VrSvumrrati««»-Preise: Für Laibach: Ga»,jährig . . 8 ft. 10 !t. Halbjährig . . . 4 „ «ttrteliätrig. . . * „ 10 „ UMMtlt* . . . - „ 70 . Mil drr Post: Sinijähtig - . 11 fl. — ft. HaldjLyng . . . 5 „ 50 , Wimeliäfcne. . K „ 76 „ tjuBettiuig in» Hau« eicticu jäeng 85 tr., monatlich 9 ft. it Wmnmern 6 fr. Laibacher »rdaUIio» “fflbnbcfßoife Sit. «rpriilion nnl 3nftraite-tturrau: »ongretzplay Nr. 81 tBuchhandlu», von 3. t'.ftlcinmohr&ff. Bamberg). 3nfmimt>rnft: 6-ilr bic cinfValtlge Petit,eile 3 ft bei zweimaliger lerliste eingetragen sind. Zuerst kommen die Wähler des I. Wahlkörpers, baitu die des II. und nach diesen die des 111. Wahlkorpers. Die Gesammtzahl der Wahlberechtigten soll sich auf 1100 belaufen. Die ! Nummer der einzelnen Legitimationskarte gibt demnach einigen Anhaltspunkt, wann der einzelne Wähler Votgerufeu wird. Wähler die beim Verlesen ihres Namens nicht gegenwärtig sind, können ihre Stimme erst abgeben, nachdem die Wählerliste einmal verlesen worden ist. — (Arbeiterbildungs-Verein.) Die Sonntag de» 10. d. M. abgehaltene außerordentliche mißbräuchliche Anwendung geistlicher Versprechungen > Generalversammlung des Arbeiterbildungsvcreines war oder Drohungen" mit Gefäuguiß bis zu zwei Jahren, ] auch mit Verlust der Fähigkeit zur Bekleidung öffentlicher Aemter vo» 1 bis zu 5 Jahren, und ctzt »och hinzu: „Der Versuch ist strafbar." Dic zweite Bestimmung bedroht die Geistlichen, welche „in Kirche oder anderem zu religiösen Versammlungen bestimmtem Ort in öffentlichen Vorträgen entweder a) die Staatsregierung, Gesetze, Einrichtungen des Staates, Anordnungen oder Verfügungen einzelner Behörden tadeln, oder b) aus Anlaß von staats- oder gemeindebürgerlichen Wahlen oder zum Nachtheil bestimmter Personen anf die Wahlberechtigten einzuwirken suchen," mit Geldstrafe« von )0 bis zu 500 Guldeu. Die „Petersburger Börsenzeitung" betrachtet den Toast des Kaisers beim Georgsfeste nicht als einfachen Frenndschastsgruß, sondern als ein politisches Zukunftsprogramm Rußlands und als eine Verwarnung dcr politischen Leidenschaften. Der Bund Deutschlands und Rußlands bedeute einen dauerhaften Univcrsalfrieden und ist gegen dic zerstörenden Elemente iit Europa gerichtet, ohne deshalb Reaktion zu bedeuten. Daß Rußland die in Europa geschaffene Ordnung bedrohe, ist ein eitler Schrecken; mit deu gründlichen Reformen der gegenwärtigen russischen Regierung höre die frühere russische Politik auf. Lokal- und Provinzial-Angelegenheilen. Original-Korrespondenz. Reifniz, 11. Dezember. Bei der am 9. d. M. abgehalteuen Wahl der Wahlmänner für die Land, gemeinden, wobei bekanntlich auch Simon Pakisch kan« didirte, der den Klerikalen nichts weniger als grün tst, gcrieth der hiesige Kaplan Valentin Scharabon durch die von einem Wahltnannc aufgeworfene Frage, wie es denn komme, daß man seitens der Nationalen die Durchsetzung seiner Wahl zu verhindern bestrebt fei, da er doch notorisch ein Slovene oder Nationaler wäre, in nicht geringe Verlegenheit. Er wand sich jedoch ans derselben mit der hochernsten Bemerkung heraus, daß die Frage der Nationalität bei Seite bleiben muß, wo es sich um Erhaltung der Religion handle, und daß das letztere eben gegenwärtig der Fall ist. sehr zahlreich besucht. Obmann Kunz eröffnet- die Versammlung, worauf die Berichte der verschiedenen Sektionen folgte»,' die ein erfreuliches Bild der regen Wirksamkeit des Ausschusses boten. Der Mitglieder« stand beläuft sich auf 133, das Barvermögen auf 25 fl. 1 ll2 kr. Die Bildungssektion wurde beauftragt, dem Herrn Direktor der Lehrerbildungsanstalt für die freundliche Unterstützung bei Errichtung des Gesangchores den Dank des Vereines auszusprechen. — Wagner begründete sodann in eingehender Weise den Antrag des Ausschusses auf Festsetzung der Monatsbeiträge und der Einschreibgebühren auf 15 tr., welcher Antrag von der Versammlung einstimmig angenommen wurde. — Bei der hieraus folgenden Ausschuß-Ersatzwahl wurden die Herren: AlfonS Roth als Obmann-stellvertreter, Wagner als Schriftführer, Bukovc als Schriftführerstellvertreter, Dovic als RechnungSsiihrer und Steppern als Ausschußmitglied gewählt. Zum am selben Tage stattfindenden Gründungsfeste des Grazer Arbeiterbildungsvereines wurde ein Begrüßungstele -gratum abgesandt und schließlich auf WaguerS Antrag beschlossen, sich an der in Wien gebildeten Produkttv-Assoziatjon „Polvgrasia" mit einer Aktie zu betheiligen, wobei »er Wunsch geäußert wurde, daß recht viele der Mitglieder an dieser auf echt demokratischer Grundlage errichteten Produktivgenofsenschaft sich betheiligen möchten, indem eS durch die geringe Einzahlung von wöchentlich 30 kr. jedem Arbeiter ermöglicht wird, Mitglied dieser Assoziation zu werden und aus diese Weife sich ein kleines fruchtbringendes Vermögen zu erwerben. Beitrittserklärungen übernimmt der Ausschuß. Nachdem den neugewählten Ausschußmitgliedern ein Hoch ausgebracht, wurde die Versammlung geschlossen und ein ans der Tagesordnung stehender Vortrag „lieber die Bortheile und Nachtheile der Arbeitseinstellungen" wegen vorgerückter Zeit auf nächsten Sonntag, den 17. d. M. von 3 bis 4 Uhr, verschoben, zu welchem sämmtlichc Vereinsmitglieder eingeladen sind. — Den JahreSschlnß wird der Verein durch eine Silvesterkneipe begehen, an der btos Vereinsmitglieder und deren Damen theilnehmen können und die durch ein unterhaltendes Programm, namentlich durch das erste Auftreten de» Gesangchores, recht anzi ehend zu werden verspricht. — (Einbruchsdicb stahl.) Am Sonntag ifvcin bis heule noch unbekanntes Jndivi duum in das Wohnzimmer des Pfarrkooperatvrs Alois Stare zu St. Veit, während der geistliche Herr im Beichtstühle seines Amtes gewaltet hat, eingebrochen und hat die vorhandenen silbernen Eßbestecke, Gold- und SilbermUnzen, im Gesammtwerthe von mehr als 300 fl., gestohlen. — (Die Görzcr Slobenen für die Czechen!) Der „Slovenski Narod" bringt den Bericht der letzten Generalversammlung des slovenisch-politischen Vereins „Soca" in Görz. Wir entnehmen diesem Referate folgendes: „lieber den ersten Punkt des Programms: „Thätigkeit der slovenischen Abgeordneten in der letzten Session de« Görzer Landtages," sprach als Berichterstatter des Ausschusses Redakteur Doleuec. Redner bezeichnet nur die Thätigkeit der sechs Abgeordneten: Dr. Abrain, Dr. Zigou, Dr. Lav' iic, Pagliaruzzi, Doljak und Fagauel als eine der slovenischen Nation nützliche, weil sie energisch allerseits die Rechte der Slovenen gegen' die Italiener verteidigt haben, wofür ihnen der Verein „Soca" auch die Anerkennung ausspricht. Die übrigen vier slovenischen Abgeordneten (Lerne, Polaj, Gorjup und Winkler aber können nicht aus den Dank der Slovenen Anspruch machen, weil sie nicht mit den übrigen sechs slovenischen Abgeordnete» solidarisch gehandelt und größtentheils eine den Slovenen feindliche Regierung unterstützt haben. Zum Schlüsse wurden folgende Resolutionen angenommene 1. Der Verein „Soca" spricht dem Führer der böhmischen Nation, Dr. Rieger, und seinen Kollegen für die männliche Vertretung des Föderalismus unter der Regierung Hohenwarts feinen Dank aus. 2. Der Verein „Soca" fordert den flo-venifcheu Reichsrathsabgeordnelen des Görzcr Landtages, Cerne, auf, nicht in den ReichSrath zu gehen, ebenso wie die übrigen slovenischen Abgeordneten, weil die Slovenen im Reichsrathe nichts zu suchen hätten und eö unbedingt für alle Slovenen nothwendig ist, mit den (izechen folidarifch vorzugehen. 3. Tie Versammlung spricht den slovenischen Abgeordneten deS krainer Landtages für die in der Landtagsadresse geforderte administrative Vereinigung der slovenischen Landeslheile ihren Dank aus. 4. Der Verein spricht den Wunsch ans, daß demnächst die slovenischen Führer und übrigen österreichischen Föderalisten, sowie die froalischett" Abgeordneten zu einer Konferenz äugelnden werde». — Ein von mehreren Geistlichen gestelltes Begehren, den Verein „Soca" in einen katholisch-politischen nmz»wa»deln, wurde mit großer Majorität abgelehnt. - — (Aus dem Amtsblal! e der „Lai b. Ztg.) Kundmachung des StadtinagistrateS wegen Bezahlung rückständiger Gewerbesteuer binnen 14 Tagen. — Ausschreibung eines städtischen Wachmannspostcns bis 31. d. M. — Dr. Joh. Menzinger hat als Advokat zu seinem Wohnorte Krainbnrg gewählt. — Kundmachung deS Handelsministeriums hinsichtlich der Ausübung von Privilegien durch Ausländer. — Mi-nueudolizitation wegen Erbauung eines Schulhauses in Stalzern, Bezirk Gottschee, am 30. d. M. im Anits-lokale der BezirkShauptmannfchaft. — Ter Posten eines Waldfchätzuugsreferenten bei den BezirkSschätzuugSkom-misiionen zu Adelsberg, Loiisch (Planina) und Laibach ist zu besetzen. Bewerbungen bis 27. d. M. ans Präsidium der Grundsteuerlandeskommifsion. — Am 18ten d. M. neuerliche Versteigerung des Linicnverzehrungs-steuererträgniffes der Stadt Laibach bei der hiesigen Fi-uanzdirektion. — (IljrntCl'.) Vor überfülltem Haufe fand gestern Ute Benefize-Vorflellnng unseres beliebten Komikers Hr». Kart Scklefinger statt, welcher hiezu eine ältere Berla'fche Posse: „Unsere Lebrbuben," gewählt hatte. Können mir die Wahl dieses Glückes ancl, gerade keine sehr gelungene nennen, so erfüllte letzteres doch seinen eigentlichen Zweck und wußte das Hans den Abend hindurch in heiterster Laune zn erhalten. Der größere Antheil an diesem Erfolge gebührt allerdings weniger der bereits etwas veralteten Posse, als vielmehr der frischen mit) gelungenen Darstellung derselben. Gilt dies schon von dem Ensemble überhaupt, so noch weit mehr von den Einzelleistungen der zwei Helden des gestrigen Abends — von Fr. Löcs Weit und Hrn. Schlesinger. Ihrem vortrefflichen, von der sprudelndsten Laune getragenem Spiele in erster Linie ist der Erfolg des Abends zn tiotig c» verdaute», welcher überhaupt mir bei einer so durchwegs ■ ■ • ■ eminenten Besetzung dieser zwei Rollen, wie wir sie gestern hatten, gedacht werden kann. Hr. Schlesinger war so recht in seinem Elemente und schuf in seinem „Wenzel" eine urkomische, von dem glücklichsten Jmitatio»Stalente zeugende Figur. Geradezu überraschend aber müssen wir die Leistung von Fr. LöcS-Weik (Viatzl) nennen, die uns durch dieselbe eine ganz neue Seite ihres Talentes erkennen ließ- Wir anerkennen ihre Leistung um so höher, je ferner sie ihrem eigentliche» Fache steht und je weniger wir in unserer „In gendlich Naiven" gleichzeitifi eine so vorzügliche Vertreterin dieser Richtung suchen zu dürfe» gleiibten. — Da auch alle übrigen Mitwirkende» — besonders Herr Löcs und Frau Paulmann — ihre Rolle» in verdienstvoller Weise ansfüll-ten, so können wir den gestrigen Abend mit Recht als ei»c» lelir heitere» und zufriedeustellendeu bezeichnen. — (Wahlergebnisse.) Nachträglich wurden noch folgende Wahlen der Landgemeinden bekannt: RadniannSdorf: Pfarrer Lovro Pint a r. Treffen: Dr. Zarnik, Graf B a r b o uud Pfarrer T a v c a r. Wippach: Dechaut Grabrijan. Telegrafischer WcchselkurS vom 13. Dezember. Sperz. Rente östeir. Papier 58.30. — 5perz. Rente Ö;lerr. Silber 08.40, — 1860er StaatSanlehen 101.40. — Bankaktien 808. -- Kreditakiion 31D.30. — London 118.--. - Silber 117 60 - Ji. t. Münz-Dukareu 5.50. — Sia-poleousd'or 9.36. Wiener Börse vom 12 Dezember. ötBetefeoS», I «ilb | Ware Sflttt.ittcnti, äft.'DaJi).! 6160 53 70 dro. bt». 6r!.in@il6.1 i,8 55 (iS U5 kl« »du 185t . . . «j.50 94.— ioie von iS60, ganze 101 co 101.so io|e von iStiu, liünft. nö.— nu l.'il 60 14".— li-.Siiiienf*. v. 1364 ttrundentl.-Obl. Stcietmarl zu5 PLI. (tarnten, Staut u. Küstenland 5 „ latjutn . . aus „ ftrottt.lt. Gl-.c, 6 , 6ic6en6ütg. „ 5 „ Aotisa. JiallonalSant . . . Union - Bank . . . frebitanftalt xi» cv fci. 85 15 86 — 78.80; 79 50 < 5 i5 70 50 ©eie | EC-i-e Oefl. H»poty.:» 7i is«."5 Dell. Bodencteb.-A. . 278.25 178.75 „ Staatsbahn. . . . 345.60 iWst. füdd.W. Nordv. <100 fl. CM.) 104-75 ioi -Si-b.°B.(»00fl.ö.W.) 90.—1 so 25 Staatsbahn Pr. Stück 186.- '13« 50 Staat». Pr. St. 1867 134. - 134 50 tHut>otf«b.(SOOM.ro.) 90.801 «, 70 Stan^aof. (200100.10 ico.sö Loae. tirebit 100 fl. 6. ti>. .191.5') l49 »°n.-Dampssch.-«cI. ' ju 100 fl. CM. Triester 100 fl. EM. bto. 6V st. ö.W. V7.— 97.50 IW.50,121,60 'fencr Salm Palffy Dfarty St.GenoiS 59. 40 40 40 40 Mndischgrätz 20 Walbstein . 20 w Kerl lev ich . 10 w IRuicltfWt. 10 ö.W. Wootorel (3 37icu.) 2l8.~,i'J2.A0 180. - 181. 184 60 185. Ralf. g-ran,«Ios.'sSv.. I>ünf?.^8arcfev E.-B. etfö!b»9fium. Bahn . Pfautibrlefe, Nation. ö.W. vövloSV. klug. Bod.-Lrcbitanst. Mg.öst.Bod.-^redit» bto. tti S^^.rltÄÄ. . 86.5o| 87.- onboti U? Pf. 6t«L Paris 100 Francs . EfXtiaaan. 1 ttats.Münz-Ducätsn. y so-Francsstüa . . . I ^ereinSthaler . . . |65il6er . . . . 4^.— 28. 86. 31.60 24.5 V 14 — 14 50 9k).80 93.41) 117.76 45.80 60.— 1 83.— 42 — 82.— SO*— 23.— It..— 15 — ‘*9.40 H» 50 117.85 48.40 117.?,0| 1,7.75 -XTX p Der Gefertigte beehrt sich, zur Kenntinß z» bringen, daß er eine wöchentlich viermalige Sill 1 zwischen Laibach nttb Gottschee ■ errichtet hat und Frachten nach den Ronten: lleifniz. («rosslascliitz. Brod, Dclnitze und Lokwe wie bisher übernoinmen werden. Abfahrt von Laibach: Sonntag, Dienstag, Donnerstag und Freitag, von Gottschee: Montag, Mittwoch, Freitag nnd Samstag, 4 Uhr Früh. Wöchentlich spedirc zweimal, it. z. Mittwoch und Samstag nach Rttdolsswerth, Möttling, Tscheruembl, Seisenberg und Hof. Unter etiteut für das mir bisher geschenkte Vertrauen meinen Dank ansprechend, empfehle mich neuerdings zn Güter - Transporten nach dem Jn^ und Auslande, sowie zu deren Zustellung am hiesigen Platze mit der Versicherung der solidesten und promptesten Bedienung. Laibach, 10. Dezember 1871. Josef Kollmann, Spedition«- titiii Kammilstlüis-GeschSN. Komplott: Wienerstraße, Frvhlich'sches Hans. •sär> • l Daselbst auch (590-1) ajjer oon Verkauf en gros & vn detail und nach Wünsch deren Zustellung ins Haus zu beit billigsten Preisen. Witterung. Laibach, 13. Dezember. Schönes Wetter mit großer Kälte anhaltend. Wolkenloser Himmel. Morgenroth, schwacher Nordostwind. Temperatur: Morgens 6 Uhr — 16.4°, Nachmittags 2 Ufr - 7.0° C. (1870 + 5.0'. 1869 - 2.0°) Barometer im Fallen 749.41 Millimeter. Das gestrige Tagesmittel der Temperatur — 10.3' C., um 9.5' unter dem Normale. Verstorbene. Den 12. Dezember. Dem Jakob Kovaiic,Dienstmann, sein Kind Leopoldine, alt 14 Monate, in der Stadt Nr. 111 an Fraisen in Folge von Gehirnhöhlenwassersucht. — Dem Herrn Georg JaneM, Gastgeber, sein Kind Josef, alt 30 Stunden, in der Stadt Nr. 179 an Lebensschwäche. Stadt Wien. Röthel, Kfm, Gottschee. — Pia» und Pollak, Kaufleutc, Schach, Ingenieur, und Wetzet, Wien. Fischer, jtfm., Paris. Angekommene Fremde. Am 12. Dezember. Etefont. Jaky, Weinhändler, Pettan. — Preschern, Urlauber, Stein. — Josephi, Wien. — Thomann, Verwalter, Steinbüchl. — Lodeä, Passing. — Pinka und Schefser, Ungarn. — Faleschini und Martina, Udine. — Ojbolt, Handelsmann, Gerovo. — Frl. Malli, Neu-«arktl. Gedenktafel über die am 15. Dezember 1871 statt find enden Lizitationen. 3. Feilb., Toniazii'sche Neal., Slapp, BG. Wippach. — 3. Feilb , Göstel'sche Real., Graslinden, BG. Tschernembl. — 3. Feilb., Movern'sche Real., Moverndorf, BG. Tschernembl. - 3, Feilb., Jeran'sche Real, Homec, BG. Stein. — 3. Feilb., Pavli'sche Real., Lahovic, BG. Stein. — 1. Feilb., Struel'sche Real, ad Gradac, BG. Tscl'erncmbl. — 3. Feilb., Luser sche Real., Rudolfswerth, KG. Rudolfs-werth. Bei Josef Karingcr Luftzug - Verschließungs - Zylinder für Frnster und Thiirrn, .als Schutz gegen Eindringen kalter Lust, hiedurch Ersparung an Brennmaterial; für Rheumatismus- oder Gichtleidende höchst empfehlend. Für Fenster 5 kr. pr. Elle, für Xhtircit 7 und 8 fr. pr Elle. Befestigung ganz einfach. (504—6, Theater. Heute: Tie Motiöfdi liier. Schauspiel in 5 Aufzügeir _________________oou Heinrich Laube. Die seit 13 Jahren bestehende Niederlage der k. k. ersten landesbefugten Mlaltaiier W asch waaren- Fabrik __ _ n lies (592-1) » - A.. I>attelzweig, bekannt durch ihr ausgezeichnetes Fabrikat, von welchem die Preise neuerdings bedeutend herabgesetzt sind, befindet sich nun wegen Geschäftsauflösung des Herrn Albert Trinker bei Vinc. W oschnagg ln Laibach, Haiiiilplatz Mr. *9 9. Dffert-Ansschreibung. Die General-Direktion der Weltausstellung 1873 in Wien hat beschlossen, wegen Erzielung von Anboten für die Uebernahme der Arbeiten und Lieferungen zur Herstellung des sammt Konstruktion und Pilotage, sowie der Pilotage für das Manerwerk zu den: im Prater zu Wien aufzuführenden Jndnftrie-Ansstellunftsgebände eine allgemeine Offertverhandluug auszuschreiben. Diese Offertverhandlung begreift: I. Für die Herstellung des Fußbodens: 1. Die Lieferung von zirka 104*0 »zehn taufend vier hundert zwanzig) Stück 3 (acht) Zoll im Durchmesser starken, 10—15 (zehn bis fünfzehn) Fuß langen, weichen runden Piloten. 2. Die Lieferung von zirka 18300 (dreizehn tausend drei hundert) Ikurr.-Klaster '/.zölligen (fechsachtel Zoll im Gevierte) weichen Unterzügen in Langen uotr 19 (neunzehn) Fuß. bloS ans zwei Seiten rein behauen oder beschnitten. 3. Die Lieferung von zirka »»400 (dreißig acht tausend vier hundert) Kurr.-Klaster 3 (drei) Zoll starke«, 6 jsechS) Zoll hohen, weichen Polsterhölzern in Längen von 15 und 19 (fünfzehn und neunzehn) Fuß. 4. Die Lieferung von zirka 19**0 (neunzehn tausend sieben hundert zwanzig) Qnadr.-Klafter Fußboden von 5'/, Zoll (fünfeinhalb Zoll) breiten, '/. Zoll isechSviertel Zoll) starken, 0 (sechs) Fuß langen, gleich breiten weichen Laden. 5. Die Lieferung von zirka • 04*0 (zehn taufend vier hundert zwanzig) Stück eisernen Pilotenschuhen im Gesammtgewickte von zirka t»0 (fleben hundert und dreißig) Wiener Zentnern sammt den hiezu erforderlichen Nägeln. II. Für die Herstellung der Pilotage des Mauerwerkes: 1. Die Lieferung von zirka »680 (neun taufend acht hundert achtzig) Stück, 9 (nenn) Zoll im Durchmesser starken, 10—15 (zehn bis fünfzehn) Fuß langen, weichen, runden Piloten. 2. Die Lieferung von zirka 4»40 (vier tausend fünf hundert vierzig) Knrr.-Klaster „zölligen (achtzehnte! Zoll im Gevierte) weichen Unterzügen in Längen von 19 (neunzehn) Fuß, bloß auf zwei Seiten rein behaue» oder beschnitten. 3. Die Lieferung von zirka »880 (neun tausend acht hundert achtzig) Stück eisernen Pilotenschuhen im Gesammtgewichtx von zirka 590 (fünf hundert siebzig) Wiener Zentnern sammt den hiezu erforderlichen Nägeln. Tie Herren Unternehmer können zu dem Fnßbodenbelage auch Laden in der Breite von 6 (sechs) Zoll, ö'„ (sechs ein halb) Zoll, 7 (sieben) Zoll bis 8 (acht) Zoll anstatt, wie angegeben, 5'/, (fünf ein halb) Zoll Breite osseriren, jedoch müssen selbe die angegebene Stärke von l1/, (anderthalb) Zoll haben. f erner steht es den Herren Unternehmern frei, auch harten Fußbodenbelag ans eichenen Frieöbrettern zu osseriren, diese müßten jedoch 14—15 (vierzehn inien stark, V 6" (zwei Fuß sechs Zoll) bis 3 (drei) Fuß lang, 6 (sechs) Zoll breit sein. Den Herren Unternehmern bleibt es freigestelll, sich entweder blos bei den Materiallieferungen, oder blos bei der Herstellung der betreffenden Arbeiten, oder sowohl bei den Materiallieferungen als auch bei der Herstellung der Arbeiten zu betheiligen. Die Lieferungen und Arbeiten können im ganzen oder in einzelnen Theilen übernommen werden. Die auszuführenden Lieferungen und Arbeiten müssen »nverweilt in Angriff genommen werden und ununterbrochen derart fortgesetzt, daß die Herstellung der Pilotage für das Manerwerk, sowie die Herstellung der darauf zu legenden Unterzüge (Kappbäume) längstens bis Ende März 1872, die Pilotage und Unterzug-Herstellung für den Fußboden jedoch längstens bis Ende April 1872 vollkommen vollendet ist. Die Herstellung des eigentlichen Fußbodens, d. i. die Aufstellung der Polsterhölzer und das Legen der Fußbodenbretter, kann erst am 1. (ersten) Jum 1872 beginnen, muß jedoch am 30. (dreißigsten) September 1872 gänzlich vollendet sein. Die näheren Bestimmungen über Inhalt und Form der Offerte, dir allgemeinen und speziellen Bedingnisse, Vorausmaße und Pläne werden in der Bau» Abteilung der General-Direktion für die Weltausstellung (II. Praterstraße Nr. 42) über mündliches oder schriftliches Verlangen ausgefolgt oder versendet. Die bezüglichen Offerte sind bis spätestens *. (zweiten) Jänner- 181'*, 6 Uhr Abends, bei der obgenannten Bauabtheilung zu überreichen. Wien, am 10. Dezember 1871. (591-1) Ion der (üwral-pirrhtiim der Weltausstellung. | Druck een Jgn. v. Slei««ayr * ged. Bamberg in Laibach. Bttlteer und für die Redaktion verantwortlich: Dttomac Bamberg