N" 134 Freitag, 14, Juni ! 91' Ul?, Jahrgang Mbacher Zeitung ^riü^Xllt ^ill den «aum ,in« »iooparsiU^nIe ""d !Ui led, '«»„challlmn 1» d, 'm fsduf,w»s!l?„ leil, »> l, ?"' ^« >W, Tll»«Ph«».U». dir Pe»<»l»t»»n »2. Amtlicher Heil. , Svwe k. und k. Apostolische Majestät haben nach-! siehende Allerhöchste Handschreiben allergnädigst zu er> ! lassen geruht: ^ Lieber Dr. Ritter von Seidler! ! In (Genehmigung Ihrer 'Anträge pewähre Ich Mei. ^ i.em Minister des Innern Friedrich Grafen von T o g. ! genbnrg in Gnaden die erbetene Enthebung vom ^ Amte. Gleichzeitig ernenne Ich den Präsidenten des! Annes siir Vollsernähruua Ludwig Paul unter Ve° > trauuug mit der Leitung dieses Ämles zu Meinem Mi- < nister und t>cn Präsidenten der Pocheidireltion in Wien ^ Edmund Niltcr von G aver z„ deinem Minister d^- ^ Innern. .<-! ofzu g, am 11. Juni 1916. S e i d l e r in. p. 1-n l'l! l^raf von T u g g e n b n r g! ! Indem Ich Ihrer Bitte um Enthebung vom Amte ^ Meines Ministers des Innern in Gnaden willfahre, ge." denle Ich danlbar Ihrer vieljährigen, unter besonders icknoierigen Verhältnissen entfalteten ausgezeichneten ' ü.^leit. Ihr hingebungsdolleZ, von unermüdlichen! Püichteiser getragenes verdienstliches Wirlen sichert Ihnen Meine warme Anerkennung und bestimmt Mich, Ihre Wiederverwendung im Dienst.' vurzubehalten. Gleichartig verleihe Ich Ihnen taxfrei das Gros;, kreuz Meines Leopold»Ordens. ^ 0 fz »l g, Innern. Hofzuq, am 11. Juni Witt. Karl in. MichtanrMcher Geit. Die Äriegshilfe Amerikas. Man schreibt dcr „Pol. zlorr." ans Berlin unter dem 9. d. M.: Das Zusammentreffen des AnftauchenS deutscher Unterseeboote vor New Aorl mil der optuni-slischen Phrase des französischen Ministerpräsidenten, daß die Atnerilaner tonunen und alles zum Äesten wen» den lverden, qibl viellclcht anch den lcichthcrzisssten Pa» riscrn zu denlen. Gewiß ist Amerita durch jeine geo» graphische La^e der direlten Beteililning mn Wcltlriege einlgcrmaßen entrückt. Das erfahren ja auch die Kriegs, gcgner Ämcrilas, die b»Sher unter der Tapfcrleil der , luneril'anischen Hecrc und untrr Triumphen zencr My-! riaden amerilanijcher ^tugzcuqc, ans loclche die hypnuli. ! sicrlcll ^ranzl'scn immer noch mil gläubiger Sehnsucht warlcn, wenig zu leiden qehabl haben. Die nächsten Vl idli-aaenden sind liis zur Stunde die Franzosen selber, weil sie aus den eigenen Vorräten die amerikanischen Hilsötruppen erhalten müssen, die wegen der U-Boot- pest nicht genug Proviant von zu Hause zugesandt i l' lommen. Ihnen folgen dann die Neutralen, denen dir Auffl'lssimg des Präsidouen Wilson r»in der ?'.«,hren Freiheit am eiaenen Leibe >> -de, si,»!,ohl durch den :ttaub an >l, , . ___^ ole rücksichtslose Rationierung an den Lebensmillcllieserun» gen, um derentwillen sie auf eine poli' ' " " ' ' ihrcr nationalen Interesse» 'nähr,,,' lilx'ihaupl verzichtet halten. In Teulschland war nicui.,.- .^>,c^,^)>>i,>, n,,, ,!u^' riln .''irieg bloß aus dem Papier zu führen, Schun die Moral zwingt dazu, de.>! möqlichst nahe vor fter < >> ^'eralitworlnng in der AvrNqejcmchie 'ie damit über« liahmen, daß sie nicht nur den mörderischen >tampf aus tx'M europäischen Kontinent durch die ^ins,ell,,,m ^1 ganzen amerikanischen Ärbeii in de» ' verlängerten, sondern icliliri'.Iich dar,, -, durch die Zusage militärischer ^ilfe sorlqese!^< d,e ^ran« zosen bis zum äußersten Widerstände aufreize,' - 'si , Amerikas schwere Verschnldunf,, duft sich dil- V'> l " ' ,,rcl, ein ,„m ,, an den , ,.....,, ___,, 1 be» gmnt; dcnn daß euic verlängerte ^orljehunq des >ilimp' ses diese Wirkung ' ' '" ' ' - - - - noch für irgend jen die die fr l^vr ^ März. ulil ,,,.....,,...,....... ,..........^ """ an der Marnr erlitten haben, jind e. Gewiß haben auch die deutschen Truppeil ..;>',> ! ',l, l'ringei^ gehal'j, sie sind aber. wie sich s'esjimmt der-sichern läßt. i" ' ^ich gering, auch <'' lch. tel, aanz besoüd...... ., wen?i man die ge«, ,rt> schritte in Rechnung zi.'bt, die in in strategischer ,^insich< er',ielt wnrdi'n, ^ l'.ille, der auf diesen srünzosischeli FeutUetnn. Wiener Theater. Ancblese. Vcm Fmcdrich Wallisch. In der Welt des Theaters, dic immer, ein dißchen Wege sielü, ist der ssriihlmn dic I<7hrcs^'it !. dnedmenc!. Mmlchc Dirrlwrvli. Schcnlspicler und 'ncl Dichter saneu in ixn Mai-- und Iuniwsscn ihr > Wort nnl» vcrschwii'deu dmn, spurlos. Dl'r Wiener ! 'k-rlritikr ncwnssi darülx'r oftmals in frohe Stim- >n!i!,<^ mid pslanzt "!' >>l'r al^efto^x'ü^, Hpirl^eit. ?!" Hcs.'n, „.,,,.,.,!,, ,,.,„ ,,. ,,,„,. ,,.,,., Nbschwd. ... nicht mit ssrrude. sondern mit ehrlichl'»i Mdaucrn Mr >U'mit»i3 ^numincn n>cr^l, nnchic! Mcf ^a r», 0, tx-r >c8 Thnntkrs i,i der ^oscfswdl, hat die ^'il'Mss seines znx-ilcn «oanscs. dek Wiencr Swdt° !liters, me^meleal. ^i!lr du>r Jahre lauft t>it diese ><ühllc al^ S^.recl>tl)eestm,dcn. Der Qp,-rclten-Grch. Händler Ä'arczass braucht cine m'nc ^ertriv!'^stelle >lm ,7i»e Verla^eat>'r . !l>iesen. Es lväre einseitig nni> »,^'rcchl, uwlilcn ,vir mi die vorwürfe ve^stcsscn, die man ill», „nd dc,,i ^.ilhealer mit M'cht gemacht I>it. Er pslcntc weniger ^ü^nlur, als er lx'rspr^n hnttc; er n»ar ,md ist cm Züchter dcS „St. >M.st hatte manche Nachteile- Cs lna, nicht sonderlich al.istlsch. cs alich in seiner ölionlänzenden, flrau-biolctten ! Zlufmachiinss einer Badeanstalt. Wir haben all die Vc. ! denken nicht Hessen, di. wir a^n ^rno und sein , Slndtlh'.ate-l- laui werden ließen. Immerhin Dicsc Vüh:i , dreilninddrt Alienden Iiiiik'vemander ÜcvnK und Icrllsi Liedeslyril zu .<,lalm! Weoetind. ^dlxl. Shakespeare. Björnson. Schnitzler. .^l>, mannSthai. U>lc»lieie. ^alm/ Iosen u. 0. a. Mit Iar»^.-! Stadtthccüer schließt eine wertrwlle Kulturstätte ihre 3ü. ! ren. Vier ist aktiv an dcr Hcbui^ is l cMirl>citrt worden - alliv i" de>, ,,,r die Thcatcruesncher nezwulM" ix«, pct, scin^n auf li^'. ,,,,,, ^ I,n ,>e,> n a"f ciner schwedischen Insel spielt der „Totentanz", icncs furchtwre Drani . T<>it vielen Jahren lel't Kapitän Ednar mii s.'..,.. „^^>. Alice in dicjer »oeltaba.esll-,iet>ener, liiarnison. Sic sind aufein. "nder anaelviescn. lehren au Irrwoftcn dcr sich ^ , seht die Stätte endlose? Qllcrlen. derer, sich n,s! 0 .....' l Tod erbarmt. „^ s, „Totentanz", 7>,>'! d^'e !^>a>nrcs, und >l:^ ,, lretcn > >a,7, und zwischen ihucn ^ ,->>,. »i> , >. der («eschlechter. das S, vom Schlaa nestreift. schlapp- ,^ü ,,,..,,, Judith, dic einen bejahrten Obersten hätte heiraten siMn, entsinn! sich in Ichter Stund, -durcki den Entschluß, jenrm ihren ^ . .. stirbt. Iarns vertörpe' Ouiltt''"..... ^ ' für d^ ^ > d < vei^ scbr n?i, l!' !^., ,., .^ , ^ller'-^ ^ „^,^..,. fteschränltc- Vl'wnnd, ^ schick sei!^ <> , .........,.,,., Allm, angenehm bnnerll' (2chluß folgt.i Laibacher Zeitunq Nr. 134 924 14. Juni 1918 deutlich zum Ausdruck kam, sucht )el,U seine Vetätigung fcrn von Europa in den amerikanischen Gewässern, und das deutsche Volk hofft, daß dadurch dem Präsidenten Wilson und seiner Gefolgschaft llar wird, welcher Geist auch in der jetzigen Stunde noch ganz Teutschland er» füllt. Wenn Präsident Wilson am 4. April in Baltimore verkündigen zu dürfen glaubte, ,,Gewalt bis zum Äu. hersten" werde das Schicksal Deutschlands und der ihm verbündeten Mittelmächte entscheiden, so soll uud wird er überzeugt werden, daß er leere Wort? gesprochen hat. Ztslitischr Rekerkcht. L a i da ch, I?i. Juni, ^m ungarijchcn ^o^elironclenliailse leantluorlete aul 12. d. M. Handelsminister S,',icrcl,l)i eine Interpessa» tion in Angelegenheit der Zentralen folgendermaßen: Ich war stets der Ansicht, das; die Organisation der Zentralen bei uns in vielen Beziehungen verfehlt sei. > Unter den gegebenen Verhältnisse können wir nichts anderes tun, als, sobald es die Kviegslage gestattet, diese Zentralen aufzulassen und dem freien Handel Raum zu geben. Tie größte Aufgabe der Zentralen wäre ligent-lich — und sie würden sich dadurch das größte Verdienst ^ erwerben — wenn sie selbst bestrebt wären, sobald als ^ nwglich überflüssig zu werden.— Tie Antwort des Mi- ^ nisters wurde einhellig znr Kennung genommen. ^ Über die Lage an der Westfront liegen folgende Nachrichten vor: Wie die „Neuen Züricher Nachrichten" melden, werden gegenwärtig ntassenhaft italienische ' Truppen nach der bedrohten französischen Front in der -Champagne gebracht. — Tie am französischen rechten. Flügel gelegene Ortschaft Vitle ist nach den letzten Ve» ? -richten der Schauplatz erbitterte >.' Kämpfe gewesen. Tie i Franzosen setzten dort ihre Elitelruppen ein, loelche den Ort und seine Umgebung nach längerem yariuäckigen Widersland räumen mußten. - Das englische Kriegsamt, hat mit neuerlichen umfangreichen Neueinbcrufungen, besonders aus den Industrien, begonnen. - - Tie Tent» , schcn sollen bei ibrer jüngsien Offensive zw!sch<'n Mout» , didier und Eoisfous neuartige Masch'neugewehre ver« wendet haben, die sehr le,icht handlich sind und ohne Schwier »gleiten nach vorne gebracht werden können. Auch verwenden sie leichte Feldgeschütze, zu deren Äe> dienung nur vier Mann uütig sind. Aus Berlin wird gemeldet: Tas Abgeordnetenhaus setzte am 15. d. M. die eierte Beratung der Wahlrechts, vorlagen fort. Zunächst wuroe ein Antrag der ^um-Promißparteien in Beratung gezogen, welcher die Ein» führuug der Verhältniswahl in den Ostmarken zum Ge. genstand hat. Bei der Abstimmung wurde der Antrag der Kompromißparteien mit großer ^''ehrheit anaenom» men. Weiter wurde ein Antrag der Kompromißparteien, ^ wonach für die beiden ersten Sahleu nach dem Inlrast»! treten des Gesetzes die Kriegsteilnehmer eine Zusah» ' stimme erhalten sollen, angenommen. Ter Nest der 5 Wahlresorm und das Gesetz, betreffend die Herrenhaus» ' reform, wurden unverändert angenommen. Beim Gefetz, betreffend Abänderung der Verfassungsnrkundc, wurde! ein Antrag der kompromihparteien auf Einfügung ; eines neuen Artikels in die Verfassung, wonach die der evangelischen Kirche zustehenden Befugnisse und Ein» ku'nfte gewährleistet werden sollen, angenommen. Ebenso ! gelangle ein Antrag des Zentrums, betreffend die Ge.» 5 wahrleislung des konstitutionellen Charakters der Schu» i len, zur Annahme. Hiemit ist die vierte Lesung der Wahlrechtsvurlagcn erledigt. Tic infolge der in dieser Lesung vorgenommenen Abänderungen verfassungsmä» i ßig nutwendige fünfte Lesung findet nach 1^1 Tagen statt, j Die italienische Kriegöpresse der äußersten Linken ! tritt gegell den Finanzminister Nitti als verkappten ! Freund Giolitlis auf. „Seeolo' nunht ihll für die Vei> ! schlechlerung der italienischen Valuta verantwortlich, > d^ren Wert um zehn Prozeni unter die österreichische ge-, sunken sei und täglich iu erschreckender Weise weiter ! s>nte. <, Tie Hallung des Verjaillcr .Hriegsiates hinsichtlich ! der Czeä)eu und Iugoslavcu »illdel in Frnillreich nicht i allgeuleine Zustimmung. Soloeit die Zensnr Pulemilen ^ gegen die offiziellen Entschlüsse zuläßl, ist zu erseheu, ! daß zum Beispiel der „Temps" wenig Freude a., dem ! Beschlusse hat. Die Opponenten gegen den Beschluß gehen ^ von der Anschauuug aus, daß man Österreich nicht völlig 5 verstimmeu dürfe, da dies Frankreich einst, wenn alle ^ Hilfsquellen versagen, von Nutzen sein könne. Der ! „Temps" meint, die ezechische Frage sei heute nicht l aktuell, bei and'^^'v lV,<'s<'<-!,>n,^i! >'>,>r,' ^,'ii, d,ir,üi! ',n. rückzukommen. ^ Aus Vern loird der ,,^ol. ^ocr. ge>chrle!ien: ^o» weit die englischen Blätter hier vorliegen, scheint man in England nicht die Absicht zu haben, die öffentliche Meinung üoer die Größe der deutsche« Siege zu tau» scheu. Natürlich bemüht sich die gesamte Presse, das Pudütum durch Hmweise auf die heroische Tapferkeit der englischen, französischen und amerikanischen Tul» dalen und aus di? hervorragende» Fähigkeiten des Gc» neralissimus Foch zu beruhigen; mau verweist aber all' gemein immer wieder ant den großen Ernst der Lage. sämtliche Militärlrililer geben zu, daß es der deutschen Leitung nunmehr zum zweitenmal gelungen sei, in dem von ihr gewählten Zeitpunkt aus dem Stellungskrieg in den Bewegungskrieg zu treten. fischen den Zeilen der konfcrvaliven Mililärtritik ist ferner deutlich der Bewurf zu lesen, daß die überrannten Frontteile völlig unzulänglich befetzt waren uud daß es infolgedessen, wie e3 ein Korrespondent ausdrückt, auch den übermenschlich. tapferen Soldaten Frankreichs nicht möglich gewesen! sei, sich aus einem „Vorhang" in eine unerschütterliche „Mauer" zu verwandeln. Unzweiselhaft wird ein schärfer blickendes Auge auch eine gewisse Gcnugtunng darüber! erkennen, daß es diesmal der französischen Führung um nichts besser ergangen is< als vor ?.wei Monaten der ' englischen. Obwohl keine Zeitung es autzsvricht, tritt deutlich das Mißvergnügen/ darüber hervor, daß die Unterordnung der englischen Generalität unter die fran» zösische anscheinend die Schlagkraft der Ententearmee um nichts erhöht hat und daß der englische National» stolz fomit in ganz nberflüffiger Weife gcdemütigt wor. den ist. Von der Ostkuste des Schwarzen Meeres und' ebenso von Baku wird die Auslösung des Noljsevikismils gc» melde!. Tie „Times" melden: Seit dem Auftauchen der deutschen U»Voote an der amerikanischen Küste ist es dcn amerikanischen Werften gelungen, fünfmal so viel! Schiffsraum zu liefern, als der Feind vernichtet hat. Tie Teutschen haben 16.531 Tonnen Dampfer und 760<) Tonnen Segelschiffe versenkt, während die Amerikaner 87.500 Tonnen nen vom Stapel lassen konnten. ^Ml mid Pnnnnual ^iachriM^. Die Handels- und Gewerbekammer für Kram hielt gestern, unter dem Pursitz des Kammerpräsidenten Ivan Knez ihre Ia'krestiersammlnng ab. Der Präsident eröffnete die Sitzung mit einem Nikiblick auf bie im ver» flosscnen Jahre im kaiserlichen ,<^«usc sialtnchaliten frohen Creinmsic. Im Hinblick auf die (>5eburt dcs vierten Prin. ^ ,V,,i und als ^oichc-n der Freude über dic Nettung Seiner ^ Majestät ans Todesgefahr schlng Kammcrpräsidcnl Kne^ ! vor. dein Toldatenheim in Lxiibach einc Widnuina voi, UXX) I< zuloinmen zu lassen. Seine Majestät hat den iknnmcrrat Max Sainassa in den Adelstand erhoben, zu welcher hohen Auszeichnung ihn der Präsident im Namen der Handels- und Ge»verbc. kainmer beslliickluiiiischte. Tem Kannncrsc-krctär Dr. Win« bischer wurw dad Ziuilkreuz für Ziviluerdieuste 2. ttl. un> del» 5tanzll,'idirektor Josef Hauptniann die gleiche, Aus« ! Zeichnung der 3. M. verliehen. Am 2. Jänner 19l8 ver» > schied der gelvesonc Kammei-rat Paul Velkavrh, be'r der Kammer vom 5,. Noveinber 1W3 bis 1A. Februar 19!2 an. gehärt halte. Tas ,handclsministerium hat laut Zuschrift uo»i U>. Mär/, 1918 den Kaininervoranschlag genehmigt. Es folgten verschiedene Berichte nbcr Veränderungen in dcn Schulausschi'lsscn, der geluerlüichen Forlbildnngs. schulen und in den Ausschüssen anderer 5lurpura!imicn, welche die Kammer einstimmig genehmigte. Über Vorschlag des Kammerfträsidenlen> lxschlos; hier. auf die Kammer einstimmig, 1U.0N0 K Nominale 40jähri. sser steuerfreier !?/,Ploze.ntiger ainorlisaliler Staatsie dio l>iwh<'rigeu, so auch die achte Kriegsanleihe im grösNmönlichen Mas^e zeichnen tverdcn. Hierauf folgten Berichte des Kammerpräsidiums, die einen überblick über den Stand des Handels und Gewerbe« in .^e, lverbes für das Jahr 1i)l? liehalien »vir uns vor. Bezüglich der Bezüge der l>ei der Handels- und ^»ewerbekammer Angestellten wurde beschlossen, auch !n Hinkunft die bisher üblichen Teuerungszulagen, jedoch mit einein l>0ftrozei,tigen Aufschlag, aus^n^ihlen. über Antrag des .Kannncrrateö N a l o t) e c wurdci, den« .^«unncrprnsidcntcn Ivan Knez onlüs;lich der ANcl. hüä)slcn Auszeichnung die Glückwünsche der Kannner dar. gebracht. Tas Protokoll der letzten Sihung wurde, zur Kennt, nis genommen und über Antrag des Kammerratcs F ranch ctti dem Präsidium sowie der Beamtenschaft der Tank und die Anerkennung der Kammer ausgesprochen. Hpammerrat Lenar^ic begriindete in eingehender Weise folgende Resolution, die einstimmig angelwmme» wnrdc: Die Handels- und Gelverbelammer für Kvain er« klärt: Nach den bisherigen Erfahrungen haben sich die während des Krieges gegründeten kriegs.zentralen zur Verfügung der Bevölkerung nicht bewährt. Nicht nur, daß sie trotz des Monopols das Volt mit dem für das Uclien Heimkehr. trzahlnnq voü Otto Hocker. ^ ?lls Klaus nickte, fuhr die Mutter fort: „Vei der Erika l>ast i^n Stein im Vrett, sie ist viel hinter den Gräbern her, sie pflegt und hegt, gießt und pflanzt und -kann sich nicht genug tun. Ist überhaupt ein wnnder« liches Lent. Gar nicht wie ihre Schwester." Ihre Augen feuchteten sich und sie nickte jchwermütig. „Gerad auf ' den Tag fünfzehn Jahr, daß du gegangen bist. Wer -mirs damals gesagt hätte, daß ein Wiederkommen ist!! Man hätt' es doch leichter ertragen. Veißt, lieber Jung, ^ solang »nan noch hoffen kann, ist man nicht verloren. ; Aber Wenn's da drinnen in der Vrust so kalt ist, gerad. so wie n Ofen, in dem das Zeucr nicht mehr brennt, cm unnütz Stück Hausrat, ob Mensch oder Ofen — meinst nicht auch?"' ! „Ich hab' durchgemnht," meinte Klaus. „Traußen, Pfiff es scharf, und aus Erfahrung kenn' ich ja den > Racker; bläst der erst einmal von der Kant, dann bleibt' er wie 'n störrischer Gaul auf dem Flecl. ,Iungens', i sagt' ich zu meinen Teerjacken, ,haltet die Ohren steif, j denn nun gilt's. Hab' mir'3 in den Kopf gefetzt, morgen zu mittag mit den alten Eltern daheim zu sitzen, so' sie ! der Herrgott mir gnädig erhalten hat. Und nun mag's l biegen oder brechen, durch müssen wir und kommen wir,! dafür laßt mich nur sorgen. Aber weh dem, der nicht wie 'n Vlitz dahin oder dorthin schießt, wie das Kom» mando ihn trifft, denn ich kenn' die Vai. Das Schiff und unfcr aller Leben hängt an einer Sekunde. (5in jeder hat uns allesamt in der Hand. Aber ich kenn' Euch, Ihr tut Eure Schuldigkeit.' Und da schrien sie hurra, und ihre Pflicht haben sie auch gclan. Und da sitz' ich nun bei Euch und bin quietschvergnügt!" „Hähä, du Jung. Immer sorsch!" schmunzelte der Vater. „Ja, das Wasser kennst du wie kein anderer, lagst ja auch immer drauf. Weißt s noch, Mutler, w»r ich dirs immer gesagt hab', aus dem Jungen wird was? Der hat's in sich, genau so wie ich. Aber ein Wagehals ist er, ein nichtsnutziger, und der ist er ge» blieben. Holla, Jung," er drohte ihm neckisch mit der zittrigen Faust, „dein Vater wird dich turanzen. So n schönes Schiff in Gefahr bringen. Wie lang fuhrst hlcr nimmer zu Land, uud laum kehrt et wieder, fährt er den anderen allen Schiffsruhm vor der Nas' weg. Nun fag' noch einer, ist's nicht ein Teufelsjung?" Und er lachte vergnügt wieder über das ganze Gesicht. Tann kam er auf eine andere Frage, die er° schon lange auf dem Herzen hatte. „Was ist's denn für n Schiff? Es soll n Viermaster sein, ein Niesenkasten, he?" „Stimmt, Vater! Eisern Vollschiff, ich hab's drüben bauen lassen." „Gehört doch nicht gar dir, Junge? „Aber natürlich, Vater. Hab' Glück gehabt draußen. Weißt ja, ein Vertner war ich nie, und mein Hand- werl lannt' ich auch. Tu ging's voran, erst n Hafen« i boot, dann n alter abgetakelter Kasten, auf dem sich j keiner mehr hiuaustraule. War damals gerade viel j Handel und die Schiffe luapp. 5'a, da l^rcn wir furfche Jungens, warfen uusere Groschen zusammen '.'ld heuer. ten das Schiff. Nar ein hartes Jahr, Vater. Aber es flutschte, und fo Jahr um Jahr, schlichlich hatt' ich Geld genug und ließ mir was Nechies bauen. ^30N Tons, l Aller, vierundzwanzig und wir an Nord. und da ist kein Kasten ans dem Sal,-.wasser, der s m,t meiner ,Stiena' ausnähme." „Sliena heißt sie?" s^l" "r ^„l'.er mit einem mitleidigen Blick auf den Sohn. „So hast du also noch immer nicht vergessen?" Unter dem Tische suchte er chre ,^and. „Mutter, was wär' eine Liebe, die vergehen könnte/' sagte er leise. Sie schauten sich still in die Augen und begriffen! einander. „Hast auch vergeben, Klaus?" flüsterte die Mutter mit zuckendem Munde. „Sie haben nicht recht gehandelt au dir. Ich war die einzige, die dem Günther wehrte. Aber er hörte ja nicht auf mich. Den hatte die Uiebe ganz von Sinnen gemacht. Und als das Unglück dann kam, da wußt' ich es, daß wir gegen den Himmel ge» frevelt hatten. Ach, mein Jung, man muß treu sein; ich Mciu' in meinem dummen Kopf, ohne Treu' geht die Welt zugrund!" (Fortsetzung folgt.) ^nbamcr Zeitung Nr. 134_____________________________925_______________________________________l 4. Juni !^8 Notioendigen nicht versorgn konnwu, hal>en sie mittelbar den Schleichhandel von Lebe,n3,nitteln zu unVerhältnis, inäßis, hohen Preisen verursacht. Außerdem haben diese ^,enlmle„ den Händlern fast jed<' Velätigunn entrisse:,, obwohl diese ru„d ihrer langjährigen Erfahrungen imd GÄvissenhaftigleit imstande ^cioesen wäre», alle Quellen a'uf^usuä>eu nnd die .lilonsilinft^u'nstäude vor Weltcrscl>ad^! und Diebs^fahr ,;u benxlhre» und so den >wnslimenlen die Ware rechtzeilin zugänglich.;u inachen, '^i di'ser Arbeit iX's 5>lndels,nan. „es lönucn sich die Preise dei Ware niemals zu jener Höhe erheben, die heute allgomein beobachtet wird und die auch feine Strafverfolgung der Preiötreilx'r mehr abzuschaffen ^,erlnaa. Tie l. l. ^iegierlin^ U'ird daher ersucht, die gegebenen Tatsachen in Rechnung zu ziehen und alle kriesss-zentralen el>e,nöglichst - noch während des Kriegs ^ abzuMffeu. unterdessen alx>r den freien >>andel wieder stiller einenlliäMl Tätigkeit zuzuführen. Vor tx,'r Wahl de3 »ammerpräsidiums nab der >la,n-merviKepräsidont P. d. teilte mir ,verr Präsideni Knez in Oeacnlvart des proviso-risl-lx'» Vorsihenden öerrn Schrel) mit. das; der Klub der nalionai-liberalen, Partei beschlossen habe, mich bei der nächsten Plenarsihunss zum Vizepräsidenten nicht mehr zu wählen, da sich die Verhältnisse geändert hätten uni, insbesondere, meine Teilnahme an der Audienz iu Vadon am ^>. Mai I.I. sowie die Anspraclx- an Seine Majestät den 5la'iser die Mehrheit des- Klubs zn dieser .Haltung bestimmen Der nalional-libemle Klub sei jedobe diesen Vorschlag auf Grund des znrechtbestehenden Ubereinwm-mens nxlches bis zu der Neuttxihl der Kammermitglieder iu (>'>elluna zu bleiben hatte, alMlehnt. Die beiden Herren fandc'n sich wranf l'emnlaßt. 3" ertlareu. das; s,e ,n diesem Mle anch auf eine Wiederioahl verzichten ml^ton. worauf ich sie für ihre Person von dem mir aeaebenen Worte e.ntlxind. loeil ich nichl will. daß sie die Konsequen° zen au dem Trenbrnche des illubö. den sie. wie ich de» Eindruck «eioann. ehrlich zu verhindc-ru bestrebt lmre». tvagen. Diese ^rlläruug wolle iu dcls Protokoll vollinwll-lich aufstl,nolnn,en werden. Nachdem ^wmmerviz-eprasideu^t Pan, m er die Noun-niernna zum Nah l über Prüfer zurückssewiesen hatte, wurden nMählt: zum Präsidenten ulil alleu 15 al'ssegebeuen Elimmen Ivan .kncz, zum Vizepräsidenten mit 15 von 10 alMstebeucn Stimmen Ivan Ogrin und zum provisorischen Vizepräsidenten Jean Schrey, ^u Rechnungsprüfern wurden' gewählt die ka'mmerräte Loxar. Per-d a !, lind Max, v. Sanmssa. Infolge Ablebens und einiger geäus^rier Müuschc' uxir rine weu»> ihl ill die eitM^nen Ausschüsse nutlvl'ndig ae. lcordln. < ^nxihlt wurden: in den (N,ewerbea»6schuk die .«uammervme Franchetti, Uoiar, P a in m e r. Jean Schre y und Star <", in den .«oandelAauöschns; die >^im. merräte (^aßncr. Knez. Per dan. Urbanc und Zorc; >n !x'n Verkehrslammeriäte .«p o r. vat. ,0ribar. Le,nari-i<7. Pammer »,^ N n s>.- mann. Der l.'om ^aiumervel'isor P erd an vorgeim^^nc ?'l^ clxnsclxrft^bericht >uurd<- zur Kenntnis genommen und de:n Präsidinnl WS Absolutorium erteilt. Der-neuget^ählte Kanlinervizepräsidcnl Ogrin interpellierte inbelreff eiliiger Stipelldie» für die höhere Gewerbeschule. Kammerpräsident ,abe bereits bindende Verpflichtungen eingegangen. ^m weitcron Verlaufe der Sihung wurde» folgende Subventionen lx'willigt: der östeiTreichischen ^sellsä>.ift vom Noten kreuze für die .Heimkehrer 300 X. dem Ausschusse für Kriegsblinde und Invalide 500 K und den, Blindeninstitnt ..Odilw'heim" in Graz 500 X. Ein Drmnlichleitöautmn dc'ö Vizepräsidenten Oar,n und Genossen, betreffeud die Zugäuglichnmchl'ng von In. dustriecrzengnissen. die d<-r S^rre unterliegen lind solclfer. di^ dcr Sperre nicht nnterlvorfen siud. wurde den vereinigte,, Ausschüssen überwieseil. Sudan,« wurde unchstchende voin Kammerrat Fra n-che t t i eingebrachte und liegründete Nesolution einstimmig angenoiumen.- Dil' Handels- und Gellxrln'tammel,' »uünscht dringend, das Viuiisterium für Lxintx'Lverteidignng und txtö Kriegöministt'rium luollen in Hinlunsl berechligte Gesuche selbständiger Handels, und Gewerbetreibender um Enthebung von der Militärdienstpflicht. Ix-sonders solcher, die wegen körperlicher Gebreche» für den Militärdienst mit I! und ^ klassifiziert wnrden. und anch älterer Jahrgänge in grösjerem Mas^e als bisin'r l^rücksichtigen/ Schließlich Uulrde über Antrag des Kammerrevisors Perdan beschlossen, inbetreff der Wiet^-reröffnung des Uutertrainer Bahuhofes solme der Abstellung verschiedener Verlehrsübelstände den Kannnerpräsidenten mit der Inter« vention i,n Eisenliahnansschlisse zu betrauen. Zuwendungen an Siaatöbcbienste'e.) Dic heutige ..Wiener Heilung" veröffentlicht eine Verordnung des ^inanzministcrs im Einvernehmen mit den beteiligten Ministenen vom 12. Juni, betreffend die Znwendnngen an Slmitsbedicnstt'te aus ^lnllis; der durch den Krieg gc-schaffenen außergewöhnlichen Verhältnisse, sowie be. ireffend Zuwendungen an Ttliatsbedienslele des Nuhe» slcindes, an Witwen und Waisen noch Ttaatsbediensle« ten sowie du Personen, die (^nadensiciben beziehen. - jSpcnbe.j Tie i,t r a i n i s ch e SParlasse Hai dcm Witwen- und Waisensonds des l. l. Landstnrn,. Vczirlslommandos 3ir. 27 in ^aibach 3ogtumc Krain hat die Kanzleigehilfen Ialob Lobe in Nudolsslverl nnd Cyrill ^argi in Tschernembl ,',u Äanzlciossizian» ten, server die Kanzleigehilsinnen Maria Pfcsfcrer in Murlfeld, Maria Hicke und Ida V a l s r lj bei dcr Landesregierung in Laibach, Anna Ccpuder, ^anny Koma n und Ämalia W r i n s l e l I e dcr Polizeidirel. tion in Laibach zu Kanzleiofsiziantinnen bestellt. Der Kriea «ure«nb. Österreich- Ungarn Von den Kriegsschauplätzen. Wien, 13. Juni. Amtlich wird verlautbarl: 13. Juni. An dcr italienischen ^ront gerinne Gesechtotätigleit. In Albanien wurde das Vordringen der Franzosen in der Linie i,lamna>SinaPiemte zum Ttehen gebracht. D« khes des Vcner^fwbM. Von den Kriegsschauplätze«. Berlin, iN. Juni. <»0 Gesungene. 1 Mehrsach Wieberholle feindliche Angrisfe norbwest» lich von lshatcau-Thierry brachen verlustreich zusammen. In den beiden lehten Tagen wnrden :t!> feindliche Flugzeug abgeschossen, «daupiniann Verchold und seut» „ant Wcnthoss errangen ihren :l:l,, !i7!'erlcntnanl Tchleich seinen 2N. und :t<»., Leutnant Vcliiens seinen 2U. und ^1., Hanptmann Neinhard seinen 20. Lusisieg. Der Erstr Veneralquavtiermeisw?! von Üudendorff. Berlin, 12. Inni. lAmtlich.» s^roßcs Ncmplnuaitir-r, 13. Juni, abends An den j.lamps!l0l!lcl! !>t -)ic Lage unverändert. Örtliche dämpfe südlich von Hpern, südwestlich von 3ioyon und südlich der Aisne. Berlin, 13. Juni. Tas Wolfs - Bureau meldet: Nordwestlich von Ehatcall.Thieriti griff am Morgen des 11. d. nach starlcr Fenervurbcreitung der ^eind nnler dein Tchuhe des Morgennebels in mehreren Wellen lief gcglieder! Misere Stellungen an. Anch hier wurden sämtliche Angriffe unter blutigen Verlusten fur den ^eind abgewiesen. Tcr (Yeländegewinn dcr Tentichen seit 21. März beträgt 65^6 Qudrnttiwmeler. In dieser ^'ahl ist der (yeländcqewinn des Angriffes zwischen '!.>('o,ndidier und Noyon ^icht Inbegriffen. Tic Entente Kumte dagegen bei allen ihren (Yroßschiachlen an der Eomme, bei Arras und in Flandern lediglich 501 Qua» dratlilumeler in viclmonatigcn ^ämpscn erobern. Tie Ciesangenenzahl seit 21. März ist mit den let.ten Er» folgen an der Mnh aus 2<>8.<)<»0 gestiegen. Berlin, 13. Juni. Tas Wolff - Bureau mrldei: Bereits um dic Mittagsstunde drs zweiten Angriffstages war die deutsche Beherrschung der Mah sichergestellt. Vier neue französische Tivisioncn v>,rinochten nicht die Erliimpsung der Mat>Niederl ' 'In» grisfssliiqel im Naumc v0N Avenconri > sy. Unter slarlem Artilleriefc'ueraufwand >md Einjnt', vs»n Tansgeschwadern brandelc dcr ^ranzosc gcgcn dic neue dentschc Linic au. Acht feindlichc Tanls wurden an ciner Stelle erbeutet. Auch gegennber der nci Linie südlich dcr Mah zerschellen dic »ra>> grissc durch die prächtige Haltung unserer ^ruppcn. Noch erbitterter ging es im ü stteil des Matz-Abschmttes zn. Hier wurde der in breiter Linie aus t>cm Walde nördlich von Villcrs sur (5oudun ' ' 'sche (^sgenangriss n»it dem Erreichen i l iq. artig r>on dcr in Laucrflellnng hairrnden teutschen Ar» tillcrie gefaßt nnd geschlagen Tcr (^cwinn dcs Höhen, geländes hat sich am dritten Kampftag? bereits darin ausgereift, daß der Franzose auf dem 57stiiscr der ü ise den großcn Wald von Earlevoni restlos räumen mußte. Htalie» Die Kammer. ^üllch, i^. ^»uni. Tie ciste, 2^ T>spllticrtenlammei wurde vom erössnei. Er teilte mi<, daß der Präsident Marcorn, dem lurzlich der Etar gestochen wnrde, noch der Schonung seiner Sehfähigleit bedürfe und deshalb dcr ^ammcr» taaung fcrnbleibc. Er gedachte fsrncr de> in Frnnlreich, wo die Vcrbnndeleii den ^eind ,sen, und entbol den verbnndelen Dämpfern den «Hrnß dcr Deputicrtenlammer. Sodann richtete Alessio unter all» gemeinem Beifall wr'.lßworte an die bclgis^n syäsie, riihmte die Haltung Belgiens als Vorbild nnd schloß mit den Worten des Tanles und Hochachtung für das ita. lienischt' Heer.' — Ministerpräsident Orlando rr. klärte namens der Negicrnng die herzliche Übereinstimmung mit den Worten Alessios, indcm cr ncbcnycr be» mcrltc: Dic Soldaten Italiens erwarten ihre Stunde fcst und unerschrocken. Ihre «ameradcn zur Scc haben mit wahrhast lcgcndarischer Wundcrint soeben eincn großartigcn Sieg crrunqen. Seit bald drei Monaten dauert an dcr Wcstfront dic Schlacht, in welcher die Hcerc allcr frcien und gesitteten Voller F»ß für H»ß, Stunde um Stunde dcn Nodcn zu jenem Sieg erstreiten, der, wie der Feind wohl weiß, nicht fern ist. — T>cp. Modigliani führt im Namen der sozialistischen ^rastion ans' Wir stchcn unter dem Trucke von Tat» beständen, dic über das Tasein ..taliens entscheiden. Im April 1917 brach dic russische Revolution au?, eiliärlc Amrrila dcn Krieg und l»rz darauf lamc» die angcb» liclM Fricdensbricfc Kaiser Karls. Hiemit wurdc das italienische Parlament nicht befaßt. Die iialienisä)? Re« gierung mnß sich noch von dcr im sranzööschen Parla. ment gemachten Anfchnldigung entlasten, das', Österreich. Ungarns Fricdensvorschlägc an Fr> lich giernng mnß sich »och von der im sr<, , 'la. mcnt lann sich mil den ausweichenden N, '^n Sonninos nicht begnügen und muß lie vo^ ^^,,lheit knncn lernen. Sonach wird die sozialistisch Traktion dcn formellen Antrag stellen, die '....... dcr italienischen Kammer nach dem ' .'.'sl- schen Kammcr abzuändcrn und Kontrollkommissionen einzurichten, dic dcm Parlamente ermöglichen, die Wahrhcil zu erfahrcn und auf dic Poli<«t Einfluß »„ nehmen. — Ministerpr^sideni Orlando e>' ^'!'0dis!üanis Kritik sei versrüh:, denn scinc Vl........,. gnngencn Wortc scien »icht alles, was cr dem Parla« lmntc über die politische Lage mi' ' , kc und er lx-absichtigc auch die Bitte <, >'"s! dcr Bcschlußantrag Giardinis non del nächst abgesetzt werdc, damit im :1'a!im.. .lung des Budgclprovisoriums politische Iraerdcn, daß der selige Kalalaua, König der Sand» Wichinseln, vor zluanzig Jahren den Parisern einen Besuch abstattete und von dcm damaligen Präsidenten als „Generalissimus" angesprochen wurde, lueil die Minister Kala-kaua ihrcnl Herrn und Meistor diese Würde taxfrei verliehen hatten. (Eine Eisenbahn durch das Meer.) Neuerdings macht wieder der Plan einer Eisenbahnverbindung Vor« deriudicns mrt, der Insel Ceylon von sich redeu, dessen Ausfiihrlxirkeit der englische Ingenieur Waring kürzlich untersucht hat. Die Entfernung Ceylons von dem Fest-lande beträgt zwar insgesamt 90 Kilometer. Nahe dem Aestlande liegt jedoch die Jusel Ramesvaram, vor der Süste Ceylons die Insel Manar, deren äußerste Punkte in Luftlinie nur noch etwa .il) Kilometer auseinander liegen. Al>er auch diese Strecke ist mit lleinen Inselchen und Sand. bäuken beseht, die zum Teil liei Ebbe trocken liegen. Da der jeht zwischen Manar und iNainesUaram bestehend« Fährbetrieb den Anforderungen des modernen Verkehres nicht mehr geloachsen ist, so plant man eine Eisenbahn-anläge, welche die einzelnen Inseln teils durch feste Dämme, teils durch Brücken von insgesamt etlva Ni Kilo» metern Länge miteinander verbinden soll. Waring verwirft das Projekt von I. T. Lewis, der einen uimnterbrocheucn Damm vorgeschlagen l>atte, weil die Meeresströmungen einen solchen Damm unfehllxir allmählich durch Avspülung zerstören müßten, da die Wasserstände auf Iieiden Seiten des Dammes sich nicht ausgleichen könnten. Wenn auch die C^röße der Aufgaben, die hier der Technil gestellt luei> den, nicht zu verlenueu ist, so mns; doch darauf hmgelmcsen werden, daß die Möglichkeit dcr Ausführung nicht vestrit. ten werden kann. Eine ganz ähnliche Anlage befindet sich nämlich bereits im amerikanischen Mittelmecre in Betrieb. Die amerikanischen Millionäre und Milliardäre haben eine solche teils auf Dämmen, teils auf Brücken von Insel zu Insel führende Eisenbahn schon vor Jahren bauen lassen, Uijl im Winter ihre prächtigen Paläste und Gärten bequem besuchen zu können, die sie in dem warmen mexikanischen Golf auf den der Südsvihe Flurida« vorgelagerten Kap. inseln angelegt haben. — (zlapellmeisterfchcrz.) Als HanS vou Vülow r^l, die Leitung eines Hoflheaterorcheslers übernommen hatte, erschien er eines Tages zur Probe mit einem Päckchen in der Hand. Feierlich entwickelte er eine Anzahl Bleistift« und überreichte sie den Mitgliedern mit, dcr Aufforderung, sie zur Eintragung seiner Bemerkungen und Änderungen in den Stinlmen zu benutzen. Nach Billows Aliaanae brachte sein Nachfulgcr gleich in dcr ersten Probe ebensaN» ein Päckchen ,nit. ..Meine .«öerrcn!" begann er, „ich habe nehürt, das; mein hochgeehrter Vorgänger Ihnen je einen Bleistift geschenkt hat. um Bemerkungen und Änderungen der Stimmen einzutragen. Ich habe Ihnen gleichfalls «in Geschenk mitgebracht uud bitte Sie, es zu bemchau, um die Bemerkungen nieineS Herrn Vorgängers wieder au«, zulöschen." Uud dmnit ül>crrclchle er jedem Mitgliede des Orchesters - ein Stück Radiergummi. — lDer Hleischverlans.j Die hiesigen Fleischhauer werden morgen lein Fleisch verlausen. Die Fleischabgabe wird erst übermorgen staltfinden. — sDas Kalbfleisch jiir die anqemelbetn Schwerkranken) wird morgen vormittags vonn 8 bis 0 Uh» an der Poljanaslraße 15 abgegeben werden. — ll5rbnpselal».qabe für die erste und die zweite Ve» amten.qrnppe.) Parteien der ersten und der zweiten Ve» amtengrnppe erhalten heute nachmittags bei MühIVisen Erdäpfel in folgender Ordnung: erste Gruppe von 2 bis 3 Uhr Nr. 1-220, von 3 bis 4 Uhr Nr. i121 bis zum Ende; zweite Gruppe von 4 bis 5 Uhr. Auf jede Person entfallen drei Kilogramm, das Kllogramm zu 50 k._________________ — Womit ist die Teuerunq der Kirschen begründet?) Aus Hausfrauenlreifen erhalten wir folgende?)Uschrift: Da wir unferen Kindern Brot weder quantitativ, noch qualitativ genngend, Milch und Gucker, die beide zum Aufbau des Körpers so unbedingt nutwendig sind, in Anmeldungen auf die VIII. österreichische Kriegsanleihe j = übernimmt zu den Originalbedingungen und erteilt bereitwilligst einschlägige Aufklärungen ===== j 1684 u die Filiale der k. k. priv. Oesterreichischen Credit-Anstalt für Handel nnd Gewerbe in Laibach. | ' ^dach. c Mum; Nr. 134___________________________927 ^___ ^^ 14. Juni 1918 vict z» geringem Ausmaße geben tonnen, würde das 5,'bst einen tlcinen Ersa^ dafür bieten. — Heute, mitten i>l der Kirschcnzeit, tostet auf dem hiesigen Markt das >lilogra,nm « K. Es isl leicht begreiflich, daß sich ge-!0ll„,lichc Sterbliche, die nicht „Kriegsgewinner" sind oder deren Oberhaupt nicht zwei» bis dreifache Behälter beziehen, diesen Ersah für alle übrigen Entbehrungen nicht leisten können. Höchstpreise würden bekanntlich in diesem Falle nichts nützen, da sich die Verkäuferinnen nie darnach gerichtet haben und einen Käufer, der sich daran halten wollte, wegen seiner Naivität auslachen. Wir stellen nun die Frage, wie es Wien und andere Städte fertig bringen, die' Kirschen schon seit langem zu 3 l< ws Kilogramm zu verabreichen? — Eine für Viele. - lTabalersahnnttel.j Ab 15. d. Äi. wird im allge-meinen Tabalverschleis; ein Tabalersatzmittel unier der Benennung „Kriegsmischung für Pfeife und Zigarette" m Verkehr gesetzt. Die von der Tabakregie hergestellte Kriegsmischung besteht aus Tabak (Nippen!, mit Tabak-lau.^ behandeltem Vnchenlanb und von Lupulm be-freiten Kopsen- sie ifl in Briefen zu 25 Gramm ver-pactt, der Kunsnmentenpreis beträgt !4 Heller pro Vr,ef. Die Naucherkarlenverordmmg findet auf das neue Ne> giefnbrilai keine Anwendung. , Mne öfsentliche Aussiilirunq der Musilschule der Philharmonischen Gesellschaft in Laibachj findet mor» aei, unl halb 7 Uhr abends im großcn Saale der Ton-lMc mit folgender Vortragsurdmmg statt: 1.) F. Ma» Ml Allegro und Rondo für zwei Violinen. Dagmar von ' N i ck e r l und Eduard AidinYan. 2. n) 6. Schmidt: Ballade; !>) L. Krön: Bagatelle; für Violine m,t Kla-vierlx'gleitung. Franz Poljanc und Erna Hro» wath. 3.) Alf. Moffat: Gavotte für Violine mit Kla-Vierbegleitung. O. B a mberg nnd Ios. L n h n. 4.) Fro. Seih: Konzcrtino lzwe, Sähe) für Violine mit Klavierbegleitung. V. Sustcr?i^ und Ios. Luhn. s>.) G. Wichtl: Trio für drei Violinen in sechsfacher Nesehung. li.) Mendelssohn: „Fanlaste ou eapriee" für Klavu-r M Sitt e r. 7.) Hydn: Sonatensalz fur Kla. vier. Ios. Luhn. 8.) W. Ä. MoMl: Phantasie in T«Mott sür Klavier. Luise ^obella. !) 1 L. v. Acet-hoven: Vierter Sni.'. aus der Zonale Op. 26 sür Kluvier. Emil Franz. 10.) Ios. Haydn: Erster Say au? dem C-Dnr-Trio für Klavier, Violine und Violoneell. Hilde G awansk i, Jar. Fiala und Erich Bela r. 11.) I. Paderewski: Menuett für Klavier. Lene Prcgel. 12.) Ed. Grieg: Erster Tat.', aus der Sonate in E-Moll sur sslavier. Franz von N i ck e r l. 13.j L. v. Beethoven: Erster Satz aus dem Violinkonzert °Ip. 61 mit Klavier» begleituilg, Kadenz von Aug. Wilhelmy. Hermann Hro« w ath. — Zutritt haben die P. T. Mitglieder der Phil» harmonischen Gesellschaft, die Musikschüler nnd ihre An» gehörigen. — jSanitäts»Wochenbericht.) In der Zeit vom i 2. bis 8. d. M. kamen in Laibach l-l Kinder zur Welt! (14,56 pro Mille), darnnter 1 Totgeburt; dagegen star» ; ben 22 Persoilen (22,88 pro Mille». Von den Verstur- j bcnen »oaien 13 einheimische Personen; die Stcrblichteit ! betrug somit 13,52 pro Mille. Es starben an Nnhr 1, an Tuberkulose 9 ldarunler 6 Ortsfremde), infolge! Schlagfluffes 1, an verschiedenen Krankheiten 11 Per» ! sonen. Uliter den Verslorbenen befanden sich U Orts» . srcmde <40,9 ^) und 11 Personen ans Anstalten <50 ! ^)- Insellionserlranlungcn ivurd^n gemeldet: Schar- ; lach 1 Einheimischer, Typhus 3 Einheimische und 3 Sol» i daten, Nuhr 2 Einheimische. ,' ^ Din Kind ertrunken.> Am verslossrneil Freitag! vormittags verschwand die dreiiähi ige Veili/.erstochler " Maria Dragar in Lustial aus dem Eltcrnhansc. Als das ! Kind längere Zeit llichl znm Vorschein kam. suchlcn die, -Hausleule die Umgebung ab und fanden dasselbe cma! 250 Schritt vom Hause entfe - -l nn M'ili-'ic.i.Vaci l. ' ei trunken anf. (5s war offenbar in den am (Mernhause ^ vorbeislies;rnde! Vih qeia:le>i, »robins c^ " ,m ?^,ii'l'i bis zur Fundstelle sorlg^schN'l-M!!',! wurde, — sVon der Lokomotive erslisU.j Am lchlen Sam^ > tag nachmittngs iourde beim Wächlerhause ^ir. 626 der Strecke Salloch-Laibach das 18 Monate alte Wächters» -lind Sophie Sennig von der Lokomotive eines vorbei-fahrenden Zuges ersaßt nnd znr Seite geschlendert, wo» bei das Kind schwere Kopfverletzungen erlitt. Mn ertappter Fleizchdicl,., Unlänast lourdt die Besitzerin Maria Lebar in Prev^<-, Bezirt (5gg. nachts dnrch ein veidiichtiges Geholter auf dem Tachboden ans dein Schlafe geweckt. AK sie Nachschau hieli, bemerlie ' sie daselbst einen großen, „iemlich stlirlen, unb.lannlen Mann, der bei Kerzenlicht aus einer großen Vorrats» liste geräuchertes Schweinefleisch 'lerausillchm und in einen mitgebrachten Rmljacl einpacl^. Auf daz> Geschrei der Lebar ergriff der Tieb die Flucht und lies; de,i .'«'uck» fact famt dein gestohlenen Fleisch mid Spl.l im Ge'vlchle von 21 Kilogramm sowie zwei Taschemnejser auf dem Tatorte zurück. Ter Dieb halte das Strohdach aufqeris» sen und war dann dnrch das ^och aii- i"' ^chboden ^ gestiegen. j — ^Verschiedene Diebsiähle.> In Avlocicnhcit der ' ! Hausleule drang ein nnbelamiler Dieb ins Haus der i Besitzerin Agnes Vidergar in Nelodmk ein nnd ent-! wendete aus einer Kleidertruhe, die er gewaltsam ösf» ! nete, einen Betrag von 200 K. — Der Besitzerin Maria ! Selan ii, ^.reuberg, Gemeinde loeide ein einjähriges Kalb entführt. — Auf dem hiesi» z gen Hauptbahnhofe kamen beim Aussteigrn nus dem ' Oberkrainer Personenzuge einer Besitzerin eine schwarz " llderne Handtasche mit 180 X, und anderen Kleinigleiien ^ abbanden, (ibenda wurde beim Einsteigen in den Trie- ster Perzonenzug einem Besitzer im Gedränge auö der inneren Rocktasche eine rotledcrue Banknotentasche mit über 3000 K, einem Trainfoldaien vor der ' aus der Vlufentafche eine schwarz lederne ./ tasche mit 5<^0 j< und einem G- .,n!.> beim (.ini. steigen in den Schnellzug eim ,^—„kdcrne ^'"^-tasche mit 15U0 X entwendet. — Nor einem Ges^ ail der Wiener Straße wnrdc ein aus kurze Zeit sttlMl gelassenes Kinta.Fahrrad, schwarz lackirrt, mit nach auf-wärts gebogener Lentstange, ohne Bremse und einem Querschnitt irm vorderen Gummimantel gestohlen. ei vier nnd sechs Jahre alt.' Knaben der Ab» brandlerin, die in Abwesenheit ihrer Mutier m,f dem Heuboden mit Zündhölzäien gespielt hatten, verursacht. Der Schade beträgt 8600 l<. lM?hcn Sie unseren An? tz aus dem Wege, verlangen Sie ». , ^ ..,, ... anl'ihevers!chernnn mit Einmalprämie. Ideale tnlsanlage. Hauptgeschäftsstelle ^ 'lnser, c<>5!,,, Naubi'rgasse 20. Gastspiel dc«l Hofburntl,eaterschn«spielers ssranz H»b-linn im Kino „Yenirnl" im Lanbcsthrater. - Ohnet» Noma,, im ssilm. Heute spielt 5tmo „Ccntral" den vor. glichen ^ilm „PMer Karwan" nach G. ^' ' ..'Dcr Tt'.'mbrncb". Vic in clllcn sciiK'ii l^eorge Ohnet auch in dem Roman, welcher i" zuyrimdc licsst, in d?r spa-nn^dsben Weift s^, blcmc l'cwndclt. Peter Kelchcs dic wr Persönlichkeiten siibt, ,ji sehr lntcrcisanl alb 1,1 Uhr vorinittasss und 5, «^. nachmiüasss und Monwg um 4 Uhr nachmittags statt. Nino Ideal. Für 1 liou Bannalor". Ttamiv- dvania in fünf Akten, verfatzt von Paul ^nii. Tie lcitnny ist in dcn Händen des verühmien Ale — Atttalssh. Hauptrollen: ttnlder Sauger und K» l^röhtc Nachstürme drr „Pin zi'lsslichcs Lustspiel in . ,üc. ^ , 4 Uhr nachmittags, lctzlc Vorstcllung um halb 9 Uhr abcnd« ' !^'n mit v: ' ^ 7 Thcatermusil. Kino Ideal. ^rtl.chel Anton ssunt-». Herrenfriseurin j wird aufgekommen, gut honoriert, nach oinem.lahrRßise vorRÜtet. Bisenprobst, Wien, I., Akademle- •traße 3. U(U 2 2 Wohnung! j,rSl,„:»^ n\u; }\ his 4 »turnen rifbil /.nfuli. wir* für aofort oder zum Augu«i •¡•ntu«ll Novembartormin i^pr^ gesucht, ^ßt (ivfälligt A«träj(o uater „Stadt" a« di« Admin, iieser Zaituog. 1876 3—1 5 IGORIN vertll t staunend isch die WANZEN Kleino Flascli« K 4'-, (r«fe Fl».»d.o K 16'-, 1 Spritz« K *•-. Alle Beatellnnsran sind m« riohten direkt an: Apotheke ,zur Hoffnung* in P6c8 Nr. 15 (Ungarn). ______________141H U 14 | ^vcßfcürtcasanfct^e öcCC Aa 0C$attf*! Laibachor Zeitung Nr. 134 928 ________14. Juni 1918 lümtstUaff. 6*.«9i. Razglas. w* S tuuradnim razjjlusom •' due 22. maja 191t, št. 40U4, na poueiisljek dne IT. junija t. 1. utt 2 , oziroma 6. mestu razpisfjcu javua dražba obèinskih lovov Koroška Bel» in Ljubno odp;ide, ker »ta bila uifid ttm izTeudražkeno potbljšana. C. kr. okrajno glavarstvo Radovliica. dne 11. junija 1918. Z 4004. Kundmachung. Lie mit dcr hievllintichcu Kuudmachunss vom 22. Mai 1918. Z. 4P94. auf Mout«^ d-n 17. Juni l. I. an 2.. dczw. 6. Ztellr angesetzte öffentliche Nersteigerung der Oen. junija 1918. SalQnorchester- Musik [ in guter Auswahl 1709 3 ( is Iq. v. Kleinmayr & Fed. Bambergs [ Buch- Nid Musikaliinhandlung, Laibach 11 ¦ 1877!i Papagei- ! Rasig und -Ständer samt Kette j wird zu hauten gesucht, j1 ZuHchrifteu unter „Gut erhalten od«r ,; neu" a:i die Administration dieser Zoituuf. j Der Vurlnsi.t.i'äger ir.oga sicii melden: Hotel Stadt Wien, IT. Si ¦.»•];, Tür Nr. 96. 1881 Ein Pianino sehr gut Int Ton | ist gegen monatliche Leihgebühr j abzugeben. j Aufrage» uatur „K. O. 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Lehrbuch des Gemüsebaues mit Abbildungen (Eulcr)................. 2-43 Betten, Die Rose.................. 8-25 — Blumenzucht und Pflege im Zimmer......... 825 Bier, Lohnende Gemüsezucht.............. 365 — Zimmerpflanzenzucht und Pflege........... 3A5 Böttner, Anleitung zu lohnendem Kartoffclbau........ 330 Bulkongärtncrei und Vorgärten........... 5'45 — Das Buschobst...... ...... 545 — Frühbeettreiberei der Gemiisi ....... 545 Gartenbuch für Anfänger .......... . . 1320 Praktisches Lehrbuch des Obstbaues......... 1240 Praktische GcmUsegärtnerei........... 1070 — Praktisches Lehrbuch des Spargelbauc'......... 5'4.1 Unsere besten Obstsorten............. 2'- .Spalier- und Kdelobst.....'......... 10*70 Dammer, Unsere Blumen und Pflanzen jm Zimmer. (Aus Natur u. G.) 3' Unsere Blumen und Pflanzen im Garten. (Aus Natur u. G.) . 3 - Dannenberg, Pflege der Zimmer- und Balkonpflanzen...... 2'5o Davidi8-Mohrmann, Küchen- und Blumengarten ...••¦¦ 7"6o Fahldieck, Gartenfreund................ T30 I'örtter, Vom Bliilengarlen der Zukunft.......... 660 Gaucher, Praktischer Obstbau . . ...... i.V — Obstbaukundr 5*15 Veredelungen ir~ Gußmann, Johannis um! SiaUielbefibüclileui . . 250 Heßdörffer, Praktisches Taschenbuch für Gartenfreunde 7 >o Gemüsebau während des Krieges...... . \~]2 — Anleitung zur Hlumcnpflege............ 7 30 Hinterthür, Der Apfel. Praktisches Handbuch mit färb. T»f<:lr. . 5"7f> Die Birne. Praktische* Handbuch mit färb. Tafeln . 6 ^o Das Steinobst und Tafelobst. Mit färb. Tafeln...... 53U Hoffmann, Rosenbuch. Mit 20 färb. Tafeln......... n--¦- Jahti, Kleingärtners Katgeber für Gemüse-, Blumen- u. Kleintierzucht 4*- Keller, Der Zimmergarten............... 4'- Lange, Th., Allgemeines Garlenbuch, I., II.,.......je IO-¦¦- Lebl, Becrenobsi und Beertnwein......... 365 Löschnig, Anleitung zum Betriebe des Obstbaue; . . . 10*25 Lucas, Handbuch der Ob:tkultur . i3'2O ! - Der Gemüsebau .... . . 8ao ' — Anleitung zum Gemüsebau und zur Einrichtung des Hausgartrns 470 ' Noack-MUtze, Obstbau. (Thacrbibliothek).......... 465 Olbrich, Der Rose Zucht und Pflege ... ... io- Pekrun, Anfängersragen im Obstbau..... ... 365 | Anzucht und Schnitt aller Obstbaumfornaen....... 3'6j I Rehholz, Anleitung zum Obstbau........ . . 6-50 ¦¦ Der Hausgurten .... 2*40 ' Richter, R., Der neue Obstbau . 4'55 RUmpJer, Gartcnblumen (Thaerbibliouii.-ky 405 1 Saftenberg, Der praktische Gcmüsegflrtner . 4"6o I .chilling v. Cann.statt, Schädlinge des Geniüsri aiics . . 3-6f, I Schmidt, J. C, Bcerenobrt............ 1X5 I Die Rose, ihre Erziehurg und Pflege .... . 1 83 ! ychneider, Johs., Der Kleingarten. (Aus Natur u. G.) . . V- Schuch, Die Kultur der Rose.............. 4'95 Siebert, Schülermann und Kiauß, Wie lege ich einen Garten an . i3'"5 Spangenberg, l'raktische Erdbeerkultur . . . . 4 ^'0 1 Steffen, Unsere Blumen im Garler. . . . ? 3° Teuscher, Der [ugend Gartenbuch......... ^ 4$ U«lar-Koch, Ciemil.ebau. (Thaerbibiiothek) ....¦¦¦ *'*l( ' Wtsselhöft, Der Garten des Bürgers und Laiidninniw-. • 'o ao Wilke, L'jnlrägüclicr Gemüsebau . >' 45 Wredow-Gaerdt, (rartenfreun. V«N^,,I,