Prison.»»». u, «rrisk: Für Laibach »auzjLhrig . . . » fi. 4» !r. Halbjährig . . .1.-0. Si«rteljährig. . . i . i» - SkoiaMch . — » 70 , Mit der Post: S-u,:ährlg . . . II ft. — kr Hekb;ährig . - . 5 „ 50 . B.- ljährig. » . 2 , 75 » Hlrr ^oirellullg in- Ha»:S viertel' ,S?rig -5 tr.. ^onatliS » k. » ^iuu:mern 6 tr. Laibacher Anonyme Mittheilungen werden nicht berücksichtigt; Manuskripte nicht zurückgescudet. Nedaclion: T^ahnbofgasie Nr. LS. Lrptdiliou und Inseraten Lnrcan: CongrrMay Sir. 81 kBuchhandlllrg von I. v.A-leinmayr L F. Bamberg). Jufcrtiouspreise: g-ür die einspaltige Petitzeile » kr r.ei zweimaliger Einschaltung » 5»kr dreimal L 7 kr. Iusertionckiemvel iede-mal .^1 kr. Ser größeren Inscraren und öfter» Einschaltung eulsprccd^nver Rabatt. Nr. 188. Montag, 19. August 1872. — Morgen: Stephan K. S. Jahrgang. Ein ncncr czcchischcr Märtyrer. Die Ezccheu haben seit einiger Zeit entschieden Pech. Kaum ist Sabina, ihr gefeiertster Schriftsteller, der Stolz und die Freude der Nation, der radicale Volksmann, der mit seiner Feuerzunge die Herzen der nationalen Wenzelskinder zu entflammen vermochte, wie keiner der „erleuchteten Führer" der Nation, kaum ist Sabina aH Verräther der Nation entlarvt, so ereilt das Schicksal einen anderen der „erleuchteten Führer", und zwar den „besten Sohn der Nation," I. S. Skrejöowsky, derzeit Drucker und Verleger der „Politik", des „Pokrok" und anderer czechischen Zeitschriften. Wiederholt war gemeldet worden, Herr Skrejsowsky sei in Untersuchung gezogen, werde verhaftet werden. Letzten Donnerstag endlich ward er vor den Untersuchungsrichter geladen und nach dreistündigem Verhör für-verhaftet erklärt. Ueber den Grund dieses Vorgehens der Gerichte gegen „den besten Sohn der Nation" wird der „Deutschen Zeitung" aus Prag gemeldet : Der nationale Opfermuth mit dem die Besitzer unserer Czechenblätter seit Jahren die Jnsera-tensieuer der verhaßten Regierung vorenthalten und - selbst eingesteckt haben, hat den Czechen zu einem neuen Märtyrer verholfen. «LkrejSowsky ist heute wegen gemeinen Betruges und Veruntreuung, begangen zu Schaden des Aerars, verhaftet worden. Von jedem Inserat soll an die Steuerkaffe ein Betrag von 30 kr. abgeliefert werden. Die Czechen-blätter „Politik", „Pokrok" u. a., die unter des neuen SlavenpostelS ÄrejSowsky Leitung stehen, machten nun die wohlfeile und einträgliche antimini-sterielle Demonstratio», die Jnseratenslener zu unterschlagen. Nach dem Gesetze kann die Steuer nicht dem Blatte, sondern nur dem Eigentümer abge-fordert werden, und so wurde der jeweilige nomi- nelle Eigenthümer dieser Blätter wegen der rückständigen Steuer exeqmert und zuletzt sequestriert. Als cs einmal dahin gekommen war, wurde das sequestrierte Blatt plötzlich irgend einem Hausknecht, Dienstmann oder Druckerei Lehrjungen verkauft, und die Geschichte fing hübsch wieder von vorne an. So gings durch Jahre, man konnte weder dem vorgeschobenen noch dem wirklichen Eigenthümer etwas anhaben, da es eine civilrechtliche Angelegenheit schien, die den Behörden so viel Kopfzerbrechens machte. Aber der Krug geht nur so lange zu Wasser, bis er bricht. - Vor einigen Monaten ward mit ememmale ein neuer Weg gesunden, um gegen die betrügerische Opposition vorzugehe». Man erkundigte sich, ob denn auch den Inserenten die Stempelsteuer abge-fordert worden sei. ES wurden deshalb Juseraten-Agenten einvernommen, in Wien wurden Hasenstein und Vogler, Oppelik und anderc Juseralen-Bureaux, die Banken, Private u. s. w. zur Zeugeuschast auf-gerusen, und siehe da: allen war die Jnierateiisteuer pünktlich aufgerechnet worden, und alle hatten sie bezahlt. Die begangene Veruntreuung lag also am Tage. Betrugsfacten werden von dem Gerichte darin erblickt, daß die Administrationen der nationalen Blätter während der Sequestrationsdalier weniger an Steuern abführten, als eingelaufen war. Die Schadensumme, welche Ärejäowöky zur Last liegt, beträgt 16.000 fl. Wie natürlich, enthalten wir uns über die Stichhältigkeit dieser Anschuldigungen, über Schuld oder Unschuld des Angeklagten jedes Unheils, bevor nicht die Gerichte ihren Aussprnch geihan; und speciell die Verfassungspartei in Oesterreich muß das Verfahren gegen einen ihrer erbittertsten Gegner ganz correct finden. Nicht die Regierung als solche, welcher er jahrelang die größten Verlegenheiien bereitet, ist es, die ihn verfolgt, sondern der gewöhnliche Gang der unabhängigen, von den Gesetzen geregelten Justiz ist es, welche ihn vor ihre Schranken ladet. Bei der Einleitung des Prozesses gegen Akr. hat sein politisches Glaubensbekenntnis gar nicht in Frage gestanden, die strengen Maßregeln, die gegen den Ezechensührer ergriffen wurden, haben ihre Wurzel einzig und allein in dem Strafgesetze, das für Hohe und Niedrige, für Reiche und Arme, für Czechen und Deutsche das gleiche ist. Ist aber der Prozeß, der dem Herrn Skr. gemacht wird, nichts als ein gemeiner Betrugsprozeß, wie er tagtäglich vor den Landesgerichten abgehandelt wird, entbehrt er auch hiemit jedes politischen Hintergrundes, so eröffnet er dennoch einen nenen düstern Linblick in die gesellschaftlichen Zustände, wie sie sich in Prag unter den tonangebenden Persönlichkei teil der czechischen Nation hcrausgebildet haben. Ein des gemeinen, systematisch Jahre hindurch fortgesetzten Betruges beinzüchligles Individuum brachte es zustande, sich ein Jahrzehent an der Spitze der oppositionellen Kreise in Böhmen zu behaupten, hohe Kirchenfürsten, feudale Grafen und Barone nach seiner Pseise tanzen zu machen, ein nationales SchreckcnSregiment anfzurichien, das in letzter Stunde uoch einen verrätherifche» Gesinnungsgenossen mit Acht und Bann belegte! Ei» Individuum, eines gemeinen Verbrechens angekiagt, gab unter dem Beifallsjubel der Nation Jahre lang der czechischen „Staatsknnst" ihre Richtung und schrieb ihr ihre Bahnen vor in einem Organe, das seit dem Bestehen einer Tagespresse in Rohheit und Unfläthigkeit noch nicht seines gleichen gefunden. Was Wunder, wenn der czechische Volksstamm, der mannigfache gute Eigenschaften besitzt, durch so geartete Führer einer sittlichen Verwilderung entge-gengeführl ward, welche die ernsteste Aufmerksamkeit einer Staatsverwaltung erregen muß. Namentlich durch Skr. und seine Helfershelfer wurde die Nation wn. Neistbricf aus Kärnten. Velden in Kärnten, 14. August. tVon Beiden nach Ossiach. Der ossiacher See. Feldkirchen, t-itauegg, St. Beit, Osterwitz.) Am Tage des gefürchteten Weltunterganges tan, guö Klagcnsurt mit dem Dampfer nach Velden, um mit mir irgend eine» Ausflug zu machen. Da der Komet um 12 Uhr komme» und durch seine Hitze der sündigen Menschheit etwas liiiauge-nchm wcrdcn sollte, so dachte ich an die Worte meiner Hausfrau, welche »ach dem Vorschläge eines Gcbirgsgcisllichc» mir de» Ralh gab, um die bc denkliche Stunde in der Nähe des Wassers zu blei-ben, damit um» beim Vorbeistürmc» des uuheil-bri»gc»dcn Leviathan schnell untcrlaiichcn könnte. Die Zeit erlaubte cs lij» Mittag über den ossiacher Taucr» nach Ossiach m, den See hiuabzukomuie.,. Aus der Höhe des waldigen Ber,,rt,.sk»i, künme man bei Hellem Wetter eine schöne Rundsicht have». A„c!>, die hohen Herrschaften der Gebirge hatten sich heute tief herab verschleiert; auch die niedrigen Berge hielten sich hinter Nebel so viel als möglich versteckt. Hatten sie vielleicht das Büßergewand angelegt wegen ihres bevorstehenden Unterganges? Dagegen schauten der Wörther, faaker und ofsia-cher Sec so freundlich herauf, als wollten sic den trauernden Bergen Muth zufpreche». Um die Mittagszeit gingen wir an dein User des ossiacher Sees hinauf gegen Ossiach, das fast nur aus dem alten sehr umfangreichen Kloster besteht, welches später zur Unterbringung eines Gestütes dienen mußte. Vor dem Schlosse, oder was eS jetzt eigentlich ist, steht ein einfaches Gasthaus, welches uns nur ein sehr frugales Miilagsesse» bieten konnte. Ans die Frage, ob die Frau Winhiu sich nicht vor dem Kometen gefürchtet habe, elhielte» wir die Antwort. „Wer wird de»» an solch' dummes Zeug glauben?" Im weiteren Gespräche erzählte lws die beherzte Wirthiu doch mehrere Geschichten, welche die Furcht der Landlenle vor dem Kometen zur Grundlagc hatten. Auch konnte sic nicht unerwähnt lasse», daß sür sic die gute» alte» Zeile» vorl-ei wäre». Früher, wo noch djL ganze große Verwalinngsniaichine des kaiserliche» Gestütes im Schlosse im Gange war, da war ein Leben, da waren die Straße und die Wege im guten Zustande. Sendcm aber das Gestüt anf-gelafsen worden, ist alles ruhig und still geworden. Im Schlosse haust nur noch der Verwalter, die Wege werden von de» Wässern immer mehr ausgewaschen, und niemand thut etwas zur Ausbesserung derselbe». Auf die Frage, ob keine Badegäste an den ossiacher See kommen, antwortete sie: „Nur eine einzige Herrschaft wohnt im Schlosse " Hier erinncre ich mich a» die Mittheilungen einer Dame, die über den ossiacher See allerlei Grauenhaftes enthielte». Die Luft soll dort feucht» und ungesund sein das Walser schlechte Wirkungen ans den Körper her-vorbringen, die Ufer fast übcrall senkrecht abfallen, so daß man mir au wenigen Stellen baden könne, und der Anfenthalt soll endlich schon nach wenigen Wochen iiiierlrüglich langweilig werden. Ich glaube nun, daß diese Mittheilungen etwas Wahres enthalten, obwohl der See mit seineu User» ein ganz freundliches Bildchen gewährt. Auf dem Süd-und ')?ordiifcr ziehen sich Slraßcn, ans dem lctzicrcu auch die Eisenbahn hi». Mehrere Ortschafle», wie Hei-ligeusladt, St. Ruprecht, Sotlcndorf u. s. w. uud in eine Art Größenwahn hineingehetzt, der sie fast schtM die LebenSbedingnnge» ihrer Existenz nnd die der Außeua-clt übersehen ließ. Dnrch den mit gren zenlvser Wuih gegen die Regierung, wie gegen je^ Autorität gesuhlten politischen Kamps wurden nach und nach alle sittlichen Bande, welche die Gesell schaft zusammenhalteu, gelockert, nicht minder die politischen, welche Oesterreichs Völkertrinnmcr zu einem Staate einigen sollen. So mni,te es dahin kommen, daß Unterschlagungen, Aciendiebstähle, Eidbrüche, Betrag, alles das, was anderwärts als Ver brechen mit Abschen betrachtet wird, bei den E^cchcn endlich als entschuldbar galt, ja als patriotische That gefeiert ward, wofern es nur als Kampfmittel gegen den Staat verwendet werden konnte. Darum noch einmal, die Verhaftung und Entlarvung dieses Terroristen, je weniger seine politische Haltung dabei zur Sprache kommt, wird snr die czechische Opposition nur desto niederschmetternder wirken, ja sie wird der schwerste Schlag sein, der sie jemals getroffen, denn sic wird dem wahnbethör-ten Volke darüber die Augen öffnen, welcher Sorte von „Führern" es seine Geschicke anvertrant hat. Politische Rmwschau. Laibach, lO. August. Inland. Die zahlreiche» Proteste evangelischer Presbyterien gcg«, dm GeWaltact deö evangelischen O b e r k i r ch e n rath e s in Wien, der unlängst den freisinnigen evangelischen Pfarrer Schultz in Graz feines Amtes entsetzte, haben endlich den Cultusminister bestimmt, die genannte Kirchenbehörde zur nähern Begründung der Amtsentsetznng auszufordern. Und es war die höchste Zeit, daß das Ministerium einschritt; der Conflict zwischen dem fortschrittsfeindlichen Oberkirchenrath in Wien und der liberalen Majorität der grazer evangel. Gemeinde war bereits soweit gediehen, daß der Oberkirchenrath in einem besonderen Erlaß die liberale Mehvheit des grazer Presbyteriums förmlich in Acht und Bann that und unter Einem dieselbe ihrer Functionen für enthoben erklärte. Längst schon erging der Appell der gemaßregelten Presbyterien an das Cultusministerium, Proteste und Beschwerden regnete es aus allen evangelischen Gemeinden der Provinzen, und so sah sich Herr v. Streinayr endlich Möthigt, die erwähnte Aufforderung als Einleitung weiterer Maßregeln zu erlassen. Ob der Minister mit den protestantischen Finsterlingen früher fertig werden wird wie mit den katholischen, wird wohl die nächste Zukunft lehren. Im kroatischen Landtag setzte es wieder einmal großartigen Scandal. Anlaß hiezu bot der Bericht über die Wahl in Sa m o b or. Die Nationalen benützten die Majorität, welche sie augenblick-lich in Händen haben, um diese Wahl ungiltig zu eine Menge vereinzelter Häuser umkränzen den See, und die Gerlitzeu ist wegen ihrer sonnseiligen Lage hoch hinauf angebaut, mit einer Menge von Bauern-gehöften besetzt. Gegen Feldkirchcn hinauf ist ein großes Torflager, welches noch vor wenig Jahren rin Morast war und nur durch eine planmäßige Entwässerung trocken grlegt werden konnte. Jetzt wird da ein schwungvoller Torfstich betrieben. Die Torfziegel werden auf eine eigenthümliche Weise getrocknet. Man schlägt förmliche Wälder von etwa 8 Fuß langen Pfählen, die mit einer Menge hölzerner Nägel besetzt sind, in die Erde, uud hängt au jedem Nagel mehrere Torfziegel auf, die nun in der Luft und Sonne schnell zumTrock-neu gebracht werden. Dem Wanderer mögen diese duuklen Gestalten in der Dämiiieruug gespensterhaft Vorkommen, da sic wie riesenhafte Mäuuer^in Reih und Glied uubcweglich daftehcu. Eine Menge schupfen sind mit dem Torfe gefüllt, der iu dein Guß- nnd Walzwerke Wcgfcheiden als Breimmaterial benützt wird. In Feldkirchen, einer kleinen Stadt, wie es deren viele gibt, verläßt man den in den ossiacher See sich ergießenden Tiebelbach und kommt nach einer kleinen Steigung und kurzen Wanderung in das Glan- erklären. Dies ist aber Nebensache gegenüber der Sprache,' welche Redner aus beiden Lagern führten, und der wunderbaren Toleranz, welche der Präsident an den Tag legte. Erklärte doch der eine Redner, daß die Landesregierung bald so unverschämt wie die ungarische fein werde, ohne daß sich der Präsident zu einem tadelnden Worte veranlaßt gefühlt hätte, während ein zweiter Redner die Ver-muthnng aussprach, daß einige Herren van der Minorität schon am frühen Morgen bedeutend über den Durst getrunken haben dürften, ohne daß diese zart-sinnige Anspielung eine andere vleußernng als jene „großer Heiterkeit" hervorgerufen hätte. - Uebrigens hat soeben das agram er Domeapitel einen Scandal in Scene gesetzt,> der mnthmaßlich nachhaltiger als jene LaudtagS^Episode wirken wird. Dieses Eapitel erfreut sich überhaupt nicht eines besonders guten Leumunds, gleichwohl haben»seine Mitglieder übersehen zu dürfen geglaubt, daß sie in einem Glashaus wohnen, nnd in einem an den Erz' bischos gerichteten Protest mit Berufung auf das tridentinische Eoncil Verwahrung gegen die Ernennung des Pfarrers Talliau zum Domherrn eingelegt, angeblich, weil dieser Herr einen exemplarisch schlechten Lebenswandel führe! Allgemein heißt es jedoch, daß dieser Protest nicht so sehr den moralischen Bedenken des Eapitcls als einer politischen Jntrigue zuznschreiben ist. Tallian gilt nämlich als Magyare. Man schreibt der „Allg. Ztg.": „Die ungarische Presse benützt theils den Jahrestag der Thei-lnng Polens, theils die bevorstehende Kaiser-Zusam-menkuft, um die polnische Frage zu besprechen. Der 'Ton, in dem dies geschieht, beweist, daß man auch in Ungarn die bloße Gefühlspolitik längst über Bord geworfen und sich selbst in solchen Fragen auf den Standpunkt der rein österreichischen Jnteressenpolitik gestellt hat. Es ist dies ein Zeichen nicht geringer politischer Reife, uud es steht die derbe Wahrheit, welche die Polen und speciell die Galizier von ungarischer Seile zu hören bekommen, der Auffassung ganz ebenbürtig zur Seite, welche die Kaiser-Zusammenkunft auch nach ihrer neuesten Gestaltung sofort in der ungarischen Presse fand. Sowie sie bei dieser unter ausschließlicher Berücksichtigung des Reichsiuteresses ihre nationale Empfindlichkeit in den Hintergrund zu drängen wußte», so haben die Ungarn auch jetzt jener Sentimentalitätöpolitik den Polen gegenüber Valet gesagt, die, unter Anrufung der zeitweiligen Vereinigung Ungarns und Polens unter eiuem Scepter und der revolutionären Waffenbrüderschaft auf den ungarischen Schlachtfeldern, sich der Ungarn als Sturmbock gegen die paritätische Consolidiernng der Westhälste des Reiches zu bedienen suchte. In Galizien werden zweifellos die nüchternen Cousequenzen, welche ein so hervorragen- thal. Beim Anblicke der Glan kam mir der Gedanke, ob nicht etwa der Name von der Kleinheit des Baches herrühren könnte! Vielleicht erhalten wir von einem späteren Forscher darüber Auskunft. Nach zweistündiger Wanderung im ziemlich engen Glanthal, welches eine große Zahl vereinzelter Häuser und Gehöfte enthält, machten wir Halt in dem Bräu-Hanfe unterhalb des alten Schlosses „Glanegg." Vom Berge blickt die alte Burg ins Thal hinunter. Die alu Heirlichkeit und das Leben und Treiben ist l >'t aus seinen Gemäuern entschwunden, nur ein üt. ' M-stwart hat mitten unter Ruinen seine Behausung. Im Glanthale scheint die Kometenfnrcht eine allgemeine gewesen zu sein, denn die Wirthin wußte von nicht weniger als 20 Prozessionen zu erzähle», welche zur Abwendung de» Uebels veranstaltet wurden. Gege» 10 Uhr abends zeigte uns eine stark beleuchtete Rauchwolke den Brand eines Gehöftes an, wobei sich eine sichtliche Unruhe unter dcm Hausgesinde kund gab. Im Brauhaus ersetze» die sehnigen Arme zweier Brauburschen alle jetzt gebräuchlichen Ma. schinen, dafür ist das erzeugte Bier zwar, kein „pilS. „er", aber „ >, a tü r l i ch " und — gesund. des ungarisches Blatt wie der „Pester Lloyd" aus der Kaiser-Znsammcnkunst zi^ er den Po- len das Fallenlassen der Chimäre eines großpolni-schen Reiches dringend anö Herz legt, einen Schrei der Entrüstung hervorrnsen; allein die Situation wird deshalb doch keine andere werden eine That- sache, der sich selbst der polnische SangniniSmuS nicht lange verschließen wird." AnStand. Die Dr ei-K aise r - Z us am menkunst in Berlin nimmt die Aufmerksamkeit auch der englischen Wochenblätter in Anspruch. Die Wichtigkeit dieser Zusammenkunft beruht, wie die „Satnrday Review ' bemerkt, sowohl auf dein, was sic nichi zeigt, als auf dem, was sie zeigt. „Vor fünfzig, ja zwanzig Jahren würde eine solche Znsamm nkunst Erneueruug der heiligen Allianz, politische Reaction, gemeinsames feindliches Vorgehen gegen die Freiheit im Lande und gegen den Frieden der Nachbarn bedeutet haben. Heute ist es nur eine Zusammenkunft dreier Souveräne, die viele Interessen gemeinsam haben (hie und da auch einige Ursachen zum MiStrauen) und die den Frieden zu sichern wünschen. Die Kaiser von Oesterreich und Rußland kommen in Berlin zusammen, um für eine zeitlang wenig tens einen Krieg unmöglich zu machen. Man befürcht :e, Bismarck's Tyrannei mid die militärische Gloi r werden jede freie und unabhängige Regung erstickm und den Willen des Hofes zum Gesetz machen — die Vertreibung der Jesuiten trotz des Widerstrebeus des Kaisers und der eingestande-nen Opposition der Kaiserin hat uns eines Besseren belehrt. Früher würde eine Zusammenkunft der drei ersten Souveräne die beiden anderen der Hauptmächte iu Besorgnis gejagt haben, hcutc kümmert sich England wenig darum und ist keineswegs in Sorgen, daß feindliche Ränke geschmiedet werden, und Frankreich hat genug mit sich selbst zu lhun, um vorläufig sich nicht in andere Angelegenheiten zu mischen." Der „Ecouomist" ist ebenfalls der Meinung, daß diese Zusammenkunft der Kaiser, abgesehen von ihrer Tragweite für die deutsche Politik, zur Erhaltung des, Friedens beitragen muß. „Keine Macht in Europa", bemerkt das Blatt, „und kaum irgend welche Coalition von Mächten könnte sie angreisen, wenn sie zur Aufrechthaltung des Friedens vereinigt wären, und cs ist gewiß, daß sie aus einem solchen Motive zusammenkommen, denn sie kommen gewiß nicht zusammen, um einen gegenseitigen Angriff auf einander vorzubereiten, und es steht außer Frage, daß sie nicht im Begriffe sind, sich zur Aggression gegen cincn anderen Staat zusammeuzuthuu." Wie mehrere berliner Blätter gleichlautend melden, wäre im preußischen Cnltnsministennm in Anregung gebracht worden, ob das von Minderjährigen abgelegte Klo ste r g el ü b d e mit den In St. Veit fielen uns die Menge der Ver-kaussgewölbe auf deiü Platze und in den Straßen auf, was darauf schließen läßt, daß es ein Mitlel-punkl des Absatzes sür die ganze Umgebung sein muß. Prächtig steht der Hopfen . in den Gärten »m St. Beit, so daß ich, ohne ein Agent des Hopsen, geschästes zu sein, bezüglich der Quantität und Onalität die beste Hoffnung geben kann, wen» das Wctter »och l4 Tage günstig bleibt. Es ist auf eine volle Ernte zu rechnen. Von St. Veit führt der Weg über St. Donat hinauf aus dein Glan- in Las Gurkthal. Auf der Wasserscheide erhebt sich mitten im Urgebirge ein mächtiger steiler Kalkfels, welcher twu der Burg Hochoflerwitz gekrönt wird. Hvchosterwitz gehört den Grafen Khevenhüllcr, welche dk Burg in gutem Zustande erhalten und in den Gemächern eiue größere Sammlung von alten Rüstungen, Waffen und den Bildern der alten Grafen Khevenhüllcr ausgestellt haben. Besonderes Interesse nehmen Panzer, Sattelzeug und Kopfbedeckung sowie ein Porträt der Margaretha Manllasch in Anspruch. Die Kopfbedeckung, bestehend ans einer Blechkappe, behängt mit wunderlich geschnittene» Lappen von vielleicht Bestimmungen des 8 23» des Strafgesetzbuchs für das deutsche Reich in Einklang zu bringen sei. Es ist der Vorschlag gemacht worden, periodisch wieder-kehrende Revisionen in den Klöstern vor-zunehmen und säimmlichc Mitglieder geistlicher Orden erklären lasse», ob sie sich noch an das von ihnen abgelegte Gelübde gebunden halten, oder ob sie durch irgend welchen Einfluß an dem Ausscheiden aus dei^u Kloster verhindert werden. Der Tod von Juarez scheint, wie der amerikanische Correspondent der „Times" bemerkt, eine ausgezeichnete Wirkung ans die Beruhigung von Mexiko auögeübt zu haben, indem die Insurgenten überall die Feindseligkeiten cinstellen und mit den Regiernngstruppen fraternisieren. Die Revolution war eine persönlich gegen Juarez gerichtete, woraus sich die beruhigende Wirkung seines Todes erklärt. Zur TlMWschiäite. — Da« ,.N. Fr. Bl." erzählt bei Gelegenheit der Verhaltung Skieischowsly'e wegen Betrugs folgende charakteristische Episode aus dessen Vorleben: Es ist jedoch auch möglich, daß nicht diese, sondern eine andere patriotisch- Thal, die er schon vor mehreren Jahren begangen haben soll, Herrn Skrejschowsky in seine jetzige unangenehme Lage brachte. Mit dieser verhält es sich folgendermaßen: Skrejschowsky war vor mehreren Jahren als Beamter im k. k. Finanzministerium angestellt, und als solcher hatte er einmal in dem „Faö-cikel Przibram" zu arbeiten. Bei dieser Gelegenheit soll er aus den Acten die U-berzeuguug gewonnen haben, daß die Stadtgemeinde Przibram, welche Mit-eigenlhümerin der dortigen Sübergewerke ist. an den Staat eine Forderung von circa fl. 80 000 C.-M. zu stellen habe. An einflußreiche Mitglieder der Ber-lrekung der genannten patrioiisch-unaussprechllchen Stadt gelangte bald hierauf die Anfrage, was sie sich's kosten ließen, wenn man ihnen zu einer Forderung in gedachter Höhe verhelfen würde, von der sie nichts wüßten und für welche sie keine Beweise in Händen hat-ten. Die Leute verstanden die fein gestellte Frage und boten Halbvarl an. Die Proposition fand Anklang; SkrejlchowSky trat aus dem Staatsdienst und mit ihm jene Acten auS dem „FaScikel Przibram", rvelche als Instrumente in dem Prozeß der Stadt Przibram gegen düs Aerar verwendbar waren. Der Staat mußte zahlen — durch wen und wie die Aclenstücke gestohlen wurden, konnte damals nicht eruiert werden. Vielleicht ist man hinterher glücklicher gewesen und Skrejschowsky soll siir die patriotische Thal von Anno dazumal jetzt erst büßen. Es ist demnach zweifelhaft, ob betrügerische Jnseratcnstcmpelmanipulalion allein eS ist, welche Skrej-fchowSky in die Arme der Gerechtigkeit führt. Unzweifelhaft ist nur EineS: daß SkrejschowSky sich uuge- zwei Panterfellen, möchte ich der Sonderlichkeit und des Umfanges wegen den modernen Daiueu gcrue empfehlen, wenn ich ihnen die uvthige Stärke zum Tragen zumuthen dürfte. Staunciierrcgeud ist die Rüstung des alten, nun längst seligen Ritters Schrenk, in welche sich zwei Männer des jetzigen Zwergengcschlcchteö verkriechen könnten. Ohne irgend einen Hintergedanken auszusprcchen, kann ich doch lagen, daß in dem hohlen Leibe dieser Panzerung ein Bierfaß ganz gut Platz hätte. Für einen Alter-thumsfvrschxr bietet Hochoftcrwitz gewiß eine Menge Stoff zu Studien. Auf dem Fahrweg zur Burg sind eine ganze Reihe Thore, welche alle Jnschristen-tafeln und viele auch Wappenschilder und Büsten aufwkise». Die Aussicht von Hochosterwitz ist vermöge der günstigen Lage auf der Wasserscheide der Glan und Gurk eine reizende und zieht alljährlich eine Menge Besucher aus diese« reizende Stück Mittelalter. Wenn man im Waffenfale alle die alte» Sachen beschaut, so findet man auch eine Maschine (Wiude) zum Spanne» der Bogen ; ein Bli>u»iasiallehrer Linhart, und, wahr,, »lich auf „höhere" Weisung, der absolvierte Normalschiller uud Präparand Toinsii — eine unerhörte Anmaßung! Beide, Liuhart und TomSic, wurden hier vorgeschlagcu; vom hohen Ministerium wurde jedoch selbstverständlich Linhart ernannt. Seit dieser Zeit kehrte sich der Unwille der Klericalen gegen Linhart, dem jedoch, da er ein besonnener Mann ist, schwer beizukommen war. In diesem Sinne erscheint auch der erwähnte Artikel im „Narod." Pros. Luihart erhielt nämlich bald nach seiner Ernennung wiederholt den Anstrag, die Nalurgeschichle in slovemscher Sprache vorzutragen. Linhart batte das aufrichtigste Berlange», de» ernstlichsten Willen — was alle feine College» beiengen können, — diesem Anflrage nachzukommen; da er jedoch Zeit dazu brauchte, sich in der itenntnis der slovenische» Sprache so weit zu vervollkommne», »m in ihr - da ihm keine diesbezüglichen slovenische» Hilfsmittel zu Gebote staude» (die slovenische Weratnr ermangelt bekanntlich naturgeschichtlicher Werke fürwährt Kredite gegen Depot und ertheilr Vorschüsse den höheren Unterricht gänzlich)'— vortragen zu können, ans Staats- und Industrie-Papiere gegen zu vereinbarende billige Bedingungen. — Ueberläßt Anweisungen auf Wien, <8ra;, Triest, Magensurt, Marburg und überbaupt auf alle inländischen und ausländischen Plätze, wo sich Credit-Jnstitute befinden. — Esfectuirt 'Aufträge und besorgt äueassi, übernimmt den couimi fiAusweise» An- uuS Verkauf von allen Gattungen Effecien gegen billigste Be so bat er zu diesem Zwecke um einen' fünfmonatlichen Urlaub Derselbe wurde >bm nickt bewilligt, trotzdem aber er widerholl zum sloveuischen Vortrag gedrängt. So sah er sich denn, obgleich er unendlich gerne in seiner Heimat verblieben wäre, nur um sich aus den unerquicklichen Verhältnissen herauszuziehen, bemiissigt, feine Heimat lieber freiwillig zu verlassen, um nicht „gegangen" zu werden und um seine Uebersetzung anzusuchen, die dieser Tage erfolgen dürste. Wir verlieren in Prof. Linhart einen liebenswürdigen, äußerst bescheidenen, sehr talentvollen jungen Mann, der sein ganzes Studium den naturhistorischen Verhältnissen unserer Heimat, für die er das größte Interesse hatte, widmen wollte. Und wem habe» wir dies ,n verdanken? — Wer wird ihn ersetzen? — Etwa Tomsic?? — Empörend ist es, daß der Verfasser des Artikels im „Narod" Nr. 93 sich darüber aufbält. daß Prof. Linhart um einen Urlaub angefncht babe, angeblich nur zum Pflastertreten (,ra podsgicovimze"), da doch Herr Tomäii Heuer einen halbjährigen Urlaub bewilligt erhielt, weil er für den obligaten Unterricht krank sein wollte, während er für die Landwirtbschaft, die eine Remuneration einträgt, gesund war. So wird also Herr Tomsic doch seinen Zweck erreichen, und wir werden einen bisherigen ABC-Lehrer nunmehr die Professur von Wissenschaften eiuuehmen seben, die er bis jetzt zum Tbeil nicht einmal dem Namen nach gekannt hat, und zwar für Hörer, die alle, bis auf Len allerschwächsten, von den betreffenden Wissenschaften mehr profitiert haben, als er sein ganzes Leben hindurch. Und wird er mit dieser Professur zufrieden sein? Bei seinem Größenwahn gewiß nicht. Sobald nämlich die ersehnte slovenisch? Universität ins Leben tritt, so wird der ehemalige ÄBC-Lehrer der erste sein, der sich um die Lehrkanzel der Physiologie oder der Geologie und Gevgnvsie bewirbt; bis dorthin wird er sich hoffentlich informiert haben, was diese fremden Namen bedeuten. Was kostet'S auch? — es kommt eben nnr ans ein erneuertes „Händeauflegen" nach Stritar an! Neben Herrn Tomsic, der unaufhörlich uach. einer »Ebtlis 8lurd,'»^ schreit und um dieselbe alle Welt beneidet, ist der Äiedacteur des traurig berühmten „Uciteljski Tovars" der glänzendste Stern der slovenischen Schulwelt. Ebensalls absolvierter Normalschüler und Präparaud, ruft er ebenso nach einer ,.m»8tnL 8>uL1,L- znr 2-elohuung seiner Verdienste für Geistlichkeit und Nation; dem Vernehmen nach hat auch er, ohne Zweifel wieder auf „höhere" Weisung, um eine Professur an der Lehrerbildungsanstalt gebeien, trotzdem ;n der Zeit keine Stelle erledigt war. Anch dieser Mann, der mir sogar zifsermiißig mein Einkommen vorwirft (eine solche Gemeinheit, e n so krasser Materialismus hat wohl noch in keiner Brauche stattgesnnden!), fand es für gut. mich in feinem „Tovars" Nr. 16 in einem langatbmigen aber nichts sagenden Artikel anzugreifen. Angesichts einer solchen Gemeinheit, so sinnloser Ansbriicle einer nn glaublichen Roheit, wie z. B. - »m nur einiges anzu führen — „dann" (wenn nämlich i ch ein Schiriblatt ge gründet) „werden sogar die Frösche in den Pfüven quaken und die Hunde zwischen den Hänsern belle» dürfen," be stimmen mich schon Gründe des Anstandes, auf jeden Kampf mit ibm ui verzichten. Herr Praprotuik scheint nach dieser Ausdrucksweise von den barfüßigen Massenhub.» bei St. Jakob, i» deren echtestem Ton seine Sprache gehalten ist — mehr profitiert zu haben. oIS sie von ihm. Und die sei Mann soll ein Erzieher der Jngend. ja noch mehr, der moralische Leiter der Irainische» Lehrerschaft fei» ? L. v. Gnribi-ldi Die äer §teierm. NeomxtsdLuk >» i übernimmt Gelder ;u» Verzins»»,! in Banknoten ans Uusjascheine ol»,e Kündigung mit . . . . 4»„. „ ,. mit lOlägiger Kündigung mit . . .. «ttro-v!,«lagen, ü visl» behebbar, mit . . . Ferner escomplirt sic Pl«t;wechsel, Toinieile und Rimessen auf inländilche und ausländische Platte, .ge- dingnngen. — Uebernimmt die Aufbewahrung von E iecten gegen billigste Gebühren. — Löst alle Gattungen verfallener Coupons gratis ein, nimmt selbe an Zahlungsstatt an und escomptirt noch nicht fällige. — Auswärtige Committenlen werden eingeladen, ihre Correspondenzen unmittelbar an die Filiale selbst zu richten, wo gegen '/,»"/« Vergüiung alle ins Bankwesen einschlagende Geschäfte direkte besorgt werden. Der selbständige Trevit-Verein für Kram (im Verbände der Filiale der Steiermark. Vseomptc-Bankl gewährt Escompte-Kredite im Sinne des 8 42*1 der Statuten. Nähere Auskünfte, sowie Programme und Gesuchs-Formulare sind im Bureau der Filiale erhältlich. *) § 42. Die Credit-Theilnahme bei der Steiermärkischen EScompte-Bank kann nur infolge eines Ansuchens um dieselbe gewährt werden, und wird überhaupt nur solchen Personen zugestanden, welche in Steiermark, beriehungsweise in Kärnten und Krain ansässig sind oder daselbst protokollirte Finnen haben, bezüglich der Ehrenhaftigkeit ihres Charakters keinem begründeten Bedenken unterliegen, und welche bezüglich ihrer Erwerbfähiakeit und Solvenz von der Gesellschaft als zulässig erachtet worden sind. Durch die Gewährung eines Eredites wird mau Theilnehmer der Bankgesellschast. (356—15) Wiener Börse vom 17. Augnst >ocr:.Neutt, üft.P-»-. »». dto. iift.inSilb. »fe von >854 . . . Seid 68.65 71.90 !287.-280.— )est. Hyporb.-Uan! ! 98.— 102. -r. Lecomvt.-Bl 282 875. 876 — !»74.50 275. -»42.40 »42.60 ^Geid i Ware Hypolh..«all! . 94.r5^ 95 7L Sttvb..»el.zL5»0i-r. 114.- 114.50 dto. Sons 6 »Lt. —. - >!srdd. <100 ü. LM.) 102 75 IOS 25 Kieb.-B.(S00H.ö.LL 02.lO^ 92.80 StaalSbahn Pr. Stück 129. —!l»s.— SlaalSb. Pr. St. 1867 125.—>126. iiadols«d.,S00«.ö.W., 97. 872, chrall,-SoI.(i0VK.E.> 1v1.1v 101.»» Lredlk 100 ft. ö. w. . 188.SV, 187.^ Lon.-Danipflch.-Gis. ,u 100 ft. LM. . SS 50 Ivv.-Lri-S-r 100 ft. LM. 120.50 121 50 dto. 50 ft. S.W. i b8. -! 5» -wiener . «0 ft. S.W.! »0 - i St.— Halm . . 40 , EÄtierullg. Laidach, 18. August. Morgens ganz bewölkt, nach 6 Uhr Nebel, vormittags wechselnde Bewölkung, aus Ost ziehend. Schwacher Ostwind. Wärme: Morgens 6 Uhr -j- 15.5 , nachmittags,L Uhr >22.1-6. ,1871 > 17.!'"; 1870 4-18 0 ., Barometer im Fallen, 734.20 Millimeter. Das vorgestrige Ta-gesmmel der Wärme -j- 16 2', Las gestrige « 17 8', beziehungsweise um 2.8" nnd 1.1' unter dein Normale. Der gestrige Niederschlag 1.90 Millimeter.____________________ verstorbene. Den 17. August. Dem Frau; Zegntiu, Fiaker, ieiu Kiud Maria, alt I'/, Jahre, iu der Kapnunervorstadt Nr. 73 an der Äuhr. — Dem Auto» Jenkovic, Driitelhüblcr, fein Sohn Johann, alt 22 Jahre, am Mooigrunde Nr. 23 an der Lungeiisnchl. Dem Johann Mlvkic, Schneider, sein Kind Antonia, alt I', Jahre, in der Siadt ^!r. au Keuchhusten. Den 18. August. Der wohlgeborue Herr Franz Ritter v. Föbraiisperg, k. k. Finaiiz-Oberausschcr in Pension, alt 6i» Jahre, i» der Siadt vir. 84 a » HalSdriije^-krebse. — Dem Herrn Michael NeHic, Frisnir, sein Kind Panla, alt 7 Monate, in der Stadt Nr. N>3 am Wasserköpfe. — Dem Herrn Karl Fritsch, k. k. Posl-Couducleni, fein Kind Anno, all 14 Monate, in der Polaiiavorstadi Nr. 57 an Keuchhusten Stiler. «ecomoi.-«! 282. 26». franko - illnftria . 127.- 127.50 rai>. Kerd.-Siordb. 2107 21,2 SUddahn-Oesellsch. 2oS.6< 209.8O r»>1. Slisabeth-Babn 251 25 257.50; 185.60 186.— StaatSbahn. . . . »40.-»41. tais. Kranz-Josessd. 2»».50 224.-,Äaft.-Barcser ck.-B 185.- 188.— rlföld-Fium. Bahu 18^,.50 181.— > Palffi, . . 40 . t>ar« . . 40 , Lt. Bcnoi», tv , Aindtschgrätz 20 , Waldfteiu . iv , Scgievi» . 10 , -»»dottSMlt. loö.W. 4, zv 42.— 28.50 -d--»6.— SS — 20.-^ »».-24.»5.-24 50 ^b.— 17 — IS. 14.50 «uz«v. lOOft.südd.W. Sd.-Krau«. 100 ft. . . ! 02.10 Soiido» 10 Ps. Sterl Pari» 10» Krancii ! 42 60 IS.5S S2 iv S2 2» 109.80 1 9.90 I 42 60 42.7» kr-u>ckt»rt«r». »aktoll.ö.W. verlo». 92.-- S2.2S^ Bod.-Lreditanü 89.75 90.25 W-K,an:Sstu-I Ulg.öst.Bod.-Sr-dtt. 105.- 105.501 >er-iu«--aier dto. >n üü^.niik». j 88.50! 89. > - «all.Mllvz-Mllrar-u 5 28 5 SO. 8.72 8.7» >16» 18S.50 il07.7L IV8.2S Telegrafischer Kursbericht der Filiale der Kteiermärk. Lscomptebank in Laibach» von der k. r. öffentlichen Börse in Wien am I lt. Augnst Schlüsse der Mitlagsbörse, üperz. Metalliques mit Mai- und Nooember Zinsen —.—. — 5perz. National-Anlehen —.—. — 1860er Staats-Anlehen -— Bankactten .—. — Credit 342.—. --Anglobank 321,—. — Francobank 126.75. — Lombarden —.—. — Unionbank 272. -. — Wechslerbank 334.—. — Baubank 138.60. — Anglobaubank 225.—. — Bereinsbonk 168.75. — Hypoihekarbank 23l.50. — Tramway 336. Ein solides Mädchen, der deutschen Sprache wenigstens tbeilweife mächtig, im Nähen und häuslichen Arbeiten sowohl wie im Umgänge mit Kindern bewandert, wird unter guten Bedinguissen sofort ausgenommen. ' (471 — 2) Näheres int Comptoir dieses Blattes. Zaljiimzl A. ?3ielie! beehrt sich seine» p. t. Zahn-vaiientc» höflichst anzuzcigen, daß er nur noch bis Ende diesesMonats ordinieren wird. Er macht zngleich bekannt, datz er seinen Ausentbalt nicht verlängern nnd in diefcmJahre iiicht wiederkehren wird. Lprechstunve» von 8 bis 12 nnd von 2 bis 6 Uhr im ^rtinovich'schcn Hause, Siernallce Nr. 37, I. Stock. 1469-2) - >> K üörsen-Lomptoir nnd die Wechselstube der Wiknei' Lommi88ion8-k3nk, LS r.r Lk rr nnd übernimmt alle wie imnier Namen babenden ^ , < i - Id» I I« . Die Aufträge am hiesigen Platze lind anS der Provinz werden febr rasch, reell nnd prompt a»ögefübrt nnd die durcli das Börse Comptoir angelansien Werthpapiere nnd Balnien mit Äiücksicht ans die jeweilige Lage des lyclvinarkles niiter den^ billigsten Bedingniigen belehnt. Die Geschäflslocalitäicn bleiben täglich von 9 Uhr morgens bis 6 Uhr abends ohne Unlerbrechnng dem Piiblicnm geöffnet. 9) LL LL rr Lr rr rr n LL rr rr ;r rr zurr; Ankauf der neu tlmttiertcn tirstlu»!)«' Li.l, 'I' link^ i'nuden Nliriirei^cil. dtV M Dic gefertigte W chs>lü,,t'e erlaubt sich hiemit ihren IV geschälten Privüt Knuden nnd Glschäü^siennden nu^n;eigcn, dan da§ von der _ u->ni,°-d->upt-w»ttu.>nlvllvn ersolai so'ben durch die MefeiNgtc ,n> Ai.>gabe „>>a»gt. Di-s.i. Lviio Ai,leben im Belrage von II. I.720.:r<»<> i>. wird b.iineii >" VON n <"». >v. rlillg'^hlt. - Do-stlde ist in 7lieitschnldvelschrci'<'Ullgen (i'ost) eingelt)kltl. der.n j^de mit .u N- ' Hirblingen nnt Hanptmfseln von 30.01X), st. n. s. w. sta t, nnd bietril^die i!ose alle nn» >S,ct,eltielt. da die 4andesliliimis».,kt ^ <><>» ii. Jahre si>>de» ............... iii»^ Im »iögiiche Sichcihcit, da dir ^aiide»haup>stadt Salzburg mit ihren, qesiimmlen Pcrmögcu sowie Nilt >l»e» M-iätten „uk> iin(,b»re>i Necljie» für die PMillliche Einiöfniig der a^onenei, Vofe b^'e, Z*, « !>! <»!,»« »-! <>, ;<»;,^ II <> Es wird jedoch aiifmerlsaitt i,iiiiiichl, das, die gefniigie Wechseiftiibe nnr eine» Lheil der A,»ei>,e ,n diese», erste, Preise al'iiiqebe» gesoniiei, ist. da bei der vora»«^ sichtlich Icbhasle» Nochf'öge nach di>jei, f» vinzügOch doIi'Nii »rf.ii ei» PreiOste,ger,i>,g emirele» miid. »in J-derman» den rech>iei„>,e» A>ik» ,f der ^'ofe ,» ermöglichni. werde» dielelbkn anch auf Naie» ,nm Preise von st 30 »nt monallicher Sinzahlniig von mir > II. ». » Sten . , nng oiif de» »aiwll, fs > von tl> »00 II tt >V sowie ilbeihanpl a„i »llc Treffer gan, allein »iiispies,. A»,iillig geneigie Aiislräge weiden ge„e» Fra» o-Cinfeiidniig de« beNrfs, Beirogei« promp, >sj>ciniert. Jeii IV 'I'. Hnreii («e>chä>ii'i,ett,.be der. iliilerfcrligie» Wechselsinbe, welche sich im, dem Perlanfe der Saschnrger ^'ofe gegen eine ungeimsfkm -Vrovifio» befasse» wolleii, beliebe» sich direct a» die Geserligic »'ende». / ^ II. il. >V., Steiiipet ein für allemal l!t ke., v rkanfi, wuk.'i inai, schoi, in der nächste» -§ieh< allein »iiisviesi. AllsaUig geiieigie Aiislräge iveideii gege» Fra» v-Ci»se»piing de« belieffnide» chselstiibe, ivelche sich im, dem Perlaiifc der Saschnrger ^'ofe gege» eine a»ge»»sfe»e Provision be»a„e» woneii, veinvr» sich direct a» d,e Gelkriigie ,» wen»,,,. -»».««, , , ^ (4>>3 >> UlcchsMlil'e -cr k. k. pr. Mm Imidtlslimik, Vv»». joli. 6. SoUisn, Gralv» >-! Wrack do» gq» ». ift..«nkc»m Berirstrr und Mr die «l^aacii»» »e>.u»lr>oortti>D Ottomar Bamberg