Nr. 149. Montag am 3. Juli 1865. Dil „Laibache? Zeitung" erscheint, mit NuSnalime der Sonn- und Fricitage, täglich, und losirt sammt dri> Beilagen im Compwtr ganM/lig H si., halv-jnyrlg 5 si. ü0 lr., mit Ülrujbaud im Comptoir glMZj. 12 st., halbf. 6 sl. Für die Zustellung in'« Hans sind halbj. 50 tr. mehr zn entrichten. Mit der Post poNofrri ganz!., untrr Hfreuzband und gedruckter Adresse 1b fi., hllibj. 7 st- dO tr. InseNlonsgebühr filr eine Garmond - Vpaltenzeilt ober dm Naum derselben, ist ftlr Imalige Einschale tnng 6 tr., filr 2malige 8 lr., für »malige 10 lr. n. s. w. Zn diesen Gebühren ist noch der Insertion«, Stempel per 30 tr. für eine jedesmalige Einschaltung hinzu zu rechnen. Inserate bi» 10 Zeilen losten 1 fi. so lr. für 3 Mal, 1 st. 40 lr. fttr t Mal und V0 tr. für l Vl»l lmrt Inbegriff be« Insertioneftnnpel«). ^ WWW " ^ ^5! lli6lic!i^ Helium Danksagung für die den Notnlcidendcn ill Inncrkrain gespendeten Gaben. MS im vetflossciicn Winter in einigen Bezirken InnerlrainS in Folge verhccrcndcr Hagclschlägc und Nänzlichcr Vernichtung der Ernlc in weiten Strecken, allnclucil,c<ü ^lcnd herrschte, welches in cinzclncnOrt. schoflen noch dlivch dic von dcr Rinderpest ucriirsnch. ten Bcrluslc undBcrtchrehcinilniu^lii lind durch Feuers» lirünstc auj's Hdchslc gesteigert war; als damals die gegründete Acsorguiß vorhanden war, jene Gegenden wcrdcn nicht nur dcu Schrecknissen einer Hungersnot!) anheimfallen, sondern cS werde das Elend auch in das kommende Jahr übertragen wcrdcn, da den Bc< wohnrrn jencr Gegenden das Samcniictrcidc durchwegs fehlte: da wandte ich mich an dic Bewohner Krams und feiner Hauptstadt mil der vertraucusvollcn Vittc um Hilft für die leidenden Mitbrnocr. — Mcine Biltc blieb nicht unerhört. Die allbekannte Hlildthätigleit und dic Vaterlandsliebe der Bewohner Krainö bewährten sich wieder l,ci dieser Gelegenheit. Reichliche Gaben flößen ein, gespendet vun Ein« zclncn und von Körperschaften, aus der ^anocShaupl. stadt und ans allen Gegenden dcs Bandes. Diese Zuflüsse und die allcrgnädigslcn Geschenke dcb Allerhöchsten ilmserhanscö brachten jenen namhas. ten Betrag zn Stande, der es ermöglichte, nicht nnr dcr momentanen Noth durch Anschaffung von Lebens. Mittel,, dic Spitze zu lircchc,,, suudcrn anch durch Ver. thcilung von Samcngclreidc dcll Bewohnern jener hilfsbedürftigen Bczirlc dic Mittel zur Gestellung ihrer Fcldcr zu dictcn. Meine wicderhollc persönliche Anwesenheit an dcn Stätte» dcs Iainmcrt! hat nur dic Ueberzeugung vcr-schasst, das; dic so dringend erforderlichen Unterflüz« zungcn anch zwcckcntsprcchcnd vcrwcndel wurdcu; ich habe ebenso die Ncbcr^lignng heimgebracht, daß dic Unlcrstütztcu dic Größc der ihnen zu Theil gewordenen Wohlthaten mit dankbaren Herzen ancrlcnncn. Freudig crfüllc ich nun mciuc Pflicht, indem ich allen jcncn Wohllhättrn, welche durch spenden an dcr Sammluug sich bclhciligt haben, — daun dcm hochwürdigcn fürstbischöflichen Ordinariate und der hochwürdigeu Geistlichkeit, dcn l. l. Behörden nnd allen Körperschaften und Vereinen, welche durch ihre Thätigkeit das eingeleitete Sammlungswcrl wcscullich gefördert, dcu Hcrrcu Mitgliedern des bci dcm t. t. ^andcö . Präsidium zusamlncnbtrufcncn Nothstands' Comites, welche bei der Verwendung dcr Saunn« lungserlvNauissc mit ihrer Einsicht und ihrer Mühe« Wallung mich bereitwilligst nulcrstützt, dcn Herren Mitgliedern der Nothstands.Eomil,,,gci, mit dcm Beisahe, daß dic dolumcntntc und ordnungsmäßig geprüfte Original-Ncchuuug in meinem Präsidial. Bureau zu Jedermanns Einsicht auflicgt. Der laut oicscr Ncchuuua. sich ergebende, dermal noch liiwclwcuoct gcblicl'cuc Rest wird auf Einralhcli des Nothstands.Eomilt's miltlcrwcile zum Thcil durch Aulauf von Staalspapicreu, zum yrößcrn Theil bei dcr hiesigen Sparkasfc fruchtbringend anßclcgl, n,id wird mit Eintritt dcs Winters in gewisfetthaftcr Er. fiNlnng dcs Zweckes, zu welchem er ausdrücklich gc. widmet wurdc, zur ^inocruug dcr nach so anSgcbrci. tclcm Nothstände mit Gcwlhhcil volhclzuschcndcu Nachwchcu mit Vcizichuug des Eomilc's vcrwcndcl uud darüber fciucrzcit dic Nachwcismig vclöffcntlichl wcrdcu. Ucchuiings. I»s.l^. I. Eiunahmcu. sl. t.. Bis l8. Iuui l. I. mit Einschluß dcr Allerhöchsten Guaocngeschculc l?.075> 82.^ II. Ausgaben. 1. Au angeschafften ^cbcuömillclu: !i. Für 110U Mctzcu Kutu« rutz.....fi. 2360.- d. Für N0 Ztr. Mchl ., 42V.— c. ., 70 Mclj. Fisolen „ 300.— . ., 4 Ztr., 14 Pfd. Spcck . . . . „ 124.20 Zusammen . . . ''»7l>2 (»i) 2. An Samcnfl nchtcn: i^. Für775Mch.Gcrstc fl. 1703.40 l). „ N>8 „ Hafcr „ 1ü48.«0 i c. „ 730 „ Haidcu ., 1'.120.40 .4^ Zusammen . . .11.751 32 3. Au daarem Gcldc: u. Dcm l. l. Bczirtsamlc LaaS zum Salzautausc . . ft. 5.-— >>. Dcm lt.Bcjirl?amte Wippach zum ilutu. rutzanlausc . . . „ 20.— c. Dcm ll.BczirlSamle Adclsbcrg zum nach. lrüglichcu Ankaufe von Samcufisolen . „ 0^.— ^.DcuArmcuvon^aas einen ihucn speziell gewidmeten Betrag von....... 7.— <>. Dcn Abbrändlern vonPodlrajoic ihnen speziell gewidmeten Vcträgc mit . . „ I I5».35).^ f. An Fracht, u. Trans« porlstoslcn . . . „ 58<.>.24 ii. An diversen AuS» lagcu .... . „ 7.— Zusammen . . . 700 5)9 z Summa dcr Gcsammtauögabcn . . 10.214 5/.^ Wcrdcu von dcu Ocsanimiciuuahmcn mit 17075) 82j die Gcsammlanslagcu lnit .... 10214 .'>l»z abgezogen, so bleibt cin Rcsl von ^ ! 140! 23^" Ans diesem Reste werden für die Bezirke Vaas uud Scnosctjch noch 170 Mcllcn Klilulul) im Wcrlhc vou . . 442 — zum Lcbcnobcdalsc augcschafsl, worriäch ^^ dcr crübligtc wirkliche Kassarcst sich mit..........101!^ 23 darstellt, welcher fruchtbringend angelegt wird. Bon, l. l. Bandes - Präsidium ^aibach am 25i. Iuui I«05. Johann Freiherr v. Hchloißnigss m. p l. t. Tlalthlillci-. RichlmMchrr Theil. Laibach, 2. Juli. Dic Millislcrklise beschäftigt die yesammte poli-tische Welt. Sic dürfte jedoch bald becndlt werden, da Sc. Majestät, wic es heißt, schon heute aus Ischl ;nri!ckcrwartet wird. Mittlerweile wogt eS auf und ab von Gcrüchtcu, eine Version verdrängt die andere, jedes Blalt briuat sciuc besondere Konjektur nach dcn, Grundsätze: „was man wünscht, daS glaubt man", schließlich weiß dcr ZcilungSlescr so viel als gar nichte. Währcud mau als unzweifelhaft ein Ministerium Majlllth - Bclcrcdi in AuSftcht stellt nnd bereits die weitgehendsten Kombinationen daran lnüpft, schreibt das heutige ,.N. Fblt." : Die Bemühungen zur Äil» duug cincs neuen MinistcrinmS waren bis gestern Abends erfolglos geblieben; e« war sogar die Rede. daß die mit dcr Bildung eines Ministeriums bevoll-mächligtcn Personen ihre Nnfgabc als gescheitert betrachten , und die Absicht habe», ihre Mission in die Hände Sr. Majestät zurückzulegen. Wie dcm auch sei, das Eine ist gewiß. Oester» reich steht an einem Wendepunkte scincr Entwicklnng. Man befürchtet in liberalen Kreisen den Verlust jener Frcihcilcu. dic das Fcbruar.Palcnt den Völkern dieß« scits dcr Keitha gebracht hat. Obgleich wir nun Hof. fcn, daß diese Furcht undcgruiidct ist, so ist gleichwohl das Drängen zur Rückkehr zum Oltobcr.Diplom und znm „historischen Recht" mehr als auffallend. WaS ist dieß historische Recht, welches mit dcr Kraft des Zaubers allcu unfcrcn politischen und wirthschaft» lichcn Mifrren ein Ziel fetzen, die StlllltSkasse füllen, „cue Staatöanlchen übcrsiüssia machen, die Steuer« «rügor von cmcm u„el-ts«alichcn Drucke entlasten nnd uns einer freiheitlichen Entwicklung znführcn soll, wclchc wir, durch uuscr bibhcrigcS Verfassungssrccht dcs SonnculichleS dcr Frcihrit entwöhnt, kaum wcrdm zu crlragcn im Stande scin? Das historische Recht wnr und ist, um es mit wenigen Worten zu sagen, der arschworne. ange. stammte Feind dcr Freiheit dcS Volles, rS besteht in jenen Vorrechten und Privilegien, welche wie Burgruinen aus einer früheren Periode in unser Zeit-aller hcrübcrragcn, jenen Vorrechten und Privilegien, wclchc theils einzelne Bestandtheile deß Reichst«, theils einzelne bevorzugte Stände besaßen. Die Rchabili» tilling dieser Vorrrchtc und Privilegien wird m:n nle Mittel, dem Staate cmfzuhclscn, hingestellt. Wir glcmben nicht an dessen Heilkraft, und glauben auch nicht, dah man es mit ihm versuchen wird. WaS Oesterreich am meisten geschadet hat, war. daß man zu viel cfperimcntirte. Der Staat ist lein Vegel'stalld zum Experiment»! cn. So unpolitisch es unS nun zu seln scheint, wenn man jetzt noch ein Experiment mit dem „historischln Recht" zu machen gedenkt, so unwahrscheinlich dünkt uns, daß in Bezug auf dic Haltung Oesterreichs zu Deutschland eine Umkehr eintreten werde. Herr v. Majlath sowohl, als die Partei Deal'EölvöS sieht in Deutsch Oesterreich daS Vorderland Ungarns, eine Garantie scincr Nationalität und Autonomie. Je , cntschicdencr Oesterreich seine Stellung als erste Macht im Bunde wahit, je scstcr rS in dcm södcrativln Vcrbandc mit Drulschlaud bcl,arrt, desto sichcrer fühlt sich Ungarn. Das ungarische Intrrcssc erfoldcrt eb daher geradezu. Alles zu begünstigen, was die deutsche Slellnng Oesterreichs zu slärlrn vermag. Als Herr v. Bismarck Olstcrreich dcu Rath ertheilte, scinrn Schwerpunkt nach Ungarn zu verlegen, wußte cr offen-bar nicht, was er sagte, denn die unssarische Politil ist cS rbcn, daß preußische Streben, Oesterreich o>» Deutschland zu verdrängen, auf das äußerste zu be-kämpfen. Die Erwartung dcr preußischen 5"' der österreichische Ministerwcchsel lvcrde ti, schwung zu Gunsten der preußischen Annexion« »Vo 596 strebuugeu zur Folgc habcn, wird jctzt wahrscheinlich weniger denn jc in Erfüllimg gehen, sagt die „N. Fr. Pr." Aber auch, abgcschcn vou dicscn Erwägungen, darf mau cs dciu nencn Ministerium wohl zutrauen, daß cs nicht dainit debutiren werde, in sciuer deutschen Politik einen Rückzug anzutreten, der für Oesterreich ciuc vollständige Niederlage in Dentsch» land bedeuten wurde. Nechtülwntinuiläl. Unter dieser Uclicrschrift bringt der ..Botsch." einen Artikel, dessen Schlnßsatz folgendermaßen lautet: Soll Ungarn cin gutes Anrecht anf die Rcchts-kontinuität seiner Verfassung haben, so haben auch dic andern Völker des Reiches ein Anrecht anf dic Kontinuität ihrer Rcchtsbasis. Soll das, was zwischen dem April 1>48 und dein September 184!1 liegt, die Rcchtökontinnilät nicht nushcbc», was sollte dann an die Rcchtstontinuität unserer Verfassung rühren tönucn, nachdem doch zwischen dem 26. Fcbrnar 1861 und dem Illni 1865 für uns kcinc Zeit der Anflchnung, sondern nnr cinc Zeit schwerer patriotischer Opfer licgi. Wir fürchten wohl nichts für die Febrnarvcrfassnng, denn Sc. ^iajestät hat die Aufrcchllwltnug derselben feierlichst gelobt und cin Kaiserwort ist cin fcstcr Grund, anf den man liancu tann. Aber in schwieligen Zeiten, wo Experimente von zur Regierung gc-langten Parteien die Verhältnisse trüben tönnrn, ist cs gut, daß sich Alle, welche bisher die Fcbruarvcr-fassuug hochgehalten haben, eben gestützt auf das herrliche Kaiscrwort, zunächst um das Banner schaaren, wclchcs mit großer Schrift die inhaltsschweren Worte führt: Rech tstv n tin nität der Fcbrnarvcr« fasfung! Das fleißige, erwcrbsame, bescheidene aber doch sehr stencrkraftigc Bürgcrthum der dcntsch-slavi-scheu Vändcr hat wohl dm gleichen Anspruch wie der Adel Ungarns. Wir waren dem Ausgleich von jeher entschieden zugeneigt, aber nur dann, wenn er sich auf dem vou dcr Reichsvcrfassuug uorgczcichnctcn Wege vollzieht. So wie sich Ungarn zu Ende des wahres I860 rasch llar geworden über das, woranf cs sich stützen soll, so müssen auch alle Vcrfassungsfreuude sich rasch in dcr neuen Situation zurccht finden. Erklären wir uus ciumüthig, nnbcirrt durch Fragen zweiten Ranges, welche uns leider zuletzt trennten, für die Rcchtstontiunität der Fcbrnarverfassuug, und wir haben in ihr das Mittel, den parlamentarischen Rcichscilchcitögcdankcn nngefahrdct einer lebensvollen Zukunft zu übcrautworlcu. Hoch die Verfassung! 23. Sitzung ics Herrenhauses vom 28. Juni. (Schlich.) Graf Leo Thun beantragt, auf dic Ziffer dcö Abgcordnetcnhanscs zurückzugchcu. Er hall das ganze Institut des Uulcrrichtöraths für unzweckmäßig. Zuerst tritt die Frage vor, ob dic Stimme dcs Unterrichts^ rathe entscheidend sci oder nicht, und dics ycdc einen Zwiespalt, der stets zu Tage lrctc. Auch cr sci vou dcr Nothwendigkeit überzeugt, daß dcr ^citcr des Untcrrichtswcscns den Rath erfahrener Männer hören müsse, aber die Bewegung müsse eine freie sein und das kann nach Ansicht nur erzielt werden, wenn die betreffenden Referenten mit Männern des Lehrfaches in stetem schriftlichen und mündlichen Verkehr stehen; der Verkehr müsse aber ein freier sein. Es könnc auch nicht Aufgabe dcr Männer dcr Wissenschaft sein, administrative Angelegenheiten zn berathen, und er halte eS für einen Verlnst für Oesterreich, wenn er höre, daß dcr Uutcrrichtsrath so viele nnd so lange Sitzungen gehalten habe, und ihre Zeit auf diese Weise der Wissenschaft selbst entzogen wird. Ein weiterer Ucbclstand ist dcr, daß dcr Bciralh auf cinc gewisse Uemc Zahl von Mäumru brschräutt dwuc. Er hatte demgemäß das ganze Institut für cin nnzwcckmäßigcs, und es wärc sein Wunsch, daß cs von demselben das Abkommen erhalte. Er wolle nicht so weit gehen, das Auflassen desselben auf ciumal zu beau» tragen, aber im Lanfe des Jahres lönntcu bereits solche Reduktionen vorgenommen wcrdcu, daß mit den 30.000 ft., wclchc das Abgeordnetenhaus einstellte, das AuSlaug'n gefunden werden lönnc. Er slcUt dcn Antrag, nur Z0.000 ft. ciuzustcllcu. (Wird unterstützt.) Professor Mitlos ich vcmcrlt, daß die Institution durch cin Gcsctz hervorgerufen wnroc. So lange das Gefctz besteht, müsse auch dcr Uutcrrichlsrath bestehen. Wcr daS Anfhörcn des Uuterrichtsralhcs will, dcr müsse dahin wirken, daß das Gcsctz aufgehoben werde. Im Jahre I860 hatte man sich überzeugt, dah eine Zcntralisation der Verwaltung dcö Unterrichtes in Oesterreich nicht möglich sci, abcr man war auch überzeugt, daß mau die gemeinsamen Kul-tusintcrcsscn verschiedenen Organen anvertraue. Un^ dic Nachtheile dcr Zcntralisation nud jcnc einer verschiedenartigen Gesetzgebung zu beseitigen, wurde dcr Untcrrichtsrath geschaffen, das gehe anch ans dem Gesetze selbst hervor. Dcr Untcrrichtsrath sci nicht an die Stelle des UutcrrichtsministcrinmS getreten, eiuc berathende Körperschaft lmmc nie cinc verwaltende ersetzen, er glanbe, um ci,ic Vcrschicdcnartiglcit dcr Gesetzgebung in Untcrrichtssachcu zil ucrlucidcu, sei allein der Untcrrichtsrath ins ^cben gerufen wor-dcu. Dic h. Verfanunlung nwgc daher cincr Institution, wclchc Sc. Majestät cinsetztc nnd dcr so hohc Aufgabcu zufallen, dic Sl)inpall)icn nicht entziehen. Würde man bloß sage», dic ssinauzverhültnisfc machen die Rcdnklion nöthig, dann hätte er uicht das Wort ergriffen, cr that cs, weil das Prinzip angegriffen wnrde. Graf Ncchbcrg tritt dcr Idee entgegen, als sci dcr Untcrrichtsrath cinc Folgc dcö Oltobcrdiploms. Das Oltodcrdipwm slM dcu Uutcrrichtsralh uutcr dcu Ministcrrath, keineswegs abcr unter das Staats« Ministerium, Er stimmt für dcu Autrag Thuu. Professor Mitlos ich bcmcrtt, der Unterrichts« rath unterstehe uicht dem Slaatsmimsterium, dieß gchc uuü dein Statut dcssclbcu hcruor, zcigc sich abcr anch daraus, daß für dcn Untcrrichtsraili cin cigcnes Kapitel im Budget cingcränmt wurde. Graf ^co Thun. Er halte dcn Gedanken, dcr Zcutralisalion des Unterrichtes cutacgcuzulretcu, für cme» gioßcu, aber dcr Unterrichts»alh tonne dicsc Aufgabe nicht erfüllen. A>u allcrweiugslen glaubt cr, 5aß clncm ^iiniftcr die Allösuyruug c>lc,cr ^dcc gc-llngcu löinie, so lange nicht die slaatsrechillchc Slel> lung del einzelne» Lander festgesetzt ist. Das Statut des Uuterrlchlsrathcs sci im Vcrorommgswcgc crlasscn wordcu, es lölincu also auch mi Vcroronnngswcgc solche Vcräuoclungcu vorgcuommcu wcrdc», daß ci»c Reduktion ocr Ausgaben möglich wird. Slaalsuliuistcr Ritter v. Schmerling tritt zuerst dem cnlgcgcu, daß dcr Unterrichlsralh nnzwcck« mäßig sei. Dcr Uutcrrichlsralh sci iu Folge des Oklobcrdiploins gcschaffcu worden, mittelst eines aller« höchsten Handschrcibcus an dcn damaligen Ministcr-Prcisideutcn Grafen Rcchbcrg, der hcnlc demselben entgegentrete. Als cr (Redner) das Staatsmiuisttrinm über-nahiu, faild er dicß als Thalfachc vor uud sei darau gegangen, das Statut ausarbeiten zu lassen. Eine Enqurtc von Fachmällncrn habe das Statut berathen, worauf er selbst dcmsclbcn die Sanktion Sr. Majc-stül clwirllc. Als nach dcm Ottobcrdiplom die Vcr-waltuug des Unterrichtes in sünf verschiedene Körper« schaflcn überging, trat dic Nothwcndiglcit hcrau, daß wenigstens iu didattischcu Fragcu cinc Einignng cr-ziclt wcrdc. DaS war dic Idec, wclchc dcm Unter, richtsrathc zu Grunde lag. Dic Annahme, als unter» stehe dcr Untcrrichtsralh dcm Vtaatsministcrium, sei unrichtig, cr sei cin sclbstständigcr Körper uud wcrdc von allen Zentralstellen, selbst vom Kricgöministcrium, benützt. Auf die Ziffer iibergchclld bemerlt Ncdncr, daß dic Bewilligung vo» Rcmllllcmtioncn im Statut nor-milt fei. Würde man dic beantragte Ziffer rcduzi» reu, dann könnte man dcn Mitgliedern die Remuneration snr ihre Arbeiten im verflossenen Jahre nicht zahlen, nachdem doch dic Mitglieder anf Grnnd des-selben Stawls, wclchcs dic Remunerationen normirt, ln dcn Untcrrichtsrath eingetreten sind. Wünscht man cinc Aenderung des UntcrrichtsrathcS, dann möge man dicß in Form ciucS Wunsches auSsprcchcu. Vielleicht werde dann dic Regierung ciuc Acudcrung dcö Sta< tuts bei ^?r. Majestät zu befürworten für gut fiudcn. Dcr Minister schließt damit, daß cr scinc Verwilderung ausspricht, daß man einer Instilntion cnt« gcgcntrcte, wclchc bcstimint ist, die Einheit deö Unterrichtes anzustreben. Nach dcm Schlußworte wird zur Abstimmnng geschritten uud dcr Autrag des Grascn Thuu augc< nommcn. ES folgt die Berathung des Etats deö Finanz-nli'lilstcl'illmö. Dic Kommission dco.utto.gt,, dkscu Elcü um <;O7.881 ft. höher, als das Abgeordnetenhaus dcwil« ligtc, einzustellen. Graf Anton Aucrspcrg rcfcrirt über Kap. 1!i „Finauzvcrwaltuug." Die einzelnen Tilcl dcS ErfordcrnisscS nnd der Vcdcänng wcrdcn ohnc Dcdallc uud nach dcn^Kum-lnissionsaulragen angclioninlcn, worauf die Sitzung gcMossm wird. 24. Sitzung des Herrenhauses vom :;<). Iuui. Auf dcr Miuistcrbanl: Frank, Mccs.-ry, BlN' gcr, Ministerialralh Gobbi (Finanzministcrinm), Vli-»istcrialrath Bischof (Finanzininistcrillln), Kaiserlicher Rath Hosmaun (Handclsmiuistcrium), Ätiuistcrial-sckrctär Deprciiö (Marincministcrium), Plcner. Nach Vorlesnng dcö Protokolls tommcn dic Eiu« laufe zur Mittheilung. DaS vom Abgeordnetenhaus«: hiehcr gelangte! Gesetz übcr Porlofrcihcit wird dcr Kommissioil zur Berathung des Gesetzes übcr deu periodischen Per« sonentrausport zugcniicse». Das Gcsctz, betreffend die Forlsctznng dcr Io. scfstadt-Schwadowitzcr Flügclbahn bis Köuigsheim wird dcr Kommission zngcwicscn, wclchc zur Vera-thnng dcs Gcsctzcö übcr die Brauuau - Ncumarltcr Bahu gcivählt wurde. Tagesordnung: Fortsetzung dcr Budgetdebatte. (Fiuanzministcrium.) Fürst Inblonowsli rcserirt über Kapitel 14. Subventionen und Dotationen. ^. An einzelne LandcSsondc. Die Ziffcransätzc dcr Kommission stimmen mit den Beschlüssen dcs Abgeordnetenhauses ilbcrcin. (Ohne Debatte angcnommc».) Es solgt die Verhandlung dcS Kapitels l5: ^ „Subventionen an Iudustricunternchmungell." Bevor dazn geschritten wird, wird über Antrag dcs Präsidenten dcr Kommission Bericht übcr daö Gesetz, betreffend das ocm !^loyd zn zahlende Eutgcll für die Besorgung dcs Secpostoicnstcö als mit diesem Kapitel zusammenhängend in Verhandlung ge» nommen. Freiherr v. Rey cr liest dcn Kommissionsbcricht. Die Kommission stellt dcn Antrag, das Gesetz in dcr Fassung des Abgeordnetenhauses nnznnchmcn. (Diesem zufolge soll das Entgelt dcu Betrag von 2 Millionen nicht überschreiten.) (Schluß folgt.) Oesterreich. Wien, W. Juni. Jin Zusammenhange mit dcn verschiedenen Kombinationen über Personen nnd System steht auch ciuc Version, uuu dcr wir, ohuc ihr cine besondere Bedeutung beizulegen, hiermit Notiz uchlmn. Es sollen nämlich die kroatische nnd sieben^ bürgischc Hoflauzlci zn dcr >maarischcn in cinc Art von Koordination «rctcn, anßcr dieser abcr noch vier andere Hoftanzlcicn in's ^cbcn gerufen werden: ciuc böhmifchc (für Böhmen, Mähren nnd Schlesien), ga' lizische (für Galizicn nnd Bukowina), italienische (für Venedig, Islric», Tricst und Südlirol) und eine inncröstcrrcichischc Hoftanzlci. ES ist dicß cbcn nur cinc Version, wie dcrcn so viele zirkulircn, doch können wir nicht unerwähnt lassen, daß cin ähnliches Projekt schon während dcs Krc::'.siercr Rcichötagcs anftanchlc. Trieft, !>l). Inni. Zwei englische Dampfer mit 171 Passagieren, wclchc alle gcsnnd, sind von Alcxan» drien hier angctommcn. Vorgestern sind dortselbst 214, in Eairo 7.^ Erkranknugsfällc vorgekommen. Die Krankheit ist weniger alnrmireud. Der u«>, ?lle-xandvlcn in Smurna angctommcnc Vloyd - Daiupfcr wurde neuerdings unter fünftägige Kontumaz gesetzt, weil ciuer dcr ansgeschisftcu Passagiere von dcr Eho-lcra bcsalleu war. Dcr Dan,pfcr dcr griechisch orientalischen ^inic, welcher niit püwxw !»r»Uü, vvn Slnyrua abgegangen, wnrdc in Syra nicht zugelassen. Ässram, 27. Juni. „Doinobran" erklärt dic Insinuation dcr „Politik", w»r„ach dic lroalisch-sla' uuinschci, Olicrgcsvaxc ciucn Betrag von übcr 16.l»M (^»ldcu von dcr Hoflauzlci zur Korruption dcr ^and« tugswahlcn erhalten hätten, für eine schäudlichc ^üge, indcm dcr bcsagle Betrag für die mit der Vornahme dcr Wahlen vcrbuudcucn Unkosten, als für die Reise' vcrgnluug, für Schrcibgcschäflc uud als Diäten sür dic bei dcu Wahlcn intcrocnircndcn Beamten bestimmt uud vou dcu Obcrgcspäucn gcnan zu oerrcchncn sci. Achnlichc außerordentliche Pauschalicu wurdcu bisher immer dcn Komitatsmuuizipicu gcgcbcn, z. A. bei Rctrntiruugcu, bci dcm AnSbruche dcr Rindvichssuchc u. dgl. — :i(). Iuui. Im Aczirkc Krasic wurden Torbar, im Bezirke Sissct ^ovric, im Bezirke Bania Doctor Juris Vrauicaui und im Zcntralstuhlbczirtc Agraul Karl Icllacic zu ^audtagS-Dcputirtc» gemahlt. Sämmtliche Gewählte gchörcn dcr Oppositionspartei an. ^>fe», ZO. Juni. Dc,l heniigc'li „Uligalischc» Nachrichten" zusolgc hat Sc. Ätaj.cstät dcr Kaiser dcr Witwe dcö Historikers Szalay eine lebenslängliche Pension von jährlichen 1(X»0 fl. und eincn Erzie-hungsbcilrag von 200 fl. für jedes dcr uachgelafscum bcidcu Kinder bewilligt. Prag, ^0. Iiiui. In geheimer Verhandlung wurde heule dcr flüchtige Ncdattcur dcS stinevzeit hicr erschicncucu „Praacr Wochenblattes", Herr Julius ^aug, wegen der Beleidigungen cmcS ÄittglicdcS dcs Kaiserhauses, ciucr gesetzlich ancrtannlcn Kirche, dann nichrcrcr Privatpersonen zn achtmonatlichem Kerker vcr-mlhcilt. Venediss, 28. Inni. Vor einigen Tagcn wurde in die Gondel dcs hiesigen Podcstü (Grafen Bembo, cinc mit Blci gcfüll'.c Petarde gelegt, wclchc bci ihrer ! Explosion die Gondel ganz zertrümmerte. Es ist dieses bereits das zweite derartige Attentat, welches zum Nachtheil dcü Podest hier ausgeführt wnrdc. Ausland. Dresden, A). Iuui. Mit nngchcnrcm Jubel wnrdc Wien einstimmig znm Sitze dcr nächsten Wau° dcrvcrsammluüg dcr deutschen Land- und Forstwirthe erwählt. 597 Berlin, 30. Inni. Die Natifilalioncn dcs Handelsvertrages zwischen dem Zollverein und Eng« land vom 30. Mai wurdcn hcntc im answärligcn Milnstcrillm ansgcwcchsclt. Vremen. Die Betheiligung am dentschcn Biln dcsschicßcn verspricht cine schr bcdcnlcndc zn wcrdcn. Besonders zahlreiche Anmeldungen sind in dcn letzten Tagcll ans Amenta eingetroffen. Anch viele Fcstgc-. schenke sind lion dcn Deutschen in Amerika nnd Indien bereits angelangt, so voin Schüheuvcrciu dcs Staates Ohio, ails Philadelphia, St. Thomas, alls Havana. Die Deutschen in Batavia sandten (!«'.! Gnldcn, von dcn Sandwichsinsclil aus Hoiwlnln sind 356 Thaler eingetroffen. Veru, 30. Iuui. Dcr Buudcsrath proponirt der Bundesversammlung, dcn mit Frantrcich vereinbarten Konvcntioilstarif für dcn dcntschen Zollverein mit 1. Inli in Kraft zu setzen. Florenz, 30. Inni. Die „Oftinionc" schreibt: Dcr h. Vater verwarf dic Eidesformel dcr Bischöfe, gestand die Ordination der Bischöfe zn, wclchc Gc horsam dcn ^audcsgcsctzcn versprechen, nnd verlangte die Abänderung dcs Exequaturs. Der Papst ist mit Italien einverstanden wegen der Nücktrhr dcr Bischöfe, deren Anwesenheit die Rnhc nicht gefährdet. Dies sei das effektive Resultat dcr Verhandlungen. Die Verhandlungen werden wieder aufgenommen, sobald die Stimmung nnd die Umstände geeignet erscheinen. ...... 30. Juni. die Unterhaud» lungcn ulit Nom fiir ungenau Ei) sei wahr, daft der Papst dcn Eid dcr Bischöfe verworfen, aber falsch, daß cr eingewilligt habc, Bischöfe zu oroiuire», welche den Staatsgesetzcn Gehorsam versprechen. Rom habe keine Gegenvorschläge gemacht. Ebenso sei cs uurich' tig, daß Modifikationen der ssorm dcs Ercgliatur verlangt wurden. Nom erklärte, weder das Exequatur annehmen, noch in eine Verhandlung über die Form desselben eintreten zu wollen. Num, 29. Juni. Der AlM Tost,, welcher gestcru längere Zeit »lit dem Papste koufcrirlc, hat von diesem einen Anstrag an den Kardinal Andren erhallen, welcher diesen znr Rückkehr bestimmen soll. Dcr Papst bcgibt sich anfangs dcr nächste» Woche nach Eastcl Gandolfo. PariS, 1. Juli. zlorrcfpondcnzcn des heutigen „Monitcnr" culhnltcn sehr befriedigende Details über dic Vage in Mexiko. Die Pacifiziruug schreitet überall vorwärts. Man tclcgraphirt ans Bukarest, NO. Juni. Nach amtlichcu N'achrichtcn, die an das Ministerinn, ciugelansen sind, ist cin grosser Theil dcr Moldau von Henschrcckcnschwärmcn heimgesucht, dic in ungc hcmcr Dlchtc n,«< ^Itußland lämcu. In den Di stnltcu Rmnnt und ^ulomi^a sind dic Saaten voll ständig abgefressen. Konstautinupel, 24. Inni. Dcr persische Gesandte ist znm Abschlnß cincs türkisch'persischen HandclSucrlraa.es bevollmächtigt. —Aus Dschcd-dah, 18. April, wird gemeldet: Mnig Theodor licß dcm englischen Konsnl Eamcron dic Fesseln abnehmen; scinc baldige gänzliche Freilassung ist wahrscheinlich. Athen, 2l. Juni. Dcr albancsischc Aufwiegler Kaplau Bey wurde von dcn griechischen Bchördc» in ^amia fcstgcnommcn. Dcr König wird sciucn Auf» enthalt in Eurfu bis 7. Inli vciläugcrn. Dic Rc< m'crung schloß mit cincr Atlicugcscllschast cinen Vcr< trag betreffs dcr Vcrbiudung dcr größcrcn Hafcnplntzc durch cincu nntcrsccischcn Telegraphen. — Das Gc. schwadcr dcö Vizckönigö von Acgyptcn ist am 15. in Nhodnö angekommen und nach konstantinopcl wcitcr gefahren. Dcr Vizclönig verweilte auch mchrcrc Tage in Chios. Mal- und Prmlinfial-Uachrichlcn. Laibach, 3. Juli. Wie uns mitgetheilt wird, ist die wichtige Mittheilung von Nicn hcral'gclangt, das; Sc. Majc° stät dcr Kaiscr die durchgängige Herab-sctznng dcr Armee auf dcu Frieden«fuß "nbcfl,^^,, habc. Die Truppen in Italien find . ,'" "»tbegrifscn. Nie nns ferner mitgetheilt ^..,'/""dcn von jcdcr Kompagnie, deren Stand gc^ ,^'''!"l« <^ Mann beträgt/ K» Mann entlassen wcio^n ^)cr kaiserliche Entschloß wird gewiß iu ganz ^cilerrcich freudige Aufnahme siudc», dcnn cr dlcnt dazn d.c v^st dcö Armeebudgels zn erleichtern. '" ^Mcrn lam hicr das Fahnenband an. wcl ches Ihre Durchlaucht die Frau Fürstin Windischgrä; Mutter drill Maunerchor der philharmonischen Gesell schaft in Valbach, anläßlich dcfscn Besuches dcr historisch nitcn'ssmttl'il Burg Wligmsbcrg, ^,v Eriuucrnug au dcn schönen Festtag versprochen hatte. Das Band trägt dc.l Charakter cincr snrstlish^, Gabe. Dic Vor dcrscite ist ails wcißcin, schweren Moirc Stoffe, dic Rückscitc ist wappenroth. Die Vordcrfcite trägt in N'osm, goldenen Änchstabcn dic Wortc: „Wagensbcrg dcu 2«. Mai 1805." Am nnlern Endc befinden fich in Hochstickcrci dic Wappcnschildcr dcr fnrstlichcil Fa mili^ nmrahmt vom Pnrpnrmantel nnd Hcrmrlin^ vcrbrämnng, nber dcnfclbcu bcfiudcl fich die Fnrstcn lronc. Die Stickerei des Lappens ist ein Hicister stück zn nennen. Wie wir vernehmen, foll die Diret tion der Philharmonischen (Gesellschaft beabsichtigen, das prachtvolle Band dcr öffentlichen Bcsichtignng zngänglich zn machen, was N'ir jedenfalls nnscrcn Vcsern bekannt gcbcn wcrdcu. ^ ^ Vom schönsten Wcltcr bcaünstigt, unternahm drr „Vaibachcr Turnucrcin" gcslcru scincn projcttirlcu Allsflug über dcu Golovc znm grünen Bcrgc. Um halb ^' Uhr versammelten sich die Turner auf dem Solnmcrlnrnplllhc nnd zogen von dort, über 5)0 an dcr Zahl, zur Karlstädlcr ^inic hinaus, lä„gs dcs Glul'cr'schcn Kanals nach Hruschzc, sodann üdcr dcu Golooc uach Nuduil und auf dcr Untcrlraincr Hanpt-stras;c zun» grünen Bcrgc. Zahlreiche Marschülnin-gcn, die dcn ganzc» Wca hindnrch gemacht wnrdcn, brachten in dic Parthic dicßmal cinc ncnc Abwcchs. lnng nnd warcu zugleich geeignet, das Verlangen nach dem edlen Gcrstcusaftc zn cincm besonders lebhaften zn gestalten. Am grünen Äcigc angekommen, hullcn die Turner Gelegenheit, daosclbc vollständig z» ln'sl'icdigcll und sich c>» dcm, was ilüchc nnd Kttlcr l'ut, ;n rlslanl,rcn. Bald nach dlu>ncn imvio-U'sirtc. D>c Tuiilcr nnd dic nl'sigc» Oäslc n>arcn lu dcr hcilcislcu Stimmung und ersl späl am Adrud dachte die Gesellschaft a»'s Hcimqchc». Um »en» llhr kchilcn die Turner fröhlich in d,c Stadt zurück. — Grsteiu war das Gcrucht hicr verbreitet, dcr zweite Treffer dcr Kreditlose sci hicr gemacht worden. Da wir bis hcntc nichts wcitcr darüber gchort, fo hat sich das Gerücht offenbar nicht lm'tätigt. Gestern wnrde cinc, dcm ^ohnkntschcröehc-Weibe Avi iin ("asthofc „znm wilden Mann" gchö rigc Bodenkammer durch Voßrcißen dcr Thürc crbro chcu, uud dcrfclbcn ans ebenfalls erbrochenen: Kasten goldcne Ohrgehänge nnd Ringc im Mrthc von 52 fl. gcstohlcn. Als dicscs Dicbstahls dringend verdächtig, wnrde cinc vaeircnde ^iagd cingczogen. Gestern ^iachmittngs wnrdc cincr Besuchcnn auf dem ^. Platze ill dcr Menagerie ans ihrer Hand' lasche cin Portcniounaic mit 1 7 ft. dnrcl, einen dishcr nnbctanntcn Thäter gestohlen. — Am Samstag tani cin itnabc bci der Hcn° arbeit unlcr das Rad eines Hcnwagcns nnd wurde schwer verletzt in's ^rantcnhans gebracht. An dcr Ecke dcs ^3 Partasse Gebäudes verkauft währcuo der Markttage cinc alte Büncrin ans Idria, '»l'amens Anna Pctrizh, die Crzcngnisse drs Flcißeo ihrcr ^lichtt'!^, Clzcugnissc, wie mau sie sonst »nr bei l.oyl.lischc» >Vp<<5c,.,M.,dlel„ z„ suchen ncwl'hn! N'.n. ^>>r finden da spitzen von jl'dl', Bicitr, ,!,!d «icnichl-von einer Feillh^it, dic cin Seidenstoffllcid zn zieren verdienten. Zwifchenfätzc von gröberem nnd feinerem Zwirn, originell i» dcr Zeichnung, um fo gcwiffcr originell, wcil die jlingcn Bancrnmädchcn selbst dic selben erfinden. Der Vorralh, dcu dic Bäuerin fcil zubieten hat, ist nicht groß, und cs wäre daher dcn Damen zu rathen, baldiuöglichst ihre vorhabenden C'inlänfe an Spitzen zu bcwcrtstclligcn. Die Prcifc filld nngcmcin nicdrig. — )iach Vcrnchmnng dcs stcicrm. ^andcsauö« schnsfcs hat dic l. t. Stalthallcrci dic von dcr Gc-mcindc ^)lann bci Cilli angcfnchtc Abändcrnng dcr Namcnsbczcichnilng dicscr Gcmciudc in „Umgebung Cilli" bewilligt. — Hcrr Professor Dr. Oskar Schmidt wurde bci dcr am .W. u. M. stallgcsnndencn Wahl znm Rektor dcr l. l. Karl-Frauzcns-Uuiversiläl in Graz s^l' das Jahr 1.^^5/»23, W1, 1^/U>85, 3lll>, 2ütttt, ^75, >^02U, 306^, 18?,0, 701, ^001, N>5, 1781, 0!>0. Auf dicfc Scricn entfallen folgende größere Gewinne: Serie »87 Nummer «3 gcwiunt «5O.OV» ft., Scric 18^,0 Nnmmcr 66 gewinnt 4O.(XX) fi., Serie .",06^ Nnmmer i'I gewinnt 20.000 fl., Serie :;115 ^lnmmer ^ gewinnt 5>(XX) fl., Scric 18^0 Nummer 68 gewinnt 5)000 fl., Scric 18.'j0 Nummer 88 ge-winnt 2500 fl., Scric ^063 Nummer W «ewinnl 25i00 fl., Serie 975 Nummer 10 gcwiunt 1500 fl., Ser. 443 Nr. 5 gew. 1500 fl., Ser. 1830 Nr. 31 gcw. 1500 fl., Ecr. 887 Nr, 84, Ser. 1085 Nr. 41, Scr. :;1I5 Nr. 53 gew. je 1000 fl., Ser. 701 Nr. 10, Ser. 366 l Nr. 64, Scr. 696 Nr. 43, Scr 395 Nr. 37, Scr. 395 Nr, 56, Scr. 887 Nr. 76, Ser. 366k Nr. 57, Ser. 3115 Nr. 14, Scr. 887 Nr. 62, Scr. 887 Nr. 33, Scr. 3063 Nr. 12, Ser. 3063 Nr. 98, Scr. 395 Nr. 57, Ser. 1781 Nr. 19, Ser. 443 Nr. 58, Scr. 395 Nr. 6, Ser. 696 Nr. 25, Ser. 101 Nr. 65, Scr. 696 Nr. 33, Sei. 1085 Nr. 65, Ser. 3661 Nr. 27, Ser. 2588 Nr. 24, Ser. 701 Nr. 77, Scr. 2588 Nr. 11, Ser. 887 Nr. 14, Scr. 696 Nr. 65, Scr 975 Nr. 33, Scr. 887 Nr 91, Ser. 101 Nr. 77, Scr. 443 Nr. 14, Ser. 3115 Nr. 82, Scr, 4029 Nr. 22, Ser. 4029 Nr. 73, Ser. 2588 Nr. 90, Scr. 443 Nr. 71, Scr. 2923 Nr. 68, Scr. 2588 Nr. 52 gewinnen je 400 fl — Vei der staltgehahten 421. und 422. Ver« losuna, der altcn Slaalsschuld wurden die beiden örricn Nr. 276 und Nr. 275 gezogen. — Vri der 22. Vcilosunq der Serien drs ^otto-AnlchenS vom 4 März 1854 wurden gezogen: Serie Nr. 652, 2716, 1737, 20Z4, 2519, 2652, 347,3142,2430, 71, 815, 775, 1885, 15,3, 3059, 3285, 3206, 124, 3898, 3349. Urucstc Nachrichten nnd Telegramm. Trieft, 1. Juli. Nachrichten aus Alcxandrien znfolgc sind gestern daselbst 237 Personen, davon 197 an dcr Cholcra, in Cairo 337, davon 136 au dcr ^holcra, gcslorbru. Bou Alexandrien ist am 27. dcr ^loyddampfcr „Progresso" mit 127, am 28. dcr Dampfer „America" und „Brindisi", ersterer mit 188, lctzlcrcr mit 53 Passagieren abgegangen. Assram, 1. Juli. (N. Fr. Pr.) Die hiesigen offiziösen Blätter erklären sich ermächtigt, das Gerücht von einer Vereinigung dcr Hoftauzleieu als gänzlich unbegründet zn bezeichnen. ^ Ferner wird in offi« zicllcr Weise dcmcntirt, daß in dcn Beziehungen ilroatienS zn Ungarn und zn dcm Gesainmlstaate dnrch dic ncncftc Ministcrtrisis irgcnd welche Aenderung eingetreten sci. Hoftanzlcr v. Maznranic bleibt auf seinem Posten. Pest, 1. Inli. (N. Fr. Pr.) Dcr Hoflanzler v. Majlalh, dcn einige Wiener Vlätler anch einen AliSflua „ach Pcst, nicht liloß auf scin Gut machen lasse», >s< zlll Sllilldc lwch „ichl l)ier angclommcn. ..Pcsli Hirnol" bcfmworlct heule die Vcrcinignng dcr Hoftanzlcicn. Dresden, 1. Juli. Das „Drcsdn. Iour." dcmentlrl die MuucMnchrWcn, daß Sachsen wcgrn dynastischer Bcziehuna.cn den Handelsvertrag mit Äa> lien zurückweise. 6inc nach Berlin crgangcnc säch^ fische Depesche erörtere eingehend uud nuerteuue voll' släudig die Wichtigkeit dcr matcricllcn ^ragc; einc befriedigende ^ösnng derselben fei jcdoch nnr herbeizuführen ohnc Verbindnng mit dcr politischen ^rage, dcrcn gefliffcntlichc Voranstcllung dic Erledigung dcr luatcriellen ^ragc crfchwcrc und verzögere. Verlin, I. Inli. Dcr „Slaatsanzcigcr" publi- . zirt die vou Hcrrll Bismarck auf Befehl des Königs zur Zeit angefertigte Anfzrichnuna über dic Unterredung mit dein Herzoge von Angustcnburg vom 1. Scplcmbcr 1864: Herr vou Bismarck rntwickcltc die /Vliidfi'lllMll Preußens. Dcr Erbprinz nmchtc in allen PunUcn Schwicrißtrücn; das von Prcnhcn georderte :'lufsichtsrecht übcr dcii ^iaual sei uuflal. ^andcöab' lrllungcn an Prcnßcn vor dcm Landtage schwer zu verantworten; jedenfalls müßtrn dicfclbrn genug, genau begrenzt nnd vorher annehmbare Grenzen dcr Hcrzogthümcr gesichert scin. Dcr Erbprinz bezeichnete dic ^imc dcr Gjcnucr Bncht. Betreffend die Militär-loiwclttion, so sci dic ^ol'urgrl- zu writgehend, sciner-scils wnrcn Abänderungen erwünscht. Schimpfliche Bedingungen, wic eine audcic Greuze als die Gjcnuer Bucht, Uebernahme dcr ztricgstostcn,^llndcsabtrclnnnen scicn unannehmbar. Dic Hcrzoglhümcr hüttcu Prcußeu nicht gcrnfcn, Dcr dcutschc Bund ohnr Prcnßcn hätlc dic Hcrzogthümcr lcichtcr und untcr minder lästigen Bcdlngnngcn befreit. Dcr Erbprinz fragte, oli über dic ihm zu uiachcudcu Fnmuthungcn eine Einigung mit Ocslcrrcich erzielt worden sci. Hcrr v. Bismarck r>crncinlc dicS, indem rr hinzufügte, die pscichischen Forderungen würden unter allen Umständen ausreche erhalten; cr hoffe eine Vcrstandiguug mit Oesterreich. Dcr Erbprinz wollte leine Zusage machen, deren Genehmigung dnrch die Stände nicht sicher sei, und erklärte schließlich, er wollc dic Sache in Dolzig überlegen. Herr v, Vismarck rcsumirt deu Gcsammt-eindruck der Unterredung: der Erbprinz betrachte HO» Preußen nicht mit dankbaren Gefühlen, sondern als unwillkommenen Mahner, zn dessen möglichst unvollständiger Befriedigung er bereit sei, den Vcistaud der Stände und Oesterreichs aufzubieten. Nom, 30. Iuui. Das „Giorn. di Roma" bestätigt, daß die Unterhandlungen (mit Vcgczzi) in Folge des aus freiem Antriebe erlassenen Schreibens des Papstes an dcn König Viktor Emmanuel bcgouncn wurden. Das „Giorualc" sagt: Bei der ersten Ncisc Be-gczzi's hoffte der Papst, daß die Verhandlungen einen glücklichen Ansgang nehmen würden; bei seiner zweiten Reise jedoch brachte Vcgczzi verschiedene Bcrhandlnngs-grundlagen mit, welche die gewünschte Ncbcrcinstim-muug uuniöglich finden ließen. Das „Giorualc" erklärt endlich, der Papst glaube seine Pflicht gethan zu habcu, indem er alles versuchte, was uutcr dcn vorhandcucn Nmstäudcu möglich war. Markt- und Geschäftsbericht. Vaibach, 1. Juli. Auf dem heutigen Markte sind erschienen: 2 Wagen mit Getreide, 6 Wagen mit Heu (110 Ztr. 10 Pfd.), 84 Wagen und 10 Schiffe (50 Klafter) mit Holz. (Wochenmarkt - Preise.) Wcizeu pr. Metzen fl. 2.80 (Magazins-Preis fl. 4.—); Korn fl. —.— (Mgz. Pr. st. 2.04); Gerste si. -.—(Mgz.Pr. fl.2.29); Hafer fl. —.—(Mqz.Pr. fl. 1.95); Halbfrucht fl. —.— (Mgz. Pr.fl. 2.02); Heiden st. 3,0 (Mgz. Pr.fl. 3.15); Hirse ft. 3.- (Mgz.Pr. fl.2.06); Kutunitz fl. —.-(Mgz. Pr. ft. 2.70); Erdäpfel ft. 1.80 (Mgz. Pr. ft.-.-); Linsen ft. 4.- (Mgz. Pr. fi. —.—); Erbsen fl. 3.70 (Mgz. Pr. ft. —.—); Fisolen fl. 3.75 (Mgz. Pr. ft.—.—); Niudsschmalz pr. Pfd. kr. 50, Schweineschmalz kr. 44; Speck, frisch lr. 34, detto geräuchert tr. 44; Butter kr. 45; Eier pr. Stück tr. I z; Milch (ordinär) pr. Maß tr. 10; Rindfleisch pr. Pfund tr. 18—20, Kalbfleisch tr. 10, Schweinefleisch lr. 22, Schöpsenfleisch tr. 11; Hähndcl pr. Stück tr. 23, Tanbcn lr. 12; Hcu pr. Ztr. fi. 1.30, Stroh kr. —; Holz, hartes 30", pr. Klafter ft. 8.50, dctto weiches fl. 0.50; Wein (Mgj. Pr.) rother pr. Eimer 13 fl., weißer 14 ft. Ergebniß der Tammluttgeu für das z», errichtende Kinderspital. (Veröffentlicht durch das konstituirte prov. Damen-Comit6.) (Fortsetzung,) Einmalige Spende. Iährl. ft. lr. ft. kr. Ungenannter ...... 5 —-------- Ungenannte........ 2 —--------- Frau Maria Zhub er ... 3 — — -> N. N.......... — 10-------- Frau Amalia Wilhcr . . . 5 —-------- fl. kr. ft. lr. Herr Franz Klemens . . . 3 — — — Herr Mataiz...... 2 — _____ Herr Klcmenzhizh . . . . I —--------- Frau Rudolph . . 5 —_____ F. F. ... . . . . ' 5- _____ Frau Schustcrtschilsch . . 5 —_____ Frau Apolouia Debevcc . . 2 —_____ Herr Johann Zittcrcr . . . 3 —_____ Frau Martinz..... Z ^______ Mehrere Ungcuamilc in der Kralau 5 20-------- Hclr I. Dcu . 1 — __ ^. M. R......... 2_________ Stadt Nr. 221 . . .' .' ' .' , .______ Frau Julie T schelesch u ig . 1 —_____ Frau M. Äaucr..... 2_________ Frau i/copoldinc Valcnla . . 5 __ __ — Hcrr Witte nz ....' 5—_____ Ungenannter....... 4_________ Frau ionise von Kaiser . . 20_________ Frau Emilie Gasparini . . 1 —_____ Summa 91 30 — — Summa des letzten Ausweises . 3363 79 283 20 und 0 Sllbcrthalcr. Hanptsummc 3455 9 283 20 und 0 Silberlhaler. 2 vollständige Betten, 2 Polster, 1 Matratze, Noß-haare für eiue Matratze und 2 Slrohsä'ckc. _______ (Fortschnng folgt.) Verantwortlicher Redakteur: Igna; v. Klcinmayr. Druck und Verlag von Igna; v. Klrinmayr ö< Fcdor Vamber«, in ^aibach. <5rcmden'Äl».n'lge Htavt Wien. Ti, Herren : Nyn^ham-Halll'r a»< . England. — Vum v»» Vrünn. — C'ngl.illk,!', G>-trcisebändlcr, Vl» .ssaiiifchc». — v. Toilelll,' vc>n Trieft — Äai'cn Äpi»Mllü. GiiM'tsihel. von Glünhof. — .Nuschitsch von 3l,ff>'>t!).U, Elephant. Die Herren: Schumacher »mb Richter, Kauiltut,, vr» Willl, — Fischer. Ingenicnr. von Oraz, — üurlllusi vl'» Tncst — Hlü». HaN' dtlSmann. urn H.inischa. — Doburr, Wtrls-Ti-r,lt»i-. von Hof, ^ Llranlhly. Hoirelsm.ii!!,, von Idrio (1275—2) Nr. 1931. Grcklltivc Feilbietung. Von dem k. k. Vezirköamte Gullfclc>' alS Gericht, wird yi^mü bekaiiut gemacht 1 Es sei über ras Äosnckrn der Frau« ziska I!>ssci,lc> von Neustadll. gegrn Io> dann Wilier von Naklo wegen, ans dem Zabluu^aufti^e >.'om 39 Scrtsml'sr 1864, Z 3545, säniloigsr 2W fi, ö, W, c. «l. stliglrnug ecr. dem ^'rhirrn sssböriq?!', im Grunbl'uckc drr Hcrlschaft P! jc>H >ul' Nrd-Nr. 490 vorkommsndti, Hlil'rralllät im gtrichlUch erhodrnln Sä'äßnngswcrtl'c uon 800 fi. öst, W. gerr-illi,ict. nnd zur Vornabme derselben d,c lkssuliven Feill'iclUtlgS.TagsahnngsN auf ren 1. August. 1. September und 3 Okl ob er 1865. jedesmal Vormittags um 9 Ubr. in der AmtSkanzlci m die ^i^italionSbeoiuglusst lönl-.cn bei oirsem Gerichte inden gewobn» lickcn AmMuudcn eiugesel'cn werden. K. k. Bezirksamt Gurlfllo, als Gericht, am 6. Mai 1865. (1296—2) Ajucht mirll eine Wohnung, bestehend nus 7 Iimmern snmmt Jugehör. Mnrkt-Änteige. A. JKii4»S»loe!a. Arljlllllllnchci' M5 ckMj, einpfichlt dem hohen Adel und dem ?. 'l'. Publikum sciu reich sortirtcs ^agcr aller Gattungen Herren-, Damc,,-uud Kinderschuh,TÜaaren <» ^> »^ und <" ll>.'lull zu dcn billigsten Preisen zur geneigten Abnahme. Abnehmer <» lll-<», erhalten bcson-dcre Äcgünstignllg von ', Duzend angefangen, Äcstclllingcll cl'li'il werden genau nach Augabc dci Form und des Maßes schnell und gcuau effcktuirt und ans das Solideste ausgefertigt. (5s bittet um geneigten Zuspruch achtungsvoll .5. «5»»<»«Hzu«^,. I ahrmar ttp latz Nr. 14. (1309—1) Cocons zum Abspinnen werden zu kaufen ^c sucht. Mhcrc Anfrage im Schlossc zu Flödnig oder im Varou ^ az ar i n i'schcn Hcnlsc in ^aibach, Hcrrcugassc ^ir. 2<)h. (1^0«-1) Grosse Menagerie! Ist biS Mittwoch den 5. d. M, dem geehrten p. 's. Pndlilnni izur Schau anegeste'llt. Hauptfiltleinngeu finden jeden ^lachlniltag nni 5» und 7 Uhr Statt, Preise: Erster Platz 20 fr,, zweiter Platz 10 lr. Tci meine Menagerie schcnöwcrth u>'d llhr-rr!ch ist, namenllich fllr die Hchn1lnc;cnd, so vrsnche »6> die Herren i!chr^'r und Lehrerinnen, mciuc Menagerie gegen ermäßigten Eintrittspreis ;n besuchen. Ergcbcnst S, Otto'« WUue. tsiue Köchin wird daselbst cmch gesucht nnd zugleich anfqc-nommcn ans Reisen, dic kindcrloo nnd etwa -^ oder 2» Jahr alt ist. CliEFS-irtEUVliE DK TOILETTE! Palnmiliciil au Kaiserlichen, kflniirli« Iwn und Filrstliclion llöiVn! Ausgezeichnet rlun-fi Privilegien, Patente und Medaillen! fiSffij KRONEN - GEIST <&M$JäS (Quintessenz d'Eau de Cologne) -<)rjj;-'"™:J0 Von hervorragender Qualität — nicht nur als köstliches llineh- und Waschwasser, sondern auch nU ein herrliches medikamentöses IJntcrstiit/.int^sitMttr-1, welches die Lebensgeister ermuntert und stärkt. ]?I. v il. ]> r. II O Ml € If A It U WS Hrtiiftter-Mtoire /r /in- Ver5cli(iiieniiij,r iiikI VerlieHseruii1^ dt-s Teints iiml (>i'|)rsiht Wfti'U ülle.jf^ , ll.iiiluiiriiiiilicilüii, sowie, mit grosser Krs[irii,'sslielikcil zu Kil<|(>|'ll jeilt.T Alt \ 'kÜAli'sk'rt-^ «eci^iicl rz in versißgcllon Uri^'inal-I'iie.kchen a (2 \kr. ~ ^J^^^^ |M)| Veget. Haarfärbemittel ^Ä^'(siomp!«lM in'Kliii mil Hüi-slcii und Schalen i'i ö Kl. ösl. W.) XgftBCz/^ Als vollkommen zwecken tsprnchond un«l dtirrhaus ini s c,)i ii d- ii'li iiiicrkaniil, nrn die Kuj>f- und Harthnarc, nowie die Augenbrauen in :tllen heliflii^i-n Sclinlliruu^cu ilnufTiid zu larhen, Professor Dr. LINDES' Yeget. Ktaiiscii-Pfiniaile (>r!iö)it ileii üianz und dio Klastiziliil der ILrnc, und ninnnt sich ^leiclizeiti^ /um Kcxlhal-ten der Silicilcl; — in Oriyinidstiickcn ä .^0 Nkr. ~ /^^\ th\ ßeriHfjiiier's LÄJ Kräuter - Wurzel - lluarfil \^Ä)y in, l'ür län. s Wn äc.Ii mi 11 f> | sclli.sl für die /.»rlx-slc Haul von Damen tin.l Kindern nn^oIcKonUidisl ompolilcn: — a Orijjinal-F^ickclicn '.'3 Nkr. ~ f^^ Dr. Härtung'B J85w *" li i" «'s r i n «1«? 11 • O c»l /^^Si^jN /^cto^\ /,,,. CoriKi'i'vinniK «»«I VorscliorM-rutii,' <]