfahrzeug aller Art stoppen ab und we.chcn . Laibacher Zeitung Nr. 32___________________________248______________________ 10. Februar 1915 im Bogen aus. Und glücklich lächelnd geniest dcr Verwundete das prächtige Bild der lebendigen Wellstadt im hellen Lichte eines strahlenden Winter-Sonntages. Wer da weih, mit welcher „Echneidigkeil" unsere Herren Chauffeure sonst auch in den belebtesten Strcchcn zu fahren belieben, der kann die zarte Rücksicht ermessen, die in diesem unbedingt rcchlzcitia.cn Abstoppen und Ausweichen liegt. Der Verwundete fährt in seinem Rollstuhl über den Fahrdamm der Frlcovichilstraße so ungefährdet und sicher vahin, al^ ging es über einen einsamen Feldlveg irgendwo auf dem Lande. Lokal- und ProMM-Nachrichtcu. — (Einmeugung in militärische Amtshandlungen.) In letzter Zeit mehren sich die Fälle, daß sich Zivilpersonen — insbesondere Frauen ^- in militürpolizciliche Amtshandlungen störend einmengen. Es wird vor derartigen unbefugten Eingriffen in militärische Amtshandlungen gewarnt, da in Hinkunft solche Fälle straf-gerichtlich behandelt werden. — (Gefälschte Ansichtslluten.) Seine Majestät der Kaiser hat zugunsten der offiziellen Kricgsfürsorge eine ihm vorgelegte Photographie mit den Worten: „Ich vertraue auf meine Völker und auf die Gerechtigkeit unserer Sache. Franz Joseph" unterfertigt und befohlen, daß Reproduktionen diefcr Photographie und dem faksimilierten Satze nebst Unterschrift durch das Kriegsbureau des t. k. Ministeriums des Innern in Vertrieb gesetzt werden. So sind auch offizielle Ansichtskarten erschienen, welche auf der Adrcßscitc die Aufschrift tragen: „Auf Befehl Seiner k. und k. Apostolischen Majestät zugunsten der offiziellen Kriegsfürsorge." In neuester Zeit wird von Berlin aus eine Karte in den Handel gebracht, welche ein wenig gelungenes Vild Seiner Majestät ausweist, unter welchem die Worte: „Ich habe alles geprüft und erwogen, mit ruhigem Gewissen betrete ich den Weg, den die Pflicht mir weist. Franz Joseph" in Handschrift stehen. Auf der Adreßseite befindet sich der Aufdruck: „Verlag Wichtige Nachrichten, Berlin". Die Ansichtskartenhändlcr und das Publikum werden darauf aufmerksam gemacht, daß die angeblich von Seiner Majestät geschriebenen Worte und der Namcnszug nicht von Seiner Majestät stammen, sondern daß es sich um ein ganz gewöhnliches Falsifikat zum Schaden der Kriegsfürsorge handelt, vor dessen Ankauf gewarnt wird. Es sind auch Schritte eingeleitet, die Wcitcrvcrbrcitung in Österreich und die weitere Erzeugung im Deutschen Reiche zu verhindern. — (Spenden für das Zentralmagazin von. Roten Kreuze) vom 1. bis 31. Jänner. (V. Ausweis.) Josef Zelcn in Scnosetsch 40 Bücher, 6 Taschentücher, 4 Handtücher, 4 Polsterüberzüge; Ungenannt ein silbernes Armband mit türkischen Münzen; Apotheker Piccoli 100 Flaschen Eisenwein; Lovsko dru^tvo in Dol-Altenmarkt ein Reh; Martha Globo^nik in Eisnern eine Schachtel Kales, 3 Pakete Tee, 1 Flasche Kognak und 3 Flaschen Rum; da« Gemeindeamt in Blöke 40 Stöcke; Dr. Wurz-bach in Tupalk' 1100 Zigaretten; Baronin Gagcrn in Icsscnitz 4 Leintücher; die Kirchcnvcrwaltung in Arczje Stöcke und Knicken; Johann Tomagin in Naklas sechs Hemden; Frl. Fridrich 26 Pulswärmer und 1 Leibbinde; N. Miklav^iä in Littai ein Paar Hausschuhe; Franz Rebek eine alte silberbcschlagenc Meerschaum-Pfeife; die Volksschule in Dobrova 9 Schals und 21 Paar Pulswärmer; Baronin Liechtenbera 17 Schlafröcke: Prior Bernard Pollal 11 Herrenhemden; das Forstamt Gottschee 126 Stöcke; Ungenannt eine Winter-Hose; Ungenannt Seife; der, Zwcigverein in Mottling 7 Paar Kniewärmer, 7 Paar Pulswärmer, 7 Paar Zehenwärmer und 19 Schncchaubcn; die Volksschule in Scnosetsch 11 Leibbinden und 12 Paar Pulswärmer; Frau Major Sicgl Schokolade für das Feldkanonenrcgi-mcnt 25./VI; Frau Dr. Bock, Frl. Edith Bock, Frau Lotte Seemann, Frau Oberleutnant Strache und Frl. Mary Tschech 33 Krainerwürste für das Feldkanonen-rcgiment 25./VI; die Bezirkshauptmannschaft in Adcls-berg 4 Paar Kniewärmer, 1 Paar Stutzen, 7 Schals und 15 Paar Pulswmmcr. — (Verlustliste.) In der vom k. und k. Kriegsmini-stertum ausgegebenen Verlustliste Nr. 109 find vom Infanterieregiment Nr. 17 ausgewiesen: n) Offiziere: Fähnrich in der Reserve Eschcr Ernst, 3. K., verwundet; Fähnrich in der Reserve Nautcr Michael, 4. K., verw.; Kadett in der Reserve Safran Franz, 8. K., verw.; Oberleutnant Sotschnig Moritz, MGA 2, verw. — d) Mannschaft: Korft. Adamiü Johann, 11. K.. ver-wundct; Inf. Arko Johann, 1. K., verw.; NcsInf. Av^i^ Alois, 12. K., tot; Korp. Axmann Johann, 5. K., verwundet; ErsNes. Bnl"io Anton, 8. K.. vcrw.; Gefr. Vajc Johann, I. K., verw.; Korft. Vartcl Michael, MGA 2, verw.; Inf. Batista Peter, 7. K., verw.; Inf. Bclaviö Johann, 10. K., vcrw.; ResInf. Vcrus Martin, 3. K., oerw.; Inf. Nirrw Josef, MGA 3, vcrw.; Gefr. TitKorp. Bidovec Franz, 12. K., verw.; Gefr. Ai^ak Franz, 9. K., tot; ResZgf. Vitenc Johann, 3. K., verw.; Inf. Vizjak Johann, MGA 1. tot; Iuf. Volha Johann, 8. K., verw.; Inf. Bo^tner Franz, 9. K., verwundet; NcsInf. Boucle Anton, 14. K.. »erw.; Inf. Vrajko Anton, 7. K., verw.; Korft. Nrolih Alois, 12. K., verw.; Inf. Vrulc Johann, MGA 1. verw.; KTamb. Brulec Mois, 8. K., verw.; ErsRes. Brumen Johann, 10. K., vcrw.; Zgf. Vrvar Johann, 7, K. »erw.; Ers.-Nes. Auöar Stephan, 1. MK., tot; Inf. Nucza Fr.n.z, MGA 1, verw.; ResKorft. Vurmö Josef, 3. K., verw.; Gest. C'ade5 Franz, 11. K., verw.; ErsNesGefr. Tit.-Korp. ^amernik Franz, 10. K., verw.; Inf. ('cba^ck Franz, 7. K., verw.; Inf. Celestina Johann, 8. K., uerw.; ResInf. Ccnta Anton, 12. K., vcrw.; ErsNes. Ccrar Johann, 12. K., vcrw.; ErsNes. ('crinclj Franz, 12. K., tot; Inf. Cesar Josef, 8. K., verw.; ErsNes. Cc-sarello Antonio, 3. K., verw.; RcsInf. Eimcrman Johann, 12. K., verw.; Inf. Euccurin Anton, 8. K., verwundet; Inf. c?uk Johann, 7. K., tot; Inf. TitGcfr. Evelbar Josef, 8. K., verw.; ErsRcs, Cvetan Matthias, 11. K., verw.; Korft. Debevc August, 1. K., vcrw.: Inf. Dclise Dominik, 7. K., verw.; ErsRes. Dem^ar Johann, 12. K., verw.; Inf. Der^ar Johann, 12. K., vcrw.; RcsInf. Detela Kral, 1. MK., verw.: ResInf. TitGefr. Dolenc Jakob, 2. MK., verw.; Inf. Dolin^ek, 7. K., verw.; OffDicn. Dragoli<- Anton, 8. K., vcrw,; ErsNcs. Dra^iö Alois, 5. K., kriegsgef.; ErsRcs. Drganc Frz., 8. K., verw.; ResInf. Drnov^ck Johann, 14. it., tot; Inf. Drnov^ek Vinzenz, 14. K., vcrw.; 5t'orft. Drobni^ Jakob, 5. K., verw.; Ins. Dniscovi^ Max, 10. K., verwundet; Geft. Erlach Josef, MGA 2, verw.; ResInf. Ferbeöar Franz, 14. K., «erw.; Inf. Ferlin Josef, 8. K., vcrw.; Inf. Fidel Iofef, MGA 1, tot; Inf. Forn-bachcr Julius, 9. K., tot; Inf. Fortun Josef, 12. K.. vcrw.; Inf. Franko Anton, 11. K., verw.; Inf. Furlani Johann, 6. K., verw.; Inf. Gerden Karl, 10. K., verw.; ResZgf. Germ Josef, 10. K., vcrw.; Inf. Glavan Johann, 9. K., verw.; Inf. Godec Thomas, 1. MK., tot; Inf. Gorenc Alois, 9 K., verw.; ErsRcf. Korft. Gori-6ck Franz, 12. K., verw.; Inf. Gori«et Johann, 13. K., verw.; ErsNes. Grandovec Martin, 14. K., verw.; Res.-Inf. Grc-ar Friedrich, MGA 2, verw.; ResInf. Grgori5 Martin, 12. K., tot; Inf. Gvi^ar Martin, 2. MK., verwundet; Inf. Grudcn Johann, 8. K., verw.; Inf. Habjan Sebastian, 1. MK., vcrw.; ResKorp. TitZgf. Habjan Vinzmz, 12. K., verw.; Korp. Haftier Franz, 11. K., verw.; Inf. Hirihs Ernst, 10. K., verw.; Ers.-Res. Hoöevar Ignclz, 8, K., verw.; NefInf. Ho Johann, 12. K., tot; NesInf. Kukovica Anton, 12. K., verw.; Inf. Kumik Franz, 15. K., verw.- Ers.-Ref. Kuälan Eduard, 12. K., vcrw.; Inf. Ku5nit Franz, 5. K., verw.; Inf. Klcknik Rudolf, 7. K., verw.; Inf. Kuzulc Josef, 8. K., verw. — (Verwundete in Laibach.) In das k. und k. Reservespital Städtisches Mädchenlyzeum Mladika sind bis zum 7, d. M. folgende verwundete oder erkrankte Soldaten neu aufgenommen worden: ErsRes. Vingye Paul, IN 33, Schuß im rechten Unterschenkel; Gest. Vlaznik Franz, LIN 27, K. 4, aus Gurkfeld, Erfrierung aller Zehen; Inf. Vöhm Josef, IN 91, Erfrierung des linken Fußes; TrSold. Vortov Hassan, TrDiv. 16, Bein-Hautentzündung; Inf. Vovha Johann, LdstIR 27, aus Gurkfeld, Schuß im r. Knie; Inf. VoÄ5 Grgo, IR 97, aus Brest bei Pingucntc, Schußverletzung und Erfrierung des rechten Fußes; Inf. Brinovc'au Martin, LIR 27, EK. 4, aus Groh-Torn, Spangenbruch; Inf. Vm'ac Johann, LIR 27, K. 3, aus Zirklach bei Krainburg, Durchschuß der linken Hand mit Knochcllzertrümmerung; Hauptmann Crusiz Guido, FIB 7, aus Laibach, Zuckerkrankheit; ResIäg. Eud^rman? Franz, FIV 7, aus Höflcin, Oberschcnkelschuß; Inf. c'esnik Josef, IN 17, K. 15, aus Pal^je bei Adelsberg, Durchschuß der linken Hand; Inf. ^rtanc Fortunat, LIN 27, aus Lai-bach, Schußverletzung des linken Handgelenkes; Nekr. Daronko Rudolf, IR 97, aus Trtest, Leistenbruch; Hauftwiann Eisner Artur, FIB 7. aus Ausftitz, Schuhvcrletzung der zweiten Zehe des linken Fußes; Inf. Fatur Johann, LIR 5, Schrapnellschuß in der linken Hand; Inf. Felbel Franz, LIR 22, Schuß in der rechten Rückenhälfte; Jag. Ferkuö Eduard, FIB 7, ErsK., aus St. Florian bei Görz, Schuhverletzung des rechten Hüftbeines; Inf. Gabrö Johann. LIR 27, K. 1, aus Krainburg, Erfrierung beider Füße; Zgf. Glai'^ Eduard, IN 48, krank; Kan. Glin^et Josef, FKN Nr. 7, V. 2, aus ^elimlje, Schuß im rechten Obcrschon lel; Inf. Golob Franz, IR 17, PionAbt., aus Laibaäi, Schuß im linken Fuß; Inf. GoloÄö Johann, IN 4k, Schuß im linken Unterarm; Inf. Gramar Alois, IR 17, EK. 2, aus Preona bei Nudolfswcrt, Erfrierung beider Vorfüße; Inf. Heimbring Jakob, LIR 27. K. 4. aus Gri/ß-Dolina bei Gurkfeld, Erfrierung des linken Fu^es; Oberl. Helebrandt Fabian, IR 78, aus Orahovica in Slavonien, Schußvcrlctzung des rechten Oberschenkels bei Knochcnzcrtrümmcrung; Inf. Heric Mirko, IR 23, Mittelohrentzündung; UntIäg. Hladnyal Franz, FIB 20, aus Gibina bei Pettau, Schußverlctzung des rechten Unterarmes (Amputation); Korp. TitZgf. Horyna Friedrich, LIR 27, K. 2, aus Feistritz in Mährm, ein-gewcidekrank; LdstInf. Idl Josef, IR 17, EK 4, aus Lienz, ohrenkrank; Inf. Igaz Josef II, IR 46, Durchschuß der rechten Hand; Iäy. Ive Engelbert, FIN 20, aus Rovigno, Schußverletzung der rechten Hand. — (Verwundete in Vcldeö.) Wie uns aus Veld's ber-chlet wird, hat der Zweigverein des Roten Kreuzes in Ncidmannsdorf unter dem Protektorate des Herr^ ^czirlskoufttmllnnes Fr. Aupnek in Vcldes ein Ne-^rvespital errichtet. Das Spital befindet sich im Etablissement Vovk, dessen Eigentümer, Herr Vovk, sein Anwesen dem Roten Kreuze zur freien Verfügung gestellt hatte. Besonderes Lob für die Krlegsfürsorge verdient Herr Dr. Voves, der in auopferndrc Weise die ärztliche Leitung des Spitals übernahm; An'rk^nung gebührt aber auch den Damen Frau von Hempcl und den Fräulein Marga Bicrner, Netty Golias, Tonika Navnik, Olga Verderbe r, Macia Voves und Andccc. Wöl fling, writers den He^en stud. nn'd. I. Morsowsky und Otto Homan. Den Transport von Lees und zurück hat Herr Ivan R us, Obmann der freiwilligen Feuerwehr, übernommen, der sich feiner Aufgabe mit großer Gewissenhaftigkeit widmet, während der Wagen für den Arzt bereitwilligst von Herrn Otto H o-man in Nadmannsdorf zur Verfügung gestellt wird. Die Verwundeten, namentlich die aus fremden Gegenden, find von der Schönheit des Ortes sowie von d:r Liebenswürdigkeit der Bevölkerung entzückt, die ihnen mit Herrn geistl. Rat Oblak und der Frau Bürgermeister Rus an der Spitze eifrigst Liebesgaben zuträgt. Namentlich die Mädchen aus dm Ortschaften Grad, Schalkendorf und Sccbach wetteifern geradezu in der Versorgung der Verwundeten mit Geschenken. — (Vom Vultsschuldienstc.) Der k. k. Bezirksschulrat in Adelsberg hat an Stelle der krankheitshalber beurlaubten Lehrerin Lcopoldinc Vojc-Vadnjal die gewesene provisorische Lehrerin in Vrbovo Aloisia T,rampU" zur Supplentin an der Volksschule in Lo /.ice bestellt. — Der k. k. Bezirksschulrat in Gottschec hat den provisorischen Lehrer Franz Schcschark zum Suft-1'lcntcn an dcr Volksschule in Unterlag bestellt. — Der l. k. Bezirksschulrat ill Krainburg hat die Lehrerin Anna Grcbcnz mit dcr interimistischen Leitung dcr Volksschule in Zaier und die Lehrerin Franziska Grom mit der interimistischen Leitung der Volksschule in Naklas bis auf weiteres betraut. — Dcr k. k. Landesschulrat für Krain hat die absolvierte Lchramtskandidatin Anna Nojnik zur unentgeltlichen Schulpraxis als Probekandidatin an dcr achltlassigen städtischen deutschen Kna-bcnv oils schule in Laibach, zugelassen. — (Der Untcrstühunsssverein fur slovenifche Schriftsteller) wird seine ordentliche Hauptversammlung am 27. d^ M. um halb 8 Uhr abends in dcr Restauration „Pri Zlatorogu" mit der üblichen Tagesordnung abhalten. — (Gefundene Gegenstände) in der Zeit vom 1. bis 8. Februar: eine silberne Zigarcttendose, eine Handtasche mit 20,15 ^, eine Pferdedecke, eine Armbanduhr, ein Paket mit einem Paar Strümpfe, ein Augenglas samt Ewi, ein goldener Ehering, ein Stockschirm, ein Geldtäschchen mit 11,38 lc, eine Geldtasche mit 6,91 X, ein Kopftuch, ein schwarzer Voakraaen. — (Verlorene Gegenstände) in der Zeit vom 1. bis 8. Februar: eine schwarzlcdcrne Geldtasche mit 43 bis 44 /v, eine Zwanzigkroncnbanknote, eine schwarzlederne Geldtasche mit 60 /^', eine goldene Taschenuhr samt solcher Kette, eine schwarzledcrne Geldtasche mit einer Zwanzigkronennote, eine Geldtasche mit 14 X und ein Zwicker, cinc Handtasche mit übcr 10 X und einem Rosenkranz, ein brauner Pclzhandschuh für die linke Hand, cine Hundcrtkroncnbanlnotc, eine braunlcdcrnc Geldtasche mit über 20 X, ein Sftarkassebuch mit 300 X bar, eine schwarze Boa, eine schwarze Armbanduhr, eine Geldtasche mit 12 /c, e'ine Nickeluhr samt Kette, eine silberne Damenuhr samt vergoldeter Kette, eine braune Geldtasche mit 2 X Kleingeld und vier Schlüsseln. — (Verstorbene in Laibach.) Franz Nriski, gewesener Schuhmacher, 61 Jahre; Josef Mre^ar, Zimmermanngehilfe, 48 Jahre; Rudolf Koman, Gastwirtssohn, 10 Monate; Josef Zeljan. Infanterist; Margareta Ko-dri<^, Arbeiterin, 77 Jahre. Serenissimus wünscht leinen Anhang, das dreiaktige Lustspiel, hatte gestern i,m Kino „Ideal" einen durchschlagenden Erfolg zu verzeichnen. Das Vild ist sehr un-tcrhaltlich und hat Stellen für stürmische Heiterkeitsaus-brüchc. — Einen nicht minderen Erfolg hatte auch das sensationelle Drama „Abenteuer des Journalisten". — Dieses Programm wird nur noch heute und »norgen. wiederholt. 325 Laibacher Zeitung Nr. 32__________________________ 249 10. Februar 191b Der Krieg. Telegramme be« k. k. Telegraphen-Korrespondenz-Bureaus. Österreich-Ungarn. Vom nördlichen Kriegsschauplätze. Wien, 9. Februar. Amtlich wird ocrlauibart: 9. F^ bruar 1915). In Polen und in WestgaliZien keine Veränderung, (^eschilhlanlpf. Im Waldgebirge gelang es gestern nachmittags den verbündeten Truppen, einen von den Russen hartnäckig verteidigten Ort nördlich des Sattels u»n Volovec nach mehrtägigen Kämpfen zu nehmen. Zahlreiche Gefangene wurden gemacht, viel Munition uud Kriegsmaterial erbeutet. An der übrige,: Karpathen-front heftige stampfe. Im westlichen Abschnitte scheiterten mehrere russische Angriffe, wobei A40 Gefangene und drei Maschinengewehre in unsere Hände fielen. Tic Vl'rrückung in der Bukowina schreitet fort. Wama wurde vun unö bcset't. Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabes: u. Höfer, FML. Die Siege unserer Truppen in der Bukowina. Berlin, 8. Februar. In Besprechung der Kriegslagc hebt das Berlmer „Tageblatt" hervor, daß der russische Plan eines Einbruches in Ungarn und der Zerstörung der rückwärtigen Verbindungen des üsterrcichischung^ rischen Heeres, so oft er auch angesetzt wurde, jedesmal an der zähen Tapferkeit der Österreicher und der Ungarn gescheiten ist. Vistrilf, 9. Februar. (Ungarburcau.) Der Ober-gcspan und Negierungslommissär für die Äomitate Bcsz-tercze-Naszod und Szoliwt-Dobola, Graf Älasius Acth-len, richtete anläßlich der Siege unserer Truppeil in der Vukowina an den General der Kavallerie Freiherrn vou Pflanzer und an Feldmarschalleutnant Czibulka Glückwunschtelegramme. Freiherr von Pflanzer antwortete: Es gereicht mir zur Freude, daß es mir mit meine» wackeren Truppen gelungen ist, das Eindringe» der Nus sen nach Ungarn und Siebenbürgen zu verhindern. Fclo^ marsch allcutuant Czibulla erwiderte mit dein wärnisten Danke für die anläßlich der glänzenden Erfolge der wahrhaft heldenmütig Dämpfenden Truppen ausgedrückten Glückwünsche. Audienz. Wien, 9. Februar. Seine Majestät der Kaiser beeidigte heute um 11 Uhr vormittags den neuer-nanntcn gemeinsamen Finanzminister Dr. Ernest von Koerber und empfing ihn nach der Beeidigung in besonderer Audienz. Abschicdsnnfwarwng bei«, scheidenden Minister Ritter von Bilinsti. Wien, 9. Februar. Die Beamtenschaft des gemeinsamen Finanzministeriums und der bosnisch-hcrcegovi-nischen Abteilung versammelte sich heute zur Abschieds-aufwa-riung beim schcidcndcu Minister N. v. Vilinski. Sektionschcf Taloczy richtete eine Ansprache '.in den scheidenden Minister, worin er uamens aller den Minister der immerwährenden Tautbarkeit versicherte. Er gab einen Rückblick über oi,e Vmualtuugstäti^'v.t ^es Ministers und dessen Erfolge iu den auuctticrte'i Ländern. D^r Minister habe das ihm anvertraute "and gc liebt un^> .lll"s a^an zur Hebung, Entwicklung i'nd E^-halwng oies.'r ^cmder. Der Minist r d^ntte in seiner Antwort wamste i? für die Mitarbeit'lich^l >>nd U»-terstühunz ^'id backte seine Überzeugung ans. daß die Beamten <">cl» ^'sen, ausg',,lchn(,!eu hervonagcnden Amtsna^s»lge^, mi'. dem Ritt:,.- ^on Viün^'i seit I.i?i-ren eng ^cs, ^nd^t ist, dicsclb'N Diens e err.cisc,', roerdc, ren eng be^cnndet ist, dieselben Dienste erweisen r>erdm. Er wies darauf hin, daß er zwar die Verwaltung e'mes konstitutionell regierten Landes übernommen habe und daß er darauf angewiesen war, nii nwlncntancn verfassungsmäßigen Einrichtungen zu arbeiten. Noh der be-tmlntcu sich heraus ergebenden Schwierigkeiten, trotzdem die Frage der Neise der dortigen Vcvöl'kcrnng sür den Parlamcntarisnms uoch nicht ausgemacht war. haben wir eigentlich alles erreicht, was wir wollten. Der Landtag arbeitete trotz größter Hindernisse, trotzdem die radikalsten Elemente ziemlich leicht, vielleicht in unrichtiger Weise zugelassen wurden und das Land stand im Juni auf einem Punkte, um den Aufschwung zur größten lul turellen und wirtschaftlichen, ja auch politischen Vlüte anzutreten. Da tam das unglückselige Ereignis. Taß von da ab nichts mehr Gutes geschehen werde, war für jeden klar. Der Minister habe nicht einen Augenblick gezögert, die verfassungsmäßige Verantwortung für alles, was geschehen, also auch für das Unglück, Zn übernehmen. Aber wenn dieses Unglück auf einen oder einzelne Menschen zurückgeführt und'wenn der Vorwurf gemacht wird, daß wir nicht wußten, was eigentlich in den tiefsten Sphären eines Teiles der Bevölkerung vor sich geht, wenn man auf die Enttäuschung,hinweist, die wir alle erlebt haben, nämlich, daß das Gros einer der Nationalitäten nicht so dynastisch gesinnt war, wie der Minister glaubte und hoffte, so ist^ dies darauf zurückzu- führen, daß man es eben mit einen« konstitutionell regierten Lande zu tun hatte. Erst nachdem der Krieg ausgebrochen war lind die verfassungsmäßigen Einrichtnn-gen aufgehoben wurden, war es natürlich viel leichter, bis in die tiefsten Gründe der Bevölkerung hineinzu-schaucu, und da ist das Bild entrollt worden, welches uns alle erschreckte. Der Minister habe Einrichtungen vorgefunden, wie den Landtag, die serbisch-kroatische Kir-chcnschnlautouomie, die theoretisch gut waren, die der Minister selbst eingeführt hätte, die aber die Menge der Sachen verschleierten, die erst der Krieg zutage förderte, Und so »mssen wir jetzt hoffen, daß unter diesen Aus-nahmsuerhältnisscn und mit Ausnahmsmitlcln jener Zweck richtig und sichergestellt werden wird, der eine absolute Notwendigkeit für die Monarchie sei, eine Nob-wendigkeit, von der leine Generation freiwillig abstehen wird: daß Bosnien und die Herccgovina ein integrierender Bestandteil der Monarchie bleiben. Keinesfalls wird das, was vorgearbeitet und vorbereitet wurde, verloren gehen. Die Durchführung der kulturellen und wirtschaftlichen Absichten, wofür ja Geld bereit liegt, mnß einmal kommen. Die Monarchie hat auck die Pflicht, dahin zu wirken, daß diese beidcu Länder wirtlich für eine europäische Kultur gewonnen werden, wie sie dies seit Kallay anstrebt. Die Deckung des Kuhleuliedarfes. Wieu, 9. Februar. Bei dcr am 4. Februar im Ministerium für öffentliche Arbeiten abgehaltenen Sitzung der Kohleuversorgungstommissiou wurde beschlossen, in Hinkunft alle Angelegenheiten der Kohlen-Versorgung in Wien durch eine dnrch Vertreter drr Ressortlibtt'ilmigM und der Zentralttan^portleitung des Kriegsmmistemlluö zu ergänzende Kommission zu behandeln. Gleichzeitig wurde d,e Neiheufolge festgestellt, in welcher die Deckung des Kuhlenbedarfcs der in militärischem uud öffentlichem Interesse wichtigen Betriebe uud Anstalten künftig zu crfolgcu haben wird. Die Kohlcnvcrsorgungstommission hat in zahlreichen Fällen die Lieferung vou Kohlen au Gemeinden und Industrien und alle Unternehmungen, die zumeist für Mehrbedarf arbeiten, zu vermitteln. Die Etimmunq in Kroatien. Budapest, 9. Februar. Banns Skerlecz erklärte einem Interviewer dcs „Az Est" gegenüber über die in Kroati.cn herrschende Stimmung: Allgemein ist das Verlangen, daß nach dem Krieg die politischen Verhältnisse eine Stabilität erhalten, die das Land vor weiteren Erschütterungen bewahren soll. Dieser Wunsch ist selbst in solchen Kreisen lebhaft, die für Ungarn bisher keine Sympathien empfunden haben. Allgemein hat sich die Überzeugung Bahn gebrochen, das; eine gedeihliche Entwicklung nur im Einvernehmen mit den herrschenden politischen Faktoren Ungarns geschehen kann. Die Umstände, welche den Krieg herbeiführten, zeigten deutlich, das; Kroatien nicht von Seite Ungarns Gefahr drohe, sondern von ganz anderer Seite. Spendet Jute- und imprägnierte Etoffe! Wien, 9. Februar. Unter dem Titel „Bewahret unsere Soldaten vor dem Erfrieren der Füße" veröffentlicht die Vundesleitung der österreichischen Gesellschaft vom Noten Kreuze einen Aufruf, in dem es heißt: Als eines der sichei-stcn Mittel, unsere braven Soldaten vor dem Unglücke dcs Erfrierens der Füße zu bewahren, haben sich Fußwickel alls Jute und Fußlappen aus imprägnierten Stoffen bewährt. Die Gesellschaft wendet sich an alle opferwilligen Mitglieder, namentlich aber an alle Ehefs von Firmen und Fabriten, die über neue oder alte Iutestoffe, Iutcsäcle oder imprägnierte. Segelleincn und Stoffe verfügen, „lit der Bitte, schleunigst diese Stoffe i,l möglichst großer Menge als Geschenk zu überlassen. Neue Ausfuhrverbote iu Ungarn. Budapest, 9. Febrnar. Das Amtsblatt veröffentlicht eine Verordnung, betreffend das Verbot der Ausfuhr uud Durchfuhr mehrerer Artikel, wodurch frühere Verbote außer Kraft gesetzt werden und eine neue Liste mit mehrfachen Ergänzuugcu aufgelegt wird. Als neue Artikel sind hervorzuheben: Rohr. und Rübenzucker, rohe oder gebrannte Magnesitziegel, Schwemsleder, Roheisen, Eisen und Stahl, aNerlei Kalisalze, Kupfervitriol, Taftiola und Kleister. Der Flecktyphus. Wien, 9. Februar. Vom Sanitätsdepartement des Ministeriums des Inneren wird mitgeteilt: Vom 31. Jänner bis 6. Februar 1915 gelangten im österreichischen Staatsgebiete 423 Ertrankungen an Flecktyphus zur Anzeigern, zw. zwei in Graz, je ein Fall in Cilli und Vruck, 232 Fälle m Thalerhof bei Kalsdorf, 16 iu Knittelfeld, 18 in Wagna bei Leibnitz, 2 in Mautern, 03 in St. Michael, Bez. Leuben, je ein Fall in Oberwölz, Vez. Murau und Voitsbcrg, ein Fall iu Mautern (Plöckenbach), Vez. Hermagor und 26 Fälle in Wolfsberg in Kärnten. Beisetzung der Leiche des General-Oberstabsarztes Dr. Peck. Wieu, 9. Februar. Heute nachmittags fand die Beisetzung der Leiche des General-Oberstabsarztes Dr. Peck statt. Die Einsegnung vollzog der apostolische Feldvitar Bischof Vjelik. Der Beisetzung wohnten bei Erzherzog Franz Salvator, der Kriegsminister, zahl» reiche hohe Militärs, Vertreter der Leitnng der österreichischen Gesellschaft vom Roten Krenz:c. Deutsches Reich. Von den Kriegsschauplätze«, Berlin, 9. Februar. Großes Hauptquartier, 9. Februar 1915, Westlicher Kriegsschauplatz: Cs ist nichtö Wesentliches z» berichten. — Ostlicher Kriegsschauplatz: An der ostpreußischen Grenze wurden wiederum einige tleinerc örtliche Erfolge errungen. Sonst Lage unver« ändert. Oberste Heeresleitung. Paris, 9. Februar. Der „Temps" meldet: Die Deutschen haben auf die Bergwerke von Mazingarbe, '^cthune uud gegen den Bahnhof von Bully-Grenay ein heftiges Geschichscuer gerichtet, um Truppenbewegungen zu verhindern. Der Sachschaden ist beträchtlich. Preußisches Abgeordnetenhaus. Berlin, 9. Februar. Das 'Abgeordnetenhaus ist heute wieder zusammengetreten, um den Etat für das Jahr 1915) und einige mit dem Kriege zusammenhangende Entwürfe zu erledigen. Die Galerien uud der Saal sind sehr gut besucht. 'Aus sämtlichen Seiten des Hauses sind zahlreiche Abgeordnete iu feldgrauer Uniform erschienen, darunter mehrere verwundet. Präsident Dr. Graf von 3 ch w e r iu - Ü ö w i tz eröffnet die Sitzung mit einer Ansprache, in der er sagte: Mit unvergleichlicher Tapferkeit und bewuu-dernswerter Ausdauer haken die Truppeu auch die schwersten Strapazen des erbitterten Wiuterfeld-zuges heldenmütig ertragen und dadurch nicht nur unser Land weiter vor gröberen feindlichen Einbrüchen bewahrt, sondern auch die fortschreitende Nie-derriugung unserer Feinde iu Ost wie West uud Nord ermöglicht. (Stürmischer Beifall.) Freilich auch die ungeheuren Opfer, die der Krieg vom Volke fordert, sind Weiler gestiegen uud werden weiter steigen: Denu wir sind vielleicht uoch lange nicht am Ziel. Aber je größer die Opfer wurden, um so stärker und tiefer hat sich denuoch im Volle der unbeug-, same Wille befestigt, koste was es wolle, durchzuhalten bis zum vollen Sieg, der auch die ungeheuren Opfer lohnt. (Stürmischer Beifall.) Wir dämpfen um unser Dasein, um Sein oder Nichtsein, um die ganze wirtschaftliche, kulturelle und nationale Zukunft. Deshalb gibt es auch keine Opfer, keine Entsagung oder keine Einschränkung der Lebenshaltung, die jetzt gefordert werden müssen, die uns in diesem Kampfe zu groß erscheinen könnten. — Das Haus begann dann die erste Lesung des Etats. Finanz-minister Dr. Lentze ergreift das Wort zu seinem ErPose und führt aus: Nie ist ein friedlicheres Volk schmählicher überfallen worden, als das unsrige und niemals 'haben sich die überfallenden Feinde so gründlich verrechnet, wie bei diesem Überfall. Nicht Englands, Rußlands und Frankreichs Armeen befinden sich als Sieger in unserem Lande, sondern unsere unvergleichlichen Truppeu stehen nach Ost uud West iu Feindesland und haben dem Feinde schon viele wuchtige Schläge erteilt. Unsere Flotte sorgte dafür, daß England einen Augriff auf unsere Küste bisher nicht gewagt hat. Es gibt niemand iu unserem Volte, der nicht felsenfest durchdrungen ist, daß wir siegen sollen und auch siegen werden, so große Opfer der Krieg von uns auch fordert. Dcr Minister legt hierauf dar, wie der Staatshaushalt durch den Krieg im hohen Maße in Mitleidenschaft gl'Me" weioe und betont, daß es durch eine ^^'ihe hochbed^ttu-der wirtschaftlicher Maßnahmen d'M Bundes ate ge-lnnqen ist, das Wirtschaftsleben, das w AuMuch Laibacher Zeitung Nr. 32____________________________250_________________________________10. Februar 1915 des Krieges mit einem Nuck überhaupt stillzustehen schien, allmählich wieder ill Gang zu bringen. Wie richtig es war, daß trotz des von allen Seiten geäußerten Verlangens nach einem Moratorium von allen kriegführenden Staaten allein in Deutschland ein solches nicht eingeführt wurde, yat uns die Folgezeit gezeigt. Seine schädlichen Folgen sind uns dadurch erspurt geblieben. Der Minister weist darauf hin, wie die Staatsregierung Arbeitsgelegenheiten dcr verschiedensten Art geschaffen und Handel und Wandel bewahrt habe. Auch der M'ieg mit seinen Bedürfnisse-» erwies sich nicht als Zerstörer, sondern auch als starke Quelle ueuer Arbeitsgelegenheiten nnd Beschäftigung. Zieht man hiezu in Betracht, daß die Landwirtschaft die Ernte zu gutem Preise abzusetzen in der Lage war, so tann man eben mit Fug und Necht sagen, daß uns der Krieg in wirtschaftlicher Hinsicht noch keine zu großeu Wunden geschlagen hat und unsere Volkswirtschaft durchaus imstande ist, den gegenwärtigen Zustaud uoch lange zu ertragen. Arbeit und Verdienst ist durchwegs vorhanden. Der Minister geht zur Besprechung der einzelnen Etatskapitcl über und erklärt, die Einnahmen aus dem Güterverkehr der Eisenbahnen sind im Dezember schon wieder auf 95) Prozent der vorigen Einnahmen gestiegen. Wenn auch der Personenverkehr naturgemäß etwas geriugcr sein muß, ist die Entwicklung des Gütcrverkehres ein beredtes Zeichen dafür, in wie starkem Maße das Wirtschaftsleben wieder Pulsiert und im Aufleben begriffen ist. Die Einnahmen aus den direkten uud indirekten Steuern gingen nicht unwesentlich infolge des Krieges zurück, doch wird dcr Fehlbetrag über jene Fehlbeträge nicht hinausgehen, die wir sonst auch in wirtschaftlich weniger günstigen Friedensjahren gehabt haben. Gewiß ein glänzendes Zeugnis für die wirtschaftliche Lage und Gesundheit dcr preußischen Etaatsfinanzen. Der Minister hebt die beträchtlichen Ausgaben für Ostpreußen uud die vom Kriege betroffenen Kreise Westprcußeus hervor, betont, daß die großen Anforderungen erst nach Friedensschluß kommen werden und weist auf den eingebrachten Gesetzentwurf hin, wodurch 110 Millionen Mark für Beihilfen an Gemeinden und Gemeindeverbändc sowie für Kriegswohlfnhrtspflcge angefordert werden. Die wichtigste Aufgabe, welche der Neichsleitung dcr Staatsregierung obliegt, ist die Sicherstcllung dcr Ernährung des Volles. Da England jedwede überseeische Nahrungszufuhr abgesperrt hat, ist Deutschland darauf angewiesen, für die, Dauer des Krieges sich aus der eigenen Ernte und von den im Lande gezogenen u. vorhandenen Lebensmitteln zu ernähren. Zu unserem Glück ist die deutsche Landwirtschaft unter dem Schutze der seit Jahren befolgten Wirtschaftspolitik so leistungsfähig geworden, daß sie durchaus imstande ist, das Land in it Brot und Fleisch zu versorgen. Es sind nur Vorsichtsmaßregeln erforderlich, welche eine richtige Verwendung der vorhandenen Vorräte und die Erziclung einer auskömmlichen Ernte im folgenden Jahre sicherstellen. Wenn haushälterisch gewirtschaftet wird, kommen wir mit dem vorhandenen Getreide bis zur uächsten Ernte aus. England, betont der Minister, darf uus nicht aushungern und dadurch zu einem schmählichen Frieden zwingen, den seine Waffen nie erstreiten können. Diescs unverrückbare Ziel muß jeden im Lande über alle Unbequemlichkeiten, Störungen und Härten hinwegbringen, die mit der Getreidcwcgnahmc und dcr Plötzlichen monopolmäßigen Brotvcrsorgung verbunden sein werden. Der schnöge Aushungerungsplan soll u. muß zuschanoen werden. Wir können den Kriegdurchführenu.wolleu ihu durchführen,wir haben Brotgetreide u. Lebensmittel genug. Da auch dasWirt-führen und wollen ihn durchführen, wir haben Brotgetreide und Lebensmittel genug. Da auch das Wirtschaftsleben vorwärts geht und gedeiht, und unsere herrlichen Truppen zn Wasser uud zu Lande von un> erschüttertichem Mut und dem festen Willen beseelt sind, dürfen wir getrost die Hoffnung hegen, daß wir die Feinde zu Boden ringen, so viele auch ihrer siud und so voll sie den Mund auch nehmen. Das alte Preußen und das Deutsche Neich gehen in diesem Kriege nicht unter und bleiben, was sie waren: Ein Hort der Sitte, der Kultur, dcr Pflichterfüllung und dcr treuen Arbeit. Fester, unangreifbarer als ft werden sie aus diesem Kriege erstehen und wenn dann, was ich bestimmt erwarte, auch im Innern die politischen Gegensatze durch das gemeinsam für das Vaterland vergossene Blut an Schärfe verloren, haben wir trotz aller Niesenverluste an Gut und Blut noch einen uuschatzbaren Gewinn aus diesem Kriege. Er wird uus dann sogar zum Segen und es erfüllt sich auch an uns das alte Bibelwort: Ihr gedachtet Böses mir zu machen, aber Gott gedachte es mit zu machen! — Dem Exposs des Finanzmini. stcrs folgte stürmischer Beifall. Abg. Hirsch gab namcns der Sozialdemokraten eine Erklärung ab, wonach die Partei ihren grundsätzlich ablehnenden Standpunkt gegenüber der bisherigen Negicrungs-politit, die in allen wesentlichen Grundzügcn unverändert geblieben sei, aufrecht halte, jedoch in dieser ernsten Zcii bei der ersten Lesung des Etats auf Erörterung parleivolemischer Natur verzichtet. DiePar-tei könne aber nicht unterlassen, schon heute in entschiedenster Weise zn verlangen, daß die Regierung aus dcr durch den Krieg geschaffenen Situation die von den breitesten Voltomassen geforderten unumgänglichen Politischen Folgerungen ziehe. Die Partei fordere vor allein Umkehr in der Politik gegenüber der Arbeiterklasse und erhebe nach wie vor den schärfsten Widcrspnich gegeu die Politische Unterdrük-lung nationaler Minderheiten, wie sie in der Polen-Politik ihren Ausdruck findet. Die Partei fordere, daß die Negierung in der gegenwärtigen Tagung die wichtigste aller innerpolitischen Aufgaben: die Einführung des allgemei.nen, geheimen und direkten Wahlrechtes erfülle. Die Erklärung erwähnt sodann die in der letzten Sitzung ausgesprochene Hoffnung, daß der entsetzliche Krieg, durch den die Völker sich zerfleischen, ein baldiges Ende finden möge und gab der Zuversicht Ausdruck, daß die Friedensstimmen, die in allen kriegführenden Ländern von Tag zu Tag zahlreicher werden, sich bei den maßgebenden Stellen Geltung vcrschaffcn wcrden und daß unter dem Einflüsse des Friedenswillen, insbesondere der Arbeiterklasse aller Länder, ein baldiger, gesicherter Friede zum Heile des deutschen Volkes und der gesamten Menschheit zustaudc tominen werde. (Beifall bei den Sozialdemolraten.) --Abg. Hcid c b r a it d (konservativ) erklärt im Auftrage der übrigen Parteien: Auch wir haben Klagen, Wünsche und Beschwerden und behalten uns vor, die Beschwerden zur Sprache zu dringen, zu einer Zeit und an einem Orte, wo es nach unserer Meinung passender sein wird. In dieser Situation, wo wir seit Monaten einen Krieg gegen das deutsche Vaterland entfesselt sehen, wie ihn die Welt noch nicht erlebte, verlangt das Volk, es soll zum Ausdrucke kommen, daß die Geschlossenheit des ganzen preußischen Volkes auch gegenüber dem wütenden Kriege dieselbe geblieben ist, wie sie zur ersten Stuudc war. Das preußische Volk ist bereit, in dieser Situation jedes Opfer zu bringen. — Abg. Liebknecht: Sie haben kein Re^t, im Namen des tolles ,^ sprechen. (Stürmische Pfuirufe.) — Abg. Heydc brand: Auch wir wissen den Wert des Friedens zu schätzen, aber nicht um baldigen Frieden handelt es sich, sondern um dauernden Frieden (lebhafte Zustimmung), um einen Frieden, der die Früchte sichert, die wir in diesem gewaltigen Kampfe für unser deutsches Vaterland erworben haben. Die Aufgabe dieser Stunde heißt: Sachliche Arbeit, Pflichterfüllung, Opfcrbringen, Kämpfen, Siegen, alle einig zusammenstehen. Das ist, was das Preußische Volk von dieser Stunde fordert. (Stürmischer Beifall, lebhaftes Händeklatschen im Saale und auf der Galerie.) — Der Etat wird sodaun der Budgetkommission überwiesen und die Sitzung geschlossen. Nächste Sitzung Montag. Das Ehrenzeichen oeö Noten Kreuzes für die dentsche Kaiserin. Berlin, 9. Februar. Der österreichisch-ungarische Botschafter Prinz zu Hohenlohc wird morgen mittag von der deutschen Kaiserin in Audienz empfangen wcrden und ihr das Ehrenzeichen vom Roten Kreuz überreichen. Tagnng der Vereinigung für Kriippelfürsorgc. Berlin, 8. Februar. Bei der heute vormittags in Anwesenheit der Kaiserin stattgehabten Tagung dcr deutschen Vereinigung für Kmppelfürsorge ergriff der österreichifch-ungarifche Abgefandte Oberstabsarzt Nad» schewsly das Wort. Er betonte, es sei ihm ein Her» zensbedürfuis zu erklären, daß wie draußen Schulter an Schulter auf den Schlachtfeldern auch in diesem Augenblicke gemeinsam in heilender Arbeit Großes geleistet werden müsse. Auch dies geschehe im Sinne Kaiser Wilhelms, der lichtumflofsenen Gestalt und des vielgeliebten Kaisers Franz Joseph. Italien. Die Erledigung des Zwischcnfatlcs von Hodciba. Rom, 9. Februar. Die „Agenzia Stefani" meldet aus Massauah untcr dein 7. d. Aus Hodeida eingetrof-fcno Nachrichten dringen folgende Einzelheiten über die Auslieferung des englischen Konsuls: Der italienische Konsul Ceechi landete am 6. d. vormittags Nachdem er sich ins Konsulat begeben hatte, wurde ihm sofort dcr kritische Konsul Richardson überstellt. Kurze Zeit darauf stellte sich der neue Gouverneur von Hodcida mit einem Gefolge von 20 Personen vor dem italienischen Konsulate ein. Man pflanzte hierauf die italienische Flagge auf, der die militärische Ehrenbezeigung erwiesen wurde. Sodaun stattete der Gouverneur dem Konsulat einen Aesuch au und brachte seine Entschuldigungen vor, wobei, er von Beamten und Notadeln begleitet war. Das Zeremoniell wickelte sich auf die zufriedenstellendste Weise in vollkommener Übereinstimmung init den von der Pforte erhaltenen Instruktionen ab. Nach dein Empfang dieses Besuches ließ der italienische Konsul den engli^ schcn Konsul unter italienischem Schuhe einschiffen. Konsul Richardson wurde vom zweiten Schiffslommllndan-tcn des „Marco Polo" an Aord dcr „Imprcß of Asia" begleitet. Vormittags war ein britischer Hilfskreuzer eingetroffen, um Konsul Richardson nach Aden zu über-schiffen. Dieser Kreuzer sowic die „Imftrcß of Asia", die sich gleichfalls auf der Reede befand, stachen sofort in See. Die Laudung des Konsnls Cccchi, dcr von Salven des „Marco Polo" begrüßt wurde, die Auslieferung des britischen Konsuls, seine rasche Einschiffung, die ohne das geringste Hindernis vor sich ging, und die feierliche Form dcs vom Gouverneur im italienischen Konsulat übgestarteten Besuches machten auf die Bevölkerung großen Eindruck und trugen nachhaltig dazu bei, das italienische Ansehen wieder zu befestigen. Frankreich. Beschlagnahme dcntschfrcundlicher Flugschriften in Paris. Lyon, 8.Februbar. „Le Lyon Mpublicain" meldet aus Paris: Die Polizeipräfektur hat eine Anzahl Flugfchriften mit Beschlag belegt, welche seit einiger Zeit an Kaufleute des Hallen«Viertels in Paris versandt wnrdcn, die unter dem Titel „Die Meinung der Neutralen" Auszüge aus spanischen, holländischen und schwedischen Blättern enthielten und Deutschland sein Heer und seinen Kaiser rühmen. Transport indischer Truppe». Lyon, 9. Februar. „Expreß Reftublicain" meldet: Indische Truppen haben gestern in der Richtung nach Norofrankreich Lyon passiert. England Die englischen Verlnsle. London, 9. Februar. Im Untcrhausc teilte Premierminister Asquith mit, daß die Verluste aller Rangs-tlassen dcr englischen Armee auf dem westlichen Kriegsschauplatze bis zum 4. Februar ungefähr 104.000 Mann betrugen. Das Kriegsbudget. Kopenhagen, 8. Februar. „Berlingskc Tidende" meldet aus London: Die morgen im Untcrhausc beginnende Verhandlung des Kriegsbudgets wird einen bisher unbekannten Charakter tragen. Das Kriegsbudget ist in fünf Gruppen eingeteilt und in jeder wird nur über die Bewilligung dcs fiktiven Betrages von 1000 Pfund abgestimmt, womit in Wirklichkeit über den betreffenden Teil des Budgets entschieden wird. So wird man die wirtliche Höhe der beabsich-tigten Ausgaben verheimlichen können, deren Bc^ trag erst bekanntzugeben sein wird, wenn neue Beträge für Kriegszwecke verlangt werden. Im übrigen heißt es, daß die zuletzt bewilligten :^50 Millionen Pfund die Kriegskosten bis Juli deäen. Die Konterbandenfrage. Basel, 9. Februar. Die „Bafeler Nachrichten" melden aus London, daß ein großer Teil der englischen Presse eine lebhafte Agitation für die Erklä-rung von Baumwolle als Konterbande begonnen habe. „Standard" ertlän, daß nur eine einzige Gruppe von Pflanzern ein Interesse an dcr Bcmm-wollausfuhr nach Deutschland habe, weil zwanzig statt sieben Pfund Sterling für den Ballen gezahlt werden. Dadurch dürften aber auch die Preise der Baumwolle für Amerika und England eine maßlose Steigerung erfahren. Eine Entschließung englischer Gasthofangestelltcr. Liverpool, 9. Februar. In einer Versammlung englischer Gasthofangestellter wurde eine Entschließung angenommen, in der gegen die Absicht des Ministeriums des Innern protestiert wird, internierte Untertanen feindlicher Staaten freizulassen, um den Gasthöfen zu Dienstpersonal zu verhelfen. Man will das Publikum anrufen, sich nicht von feindlichen Kellnern bedienen zu lassen. Englische Auszeichnungen für Persische Scheichs. London, ^. Februar. Der Vizekönig von Indien, Lord Hardinge, der nach dem persischen Golf gereist ist, verteilte dort Auszeichnungen an die Scheichs, die wegen ihnr Dienste in Barein, Koweit und Moham-marn eine Belohnung verdienten. Laibacher Zeitung Nr. 32___________________________251____________ 10. Februar 1915 Rußland. Der Traum von ikonstantinopel. Vasel, 9. Februar. Nach den „Baseler Nachrichten" scyt ew Leitartikel der Petersburger „Rjo5", der übrigens an verschiedenen Stellen Spuren der Tätigkeit der ,^l.nsur cmfwcisi, auseinander, wie gefährlich es für Rußland wäre, wenn die englische und die franzosische Flotte nach Konstantinoftel gelangten. Das russische Heer müsse zuerst in der türkischen Hauptstadt sein. Pricvölmrg, 8. Februar. Der Führer der Kadetten, Miljucov, hielt in Petersburg eine Rede über den Krieg und die europäische Intelligenz, worin er die Notwendigkeit betonte, den Krieg bis zur siegreichen Beendigung für Nufjlcmd durchzuführen. Was die Kämpfe gegen die Türkei anlange, so sei es für Rußland notwendig, Kon-stantinopel und die Meerenge zu besitzen. Die Neutralisierung der Dardanellen genüge für Rußland nicht. In der Einleitung seiner Rede betonte Miljukov, daß sich die Umrisse der Kriegscreignisse seit Kricgsbeginn verschleiert hätten und die Stimmung verloren gegangen sei. Demgegenüber sei es notwendig, die Gefühle durch logische Gründe von neuem zu stärken. Das täten die Verbündeten, das müssen auch die Russen tun. Versuch einer Ginstellung der Etadtbeleuchtung in Warschau. Warschau, «. Februar. In der Stadt wurde am 31. Jänner der erste Versuch einer Einstellung der ganzen Stadtliclcuchtuna, qcmacht. Abends wurden alle Gas- und elektrischen Lampen abbestellt. Alle auf die Straße hinausgehenden Fenster der Häuser mußten verhängt und selbst im Innern der Häuser mußte die Velcuchtunq auf das Mindestmaß eingeschränkt werden. Zu gleicher Zeit wurden die Lichter der Straßenbahn und Automobile gelöscht, so daß bald jeder Verkehr auf den Straßen aufhörte und die Stadt wie ausgestorben dalag. Transporte verbannter deutscher Kolonisten. Tambov, 8. Februar. In den letzten Tagen passierten Tausende deutscher Kolonisten, die aus Polen verbannt worden sind u. nach den Gouvernements Astrachan und Saratov transportiert werden, die Stadt. Die Türkei. Der Vericht des Hauptquartiers. Konftantinopel, 8. Februar. Meldung der „Agcnce Milli": Das türkische Hauptquartier meldet: Die Vorhut der gegen Ägypten operierenden Armee machte mit Erfola. einen Erkundissungsmarsch durch die Wüste und trieb die vorgeschobenen englischen Truppen gegen den Kanal. Einigen Infanteriekompanien gelang es sogar, zwischen Tossum und Serpium über den Kanal zu seize«. Cin indischer Kreuzer wurde durch das Feuer der Artillerie schwer beschädigt. Unsere Vorhuttruppen werden die Fühlung mit dem Feinde behalten und bis zur Offensive unserer Hauptmacht an der Osttuste des Kanals Erkundigungsdienst tun. Gin Teil unserer Truppen hat > wirkungsvoll Ialta beschossen und an einer anderen > Ttelle ein russisches Schiff verscntt. ! » D« türtischen Erfolge am Suezlanal und in Mesopotamien. 5l!inftantin»,pel, 9. Februar. In ihren Artikeln über die ».rsten Operationen am Suezkanal bezeigen die türkischen Blätter einen großen Optimismus hinsichtlich der Sicherheit des Erfolges, indem sie die den Engländern entgegenstehenden Schwicriakciten betonen, Ägypten einerseits gegen die türkische Armee, anderseits gegen die Strcitträfte der Scnusst und gegen die eingeborene Vovölkeruny zu verteidigen, die bei dem ersten entscheidenden Erfolge der türkischen Armee sich gegen die englische Herrschaft ehebcn würde. Die Blätter verweisen auf gewisse, die Engländer beunruhigende Symptome, wie die Zerstörung der Druckerei und der Redaktion der in Kairo erscheinenden anglofthilen Zeitung „Almokka-tam" und die körperlichen Züchtigungen, welche die Geistlichen erleiden mußten, welche in den Freitagsgebetcn statt des Namens des Kalifen denjenigen des falschen Khedivcn nennen wollten. Weiterhin hebt „Tcmin" die Bedeutung der türkischen Erfolge in Mesopotamien, namentlich der Besetzung der 70 Kilometer nördlich von Mohamara gelegenen persischen Stadt Hcwis, hervor. Das Blatt erfährt, daß die Engländer, die einschen, in Irak nichts machen zu können, und die Gefahr erfassen, die Vassorah bedroht, die Muselmanen zu mißhandeln beginnen. Die Wirkung des Heiligen Krieges in Afrila. Konstantinopel, 9. Februar. Ein Verwandter des großen Scheichs der Scnussi, Seid Ali Halil. der hier eingetroffen ist, erklärte m einer Unterredung, daß, gleich nachdem das sselwa über den Dschihad in Mika bekannt geworden war, sich sämtliche Muselmanen mit großer Begeisterung mit den Scnussi auf den Marsch machten, darunter viele tunesische und algerische Krieger. Die Nachricht vom Dschihad sei bereits in ganz Afrika verbreitet. Seid Ali Halil bestätigte die Meldungen von den ersten Erfolgen der Scnussi. Eine türkische Stimme über die Kriegslage. zkonstantinopel, 9. Februar. „Ikdam" hebt in einer Übersicht übcr die Lage der Zcntralmächte insbesondere die wirksame VetätMna. Deutschlands zur See, die Erfolge der österreichisch-ungarischen Armee, die glänzende finanzielle Lage Osterrcich-Un-garns und Deutschlands und die der Tripelcntente erwachsenden Schwierigkeiten hervor. Das Blatt gibt seiner festen Zuversicht in den günstigen Enderfolg der Zentralmächte Ausdruck. Die Verfassungsänderung im Senate. Konstantinopel, 9. Februar. Der Senat beriet gestern in Gegenwart der hervorragendsten Mitglieder des Kabinetts, des Thronfolgers, vieler Abgeordneten der Kammer und eines zahlreichen Publikums über den Gesetzentwurf, betreffend die Änderung der Artikel 7, 4-') und 102 des Verfassungsgcschcs in der von der Kammer beschlossenen Fassung. Ahmed Nizza Voi bekämpfte den Gesetzentwurf, da nach seiner Meinung für cine Revision der Verfassung weder eine Notwendigkeit, noch ein Anlaß vorliege. Nach einer kurzen Debatte wurde der Gesetzentwurf mit 43 gegen 'i Stimmen bei einer Stimmenthaltung angenommen. Das Ergebnis der Abstimmung, dem man allgemein mit großem Interesse entgegensah, hat bewiesen, daß der Versuch Ahmed Nizzas, im Senat eine OppositionsgruPPc zu bilden, aussichtslos ist. Her Seekrieg. Die Benützung der amerikanischen Flagge durch die „Luisitania". New-York, 9. Februar. Der Washingtoner Korrespondent der Associated Presse meldet: Obwohl die Negierung noch keinen Bericht über die Benützung der amerikanischen Flagge durch die „Luisitania" erhielt, wird m amtlichen Kreisen geäußert, daß eventuell die Untersuchung des Falles erfolgen werde. Die amerikanischen Gesetze enthalten leine Vorschriften, die den Mißbrauch der amerikanischen Flagge durch ausländische Schiffe verbieten. Ein japanischer Kreuzer anf ein Riff aufgelaufen. Tokio, 9. Februar. Die japanische Admiralität gibt bekannt, daß der japanische Panzerkreuzer „Asuma" an der Küste von Mexiko auf ein Riff aufgelaufen ist. Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtet. — (Unfälle.) Am 5. d. M. erhielt der 18 Icchre alte Knecht Johann Ku^ar in St. Martin bei Moste beim Pferdcfi'lttcrn einen wuchtigen Hufschlag ins Gesicht und wurde schwer verletzt. — In der Kohlengrube in Gcttschee verunglückte der 41 Jahre alte Grubenarbeiter Josef Iurkovi^ dadurch, daß er wahrend der Arbeit von einer Maschine an die Wand gedrückt nnd am Untcrlcibc schwer verletzt wurde. — Eine 6(1 Jahre alte Private glitt auf dcr Poljanasttaßc auf dcm Gehsteige aus und fiel so unglücklich, daß sie sich das linke Vein brach. Marktpreise in Laibach im Monate Jänner 1915. Weizen . . . . q X41 50 Roggen . . . . » » 93 50 Gerste.....» . 30 8<» Hafer.....» » 26 50 Mais.....» » 2b 50 Weizenmehl Nr. 0 » » 69 50 Roggenmehl . . » » 4b 35 Weizenmehl Nr. 2 . » . — — Maismehl . . . » . 37 -Weizeubrot . . lcz » — 68 Roggenbrot. . . » » —-64 Gemischtes Brot. » . — 52 Reis.....» » —-84 Gerste.....» , —-60 Grieß.....» . —-76 Fisolen.....» » - 66 Linse«.....» . 150 Erbsen ...... 1 12 AuSgesch. Erbsen. » » — — Hirse.....» , --64 Heiden.....» » —'48 Türlen.Mehl . . » . — — Kartoffeln . . . » » — 13 Gemüse, «raut, -2b Rüben ..... .— 07 Sauerkraut. . . » » — 28 Saure Rüben. . » » — 14 Kaffee...... . 3 40 Tee....... » 11 — Kalao.....» » «80 Zucker.....> . — 96 Salz...... .— 2^ Pfeffer...... » 3 80 Paprika. . . . kss X 3 «0 Kümmel ... » 1 60 Wein.....1 » 1-20 Bier...... . —'48 Branntwein...» 2 20 Rum...... » L t0 ltognal. , . . » . 4-20 Mg.....' ' -'38 TafclSl. ..... 2 — Schweine. . . y » 166 — Kälber ..... . 160 - Rindfleisch . . . .190 — Schaffleifch . . . .150 — Schweinefleisch. » .230-Ziegenfleisch. . » » — — Kalbfleisch . . » » 200 — Geselchtes Fleisch » .290 — Salami. . . . » » 55V- — And, trock. Würste» »18b — Speck ..... .290- — Schweinefett. - » »290 — Butter .... 5, » 3 W Käse...... . 3 80 Heu.....y » 7 — Kukuruzgrieß . » » —' — Klee...... » —- Stroh . . . . » » S-7b hartes Holz . . m' » 18 — weiches Holz. . » »10- — Steinkohle . . , » 3 02 Kohle ...... 8 50 Koks...... . 4 36 Petroleum . . I » —80 Ärennöl. ..... 1 12 Für das Rote Kreui. L PhiHiarm. Gesellschaft Laihach. Volkstümliche Ppeise. Tonhalle, großer Saal. Samstag, den 6. März 1915 pünktlich ]/28 Uhr abends unter dem hohen Protektorate Ihrer Exzellenz der Frau Baronin Carla von Schwarz zu Wen des loten Kreuzes Klavier-Abend Julius Varga Volkstümliche Preise. Eintrittskarten zu K 3*-, 2--, 1*-, Stehplatz 50 Heller in der Buch- und Musikalienhandlung lg. v. Klelnmayr ft Fed. Bamberg. 324 3-1 Alles Nähere auf den Plakaten ersichtlich, Für das Rote Kreuz. Volkstümliche Preise. 321 Razglas. št-2046- Z ozirom na ministrski ukaz z due 30. Januar ja 1915, drž. zak. št. 24, § io. doloèam torek in nedeljo za dneva v tednu, ob katerih je dovoljeno obrtno izdelovanje kolaèev, šarklja, krofov, štrukljev, maslenega ali drožnega testa, prepeèenca In pedva. ^estm ra-agrlstrat ij^TsljarLslri dne 7. februarja 1915. Žapan: öi». I3ra.nL Tavèap. Kundmachung. 7 2046 Mit Bezng ans die Ministerialverordnnng vom 30. Jänner 1915, R. G. Bl. Nr. 24, L 10, bestimme ich den Dienstag nnd Sonntag: als jene Tage der Woche, an welchen die gewerbs-mässige Erzeugung von Kuchen, Guglhupf, Krapfen, Strudel, Butter- und Germteig, Zwieback und ähnlichen Backwerkes erlaubt ist. StSLd.trxisig'istrait X-iai/bstcibL am 7. Februar 1915. Der Bürgermeister: D:k>. Ivan Tavoar. Laibachcr Zeitung Nr. 32 __________________________252_______________ 10. Februar 1915 Brauerei - Aktiengesellschaft „Union". Einladung Der gefertigte Verwaltungsrat beehrt sich, die Herren Aktionäre der Brauerei - Aktiengesellschaft „Union" zu der am 26. Februar 1915, vormittags um MO Uhr in Laibach, in den Lokalitäten der Filiale der k. k. priv. österr. Credit-Anstalt für Handel und Gewerbe (Prešerengasse 50), stattfindenden V. ordentl. Generalversammlung I einzuladen. ] 1.) Vorlage der Bilanz über das abgelaufene Geschäftsjahr und des Recli enschaftsberichtes. 2.) Beschlußfassung über die Verwendung des Reingewinnes. , 3.) Wahl eines Mitgliedes des Verwaltungsrates (§10 der Statuten). 4.) Wahl von zwei Revisoren und zwei Ersatzmännern (§31 der Statuten). Um das Stimmrecht aueüben zu können, sind gemäß § 25 der Statuten 1 die Aktien der Gesellschaft spätestens bis 20. Februar 1915 bei der k. k. I priv. österr. Credit-Anstalt für Hantel und Gewerbe in Wien, I., Am Hof 6, \ oder bei der Filiale der k. k. priv. österr. Credit-Anstalt für Handel und Ge-\ werbe in Laibach gegen Empfangnahme der Legitimationskarten zu deponieren. i Je 25 Stück Aktien geben das Recht auf eine Stimme (§ 24 der Statuten). Y Lalbaoh, am 10. Februar 1915. 1 320 Der Verwaltungsrat. Delniška družba pivovarne „Union". Yabilo. Podpisani upravni svet usoja se vabiti gospode delnièarje delniške družbe pivovarne „Union" k V. rednemu obenemu zboru ki se bo vrsil dne 26. februarja 1915 ob ]/s1O. url dopoldne v Ljubfljani, v prostorih podružnice c. kr. priv. avstr. kreditnega zavoda za trgovino in obrt (Preiernova ulica 50). IDx^eTmi red.: 1.) Predložitev bilance za preteklo poslovno leto in poslovnega poroèila. 2.) Sklepanje o uporabi èistega dobièka. 3.) Volitev enega Èlana v upravni svet (§ 10. pravil). 4.) Volitev dveh preglednikov in dveh namestnikov (§31. pravil). Da se erae na zborovanju glasovati, je potrebno t smislu L 25. druž-henih pravil, da se deponirajo delnice proti prejemu legitimacije najpozneje do 20. februarja 1915 prf r kr. priv. avBtr. kreditoemu zavodu za trgorino in obrt na Dunaju, I., Am Hof 6, ali pa pri podružnici c. kr. priv. avstrijskega kredituega eavoda za trgovino in obrt v Ljubljani. Vsakih 25 delnic daje pravico do enega glasu (§ 24. pravil). Ljubljana, 10. februarja 1915. Upravni svet. Zwei Wohnungen Im II. Stook, 4164 12 bestehend jede aus 2 Zimmern, Küche und Zubehör, sind per sofort oder zum Februartermin und ein schön möbliertes Monatzimmer per sofort xu vermieten. Anzufragen : JudengasBeNr. 1, I. Stock. Wohnung. Im Hause Dalxnatlnova ulioa 7 ist eine BouiiBeitige Wohnung im III Stocke, bestellend aus fünf Zimmern, Badezimmer und Zubehör zum Maitermin zu vermieten. 293 3—2 Näheres beim HaiiBmeiater. Wahrsage-Karten der berühmten Lenormuud, der größten Wahr Bagerin der Welt, mit Gehcimschlüssel zum Eut/.iff jed. Frage. Dor ganze Satz, 86 St im Etui nur K 130 V< rs>. diskr. liekomm. 30 b mehr. Mlohael Horowitz, VVicn, XX., Bäuerlegassn Nr. 34, Tür 8 308 3-2 Schöne, elegante Wohnung Im Hause Nr. 14 GradiaÖe, mit vier Zimmern samt Zugehttr ab 1. Mai zu vergeben. 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Bambergs Buchhandlung in Laibach. Druck und Verlll« von Jg. v. »leinmayr K Feb. V«mber«.