^l-63. Domltlstllg, 18. Miliz 1897. Jahrgang 116. Oaibacher O Mung. >'Whrl« «.^Preisi Mil P oslversend» u a! ganzjihrig fl, lb, halbjährig st, 7 °t>. Im Comptoir: ^ Die «Laib, Zelt,, erscheint «glich, mit Ausnahme der Tonn- und Feiertage, Die Admlnlftratlon befindet stch "<" ^. i.. .' .h«lbjKhri>, st, ci ou, Für die Zustelln»« in« Hans gaiujHhrig st, 1, — InstrtionßlltbÜr: ssür X Congressplah Nr,», die «edactlon Äuhnhosgafle Nr. 15. Tprechstundc» der Nebacti«:: uon u bis ll Uhr vurmlttag», >-^ '""" b!« zu 4 Zeilen Äli lr,, größere per Zelle « lr.: bei öfteren Wiederholungen per Zeile 3 tr, ^ Unfranlierle Brick' welden nicht angenommen. Manuscripte nicht zurüctgestellt. '«ichtte?^ ^" h. Iosefi-Festcs wegen erscheint die ^^u«wer am Samstag den 20. März. Amtlicher Theil. AlleM^!' ""d l. Apostolische Majestät haben mit Tect!?" Entschließung vom 11. März d. I. den s!tti?7"h Dl' Friedrich Wilbgans zum Mini-ülch !>»" ^.'.^n Ministerialsecretär Friedrich vonWazl Dr. »" 6'nanzraih der tirolischen Finanz-Procuratur Erbaun.-^^^"p^ug zu Sectionsräthen im Hinist,,',''""um allergnädigst zu ernennen und dem in diesem Ministerium Dr. T«cret^« ^" ^tel und Charakter eines Ministerial. "" allergnädigst zu verleihen geruht. ^ . Ledebur m. p. ^ller^s/' ""b k. Apostolische Majestät haben mit wit hem 3 Entschließung vom 5. März d. I. den ^tbe.^c^ ^ "nes Regierungsraths bekleideten Ge° VinH^wr erster Classe Anton Schromm zum der Ginr°ü"^°Irlspector ^ Handelsministerium mit ^lnttn an U 'n die sechste Rangsclasse der Staats-"Uergnädigst zu ernennen geruht. _____ Glanz m. p. Mdias^' "^ ^ Apostolische Majestät geruhten aller-berg' ^ «andwehr.Bezitksfeldwebel Josef Steins-ii ' 16 ^..^andwehr«Infanterieregiments Krakau ^b«rnlll>m '''s ber auf sein Ansuchen erfolgenden ^diensj,^'" ^" Landwehr-Ruhestand das silberne ""euz mit der Krone zu verleihen. »,--------------- ^elhjjHs^und k. Apostolische Majestät haben mit b" demK Entschließung vom 7. März d. I. dem ^^^'"""'eister Karl Kapp in Wien bediensteten ?i sünfi«?^,^nz Wlk in Anerkennung seiner mehr ^"nehl^. 'gen, ^„^ ^„h demselben Gewerbe- n Mit !'»^Iwendeten treuen und belobten Berufs-"Mdiatt l'lberne Verdienstkreuz mit der Krone u" zu verleihen geruht. ^Mchs^""d l «^stolische Majestät haben mit vom 7. März d. I. dem ^.ben blei^°"ö Vlodek anlässlich seiner Versetzung "lährigen "^n Ruhestand in Anerkennung seiner "ne Verki. >"" und belobten Dienstleistung das "'enjtlreuz allergnädigst zu verleihen geruht. Feuilleton. Unter der Meeresfliiche. U"N Vl. W. von «vwensels. hat infolge der zahlreichen ä"vö?d7nN der Neuzeit ihre friiheren Vorstellt berich^,„'"Elchen Verhältnissen des Meeres-At, o."üt aem°.- ""lsen. Wenn der Meeresboden sl^bild?t'gen bergen und Thälern, als eine j^t Obacht tv..3 "?""^rsch«ede auf der Erdober. Theils Zweis.l ^. !?^ben zahlreiche Sondierungen l'ell ^s ^1 stellt, dass bei weitem der größte tztb^Ul hier ,.n^i "ne wellenförmige Ebene vor-brX"^n undo« « unterbrochen von vulkanischen iU < bei einer X^cluten. Diese Einförmigkeit ^) '° Höhe ^«V"^e e von ungefähr 15.000 "eil " die. v^ Montblanc) unter der Oberfläche, kl. l, ft'eßmde G.'^" Kontinenten verhältnismäßig Nl"dem ^is die se^ ^ ."" Art Einfassung gebildet >7 ?'lde H^dhülle gegenwärtig unter fol° ^s«K'^uf weicht "n ^' uferst liegt eine große ^b un." ^uht unk"' durchschnittlich 13.000 Fuß ""sN^" ^°s er li^"^°" "nem flachen, nur 600 "'N ^nduna,^?den Küstensaum in eine ab-^ ""st ni^t vonN«'"' diesseits des, muth. ^ von Wasser bedeckten Küstensaums Der Ministerpräsident als Leiter des Ministeriums des Innern hat in dem Concretual Conceptsstatus der Beamten des Archiv» und Vibliotheksoienstes ber politischen Verwaltung den Archivdirector zweiter Classe Friedrich Pirlmayr zum Archivdirector erster Classe und den Archivar Dr. Michael Mayr zum Archivdirector zweiter Classe ernannt. Dcr Ackerbauminister hat die Ministerial«Vice-secretäre im Ackerbauministerium Heinrich Grafen Be u st und Gustav Grafen Putting und Per -sing zu Ministerial «Secretären und die Ministerial Concipisten in diesem Ministerium Dr. Victor Deutsch und Edmund Freiherrn von Sacken zu Ministerial - Vicesecrelären im Ackerbauministerium ernannt. ______ Den Ib. Mii« 1897 wurde in der k. l. Hof. und Staats-druckerei das XXIX. und XXX. Stück der italienische» Aus» gäbe deS Reichsgesehblatts vom Jahre 1896 ausgegeben und ver« sendet. ___________ Heute wird das VI. Stück des Landesgeschblatts für Kram ausgegeben und versendet. Dasselbe enthält unter Nr. ?. die Verordnung des l. l. Ministers für Cultus und Unter« richt vom 23. December 1896. Z. 25.489, betreffend das für das Nmt eines Rabbiners im Herzogthume Kram erforderliche Maß allgemeiner Bildung. Von der Redaction des LcmdesgesehblattS für Kram. «aibach am 18. Würz 1897. Nichtamtlicher Theil. Die Stimmung in Athen. Man schreibt der «P. E.» aus Athen vom 12. März: Ungeachtet aller Abmahnungen des gesummten Auslands und obgleiH an dem Ernste der seitens der Mächte an Griechenland für den Fall ber Unnachgiebig» leit gerichteten Drohungen nicht gezweifelt werden kann, ist hier eine Abnahme des Kreta.Enthusiasmus und eine Erschütterung des Entschlusses, die einmal ein° genommene Stellung zu behaupten, bisher nicht wahr-zunehmen. Man ist vielmehr noch so fern von einer Ernüchterung, dass man leichten Herzens auch von der Eventualität eines Krieges mit der Türlei spricht. Die diplomatischen Vertreter in Athen haben sich selbst« verständlich nicht auf die bekannt gewordenen officiellen Schritte beschränkt, sondern es haben auch in vertraulicher und freundschaftlicher Weise Versuche zur Umstimmung der griechischen Regierung stattgefunden. steigt das Festland zu einer durchschnittlichen Höhe von nicht mehr als 1000 Fuß an. Ausdem Umstände, dass das Meer eine nahezu dreimal so große Fläche bedeckt, als das Land und durchschnittlich dreizehnmal so tief ist. lässt sich leicht begreisen, dass man die Größe der, die Erde bedeckenden Wassermasse auf das Mache der Gesammtausdehnung alles aus ihr emporsteigenden Festlandes berechnet hat. Der große flache Theil des Meeresbodens, der in 15,000 Fuß Tiefe und darunter liegt, besteht hauptsächlich aus einem feinen, grau oder roth bis dunkel« braun gefärbten Thon, der außer untergeordneten orga° nischen Beimengungen äußerst feine Mineraltheilchen, insbesondere Quarz, Glimmer, Bimsstein, Lava und Braunstein enthält und ohne Zweifel aus den ersten Anfängen der Erde herrüht. Ein häufiger Bestandtheil dieser Tiefseethone ist Mteoreisen, das in unberechen» bar langen Zeiten aus dem Weltraum der Erde ein- verleibt wurde. «. ^ . . ^ , «Ich kenne keine neuere Entdeckung m der phu> fischen Geographie - ruft der Geologe Geik.e aus -wodurch das Gemüth tiefer ergriffen w,rd. als d'esrk Mteoreisen aus den tiefsten Abgründen dcs Oceans! Dafs aus dem Boden dieser Abgründe der Schlamm sich ganz allmählich gebildet habe, gibt nur eine un-bestimmte Vorstellung von der außerordentlichen Langsamkeit des Vorganges. Erfährt man jedoch, dass er sich so langsam ansammelte, dass sogar der Wellen, staub aus entfernten Räumen einen merklichen Theil Das Athener Cabinet wurde hirbei darauf aufmerksam gemacht, dass durch die Gründe der Humanität, der Theilnahme am Schicksale der Connationalen auf Kreta, auf welche sich Griechenland zur Rechtfertigung seiner Action beruft, das wahre Motiv derselben, nämlich das Gelüste nach territorialem Erwerb, nicht verdeckt werden könne. Die Mächte seien es vielmehr, die, obgleich ihnen die Griechen Barbarei und Parteinahme für den Halbmond gegen das Kreuz vorwerfen, die Erfüllung der Pflichten der Humanität auf sich ge» nommen haben, indem sie sich vom festen Wunsche der Erhaltung des Friedens beseelt und zu dessen Schutz fest entschlossen zeigen. Das von Griechenland geltend gemachte Motiv, dass Kreta vom türkischen Joche be« freit werden müsse, werde mit dem Augenblicke ganz hinfällig, wo die Insel von den Mächten besetzt wird. Es s»i, so wurde ferner betont, sehr zu bedauern, dass die Langmuth der Cabinette und ihr rücksichtsvolles Verhalten gegenüber dem griechischen Künigshause, seitens Griechenlands, das hierin ein Anzeichen von Meinungsverschiedenheiten zwischen den Mächten erblickte und daher deren Einigung zu gemeinsamen Iwangsmaßregkln als durchaus unwahrscheinlich ansah, mit Drohungen erwidert wurde. Die letzte dieser Drohungen gieng bekanntlich dahin, dass Griechenland eventuell, wenn es in Kreta nicht durchdringen sollte, in Macedonien einen Brand entfachen werde. Dem» gegenüber wurde bemerkt, das Athener Cabinet übersehe hiebei, dass die Lösung der kretensischen Frage sich bereits in den Händen der Mächte befindet, welche die wichtigsten Punkte der Insel besetzt haben und an die Errichtung einer autonomen Verwaltung schreiten werden. Und was Macedonien betrifft, so hänge die Aufrollung dieser Frage von dem Verhalten der Re-gierungen von Bulgarien und Serbien ab, die bereits den Entschluss kundgegeben haben, eine abwartende Haltung zu beobachten, und nicht gewillt sind, sich in Abenteuer einzulassen, deren Enderfolg, mag ihnen auch das Waffcnglück günstig sein, keinesfalls in einer Gebietserweiterung auf Kosten der Türkei bestehen könnte, deren Integrität nach dem unwiderruflichen Entschlüsse Europas gewahrt bleiben soll. Wenn aber Bulgarien und Serbien bei einem griechisch-türkischen Conflicte jede Intervention unterlassen, dann sei die Türkei umsomehr in der Lage, ihre Wehrkraft gegen Griechenland zu concentrieren, was man wohl in Athen nicht unterschätzen werde. All diese Warnungen sind jedoch, wie schon erwähnt, bisher fruchtlos geblieben. König Georg, der in dieser ganzen Frage mit der öffentlichen Weinung des Landes zusammengeht, legt kriegerische Dispositionen desselben ausmacht, so bringt uns diese Thatsache, wie nichts anderes es zu thun vermöchte, die Vorstellung einer beispiellos langsamen, ungestört fortschreitenden Anhäufung nahe.» In dem, meist rothen Tieffeethon findet man Braunstein (Manganhyperoxyd) in Klümpchen ein« gebettet, die sich um einen harten Mittelpunkt, wie z. N. einen Haifischzahn oder den Gehörlnochen eines Walfisches, angesetzt haben. Merkwürdigerweise scheinen sich von den Skeletten der großen Seethiere keine an« Deren Knochen, als die beiden genannten, erhalten zu haben; allein diese sind in so ungeheuren Mengen vorhanden, dass eines Tages ein einziger Zug des Scharrnehes nicht weniger als 600 Haifischzähne und 100 Grhörknochen des Walfisches in die Höhe brachte! Unerklärlich ist der Umstand, dass alls onsen tiefsten oceanischen Abgründen noch nie eine Versteinerung, noch nie die Trümmerstücke irgend eines Schiffes, noch nie irgend ein Gebilde der Menschenhand ans Tages« licht gekommen ist! Der Einfluss der großen Tiefe der Meere auf die Daseinsbedingungen, denen die in ihnen lebenden Thiere unterworfen sind, macht sich auf mancherlei, auf dem Lande unbekannte Weise geltend. Es ist beson« ders der, auf ihnen lastende ung heure Wasserdruck, der eine Zeitlang das Leben von Fischen in größeren Tiefen unmöglich erscheinen ließ. Dieser Druck nimmt für je 6000 Fuß T»ese um eine Tonne auf den Quadratzoll zu, d. h. um 160mal so viel, als der ge Laibacher Zeitung Nr. 63. 542 18. März M^. an den Tag, wie man sie bei ihm bis zur jüngsten Zeit nicht vorausgesetzt hätte. Er that auch alles dazu, um diese Gesinnung aller Welt bekannt zu geben, indem er sich zu vielen Zeitungsberichterstattern in langen Ausführungen ergeht, in denen er seinem Unwillen über das Verhalten der Mächte und den Tntschluss, auf seinem Standpunkte zu beharren, betont. In einem stattgehabten Gespräche mit einem bekannten Deputierten hat König Georg neuerdings erklärt, auf der eingeschlagenen Bahn weiterzuschreiten. Der Monarch beklagte sich hiebei in bitteren Worten über die Haltung der mit seinem Hause verwandten europäischen Höfe, Man kann sich denken, in welchem Maße die Erregung der Massen durch derartige Aeußerungen gesteigert wird. Politische «lederficht. Laibach, 17. März. Das «Fremdenblatt» kündigt eine legislatorische Reform an, welche sich mit der Regelung des Auswanderungswesens befasst. In Deutschland ist bereits eine ähnliche Vorlage dem Reichstage zugegangen. Auch hier in Oesterreich wird, wie das genannte Blatt mittheilt, in den betheiligten Ministerien an einem Gesetzentwurfe gearbeitet, welcher die Schäden des modernen Aubwanderungswesens beseitigen soll. Es sollen die Auswanderungsgeschäfte und Schisssgesellschaften einer sorgfältigen behördlichen Ueberwachung unterzogen und es soll auch für den Schutz der Emigranten in der Fremde Vorsorge getroffen werden. Ob auch der dem deutschen Entwürfe zugrunde liegende Gedanke der Schaffung geschlossener Auswanderung«« colonien acceptiert werden wird, hängt von dem Fortgange der diesfiilligen Berathungen im Schosse der Ministerien ab. Mit der am 16. d. M. vormittags stattgehabten Sitzung haben die diesmaligen Conferenzen des bischöflichen Comites ihren Abschluss gefunden. Bis zum gestrigen Tage sind 124 Reichs»-rathswahlen vollzogen worden. In der gestrigen Sitzung des Generalraths der vfterreichisch'UNgarischen Bank wurden alle auf die Verlängerung des Bankprivilegiums bezüglichen Vorlagen im Sinne der früheren Abstimmungen über die einzelnen Theile nunmehr als Ganzes angenommen und die hierüber an die beiderseitigen Finanzministerien zu richtende Note genehmigt. Das ungarischeAbgeordnetenhaus setzte gestern die Verhandlung über den Etat des Justiz» Ministeriums fort. — Am Schlüsse der Sitzung brachte der Finanzminister Dr. von Lutacs eine Vorlage, betreffend den Erwerb der Votschaftspalais in Petersburg und Washington, ein. — Die Debatte wird heute fortgesetzt. Der deutsche Reichstag berieth den Entwurf des Auswanderungsgefehes. Die meisten Redner stimmten dem Entwürfe zu, welcher schließlich einer Commission zugewiesen wurde. Die Budgetcommission des deutschen Reichs' tags beendigte die Berathung des Marineetats und genehmigte die fortdauernden Auslagen des Marinebudgets ohne Abstrich. Im französischen Senate interpellierte gestern Franc-Chaureau über die kretensische Affaire. Redner billigte die von der Regierung in der Kammer abgegebenen Erklärungen und sagte, die Abstinenz sei eine schlechte Politik, die Egypten an England auslieferte. Redner betheuert seine Sympathie für Griechenland und seinen Abscheu vor den in Armenien und auf wohnliche Druck der Atmosphäre auf jeden Quadratzoll der an der Oberfläche lebenden Geschöpfe beträgt. Allein es hat sich herausgestellt, dass wenigstens die Fische der großen Tiefen in einer, zusammengepresste Luft enthaltenden Schwimmblase eine Vorrichtung be» sitzen, durch die dem drückenden Wasser das Gleichgewicht gehalten wird — was freilich für Fische, die zu eifrig der Beute nach aufwärts nachjagen, die ge» legentlich beobachtete üble Folge hat, dass in gewissen Höhen durch den geringen Gegendruck die Schwimm« blase sich auftreibt und der Fisch in höhere Regionen geführt wird, d. h. buchstäblich «nach oben füllt.» Sogar Grundhaie, die aus nur 3000 Fuß Tiefe hervor, gezogen werden, verenden, noch ehe sie die Oberfläche erreichen. Diese bedeutenden Unterschiede des Wasser« drucks je nach der Tiefe in Verbindung mit den Tempe» rawrunterschieden versetzen die in ihnen auf- und absteigenden Thiere in die Lage eines an der Erd-oberslüche lebenden Geschöpfes, das fortwährend rafche klimatische Veränderungen, wie sie taufenden von Meilen entsprechen würden, zu ertragen hätte. <^ ^?? «Rosichte Licht, reicht nicht tief unter die Oberstäche hmab und schon von ein paar tausend Fnß Tiefe an macht die Natur die wunderbarsten An. strengungen, um das Sehorgan zu verstärken oder zu ersetzen. In sechstausend Fuß Tiefe haben sich entweder die Augen so fehr vergrößert, das« sie den schwächsten Kreta verüblen Metzeleien. Man müsse jedoch am europäischen Concerte festhalten, um eine allgemeine Con-» flagration zu verhindern. Redner lenkt die Aufmerksamkeit auf die gefahrdrohende Lage an den festländischen Grenzen Griechenlands und betont die Nothwendigkeit der in der Türlei einzuführenden Reformen. Minister Hanotaux wiederholte feine Ausführungen in der Kammer und fagte, die europäifchen Mächte seien auf dem Punkte gewesen, das Reformprogramm zu verwirklichen, als sich der lretensische Zwischenfall ereignete. Der auf die Blockade Griechenlands bezügliche Passus in der Rede des Ministers Hanotaux in der Wiedergabe des Amtsblatts lautet wie folgt: «Wenn es nothwendig werden follte, würden die Admirale ermächtigt werden, die effective Blockade über diese oder jene Punkte der griechischen Inseln oder des griechischen Festlandes auszusprechen und gemeinschaftlich durchzuführen. Nach einer der «P. C., aus Petersburg zu-gehenden Meldung verlautet dort, dass der Gegenbesuch des Kaifers Wilhelm II. beim Zaren im Laufe des Monats Mai stattfinden wird. Es heißt, dass Kaiserin Auguste Victoria den Kaiser begleiten werde. Nach einer Meldung aus Belgrad berichten dortige Blätter, dass Fürst Ferdinand und Gemahlin zum Besuche des Königs Alexander und der Königin-Mutter im Laufe des nächsten Monats nach Belgrad zu kommen beabsichtigen. Die Hoffnungen, die man in Athen auf den Zusammenbruch des europäischen Concerts gesetzt haben mag, sind, wie der «Pester Lloyd» betont, unerfüllt geblieben. Es wurde gemeldet, dass griechischerseits noch in den letzten Tagen Versuche gemacht wurden, die Regierungen in Belgrad und Softa unter Vorschützung einer InteressenGemeinschaft, deren man in Bulgarien und Serbien bisher sich nicht bewusst geworden, zu gemeinsamen Operationen in Macedonien heranzuziehen, dass jedoch diese Versuche sich als vergeblich erwiesen haben. Selbst von Montenegro ist in der letzten Zeit im Zusammenhange mit der griechisch'kretensischen Krise gesprochen worden. Alle die Mittheilungen werden dem «Pester Lloyd» als gänzlich aus der Luft gegriffen bezeichnet. Fürst Nikolaus sei ein zu erfahrener Staats« mann, um nicht zu wissen, dass es Montenegros In» teressen am besten nützt, ruhig zu bleiben und durch das griechische Feuerwerk zu keiner Uebereilung und unnützen Krüftevergeudung sich hinreißen zu lassen. Wie man aus Petersburg meldet, sind dort Berichte aus Kreta eingelaufen, denen zufolge die angesehensten Griechen auf der Infel den ihnen erst jetzt bekannt gewordenen Beschluss der Mächte, Kreta Autonomie zu gewähren, mit Dank und tiefer Freude aufgenommen haben. Meldungen des Reuter'schen Bureaus aus Kanea besagen, dass die Christen 960 Muselmanen in Sitia niedergemacht hätten. Es scheine sicher, dass einige 30 Männer, Frauen und Kinder in Dapanes getödtet wurden. Die Muselmanen behaupten, die Christen seien verschworen, alle Muselmanen auf der ganzen Insel auszurotten. Infolge dessen sei die muselmanische Ve< völlerung in Kandia im höchsten Grade aufgeregt und gebe sich mehr als je zuvor Plünderungen hin. Das RepräsentantenhausinWashing-t o n wählte T. V. Reed neuerlich zum Sprecher. Der Ausschuss für Mittel und Wege erstattete den Bericht über die Tarifbill. Lichtschimmer mit Nutzen einfangen können, oder aber sie sind allmählich immer kleiner geworden, um durch große Fühlfäden erfetzt zu werden und schließlich zu verschwinden. Einige der Tiefseebewohner sind mit Apparaten zur künstlichen Lichterzeugung ausgerüstet und verschiedene Naturforscher glauben, dass die Tiefsee stellenweise in der von ihren Bewohnern verbreiteten Phosphorescenz «ebenso hell strahle, wie die Straßen unserer Großstädte nach Sonnenuntergang». So unvollständig auch unsere Kenntnis des Meeres noch ist, namentlich in Bezug auf die in ihm herrschenden Temperaturen und seine Erstreckung nach den Polen, so reicht sie doch bereits hin, eine klare, all» gemeine Vorstellung von der Gestaltung der Erdhütte zu begründen. Danach lassen sich drei wesentlich verschiedene Gebiete in derselben unterscheiden: 1.) das alles über dem Wasser liegende Land einschließende Continentalgebiet; 2) die eigentliche Tiefsee, die von sechstausend Fuß unter der Oberstäche bis zum untersten Meeresboden reicht; und 3.) ein Zwischengebiet, das die Gewässer zwischen der Oberfläche und sechstausend Fuß Tiefe in sich begreift. In der gegenwärtigen Zeit hängt vom jeweiligen Zustande des Zwischengebiets die Vertheilung von Wasser uud Land auf der ganzen Erde in der Weise ab, dass irgend eine, verhältnismäßig unbedeutende Störung seiner Gleichgewichtslage die großartigsten Katastrophen zur Folge haben würde. Man hat be« Tagesueuigleiten. -(Weltausstellung Paris 190^ A Hanbelsminister Varon Glanz hat da« «Statut !" l. k. General-Commissariat der Weltausstellung ^, 1900» genehmigt und durch dasselbe auf A""« h General-Commissärs diesen autorisiert, sich einen v" zur Seite zu stellen und die laufenden Angeleg"^. mit den Mitgliedern desselben zu besprechen. M^ ^ ftitution soll besonders den Verwaltungsausgaben General-Commissariats dienen. Weiters hat der H»" minister die Gerufung einer Anzahl von 3^""" verschiedener Pienftzwelge zur Kenntnis genommen — (Einbruchsdlebftahl in eine« ^ welierladen in Wien.) Per Vezirl MarlaY"! am 16. d. M. nachts der Schauplatz eines g"h" ^ bruchadiebftahls. der durch die Art seiner AuM „ und die Höhe des Vetrags der Veule, welche de« ^ ggZ zum Opser fiel, lebhaft an den am 26. December im Gewölbe des Hofjuwelier« H. A. GranM" st Graben Nr. 29, erinnert. Per Oct des D'ebM'^ das Geschäft des Juweliers Ludwlg Platzer, V"'"lP ftraße Nr. 101. Pas Geschäft lft sehr groß und u°>,^ ein großes Lager von Juwelen aller Nrt. Dle " ^ lft überaus reichhaltig und lockt tagsüber vorübeM^ Neugierige an. die vor dem Geschälte stehen bleibe"' „ dieses Local sind am 16. d. M. nachts Gauner gevl« ^ und haben es, soweit man bisher feststellen l»«" ' ^ solchem Maße geplündert, dass die den Einbrech" ^ gefallene Veute einen Wert von 30.000 bis 3b" d< repräsentiert. — Wie aus Wien gemeldet wird, ^ einer der Einbrecher, welche den Einbruch bei« " »,l> Plaher verübten, nachmittags in einer Pfand"'^ K, verhaftet, wo er geraubte Gegenstände versehen wo, ^ ift der Spenglergehilfe Johann Verabel, aus "°^M! Mähren gebürtig. Während des Transports z«l ^ ^ entwich er und bedrohte den Polizeiwach «aim " . >,, Messer, wurde jedoch von Passanten uberwalW ^ da« Gesangenhau« eingeliefert. Gerabel war "! Jänner aus der Strafanstalt entlassen worden. .^' — (Strafprocess gegen «ift-Ml'"> innen.) In Hob-Mezö-VasarhelY bes«" f< 16. d. M. der auf 5 bis 6 Tage anberaumte ^ process gegen sieben Personen, zumeist Frauen, ^« beschuldigt werben, ihre nächsten Vlutsverwandte" , Gewinnsucht vergiftet zu haben. Pen Angeklagten ^ i« Laufe der Untersuchung zehn Giftmord gewiesen. ^.j b>e — (Zahnpflege in den Schulen.) " ^ Nothwendigkeit, praktische Hygiene in den Sch""^' insoferne zu pflegen, dass man die gähne der ^„ linder unter fachmännische Aussicht stelle, ift h«"^ „lese hingewiesen worden. Ein neue« Argument >" Pl Nothwendigkeit wird au« Wiesbaden mitgethe"' ^> dortige Zahnarzt Herr Stieren untersuchte ' <«> Bürgerschulen die gähne von 1318 Schul!!»" .^e" Alter von 6 bis 14 Jahren. 87-3 Procent ° ^H< hatten kranke gähne, und zwar zusammen ?96», ^«l schnitllich jedes Kind unter 22 gähnen «och . h,i 6 kranke. 17 gähne waren bereits entfernt, ^ ß0^ 3000 müssten noch entfernt werden, aber ungM ^,,, wären durch geeignete Vehandlung noch l" ^lt", w»h end bisher nur 17 Procent erhalten worden ^» — (Ein Riesenbrand.) In ^«"r ""b wurde am 16. März ein der Firma Ely «8" el' Tomp. gehörige« siebenstöckige« Warenhaus vu ^, Schadenfeuer zerftöct. Per Wert de« Gebäudes " ^ 200.000, der Wert der verbrannten Waren auf 1- . „B' Dollars geschäht. Mehrere Feuerwehrleute "" gekommen. «—»»»»»»»»—»»»»>»«»«^'^^ . ,,,,^ d" rechnet, dass durch ein Ansteigen des Mittelge^.^" Meeres um nicht mehr als sechshundert F"v ^a^< Millionen Quadratlmilen Land unter Was!" u ^el würden, während ein Sinken desselben «l« ^te Da die Gestalt der Meeresfläche "^Fl durch die Anziehungswirkung der Landmasstn ^ Al wird, so muss jede, wenn auch nur ^ .^gesi ^ schiclmng in den letzteren entsprechende Aende" Mp Meeresniveau zur Folge haben. Von der ^ M Grüße dieser Aenderungen kann man stA , ^A stelluug machen, wenn man erfährt, dafs ""^alülH«. Ermittelungen der Stille Ocean an der PL.hM. Küste zweitausend Fuß Wer liegt als bei den ^^ftell, Inseln. Die in Hawaii außer Zwe'!"^^ sogenannten «Kleinen Schwankungen bec ,^ M^ weisen auf Massenv.'rschiebungen in und vle"^AF der festen Erdrinde hin, die auch die allge""^M des Meeres regelmäßigen mehr oder weniger" Schwankungen zu unterwerfen geeignet «^Mra^,,! Der Menschengeist scheidet von der A ^ all dieser glänzenden Errungenschaften o ;„. ^ Meeresforschung abermals mit der ^WA,, ^1 Unzulänglichkeit der paar sogenannten «G^ ^ zur «Erklärung» der Weltallserscheinunge" ^^cherHiwng^ Nr/63. ________________________ 543 18. Wiirz 1897. i» M .^plosion.) Am 16. d. M. morgens sar.d °ulÄ"""^"""°" bee Postamts in Genua eine über-UtlaH» « kplofion statt, welche einen Vrand ver. ivkl ll^. "^ Personen wurden verwundet, darunter 'Uh! ' ^" ^lh'ben wirb aus 20.000 Lire ge« l!ocal- und Provittzial-Nächrichien^ sandele» und Gewerbekammer in Laibach. Xw «, (FortsetzunL.) Ltiuck/n ^'^lav Dolenec berichtet über das Klaa/ns . Gemeinderaths der Landeshauptstadt «n ?bn? 3» "^ bie Handels- und Gewerbekammer wire si^ ^?"theilung gelangm lassen, ob sie geneigt oder'/? . "ner am 7. oder 14. März in Prag betreff ^ abzuhaltenden Delegierten.Versammlung, bahnn"/en ^"sbau des k. l. österreichischen Staats« Handel« "^^ Tl'^' burch einen Delegierten der ^tbw-nV'. . Gewerbekammer vertreten zu lassen. Die der ^ ?eit "ner solchen Versammlung begründet iln V^nfurter Gemeinderath folgendermaßen: Die gefundn ^ °ln 26. Juli in Klagenfurt statt-^"'^."elegierten-Versammlung, betreffend den Trieft s> » c ^' ^' österreichischen Staatbahnnetzes nach 2lWt' ' ^"^" einhellig angenommenen Beschluss lurzen V'l H"^llung einer unabhängigen, möglichst trieft !l '^ahnoerbindung zwischen dem Seehafen von ift s«^"^ dem lnbustriereichen Norden Oesterreichs durck?>z? burch die Interessen der Stadt Trieft, als dez ösT" dollswirtschaftlichen Interessen der Westhälfte Wttbink.. ^l^" Staates geboten. Als solche kürzeste "bauend «-5"^""^ bie Versammlung eine vorerst zu die Kar^ !^^^" von Divacca nach Lack und über «Di , !" b"^ das Rosenthal nach Klagenfurt, der Stre ^,i .^.arawankenlinie, als das letzte b°hnv ?^6lle Schlussglied diefer Eisen. Nied ^s!"bung, durch welches Binde« andern ^. österreichischen Hinter. Haftliff. Förderung ihrer Volkswirt-M jedoH^" Interessen gewähr leistet wird. "Ht in »i c?°len von Seite der k. l. Staatsregierung . Nenn3'V°6 gebracht werden, durch elz c>"l" geführt, den süddeutsche« uchern ^?^ressen jene Vortheile zu "err 5»; .^ mit vollem Rechte die ^tigs "slander zu beanspruchen be- ^ Geheimnis von Oloomber« Zutsche Bearbeitung von Maz Kleinschmidt, s 'Das if. . ^' Fortsetzung.) We ^ , ' t wirklich freundlich von Ihnen. West.. >, 3reund itt '"solchen Zeiten kann man sehen, wer « Mir sei« ""^ "'kr nicht. Es würde nicht schön ?5°" Verwoi'l,^"". '^ Sie zum Eintreten oder lä'n- "'ger set»s ," aufforderte, aber ich bin nichtsdesto-°> 'Ich bm^"'Sie zu Wete ich '" >eyr besorgt um Sie alle gewesen.. entgas do« Hnn es ist ziemlich lange her, seit wir ^" inzH. ^°" °der gesehen haben. Wie ist's ki.'So a^e" "gangen?, an? k« uns l,^" ^ erwarten konnte. Aber morgen °"e Ntämi5 'l - 6chen. Wir werden morgen ganz Kenl/6" Neebl, 'f"'^ ^'' Corporal?. ^ 'Wie n... 5 ^^ der Corporal, militärisch grübe.. 'Der C? . werden wir sein!» "icht^W.. N, ".^ iZ l"d gerade jetzt etwas d2' bass sick >>i ^. der General, aber ich zweifle ldii n^s Höhe ks "?' !^°" l""lhen wird. Es gibt 3b/'"d all? in k' ^« d,e göttliche Vorsehung und ^?. m ,hrer Hand. Und wie steht es mit ^W^ben^^mu^^°lUst s'wesen,. sagte ich. '^ "'^^ von dem großen eine '^' vor?es^^^"lhe?. stammelte der General. °"be Va?le ^/"hy ?randete hier in der Bucht Nm in letzter Swnde diese brennendste Eisenbahn' frage noch in das richtige Gleise zu drängen und um hierüber die geeignetsten Schritte zu berathen, hat der Gemeinderath von Klagenfurt an die Landesausschüsse und die Handels- und Gewerbekammern der inter« essierten Länder obiges Ersuchen ergehen lassen. Im zustimmenden Falle der Abhaltung der Delegierten' Versammlung in Prag oder Budweis wird sofort an den hohen böhmischen Landesausschuss die Bitte ge< stellt werden, das weitere Arrangement dieser abzuhaltenden Versammlung in die Hand zu nehmen, dieselbe einzuberufen und die Leitung dieser Delegierten Versammlung zu übernehmen. Die Handels- und Gewerbekammer in Laibach hat immer die Meinung verfochten, dass die Karawanlen-linie am besten den Bedürfnissen und Interessen ihres Kammerbezirks entsprechen würde. Der Nusschuss ist demnach der Meinung, dass man das auf diese Linie hinzielende Bestreben des Klagenfurter Gemeinderaths wärmstens begrüßen müsse und beantragt: Die geehrte Kammer wolle die Theilnahme an der Delegierten-Versammlung beschließen. KR Josef Lenarcik hält dafür, dass es nöthig ist, dass sich die Kammer mit dieser Frage eingehender befassen möchte und man dem Delegierten die Absicht, die die Kammer in dieser höchst wichtigen Eisenbahn-frage hat, genau auseinandersetzen müsste. Nachdem der Kammersecretär die Bemerkung ge» macht, dass dies damals zn thun wäre, wenn über Einladung des böhmischen Landesausschusses der De« legierte gewählt werden wird, wirb der Sectionsantrag angenommen. __________ (Schluss folgt.) — (Pers 0 nalnachricht.) Das l. l. Handel«« Ministerium hat den l. l. Poftcommissar Dr. Oilar Weithner in Tri st in gleicher Eigenschaft nach Graz verseht. * (Leichenbegängnis.) Da« Leichenbegängnis des so Plötzlich im blühendsten Mannesalter dahin» geschiedenen Advocate« Dr. Victor Sup an fand gestern unter ungemein zahlreicher Theilnahme von Leidtragenden und Trauergäften aus allen Kreisen der V-völlerung statt. Elne reiche Menge prächtiger Kränze mit finnigen Widmungen schmückte den Sarg de« Verblichenen, dem eln treues Angedenken gewahrt bleiben wird. Er ruhe im Frieden! — (Umbau desSübbahnhof« inLalbach.) Am 16. b. Mt«. sand hier eine Conferenz von Vertretern der Gemeinde Laibach, der Sübbahn-Gesellschaft und der l. l. Veneral'Insp.ctlon der österreichischen Elsen« bahnen statt. Nn der Conferenz belheiligten sich seitens der letzteren d r k. k. Oberinspeclor Karl Werner, seitens der Gemeinde H?rr Bürgermeister Ivan Hribar und Oberingenieur Düse, seitens der Südbahn-Vesell. schast Vahndirector Karl gelinka. Oberlnspector Josef Hainisch, Stallon«chef Eugen Guttman und Ober-ingenleur Anton Komouz. Iweck der Conferenz war ine den Vebürfnissen des gegenwärtigen Verkehrs zweckentsprechende Abaptierung des hiesigen Südbahnhofs zu finden. E« wurde dem Projecte, das gegenwärtige Vestibule durch einen bedeutenden, zwei Stockwerke hohen Ausbau zu erweitern, die Schalter der Personencassen von einander entfernter zu stellen, dann einer bedeutenden Verlängerung der Veranda, der Verlegung der Bureaux in einen neu herzustellenden Verandabau, endlich der um» ^ Wie gelähmt stockte ich, angesichts der Wirkung dieses einen Wortes auf den General. Das gelbe Gesicht des gegenwärtigen Bewohners von Cloomber-Hall wurde geradezu afchgrau und seine Augen erweiterten sich in einer Weise, welche etwas Schreckhaftes hatte, indem er mich mit dem Ausdrucke von Angst anstarrte. «Aus Ostindien?» keuchte er, und wie eine Er« lösung trafen trotz des nervös-heiseren Tones, mit dem er sie ausstieß, mich diese Worte. «Ia.» beeilte ich mich zu bestätigen. «Die Mann» schast wurde glücklicherweise gerettet und alle sind jetzt zu Land nach Glasgow weiter befördert,» «Alle weiter befördert!» brachte der General, leichenblafs,» wieder hervor. «Alle,» berichtigte ich, «ausgenommen drei feltfame Kerle, die Buddhisten zu fein behaupten. Sie haben sich entschlossen, einige Tage an der Küste hier zu ver-» weilen.» Die Worte waren kaum aus meinem Munde, als der General mit zum Himmel gestreckten Armen auf die Knie fiel. «Dein Wille geschehe! > ächzte er. «Dem gerechter Wille aeschehel» Ich konnte durch die Spalte sehen, dass Corporal Rufus Smith wachsgelb im Gesichte geworden war und sich den Angstschweiß von der Stirne wlschte. «Mein altes Pech!» sagte er. «Gerade jetzt, wo ich mich nach langen Irrfahrten weich gebettet habe!» «Thut nichts, mein Junge!» sagte der General. Er stand auf und warf sich in die Brust, wie ein Mann, der nun erst aus alles vorbereitet ist. «Was es fassenden Veränderung und Vergrößerung der Rchaurations« Localltäten, allseilig zugestimmt, ferner wurde die Unter« iahrung des Bahnkörper« durch die Wlenerftraße in den Kreis der Verathungen gezogen. Bei Durchführung aller dieser Maßregeln würde fühlbaren Uebelständen abgeholfen werben. — (Handels, und Gewerbekammer süt strain.) Heute, den 18. März l. I., findet um 5 Uhr nachmittags eine Sitzung mit nachstehender Tages» ordnung statt: 1.) Wahl eines Relchsrathsabgeordneten gemeinschaftlich mit der Landeshauptstadt Laibach. 2.) Wahl eines Mitglieds und Ersatzmannes in den Staatseisenbahn-rath. 3.) Namhaftmachung von zwei Sachverständigen zur Intervenierung in einem Marlen«Apolhekerftrelte. ^(Deutsches Theater.) D« ausgezeichnete Vonvivant Herr Franz Tewele begann gestern sein auf zwei Abende bestimmte« Gastspiel als Gras Menger« in dem Luftspiele «Das zw.'ite Gesicht» von Oskar Vlumenthal. Es ist schon geraume Z — (Aus Muthwillen schwer verletzt.) Als am 2. d. M. um 2 Uhr früh der 19jHhrige Knecht Joses Plenl de« Vesiher« Franz Lerne in Kosarje, Vezirl Umgebung Laibach, mit der Magd Nloifia Iapel beim Fenster sprach, kam der 26jährige Vesiherssohn Franz Eesnovar aus Podsmrel hiezu und versetzte de« unter dem Fenster stehenden Knechte ohne jede Veranlassung mit einem Holzlnitlel drei starke Hiebe auf den Kopf. Iofef Plenl fiel infolge der ihm beigebrachten Hiebe sofort zu Boden, konnte sich jedoch nach Verlauf mehrerer Minuten mühsam nach Hause schlappen. Lr erlitt eine ziemlich beträchtliche Gehirnerschütterung und höchstwahrscheinlich auch einen Nlulaustrltt in die linke Gehirnhälfte, da Sehstörungen am linken Auge und Verminderung des Hörvermögens im linken Ohre vorhanden find. — Der Thäter wurde verhaftet. —1. — (Vrand.) Am 9. d. Ml«, um halb b Uhr nachmittags kam beim Vesiher Franz Kerl in Primslan, Gerichtsbezlrl Krainburg, in dessen Dreschboden ein Feuer zum Ausbruchk, das in einer halben Stunde den er» wähnten Dreschboden sammt 50 Centner Stroh, bei 20 Centner H^u und einen Wirtschastswagen einäscherte. Das Feuer dürste durch die aus der Schule nach Hause gehenden Schulkinder, die mitunter Elgaretten hinter dem Dresch« boden zu rauchen pflegten, durch Unvorsichtigkeit zum . Nusbruche gekommen sein. Das Feuer wurde durch die her beia.ee ilten Orlsinsafsen von Primslau und durch die ; energische Hilfe der von Krainburg herbeigeeilt«« Feuer-, Wehr aus das Object beschränkt und sohin die Weiter» Verbreitung desselben auf den ungefähr 50 Schritte entfernten Stall des Nefihers verhindert. Kert erlitt einen Schaden von 600 fl., de« eine Verficherungfumme von 300 fl. gegenübersteht. —1. Concertabend der «Glasbena Matica.» Nach dem bereits mitgetheilten Programme sand gestern unter Mitwirkung der Harren Nolli, Stiaral, Hoffmeifter und Vedral im Cltalnica»Saale des , «Narodnl Dom» der zweite Concertabend der «Glasbena Matlca» statt. "! Die fchöne Idee, eine« engeren Publicum derlei , musikalische Veranstaltungen zu bieten, hat Anklang gefunden, denn der geräumige Saal war dicht beseht und ! das distinguierte Publicum folgte mit sichtlichem Interesse ! dem abgerundeten Vortrage der mitwirkenden wohl« bekannten Kräjte. ^ Als erste Nummer des sehr geschmackvoll, ab» ! wechslungsreich zusammengestellten Concerts gelangte die Beelhoven'sche Sonate op. 24 für Violine und Clavier zum Vortrage. Veide Vortragende, Herr Vebral und Herr Hofsmelster, thaten ihr Nestes, um die färben-glühende Tondichtung dem Auditorium in formvollendeter Gestalt vorzuführen. Das Spiel des Herrn Vebral zeichnete sich durch Gesühl und durch reine Intonation, jenes des Herrn Hoffmeister durch die sinnige Wiedergabe der blendenden musikalischen Gedanken aus. Nament« Uch der zweite Sah wurde von den beiden Herren in , sehr schöner Weise zu Gehör gebracht. Die aus« Programm gesetzten vier Sololieder hatte der hochgeschätzte Opernsänger Herr Nolli übernommen Leider litt der Künstler gestern an einer hochgradigen Indisposition, so dass leiner der reizenden V^iinge ganz zur Geltung gelangen konnte. Speciell interessierten wir un« für Hoffmeifters Vertonung der Heine'schen «Tragüdl«., konnten aber leinen klaren sindruck gewinnen. «» wür« vielleicht möglich, die Co«pofition bei Gelegenheit noch« «als aufzuführen. Den Glanzpunkt des Concertabends bildeten anerkanntermaßen die vier Clavlerplecen, welche Herr Hoffmeifter, dem überhaupt gestern die größte Aufgabe zufiel, felbftändig absolvierte. Der Künstler bethätigte im Vor« trag aller Nummern ein feines Gefühl, durchaus selbständige, streng musikalische, poetisch angehauchte Auffassung und erwies sich in technischer Beziehung als ein hochbedeutender Virtuose, der über die bedeutendsten Schwierigleiten spielend hlnwegeilt. Mit brillanter Technil spielte Herr Hoff«eifter namentlich Runensteins Vtude in (^äur, ein überaus schwierige« Werk. Das Publicum nahm die ausgezeichnete Leistung des liebenswürdigen Künstlers mit rauschendem Veifall auf und rief denselben elnige«ale hervor. Es wäre recht und billig, wenn Herr Hoffmeifter, den das weitere Publlcu« als ausübenden Künstler wenig kennt, wieder einmal in eine« großen Concert der «Glasbena Matica» auf de« Concertpodium erschiene. Zu« Schlüsse des genussreichen Nbend« hörten wir Dvorak« Trio für Clavier, Violine und Violoncello up. 23. Da« in seinem ersten Sahe auf Motiven der Oper «Dimitri» be« gleichen Componisten aufgebaute Werk, da« fich, wie es bei einem Tondichter von der Gedeutung Dvorak« selbstverständlich ist, durch streng künstlerische Form, tiefen Gehalt und mächtige Elfinbung auszeichnet, fand durch die Herren Hoffmeifter, Vedral und Stiaral eine »irlfame Wiebergabe und au« diese« Grunde auch wohlverdiente Anerkennung. Hoffentlich werden fich die genannten Herren, unter welchen wir den letztgenannten al« einen gewiegten Cellisten kennen lernten, noch des öfteren behufs Vorführung weiterer Werke zufammenthun. In der Folge findet noch ein Concertabend statt. Derselbe wirb außer Zweifel den beiden bisher ver» anftalteten an Güte nicht nachstehen. >n> Freitag den 19. März (Landespatron heil. Joses) Pontiflcalamt ln der Dom« llrche u« 10 Uhr: Inftrumentalmesse von Moriz Vrofig Nr. 9; Vrabuale und Tractus von Anton Foerster; Offertoriu« von Fr. X. Vrücklmayer. In der Stadtpfarrlirche St. Jakob a« 19. März Hochamt um 9 Uhr: Niusa in lionorom »t. ^.ntoui <1« kaäuu. von G. I. Zangl; Graduate von A. Foerfter; Offertoriu« von Johann Bapt. Tresch. _________^_^_^^_^ Aitevavisches. Nansen als Maler. Man darf nicht glauben, dass die arktische» Regionen unergiebig fiir Mnstler sind. Hatte schon Payer durch seine großen Gemälde vom Gegentheil überzeugt, so reiht sich ihm nun auch Nansen au, wenn auch in be-scheidener Weise. Er ist zwar lein Maler von Fach, aber seine Pastell« und Nqnarellslizzen zeigen, dass er es versteht, die charakteristischen Formen von Wasser und Eis, von Wollen und Land, von merkwürdigen, noch nie dargestellten Nordlichtern und Mond» scheinstimmungen künstlerisch wiedcrzugebeu. Sein Werk «In Nacht und Eis» (Leipzig, F. N. Vrockhaus) wird neben dem reichen Schatze von 200 Illustrationen auch 8 Nansen'jche Bilder in getreuer bunter Wiedergabe enthalten, die die großartige Natur deS Polargebiets vergegenwärtigen. Auch unter seinen Gefährten sind malerische Talente, wie tue soeben erschienene 9. Lieferung ? erhielt Prälat Karton von 240 giltigen Stimmen 1?"' Johann Wastian 81; im Wahlbezirke Marburg eryle" Franz Robit von 315 abgegebenen Stimmen ^o, Franz Girftmayer 88; im Wahlbezirke Pettau w"" Dr. Leopold Gregorec mit 331 von 343 guM' Stimmen zum Reichsrathsabgeordneten gewählt. Oberösterreich (Städte). In Freistadt « (conservatw), in Ried Pfliegl (conservativ), in S^ Professor Erb (chriftlich-focial), in Wels Leunegg" (coufervativ). . _. Linz, 17. März. Im Wahlbezirke Linz lo"" es morgen zur engeren Wahl zwischen ^ ^ (deutsche Voltspartei). Geßler (deutsch-national). «M calari (deutsch-fortschrittlich) und Seibold (confervas, Salzburg, 17. März. In der Stadt u"" Handelskammer ist eine Stichwahl zwischen ^ltt" Faulhammer (deutsch, fortschrittlich) und Dr. Sylvei'^ (deutsch-national) nothwendig. Dieselbe ist auf niorg anberaumt. ^^ Salzburg, 17. März. Bei der engeren ^ im Bezirke der Städte und Märkte außerhalb ^ bürg wurde der deutfch'Nationale Eandidat "" Hueber mit 694 von 1181 abgegebenen Stimmen 3 St. Johann. 17. März. Hier findet «ne^H wähl zwischen Wagenbichler (Kathol. Volkspartel) "' Hueber (Deutsche Volkspartei) statt, die für heute « beraumt ist. ^,.. Böhmen. (Landgemeinden.) Gewählt wUlve ' In Teschen Gustav Nowak (deutsch - fortschrittlich)^ ^ Reichenberg, in der engeren Wahl zwischen ^',,.,) (deutsch.fortschrittlich) und Dr. Adler (Socialdemolr ^ blieb letzterer in der Minorität; in Czaslau Dr.V .^ (Iungczeche); in Budweis Schrämet (Agrarparte«), .^ Karolinenthal Graf Wenzel Kaunic (Iungczech^' ,^. Smichow Wenzel Krumbholz (Iungczeche); in «^^ bunzlau Tekly (Iungczeche); in Trautenau D^ (oeutsch'fortschrittlich); in Königgrätz Dr.Dvorzal (^" >j. czeche); in Leitomischl Franz Peschka (deutsch' ^. schrittlich); in Prachatic Grüß! (deutsch. fortfchr'M'" in Pilsen Dr. Dyk (Iungczeche); in Raudnitz ^g Eduard Gregr (Iungczeche); in Przibram Franz". (Iungczeche); in Kolin Landwirt Kryf (3«"^"" in Eger Georg Schönerer mit 236 von 377 KtlN'" in Karlsbad Anton Steiner (deutsch fortschrittlich)- ^ Mähren (Städte). In Neuftadtl Dr. St"" ^ in Kremsier Kulp, in Holleschau Dr. gacek, i".^"^, Skala (alle czechische Compromisscandidaten), ^ j„ tilschein Dr. Max Menger (oeutsch.fortschrimH.^, Mährisch W ißlirchen Dr. Promber (deutsch-folU ^ lich), in Nilolsburg Dr. Götz (deutsch.fortschrittlly/-Sternberg Dr. Chiari (deutsche Vollspartei). ^^r Schlesien (Städte). In Iägerndors V"^ ldeulsche Vollspartei). in Teschen Dr. LeonY"" l Demel (deutsch-fortschrittlich), in Bielitz Dr. ^"" Haase (deutsch fortschrittlich). s^ll« Troppau, 17. März. Prof. Franz H°> «B (deutfche Volkspartei) wurde mit 586 Stimmen » Abgeordneten gewählt. ^lde Iglau, 17. März. Im Wahlbezirke IgM " ^ Dr. Groß (deutsch.fortschrittlich) gewählt. ^ ^ll Wahlbezirke Znaim ist Dr. Victor Hübner gc worden. _________ Kreta. (vriginal'Telegramme.^ :« h^ Kanea, 17. März. Da« Leichenbega"g"'^ 21 Opfer der Katastrophe auf dem russische" Aj del schiffe hat heute in feierlicher Weise in Unweseni ! clamierung der Blockade steht unmittelbar ve" .^ d?n Admiralen ertheilten Instmctionen ge"^ichtigte" ! eine gewisse Actionsfreiheit. Alle Mächte be"^',, vel j die Schiffscommandanten, dafs sie die von V ! langten 600 Marinesoldaten senden werden ^ •-^!!ie^^.63. _____ 545 18. Man 1897. Hhen^ «?' 18-Viärz. Die «Times, melden aus 'He N°l !?/"^gen: Die ganze Garnison und sämmt-^ein?/r li?.^ °" bie Grenze abgegangen. Ntt-vertneikl?!. - " Ueberzeugung, dass ein Krieg un-lirbiite^^' 3'^ jüngst gegen Deutschland gerichtete Nusila^ z. Aevölkerung, wendet sich nunmehr gegen Beschlüsse der Mächte, zwangsweise werden v^l.b" Initiative Russlands zugeschrieben Grieck'.,, ?"6 gelangt der Entschluss zum Ausdmcke. inland dürfe nimmermehr nachgeben. Uelegrarntne Frcz^ ^/ März, (Orig.-Tel.) Se. Majestät Kaiser dkl tf^. ^ osef ist nachmittags hier eingetroffen, um "«'gln von England einen Besuch abzustatten. Kaiser ^"""l' ^ März. (Orig.-Tel.) Se. Majestät MM i^ö Josef fuhr heute um 2 Uhr nach-Rechtens/" ^gleitung des Obersthofmeisters Prinzen bet Knn "" "°" Noquebrune nach Nizza zum Besuche ^z?" w" England und lehrte um 5 Uhr nach. bet ÄM. «5^ Sl' Martin zurück. — Die Officiere dttselh./. .^uanwr. empfiengen mittags an Bord zu>n ^ "ff'ciere des 27. Alpenjäger-Bataillons U°ise?!""'p? ^"^ bes Königs von Sachsen, welcher Achsen ,"ds Mentone verlässt. Die Königin von H. "«bleibt noch drei Wochen in Cap Martin. Lonfec?"' I?. März. (Orig.-Tel.) A. Bayer K Comft., Kca 2^M^"° " Prag, ist insolvent und schuldet ^lna zn?^//^ 3"ner hat die hiesige gleichartige "t Etat ? 5 Klempfner ihre Zahlungen eingestellt. "U2 ist noch nicht festgestellt. >lstrr^"°' V/^"s- (Olig.-Tel.) Neichs-Finanz« ^be^.'^^llay und Sectionschef Horowitz ^"."ach Wien zurückgekehrt. boheit k"^^' März. (Orig.-Tel.) Außer Sr. k. u. k. °" Frch" H"rn Erzherzog Friedrich begibt sich Mren. , °"^ "ne Officiers-Deputation des lOten ^enncls^. ^s 34, Infanterie. Regiments zur c Nuka^^^rlin. Mnliges ^'.. ^' März. (Orig.-Tel.) Ueber ein- l" aesllintn, "Yen des Senats, der Regierung und ü"° Demi? ^'beraten Partei zog Demetrr Sturdza ^'schen Z " als Präsident des Senats zurück. ^giei?"bza als Chef der liberalen Paitri und NtkmÄ ^"scht vollständige Uebereinstimmung. °"s h " "' ^. März. (Orig>Tel.) Wieder «World» Mlchtn^^ meldet, wurde ein Eisenbahnzug mit "blich von 3^"' beim Passieren einer tiefen Schlucht "" Dynamo - elaria in der Provinz Pinar del Rio ben lt,'f/" die Luft gesprengt. Nahezu 250 Mann 53^^^etödtet. theils verwundet, Angekommene Fremde. «e 5l>l ^ ^ Hotel Elefant. V^EinoV??' biifert, l. l, Obcrbaurath; Scheiber. In-^is.si^'en. ^.'F""'tr, Crnui.Meiß, Heuhapel. Milihar, Gellis, ""'H ^ barme? /' c!' '^ Vezirlsrichter, s. Familie. Illyrisch, "a'ier ^"! N^,° ^'Ingenieur, Agram. — L ntaric, Bau« bslte'^ ^emM^' ^watbcamter. Telce. - Mardowek, Pri-^sin'^az ^^'< Nudapest. - Millovit, Trojan. Eitljöry. ^tich ^'llllch .^"^erwohl. Private, Oottjchce. — Snhrlandt, ^ ^7 Ponilvar « '! ^lm.. Watsch. - Goldschmidt, Kfm., V<3°' -" V°rbo^"l^' Altenu,arlt. - Pren.ru, Priester, ^Wen.^.A°°. Priester, Trebelno. - Sitar, Priester, "«Wald. ^l""ca, Priester, Nudanje. - Pislar, Priester. !,° N! ^ak??' ?k«llenz Ritter v. Pohl, l. u. l. Feldmar. Mjo.. "wer j ,«/ Hauptmann; Kaidinger, Kammerdiener; Mozia ' ^nab in ^"'""s<". Graz. - Roller, l. u. l. Mritz ^ Kova '. ,«?".". - v. Vect, Schauspielerin, N^!^ kutsch ^'Vez'rlsrichtersgattin, s. Tochter, III.. ^>en "wele. ^'..,."""""1,, Wohl. Bienenstock. Raffelsber, ^"'tz^ ^ ^eniec U.V""' <> Gemahlin; Foerster. Apotheker, ^' K' ^iüH^T- Parrsi, Kfn?. Parma. -Lip.' '^^' 3iun,e. ^ Schwuner. litfm., Vildapest. — Ray. ^ 'ln, 1. Verstorbene. ^ithsV'Straße ^' 3^ict°r Supan. Advocat. 33 I., ^chers-G^,,''' Pharynx^Abscess. - ^iaria Mirtic'. l,n, 44 I., Wienerstrahe 4Ü, Anäinic. >fi"> 13, ^iä ^'" 6'vilspitale. ^<^^^ ^- Nosa Winller, Köchin, 56 I., Msu8 -^ ^ ^'^^ Beobachtungen in Laibach. "-^^^Seehöhe 306 2 m. i -ß M^^----------------^7 ^l^^^-2 ^'^ SW. zml. stark halb'oMU^^ i. T^^?^W: mähig heiter ^,,l" formale »eftrigen Temperatur 8 7». um ""«^^^—----__^____ bis fl. 3-35 per Meter — japanesischc, chinesische ?c. in den neuesten Dessins und Farben, sowie schwarze, weiße und farbige Henne» berg'Veide von 35 kr. bis st. 14 65 per Meter — glatt, gestreift, carriert, gemustert, Damaste ?c. (ca. 240 verschiedene Qual. und 2000 versch. Farben. Dessins ?c.). Part«,, uncl gtsuesss«! in« »»U8. — Muster umgehend. Doppeltes Briefporto nach der Schweiz. (1137) 15—1 L «onnstiol-y'8 8«lll8n ^abl-lkon (k.u.ll.«oll). 7ül-i«:n. Die Franz-Iofef.Nitterquelle, welche infolge ihrer vorzüglichen Eigenschaften auf allen Weltausstelluugen der letzten zwanzig Jahre durch große Preise ausgezeichnet wurde, hat auch anlässlich der jiingsten Ausstellung in Budapest unter den gleich» artigen Wässern die einzige große Millenniums-Medaille und allein eine Allerhöchste Auszeichnung von Sr. Majestät erlangt. Es ist der Direction gelungen, das anerkannt bewährte Fr»nz-Josef.Bitterwasser bei allen Gesellschaftsclassen beliebt zu machen, so dass dieses Wasser bereits in der ganzen Welt eingeführt uud überall, selbst im kleinsten Dorfe, erhältlich ist. (1117 ll) Aandestyeater in «Faivach. 98. Vorstellung. Nußer Abonnement. Gerader Tag. Donnerstag den l8. März Letztes Gastspiel des Herrn Kranz Xelvele. Der Herr Senator. Lustspiel in drei Auszügen von Fr. v. Schönthan. Anfang halb 8 Uhr. Ende gegen 10 Uhr. Deželno gledališèe v Ljubljani. St. 62. Dr. pr. 786. V petek &n& 19. inarca Lepa Helena. Komièna opereta v treh dejanjih. Spisala H. Meilhac in L. Halevy. Uglasbil J. Offenbach. Poslovenil * * *. Zaèetek toèno ob pol 8. uri. Konec ob 10. uri. -------- (122?) »»I'M. ssllitllli. lllln 18.. illieilllz b ll!>s l.ailiaLnol' ll«ut8«:li8l' lusttvo^ein. DollllMtäs. übn ^8, Nn 1897. »HMz 8 Hlii' «t»,ttlin6en(iLn liuler ß«lä!lißer Nitwirkuuß äor Xiln8tler äe» ^oullvboi'- Vyr6>Q8milßIis DlllllsWMg. > D Für die allseitig entgegengebrachten herzlichen > > Veileidskundgebungen anlässlich des Plötzlich ein- » > getretenen Ablebens unseres inmgstgeliebten Gatten, M » beziehungsweise Sohnes, des Herrn M > Dr. Victor Supan » D Advocat W > sowie auch für die zahlreichen Kranzspenden und W > das ehrende Geleite zur letzten Ruhestätte sagen den » W innigsten Dank W > «osa Supan geb Luck,«««'«, als Gattin. - Ja- > > eobine Vupan geb. Mayer, als Mutter. » > Laibach am 18. März 18>)7. > /c^%. f§ Badeiner j&i'TtSäi /J& Sanerbrniin- ÄPf ff B Unübertreffliche ©eilqurfle flCflcn mmmmUL M^L fcrtriitcibett, «rie«, <©ant>, ^B^^^^^BptW^JB! ü)Hcrentcibeit, obiuoljl aUbefaitiit W^S^HBB^^^^ nub berbrcitet, nod) inintet nirtjt t JMhHHwPk^ ieincr cntilienten J&cilwicfuna an- {^KflL^Kf\ PvUNIR1slu"f' gemessen gemürbigt. S) i ä t e 11 j <$ e 8 ^JSNß^m!^lM^h^ imb @rfrijd)iutg3 • ©etränt H^S, P Curanstalt Bad RADEIN ^•^ bei ^erre» 9Jt Äaftner in üaibtt^. Melusine- Mund- und Zahnwasser wirkt ausgezeichnet gegen Zahnschmerzen und Zahnfäule und beseitigt den üblen Geruch aus dem Munde. Eine Flasche 50 kr. (250) 10 Einziges Depot Apotheke „zur Mariahilf \ M. Leustek in Laibach, Resselstrasse Nr. 1 neben der Fleischhauerbrücke. pol Menthol- ' •' lOQI Mund- und Zahnessenz * * UOI ist der billigste und beste Ersatz für * Iflnl Odol und dergleichen Mundwässer. , , If^f^l Eine grosse Flasche kostet 80 kr. VSSSQ drei Br- Flaschen 2 fl. * Ijr jfl NB. 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Apo» lhrler in Neunlirchen. meinen innigsten Dank auszusprechen für die Dienste, die mir dessen Blutreinigungsthee in meinen schmerz« lichen rheumatischen Leiden leistete, und sodann, um auch andere, die diesem grässlichen Uebel anheimfallen, auf diesen trefflichen Thee aufmerlsam zu machen. Ich bin nicht imstande, die mar> ternden Schmerzen, die ich durch volle drei Jahre bei jeder Witterungsänderung in meinen Gliedern litt, zu schildern, und von denen mich weder Heilmittel, noch der Gebrauch der Schwefel» bäder in Baden bei Wien befreien konnten. Schlaflos wälzte ich mich Nächte durch im Bette herum, mein Appetit schmälerte sich zusehends, mein Aussehen trübte sich und meine ganze Körperkraft nahn» ab. Nach vier Wochen langem Gebrauche obgenannten Thees wurde ich von meinen Schmerzen nicht nur ganz befreit und bin es noch jetzt, nachdem ich schon sechs Wochen leinen Thee mehr trinke, auch mein ganzer körperlicher Zustand hat sich gebessert. Ich bin fest überzeugt, dass jeder, der in ähnlichen Leiden seine Zuflucht zu diesem Thee nehmen, auch den Erfinder dessen, Herrn Franz Wilhelm, so wie ich segnen wird. In vorzüglicher Hoch» achtung Gräfin Nudschin»2treitfeld, Oberstlieut.-Gattin. Strohhüte jeder Art auch nicht bei mir gekaufte werden vora l««m*#« ab zum Putsen, Formen, Modernisieren etc. in meinem Mode-Hutsalon übernommen und billigst berechnet. Daselbst wird auch ein JLtolax"«" zugleich Sc;lm4«5l*MmÄ«l.«5lÄ«m. aus besserem Hause aufgenommen. (1018) 3—3 Ja Sa Benedikt Laibach, Alter Markt. M; Apotheke Trnköczy, Wion V. y Kinder. :: S: Nähr-Thee. =S I ^ Bestes, gesundes, billiges Näh»- 'S niittel für Kinder jeden Alters etc. & M Angenehm zu trinken. Besonders g* ? angezeigt zur Zeit, wenn Kinder „r das Kinder-Nührmelil gebrauchen, g g Beschreibungen über diesen Kin- vc 2 der-Nähr-Thee werden in unter- g g zeichueter Apotheke umsonst ver- «5 ^ absolgl. (1091)2 \. M 1 Paket 20 kr., 14 Pakete ? L 2 fl. 25 kr. * *L Alloinigoa Depot für Laibach: ö 1 Apotheke Trnköczy f 1 in Lalbaoh. [ Ttiglich umgolieuder Postversandt. 'S" Apotheke Trnkoczy in Graz ¦; Laibacher Zeitung Nr. 63._______________________________546____________________________________ 18. März M^-. Course an der Wiener Börse vom 17. März 1897. «°«^m «Mene« «0«^°«. zl«at««A«l«h»n. ««lb «»« »°/o »lnbtitllcht «entt ln «»ten v««. V»i<3iovnn>er . . . 100 85 101 05 tn sloten verz, Ftbruar.Nuaust lov 8l> 101 05 „ «llbtl verz. Iannei'Iun 100 85>1U1 05 ,, „ „ «lprll»l)ctobel ioi'— 101 «0 »854« 4«/, «»aattlofe. »50 st. 152 - 155 - lS«0«l L°/, „ a»nzc «X) l. 142 — 143 — l8S0« 5°/„ ,, Fünftel 100 l. 154 — 155 — >6«4er Etaattlose . , 100 I. ,8« — 188 — dto. „ . . 50 st. 188— 18» - 5«/, Dom-Pfdbr. k 120 fi. , . 15«'!»« 15? 50 4«/„ Oefi, »olbrente, fieuersrel 12» 50 12« 70 »»/> bto. Rente in Kion»nn»Hyl., fleuerfrel für 200 Kronen Nom. 100 20 100 4« dto bto. per Ultimo . . i«> 20100 40 »ise»»ah». «taatsschnlbvtr. schrelinngt». «Iil,bethb/„ l. Kronen». fteutl<,(d«v. St. , für »00 Kr. «om.........99 — 9« 90 Vorarlbergbahn 4 /„ <, Kronen». fteuerf., 4«o u. »000 Kr, f. 200 Kr. «o»......99 10 100 1« 6« «U»«»lch«ld»«rsch«t»«». >e» «»««ste«».««sn,».'»etle«. «llfabethbabn »00 ft. ^'Uud«cl» »00 fl. «. W. b'/.°/. ....... «5Ü-—»3!»<>0 Uo. salzb.'Tir. »00 fi.«. W. 5°/„ »»« KU «5 »t» »,l»>v»arl.Uubw..!U,»0U«l.««», »I? oO »18— »eld W»r» «,» «<«»t» u>» H«hl»«z «ben»»«n»« <«le»».'Ufi»r.' «llsadtthbahn «na u. «oau «. 4°/, lib 10°/, 11?'4O ««lllbethbahn, 40« u.«0U0 »t. LOO M, 4^..... 1»»'— 1»» zu »ra»z'Josephs., e «arl ° lludwig < «ahn, bwerse Ctücle 4°/, .... 99 15 i«, 1b VoralIbergrr>U»hn,Em. 1884, . 4°/, ldiv. Vt.) O., f. 100 fl. N. 99 «0 100 — Un«, »olb«nt« 4°/, p« «äffe 1»1 8b 18« 06 bto bto. per Ultimo .... 1»1'8b 1» Ob dt». Rente ln Krontnwähr., 4»/,, sttUtrfrsl füi»00ltr«»ntn Nom, 9»— 98 «ft 4»/,, bto. dto. per Ultlm« . . 99 — S» 50 dto. Et. «, «I. «old lOOfl., 4»/,°/° 111» 3b 4«« 3t> dto, bt«. Eilbti 100 fl., 4l/,°/<, 101 — 101'SO dto. Ntll«t»Obllg. (Un,. O»b.) °. I. 187«, b«>,..... 1»« 50 1,150 dto.4'/,'/»VchllnelegaI°«bl..0bl. 100 40 101 4? dto. Pram,°«nl, i^ IUO fl. ü.W. 151 — 1!»^ — bto. dt°. k bN ft. ö.W. Ibi —Ibll- Tb,«iz.«»«.°L«!e 4°/» »00 ft. . 141 — 14il — Grund (Dombau) . 7 — 7 50 llredltlole 100 st...... 199 50 200 tl0 rlc>ly.Uole 4« st, «M. . . . 57'25 i»'25 4°/,T»onllU'Daulpffi,«M. 14«-— 152-— Ofen« Lose 40 fi...... S0 25 N1»t» PalffyHole « fi. «M. . . . 58'«) 58 50 «ochen Kreuz,0tst.«tf. v,,IU fl. 18 50 20 50 «othen Kreuz. Nng.Gef.v,. »fi. 10 50 lll»v «udolph-Lose 10 fl..... «?'— 28 — GlllM'Lost 40 st. «W. . . . S8'5O 69 50 Tt.'««nol«.L«se 4N fi. «M . 72 — --. W»lbsteln.Lofe 20 N. «Vl. . 5? - «0 - »ewinstsch, d, 3«/« Pr.'öchulbv. b. «odencredltanftlllt,«.!tm. . 14 50 15 50 dto. dt«. II, »m, 1»8«, . . »»'— 2? — «aibach« Uo's . . , 2« - «2 — »4»8 - 441 — «rbt,»»Iust.f. Hanb.u. ». 1«0st. — — — — dtu. dto. per Ultimo Veptbi. 857 15 357 65 «lrebltbanl, fl.V. S176 6,25 lferbinanb^Äoidb. I000fl.lz». «4— TlllUUva^Ht!., Sieue Vl., Pci»' .^?!>>0i" rltHt,«i,ctw, 1l« fl, . . ' U^s"-' Nn«.^llllz.»ttenb. üoo st. ö»lb Vtä«t>. ^ „.„ Oauge!., «ll«. «ft„ »o«> «. ' "" »gyXec Vi!ei„. und «?cchlz» ln Wirl« 100 N. ...» ,^,^ „Oil' «Nltnbahnw.stlb«.,«rNe, «o fl. l» ,z^ ,,ltlbcni!!!l". Papltrf. u. V. «, »° ,.,«»»> Llestngsr «j^auelei 100 st. . > '^« «l^ Nunl2n Hll.-Ulch., l>«.°a>vln< ?7," gi?" Präger «!ftn-Ind.°«ci. »<" st> "^ ^ z«0" sala^Taij. Zttinlodlsll »« < 3/,,^«!«-' „HchI«glmühl".P<,pi^..»00 l. ^/.,l.ll?<^ „Vtt'^lcn,.". Papier?, u. 8.'». Zl^li»" Trlfattev »°h!»n«. - Ve,. ?0 ft. '".g»0l^ Wllffelli.,V.,0,N. ° W^goN'3ti!,al>st.,«Il8..«nPt<'' .,,.^»i«'? so fi......... ?nl^l°«" Wr. Vüugc'eUIchHst 100 ». . > ^' ^. 5«»- Deutsch. Pl^. . , . - ',M'M Pai-ll.......- - ".^. " Ducaie»...... 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