^. Mittwch, 3. Ium 1896. IWgaug 115. kaibacher Die «ilatb, Ze!>,» elscheli« tässllch, mit Nusiiahme der Vonn» und Feiertage, Die Admlnlftrailo» bcftubet stcy Il>nllrel«vlay N>. 2, die Nednriion Vahndojga^ Nr, 15», Eprechstunben der Rebactill« von 8 b<« ll Udr vorm«lag», Unlr«mltei»l Erlese weibsn »lcht angenommen, Manuscript? »icht zurückgestellt. U°''lhslt N) ^ 3rohnlcichnams Festes wegen erscheint s^^uuner am Freitag deu 5. Juni. ^ Amtlicher Theil. ^chs.!' ""d f. Apostolische Majestät haben mit vom 24. Mai d. I. dem I^ll ck "^ '"' Herzogthume Salzburg Dr. Albert ^ Ait m^^" Orden der eisernen Krone dritter ^ttM°chsicht der Taxe allergnädigst zu ver- D^r"Ü? k- Apostolische Majestät haben mit Mtich , Entschließung vom 27. Mai d. I. dem »I "!? ^'enz Stefan Ritter von Falser ^>ht be. Mralter eines Landesgerichtsrathes mii ' ^axen allergnädigft zn verleihen geruht. Gleispach m. p. > ^eiss^ , """^—"^ !?°hster ^ k. Apostolische Majestät haben mit ^«ü,^ Entschließung vom 27. Mai d. I. die !,'Kli Außerordentlicher Universitäts-Professoren Mn. Flvatdocenten Dr. Gustav Lott und ,',?1^".racel M außerordentlichen Professoren l^blltt«, Vc " " Wien, und zwar den ersteren ^tolo5 Gautsch m. p. » ^ ^ —-------------- Aitze/^ k. Apostolische Majestät haben mit ^"^5"lchließui!g vom 25. Mai d. I. dem lv^ i>,?"brvorsteher in Kleinkirchheim Johann W li^ "Erkennung seines vieljährigen, Pflicht« X an '^"blichen Wirkens das goldene Ver« ""ergnädigst zu verleihen geruht. Dufter "!^ ^ Apostolische Majestät haben mit l> «n ^"lchließung vom 11. Mai d. I. dem »^"Mädchen-Volks, und Bürgerschule in^ ^ zu ?'^enk das goldene Verdienstkreuz aller-! > ^ ""lklhen geruht. «s/er^b k. Apostolische Majestät haben mit ^ '^ ^flchließllng vom 16. Mai d. I. dem A'7 lg,,j^urqerschlillehrer in Graslih ulld ge-l ^'^Schulinspecior Johann Hille das ^. "Ulreuz allergnädigst zu verleihen geruht. Der Handelsminister hat die Postsecretäre Richard Hos er, Alfred Freiherrn von Fries, Dr. Karl Mießl Ritler von Zeileissen, Friedrich Diehl, Dr. Franz Glaeser, Adalbert Ritter von Stibral und Dr. Heinrich Ritter von Kamler, ferner die Postcommissäre Dr. Johann Mon schein und Dr. Adolf Pachner von Eggen st orf zu Mi-nisterial-Vicesecretären im Handelsministerium ernannt. Der Iustizminister hat den Bezirksrichter in Ober. bürg Dr. Victor Wagner zum Rathösecretür beim Kreisgerichte in Cilli ernannt und den Bezirksrichter für Tschermmbl Dr. Josef Fraidl nach Oberburg versetzt. Nichtamtlicher Theil. Die Ansprache Seiner Majestät des Kaisers an die Delegationen. Die Allerhöchste Ansprache an die Delegationen lautete wie folgt: Die Versicherungen treuer Ergebenheit, die Ste Mir soeben ausgesprochen haben, nehme Ich mit aufrichtigstem Danke entgegen und gedenke mit Rührung der Meinem Herzen besonders wohlthuenden Beweise unerschütterlicher Treue und Anhänglichkeit, die Mir aus Anlass des schweren Verlustes, der Mich und Mein Haus jüngst betroffen hat, entgegengebracht wurden. Es gereicht Mir zur Genugthuung, neuerdings betonen zu können, dass unsere Beziehungen zu allen Mächten die freundschaftlichsten geblieben sind. Die Mir in fo warmen Worten zum Ausdruck gebrachten Glück« wünsche der fremden Souveräne und Staatschefs aus Anlass der Millenniumsfeier Meines ungarischen Königreiches sind ein neuer Beweis dafür. Das feste und zielbewufste Auftreten des Drei« Hundes in allen wichtigen, das europäische Interesse tangierenden Fragen hat viel dazu beigetragen, dass der europäische Friede, trotz mancher im vergangenen Jahre im Orient aufgetauchter beunruhigenderSymptome, nicht gestört wurde. ^ . . ^. Die von Meiner Regierung im engen Em« ' Verständnisse mit Unseren bewährten Bundesgenossen diesfalls entfalteten Bemühungen erfreuten sich der sympathischen Mitwirkung aller Großmächte S,e förderten speciell in Bezug auf dle Erhaltung des 8wtu« !qua auf der Balkan-Halbinsel eine EimnüthiaM zutage, deren zu erhoffende Fortdauer die friedlich Entwicklung der internationalen Beziehungen gewärtigen lässt. Nicht minder wichtig für die Consolibierung diefes Zustandes erscheint die nunmehr erfolgte Anerkennung des Fürsten von Bulgarien durch die suzeräne Macht. Mit warmer Theilnahme verfolgen wir die Er« eignisse auf dem afrikanifchen Kriegsschauplatze, wo die Armee unseres treuen Bundesgenossen im schweren Kampfe mit einem an Zahl weit überlegenen Gegner die Ehre der italienischen Fahne hochgehalten hat. Mit wahrer Befriedigung sehen wir im Lause dieses Jahres dem Abschlüsse der beim Eisernen Thore durchgefühlten Donau - Regulierungsarbeiten entgegen, welche durch den Berliner Vertrag Oesterreich-Ungarn übertragen wurden. Ich hoffe, dass dieses nunmehr vollbrachte Werk einen wohlthätigen Einfluss auf die Entwicklung des Handels und Verkehrs haben wird, der Meine Regierung, wie Sie aus den Ihnen unter« breiteten Vorlagen ersehen werden, überall die thunlichste Unterstützung angedeihen lässt. ! Meine Kriegsverwaltung hat unter voller Berück« sichtigung der wirtschaftlichen und finanziellen Lage der Monarchie ihre Mehrforderung in dei; Grenzen der Vorjahre gehalten. Mit den vermehrten Mitteln soll die Ausgestaltung der Organisation und Ausrüstung des Heeres und der Kriegsmarine programmgemäß fortgesetzt werden. Die Tntwicklung aller Verhältnisse in Bosnien und der Hercegovina ist eine vollkommen normale, und werden diese Länder auch im Jahre 1897 in der Lage sein, die Bedürfnisse ihrer Verwaltung aus eigenen Mitteln zu decken. Ueberzeugt, dass Sie nun an die Erfüllung der Ihnen obliegenden Aufgaben mit patriotischem Pflicht« eifer herantreten werden, wünsche Ich Ihren Arbeiten den besten Erfolg und heiße Sie herzlichst willkommen. ch » ch Das Fremdenblalt knüpft an die Allerhöchste An« fprache folgende Betrachtung: Die Ansprache des Kaisers an die Delegationen gedenkt der wichtigsten Vorgänge des Jahres, das zwischen der letzten Delegations-Session und der nunmehr beginnenden liegt, zunächst des er» schulternden Trauerfalls im Kaiserhause und der Mil« lenniumsfeier in Ungarn — zweier Ereignisfe, deren Echo den Monarchen neuerdings erkennen ließ, wie innig sich seine Völker mit ihm verbunden suhlen und wie freundschaftlich die Beziehungen unserer Monarchie zu allen Mächten sind. Der Rückblick, der auf die ^ 5 Feuilleton. " ^ Fanf öes Schicksals. . woman von E. Wild. '3 lag :„ ^ N'Iortschuna. ^"idluck bem. forschenden Blick des Notars, v eg j ' welcher Rosalie beunruhigte. Sie .l. ' der alte Meinhard hatte ihr nie recht k bitt "^ wohl nicht gewagt, meinen Gatten um ^ ez s' ^"setzte sie kW. «Wir wussten auch um ihn stand.' 'l'4 l Veri^""e der Arzt seiue Untersuchung be< Vd »Au»,. Z """ nicht so schwer, wie er an- '^ ^orba,! h"te. Es war sogar begründete '«> ^" der m ' ^" Vauqmer am Leben zu er- V?^w « ""bete transportfähig war, so j<'lt l/. esse; wohl am besten, ihn in eine «.>ord^"gw, Er nahm es auf sich. das ^ V't wa,."'«""d da auch indessen der Diener <'>^'"ehr l'> ^ Frau Strittberg keine Ver. < l>X dai''>9er zu verweilen. <' ^ k'8e "nrg^ilgene halte sie heftig erregt , . tz^ "^" Zweck ihres Kommens vergessen ^ ^ ^" Hinlege dachte sie wieder an ^chttt°^ ^ginnen, jetzt, da ihre letzte Hoff- MiTeinem bitteren Lächeln sah sie sich in dem eleganten ^""^Solange war sie hier die Herrin gewesen. Wie lanae aber würde sie es jetzt noch ble,ben? Sie fuhr zornig auf. als Dora eintrat. «Was willst du von mir?. herrschte sie die Tochter ^""«Mama, ich hörte soeben eine Nachricht die ich nicht so recht glauben kanu. Dieselbe bewfft Felix «Ich'weiß, ich weiß, aber lafs mich in Ruhe! Mein Kopf schmerzt mich zum Zerspringen!. Die sorgengcqnälte Frau legte beide Hände vor das Gesicht; aber Dora gieng mcht. .Mama. sagte sie zögernd, «m den Dienstboten-räumen sitzt ein Mann, der erzählt, dass er der Bruder deines Vaters sei. Er ist jedenfalls berauscht und redet allerhand tolles Zeug zusammen. Das darf aber doch nicht geduldet werden!» ^. .... .... .., , ' Frau Strittberg ließ d,e Hände sinken und starrte ihre Tochter wie geilteönbwchnd an. «Dora, was sprichst du da?, kam es endlich klanglos von ihren Lippen. «Das ist nicht möglich, das kann nicht sein!» . ^. . ^ , < «Doch, doch, Mama! Bitte, komm und mache der Sache ein Ende!. Frau Strittberg erhob sich mühsam von ihrem Sitz. Es war ihr, als versagten ihr die Glieder den Dienst, War sie schon gekommen, die Stunde der Ver« geltung und damit der Schmach — endloser Schmach und Schande? Wie ein Taumel erfasste die sonst so selbst« beherrschte Frau der Gedanke an die Gefahr. Einer Trunkenen gleich wankte sie jetzt dem Ausgange zu; an der Thür erst richtete sie sich gewaltsam empor. «Nein, bleibe hier!» sagte sie zu Dora, die ihr folgen wollte. Langsam gieng sie hinaus, hinüber nach den Dienerzimmern die im Hoftracte lagen. Schon im Corridor hörte sie die laute Stimme Florians. Ein heißer Zorn stammte in ihr auf. Sie stürzte volwärts und riss mit jähem Ruck die Thür auf. «Was geht hier vor?» rief Frau Strittberg mit lauter Stimme. Der alte Trunkenbold war sofort verstummt. Die Augen der Dienerschaft starrten die Herrin halb bestürzt, halb neugierig au. Rosalie fühlte es, das war nicht mehr der gewohnte Respect. Der Alte hatte geplaudert und alles verrathen. «Schasst diesen trunkenen Vagabunden fort!», herrschte sie die Leute an. »Wie lpt man es wagen können, einem solchen Menschen Einlajs zn gewähren?» «Oho, ich habe ein Recht, hier zu sein!« rief der Trunkene, mit der Faust auf denTijch schlagend. «Wagen Sie es nur, mich hinausschaffen zu lassen, Madame! Ich gehe dann sofort zu Ihrem Mann!» Rosalie war einer Ohnmacht nahe; es flimmerte ihr vor den Augen; nur mühsam hielt sie sich noch aufrecht. lssortkhung solgt.) Laibacher Zeitung Nr. 126. 1070 3 IB> Politischen Geschehnisse geworfen wird, zeigt uns die fortdauernde Kraft und Festigkeit des Dreibundes, und für die Wärme des zwischen den Verbündeten herrschcn« den Verhältnisses sprechen die herzlichen Worte, die Italien und der Tapferkeit seines in Afrika kämpfenden Heeres gewidmet sind. Neben dieser bedeutungsvollen Sympathiekundgebung wird besondere Beachtung der Hinweis auf das enge Einverständnis mit unseren Bundesgenossen finden, in dem wir während der orientalischen Wirren vorgiengen, und der Hinweis auf die sympathische Mitwirkung aller Großmächte, sowie auf ihre Einmüthigkrit, betreffend die Erhaltung des status qua auf der Balkanhalbinsel, wo sich die Zustände seither durch die Anerkennung des Fürsten Ferdinand consolidiert haben. Die Ansprache ist durchweht von einem Geiste kraftvoller Friedensliebe und fester Hoffnung auf die Erhaltung des Friedens.____ Politische Uebersicht. Laib ach, 2. Juni. Der Heeresausschuss der ungarischen Delegation wird, wie die «Bud, Corr.» meldet, seiue erste Sitzung am 5. d. M. halten. Der Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten und der Marine - Ausschuss werden am 11. d. M. zusammentreten. Der Budgetausschuss der Delegation des österreichischen Reichsrathes wird am 9. d.M. den Voranschlag des Ministeriums des Aeußern in Verhandlung ziehen. Der niederösterreichische Landtag wird sich zwischen dem 1. uud 3. Juli versammeln. Die kurze außerordentliche Session ist, wie bekannt, zur Erledigung der Landtags-Wahlreform bestimmt. Die italienische Kammer beschloss gestern mit allen gegen die Stimmen eines Theiles der äußersteu Linken, die Ermächtigung zur Verfolgung Naratieris zu ertheilen, nachdem der Kriegsminister gegenüber mehreren Rednern, welche verlangten, dafs die Anklage auf alle ausgedehut werde, die die politische Verantwortlichkeit treffe, demnach auf das gesammte frühere Ministerium, erklärt hatte, die bisherige Uutersuchung habe keinerlei'weitere Verantwortlichkeit ergeben; falls eine solche sich im Laufe des Processes herausstellen sollte, werde das Cabinet seine Pflicht erfüllen. Der «P. C.» schreibt man aus Paris, 30. Mai: Die Annexion der Insel Madagaskar ist unzweifelhaft eine markante Action des neucn Cabinets, die in den politischen Kreisen Frankreichs wie in der diploma» tischen Welt umso lebhafteres Interesse hervorruft, als man mit Ausnahme eines sehr eng gezogenen Kreises von Eingeweihten dieses Ereignis znm mindesten jetzt noch nicht erwartet hatte. In Frankreich muss das Vorgehen der Regierung in mehr als einer Beziehung Befriedigung hervorrnfen. Zu der Bedeutung, welche der Einverleibung der großen afrikanischen Insel in das Colonialgebiet der Republik zukommt, gesellt sich die Genugthuung über die Entschlossenheit, mit welcher das Cabinet gewisse internationale Schwierigkeiten, die sich aus ßder bisherigen Formulierung der Stellung Frankreichs auf Madagaskar ergaben, beseitigt hat. Durch die Erklärung Madagaskars als französische Colonie ist eine klare Situation geschaffen, indem die früheren, von der Königin Nanavalo unterzeichneten Verträge mit europäischen Mächteu damit als aufgehoben erscheinen. Das neue Miuisterium sah sich zu diesem Schritte gedrängt, da das vom früheren Minister des Aeußern, Herrn Bert Helot, mit Bezug auf Madagaskar geschaffene Zwittersystem sich als undurchführbar erwieseu hatte. In der inneren Verwaltung der großen Insel wird durch deren Annexion nichts geändert, und die Königin wird ihre bisherige Stellung, allerdings unter französischer Controle und Oberleitung, behalten. Was die internationale Stellung Madagaskars betrifft, wird es natürlich Sache der Regierung sein, ihren Standpunkt auf dem Boden der Rechte, die ihr durch die Annexion der Insel zufallen, allen etwaigen Reclamationen gegenüber zur Geltung zu bringen. Eine ausVelgrad zugehende Meldung bezeichnet die in einem radicalen Organ («Osvit») aufgetaucht und von dort in einen Theil der auswärtigen Presse übergegangene Nachricht, dass König Alexander beschlossen habe, die reactivierte Verfassung von 1869 aufzuheben, als eine tendenziöse Erfindung. Man ver^ sichere an competenter Stelle, dass der Monarch einen solchen Schritt absolut nicht ins Auge gefasst habe. Die Affaire des rumänischen Metropolit-Primas erscheint abgeschlossen. Wie man aus Bukarest meldet, erschien derselbe am 1. Juni bei der heiligen Synode, welche, nachdem sie ihn gehört, das Urtheil über ihn fällte. Nach demselben wird gegen dm Metropoliten wegen Einführung ketzerischer Neuerungen in die Liturgie, wegen Anmaßung der höchsten kirchlichen Gewalt an Ort uud Stelle der Synode und verschiedene anderer Vergehen inbetreff der pecuniären Ausbeutung Wner kirchlichen Würden die Degradicrung vou allen Wnen kirchlichen Würdm ausgesprochen. Writers verfügt w ip« ^/ ^ d" Metropolit als einfacher Mönch Äu 7awnk i° ^ zukehre, in welches er bei seiner ""»rahme m den Orden eintrat. Die Nachrichten, welche aus Kreta vorliegen, melden die Entsetzung von Vamos, wo bekanntlich eine Abtheilung türkischer Truppen vml den Aufständischen eingeschlossen war. Es scheint dabei sehr blutig hergegangen zu sein. Im übrigen ist eine Ausbreitung des Aufstandes nicht ersichtlich, und in den Städten an der Küste herrscht Ruhe. Letzteres ist offenbar den europäischen Kriegsschiffen zu danken. Die völlige Niederwerfung des Aufstandes wird wohl mit Hilfe der türkischen Truppenverstärknngen gelingen, doch dürfte die europäische Diplomatie dafür sorgeu, dass man in Constantinopel auch deu berechtigten Beschwerden und Forderungen der Kretenser Rechnung trage. Der österreichisch-ungarische Botschafter Freiherr v. Calice, welcher am 30. Mai mit dem türkischen Minister des Aeußern, der ihm einen Besuch machte, bezüglich der Lage auf Kreta eine Unterredung hatt?, machte denfelben darauf aufmerksam, dass die Intervention der Consuln auf Kreta nur dann von Erfolg begleitet sein könnte, wenn der Vali von Kreta vorher entsprechende Instructions erhielte. Die diesbezüglichen Befehle wurden in Mdiz vorbereitet, als die Meldung eintraf, dass Abdullah Pascha, von Salonich ankommend, sofort von seinen vier Bataillonen zwei gegen Vamos dirigierte, welche die eingeschlossene Garnison befreiten. Auch Enomes wurde entfeht. Aus Japan kommt die Meldung von einer Ministerlrise. Der Minister der auswärtigen An^ gelegenhtiten, Mutsu, hat krankheitshalber seine Demission gegeben. Mit der Leitung der auswärtigen Augclegenheiten wurde Unterrichtsminister Smonji betraut. Wie Reuters Office aus Prätoria berichtet, erklären fowohl Präsident Krüger wie Staatssecretär Leyds, dass der bekannte Artikel Forts im «Nineteenth-Century» voller Unwahrheiten sei. Namentlich Präsident Krüger stellt die Existenz einer geheimen oder anderen Abmachung mit dem Deutschen Reiche durchaus in Abrede. Die Republik werde keinerlei Einmischung duldeu, weder von Seite des Deutschen Reiches noch irgend einer anderen Macht. Wenn der Artikel die Beweggründe Sir Cecil Rhodes' für die Unterstützung Jamesons richtig schildere, so würde Rhodes mehr Bestrafung verdienen als diejenigen, die den Raubzug ausgeführt habeu. Tagesneuigleiten. — (Die Millenniums - Ausstellung.) Seine Majestät der Kaiser besuchte am 30. v. Mtl. nachmi.tags die Thierausstellung. Zum Empfange des Monarchen, der in Begleitung des General-Adjutanten Grasen Paar erschien, fanden sich Nckerbauminister Daranyi, Handelsminister Daniel, Kultusminister WlassicS, der Minister des Innern Perczel, Reichs«Finanz-mnnftcr v. Callay und Reichs» Kriegsminister Edler von Krieghammer, der Präsident des Abgeordnetenhauses u. Szilagyi, der Präsident der österreichischen Delegation Freiherr v. Chlumeclu, der Präsident der ungarisch-n Delegation Koloman Szell, Corpscommandant Fürst Loblowitz und viele andere Notabilitäten ein. Seine Majestät, welcher von den Anw.senden mit begeisterten Eljenrusen begrüßt wurde, besichtigte die Ausstellung sehr eingehend und gab während des nahezu dritthalbstündigen Rundganges seiner Anerkennung und Zufriedenheit wiederholt Ausdruck. Der Monarch entfernte sich gegen hald 3 Uhr unter den stürmischen E jenrufen der Anwesenden. — (Oesterreichische Gesellschaft vom rothen Kreuze.) Die österreichische Gesellschaft vom rothen Kreuze hielt am 31. Mai unter dem Vorsitze ihres Vicepräsibenten Herrn Dr. Vrichta im LandtagSsaale in Wien ihre Bundesversammlung ab, welcher Vertreter des Reichs«Kriegsministeriums, des Ministeriums für Landes uertheidigung und des deutschen Ritter-Ordens beiwohnten. Dem vom Bundes - Präsidium erstatteten Jahresbericht? gemäß gliedert sich die österreichische Gesellschaft vom rothen Kreuze in 28 Stammvereine in den Königreichen und Ländern, denen 448 Zweigvereine affiliiert sind, Die Zahl der den Nundesvereinen angehörenden ordent» lichen Mitglieder beträgt 51.830, außerdem gibt es noch 3528 unterstützende und 292 Ehrenmitglieder; gegen das Horjahr ist die Zahl dcr Mitglieder um 1599 gewachsen, unter denselben befinden sich 6247 Gemeinden. Da^ Oesammtvermögen des Vunbes weist 4,699,959 st. aus, das Inventar der Gesellschaft ist mit 743.158 si. bc W rtet. D?n Einnahmen von 111.216 st. stehen Ausgaben von 63.247 fl. gegenüber, so dass ein Ueberschus^ von 27.969 st. verbleibt. Nach Genehmigung des Berichtes berichtete Herr Dc. Löw über den Antrag de<-Vundeileitung, das Haus Tuchlauben Nr. 6 zu Vereins? zwecken um den Vetraa. von 500.000 st. anzulaufen unli einen Umbau des eine achtzehnjährige Steuerfreiheit genießenden Hauses vorzunehmen. Nach einer lebhaft?« Discussion wurden die Anträge mit der erforderlichen Zmeidrittel-Majorität angenommen. Sodann wurden die Anträge der Vundesleitung auf Fusionierung des öster-reichisch'ftatriolischen Hilfsvereine« vom rothen Kreuze M N ed, r Oesterreich und des Frauen«Hiljsoereines vom rothen Kreuze für Nlede>O slcnelch, sowie die Veistellunll vou 54.723 Stilck antiseplischec Verband^,, ß/ Ministerium für Landesoerlheidlguna, gen^y^ oom internationalen Comits in Genf an ^' leitung ergangenen Einladung gemäß ^ Mli»^ nächste (sechste) internationale Conferenz A ^ rothen Kreuze für September 1897 nach ^ ,W^ — (Ausstand.) InMödlingb" ^! die Zimmergehilfen sämmtlicher Meister <"" ^ i? Arbeit eingestellt, weil ihnen die ^Wl^ ausbesserung und kürzere Arbeitszelt nicht be ^ ^ Da ihre Löhne ohnehin in diesem I"b" n^'v 15 Procent erhöht worden sind, wurde« ° ^' die die Wiederaufnahme der Arbeit verweh',? — (Die Katastrophe i« M°° ^ 1. Juni vormittags besuchten der Zar «">,!! noch einmal die Hospitäler, wo die Verwu" ^ uud sprachen einzelnen Trost zu. Das K"'' ^ in tiefer Vewegung. Die Großfürsten bea"''^! Stiftung zu gründen für die Kinder je""'^< gekommen sind, und zwar sollen sick b' ^z^ persönlich um das Schicksal jener Kind" ^5 Nachmittags sollte die Beerdigung eine« N" staltfinden. . jl ^ — (Zerstörung einer Orts«v°^l Wildwasser.) Man telegraphiert au« ^F Ortschaft Kienholz bei Vrienz im Berner "«,,, durch Abstürze und Rulschungen infolge W'l^ ^ weise zerstört worden und musste voUs^ ^ werden. Die Straße ist zerstört, der M gL unterbrochen. Es ist ein großer Schaden und Culturlanb zu beklagen.» . ^c^ — (Erblicher Nlkoholismu«) ^, metheus» schreibt: Professor Pellmann '" ^ ^ merkwürdige Untersuchung über die Verb/"" F stellt, welche der erbliche Altoholismus i« " ,^ü, Familie angerichtet hat, deren schreckliche ^F) Unterstützung amtlicher Behörden bis i«s < ß!' folgt hat. Eine im Jahre 1740 geborene 6^^ Ada Iurle, die im Anfange unferes Iah^" Zi«. Lebenslaus beendete, welcher derjenige "" ^°, Diebin und Landstreicherln gewesen war, h ^' Nachkommenschaft, die schließlich auf 6^/gF^ wuchs, von denen der Lebenslauf von 7 ^ ^l dieser interessanten Familie wurden wegen beg ^ brechen, 7 davon wegen Mordes, verurtye,^1 Jahren hat diese einzige Familie nach °"^l rechnungen den Staat an Unterstützt^' « fängnislosten. Entschädigungssummen u. s.^ ^ gekostet, der auf 5 Millionen Mark gesaM^/ Local- und Provinzial^Nach^,,: — (Dienstreglement für d°«F Heer.) Se. Majestät der Kaiser hat der °^, » vom zweiten Theile des Dienftreglements !' ^ü > Heer vom Jahre 1874 die Allerhöchste ^ö' ß theilen gkruht. Diese Auflage hat, wie in e z^> Verordnung Sr. Excellenz dcs Herrn Reichs stil l G. b. C. Edlen von Kricghammer verlaus ^ 1. October d. I. in Kraft zu treten. ..F^ * (Militärisches.) Die hier g" M>,l Valaillone des Landwehr-Infanteric-Regintt^^'' Nr. 4 werden am 14. Juni mittels »" ^ >< zuge3 d?r Südbahn nach Klagenfurt befiM ' ^ Manövern theilzunehmen. — Zu nicht""' ^, ärzten wurden ernannt die nichtactiven ^— Stellvertreter, Doctoren der gefammten v? U5j Hotschevar (Domicil Wels) des Landweg ^, regiments Klagenfmt Nr. 4 und I°se> , 5^ Trieft) des Landwehr-Infanterieregiment' ^l > — Transferiert werden: die Hauptleule ^!«, JosefHutter vom Landwehr-Infanteriereg'w ^ü',l Nr. 4 zum Lanbwehr'Infanterieregimente ^F ,^ und Josef Ziller vom Lanbwehr-Insantern» ^e^^ fürt Nr. 4 zum Landwehr - Infantertcr^^ Nr. 7; Oberlieutenant Alois Pofennit "^lel^ regimente Bozen Nr. II zum Landwehr'I"l ^ , Trieft Nr. 5. - In die Evidenz wird ^^ d< pslegsaccefsist Anton Ritter von Pantz, " ^ ^ (Domicil Villach), in der Standeseviwz ,5 Infanterieregiments Klagenfurt Nr. ^ ^» z<< — (Personalnachrlcht.) A' W "!/ ist mit dem Oberkrainer Zuge die Ge"' ^ ^ Landespmsibenten für Kä'rnten, 3^'" ^^, Zabirrow, in Laibach angekommen und y ^L Aufenthalte mit dem Schnellzuge die 3w! ,< fortges tzt. I, t><^ * (Vom Landesspitale.) ^ ^ .^ Monaten ist vieles für die VersclMe^ ^^ Umgebung der Pavillons geschehen- " ^K ^ wege wurden beschottert und N"^ "wl^ H Trotzdem wird die Pflasterung der an, ' V'H ticrten Wege durchgeführt werkn "^ ^ 1 wärtige Holznnplanlung wird durch " h,e> Gitter eifeht und es sind die Arbel" im Jugs. ^H^ug Nr. 126.________________________l071________________________5 I^^. ^^ O^ ^e ^"Wiederherstellung berIalobs-bit^ ^inim. "" dem Kostenaufwande von 48.000 fl. B^ ^en .."" Herstellungsarbeiten an der Ialobslirche 8ll<< ^.^ "irma Tön nies in Laibach, die einen l ti«^ Mll üllr ^^^ offerierte, übergeben. Die Kirche W^ ,>>flei b»«^" Thurm, der an der Stelle, wo sich die 1.3^ ^ e^^"°", ausgebaut wird. Die vordere Facade M ^ ' /^"Hend umgestaltet. Mt^ « ^lat,^ Vetersstraße.) Durch die Nbplanlung B ^ ft ^ >^n Baugründe am Eingänge der Peters-lle ^ ^ , -"iarienplatze her, hat die ohnehin geringe e^'^wl 3 "" weitere Beeinträchtigung erfahren, l«^^i?au„ ?°gen einander nicht ausweichen lönnen. ' ^ ^ u? ber Straße verhindert zudem den Ausblick, ">" ^ «^ Iuhtw "aenehme "nd gefährliche Situationen für !t^ ? ""r dew ^ ""b Passanten geschaffen werden und M'', i^dorln '"" su verdanken ist, dass bisher lein ^ ^ belass, ' ^"s leinen Fall kann aber dieser Zu-Kl°k) ftlez !s ?"den, es muss durch Ablenkung des Wagen-btl>>< "tzi,^ ^ I°" verhindert werden, dass Fuhrwerke einander ^ ^n.^^st sonderbar muss es jeder Unbefangene , ^Ntte N' ?"" "li Unfälle abzuwarten scheint, anstatt ,sl ', ^ l. » ^""^" sur Verhütung solcher zu treffen. ll< 7llh,i^ "las he na Matica.») Wie man uns M< ^Llhlern?" der Musilverein «Glasbena Matica» e« "en j) " °er Musikschule nach Ablauf von fünf Dienst->« Ä, l>' und ""Zulagen im Betrage von 100 fl. be-« ?" in zl""!" "nem die Gründung eines Pensions-"^ ^ Leleit ^''^ genommen. Das vom humanitären " z, ^'«lin° vorgehen des Vereines wird allfeitig mit ^ ?^ der i."""°lnn,en werden, denn gerade die Pflege« ">" ^ ^ ^lr^, " Klmsl sind hinsichtlich der Versorgung "^ ? Ml . "" bisher von einer erschrecklichen Gleich« i 'l "ben. 3, aeworden sind. Das gute Beispiel der '"''^ '^»» e^ '"' kann daher nur wärmstens zur Nach-.bW? ^utz und die Vertheidigung der Rechte Fz ^r. "". >.zn??sbrunst infolge Blitzschlages.) / ^ 3a7t>l,'/'^' U" 11 Uhr nachts schlug der Blitz ft/ ^ ili^^ dholzfabril in Fuschine bei Kaltenbrunn ein ^", t< ^ll 't».. "ch das rasche Eingreifen der Fabrilsarbeiter ^^ z^>°chte V"be wurde das Feuer bald gelöfcht. Der ^/ '^'ba^^e belauft sich auf circa 500 st. Das .,/ !>. ^ (3, P l. ''l segen Vrandfchaden versichert. —r. pj' lSlge^°«nt.) Am 16. Mai d. I. trieb das ^l/ ^.' Wezit, ^chen Johanna Maußer aus Oberwarmberg, ^' '?" zleml^"°llswert, drei Rinder auf die Weide. «5 l,>d ents»//"t war. zündete ihr Bruder ein Feuer i' ^ltleid ! "e sich sodann. Gegen 6 Uhr früh fteng ^e„'s."/Wei Tage später infolge derselben unter ^ Vtft^t"""en verschied. Die gerichtliche Anzeige ,l'' ^' ckca^.?'scher Ueberfall.) Am 21. Mal / ^ ^lnton »^ ^^ nachmittags, kam zu dem Aus- l> Ieit s^brijel aus Hrib, Gemeinde Tressen, zu ^ ^« "hnsluf.« dieser allein zu Hause befand und in ^!', de>, ' beim Ofen saß, ein Bursche, bar-/ '^^" an, ?" "es ins Gesicht gedrückt, packte den ^ V °t>er zfv'k und bedrohte ihn mit den Worten: >" i!^' licß ^btnl. Da Gabrijel lein Geld bei sich . ^l^^enden '^" los und untersuchte die am Ofen / ^' ^u," beider, in welchen er einen SchliM ^ ^,?elt> "'das Hz» scherte der Thäter Gabrijel auf, / Vwen si^em versperrten Kasten herauszugeben. ^'. ^'H' «elan^ ^'de in das Vorhaus. Als es dem !'! >7 ^ Hs< Hilfe herbeizurufen, verschwand der ''' ^leiben ?! ^legenen Walde. Die Nachforschungen ^ l'!ht^ (N°w ^'" bisher erfolglos. "^^ l V/"e Nem ^ ° dfahrsporte.) Das letztens '< lellsa^"fahren B.^eaux. Paris h°t noch cm '"ilMck^piel gefunden Das Schiedsgericht war, aver oen vorgeschriebenen Weg durch Pa^ls verjehlt halte, wahrend Riviere um eine Minute später gekommen ist, jedoch bei Einhaltung des richtigen Weges dieser Zeitverlust ihm nicht gerechnet werden solle, da sein Weg länger gewesen sei (?); mit einem Worte, dem Engländer gönnte man den Sieg nicht und erklärte, beide seien als gleich geltende Sieger zu betrachten, und haben Titel und Preis zu theilen; damit find beide nicht ein-verstanden und der Münchmer Fischer erst recht nicht; dieser forderte den Engländer und den Franzofen zu einem Privatmalsch über die gleiche Strecke heraus, und zwar um die Summe von 30.000 Francs; so hofft er als der entfchieden beiden weit überlegene Distanzfahrer den Verlust an Ruhm und Geldpreis wieder wettzumachen. Von Gerger behaupten seine Gegner, dass er bei einer Controllftalion seinen Namen einzutragen vergessen (?) habe, und verlangen den Nachweis, dass er wirklich die ganze Strecke gefahren habe, weil es nicht das erstemal wäre, dass irgend ein Schwindel durch heimliche Bahnfahrt ober Abkürzungen versucht wurde. Allerdings ist bei Gerger dies volllommen ausgeschlossen und muss nur einer Formsache im Sporte genügt werden. Dass die Rennfahrer eine fchwer zu behandelnde Schar sind, die oft die schönsten Berechnungen der Rennbahnbrsitzer über den Haufen wirft, zeigen uns folgende Dinge. Elstens hat der Verband der Rennfahrer in Wien das Derby-Rennen am 7, Juni boycottiert, angeblich, weil die lebensgefährlichen Curven der Bahn (zu wenig steil) nicht erhöht worden ^ seien, und ersucht die reichsdeutschen Rennfahrer, sich diesem " Strike anzuschließen. Welters hat der Verband Hamburger Rennscchrer beschlossen, am 7. Juni in Hamburg aus der Bundesbahn zu starten, obwohl der Verband der ^ Vereine für Radwrtlfahren die schärfsten Strafen darauf ^ gesetzt hat; da spürt man eben den Hieb des T>. R. B/ welcher die Kraftprobe gegen seine Feinde durch Ausschreibung hochdotierter Geldprcisfahrten mit Glück und Erfolg zu unternehmen scheint. Die Rennfahrer haben schon einmal gefehen, dass die Strafen sich in leere Drohungen und Ermahnungen auflösen, während die finanzielle Kraft! des D. R. B. gar zu verlockende Sündenäpfel auszuspielen versteht und auch Wort zu halten weiß. Besonders führt' der Nundessahlwart des P. R. B. Herr Prof. D. Sierck mit krustiger Hand die Zügel des Kampfes, und nichts entgeht seinem umsichtigen Blicke; die Rennen in Würzburg und Berlin hat er zu besuchen verboten, und sein Wort werden die dortigen Bahnen erdrückend zu fühlen^ haben. Ebenso tobt der Kampf in den geilungen der, Bünde und Verbände, und wie grelle Blitze am Beginn des Gewitters so beleuchten die sportamtlichen Telegramme, als Rennverbote, Aufhebung eines Verbotes, u. f. w., die dem Publicum oft unverständlichen Kraft-proben der Gegner. Die Grazer Wettfahrten zu Pfingsten! find auch fo ein Stück sportlicher Coulissengeschichte; nach außen verliefen sie ebenso glänzend wie die rivalisierenden Rennen zu Wien. Da nun Graz seit dreizehn Jahren unbestritten die maßgebendsten Rennen in Oesterreich zu veranstalten versteht, wollen wir die Hauptnummern mit einigen Worten besprechen. Vorausgeschickt sei, dass das Wetter nicht günstig war, was aber das Publicum, darunter die Eltte der Gesellschaft mit dem Statthalter, Excellenz Marquis Bacquehem, nicht abhielt, den spannenden Kämpfen zuzusehen. Die Renner zerfielen ' in die «Grazer Schule», welche der altbewährte Traineur Herr Gayer ausgebildet halte, und in die fremden Fahrer, die einige hochgefeierte Namen aufwiesen, z. B. Hosmann > (München), Fournier (Pacis), Riedl (Wien), Tommasi > Mrona), Depage (Brüssel), Gehrig (Frankfurt), Dauner (Berlin), Zanon (Padua) u. a. m. Die . Grazer Renn« ahrer.Schule» errang durch ihr sportverstiindia.es Fahren ungeahnte Siege, und war namentlich Franz Seeger vom Grazer R. C. eine Zierde der Grazer Rennmannschaft; , er gewann die Meisterfchast in den Alpenländern auf dem Niederrade (5000 Meter) in 8 Min. 12'/, Scc. neaen den vorjährigen Sieger Riedl; die Meisterfchaft in den Alpenländern auf dem Hochrade (1609 Meter) riss Büchner (Graz) in 2 Min. 43'/, Sec. an sich und aewinnt dadurch den Preis, das diamantenbesctzte «Edelweiß», in bleibenden Besitz; dieses Prachtstück der Goldschmiedekunst musste zwei Jahre nacheinander oder zweimal in drei Jahren gewonnen werden ehe der .Wanderpreis» in bleibenden Besitz übergehen durste. Seit 1691 besaßen je auf ein Jahr dies Edelweiß Schneider vom Grazer B. C., Novolny vom <'u»k/ klud valoe. in Smichow. Beyschlag von, W. B. C., Schönbaumsfeld (W. N. am Scholtenfeloe) und Büchner, Grazer R. T. Das dritte berühmte Wettfahren um die Meisterschaft von Oesterreich auf dem Nlederrade (3000 in) sicherte sich Riedl (Wien) in 5 Minuten 37'/ Secunden. Neu war die Nummer des Militär-Hindernisfahrens über 2000 in, gefahren von zwölf Zöglingen der k. und l. Infanterie-Cadrttenschule in Ltebenau bei Gcaz, gewonnen von Graf Ernst Geilern. Diefes Fahren wurde noch auf leiner Rennbahn gezeigt und ist unter giößter Spannung des Publicum« in überraschend schöner Art durchgeführt worden; die Hindernisse waren eine 2 m hohe, stark gcböschle Rampe, dann acht steile Stufen für Hinauf« und Hinabfahrln und eine senkrechte Bretterwand, welche mitsammt dem Rade überllettert werden musste. Die Räder waren mit ...^>...>...«>«.«v...«,, uu»grru,iel, uno vot die sofortige Benützung der Schusswaffe, wobei eine Salve abgefeuert wurde, einen äußerst instructive«, manövermäßigen «nbltck. Den Schluss bildete ein großartig ausgeführtes 2Ü k^. Fahren, welches Hofmann (München) in 36 : 12^ absolviert und seinen Ruf damit als erftclasslger Fahrer neuerdings gerechtfertigt hat. 0__i — (Promotion.) Gestern wurden an der Wiener Universität die Herren August Plachki, Sohn des Finanzdirectors Herrn Hofrathe« Plachli, und Rudolf Sajovic, Sohn des kürzlich verstorbenen Advocate« Herrn Dr. Sajovic, zu Doelore» ^uris promoviert. * (Circus Guillaume.) Die gestrige, ziemlich gut besuchte Vorstellung brachte mehrere neue Nummern, die vom Publicum mit großem Veifalle aufgenommen wurden. Besonderer Anerkennung erfreuten sich die mit be-wundernswerter Sicherheit ausgeführten Valancierlünste des Jongleurs Mister Onorato, die Probuclionen der Gebrüder Gariggio auf dem Doppel ° Trapez, die lllhne Gymnastik der Königin der Luft Miss Marina und die prachtvollen Vorführungen der Alrobatentruppe Henry. Mit rauschendem Beifall wurden die durch Director Guillaume erzielten Resultate der höheren Pserbe-dressur und die verblüffenden Leistungen des trefflichen Reiters und Springers Ernesto aufgenommen. Ausgezeichnet gelang auch die Production dcS von Comtesse Lilly de Horn vorgeführten englischen Sprungpferdes Satan. Eine stattliche Schar munterer und geschickter Clowns sorgte in ausgiebiger Weise für Aujhelterung, wobei dem «August» der Löwenantheil zufiel. — (Sanitäts - Wochenbericht.) In der Zeit vom 24. bis 30. Mai kamen in Laibach zur Welt 21 Kinder, dagegen starben 14 Personen, und zwar an Scharlach 1, Difththeritis 1, Tuberculuse 2, Entzündung der Alhmungsorgane 3, infolge Schlagflufs 1, durch Selbstmord 1 und an sonstigen Krankheiten 5 Personen. Von Infektionskrankheiten wurden gemeldet: Scharlach 8 und Diphtheritls 18 Fälle. — (Regulierung des Grenzbaches Au-branla.) Einer uns zugehenden Mittheilung zufolge wird die Vezirlsttraße in der Strecke von Mandli bl« Allbar knapp an dem Grenzbliche Oubranla aus dem kroatischen Gebiete zur Umlegung gelangen und gleichzeitig die Regulierung dieses Bache« auf der lrainischen Zeile in Angriff genommen werden. Die diesbezügliche Local-Verhandlung, bei welcher vom technischen Departement der l. k. Landesregierung Herr Ingenieur Kirchschlager intervenieren wird, wurde auf den 11. d. M. anberaumt, a. — (Gemeindevorftands-Wahi.) Bei der für den verstorb-nen Gemeindevorsteher von Groß« dollna am 16. Mai l. I. stattgehabten Ersatzwahl wurde Johann Tomse aus Globoschitz zum Gemeindevorsteher und Michael Rubic aus Podgraceno zum Gemeinberathe gewählt. __________ * Sitzung des Lail,acher Gemeinderatlies am 2. Juni. Vorsitzender Vicebürgermelster Dr. R, v. Vleiweis. Anwesend 20 Gemeinderäthe. Der Vorsitzende gibt bekannt, dass laut Mittheilung oes Landespräsidiums Se. Majestät der Kaiser die zur Allerhöchsten Kenntnis gebrachte Velleidslunbgebung de« > Gemeinderalhes anlässlich des Trauersalles im Kalfer. ' hause mit innigstem Danke entgegenzunehmen geruhten. Ebenfo geruhte Ihre k. und l. Hoheit die durchlauchtigste Frau Erzherzogin »Witwe Maria Theresia dem Gemeinderalhe tief gerührten Herzens den verbindlichsten Dank auszufftrechen. Die Versammlung nahm diese Mittheilungen stehend ^ zur Kenntnis. Der Vorsitzende theilt ferner mit. das« Se. Majestät der Kaiser die Bauordnung zu sanctionieren geruhten. Das Landespräsidium lädt den Gemeinberath zur Theilnahme an dem Hochamte und der Frohnleichnams-procession am 4. Juni ein. Von der Gemeindeverwaltung Brunn ist eine Einladung eingelangt, sich einer Petition um Abänderung bes § 105 des Personal-Einkommensteuer-Gesetze« anzuschließen. Wird der Personal- und Rechts Section zur Ne-rathung und Berichterstattung abgetreten. GR. Hrasty stellt namens der Enqukle für die elektrische Beleuchtung den Dringlichleitsantrag, der G.'melnberath wolle gegen die Broschüre des Ingenieur« A. Mayl'gündtner Stellung nehmen, in der gegen den Gemeinderalhsbeschluss vom 14. März l. I., demzufolge in Laibach eine GleichstroM'Centrale mit Accumulator«»,' betrieb gebaut werden soll, polemisiert und die Gemeinde-Vertretung, namentlich aber der damalige Referent GR. Senelovic beschuldigt wird, bei Beschlußfassung inconsequent und gegen die Interessen der Stadt vorgegangen zu sein, und in der ferner die Bevölkerung aufgefordert wird, sich diesem Beschlusse mit aller Ent-schitdenhelt zu widersetzen, denn im Jahre 1894 sei die Errichtung einer Wechselstromanlage beschlossen worden wornach wegen GiltiaM der Patentrechte der Bau derselben der Firma Ganz ^ Comft. zufallen müsste. Die Dringlichkeit wirb anerkannt. LaibaHer Keiiuna Nr. 126. 1072 3. Iui" ^ GR. Hrasly verliest eine von den Mitgliedern der Enquete, den Gemeinderäthen Senelovic, Oublc und Hraely, unterfertigte Erklärung, womit in Hinblick auf den Inhalt der Broschüre, deren Zweck ein offenkundiger ist, nachgewiesen wird, dass die Gemeindevertretung sowohl in formaler als auch in sachlicher Beziehung vollkommen correct vorgegangen ist. Gegen jede Verdächtigung, dass auf die Entschließungen der Enquete außer sachlichen Motiven noch etwas anderes Einfluss geübt habe, erheben die Mitglieder derselben mit aller Ent-schiedenheit Protest. Die Erklärung fchließt mit der Behauptung, dass aus dem ganzen Ton der Broschüre zu konstatieren ist, dass dem Herrn Mayrgünbtner die scheinbare Sorge um das allgemeine Wohl der Stadt Lalbach nur als Deckmantel diente, mit welchem er seinen eigentlichen Zweck, in Laibach ein gutes Geschäst zu machen, decken will. Beweis dessen sei unter anderm der Umstand, dass fich Mayrgllndtner im letzten Moment erbötig machte, auch eine Gleichstromanlage zu bauen. OR. Hrasly beantragt namens der Enquete, der Oemelnderath wolle die Erklärung zur Kenntnis nehmen und den Magistrat beauftragen, dieselbe in den hiesigen Tagesblältern zu veröffentlichen. Der Antrag wird ohne Debatte einstimmig angenommen. OR. Tercel berichtet namens der Finanzfection über den Antrag, betreffend die Umgestaltung des Amortisationsplanes sür das städtische Lotterie' Unlehen. Nachdem sich gegen die Einberufung einer Enquete wegen Aenderung des Reichsgesetzes mehrere Slädte ausgesprochen haben und daher leine Aussicht auf die Durchsetzung einer solchen vorhanden ist, beantragt die Section, von weiteren Schritten in biefer Hinsicht abzusehen. — Angenommen. GR. Kofal berichtet über die Zufchrift des Stadt-magistrates Laibach, betreffend die Remunerationen für jene stüdtifchen Sicherheitswachleute, welche im Jahre 1895 mehrere nicht mit Marle versehene Hunde zur Anzeige gebracht haben. Die Remunerationen werden nach dem Sectlonsantrage genehmigt. GR. Dr. Stare berichtet namens der Stadt-Regulierungs»Section über die Verwaltung des Regulierung«-sondes. Das von der genannten Section in Gemeinschaft mit der Grundeinlösungscommission ausgearbeitete Statut wirb genehmigt und der Magistrat beauftragt, dasfclbe sofort der Landesregierung vorzulegen. OR. Dr. Pozar berichtet namens der Schulfection über die Rechnungsvorlagen der städtifchen Volksschulen und der Ober-Realschule über die Verwendung der Dotationen im Schuljahre 1894/95. Die Vorlage» werben den Anträgen der Section entsprechend genehmig!; die Leitung der Schule am Moraste wird zu genauerer Rechnungslegung beauftragt. GR. Subic stellt namens der Sladtverschönerungs« Section den Antrag, den Magistrat zu beauftragen, den Waldweg vom Tivolischloffe in die Schifchla, der arg vernachlässigt ist, instand setzen zu lassen und wegen Het-ftellung des Stalles beim Schweizerhause Bericht zu erstatten. — Angenommen. OR. Tercel berichtet über die Ausstellung eines Parkwächters in den städtischen Anlagen. Dcr Antrag der Section, einen Arbeiter in den Sommermonaten mit dieser Aufgabe zu betrauen, wird angenommen. GR. Svetel stellt den selbständigen Antrag, die Regulierung der Pensionen, Versorgung«» und Erziehung«' beitrage der Gemeindebeamten und Diener, beziehungsweise deren Witwen und Waisen, mit Rücksicht auf das Gchtz vom 14. Mai 1896 (R. G. Vl. Nr. 74) und auf den § 29 der Gemeinde-Ordnung vorzunehmen. In formeller Beziehung beantragt derselbe die Zuweisung nn die Personal- und Rechtssection. — Angenommen. Die Tagesordnung der öffentlichen Sitzung war damit erschöpft, und es folgte sodann eine geheime Sitzung, in der Vauangelegenheiten erledigt wurden. — (Die Maturitäts - Prüfungen) am hiesigen Staats - Obergymnasium beginnen am 8. Juli; das Schuljahr fchließt am 7. Juli. An der Oberrealschulc finden die mündlichen Prüfungen am 3., 4., 6. und ?. Juli, die schriftlichen vom 8. bis 12. Juli statt. — ^K. l. Lehrerinnenbildungsanstalt.) An der l. k. Lehrerinnenbildungsanstalt in Laibach finden die Lehrbefähigungsprüsungen für den Unterricht in den weiblichen Handarbeiten in der Zeit vom 15. bis 19. Juni, die Lehrbefähigungsprüfungen für Kindergärtnerinnen in der Zeit vom 22. bis 26. Juni statt. — (Stand der österr.«ungar. Bank vom 31. Mai 1896.) Baulnoten.Umlauf 568.817.000 st. (-4- 2,961.000), Metallschatz 410,362.000 Gulden (-^- 82 000), Portefeuille 145.8 l 0.000 Gulden (-^6,416.000),Lombard28,892.000Gulden(—460.000). Steuerfreie Banknoten - Referve 44,218.000 Guldm (— 3,275.000). Illunio» »»or». Donnerstag den 4. Juni (Frohnleich. "°"«sesl) Pontificalamt in der Domkirche un^K ^'' Instrumentalmrsse in Oäur; Gratmale M°z°1^ """ ^»"erster; Offertorium von W. A. Ziehung der Serien der 1864er Lose. Am 1. Juni wurden folgende Serien gezogen: 82, 133, 190. 204, 225, 228, 244, 288, 463, 500. 766, 799, 974, 1004. 1314, 1323, 1360. 1447, 1454, 1682, 1851. 2000, 2041. 2057, 2113, 2199, 2304, 2447, 2496, 2642, 2845, 2863, 2874, 2959, 3106, 3163, 3228, 3523. 3656. 3681, 3841, 3848, 3876, 3890, 3915. Deu Haupttreffer mit 150.000 fl. gewinnt Serie 133 Nr. 77; 20.000 fl. gewinnt Serie 1447 Nr. 24; 10.000 fl. gewinnt Serie 82 Nr. 64; je 5000 fl. gnvmnen Serie 2000 Nr. 42, Serie 3876 Nr. 18; je 2000 ft. gewinnen Serie 1323 Nr. 92, Serie 3890 Nr. 40; je 1000 sl. gewinnen Serie 1851 Nr. 100, Serie 3841 Nr. 84. Serie 3915 Nr. 48. Ueueste Nachrichten. Kitzung des Abgeordnetenhauses am 2. Juni. (Original-Telegramm,) Der Präsident theilt mit, es weide nothwendig sein, heute, morgen und Freitag Abendsitznngen zu halten. Ueber die Tagesordnung für den Rest der Session wird die Clubobmänner-Conferenz befchließen. Außer dem Heimatgefetz sei auch noch das Börsensteuer-gesetz zn erledigen. (Lebhafter Beifall.) Abg. Dr. Ruß stellt den Dringlichkeitsantrag, den Bericht des Budgetausschusses über die Gehaltsregulierung der Beamten auf die heutige Tagesordnung zu stellen. Der Antrag wird angenommen und der Gegenstand in der Äbendsitzung zur Verhandlung kommen. Sodann wird das Eingehen in die Special-debatte über das Patentgesetz beschlossen. In der Specialdebatte über das Patentgesch werden die U 1 bis 15 erledigt. Herr Handelsminister Baron Glanz widerlegte die gegen den H 2, betreffend die Bestimmungen über deu Ausschluss des Erfinderschutzes bei staatlichen Monopolen, vorgebrachte» Behauptungen und wies diesbezüglich auf das ungarische Gesetz hin, indem er erklärte, dass eine einseitige Abänderung auf Grund des Zoll- und Handeln bündnisses mit Ungarn unzulässig sei. In der Abendsitzung wurde die Debatte fortgesetzt. Parlamentarisches. Wien am 2. Juni. In der heutigen Clubobmänner-Confercnz. welcher Ministerpräsident Graf Vadeni und Finanzmiuister Biliuski beiwohnten, stimmte die Majorität dem Vorschlage Chlumeckys zu, dass nach Erledigung der gegen» wärtigen Tagesordnung eine größere Anzahl kleinerer Gesetzesvorlagen dringender Natur, darunter auch das Heimatsgesetz, auf die Tagesordnung gesetzt werden. Die Anträge, wornach einerseits das Patentgesetz vou der Tagesordnung abzusetzen und das Heimatsgesetz unmittelbar nach der Erledigung des Localbahngesetzes in Verhandlung zu nehmen sei, anderseits der Börsensteuer die Priorität vor dem Heimatsgesetz einzuräumen sei, fanden nicht die Zustimmung der Mehrheit. Am Samstag findet jedenfalls die letzte Sitzung dcs Abgeordnetenhauses statt. Der Budget-Nusfchufs nahm unverändert die Regierungsvorlage, betreffend das Staatsdarlehen für Kr a in, on und lehnte den Antrag des Abg. Klun ab, wornach die Verzinfnng erst im Jahre 1899 be» ginnen, die Rückzahlung in 40 Jahren erfolgen soll Der Herr Finanzminister erklärt, die Gewährung eines unverzinslichen Darlehens sei ausgeschlossen; die vor-liegende Action bilde den Abschluss der Staatshilse, weil sie das Aeußerste darstelle, was der Staat sür Krain leisten könne. __________ Die Lage auf Kreta. (Oria.i»al°Telen.ramme,) Rom, 2. Juni. «Agenzia Stefam» meldet aus Kanea: Die Lage bessert sich, trotzdem hält die Beunruhigung im ganzen Lande noch immer an. Beim letzten Tumulte wurden 19 Christen getödtet und 9 verwundet, auf mufelmanischer Seite 6 Personen getödtet und 7 verwundet, 18 Kaufläden wurden ausgeplündert. In der Umgebung der Stadt wurden 17 Christen und 6 Muselmanen getüdtet. In den Städten herrscht Ruhe, in der Gegend von Rethymus kamen Plünderungen durch die Türken vor, wobei 8 Personen getödtet wurden. Die Behörden verstärke» überall die Garnisonen. Die französischen Pauzerschiffe haben Kreta verlassen. Paris, 2. Juni. Die «Agence Havas» meldet aus Athen: Nach aus türkischer Quelle stammeudel, Nachrichten wurden anläfslich des Entsatzes von Vamos 75 Türken und 40 Christen getödtet. Die Lage auf Kreta ist unverändert, einige Muselmanen steckten iu Kanea ein Haus in Brand. Pari«, 2. Juni. Wie die «Agence Havas» aus Kauea erfährt, fei zwischen den Mächt>n darüber eiu Einvernehmen erzielt worden, die griechische Rigierung einzuladen, dem lrctcusischen Comite Rathschläge im Sinne der Klugheit und Mäßigung zu ertheilen. Helegraintne. Wien, 2. Juni. (Orig.-Tel.) MeneHl'« Der Iustizminister ernannte den GrundbM ^ Pettau August Blechschmidt zum G'"' Vorsteher beim Landesgerichte in Laibach. ^ A Gnmnden, 2. Juni. (Orig.-Tel.) - ^F Herzog Georg Wilhelm von Cumberland. 7" ^ Temperatursteigerung geringer, Wundsecretion .^ Aussehen ^ Budapest, 2. Juni. (Orig.^Tel.) Das sW^, haus erledigte in seiner heutigen Sitzung ot?"^ den Gesetzenwurf über die militärische Vm^. Angehörigen drs gemeinsamen Heeres, der ^" ,,, der Landwehr. Hierauf wurde die Generals" , den Gesetzentwurf, betreffend die CurialgenH fortgesetzt. ^ Budapest, 2. Juni. (Orig.-Tel.) H"'te^ Schauturnen sämmtlicher Mittelschulen statt- ,^, Festplatze waren Se. Maj.'stät der Kaiser, ^ nister Goluchowski und Krieghammer, die u^,^ Minister, zahlreiche Abgeordnete, Generale, d^^ corps und der Bürgermeister erschienen, o" ^ defilierten 4800 Turner unter dem Sp"",. s,' Regimentskapellen mit Fahnen, Tross""'^ Trompeten vor dem Kaiser. Die intonierte F" ^ ^ wurde von dem Publicum entblößten H"^^ gehört. Nach Absingung des ungarische" ^ erschollen begeisterte, nicht enden wollende Eli" ^ Se. Majestät den Kaiser. Se. Majesta T< wiederholt seine vollste Befriedigung Über / ^ Übungen aus. In die zum Schlufse mtowen ^ Hymne mischten sich brausende, nicht enden wollet' rufe auf den Kaifer. ,..F^ Pola, 2. Juni. (Orig.-Tel.) Die durW"^ Frau Erzherzogin-Witwe Maria Theresia '"^i' Tochter, der Erzherzogin Eleonore, heute n^ nach Wien abgereist. Ms. Berlin, 2. Juni. (Orig.- Tel.) Kaiser ^ ! sandte sofort nach Empfang der Nachricht zp Moskauer Katastrophe eiu BeileidstelegraMin Nikolaus. . Z^' Rom, 2. Juni. (Orig.-Tel.) Die AgF" ^ veröffentlicht folgende Note: Es ist vollkoi"°, ^ zutreffend, dass Ministerpräsident di i«"° >5 Köuige die Demission des Cabinets angetW ^ von der Krone die Auflöfung der Kammer^! F Abstimmung am 30. Mai verlaugt habe. ^"^ theile hat Rudini dem Könige gemeldet, ? parlamentarische Lage infolge dieser Abstimn"" Aenderung erfahren habe. l/, Rom, 2. Juni. (Orig.-Tel.) «FanfuU"'U In unferen politischen und wurden die von Kaiser Franz Josef der '^.^ Armee und Nation gewidmeten erhabenen ^.^ lebhafter Befriedigung aufgenommen. «Fa^F/ hinzu, der König habe nach Budapest ein ^ .^ gerichtet, in welchem er in seinem und ^/ Italiens telegraphisch dem Kaiser Franz 3^'/ fühle der Dankbarkeit für diesen neuen ^ 1, Beweis herzlicher Freundfchaft uud Symp?^' druck gab. Der Miuister des Aeuhern. V^ Sermoneta, hat den Botschafter Grafen Nig"^ dem Kaifer bei feiner Rückkehr uach Wien und" ,^ samcn Regierung den Dank der italienische" ^' auszusprechen. Das Blatt fügt hinzu, diese '^ Kundgebung des Kaifers Franz Iofef v"" .^ die vom Kaiser Wilhelm zum Ansdn'cke ^ Sympathien bei dessen jüngstem Besuche lN F, Rom, 2. Juni. (Orig.-Tel.) Die «Soc^ ^ immobiliare» hat hcute um Bewilligung "' ,b>.^ toriums angesucht. In finanziellen Kreise" ^M dass es möglich sein werde, zwischen den <^gl ein freundschaftliches Einvernehmen ohne we> liche Intervention herbeizuführen. . „.H ^ Massana, 2. Juni. (Orig.-Tel.) D«e " ^etz lebenden, in der Umgebung vou Assna ^/ Italiener trafen heute im italienischen ^"" ,<. ^ sind dies 3 Unterofficiere und 11 Mann, ^e,'.. lich verwundet sind, ferner unverletzte ^1 Zuges in die Luft gesprengt wurde. E'" ^// getödtet, mehrere verwundet. Die Insurgen ^ drei Orte an. Maceo steht in Lomas ni" Mann. ! ^U^r Zeittmq Nl. 126. ^^73 3, I„„i I8W ^l ist ^K>er den, Menschen heutzutage das Durchgehen ge-^M^ldert Theodor Duimchen in einem «Der Arm der ' 'Hu »r ^ b^Uelten Artikel im neuesten (achtzehnten) Heft -5'>Vit n , Valbmonatsschrift «Vom Fels zum Meer» . ^>-!- ?l^"°" Deutsche Verlaa.sa,esellschast, Preis de^ Heftes ^>en ^"uch die Kehrseite dieser bis zur Virtuosität aus' ^ ^t u'""Ml nnserer Polizei lässt der interessante Ans-O^^t ,,"^l),it, indcin er an einer Neihc neuerer Falle > "chrr i„ ^'^' ^^ in der Verfolgung flüchtiger und bekannter ^ tzn! 'n ^es lc'stet, in den wichtigeren Fällen, wo es sich !)ül, ^""""c, unanfgellärtcr Verbrechen handelt, nur zu oft >!"Wn Z,"""der act'uell als diese Studie aus dem crnn,-?'bv°n? l ist ein, mit trefflichen Holzschnitten geschmückter 5lil^ ugust Nicmann «Zur Culturgeschichte des > 'n ll^' I"^,n der Autor die Forme» uud Motiuc des ^ Vüik.. "M'genheit wie in der Neuzeit bei den vecsch«. ^" ^n> F^. "ner eingehenden Erörterung unterwirft, koinmt ^üeüCu^^"ls, dass diese barbarische Einrichtung unseren ^tzejch^ "Münden nicht mehr entspricht. Die reizende Raths« Ol'?3' 'Kuss Wirkungen» von Helene Böhlau .'° Äll,?" Heft, während der Ganghofer'schc Roman ^c>2°"^"' '"it jeder Fortsetzung an spannendem '^ l>2'"/' Zu einer illustrierte» Chronik der verschie- 'e!i!N)ilf ??)tlichen, sportlichen und selbst politischen Ereig. ^ «cickw^'^ ül'mer mehr der Sammler dieser Zuschrift, ^hch^wlle Ausstattuug wir schon des öfteren rühmlich ^^/ Yaben. Angelommene Fremde. , z. Hotel Stadt Wien. ?'l">>" m.?""'' Polaiucr. k. u. t. Major, Trieft. - Baron 3^Qi,,? U' Fabrikbesitzer, Krupp, - Globoenig, Ma,n-!>.hei "^ Kfm,, Ebcrfeld. - Eckstein, Mahler, SclMaug ^^ Knm ' ^^'' und Brock. Ingenieur Wien. - Ladic und ''! ^ K,"' und Vedini, Pfarrer, Fiume. - Dreussi, Kfm-, ,. Vti, 2 uduhar, Primat, Vosiljevo. Ü,Müller m'"' ^''lcsak, Dircetors-Stelluertr. der Sttdbahn, M, ^/-Umirr. Hcrling, Wllner, Schwarz, Kraus und ^ itfn ^'^'uter, Maler. Kartin. Oberbeamtcr. Wien. — »3 ^ ^"llan. - Wl-iß. itfin., Sisscl. - Smechia, Kfm.. » ^^teruo. Kfni., Fiume. — Casver, Handelsmann, ^ Km^.^^bc ^ Sohn, Kfm., Vudapest. — Sima, Kfm., "M, Naunnternchiner, Villach. ^ ^ Hotel Elefant. ^ Nl°!> «"'- Prossinagg, Wcrtheimer, Plau uud Kohn. ^ÜLcltX '^lde. Chef-Redacteur, Wien. - Hünigmann, ^' ^ ^ ^ Söbal. Priester, Tüchcru. - Stieger, Kfm.; >_"e»n,ter, Nlli. - Lerne, Fischmeister, Wocheiner- ! Fcistritz. — Appe, Kfm., s. Gemahlin, Göttingen. — Löchert, Osficiers-Stellucrtreter, Marburg. — Svoboda, Kfm., Prag. — Koppmann, Kfm., Graz. — Candellari und Taußig, Kflte., Trieft. — Maly, s. Gemahlin, Weißenfels. — Knmer, Priester, Oberlrain. — Gatty, Privatier, Hutin, England. — Arany, Gcschäftslciter, Budapest. — Kroupa l. l. Lieutenant, Barauz. — Vomladis, Besitzer, Ill.°Feistritz. — Frida, Privatier, Pola. Verstorbene. Am 1. Juni. Leopoldine Habjau, Arbeiterstochter, 3^2 I-, Zicgelstrahe 31, LcdiunpLie, Umneniti». — Gisela Iento, Postamtsdienerstochter, 2 I., Ziegelstraße 54, Fraisen. — Marija Malensek, Fiakersgattin, 64 I., Alter Marlt 7, Lungenentzündung. A m 2. Iun i. Barbara Oswald, Private, 23 I., Con« gressplatz 1, Tuberenlosc. — Anton Plestenjat, Arbciterssohn, 1 T.. Brunnaasse 10, Lebensfckwäcke. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. H <^L WlÄ e '"'"^' dc« Himmel« ^n^ ' 2U.N. 735-2 22 5 SO. mäßig hM'bewöttt ^ 9 » Ab. 735 1 15 4 W. mäßig heiter ^'I^AMg. >?35 4j11 8j O. schwach > fast heiter > 0 0 Das Tagcsmittel der gestrigen Temperatur 16-4°, um 0-2° über dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: Inlius Ohm-Ja nuschowsku Nitter von Wissehrad Großer Mcher-Einkauf. Gelegentlich meiner iu ciuigen Tagen erfolgenden Anwesenheit in Laibach kaufe ich Nücher und Nibliothelen zu höchsten Preisen fiir mein Wiener Haus, «anze Sammlungen aus Privatbesitz, Verlassenschaften sowie auch aus Viblio« ihelen ausgeschiedene Werke. Die Bücher werdeu sofort bezahlt und von mir verpackt und expediert. Angebote erbeten vorläufig an Z. Kchab, öerzeit Oraz. Hotel Goldener VVwe. (2392) 3-2 «81,0! l!8s ll. ll. K. l,8l!8s8!8W8-Ilzlst8Il. Maßstab 1: 75.000. Preis per Blatt 50 lr., in Taschenformat auf Leinwand gespannt 80 lr. Jg. u.Kleinmayr H v,° ., ä'°25<» st. 143-^145 .__ ^bl, ^. ' 50 st. 192^194.^ l ' ^^ ^"' N . 158-50 15S-2N !^ Ü'"lr"','e Neucrfrei 122 K0 1228U >^Ntei»»!' feuerfrei -^ ^.-- tz, '° vkr M.?'""°m. 10115 10135 X,. '"° ' - INI 15>1UI 35 ^'',Zs,«;"««^ "" "" ^,X,.. ""«"N- - 100-15 10115 l),^H^257-.2e0.. ^>>^^">''N.CM. 8i9._ 219-50 Gel Ware Vom Ttaate zur Zahlung ttbtrnommene Gistnb.'Prlol.» Obligationen. Wlabellibnhn «UU u. 3000 M. lür A00 M. 4°/» .... II? 75 118 75 Elisabethbahn, 4»0 u.i!N0N M, 20« Vl, <«/«...... 181 2!) 122-25 sslan^ Joseph N.. Gm, 1«84,4" „ 9N 60 1U00l) GaKzlsche Knrl «Ludwig - Vah», Gm. 1881, 300 st. T. 4°/, . 9865 U965 Vurarlberger «ahn, «m. 1884, . 4°/,, (d!v. Lt.) L., f, 10l> ft. N. U9 40 ioo 40 Uüg, Glildrent? 4"/„ per Tasse 122 50 122-70 dto Kto. per Ultimo .... i22'l,0 122 70 bto. Mcxte in ftroiienwähr,, 4"/„, steuerfrei für»00lttonenNum. 98-80 99 — 4°/„ bto, dto. per Ultimo . , 98 8« 99 — d,°.St,/,°/„ 101'2U 10220 dto. NtaütI'vblig. (Unz, 0Nb.) v. I. 1878, 5°/„..... 12l'7U 122'70 dly,4'/,°/s,EchaiillegllI°«bl,-ObI. 99 80 100-80 dto. Präm.-Nul, il 100 st, ». W. i>,2 — 158— dto, dto, il 50 st. ö. W. 152'— 153 — Xlir»ß'Reg.-L°!e 4°/„ 100 fl, , iz? 75 138-50 Grundtntl.' Vbligatianln (fitr 100 st, LM.). 4"/„ lroatische und slavonische . 97 25 9825 4«/« ungarische (»00 fl. ß.W.) . 9S85 97-85 Andkl» üfftttll. Hnllhln. Donau Reg,«Lose 5°/„, . . . 126—127 - bto. Miileihe 1878 , . iu?'— 108 — VlnIcUeii der Dladt Oürz. . , 112— — — Anleyen d, Stadtgemeindc Wien 10415 10515 Alileuen d. Stadtgemeindc Wien (Tilber oder Gold).... 128'75 18925 Prämie» Anl. b. Stadtgm, Wien 187 — 168 — Aörsebau «nlehen, ver,oeb, 5',, iui- — — 4°/« »ralntl Lanbes'ÄnIelien , 8 50 —'— «e!d War» Dsnndblilft sfülionfi,). Nodcl.all«.öft.in50I.«l,4»/„G. —> -.-. blo. „ ., l«50 „ 4"/» 89 25 10025 dlo. Präm.'Lchlbu. 3°/,. l.Vm, 114 50 115 — bto. dtn. 8°/o, ll. Tw. 117 75 118-50 Äl^üsterr. Lande««Hyp.°«lnst. 4"/„ 100—!10«'8U Ocst..!!!!N, Banl verl. 4°/„ . , iuo-20 101 — bto. bto, KOMr, ,. 4°/« , 100-20 101'- Lvarcasse, 1. Ust„ »0I. 5'/,"/^ rl loib» '- Prioriläts.Vbllgaltonln (für 100 st.), Ferdinand« Nordbahi, »m l»8« i«o-?5 101 75 Oesterr. «ordwestbahl' . . . 111 —!m 80 TtaatlballN....... 22150 223 5.) Südbahn ll 3",..... 1«6 70 I«??« bto. ll 5°/, . , , , 12975 -- Ung.-gllliz, «ahn..... 107 80 10880 4°/„ Unterlrainer Valmeu 99 50 100- Divers, «äs» (per Stiicli, »ubavest«asilica (Dombau» . 6-70 710 CredN 100 st...... !»? 50 19825 Lwrl, Lose 4N st. CM, , . - 5850 59 50 .°/„D°na»-T!°mpslch,l«"fl88U, , , -- 28- Laibacher U°est,.»N0fl. »5°/»«. 80-25 81 — Länderbanl, Oest., »00 fl, . . 252-2Ü 25li75 Oesterr, missar. Vaiil. «00 st. . 959 — 963 — Uiiioiiliaill UNO st......28250 283'— «jrrletMliani. «llg., »40 ss. , 178'-. 180 — Hrtiln van Transport« zlnl«n»hmungen (per Stücl), «llbcecht Vahn 200 fi, silb« , — — —-A»!s!n TepI, Visenb. 300fl.. . i«?z I677 Vblim Norbbahn 150 st. . . 275 — 276'— Vuschtiehradec Eis. 5«N st. «Vl. 1518 1524 dto. dt«. (lit. U) 200 st. .549 — 550-. Donau ° Dampfschiffahrt« ° Ges., vestcrr., ^0» fl. EVi. . , . 449 — 452 — Duz ÄodmbacherV,'.V,200fl.L. «4— «4 15 sserdmand« Nordb. K'^0 st. CM. 3377 3385 Lemb.° Ezernow. «IlM ° Elsenb.' «esellschnst 2N0 fl. O. . . . 291'50 293-50 Lloyd, Ocst,, Irlest, 500 fl. «Vi. 410 — 415 — Oestrrr. Norbwcstb. 200 st. N, , 2L45N 2l>5 — dto. bto. (M. ll) 20« st. V, 2?:, —27550 Pran-DuxerEisenb. lüUfi.E. , 92 75 9375 Llaaieelsenbahn 200 fi. E. . . 351—!35150 Nüdvllhn 2UU ss. S.....9275! 9325 Lüdnordb. Verb.«V. 200 fl. EM. 214 — 215 — Tramwa>i-Vcs.,Wr,,l?ufl. t!.W. 472 — 474 — dto. . 1887. »fl, . . . —>— —-— «tlb Wa,, Tr»mway-V!t»'»Ictten 100 st. ... 103 50 104 bN Unn.Mllz. Visenb. »00 fl. Kilder 2NL50 207 — Una.Wtf>b.(Naab'Vraz)»!»0fi.N. 205- 206 — Wiener Lo<-lllb»l,nen»«ct,'Hei. «1 — «>— Znduslrl«»Bl1i»n (per Ottlck). Nailge!., «Ug. «st., 10» fl. , . »u-— «4-«gybier Eisen» „nd Stahl.Ind. in tüien 100 fi..... 58'- K3-— lkiftnbahnw.'Leihg,, Vrsie, «0 fl. 114 20 115 l>l) ,,em!ll,l", Papiers, u. N, V. 49-50 51>— Äiesillger Brauerei 100 st. . . ill — iil-»L NlotilanGesellfch., 0>'fi. alpine ??--. 77.50 Prager Visen «Ind. Ves. LU0 fl. 649 — S55 — Talno-Tarj. Ltsintllhlen 60 fi. 590 — 595-— „Gchlöglmllhl", Papiers., 200 st. 19950 8U0Ü0 „Nteyrcnn.", Papiers, u. «.°V. 164-25 1647b Trisailer «Me»!». - Ves, 7N fi. 15»— igi»—. Waffenf.'G.,Ocii.in LUlci!, lOust. 305- - 308-— Wangon-Leihauft., «llg., in Pest, 80 fi......... 430— 450'- Wr. «augejellschaft 100 ft. . . 109 75 nu-,ü Wlenlrbecgrr Ziegel'Uct!en. 2»» — 291 — D»vis»n, sslmstcrdnm....... 99— 9910 Deuische Plstze...... 5872» »8-8b London........ 120-12080 Pari«......... 4705 47 70 Bt. Pei?r»bur», . . . , —-— — — Kalulen. Ducaln,........ b'68 570 2» ssranc« Stücke..... S52> 953 Deutsche Reichlbanlnol,»,, . . Ü8-7L5 5880 Italienische «anknoten . , . 4447z 44-57» Papier.Rubel...... 1 L7«! 127z„ ;>:^u junger Commis ! i l\ Vach? deutsrhen und der sloveni-1' %Jkhj.Mehlig, findet für eine! ¦! L sjftj6- lNledetlage per ersten Juli ( \\]S sind (2434) ' • !r«ion di UQter '»r.20» an die . ^^^^^ eser Zeitung zu richten. \ .^herinnen l^|h | u^l 2-1 ^^hrmädchen \ \X-y aur«c»™.nen bei i ^V6T.,BaUmgartner i »«,_ h6re»len-strM.„ v Mauerziegel verkauft (2433) Konrad Stöcklinger Römerstraase 15. sä Her reinste 1 und beste HMtena-Sinp in Flaschen zu 1 kg k GO kr., in Korb-:flaschen zu 3, 10, 20 und 40 kg ä 48 kr. per Kilogramm. (2119)4 Apotheke Piccoli LsLiToacli. Herr Dr. H. Hager in Frankfurt a. 0. <äJLesex grosse O-elelixte hat U In: ilElii Analyse festgestellt, dass der ^J| eisenhaltige Wein des Apothekers Piccoli in Laibach wahrhaftig ein leichtverdauliches Eisenpräparat enthält, und zwar in der von seinem Bereiter angegebenen Menge; demnach ist dieser Wein nicht mit ähnlichen therapeutisch absolut wertlosen Präparaten zu vergleichen, welche sich nur durch eine unver- sohämte Beolame aufrecht erhalten. Der Eisenhaltige Wein des Apothekers Piccoli in Laibach empfiehlt sich von selbst blutarmen, nervösen oder durch Krankheiten geschwächten Personen und jedermann wird nach Anwendung dieses Präparates von dessen iimleiigliai*ei* li¥irksamkeit (505) überzeugt sein. 40__12 Preis einer Halbliler-Flasche fl. 1-—, fünf Halbliter-Flaschen fl. 4'BO. Aufträge werden | prompt gegen Nachnahme oder vorherige Einsendung des Betrages effectuiert. Emballage j und Portospesen fallen den P. T. Bestellern zur Last.