Nr. 397, P!-H«!im<»!if « ll. > b«< ös««en l880. Amtlicher Theil. ^ Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit ^"e> höchster Enlschliesju»!, vom 17. Dumber d. I. ^m Dl'lmtlsch lx'i dem D,agon,anate der k. und k. ^"lschlift ii, Konsta„t,nop>l. Legalionssecretär Hugo futschere, lind demHouorar.LegalionesecrelarUllgnst Miherrn von Wackeu de» O>den der eisernen Krone "Utter Klasse tuxfrei allergnäoigst zu verleihen gernht. . Se. k. nt,d t. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster EnlsMießung vom l7. Dezember d. I. Hbl'r Antrag des Ministers des kais. Hauses und des llelißr,,, dcu besoldeten Attachö. Honorar-Legationi!-Mmär Dr. Karl Heidler Nilter von Egeregg ^'u wirklichen Legal ionsfecretär allergnädigst zu ernen» ''ell und dem unbesoldeten Attache, Honorar-Legalions« ^crelär Dr. E,gm»»d Rudolf Blum Ritter von " laukeuegg eine besoldete Attachtstelle zu verleihen Lnuht. Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Elitschließung vom 17. Dumber d. I. ^e unbesoldeten AtwäW Alexander Mezey von ^zathmär nud Siegfried Graf Clary - Aldrin' 6kn zu Hoiwrllr'Legaliuüssecretären allergnädigst zu ^ncnin'n n,id d(ln Vicecoiisiil Engen Ritter von "liczynstl den Titel eillcs Honorar.Legatlonssecre« lärs z»l vel leihen gerxht. Se. k, und k. Apostolische MaMt haben mit Mrl,ö liste, Eulschließniiq vom l7. Dezember d. I, M Hmiorar-Twlmetjch Attache bei der t. und t. Mission l'l I Pin H^noch vun Siebold den Titel eine« ^egalwnssecretälK alle«gnädigst zu verleihen geruht. Nm 25 Dezember 18^0 wllrde in der k. k. Hof. und Staats« brnelVrei i» Wien das XI.IX. Zti'ict des Ncichssscsevblnttes. v»r' lilüfig dlusl in der deulschen Auöaabe, ausacacben und ver-sendet. Dasselbe enthält unter Nr. 148 dm Ellass dos ssinanznünlsterlunl« vom 24. Dezember !88l), wuimt die Vlstiliunnnqe» iit'cr die Hioalisgabe ncucr Vanlnc'tcn zu 1(1 ft ij W lundssrniacht werde,,, (,Wr. Ztg." Nr. 29? vom 2b. Dezember >830.) Erkenntnisse. Da« k, l. Landes« als Picssgencht i» Wien hat nuf Antraq der l s. S!m>tsm,nilil<) Dezenllicr l«^0 in den darin cntlMencn Allfjäpen. bclitclt: „^jur Tatlil der österreichischen Staatsrettcr" und „Corrcspondenzen". dns Verbellen nach s 300 St. G bessninde. > und lM nach tj 403 St P, O das Verbot der Wcitcrvcrdrci. tung dieser Dniclschiift anSaespilicheu Das l, l. Landes- als Prestoicht zu Wien hat aus ?lntlaq der l. t Stciatsaniualtschnst ersanut, dajö dei Indalt der Nr,5() der >jei. l'egriiüde. u,'d H,U das Aerliot der Weiterverbleituna dieser Druckschrift ausssssprochru. Das l. l Landcsncricht als Strafgericht in Praq bat auf Antrag der t. l. Staalsanwaltschasl mil dem Cllenutnissc uo,n! 13, Dezember 1880. ^. ij9892. die Weiterueil^einina. der ,n London erscheinenden Zeitschrift „Ireiheil" Nr. ^« vom 13, No^ uemucr 1830 weqrn düs ^lrtilrls ^omsc Äcichcl" „ach ^ ::05 Et, O.. wegen de« Vll,ile!s „Inlinmaoe «lie.issüliiima." uatt, den 83 63. 58«: und Ü9 o Tt. H. dann wearn des Aitil.ls „OcsterreiH.Ungllru" nach z zul'g der ^ewerbeOrdüllug. ist die iu der Allerhöchsten Throiucoc vom tt. Oktober l87!) ln Aussicht l,euulnmcue Reform der Gcnierbeges^. a/buuq eiugeleiirt worden. Der Elllwuif dieser Glsehesliuvrlle bezweckte die Neforin der Ärstimmungei, der Orwcide'OiduilNg vom Jahre ,859 über das grwerollche Hilfspcrjunale. bauu d>e Er.ssnnss umi Äestl.uuiumieu über Emfuhrnna vou ^ewerbe.In,p^to,cu uno vuu gewerbltcheu Hilis^ssen wovon dle Kwnlet.kusseu ubl,galor.sch. d.e Invaliden-' da.in die Wlt.oen- und Wmsentafsen facullatw er^ richten werden sulwu. Der deut Gesetzentwürfe beigefügte Anhang von lassen euihtelt j.ne Nurme». w.lche m den aus Grn»d des Ges^es zustande tlinimenden Siatnten für sulche Kassen emhalleu se.u milssen, damit diele die staatliche Ge!nh!ina.u»g erhalle»«. Schon bei Vm lage dieser G.sel^esnoveNe im NeichK. ralhe wn'de i» dem Motivenlieilchle lnltczelhe.lt, dass die iNcvlsion der anderen Parllrn der Genie»be.O.dnUllg festgesetzt werde, und wurde die Absicht, nach Veendi-gung di,ser 3t>v,sio,l die Geweibe Oldnuug als Gauze« vorzulegen, mich im Lanfe der Session auta/svlochen. — Die Al'sicht bei Voilaqe der Gri'tzetnovelle war, die wichtigsten Vestü^uinngeil der revidierlen Gbe-Oidnung so bald als möglich in das Leben treten zu lassen. Die Gesehesuovelle wurde an einen Ausschnss gewiesen, welcher zur Berathung der drei Abschnitte desselben (gewerbliches H>ls>pe^0liale, Gewerbe Iuspectoren lind Hilsekasseü) ein Subcomile wählte, das sür jeden dieser Abschn Ue ein-n Nejerenten bestimmte, und obwohl die Neferenteu des Sxbcomile die ihnen zu» gewiesenen Referate zu Ende brachie», gelangte bloß der Abich"iit über das geweibliche Hilsipe'sonale im ReichsrulhSauöschüsse znr Berathung u»d es wu'de im Auis.busse der g'ößie Theil des Abichnittes: „Ueber das gewerbliche Hilfspersonale", darunter auch die in diesem Abschnitte enlhallenen Bestimuluugen über die Haftpflicht der Gewerbe-Inhaber aus dem Gewerbe-betiielie, durchberalhen. Die bei der Vix lag? der vorjährigen Novelle aus. gesprochene Absichl der Reg erung, dass vorlünftg dasjenige, was am dringendsten einer Neiorm in der Geweibegesehgebutig bedürfte, zum Gesetze werde, konnte leider im letzten Sessionsabschnitte des Reichs-ralhrs niäü erreicht werden. Nach der im Mai l. I. erfolgten Vertagung des Rricherathes wulde die 3te-visic» der G,wr>be Ordnung von, Jahre 1859, be» ziehungsweise drö Nefereiltenentwulfes vom Jahre 1K77, zu Ende geführt, so dass nunniehr die Gewerbe-Oidnliiig als ein Ganzes dem Ne'chsrathe vorgelegt we»den tonnte, in w lche neue Voilage alle B.stim-ll,!ll,cien der vorjährilien Nou lle mil Beachlung der im Ausschüsse dlö Adgeoldnelrnhauses gefassten Beschlüsse cinbezogen wuidrn. Wir wünschen anf das lebhafteste, dass dei Reichs,lllh seine Berathungen über den vorgelegten Eütwuif beschl'iinige, damit die gea/nwaitige Reichs« ralhssrssiou lücksichllich d,e>'er Vorlage nicht resullat-los verlause. Daliei glauben wir mit Rücksicht auf die bei Vorlage der vorjährigen Novelle ausgesprochene Ab-siä,t annehmen zu lölinen, dass, wenn ts der Reichs-rcilh vorziehen sollte, einzelne P^tien der Gewerbe-Ordnung durch Specialgejehe iwch vor der Durch-brralhüug des Gaxzll zu Grütze zu erheben, inibesondere wenn nebst den im vorigen Jahre vorgelegten Äestilnmiinge» über das gewerbliche Hilfspersonale und die G ew erbe-In spe cloren uns der nun vorgelegten Gewerbe-O geblicher gewesen. Wo war ihre ^lcht. wo ihr Siulz? Wo alle Vorsätze? Der Damm ^l durchbrochen und die Wogen rollten vvlwärls, ^ü niederreißend. Endlich wlir der Kampf vorbei. «Luitgard! Endlich, o, endlich!" ^ ..Otto," entgeguete sie zitternd, „was soll nun werden?" 6r fah sie seligen Blickes an. , s »Du fragst, was nnn werden soll? Zusammen s,7" -- oder — sterben. Ich lasse dich uicht." Dann ' ^' er foi-l: . ..Ernst muss dich frei geben, Luilgard; es wäre „' Abrechen, wollte er dich länger fesseln; es bleibt "M m,d^.z übvig." "'itgard schütlelle den Kopf. "^ ist uumoglich, O>w!" hauchte sie. ss, . >.Es muss möglich sein," entgcgnete er leiden, '^"'ll'ch. „Mir gehörst du au - nicht ihm.« ..Aber ich hade ihm Treue gelobt. Otto," ent-U"ele sie leise, mit thränenfeuchten Augen, hatt 'l. ^ "" Kind, eilt unmündiges Kiud. du '' vamal« ei»cn falschen Eid grle'stet, Luilgard," fugte er fn.ster hinzn. „jetzt musst du ihn sühnen an uus beldeu. Ke.n Wort mehr. ü.utgaro — jetzl muss «ch sür d,ch handelu. IH weroe Ernst allrs aus-emande» setzen!" ..Nein. Oilo/ erwiderte die G'äfin fest, „nicht von dir darf Ernst d,n Z»s,mme.,ha,!g erfahren, ich werde 'hm "l,,s gestehen. Me.ne Pst,cht ist es. ihm die volle Wahrheit mltzuih^ilen, uud da»u soll er selbst eulscheldeu." ' ' ..Und von seiner Entscheidung willst du unsere Zu un t abhängig machen?« warf O^to bltter ein. " ."!' 5>K """^ ^"'""" bir dem Mann geben '"l ^'^'^^ ^"c^ einfach zur Antwort geben, da s es de.ne Pfl.clü sei. bei ihm zu ble.beu. Was wirst du dann thun?" " „Ansharren l" entgeguete sie tonlos. „Du kannst uicht mehr ansharren — jetzt nicht mehr," enlgegnetc Oito lriumphierend. ^W>r haben beide das Unrecht gekostet, der rrste Schritt zur Sünde 'st gechan, es gibt leinen Rückweg. Jetzt muss alles schnell zu Eudc kommen." .Aber bis dahin, Otto. bis dahin schone mich." bat ste mit zitternder Stimme. ,.Ich bin in deiner Hand willculos." ^ Sie waren in den Schlosshof getreten, gerade in dem Moment, als sich Graf Hribeit vom Pferde schwang. Er eilte voll Frende anf Ollo zu. ..Endlich Otto! Gütiger Himmel, lässt du dich uöthigen. Was meinst du zu Luilgards Aussehen? Sie ist immer krau< uud leidend." Der Graf plauderte ununterbrochen weiter, er war so aufgeregt, dass er die Schweigsamkeil seiues Freundes nicht einmal bemellle. Lnitgard zog sich auf ihr Zimmer zurück, aber diescsmal nicht unter dem Vorwunde des Krankseins, nei», sie war es wirklich — sie war krank an Lelb und Seele. Es war Abend geworden. Der Mond stand cOrdnung begehrten, in deren eigenen publicistischen Organen die schärfste Be« urtheilnug fand. Wir entnehmen aus einem „Die Haflpfllchtfrage" überschriebeuen Artikel der «Neuen freien Presse" vom 1^. November l.880, welcher Ar« tilel dein Bedauern Ausdruck gibt, dass die Haft-pflichtfragc im Gegensatze mit anderen Ländern in Oesterreich noch nicht zur Lösung kam, und welcher sich sodann zu den in der vorjährigen Gewerbegesehes» Novelle hinüber vorgelegten Bestimmungen wendet, wörtlich folgende Stelle: „Und trotzdem finden selbst die Festsetzungen des zuletzt vorgelegten Gesetzentwurfes als zu drückend im allgemeinen keinen Anklang; nur die Wiener Handelskammer macht hier eine rühmliche Ausnahme. Man benutzte das Schlagwort, dass die Revision de> Gewerbe-Ordnung nicht bruchstückweise, sondern nur aus einem Gusse erfolgen dürfe, von in« teressierter Seite dazu, um sich die zwei unbequemsten Bruchstücke — die Haftpflicht und den Gewerbe-In-spectur — vom Leibc zu halten. Flagge deckt Gut! Die Zeitströmung und die unwioersprechliche Richtig« keit der Haftpflichligkeit werdeu aber — und zwar, hoffen wir, in Bälde — jeden Sonderstandpnnkt siegreich überwinden." Zur Lage. Die im „Függellcnseg" vom 2'2. Dezember d. I. Sr. k. und k. Hoheit dem dnrchlanchtigsten Herrn Feld» marschall Erzherzog Albrecht hinsichtlich der Erlauer Fahnenaffaire zugeschriebenen Aenß.rungen werden — wie die „Pol. Eorr." meldet - von competentester Seite als erfunden bezeichnet. Unter dem Titel: „Mein Weihnachtsgruß an die Wähler des mährischen Großgrund» besitzes", veröffentlicht ein Mitglied drs mährischen Großgrundbesitzes im „Mährisch-schlesischcu Eorrespon» deuten" einen Aufruf, in welchem es heißt: „Es liegt in unserem allseitigen Interesse, dass gut regiert und ssut venvaltet werde. Bei den jetzigen zerrissenen Parteivei Hältnissen, in welchen eine Seite links, die andere rechts zieht — ganz abgesehen von der Frage, um die es sich handelt — nur aus persönlichen Rücksichten, nur weil es vou hüben oder drüben kommt, ist eine consequente Negierung uumöglich, die Regierung lann nur schieben oder geschoben werden. Wir brauchen eine conservative Regierung, ich sage, eine conservative Regierung, die den Fortschritt bedingt, dem» der Fort« schritt soll nicht zerstören, nicht nivellieren, sondern krä'fü'gen und befestigen. Der mährische Großgrundbesitz wäre berufen, eine wichtige politische Rolle zu spielen, wenn er das volle Gewicht seiner compacten Stimme in die schwankende Wagschale legte. Allein dazu bedarf es eines einheitlichen, einmülhigen Vorgehens; nur Einigkeit macht stark. Die Begriffsverwirrung von „Ver-fafsungssreund" im Gegensahe zu „fendal-reactionck", und wie die Schlagworte alle heißen, kann uuk nicht trennen — denn vecfaffungstreu siud wir alle — wir beachteu die Verfassung und handeln nach ihr. Raffen wir uns also auf, verlassen wir den sterilen Principien« streit, halten wir das Wohl des Vaterlandes höher als den Parteistandpunlt — knlz, hürcn wir auf, Partcimänner zu sein, um Staatsmänner zu werden, dlnn dies ist unsere Aufgabe, se,tdem wir nach der Verfafsuug als wahlberechtigte Fictoren berufn sind, activ in die Staatsaclion einzugreifen." Es ist eine in hohem Grade charakteristische Erscheinung, dass selbst diejenigen Blätter des deu'schen Reiches, welche sonst mit der Linken unseres Mgeoid, netenhauses zu sympathisieren pflegen, die .Politik dieser Partei in d?n letzten Jahren rückhaltlos verur-theilen. So bemerkt die Bnliuer „Nationalzeitnng", nachdem sie zuvor der Ueberzeugung Ausdruck gegeben, dass Graf Taäffe ohne Zweifel willens sei, eine gewisfe Linie nicht zu überschreite» und sich niemals vou dem Boden der Verfafsung zu entfernen, wöll-lich: „So viel wir wissen, hat man nirgends im Auslande das Verhalten des österreichischen Abgeoid-netenhauses iu der bosnischen Frage gutgeheißen, und es wurde noch dabei beharrt, als schon gar nicht mehr verkannt werden tonnte, dass es ein rechter Weg nicht war. In Oesterreich sind die gegebenen Verhältnisse so beschaffen, dass, da nun einmal parlamentarische Regierungen ohne Gleichgewicht und ohne Wechsel nicht sein können, auch die Föderalisten (soll wohl heißen Autonomisten! A. d. Red.) dann und wann ihre Zeit haben werden. Die Partei der Reichseinheit wird für und für ihre Zeit behalten, der Geist der Kronländer wird sich aber auch nicht todt machen lassen, denn beide Richtungen haben tiefe Wurzeln in der österreichische» Geschichte. Es kann wohl keinem Streite unterliegen, dass dies Gegensätze sind, welche sich nicht nehmen lassen werden, die politische Bühne dieses Landes zu beschreiten; es sind dem Boden ent' sprossene Parteinngen." Noch entschiedener äuß?rt sich die „Leipziger Zeitung". Sie schreibt: „Die nrnesten Kraftanstrengnngen, welche der österreichische Liberalismus auf pailamen-tarischem Felde gemacht hat, machen unwillkürlich den Eindruck, als schäme er sich seiner früheren Nachgiebigkeit und als kenne er nun kein anderes Ziel, als durch doppelte Energie und Oppositionslust wieder gutzumachen, was er früher durch seiue Zahmheit qesnnkigt habe. Wir denken hiebei namentlich an sein Verhalten in der Stcuersrage. Steuerverweigerung l ^alt bisher immer als eines der stärksten Mittel, welche den Parlamenten gegenüber missliebigkn Negierungen zugebute stehen. Die liberale Minorität des Wiener Abgeordnetenhauses hat sich nicht gescheut, davon dem Ministerium Taaffe gegenüber Gebrauch zu machen, so weit es eben ihre Kräfte erlaubeu. . . . Selbstverständlich war das ein Schlag ins Wasser. Denn die Macht, ihrem Votum praklische Bedeutung zu geben, besaß sie nicht.....Die Chancen, welche den Libe» lalcn aus ihrem neuesten Vorgehen erwachsen, sind nicht besonders glänzend; aber selbst wenn dasselbe ihnen den erwarteten Nutzen blingen, Graf Taaffe zurücktreten und ein Ministerpräsident der Linken bernfen werden sollte, so würden dadurch die Schäden nicht aufgewogen, welche daraus dem cuustitulioneUen Da kam Otto daher — sie wnnderte sich nicht darüber, ja. es musste so sein — sie wäre verzweifelt mit der Gewissenslast. Der Himmel kmmte nicht wollen, dass sie eineu einzigen unbedachten Augenblick mit der Reue eines ganzen Lebens büßen müsse. Otto wollte fie in seine Arme schließen, aber sanft und entschieden wehrte sie ihn ab. „Nlcht so, Otto, fiig'N wir der Shuld des vorhergegangenen Tages lriu neues Unrecht hinzu. Noch bin ich die Galt«,» des Grafen Herbert — das Weib deines vertrauenden Freundes." Oilo zuckte zusammen; das Blut strömte ihm hnß in das Gesicht. Luitgard hatte lein besseres Wort tref-sen löinen. „Das Weib deines vertrauenden Freundes!" „Du hast recht. Luitgard." sagle er finster, „aber warum erinnerst du mich daran?" Willst du mich daran ermähnen, wie dringend Eile notthut, di> Brücke hin« ler uns abzubrechen?" „Ja — das will ich," entgegnete sie ernst und bestimmt. „Olio, hast du daran gedacht, auf w'lchen Trümmern wir unser Glück aufzubauen im Begriff stehen ?" Einen Augenblick trat eine Pause ein und Ottos Blick ruhte düster auf Luitgaid. „Glaxbst du, Luitgard," erwiderte er bitter, „dass Ernst so sehr durch diese Trcnnuug ins Elend gestüizt werde? W', dass das Heer von tollen Gedauken ihn sprengen lönne. O, mit welchen Gefühlen endloser Wonne lauschte sie sciner verlockenden Stimme. Fern von hier, im A^land, wo niemand sie kannte — o, sie dachte gar nicht daran, welch' ein schwerer Vor-wmf für sie in der Auseinandersetzung lag! — mit ihm leben, in seiner Liebe. U»d wie schule sie sich nach Llebe, wie eine verschmachtende Blume, aber sie kämpfte noch immer gegen diese Sehnsucht. „Olto. du bist ein Mann, du bist stärker als ich. du wirst überall den Fiieden und die Rnle finden. Solltest du weniger start sein, als ein Weib?" Es gelang Luitgard nicht, Otlo zu überzeuge,,. Sie waudte alle Bcredsam'eit auf. aber grollend holte er ihr zu, ohne sie in ihrem Entschlüsse, das Rechte zn thuu, wankend zu machen. lssnrtlehuna illlsst.) Systeme erwachsen müssen: EL wä,e ein parlamentarischer Pyr,hus-2ieg in optima so»ma." . . Am schärfsten spricht sich ein Wiener Änel oe» „Berliner Tageblatt" speciell mit Bezug auf die stullm schen Scenen'in der Schlusssitzung des Abgeordneten Hauses aus. Es heißt dort u. a.: „Man muss es au^ diesmal wieder rundweg aufsprechen: die VersaMlM Partei trägt den größeren Theil der Schuld au oen l.tzten Scenen und an der herrschenden maßlosen ^> bitterung. . . . Maßlos durste aber gerade sie, l> Linke, uicht werden. In ihrer Erbitterung """ , Vellust der langgemohm,',, Herrschaft ist ihr schlechte dings alle und jede Ueberl.gung abhanden gekouM», und sie. die Minderheit, prätendierle allcu ElüM dass sich die Majorität der Minonlät füge! Das '!» natürlich nicht geschehen nud geschieht nirgends M o Welt. Und dass eine Partei, welche die staatsechule^ sein will und das alleinige Recht znm Regiere"/' ansprucht, deshalb aus dem Häuschen geräih. deW die Mittelchen der ungarischen Radicalen, der »""," parlisten und Obstructionists anwendet — das > einfach unklng, nnd wenn dadurch die Eibilw" ° wächst, daun fällt naturgemäß der g,ößere The>l Schuld eben denjenigen zu, welche die Schranken politisch Zulässigen missachlen. Gewiss, die VerfafjlW Partei kann die Verwirrung noch steigern und '^ Motto: „Je. toller, desto besser!" gemäß l"! Hi die Dinge auf die Spitze zn treiben. Aber es w n anzuuehmen, dass ihr Calcul richtig ist, und dai» > den Profit aus dem Chaos herausfische» wird.' Beide Hänser des ungarischen Reichstages h'«" am 24. d. M. kurze Sitzungen, in welchen die sa"" nierten Gesetze promnlgiert wmden. Im ^"^/.sfl legte der Miuisterpräsideul einen Gesetzentwurf l""^ O rganifi erung der Äudapester Sta« Polizei vor. ^. Vom Ausland. Aus Rom, 24. d. M.. meldcl man: ^ste" beglückwünschte das Eardinal-Collegium den P"^ anlässlich des Weihnacht5sest5s. Der Papst oa»lle "^ beklagte sich über die Sprnche der Press l, ,^ süh>clt- <" wolle die Kirche in ihrer Constitution verletze", !"^ man Laien in die Verwaltung der Kirche eiuzu!^^ beginne. Er werde mcht aufhören, gegell solche ^, fachen zu reclamieren und die Freiheit und H'lM gigtcit des Papstihums zu verlangen. «B Die Nach, lchteu der Madrider Vlälter ^ einer erlisten Gefahr, in welcher der König »>!' ^ Königin von Spanien geschwebt hätten, si»d "^^ man der „Pol. Curr." aus Madrid schreibt ^ ^c trieben. Der Sachverhalt >st der, dass die Pfe>^ hel Privat-Equipagc auslissen und in einer Äll", ^z königlichen Linohanses gegen das kleine ^llp^^ Königs lannlen; die Königin war aber kaltblütig tt^H (der Nönig befand sich iu diesem Augeublicle ^H^, ihr von Ponies gezogenes Gefährte rasch z" " ha-so dass sie mit elner leichten, folgenlosen Omol'"' ^ vonkam. > Die proj.ctlerte Reise des H^^.gs' Sevilla wurde mit Rücksicht auf den Znstal'd ^ ^ lügin, welcher im August 188l eiue Vermehrt königliche,! Famllie erwarten lässt, aufgegeben- ^ Dle französische Kammer hat'den ll^". gll< Gesetzentwurf b. züglich obligalorischiN UnleM")" ^z genommen. — Der französische Senat gt'»sti""s ^h^ gejamnite Einnahmenbudget. — Im elsas^' ^t' ringlschen Lande sau ssch usse "klärte ol^, gierung anlässlich der Petition wegen W« -^ elnführuug der französischen Spra^^sel der Volksschule, sie werde von dein "^„0-Frage bisher eingenommenen grundsätzliche" punkte nicht abgehen. . . „^ Die diplomatischen Pourparlers, die "^Hts/ französischen Eabinele angeregte'Schiedsger^ ^ Project zum Gegenstände' hatten, haben ^ ^ der „Pol. Corr." aus Paris gemeldet !^,z iB ergeben, dass gegen die Ioee des Schiedsa."'^ n Berlin nichts wissen. Sie nehmen ^° >hm sehr übel, dass er ihnen räth. sich zum Christen« Dme zu bekehren, und meinen, dass sie auch als Be. lenner des mosaischen Glanbcns ehrliche und ordent-Uche Staatsbürger sein können. ^ Ueber die letzten Sitzungen der europäischen ^onllucommission wird der „Pol. Corr." aus Ga-^h gemeldet: Von Seite der Delegierten Oester-^ ich. Ungarns, Deutschlands und Italien« "?u>de für die eommi^ion ^lixt.6 die Entscheidung aller Fragen dnrch Majorität und im Falle der Stim» Ungleichheit die Anerkennung der entscheidenden stimme des Präsidenten; von Seite des großbritan-"l.lchen Delegierten die Entscheidung durch Unanimitä't NM Reserve eines allen Negie,ungen zustehenden "pftellaiions, echtes an die europäische Donaucommission ^gen nlle Beschlüsse der ^omlniZ^ion nnxt,o; von Sette ^es russische, Delegierten endlich die EmsHeidung durch Uüauimilät mit dem Aftpellationsrechte aller Mitglieder ^l commission „lixdl; an einen sländigeil Ausschuss ^ <:0!Nl,liz>8i0n I^u!0pö6l!ll6 aiiqerrgl. Der deutsche Veleuielte brachte da»» eineu V<>rmltll>i!!g«vorschlag ^ folgeodem Slinle eii«: I» adm!ll!stlatiu»n Fragen, . lajoütät mit di>linierender Stimine des P,äside»le» ^ Falle vm, Sliinmt'llgli'ichli'it; in prilicipielle» Fra« ^», Ullaniinilüt not 3iec»rs an die enropäische Do« '^»c^miniss un im Falle dl>r Nichtübereiost miuuüg. D e ^eisteil D'legierten sprachen sich für diese Theilung ^l G schäste cm«. Der vom englischen Delegierten ^'geiegie Appell scheint nicht recht p'äcisiert worden zu >k>n. dass rS sich hier nur um ein Reclamalionsrecht M.dle. Jagesnenigkeiten. — (Der Triumphzug de« Weihnacht«« baun, es.) Der heidnische Ursprung des sogenannte» „Christbaumes" ist längst nachgewiesen wordc« und wie er sich langsam aus dem mysteriöse» nordische» Wald« und Höhenseuer zu einem lieblichen, wouuigleuchtendrn Tannenbanm für die christliche Kindelstube uingcstaltlt hat. Alier interessant ist es u»d schier wunderbar, dass die Waudluog und der SiegeSzug des Welh»achtsbanl»es selbst in unserer, als mnumautisch oerschlie»e» Zeit. Unentwegt ihre» Furtgang »immt, zwar der religiöse» oder confessiouelle» Sphäre gewissermaßen entrückt, aber darum desto inniger u»d »achhaltiger »lit deui Volks« Lebrauch und der gesellschaftlichen Uebung zusammengehend. Der aus dem Norden und aus den Hochalpen lammende Brauch, welcher de» protestantischen Ländern ^sonders a» das Heiz gewachsen »st, hat iu den letzten ^ecennie» eine anfflllende Menge von Parteigängern Und Verehrern in« lathoüschen und ronianischeu Siiden llchmden und hat dem Fest des San Nicolo mit seinem ^hwaizei, Gehilfen entschieden Abbruch gethan. Als in ?e" Jahren 1870 und I87l die deutsche» Kriegsvöller .^, Frankreich la^eil und sich heimisch a/macht hatten, ^'kttrn sie zn Weihnachten nach deutsch protestantischem ^tkulmm'u das „Tannenfest". In deu Städten und ^"lseru u„d iu den offene» Feldlagern an der Mosel. " der Seine, an der Marue u»d Loire halten die "^"hen nordischen Krieger", die sich dabei als durch» H.^b gemüthliche und heitere Gesellen entpuppten, ihre H^hnachtsliäume aufgepflanzt und »>it Kerze» und j«, A^tcu geschmückt, und manches fröhliche Gelage wurde "chte des Baumes auf französischem Voden gefeiert fie 'l.^'^ ^ unmenschlich waren die Krieger nicht, dass las/ unsreiwilligcn Gastgeber nicht hätte» thcilnehmen k^N an dem Fest und dem heimischen Brauch, uud der N,e"f'^' der für alles Hübsche und Malerische Si„» hat. ^c>s» ^ ^'^ Sache und wenn auch »och nicht im nächsten Unk k ' ^ '""chte er doch nach fünf Jahren den Lichtbaun, sei,, ^ ^"^'^ Christfest nach. Paris hatte aber schou früher Till ^' '" welchen die Weihnacht nach deutscher i^/ gefeiert wurde. Es ware» die große deutsche tz^°"" und die französischen Protestanten, welche dae 2rok>'"A "ordischenl Brauch feierten. Aber erst nach den, Und? ^l'ra.e kam dasftlbc zu einen, wahre» Ausschwu»g ^'Nd«'! "^"^'"tische Agitation", welche sich einige Jahre lich»,. X bagege» drmelkbar machte. kon»te keine sonder« ^" Resultate erzielen. ^rauck ^ ^"^^ ""^ "°ch hartnäckiger setzte sich der ^tcnlu >/" ^^lien fest. wo die deutsche Colonie in "b vorangieng u»d wo die Passion für den Weil). nachtsbaum von Jahr zu Jahr zunahm. In Florenz ist, dasselbe der Fall und in 3tom sind es namelitlich die deutschen, englischen, schwedische» und überhaupt nordischen Künstler, welche die Weihnachtsfeier dort heimisch gemacht habe». Im Künstlerheim an der Fontana Treoi wird Jahr für Jahr ein Fest mit einem Weihnachts« bäum gefeiert, der aus dem Albanergebirge gebracht wird. a» welchem Feste die Römer »lit Vorliebe theil-nehmrn. Die diplomatischen Vertreter der nördlichen Staaten, der deut,che Gesandte in erster Linie, hatten in jedem Jahre ihren Weihnachtsbaum, und die lömische Aristokratie machte die schöne Sitte nach, Ja selbst am Sttaud von Sorrent. in Neapel und drüben in Palermo, findet man um Weihnachten den „Christbaum", und zwar nicht allein in deutschen Häusern. so»dern auch bei den Einheimischen, und dort nimmt man häufig Pinienäste in Ermanglung von Tannen und Fichte». Langsamer, ist der Brauch in den eigentlichen Orient vorgedrungen, aber am Bosporus und in den Hafenstädten Klei»asie»s wird heutzutage zu dieser Frist gar mancher Weihnachtsbaum angezündet, und wenn »irgend anders, so doch an Bord irgend eines nordischen Sch'ffes, Auch in das jüngste österreichische „Kronland". <» Bos» nie», hat der Weih»achtsbaum seiue» triumphierenden Ei»zug gehalten. — (Oester reichische Musik iu Austra. lien) Die 50 Ma»u stalle österreichische Musikkapelle, welche unter der Führung des Dnectors Wildner nach Australien gegangen ist. scheint dort — Privatmitthei« lungcn zufolge — eine sehr yüustige Ausnahme gesu». de» zu habe». Die U»ternehmer dürften trotz der er« heblichen Kosten dabei ihre Rechnung finden. Der Zu. drang zum ersten Concert war ein so enormer, dass ll).O)0 Eintlittelarteu abgesetzt wurden, was bei dem Entree vo» 2 Sh. die Summe vo» l6.000 fl. Gold auZmacht. Die österreichische Kapelle soll während der ganzen Dauer der Auestellung i» Melbourne doit blei. den und regelmäßig Concette veraüstallen Da sich ei»e! Cl)nc»lss»zk.>pelle acbildet hat. welche sich den Name»! „^uäU-alilM Dana" beilegte, so wählte sich die ösler-> reichliche Kapelle den Name» „äuäU'ian 3t.l'kU88 Uimc!«.! da ein großer Theil der Vlüffuhluugcu aus Composilll'uen! der anch in Australien sehr wohl bekannten und beliebte» Dynastie Strauß besteht. — ( Heuuen . Säule) Die Aufstellung der etwa 300 Centner schweren Heunen.Säule vor der Süd, feite des Friedrich Wilhelmbaues des germamschsn Ma. seumz in Nü.ubera ist am 2l. d. M. ohne Uns >ll oo,,« statte» gegangen. Der Stein erhebt.sich auf emem milch, tigen Sockel, uud erst jcht kommen die loloss.lle» Dims«« siooen dieser größten der M,>te„l'essser Henne».Säulen und wohl de« gröht.n deutschen Monolithe«, der ei»! würdiges Seite»stück zur Nadel der ttleopatra bildet, zur Vollen Geltu»g. ° — (Hat das Kind Fieber?) Dr. Wider, hofer, der vlelgesuchte K nderarzt. gibt auf die obige Frage ,n dem »euesten. sehr reichhaltig zujammengestell. ten Krippenkalender eine Antwort, die wohl alle Malter' interessirreu dürste. E>» Anszog aus der umsa»g.e.ch.u Abhandlunss dürfte für die Familie gewiss willkommen !>'», Der richtige Maßstab für das Vlilhandeusel» deS" Fiebers ist das Thermometer. Pie Normaltcmperatur des ges»»den Ki»des ist 375° C. Elkraukt das Kiui) fieberhaft, so steigt die Temperatur bis 39 40 41 sell.st 42° C. D.e letztere I ffer zeigt schm, emen ominöse» Stand, der bei längerer Dauer unverträglich! 'st mit der Fortdauer des Ledene. E,»e Temperatur vo» ^ 36 5° C. bis 38" bezeichnet die fieberlos e, normale Temperatur des Ki»des. 38 bis 38 5° sehr leichtes. 38'd bis 39 5° mäßige«, 39 5 bis 4,, 5° hohes. 4O5 bis 4l 5° sehr hohes u»d 4l 5 biz 42 5 höchstes Fieber, Thermometerstäilde uuter 36 5 bis 32" C. zeigen wohl' lei» Fieber, dagegen aber den allgemeinen Verfall des! Kindes au. Sobald ein Ki»d im U,,„u des Fiel'ers liegt, soll die Höhe desselben millbcstenK dreimal oeS Tages, bei schwerer Erlra»tu»g alle drei Stunde» constctielt werde» Ma» appliciert das Krank..,,.Thermometer ent. weder in der Achselhöhle oder im M>>slvarme. Bei Ec. wachsenen ist die Achselhöhle vollkommen geeignet, weniger beim Kinde, besonders mcht in drssr» jüuastem Alter Wählt nwn die Achselhöhle, so sehe ,„«„ daraul. dass durch gelindes Andrücken des Oberarmes die Q»ecksil. bnkilgel ganz von der Haut eingeschlossen ist und dass nicht etwa ein Stück des Hemdchrnz mit einbezogen wird. Die Achselhöhle ist früher auch aut abzutiocknen. die Mcssang »>nss miudestens zeh,, Mnuteu dauer». Viel bequemer, bei Kindern im erste» Jahre sogar u». entbehrlich, ist die Anweuduug des Thermometers im M'stdarlue. Das Kind wird liegend zur Seite gedreht, das Thcrmonnter leicht beölt i» de» Darm eingeführt, so dass die Qilrcksilbelkugel vom Darm umschlossin ist, P ese MellMe bereitet den Kiuder« lei» unangenehmes Gefühl (natürlich lässt man dasselbe sich nicht Heini», wälzen) und erfordert eiue Dauer vo» etwa fünf Mi. nnten, „Jede Mütter." fchreibt Dr. Wldcrhofer. „die emmal i» einer ernste» Ellranl»ng ihres Kiudes das Thcrn,on,eter zu Rathe gezogen, wird dasselbe in der Stunde des Zweifels und der bcmgeu Sorge »icht mehr beiseite legen und sich damit entweder Freude bei der fortschreitenden Genesung verschaffen, oder in jenen Fäl« le». wo das Schicksal uns auf die härteste Prob« stellt, ^ sich das Vewusetsein bewahren, mindesten« alles gethan zu haben, was das menschliche Wissen uns gelehrt — der einzige, wahre Trost in fürchterlicher Stunde!" Locales. — (Aus der Handelslammer.) Die Handel»» und Gewerbrlammer für Krai» beschloss in ihrer gestrigen Sitzung, das Gesuch um eine Unterstützung zur Vollendung der Studien eines Schülers abzuwelsen. erklärte sich fer»er bereit, de» Gremialha»delsschulfo»d an den Vorstand des Laibacher Haudclegremiums zu übergeben, so» bald sich ein solches gebildet haben wird Welters wurde beschlossen, c>ie Errichtung eiuer Telegraphenstation in Littai zu befürworten und sich gegen die Errichtung von vier Mautschrattlen an der Straße Gottschee.Ualel aus' zusprechen. — (Schadenfeuer.) In der zur Ortegemeinde Nadowiza bei Mottling gehörigen Ortschaft Boldrrsch kam am 14. d. M. ei» Schadenfeuer zum Ausbruche, welchem drei Vauerngehöfte nebst dem grdh' ten Theile der Fahrnisse zum Opjer fielen, ^roherer Schade wurde durch das Eingrelsen der Möttlinger freiwilligen Feuerwehr verhütet, welche der arg bedroh« ten Ortschaft m freundnachbarlicher Weise zuhüfe ge« komme» war und wesentlich zur Locallsierung des Vran-des beitrug. — (Theater.) Ein reicha/wurdener Pariser „Knopf- uno Hosenträgerschnalle» . Fabrikant". Namen» Blondeau, der sich von den (Geschäften zurückzieht und die Renten seines Vermögens in liehaglicher Viuhe ge» nießen w'll. lauft sich zu diesem B«>h»l> ein fü»fftück,ge» H«us. um dadurch gleichzeitig auch nllen Plack.rele» zu enlgehen. vor denen selbst der reichste Mun». wenn er bloß Mietspartei ist, nie ganz sicher ist Unter den Bewohner» stlnes »eua»gelaustss''N Beziehungen geslan en si„d. Drr Friseur im Paiterre« geschohe eri»»elt Herrn Blondeau a» den vor seiner ariswttatischen Frau geheimgehaltenen Umstand, das» er i» sei»e» juxgen Jahren sell'st Scheere und Nasier« ! lness.r geschwungr» halte, die ..Baio»'»" im zweiten > Stocke ist die ehenmlige Moiltesse sel»es Schwiegersohnes 'ill 8PL und die Frau des Notars i», dritte» Slocke «st ! eine heißblütige Illge»dfreuut)i» von Madame Vlondeclu ; j in der Frau drs portugiesischen Obersten im vierten Stocke erkennt Herr Vlondeau seine ehemalige Veliebte, jeine gewesene Tänzeri». u»d hintlr dem »talienischen Name» des große» Opernsängers Nlfl.rdini, der baß fünfte Stock,l»ell l'ewliynt, verbirgt sich ein alter lo» feino Glondeaus. Na»»ens Ieiteles. der diesen schon seit z Jahren sucht und ihm «ewige Nachc" geschworen hat. Man begreift, dass unter diese» Umständen die ge« träumte behagliche Nuhe Vlondeaus »icht von langer ^ Dauer sei» ta»n. I» der That stürmt auch schon in den ersten 24 Stuuden nach der Il,stallieru»g des ^glücklichen Hausherr»" eine ganze lcVlle der unangenehmsten Erlenuungescenen. Verwechsluuge» und Mlssoerslündlüsse aller Art auf Glondeau ein. die ihn zu einer tulle«. unter alle» mögliche» Vorwände» und Verkleid»»^« ausgeführte» H'hjagd durch alle fn»f Stockwetke »vlhigt, bis er exdlich «» der Mansardewob»u»g. im Utelier einer mit Villen jnngen Mäoche» arbeitenden Puh« macherin angelangt, nach e>«r»l lustige» Ea»ca» ruit deuselben sich verschwört, sein Haus auf der Stelle wieder zu verkaufe» u»d sich i» Hmkunft lieber allen Plagen einer MietsPartei auszusehen, als noch länger die Quäle« eine» gehetzten. füussl0cklge» Hausherrn z» ertragen. Dies ist in gedrängter Kürze der wesentlichste In« halt der närlischen Pariser Pc'sse „Hausherrn-freuden" vo» H, Chioot, die gester» al» Nooltst zun» erNeumale i» Sceoe gie»g. D^s Stück ist. um es lnrz zu sage», das Tollste, was wir je in, Theater ges dafür a» drastischer Situationskomik, au barleelen Ver« wechslui'gs» und vor allem an einer wnh,h,.ft spiühen» ! de», oe» Iüichauer durch lange fünf Acte a,,ch nicht leinen Augenblick zur 9l,,t)e sehenden Llbhastigkelt der Handlung das denkbar Möglichste. Auf die Daner wir» len zwar die fast in all»»» fünf Acten in ziemlich Ühn. licher Weise sich wiederhole»de» Cha»aen>entS etwas ermüdend, doch dürste d>e. von eiuigen Dehnungen ab» gesehen, im ganze» sehr lustige Faschingsposse immerhin noch durch einige Abende ihr befriedigtes Publicum finden. Vetragen Wird das Stück vo» Herrn Frank (Rentier Vlondeau). der den c,n„ze» Abend hindurch kaum fiir flinf Minute» von der Bühne kommt u»d mit einer des höchsten Lul>es würoigen. wahrhaft bewnxderns, werte» Frische u»t> Agilität spielt. Auch die oo« ihm besorgte Negie der Novllät ist musterhast und läset nichts zu wüusche» übrig. Ueberhanpt zeichnete sich die gestrige Vorstellung dnrch ihre äußerst sorgfältige In« scenierllng »»d seite»s aller M>lwille»den durch fleißiges Studium und eifriges Spiel aus. Mit besonderer Unellemilmg »e»»en wir diesbezüglich Herrn Neoello dessen „Te»or Niflardini" eine vorzügliche Leistung genannt werde» kann; gleichfalls sehr g»l u»d mit »e« lungener Charalterist,l spielten me Herren SchwarH (Notar Vouvirier). Vcackl (Ernst Putilleul) Yock ' 254N (Oberst Barramida) und Valajthy (Villardin). Auch die übrigen hier nicht namentlich Angeführten wirkten in ihren kleineren Rollen durchwegs verdienstvoll mit und schufen hiedurch ein in allen Theilen fehr gerun, betes Ensemble. Das Haus war recht gut besucht, jedoch kühler gestimmt, als dies die gute Aufführung im Grunde verdient hatte. — (Aus dem Necht sieben.) Anlässlich eines Streites zwischen zwei Sensengewerken in Steiermark wegen Nachmachung einer Schuhmarke hat das Handels« Ministerium jüngst eine interessante Entscheidung von allgemeiner Bedeutung gefällt. Dasselbe hat nämlich nach einer Mittheilung der „Tagespost" ausgesprochen, dass die politischen Behörden bei Entscheidungen in Marken» fchnhstreitigkciteii an das Gutachte» der Sachverständigen nicht gebunden sind. Während die Bezirlöhauptmann-schaft Weiz und die Statthalterei in Graz den Kläger, der behauptete, dass dievon ihm schon 1859 bei derHandels« und Gewerbekammer in Leoben registrierte Schutzmarke vom Geklagten, der 1879 eine ähnliche Marke in Grnz registrieren lieh, nachgemacht worden sei, sachfällig werden ließ. weil die Experten sich ausgesprochen, dass die beiderseitigen Marken im Tot«leindrucle denn doch verschieden seien, hat das Ministerium diese Entscheidungen kassiert und dem Kläger zu seinem Nechte verholfeu. In den Gründen der Enlsch^ioung, laut welcher unter anderem die sofortige Löschung der vom Geklagten wider« rechtlich nachgemachten Marke im Register der Grazer Handelskammer verfügt worden ist, wurde betont, dass die Sachverständigen auheracht gelassen haben, sich auf den Standpunkt des Käufers zu stellen, der gewöhnlich lein Muster nut sich führt un) den nöthigen Vergleich nur aus dem Gedächtnisse vernimmt, wobei demselben die feineren, nicht so schnell wahrnehmbaren Unterschiede leicht entgehen. Original»Correspondenz. Billichgraz, 27. Dezember. - Am 24. d. M. ver» anstaltcte Frau Altmann, die Mutter der hiesigen Guts« besihcrin Frau Ulbanöii, für die ärmere Schuljugend einen reich geschmückten Christbaum. Um halb d Uhr nachmittags versammelte sich die dazu ausgewählte Schul« jugend im Schulzimmer und gieng von hier in Beglei» tul'g des Lehrers in das Schloss. Dort wohnten die Kinder zunächst in der Schlosskapelle einer kurzen Andacht bei und begaben sich hierauf in das Iimmer, wo der Christbaum mit der Krippe und den vielartige» Christgeschcnken errichtet war. Hier wurde ocn Kindern Kaffee und Kuchen serviert, wornach die Vcrtheillmg von verschiedenen Schulrequisiten. Esswaren u. dgl. an dieselben erfolgte. Besonders erfreulich wirkte auf die Kinder der Umstand, dass jedes von ihnen eine von der wohlthätigen Frau selbst gehäkelte und mit neuen Geld« müxzcn versehene Börse erhielt. Nach einer kurzen An« spräche an die Kinder und nachdem sich ein Mädchen im Namen aller der hochherzigen Frau bedankt h^tte, Wurden die Ucberglücklichcn entlassen. Für diese veranstaltete Feierlichkeit, sowie für dle kostspieligen Christ» geschcnke erlaube ich mir hiemit im eigenen und im Name» der Schulkinder der hochherzigen Dame den tlcfgsfühllcn Daiit auszusprechen. — Joses Bozja, Lehrer. Neueste Post. Original-Telegramm der „Uaib. Zeitung." Paris, 27. Dezember. Die Kammer genehmigte das gesammte Einnahmcbudget mit den Modification«« des Senalcs. Der Schluss der Kammer und des Senates findet wahlscheinlich morgen statt. Wien. 27. Dezember. (Wiener Abendpost.) Von Seite des Psüsidiums des Aba/oldnetenhauses lst an die Herren Abgeordneten nachstehende Mittheilung er- gangen: „Laut Mittheilung des Herrn Leiters des k. t. Ministeriums des Innern. Ministerpräsidenten Grafen Taaffe, vom 26. d. M. ist infolge Allerhöchsten Auftrages der Neichsrath bis zum 17. Jänner 1881 vertagt worden. Hievon beehre ich mich, die Herren Abgeordneten mit dem Beifügen in die Kenntnis zu fetzen, dass die nächste Sitzung des Abgeordneten» Hauses am 18. Jänner 1881. vormittags 1l Uhr. mit folgender Tagesordnung stattfinden wird: Bericht des Ausschusses über den Grsehmtwurf des Abgeordneten Dr. August Weeber, betreffend die Zinsen und Nebenleistungen bei Creditge schäf ten, und über den von der k. k. Regierung vorgelegten Gesetzentwurf, betreffend Abhilfe wider unredliche Vorgänge bei Creditgeschäflen." Wien. 27. Dezember. (Pnsse.) Iauncr lM das Wi edener Theater um '/, Million gekauft und erlegte sofort 100.000 fl.; er anerkennt das bis August 1883 währende Pachwerhältms der Steiner-scheil Erben. Prag. 27. Dezember. Se. Majestät der König von Sa>chseu traf heute früh hier ein und setzte mit dem Eilzuge der Staatsbahn die Weiterreise »ach Wien fort. — A>»s dem Promotionssaale dei Um versität entwendete ein Vagabund wertvolle alterthüm» liche Teppiche, wurde jedoch bei drin Versu he, dieselben zu verlaufen, verhaftet. ttla aenfurt. 27. Dezember. (Triester Tgbl.) Fürstbischof Wicry >st eiüankt. Linz, 27. Dezember. Ein Aufruf in der „Tagespost" fordert di? Lmzer Bürger zur Massenpetition an den Bürgermeister „wegen Einleitung von Schrit» ten zugunsten des gemaßregelten, mundtodt gemachten Bauernstandes" auf. Trieft, 27. Dezember. Der Lloyd - Dampfer «Ceres" ist heute vormittags mit der ostindisch-chme-sischen Ueberlandpost aus Alexandrien hier angekommen. Nom, 26. Dezember. „Diritto" meldet aus Athen: „Komunduros erklärte dem Grafen Mouy, er behalte sicli ein" kategorische Antwort in der Schieds-gerichtsfrage vor, bis ein diesbezüglicher officieller Vorschlag vorliegen werde. Indessen gab Konnmduros zu verstehen, dass Griechenland entschlossen sei, kein Schiedsgericht anzunehmen, das die Griechenland vom Berliner Congresse gemachten Concessionen verringern könnte." London. 27. Dezember. Die Negierung befahl die Absendung eines Dsagoner»Regiments nach Port Natal. — „Neuters Office" meldet aus Durban: „Nach Mittheilungen der aus Miodlcburg i» New» castle eingetroffenen Beamten schössen die Aoers auf eine Abtheilung des 94. Regiments. als dieselbe die Parlamentär'Flagge aufhisste. Die Zahl der Gelobte» tcn und Verwundeten beträgt 200. Zwischen Etan-derton und der Grenze ist der Telegraph unterbrochen." Dublin, 27. Dezember. Die Negierung verbot qestern zwei Land-Meetings in der Grafschaft Wick« low. Der Verfügung wurde ohne Widerstand Folge geleistet. Kon sta n t in ov el. 26. Dezember. Die Pforte soll ein neuerliches Nundschreiben mit neuen Vor« schlagen betreffs des Modus der Lösunq der griechischen Frage zu vevsenden beabsichtige». Hienach hätte sich eine zu ernennende europäische Commission an Ort und Stelle zu begeben und hätte sodann eine Conferenz der Mächte über die Grenztrace zu ent-scheiden. Dieses Rundschreiben würde weder die Schiedsgerichtsfrage, noch die Note vom 3. Oktober etwähnen. Ko n sta n t inopel, 27. Dezember. Aleko Pascha hat der Pforte seine De mission übe>reicht. Athen, 26. Dezember. Die Vertreter der Gruß. mächte sondierten die griechische Neaieruna, ohne jedoch einen Antiag zu stellen, in der Schiedsgerich'ssrage. Komundurus antwoitete nach Darlequna des that sächlichen Stande« der Dinge, dass Griechenland siH von der einmüthigen Entscheidung der Großmächte »«s der Berliner Conferenz nicht entfernen könne. Telegraphischer Wechselcnrs vom 27. Dezember. «„lh. Paftler« Rente 73 05. - silver - Rente ?3S5 ^ ""' Rente 87 90. - 1860er Etaat».Unlehen l3l-. - «°"„^ 818. — Krcditactien 288 80. — London N7 70. — All,«^-— K. k. Münz.Ducaten 5 56. - 20-Franlen-Stücle 3 3? /»,' ' wo.Reichsmart 58 15 Angekommene Fremde. Am 26. Dezember. ^. Hotel Stadt Wien. Schwiclcrt. Oberförster. Iau"bU ^ sslubacher. Lascrthal. — Löwy, Kaufm., Wie«. — M»» Anna. Tclcssraphcn'ObcrvcrwaltcrSgatlin. Trieft , .. ^ Hotel Elephant. Püchler. t, l Hauptmann. Oebenbur». llaure, t. l, l«cndarlnerie-llieutcnant, Rudo>fswert. — "^ icvar, l. l. Professor. Innsbruck. — Tissen. Kaufm., " — Kroll, Neiscndcr, und Ladstättcr. Faonlant, Graz. Kaiser von Oesterreich. Kotnitz, Laibach. Am 27. Dezember. ^ Hotel Ttadt Wien. üautncr. Kaufmann, Wien. ^ ^ ^, Director. Karlshüttc. — holevar. Gutsbcsißer. Ou"'" ^. Kovai. Rudolfswcrt. - Wavella, Handelsmann, »g"»'. Anna Mmalti'Morctti, Udine. ^ftr, Hotel Elephant. Aaron von Gall, l. l. Major. Cilli. ^ "^ l. t. Profesfür. Trieft. — Seidner. Kauf,»,. Wien. ^" " t. Beamter der „All,,. Zta.". Wien. — Ladstälter. 3°^',^, und Kroll, Reisender, (öraz. — Tomstt. Postmeisters»« Unterlrain. «Mh' Kaiser von Oesterreich. Kalcr, Schriftsteller, und H»>"' ^ macher, Graz. ______^<- Verstorbene. . Den 23. Dezember. Ialub Grachef. Uhrmach"^ 7'/, Monate. Floriansgassc Äir, 3!i. Fraisen. ,^<.M. Den 2^«. Dezember. Anton Tomazi5. ^^0' «6 I., Dcntschc Gasse Nr. !8. Üunnciiclnpliy'cm. - ^" ^ Schott. Lchralntsmnoidntin. 18 I.. chron.Uullacntubercll^'.^< Rudolf Draaar. Taliatsablil-Nujscherssohn. «»/, Mon-, "^ gassc Nr. 17. Ärechdmchfall. .^l>°llel»' Den 25. Dezember. Elisabeth Zabjel. FlelM^!, anttin. .^:l I., Pclelsflrasze Nr. 40. Leberrntartllng, ""^l' Nuntartt, Vcrzehrunnssteuer'Einnchmerswitwe, 60 3' ^ straße Nr. 2, Herzschlaa. Im «livil,'pltale: .^. Den 23, Dezember. Johann Osmat. Tagl<" 18 I . ^>l»lm« u^ä0!ui,»uÜ8, ^gI, Den 2 4. Dezembe r. Paul Pctaus, Taglöhncl. ^, Pneumonia. - Valentin Arhar. Taglöhner. b' 3-, " tubcrculose. ^^^^>^ Theater. ,l heute (zcrabcr Tag): Dic Näherin. Lustspiel'^" in 4 Acten von Ü. Held. Lottoziehungen vom 24. Dezember: Trieft: 9 3 80 43 14. Linz: 62 46 63 33 ^^ "Metcorologilche Beobachtungen in«a^ 7 U. Mss. ?:<4 0» - 48 ! O. schwach Nebel ^ o<1 27. 2 ^ N 7.14 09 4-09 O schwach heiler 9 „ Ab. 7^6 06 4- 0 2 O. schwach «citer ^^, Morgens Nebel, tasssüber heiler: Abcudroth. ?l^2 e«" Da« 3agc«mittel der Temperatur 4> 71», um ^'" Normale. ^^^^^" Verantwortlicher Redacteur: vttomar »ambel^ V^" Der heutigen Nummer unseler u"' sts aufläge liegt ein Prospect deS bekannten ^"" ^a»«! I. H^ 5i. Frank in Braunschweig bei. «, wir unsere verehrt. Leser besonders a«f«e machen. ^—^ Curse an der Wiener Gorst vom 24. Dezember 1880. (Nach dem ofsiciellen Cursblatte.) Pap220 Unqarische Voldrente . , IlOKK 110 70 Unnar>lchs...... l<5 -- l05 50 «allzxl!....... 9« 25 33-75 SlVbenbiiruen ..... 9525 9.^7!» Temeser Nnna»..... 95 95 l»l» Unoarn ......... 9S50 97 — «n^u.äfterr. Vonl..... 12^25 I2N«75 «tredllanstalt ....... 2>57 9>) 26»1ü Depositenbanf....... 2l^i,0 ll2<»-- Creditanilalt, un^ar..... 2 i« 75 !i^ — Oesierreichisch. ungarische Vant kl? 8l9 — Unionbanl ........ 114 25 11475 Verlehrsbanl....... 134 75 l:<5 25 Uiener «anlverein..... 139 25 139 l.0 klcile« »,n tra»ehart'N»terneh Gelb warf «lfglb.«ahn .......158— 15350 Donau.Damplschlff..«eselllch«fl 574 - 57ä — «Ksabelb W?n»>ahn.....2<»5b0 2l« > Franz.Iolevh'Vahn .... 18050 18l 25 «alizische Carl-^ubmia-Vahn . ?80 5>N 2-<1 — KaschaU'Oderberner «ahn . . I«2!>0 »3. Lemöerg-szernowitzer Vahn . l?t — l?8n» Lloyd. Gesellschaft..... «9!, 70l - Oesterr. Nordwestbahn. . . . ,tt:i- >!,3'5'> ^ , lit. L. , 21st 75 24t» ^?' Rudols-Vabn....... lttn?.', >U62> Etaatsbabn........ 2?«j5'i 2?l^ Giibbabn......... 96,5 V!»25 Thelh.Vahn........ 248 248 ?.() Unzar.'gali» y«rblnbimg»bahn l45 50 l4i- - Nnnarilche Nurdosibahn . . . l^« ?k. l4?2. Ungarische Neslbahn .... 15.4 50 155-- Wiener Tramway.Gestllschaft . «1150 212 - Vlaudbriefe. «llg.öst.Vodencreditanst.sl.Od.) 116 75 117 50 , . ^ tt V..A.) 10«) - 1«0K') Oesterreichlsch'ungarische Vanl 102- 1«>2 l5 Ung. Vudencred't«Inst. (V..V.) 96— 98 5» Vr!«rlt" " ^ ^ ^ ' Hilbergulben . . -» » " "