^ll. 1«ß1 . N. N. halb . N. L-50. yllr die ^uftlNung in, H.,>« li)t^N6ll1l7 ^ 'fffllit ' ««"en " lr., «ltzh«e p« Z««le « lr,, b.« 6,!.,'n 1 >i><^ Amtlicher Theil. ^ Se. f. und k. Apostolische Majestät haben mit höchster Entschließung vom 30. April d. I. dem ^'Mrial.Vicesecrelar im Handelsministerium Dr. "!l uon Körb er in Anerkennung seiner ausgezeich« ^ k" Dienstleistung das Ritlerkreuz des Franz-Joseph. "ms allergnädigst zu verleihen geruht. «.„ Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit ^"höchster Entschließung vom 2. April d. I. die ^,,"e Gläfin Paar znr'Ehrendame des k. k. adelig, ^'chen Damenstiftes Maria.Schul in Vrünn aller-""°°'gft zu ernennen geruht. An,.A' t. und t. Apostolische Majestät haben mit hau« ^" Entschließung vom 27. April d. I. den V e!'x Hof. und Staats-Archivaren Dr. Hieronymus ""^ ^' ^""s^ntin Edlen von Vöhm tax-aller« -3. ^ ^^ ""d Charakter von Regierungsrälhen «"üdigst zu verleihen geruht. W„A. k. und k. Apostolische Majestät haben mit j„ "yüchster Entschließung vom 27. April d. I. dem leill,n , bleibenden Ruhestand versetzten Telegraphen» in m,U,Ascher Johann Istenitsch in Ndelsberg belnl, ^.^ung seiner vieljährigen, srhr eifrigen und nnäl>i?. Istleistung das silberne Verdienstkreuz aller-""gst zu verleihen geruht. Allerer!' ""d k. Apostolische Majestät haben mit in den f,l" Entschließung vom 27. April d. I. dem leitu ' «, senden Ruhestand versetzten Telegraphen« Neffen '^" A"l°" Rehmann in Trieft in lobt?« ^""6 s""^ vieljährigen, sehr eifrigen und be> llliii^i s^'kNsUeistung da« silberne Verdienstkreuz aller-"3e '-ocomutiu.Eiscnbllhn von hannödorf an die Reichsgrenzc ü-^^en Ziegenhals nebst Abzweigungen._______________ NichtamtHel^heil ^ie Regelung des Pfandleih-Gewerbes. ball,?'" Reichsgesehblalt fand diesertage die Verlaut« R<2 - ^^ "kuen Gesetzes über die Regelung des "vleihgelvero^ sowie einer dazu gehörigen Mi- _________ nisterial'Verorbnung über den Betrieb dieses Gewerbes statt. Gesetz und Verordnung traten mit dem 30. April in Wirksamkeit. Darnach wird die Verleihung der Concession zum Betriebe des Pfanleihgewetbes den Slatthaltereien vor-behalten. Drr gleichzeitige Betrieb desselben mit einem anderen Gewerbe (z. B. dem Trödlergewerbe) ist nur gegen besondere Genehmigung der Statthalterei ge-staltet. Vor Beginn des Betriebes hat der Inhaber des Pfandleihgewerbe2 bei der Gewerbebehörde eine Caution zu erlegen. Diese beträgt für den Polizei, rayron Wien 8000 fl., für Städte mit mindestens 50000 Einwohnern (und deren Polizeirayon) 4000 fl., für Städte mit mindestens 20000 Einwohnern 2000 fl., für alle übrigen Orte 1000 ft. Vor Erlag der Cau< tion darf mit dem Geschäftsbetriebe nicht begonnen werden. Die Rückstellung der Caution erfolgt erst ein Jahr nach Aufgrbung des Geschäftsbetriebes und nur insoweit, als nicht Entschädigungsansprüche gegen den Pfandverleiher angemeldet wurden. Im Falle der Minderung der Caution während der Betriebsdauer ist dieselbe vom Pfandleiher durch Nachzahlung zu ergänzen. Der Verkauf eines Pfande« durch den Pfand« leiher darf niemals früher als fechs Wochen nach drm Verfallstage erfolgen. Wird der Uebcrschuss des Er-loses über die Pfandforderung vom Schnldner nicht binnen sünf Jahren behoben, so verfällt er zugunsten der Ortsalmen. Dem Inhaber des Pfandleihgewerbes ist es nicht erlaubt, die ihm verpfändeten Gegenstände weiter zu verpfänden. Der gewerbsmäßige Anka«f, sowie die gewerbsmäßige Velehnung von Pandscheinen ist verboten. Jeder Inhaber eines Pfandleihgewerbes ist ver< pflichtet, ein Pfandleihbuch zu führen. Ueber die Ver. Pfändung von Juwelen, Gold« und Silbetsachen ist ein besonderes Pfandleihbuch zu filhren. Erstreckt der Pfandleiher feinen Gewerbebetrieb auch auf die Be-lehnung von Wertpapieren, fo ist für diesen Ge« schäftszweig überdies ein besonderes Pfandleihbuch zu führen. Jedes Pfandleihbuch muss dauerhaft gebun» den und durchwegs mit fortlaufenden Seitenzahlen versehen und am Rilcken mit einem starken Faden durch« zogen sein. Dieses Buch hat zu enthalten: a) die laufende Nummer des Pfandstückes; b) den Namen und die Wohnung des Veipfänders; e) die Beschreibung des Pfandstilckes; bei Voll) und Silber auch das Gewicht und nach Maßgabe des daiauf befindlichen amtlichen Probezeichens auch den Feingehalt; bei Wertpapieren die Serie und Nummer der einzelnen Stücke, die An« zahl und den Fälligkeitstermin der Coupon« und eventuell den Namen, auf den es lautet; 6) den Wert des PfandstUckcs; 6) den Betrag des Dar« lchens; l) das Jahr und den Tag des abgeschlossenen Pfandleihgeschäftes; ß) den Fälligkeitstermin des Darlehens. Ferner muss jedes Pfandleihbuch mit einer An« merkungsrubrik versehen sein, in welche alle das ein« zeilne Pfanbleihgeschäft betreffenden wesentlichen Vorgänge, wie zum Beispiel die Auslösung. Umsehung des Pfandstückes, die Amortisation des Pfandscheines, die Ausfertigung eines Vormertscheines u. s. w. einzutragen sind. Der Gewerbsinhaber ist velpflichtet, den Geschäftsbetrieb in einem lhunlichst feucr- und einbruchsicheren Locale auszuüben, und ist die Gewerbsbehörde berechtig», sich hievon die Ueberzeugung zu verschaffen. Der Gewerbsinhaber hat die Verpflichtung, die ihm anvertrauten Pfandobjecte gegen Feuersgefahr zu ver« sichern. Der Verpfänder ist berechtigt, das Pfand jederzeit bis zum Zufchlage desselben auszulösen. Die Zinsen sind nur bis zur Auslö'ung zu berechnen. Ort und Zeit der Versteigerung sind unter allgemeiner Bezeichnung der zu versteigernden Sachen durch Anschlag vor dem Geschäflslocale und überdies durch einmalige Einschaltung in die amtliche Zeitung oder das von der Gewerbsbehölde zu bestimmende Localblalt bekannt zu machen. Die Gewerbsbehörden sind verpflichtet, periodisch Revisionen in den Geschäslslocalen der Pfandleiher vorzunehmen. Auch sind die Organe der Glwerbs« behörden, dann der berufenen landesfürstlichen und der Ortspolizeibehörden jederzeit berechtigt, in den Ge-schästslocalen der Pfandleiher Nachschau zu halten, Einsicht in die Bücher zu nehmen, den Geschäftsbetrieb einer Revision zu unterziehen, sowie die Abstellung wahrgenommener Ordnungswldrigkeiten im gesetzlichen Wege zu veranlassen. Unser Gewerbewesen. (Fortsetzung.) 5.) Die Rubrik Einrichtungen für Erziehung und Unterricht weist wenig Erwähnenswertes auf. Diefen Mangel erklärt wohl der Umstand, dass hier ja die allgemeinen staatlichen und communalen Einrichtungen herübergreifen und der privaten Fürsorge wenig Spielraum übrig lassen. Ich habe lediglich die Institution befondere Werks« oder Fabriksfchulen und die Vortrüge für Kesselheizer zu verzeichnen. Imisseton. Geschwisterliche. rvechc?,^ im lwig bewegten Laufe der Ieit, in den Ut>s7'^°IIsten Ereignissen, in Sturm und Sonnenschein ist hj. <> ben inneren Halt und Wert verleiht, das Wir N5 ue unserer Empfindungen. Der Antheil, den ^fl?s?lu6 und Schmerz theurer Wesen nehmen, Usid.Me und dunkle Streiflichter aus unser Daseln. schi^es, was uns erfreut, was uns zu leiden be-s«ll .', müssen geliebte Herzen mit uns empfinden, ^stlo« l ^ck nicht einseitig, unser Schmerz nicht "id l^,'."n- Wer aber hält treu bei uns aus in guten Zu. '^U.mmen Zeiten? Die Verbindungen unserer ^u^ ^" sich oft so schnell, als sie entstanden, °lt is, «us Freund scheidet. Wir selbst täuschen uns "»^-"'lren eigenen Gesühlln; Unbeständigkeit des ""d?un7? Gemüthes, die Macht der Verhältnisse ?," es!..«/'!?' ""ch der Tod trennen die Herzen, die Ue N°,» "Kundschaft geglaubt. Und weil diese flüch-^ssen k, "^ "st nur Flittergold der Liebe bietet, so "N Or^,'l den Schah echter, unvergänglicher Gefühle , Dip ^"!erer Familie zu begninken suchen. . en nm °"be. mit welchen die Natur geliebte Per« ^ soll.» ""ander verbindet, sind immer die stärksten herber, "'löslich sein: Kinder, -die an einem i^letau,,» l. Umlegen, die eine Mutterhand und ein !Ü>sH . Ht und geleitet, sie sollen geistig zu-N wrN" ^ ganze Leben, wenn ihre Wege 1°?' Wk n? "lseinandergchen. Sie sollen sich hll-sollen 5° ""d tröstend zur Seite stehen; an dem 'llassent U^" des Bruders, der Schwester finde der ^ "^eren Schuh, und wenn ihn die ganze Welt verfolgt, getäuscht und geschmäht, so möge er neue Kraft und Lebensmuth bei den Geschwistern suchen, die treu zu ihm halten durch alle Lebensstürme bis in den Tod! Aufopfernde Gefchwisterliebe und verrätherischen Geschwisterhass finden wir schon in den ältesten Bei-spielen der Bibel und der Geschichte. War der erste Mord nicht ein Brudermord? Wird Josef nicht von seinen Brüdern verkauft? Und hat er ihren Verrath nicht mit edler BlUdcrlibe vergolten? Geschwistlrlnbe, das schöne, traute Wort. zieht leuchtend durch viele erhabene Dichtungen der alten und neuen Zeit. Sophokles verherrlicht die schwkster« liche Liebe in seiner „Antigone", jener edlen Gestalt, die ihren Brüdern den letzten Liebesdienst erweist, in. dem sie sie bestattet, und ihrer furchtsameren Schwester die ewig schönen Worte zuruft: „Nicht mitzuhassen — mit zuliebe« bin ich da! Und Iphigenia. Dianen« reine Priesterin. rettet sie nicht mit der Gefahr ihre« eigenen Lebens ihren Bruder Orestes, den sie in dem Fremdling erkennt? Im serbischen Volkslied? ist die Trauer der Schwester um den verlorenen Bruder größer, als die um den dahingeschiedenen Gatten. Um diesen schert sie sich trauernd die Haare, um den Gruder aber sticht sie sich die Augen aus: --------„doch die Haare Wachsen wieder; Sie entstellt ihr Antlch. diclcs Vllirr heilet; Doch die Äugen werden niemals Wieder wachsen, Wcdrr heilt das Herz mehr um den Theuern Ärudrr," Eine spanische Romanze mahnt in rührenden Versen, der Schwester beiznstrhen, denn: „Wer der Schwester Brot verweigert. Weigert es der heiligen Iungsrau." In schlichten, aber tief ergreifenden Zügen schil-dert Lamartine die Schwesterliebe in semer „Gine-viöve". Das einfache Landmädchen nimmt die Schande der verstorbenen Schwester auf sich, damit ihr Sara mit dem Kranze der Unschuld geschmückt werde! Der reiche deutsche Märchenschatz gibt uns in semem «Brüderchen und Schwesterchen" ein rührendes Bild von geschwisterlicher Liebe. Auch Karl Moor schreckt vor dem Brudermord zurück; Schiller lässt ihn selbst für den verbrecherischen Bruder, jenes Ungeheuer Franz, ein menschliches Gefühl empfinden, wenn er zögernd ausruft: „Nein — seine Mutter war auch meine Muller!" Die Natur selbst senkt in da« menschliche Herz den Samen der Liebe gegen Eltern und Geschwister; Aufgabe der Erziehung ist es, denselben zu pflegen und heranzubilden. Einigkeil und Duldsamkeit, kein stolzes Uebcrheben der Aelteren, leine Unterdrückung der Iun« geren. gegenseitines liebevolles Getragen, vor allem aber Gerechtigkeit, gleiche Liebe der Eltern und Erzieher ftlr alle Kinder, wird den Grundstem zu ech er Geschwisterliebe legen. Der Vorzug, der ge,si,g beaabte7en od r von d" Natur glücklicher bedachten Nern gegeben wird, rächt sich durch den Neid der N?sVkein Lieblingslinb und kein eulant terribly! Die Sonne der elterlichen Liebe leuchte mit gleicher Wärme allen Kindern, sie wird in ihnen jene echte Geschwisterliebe erwecken und erhalten, die ihnen Trost und Halt bietet in allen Lebensstürmen. ^______ Adele E. Laibacher Zeitung Nr. 101 830 5. Mai 1885. Erstere traf ich zumeist in Branchen, deren Betriebe sich der Arbeitskraft von Kindern oder jugendlicher Hilfsarbeiter bedienen, einige an Orten, wo die Unterbringung der Kinder in den gewöhnlichen Volks» fchulen seine Schwierigkeiten hat. Unter den bisher inspicierten Etablissement« besahen drei der Metall« und Eisenbranche, zwei der Glasfabrication, drei der Textilindustrie derartige Anstalten. Die Unternehmung stellt Schullocaliläten und Einrichtung bei, sorgt für die anderen Erfordernisse des Hauses (Beheizung, Beleuchtung, Reinigung) wie des Unterrichtes (Lehrmittel) und besoldet den Lehrer. In einem Falle traf ich die Einrichtung, dass auch die Arbeiter in Anspruch ge-nommen waren, indem jene von ihnen, welche Kinder besitzen, jeden Monat einen bestimmten Betrag von ihrem Lohne zurückließen, damit derselbe in die Schul-casse fließe. In Gra; wird eine eigene Heizerschule unterhalten. Der Inspector des österreichischen Dampf. tessel«Untersuchungs< und Versicherungsvereines. Herr Ingenieur Victor Sirk, hielt für solche, die sich dem Dienste des Kesselhauses widmen wollen oder probeweise bereits in demselben in Verwendung stehen, vom 2. Jänner bis 25. Mai v. I., und zwar an jedem Mittwoch und Samstag von 7 bis 9 Uhr abends und Sonntag von 9 bis 11 Uhr vormittags, regelmäßig Vorträge ab über Bau, normale und anormale Beschaffenheit, Sicherung und Wartung der Dampfkessel. Es nahmen heuer 70 Zuhörer daran theil aus folgenden Berufstategorien: 46 Bau- und Maschinenschlosser, 1 Dreher. 1 Messerschmied. 1 Zeugschmied, 1 Kessel-schmied. 2 Schmiede, 1 Bau Aufseher, 3 Maschinisten, 5 Kesselheizer, 3 Mechaniker. 2 Maurer. 1 Buchdrucker, 2 Monteure. 1 Chemiker. Am 25. Mai l. I. fand die öffentliche Schlussprüfung statt, welche das Refultat ergab. dasH die Frequentanten ein vollkommenes Verständnis der einschlägigen Materien gewonnen hatten. Von denjenigen, die bis zu diesem Schlüsse dem Vortrage beigewohnt und sich der Prüfung unterzogen halten, wurden 9 als vollkommen entsprechend und 24 als genügend qualificiert befunden. 6.) In einer geordneten Wirtschaft reicht es nicht aus, dass man die mannigfaltigen laufenden Bedürfnisse jederzeit leicht und auf billige Weise befriedigen könne. Die Sorge des guten Hauswirtes geht weiter; er will auch feine Zukunft, die nähere wie die fernere, gesichert sehen. Wie jenem Streben, soweit es sich um die Arbeitskreise handelt, eine Reihe specieller Veranstaltungen zuHilfe kommen, fo ist dies auch in der zweiten Richtung der Fall. Was an solchen Veran« staltungen für den zuletzt erwähnten Zweck in meinem Aufsichtsbezirke bisher angetroffen worden ist, reiht sich in drei verschiedene Gruppen ein, und zwar: 1.) Einrichtungen zur Sicherung fortlaufenden Dienstes bei vorhandener Arbeitsfähigkeit; 2.) Anstalten zur Sicherung der erforderlichen Mittel lm Wege selbstthätiger Capitalbildung; 3.) Anstalten zur Sicherung einer gegebenen Falles sofort eintretenden Unterstützung. Die erste Gruppe begreift nur die Organisation der Arbeitsvermittlung in sich. Das große Gewerbe meines Aufsichtsbezirkes hat mir bisher keine Gelegenheit geboten, irgendwo eine Einrichtung dieser Art zu constatieren. Dagegen zeigten sich beim Kleingewerbe mehrfach die Ansätze einer solchen Institution. Sie sind entweder schon älteren Datums und das Erbe der früheren Zunftverfassung, oder auch Neubildungen.! welche bereits unter dem Einfluss.' der jüngst erlassenen neuen gesetzlichen Vorschriften über die Genossenschaften entstanden. So besitzen Schuster. Schneider, Tischler, Bäcker in mehreren größeren Orten meines Aufsichts-bezirtes eine mehr oder minder gute Organisation der Arbeitsvermittlung. Ein Meister des betreffenden Ge< werbes, gewöhnlich ein Mitglied des Genossenschafts« Verbandes, hat die Aufgabe, den zugereisten Gesellen odcr solchen Gehilfen, welche bei einem Meister des» selben Ortes in Arbeit standen, aber da austraten, dahin zu weisen, wo man Arbeitskräfte benöthigt. Selbstverständlich geht diefe Vermittlung weder über die Grenzen des einzelnen Gewerbes, noch des be-treffenden Geschäftsplahrs hinau». Kein größerer Reichthum von Arten und Individuen füllt die zweite Gruppe aus. Ich habe auch hier nur zweier Fälle besonderer Vorsorge zu gedenken. Der eine kam mir bei dem Etablissement der Firma „Offermann » bereits im steierischen Landtage vertritt. ^ Im vierten Wahlkmp,r' der Siadt Tuest «> des mit demselben wählenden sloo^nische" Trlesic Territoriums wird die slovenisch? Pattci den v,«' herben Abgeordneten Iuham, Nubrrquj lMien^ als Candidate!, ausst'llen, und es ,st an dess?" W>e0"' mahl mcht zu zwechin. ... Zur Wahlbewegling im Görzischen wi>d d?"H ". Wie die slovemschen Journale berichten, hat der!>o venisch-ftolitische Verein „Sloga" in Görz beMlA der nächsten Reichsrathswahlei, bereits eine Sitz""« abgehalten, und wurde unter anderm beschlossen, »ai sür die sluvenischen Landgemeinden oe! Gö,zijchel' neun lich der bisherige Abgeordnete dieser Landgememw'. Dr. Ritter vonToukli. als Candida! aufgestellt wn"! Wenn nicht alle Anzeichen trugen, dilrfte H/rrn T^ kein Gegencandidat gegenüberstehen. Für die italit'MM Landgemeinden des Görzilchen candidicrt der bMM Reichslaths.Abgeordnele derselbe. Monswiore ws nun Mitglied des Hohenwarl.Clubs, we< cher, wie die slovenischen Journale betonrn, ^» ^ . uenm freundlich gesinnt ist. Als G^encandld^ Mmisignole Vallusis hat der italien. Verein ..U"'^ einen neucn Candidaten in d-r Person des D^c Visintini aufgestellt. Die Slovene«, soweit stt 5 dem Wahlbezirke der italienischen Landgemeind'.'» ^ , vigtiano uno Monfalconce gehören, werden säA?^ für Monsignore Valussi stimmen, und ist dessen M^ wähl zweifellos. (Staatseisenbahnrath.) Im Staatseise"' bahnrathe, der bekanntlich zu einer Frühjahrssesslo"»" sammengetreten ist, wurde von Ritter v. Proslolv » ein Antrag, betreffend die ehest« SicherstellMlg "' Baues der Tauernbahn, der Herstellung einer D" bindung der Rudolfbahn über den Predil mlt " . Adriatischen Meere, dann betreffs der Herstell'Mg °^ Donan.Oder- und des Donau-Elbecanals eingeb"^ Ein zweiter Antrag betrifft die den LandwirtM'^ besitzern einzuräumende Bewilligung zur Verwe»^ eigener Waggons aus den Staatsbllhnen fin Victualientransport. (Ungarn.) Nnlässlich der Erössnmig d^rH^ dapester Landesauestelluna. schreibt die „Wiener Ä^'' post": Die Hauptstadt Ungarns feiert ein eben ' schönes als erhebendes Fest: die Eröffnung der " garischen Landesausstellung, welche durch die An^M heit Sr. Majestät des Kaisers, des durchlauchMP Kronprinzenpaares und anderer Mitglieder des " , höchsten Kaiserhauses verherrlicht wird. Bei den uM'^ Wechselbeziehungen zwischen beiden Reichshälfte» ^ bei der althergebrachten Interessen«Gemeinschast, "> ^, Ungarn mit Oesterreich verknüpft, ist es nur li« . lich, dass man auch diesseits der Leitha m't aui^, tiger Herzlichkeit an der patriotischen Feier ^ ^en dapest theilnimmt und der heute unter den ""iv ^, des erhabenen Monarchen eröffneten Ausstellung „ besten Erfolg wünscht. Möge dieselbe ein "k" Markstein werden sür das Glück und das Veor ^ des uns so enge befreundeten Ungarns sowie " ^,, sammten unter Habiburgs glorreichem Scepter einigten Monarchie! Erniedrigte und Beleidigte. Roman von Theodor Dostojewski. (72. Fortsetzung.) Sie schluchzte krampfhaft, Thränen erstickten ihre Stimme, aber sie raffte sich noch einmal auf und fuhr fort: — Und dann? Dann übetlässt man alles der Zeit! Bis zur Trauung ist es noch lange hin, und inzwischen wird sich vieles ändern. . . Ihre stetigen Andeutungen. Ihre Vorstellungen, Ihre Beredsam« keil... Em Wenig Verleumdung in Bezug auf diese Aergernis erregende Natascha kann man ja auch ins Spiel bringen und ... der Sieg ist auf Ihrer Seite! Nljoscha, vergieb mir! Denke nicht, dass ich deine Liebe nicht verstehe und zu schätzen vermag. Ich weiß, dass du mich auch jrtzt noch liebst und meine Klagen vielleicht gar nicht begreifst. Ich weiß, dass ich viel-leicht schlecht daran gethan, jetzt so rücksichtslos zu sprechen. Aber was soll ich thun, wenn ich es selbst einsehe und dich doch immer mehr und mehr liebe. . . sinnlos liebe! Sie verhüllte ihr Gesicht, sank in den Lehnstuhl und schluchzte und weinte wie ein Kind. Nljoscha stürzte mit einem Schrei auf sie zu; er konnte sie nicht weinen sehen, ohne dass ihm selbst Thränen in die Augen kamen. Nataschas stürmische Leidenschaft schien dem Fürsten aus einer gewissen Verlegenheit geholfen zu haben: die heftigen Auslassungen, die scharfen, gegen ihn gerichteten Wort,', denen man fchon anstandshalber mü bclndigter Miene begegnen musste, konnte man jetzt offenbar auf «„vernünftige Eifersucht, auf den Solz gekränkter Liebe zurückführen. Man könnte sogar eine gewisse Theilnahme zeigen. . . — Beruhigen Sie sich, Natalja Nikolajewna, — tröstete sie der Fürst, — das sind Phantasiegespinste, Schwärmereien, Folgen der Einsamkeit. . . Aljoschas leichtsinniges Benehmen hat Sie aufgeregt. Aber es ist eben nur Leichtsinn seinerseits, nicht Mangel an Liebe. Die Thatsache, von der Sie sprachen, der Vor. gang am Dienstag müsste Ihnen im Gegentheil be< zeugen, wie grenzenlos seine Anhänglichkeit an Sie ist, Sie aber... ' — Quälen Kie mich wenigstens nicht! — unterbrach ihn Natascha, bitterlich weinend. — Mein Herz hat es mir längst gesagt! Glauben Sie denn wirklich, ich sähe es nicht, dass die frühere Liebe verrauscht. . . In den Tagen, da ich in diesem Zimmer allein blieb — verlassen und vergessen war. . . ist mir alles llar geworden... Ich beschuldige dich nicht, Aljoscha. — Weshalb mich jetzt noch täuschen? . . . Lese ich denn nicht in seinen Augen, feinen Mienen?... Alles, alles ist hin, ist verloren... O ich Unglückliche! Nljoscha weinte zu ihren Füßen. ^ Ja, ja. ich trage die Schuld! Ich allein! — tief er schluchzend. — Nein, Nljoscha, hier haben andere ihre Hände un Spiel. .. unsere Feinde. Sie allein trifft eine Schuld l — Nun aber muss ich bitten, endlich zu erklären, nut welchem Recht Sie mir alle diese . . . Verbrechen zuschreiben, — begann der Fürst ungeduldig. — Es sind nur Hypothesen, dencn seder Beweis fehlt.. . — Bewels! — rief Natascha. sich rasch vom Sessel erhebend. — Sie wollen Beweise haben, hinter« l>stiger Mensch! Sie konnten nichts anderes, hören ----------------- ^^,-— ^ Sie, Sie konnten nichts anderes im Auge H^Hzie» Sie mit dem Antrag zu mir kamen! S'e "! ^eü, Ihren Sohn beruhigen, sein E'wiss"! beschw'" ^,, damit er sich desto freier und ruhiger Kat,a Y>"» könnte. Ist das nicht wahr? ., l.,,asti^ — Ich gestehe, — antwortete der Filrst '" ^n. lächelnd, — wenn ich Sie hätte täusche" ^ Sie wllrde ich in der That alle» berechnet habe", ^l^e sagen; Sie sind schr. . . geistreich, aber d«e " ^>e müsste zuerst doch erwiesen werden, dann t" ,.,, . allenfalls beleidigende Worte laut werden »a^ ^ — Und ist Ihre frühere Haltung. alS ^ ^l-von mir losreißen wollten, nicht Beweis U^Ml^ jenige. der seinen Sohn lehrt, derartige ^^g zll gen des Geldes, der Connexionen wegen ^ l's^i schähm und mit ihnen zu spielen, der dem ^pc seinen Sohn! Sie sprachen vorhin ^" o? „ich' und der schlechten Wohnung. H"ben S>e '^^ll'ch selbst das Geld entzogen, das Sie ihm fl"y" ^se^ zukommen ließen, um durch Noth "'d ^ en ^, Trennung zu beschleunigen? Ihnen hat"'» ^^ Treppe und diese Wohnung zu verdank^ , M machen Sie ihm Vorwürfe. Sie falser ^'^ii^ kamen Sie plötzlich an jenem Abende zu «"'" jch lp die Ihnen so fremd waren? Vier Tage "" M' umhergegangen, habe ulle« überlegt, j'des^gt. d" abgewogen und bin zu der U . ls^lag eines Schiedsgerichte« einwilligt, ist der^I^"digen Rückzüge Englands in zulckr il. '^Maire und in der Grenzfrage selbst zu-briN "^ ^'z"glich der künftigen Grenze hat das lunaen l^ '"" bereit« im Verlaufe der Verhand-'hm l,.,^"?" Ehrenpunktfrage an Russland die von bttunae» 2.. 'i! Unterhändler Lessar gestellten For-°u, ^ Betracht kommenden Intereffeulen mit« !li'^, lvorden. Da die Submission eine beschränkte ein öffen'liche ist, so wird von Reichswegen von lon^ Publication der Bedingungen abgesehen. Es tz.^en im ganzen nur acht bis neun Firmen in «nil« k .' °". "^che auch die Submissionsbedingungen ft^^eilt sind. Anmeldungen, bei welchen die Lei« ly^<6hia.leit von vornherein angezweifelt werden In k' konnten nicht in Betracht gezogen weiden. M-^Mburg sollen sechs bis sieben Firmen zur Sub-z^7 aufgefordert fein. in Bremen zwri. Die Frist ^^lllälung ist der 15. Mai. Es besteht nicht die ist ^. I?.^en — da« ist gleichgiltig. Die Hauptsache ^hlikn ^^" ^'^ betrogen, und dieses musste ^gerade ins Antlitz gesagt werden! ^'denV ^ ^ ^"d alle Beweise, die Sie haben? trän ^" Sie. excentrisches W-sen: durch meinen An. ""ich ja selbst gebunden . . . ez tzi» -lvodurch waren Sie gebunden? Was kostete viel aus?'H ^" hintergehen, und was hat es denn Allli^ ^' ^^"" llh beleidigt würde, ich, ein un-lMy^' Flüchtling, von dem sich selbst der Vater ^ N "" schutzloses, entsittlichtes Mädchen, das ^ drr Schmach preisgegeben! ^lolai,^" ""lche Lage versetzen Sie sich, Natalja ^r^f'^na. bedenken Sie es selbst! Sie bestehen ^ehe'n °°ss rs meinerseits aus eine Beleidigung ab- '^Na,?"' °ber die Absicht einer derartigen Belei-?^ sj. ,.?," lo niedrig, dass ich nicht begreife, wie " Tb«, "^upt voraussetzen kann. Man muss in Vtnen "" °lles gewöhnt sein, um das so leicht zu ^cht cvT' verzeihen Sie das Wort. Ich habe ein 3^nV^" Vorwürfe zu machen, denn Sie reizen i Nenbli^" ll^kn mich auf; wenn er sich in diesem ^tich.c.°"ch «'Hl erhebt, um gegen mich zu zeugen. ., ^w'." Herz doch gegen mich... ""be di/."'< Vater, nein! - rief Aljoscha. - Ich y) ^- <>'« '^ du sie nicht haft beleidigen wollen! ^h<,H°rcn Sie? - wandte sich der Fürst an ^.M^u^Ma. ich vm an allem schuld. Ihn ^„de. "'Ht anklagen, du begehst eine schreckliche ^ ^l ^a/af^"' ^anja, nun ist auch er gegen mich! (Fortsetzung folgt.) Absicht, eine einzelne Linie an eine einzelne Gesell-schaft zu vergeben, sondern der Zuschlag wird wahrscheinlich an denjenigen ertheilt werden, welcher auch die voraussichtlich für die nächste Zeit noch minder rentable Linie zu übernehmen sich bereit erklärt. (Das Adelsjubiläum in Russiano.) An« lässlich der Säcularfeier des Erlassts der Kaiserin Katharina II., wodurch der Grund zu den gegenwärtigen Adelsprivilegien in Russland geleg! wurde, wurde am 3. d. M. ein kaiserliches Rkscr'pt veröffentlicht, wel« ches in Anerkennung der Verdienste des Adels um Thron und Vaterland die Gründung einer besonderen Ndels'Agrarbank auf vom Kaiser selbst vorgezeichncten Grundlagen ankündigt. (Albanien.) Nach officiösen türkischen Ver-sicherungen sind die neuerdings aufgetauchten beunruhigenden Gerüchte über die Situation in Albanien unbegründet. Insbesondere entbehrt die Meldung, dass Ibrahim Pascha in Prisren eingeschlossen sei und aus Furcht, von den aufständischen Albanesen ermordet zu werden, es nicht wage, die Stadt zu verlassen, jeder thatsächlichen Begründung. Es könne im Gegentheile versichert werden, dass die anläjslich der Vornahme der Volks- und Viehzählung in einigen Districlen Al-baniens entstandene Bewegung vollständig erloschen ist und dass im ganzen Lande überall Ruhe und Ordnung herrschen. (Zur Affaire des«BosphoreEgyptienne.") Der französische Vertreter in Kairo, Taillandier, er-hielt Sonntag den vereinbarten Tntschuldigungsbesuch Nubar Paschas im Beisein des Consuls und der Stations-Commandanten und verständigte hierauf den Khedive persönlich von der Wiederaufnahme der Beziehungen. (Griechenland.) Nach den jüngsten Athener Berichten versügt das neue Ministerium Delyannis über 162, die Opposition unter Trilupis über 82 Sum« men. Die erste Handlung der neuen Regierung wird wohl die Aufnahme einer — Anleihe sein. Tagesneuigkciten. Se. Majestät der Kaiser haben, wie das ungarische Amtsblatt meldet, für die Kisfaluder grie-chisch.latholische Gemeinde 150 st.; ferner für die Toth.Kereszturer reformierte, die Szacsurer griechisch« latholifche, die Zempnyeer römisch-katholische, die Kom-loser und Kölcseer griechisch.katholische Gemeinde je 100 st.; endlich für die griechisch.katholische Kirche zu Homo! 200 st. zu spenden geruht. Se. Majestät derKaiser haben, wie die «Grazer Morgenpost" meldet, den Feuerwehren in Mitterdorf und Oberburg je eine Unterstützung von 80 st. zu spenden geruht. __________ — (Eine Wette.) Aus Neuhäusel wird unterm 30. April berichtet: Ein hiesiger Oberbau-Arbeiter gieng mit einem seiner Kameraden eine Wette ein, dass er beim Einfahren des Blitzzuges in einer Entfernung von zehn Metern über das Geleise setzen werde. Drei Deci« litcr Vrantwein wurden als Wette angesetzt. Der Arbeiter. Peter Klumcscl mit Namen, machte auch wirklich diesen tollkühnen Versuch, wurde aber von der Maschine ersasst und gegen einen Wechsel geschleudert, wo er be-wusstlos liegen blieb. Drei Stunden später musste der städtische Arzt. der zur Stelle gerufen wurde, den Tod des Unglücklichen, der eine Witwe und fünf unmündige Kinder zurücklüsst. constatieren. — (Der Anti - «Nachsteiger" - Verein.) Aus Paris wird geschrieben: Es ist in diesem Augenblicke hier ein Verein im Entstehen begriffen, dessen Tendenz und Thätigkeit gegen die „8mvour3« (auf gut deutsch „Nachsteiger" überseht) gerichtet ist. Der neue Verein geht von der Anschauung aus. dass eine junge Frau von angenehmem Exterieur nicht mehr zu Fuße gehen kann. ohne dass ihr irgend ein auf galante Aven» teuer verfessener jüngerer oder älterer Troltoir-Don Juan nachfolgte. Oftmal isl das „Nachsteigen" von ab-solut cUnischen Unterhaltungen begleitet. Angesichts der Indifferenz gewisser ttarclion» äo Ia päjx gegenüber dieser Sorte von Attentaten bildete sich nun eine Liga. welche dem erwähnten Uebel abhelfen will. In einer ungefähr hundert Mpfe zählenden Versammlung, die aus Gatten, Vätern und Brüdern zufammengesehl war, wurde vereinbart, dass jedes Mitglied des Anti.„Nach. steiger"'Vereines seiner Frau. Tochter oder Schwester in der Straße auf sehr kurze Distanz folgen und dem zudringlichen «uivour eine Tracht Prügel mit einem eigenen, als VereinLabzeichen geltenden Spazierstöckchen verabreichen werde. Alle dieser Versammlung beiwohnen» den Vudesgenossen haben einander natürlich die Zusage geleistet, sich nothwendigenfallS gegenseitig zu unterstützen. Die Mitgliedschast»beiträge werden überdies die BesNm« mung haben, dass die allfälligen. für verabreichte Prügel decretierten gerichtlichen Geldbuhen aug yemem^mer Casse bestritten werden können. So erwartet man denn eine neue. Aera, in welcher die honntten Frauen, un» behelligt von vacierenden Seladons, frei auf offener Straße werden wieder verkehren können. — Die Vil-dung eines solchen Vereine» wäre auch in Lailiach angezeigt. — (Attentat) Der Hausadministrator Habl in Pressburg wurde aus der zu den Landesmühlen führenden Straße Samötag abends von vier jungen Leuten attakiert. wobei Habl zwei Messerstiche erhielt. Sein Hilferuf führte zwei Artilleristen herbei, und wurde der eine der Attentäter festgenommen. Derselbe ist Diurnist. ein anderer der Entkommenen ist Kanzlift, beide beim Pressburger Gerichtshöfe. Die Verletzungen Habls sind lebensgefährlich. Die Attentats-Ursache ist unbekannt. — (Journalistisches.) Aus Prag wird telegraphisch gemeldet: Sonntag wurde der Vertrag unterzeichnet, wonach der „Pokrol" in das Eigenthum des Consortiums der ..Politik" übergeht. Vom Monate Juni ab erscheint der „Pokrol" zweimal täglich. — (Selbstmord eines Kindes.) In Großlilinda hat sich vor einigen Tagen der zehn-jährige Elementarschüler Ioco Kragic das Leben genommen. Seine Mutter war auf einer Hochzeit gewesen und hatte Zucker- und Vackwerl mitgebracht, das sie unter die Kinder vertheilte. Der kleine Ioco fand nun diese Auftheilung parteiisch, weinte, wurde deshalb geschlagen, begab sich dann unter dem Vorwande. in die Echule zu gehen, auf den Boden und erhenkte sich. Das unglückliche Kind wurde bereits als Leiche aufgefunden. — (Sonderbare Logik.) Frau (zu ihrem Zimmerherrn): «Ach Gott. ach Gott. Herr Professor, das Unglück! Fällt heute morgens ein Kind vom dritten Stockwerk..." — Professor: „Trösten Sie sich! Viel besser, es fällt ein Kind vom dritten Stock, als drei vom ersten!" Local- und Provinzial-Nachrichten. — (Gemeinoelaths-Sitzung.) Heute um 6 Uhr nachmittags findet im MagiflratSsaale eine öffentliche Gemeinderathssihung statt. Auf der Tages-ordnung steht unter andern die Wahl des Bürgermeisters und des BicebürgermeisterS fowie der acht stiin» bigen Sectionen des Gemeinderathes. Es wirb hiebe» aufmerksam gemacht, dass bei der Wahl des Bürgermeisters alle Gemeinderäthe anwesend sein müssen. Die Säumigen, welche ihr Fernbleiben nicht genügend rechtfertigen können, werben ihres Mandats verluftig und lünnen in der lausenden Wahlperiode nicht wiedergewählt werden und verfallen überdies einer Geldstrafe bis zum Betrage von hundert Gulden. — (Die Laibacher Rohrschützen-Gesell-schaft) unter dem Protectorate Sr. l, und l. Hoheit des Herrn Erzherzogs Ernst hielt vorigen Freitag ihre Generalversammlung ab, welche sehr zahlreich besucht war. Der Vorsitzende der Versammlung, Unterschützenmeister Herr Vmetich Mayer, widmete dem verstorben-» um das Aufblühen der Rohrschühen.Gesellschaft in Laibach und um das Schühenwesen insbesondere, hauptsächlich aber in Krain. unermüdlich thätigen Oberschühenmeifter l. k Negierungsrath Dr. Emil Ritter von Stockt einen warm empfundenen Nachruf, in welchem derfelbe die mehr nls 25jährige Thätigkeit StöcklS um die Rohr. schüheN'Gesellschast in Laibach beleuchtete Die Versammlung erhob sich zum Zeichen des Beileides von den Sitzen. Bei der hierauf vorgenommenen Neuwahl wurden gewühlt: Ium Oberschützenmeister: Herr Tmerich Mayer; zum Unterschilhenmeister: Herr Victor Galli; zu Schützenräthen die Herren: Franz Ferlinz. Franz Doberlet. Carl Ka ring er und Raimund Ran» zing er; zum Bannerträger Herr I. D or ni g. Am letzten Sonntag nachmittags wurde da» Schiehen auf dem l. l priv Schießstande für Krain eröffnet, und war die Theilnahme der Schützen eine sehr rege Das Schießen wird, da dasselbe zahlreiche schone Geste auf. weist, erst am nächsten Sonntag beendet weiden Du» Publicum der Landeshauptstadt Laibach. welches den Schiehstand der Laibacher Rohrschützen.G,sellsch°ft schon langst als emcn beliebten, mit schöner Aussicht au», gezeichneten Veranugungsott in der Umgebung Laibachs adoptiert hat, erschien trotz des schlechten Wetters sehr zahlreich. mMte aber. da in der gedeckten Schllh^nholle nicht alle Platz finden konnten, den Platz verlassen, Allgemein wurde daher der Wunsch rege. es möge die Rohrfchützen-Gesellschllft dortselbst ein gedecktes Heim schaffen. — (Wahlen für das Abgeordneten-haus des RelchSralheS) Von der im Verlage der l. l. Hof. und Staatsoruckerri erscheinenden Hand-Ausgabe dcr österreichischen Grsrtze und Verordnungen, die bereit« 83 Heste umfasst, ist ebc« das l?.. die Ge. setze über die Wahl der Mitglieder des Hauses der Ab, geordneten des NeichSratheS enthaltend, in zweiter Auf-läge erschienen, und zwar jetzt wo d,e Wahlen eben ausgeschrieben sind und die Wahlbeweaung im Gange ist. zu7 allergelcgenfien Zeit Wir machen hiemit auf dasselbe aufmellsam. — (Der gestrige monatliche Jahrmarkt) war trotz des schlechten, regnerischen Wetters ziemlich zahlreich besucht, wenn auch nicht in dem Maße, als 'S sonst lieim Maimarkte der Fall war. Nach dem amtlichen Ausweise der städtischen Verzehrungssteuer-pachtung wurden 1010 Stück Pferde. Ochsen, Kühe und Kälber aufgetrieben. Insbesondere Pferde waren ln großer Anzahl und theilweise in schönen Exemplaren Laibacher Zeitung Nr. 101 832 5. Mai 1885. auf dem Platze. Auch für Hornvieh wurde trotz der hohen Preise lebhaft gehandelt, insbesondere seitens der Landleute um Nutz- und Zugvieh. Die verschiedenen Handelsbranchen hatten am gestrigen Jahrmärkte. Wenn auch nicht einen glänzenden, doch immerhin einen befriedigenden Geschäftstag zu verzeichnen. — (Vercins'Gründungen.) Im Laufe des Monates April wurden in Krain folgende Vereine gegründet: 1.) Bicycle. Elub in Laibach; 2.) Freiwillige Feuerwehr in Franzdorf und 3) Cyrill« und Method» Verein in Littai. Außerdem erhielt der Verein Vru5tvo 8iovou8kid piLatohav die Bestattung seiner Statuten» Aenderung. — (Von derSiidbahn.) Nach einer Kundmachung der Südbahn werden vom 15. Mai an bis auf weiteres bei den zwischen Steindruck und Sissck ver« lehrenden Zügen Nr 551 und 552 (ab Sissel 3 Uhr 45 Minuten nachmittags und ab Steinbiiick 4 Uhr 40 Minuten früh) für Civil.Fahrkarten der zweiten und dritten Wagenclasse statt der Poftzugs«Gebüren ermäßigte Taxen für gemischte Züge zur Emhebung gelangen. Diese Maßregel wird von den Anwohnern obiger Strecke bestens begrüßt werden. — (Die That eines Irrsinnigen.) Am 30. April l. I. gegen 11 Uhr vormittags gelangte der seit kurzer Zeit irrsinnige, verehelichte. 27 Jahre alte Kaischler Franz Sever, vulgo Skantin. aus Bründl, politischer Bezirk Gurkfeld, auf unbekannte Weise in die offen gestandene Pfarrkirche zu Hrenowiz. zerstörte da. felbst zwei Altäre, mehrere Marmorstatuen, darunter einige von bedeutender Schwere, dann Leuchter, Bilder und andere Utensilien, warf alles auf daS Steinpflaster in der Kirche nieder und beschädigte auch die Kirchen« orgel. Per Irrsinnige wurde mit großer Mühe vom Herrn Pfarrer Dr Sterbenc an weiteren Beschädigungen verhindert. Der Schaden beträgt nach Angabe des ge< nannten Herrn Pfarrers über 1000 fl. — (Abracadabra.) Im landschaftlichen Theater findet heute die erste Vorstellung des Directors Charles Arbre. der Iapanesen'Familie Torikala und einer Ballet, und Pantomimen-Gesellschast statt. Das Pro« gramm für die heutige Vorstellung umfafst folgende Productwnen: I. Abtheilung: «Im Ianberreich". von Herrn Dir. Charles Arbte II, Abtheilung: „Die goldene Fliege". Balletdivertissement. arrangiert vom Herrn Valletmeister Petisy und den Damen Comeretti. Leonie und Unger. III. Abtheilung: Auftreten der berühmten Original.Japanesen-Familie Torikata (bestehend aus acht Personen). IV. Abtheilung: ,Die schwebende Elfe". Phantasie'Tableaux mit elektrischer Beleuchtung, von Fräulein Arbre; „In den Lüften", Production der Oria.inal'Iapanesen«Fam>lie. V. Abtheilung: „National-tauz", ausgeführt von Herrn Pekefy und Mademoiselle Telelini; „Die Reise durch Italien", lebende Farben« tableaux, von Herrn Dir. Arbre — (Vom Wetter.) Die Art der Vertheilung des Luftdruckes über Europa war im Laufe der letzten Woche wiederholt sehr wesentlichen Veränderungen unter« Worsen. Zu Ende der Woche stellten sich über ganz Mittel-Europa zahlreiche und ausgiebige Regen ein, vielfach waren dieselben von Gewittererscheinungen be. gleitet. Da nach den letzten Depeschen über ganz West-Russland die Zunahme des Luftdrucks andauert und nur im Süden und Westrn stäche Minima erkennbar sind, ist jedenfalls ein Abstießen der kalten Luftschichten von Nord gegen Süd zu erwarten und damit kühlere Witterung bei rasch wechselnder Bewölkung und häufigen Strichregen in den nächsten Tagen wahrscheinlich. — (Der Mörder seiner Kinder,) Franz Koöir. wurde gestern dem Landesgerichte ein» geliefert. Wi« wir von verlässlicher Seite erfahren, wurde KoKir, nachdem ein auf stcafweise Versetzung an einen anderen Dienstort lautendes Erkenntnis der bei der k, l. Landesregierung bestehenden Disciplinar-Commission über Berufung des Franz KoZir und auf Grund eines Gutachtens des Primararztes der Landes« Irrenanstalt in Laibach ddto. 8. Februar d, I.. wornach Kosic als zweifellos geistesgestört erklärt worden ist, vom Ministerium des Innern behoben wurde, am 14ten April d I. nicht des Dienstes entlassen, fondern in den zeitlichen Ruhestand versetzt. Auch war derselbe nicht Straßenassistent, sondern S t r a ß e n m e i st e r. — (Vom Theater.) Die gewesene Operetten-sängerin unseres landschaftlichen Theaters Fräulein Louise Peters gastiert gegenwärtig auf Engagement am Grazer Stadttheater. Am vorigen Sonntag trat Fräulein Peters in der Strauß'schen Operette: „Der lustige Krieg« in der Rolle der „Elfe" zum erstenmale auf. Ueber dieses erste Debut schreibt die „Tagespost" : Fräulein Peters, eine Schillerin von Fr, v. Goppold. Leclair, war als „Elfe" ganz am Platze, sowohl inbetreff der Gesangsleistung als auch im Spiele, und könnte man der Direction zu dieser Acquisition nur gratulieren. — (Ein seltenes Phänomen.) In Görz be< merkte man am 28. April um 9 Uhr 49 Minuten abends bei nahezu wolkenlosem Himmel und prachtvollem Vollmo «dschein eine Licht Erscheinung in Form einer hell leuchtenden Kugel, welches sich scheinbar vom Zenith ,eg?n Südwest mit mäßiger Geschwindigkeit, ohne eine Bahnspur zurückzulassen, bewegte. Die Dauer der Erscheinung war fünf bis acht Secunden. Unmittelbar vor dem Verschwinden der Erscheinung wurde das Licht, welches zuerst hell blaugrün war. malt rüthlich. Ein Knall wurde nicht gehört, — (Schadenfeuer) Sonntag, den 19. April, nachmittags brach beim Kaischlcr Johann Supet in Slemen, politischer Bezirk Gurkfeld. in einer Strohlaube Feuer aus, welches dessen Gebäude sammt den darin aufbewahrten Victualien, Hausgeräthen und Kleidungsstücken einäscherte. Der Schade beträgt circa 200 fl.. wogegen der Beschädigte nicht assecuriert ist. Bei diesem Brande sind auch zwei Schweine den Flammen zum Opfer gefallen. — (Oemeindewahl.) Bei dcr jüngst stattgehab, ten Neuwahl des Gemeindeliolstandetz in Vodic wurden Johann Germovnik cus Vodic zum Gemeindevor-Vorsteher, Johann Grajzar aus Vodic und Franz Zor auS Polje zu Gemeinderäthen gewählt. — (Waldbrand) Am 28. April früh haben Hirtentnaben in dem der Gutsbesitzerin Frau Cäcilia Possek gehörigen Lubilschna.Walde bei Pültschach ein Feuer angemacht, welches bei dem herrschenden Sturmwinde rasch um sich griff und über fünf Joch des zu« meist mit Führen und Fichten gut bestockten Waldes vernichtete. Der Schaden ist ein bedeutender. — (Unbestellbare Briefpostsendunge n.) Beim k. k. Postamte in Laibach erliegen seit 27. April d. I. folgende unanbringliche Briefpostsendungen, über welche die Aufgeber verfügen können, und zwar an: Kralj Jakob in Littai; Nizman Max in Pola; Breyer M. in Graz; Debelak Kathi in Laibach; v. Engerch Wilhelm in Wien; Golob Anton in Waltendorf; Jordan Martin in Rudolfsweit; Kerner August in Trieft; Kobe Paul in Schweinberg; Lach Mathias in Iurlendorf; Micelli Antonio in Gratwein; v Rainer Wolfgang in Wien; v. Rocco A, in Trieft; Skerjanc Marija in Idria; Walasla Marie in Trieft; Widmej Iosefa in Alexan« drien; Wolf Georg in Fohnsoorf. Artnst und Aiteratuv. — (Oestcrrcich « Ungarn i u Wort and Bild,) Dic erste Lieferung dcs unter der Redaction des durchlauchtig, sten Kronprinzen Rudolf erscheinende!! Werkes: „Oesterreich' Ungarn in Wort und Vild", zu dcssm itosten Sc, Majestät dcr Kaiser 600000 Gulden aus Priuatmitlcln gespendet hat, wird am 1. September l, I. herausgegeben wrcdcn. Die Hulz. schnitte unt> Radierungen werden in dem unter dcr Leitung des berühmten Münchener Xylographen und Kupferstechers Pro» fessors W, hecht stehenden xylographischen und artistischen Atelier im alten Uuiversitälsgcuäude in Wien heiqcstellt. Der Druck des cislcithanischen Thcilcs wird in der Wiener Staats» druclerei hergestellt, in welcher eine neue, eigens für den Pvacht^ Illnstrationsdruck gebaute Diuckmaschinc amerikanischer Pro» Uenicnz demnächst zur Aufstellung gelangt. Das Format des Buches wird den bekannten schönen amerikanischen Volksausgaben nachgebildet werden. Neueste Post. Original-Telegramme der Laib. Zeitung. Graz, 4. Mai. H^ule nachts velschied hier Gräfin Eugenie Wurmbrand gcb. Gräfin Schöuborn, Stern. kreuz-Ordensdame. Budapest, 4. Mai. Das lronprmzliche Paar und die Erzherzoge Ludwiq Victor und Albrecht sind um 2 Uhr nachmittag mit dem Courierzuge nach Wie«,, Erzherzog Friedrich und Erzherzogin Isabella nach Pressburg abgereist. Auf dem Vühnhofe hallen sich Obergespan Szapmy, Oberbür^ermeistfr Rath. Polizri-Chef Török und Eraf Stephan Karolyi ein^efunden. — Der Kaiser begibt sich abends nach Wien. Agram, 4. Mai. Im Landtage polemisierte Ob ad gegen die ihn betreffenden Angaben drs Iustiz-chef« Klein. Da Obad sich in heftigen Ausfällen ergieng, wurde ihm vom Präsidenten nach wiederholter fruchtloser Ermahnung das Wort entzogen. Daviü Staröevi«! bemerlte hierauf: Wenn man uns nichl erlaubt, zu sprechen, werden wir auf der Gasse unser Recht suchen. London, 4. Mai. Aus einigen Aeußerungen Gran villes bcim jährlichen Alademie-Banket, das Samstag in G genwart der Botschafter sämmtlicher Erohmäckt'e stattfand, wird gefolgert, es fei der Diplomatie ge-lungen, den Krieg abzuwenden. London, 4. Mai. Im Obrrhaufe erklärte Gran-ville, die englische Negierung sowie di? russische Re« gierui'g seien bereit, alle Differenzen betreffs Deulung der Abmachung vom 16. März dem Urtheile eines befreundeten Souveräns zu überweisen. Beide Regie« nmgen seien ferner bereit, sofort die Unterhandlungen betreffs Absteckung der Grenz? wieder aufzunehmen. Ferner wurde die Neutralisieruna des Peüdschah.Districts und die Zurückziehung der russischen Vorposten beim Eintreffen der Grenz-Commissiun vereinbart. Im Unter-Hause nali Gladstone ähnliche E'llä'-ungen ab. London, 4. Mai. De„ „Times" zufolge drückt dle russische Antwort die Bereitwilligkeit der russischen Regierung aus, die bnüschen Vorschläge als Basis weiterer Unterhandlungen zu behandeln, erachtet es aber als unerträglich u^ der Ehre der Armee, die Ereignisse vom 30. März einem Schiedsgerichte zu unterbreitn. Als Alternative dinfte die Zurückziehung der russischen Truppen vou den angeblich infolge der provocierenden Hallung der Afghanen besetzten Po- sitionen während der Grenzabsteckung vorgeschla^ werden. „Daily News" sagt. die rufsische NntM" und die englische Erwiderung, welche heute ertym wurde, seien versöhnlich im Ton und Substanz- ^^ „Havas" zufolge beschloss das englische Cabinet. °' russische Antwort anzunehmen. Die diplomats" Kreise seien allgemein befriedigt. Panama. 4. Mai. Der Befehlshaber der Truppe' von Columbia ließ Aizburu und die al'deren Mu>M der Aufständischen vechasten, weil dieselben «M " Bedingungen beMl'ch der Ablieferung der AM" erfüllten. Augekommene Fremde Am 3. Mai. Hotel Stadt Wien. Ritter v. Ninaldi, l. l. Ministerial"! 1. Fillnaschcr. ilellermann, Tigl. Horh und Eclslcin, Kausic ' Wien. — Kramer. Kfm,. Innsbruck. - Kafpares. I".ss"'"' ' Graz. — Hertaus, f. l Obelposi-Dnecto» und Noss'. V°" Händler. Trieft, — Malle, Viehhändler, s. Tochter. «>»,?' snrt - Kallcnrcker. Beamter, nnd Schlammadinger, Scl)> ' Stuhlweiftenburg. - Moro Duminil, l l. Postmciilcr. «" Moro Johann. Gutsbesitzer. Herm^gor. - Mallu. KH' s, Tochter, Neumarltl. — Salotcr. l. l, Veznlsarzt, Vl"» laschiz, — Scntat. Bescher, s. Familie, Franz. cm«.««. Hotel Elefant. Sternfcld, Kaufmann, Berlin. — Wag>"' Staatsbahn.Insftcctor- Goldschmidt, Allsqli. FiilM'«"'" "'^ Vrcbcnn. Kanflcute, Wien. — Schräm, Reisender, Mli- ^ Schick. Reisender. Bninn. — Stern, Reisender, M"«' Lan'ocsmann, Rcisciider. Iäa,crndorl. — Slern, ^""^ ß.^' Assiain. — Macarsca, Kaufmann, Valijalula. " ss«5c-rcitcr, Aduoeat, und Ncnhans, Secretnr, (5sn>'jo. ^" ^, ,^ dam n>ld Illicher. Kaujleute, Gürz — Tucer, ObenM'»'" ' Villach, — Schel)er, Forstmeister, Natschach, _. ,.,«l Hotel Europa. Heinrich. Privat, Graz. — Amato, V>«c> Pola, — bölilar, Gottschce. — Aerce, ssranzdors, ^ .^n, Gasthaf Tüdbahnhof. Vcrtin. Omnibus-Untcrnchliicr. ^' — Sajovic. Graz — Fnnda nnd Niedcrmiiller. Greifen^" ^ - Cipolla. Pisiiio. - Tranntschniq und Mischch. ^"ich. Kaiser von Oesterreich, Ramor. Priuaticr. Trieft. -- ^'"^ Hanslcrcr, Lembcrg. — Woul, Besitzer, Weirelliurg. ^ Verstorbene. Den I.Mai. Antouin Ooja^, Arbcitcr3tochtcr, 2'/, ^' Karlslädterstraszc Nr. 22. Wassersucht. ^ q„ Dcn 2, Mai. Johann Gärtner. Conductenrssohn. < " Färbersteig Nr. t>, Dyphthcritis. — Maria Moller, M«!" siihrcrs.Gattln, 4« I,, Wiesennasse Nr. 5, Luna.entilbcrclU0!. ^ Den 3. Mai. Andreas Knmft, pensionierter l. i. ^ conducteur, 73 I., Ehriingasse Nr, 6, Luns,enlähmuna,, ,si. Den 4, Mai. Gisela Schwinashall. Mpfcrsch"'"'^ stcrs.Tochter. 7 Mon., Vahnhofgasse Nr. 30. V"'" eaiiillarig. Im Spitale: ^ Den I.Mai. L»cas Hartmann, Postamtsdicner, ^^ Tubcrculosc, — Leopold Geiger, Taglühncrs^Sohn. '^'^^ Nate, Atrophia. — Agnes Trmnpus, Arbeiterin, 55 I-, " schwäche, ^ ^!l' Den 2. Ma i, Ignaz Perce. Taglöhner, 35 I. """ luberculose. ««Z!l, Den 8. Mai. Franz Kosir. 8'/, I,. Franclsca '^ 5'/, I. aewesenen Straftenmeisters linder, infolge ", Schussverlctzung. ^^--: 7 Ü.Mg^ 727.60 10.6 ,NÖ. schwach bewöM 2.?^ 4. 2 „ N. 726.90 !6 4 STW schw bewölkt zstell^ 9 „ Ab. 726.69 11.2 windstill halbheiter ^ Vormittag trübe, regnerisch; nachmittags MW <^^r-Das TageLmittel der Wärme 12,7°. um 0.ij« über dem male. ^__^—^""" Verantwortlicher Redacteur: I. Nagli ^'^?-- D Vom tiefsten Schmerze erfnttt. gebe ich <«' ^ W « men ..»einer hier nicht anwesende,, Schwiegen»' ^, ^ M Fran Maria Scöhuu acliorcnrn l^lvara, k. k AA ^.^. « M richtcrs Witwe, und dcr übrigen Verwandt!«"!^, M M Nachricht von dem Hinscheiden der theueren v^^ ^ M stcr, beziehungsweise Schluägcrin und Tallir, « « Fräuleins W > «l086Ül16 8va.m » ^ Privaten W W welche honte morgens 12'/, Uhr. versehe" "t^, > ^ heiligen Sterbesacramenlen, nach langem ^^„ « M vollen Leiden iin 7!i. Lebensjahre srl'N "" '^ W W entschlief. t>e» W W Das Leichenbegängnis findet Sonnin»' « M 3, Mai l. I, um ü'/, Uhr nachmittags sta'^. ^- » W Die heiligen Seelcnmesseu lucrden >>' ^escU D M pilelkirche und iil der Franciscanrrlirajc » « W werden. slow'""' W M Die theure Verblichene wird dem > « ^ Andcnlen cmpsohlcn. W D NudolfSwert am 2. Mai 1«85. > ^aibllchetZeitung Nr. WI 833 5. Mai 1885. Course an der Wiener Börse vom 4. Mai 1!M. N°« ^ oM^n Cour«^ ^, G«lb War« ,,^Sta»tö.Nnlchen. ^ill>e'nmt«.......^l^" ^^ ^ "l!»'t '»7 S'aatslose ü5<> fi. 12« - 127 - ^W» !-,„/ ganzc 5>a« „ 138 8N 13« 20 !»!n^.°^""lc. stcuclsrc, , ion 20 ,nn-0l> "»lenrcnlc, steucrjrci , n? 20 »7 4c> ' oN.«?,^. l2Ufl.ö.W.S, 145-50 ,eN"««'!chl - . . .W4 5U10U- °^' Men l a'il^ ll°v°nls«e . Il,i- 103 - weld »ware 0"/, Tcmcser Vanat . . . , IN2 — 103 — 5 "/„ ungarische......1U2Ü0 108 ÜU Ändere össentl. Anlehen. DonauNeg.^osc 5>"/„ 10» ft, . 118-70 114 00 dto, Anlciyc 1«?», ftcucrfrci . I04-5N 1N5 — Anlcbcn d. Stadtgcmeinbe Mien 102- . 10200 Nnlcuen d. Stadtgemeinbe Wlcn (Silber nnd Gold) . . , . — — — — Prämic»«Nul,d,Stadlgcm.W!en 12170 122 20 Pfandbriefe (slir INN fl) N°dencr.llllg.i!fteri.4>/,«/nGolb. 122— 125 20 blo. in 50 „ „ 4'/,"/« «»^ll 99-25. dlo. in 50 ,, „ 4«/n - "2- 93-20 dto. Prämien.Schuldvcrsch.3"/« «n 70 S7-25 Oeft. bt,potbclcnbanl loj.b'/,"/«'01'— —'— Oest..ung. Nan! veil. 5 "/„ . . '02- 102 20 bto, „ 4 >/,"/<> . "°70 I«"- > dto. „ 4°/„ . . »?'lO »7'0n Una, allg. Nodencrcbit-?lcticnges. ln Pest in I. ,83» vcrl.5'/,"/« 102 25 10, 70 PrioritätS > Obligationen (fi!r 100 st,) «ilisabcth-WcNbahn l. Emission 1120a 113 — sscrbiuaüds'Nordbahn in Silb. i«0 00 10«00 ssranz-Ioscf-Vahn.....»0-25 91 — Oalizlschc Karl - Ludwig » Bahn Em, !»s, 300 fl. S.4>/,"/° . 99— 9!«-30 Oefterr. Norwestbahn . . . .102 75 108 2^ Viebenbürger.......»«-«! 90-90 Gclb Waic Staatsbahn 1. Emission . . . I91-—i»i 5<» Sttbbah» k 3"/„...... ,48 20 148 75 „ 5 t>n/n...... 12^^ 120 — Ung.'galiz. Vahn.....»g 0> 9» — Diverse Uofe (per Stück) (5rebiNosc ,l>0 fl...... 175 — 178- . 6llllV»k°se 40 sl......4225 43, . 4 <>/„ Donau-Danihfsch, ,00 fl. . 1,40011000 Lalbachcr Pramicn-Anlchl-n L0fi. 2300 24 — Osencr ^'osc 4N fl. . . 4«— 47 — Palffy'Loft 4NN......880« »»-5l> Mothc» l^cuz, oft. Ges. v, 1« si. ,4 »0 ,4-l.n Nudols-i!osc ill fi. . . . .' 17.50 18 0l, Snlm Vosc , fl. . . . g«— «7- Vanl-Actien (per Stiicl) Annlo-Ocficrr, Äanl lean fl. . . 93 75 99« Ulinl-Gclcllschast. wiener 20U fi. — .------- Vanlvcrcin, wicnci, 100 fl. . . 101 2« ,0l?0 Vbncr,<Ä!ist., Ocst.2(>Nfl,S, 40"/„ 22<»-0N 23l>-50 Lrdt-Änft, f, Hand. u. G. inust. 2«4-b0 2»l u« Lrbt..Nnft.. Atlg. »!,„. 200 fi. . 28» 00^284 25 Depositend. All«, ln» fl. . . . ,y4_ig5._ ltscomptc Ges., Nicberöst. 500 fi. bbn— 08« — Hypotdclen''..öst, «00 fl. «"/"E. 5N-— 0« — Vändcrbanl, i>sl., 20u fl. G.5u»/,E. ,« ^ «« 50 Ocstcr.-Uiiss. Nan!..... »5,2 — 856 — Unionbanl ,0(1 fi...... 75.75 7« 25 Vcrlehrsbanl Nllg. l« fl. 1« 50 144 — ! Vtlb W«t Actien von Transport» Unternehmungen. (per Stllck) Albrccht-Vahn zoo fl. Silber . —>— . -— Tllsöld-ssilim-Vabü 2N0 s!. Silb. i«0 00 181 — Aussin Try. llijcnb. !i«0 fi, EM, —— — — Vohm, Nordbahn I5.U ss. . . . i»4 5^ 180 0l» wcflbahn 300 fl. . , .__________ Vuschtiehradcr Eisb. 5,llu fl,2Vl. . -—------- „ (lit,, ll.) ?N0 fi. . 20» — 204 — Donau «Dampsslbifsabrt««Ges. c>f!crr. 500 fi. Vtaa«e W °ll Sübbahn »sy fl. Silber . . .129 80,80 20 Süd-?!ordb.-Bcrb..V.«(,yfi,EM. ,49,75 10(< 20 Theiß-Vahn Lvo ff. ö. W. . .200- «I — Tramwllv'Ges.. wr.,70 ss, ö. W. 2iu?0 »I, — Mr, ncu 100 fi. 10« — 10? — Transpprt'Gcsellschllf« ,0« fi. . —'— ^ '— Nn>,.«n»li^. Eisenb. 2<»u st. Silber ,78 — '?» 70 Ung, Nordoftbahn «00 fl. Silber i«»20 l?0 — Nnss.wefib (Naab°Graz)L00fi E. '«275 '«'20 InbuftrieActien (per Slllck) Vqdbi ,lnb ssindberg, Eisen» nnd Stahl..Ind, in Wien luu fl, . — — -. — Visenbabnw-ecihn, I «nf!.4<>»/n »950 ,0, — „VlbemObl". Papic,l. u. V.»G, 59 — b»-20 Monlcin.Mescllsch. i'sscrr..alpine 8950 4l>'50 Pragcr Liscn-Ind.Mes loo -. ,,7—18». , Salao-Tarj. Eiftnrass. ,ou . . ^g.^ »»5^ wafscns.^,. Ocfi. in W. ,00 f. ,go - 140 -Trisall« Kohlenw.'Vel» l»0 1. . ___^ —-— Devise». Deutsche Plähe......«1 05 «1-20 konbon.........124 90 720 3b Paris.........4» 82^. 49 87'. Petersburg.......—— — — Valuten. Ducaten........ 58« 5-»8 «0,Franc«»Etücke..... 9 8« 9 88 Gilb«.........—------------ Deutsche Neich«bantnot«n . . «»«b « lb ^ ^ llililsWe^'smillle ^ ^ dctt l!'«^ b°° Nachethum d« Haar^. vcchin- A Ä <^ '^! ^"»sallcn. ertheilt dcm Haar einen ^ ^ Cchu^?'°"l "nd bcscitia« die so laslMN 2 ft ^"p^"- ~ I Ticacl sammt «üweisunss ss H l!l> Ir. l,cf«t die (3W) ,5>-i« z^. ßi '" Lailillch, Nal!)I)lmaplllh 4. !z Filiale der k. k. priv. °sterr. Credit-Anstalt fur Handel und Gewerbe in Triest. older zur~Verzin8ung 4 Tir, Jn Bai>^noten g '*>° Kündigung 3lU Procont, 30 " » 3'/, 3"/« 30%j,,0 n N«Poleon8 d'or l^onttlicho Künaiff«»fe' » , Pwcont O n '» I« » " 31/ insi Giro-Abtheilung üanknoton 21/« Proc. Zinsou aufjodon in N Botrag (452) 41 ^poloons d'or ohno Zinson. auf w. Anweisungen W^'Pfaf!, Post, Brunn, Troppau, Artt(i 5> fciumo, ßüwio fornor auf Agram, Kia„' ^raz» Hormannstadt, Innsbruck, 6°n»urt, Laibach, Sulzburg sposonfroi. Von Jäufe und Verkäufe j>vison, Effecten sowio Coupona-«caaso % Proc. Provision. uuf ^ Vorschüsse rftnt8, Conditionon jo nach zu troffondom Uoberein-konimon, gogon CroditoröffimnK' in London odor Paris Vs Proc. Provision für iUlf Effeota 3 Monato. en> e Proc. Zinson por Jahr bis zumBotragovon i\. 1000, auf Jiöhoro Botriigo gonuäßs triftn*. spociollor Voroinbarung. ^^«t am 1 nu.u> 1883. ^ St 1G64. Oglas. s'b ]j ^"6 15. maja 1885 fSemli ^P01*"!»^1 se bo pri pod- 3k u,s?tei druga cks. dražba zein- JiS> št 24 i'° 1>ennoscrja iz Podhoma e VrSii! kati^terske sreiije podhom- 0 lr S ifirnokraJno sodišèe v Radovljici ^•^ila 1885. i^.p Nr. 645. « H "'Ult'nachllNsi. ^?' do». ^ ^ral'sch.n TabulcirMubi. ö'^chtzn !^" N'- '2. .,"d iwm ^^-0iü.?>'«evn deil seli^l, Iusrf >"''d m^WnndIcham'Mrc'k 5>", «. eu undclmnl» wo abwesenden ^ Iobaw I"'- ^n Kronau wi,d Wor ^" Ialcl von Kronau als V^na.Hum bestellt und 'hm der v' L 28,^"d vmn 20. Februar ^k BS behändiget. Wohnung gesucht, zwci bis drci Zimmer sammt Ncbcncrforder-(1761) liissrn. vvii Michaeli an. 2—2 Anträge au die Expedition. Das am Haupt platze zu Idria nobon dom grossen ürarischon Gasthauso „zum schwarzen Adler" liogondo l Stock He Hais iat uns freier IJand untor sohr günstigen Bcdingnisson (1811) zu verkaufen. Dasselbo enthiilt: obonordig: 3 Handolsgowülbe, 3 Magazino hiozu und 1 grossen und 6 kloino Koller; im I. Stock: 8 Zimmer, 2 Küchen, 4 Spoi- son und oin gewölbtos Vorhaus ; i m IJ. 8 to c k : 8 Zimmor, 2 Küchen, 4 Spoi- son und oin gowölbtos Vorhaus; im Dachgoschos8o: 2 kloiuo Zimmor und 2 Küchen. Ernstgemeinte Anträgo wollo man an den Bositzor Johann Beven in Idria richten. Fis5leräOeriltlie.'!»Zch? ssadrilat, alle GatlmMn Angeln, Lachsfäden, ^iMcusse, Wirbel, Nche und Messingräder; Schnüre von englischem Hans und chinesischer Nuhseidr; itantschillsischchen und echt rnsslischc Müclen fur Forellen und Aschen zu jeder Saison; nllc Sorten FischMe und Vestandtheilc. Preii>vrrzcichlnssc sranco. Bestellungen wer-den bestens ausgeführt. (1778) 6—2 C. ßarinycr, K'aibach. bcsll'tlannlcr Spccialarzl für Vyfthiliö und Haut« lranlheitrn, bcilt nach lanMblincn Ersahrunncn in unzählisscn ssallcn glänzend bewährter und sicher wirkender Methode j,^cs!c, .>» DampsLetertliranöl anorkannt besto und wirksamsto Sorte, in Flaschen ä 00 kr. zu haben in der Apotheke Piccoli (272) „zum Engel" 30—28 Laibach, Wienerstrasse. (1281—2) Nr. 1568. Bekanntmachung. Dem Ivan Adam von Drciqalus, unbekannten Aufenthaltes. lücksichtlich dessen unbekannten Rrchtsnachsolgern, wurde über die Klalie 66 pi-kv». 28. Februar 1885, Z. 1568, der Anna Adam q,b. Hudela von Dragallis wegen Eigen« thumianeikeni'ung und Gestaltung der Gewühranschreibung Herr Peter Perse von Tschernembl als Curator llll acwm brstlllt und diesem der KlagKbescheid, womit zum summarischen Perfahren die Tagsatzung auf den 3 0. Mai 1885, vormittags 0 Uhr, hiergerichtS angcordüet wurde, — zugestellt. K. k, Bezirksgericht Tschernembl, am I. März 1885. " Kundmachung. «"" Vom l. l. Bezirksgerichte Gottschee werden die unbekannten Eigenthümer nachstehender Depositen: Depositum der Herrschaft Gottschee für unbelanntc Theil- .. <«^.,^ «n«^^«l. >l/» x^./ c 137 nehmer aus Anlllss des Räubereinbruches in das Casselocalc 7. Apnl 1854/33 Varschaft 40 47'/, im Jahre 1626 C 1«6 Waisenvrätcnsionen unbekannter Theilnchmer 3. Apr,l 1854/29 Barschaft 6 7b'/, ^ 184 17. August 1854/92 ________Barschaft - 1?'/, (> 1W Patzina ssranz, Finanzwach-Oberausseher, Verlass 19. Juni 1854/70 Barschaft - 40'/, l^ 30, Stauer Gco^^on Nesselthal, Elecutions^^ 15. März 1853/13 Barschaft 40 25 ^ 3^0 Erler Mathias von Ort, Executionsmasse 13. Juli 1854/62 Barschaft 17 90 "l^ I23 I'^schta Franz, rec^Lenischta^Finanzwach-Aufseher ^ ^^^^^ ^^^^ ^^^ ^ ^^^ ^" " Voul Martin und Magdalena von Oberslril Nr. 7 i»^/iu ««^«l. l; «a v 7 Executionsmassc 1/. fanner l«t)4/izj «arschaft b 69 N 37^ Weih Andreas von Büchcl Nr. 26, Executionsmasse 8. Mai 1854/4? Vabium 4 44'/, Fw Martin und Gera von Kuchlcrn Nr. 4 1? «m 1°^. ,«^ «, ^. ?, 0 49 "" Exccutionsmassc 17. Mm 1654/60 Vadium »' ^ Depositum filr die Thomas Maurin'jchen Erben: Peter, v 50 Oswald Johann von Nenwinlel Nr. 13, Ezecutionsmasse 10. Novenlber 1854/1 U'^ ^chelich.e O<Oberaufseher, Verlassmasse ' ^"^^^ ^°^________ " "'^ 1) 92 Pctsche Andreas von Sctsch, Verlaftmasse 23. Oktober 1«- '^" ^ Varschaft ^ ', ilin' uiüsl Beibriiilinug der erforderlichen Legitimationen mlsarsordert, binnen einem Jahre, sechs Wochen und drei weiden, oder sich niemand meldet, nach ver-so n wiss Hiergerichts arltend zu nmchen. w.dn^us wenn "e Anspr^e >''")"< ''^'^^^^^^ ,^ l.„. ,^rden würden, strichcncr Ediclalsrist die Depositen als hmnsallla. erklärt und für den F'ScuS au oic ni zt. l. Bezirksgericht Gottschce, am 12. Februar 18Sb.