H^4^^_________________Mittwoch, 6. März 1895. Iahlgang 114. Aibacher Vn?Hs":d°lblHH?° fl^ a°nzMr!g fi, 15.. halb «hr<„ fi, 7 bo. Im ilomptoii: 3^w^^^^° """'' ^ li,, größere per Zeile k tr,; be« vslsm, Wcderholungcn per ZcUe 3 tr Die .Laib, geit.» erscheint täglich, »it Vu»nllhme b«i Tonn» und Feierta«, Die «ldminlftration beflnbel sich V°ngres«platz Vtr, L, die Medactlon Vahnhosgclsse 3tr, 15. Tprechstunden der Redaction von « bis n Uhr vormittag» Unfianllerte Vrlele »erden nicht «ngenommen, Manuscriple nich! zurückgestellt. «°., Zmtlichei Mil. Gutsbesitzer Mi..s!' D^^lische Majestät haben dem ^utenanl in?»,?"" von Postruski wie dem 3 Indisch G^V"?^^ Dragonerregiments Fürst planten Wr«s «<^ "^ Statthallerei°Concepts. ^de taxfreiV".5l ons Paar die Kämmerers« ^lfM allergnüdW^zu^erleihen geruht. ^und^eine^I' ^°Wisch^ Majestät haben auf ^ des A ukern ^"""er des kaiserlichen Hauses '? °llerunterlhänigsten Vor- ^ ?' bm HonN^ Entschließung vom 18. Jänner ^ll Don.°l . ^" bes Consulates in Ajaccio 3^Necht "^ unbesoldeten Consul daselbst '"argebüren aller^-^"^ ^er tarifmäßigen Lon-^^ allergnadlgst zu ernennen geruht ^"höchster Asl^postolische^Majestät haben mit ^"er.P^ vom 35. Februar d. I. dem U^°fes A. on ^.^unctm des VerwaltungsGe- ^Mter.D " ^"ck den Titel und Charakter eines ««tors allergnädigst zu verleihen geruht. Te Wlndisch'Gräh m. p. habe« mit 22. Februar d. I. dem U ldocfe r d" ^ StaMge stütes Radautz Franz ^^«sp c orz "«^"e und Eh°lakter eines Wirt- «rs allergnadlgst zu verleihen geruht. ^ Der c> ^ —^Halkenhayn m. p. °ung ertheilt ^"^" sür d°s Jahr 1895 die Be. ^n^r handelsm^^ des Dr. Franz und des Medoro «Hammer °n A?"sioenten der Handels- und '""Mng eithM ""° lür das Jahr 1895 die b^ Wiederwahl des 2.?iegl^m.^m Präsidenten und des Io-st ti^kamme ",!? ^"p"i identen der Handel«, und !^ngerth.^'" einen A.^'l ^ Arbeiten überhaupt, er er» ^2?' Dami? /""^"' "°n den Librettisten, vom "" zu spre1"^.nm an, von der Kunst im '^ryen. w:r reden von Orillparzer, ein bisschen von Ibsen, den er nicht mag, von der Secession natürlich, und dabei beginnt er ein wenig heftig zu werden, aber er beruhigt sich bald wieder, denn er sieht ja leicht ein, was gut ist und was wirtlich strebt. Die Rede flvßt ihm langsam, aber ungemein sicher und bedächtig, und dabei schaut er einem voll im Gesicht mit kühlen, grauen Augen, die aber viel Freundlichkeit geben können, an. Es liegt viel Gemüth in seiner ruhigen, warmen Stimme, aber wie der Kopf beim Sprechen sich leise nach vorne beugt, verräch er vielen Eigenwillen, der fest auf feinen Worten beharrt. Nach seinem grauen Vollbart und dem ein wenig derb' männlichen Gesicht könnte man ihn für einen stattlichen Oberförster halten, den Grühner oder Defregger sehr gut malen müsste. «Ja, also der Hrobeluss« — wissen Sie, dass das nicht meine dreizehnte, sondern meine dreißigste Operette ist? Ja, ich habe schon sehr viel gearbeitet, ich hab auch sthr früh angefangen. Sehen Sie, als ich kam. halte ich einen schwierigeren Stand, als so mancher. Die heute können leicht sagen, man hätte das Glück gehabt, eine günstige Zeit zu treffen. Aber eben diese Zeit war nicht günstig. Das einzige war, dass man gerne zu Operetten gieng. Allem damals, wie ich an-fieng drückte Offenbach noch so sehr auf alle neuen Wrke er stand noch auf der vollen Hüt)?, und Strauß war fchon da mit feinem großen Namen, mit seinen ersten Operetten. Ich habe damals eine Menge Sachen geschrieben, die freundlich anfg/nommen wurden, aber die ersten Spuren eines wirklich großen Erfolges zeialen sich erst bei,Drei Paar Schuhe«. Dann lam der ,Npajun< der mir auch viele Freunde machte, > Gräfin Dubarrr/ und das ,Verwunschene Schloß. Das Lied ,O du himmelblauer See' errang große' Popularität und wurde bis zum Ueberdruß gesuna/n, gespielt und gewerkelt. Wttmann«, die ja in Amerika waren, erzählten mir, dass sie diese« Lied überall ge-hört haben. Den richtigen, ganz großen Erfolg brachte mir erst ,Der Bettelstubent'. Das war ein wenig spät — ich war 40 Jahre alt, aber zu spät war es doch nicht. Ja, der ,Vettelstudent', das war wirklich schön. Wittmann sagte damals zu mir: Das ist ja kein Erfolg mehr, das ist eine Epidemie!'» Dann wenden wir uns dem «Probekuss» zu. Auf einige Fragen über die Entstehung des Weikes. über die Art, wie daran gearbeitet wurde, fährt Millöcker fort: «Ja, die Sich: ist qar nicht so verwickelt. Die Herren kommen zu mir. Wittmann bringt meistens den Plan, sodann reden wir darüber, und im G^sp^äche wächst der Stoff, gewinnt Gestalt. Dann bekomme ich die Gesangnummern und mache mich an die Arbeit. Im Sommer si„d wir fast immer für einia/ Z^it beisammen. Entweder fahre ich nach Kaltelileutgeden oder die Herren besuchen mich in Baden, und die wirkliche Plage geht erst an, wenn das erste Blatt im Thäter ist. Diesen Sommer war ich in Ischl, wo ,ch mit Herrn Bauer lustige Tage verlebt habe Einmal waren wir auf der Schafbergsp'tze in großer Gesellschaft. Bauer regte mich dazu an, mit ihm gemeinsam eme , ner Vearüßungskarte,, an Wittmann abzusenden, die für Touristen üblich sind. Wir warteten schon mit Schmerzen auf das Finale zum letzten Acte. das Wittmann, der damals in Norderney sich aufhielt, noch nicht geendet hatte. Bauer schrieb auf die Karte: ,Soebrn von der Schafbergspitze abgestürzt, fanden wir dab Finale auch in Unterach nicht vor. Der — WelleMlag M Sie treffen/ — Wittmann ist surchtdar erschrocken, M er die ersten Worte las.» Laibacher Zeitung Nr. 54. 446 6. März 16^. ist für die Vorlagen, die Aufklärung desjenigen Theiles, der sie nicht versteht, wird und muss erfolgen. Wenn jedoch diejenigen, die zur Aufklärung des Volles be< rufen find, dasselbe v rhehen und verführen, lann der 2riede nicht hergestellt werden. Redner hält die Fusion für wünschenswert und empfiehlt im Interesse des Landes die Verwirklichung der den Parteien gemein« samen Principien, anstatt die Verschärfung der dieselben trennenden Fragen. Abg. Kovacs erklärte, die Nationalpartei halte an ihren Forderungen fest. Cs handle sich nicht um die Militärakademie, sondern um den ganzen militärischen Unterricht. — Heute wird die Debatte fortgesetzt. Im deutschen Reichstage erklärte gestern in fortgesetzter Berathung des Militäretats der Kriegsminister gegenüber den socialistischen Abgeordneten, dass er auf den Milizantrag, der keine Aussicht habe, angenommen zu werden, nicht eingehen wolle. «Die Verlesung des Erlasses durch den Abgeordneten Bebel beweist,» sagte der Minister, «dass in unseren Bureaux unsaubere Subjecte Documente stehlen. Wer dergleichen thut. begeht gegen Bezahlung auch einen Landesoerrath. Wir können solche Leute nicht brauchen. (Zu den Socialisten gewendet:) Auch aus Ihren geitungs-Redactionen würden solche Subjecte hinausfliegen.» Der Minister stellte einige Fälle richtig und erklärte, die Zahl der Duelle in der Armee — elf pro Jahr — sei verschwindend Nein. Der Officier, welcher sein Leben für König und Vaterland einseht, darf, wenn er es für die Vertheidigung seiner Ehre aufs Spiel setzt, mildernde Umstände beanspruchen. — Abg. Bebel erklärte, der Vrlass sei ihm anonym zugegangen, niemand habe für denselben eine Bezahlung erhalten. Redner bezweifelt die Richtigkeit der Behauptung des Kriegsministers, das« Fractionsgenosse Vollmar im baierischen Landtage erklärt habe, die Armee sei nicht die Hauptträgerin des Duells. — Der Kriegsminister hielt seine Behauptung an der Hand des stenographischen Protokolles aufrecht. — Hierauf wird der Antrag des Abgeordneten Nuer bezüglich des Milizsystem« unter der Heiterkeit des Hause« gegen die Stimmen der Socialdemokraten ab« gelehnt und sodann mehrere Capitel ohne erhebliche Debatte angenommen. — Die weitere Berathung findet heute statt. Die französische Kammer sehte in der gestrigen Nachmittagsfihung die Berathung des Eolonien-Budgets fort. Dep. Goblet wendet sich gegen die quäl» volle Behandlung, welche die zu schweren Kerkerstrafen Verurtheilten zu erleiden haben. Der Colonienminister erwidert, die angeführten Fälle von Grausamkeit seien erfunden und als unbegründet erwiesen. Die Kammer nahm hierauf das Colonienbudget an und begann die Berathung des Kriegsbudgets. Dep. de la Hausse tadelte das gegenwärtige Militärgesetz. Dep. Perier führte Klage darüber, dass man zu den Befestigungsbauten italienische Arbeiter, ja sogar italienische Officiere verwende und spricht sich gegen den unzulänglichen Schuh der Südostgrenze aus. — Heute wird die Debatte fort« gesetzt. Der französische Minister des Aeußern theilte gestern nachmittags dem deutschen Botschafter, Grafen Münster, mit, dass Frankreich die Einladung zur Tr« bffnung des Nordostsee-Eanals annehme und zwei Panzerschiffe und einen Nvisodampfer unter dem Lom-mando eines Contre-Admirals entsende. Im französischenSenate wurde vom Justiz« minister ein Gesehentwurf eingebracht und verlesen, durch welchen gewissen Kategorien von Staats« und Eisenbahnbeamten das Recht zur Arbeitseinstellung ge» nommen wird. Wie aus London gemeldet wird, wurden nach dem Ergebnisse der Wahlen für den Grafschaftsrath 59 Gemäßigte und 59 Fortschrittler gewählt. Erstere gewannen 23 Sitze. Wie aus Antwerpen die «Opinione» erfährt, stehe das Ministerium im Begriffe, die Vorlage betreffend die Abtretung des Congo-Staates zurückzuziehen. Den Kammern wird ein von einer königlichen Botschaft begleiteter vermittelnder Vorschlag unterbreitet werden, welcher dem Congo-Staate die nöthigen Mittel zur Fortführung seiner Aufgaben bis zum Jahre 1900 verschafft. Aus Athen wird vom 4. März gemeldet: Das königliche Decret, mit welchem die Auflösung der Kammer verfügt wird, wurde gestern unterzeichnet. Die Neuwahlen sind für den 28. April d. I. anberaumt, die Kammer ist für den 27. Mai einberufen. Wie verlautet, soll Karatheodori Pascha zum Generalgouverneur von Kreta ernannt werden. Einer Meldung aus Panama zufolge wurden die columbischen Regierungstruppen bei Cucuta geschlagen. Die Rebellen nahmen die Stadt ein. Auf beiden Seiten wurden insgesammt 800 Mann getödtet. Durch die Explosion eines Pulvermagazins wurden viele Häuser vernichtet. Aus Washington wird vom 4. d. M. gemeldet: Der Congress bewilligte fünf Millionen Dollars für die Zahlung der Zuckerausfuhrprämien während des laufenden Etatsjahres. — Das Repräsentantenhaus stimmte dem Antrage des Senates auf Untersuchung des lebenden Viehes, dessen Fleisch ausgeführt werden soll, zu. Tagesneuigleiten. — (Allerhöchstes Handschreiben.) Seine Majestät der Kaiser erließ ein Allerhöchste« Handschreiben aa den Vanus von Kroatien, worin demselben aufgetragen »ird, der treuen Bevölkerung Kroatiens und Slavoniens für die aufrichtigen Trauerlundgebungen an-lässtich be« Hinscheiden« des Erzherzog« Albrecht den innigsten Dank be« Kaisers bekanntzugeben. — (Ihre Majestät die Kaiserin.) Au« «jaccio vom 4. März wird gemeldet: Ihre Majestät die Kaiserin Elisabeth unternahm gestern einen Ausflug nach dem im Vefihe des Herzogs von Pozzo befindlichen Schlosse Punta. Ihre Majestät legte die 12 Kilometer weite Strecke, und zwar den Hin« und Rückweg, zu Fuß zurück. — (Personal« achrichten.) Am 3. d. wurde Fürst Richard Metternich zu Grabe getragen. Vom Hofe wohnten die Erzherzoge Karl Ludwig und Rainer, Herzog von Cumberland und Prinz Philipp von Eoburg, sowie in Vertretung des Kaiser« Prinz Hohenlohe der Trauerfeier bei. Die ganze Aristokratie der Residenz war ver« treten, auch die meisten Minister und höheren Staats-Würdenträger, Bürgermeister Dr. Orübl u. a. m. waren anwesend. Nach der Einsegnung in der Pfarrkirche zu St. Karl Vorromäus wurde der Sarg auf den Franz» Iosefs.Nahnhof gebracht, um nach Schlos, Plaß bei Pilsen zur Beisetzung in die Familiengruft überführt zu werden. — (Die Festlichkeiten in Kiel.) «Gil« Vlas» veröffentlicht ein Interview mit Flourent, Legouvi, General Üevalle, Grafen von Moicy und Alfon« Daudet, die sich fämmllich gegen die Theilnahme Frankreichs an den Festlichkeiten in Kiel aussprachen. — (DerVerein der deutschen geltu«^ Verleger) beschloss, in geeigneten Men P"M Angelegenheiten des Verlage« von Zeitungen in ««"' ° Entscheidung de« Reichsgerichtes durchzuführen, «leM ' ob der Geklagte Mitglied de« Vereines ist oder nw weiterer Beschlufs betreff« der Annahme ei«er geM , Sonntagsruhe von 6 Uhr früh durch 24 StunM ^ wegen der Freigabe de« Verlaufes von AltuM" Sonn« und Feierlagen auf den Bahnhöfen "M" ^ ganzen Tages. — Die Verathungen wurden a« "' ' fortgesetzt. «,Al — (Spionage.Process.) Der Msi ^ Hemftricht wurde wegen Beihilfe zum Versuch« " , 8 3 des Spionagegesehes bezeichneten Verbrechen« i ,^ Monaten Gefängnis und einem Jahr Ehrverlust """ ^l Derselbe halte Vriefe feine« bereits verurtheilten « ^ weiter befördert, worin diefer für Frankreich s^ Nachrichten über die neuen Gewehre und OeM» tionen verlangte. <^B — (Vrand.) Wie Reuter« Osfi« «u« ^, vom gestrigen meldet, kam in der vergangenen^ daselbst Feuer zum Ausbruch, durch welche« eine " ^ der bedeutendsten Magazine zerstört wurde. ^ si^ läufig unmöglich, den Schaden zu schätzen. Ma« » dass eine Brandstiftung vorliegt. /»«Mtl l" — (Giolitti.) Infolge eine« gegen ^" ^» Angelegenheit de« Processes wegen Tntwenvun» ^, Documenten erlassenen Vorladunasbefehles, "^ ^^ selbe am 4. d. M. vormittags vor dem Unter"" ^ richt« de« Appellgerichtshofe«. Wie versichert n,"' ^ Giolltti auch in diesem Processe unter ^m" ^ Statutes erklärt, dass die gewohnlichen serM competent seien, ihn einzuvernehmen. ^ t^ — (Ein verbotenes Journal) " ^l lische Regierung hat dem in Velgrad erscheinende« o^. «Malebonia» den Eintritt in die Türlei weg" lichleit de« Titels verboten. . All!"" — (Todessall.) Der Professor an d" Universität Veorg Vizyli ist an Influenza gest^^ Local- und Provinzial-Nachrilhtell' * Vierter Kammermufik-Mnv. ^ Einen «bend ungetrübten Genusses bereitet" ^ ^ die Kammermusiker ihren Zuhörern mit dem v" ^' leider letzten Kammermufilabende. Wir !"»" ' „gB als ehrenvollste Aeußerung künstlerischer Anerlen" ^ aelten, dass uns bei der Qualität ihrer ^w" " F Quantum derfelben zu gering erfcheint. Ungea^e ^ ungünstiger Einflüsse waren die Verunstalt"'"^ intimen Tonkunst in dieser Saison besser als '" 'j^«« Jahren besucht, ein Zeichen, das« die Künstle"« ^e ihre magischen Kreise weiter und weiter zieht >> V mehr Freunde echter Kunst in ihren Van« '«u ^l ernste Kunst bricht sich im Wetttampse mit '? ^ gF beflügelten Schwestern nur langsam Bahn, a°" ^o endlich siegen, da ja ihre Wahrheit von berev« in überzeugendster Weife a/vredigt wird. .^ PA Wenn sich daher anfänglich nur eine "< ^ aemeinbe versammelt, um die Offenbarung ^M Kunst in sich aufzunehmen, so ift damit ^"^b^ viel gewonnen, da sie ja die empfangenen ^ P weiteren Kreisen mittheilen lann und son" anftaltungen immer mehr Zuhörer erhalten . M Wir haben im Verlauie der letzt" »^S»' wilderholt recht pessimistische Anschauungen U" ^ bestand der Kammermufilabende anhören ""''^«^^ Dann reden wir noch von allerlei. Millöcker erinnert sich an seine Jugendzeit, und lächelt. «Da ist mir neulich etwas Komisches begegnet. Ich traf in einer Gesellschaft mit Herrn Triesch zusammen, und als wir miteinander sprachen, kam es heraus, dass wir als Knaben in einem Hause lebten. Sein Vater war Silber» schmied, der meine Goldarbeiter. Triesch machte damals Verse, und ich wollte mich zum Flötenvirtuosen aus» bilden. Weil aber mein Vater nach Mittag immer schlief, stieg ich zum Dachboden hinauf, wo ich meine Triller loslieh. Natürlich störte meine Musik den jungen Herrn Triesch, der unter mir unablässig scandierte und schrecklich wüthend auf mich war.» Wir sprechen noch von Wittmann und Bauer. Er ist sehr froh. mit ihnen arbeiten zu können und ergeht sich in Lobsprüchen über beide. Diese Namen bringen uns wieder auf den Erfolg und er erzählt, wie es ihn wohlthuend berührte, wenn er in eine fremde Stadt kam, in der er nie gewesen und seine Lieder auf den Straßen werkeln hörte oder von Kindern singen. «Aus Paris,» sagte er, «bekomme ich alle Jahre von den Leiermännern Geld.» «??» «Ja, ... dort ist nämlich eine Gesellschaft zum Schutz« des geistigen Eigenthum«, die sogar über alle «3N Ü"^«' ?" b" Orgelbauer den Leierkästen Nn'Ne^^ ich alljährlich einen das« meine SaSn «'^^ und den Leute? Freud? Klippen. Roman aus der Gesellschaft von T. Tschürnau. (45. Fortsetzung.) Aber schlafen konnte er nicht. Das Fieber war in seinem Vlute, in seiner Seele; er kam sich vor wie Jakob, der mit dem Engel ringt. «Flieh'!» sagte sein besseres Ich. »Bleib!» gebot ihm die heiße Leidenschaft. Tausend Bilder flogen in wirrem Gedränge an seiner Phantasie vorüber und verschlangen sich zu einem Hexensabbath, in dessen Reigen sein eigenes Hirn bis zum unleidlichsten Schwindel mitzuwirbeln schien. Er sah Tessa in mannigfachen Wandlungen. Jetzt, wie er sie damals in Karlsbad zuerst gesehen hatte, in einem Kreise junger Mädchen, unter denen sie sich ausnahm wie eine Königstochter unter ihren Gespielinnen. Dann wieder zusammengebrochen, in Thränen aufgelöst, auf jener Bank am Waldesrande. Zuletzt kühl, unnahbar, mit dem eisigen Lächeln auf den Lippen, fo wie sie heute zu ihm aufgeblickt hatte, als er sie um den Tanz bat. Und von allen dielen Visionen war es gerade die letzte, welche seine Leidenschaft am heftigsten entflammte. «Sie will keine Annäherung, weil sie mich fürchtet,» fagte er sich immer wieder. «Und sie fürchtet mich. weil sie mich lirbt! Das Glück ihrer Ehe ist nur ein Scheinglück, hinter das sie sich verschanzt, um sich vor dieser Liebe zu retten!» Jetzt sah er wieder ihr Bild auf de" ,F Waldhintergrunde; er durchlebte noch «">"" ^M seligen Augenblick, in dem er damals ^la"H, Gestalt in seinen Armen gehalten hatte, »"" zhll e-dieser aufregenden Sinnestäuschungen über ^ lich ein unruhiger, traumdurchspnlter S ^ faltigen Arbeiten zu benutzen. ^-nder ^che Es war ein außerordentlich "«mmye .^M"^ in dem die beiden Gatten ihre erste g^^e ^ Tagesmahlzeit zu nehmen pflegten, ^.«eziert^ mit schweren indischen Seidenstoffen au^ " ^ff'lj artige Möbel mit phantastisch gestickten ^!^ OY" „, umher; die Gemälde und Spiegel w"" M' in barocken Farben umhüllt und d,e s"^ ^ld°" welche über die Thüren herabfielen, M ^ wirkte, seltsame Muster. ?.« ' ^° ^ehen wir die Hauplpflicht der l° lhte Nus».^ .^enwärtigen Verhältnissen erfüllt, da "Nt w Nergeln an Kleinem '"bft h°r.delt! ^ "" den Fortbestand der Sache ^ ber^Uebels^^?? ^"mermusilaufsührungen machte "n der Streik » ^ unangenehm fühlbar, dass der ""«linftigen R°..^l ? ^^ derartige Veranstaltungen 8" vollen Nir^« "^"" des großen Saales nicht ^"lle'dunll i >.-. m) ^""ste. Dem wurde nunmehr durch ^U «^ "eiche da« Podium l«°^°^ "" hochinteressante Novität. "linierende ß;I« ^ - ^'^"^ ^n Anton Doosak. dessen i« vortrefflicher Ausführung Men, da« w^.^"t" Beifallsstürmen hinrissen. ^"tllchen N^^llge Werk in einem fünften außer. °"" N>ir un! .' "^""« gespielt werden wird. be- ^" und bel3, .' . ^' Details sodann näher ein. ""lungen Ein^ "" "" °uf einige allgemeine Ve- Xp°sitl°nen l,es^°7°°!"er Zug aller Dv^l'schen ^U"Ü und Nuz I«, " ^" geistvollen, mannigfachen 3"" bie wund,^ "^"° "°" sinnigen Motiven. Hiezu ^>M^""^uhrung der Glimme, die Viel- "scher, sicher S««, !?'^hmen «»<,«.. ?.^^"b verwendeten originellen 3» ^ivlalw 3/"t U"b den Zuhörer entzückt. Von U?I" d°rgew' f.« ?°? anderwärts den nationalen lHw^un«boll un,' ?^en wir leine Spur entdeckt. t«w!""hi e U "d««. °^"^ verarbeitete erste Sah. da« ^' d" re^^^ «tharalter einer südslavischen ^" °lles z7chn«t ^"! "" der brillante Schluss-d tn ""» und N",^ durch originelle Schbnheit der V" Weise a^""° "er künstlerischen Form in ^z"^^?in°^": zu dem Besten unter all «5 Schwuna ,«7^""'""'usikabenden «ehört. d°7Kng sp7H .7/"lesenem Geschmacke und feiner ^tl?'^N.TN die Herren Iöhrer. Gerstner. « Insbeson « "^^^"" die schöne Com-'t bi^ Erector Herr Ilihrer ,)V"^ bereitete endlich die «u«. "nAn ^ ^°s H?"." "°" Nubinsteinin I^äur ll«^"« tiefes besticht mehr durch seine 'derzeit der^nd- — lIahrmarlt - Verlegung.) Die kl. Landesregierung hat über da« blesfüllige Ansuchen der Gemeinde Tschermoschnih, Vezirl Rudolfswert, bewilligt, dafs der auf den 12. März b. I. fallende dortige Jahr-und Viehmarlt wegen des gleichzeitig stattfindenden Jahr-markte« ln Tschernembl am 18. Mürz abgehalten wird. —o. — (gumVymnasialbau in Krainburg.) Wie uns mitgetheilt wirb, Hal die Stadtgemeinde als Baugrund die gegenüber der Kaiser-Franz'Iosefs'Nll« gelegenen zwei größeren Parcellen nunmehr definitiv erworben und die Planskizze sür da« Gymnasialgebäude dem l. k. Landesschulralhe bereits vorgelegt. Aus dieser ,st zu entnehmen, dass der projeclierte Neubau aus einem Keller, einem Erdgeschosse und zwei Stockwerken bestehen soll und der Stadt zu einer wahren Zierde gereichen wird. Die vordere, der Loibler Reichsftraße zugekehrte Seite wird K6 Meter lang sein. an welche sich zwei Seitenflügel anschließen. Das Project enthält folgende Näumlichlelten: Im Erbgeschosse 2 Lehrzimmer für je 56 und 1 Lehrzimmer für 54 Schüler, 1 Turnsaal. 1 Dienerloge, 1 SchülerblbUothel und, abgefchleden von den Schulräumen, die Dienerswohnung; I. Slock: 3 Lehr» zimmer für je 56 Schüler, die Lchrerblbllolhcl, da« Conferenzzimmer, die Directionslanzlei, die au« 4 Wohnzimmern sammt Zugehör bestehende Dircclorswohnung und 1 Dienstbotenzlmmer; II. Stock: 1 Zeichensaal, 1 Hörsaal für Physik und Naturgeschichte, 3 Lehrzimmer sür je 56 Schüler, 1 Lehrzlmmer sür 46 Schüler, 1 naturhistorische« Cabinet, 1 Arbeitszimmer und das physilalifche Cabinet mil dem Laboratorium. Die Haupt» Corridore find 2 30 bis 2 45 m breit und geeignet, auch als Garderobe zu dienen. Die Hauptfront enthält im I. und II. Stock je 13, die beiden Seitenflügel je ? Fenster. Der Dachstuhl ist im mittleren Rillte als > Mansarddachsluhl, sonft als Hängewerk mit Kniestock construiert gedacht und wird mit Schiefer, eventuell Falz« ziegeln eingedeckt. —o. — (August Preltnerf) Wie wir einer uns aus München zugehenden Todesnachricht entnehmen, ist Ende des vorigen Monates daselbst der Präsident des dortigen üsterreichifch - ungarischen Hilfsverelnes und Nitter des Franz'Iosef.Ocdens Herr August Prelln er im Alter von 48 Jahren nach kurzem Leiden verschieben. Der Verstorbene war, wie sich ältere Laibacher wohl noch erinnern dürften, ein geborener Vaibacher, der einzige Sohn des hiesigen langjährigen «pothelebesitzers I. Preltner und dessen Gattin Mathilde Prettner, die sich seinerzeit auch als Schriftstellerin mit Glück versuchte und in den Jahres 1850 bis 1864 in de. «Laibacher Z?llung. sowie in den «Blättern aus Krain» häufig poetisch? Beitrüge veröffentlichte. Seine Ausbildung genoss August Prettner am hltstgen Gymnasium, zu dessen vorzüglichsten, reich begabten Schülern er gehörte. Nachdem er im Irll 1864 sein Nbiturlentenexamen mit Auszeichnung bestanden hatte, sehte er seine Sludien an der juribischen Facullät der Wiener Universität fort, wohin ihm gleichzeitig auch seine Eltern nach Verlauf ihrer Apotheke gefolgt Tiaren. Die Heimat hatte er seither nicht wieder betreten, so dass er der jüngeren Veneration unserer Stadt wohl entfremdet erscheint. Sein fernerer Lebensweg hat ihn in« Nueland. und zwar nach München geführt, wofllbst er fich. Dank seiner gediegenen Bildung und seiner vielseitigen Sprachlenntnisse, eine sehr angesehene Stellung, zuerst als Veneralsecretür und schließlich als zweiter Director einer hervorragenden süddeutschen Ver-ftcherungsbanl zu erringen wusele. Für seine nicht minder angesehene Position und persönliche Beliebtheit in den Kreisen der bekanntlich sehr zahlreichen öfterr.-ungar. Volonie in München spricht deutlich wohl auch der Umstand, das« ihn dieselbe zum ersten Präsidenten ihres Hilfsv-'rein?« erwählte, an dessen Tpihe er durch eine Reihe von Jahren wohlthuend für alle bedrängten Landsleute wirkte und die ihn daher auch anläfslich seines unerwartet rasch eingetretenen Todes ein sehr ehrenvolles V^a/ähnis veranstalteten. Sein allgemein anerkanntes verdienstvolles Wrken in dieser Ehrenftellung wurde denn auch von Siner Majestät unserem aliergliüdigslen Kaiser vor einigen Jahren durch die V-rleihung des Franz-Iosef-Ordens entsprechend gewürdigt. psi. — (Heimische Kunst.) Im Schaulenster des Hoslieferanten Malhian ist die T-rracota Vilfle des vor zwei Jahren in Wien verstorbenen R^gierungsrathes und Redacteurs des Reichsgesehblatles, I. Cic, ale. au?gk>n>llt. Das «Modell» ist bestimmt zum Vwnzegus« und w?ro auf einer bereits vorhandenen Slein'Pyramide in Oi-ni Vrll (Schwarzenberg) bei Idria aula/stellt. Da« W rk, dlssen Ausführung und naturgetreue Wiedergabe der Ge» sichtszüge allgemeine Anerlennlmq findet, stammt aus der Hand des akademischen Bildhauers Josef Puchr^iter. * (Unglücksfall.) Am 2. d. M. abend« ai'ng der 87 Jahre alte verehrlichte Häuer Johann Smrelar der Trifailer Kohlenwellsgesellschait ii eine G^ube, um bei dem von ihm selbst geladenen Bohrloch? nach geschehener Anzünbung der Iilndschnur nachzusehen, warum der Vchuss so lange nicht losgehe. Im selben Momente erfolgte die Explosion, und der Unglückliche erlitt einen complicierten Schädrlbruch. Ec erlag der tödlichen Verletzung im Werlsspitale. —I. — (Wetter und VerlehrsNörungen.) Die «Trieft« Zeitung» berichtet: Der Frühling lässt heuer lange auf sich warten. Während in manchen Iclh'-n schon im Februar die Mandelbäume in ihrem weihn Vlütenlleibe prang/n und an den Verghängen und in d n Dolinen auf dem Karftplateau Anemonen und Crocus die Köpfchen in die Höhe recken, trägt heuer die Erde noch immer ihre Schneedecke. Heute tanzen und wirbeln die Schnei flocken ln der Luft, und eisiglalt pfeift die Vora durch die Straßen, als stünden wir noch immer mitten im Winter. U"d wer weiß, wie lange uns dieses Wltter treu bleibt: Malhieu be la Dibine, der hundertjährige Kalender und andere Gelehrte, die es wissm, stellen schlimme Wetterprognosen für den März. und es ist für uns nur ein Trost, dass auch diese Propheten manchmal irren. Seit Vorgestern abends ist der Vahnverlchr mit dem Iilande unterbrochen, und zur Stunde ist es noch ungewiss, wann er Wieder aufgenommen werben wird. — Von der l. l. Post« und Telegraph n-Direcl,on wirb uns mitgetheilt: Infolge des anhaltenden Schneesturme« ist der Postverkehr auf der Linie Nabrefina.Laibach sowie St. Peler-Fiume gänzlich unterbrochen. Die V^efpott von und nach der Strecke Wien-Laibach wirb via Udine-Pontafel geleitet. Die Post von Nbbazia wird mitteltt Staffelte über Fianona nach Pisino und von da mittelst V°tm viu Herprljf.Trieft und Italien befördert. Dasselbe g schieht in der Gegenrichtung. Die Einführung der in ähnlichen Fällen zwischen St. Peter und Laibach actl-vierten R itpoft ist wegen der Gchneemassn bis auf weiteres unthunlich. — Bei Anhalten des Unwetters werden vom 5. b. M. ab auch die Fahrpostsenbungen von und nach Trieft vi». Italien abgeleitet werden. — Vom Verlehrs-Inspeclorate der Südbahn erhallen wir folgende Mittheilung: Die unerwarteten, neuerdings aufgetretenen und in der verflossenen Nacht wesentlich verstärkten, kolossalen Gchneefülle bei heftigem Vorasturme haben die Bahn zwischen Divata und Rakel abermals total unfahrbar gemacht, so dass troh aller angewendeten Mlttel der Verkehr nicht aufrechterhalten werden konnte. Es musste somit der Gesammlverlehr in der Strecke Laibach-Nabresina und wegen Verwehung auch Mischen St. P<>ter und ^de^ ""«kW. durch einen jap°. V?" und U "" "'zendes Sonderplähchen zum UtZ lustiH"? ^schaffen war. brannte heute ^V'n Borsich.^°b" "" Widerspruch zu dieser ^t^eit H^^regel war die Glasthür des lH e >ber?n "^ ^r frischen Luft und der ^i "?lte ein grH^'^" stritt zulassen. Die Her ö,"n übriaen s ' Ebenes Quadrat auf daS ^>trug s/"d warmen Speisen v°r'die der b'l lchn '" E,s?imm.^? !"bst von dem Buffet des ^ Q?^/1"/" den Wein und setzte hn auf Kr^°""l""ch fischen die Gefäße >eb u''e den ^ l? und blinkendem Silber und ^VleGlas^^en Burgunder in das breit- 9> A um sich?' d'eses letztere erst sorglich gegen die ^e w" Wen ^"bchen ^ den hellglänzenden getreten, welche durch "« "m2n ^""nflutete. Wie von einer '"llen. stand sie da in dem weißen Morgenlleide, mit dem blumenhaft zarten Antlitz und der nur lose aufgesteckten Fülle des goldbraunen Haares, auf dem der Sonnenschein in glitzernden Reflexen lag. ^. Die Augen des Barons hiengen bewundernd an seiner holden Frau; als sie dann wieder zum Tische zurückkam, nahm er ihre Hand und küsste die schlanken, weißen Finger, die eS stch so angelegen sein ließen, ihm zu dienen, über den !« doch so ganz und gar herrschten. . ^ .»«« ^ ^ . . «Ich glaube nicht, dass Mahomed m seinem Para-diese reizender bedient ist, als ich eS bin,, sagte er «Muss ich dich nicht für deine schwere Tages-arbeit stärken?» gab Tessa lächelnd zurück. «Es wird heute wieder eine heiße Schlacht werden. Wie. Ralph?» Er nickte. . _ «Meine Vorschläge stoßen diesmal auf harten Widerstand: ich bin auf eine Niederlage gefasst, aber l?ickt weide ick es meinen Gegnern nicht machen, mir d/n Ska zu Vntreißen. Das steht fest!? Er reckte dabei den großen, geschmeidigen Körper und stählerne Thatkraft sprach aus jedem Zuge seines stolzen Gesichts. Tessa sah mit leuchtendem Blicke zu ihm auf. «So gefällst du mir!» sagte sie. «Du sprichst wie ein Held! Ich glaube, es gibt leine Gefahr, die dich fchrecktl» Zähringen legte den Arm um seine junge Frau und zog sie näher zu sich heran. «Doch, Tessa,» erwiderte er, «es gibt eine. der ich mit meinem ganzen Muthe nicht gewachsen wäre — die Gefahr, dich je zu verlieren!» Er gab sie frei. weil eben in der geöffneten Thür der Diener erfchien mit der Meldung, dass die erwartete Kiste angelangt sei. «Welche Kiste?, fragte Tessa. Der Baron war schon aufgestanden. «Du sollst den Inhalt derselben sofort kennen lernen, änriing,» sagte er. «Es ist eine Ueberraschung für dich.» «Wieder einmal,, drohte sie ihm. «O, du unverbesserlicher Verschwender!» Er war schon hinausgeeilt, und erst nach etwa zehn Minuten kehrte er zurück. ^ ^ ., ^ _, «Nun komm,» sagte er und bot chr den Arm. Er führte sie nach ihrem Boudoir und sie blieb mit einem Laut des Entzückens am Eingänge stehen. An der Wand. welche der Thür gegenüber lag, hatte man durch Entfernung einiger, nach e„Mcher Art eingerahmter Aquarellbilder Raum geschaffen sür ein großes Gemälde in breitem, mallem, vettichem Goldrahmen. (Fortsetzung folgt.) Laibacher Zeitung Nr/54. 448 6. März 16^ Küllenberg, Linie Tt. Peter-Fiume, bis aus weiteres ein« gestellt werden. Da das Unwetter ununterbrochen anhält, ist gegenwürtig die Wiederaufnahme des Verkehres nicht bestimmbar, da an Vewültigung der enormen Schnee« Massen bei dem noch zunehmenden Oturme nicht zu denlen ist und alle Anstrengungen, die Nahn freizuhalten, total erfolglos find. Geit Veftand der Karftbahnen sind solche abnormale NitterungsoerlMnlsse mit solchen Schneemassen noch nie dagewesen. Der Verkehr nach Hormons und Italien ist unbeschränkt offen. — (Die armen Fußgänger.) Wir weisen an anderer Vtelle die Nothwendigkeit der Säuberung der Tücher vom Schnee nach, und es kann daher nichts gegen den Eifer eingewendet werden, mit welchem in ganz Laibach die Reinigungsarbeit gegenwärtig durchgeführt wird. Vegen die Art und Weise, wie dies ohne die mindeste Nüclficht aus die Passanten und den Verkehr geschieht, ließe fich allerdings im Interesse der Veoölle« rung doch etwa» einwenden. In den «eisten Straßen und Gassen werden zu gleicher Ieit die Schneemassen beiderseits von den Häuserbächern herabgelehrt, die, respectable Vchneeberge bildend, jeden Verkehr hemmen. Wenn man noch die unabweisbare Nothwendigkeit dieser Arbeiten im Hinblick aus die außergewöhnlichen Witterungsverhältnisse zugeben kann, glauben wir doch darauf hinweisen zu sollen, dass bei außerordentlichen Ereignissen auch außerordentliche Mittel in Nnwendung kommen «Üffen. Den Eindruck erhält «an jedoch nicht, wenn man beobachtet, in welcher ungenügenden Art die Schneemassen entfernt und weggeführt werden. Es mangelt an den nöthigen Arbeitern, Fuhrwerken, die beiden Quais sind bereit« infolge Mangels an Schneerutschen ganz verlegt, insbesondere der Petersdamm unfahrbar u. s. w. Wir sprechen einzig und allein im Interesse der Bevölkerung, wenn wir den dringenden Wunsch zum Ausdrucke bringen, e« mvgen die Schneesüuberungsarbeiten energischer und systematischer durchgeführt werden. — (Der Vahnverlehr.) Der Verkehr auf den Unterkralner Vahnen ist seit gestern abends wieber offen. Gegen Trieft und Fiume ist noch immer der Gesammt» verkehr eingestellt. Der Schnee liegt in den Einschnitten der Strecke Nalel-Pivata bis 4 Meter hoch, an der Freimachung wirb energisch gearbeitet. Gegen Norden ist der Zugsverkehr ganz unbehindert. Ein stärkerer Schnee« fall begann ab Vraz, weshalb der Wiener Postzug um 7 Uhr, der Wiener Eourierzug u» halb 9 Uhr früh hier eintraf. *(GünzllcheVer«ehr»einstellung.) Laut telegraphifcher Meldung au« Loitsch und Ndelsberg ist vorgestern bei einer Schneehöhe von zwei Meter ein heftiger Voraschneesturm ausgebrochen, infolge dessen in diesen zwei Bezirken alle Eommunicationen unterbrochen find und jedweder Verkehr unmöglich ist. —r. — (Liederabend.) Die Vesangslehrerin der philharmonischen Gesellschaft, Fräulein Johanna Edle von Pollack, welche bekanntlich mit größtem Erfolge in Concerten der Gesellschaft als Liedersängerin bereits auf« getreten ist, veranstaltet unter Mitwirkung der Herren Iöhrer und Verftner am 12. März einen Lieder« abend mit fesselnde« Programme. Das Concert dürfte allgemeinem Interesse begegnen. — (Vlovenisches Theater.) Gestern gleng «Lumpacius Vagabunbus» vor ziemlich gut besuchtem Hause in Scene Die Aufführung wies neben unterschied« lichen Schwächen manches Oute auf und wurde, namentlich vom Vtehparterre, sehr beifällig aufgenommen. »n- — (Deutsches Theater.) Heule und morgen gelangt die neueste Operette von K. Millücker «Der Probelus» » zur Aufführung. Pas Werk hat bekannt-lich in Wien einen durchschlagenden Erfolg errungen und wird zu den besten Arbeiten Millöckers gezählt. Nachdem die Aufführung sorgfältig vorbereitet und der vacante Posten eine« ersten Tenors nunmehr entsprechend beseht ist, dürste es auch hier an dem erwünschten Erfolge nicht fehlen. — (In Velde«) erkrankten in lthterer Zeit ü Kinder an Diphtheritis, von denen eines genefen, eines aber gestorben ist, während die übrigen in ojficiöse ärztliche Vehanblung genommen wurden. —o. — (Ausstellung.) Nach einer uns zugehenden Mittheilung wird im Monate September l. I. in Loilfch eine Ausstellung landwirtschaftlicher Producte stattfinden. Zur Hchneeräumung der Dächer. Aus naheliegenden Gründen werden gegenwärtig von den meisten Dächern unserer Stadthäuser die angehäuften Vchneemafsen abgeräumt. Vei diefer Gelegenheit kann man die bedeutende Mächtigkeit der Schneedecke auf den ein« zelnen Dächern beobachten. Sie beträgt jedenorts über 80 Ventimeler, stellenweise sogar über ein Meter. Die Schichtung der einzelnen Schneefälle ist durch die Ein» flüsse der Witterung in den correspondierenden Zeiträumen unter der Mitwirkung von Rauchlängen und atmosphärischem Staub deutlich gekennzeichnet. Naturgemäß ist diese W dk Dachftühle sehr nachtheilige Schneedecke, je näher »^^?^'' ^"« ""hr und mehr dicht. Die unterste N Man''?^^"" "^ °d« minder starle Eis-wMlür^v"anw^ dU"«^"" Erscheinungen un-wenig weUer zu l "achttn «chn«vtrh5l,nisse noch ein Die unaushöllichen Schneefälle der letzten Tage erhöhen in gefährlicher Weise mit der Zunahme der Mächtigkeit auch die Last, welche nicht allein direct vom Dachftuhle, sondern indirect auch vom Hauptmauerwerl des Gebäudes getragen werben muss. Eine nähere Betrachtung des jetzt schon sehr großen Schneedruckcs kann man nur an dem Holzwerl unter dem Dache anstellen. Eine schwere Velaftungsprobe haben hiebei besonders ältere Dachstühle auszuhalten. Nicht minder in Anspruch ge« nommen find auch neuere Flachdächer von einfacherer Construction. Die allermeisten Dächer der Häuser in Laibach und Umgebung haben mit Rückficht auf die bisher abgelagerte Schneedecke auf jedem Quadratmeter Fläche ungefähr 500 bis 700 Kilogramm Schneebelastung zu tragen. Sollte jedoch ein Regen eintreten, dann dürfte diese Schneelast bis zur Sättigung mit Regenwass?r durch einige Stunden um circa 20 p(lt. vergrößert werden. Darauf folgend beginnt erst der Wasseradfiuss vom länger anhaltenden Regen und der Schneeschmelze und mit dem« selben die Abnahme der Nelaftung. Obzwar die ansehnliche Vewichtsziffer pro Flächeneinheit die Ausmittelung jeder einzelnen Schneebelastung der Dächer ermöglicht, dürfte ein Beispiel trotzdem am Platze sein, um die geringste Inanspruchnahme der Festigkeit des Dachstuhle« eines 20 Meler langen und 10 Metcr breiten Gebäudes mit Rücksicht auf die vorhandenen Schneemassen hervorzuheben. Demzufolge beträgt die abgelagerte Schneelast, als Minimalgrenze berechnet, auf dem Dachftuhle des betreffenden Gebäudes ungefähr eintausend Metercentner. Hieraus kann leichterweise gefolgert werden, dafs es vorlheilhafter ist, den gegenwärtig angesammelten Schnee von den Dächern möglichst schnell herabwerfen zu lassen, als die verschiedenartigen Tonsequenzen der Unterlassung dieser Vorsichtsmaßregel noch länger abzuwarten. Ja diesem Falle dürsten Ersparungsrücksichten hintanzusetzen sein. Abgesehen von der eventuellen Möglichkeit eines Dach-ftuhlbruches, welcher unabsehbare Folgen mit fich bringen könnte, fernerabgefehen von den Gefahrender unvermeidlichen Dach'Schneelawinen bei Thauwetter, die feinerzeit leine sichere Passage gestatten würden, ist jedenfalls die enorme Mehrbelastung des Dachstuhles eine Schädigung des Gebäude« wertes, die mit den erforderlichen Schneeräumungslosten gar nicht verglichen werden kann. Was hier scheinbar erspart werden wollte, dürfte vielfach einer nächsten Dachftuhl'Reparatur zugeführt werden, Sparen am unrechten Oct ist mehr als Verschwendung. —lc. Neueste Nachrichten Neichsrath. Wien, b. März. Heute tagten beide Häuser des Reichsrathes. Im Herrenhause erstattete der Herr Präsident Graf Trautt« mansdorff Bericht über den Empfang des Präsidiums des Hauses durch Se. Majestät den Kaiser, um Aller-höchstdemselben das ehrfurchtsvollste Beileid anlässlich des Ablebens Sr. k. u. k. Hoheit des durchlauchtigsten Feldmarschalls Erzherzog Albrecht auszusprechen. Die Versammlung nahm die Mittheilung des Präsidenten stehend entgegen. Der Vorsitzende widmete sodann dem verstorbenen Herrenhausmitgliede Fürsten Richard Metternich einen warmen Nachruf, worauf die zwei neuberufenen Mitglieder des Hauses Graf Kottulinsky und Graf Stadnicli die Angelovuna. leisteten. Den Gegenstand der Tagesordnung bildete der Gesehentwurf über den Verkehr mit Ltbensmitteln und einigen Gebrauchsgegenständen. Derselbe wurde nach einer befürwortenden Rede des Herrn Ministers des Innern Marquis Vacquehem mit unwesentlichen Aenderungen in der von der Commission beantragten Fassung zum Beschlusse erhoben. Im Nbgeordnetenhause wurde heute die Generaldebatte über die Steuerreform-Vorlagen er« öffnet, für welche eine große Anzahl von Rednern vor« gemerkt ist. Zunächst ergriff der Referent Abg. Dr. Beer das Wort, welcher die Grundzüge der Reform be« leuchtete. Sodann sprachen mehrere Redner theils für, theils gegen die Vorlage. Der Krieg zwischen China und Japan. London, 5 März. Die «Times» melden aus Hai'Tscheng: Die dritte japanische Division von Hai-Tscheng vereinigte sich am 2. d. M. mit der fünften Division von Teng-Huang-Tscheng, 20 Meilen südlich von 2iao»Vang. Aiterarisches. Zur Ehrung des Andenkens weiland Sr. f. u. l. Hoheit des durchlauchtigsten FM. Erzherzog N l b rech t hat der Heraus» geber der militärisch'wisscnschaftlichcn Zeitschrift «Minerva» eine von Oskar Teuber verfasste Biographie des hohen Hüchstocrewigten herausgegeben, welche an sämmtliche Unterabtheilungen der üsterr.-ung. Armee unentgeltlich vertheilt wird. Dieses Vuch, entstanden unter der erschütternden Einwirkung des außerordentlichen Verlustes, welchen Kaiser und Heer, die Monarchie und deren Völker erlitten haben, will in schlichter Skizze das Wirken des verewigten Erzherzog-Feldmarschalls festhalten. Wer vermöchte schon heute dem Andenken dieses großen Todten gerecht zu werden, wer vcr» möchte es, den reichen Inhalt dicscs Heldenlebens heute in einer Uterar^chen Darstellung zu erschöpfen? Dies bleibt der Zukunft Vorbehalten. Aber ein Wort, eine Gabe vom H^en em?^ man gern und rasch, und so — nicht anders — will M ^ aufgefasst sein. Dem l. und l. Heere ist es in "stel/^ ^ weiht; in dessen Reihen soll es verbreitet und gelesen w"^ diesen Tagen der Trauer und in späteren lagen .i,^ Erinnerung. Der Armee bieten Autor und Verlegn °"l« ^. Gabe; das l. und l. Reichs»Kriegsministerium hat !>^D nommen und wird sie den Gliedern der großen V^., Ml mittheilen, denen sie vor allen gewidmet ist. Die »»°" ^, schlichten Lebensskizze, welcher als selbständige« <"^D> umfassendere Darstellung des Siegestages von CustoM H h' Privatier, Linz. - Kustan, Viehhändler- Martw^'^l Agram. — Kolisla, Privatier, Iauernig (Gchlesten) schal, Stadtbaumeister, Gloggnih. Hotel «llierischer Hof. ,. ^ Am 4. März. Paßler, l. u. l. LinienschWlieuten«^ ^ — Favaro, Privatier, ssiume. — Berger, KausM>.^ ^M Tomih, Hausbesitzer. Seele. — Ditel, Besitzer, Altlag' ^M Schneidermeister, Gottschee. — Honigmann, Mus""' Poli, Veldes. , . M»"" Am ü. März. Edler von Hoffmann. Privat»"' Pichen und Nicher, Studierende der Medicin^Tne!^^- Meteorologische Beobachtungen iu^<^ ^ .^i>4 ^° --^^ 7U.Mg? 729-5 -4 210. schwäch ^e ^ 5.2.N. 7298 -2 0 NO. mäßig DUe < 9. Ab. 728-8 -4-1 O. mähig , ^e^' Schneefall anhaltend; Schneewehen. Die ^5^." 135 cm hoch. — Das Tagesmittel der TenlperaMl ^ 5 7« unter dem Normale. ^^-^7^n>^ Verantwortlicher Redacteur: Julius Ohm-Ja""' Ritter von Wissehrad. ^^5-^^ ! Angenehmes LinderungslTl1 n ! Brust- und LungenkranK* :WilüeIms Scsineeöergs Kräuter-Ai^ • von .j^Y I Frans Wilhelm, Apotheker in Nennkirchen (Niederöst*rr ( ) Frei« per nsuBcls-e »¦• M i 1 Engroi-Lager bei Herrn e\}'' | Peter IL.a,ssniU, I^^rl^J/ 5 ^ l.,n n>ic h?st! Von tiefstem Schmerze gebeugt, geben ' .^,gst Nachricht, dass Gott der Allmächtige H" M geliebte Mutter, beziehungsweise Schw'ru Großmutter, Frau Antonie Koba« l. k. Zollamtscontrolors O<^'" Widest heute früh um halb 5 Uhr nach langl^Äl. 6"^ im 47. Lebensjahre, versehen mit oe" v sacramcntcn, gottergeben verschieden M- «,^bl>«^,.lc Die entseelte Hülle der theuren ^erbehH wird Donnerstag um '/<<; Uhr '" ^hllst^ Feldgassc Nr. 14 eingesegnet und nach " ' zur lebten Nuhe überführt. Laibach am «. März l»95. M"" Josef «obau. Watte - I«scsi«H' AH «obau. Vlctorie Kobau, ?'"?'us«""" Töchter. - Iuliu« 5>eu, SchlactM" » und Thierarzt. Schwiegersohn- » Sämmtliche Knlel. -^5^»«» Nr. 54._______________________________449______________________________________5 M«rz ,895, tzniesMellter in Mach. «« o» ^" Probeluss. "" m,.«»«,, Geiaw l»!,, 2>«r Pwbetnj». tor Probekuss ¦Mb von Carl Millflcker. ^ Cl»viwN,^!SS8 2°wie sämmtliche Piecen ' wemanaig, sind vorräthig in der . Buchhandlung (912) * UMbmjp & Fed. Bamberg **¦ Dei * r««i«her Oummi-Gallasche» bei (447) J- S. Benedikt J*fcilatoer- Cfr ^ÄicfinEriahlUn8 in diesem «u JS»? und iS ntd6n Stand' Jed« Ar-2ü3pr<=hteQ> A,«*»? jede Concurrent JOStfi^i ^Ci1;111^ Preisen aus-feberi Tilätiekeit bei tr t durch meine hochachtend JLsef Makovec \ »¦» Ra1„re^h?r Ull ^j**0 80dfe , Metliki M^KA\oaf?aSiAnaprOŠnJ0 jam'1 «epann ; L z KruPe P™t *L?> 5 feL* 8°ld- « Pr. » od- <*2a '"«HnaTK 1896' eL 767' »loi tt> nenL r,a*a na 550 gold- L*** Mem™8 zem'Jiäke knjige '%, Bat0 i'vwte; odrejen» „ta dva bo^ .^is« 8U- uri dopoldne, pri p* »• Sn° yr«dnostio, pri k >oji, c ',,. pod <«no oddalo. vCih"ilsk<» Äe2apimik in hl*«* ^^«Cv^^odtoe v Metliki «ÖP COGNAC 1 CZUBA DUROZIER & Ci[ ^^ Franz. Cognacfabrik Promontor. p^T* Ueberall zia. haben, -^j (6261) GENERAL-VERTRETUNG: 82—28 RUDA & BLOCHMANN, BUDAPEST-WIEN. (853) 3-1 Nr. 1260. Kundmachung. Vom gefertigten k. k. Bezirlssserichle wird hiemit hskannt gemacht, dass sich in der hiergerichtlichen Dlpositencasse nachstehende, mehr als 30 Jahre alten Do positenbarschaften brfinden: ^ Haupt- Datum Bezeichnung Gattung «-.^ 2 ___buch^ des d« des ^^°^ » Vand Fol. Empfanges Depositencasje Depositums fi. ,^. 1 IV 281 2«. Mai 1864. Etarc Johann von Selo ! Z. 2223 Nr. 9. Licitationsmasse Varschaft 2 — 2 . 302 12. August 1663, Nulsiniö Marlo von Voja-9 3!?0 looo, Exccutionsmasse » 18 50 « , 30b 12. September 1863 Golobit Johann von Rado-vica Nr. 22. ltxecutions-mafse » 1 bb 4 . 362 24. Juni 1864, Nemans Marlo von Voja-I- 2648 ,ovo, Executionsmasse . 11 9b'/« s, . 380 24. August 1664 Fabnil Anton von Mottling, Executionsmafse » 2 — 6 V 11 25. October 1864, Vimonit Anton von Semtt, I- 4521 ltxecutionsmasse » 6 50 Die unbekannten Eigenthümer werden aufgefordert, binnen der Frist von einem Jahre, sechs Wochen und drei Tagen ihre Legitimation beizubringen und ihre Eigenthumsrechte auf die Depositen nach. zuweisen, widngens, oder im Falle als sich niemand melden sollte, nach verstri« chener Edictalfrist die Depositen als heimfällig erklärt und für den Fiscus an die Staalscasse übergeben werden würden. K. k. Bezirksgericht Mottling am 23. Februar 189b. (838) 3-1 St. 689, 909, 1052, 1170, 1171, 1187. Razglas. Na tožbe: 1.) Marije Derganc iz Vrtaö 8t. 3 po pooblasèencu Martinu Dergancu iz Slrekljevca proti Antonu Dergancu iz Vrlaè ßt. 3 zaradi 480 gold, a pr.; 2.) Janeza Pluta iz Sodjega Vrha St. 14 proti Jožetu Plutu iz Sodjega Vrha zaradi 600 gold, s pr; 3.) ml. Marije Suklje iz Buäinje Vasi po varuhu Martinu Sukljeju iz Bereöe Vasi ät. 16 proti Markotu Kra-Sovcu iz Buäinje Vasi radi priznanja lastnine s pr.; 4.) Neže Skala iz Sodjega Vrha ät. 4 proti Jožetu Plutu iz So^jega Vrha fit. 6 radi 220 gold, s pr.; ö.) Jakoba Mauca iz Sodjega Vrha fit. 11 po pooblašèencu Jožetu Starini iz Osojnika St. 19 proti Jožetu Plutu iz Sodjega Vrha fit. 14 radi 365 gold, m 6.) Marije Ogulin z Hriba pn Ce-roveu 6t. 2 proti Matiji Ogulinu z Hriba pri Cerovcu ät. 1 radi lastnine s pr. doloèuje se dan na 22. marca 1896, dopoldne ob 9. uri, pri tem sodiSCi, in to ad 1 do 5 v sumarnem in ad o v ustnem postopanji. Radi neznanega bivahäca toženin postavili so se njim skrbniki na, Cin in sicer ad 1 in 6 Janez Ivanetiö « Vrtaö, ad 2 Malija lvec adJ in ö Janez Plut iz Sodjega Vrha St.14 in ad 3 Martin Dragovan iz Lokvice ter so se njim vroèili dotièni prepisi tožeb. C kr. okrajno sodišèe v Metliki dne 19. februvarja 1896. (834) 3-2 St. 989. Oklic. Dne 15. marca 1.1. se bode druga izvrailna dražba v konkurzno maso Valentina Prijatelja iz Sv. Križa spadajoèega posestva vlož. St. 487 kat. obö. Vodice vrfiila, in sicer dopoldne ob 9. uri pri tem sodiaei. C. kr. okrajno sodifiöe v Litiji dne 15. februvarja 1895. ^Tn)T^3 St. 434. Oklic. C. kr. okrajno sodisèe v Cirknici naznanja, da je Anton Mele in Andrej Kranjc iz Cirknice proti Janezu Dre-niku iz Cirknice, nepoznanega bivalisöa, in njegovira nepoznanim dedièem in pravnim naslednikom pod praes. 13ega sebruvarja 1895, št. 434, vložil tožbo zaradi pripoznanja pridobljenja last-ninake pravice do V« zemljisèa pod vlož. st. 27 kat. obö. Cirknica, o ka-teri je doloèena obravnava v skraj-šanem postopku na 24. maja 1896, dopoldne ob 9. uri, pred tem sodisèem. Toženemu in njegovim pravnim naslednikom se je na njegovo ne-varnost in troske gospod Martin Pau-lovöiö iz Cirknice oskrbnikom za la sluöaj imenoval, kar se njemu za to naznanja, da si izvoli drugega za-slopnika ali pa da temu svoje pravne pripomoèke vroèi, sicer bi se z njim razpravljalo in na tej podlogi po po-stavi sodilo. C. kr. okrajno sodišèe v Cirknici , dne 13. februvarja 1895. Bohr folldoi Mädchen für alles 5«>noht von einem älteren, alleinstehenden errn. Anträge mit Photographie, welche re-tourniert wird, unter «E. 8. 17» Hauptpost restante. (910) 8—1 ECleineres Wirtsgeschäft in Lftlbaoh oder Umgebung wird zur sogleichen Uebernahme, eventuell ab I. April, auf Rechnung geauoht. Anträge unter