^3 H. Mittwoch am ^. Immer A855 Die„Lail'2chcr Zeitung" erscheint, mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage, täglich, und tostet sam,ut den Veilcigcn im Co mfttoir ganzjährig >t fl,, h a Ibjähr i g b fl. 30 kr,, mit Kreuzband i,n Coniptoir ganzjährig !2 ff,, l, a i l'j ä h ri g 6 ff. Fiir die Zuilellung in's Hans sind halbjä hrig 3!» !>', n>e!>r ;n entrichten. Mit der Post portofrei ganzjährig, unter Kreuzband nud gedruckter Adresse lz ss., halbjährig 7 ff. 3l> kr. — Inse r t i o n sg c b ü hr jür eine Spaltmzcile oder den Nanm derselbl», ist siir einmal!,^ Einschaltung :^ kr,, fi'ir zwenualigc ^ fr., fiic dreimalige 5, sr. E, M, u. s. w. Zu diesen Gebühren ist nuch der IuscrtwnMmpcl pr, >(1 fr. fiir eine jedesmalige Einschaltung hiniu ,u rechnen.' Inserate bis <Ä Zeilen fojien ! N, ^«! kr, fnr A Ma! , ! ff. >f> fy, für 2 Mal und 5>l! fr, für ! Mal sinit Inbegriff del! InscrtiimsNamveM. Äinllicher Theil. <^>e. k. k. Apostolische Majestät haben mit Allcr-l)öchst unterzeichnetem Diplome dcn l. k. jubilirten böhmischen Appcllationsrath Josef Weirettcr, in Anerkennung seiner vicljährigen sehr ersprießlichen Dienstleistung in den österreichischen Adelstand mit dem Ehrenworte «Edler von« und dem Prädikate „Recht-feld« allcrgnädigst zn erheben geruht. Se. k. k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 21, Dezember u. I. den Stnühaltcrcisekretär, Nobilc Ginscvpe Z a n e t c I! i, zniu Statthaltcreirathe bei der Statthaltcrci in Ve-nedig zu ernenncu geruht. Der Minister des Innern hat den Statthaltcrci' Konzipistcu. Alexander Elnschsgg, znm Kreiskom-missär dritter Klafft >» Dalmatie» ernannt. Richtmnlsi,c!Mr Theil. Laibach, ll. Jänner. Ueber die letzten A»ge»blicke der zu Bozen uer< slorbenen Frau Erzherzogin Elisabeth, und über den Eindruck, den dieser Todesfall dortselbst gemacht bat, erhalte» wir unmittelbar aus Vozeu vom 39. v. M. folgende Mittheilung: In ungewöhnliche, große Trauer versetzte ganz Vozen der so schnelle und unerwartete Verlust der Frau Erzherzogin Elisabeth. Am 23. u. M. besuchte Ihre k. f. Hc>h, noch die Kleinkindcr-Vewahranstnlt uud vertheilte selbst die von ihr gespendeten Christbaumgc> schenke. Am 24. war die hohe Frau den ganzen Vormittag mit Vertheilen derlei Geschenke beschäftigt, womit sie all> jährlich verschiedene Familien hier und auswärts erfreute, Selbst Mittags ließ sie noch in der Pfarre ansagen, daß sie' Abends znr Mette kommen wcrde; aber Ichon nach 2 Uhr füblte sie sich unwohl, daß sie sich ins Nett begeben mußte, und am 2.'i. um 2 Uhr war sie bereits verschieden, uachdem sie noch um ^2 Uhr mit den heiligen Stcrbsalramenten versehen worden war. Es waren schou am 24, Abends Symptome eingetreten, die das Schlimmste befürchte» ließen; dennoch glaubten die hiesigen Aerzte, das Ende Ihrer k, k. Hoheit noch einige Tage biuauöschicbcn zn können, es scheiterte jedoch alle ihre Kunst, Die Traner um die Frau Erzherzogin ist hier eine allgemeine, denn ihre Hand war inimcr zum Gcbcn bereit — sie balf, wo es mir immer möglich war, und erst jetzt bort man, wie viele arme Familie» sie im Stillen unterstützte. Am 2. I. M, wird sie i» der Gruftkapcllc i» hiesiger Pfarrkirche an der Seite ihres durchlauchtigsten Gcmals weil. Sr. k, k. Hoh, des Erzh, Rainer beigesetzt, Oesterreich. Venedig, 31. Dez. Se, k. k. Apostolische Majestät haben am 19. d,, nachdem Allerhö'chstdiesel-ben bereits am 12te» das armenische Kollegium der hochw. I'i'. Mcchitariste» besichtigt halten, das scbönc Kloster derselbe» anf dem schöne» Inselchen S. La;> zaro in Augenschein zu »ehmeu geruht. Se. Majestät wurden von dem bochw. armenischen Erzbischof, Mon> stgnor Hnrmnz, dem Superior und dcu Patres empfangen und widmeten der schönen Kirche, der reiche» und interessanten Bibliothek nnd den andern Mcrl, Würdigkeiten des Klosters besondere Aufmerksamkeit. In dem Augenblicke, iu welchem Se. Majestät die Bnchdruckerci betraten, wurde i» Gegenwart des Monarchen die Widmung der armenische» Ucbcrsetznng von Pyrkcr's „Rudolph von^Habsdurg« gedruckt'»nd Sr. Majestät in tiefster Ehrfurcht übc'lrcicht. welche Ucberraschnug wohlwollend aufgenommen wurde. Am 24, wurde der städtischen BeschäftignngsaN' stall die Ehre des kaiserlichen Besuches zu Theil. Se. Eizelle»; der Herr Statthalter, Graf v, Vissmgcn, und der k. l. Delcgat Graf Althan, begleiteten Se. Majestät; empfangen wurden Merhöchstdicselben vom Podcstü Grafen Coner, von dem Munizipal-Assessor Grascn Vembo, von dein Protektor des Instituts Nobilc Scarclla und dem Direktor G. Vcdoua. Sowohl die Ateliers als die Kranlcnabtheilung, in der sich nur ei» einziges Kind befand, an desscn Vett Se. Majestät bnldvoll zn treten geruhten, die Schlaf-säle, die Kinderwartanslalt nnd Eriche, alle Räume des Instituts wnrden von Sr, Majestät in ihre» Emzclnhcilcn der' genaueste» Einsichtsnahmc gewürdigt nnd Merhöchstdicselbcn sprachen Sich mit vieler Befriedigung übcr die erzielten Leistungen ans und geruhten Ihren Namen an die Spitze des eigens vor> bereiteten nnd znm ersten Male eröffneten Albums z» setzen. Se. Majestät begaben Sich hierauf iu die anstoßende Kirche der Anstalt nnd sodann nach dem dcn städtischen Pompiers zugewiesene,! Gebäude, de-reu Inspektor die Ehre hatte, eine historisch.statistischc Uebersicht der Leistungen des Korps überreichen zu dürfen; hierauf inspizirten Se. Majestät die der Ve> schäflignngsanstalt zugewiesene Abtheilung der k. k. Polizei-Wachmannschaft und betraten auch jenes be> schcidcne kleine Lokal, in welchem täglich einige barmherzige Brüder, die eigens und bei jedem Wetter von der Insel S, Seruilio herüber kommen, ein Ambulatorium abhalten, um ärztliche Rathschläge zu cnbkilcn und Arzeneien unentgelllich zn spenden. Noch an demselben Tage um 2 Uhr Nachmit. tags wurde die Besichtigung des Dogenpalastcs vor< genommen. Se. Majestät begannen mit der Betrachtung der zahlreichen Merkwürdigkeiten des archnolo. gische» Museums, betraten sodann die Biblioteca Marciana, über deren Eingangsthüre eine passende Inschrift angebracht war und geruhten daselbst, nach» dem auch hier jeder interessante Gegenstand der Allerhöchsten Beachtung gewürdigt worden war, Ihren Namen i» das Buch einzuschreiben, welches die Na> men der regierenden Fürsten entbält. Das im Dogcupalast untergebrachte k. k. Insti< tut für Wisstuschast, Kunst uno Literatur, dessen Eingang ebenfalls mit einer der erhabenen Vercm» lassliug angemessene!! Ucbcrschrift geschmückt war, die denkwürdigen Säle, in denen der Rath der Zehn und die Senatoren ihre Sitznng gehalten haben, die daselbst eben stattfindende Ausstellung der zn Gl,n> sten der Kinderwartanstaltcn gemachten Geschenke, die ocr Börse geöffneten Näumc und auch unter die dem Namen der „Pozzi" bekannten unterirdischen Gtfäng. nissc wurocii nn» der Neihe nach von Sr. Majestät besucht, worauf Allerhöchsirieselben das großartige Munzgcbäudc einer sehr dttaiMrten Vetrachtung UN' tcrzogen uiw der Prägung einiger Zechinen der ehe« maligen venctianische» Republik, anderer Münzen und einer Medaille beiwohnten, welche das Mnnzcimt ^nm Andenken an dcn beglückenden kaiserlichen Besuch in Gegenwart Sr. Majestät in Gold, Silber ,mo Kupfer prägen ließ. Die sehr gelungene Medaille, cmc Arbeit des Feuilleton. Oarl Holzer! ^ch, in der Jahre schv»ster Vliithc, VoU Lebensmut!), uoll That und Kraft, Mit frische»,. herrliche», Gemüthe, Hat Dich der Tod dahingerafft! Es seufzen trostlos all' die Deinen So bittern Schmerzcnsruf Dir nach, So uicle treue Freunde weine», Doch weckt Dich keine Klnge wach. Auf immer ist Dci„ junacs Leben Aon dieser Erde - acl/l entfloh'!!; W« wird dc„ Frcnud uns wieder geben, -"«' Eller» iln'c» cinz ge» Sohn! Doch trauen „icht! - daß er uolleudet, ,^ Hat der gewollt. v°„ de,n er kam, - ' Der ihn zur Psscg« (z.,^ ^.^„^/^ U»d ihn z» !>Ä) »in, wieder nahm. Ergebet Euch in Gottes Walten Getrost und gläubig - klagest»,,,,,,; Denn weise, gilt ist all' sein Schalte.», Begreifen wir auch nicht „wanm,." Dc» Leib nur netzen wir mit Zähre»,, Die Hülle tragen wir zu Grab, — , ,., ,Dcs Guten Geist blickt von de» Sphären Vestlia,! scho» auf u»s herab. Ei» Frcüud, Die Regatta i« Venedig. i>, ^v^it dem Palast Foscari bildet der Palast Balbi einen rechte,! Winkel, Die Wassertrcppc des letzteren war von einer mit rothe» Teppiche» bezogenen Lan> dmigöbrück.- überbaut, uebcu der die kaiserliche Staats, barke, die Gallcggiante, wie sic mil dem vcnctiaui' scheu Ausdruck heißt, liegt. Auf dem Balköne des ersten Stockes erhob sich ein Zell von rothem Sammet mit Gold lind Franzen und Draperien uo» himmelblauer mid weißer Seide, die Kaiserin freundlich au ihr fcrucs Hcimatl^nd erinnernd; cigenlhümlich üabmen sich in den Fenster» des alten grauen Pa< lastcö Kissen, ebenfalls von rolhem Samnut, aus, welche aus dem allen Gemäuer ordentlich herooilcuch-teicu. Zwischen diesem Palast nnd dem, auf welche,» ich mich befand, war dich! am Ufer die Preislribune crrichlet — ein Pavillon vo» weiß nnd rolhem Sloff, anf dcsscn Dach der Löwe von, Sa» Marco mit dem goldencn Buch dcr Republik. In dcn Kanal biiiein war eine Terrasse gcbant mil zivci Picdestalc» auf bcidcn Stilen, welche grosse Blumenkörbe lrngcu ^ auf ocr uutcrstcn Stufe oer Landnngstreppc dicjer^ Terrasse sah <»an die Pveiöfahuei! aufgestellt; cs wareu ihrcr acht: zw.'i roth, zwei l'lau, zwei grün , nnd zwei gclb ^ sie haltt» iu goldcucu Buchstaben : prim!', ^i!!, <>,!!aö klcine Spanferkel abgcbildlt; ^dicfts Thicrchcn selbst lag mit zusammc»gcbuudc,.cu Füßen am Rande oer Terrasse nnd gewährte eine» komische» Anblick; cs war mit einer goldgcsäumten, rolhcn Tunica be> kleidet, cins wclchcr die schwarzen Vorderbeine heraus« sahe»; übrigens schien es sich in scincr Lage niebt be> haglich zu fühle»; häufig grunzte es sehr kläglich, nnd machte ein Paarmal dcn Versuch, sich, vielleicht sein tranrigcs Schicksal ahnend, ins Wasser zn stur» zen. Die beide» Picdestale IMc» eine höchst bos> hafte Emlichtnug. Schlangen gleich. welche unter Rosen lauern, denn imsichibar für die Vorübergehe», dc» befand sich umcr jcdcm Blumenkörbe d,c Mündung ciner Fencrspritz!'. die plötzlich ib« Wasserstrahlen auf dic Goi'delu'crgost. dic fich irotz mehrfacher Warnung zu uahe au der Terrasse nnleglcn, und so dcn Wettkämpfer», die hcrbcischicßend bier ihre Fahnen dole» mußlc», hinderlich waren. Rechts vom Palast Foscari war das Mxsikorps dcs Regiments Prohaska auf zwei mit einander veibundenen Schiffe» auf-gestcltt. So mochlc es halb 1 Uhr geworden s>in. nnd mü jeder Minute uahm das Leben auf drin großen Kmial zu. Jetzt hörlc ich nüch die eigenthümliche Ta> «ulella wieder, mit der die Napolüaui und die Chioz-zotli anf dem Maskenball erschiene» waren, und sah diese selbst, ^wci grolle Schifferbarkc» aufülleud, deren c!h>,!>c»cr Schifftsch»abcl und Hinterlhcüe mit wchc»-dcn Fahnen imd hcrabfialteruden Bäuderu geziert waren, Dic Neapolitaner bauen einen Mast mit dcm ciugerefficn großen lalcinischc» Segel, von dessen Spitze» cin übermäßig laugcr Wimpel herabhil'li. Die Chiozzolti führten zwei sehr niedrige Masteli, ziuischcu denen eiu mit Gold verziertes Fischernetz hing, das mit silberglänzenden Fischen angefüllt war. «« akademischen Rathes und Graueur-Chcfs Antonio Fa> bris, zeigt auf der Frontseite die Inschrift: ^rnn-ci«cli« ^u«eukn« I. ^u«!ri»e Impc,'3tsir et LIi«l>I)«ssii«l!i j>r!?«rn!ia nrnl»!!, auf der Kehrseite die Fayade des Münzgcbäudes und die Inschrift: ONioinnm mnnelgi'iam Vs'noü« ^iD^6<^^,Vl. Se. Majestät geruhte!! für Sich und Ihrc Majestät die Kaiserin zwei in Gold geprägte Ercmplarc dieser Medaille anzunehmen. — Se. k. k. Apostolische Majestät hal'cn anf ein uutcrthänigcs Ansuchen der hochw. Superior!» der armen Schwestern von S. Francesco dclla Vigna in Venedig, die sich mit großem Eifer der Erzie-hung uno dem Unterrichte armer Mädchen wiomcn, 3000 Lire als Veitrag zum Ankauf des zum Kloster fur die Schwestern bestimmten Hauses zn spenden geruht. Die Ansprache, welche der hochw. Patriarch, Monsignor Mutti, in der Audienz vom 26. Dezember an Se. Majestät den Kaiser zu richten die Ehre halte, lautete folgendermaßen : Eu. Majestät! «Der Klerus Ihres Neichcö ist Eu. Majestät aus so vielen und kostbaren Gründen verpflichtet, daß es ihm leichter fällt, dieselbe» im Herzen zu empfinden, als mit Worten auszudrücken. Wir erkennen in Ihrer erlauchten Person nicht nur einen große» Monarchen und sehr weisen Gesetzgeber, sondern auch einen jeucr Regenten, die Golt eeu Völker» gibt. we»» er sie beglücken will. Wir Diener am Altare des Herrn erblicken außerdem in Ibne» einen mäch' tigen Beschützer dcr Kirche, einen großmüthigen WM-thcucr des Klerus, cincn eifrigen Beschützer der kirch-lichen Rechte, mit einem Worte, einen fürsorgendcn Vater, Das von Eu, Majestät mit dem regierenden Papst Pm« !X. abgeschlossene Konkordat wird für alle Zeite» i» der Geschichte oer Kirche ei» glorreiches Deuknml Ihrer erleuchtete» Religiosität und dem Her» zc» Ihrer katholischen Uitterlhancn eine süße Erinnerung sei»; was aber noch mehr ist, das ist — gc> statten Eu. Majestät, daß ich es ausspreche — das ist, daß jene nusichlbarc Hand, welche im Himmel das Tagebuch des Weltalls führt, Ihren erlauchten Namen sicherlich, ich zweifle nicht daran, bereits in das Vuch des ewigen Lebens, gekrönt mit unucrgäuglicheu Ver> dieustcu und Lorbern, cingelragcn hat. Jetzt, da Eu. Majestät geruhe», diese Ihnen und mir sehr theuere Stadt zn besuchen imd zu beglücken, erhebt es mei» Gemüth, zn Ihren Fußen den aufrichtigen Ausdruck meiner Ohrfurcht, meiner tiefen Ergebenheit und u»> veränderliche» Treue niederlegen zu könne»; ich thue dieß auch im Namen meines gelehrten, eifrigen nnd Eu. Majestät jederzeit ergebenen Metropolitankapitcls, im Namen aller Repräsentanten der religiösen Orden, welche meiner Diözese eine Zier und ei» Beistand sind; gleichzeitig bringe ich auch die Versicherung dar, daß wir immer zu Golt beten werden, anf daß er ausgicße über Sie uno Ihre erhabene Gemaliu seine besondere Gnade, seine auserlesensten Segnungen." Se. k. k. Apostolische Majestät geruhten hierauf zu erwiedern: «Alles, was Ich für unsere allerheiligsle katholi-sche Kirche gethan habe, that Ich, um eine Meiner Michtcn zu erfüllen; Alles, was Ich noch für sie werde thun könne», werde Ich freudig thun; es ist meiu Stolz, der Beschützer der Kirche sein zu können. Ich erwarte von allen diesen Herren zu-versichtlich ein entsprechendes Verfahren, daß sie nämlich in Meinen Völkern die Gefühle der An> hänglichkeit für Meine Person pflegen werden." — Ihre Majestäten Kaiser Ferdinand uud Kai> scriu Maria Anna haben dem hochw. Prior der Kar« lhause bei Pauia 9000 Lire behufs der Instaudhal-tnng der prachtvolle» Kirche zu spenden geruht. — Sowohl die „Zeit" als eine offiziöse Berliner Korrespondenz der „Allg. Z." melde», daß Ocster-reich gegen ein kriegerisches Vorgehen Preußeus gcgc» die Schweiz Bedenken geäußert habe, „Namentlich vcrlantet, das Wiener Kabinet habe bemerkt, ciucrscits seien die Versuche einer gütlichen Beilegung des Sirci> tcs »och uicht erschöpft, uno andererseits bilde der Gcsammtbund das geeignete Organ, um über die Zu-lässigkcit von Truppcudurchmärschen der beabsichtigten Art zu entscheide». Von preußischer Scite soll hier-auf am betreffenden Ort erwiedert worden sein: es liege i» der Machtbefugniß der souveränen Bundes-staalen, Bnudesmilglieder» den ungehinderten Durch» zug von Truppen zu verstatten. Halten die behelligten Staaten selbst Bedenken gegen eine solche Be-wllliguug gehegt, so wäre es ihrc, nicht Preußens Sache gewesen, die Frage vor den Bund zu bringen. Was aber die friedliche Beilegung des Streiles bc> treffe, so könne es Preußen nur willkommen sei», wenn Oesterreich »och im letzten Augenblick durch cr> folgreiche Mittel dahin wirken wolle, daß den eben so billigen als wohlbegrünocten Forderungen Preußens ein Genüge geschehe." Bei solcher Sachlage erklärt sich die Anwesenheit des Obersten u. Mmilcuffel am österr. Hofe genügsam. — Wic die „Agr. Ztg." vernimmt, ist hohen Orts die Errichtung einer Tclegrapheulinie von Fiume nach Karlstadt und von Agram nach Sissck bereits beschlossen worden, uno wiid im Lauft des Jahres 1837 zur Ausführung kommen. Frankreich. Das „Pays" widmet den Niffpiraten und dem Augriffe, welche» dieselben auf den Prinzen Adalbert von Preußen machte», ciuen längeren Artikel. Was eine Expedition gegen die Niffpiratcn zur See anbe> langt, an der, wie man früher versicherte, England sich bethciligen wollte, so stellt das „Pays" dieselbe als ganz unmöglich dar und sncht zu beweisen, daß Francrcich nur allein im Stande ist, Europa uo» diesem Uebel zu befreien, indem ihm zufolge nnr eine Elpcdilio» zn Lande allein ein glückliches Resultat haben kann. „Dic Provinz des Riff, sagt es zum Schlüsse, ist vou Algerien durch die Wüste uon Au> gad u»o von Lalla Maghrnia getrennt. Unsere fliegenden Kolonnen werden binnen Kurzem die räubcri> scheu Stämme uon Marokko züchligm. Eine Expedition, die mau von unseren äußersten Stellunge» aus machen würde, uon Nemours, Tlemcen, LaUa-Maghrnia, Lcbou und Geronuillc, und welche die Gebirge des NW im Nucken angrcisen würde, wäre im Stande, die Piraten zu vernichten, nnd würde sie ins Meer werfen. Ein solches Ercigniß aber, sagt man, würde gauz Marokko in Bcwcgnug bringen und Abd-el'Rhaman selbst würde, wenn er oen Durch-maisch unserer Truppen gestatten wollte, durch seine eigenen Unterthanen daran verhindert werden. Viele Personen, die Afrika genau kenne», versichern, daß die Schlacht am Isly mir das glorreiche Vorspiel blutiger Kämpfe war, die früher oder später unsere östlichen Grenzen in Agitation versetzen werden. Wir wollen nicht im Voraus sage», welches das Auf!«« ten Frankreichs Marokko uno besonders de» Niff>Pi> raten gegenüber sein wird; aber die Schwierigkeiten werden es nicht aufhalten, wenn es die Absicht hat, dieses Nänbernest zu vernichten. Unsere afrikanischen Bürger haben zur Genüge bei Isly bewiesen, daß ihre Säbel besser sind als die der Reiter uon Mogreb, und daß dic Zahl der Soldaten nichts uermag gegen unsere Vajouuete. Asien. (Schluß.) Am 30. richtete der Admiral ei» Schrei, den an den kais. Kommissär, worin er mit Bezng anf eine am Tage uorhcr in dessen Namen von einem Mandarin gethane Aufrage, welche Forderungen er, der Admiral, cigenllich zu stellen habe, dcnsclbe» bc. »achrichtigte. man verlange, falls die Stadt uicht gänzlich zerstört werden sollte, daß den fremden Vertretern in Canton der gleiche Zutritt zu den chiucsi. scheu Behörden eröffnet werde, wie iu dc» übrigen Häfen. Der Vizekönig gab ausweichende Antworten und am 3. Noocmbcr began» ein neues allgemeines Bombardement der Stadt. Die Faktoreien waren bereits früher von englischen, amerikanischen, französi-scheu und portugiesischen Seeleuten besetzt uuo gegen etwaige Augriffe geschützt worden; die chinesischen Diener hatte» sich alle entfernt. Frauen und Kostbarkeiten wurden nach Hongkong in Sicherheit gebracht, Von Seite der Chinesen scheint, mit Ausnahme der kaiserlichen Kriegsoschunkcn, oic sich ziemlich lapfcr wehrte», uou dem überlegenen Feuer der Briten aber übel zugerichtet wurden, kein besonderer Heldenmut!) einfallet woroe» zu sei»; es wurden wieder Preise anf die Köpfe uon Engländern gesetzt und Versuche gemacht, die englischen Dampfer durch Brandcr zn zerstören, was jedoch miLlang, Anf eine amerilani-sche Fregatte, den Dampfer „Porlsmonth", war anö einem Fort auf der Fahrt nach Makao geschossen wordcu; sie bombardirte das Fort nud erzwäng Genugthuung. Nach dcn letzten Nachrichten halte das Bombardement zwar aufgehört, es ware» jedoch fü»f uon dcn sechs Bogueforts genommen worden. Tic anderen frcmve» Nation,, lMlcn sich an dem Kampfe nicht bethciligt; der amerikanische Beuollmäeytigle Dr. Parker, den mau iu Shaughac mit ciuer Mission nach Peking beauftragt glaubte, war mit der Fregatte „Sau Iacinto" vom Norden angekommen, und die französische Fregatte „Virginie" lag ebenfalls i» der Nähe. Gcmcinsamc Maßregeln dieser drei Mächle am Hofe von Peking hielt man auch i» Ehina, für nahe bevorstehend. Nach englischen Vlätlcrn ist die chinesische Flotte ebenfalls vernichtet worden. Vo» zwei deulschen Missionären, welche uo» chincsischcn Vagabunden der verheißenen Prämie halber »ach Caulou geschleppt werden sollten, wurde Einer von den Engländern befreit, dcm Andern war es gelungen, sich durch die Flucht zu rette». Teleftraphische Depeschen. 'Venedig, 3. Jänner. Dic „Gazzella nffi- Wie neulich auf dem Markusplatz und später anf dcm Maskenball, wurden auch luieder die beidcu Carue-valsgcscllschaftcn jubelnd vo» de» Neugierigen nm> schwärmt, und als sie so laugsam dahi» zogcu, dicht umgeben uon kleinen Gondel» und Fahrzeugen aller Art, über sic Alle hoch emporragend auf dem Verdeck die tanzenden Masken schwarz uerlarft, da machte das bei den Klängen der Tarantella uud dem Rasseln bcr Tamburins cincu gar sonderbaren uuuergcß-licheu Eindruck. Unterdessen hatte sich unser Balkon mit Offizic. reu und ihren Damen vollständig gefüllt; unter den Letzteren befanden sich zwei Engländerinnen, die Nie. mano kannte; sie hatten einen der juugen Offiziere unlen im Palast nach dem Weg zum Balkon des erste» Stockes gefragt, und dieser, im Glauben, sie seien eingeladen, sie artig hinausbegleitet. Da stau-dcu sie nun natürlicher Weise anf dem besten Platz, ohne sich darnm zn bekümmern, ob andere Damen, dic hierher geborten, etwas sahen oder nicht. Es ist das eine unbeschreibliche — Freiheit, um nicht ein derberes Wort zu gebrauche», die einer unbekannten deutschen Dame, die sich anf ähnliche Weise irgendwo i» England eindrängte, wohl schwerlich gestattet würde. Mich gcnirte» diese deidc» Dmnc» Wsowcil, als sie mit ihren nüchterne» Physiognomien, den herabhängenden Locke» und dcm beständig halb offenen Mund, gar zu trostlos abstachen gegen die lebendige, warme Umgebung. Ucbrigeus schienen sie die Vor. läufcriuucn einer ganzen Bande ihrer Landsleutc sein zu wollen, denn eine Viertelstunde später bewegte sich eine Gondel, trotz des Abwehrens der aufgestellten Veamtcu, mit mehrere» dieser I»su!a»er über dcu frei gchalteucn Kanal gerade anf de» Palast Foscari los; uorn an der Prora stand einer der lange» dürren Söhne Albions im Plaid und in schottischer Mütze, alle Ginreden der Beamten auf das Unver> schämtestc dadurch beautworteud, daß er seinen Gon-dolieren zurief: »^llmUi, »imM- ülllmli!" Der Un> glückliche ahuete uicht, wie er und seine Damen dcm Verderbe» entgegenfuhren; drei Mal riefen ihm die Leute uon de/Terrasse der Prcistribune zu, er solle zurückbleibe», ja einer der Herrc», die sich dort befan-de», sagte dasselbe auf englisch —umsonst: «/M»,!i, »imp«' nsslinli!« nnd die Gondel ging uls.mli, aber nur wenige Schrille, worauf der Gondolier an der Poppa so klug war, eine Schwenkung zu machen, so daß sich die Breitseite des Schifflcins der Terrasse näherte: wir wußten wohl, was kommen würve, und frcuttn uns darauf, und als sich mm mit einem Male der dicke Wasserstrahl unanfhaltsam, unaufhörlich über das Boot ergoß, stimmten wir in den Jubel der Menge lachend ein. Aehnlichc Szenen wiederholten sich zuweilen, uud nachdem die Feuerspritze einige Mal gespielt, wurde das Wassrr vor der Terrasse auf das Sorgfältigste uermicden. Auf all das Gelümmel und die Farbcuprachl draußen that es einem ordentlich wohl, wenn man sich von dem Balkon einen Augenblick in den gcwalli, geu dahinter liegenden Saal, der jetzt eine große An-zahl Soldaten beherbergt, zurückgehen konnte. Welch gewalliges Stück ucuetiauischcr Geschichte spielt zur Zcit des Glanzes dieses kolossalen Palastes! cr, der gewöhnlich gekrönte» Häupter», so im Jahr 1374 Heinrich III. uou Frankreich, zur Wohuuug angewic» sen wurde; welche Berühmtheit erlangte er unler Frau' ccsco Foscari, der durch Bestechung zur Dogemuürdc gelaugte und wie zur Vergeltung uon der Nemesis mit so furchtbarem Familieuunglück bestraft wurde! Drei Söhue starben ihm unbegreiflich schnell nach einander, und der letzte, Iacobo, von dcm Florentiner Beuilacqua fälschlicherweise beim Nath dcr Zehne angeklagt, wurde mit lebenslänglicher Verbannung bestraft, und starb im Gefängniß, ohne daß ihn dcr Vaicr nnd Doge iu seinem bis znni Starrsinn unbeugsame» Festhallcn am Buchstaben des Gesetzes rette» wollte, vielleicht auch uicht ciumal konnte. Der alle Mau» schickte seine» eigenen Soh» ans seinem Thronsaale hinweg über die Senfzerbrücke »ach dem Kriminalpalast, und ging dann uielleicht in ricsem Saale händeringend anf und ad. Mau kann dcr Erinnerung an die furchtbare venelianische Geschichte hier in dieser sich so vielsach gleich gebliebenen Stadt nicht entgehen; wir huren ihre Seufzer aus deu vergitterten Fenstern dcr furchtbare» Brücke; wir sehen sie nicken ans dcn Fenstern des Dogcupalastes; sie weh> klagt aus dc» alte» hallwcrfallcucu Palästcu; sie rauscht schwarz uud unhcimlich an uus uorübcr, wenn wir ans den Laguum in den Kanal Orfauo gelangen. Die Familie Foscari ist scit jcncr Zcit bis auf die hcutige Stunde bald stärker, bald schwächer uom Unglück heimgesucht worden: der alte Dogc vom Rath der Zchnc, angeblich wcgcu Altersschwäche abgesetzt, trat dort auf jenen Balkon, hinaus deu wir so eben verlassen, uud wo wir hinabschnutcu auf das festliche Getümmel ringsumher. Dort auf die Brüstung, wo R7 ziale di Vcnczia« meldet abermals die a. h, Begna» dignng zweicr Individueu, welche ivegcn Majcstatsbc-leidignng dcr Einc zu siebcn. der Andere zu uiernio» »atlichcr Kerkerstrafc vcrurlhlilt wordeu waren. Triest, 3. Jänner. (Wochenbericht.) Colonial' ware» wegen Jahresschluß still, Baumwolle lebbaft bei steigenden Preisen. Wcizcn still, Mais lebhaft. I„ Folge Berichte und Käufe für England; sonstige Artikeln still. Udinc, 2. Jänner. Seide, trotz der preußisch« schweizerischen Differenz, thätig und Markt gut gestimmt. Verona, 4, Jänner. Die «Gazzetla uffizialc di Verona" meldet, daß die Nivelürung und Expropriation auf dcr Bahnstrecke Bcrgamo-TrcuigÜo künf> lige Woche beginnen werde, Mailand, 4. Jänner. In Folge großer Ge> schäftslliätigkeit in Lyon entwickelte sich gestcru und heute auf dem hiesigen Scidenmarktc eine anßcror> dcntliche Regsamkeit uno die Preise stiegen. " Modeua, 5. Jänner. Außer verschiedenen Krimi»a!>ttäfli»gc» wurde sttb?» wegen Hochver» rathcs Verunheilten, die noch abzubüßende mchrjäh' rigc Kerkcislrnfc erlassen, Genua,, 1. Jänner. Die transatlantische Ge> scllschaft unternimmt am 6. d. M. wieder eine neue Fahrt über Lissabon und Madrid nach Pcrnambnk und Vahia. N o m, 2. Jänner, Der heilige Vater drückte dem il>m vorgestellten Offizicrkorps unter Erlheilnug des Segens Seine »olle Zufriedenheit aus. Die baldige Veröffentlichung des rcformirtcn Strafgesetz» buchcs wiro erwartet. Vern, 3. Jänner. Dcr schweizerische Gesandte zu Paris, Barmann, ist mit neun, Instrukiioncu ucr> sehen, nach Paris abgereist. Der StänoeraU) Kern begleitet ihn. Furrcr ist von ftincr Reise noch nicht zurückgekehrt. Zwei weitere Divisionen wurden ans-geboten. ' Bern, 3. Jänner. Kin Ultimatum Frank» leichs und Englands wiro erwartet. Daö ucne Trnp. penaufgcbot beiräat 14.000 Man», Eln strenger Grc,!zwnchdic»N wurde orgainsirt. Eine bundc«räth> liche Proklamation wird erwartet. Paris, 3. Jänner, Die „Dcbats" versichern, eine neue Konferenzsitzung werde heute stattfinden und daö Protokoll heute oder am Montag gezeichnet wcr-dcn. Die neue Grenze ist dcfiniliv gezogen, nach crfolgtcr Grcnzberichligung werde die Räumuug der 'Fürsteuthümcr und des schwarzen Meeres bald erfolgen. " Paris, 4, Iä»ncr. Gestern Abends um 6 Uhr ist der hochw. Hcrr Erzbischof uon Paris von cincm Geistlichen in der Kirche uo» St. Eüennc dn Mont meuchlings gclroffen worden (l>8^l>«»>»<: i>l>>- un pl«'!ts«). Der Meuchelmörder wurde verhaftet, Paris, 4, Jänner. Der Mörder des Erzbi» schofs heißt Verger. Man hält ihu für wahnsinnig. Telegraphische Pnuatbepcschen der „Prcsse" melde» bezüglich dcr Ermordung des Erzbischofs von Paris Folgendes: Paris, 4. Jänner. Monsngnem Sibour, Erzbischof von Paris, wurde gestern in dem Augen-blicke, als er nach dem Segen aus dcr Kirche des hl. Stephan vom Berge trat, welche sich in der Straße Clouis wenige Schrille vom Paolhcon befindet, von cinem mit dem Interdikt bclcgtcn Geistlichen dcr Diö-zesc uon Mean? ermordet. Der Elende heißt Vcrg6, ist 32 Jahre alt und wurde sofort ergriffe». -— Nach der Augabe eines Pariser Blattes gebraucht dcr Mörder ocs hochwürdigstcn Erzdischofs von Paris, Monseiguenr Sibour. beim Verhör und wahrscheinlich in der Absicht, sciner Schandthat einen tendenziösen Charakter zu geben, die Ausflucht, er habc mit seinem Verbrechen Protest erheben wollen gegen daö Dogma der unbefleckten Empfängniß, Die Kirche des heil. Stephan vom Berge wurde als entweiht geschlossen, imd ihr Besuch ist ocn Gläubigen untersagt, bis sie neu eingeweiht sein wird. Paris, 3. Jänner. Dcr „Monitcnr" meldet, Dr. Kern, von dcr schweizerischen Regierung mit ci> »er außeroroenilichcn Mission bei dem Kaiser betraut, M mit Hcrrn Barmauu zu Paris eingetroffen, »ud !lnd Beide am Samstag von dem Kaiser empfangen worden. ^^^Eine Priuatdepeschc der „Presse" aus B r ü sscI, sich jetzt lachende und plaudernde Dame» lehnen, legte er die zitternd? Ha„d, „,,h i,^^ aufmerksam »ud angeürengt. Als mit einem Mal die Glocke von San Marco ertönte, die Wnh, des neuen Dogen ucrkün. dc»d, da brach ,cine Lebenskraft, und er sank vom Schlage getroffen todt zu Boden. Die einst so große und mächtige Familie der Foscari ist anf die 'ärmlichste Weise zu Grunde gegangen; noch vor wenigen Jahren bewohnten ein Paar alle Damen dieses Namens ein kleines ärmliches Zimmer des weitlänftigcn Gebäudes in dcn dürftigsten Vcrhäitüisseu. uiid dcr letzte Foscari soll vor kurzem als uubcdcutcudcs Mitglied einer umherziehenden Schauspiclcrtruvpc gceudet haben, 2. Jänner, meldet: Laut bier cingetroffencl, verlaß» lichcu Nachrichten über die Sitzung der Pariser Kon» ferenz vom 31. Dezember, bat Rußland Volgrad und die Schlangeniuscl gegen Entschädigung abgetreten. Diese Entschädigung besteht darin, daß Rußland einen im Norden der Moldau gelegenen Distrikt mit 6000 Einwohnern erhält. Die Landkarten, welche diese neue Abgrenzung bezeichnen, wurden von den Bevollmäch» ligtcn unterzeichnet. Auf eine Anfrage in Betreff der Zurückziehung dcr englischen Flotte aus dem schwarzen Meere antwortete Lord Cowley ausweichend. Die nächste Koufcrcnzsitzung ist auf den 3. Iäuiier anbc-räumt, Stuttgart, 3. Jänner. Das Sonutagsblatt bcs «Schwäbischen Merkur" meldet: Der engere ständische Ausschuß hat sich aus Aolaß dcr bekannten Abgcordnetcncingabe einstimmig im Sinne einer Ve» wcndung gcgcn den preußischen Durchmarsch ausgc, sprocheu und hat an die Regierung die Bitte nm Anfschluß, bezüglich des Standes dcr Unterhandlung gerichtet. Eine Bürgervcrsammlimg ha! an Se, M. deu König cine Adresse um Abwendung der ihre ma> teriellen Interessen bedrohenden Gefahren beschlossen. Die „Allg. Ztg." meldet aus Müuchen, Furrer habe eine Besprechung mit dein Ministerpräsidenten und den auswärtigen Gesandten gehabt. ' Berlin, 3. Jänner. Durch Erlässe des Mi. nistcrs des Innern und dcr Finanzen vom 20. Dc? zember ist bis auf Weiteres die Pferdc-Ausfulir über die äußere Zollgrenze für bcu ganze» Umfang des preußischen Siaaics »ach allen Richtungen verboten wordc». ' K ousta n tin opc! , 26. Dezember. Feruk Kkcln hat, dem Vcrucmnen nach. von dcr Pforte Neu» tralilät bei dem Kriege mit England erbeten; die Antwort lautete, die Haltung dir Türkei werde oo» jeucr Nußlcnioö abhäugcu. I» Trapez,,nt wolttc man wisstii, die russische Regierung babe die gewünschle Genugibiiiiug wegtu der aufaebmchtcii lürlischen Schiffe im azuw'scheu Meere noch nicht gewährt. Dic Knr oe„ haben Herru Murray ihre Dienste gegen Pcrsttn angeboten. " Athen. 27, Dcz. Ein siegreiches Gefecht der königl. Truppen mit dcn Räuber» an den Grenzen hat stattgefunden. Neueste levantlnische Post. Konstantinopcl. 26, Dcz. Einige Vera», denmgen im höheren Fincmzpersonale sind vorgefallen. Ghalib Pascha, bisher Chef oes Münzwcsens, winde Tansimairalhsmitglicd; Mnktar Pascha, bisher Fi> uanzminister, wurde Chef des Müuzwcseus; Mnssa Safeti, bisher Hanoelsministcr, lunrde Fiuanzministcr, Ivmacl Pascha, bisher Tansimatsrath, wurde zum Handelsministcr ernannt. D,,is englische Geschwader im schwarze» Meere wurde um die Dampfer „Ariel", „Curacao" uud „Vulture" «.'nmehrt. Der Entwurf eines Firmans zur Zusammeubcrufung der Divane n<1 lwe in beiden Donaufürsteulhümeru ist abgefaßt. Aus Persteu sind keine neueren Nachrichte» wegen Posl> ucrspätung eingelaufen. Lokales. Die nächste Versammlung des h i st o r. Vereins findet Donnerstag am 8. Jänner d. H. Statt. Hiefül sind nachfolgende Gegenstände zum Vortrage bestimmt: 1. Professor Egg er: Ueber das Schulorama zu Kla> geufurt, mit Bezug auf ei» in dcr Laibachcr Bibliothek befindliches Spielprogramm uo» 1692. 2. Vcrcinssekrctär Dr. Costa: Ueber Kritik in der Geschichte, mit Anwendung auf coucrctc Beispiele. 3. Gymuasialoircktor Nc 6 a sc k: Mittheilungen über das Laibachcr Gymnasium. 4. Profcssor Metclko, P. Maximnö, em Märtyrer für die wahre» Grundsätze dcr slavischen Grammatik. 6, Bibliothcks > Scriptor K o s m ao:., Biografischc Skizze dcs Bibliothekars Mathias l^op. Der Zutritt zu obige» Versammlungen steht auch Nich!>Mitgliedern frei, insofcrnc sie uo» cinem Ver-cinsnlitgliedc eingeführt wcrdcn, Handels- und Geschäftsberichte. Bei dcn am 2, d. M. vorgenommenen Verlo» siiügen haben sich folgende Resultate ergebe», welche hiermit znr allgemeinen Kennrniß gebracht werde». 1. Bei dcr 282ste» Verlosung ocr älteren Staats' schuld ist die Serie Nr. 272 gezogen wordc». Diese Serie enthält Obligationen der ungari> scheu Hofkammer, uud zwar: Nr. 7140 z» 4 Per> zeut mit einem Viertel der Kapitalssumme, dann Nr, 3178 z» " Perzcut mit ci»em Dreizeh»tcl und Nr. ü^8i zu ü Pcrzcut mit einem Zehntel dcr Kapitals' snmmc, endlich die Nummcni 774!» bis si»schli^ll! 8078 zn ^i Pcrzeut mit ihre» ganzen Kapitalssummcn, i>» gesammte» Kapitalsbctragc uo» 1.061.280 ft, 7l/^kr, und im Zinseubctragc »ach dem herabgesetzten Fuße von 2!j,1A2 fi, «8 Como-EiscubahN'Rcntscheme ist die Scric Nr. 1 ge> zogen wordcn, wobei auf die nachstchrndrn 30 Nummern dieser Serie die beigcsctzicn größere» Treffer entfiele», nnd zwar: 8^........ fl- ^ st- K ft- 3> "' ._ 60 30 649 3000 1984 30 3001 200 70 100 787 100 2133 80 3073 30 123 300 1021 30 2189 200 8104 100 236 100 1124 30 2220 3003163 200 297 800 1132 30 2280 100 3230 30« 309 30 1136 20000 2440 30 3338 200 329 100 1170 30 2614 100 3340 1«« 4l6 30 1416 30 2634 30l> 3453 80« 463 30 1306 30 2670 60 3494 3« 341 200 1736 30 2736 100 3309 30 374 300 1734 100 2803 30 332b 30 602 300 1943 2000 280? 100 62l 100 1974 100 289Z 200 Alle übrigen hier uicht aufgeführte» 3330 Num> mcr» der Serie Nr. 1 grwinuen 14 fi. per Stück. 8, Vei dcr dritten Verlosung dcr Obligationen des fnndincn 3perz. Anlehcns dcr Wien-Glogg»itzer Oisciibahn - Gesellschaft vom Jahre 1843 wurde» nachstehende Obligations ? Nummern gezogen, und zwar: ü 1000 N. die Nummern 29, 163. 266. 377, 403, 440. 448. 432, 337, 732 und 867. l> 300 fi. die Nummern 93, 94, 36? uud 368. ä 100 fl. die Nummer,! 461, 462, 463, 464. 463, 466 , 467, 468, 469, 470, 301. 302. 303, 30 4. 303, 306, 307. 308. 309 und 310. Druck und Verlag uo» IÜnäz v, Klci«mnyr Hc F. Vamberg i» Laibach. — Verantwortlicher Redakteur: F. Vamberg. Vu r sc >l d e r i ch t aus dem Mcndblattc der österr. kais. Wiener Zcituna Wicn ^, Jänner, Mittags 1 Uhr. Industrie-Papiere bei mattem Geschäfte etwas niedriger. Staats-Papierc fest uud gesucht, Devisen wie gestern. National - Aülehen zu 5 "/„ 83 '/, -83 ^, Nnlchen «. I. <85l 8, ». zu 5°/. ««—N! L°mb. Venct. Anlehe» zu 5^„ 95-!!5 V, Ttaatsschuldvcrschreil'ungln zu 5°/„ «!'/,—82 detw „ ^'/."/» 7!'.—7lV. dett° „ 4°/„ «i V.^6i'Z. '„ dett° „ 3 7« 4ü°/.^50 dcttc „ 2 7, °/„ 4N7.^> dctto „ 17, w'/.—l«7, Gloggnißer Oblig. m, 3!iickz, „ ö 7„ l>5----- Qcdlnburgsr dcttc, dttt» „5 7» l>3 V,------ Peslhcr ectto del!» „ ^°/„ «4'/,------ Mailänder detto deitn „ 4 7, !'3------ Grund.ütl.-Oblig, N, Oess. .. 5 7» 87-87 7, dctto v, Galizicn, Ungar» ,c, zu 5 7« 7!!^,—77 dct!° dcr übrige,! Kronl. zn .'< 7„ ^^ '/. ~ 84 7. Äanf° < Ob,igatil'iie» zu 2 7, °/„ «<> 7,—«!l Lotterie - Anlcl'en v, I, >834 ^73 7, -274 detio „ ,83« ,28-12!'7. dettü „ 1854 zu 4 7« U>7-1N7/. Vomo Nentschcine ___________ 13 7.—,3','. Galizische Pfandbriefe zu 4 7» »N—8> Norbbalm- Pri«.- Obüg, z» ', 7» «« ^8« V, Gk'ganitzcr d.tt° „5 7» «<> ^> Dona» Dc,mpssch,-Obliss. „ 5 7« «3 7.-^4 Ll°yd d,lt° < in Silber) „ 5 7., »"-'.N 3 7, Priorität« Oblig, der Staats-Eistubalm- Gesellschaft zn 275 Fran?«' pr. Stück l l6 >!" Aktl.» der Naticmall'ank N14N -104! /> V„ Pfandbriefe der Naiioualb.nil 12nwnatliche !!9 7. — 99 7, „ Oesterr. Kredil-AnNalt 317 7.-3>8 „ ,, N. Ocst. Gskomple-Ges. !!«-l!schast zn 5M'na!lichs Kaiserin-lilisabeth-Vahn >» 2!1« ft. mit 3U psst. Einzahl«,,., !!»2 ^102 7, hzH -„ Siid'Norddeutsche Verbindinil,«!' 108 —1U8 '/. ,. Theiß-Bahn ' >l>! V,.....l!!2 „ Ll'mb.-Venet, Ois.nbahn 2»!2'/,-2«3 „ „ Donau-Dampsschifffahrls- Gesellschaft ' 570-572 „ ., dctlo 13, Einiision l,f»6 —i. Wmiss, 30—32 ,. „ dettl, 2, Emiff, >„. Priorit, 40-42 GfterHäzy 40 fl. Lose 7U - 70 '/. Windischgrätz „ 22'/.-22 7. Waldstein „ 24 7.^25 Kesslcvich ., l I 7. - ^2 Salm ., 39 7." 40 St, Genoi«,' „ 37-37 7. NoIffY ^, ,. ^ ... ,'. . 3«-38 7. Elan, "» ^_^^1. ''' Z«7>^"' Telegraphischer K'nrs-Vericht der Staatspapicrc uom !>. Jänner 1837. Twat«schu>d»erschrell>u,nM , ,u 5Mt, fi. in >5M. 82 >/8 d,tt» a»« der National-Anlcihe ^i 5 fi. in CM. 83 7/-! ditto ......., 4l/2 „ 7! !/2 detto ......., 4 „ „ 834, für «00 ft. 27'» „ „ „ ' „ I3W, „ 100 fl. ,2!) !/2 „ 1854, „ lU0 fi. 107 Obligationen des lombard. vcnet. Anlehenö . . U«! Gnindeittlastmigs-Obligationen von Galizicn und Ungarn, sammt Apvertinenzcn zu 5 7« . . 77 Grundent>,-Obligat. von anderen Krcnländern . . 85 !/>6 Vank-Ätticn pr. Stück...... 1045 fi.in CM. Aktien der östcrr. Kredit - AnNalt für Handel und Gewerbe zu200 fl, pr, St. 3!8 l/2 fl. in CM. Aktien dcr Kaiser Fcninands-Nordbahu getrennt ,u 1000 ff. lZVi. . . . 23LN sl, LW, Ntticn der Elisabcthbahn zn 200 ff, mit 307„ Einzahlung pr. Stnck . . . 203 3/4 st, iu H'W. Aktien "Snd-Nurd-Aahu-Vcrbindung ^u ^00 st. n,it 3l»7„ Einzahluna Pr, St, 2l« fl. in l'W, Aktien des osterr, Lloyd in Trieft ,u 00 si..........^,2 !/2 fl. in CM. Th,ißbahn..........2»3 ,/4 Lombardisch - ociictiaüischc Lisenbahll > - 2N4 1/4 ^ Wechsel-Kurs uom », Jänner 1837. Augöbm'g, für 100 fl. l5nrr„ Guld. , 107 Vf. Uso. Fiauffurt a. M., für ,20 ff südd. H!cr- cinswähr. im 241/2 ff Fuß Guld. . 10« Vs. 3 Monat, Hamburg, für 10» Mark Vanko, Guld, 7« 1/2 2 Mouat. Livorno, füc '6W Toseanische Lin-,Guld. !0/'>. dto. siand- dto, ,,,.....81/8 '83/8 Gold >>> ni-n-c^:«^ l,z^.....7 3/4 — NapoleonZd'or '«...'„ '.....8,!2 8.12 Sou'.'lrainK'or „ .....>4.!8 14,! 8 Friedrichs/or „ .....8.4« 8,4'» linql, SovcrcignetlWMMm,,»!,,«,»,»,,,»«>,»,,,lc H,^l«tM .^ 1-'-' , ^"" 8.3<> Südcr-Agw ^ . . p . . 5 3/4 ««/4 A ll zeig e drr hier angekommeuc» Fremden Den 3. Imni^l- !357. Hr, Giaf Hadik, k, k. Oberst, — Hr. Music, französ. SchifMapitän, und — Hr, Chade>t, frcnizös, Marine-Offizier, von Wie». — H>', Kämpfler, k. k, Hauftlman», „ach Wien, — Hr. Rech, k, k. Lieut?.-«a,!t, r>o,i lHraz. — Fr. Schreiber, r»ff, Ocüei'als.-Oe,Nl>l,!!, i,!,d — Fr. Erkmaini, fiaüzos, Private, ro» Wie,,. Den 4. Hr, Graf Haid^gq, und — Hr. Graf Seiler,,, Gutsbesitzer, — Hr, Gilbert, und — Hr, ')iicho!estis, ei'gl, Off^,'e,'l', — H--. Pntti, und — Hr. Dittel, k, k. Oberiieuteuantö, uüd — Hr, Be!-tich, k, k, i.'ieüttüaüi, pol! Wie», — Hr. Eder, Vc^n'erkl'diiekiol, von Adelsberg. — Hr.Hotze, k, k, ?'e,,fen,i»s , vi'ü s^?r; ?l',n !«, Iäionr z8.')7 Borinittag I!M u> Uhr werden bei d>'M Magistrate mehrere gefundene, von dcr Police idirekkion im Jahre 1855 zur AufbcwahlUliq übcrg^ene Effekten öffenl^ llch veräußert wilden, 2tadlmc,gi.strat L>udach am ^7, Dezember ^^"' !85«, "" ^ ' "'/ '" ^ ^ 23 n (») Nr^"43?»^,l ?^ K II !1 d m a ch „ n q. ?lm lN Jänner laufenden Jahres, Vorm'l-lags, wild i» der M^,az>ni>k„nzlllte für technische Zwecke un'weüddar s>i„ du'lfttn, uerstelgeit wtt'd.», und werden die aUfälllgen Kanflitbhciber dazu hie>mit e>!',ss>laden, Ä. k, Hciuptzoll- und G.fHlle!^Ob.r.nut Laidach, an, lü Jänner 1857. Z, 4. n (,-) ^''s:-^'-, K li n d ir. a «,!> ü n g. In Folqe der a. !?, anbefohlenen Aufstellung eigener Deposüen-Aemter l?ei den Landeö-Miüta,-Gerichten wird das Depositen An>t dieseü Kindts-MN>ta>. -^ ,^ ^,..«^.'! Z 24 s!) ')lr, 7,<)!», C d i k t. Non dem k. k. Landes- als Handlungsgerichte in Laiuach wird hicmit bekannt gemacht: Es sei in der Exekutionssache, des Anton Dclago wider Katharina Tröschcr und Maria Hudouernig, in die exekutive Feilbictung der, laut Protokoll vom 2l. November d. I. geschätzten Fahrnisse, wegen schuldiger 432 fl, i? kr, gewilliget und we^en Voinahme derselben die Tagsatzmigen auf den l7, und 3!. Jänner 1857 Vormittags um 9 Uhr im Verkaufslokale am Kund-schaftsplatze mit dem Beisätze angeordnet wor-dcn, daß lie Fährnisse I)ci dcr »rsten Feilbietung nur um rder über vcn Bckätznngswnth, bei d.r ^w^tcn aber anch nnter demselben hintan ge° l>ebcn >verde:>. Laibach, den 30, Dezember l85ti, Z, 2433, (4) BeKchteusworthe Anzeige. Hiedurch biingm wir unsern Iiiesigcn Aufcnlhalt zur gefälligen Beachtung, »no zeigen an, daß wir mit eincm Sortime»! unsever rühmlichst detannlcn gotischen Fabrikate hier ciussclrofscn sind. U„ier uüser,,, Lager, !>urch desse» grosie Vollständige,c schwachlehende Perso„e„ jeder 'Art aul's Voll-konnuenste befrie0il>t werden köuneri, befindet sich iüs-beso»de!>> eine Auswahl gefaxter n„d uossefasicer Brillen- und Loignetten^läser, die vermöge der dazu ver-»,'endele» reineu Glai?u,asseü, nnd bearbeitet nach der als vorzüglich anerl'amile,, »ud mühevolle» Schleisart de? englischen Ocnliste» Mollaston nach genauer Prüfung des Sehevermöa/iii für das le!de»!>< Aua^' entsprechend gcir^hlt, als hohe Wohlihar empfohlen i^eiden töinn',!. Ferner besitzen wir >',! verschiedener c^rbsie achro-inatische Fernrohre, N'o,lNtter sich mehrere neuere Ga» rnnqen befinden^ Teleskope, Mikroskope rielerlei, Thea-icrperspeklive doppelte nnd für ein Auge, die sich a» Güte und Ele^a»; an^^eichne» , einfache uud doppelte Bchießgläser, i?oi!peü für Apotheker, Bolaincer n»d Uhrmacher, Compasse, Sonnenuhren, Lorgnetten für Herren nud Da,nen, »nd noch riele audere cptische Gegenstände. Di,rch Zeugnisse über das Fabrikat unserer Gläser baben s,ch mehrere Prosefforen und Aerzte sehr e>o,theil-haft anögesproche» , ivelche auf Verla^czen vorgezeigt werde» rönnen, l^,^ Schließlich benierke» wir noch, dasi wir Stereoskope mic den verschiedenaltigste» photographischcu und Daguei'reotyp'Vildern haben, und diese neuen Theaieipeispekcive mit >2 Gläsern, „Duchesse" genannt, d,e zugleich auch als Feldstecher d,e»cn, N3ir ilbernchmeu alle Vleparatnre« i,i» optischen Fache. Logis im Gasthofc zum goldene» Löwe», Zimmer Nr. >2. Aufeinhalc »ur kurze Zeit. Optiker au« Eluttaart. Z. 25>. (!) A ll k ü ndig u n g. ! Fcrtiae Damcn - Mäntel, Kindcr-Anzüge und mehrere Damen-Artikel sind m der Iudcngassc bei Johann Hudetschek, im Gewölbe Haus-Nr. 2l3, zu den staunend diUigsten Preisen zu haben. Es wird um gefälligen Zuspruch gcbeten, B