A. 80 Freitag, «. April 1«92. 111. Jahrgang. Ntlllcher Ieitum. ">l!!^,,l^ „anMhrin st ls.. hall.,ähr!n ft, 7 50. Im !<>>! ii5 ,s grüsü-rc pcr ^ic'lll' li ullrlcn Wicdcchol»n«!>i! per Zrllc 3 lr. n<, «üüibackrr «eitun»» erschein» «glich, mit «usnahme der Eoim« und Feiertage. Die «bmlnlftr«tt«» ^Nnbtt sick Loiinrkszplah Nr. L, die «edactlon Vnli»hosgasse «r. «t, Nprechstunben der Redaction täglich von l<> bil ilt Uhr vormiüas,« — Unsrnnlirrte Nr!rfr werdr» nich! nnneüommc» und Manulcripte nicht zuruckgeftelll. ^ Amtlicher öljeil. ^h«chste/^,^ Apostolische Majestät haben init Mitätsra^.' M^llng ">-"" 29. März d. I. dem .llllna in Ä Director derKwiikcimnstalt Nndolf- !5N"nq sein.- ^r. Anton Ullmann in An- ^ ^itliH "^^'^lichell Wirkens auf dem Gebiete ^ dritt/ s,?^""^"^'"'s den Orden der eisernen M zu ^l>i< ^' '"'^ Nachsicht der Taxe allergnä- '^u)en geruht. ?^hüchsi^."'b k. Apostolische Majestät haben mit >d k. ^s^Michmg vom 24. März d. I. dem ^'wl"a s5^"^"pb"l Josef Löwy in Wien in N^>l a.f ? "^Weichen nnd verdienstlichen Ve- Mrkre^ ^"l dem Gebiete des 5innstvcrlaa.es das "^ «llcr ,..7 '"ich österreichischen Franz-Ioseph- »nndigst zu verleihen gernht. ^Kster^ Majestät haben mit N '> Natt ^!^"'^ vonl 27. März d. I. dem 3>z""lie Adolf Lehmann in Wien das '^ geruht ^""^os^h Ordens allergnädigst zil hat den Gerichtsadjuncten bei ^W^'Ze w ^ H^F,^.s znm ^^^I^Muten in Trieft ernannt. H ^ ^lchtamtllche^Weil ^utzcu der Torfstreu B°m A ^""' '""> Landwirte. Nuculturlüssenieur Eduard Pour. '^^ 'st "dl!^ ^°^e von dieser Anwendnng von Glui """stcu k"?" ""ch ^hne thcncre Closetts'selbst ^s>''!'llna /'!"'" bas ganze Jahr und auch bei ^'^lbflll,, ^'" üblen Geruch wahrnimmt, iW^n a«..,, 7?. Grnbeninhaltcs bei Tage von 1? T)if^ geschieht, wobei nmii für den vor^ ^°t Laibach', .^twcht zieht, dass gegenwärtig !< ^Pnion .'^'^" Einwohnern, nach der 'tG ' so>nit im Vr ^"br ,0 Centner Fäcalicn gc-^ ^bl'cicr" ^" ? '^ "00 Centner Verwesnngs-, M > Ca^ ")"ls in, flüssigen Znstande ^^'Nchin ue den Laibachflnss verunreinigen, ^^H^^^ ganze oder halbe Jahr lagern und die Luft verpesten, so erscheint es gewiss von Interesse für jeden denkenden Bewohner, eine Abhilfe dieser Uebelstände je eher desto bcffcr zu fchaffen. Die Stadtgemeinde Laibach könnte sich durch Einführung des Torfstrenvcrfahrcns im Regiewege an Stelle der bisherigen unproductive« Ausgaben für Gruben- und Canalränmungcn eine respectable Em« nähme verschaffen und das Straßenkchricht, Afche lc. mit den durch Torfmull gebundenen geruchlosen Facal-massen mischen und composticren. Für den Anfang könnte man sich auf die Communal- nnd Landesgebäude, z. B. Kasernen, Spitäler, Schul- und Amts-gebände, beschränken und dadurch wenigstens die Gruben-ränmungskosten ersparen nnd durch den Wert des Torfdüngers' die Kosten des Verfahrens einbringen. Hat sich einmal der Absatz für Dünger eröffnet, fo könnte das Verfahren auch auf die Privatgebände successive ausgedehnt werden. Wenn der Absatz wegen der Nenheit des Materialcs anfänglich auch schwach sein sollte, so wird er sich gewiss bald heben, sobald die Landbevölkerung die vortreffliche Wirknng solcher Düngung einmal kennen gelernt hat, wie dies die Erfahrung in Deutschland und in neuester Zeit auch in Böhmen gezeigt hat. Für die ausgedehnten Gebicts-theile des Laibachcr Moores, welche gegenwärtig thell-weise fast keinen Ertrag liefern, würde durch die Verbreitung der Torfmull- und Torfstreuverwendnng tne Stunde wirtschaftlicher Verwertung schlagen, viele Hnndcrte Arbeiter würden Sommer und Winter be, Gewinnung nnd Verarbeitung des Torfes zu Torfmull und Torfstren durch Maschinenbetrieb lohnenden Ver« dienst finden, nnd durch diese Wechselwirkung würden Stadt nnd Land gewinnen. Man könnte Tausende von Centnern Torfmull für besprochene Zwecke, so wie hier — anch für die nächst gelegenen Städte: Trieft, Villach, Klagenfurt, Cilli, Marburg, Graz:c., verwerten. Die Torfstren hat sich nach tausendfältigen Vcr-suchen zur Verwendung als Streumaterial auch als Ersatz für Stroh in Stallnngcn für die Hausthicre vollkommen bewährt, und es hat sich ergeben, da^s 1.) Torfstrcn den Thieren ein vollkommen zusagendes, weiches nnd elastisches Lager zn bieten vermag; 2.) dass die Torfstreu die thierischen Ausscheidungen besser zuruct> zuhalten vermag, als jedes andere Streumatenale und ein höheres Auffangevermögcn besitzt, als alle nbngen in Verwendung stehenden Streumatcrialicn; 6.) der infolge Verwendung von Torfstren gewonnene Dunger ist wertvoller, als jeder durch andere Streumatenalien erzeugte Bodenersatz, da in demselben die wertvollsten Nährbestandtheile dem Boden wieder in zweckentsprechender Form zurückgegeben werden, überdies vermehrt durch die Masse des Streumaterialcs, des humusbildend einwirkt. In Ställen jeder Art ist die Torfstreu (nicht Mull) leicht und einfach anzuwenden. In Pferde-stallungen wird, wenn guter Moostorf als Einstreu zur Verwendung kommt, ein dichtes Lager von zwölf Centimeter Höhe über den ganzen Pferdestand ausgebreitet, und es wird dann täglich nach Entfernung der nassen Stellen die Streudecke durch Nachfüllung mit frischem Torfstreu ergänzt. Die vollständige Erneuerung der Streu erfolgt alle 4 bis 5 Wochen. Die durchschnittlich pro Tag und Pferd verwendete Torfstreu schwankt, je nach Torfqualität, zwischen 15 bis 4 Kilogramm. Die Wiener Omnibus-Actiengesellschaft verwendet gegenwärtig 3 3 Kilogramm Torfstreu, währenddem sie früher 4'8 Kilogramm Stroh pro Pferd und Tag verwenden musste. Bei Torfstreu ist die Reinigung der Pferde erleichtert. Die Strahlfäule kommt bei dieser Streu nicht vor, im Gegentheile gedeihen die Hufe bei der weichen Bettung außerordentlich gut. Desgleichen bewährt sich die Torfstren in Rinder-stallungen, wobei man anf ein Rind und Tag 2 5 bis 3 Kilogramm verwendet. Auch für Schweine» stallungen bewährt sich, rationell angewendet, die Torfstreu vorzüglich, da sie rasch die wässerigen Aus« scheidungen der Schweine aufsaugt, und bietet den Schweinen bei entsprechender Erneuerung ein trockenes Lager. Was den Wert von Torf-Latrinendünger sowie auch Torfstalldünger betrifft, so lehren die Analysen und die Erfahrungen der Praxis bestätigen es, dass sich derselbe sowohl für Weingärten, Obst- und Gemüsegärten als auch für Aecker in nachhaltigster Weise bewährt. Die Gärtner verwenden in erster Linie diesen gehaltvollen Dungstoff zur Erzielung der wertvollsten Gemüsearten, wie Spargel, Karfiol, Salat !c., wie nicht minder die Landwirte, wo sie denfelben erhalten können, für Düngung der Rüben-, Mais- uud Kartoffeläcker und für Getreide jeder Art mit vorzüglichem Erfolge. Hoffen wir, dafs auch in Kram, namentlich in Laibach und Umgebung, die Bevölkerung zur Einsicht gelangt und durch praktische Versuche erkennen lernt, welchen großen Schatz die Natur in dem ungeheuren Torflager geschaffen hat, den sie nur zu heben und richtig zn verwenden brancht, um zum Wohlstande zu gelangen. > Feuilleton. ^'e i>/!'^ Tnssclmch von Columbus. ^>'> durch de,^^./^"^'fu"dene E"tdecluug M b?!bt nun i ' ^"lchen Seefahrer Chnstofero !lU M"cr K,..^ ^''"Wn Iubiläuinsjahre einer 7 ^H^ die " , .^" natürlichen Anlass, nener- ^i dichk,^^wichse historische Ereignis nnd >k/^n Ech^ Entdeckers kritisch zn beleuchten ° H?'schlma - ,""b Artikeln die Ergebnisse der ttech^uar,,^ 'nederzulegeu. ^ ?'" i^'d.. ,°^W Thenm gewiss zu den ernsten ''^'V/Ied. ^5: ? hat sich gleichwohl auch eine >'Ä?"den w^'" bemächtigt welche es nicht 3" B""n^ ^interessanten Slosf - aber b ? AN"' Auwr.',' ''""d zn behandeln, owie die '^stV""lich,^U"' welche sich im Momente mit t>«s ^3^ ^Nährte,, ^ ^h,,,,, Entdeckers ll!?s!!M^ch'7usti,er Humorist, hat nämlich Columbus, das Zeichnungen versehen ÜMd lV^ '^ "1 Wcstindien.. ^V "H bei Fc i V,/u.n d.esen kostbaren Fund ^>r N' 'st in der That einc H' '"b '( und v"d^ b" uns hier Dichter und ^ 5. , "l aX, " 's auch dieses -Columbus- ^ > " sowie ^ A'7" N"'W" ""d Vro-" "l des Publi- lvln. Ueberzogen mit Algen/ Seetangen nnd kleinen Muscheln, ist dieses «wunderbare Tagebuch» des Entdeckers von Amerika von Seyftpel aufgcfuudcu und in demselben Zustande dnrch ihn der Nachwelt übergeben worden. In höchst mterejjanter, dabei lannigcr Weise schildert dasselbe die Kampfe Gefahren nnd Mühsale des großen Helden wahrend der Fahrt anf der Snche nach dem neuen Erdthe.u, indem es seine eigenen Aufzeichnungen in getreuer Weije wiedergibt und dnrch einc Fülle hübscher Illustrationen Initialen und Randzeichnnngen im Geschmacke der Zeit versinnbildlicht. Das ganze Bnch, mit seinen vom Meerwasser verwaschenen, gefleckten und theilwelse versandeten Blättern ist naturwahr nachgemacht nnd wird überall Aufsehen erregen, insbesondere durfte es viel Anziehungskraft für alle Alterthumsfrcunde haben. Diefcs Tagebuch, welches von Columbus «als Geheimschrift von mir selbst für meinen Sohn Diego wm 3. August 1492 an geführt uud mit Schildere,en und Karten versehen worden», bezeichnet ward, ljt fan aanz in Versen geschrieben uud beginnt 'Mt lM-nungsuollen Wünschen für das glückliche Gelingen der Ans'fahrt . . . Lu schwarze Schrift, sei meine Vraut,Genossin memer Freudm Nur d,cjcn Blättern sei vertrcmt. mein Hoffm. Vangen, ^iden. j Hier schreib ich nieder, wag mich d>Mt, fiir mich «"'" ,^^^-^ Und hab ich Laune, Wenns mir Mckt. schreib ich ft^i" ^im"' -!;el,r heim ich, ans dem Hauftl die >l nm, wenn ll»te Mister walten, Sollst du, Dieno. lieber Sohn, die Blätter finst er Mn^ Hier zein ich mich dnrchans reell, ob cmt, ob schlecht da.-Wetter, Für meinen Mniq, officirll, notier ich «Extrablatter». Gar bald haben die Seefahrer ein Abenteuer zu bestehen, und Columbus ruft dem Capitän der «Pinta», der das Steuerruder zerbrach: Icht gilt es, Pinzon, du erprobter Cap'län, Nun wirke, das Schiff darf zugrunde nicht geh'n. Das Steuerruder flicke! Das nächste Blatt zeigt auch schon in köstlicher Zeichnung das «geflickte Steuerruder» der stolzen Ca-ravelle «Pinta», die nun wieder flott die Wellen schneidet. Die nun hereinbrechenden Intriguen der Feinde Columbus' benehmen ihm für's erste die weitere Lust am Reilnen, und so ist der nächste Bericht in Prosa abgefasst. Aber gleich daneben wieder als «Sonntagsweihe» ein kerniger Sprnch voll Muth und Vertraueu; Mittwoch den 5. September haben sie die Insel Gomera erreicht, ein feuerspeiender Berg dient den Versen als prächtige Illustration. Das sich hieran schließende Blatt besagt voll Freude: Ade nun, Gestade der nlten Welt! Die lchte der Küsten verschwindet, Der Mannschaft das Herz in die Schuhe fällt, Mit Zittern und Angst sie sich windet. Colnmbus mnss schon hier seine ganze Macht zeigen, um Empö'rnng und Meuterei zu verhindern, er siegt jedoch durch seiue Energie, die seine Leute wieder aufrichtet : . . . Und damit hinauf in die Wanten I Hurrich! Sie sausten hinauf in die H0H, Wie sprang, uud jauchzten tne Mannen Das träftine Wort, die lrciftia.e Äö. Sie iagten die Sora", "on dauneu .... Laibacher Zeiluna Nr. 80. 672 8. April !lM. Politische Uebersicht. (Zur Valuta-Regelung.) Die Conferenzen der beiderseitigen Finanzminister über die Angelegenheit der Regulierung der Valuta sollen während der Osterfeiertage fortgesetzt werden, um den Parlamenten die Vorlagen rechtzeitig unterbreiten zu können. (Die Session der Landtage) naht ihrem Ende. Der dalmatinische Landtag wnrdc bereits geschlossen, die anderen Landesvertretnngen werdeu uoch ewige Tage versammelt bleiben. Vom galizischen Landtage weiß ein polnisches Blatt zu melden, dass derselbe jetzt nicht geschlossen, sondern bis zum Herbst vertagt werden soll. (Dem steierischen Landtage) wurde vorgestern der Bericht des Sanitätsansschusses über den Gesetzentwurf des Landesausschusses, betreffend die Regelung des Sanitätsdienstes in den Gemeinden, vorgelegt. Der Ausschuss beautragt, in die Berathung des Landesansschuss - Entwurfes nicht einzugehen, sondern den von ihm selbst verfassten Entwnrf zu beratheu, ferner dem Landesansschusse fl. 15.900 für das Jahr 1892'zu Subventionen an Districtsärzte zur Verfügung zu stellen. (Stand der schwebenden Staatsschuld.) Zu Ende März 1892 befanden sich nach dem von der Staatsschnlden - Controls - Commission veröffentlichten Ausweise im Umlaufe: ^. Nach den von der österreichisch-ungarischen Bank geführten und überprüften Vormerkungen: Partial - Hypothekar - Anweisungen auf österreichische Währuug lautend: a) unverzinsliche 25.750 fl., k) zn 3 Procent verzinsliche fechsmonatliche 34,082.700 fl., c) zn 2'/« Procent verzinsliche dreimonatliche 25,158.000 fl., zusammen 59,866.350 fl. L. An aus der Mitsperre der beiden Controls - Commissionen erfolgten Staatsnoten, uud zwar zu 1 Gulden 74,034.284 fl!, zu 5 fl. 134,223.345 fl., zu 50 fl. 143.869.650 fl., zusammen 352,127.279 fl., im ganzen 411,9V3.?29 fl. (Ungarn.) Der Präsident des ungarischen Abgeordnetenhauses bezieht ein Ministergehalt, also 12.000 fl. jährlich. Es war bisher usuell,' dass er aus diesem Anlasse auf seine Abgeordneten-Diäten stillschweigend verzichtet. Der neue Präsident Baron Banffy weicht von dieser Gepflogenheit ab und bezieht Gehalt und Diäten. Dies veranlasste den früheren Präsidenten Thomas Pechy, nuumehr nachträglich die nicht behobenen Diäten für fünfzehn Jahre im Betrage von 28.000 fl. zu verlangen. Man ist in ungarischen Abgeordnetenkreisen nicht geneigt, diesem Verlangen ganz zu willfahren, und es wird darum wahrscheinlich ein Ausgleich auf eine kleinere Summe zustandekommen. (Die anarchistische Bewegun g.) In Lyon und Donai wurdeu geheime Niederlagen von Dynamit entdeckt. In Narbonne wurden zwei'Russen verhaftet, unter dem Verdachte, ans dem Eisenbahnznge Dynamit gestohlen zu habeu. Die französische Regierung hat mit den Regierungen von Spanien, Italien nnd Belgien ein vertrauliches Uebereinkommen behnfs Ueberwachnng der aus den gegenseitigen Staatsgebieten ausgewiesenen Anarchisten getroffen. In Brüssel versnchten die Anarchisten die Wohnung des Staatsauwaltes Isbccqne in die Lnft zu sprengen. Die Dynamitbombe explodierte und zerstörte Thüreu und Fenster. Der Thäter ist unbekannt. In Seraing wurden 9 Anarchisten verhaftet. (Die französische Regierung) beschloss, unverzüglich nach Dahomey die nöthigen Truppen, welche vom Senegal abgezogen werden, zn entsenden, um Kotonu uud Porto Novo zu uertheidigeu. Zwei Kreuzer erhielteu den Befehl, nach Whyda abzugehen. Der erforderliche Nachtragscredit wird von der Kammer in Anspruch geuommen werden. Eine officielle Depesche aus Porto Novo meldet, dass 6000 Dahomiten sich der Stadt bis anf vier Stunden Entfernung genähert haben. (Das preußische Herren Hans) hat den Gesetzentwnrf betreffs Aufhebung der Beschlagnahme des Vermögens des Königs Georg einstimmig angenommen. Graf Münster dankte dem Kaiser namens des hannoverschen Provinzial-Landtages für die Anregung zu dieser Vorlage. Viele, welche sich bisher in ihrem Rechtsbewnsstsein verletzt gefühlt, werden sich jetzt gerne den nenen Verhältnissen anschließen, (Dem russi scheu Reichsrathe) wurde seitens der Regierung eiu Gesetzentwnrf gegen die Spionage und den Verrath von Staatsgeheimnissen vorgelegt. Der Entwurf enthält die strengsten Strafbestimmungen, und wird damit motiviert, dass bei der in der letzten Zeit stetig anwachsenden Zahl derartiger Verbrechen das gewöhnliche Strafgesetz nicht mehr ans-reichend sei. , (Amerika.) Newyorker Nachrichten znfolge ist in der südamerikanischen Republik Ecuador eine Revolution ausgebrocheu. Die Rebelleu ergriffen von einem Regierungsdampfer Besitz. Tagesneuigleiten. Se.Majestät der Kaiser haben, wie die «Agramer Zeitung» meldet, zur Ausschmückuug der Pfarrkirche in Klanac den Betrag von 100 fl. zu spenden gernht. — (Angriff auf einen Wachposten.) Wie kürzlich berichtet, wurde in der Nacht zum 2. d. M, in Berlin der vor der Kaserne aus Wachposten stehende Grenadier Lück von dem Arbeiter Vrandt geneckt und mit gezücktem Messer angegriffen. Als ihn der Posten für arretiert erklärte, ergriff Brandt die Flucht. Lück gab hierauf auf den Fliehenden Feuer und traf ihn in den Nucken sowie einen zweiten, wie es heißt, unbetheiligteu Mann Namens Trcber in deu Oberschenkel, Vraudt ist anderen Nachmittags infolge innerer Verblutung gestorben. Trebers Zustand ist ein solcher, dass dessen polizeiliche Vernehmung durch den Arzt abgelehnt werden musste. Was den Grenadier Lück betrifft, wurde seiu Verhalten durch den Regimentscommandeur Obersten von Bismarck als durchaus correct anerkannt. — (Erkennung von gefälschtem Safra n.) Ein Verfahren, welches sich durch große Einfachheit auszeichnet, ist das folgende: Man füllt ein Porzellan-schälchen mit Wasser und wirft auf die Oberfläche desselben deu zu Untersuchenden Safran, indem man die einzelnen Narben möglichst auseinander breitet. Die Safrannarben umgebeu sich sofort mit einem gelben Hof, während die künstlich, beziehungsweise mit Anilinfarbe gefärbten Stoffe zu Boden sinken und farbige Streifen hinterlassen. Die Blumenblätter von (^».l'tlluinu« tmc.wi-in« sinken nicht unter, geben jedoch auch keinen Farbstoff ab. — (Ein weißer Neger,) Ein menschliches Curiosum sehr interessanter Art macht in Castans Pan-ovticum in Berlin seit einigen Tagen dem Publicnm seine Anfwartung. Es ist ein weißer Neger, und zwar in der That ein Neger, dessen Haut dieselbe Weiße hat, wie die des Europäers. Er ist nicht etwa ein Abkömmling einer Vermischung uon Europäern mit Schwarzen, sondern — er hat ganz entschieden den reiucu ^W'^ le» Nischen Negers mit allen, selbst den kleinsten -M ,.^, der shwarzen Nasse, Seine Erscheinung 'st i"' raschend, aber nicht unangenehm. . <^. Mi» -- (Eine qnte'Partie.) M mchpe^ in Berlin dürfte Fräulein Hüdegarde uon ^°" H, die einzige Tochter des Herrn OeueralHieiitena" ^ ^ von Loucadou uud der Frau von Loucadon, ^'. ' ^, Paul>Aogel, die Araut des Majors und 3l"g""" ^ des Kaisers Wilhelm, Hcrrn Dietrich uon PUi, . ^ Das mütterliche Erblhcil der jugendlichen e»^ - (Vrand im Waggon.) I'" ""^ M" Schnellzuge fand vorgestern in einem Wage» ^ ^ Classe durch den Aruch einer Sliuouihflaschc "' ^ fällige Enlzündnng des Sliuouitz der M^ ^ ^ Feuers statt. Nach kurzem Stillstande des ^M ^ Feuer uuterdrückt. Es fand sonst keinerlei lliis« ^, - (Oranenhastcr Naub n o r o,) ^ ^,h< Stadt Gouda wurde ein grancnhaftcr zwcN" 1 ^ Ac mord verübt, den, ein Ehepaar zum ^ ^ M^ Mörder raubten dreitausend Gulden bar u»o ^h-vapiere. Es ist dies seit drei Wochen der ^" mord in Holland. Von den Mördern yal Spur. slckeckbuü - (Ein österreichisches P°>^,d^ in Italien.) Nach einer Meldung ^s E,^stB Sera» wurde in Varese ein Postcheckbuch^e^ ^^ aiü Prag. anf den Namen eines Präger PM». ^,.M 120,000 Gulden lautend, aufgefunden, ^m dass dasselbe von einem Diebstahl h"'"l)"'^ ^ab^ - (Gefangeuen-Reuolte "' ^„<,da b"." Unter den Häftlingen des Gefängnisses m " ^. M eine Revolte aus, bei der die GendarmeM "' ^ zB einschreiten musste. Eiu Häftling wurde g verwundet. ^,,,,^ ^ - (Eine unheimliche Se"°^"aä Bologna wurden, wie man telegraphiert, ^'/«K^ Fabrimw aufgegebenen angeblichen Msch^' ^MiD Dynamit entdeckt. Die Polizei fahndet nach und dem Adressaten, ^«^^ Local- und PromuM-Nachrichte"- Kraillischer ^nldtag. Dreizehnte Sitzung am 7- Apr' - ^h^ Der krainische Landtag hielt aester" d'^ M Plenarsitzung in der laufenden Session", ^^ ° ficierung des Protokolls der zwölften S'V"W ^M vom Landesausschusse vora.elea.tcu Berichte ^ ^ ^ Ausschüssen znr Vurbcrathung z'M'w'e^ ntt"^ der Bericht betreffs der Wärtcrfragc "' „.^t d" ^ in Studeuc, dann der Bericht in ^ richtung einer Tanbstummen- und ^" ^^„g , Kram, ferner der Bericht betreffs °" Laiba^Wf beiden in: Znge der ' ,v der Aiuödt-Tschernemblcr Landcsstrahc N ^.„M ^ Auersperg'schen Brücken bei Oberglir! "' ,^^"g ^^ endlich der Bericht inbetreff der WaM" ^„sse! Ortschaften ini Poikgcbicte dem 3"""' ^,^1!"'" ^ Bericht wegen Einreihung der im <2>" ^„ teuer, er predigt anf spanisch dc"'V^ ^hc l^ thnni. begeht den Weihnachtsabend, >" zur V ^B fernen Lande nnd rüstet endlich. get N^l^Kl nnl dcni .Wnige von Spanien die g"^ filA ^ des gesteckten Zieles zu üb.'rl'riuge"- ^det^5< Sturm ereilt jedoch das Schiff, "'^ ' „ qel'"^^ in den Stnnden der höchsten Gefahr 1 ^^„ ^ bnch, um dasselbe wohlversorgt oe» ^ anzuvertrauen. , ,„..„ der ^. ^t ^ Auf jeder Seite, in jedem ""5" h,Bor I,^e ^ gelnngenen Gedichte voll Gnst "id V Ol "s''ä Lefcr prächtige Gedanken «ollende ^^ ^ M.. . bracht, nnd gewiss blättert jeder, ^"^cregt ! ab^" in die Hand genommen, angenehm- ^ dl dem die view stilvollen Illnsttat'M' . ^H lungsreichste Zerstreuung bieten. ^„ 'Hr^ Znm Schlnsse Novität noch speciell als anf "N P^M-ch^ l» > hiniveisen. für alle Verehrer "''^; M^>'^. großeil Colnmbiis. Der Pms """ ^ ,^^u ,.ft. betracht der originellen nnd witv" geringer zn nennen. ^"Zriwng Nr. 80. 673 8. April !8«2. sitzende Lan! f>^"^ ^'"^ Tagesordnung theilte der Vor-^eiiiim Kj<, ^'^""lu Detela, den in der jüngsten ^schaftlick?,. w^^^^" Beschluss mit, wornach dem l Vlai 1893 ^ch"U"gsofficial Johann Kozjek vom !" l°lange be»M.""' P"'sonalzulage jährlicher 150 st. ^ Wemisi" ", ?«/"'d- bis derselbe in den Genuss !"" bttich e" , ^"ltcs jährlicher 900 fl. tritt. So-^llc,i^^"bg, Hribar über die Fortsetzung und ^ an, 3 4 """es der Laudwchrkaserue in üaibach. fundene w, !!5° ^ November vorigen Jahres stattete CMn ?'^ ^^ ^ k- Landluchrconlmandos cin-°er Kn^ne "'""gs- und Ueberwachungscommission ^iligtci! aii'ck/m '"^^"' ""ßcr den nnmittelbar Bc-^Vnirind?/"'^"' der f. k. Regierung und der "' Plutokoll. ^ theilnahinen, hat den Vefnnd in ZklU i„ , ^ ^"l li. Novenlber vorigen Jahres nieder-^'"'gten «7^"' "ustaticrt wird, dasv an der Hand der ?"'"3 sammtt'^ ' ^^ Bauprograniiucs :c. die Aus- ^'«nXhcit s! -"' '^^"le des KascrncompleM in der ^u»g tadelt < '"' Detail als eine in jeder Be-^>!»de ln,,,^ ^c dezclchnct werde» muss. An.' diesem ^ kei„ A,„> ^?" bic sofortige Uebersiedlung der Laud-^ scho» im 9l /"^" werden, wobei bemerkt wird, 3 ber I8gi s."^ ^"' zN'eücn Hälfle des Monates ^"affiiierir ^ '"^'"^'^l' Magaziusvorrälhe aus der M lind ei,m c^ ' ^"^nzine der nencn Kaserne über-3 ^"zlr>lo!»,»er 3 "' die Untcrofficierswohnungen, das , p^bii»^. . s. Martetenderlocalitätcn sowie alle im > r ^'" aiw^l'"^'"^n Magaziusräumlichleiteu bereits ^^edl,,,,?benen Collaudicrungstcrmine bezogen. Die Mch d". f. ^«"schaft fa„d am 14. November statt. «e "'"n ^. °"^^'' Ergebnisses des Baues ent- l ">"d 2?2 !.. "^'c. dass sich die Ocsammbautosten ».!^ von K, ^. belaufe». Die fiir die Landwehr-3 '"NfMüi, .^ Militärärars zn leistende gesetz- > >lbela/?^,^usvergütnng beträgt: 1.) Für den ll' 12'/, kr.; 2.) für den zu cr-i °^ i'» 5^,n.^ ^er Mannschaftsbaracke und des Dach ^?'gemcinde ... c-^ ^' ^ ^"ls zuzüglich der von Mi- ^ st d, ^ll^'cherten jährlichen Bcitragslcistuug b^'s von " ^"ndil'ehrtaserne ein jährliches Zins-C?? Capita "5 ^'''" fl, abwerfen wird. Das in->H^ 'u. a ? ^ '..nit mit 4-25'"/.. verzinsen. Vü.^ ^Ilcifr!. , umfangreichen Baues unverdrosseu ^r?'''ll'>'ch9l7^ baben, dem Landtage zur ^>e,3'^'U"'r Nj !?''''U''N- Es sind dies der Landcs-r»,w "^>l iijcrri/. ' welcher neben seinen cnrrcuten h«", k^urs?m?'^'' ^e Oberanfsicht nnd Juspicie-soiat /^>lde„ ^ ^" ,»it dcinselben im Zllsammcn-H<»uu ! da„n ". "'"üstrativen Theil der Geschäfte bc-»»d ^aiitr f - '"^ ^'^ ""mittelbaren Leitung des killer Hi,,' /""en Pflichte» mit Eifer. Objectivilät fleiö '^djilnct m,. ""^''achkounnende laudfchaftliche In-l" w,^"zei^7''Klinar; der d.m letzteru zugetheilte beaim llen ^lif> ^ ^ ^ Kral, uud der beim Vauamtc ^b Gustav Ms''^t '" Vcrweuduug steheude Hilfs-'villw ^" Ner ^"'"^"' ^cr Landtag nahm ohne '"Ne>! ^ennnil.^? genehmigend zur Kenutuis nnd bc-^?7^itsch^"7 wie folgt: dem Landes-Ober-^llw ' be», z^ " >l, dem Ingcnicur-Ädjuncten Minar ^^füh!^^" ^"lj 0l) fl. nnd den. Hilfs- Abg. Lnckmaun berichtete über den im Jahre 1891 bewirkten Bau zweier Wohnhäuser für die Aufseher der Zwaugsarbcitsaustalt, über die Arrondicrung, Planiernng, Enltivicrnug nnd Einfriedung des Anstalts-tcrrains. Dem Landtagsbcfchlussc vom ?. November 1890 gemäß wnrden auf dem der Zwangsarbeitsanstalt gehörigen Gruude, uud zwar auf der südwestlich uorfvrin-genden Ecke desselben, zwei Hänser mit je 8 Wohnuugeu filr die Aufseher des Zwangsarbeitshanscs nnt einem Kosk'naufwande von 1!>.048 fl. 24 kr. erbaut und somit der vom Landtage zn diesem Zwecke bewilligte Credit von 18,000 fi. um 1048 fl, 24 kr. überschritten. Der Bau der beiden Objecte wurde in fachgemäßer und von Seite aller Bethciligten in durchwegs solider Weise zum ge-gebeucn Termine fertiggestellt uud am 1. November 1891 von den Aufsehern bezogen. Der Referent stellte namens des Finanzausschnsses folgende Anträge: 1.) Der Bericht des Landesansfchusfcs, betreffend den Bau der Auffeher-hänscr beim Zwangsarbeitshause, wird zur Kenntnis genommen uud die Ueberschreitung des zn diesem Zwecke bewilligten Credites um 1048 fl. 24 kr. genehmigt; 2.) die Regulierung der Grenze des Zwangsarbeitshaus-Terrains gegen den Codellifcheu Besitz hiu wird uach der vom Geometer Czcrny verfassten Skizze bewilligt, wie auch die durchgeführte Plauiernng der Anstaltsgründe uud Herstellung der vrrschicdencn Gartenanlagen nach dem vom Laudesbauamte augefertigteu Situationsplanc genehmigt; 3.) für die Einfriedung der Gärten, beziehungsweise des ganzen Complexes, uud für die Herstellung von drei Cisterncn und einer großen Düngergrube beim Zwangsarbcitshause wird ein Credit per 2050 fl. bewilligt. Der Landtag nahm diese Anträge ohne Debatte an. ' Abgeordneter Dr. Ritter von Bleiweis berichtete inbetreff der definitive,, Anstellung des Hausgcistlichen im Landeszwangsarbeitshause, Herrn Anton Koblar. Wie der Referent ausführt, würde für den Fall der definitiven Anstellung Koblars selbem außer seinem gegenwärtigen Gehalte per 800 fl. noch die Activitätszulagc jährlicher 120 fl. gcbüren, und hätte derselbe auch Auspruch auf sechs nicht in die Peusion eiurechenbare Quinquennal-zulageu von je 50 fl. Nach einer kurzen Debatte, an welcher sich die Abgeordneten Luckmaun und Klun nnd der Referent Dr. Ritter von Blei weis be-theiligtcn, fasste der Landtag folgenden Befchlufs: Der Hausgcistliche Anton Koblar in, Zwangsarbcitshause wird auf sciucm Posteu dcsiuitiv augestcllt uud ist demselben vom 1. Mai l. I. au außer dem bisherigen Gehalte noch eine Actiuitätszulage jährlicher 120 fl. zur Zahluug an-znweisen. — Abgeordneter lais. Rath Murnit referierte inbetreff der Trennung der Ortsgcmeinde St. Oswald in zwei selbständige Ortsgcmeiudcu, Als Hauptgruud für die augesuchle Trcuuuug wird der Umstand hervorgehoben, dass die Ortsgcmeinde St. Oswald sehr ausgedehnt ist, dafs man von einen, Ende zum audcren fünf Stunden Weges hat, und da der Gemeindevorsteher gewöhnlich an einem Ende feinen Wohnsitz hat, fo müssen die Bewohner des größeren Theilender Gemeinde in Gemeinde-Angelegenheiten fchr weite, zeitraubende Wege zurücklegen. Fur die Trennuug fpricht weitcrs die Vcrsch cdcuheit der Interessen der Gemeinde St. Oswald. Hiefür hat sich auch der Gcmeindcausfchufs iu sciuer Sitzung am 24. Februar 18^2 neuerlich ausgesprochen nnd hiebci auch die Ansicht vertreten dass jede der neu zu bildeuden Ortsgemeinden d,c Mittel zur Erfüllung der ihnen aus den, übertragenen Wlrkuugs-kreise erwachfeudcu Vcrpslichtuugen besitzt. Nachdem sich die Abgeordneten Kersnik und Baron Apfaltrern für die Trennung der erwähnten Ortsgemeinde ausgesprochen, wurde vom Laudtage auch in dritter Lesung der folgende Gesetzentwurf angenommen: Ueber Antrag des Landtages Meines Hcrzogthumes Kram finde Ich anzuordnen wie folgt: Hl. Die aus den Steuergemeinden Brezje, Cemsenik, Glogowitz, Hrastnik, St. Oswald und Trojana bestehende Ortsgemeinde St. Oswald wird in zwei selbständige Ortsgcmeinden getrennt, und es wird aus >den Steuer-gcmcinden Glogowitz uud St. Oswald die selbständige Ortsgemeinde Glogowitz, ans den Steucrgemeinden Brezje, Ccmseuik, Hrastuik und Trojana hingegen die selbstständige Ortsgemeinde Trojana gebildet, tz 2. Mit dem Vollzuge dieses Gesetzes ist Mein Minister des Innern beauftragt. Abg. Hribar berichtete über den Voranschlag des Theaterfondes für das Jahr 1892. Der Bau des neuen Theaters ist fowcit fortgeschritten, dass die feierliche Eröffnung desselben mit Bestimmtheit für den 4. October d.I. in Aussicht genommen werden kann. Die Baukosten belaufen sich auf iusgesammt 273.754 fl. Auf Rechnung dicfer Posten ist der Betrag von 189.223 fl. bereits ausbezahlt wordeu. Für das laufeude Jahr beträgt das Erfordernis 92.684 fl., und zwar 7153 fl. im Ordina-rium und 85.531 fl. im Extra-Ordinarium. Dasselbe ist zu decken mit einem Credite von 2600 st., mit dem vom Landtage in der Sitzung vom 11. November 1890 bewilligten Credite per 11.700 fl., mit dem Beitrage des Laibacher Stadtmagistrates per 30.000 fl., mit dem Bei« trage der krainifchen Sparcasse per 6000 fl. und mit dem Reste des Anlehens bei der städtischen Sparcasse per 30.000 fl. — zusammen 80.300 fl. Der reine Abgang beträgt fomit 6640 fl., dessen Bedeckung mit Rücksicht darauf, dafs die Collaudierungsraten erst im Jahre 1893 zur Auszahluug gelangen werden, im Jahre 1892 nicht erforderlich erfchcint. Referent Hribar stellte schließlich namens des Finanzausschusses folgende Antrage: 1.) Zum Zwecke der Herstellung der Büsten von Shakespeare und Iurcic (welche in den Nischen ober den Prosceniumslogen ausgestellt werdeu sollen), dann für die Befchaffuug eines Parket-bodens in, Auditorium des neuen Theaters zu Ballzwecken, weiters für die Aufschrift «Oc^oino xloclulizö«» au der Hauptfa<,ade uud anderer Aufschriften im Innern des Gebäudes und endlich für die Errichtung eiuer Ge-dcuktafel im Foyer wird ein Nachtragscredit von 2600 fl. aus dem Landcsfonde bewilligt. 2.) Der Voranschlag des Thraterfondcs für das Jahr 1892 mit dem Abgänge von 86.828 fl. wird genehmigt. Bei der Abstimmung wurden diese Anträge angenommen, desgleichen folgende vom Nefereuten beantragte Resolution: Der Landes-ausschuss wird beauftragt, für die Versicherung des neuen Landeslhcaters vom 1. October 1692 ab eiuen Concurs unter den größeren inländischen, in Laibach vertretenen Versicherungsgesellschaften auszuschreibeu. Abgeordneter Dr. Tavcar berichtete über das Anfuchcn des Reifnitzer Straßenausfchusses um Bewilligung einer 33proccntigen Steuerumlage für Straßen-erhaltuugszwecke. Der Landtag nahm ohne Debatte folgende Anträge an: 1.) Dem Bezirlsstraßenausschusse Reifnitz wird die Bewilligung ertheilt, im dortigen Con-currenzbezirke zur thcilweifen Deckung des für 1892 präliminarmäßig ausgewiefeneu Erforderuisses für Straßen-zwcckc eiuc 25proc. Umlage auf alle dirccten Steuern sammt außerordcutlichem Zuschlag für das Jahr 1892 ^5 Geh^ ----------- ___—? em Kbrn von DrmanoS Vandor. l^U (5«. ssortschuna.) ^d5'''''n^d"" l?" '"" ^stockt. Erst die schnar-z'llief^n se„. "!'p"rs im Ronlettesaal. W den . .>cktr h''"^'^i'0x vol.'o j<.., mt^u,-.> M , Mxn K?"l!^' "us scmcm Nachdenken. >ck,'!" benen /,'^""uesse,. We ", M'sstr und ^ N l)inl^,7 das H^lliuhu auf seinen. Teller fr""', wie alt .^ ^ U"'d ist die Frage sicher nicht "cht,^ Eeua7a^^ ?"^'> "widerte Framisca. ^ v m 'h'n war "'"'?' s"uc Fraqe Er wusste ^lclis"^ ihu a'^ " >'ltsau,er Baun umfienq ihu i, E/^ts^er"K '"ht. als er das Mcwille'sche '> w, '^ uuA"' hatte m.d sich allm. l.efaud. ^ Nv^°^^^ ^ "i lü' schon mlmal ge- > a>i« ^'n s,j/^ 'Es nulsste deul. vor wenigen dauu wäre sie >uiv nicht so ^'i ^'U'klar '!? achhwunden. wenigstens wäre ^<^se Ira ,/"'ftwoumu'.. in mcino.u Gc- l'?"ch' "ucn. n..r eiumal 3" h^ .^'' s ^'cü'" ^'ch """" unauslöschlich H^ H" '' - G^ ^"'"' Mädchen, das ich je ^" H/us dem I""Warum '"ill mir der Ge- '^'habe ^^'".'Wv ^ sM, ich sic nur VI. Um ein Weib! Nach ciucm unruhige,., tramudurchwirktcn Schlum-n.cr erwachte der Senator, erst gcgcu 3 Uhr uwrgeus hcimqclom.uen, am anderu Vormittag mit c.uem stccheu-deu Kopfschmerz. Er hatte während des gauzeu Schlafes von Fraucisca Merville geträumt und mm uahm vc ihn bei.u Erwacheu wieder gauz in Anspruch. .Sonderbar,» murmelte cr, «ich muss dieses Gesicht kennen, aber woher — woher?» ,. , . ^. Friedrich Hellwig sauu uud sann. b.s seme Ge-dankeu sich ill ein uucutwirrbarcs Kuäuel zusammen-ballteu. Wie eine Trauulgestalt, ein Märcheugebllde staub die Erschcinuug der Barouesse vor semen. Gcijte. Endlich fasste er den Eutschluss. denselben Mittag zur obligaten Visiteustunde, einen Besuch iu der WaUuer-straße zu machcu. «III. uüchtcrueu Tageslichte werde.ch sle auch mtt n'ichtcrucn Augeu ansehe,'.,' calculierle cr. 'Der Kuckuck maa wisseu, was mir an dem rotheu Haar m'd dem wci'ßell Gesicht so auffallend erschieueu lst, lch selbst weiß es uicht!' ^ . , > Gegen l l Uhr verließ er das «Hotel Imperial,» m dem er wohute, uud schleuderte den Ring eutlaug, der um diese Stuude uoch eiu ziemlich ödes Blld dot. Im Vorübergehen trat er iu eiueu Vlumeuladeu am Karntner-riua ul,d bestellte eill Nmiquet. ' «Welche Blumcu wi.nscheu (5w. Guadcu ^ fragte die Verkäufcriu. «Nosen vielleicht mit Orcmgen. Myrteu —' „ - c^' - < Machcu Sir das, wie Sie wollen, em schoiics, geschil.ackvollcs Bouquet,' gab der Senator zur Ant- wort; au der Thür wandte er sich jedoch wieder um: «Lassen Sie die Myrten und Orangen lieber fort, Fräulein.» «Die sieht mich wahrscheinlich an als gienge ich auf ,Freiersfüßcn> lachte er draußen bei sich, uud diese aus ihrer Aeußerung sich ergebende Vermuthung der Verkäuferin brachte ihn merkwürdigerweise in eine heitere Stimmung. Auch milderte die frische, klare Winterluft semen Kopfschmerz. Noch eiue Viertelstunde setzte er seinen Spaziergang fort, dann nahm er einen Fiaker nnd ließ sich in die Ncichsrathsstraße fahren, wo die Goldschlägers wohnten. Friedrich Hellwig sah nicht besonders verstimmt aus, als ihm der Diener sagte, der Herr Geheime Commerzienrath und die gnädige Frau seien ausgcfahren; er ließ sich dafür seinem Neffen Hartwig melden, der zu Hause war. Hartwig Goldschläger war der einzige aus der Familie feiner verstorbenen Gattin, der dem Senator nicht ganz unsympathisch war. Der junge Mann gieng seinem Oheim mit Ausdrücken drr Freude über den lieben und unerwarteten Besuch entgegen. Die beiden Herren sehten sich einander gegenüber und plauderten von del. verschiedensten Dingen, von kaufmännischen Angelegenheiten, von Sport und etwas Politik. Schließlich wurden auch gesellschaftliche Verhältnisse qestnift. «Apropos, Hartwig,» sagte der Senator plötzlich, 'ist Ihnen die haft in der Wallnerstrahe, vielleicht näher bekannt/. «MervilleN. gab dieser ^riick -Sehr genan sogar; sie haben sehr ausgedehnte gesellschaftliche Beziehungen.» (Fortsetzung folgt.) Laibacher Zeitung Nr. 80. 674 8. April^M^ einHeben zu dürfen. 2.) Der Landesausschuss wird bc< auftragt, wegen Vorschreibung und EinHebung der bewilligten Umlage das Erforderliche zu veranlassen. 3,) Der Landesausfchufs wird ermächtigt, dem Strußen-ausfchusse Reifnitz für die Bestreitung der Straften-erhaltungskosten im Jahre 1892 eine Unterstützung per 1000 st. aus dem Landesfonde flüssig zu machen. Abg. Lenarcic referierte über den selbständigen Antrag des Abg. Suklje, betreffend die Einreihung der Straßen strecken Töplitz-Waltendorf und Töftlitz-Nnterthnrn in die Kategorie der Landesstraßen, Der Landtag fasste folgenden Beschluss: 1.) Bei der Regulierung des Straßennetzes in Unterkrain ist darauf zu sehen, dass dasselbe eine organische Verbindung mit den Unterkrainer Bahnen erhalte. 2.) Der Landesausschuss wird beauftragt, alle erforderlichen Schritte behufs Klarstellung der Wünsche der Straßenausschüsse nnd anderer Betheiligten bezüglich der günstigsten Verbindung des Straßennetzes längs der Unterkrainerbahnen mit dieser einzuleiten und entsprechende Anträge zu stellen. Ueber den Gesetzentwurf, betreffend die Einreihung der oberwähnten Stiaßenstrecken in die Kategorie der Landesstraßen, wurde zur Tagesordnung übergegangen. Der Bericht über den Bau des neuen Krankenhauses in Laibach wurde von der Tagesordnung abgesetzt und gelangt in der nächsten Sitzung znr Verhandlung. Sodann wurde die Sitzung geschlossen. Nächste Sitzung heute. * (Philharmonische Gesellschaft.) Zugunsten des Fonds der philharmonischen Gesellschaft findet Dienstag den 12. April ein außerordentliches Concert statt, in welchem «Die Schöpfung» von I. Haydn unter Mitwirkung der Hofopernsängerin Fräulein Artner (Sopran) sowie der Hofopernfänger Herren Schitten-helm (Tenor) und Reichenberg (Bafs) zur Aufführung gelangt. Der Chor besteht aus 40 Damen und 40 Herren und wird, da Musikdirector Zöhrer mit unermüdeter Sorgfalt die prächtigen Chöre des unsterblichen Tonwerkes einstudiert und leitet, voraussichtlich eine hervorragende Leistung bieten. Haydn, der große Tondichter, wurde im Jahre 1800 zum Ehrenmitgliede der philharmonischen Gesellschaft in Laibach ernannt. Wie rührend spricht ans den Dankesworten des berühmten Mannes, dessen Grundzug Güte, Frömmigkeit und Reinheit der Gesinnnng war, die Bescheidenheit desselben! «Ich erkenne die Ehre, so mir die philharmonische Gesellschaft in Laibach dnrch ihre Einladung erzeigt und weis; solche zu schätzen, nur bedaure ich, dass ich ihr mit meinem Beitritt nicht viel nützlich sein werde,» lauteten die Worte eines von der gcsammten musitalischeu Welt vergötterten Meisters, der auch durch andere zahlreiche ähnliche Aeußerungen sich als Feind jeder Vcrhimmlichung erwies. Während die erste Aufführung der «Schöpfung» in Wien am 19. März 1799 im Burgtheater stattfand, hat Laibach diese erst am 21. März des Jahres 1623 zu verzeichnen. Nach der Chronik jener Tage fand die Aufführung unter einer überaus großen Theilnahme des Landes statt, und Musiker ans allen Theilen (z. B, Rudolfswert lc.) wetteiferten in der Mitwirkung, Der Chor stand nach dem Urtheile der damaligen Kritik auf der Höhe seiner Aufgabe und war durch Mitglieder der Militärkapelle verstärkt, welche sammt ihrem Director Oberlieutenant Calla us mitsangen. Die Wiedergabe unter Leitung des Kapellmeisters Kaspar Maschek war denn auch eine großartige und rief allgemeine Begeisterung wach.' Die letzte Aufführung von Bruchstücken des Oratoriums unter Leitung des Musikdirectors Zöhrer fand im Jahre 1883 statt. Die geplante Gesammtaufführnng kam nicht zustande, da die Solistin in letzter Minute aus nichtigen Oründen absagen ließ. Fast ein Jahrhundert ist seit dem Entstehen des volkstümlichsten Oratoriums vergangen, und doch lebt es mit gleicher Frische fort und entzückt uns in feiner einfachen Würde nicht minder als unsero Vorfahren. Es zeigt fich allgemeines, großes Interesse für dieses Concert, und wir machen insbesoudere darauf aufmerksam, dass nur eiue einzige Aufführung der «Schöpfung> stattfindet, indes das darauf folgende Mitgliederconcert ein anderes Programm bringt, .1. ^- (Deutsche und Slovene,,.) Ans Graz wird unterm Vorgestrigen gemeldet: Heute erfolgte die Eröffnung des Landhaus-Weinkellers in Gegenwart sämmtlicher Landtags-Abgeordneten und des Statthalters. Der Landeshauptmann Graf Wurm brand hielt mehrere Ansprachen, darunter eiue an die Sloveuen, die er zu gemeinsamer Arbeit mit den Deutscheu fiir das Wohl des Landes einladet. Der Slovene Dr. Radej erwiderte mit dem Wnnsche, Deutsche und Swveuen möge» immer so gemüthlich znsammenleben wie hier im Landesteller. Uebcrmorgen findet das herkömmliche Landtagsbantett statt. Es verlautet, der Laudeshauptmanu beabsichtige, was noch niemals geschah, auch die Slovene» dazu einzuladen. — (Auswauderungsfieber.) Trotz aller bisher von den Behörden in Anwendung gebrachten Maßregeln macht sich das Auswanderungsfieber in Oesterreich-Ungarn, genährt durch verschiedene Anwerber, immer mehr und mehr geltend. Amerika ist das Ziel der ungeheuren Mehrheit aller jener, welche dem Vaterlande den Rücken kehren. Trotzdem Tausende und Tausende von Existenzen in den Vereinigten Staaten alljährlich elend zugruude gehen; trotzdem die Arbeit dort viel schwerer ist als hier; trotzdem Legionen der armen Einwanderer überhaupt keine ihren Fähigkeiten entsprechende Beschäftigung finden und gerne zurückkehren würden, wenn sie die Mittel dazu hätten, nimmt die Auswanderuug überHand. Es dürften demnächst wohl verschärfte Vorkehrungen gegen diese Answanderungs-wuth erfolgen, und das umsomehr, als auch Wehrpflichtige sich durch Auswanderung ihrer Pflicht entziehen. Merkwürdigerweise müssen viele von denen, die ans Schell vor dem Kriegsdienste fliehen, drüben ans Noth die Waffen ergreifen, um mit Indianern und anderen interessanten Stämmen sich auf Mord nnd Brand hernmznfchlagen, nur um ihre Existenz fristen zu können. — (Attentat.) Drei hiesige Vaganten Namens Buta, Kosec und Mohär lockten am vergangenen Samstag ein fünfzehnjähriges Mädchen unter dem Vorwandc, dass sie demselben einen guten Dienstposten verschaffen wollen, in das Wäldchen hinter der Südbahn nnd vergewaltigten dasselbe nach Schneiders Manier. Das Mädchen, welchem das Geld sowie sämmtliche Wertgegenstände geraubt wurden, wurde von einen: hiesigen Bürger zu Wagen nach Laibach gebracht und in das Landesspital abgegeben. Zwei Mitglieder des sauberen Trifoliums wurden bereits Samstag nachts festgenommen und den, Landcsgerichte eingeliefert; der dritte wurde am Sonntag anf dem Südbahnhofe arretiert. * (Vom höchstgelegenen Alpenbade.) Im Verlaufe des letzten Sommers berichtete ich aus den, oberkarntischen Nockgebiete über das Leiben und Lebeu im höchstgelegenen Bade der Monarchic und die Eigenheiten des lBadwirts». Das Bad heißt «Karlbad > und befindet sich in einer Grabenmulde der südlichen Abdachung des Königsstuhls, unfern der falzburgischen Grenze und der sagenhaften Freimannslöcher. Sein Inhaber, ein hoch auf dem Petersberge (Predröfhang gegen Süden) ober Radenthein postierter Bauer, ist nun unlängst, wie mir brieflich aus dem idyllischen Gegendthale, in welches der Genannte so gern niederblickte, berichtet wnrde, im Alter von 73 Jahren der Influenza zum Opfer gefallen. Der Mann war zuvor, wie er oft behauptete, niemals krank. Nun steht das jetzt noch von Schnce-massen umstarrte Bad verwaist da. Ueber das weitere Schicksal desselben werde ich erst nach Ostern Genaues melden können. ^ — sSlovenisches Theater.) Znm Vortheile der Schauspielerin Frau BorZtnik und des Schauspielers Herrn Danilo gelangt Sonntag znm erstenmale das Lustspiel «Nervöse Frauen» von Ernst Blum und Raoul Toche zur Aufführung. Da Frau Borstnik die beste Kraft der dramatischen Vorstellungen, Herr Danilo ein verdientes uud verwendbares Mitglied der slovcnischen Bühne ist, steht ein zahlreicher Besuch der Novität in sicherer Aussicht. — (Vom Wörther see.) Den Besuchern dieses beliebten Sees steht heuer eine Ueberraschung durch das Erscheinen eines neuen, großen Salondampfcrs bevor. Derselbe ist gegenwärtig auf der Linzer Schiffswerfte im Bau, und noch im April wird mit der Aufstellung an, Wörtherfee begonnen werden. Das Schiff erhält den Namen «Helios»; es hat einen großen Fassnngsraum uud wird sich sowohl durch Schnelligkeit wie dnrch Comfort nnd slegante innere Einrichtung, zu welcher auch die elektrische Beleuchtung gezählt werden muss, auszeichnen. Die Zahl der Fahrten über den See wird heuer verdoppelt, so dass mau zwölfmal täglich dcu See wird befahren können. — (Eine halbe Million Edelweih-blüten.) Von Herrn Andreas Iackl, erste österreichische Edelweiß-Cultur und -Export iu Preth, erhalten wir folgende Zuschrift: Alle, welche eine halbe Million Edelweißpflanzen mit fünf bis zehn großen Blüten nahe an der Straße sehen wollen, sind eingeladen, in der Zeit vom 5. bis 25. Juni in Preth, in einer hochromantischen Gegend, bei Andreas Iackl zu erscheinen, indem später die Blüten abgenommen werden. — (Vergnügungszügc.) Die Direction der Südbahn-Gcsellschaft hat die Preise für die Schroekl'fchen Vergnügungszüge neuerdings bedeutend ermäßigt und zugestanden, dass bei der Rückreise Schnellzüge gegen tarifmäßige Aufzahlung benützt werden können. Die Züge verkehren am IN. April d. I. nach Wien, Budapest, Trieft, Fiume uud Venedig. — (Deu Handelskammern) ist seitens der Regierung ein Gesetzentwurf, betreffend die Aufstellung vun Betriebsleitern beim Bergbaue, ferner ein Erlass des Handelsministeriums, betreffend die Hcransgabe einer Statistik über die Lohn- nnd Arbeitervcrhältnissc, übermittelt worden, — (Aus dem Ursulinueukloster.) Im hiesigen Ursulinnentloster fand gestern die Wahl der Oberin statt. Die bisherige Oberin ^I. Antonia Mnrgel wurde für weitere drei Jahre zur Oberin gewählt. — (Sanitäts - Wochcnbcricht.) Vom 27ste„ März bis 2. April ereigneten sich in Laibach 28 Geburt.» und 24 Todesfälle. Neueste Post. Briginal-Telegramme der „Laibacher ^""^',^ Wien, 7. April. Die.Wiener Zeitllilg' H '^ das Gefetz über die Entschädigung urtheilter sowie das die DoMU-DamMM^ schaft betreffende Gesetz. ^ ^,, M Lembera, 7. April. (Landtag.) ^ ,")^ die Entwicklung des Volksschnlwesens "e> /'"«,Mviki Debatte hervor, bei der sich die Abgeordneten ',^^ und Adalbert Dzietmszycki über die Veemn ^ .^ des nationalen Charakteis der Schule wl M^ Peter Cholkowski bezeichnete die Confess"'"^ ^, Schule als nothwendig. Der Verichterstatm " ^ richtsmlsschnsses, Fürst Czartoryski, wies nM, ^< Schule und die Schulgesetze unrichtigerweye fessionslos geschildert werden. Men dtt> Czernowilz, 7. April. Die d5 liberale Landwgsccmdidateu gegen d,e ^alw> ,. ^ Nlnuäueu. Die Wahlhandlung in Czerm'w p ^^ nicht beendet. Die Handelskammer wählte z>" wieder. „^...i des ^ Prcsslmrg, 7. April. reichischen obersten Rechnungshofes, Zwols, ^ in der hiesigen Badeanstalt. . ^„«'ti st! Paris/ 7 April. Das OMmsatlons-^, j,t die am l. Mai zu veranstaltenden MNM^^,,. gesteril abends zusammengetreten und N ^ ^ keine Abordnung an die öffentlichen GcnMl' ^,^ feudcll. Am 1. Mai soll im Lanfe des Tag"/^ Wid internationales Meeting abgehalten w"d"«' ^,, sollen nur corporative Zusammenkünfte I" l ^, Al Constautinopcl, 7. April. Durch de" ' v ^, ^ man fur den Khedive erscheint die Stteltsr"^. ^iB Halbinsel Sinai ein unmittelbares Vesttz«)"'' bilde, turzweg zugunsten der Türkei entM^^ Allgctoulliieuc Fremde. Am 6. ?lpril. . ^ Hotel Stadt Wien. Wobenthal, Privatier! ^Miik,,^, nnd Bm.tady. Reis., Wien. - Dr. Ritter «^, PnH Halterei-Cancefttsprattilant. Tricst. - DMtM " Att".^. Ägram. - Bechater, »icis., Praa.. - ""')" " sc. M' ,,, Budapest. — K.'sch, Kanfm., Briinn. ^ .' ,-LoB"'^" Trieft, ^ Lcrnctfturer. Photunrafthen^ojatt'N,!- ^11^.^ - Kaschmanhuber, ssabrilsl'esijM, s. Sch'"!", ^^„M Hotcl (Acfant. Nrann, Ina,enicnr; Nosenthal, "«' ^r, -^ Brandt. Roscnbcra.cr, Müller; (Uoldschcwcr. ^ ^M, Oesterreicher, Iamnih. Me., Wien. ^^lliH^ Tedschi, Partcl, Kollyrand, Me., Tricst. - ^^, ^ «^ d' Haftftonconrt, ssreaattcncaftitän, P"la>.^'^ „ Acr'",^, Vuvl, Littai. - Oopfert, Pilsen. - .5"' MM, I"H ^ Oberbura. - Reitharel, Ncnmarltl. ^ "M^ ^-s. ssamilie. Gottscher. — Hurschenfeldcr, "' " ^ii»" Labrousse, Kfm., München. - Habernel, "l ^ ^ Hotel SUdlmlinhof. Hina,. Zipf. - Ie"'^. " 7 Wri"p^. ,„, Enqelhardt, Wrz. — Lunder, Ärch. , ^Mc>c, Hotel Aairischcr Hof. Petaücr. Wanner, Stein, Sternwarte. Dorn, München, ______ Verstorbene. ,,^.. .^' D e n l!. A ftri l. Maria Harlam, 3'"" ^,el, Knhthal N, Altersschwäche. . nkrwa^. M^ Den 7. A ftril. Johanna 6ernc, "y ,^zel, " 5, I.. Vodnilgasse 4, Scrofthnlose. ^/^""a,nps. Tochter, 13 T., Floriansaasse 12, Kinnbacke""» Im Spitale. ^ ^ Den 5. Aftril. Maria PM, "" ,^ Lnnqrntuberculose. . «ens' Den l!. Aftril, Balthasar führcr, «2 I.. eitriae Blase», n. NiereuciN^^--^ ttottozichung vom "« ? U.Ma. 729-2 ^8 NO. schwa") ^ , 7. 2 . R. 728 l l 7' 4 O. schwaI ! l>e!l">"l ^l !1»Ab. 72i)-1 12 2 O. schwas , her ^ . Vclvijltt, windig - Das TagM«« ^^^^ 12 b», um A'6' über dem Normale^^^^^^ . Verantwortlicher Redacteur: I ^^-s!^^ W Im Name» der abwesenden ^ » M wir ticfbelrübt Nachricht, daft ^.« > > Miss Ilessis Oe»V^ ,,... > M gestern abends nm ^» Uhr ftll>l)l'ch " ^lil, > W schieden ist. ...i,i den ' ssli^ > > Da. Vearäbnis findet Sa'N^ > W nachmittag nm !'. Uhr auf dc>» c" » M Hofe von der Todtenlaftelle au<< !l» ^ « W Laibach am «. Aftril 1«^' ^ " V^> W ^5 Zeitung Nr. 80. 075 8. April 1892 Course an der Wiener Börse vom 7. April 1892. N°« dem osscearn Course ^"^T?^'"e"erfre,n<,.«.. .,..., „ d ^"" '<><'Nü.»>^ ><"75 10,'!.s. Veld ware Grundentl.-ybligalionen (silr u><> st. CM), 5"/„ »alizische...... 104 LN 105 - 5"/„ mährische...... — — — — 5«/„ Krain und Kiistenland , . — — — — 5"/„ niederUstcrreichische . , . INS — 111»- — 5>"/„ sibirische...... —-— — — .v/„ Iroatische »»d slauonische . l<>5 - - «US — 5>"/„ siebrnbürllischr , . . . —-— — — 5"/„ Irmrser Vana» . , . . — — — - ü"/„ ungarische...... »z 8>> «3 80 Andere üssenll. Anlehen Donau^Neg.-liosc 5"/„ K«, ft, , ILL 40 <2!j 4!» btll, Anleihe 1«7« , , !0l!'- 107' »lnlehcn der Slllbt Oörz , , l«1 - — - Änlehen b, Stadtgemeiü^l' Me» >»5 - - 1<>« - PrÄm, ?l»l. d, Gtndtqsm. « - 157 — M'ssnbau «lnlehr» U!>r!l>» 5>"/„ >»»'?5 »»Ü5 Vsandbliesr (<ür 10» fl.) Vobenirallg «N.4"„0j , lis.>,0 11? - d<> d!° b!o, 4«,'., , , W 15 SS «5 dw, 1'lülil, Sch>,I^l>,'llHr, »"/« 111^5 111'75 5l'j>, t'l'Vi', 4»/,"/« . 101 1<> 1<2'1N delio » 4"/„ . . 9970 100L0 t>e!!l, 5><>j.1dr. » 4"/„ . , l!8'7<» I00'»0 pnl>liläl«.Gbl 9» »5 10025 Oa! irische Karl Ludwill Bah» st, E. 4'/,"/,, , — — —-— Gelb Wars Orslerr. Nordwestbal», . . . 10? 3.', <"« »5. Staatzbahn.......194 5« 1!>5>'l><> Südbahn ll 2",,......13« l»5 140 55 » k 5°/,.....I«n,— ILN 6<> Unn-«?' >. Vllh».....10« b" IN» »5 Diverse Kose lper Stück). «lri'dMose 1NN fi...... 19"'— l8l - Cllll» «use 4« fl...... 5«'-- 57'— 4"/„ Dunau Dconpfsch, l<»0 fl, , 1«L— lli«'- ^aibacher Plcim Nnlel), 20 sl, ««2ö Lü'" Osl-iicr Lnse 4« fl..... 58 — <»'^ ^alflU-Lose 4« fl..... bl,'-- 5ü - Nöthen Kreuz, »stGesv , >0fi, 1» 4« 1»- Aiidolpb Luse 1« fl..... »»'— 2ü- 3alm Lose 4« fl...... N1'— 6»'— <2t,'Geni>l»-liole 40 fl, . . . «»'- «4'^ Waldstein iiose ^> fl, , , , 40— — — W«„disch Oräh l!osr fl, . . 6»'— — ^ G» w,Lch, b, 3"/„ Prsm,»Schuld. verschrderNobenl-rebttanstal» ««'^ »4 — Zank.Zcllen lftei Stilcl), «nnlu üsl.!iw,il li00fl, «<> ltldl, ÄüslsHand,!!, m, l«0fl, »!0- 310 5» lireditbanl, ANc,, unss,, 200 fl, . 8A9 50 »40'5« Deposi<»'nba»l, «N„,, 2W fl, 8U3 — «04- 0 832 »!> Verlehr«banl, «ll«,, 140 . . 157 50 15» 50 Altien von Transport» Unternehmungen sper Stttcl). Albrrch! Wahn 200 fl. Silber . Nl'- «1 50 Ulsüld'ssiuMllN. «ahn 2C0 fl. S. 20« 75 204L5 Vöhm. Norbdahn 150 fl. . . 182— 1»H - » Westbllhn 200 fl. . . 552 yb.bst.'Unc,.,Irieft5c»<»fi. fl. Silber 2«3 »5 283'75 Südl>lll,n ^00 fi. Silber, . , 8? — 3740 Süd Nl)ldl>,«erb. Ä. 200 flllVl. 1»4'25 184 75 Iramwat,-Gel,Wr.,17"fi 0, W. 239 50 »40 -. n.'ue Wr.. Priorität«- Äclien l<>0 fl...... »5— W'- Ung.-aaliz, «tiseilb. 200 st. Silber 2»1 üO 20» — «elb War.» UnllNorbostbahn 200 fi, Silber 500— 200 25 Unn,Westb,(«llllb-«raz)200fl.V. »01 — »«»'- Industrie'Hctien (per Stück). Vanaes., «llg. Oeft., 100 fi. - 10b'— 1st« -Eaydier Eisen- und Stahl-Ind. in Wien 100 fl...... tto-— 8»- — Ei!i-ubnbnw,-Leihg,, erste, »0 fl. l03 — 10» t« «Elbemichl, Papiers, u. V.-V. »« 5» 4? 5» liiesinqer Ullliicrei 100 st. . . 97 .. »8' ^ Vionlan - Gesell., üsterr. ° alpin, «0- «0 60 Planer Eisen-Ind.-Gcs. 20» fi. .175 — »7« — Salgo Tarj. Lteinlohlen «0 fi. «21 - 6L5 — 'Schlvnllmühl.. Papiers, 2pierf,l!.!».«>. 1»« 50 13» 50 Irisailer N°hlenw.»«ts, 70fl. . ,«»-. 171'— Wafsens. G,,0csl,WiZ°d[0k0m *<^™ega W> 18%'hV690' ™ 26p«a « a Cha i °l0öena flru«a lJkse- S st^8old. cen.jon«Ka ze.»lji;sia flb 3e»jrelaKa na dan y^iavko^ldne pri ,em sodi.èi >kr^j? oddal°fudi I"» i^j^W^v idnji iine ^r°^. ^io5°: Si Sa s'nov jl va ProflnJo Anlona V|° a 8R CrL.?rba °a 135° ^ld- ' 'n C 1" Odrejena Sla d^ih urahSe mü''eJo v na- ^fe° **«• v ,driji dil0 >'>'. ^lbietunn. ^>^'"l ,««2, Zu verkaufen: Complete maschinelle Tischlerei-Einrichtung nebst Maschinen zur Brettel-Fabrication, neuester Construction, von einer renommiertesten deutsche» Maschinenfabrik gebaut und eingerichtet, gut erhalten, nebst 10 pferdekr. Dampfmotor (System Hoffmeister), (^57d) preiswürdig zu verkaufen, event, auch einzeln. Offerte sub Chiffre «T. 1986» befördert Rudolf Mosse, Wien. (1551) 3—1 Si. 1092. Oklic. C. kr. okrajno sodišèe v Idriji na-znanja, da se je na pro.šnjo Janeza Kiharja iz C6rkovske Vasi proti To-mažu Kopaèu iz Slare Vasi v izter-jauje terjatve 157 gold. 52 kr. s pr. dovolila izvrAilna dražba na 300 gold, cenjenega nepremakljivega poseslva vložna St. 163 zemljiške knjige kala-süalne obèine Zirovski Vrh. Za to izvršitev sla se doloèila dva dneva, in sicer prvi na dan 2 0. a p r i 1 a in drugi na dan 20. maja 1892. 1., vsakikral. ob 11. uri dopoldne pri tem sodišèi s pristavkom, da se bode to poseslvo pri prvem röku le za ali nad cenilno vrednostjo, pri drugem pa tudi pod njo oddalo. Pogoji, cenilni zapisnik in izpisek iz zemljiške knjige se morejo v na-vadnih uradnih urah pri tem sodišèi upogledati. C. kr. okrajno sodišèe v Idriji dne 25. marca 1892^__________________ ~(147073^r~ St 1248. Oklic. C. kr. okrajno sodisèe v Velikih Lašièah naznanja neznano kje v Ame-riki nahajajoèemii se Anlonu (iiljaèu mlajšemu iz Bruhane Vasi st. 18, da je Jarnej Nose iz Kompolj St 30 kot. eesijonar Franceta (iiljasia iz Bruhane Vasi tožbo de praes. 23. seplembni 1891, st 4660, zavoljo Holžnih 150 gld. s. p. proti njemu pri tem sodižèi vlo/il, vsled katore t.ožbe se je dolosiil v skrajsario razpravo dan na 29. aprila 1892. I. zjulraj ob 8. uri pri tem sodišèi. Tožencu iinenoval se je kura-torjem na èin gospod Matija Howvar iz Velikih LaSiö, s kalerim se bole stvar razpravljala, ako ne imenuje tozenec druzega zaslopnika. C. kr. okrajno sodišèe v Volikih LaAisinh dno 24. marca 1H92. (1463) 3-1 St 1439. Oklic. C. kr. okrajno sodišèe v Kamniku imznanja, da se je na proänjo To-maža Gibašeka iz Klanca St. 5 proti Francetu Verbièujudi Verbec, iz Kaple Vasi v izterjanje terjatve 14 gold. 22 kr. s pr. z odlokom z dne 2. marca 1892 štev. 1439, dovolila izvršilna dražba na 4097 gold, cenjenega nepremakljivega posestva vložni šl. 27 zcmljiske knjige kataslralne obèine Kapla Vas in na 65 gold, cenjene pritikline tega posestva. Za to izvrsitev odrejena sta dva roka, in sicer prvi na dan 2 3. aprila in drugi na dan K21. maja 1892. 1., vsakikrat ob 11. uri dopoldne pri tem sodišèi s pristavkom, da se bode to posestvo pri prvem röku le za ah nad cenitveno vrednostjo, pri drugem pa tudi pod to oddalo. l'ogoji, cenilni zapisnik in izpisek iz zemljiske knjige se morejo v na-vadnih uradnih urah pri tem sodišci upogledati. C. kr. okrajno sodišèe v Kamniku dne 2. marca 1892.____________ (1491)3-1 St. I860. 1 Oklic. C kr okrajno sodišèe v Logatci naznanja, da se je na prošnjo M.haela (Jostise iz Kavc proti Jakobu Urban-riöu i/. Ciorenje Vasi v izlerjanje 1er-j ilvo 30 gold, s pr. iz tusodne po-ravnave z dne 16. avgusla 1890, si 5921, dovolila i/.vršilna dražba na 1216 gold cenjenega nepromakljivega posestva vložna štev. 167 zemljiške knjige kataslralne obèine Gerkovska Vas. , . /a lo izvrsilev odrejena sta dva i('»ka, in sicer prvi na dan 21. aprila in drugi na dan 21. maja 1892. 1., vsakikrat ob 9. uri dopoldne pri lern sodisèi s prislavkom, da se bode lo posestvo pri prvem röku le za ali nad cenilno vrednostjo, pri drugem pa tudi pod njo oddalo. Pogoji, cenilni zapisnik in izpisek iz zemljiske knjige se morejo v na- vadnih uradnih urah pri tem sodisèi upogledati. C. kr. okrajno sodi.šèe v Logatci dne 4. marca 1892. (1516) 3—1 St. 5903. Oklic. G. kr. za mesto deleg. okrajno so-dišèo v Ljubljani naznanja: V izvrsilni stvari Franceta Jam-nika, poseslnika na Igu (po dr. Storu v Ljubljani), proti Valentinu Severju v Zapotoku postavil se je umrli ta-bularni upnici Margareti Kikelj iz Zapotoka gospod dr. M Hudnik, od-vetnik v Ljubljani, kuratorjem ad act um in se njemu vroèil tusodni odlok z dne 8. februvarja 1892, st. 1679. V Ljubljani dne 22. marca 1892. (1497)3-1 Nr. 1543. Curatorsbestellunst. Dcm Franz Anzlcvar von Straßen-berg Nr. 36, nun nnbekannten Aufenthaltes, wird Herr Andreas Lakner, Gastwirt in Tschernembl, als Curator »6 aalum bestellt, dekretiert und demselben der dicsgerichtliche Bescheid vom 27sten November 189l, Z. 9193, betreffend die Abgabe der Aeußerung binnen drei Tagen a. d. r., bei sonst bewilligter fünften Frist bis inclusive 31. December 1894, zur Einbringung der Rechtfertigungsklage pc-io. 235 fl. 59 kr. zugestellt. K. k. Bezirksgericht Tschernembl am 26. Februar 1892. (1528) 3^" Nr. 809. Curatorsbeftellunfl. Den unbekannten Erben und Rechtsnachfolgern der Iernej, Anton und Gertraud Crne, Martin Santelj, Johann Iurca und Josef Srebotnjak von Sanct Michael wurde Iernej Mrgon von Seno-setsch zum Curator uä aolum bestellt und demselben die Bescheide vom 24. Februar 1892, Z. 556, zugestellt. K. k. Bezirksgericht Senosetsch am 26. März 1892. (1529)"3^1 Nr. 847. Zweite exec. Feilbietunss. Ucbcr Ansuchen der krainischen Svar-casse in Laibach wird die zweite erecutioe Feilbietungs-Tagsatzung zum Zwecke der Veräußerung der der Rosalia Lenast von Hrenovice gehörigen, im Orundbuche der Catastralgemeindc Hrenovice .«ul» Einlage ZZ. 51 und 52 vorkommenden Realitäten auf den I.Iuni 1892 hiergerichts vornnttags 11 Uhr mit dem ursprünglichen Anhange angeordnet. K k Bezirksgericht Senosetsch am 27. März 1892.