Beilage zur Laibacher Zeitung. ^ro. 66. iZoi. L i z i t a z i o n. Es wird andurch bekannt gemacht, daß das in Unterkram bei Nodockendorf m der Pfarr St. Veit liegende Gut SeUo den 7. des k M. Sept. l. ^. Vorm ttags frühe um 9 Uhr zu kaibach lm Kaufman Kuckls^en Hause Nr. 278. im 2ten Stock aus freyer Hand an den Metstbielhenden herkaust werden wozu die Kauss-ltttchaber mit demVeisaße eingeladen werden, daßderSchätzungs-Zlnschlaa, und Urbars-Extrakt, samt den Verkaufsbedingnüssen so.oohl bei dem Hrn. Dr Johann Gollmayer in Laiback im besagten Haus wohnhcf, als auch zu Gut Thurn bei GaUrnstein/ und zu Gut Sclw ^ä lzch eingesehen werden können. Gut Scllo dcu 17. August 1801. Von dem Magistrat der k. k. Hauptstadt Laiback wird allen jenen, die auf den Verlaß des allhier verstorbenen Karl Garza-rolli .gewesen« n k. k Postmeiste s in Oberlalbach , aus was immer für einem Ncchtsgrundc eine Forderung zu stellen vermeinen, hicmit a fqctraaen, solche den 10. k. M.Sept. l I Nachmittags um 3 Ul r am hiesigen Nathhause soqewiß anmelden, und rechts-glttig dartbun, widrigens der Verlaß ohne weitcrs abgehandelt, und der eingesetzten Frau Universalcrbin eingeanlwortet werden wird. Laidach den 7. Aug. 1801. Da es vorkömmt, daß mehrere hierortiqe Individuen des Weinschanks sich anmassen, ohne hiezu nach höchster Vorschrift vom 31. Iäner i^9^. bey dem Magistrate die Gestattung ange-suckt, und in dem vorgeichrlebenen Wege erhalten zu haben, so wird obige höchste Vorschrift in Folge hoher Landesstelle Verordnung bon 22. ssrcisämtllchcn Intimats 29. abhin Erhalt 1. dieses mit dcm Beisahe rcpublizirt, daß künftig jeder, der siH des Weiu-schank. s unbefugt anmassen wücde, nebst der Konsiszirung seines ganzen Weinvorraths odüc Gnade mit Geld oder Arreststrase belegt werden wurde. Magistrat Laibach den 7. Aug. 1801. Kurrende. Wahrend der Anwesenheit d?s Feindes in Oesterreich ob der Enns, und in einem Theile von Ilmerösterreick sind allerley Urkunden, welche nach dem Patent von 30. Iäner 1788. auf gestempelten Papier ausgestellt werden sollten, taftlbst ohne Stempel ausgestellt worden- Da nun noch langchin Urkunden ausgestellt werden könnten die auf die Zeit des Aufenthaltes der Feinde im Land zurückdat rt worden sind, wodurch das Gefäll beträchtlich bevortdeilet würde; so hat die hohe Hofkanzlei mittels Verordnung vom 16. v. Empfang 4. dieß zu entschliessen, und allgemein bekannt machen zu lassen.bcfundcn, daß alle Urkunden, die nach dem Patent vom za.Iäner 1788 aus gestempelten Pappier ausgestellt werdcn sollen, während der feindlichen Vesitznchmunq von Oesterreich ob dcr Enns, und von einem Theil Inner-und Niederösterreichs aber ohne Stempel ausgefertiget worden sind, längstens binnen 4 WoHcn bon dem Ta^e der H'mdma hunH dieses Zirkulars in das Stempelamt gebracht, und dort blos gegen Entrichtung der einfachen Gebühr nachträglich gestempelt werden sollm; als sonst nach Verlauf dieser Friest, wenn eine stempelbare Urkunde ungestempelt betraten würde, die im ^tempelpatent festgesetzten Straffen ohne weiters, und unnachsichMch einzutretten hätten. Was jedoch die heurigen Kalender nämlich für das Jahr 1805. betrift, welche in den bom Feind bcsezten Orten aufgelegt worden find; so wird aus besonderer Gnade, und weil sclou mehr als das halbe Jahr verstrichen ist, über die nachträgliche Stcmplung der Kalenger für heuer hinausgegangen, dagegen ist strenge, und unter den patelltmafftgm Straffen allerseits darauf zu wachen, daß keine ungestempelten Kalender irgendwo un Handel erscheinen. In Amehung der Karten ist ausgleiche Weise die strengste Aufsicht allenthalben darauf zu tragen, daß Karten werder im Handel noch im Gebrauche derselben irgendwo ungestempelt und ungestraft geduldet werden. Welche hohe Entschlieffung zur allgemeinen Wissenschaft an-mit bekannt gemacht wird. Lalbach den 8. Aug. 18^1. In der Amtskanzlen der Studienfoydsherrschaft Kaltenbrun, nemlich im Kernischen -öause Nr. in, am alten Martt zu ^aibach werden am 31- Aug. l.I. die dahin eigenthümlich gehongenGar- bett-und Iugend^ende und zwar: in folgenden Abtheilungen, aufd m La bacher Felde, u^n«l.ti, 3e!lu, und lV^cgunig, und 8^im3v^iä, zu twt w, ck« UN^it dem k k Nerpfieqsmagazingc^n gleich baa«Be;a 'mm .Nasse, w,". U.brigens aber wird W, in d,e em Oberw^we-^ieaenden Dominien. Grundbesitzern.und Unterthanen ', -mit n°ck besonders ans He« gelegt, daß sie, unv beim-d^s md dem S""c eine» wiederholten Vewe.Z ihrer schon sn«it a..?aa",v-maaN um M ae Vreiße überlassen würden, we.l d.e V°rfiu < ^ und wuckerMen L-eferanten nur aukKosten des ersten (3nel-aers ihrenVortbei! suchen, das enbchrliche Heu demselben mn qe< 3w«e« Meisse ablocken, und daaeqcn dem Aerano », den uber- anstatt daß das Aerar.mn den ^Inwi solche Lieferanten durch faMe VorspleMnac,,, m.d 3! s^"^,,e ^uostar-ffe erschleichen, mit d?n, Erzeiaer selblt »ach «n m bi a'N Hberemfunnne.. the.'en könnte. Uibr.aens ^er bäben a e in diesem Oberwcrbbezirke lieoenden Dom.men,.Gu -t.n und GrunddeAcr, dann Unterthanen diese chre Aeussenm-qen' ns«ed r an das z.eiw k. k, Kre.samt selbst, oder an wc-s/n SsadNnag.strot zur n^te n Cmbcalntunq !ang,t b.v 12. d,c,e> einzureichen. Magistrat Laibach den 2. Aug. >8°>. ü^ber ein von dem Karlstädtcr Magistrat unter pr-ef. ,5 d. Ine'icr aestclltcs Ersuchen wird hicmit bekannt gemacht, daß den 28 -y > 'd '0, Errt l,I. das in KarlM't liegende Haus des alldnrtiaen Büraers Peter MaUian dc» Meistbiechenden lauss.ch überlI. werden wird, wozu die Kaufsliebhaber dahü, zu erscheinen einaeladen werden- Laibach den .7. Iul». Todtenberzeichniß. Dcn,^ "'ui Des Hrn Gottlicb Cssger, k k. Pvst-Kl'Nt-oli'r, stine Hter ^Mmia, alt , is Ia!r, am Pla!- Nr.