Nr. 182. Samstag, 9. August 1890. 109. Jahrgang. Aibacher Zeitung. P ° stbeilcnd » na : Mizjichilg fi, 15. halbjührw st, 7'bN. Im L ° mptoll : Neine >,,,...' Ubiähr.g fl. 5 50. ssür dle Zustellimg i», Hau« «anzj«hr!g fl! l. - InsertionsnebUr: ssür ^ ""'"lllc bi« zu 4 Zeilen 25 lr,. „rohere per Zeile 6 lr,: del öfteren Wiederholunge» per Zelle » lr. D!e «Uaibllcher Zeitung» erscheint tigllch mit Vulnllhme der Honn' und Feiertage, Die Ub«l» '6 die Bataillone der Union Cioica b°tene Am«3!-"^^ flotte, indem sie die ihnen ge-^egierun^ ' / annahmen, sich äußerlich wieder der lchleichenö. "^""warfen, war jedoch die latente, die st°nd7alp^?°l"l'°"' welche schon vor dem Auf. Niesen ,5 t 6 "''^ ber finanziellen Krisis erstarkt ^"eqenbei^"^^ beseitigt. "" "e wirtschaftlichen ^r Ue^l l ' "^ den unmittelbaren Anstoß zu die A ""!'"" »egeben hatten. Wenige Tage. nachdem herilbet °?'^^"s der Regierung über den Ocean ^^legravhiert worden waren, kamen Meldungen. welche irgend eine neue Katastrophe in Autsicht stellten. Ungeachtet der ziemlich strengen Censur, die gleichzeitig für die argentinischen Zeitungen und für die fremden Correspondenten, welche sich des Telegraphenamtes in VuenosNyres bedienen, eingeführt worden war. mel» beten Newyorker und Londoner Blätter auf Grund von ihnen zugegangenen Depeschen vom La Plata von unübersteiglichen Schwierigkeiten, denen Präsident Cel» man bei seinen Reconstructionsversuchen begegne. Die bisherigen Minister waren zurückgetreten, und die Nildung eines neuen Cabinets wollte nicht gelingen, während die wirtschaftlichen Verlegenheiten infolge der durch die Revolution verursachten Panik sich so be» denklich steigerten, dass ein Moratorium decretiert werden musste. Die nächsten Parteifreunde des Präsidenten und in erster Linie sein Schwaa/r Roca, welchem der Präsident die Niederwerfung der Revolution zu danken hatte, riethen ihm, ein Coalitions'Cabinet zu bilden, in dem auch die Opposition ihre Vertretung finde. Celman wollte anfangs, von den Wortführern der in die unlauteren finanziellen Machenschaften der letzten Jahre tief verstrickten Clique übel berathen, den Warnungen Roca's und des Vicepläsidenten Pellegrini kein Gehör schenken, und als er sich später willfähriger zeigte, war der richtige Zeitpunkt verpasst. Selbst Cel' mans Schwager Roca hatte sich zu dessen Gegnern geschlagen, die loyalen und die bei der Revolution be» theiligten Truppenkörper fraternisierten miteinander, und das Schlagwort wurde laut: nur Celmans Rücktritt könne die Situation klären. Nach den eingetroffenen Depeschen hat nun Dr. Juarez Celman in der That seine Demission als Präsident der argentinischen Republik gegeben, und die Kammer hat dieselbe mit 61 gegen 22 Stimmen angenommen. Vegen die Person Celmans concentrierte sich der Hass aller unzufriedenen Elemente, zu denen gegenwärtig der überwiegendste Theil der Bevölkerung Argentiniens gehört. Celman wird als der Stützer und Förderer jener von Corruption und Schwindel durchseuchten Wirtschaft betrachtet, welche zu der gefährlichen finanziellen Krisis uud mithin auch indirect zu der neulichen Revolution den Anstoß gegeben hat. Es mag richtig sein. dass man diese Anschuldigungen nur mit einer gewissen Reserve aufnehmen darf. Der Partei» Hass hat redlich das Seinige beigetragen, um den Prä« sidenten und seine Regierung gehörig anzuschwärzen. Seit langem besteht in der argentinischen Republik ein ausgesprochener Gegensatz zwischen den Vertretern der Interessen der Provinzen und jenen des Groß« Handels und Großcapitals, das sich in BuenoS-Ayres concentriert hat. Dieser Gegensatz dient als Mittel, um die Massen für die politischen Schlagworte gefügig zu machen, und Celman hat als Vertreter der Interessen der Provinz gegenüber jenen der Hauptstadt redlich mitgewirkt, die gegenseitige Feindseligkeit der Parteien noch zu verschärfen.. Viel zu spät suchte Celman, wie bereits bemerkt, unter der Pression der öffentlichen Meinung zu cal» mieren; die Amnestie, welche er den Insurgenten be» willigte, sollte den ersten Schritt eines Entgegenkommens bilden, hat aber nicht vermocht, die feindselige Gesinnung der hauptstädtischen Bevölkerung und der mit dieser sympathisierenden Partei zu entwaffnen. Einzig und allein die materielle Macht, über welche der Präsident verfügte, sicherte ihm noch seine Autorität, es war ihm aber nicht möglich, in das entstandene Chaos wieder jene Ordnung zu bringen, welche die materielle Wohlfahrt und gedeihliche Entwicklung der wirtschaftlichen Verhältnisse verbürgen würde. Was bisher geschah und was geplant wurde, beschränkt sich auf für den Augenblick berechnete Palliativmittel und sah im ersten Augenblicke darnach aus. als wollte man damit Zeit gewinnen, um an eine radicale Sanierung zu gehen. Eine solche wurde vom Lande verlangt, und hierin stimmten die selbstlosen unter den Parteigängern des Präsidenten mit seinen Gegnern überein. Vislang war jedoch' in dieser Richtung leine durchgreifende Maßregel ergriffen worden, und die Folgen hievon lassen sich bereits verspüren in einer Agitation wider die Einwanderung in Argentinien. Der Anfang wmde in Frankreich gemacht, wo lehtertage die Sache in der Kammer zur Sprache go« bracht und von derselben die Regierung aufgefordert wurde, geeignete Maßregeln zu ergreifen, damit die französischen Emigranten sich fürder nicht mehr nach der La-Plata-Mündung wenden, fonbern nach den eigenen französischen Colonien. In Italien, von wo die Einwanderung nach den argentinischen Bundesstaaten bekanntlich am stärksten gewesen und in den letzten Jahren 75.000 bis 80.000 Köpfe jährlich stark ge-wesen. benützt man den Nnlass ebenfalls, um gegen diese Auswanderung vorzugehen. Ist diese Gegen« bewegunq von Erfolg, so bildet die« wohl den empfindlichsten Rückschlag gegen den Aufschwung, den im letzten Decennium die argentinische Republik durch die in starker Progression steigende Einwanderung erhalten hat. denn nur durch das reichliche Zuströmen neuer Arbeitskräfte aus Europa könnten die unbestrittenen Reichthümer des weitläufigen Landes gehoben werden. Jeuisseton. Der Tod 0engi6-Agas. 3ljolle N'^".. steigt am westlichen Horizonte eine »anzen x» 'n, , '^ ^^ ausbreitet und schließlich den vllnmel bedeckt Leich3 U "^'S leise Rauschen Und k„«Ä ' °^ "^' b" Himmel weinen. Nälzt ^"1?°"''' undurchdringlich Dnnlcl. Vor'^chüber Bern "nd Thal, dass Nas d?,.n '^"^"bst der Finger schwindet. Weh- 3 "st ^ Steges jäh" Wendn»«. Nacht b?H bm t a.,3. ü^'be Gewitter. Mit dem Sturm !!°"ln>ende N !5c "" der Montenegriner, jeder auf. ?^ 'n seinem n ,?^ sie näher erscheinen. Cengic aber '" ^"ch"^"e schlilrft Kaffee und lässt von Zeit ^" Nmarln tt s"Kd»stenden Qualms in anmuthi- b je nackt, ^"' Dabei gedenkt er vergangener Tage nÜ lei»e,n G ^"".^"^"e y^r traurige Erinnerungen verklärt sein Auge ein A? Numeln H '^ leine Stirne in unheilschwan- ^°sfen die l««"'«"""" Und als er mitten unter den !°ngeire,chen Gusle erblickt, da Wird der wilde Dämon weicher Und das heiße Vlut wirb stiller Wie beim silszcn Klang von Himmelssaiten; Seine frilhern, blutigen Gefühle Beugen sich dein Olsten Liedessehncn, Der Gewalt im zarten Saitenspiele. Hier verräth äengi«! zum erstenmale eine lyrische Stimmung, und wir geben uns einer vielversprechenden Hoffnung hin, als er Bauk auffordert, ihm ein Lied vorzutragen. Denn er wird gewiss die süßesten Accorde anstimmen, die Worte seines Liedes aus der tiefsten Seele schöpfen, um, einen lichten Augenblick benutzend, einen Unmenschen zur Milde. Gnade, Menschlichkeit zu stimmen. Wusste doch ein Orpheus mit seiner Musik wilde Thiere zu bändigen, verstand es doch ein Am-phion mit den bcrilckcuden Klängen seiner Laute die Mauern Thebens emporzuzauberu. Leider aber sind die Türken keine Griechen, deun auf demselben Boden, auf welchem die Griechen in verhältnismäßig kurzer Zeit eine für alle Völker mustergiltige Cultur schufen, erzeugten die Tüllen nur Elend und Jammer. Sie habeu Städte nur zerstört, aber keiue gegründet uud kannten seit jeher nur eine Kunst und das ist die Kriegs-«Kunst». Weit entfernt, die momentan weichere St,m« mung Agas im Sinne der Humanität zu beeinflussen, ruft unser Sänger vielmehr alle Hölleugeister semes Herzens wach. Er singt mit bitterem Höhne: 'Ontcr Gott, ein Wnnder ilbrr Wnnder! Welch' ein Held war Nizvan ?lga Mit dem Schwerte und der schnellen Lanze, Mit der Büchse und dem scharfen Messer. Mit der Faust und seinem flinken Rösslein l Und der Aga liegt am Amselselde. Sammelt Harat, die Gi-bür des Sultans. Heischt von jedem einen rothen Zechin, Für den Herd auch einen fetten Hammel. Und beS Nachts der Neilze nach ein Mädchen. Wie der Nga nun den Harac fummelt, Zahlt die Raja wohl, doch wie bezahlt sie? Wo er einen rothen Irchin fordert, Wird ihm oft ein Pfennig lanm gegeben, Jeder Herb soll einen Hammel geben, Und er gibt ihn, aber luntcnmager, Wer ihm nachts ein junges Mädchen schuldet, Schickt ihm eine Bettel, voll von Nunzeln. Rizvan lässt die starre Raja fesseln, Stellt sie haufenweise auf im Felde, Fliegt zu MosS dann ,'ilier ihre Köpfe. Es gelingt der Sprung beim ersten Hausen, Es gelingt der Sprung beim zweiten Haufen, Doch als er zum dritten Sprung sich rüstet, Bäumt das wilde Ross sich auf im Fluge, Springt — doch reiht der Gurt von, reichen Sattel, Und es liegt der starlc Held im Grase. Wen'ge Tage sind seitdem verflossen, Lispelnd geht vom Munde schon zum Munde, Durch das Amselfrld, das wunderbare, Und je weiter, desto lauter wird es, Spott und Hohngelächtcr schlägt die Raja, Bis zum Lied gedeiht es zu den GuSle, Und der Sänger singt am Amselselde: «Nizvan Aga war doch eine Memme!» Baut. der Sänger, kennt seinen Mann und er-reicht auch die Wirkung, die er beabsichtigt, vollkommen. Der herrschsüchtige, nur um seinen Nachruhm besorgte Cengii fühlte sich durch den lecken Hohn im tiejsien seiner Seele verletzt. Laibacher Zeitung Nr. 182. 1500 9. August 1890. Eine Verminderung der Einwanderer kommt für die argentinischen Lande einer öffentlichen Calamität gleich, und von dieser sind sie infolge der qe^nwärtigen politischen und ökonomischen Krise ernsthaft bedroht. Hierüber konnte man sich auch in den maßgebenden Kreisen von Buenos-Ayres keiner Täuschung hingeben, und es hat nahezu den Anschein, als ob die Nachricht über diese Agitation gegen die argentinische Einwände» rung in Europa bei den Argentiniern vollends dem Fasse den Boden ausqeschlagen und Celman derart isoliert habe. dass er sich zu einer Demissionserklärung veranlasst sah. Nachdem der Rücktritt des Präsidenten zur vollendeten Thatsache geworden, kann man immerhin auf eine Beruhigung der bis zur Siedhitze erregten Partei» gegensätze hoffen und den Nnbruch einer neuen besseren Aera für die argentinische Republik erwarten. Da Eel« man von seinem Posten geschieden, ist zu erwarten, dass die bisherige Erregung sich legen und nicht etwa gelegentlich in einer neuen gewaltthätigen Eruption sich Luft machen werde. Politische Ueberficht. (Der Kaiser in Graz.).Zu den Deputatio« nen der Städte Marburg, Eilli und Pettau, welche in der Orazer Burg empfangen wurden, sagte der Kaiser: «Es freut Mich sehr, dass die Herren als Vertreter der untersteirischen Städte sich Hieher bemüht haben, um Mich zu begrüßen. Es thut Mir leid, dass es Mir gegenwärtig an der Zeit mangelt, Ihre Städte zu besuchen; allein Ich werde das nachholen.» (Der Zollbeirath.) Vor einigen Tagen ist, wie wir erfahren, die Allerhöchste Sanction des Sta« tutes des Zollbeirathes erflossen, und das Handels« Ministerium wird nunmehr die Handelskammern einladen, ihre Delegierten in diese neue Körperschaft zu nominieren. Die erste Kammer, welche diese Wahl vor» nehmen wird, dürfte die von Prag sein, welche die Ernennung zweier Delegierter in den Zollbeirath am 12. d. gleichzeitig mit dei Wahl eines Reichsraths. Abgeordneten an Stelle des verstorbenen Herrn Sala« sel vornehmen wird. Erst nach Bekanntgabe aller vorgenommenen Wahlen durch die Kammern wird der Handelsminister an die Nominierung jener sechs Mit» glieder schreiten, welche zu ernennen ihm das Gesetz das Recht gibt, so dass bei dem Umstände, als die Han« delskammern ihre Sitzungen weniger oft abhalten, wohl der Zusammentritt des Zollbeirathes nicht vor Ende kommenden Monats stattfinden wird. Der Zollbeirath hat aus achtzehn Mitgliedern, welche der Handels-, Finanz» und Ackerbauminister ernennt, und aus 21, welche von den Kammern des Reiches zu wählen sind, zu bestehen. (Der Abgeordnete Lienbacher) will wieder an die Gründung einer deutschen Mittelpartei im Nbgeordnetenhause schreiten, um, wie die mit ihm in Fühlung stehenden «Politischen Fragmente» melden, mit deren Hilfe Fragen rein cultureller und volts« wirtschaftlicher Natur im deutsch-österreichischen Interesse zu lösen. Ob Lienbachers Lieblingsproject Aussicht hat, im Abgeordnetenhause durchgeführt zu werden, ist aller« dings sehr fraglich. (Das Reichsgesetzblatt) publiciert eine Verordnung des Handelsministeriums im Einvernehmen mit dem Ministerium des Innern, womit die Mini« sterial-Verordimnq vmn 20. Juli 1885, betreffend die Einreihung des Betriebes von Informations-Bureaus zum Zwecke der Auskunftsertheilung über die Credit-v^rhältnisst von Firmen unter die concessionierten Gewerbe, ergänzt wird, und eine Kundmachung der Ministerien der Finanzen und des Handels, betreffend die Nachweisung des Ursprunges von bulgarischem oder türkischem Getreide, welches über Serbien in das österreichisch ungarische Zollgebiet zur Einfuhr gelangt. (Das Unterrichts-Ministeri um) hat einen wichtigen Schritt in Bezug auf die Einführung des obligatorischen Turnunterrichtes an den Mittel« schulen gemacht, indem es in einer Anzahl von Anstalten systemisierte Lehrelstellen für den Turnunterricht creierte; bisher wurde der Turnunterricht durch Hilfslehrer ertheilt. Sobald eine genügende Anzahl von geprüften Lehrern angestellt sein wird, soll der Turnunterricht allgemein an den Mittelschulen als obligat erklärt werden. (Die Landtagswahlen in Kärnten.) Der Präsident der kärntnerischen Handels- und Gewerbe« lammer, Herr von Hillinger, erstattete in der letzten Sitzung der Kammer einen eingehenden Rechenschaftsbericht über seine Thätigkeit im kärntnerischen Landtage seit dem Jahre 1871 und bemerkte, dass im Falle seiner Wiederwahl als Kammervertreter im Landtage die nun folgende Landtagsperiode die letzte sein werde, in welcher er in solcher Eigenschaft würde wirken können. (Die ungarische Presse) wendet sich wieder der Discussion der Verwaltunczsreform zu. Der «Pesti Naplo» wünscht, dasi die Entwürfe, welche soeben im Ministerium des Innern vorbereitet werden, bald und vollständig veröffentlicht werben, damit eine gründliche Beleuchtung und Kritik der Entwürfe den Verhandlungen im Reichstage vorausgehe. Die Reform habe den Zweck, die Verwaltung, nicht aber die Gemeinden zu verstaatlichen und nicht den Bürger unter Polizei-Aufsicht zu setzen. Der «Pesti Naplo» hält es für selbstverständlich, dass einen wesentlichen Punkt der Reformen die strenge Controle der Gemeinden bilden müsse, damit endlich einmal die Missbräuche der Gemeinde« Secretäre, die Unordnung und Lässigkeit in dem ge-sammten Gemeindedienste aufhören. (Der Reichs -Finanzminister von Kallay) ist von seiner Inspicierungsreise aus dem Occupationsgebiete vorgestern abends wieder nach Wien zurückgelehrt. l(Oesterreich'Ungarn und Italien.) Der heute eingetroffene «Fanfulla» macht einem Theile der italienischen Presse den Vorwurf der unbesonnenen und gefährlichen Polemik, weil sie dir Discussion über die Auflösung des «?ro patria» «Vereines auf das Ge« biet des Irredentismus hinüberleite. Es werden die Gemüther erregt, statt die Anschauungen zu klären. Die österreichische Regierung hat das zweifellose Recht, irgend einen Verein aufzulösen, und anderseits habe in diesem Falle die italienisch«? Presse das Recht, die Motive zu prüfen, welche die Auflösung des Absicht habe. mit zwei Driltheilen ihres VerlM'" ein großes Nonnenkloster in Russland zu gründen u"° demselben als Aebtissin vorzustehen; das andere ^" mögensdrittel würde sie ihrem Sohne ucrmaM Authentisches lasse sich jedoch bisher hierüber nicht »> Erfahrung bringen. ^ (Eine neue Tncyklika bevorstehe«.^ Wie man dem «Univers» aus Rom schreibt, bett» der Papst die Veröffentlichung einer Encyklika vor M den dem Bibelstudium zu gebenden Aufschwung, um Bedürfnissen der modernen Apologetik zu entspre^'' (Zur Situation.) Bei dem vorgestw' Miuistlrbankett im Mansionhouse in London sp"" Lord Salisbury und bezeichnete die europäische ^ durchwegs als eine friedliche. Das Abkommen '" Deutschland betreffs Afrika's habe gefährliche Stt" Ursachen zwischen zwei Nationen beseitigt, welche 1» auf dem Friedensfuße leben sollten. , z, (Der neue serbische Consul in P ^ tina.) Aezirtspräfect Todorovic wurde an Stelle ^ ermordeten Marinkovic zum serbischen Viceconsl" Pristina ernant. ^ (Aus Athen) wird gemeldet: Im Schoße ° Opposition scheint wegen Meinungsuerschiedenhe' zwischen den vornehmsten Führern der Partei e Spaltung bevorzustehen. Diese Eventualität würde ^ Cabinet Trikupis bei den nächsten Wahlen den v'" sichern. .., (Englisch, französisches Nebelt' kommen.) Donnerstag wurde das englisch-fraM''^ Uebereinlommen unterzeichnet, wodurch Frankreich ^ Protektorat Englands über Zanzibar und Maskat erkennt. ^^< (Aus Buenos . Nyres.) Die Wahl^h. grini's zum Präsidenten wurde vom Volle d"^ ^ hafte Kundgebungen freudigst begrüßt. Die Sladt ^ beflaggt und illuminiert. Pellegrini hob durch ein ^ den Belagerungszustand auf. Tagesneuigleiten. Se. Majestät der Kaiser haben. wie H ungarische Amtsblatt meldet, zur Unterstützung der" g, Feuer geschädigten Insassen der Gemeinde A ^el Lieszko 250 fl,. ferner für die Vaskörtvclyeser. E!" ^. und Liptü'Okolicsnaer freiwilligen Feuerwehren ie ^ <^ und für die Sebeser freiwillige Feuerwehr 50 >' spenden geruht. — (Ein Geschenl des garen) A^ie «Figaro» meldet, hat der gar der Erzherzogin ^,^eü Valerie zu ihrer Vermählung einen kostbaren ,^< Fuchspelz im Werte von 60.000 Francs als Mj gejchenl übersendet. «Schwarze Wollen sind die Augenbrauen, Wildes Feuer glüht in seinen Augen, Rothe Flammen lecken ihm das Antlitz. Wuthentbrannt erweitern sich die Nüstern; An den Lippen scheint im weißen Schaume Sich der teuflisch' Wille festzumsten: Was bekümmern mich der Raja Leiden, Nur des Liedes Spott will ich vermeiden.» Allein, auch die Türken haben seine Schmach ge« sehen und er beschließt, auch sein Gefolge zu vernichten. Noch hält er seine Absicht verborgen und sucht seine Aufregung zu beherrschen. Seine verletzte Eitelkeit jedoch lässt eine kühlere Erwägung nicht aufkommen; nach kurzem Seelenkampfe brüllt er seinen Schergen zu: «So sei's! Ihr Knechte, Auf und an die Christen, auf mit scharfen Messern, heißem Oel und spitzen Pfählen, Lasst sie loS, der Hülle wilde Mächte! Vin ein Held, das Lied soll es verkünden, AlleS soll darum den Tod jetzt finden. . . .» Inzwischen war die Ceta bis an die Zelte herangeschlichen und hatte dieselben umstellt. Eine Salve erdröhnt und gibt, bevor noch Cengic seinen Befehl zu Ende gesprochen, das Signal zu einer allgemeinen Verwirrung. Als die Türken alle Wege zur Flucht gesperrt sehen, stellen sie sich zur Gegenwehr und es ent« spinnt sich ein gräflicher Kampf, dessen Schrecknisse noch durch eine rabenfinstere Nacht und durch ein furchtbares Gewitter gesteigert werden. Aurch d°s ssrld w schwarzer Nachtgewandung ZA""" blutgetränkt der TodeSenaei, Jäher Pl,h erglänzt in leinen Augen Das Gebein erbebt im eis'gen Schauer, Aus dem Munde tont in wilder Trauer Vald ein «Wehe» und dann «Mrdet, medet», Vald ein «Hilf, o Jesus, süßer Heiland», Schweres Stöhnen, Seufzen, schriller Jammer, Und er rafft die Christen hin und Türken, Schließt ihr Aug' mit seinem schwarzen Kleide.» Das Gewitter hat sich inzwischen verzogen, mit den Elementen haben sich die bösen Leidenschaften aus« getobt und wir können nun die Opfer menschlicher Verblendung und Roheit zählen. All die treuen Rälhe Agas sind qefallen, aber unsere besondere Theilnahme wendet sich Cengtt und Novica zu. Friedlich, wenn auch nicht ausgesöhnt, ruhen sie nun nebeneinander, denn der Tod hatte ihr grimmiges Hassen erstickt. Alles Großartige, Erhabene erfüllt uns mit scheuer, aus dem Gefühle unserer eigenen Ohnmacht fließender Ehrfurcht; doch schön ist es an und für sich nicht. Als Augenzeugen würden wir uns von den Greuelscenen, wie sie uns der Dichter in solcher Fülle vorführt, mit moralischem Ekel abwenden. Aber der echte Künstler weiß auch das Gemeine zu adeln, auch das Unmensch« liche menschlich zu gestalten, und schön wird das Er« habene erst durch die künstlerische Darstellung. Ja, unser Dichter weiß uns selbst für ein Scheusal zu interessieren. Denn er begnügt sich nicht damit, Eengic Agas blutige Thaten zu schildern; er belauscht und enthüllt uns seine geheimsten Gedanken und Seelen» kämpfe und feiert den höchsten Triumph, der der Kunst erreichbar ist. als er uns bei der endlichen Erfüllung des Verhängnisses nöthigt, selbst einen Menschen, der uns so viel Entse^u eingeflößt, zu bemitleiden. Denn ___!.. >_________ ___ .....__ ___ ^,_____^ . ^^< auch Kengit hat seine Ideale, und wenn w»r ' e„ wie eifrig er auf seinen Nachruhm bedacht lst, ^M> wir uns unwillkürlich, was unter günstigeren ^MH den aus dieser Hünengestalt mit dem eisernen ^ und entschlossenen Handeln hätte werden lönnen- „g einem bedeutenden Manne fehlte ihm eben die D ^ ^ des Herzens. da ihm aber die Türkei diese M^, geben vermochte, blieb er ein Barbar, der ^ ^jchci gebung durch blindes Hassen und leidenM' ^b Wüthen gerade umsoviel übertraf, als er begab" energischer war. B>! Die Türkei ist das Reich der Gegen^M, Widersprüche. Auf der einen Seite Reichthum, -" d?ll gang. Schwelgerei und die Privilegien der ^^?^ftit Rasse, auf der anderen Armut, Hunger, N^/ ,j hel und Knechtschaft. Wenn wir noch den Wider!'" ^,, Religionen und Nationalitäten berücksichtigen, ^le> begreifen wir, warum die Bürgerlriege in der ^ gar lein Ende nehmen. Alle diese Eonlraste y ^ Dichter in wirkungsvollen Parallelen dargestellt- ^t' Quranic schrieb sein Gedicht im Dienste der H" «jeg^' Mazuranic hält sich nicht immer an d»e " ^ wie sie Akademiker über den Aufbau der Ep^z d>e gestellt haben. Er ist objectiv nur insoweit, als jh„, Gerechtigkeit erheischt; aber gerade diese M"" ^ch. für die Unterdrückten Partei zu ergreifen. Se'^ ^ ti^ Persönlichkeit bricht immer und wieder «u ^ d>e ungebundener Kraft hervor und erhält sich Hesüh , gauze Dichtung auf jener Höhe der poet's^" ^gil ^ reflexion, die wir so treffend mit lyrischer ^ zeichnen. ^'Macher Zeitung Nr. 182. 1501 9. August 1890. ^ (Ein neuer Hungerleiber.) Man sollte glauben, dass das Hungerleiden auf der Welt eine seltene Erscheinung ist, denn sonst könnte man nicht verstehen, we Leute aus dieser für Millionen Menschen natürlichen tfunclwn ein «Geschäft» machen können. Aber es handelt 'UY um sogenanntes Kunstsasten, und es scheint, dass es aus salts Menschen eine besondere Anziehung ausübt, Nly am Anblicke Hungriger zu erlaben. So tauchen denn Ms neue Prosessions-Hungerleider auf, das heißt solche, "e keine andere Profession haben. Nach dem Italiener ^uca ist in London ein Franzose Alexander Jacques "« öffentlicher Hungerlünstler aufgetreten. Es ist ihm »e ungen, im Aquarium, wo Succi vierzig Tage lang glastet hatte, diesen um volle zwei Tage zu überhungern, «ln 2. August um 4 Uhr kam seine Frist zu Ende. Er Mte 38 Pfund, also 6 Pfund weniger als Succi, ver. nml." "^ ^ dabei so lebensmulhig geblieben, dass er n°a> zehn Tage länger ausgehalten hätte, wenn ihm je« mand 10 000 Pfund Sterling oder auch nur 1000 Pfund ??"N angeboten. Da man aber niemanden fand. der mmeibar zu seinem möglichen Selbstmord beitragen wollte, ° ""ß er nach 4 Uhr seinen Verschlag und erschien auf °er -Uuhne des Mittelraumes, um dort sein erstes Mahl, r'ne Tasse mit Fleischbrühe, zu sich zu nehmen, wurde °er vorher vom Secretär des Aquariums mit einer gol-lick « ^"kmlwze ausgezeichnet. Jacques besitzt ein wir!« 5^.. Hunger-Elixier in Gestalt eines Pulvers, das er Maltlg vor allen profanen Blicken birgt, während Succi '^.nur des Chlorals als magenschmerzstillenden Mittels d°« ^ ^'" "ss'scher Graf soll ihn dafür eine Anweisung ana l. ^""b Sterling im Namen seiner Regierung "'Älen haben; Jacques aber — so erzählt die Welt. »lil)s die Anweisung; nur um 20.000 Pfund Sterling '" 'M das Geheimnis feil. m,.,"7 (Hochwasser in Böhmen.) Infolge von u lenbnjchen sind die Nebenflüsse der Moldau rapid «'"egen. was ein starkes Anschwellen der Moldau in H °8 verursachte. Die Polizei und der Magistrat von Q°<^ « " die umfassendsten Maßregeln gegen das NaN?"' ^ Moldautein wurde gemeldet, dafs der we m?^ ^ Centimeter, aus Veraun, dass derselbe Et. "eter über dem Normale bei fortwährendem eian^l'^'" geheimnisvoller Vorfall) er« Nllnn ^ "" ^ ^ ^t am Niagarafall. Ein junger lg """amens William Ellis, der Sohn eines reichen °n !, , .'" Springfield. Illinois, kam in Clifton House deren W "°" ^'"" ^""i' Fräulein Alice Drew, T>i<> W l n " ""^ ^"'der, einem Advocaten in Chicago. u>,d n ^ '^^ besuchte die Sehenswürdigkeiten des Ortes, sie ein' ^" amerikanischen Ufer hinüberfahrend, stand su'llen ^ Augenblicke im Anblick des Horse Shoefall ver-an d°m ^ ^^ befanden sich viele andere Besucher Drew si^ .' ^" l'lnge Ellis veranlasste Fräulein lich t'-' ^ "'l ihm dem Rande zu nähern, als er plöh. der enttü. "^ ^" H"^ ^^e und vor den Augen in den m, !! ^"""' ^"^ auffchreiend, mit seiner Braut Wurden w"^ hineinsprang. Die Leichen des Paares Worden UaMniemmt «„d sind noch nicht geborgen llarnVm^"^' und Saaten st and in Un-andauel »> ^ ^" Engsten Berichten stehen infolge der Ungar, ' ^""° ""b H'tze die Frühjahrssaalen in gel der lw ."^^""inen schwach. Die Glätter und Sten-^ge H5 'stanze sind zumeist unentwickelt. Die im ten E^ ^" Druscharbeiten rechtfertigen die gehea/ ^ lwartunaen Weizen liefert im großen Durchschnitte quantitativ eine gute Mittelernte; die Qualität ist mit geringer Ausnahme eine gute. — Roggen wird gleich» falls durchschnittlich eine gute Mitlelernte und gute Qualität liefern; Gerste eine Mittel« und gute Mittel, ernte liefern. Hafer gibt stellenweise einen sehr guten Ertrag. — (Eisenbahnen in China.) Die «Times» melden aus Shanghai: Eine aus Soldaten und Bauern bestehende Menge zerstörte die nach Lukei führende Eifen-bahn, wobei sie angaben, dieselbe habe die Ueberschwem-mungen verursacht. Die Behörden blieben den Ausschrei-tungen gegenüber unthätig. — (Eine alte Dienerin.) In Luzern wurde am 1. August eine Frau begraben, die im Aller von 89 Jahren gestorben war und 60 Jahre lang in ein und demselben Hause gedient hatte. In ihrem kleinen Nachlasse fand sich noch ein Dienstboienbuch aus ihrer frühen Jugendzeit vor mit strengen Dienstregeln und genauen Vorschriften für die Kleidung der dienenden Classe. Es war den Köchinnen und Stubenmädchen und selbst den Kammerjungfern von damals verboten, «sich Spitzen, durchsichtige Gewebe. Federn und so weiter an den Leib zu hängen». — (Die Hinrichtung mittels Elektricität.) Der zum Tobe verurtheite Mörder Kemmler wurde vorgestern in Newyorl mittels Elektricität hin« gerichtet. Der Strom versagte das erstemal, der Ver» urlheilte kam wieder zu sich, doch nicht zur vollen Besinnung. Die zweite Anwendung dauerte fünf Minuten. Die Aerzte erklärten das Experiment für vollständig misslungen. — (Großes Eisenbahn-Unglück.) Ueber das Vahnunglück bei Blovic wird noch bekannt, dass vier Personen bei dem Eintritt der Katastrophe sofort den Tod fanden. Der Heizer Cerny erlag vorgestern abends seinen Verletzungen. 26 Reisende erlitten schwere Verletzungen. — (Amerikanische Aerzte inKarlsbad.) Wie man aus Karlsbad meldet, erwartet man dort den Besuch von 300 beim medicinischen Congresse in Berlin weilenden amerikanischen Aerzten, welche die Einrichtungen der Thermenstadt und ihre Heilfacloren kennen zu lernen wünschen. Die Stadtgemeinde Karlsbad wird den amerikanischen Gästen einen besonders aufmerksamen Empfang bereiten. — (Eduard von Nauernfeld.) In dem Befinden des greisen Dichters Bauern selb ist vorgestern in den ersten Abendstunden eine wesentliche Ver» schlimmerung eingetreten, welche das Aergste befürchten lässt. Der Patient ist gegen olles theilnahmelos und leidet an Schwäche. — (Schrecklicher Unglückssall.) Vor einigen Tagen meldeten wir, dass der Nemsovaer Arzt Dr. Fried land er mit seiner jungen Frau, seinem kleinen Kinde und dessen Amme im Waagflusfe verunglückten, wobei, ausgenommen die Frau. welche mit schwerer Mühe gerettet werden konnte, alle einen schrecklichen Tod fanden. Nun ist, wie aus Pressburg geschrieben wird, die unglückliche junge Frau irrsinnig geworben und musste einer Heilanstalt übergeben werden. — (Staastelephon Wien-Vrünn.) Eine neue Telephonlinie Wien « Brunn soll, wie aus Brunn telegraphiert wird, bereits im September eröffnet werben. Dieselbe wird von Vrünn über Pohrlih, Nilolsburg und Floridsdorf nach Wien geführt. Für das nächste Jahr ist ein Weiterbau der Linie von Vrünn über Iglau nach Prag in Aussicht genommen. — (Verunglückter Tourist.) Am 3 d, M. stürzte der Postaspirant Hermann Färber in Pontre-sina auf dem Piz Languard ab. Der Wind hatte ihm den Hut genommen; er eilte ihm nach, um ihn zu erHaschen, gerieth dabei zu weit über eine Schneefläche hinaus und fiel in einen tiefen Abgrund hinunter, aus dem man ihn nachher als zerschmetterte Leiche aufhob. — (Bären in Südtirol.) Seit einiger Zeit zeigt sich Meister Petz zuweilen in den ausgedehnten Waldungen am Fuße der südtirolischen Bergriesen; so wurde kürzlich ein Bär unweit Camftiglio erlegt, ein zweiter kam bei Dimaro vor den Schuss. — (Sieben Personen ertrunken.) Aus Rom wird telegraphiert: Zu Eenturipe in Sicilien sind durch das Einstürzen einer Cisterne sieben Personen ertrunken. — (Die gest orte Ruhe.) Herr: «Sie haben mich um meine Ruhe gebracht, mein Fräulein!» — Fräulein: «Ach, wirklich?» — Herr: «Allerdings; seit man uns öfter zusammen gesehen hat, haben meine Gläubiger wieber neuen Muth bekommen.» Local- und Provinzial-Nachrichten. — (Erzherzog Wilhelm in Gurlfelb.) Wie man uns aus Gurkfeld berichtet, ist Se. l. und l. Hoheit der durchlauchtigste Herr General «Artillerie-Inspector Erzherzog Wilhelm am 6. b. M. abends 6 Uhr in Begleitung des Oberstlieutenants Becker dort eingetroffen und im «Hotel Gregoric» abgestiegen. Tags darauf inspirierte Se. l. u. l. Hoheit den Urtillerie»Schieh-platz. Mittags 1 Uhr fand bei dem durchlauchtigsten Herrn Erzherzog ein Diner statt, welchem u. a. auch der Corpscommandant von Agram, FML. von Reicher, und Vezirlshauptmann Weiglein zugezogen wurden. Die Stadt Gurlfeld war festlich beflaggt; das uniformierte Bürger-corps stellte die Ehrenwache bei. Die telegraphisch berufene Musik des Vürgercorps in Rudolfswert beforgte die Tafelmusik. Abends 6 Uhr reiste der Herr Erzherzog nach Agram ab. — (Sternschnuppen.) In den Nächten vom 7. bis 14. d. M. wird man Gelegenheit haben, das in. teressante Schauspiel des alljährlich wiederkehrenden großen Sternschnuppenfalles, dessen schon in altenglischen Kirchenlalendern unter dem Namen der «feurigen Thränen deS heil. Laurentius» gedacht wirb. beobachten zu können. Man nennt diese Slernschnuppenschwärme auch die Per-seiden, ihr Radiant oder Ausstreuungspuntt liegt im Stern-bilde des «Perseus» und hat 2 bis 9 Stunden Rect-ascension und 56 pllt. nördliche Declination. Die Zahl dieser leuchtenden Körper, die ein Beobachter stündlich zählen kann, nimmt im allgemeinen im Lause der Nacht von den Abendstunden an zu, und der berühmte Forscher Schiaparelli hat dies dadurch zu erklären versucht, dass ein Beobachter umsomehr Sternschnuppen sehen müsse, je höher über dem Horizont der Punkt des Himmels steht, nach welchem hin die Bewegung der Erde gerichtet ist. Die Laurenlius-Thränen haben nächst dem November-Phänomen die größte stündliche Häufigkeit und sind die regelmäßigst wiederkehrenden Sternschnupftenfälle. Die Höhe, in welcher die einzelnen Sternschnuppen aufleuchten und verlöschen, beträgt zwischen 20'/, und 4 geographischen Meilen, im Mittel 13'/, Meilen für das Aufblitzen, und solche zwischen 11'/, und 3 Meilen, im Mittel 7'/., Meilen für da« Verlöschen, doch kommen auch größere Höhen bis zu 40 Meilen und darüber vor. Die Geschwindigkeiten, mit welchen sich dieselben bewegen, GenM^lltt Gedanken, welche sich besonders tief im Zeit i. ""^"s Helden einnisteten und von Zeit zu mächtig?-.""^'lverkündenden Schatten über seine b's drew l ^^" lassen, pflegt der Dichter zwei den drük »?" ""ed erholen, und jedesmal glauben wir vernebn?"«? ^^"" des nahenden Verhängnisses zu mente k.?' c. "" ^r Dichter an die einzelnen Mo-schliß °! ss.ndluna.en seine Erwägungen anknüpft, so durch di/m > gewöhnlich mit zwei Reimversen, wo-diger herv l "^ ^ lyrischen Ergusses umso schnei- nil H? Stil, Versbau, überhaupt die äußere Tech-!"atur °"^. Weht Mazuranic in der kroatischen Li-den fei.,°, r Alpen. In Stein gemeißelt Wappenschild. Und auf des Sees buntes Leben, Auf Schwimmer, Barken, Fischerlahn — Dazu der Klang der Kärntner-Lieder, Die jauchzend tönen himmelan! ßouile Pessiack. Laibacher Zeitung Nr. 182. 1502 9. August 1890. sind solche, wie sie nur bei selbständig um die Sonne laufenden Weltlörpern angetroffen werden, 3 und mehr, selbst 10 bis 20 Meilen in der Secunde. Nach den neuesten astronomischen, durch Chladni angeregten, von Schiaparelli, Leverrier und Peters fortgeführten For« schungen ist es heute außer Zweifel, dass die periodisch erscheinenden Sternschnuppenfälle Theile von zertrümmerten Kometen sind, die, durch die Anziehung der Erde aus ihrer Vahn abgelenkt, durch die oberen Regionen unserer Atmosphäre schießen und hier infolge der raschen Bewegung durch die Luft ins Glühen gerathen. — (In Oberkrain) ist nun endlich, wie wir den letzten uns zukommenden Nachrichten entnehmen, der größte Theil von Sommerfrischen und Fremden zahlreich besucht, und es bliebe nur zu wünschen, dass diese große Frequenz von längerer Dauer wäre, als es gewöhnlich der Fall zu sein pstegt. Namentlich das reizende Veldes ist derzeit überfüllt, und auch in dem günstig gelegenen Touristenhause am Wocheinersee herrscht seit längerem ein überaus reger Verkehr; wir zweifeln nicht, dass gerade dieser Punkt, der bisher ob mangelnder Unter« kunft viel zu wenig bekannt war, immer mehr die verdiente Würdigung und einen dem entsprechenden Vesuch finden wird. — (Landtagswahlen in Kärnten.) Nach dem Ergebnisse der Wahlmännerwahlen in den Landgemeindenbezirken Kärntens bürste das Parteienverhältnis in dieser Gruppe auch im neuen Landtage unverändert bleiben. Es wurden nämlich bis auf den Bezirk Völkermarkt der Majorität nach überall liberale Wahlmänner designiert. Die Landgemeinden Völkermarkt waren bisher durch die Slovene« Einspieler und Muri vertreten. Dieselben sind neuerdings als Canbidaten aufgestellt worden. — (Blitzschläge.) In Safnih bei Lack schlug gestern früh der Blitz in den Stall des vulgo Va jzelj ein und tödtete fünf Rinder und ein Pferd. Ebenso schlug der Blitz in Hülben in eine Kaische ein, tödtete die Eigenthümerin derselben und entzündete die Kaische, welche vollständig niederbrannte. Auch in der Umgebung von Krainburg hat man mehrere Blitzschläge gestern und vorgestern zu verzeichnen, doch wurde nirgends ein Schaden angerichtet. — (Volksschule in Adelsberg.) Wie wir dem Jahresberichte der vierclassigen Volksschule in Adels« berg entnehmen, wurde diese Lehranstalt am Schlüsse des abgelaufenen Schuljahres von 401 Schüler und Schi!« lerinnen besucht, von denen 263 zum Aufsteigen in die nächst höhere Classe als reif befunden wurden. Der Lehrkörper zählt 8 Mitglieder, und zwar die Herren: Johann Thuma (Schuleiter), Franz Zakrajsel (Katechet), Theodor Iosin, Jakob Dimnik und Stefan Primozic, dann die Fräulein Johanna und Victoria Praprotnil und Karoline Perusek. Fräulein Karoline Perusek tritt über eigenes An. suchen in den Ruhestand; an deren Stelle kommt Frau« lein Matanovik aus Tschernembl. Das nächste Schuljahr beginnt am 16. September. — (Schadenfeuer.) Aus Littai meldet man uns unterm Vorgestrigen: Heute früh entlud sich der Blitz in die isoliert stehende sechsfenstrige, mit Getreide, Heu und Klee gefüllte Dovvelharpfe des Besitzers Johann Hauptmann in Unter»Iablanitz, Gemeinde Littai, und äscherte dieselbe mit den in derfelben untergebracht gewesenen Getreide« und Futtervorräthen in einem Ieitver« laufe von einer Stunde vollständig ein. Hauptmann erleidet hiedurch nach seiner Angabe einen Schaden von circa 1200 st. Nssecuriert waren weder die Harpfe noch die in derselben untergebrachten Feldfrüchte. Die Insassen von Unter-Iablanih und der Umgebung waren bei der M schung des Brandes thätig. Auch die hierortige freiwillige Feuerwehr hat sich mit Löschrequisiten auf den Brand« platz begeben und bei der Löschung des Feuer mitgewirkt. — (Ein Mittel gegen die Tuberculose.) Das wissenschaftliche Ereignis des in Berlin tagenden internationalen mcdicinifchen Congresses bildete der Vortrag Dr. Robert Kochs. Seine Mittheilung, dass es ihm gelungen sei, ein Mittel zu finden, durch welches Meerschweinchen gegen die Inoculation von Tuberculose immun werden, bildet allenthalben den Gegenstand der Discussion. Genannt hat Koch das Mittel nicht, da seine Versuche noch nicht abgeschlossen seien. — (Promenade«Concert.) Morgen um halb 12 Uhr findet in der Sternallee ein Promenade-Concert, ausgeführt von der Kapelle des 17. Infanterie-Regimentes, statt. Das Programm wurde wie folgt festgestellt: 1.) Revue-Marfch von Deformes; 2.) Ouvertüre zur Oper «Oberon» von Weber; 3.) «Madame, ich liebe Sie», Walzer von Mannsfeld; 4) Phantasie aus der Oper «Carmen» von Bizet; 5.) «Aus der Ferne», Polka mazur von Gleisner; 6.) Enti'act aus der Oper «Lohengrin» von Wagner; ?.) Italienische Serenade von Iungmann; 8.) Coburger-Marsch von Haydn. — (Beim Baden ertrun k e n.) Wie man uns au« Tenosetsch schreibt, ist am vergangenen Sonntag der 27 Jahre alte Nesiherssohn und Reserve-Landwehr, mann des 25. Bataillons beim Baden im Rela Flusse "sich A ,U2>°7 W«d«b.>edu„,«°<.,«ch« «. — (Menagerie Kludsky.) Die auf dem Wiesengrunde vi8-ü.-vi8 dem «Vairischen Hofe» aufgestellte Menagerie Kludsly wurde gestern eröffnet und erfreute sich bereits am ersten Tage eines zahlreichen Besuches. Indem wir uns vorbehalten, auf diefe sehens« werte Thierexposition noch zurückzukommen, können wir heute schon den Vesuch derselben bestens empfehlen. — (Ertrunken.) Wie man uns aus Nassenfuß berichtet, ist am 5. d. M. das ohne Aussicht gelassene 1 Jahr alte uneheliche Kind der beim Mühlbesitzer Vre-sovar bediensteten Magd Johanna Dragan im nahen Mühlgraben todt aufgefunden worden. Ueber den Vorfall wurde dem k. l. Bezirksgerichte die Anzeige erstattet. — (Die Tiroler Sä ng er ge s ell schaf t Lückl,) deren Productionen viel Beifall finden, gibt mor» gen im Falle günstiger Witterung ein Concert im Schwel» zerHause; bei ungünstigem Wetter findet das Concert in Schreiners Vierhalle statt. Aunst und Aiteralltv. — (Für Reifende.) Im Verlage von Ferdinand von Kleinmayr in Klagenfurt ist mchienen: Fahrordnung für den Personenverkehr auf den Linien der l. l. österreichischen Staats» bahnen, der l. l. priu. Südbahn-Gesellschaft und der ^Kä Italic. Mit Fahrpreisen ab Klagenfurt, Verzeichnis der Postführten mit PersoneN'Aufnahme in Kärnten, Fialcrtarif und Fahrplan nebst Fahrpreisen der Dampfer «Neptun» und «Carinthia». Mit einer Karte, — (Musikalischer Hausfreund. Vlätter filr ausgewählte Salonmusil. Dritter Jahrgang. Zweites Quartal. Verlag von C. A. Koch in Leipzig,) Das zweite Quartal, das die Nummern 8 bis 13 umfasst, enthält lMsche Clauiercompo-sitiouen und Lieder mit Claoierbegleitung von den beliebtesten Componisten. Reizende Tanzstucle wechseln mit pathetischen Salon« stücken, schwere Piecen mit leichten ab; für jedermanns Geschmack und Fähigkeit ist trefflich gesorgt. Die Textbeilage enthält interessante Geschichten aus dem Musikleben, Kunstnachrichten und humorstisiche Beiträge. — (Das «Magazin für die Literatur des In« und Auslandes», herausgegeben von Alfred Stoffel und W. v. Reiswitz) behauptet unter der neuen, strebsamen Lei« tung nicht nur den hohen Rang und das Ansehen, welches dieses alte und vornehme Blatt seit jeher iime gehabt, sondern versteht es auch, den, Geiste der modernen Zeit Rechnung zu tragen und inmitte aller Wirrnisse, die jetzt gerade in der Literatur Herr-scheu, und gegenüber den mannigfachen Strömungen in derselben eine vorurthcilsfreie und darum führende Stellung zu bewahren und stets von »euem wieder anzuregen und zu interessieren. 4. Verzeichnis der für die Abbrändler von Dragoweinsdorf bei dem l. t. Lan» despräsidium eingegangenen Spenden: Sammlung der Pfarrämter: St. Bartelmä 7 fl. 50 kr., St. Margarethen 3 st. 20 kr., Gurlfeld 4 st. 87 kr., Ebenthal 4 st.. Großlaschitz 1 fl. 64 lr., Altlack 3 st., Morobitz 1 st. 70 lr., Vrabce 2 st. 70 kr., Ustia 2 st. 50 kr., Podtraj 5 st., Erzelj 4 st. 70 lr.. Möttnil 2 st.. Vodice 3 st. l0 kr,, Maravce 6 st.. St, Helena 5 st, 21 kr,, Sela bei Stein 3 st,. Aich « st. 50 kr., Stranje 5 fl,, Lustthal 2 fl,. Obertuchein 3 fl. 50 lr.. Stein 7 st. 27 kr.. Nevlje 1 fl. 50 kr., Pcce 2 st., Tunjice 2 fl. 24 kr., Steinbüchl 20 fl. 50 kr.. Oosiäe 2 fl.. Vreönitz 5 fl. 80 lr.. Wocheiuervellach 10 fl., Weihenfels 3 fl. Ratschach 2 fl.. Laufen 9 fl. 20 kr.. Karnervcllach 3 st. 83 lr., Kronau 5 fl. 40 kr., Lees 5 fl,, Loschach 7 fl, 80 kr., Gürjach 10 fl., Veldes 17 fl. b3 lr., Koprivnik 2 fl. 56 lr._________ Neueste Post. Original'Telegramme der «Laibacher Ztg.» Wien, 8. August. Nach einer officiellen Liste gab es bei dem Eisenbahn-Unglücke bei Vlowih 4 Todte, davon 2 E'senbahnbedienstete. und 10 Schwerverletzte; 32 Personen sind leicht verletzt. Ein officielles Cum-muniqllö der General-Direction der Staatsbahnen gibt das Resultat der Untersuchung betreffs der Eisenbahn« unfälle bei Völs nächst Innsbruck und Blowitz bei Pilsen bekannt und constatiert auf Grund des Sach Verhaltes, dass lediglich Elementarereignisse und keineswegs Außerachtlassung der Vorsichtsmaßregeln und Dienstesvorschriften hieran Schuld trugen. Prag, 8. August. In der Gegend von Klattau giengen Wolkenbrüche nieder, welche große Verwüstun-gen anrichteten. Häuser und Brücken sind eingestürzt. Auch aus anderen Gegenden des Landes werden Wolkenbrüche und infolge dessen Steigen der Gewässer gemeldet. Die Moldau und ihre Nebenflüsse sind im Steigen begriffen. Lcmberg, 8. August. In der galizischen Stadt Staremiasto brannten 120 Häuser ab. Dreihundert Familien sind obdachlos. Es herrscht großes Elend. Ärailliau, 8. August. Der Nonnen-Schmetterling ist im hiesigen waldreichen Bezirke in gefahrdrohender Weise aufgetreten. Portsmouth, 8. August. Heute abends kehrt der Kaiser nach Oiborne zurück, wo eine Familientafel stattfindet, zu der auch Salisbury geladen ist. Nachmittags erfolgt die Abreise des Kaisers von Osborne. Turin. 8. August. Eine Feuersbrunst zerstörte die Seidenweberei Falco. Das Feuer ergriff auch die benachbarten Häuser. Der Schaden ist bedeutend. Paris, 8. August. Ein reicher Grieche Namens Schilizzi widmete zwei Millionen Francs zur Errichtung einer griechisch-orthodoxen Kirche in Paris. Buenos-Ayres. 8. August. Dir öffentliche Meinung ist der neuen Regierung günstig gesinnt. Das Mini sterium legte der Kammer sein politisches Programm dar. welches die Achtung der Verfassung, die gewissenhaste Verwaltung der Staats gelder verspricht. — Coustautinopcl, 8. August. Vorgestern kamen'" Dscheddah 126 Todesfälle an Cholera vor. Die W' lera herrscht in vier Vilajets. Angekommene Fremde. Am 7. August. Hlltcl Stadt Wien. Karl und Charlotte Rechinger; GoldsäM Kaufm,. Wien. - Graf Straholdo. Graffeubcrg. - ^ ^' Kaufm.. und König, Agram. — Fichtenau sammt ToaM, Rudolfswcrt. — Muley. Beamter. Adelslierg. — Antonen Trieft. — Mähler und Beschäl. Private, Gottschee. - Ulma". Graz. — Somarugga, Privatier. Görz. — Grünler, KauP' München. — Dr. Nntonielli, Hofrath, Arbe. Hotel sslefant. Schmachc und Noth, Kaufleute: SternW««, Dr. Beck, Advocat und ssilipck, Wien. — Majdic, Postbean»"' Krain. — Schauta, Forstmeister. Hammerstiel. — G"!"' Karacsay. Fraporti und Dr. ssraporti, Aduocat. Görz, ^ Iäa/r. Kranichsfeld. — Selj. Wippach. — Millonig. Ksw-' Klagenfurt. — Revelanl, Schuldirector. und Schcpih, "bw Trieft. — Schindler, Lengenfcld, — Maidie, Krainburg. ^ IellousctKM. Ill.-sscistritz. Gasthof Kaiser von Oesterreich. Kermr und Kimovec, Wien Hotel SiMahnlillf. Picha. Bahnbeamter, und Bergmann. M"' Ielinek. Lehrer, Kladno. — Schullin, Ratschach. Mtozichung vom tt. August. Brunn: 61 25 33 32 60. ^, Meteorologische Veoblichtungeu in ^aibllch^ ""?U'Mg, li l N 2 . N 732'9 ! 23 2 NO, schwach ganz bewölkt M" l< . A,'. ^ 733 3 i 19 2 SO, schwach ganz bewölkt Morgens ganz bewölkt, später schwacher Regen, nach"" H Sonnenschein, abends einzelne Regentropfen. — Das Tages»" der Wärme 19 2°. um 0 2" unter dem Normale. ^^^ Verantwortlicher Redacteur: I. Naglic. lNtt.WN Wulden sind mit 2 Wiener AuM""^ Losen zu gewinnen. 50.000 Gulden beträgt der HattpttreN"«^ jeder Ziehung. Die Ausstellungs-Lose kosten nur 1 fl. ""Ml filr beide Ziehungen giltig. Wir machen unfere geehrten ^ daraus ausmerlsam, dass die Ziehung schon am nächsten DH> tag den 14. August stattfindet. (M^. Die Börsetendenz ist eine entschieden feste. I" ."""^ lehtcn Halbmonatsberichte habe ich ausführlich auf die d'A ^e wegung bereitenden Umstände und die Ursachen, die ihr zu >?^e liege», hingewiesen. Nicht immer bietet der Esfectenmarlt g" > ^, Gelegenheit zu Gewinnen; jetzt ist die Zeit hiefilr g"^«g„< Zwei Dinge gehören dazu: rascher Vntschluss und ver» diges Vorgehen; die Parole aber lautet. „Ausnützen!" ^" Wer gcuaue und verlässliche Informationen gratis ery will, wende sich an das Bankhaus Denn. KnöPstmachel (Firma seit 1««0) (3331) Wien, I., Walluerstrahe 1l. -------------.....______________________......^_^«^^^ In der heissen Jahreszeit kann als das baste und zuträglichste Erfrischungs- und Tischgetränk» welches auch zur Mischung mit Wein, Cogna oder Fruchtsäflen besonders geeignet ist, ^—-----------SMJERBtföWJ empfohlen werden. Derselbe wirkt kühlend' Uije belebend, regt den Appetit an und befördert Verdauung. Im Sommer ein wahrer Labetrun ¦ (2703) 2| Depot der k. k. Generalstabs-Karten; Maßstab 1:75000. Preis per Vlatt 50 lr., in Lasch"' aus Leinwand gespannt 80 lr. ., ^ 3g. u. klemmayr Danksagung. ssttr die vielen Vewei'e der herzliche" A^„ nähme während der Krankheit sowie für die M".^ Klänze und die Betheiligung am Lcichenbegcing" " unseres Sohnes Uroš sprechen wir hiemit unseren innigsten Danl aus-Oberlaibach, «. Nngust 1890, Josef und Anna senary wacher Zeitung Nr. 182. 1503 9. August 1890. Course an der Wiener Börse vom 8. August 1890. n°a> ^m 0^«, «0«^««« Vtld War, Etaats-Nnlehen. 3!lbei?^"^^ '""" '" ^"°"" "« "' ^» "" N^L.°aM°'e' 2.« st' ,3^ l^ ?' °""r . . Fünftel inn st. i js. - «4? - <-k"trr,Nllte,. Nn.rrllr! . ,«,°i5 ,^35. ^""'"" «Ulndahn. kltnldvllschrelbuuncn. "^ ^al»" »"«1 '^4 9b s.<> 9,'.b,' >ln» Vvldienle ^>/ »'»?»'"!'?!'««, »,.»,«« Geld Ware Grnnt»cntl.-Ot>l laatwncu (für l<«> s>, IM.), 5"/n aallzilche...... W4 — «>5 — 5°/„ »nährische...... 10« lin ^-" 5"/„ «rain ,!„d »ÜNenlanb , , __.__ — .. V>/„ nieberüslerrsichlllbe . . . inn 75 N<» !>ft 5"/„ sleirischc...... _....' .-^. l'"/o lroalilche ,:»d Ilavinischs . i„t z»; 1N5 l><> 5"/„ slebenbürai ibc , , . , __-,_ —- s,"/n 3sMe- ^,„ !ln^av,!lds..... «9 ^ 9t,». Pnlcrc öfscntl. Anlchen. 3l,>!a>nl«ea,°LoIc 5°/„ lNN st. . ,L2-_,Lz!,<, «...lcl,... ler Ktadt <5br. . . ,,„/ ^. >N«!eh>» d, >e<<»d!<.emeindt Wlen ,s^.^ <<>s, ^r^m.-^nl li, ^'adloem, w!rn ,477^14«^ , Arüm, Lchuldrerlchr,»"/« ,^7, ,<«,»', l.eft, «l!l l«z. ül)",, ,n, 9^ ^, .. .^'"° ^>o^ ' ^" ' ' '""'»" INN «'s ^llolitllis-Oliligatlonen (für l«l) ft,), stsrb!l>a»d» Nordbllh» 2!> wl — /,°, . Zg^ g<,7,. Geld Ware Oestsrr, 3il>rdwellb»l>n , , . «17 8N ln« 4» 3taa»ebab„.......l9l'5<> »»» 5><> Liibbahn i» »^.....,5»» 5''<>>> f.!» » ^ .^/s,.....N8 - 11l!'7s> UN«'»«!»,. Va!,n , <«»"?, (»Inru ^°!e 4<> st...... <>l.'— KN 7^ 4'V,, Donau-Dampslch. l<», st. . >2ri5><, —-.. ^llibllcher Präm, «nlcl,. ü« st. 2l'«N 2»»', Osrner Lo>e 4<» st, . , 5? zz ^»° Palffy L°e ll> ft..... l>» — 2, .. 3s.l!-.!°l'l>ls 40 fi......NO «ü «1 ., Sl, «klioi« Lo!e 4« st, . ß» — «z s,l> Waldstsw-«!,^ 2», st, , , , 88 l»N N« 5,<< Wiüdilcd Osü!> Loss ^> st —'— s.«'— ^w^Lch, d,««/,.Präm »Lchulb, «anl'Altien ^««lloQest. iUaul z»W ss, «!,<>/, ^, fi« t" i«4 — NllNlvslrm, W!anb. u, «. l7 « > cepo!m:>dllnt, NUg, ^,» ft <9N 5i' z!!,N.^,0 ,l,ll,n,;,,«' v,r!,,vll>ll,>,, >,,)« ft. 58l», - 595 — ^>.l< ü, >^!>,,l.,l,,, «l!i,^> ^»,ft zz4>„ LI«'— Vrld Ware c>dHotl>ekenb,, «N. »N0». »5»/»« Lünberbanl, öst, »a<> st. «. . . Wi — 33« ü„ Osstsrl.-lmgas, Vanl sc» st. , Wl- . 9«<- Unioiibanl 2NN st......!»4»'—L4» 85 «sslrbl^lianl, »ll«. l40 ff, . l«o — ,8l-^ Actlen von Transport' Unterutbmuustcn. illbrscht-Vllhn li!« fl. Bilder . »„ — «1 — Alsgld'Fiüman, Babn ll<) ^lihm. Nurbliahi, 1.^» st.. . , ,,7 75 trader Vs. hl»i> st, 5M ,l47 1154 dio. <>»t. Il,)2<»0>1. «,» . t«» — Donau . Da,<,pfsch!>sfal,rt. ^>.. Oeslerr, !0<) fl, CM. . . ,7, ,75. oiau.Gil, s»t<. Db, «.) l«x» fl, 3 ,,,„ ^. «s>„ s.s, e»l«odrnb, E!s,°s. ü'Ofl. 3, .-^^ „-s>erd!nai!bl^cors'l>. !<><>U. üoo ft, «llll ^!l' - «<>z 5'^ llrmb.' «lzrinc!». - ,)a^y ° (tijcn bavn^Helrllich li>!„ st. H. . zz^ ^. 9» » z^ l,lM i>7„ — 37z . Oesterr, No:dwlftb, ^>x> fi. Stld, «l« 7?i «,7 8?i , dtll, (»>t, U.) -is»>>st. E. . „5 2'. 8,3 2 > ^ra« D«ler «til.»«,. I«»ft. «lib 7» «5, 79 2. >-!,! ^<»o st, «üv,-, 23a 5>» 237 -»üdbalil! li0<» fl. silbel , . , 14,»-.,<4f, 5„ öüb-Vil>lbb,c >ur., P,'io i:>iN' «clteu llw ft......97^. >^_ »,1» Ware Un« Nordossbabn l»(X> UN8.W«!tb(«a»b'«rll,)z,x»st,Z l^y — !93 »> 3nl,ultrieahn?v Ueihg, «fte, »l» fl, »<-- 9z,!>u <lhl». Papl^rf. u. s.-G, « bo 5-^50 ^leflnger Ärauere! ü«) fl. , , 92 ,,<» »8 bv illontan'>»esfll,, östsii',-alpine 9? ?!. 9»») Mager Eüen ' ^ ' '" fi, 4l« — 4l!» — ^lllffü.rori, -<> ff, 44,. ^ ^^ ,.. 'Zchlozlmlllii' ' ^ ft, ,9,» — i»4 — >H!f,cefMlj^, ' 'H, l2»-— 13!' — triplet «^d > ^l. . 14' — l4« .- HaNens, G,.^!, . . .i^>st. 47?-— 4»,,--i»a»«on Ue Hr. Vaillltsellschatt li)!) st. . . 77 - ?8- - üzienesdergerZieoel'HttieN'Hel, !8U ^0 <8l 50 Dcvlscn. oeullch, lüHhs , , 56 f5 »s»l! Bonbon ,»!««!> l l« 4!> ijar<» 45 »'» »i»? ^«luteu. vl>cat>',i...... z-5»l> i!>3 ', ,ck? . , , » 2 >' »lil» i ^b^»c,!)l^, , zc«7,^ b»?i p.. ........... l »8„, ^ »«7» Heute Samstag den 9. August in der Sternwarte *» Sän» ¦ GBtalaH t_. 1. Lttckl. Ä Ol Am<»n; zwei Damen, drei Herren. Ä*fan& 8 Uhr> Betritt frei. Eathebungskarten a 25 kr. " - —... faaa.'i) b Morgen Sonntag den lOrÄugust e günstiger Witterung von 4 Uhr t nachmittags an im Schweizerhause w Sänger ¦ teellscM Nur , Amon; zwei Damon, drei Herren. üei ungünstigem Wetter findet 1111 ^aaie ster Sctokr'sclieB Bierhalle (Petersvorstadt) stall. Anfang 7 Uhr. (3330) Gut, billig und schnell m 1 i'iaclit (.'{288) 2-2 ^iegraplien- ni Telephonleitniigeii 11.. so Ji||s;'i Nähmaschinen Reparaturen •*oa. Ausplteep I,al. fach-Meclianiker aus Wien : -—-- aoh'. J«deogasse Nr. 4. z« vermieten '" CteX"-mft in "äcJister Nähe der Stadt, AnsTuf -a- fitting ragon in der Expedition dieser -^^_^ (3235) 3--3 Auf, nach Zwischenwässern! „zum Gruber" vulgo Tostnik. Morgen bei günstiger Witterung Streich-Concert. ______ ___________(8304) Commis (lemiselilwarenliiimller. tüchtiger Verkäufer und heider Landessprachen mächtig, findet sofort Aufnahme bei (3334) 3—1 M. Brilej vormals üollob, Gemischtwaren-Handlung, Oberlalbaoh. Schöne Wohnuno drei Zimmer, Cabinet und alles Zugoliör, sofort oder eventuell mit 1. November 1. J. zu vermieten in der Herrengasse Nr. 8, 11. Stock. Näheres daselbst im H. Stock rechts. Beaohtenswertes Nc^bcii einkommen von steter Steigerung und vieljähriger Dauer können gewandte und verläss-llohe Personen (ausgediente Gcndarinon bevorzugt) erlangen, welche mit dem l'ublir-.uiii viel In Berührung konnnen. Anfrage unter: «G. S. 1800> Cii'it^, postlagernd. (1622) 2ö—17 Eine, auf einem Hause in Laibach nach der krainischen Sparcasse hypothekarisch sichergestellte (:nr,(;) n^j SatptjerlOl ist mit Ende October 1. J. abzulösen. Wo, sagt die Administration dieser Zeitung. Kludsky's psse Meipie aus Hamburg. er8ehen«ftel!re mich. dem p. t, Publicum der LandesJiauptsladt Laibac.li und Umgebung 81 anzuzeigen, dass ich meine Mp <1 C5 II Ö. Aligns* (JW11) 3-2 -*nagerie im Werte von 200 (K)0 II. auf dein Winscngninilc au der -ÄP^frasse vis-ä-vis dem Bairischen Hofe ^hal>e. __ Dieselbe enthält über 100 verschiedene Thiere. vert,, i *U«h xwei grosse Vorstellungen m « Uhr abends. u Erster Platz 40 kr., zweiter Platz 20 kr. T1 !!ahlre«clien Zuspruch bittet liocliachtungsvoll d.er Besitzer. Trabers Museum auf dem (:•{:•{(.i8> Kaisor - Josefk - Platze. Morgen Sonntag letzter Tag. Entree 1O kr. Ol) Auflassung eigener Wirtschaft wird auf dem (jUlte (jrairau bei Laibach der gesammte Viehstand am 14. d. M. nachmittags 3 Uhr im £iidtatioiiNW«g;c verkauft. ;[a-a, 4 , Nordstern Lebensversicherungs -Actiengesellschaft zu Berlin, die Zweigniederlassung- zu Wien. General-Agentur für Krain und Süd-Steiermark: Franz Doberlet jun. Franciscanergasse Nr. 14. Versloherungsbestand Ende 1889 88' . Millionen Mark; Vermögensbestand Ende 1889 21 Millionen Mark; noch unverthellte Gewinnübersohttsse Ende 1889 715 tausend Mark. Versicherung auf den Todesfall, Altersversorgung, Versicherung von Aussteuern und SludienRcldern, Leihrrnlen etc. zu niedrigen Prämien unter den günstigsten Bedingungen. Unanfechtbarkeit der Polizzen beim «Nordstern» zuerst und am weitesten entwickelt. Kriegsversicherung mil einer lediglich die Sicherheit der Gesellschaft und der (iesarnmthcil der Versicherten schützenden Einschränkung bis auf die Höhe von 40.(KX) Mark ohne Kxtrapräinie in die Versicherung mit eingeschlossen. Dividende kann zur Ermässigung der Prämien oder zur Erhöhung der Versi clierungssumme verwendet werden. Beweise des Vertrauens sind die vielen Verträge mit Behörden, Industriellen etc., z.H. mit der Reichspost, der Reichsbank, Fr. Krupp in Essen und dem Bankhause S. Bleichröder in Berlin. (3234) H- 2 w"" Trnlöczy. jlnübrrtlcfflich für Zähne Wien: Apolhelc drs Victor v. Trnlüczh „„»,, heil, »sa,,. «n .,„,„,.,„,„>, ,,,.,,.,.„,,<., —. ,. ,,,,.,,..,.........-sirußc Vir, 113 ! I. Salicyl -Mundwasser afonmlische«!, »'illt ersrlfchend, vtrhin» der« das Verderben der Ziihnc und desei» 'N einürlcn, sithrt Net« frisch a>» i?ass>.r und vc> I.i.ilich per Post die Apotheke Trnkoczy ucbcn dem Rathhause in Acnbach. Wien: Apothcle des Julius V.Trnlöczy..zum goldenen „^ »eNettunaen don a«ii Wie»: Wothcle des Dv. Dito v. Trnlnczy „zum Nadc^y. warts werden Nttt umgehender in., «lldehlyplatz Nr. i?. Post versandt. (A319) 1