Lmbacher Zeitung. ^' »V8. Freitag am 7. October R833 DI. .Lalbacher 3elt,l»q lr,che»>t. »ut Ansnahme der Son», imo ^iettaqe. täglich. n»o kostet sa,„mt den Ä.ilaqen im Comptoir qanzjährig << ff., halbjährlg 5 ss. 30 fr mit .ssreu^'axo >»> Comvtoir ganz,ahr>g 12 st.. l,a l!',^ hrig "1.llmu, ,,,'s ^cms il»b l»all',äbri^ .'tO sr. »,es,r z„ .»tricht.». Mit ber >Uuü po'rt°< ,rel gnn,ias,r>^ unter ,!w>l;ba!l0 u»d gedruckter Adresse 1ä ff., halbjährig 7 st. 30 fr — I„ ,crnt!o»sgeb,ll! r mr ,im Spaltkeile ot>,r „en N^,»,l ^l,'e,l'en für li,i-mal.gc (z„i,chc>,t»m, r ^rc!»!>!,ige .'> fr. (5. M. Iüscr^tc bis p) ^ilt» foste» l st. ,>>»' .^ M.il, 50 fr. für 2 Mal „nd ^tt fr. fiir l M.U ,i»i ("cl'i.hrc» lft „ach dem „prumsonschen besehe vo>» »i. ')ll'Vlml'cr l«50 ,'i.r Ins.ttlo»S,1.impcl" »n'ch l<» fr ,'ir cine jcdlsm.ilige <5i!!scha!t!»ig l)i>,z,l z» rech».». Amtlicher Theil. s^e. k. k. apostolische Majestät habe« mit Allerhöchster Entschließung vom 2. October d. I. den Prin-zen Friedrich Nildelm von Preußen znm Oberst und Inhaber deS vacanteu 20sten Littien-Infanterie-. Regiments zu ernennen geruht. Nichtamtlicher Theil. Das Namenöfest Hr. k. k. apostoli scheu Majestät. * Wien, 4. October. Die „Oesterr. Corrspz." schreibt: Oesterreichs Völker feiern heute das glorreiche Namensfest Sr. k. k. apostol. Majestät- Unzählige Segenswünsche nnd fromine Gebete werden hence in den fernsten Theilen deo Reiches zum Himmel emporsteigen, um Glück und Wohlergeheu herabznflehen auf das Haupt des gütigen, weisen und gerechten Herrschers, der das Neich durch schwere Stürme glück' llch hindurchgeführt. und mit erhabener Festigkeit in den geregelten Bahnen deS Friedens, der Ordnung und Wohlfahrt leitet. Allerhöchst Sr. kaiftrl. Majestät gefeierter Name bildet ein geheiligtes Symbol der theuersten Erinnerungen und kostbarsten Gefühle, der Stärke mid Macht , deren Oesterreich unter Sei' ner Herrschaft in allen Beziehungen seines großen, staatlichen Lebens sich erfreut. Der heulige Tag ist demnach «in Festtag von wahlhaft nationaler Bedeutung und die religiösen Feierlichkeilen, welche ihi, begleiten, bilden den aligemessenen Ansdrnck de^Ibei,. Dlt Vorsehung, welche bei mehr als einer Gelegenheit sichtbarlich lhre schirmende Hand über de» Monarchen, Sein Allerhöchstes Haus und die österreichischen Lande gehalten, wird die frommen und heißen Bitten der treuen Volker auch fortan gnädig erhören. Unter ihrem allmächtigen Schuye werden die herrlichen Saaten reifen, welche auf allen Gebieten deS öffentlichen Lebens reichlich gestreut wurden, und deren Gedeihen dem Reiche eine Aera der stetige» Entwicklung aller Elemente deS Glückes und der Nuhe. der festbegründete» Ordnung und arbeitsam strebenden Kraft verheißt- So wie die kirchliche Feier des heutigen Tages in der Residenz mit dem regsten Antheile von sämmtlichen Classen der Bevölkerung begangen wurde, so ist dieß ohne Zweifel auch überall geschehe», wo dankbare österreichische Herzen schlagen. daS Bllb ihres geliebten Kaisers und Herrn im I»-«ersten treu bewahrend. Rundschall in den Leitartikeln der Residenz - Journale. X. — Laibach, 6. October. Die „Ost.Deuc. sche Post" weiset l,ach< daß die Olmüyer Conferenzen den auswärtigen Journalen reichen Stoff zu Auslegungen bieten, und richtet ihr Augenmerk auf die wetlerweudige „Times", welche ploplich ganz kriegerisch sich geberdtt, und wild über Oesterreich herfällt. Neue Gedanken enthält der Artikel des englischen City-Blattes nicht; Hingebung an Nußland, ungarischer Feldzug, das alte Märchen von den Verpflichtungen, die Oesterreich eingegangen sein soll, sind die Schlagworte, um welche der grobe Artikel sich drehs. Von politischer Wichtigkeit ist uur die Auseinander-seßung, weßhalb England vielleicht in die Lage kom-we, zum Schwerte zn grcifeu. UebrigenS ergeht sich das Blatt in Verdächtigungen, doch scheint der Zorn de5 Philisteiblattes ein Simtom zn sein, daß im englichen (5abi»ete eine Krisis iu den Ansichten eingetreten ist, und daß, wenn der alte Aberdeen auch am Ruder bleibt, die Meinung PalmerstonS doch daS Ue-bergewicht erbalten hat. Der „Wanderer" beleuchtet den Unterschied zwischen den Olmüper und Warschaner Conferenzen, und bezeichnet sie als divergirende Pole, zwischen denen oas Füllhorn »on Eventualitäten liegt, anS welchem die orientalischen Verhältnisse, die Zustände der Türkei, die Nachrichten ans Constantmopel unS verschütten können. Weiterö betrachtet das Blatt die mög-liche zukünftige Stellung der Mächte gegen einander, deren Annahernng oder Entfremdung, lwd mcint, daß dießfalls nach und nach sehr abweichende Epochen zn gewaltigen seien. I„ allen Fallen, ob wir ans Oluum nnd Warschau, oder auf Paris und London blicken, möchten wir eS für «ine schwere, kanm los-, bare Aufgabe halcen, iu der kommenden Zeit den heutigen Territorialbcstand Europa's, ja uur die alten Vesiy- und Länderverhalcnisse dcs Orients mit Er> folg anfrecht zu erhalten. Orientalische Angelegenheiten. Wahrend die „Times" nicht aufhört, die Einfahrt englicher Kriegsschiffe in den Bosporus als Maßregel zu entschuldigen, welche nicht gegen Nuß-land gerichtet ist, stellen „Post" und „Chronicle" sie als einen Sckritt von gewaltiger Kühnheit und ungeheuerem Einfluß dar. Es scheint, das; die eine Darstellung für den „heimischen Verbrauch," und die andere „für den Erport" berechnet ist. Theoretisch gcnommeü, feiert die Palmerston-Presse einen Triumph nach dem andern über oie „Times," und verfehlt nicht, sie dcnan taglich zn erinnern. Die „Times" >st mit ihrer Kruik der Wiener Note und der türki» scheu Modisicatiouen durchgefallen, und die Haltung deS türkischen Publikums von Constantwopel wahrend d«S BeiramfesteS hat ihre Behauptung, daß der Sultan sich in den Händen der Anarchie befände. Lügen gestraft. Ihre Ansichten und Grünoe werde., von den anderu Blättern gründlich widerlegt; ihre historischen Taistellunge,, aller und neuer E»cwictelun-geu im Osten zeigen sich alo historische E'ustellu». gen. Dem „Globe" wird es nicht »chwer, durch an-theittische Qnrllenanführung zn beweisen, daß dit Türkei in den barba>ischsten Zeiten die religiose Unduldsamkeit ihrer christlichen Nachbarn bischanue. und oie „Post" hebt in derselben We,se die Loyalität hervor, mit der die Padischahs, selbst als sie Ungarn beseßt hatten, die den Moloaliwalachen velbürgten Rechte heilig hielten, und welch' ein hohles Sophisma «o sei, wenn die „Times" aus der gewissenhaften Beobachtung der moldau'schen und walachischen Freiheiten Seitens der Pforte den Schluß ziehe, daft die Pforte in der Moldau und Walachei keine AuloritätSrechte beside. Aber — für den Wind, der in Dowumgstleet weht, hat die „Times" doch jedesmal den feinsten Instinkt; sic hangt den Mancel nie auf die unrechte Seite. Mit andern Worten, si« s^mt von den Absichten und Be,chlussen deö (5abmetS stelS vortrefflich -ja, wlc Mauche behaxplen, ^ ,m Vorans - uu-mrichtet. Der „Herald" will ihr sen Kmzem auch diesen Nuhm streitig mache». Er besteht darauf, daß die Regierung das Schwert aus der Scheide gezogen hat. Der „Herald" stellt heute neue KriegS-Indizien zusammeu. Unmöglich könnten die nach dem Mittel« meer beorderten Kriegsschiffe bloß die Bestimmung haben, „Fahrzeuge abzulösen, deren Dienstzeit im Erlöschen sei," wie die gestrige „Times" sagt. Ha-ben doch nicht weniger als vier von den sieben Linien» schiffen und eine Fregatte, welche die Segelffotle deS Admiral DundaS ausmachen, längst ausgedient, und die Dienstzeit eines andern Linienschiffes wird im nächsten Monat aus sein. Wenn diese Schiffe abgelöst werden sollen, warum geschah es nicht „zur gehörigeu Zeit," als die Weltlage weniger drohend war? Umstände erlaubten eS nicht und die „Times" kaun dem Publikum nicht so leicht weiß machen, daß die Regierung die Rücksichtslosigkeit haben kann, sie in diesem Augenblicke abzulösen. „Zur gehörigen Zeit werden gewisse Fahrzeuge uach dem Mittelmeer segeln," aber nicht, wie nach jeder andern Station, zur Ablösung von Schiffen, deren Dienstzeit im Erlöschen ist," fondern „um als Verstärkung zurückbehalten zu werden," und das Publikum wird sehen, daß die Ver» stärkung eine ganz gewaltige werden wird: vier Li» nicnschisse und eine schwere Fregatte — zusammen 448 Kanonen nnd 4000 Mann. Mit diesen Ablö« songs schiffe!, wird England wieder einmal eine Flotte in See babe», wie sie der britische Admiral vor vielen Monaten schon hätte commandireu sollen — nämlich acht Segtl- und drei Schrauben-Linienschiffe nebst zwei Fünfzig-Kanoneli-Fregatten. Und „zur ge, gehörigen Zeit" werden der „Prince Royal" von 90 Kanonen in Portsmouth, der „James Watt," 90 K., in Devonport, der „Royal George," l20 K. in Sbeerneß nnd der „Cressy." 80 Kanonen, m Chatham — alleS Schrauben-Linienschiffe, für den heimische» Dienst beordert werden. Wir können l)>n-fügen, daß Admiral Corry allerdings den Befehl erhielt, am Mittwoch, „falls das Wetter es erlaubte" in See zu stechen, und eines der obenerwähnten Schiffe hätte am Mittwoch die Fahrt nach dem Mittelmeere augetreten, wenn seine Matrosen nicht desertirt wären." Die „Times" ist heute sehr fri,denS«gewiß. Daß die Dardanellen-Einfahrt nicht durch irgeud eine Veränderung in den unmittelbaren Beziehungen Nuß-landS zu den westlichen Mächten, sondern durch die Vorstellungen veranlaßt wurde, welche die türkische Negierung an dle Gesandten Englands und Frankreichs richtet«, das haben unsere Leser bereits er« fahren; aber eS nicht unwahrscheinlich, daß die Unterhandlungen durch jenen Schritt, sowohl beschien» n'gt, wie erleichtert werden mögen. Nachdem sie daranf die Genesis und Bedentnng deS Vertrags von Uukhiar Skalessi erklärt, zeigt sie, wie unrcd» lich es alle Mächt« mit der Türkei meinen. Nnßland zieht nur größern Vortheil von seiner Unredlichkeit, als ferner gelegene Mächte. „Man sehe sich nur die Motive au, die im Jahr 1833 wirkten. Mehemet Ali war ohne Zweifel im Stande, die ottomanische Dynastie zn stürzen und sich auf den türkischen Thron zu seyen. Rußland jedoch war gar nicht geneigt, die Altersschwäche aus dem Palast ron eoosta.'lino^l scheiden und die ManntSkraft einzig z« s^n;^ mterrenirte daher, um j.'nes l'^'^ ^^^ ^ Reich zu eilten, we^ ^I^ Vierungen konmen <5 938 nicht ertragen, daß eine einzige Macht, ,md noch dazu Mußland, alle Vortheile der Intervention allein genießen sollte; sie verlangten lind erlangten daher einen Theil an der Operation. Ganz dieselbe Scene wnrde ans ganz denselben Beweggründen im Jahr 1841 anf^führt. In der That war es diese Politik und nichts anderes, was znr Befreinng Griechenlands führte. Nnßland begünstigte sie als ein Mittel znr ' Schwächling des ottomanischen Reichs und znr Slür« kung deö griechischen Elemenco im Olienc, und die andere» Staaten stimnuen bei, damic Rnßland nichi den Vortheil gewinne, der einzige Beschüper Grie-chenlai'do zu sein. Diese Intervention war gegen den Snlta»; die nächste war scheinbar zn seinen Gnnsten; aber >n beiden Fallen waren die Ergebnisse und Beweqg>ü»de genan dieselben: wenn eo galt, den Verfall zn sör0,r», wurde das ottoma»ische Reich ll,dem man ibm eine werchoolle Piooinz abnahm; wenn eo galt, den Veifall nicht stören zn lassen, wnrde Mehemet Ali, d,r Ve>junger des Reichs , zu haaren getrieben. Den Glleckrn erlaxble man zu reb,lliren, den Aegyp-tern nnlil. Das ist europäische Politik nn Osten — eine Politik, wohlgemerkl, zu der Rußland jedesmal den Anstoß, und der eme ihm beliebige Richtung geben kaun... Rnßland muß m sonen Uebergriffe» im Zanm gehalten werden — an dieser Nochwendig' keit zweifelt kein europäischer Staatsmann; aber, da die Uolerhandlnng sich bisher wirksam gezeigt hat, so hoffeu wir, daß sie auch künftig dasselbe Resultat habe» wird. Oesterreich. Wien, 4. October. Vou Olmül) wurde am 28. ein Conrier au Herrn v. Vrnct nach Constanti-nopel erpedlrt, welcher, wie die „Cop. Ztg. Eorr." wissen will, die bestimmtesten Instructiouen für jede Eventoalilaf, namentlich für deu Fall überbringt, wenn die Pforce die Feindseligkeiten b/ginnen sollte. — De7 Rückkehr Sr. Majestät des Kaisers von Warschall wild uachsten Sonntag elUgcge»g»sche». Ulsp'ü»glil-r> war vestimnn, das; der Ausschalt deo Monarchen in Warschau nur drei Tage dauern werde. — Das Finanzmlnisterinm hat entschieden, daß Rechtsgeschäfte, welche im Iulande zwischen Inlan-d«rn, oder zwischen einem Ausländer und einem Inländer geschlossen werden, den Anordnungen des Ge« bührengesepes obue Unterschied unterliegen, ob sie im Inlande oder Auslande rechtliche Folgen haben. — Das hiesige Großhandlnugsbauö Biach hat Mit Californien Handelsoerbindungcn angeknüpft, und vor Kurzem eine große Ladung fertiger Männerklei-der und Schuhe uach San Francisco abgesendet. — Die Telegraphenämter sind angewiesen worden, in den Auswelsen über die vorkommenden Staats-depeschen jedemal ersichtlich zu machen, ob sie mit der gewöhnlichen Schrift oder in Chiffern gegeben oder empfangen worden sind. __ Es ist bewilliget worden, daß im Einvernehmen mit dem obersten Feldarzte der Armee in ungesunden GaruisonSorten der Mannschaft Weinzulagen verabreicht werden dürfen. — Der k. französische General Graf Goyon, Adjutant des Kaisers, uud Oberst Chanaleilles, si"d gestern Mit dem Abendznge der Nordbahn über Ver-lin „ach Paris abgereist. — D«e Tiroler „Schüpen.Zettung" meldec, daß sich in den lepcen Tagen in Tiiol einige Mazziui'sche Agenten bemeikbar gemacht haben. — Die Einwohxer vo» Iurgorv bei Kasmark in Ungarn zeigten sich bei ei,>er gerichtlich vorgenom-meuen Theilung «l„«l N^se so renitent, daß k. k. Geusd'armerie requ.rilt werdeu nuißte. Als diese an Ort und Stelle ersch,,,,. d.aucz ein anS 100 Köpfen bestehender Volkshal.fe ^>o dem nahe» Walde auf dle Wiese, und »abm eine drohende Stelln >g ein. Der Üielltenant K. suchte die Renitenten zu beruhi-g,N, als aber dleß nicht gelang, ward der Hanfe umringt, und sind 76 Individuen verhaftet worde». wobei drei, die sich widersepten, durch Bajo,ni«tst>. d. M. erstrecken. Das Pionnielbataillon ist schon in Wien eingetroffen, heuce geht dao Infanterieregiment Wim--pffen nach Preßburg ab, u»d den Schluß wird der Abmarsch des Re.zimeucS Zanin'. bilden. Der G>oßherzrg von Sachsen-Weimar hat den Antritt seines Annes als K^lor m^Fnilic^ntissimu» der Universität Jena dadurch bezeichnet, daß er dem Prinze» von Wales, alcestem Sohne der Königin Victoria oon England, das academische Bürgerrecht ertheilt hat. — Am 26. Septbl. wurde die Umgebung von Vrunneck im Pusterihal zwischen 1 nnd 2 Uhr Nachmittags von einem heftigen Stnrm mit Donner, Ha^ gel — und Schnee überrascht. Im Nu waren die Verge bis znr Halste herab mit Schnee bedeckt, und die Niederungen vom Hagel grün gefärbt. Die Wetterglocke tönte ringsum, Ziegelsteine und Mauerstücke ftogeu von deu G'bauden herab, und selbst Kamine wurden stark beschädiget. Leider hat der Sturm anch alles Obst von den Bäumen gerlssen, der Hagel das heranreifende Haidekorn stark beschädiget, und der Schnee dle Alpenweide vernichtet- — In Pesth ist ein ErinuerungSblatt au die Wiederanffindung der ungarischen Kicninsignien er-lchienen. Eo ist qner dnrch die Lange des Bogens in drei Felder gelheilt; im obersten erblickt man innerhalb einer Slrahlenglorie die Krone St. Ste-> phans, umgeben vo» Schwert, Reichsapfel und Scepter in mattem Golddruck; darunter im zweiten Felde die von Fr. S. Chrismar nach der Natur gezeichnete, von A. Rohu lithographirte Ansicht der Gegend bei Orsova, wo die Rcichsklelnodien vergraben waren; im untersten Felde endlich den Sicuationsplan dcS Fundortes der h. Krone. — Man schreibt anS Harburg, 27. Sept., „He»te Mina^s «st dae, ans VilssiouSnntteln gebaute und zn Missionszwecken a» die Ostknstc von Afrika nach Zanguelior und Mozambique bestimmte Schiff — die Brigg „Candace" -- von Etapcl gelaufen. DaS Schiff wird 16 Missionare und Colonisten dorthin führeu und für Hamburger Rechnung Stückgüter verladen. — Die 6. Versammlung deutscher Nealschnl-männer hat am 27. v. M. in Braunschweig be» gönnen. — Am 29. oder 30. v. M. bat sich in Berlin ein schweres Verbrechen zugetragen. Der Schneider» g.selle Waldow, 30 Jahre alt, nahm bald nach dem im Nooembei 1882 erfolgten 3ode seincr Ehefrau die unverehelichte Marie Schnlz, 1829 geboren, zn sich in Dienst, um das nnt seiner Ehefrau erzeugte, am 31. Februar 1861 geborue Kind zu pstege». Seit 29. September Abends waren vou deu Hausbewohnern weder Waldow, noch die Schulz, und das Kind bemerkt worden. Dieß fiel auf u»d veranlaßte polizeiliche Recherchen. Der abgeordnete Schulmann fand die Wohnung verschlossen, uud da solche nicht geöffnet werden kounte, stieg er zum Kammerfenster hiueiu und fand in der Stube selbst den Waldow an dem Spiegelhaken iu kniender Sc'llung erhangt, anf dem Bette die Schulz und links neben dieser auf einem andern Bette das Kind, Beide erdrosselt, liegen. Nach dem ärztlichen Gutachten scheint die That am 30. September Fü'ch geschehen zn seii», und hat es deu Anschein, daß die Erdrosselung der Schulz mit ihrer Elnwilllgnng geschehen sei, da anö der Lage derselben keine Spur von Gegenwehr zu ersehen war. Waldow hac die Schnlz heiraten wollen. In der Wohnung ist nichcs vorgefnndeu worden, was Aufschluß über dch semer Ang^e, durch Anwen-dung einer schwachen galvanischen Batterie gelungen, wo sich cin einem Platindraht der Kohlenstoff m un» endlich kleinen Krystallchet» niederschlug, die unter dem Mikroskop das Lichtbreckungsvermögc» des Diamanten zeigtet». Eine positive Unmöglichkeit der kry. st.illiniscken Darstellung des Kohlenstoffs lag bis jetzt nicht vor, die vorliegende Entdeckung hat aber, selbst wmn sie feststeht, nur einen wissenschaftlichen, keinen technischen Werth. Dieser würde sich nur ergeben, ivcnn man Diamante,! von größeren Dimensionen darzustellen vermöchte; dann könnte sich der Traum unserer Mikrosropisten von „diam.nltcncn Linsen vcr» wirklichen. Wrgen m,,na,elndetl Lichtes ist es bis jetzt unmöglich, zu mikroskopischm Untersuchungen mehr als die 50<)fachc Vergrößerung anzuwenden und meist dcodachtcl m.m mit einer weit geringeren. Welche neue Well wlkde sich uns aufthun, wenn die achtfache Lichtbrechung des Diamanten ermö'g. lichte, dm» entsprechende Vergrößerungen anzuwM' den!« — Am 29. v. M. fand in Braunschweig, frei» lich vom Wctter nicht sehr begünstigt, aber doch unter zihlieickcr Theilnahme, die feierliche Enthüllung deß messing-Denkmals Statt. Unter Musik, welchei zu. nächst die Gesangvereine mit ihren Fahnen folgten, oegal) sich der Festzug vo» der Egidicnkirche aus aus den schön geschmückten Lessing. Platz, wo unter ent-sprechenden Festgesänge» die Hülle des Standbildes fiel. Der Nachmittag vereinte die Ftsttlicilnehmer welchen sich ein großer Theil der versamlnelten .'».eal-schulmäimer angeschlossen halte, zu einem Madle im geschlii^ckvol! dlcoiuttii S^ale des „weißen Rosses.« A,n Abc»d gi<,g im hcszoglicheli Hoslhealcr nach einem V»>' vein .^Mel>dc,,nurlatl) ^i>3<> wünschen der Bewohner NottenmannS die Reise fort« geseljt. Das Monument fur den Feldzeugmeister Freiherrn von ^elc-en soll, nie aust einem Berichte des zur Errichtung desselben zusamm«ngecrelen»n Comites hervorgeht, anS eincin ^ Schuh hohe» Standbilde aus Erz gegossen und ^»s rinsprecheuDem Sockcl ruhend, bestehen lind an einem vollkommen geeigneten Playe am Graßer Echlrß berge aufgestellt weidcn. ^>err Franz Gasser hat die fleimdliche Zusage gegeben, ei» Modell zn dem Standbilde, beiläufig in dem Zeitraume von zwei Nionalen, ,;ur Beurtheilung dee Comites nach Giay zn senden. Das Comi^ wird sodann mit Bewilligung des Künstlers das Modell in geeigneter Arc zur Einsicht des Publicumo bringen. Die Kosten des Denkmales slnd vorläufig auf 7 — 8000 ft. (Z. M. beanschlagt. »nd das Eo< mlt^ ist nach 0em bisherigen Resultate der erst be» gouuenen Sammlung berechtigt, auf die baldige Zu-standebringung der nöthigen Fonde mit Zuversicht zu hoffen. Die uach ui>d nach eii'stießenden Beitrage werden einstweilen in der Grayer Sparcasse frucht--bringend depouirt. Die Gemeinde Graß hat für das Monument einen Veitrag von l000 st. (5. M. volirt- Vriinn, 1. October. Ee. k, k. apostolische Majestät haben ans Anlaß Alleihochstihres Ansenc-halteS in Olmül) das nachstehende Allerhöchste Ha,id-. billet an Se. ErceUenz den Herrn Statthalter Gra--fen Lazauzky zu erlasse geruht: Lieber Graf Lazanzky! Mit wahrer Befriedigung habe Ich auch wahrend Meines tei maligen Verweis lens in der 'Provinz Mahren wieder jene guce Haltung m:d E,gedeiil)eit bei dereu Bewohnern wahigc^ »ommen, die Mich schon wiederholt veranlaßten, deuenselbe» Meine Anerkennung ausdrücke» zu las, sen. Ganz besonders befriedigte Mich ab" das bereit^ willige Entgegenkommen und dic en angestrengte Wirksamkeit das goldene Veldicüstkrenz Mit der Krone, dem Bezirks-Secietär Smazeuka das silberne V^'dienstkreuz mit der Krone, den OrtSvor-stehern Franz E'idl von Nin,Iau, Andreas Spurn, von Neretein, Iohauu Struad vo.l Grügau, Martin TzenSky von Najetein. Johann Kaut»») von Krzmaun und Ignaz Ncichl von DolleiN das silberne Verdicnst-kreuz und es si,>d die Decorationen sogleich an dieselben zu vertheile». Ferners bewillige Ich den Armen in Olmül) einen UnterstülMigsbetrag von Eintauseiid fünfhundert Gulden, dann 'den Bedürftigsten der durch Brandunglück ii, leftter Zeit beschädigten Landbewohner der Umgebung, eine weitere Unterstüpung von Ein-tausend (Änldeu, dere» unverzügliche Verausgabung Sle zn besorgen habe». Olmü!) am 30. September 1863. Franz Joseph m./zi. Tefcken. Nach dem des Verbrechens des Hoch. verralhS verd^chsigen ehemaligen Professor am hiesigen evangelischen Gymnasium, Dr. Adolph Kolaczek. wurde von der Auklagekammer des k. k, mcihlisch. schlesischcn LandeSgerichceö ei» Sieckbrief erlassen. D e u l l ch l a tl d. Verlin, ^. October. Laut Nachricht"' aus .St. Petersburg, mit dem am !1. v. M. in Scetiin angekommene» Postdampfer „Preußischer Adles," hatce die russische Flotte der Ostsee Befehl erhallen, uach Kronstadt zu kommen nud daselbst znr Disposilio,, cmfgetakel: liegen zn bleiben. Ein Dampfschiff wa, mit diesem Befehl in der vergangenen Woche vo» Kronstadt ausgelanfen. Am 22. d. M. gerielb im innere», Hafen ron Kronstadt ein amerikanischer Drei master, mit Hanf beladen, in Brand. Sofort auf die Nhedc hinansgelaugt, wnrde das Feuec indeß dnrch Verstopfen sämmllicher Lnken glücklich ge. dampfr, nnd daS Schiff langte am Freitag wieder in den Hafen. Als eine auffallende Thatsache wird ans der Provinz Posen berichtet, daß unter den ärmeren jüdischen Einwohnern die Auswanderung nach Amerika in der leßten Zeit außerordentlich zugenommen hat. Als Ursache wird Mangel a» Erwerb bezeichnet. In Beziehung auf die Absicht, einen Kriegs-baftn in der Nordsee fnr die dießftitige Marine zu erwerben, hdrt daS „C. B.," daß wiederum diese Angelegenheit mehr aufgenommen ist nnd einige Recherchen in dieser Richtung angestellt werden. Frankfurt a. M.. 28. Sept. Die „Leipz. Ztg." meldet: „Es hat sich minmehr ein ans 12 Mitgliedern der conservative» Partei bestehender „Ne-clamationsausschuß" gebildet, dcr es sich znr Aufgabe macht, die bei der Bundesversammlung erhobene Reclamation gegen die vom Senate verfügte Ver-kilüdnug des auf die staatsbürgerlichen Rechte der Israelite« nnd der Landbewohner bezüglichen Ge. schentwnrfes als eines organischen Gesepes in geeia/ neter Weise zn betreiben nnd zn niuerstüpeu. Ohne Grn»o ist das Gerücht, welches man hier seit einigen Tagen in Umlauf gebracht, es hatten die hier anwesenden Mitglieder des politische" Ausschusses der Bllndcoversammlnng sich in einer, zu diesem Zwecke veranstaltete» Sipnng zu dem Beschlusse geeinigt, an den Senat ein Inhibicormm gegen die Invollzug-sepnng des von ihm verkündeten Gesenentwurfts zu eilassen, da dleser vor Allem der Bundesversamm-luug znr Prüfung unterbreitet werden müsse. Es wird diese Axgelegenheic erst nach Ablauf der Ferien der Bnudes-Centralbehörde von dieser in Behandlung genommen werden. Die Israelite!» werden jenem Ge-sepencwnrfe gemäß an den in Mitte des nächsten Monaces erfolgenden Wahlen für einen nenen geseftge-benden Körper Theil nehmen. Dagegen werden, wie eS den Anschein hat, alle konservative wegen der von ihnen behaupteten Rechtsungiltigkelt der Verfassungsänderung sich an diesen Wahlen nicht becheiligen." S ch w e i ;. Zahlreiche HeonallosigkeicSftUe, namentlich bei polimische» Flüchilli'gen und österreichischen Handwerkern, welche zum Theil schon eingetleten sind, zum Tt^il sich voraussehen lasse», haben bei einigen Cau-tonsregierllngeu den Gedanken angeregt, eine Class«« fication in Elnzubürgernde und Auszuweisende vorzu^ nehmen, und dann auf Erstere das allgemeine schwei-zer'sche Heimatlosengesel) (Gememderechc für fire Preise) anzuwenden. Die Regierung von Glarus weigert sich noch immer, die eidgenossiche Millcarorganisacion in ihrem Lande zn vollziehen. Italien. Neapel, 23. September. Um die Erleichterung der Getreideeinfuhr iu's Königreich möglichst zn befördern, hat Sc. Majestät gestattet, diß mit Getreide aus dem Auslande befrachtete Schiffe auch bei den Hafenzollämtern 2. und A. Classe anlanden und ausladeu diufe». — Wie man der „Allgem. Ztg." aus Turin schreibt, hat der venenanlsche Flüchlling Pasqnaglio kürzlich um Aushebung der Sequestration seiner Güter und Erlaubniß zur Rückkehr l" seil, Vaterland bei den österreich. Behörden nachgesucht und beides erlangt. — Die „Gazzetta die Genova" meldet, daß der bevollmächtigte österreichische Ministe!-, Graf Ap-l)ouy, am 30. September Turin auf nnbeschrä'.ikcen Urlaub verlassen hat, nachdem In Granice sollte Se. Majestät der Kaiser von Rußland Seine erlauchten Gäste erwarten und von da »ach der polnischen Hauptstadt geleiten. ^' Se. k. k. apost. Majestät der Kaiser werden hcnte Abeuds von Warschau in Wien zurückerwartet. Paris, 2. October. Die „Assemb. Nation.", welche mit den Gesandtschaften der nordischen Höfe Verbindungen zu haben scheint, bringt folgende Mit« cheilnng: „Wir können über das, was in der Zusammen« kuuft der Monarchen zu Olmüi) beschlösse« wurde, keine nähere Ausknnft geben. Unsere Berichte sind noch nicht vollständig geuug. Aber wir können schon jeyt ein großes Ergebniß mit Gewißheit ankündigen: Die Wiener Couferenz zwischen den vier Mächten ist wieder hergestellt; der Faden der Unterhandlungen, der einen Augenblick zer,ssen war, ist wieder aufgenommen, und eine glückliche und vlel schnellere Lösung als man gestern und heute zu hoffen ver« mochte, ist wahrscheinlich. Alle Gerüchte einer Schuy« und Truh-Coalition zwischen den drei nordischen Mächten sind lügeuhaft. Der Herr Marquis von LandSdowne, welcher am Mittwoch in Paris angekommen war, reist heute ab, um einem morgen in London stattfindenden Ca» blnetS-Rache belznwohnen. AUe Mitglieder des Ca« binetS sind zu diesem Ende zusammenberufeu. Ihre Maj. die Königin Victoria verläßt Balmoral und wird Mittwoch in London sein." Heute sind von Paris nnd London Couriere mit wichtigen Mittheilungen nach St- Petersburg abge» gauge», über deren Inhalt jedoch nichts verlautet. Das Geschwader unter dem Befehl des Contrt» Admirals Charuer hat den Befehl erhalten, sich un> verweilt nach Cherbourg zu begeben. Telegraphische Depeschen. Dresden. 5. October. V.sch^ D^, a,o< stolischer Vicar in Sachs,", ist l>"^! ^4^. Konstantinipel, 26. t^p London 119'/« bis 120. ___-------------------- ^------ --------------------------------------^ c?» », HNelnmayr und F» VamverH. 4)ruck und Verlaa von I. v. Kll'in,tt»r., Guld. Ill Us». Franlmri a.M , (s>,l l2(>sl, südd. Ver^) einS W'chr,!», « l/2 sl. Fus,, »»ld,) «l0 l/2 3 Mmat. Hamburg. f>'r 100 Mark Äamo, Guldc» 83 2 M^'nat. krnd»n, für 1 Pfund Zterlinq. (5'nldcü w-57 3 Mi.'nat. Malland, für 3N0 vlsscrrrich. ^ire. tt'uld. N 0 1/4 2 MV'N^t. Paris. s>'»^!»<» Franfcn Gu!d 13! 3/4 Vf. LM'mit. K K. vollw. Miinz-Ditt'atm . . . N» l/2 pr. Ccnl. A^io. Gold« und Sill>,er-Cl)»rse vol» 5, October >«.>3. Brl^f Gc!b. Kais. Münz-Ducaten Agio .... 153/4 151/2 dctto »tand- dto ..... 151/8 15^/8 (^uici ul iu»scn „ . . . . — 15 NapolemiSb'or'S „ . . . . — 8.4« Gouverainsd'or's „ .... — 15.12 Nuß. Imperial „ .... — 8.57 Friedrichöd'ol'S „ . . . . — V.5 Vnql. SoveralngS „ . . . . — 10 55 Eilberagio '........ 10 3/^ 101/2 Fremden-Hn.teige der hier Angekommenen ,,«d Abgereisten Den 5. October 1853. Hr. Cas.il- Graf Ventm'a, Piioatier; — Hr. Erasmus Birsbach, Domhen'; — Hi. Baron Fiie-denthal, k. k. ColiciM; — Hr. Simon Stranklls, und Hr. Adolf Goddam, beide s>55. der Medicin; — Fr. Katharina Mihitz, Geneials-Gemahlin ; — Hr. Anton Bo^^rii, Hc>»dclsmain, — und Hr. Clemens Wllde, Psioatier, alle 8 von Wien nach Tliest. — Hr. I)r. ?llbert Vserk, Adoocat, vo» Krainburc; nach Wie». — Hr. Josef Wolf, k. k Steuer-Inspector, von Innsbruck nach Wien. — Hr. Aoton Paimaim, k. k. Staalsanwalts-Substltul, von G^aß nach Tiiest. ^-Hr. Atttoniades Riga, stü'ech Handelsmann — l>nl> Hr. Anton Mai'chiovi, Privatier, beide von Tn'est nach Wien. Nebst 153 andern Passagiere» Z7"l4?9^ (3) vir. «0792. Edict. Bon dem k. k. Bezirksgerichte dcr Umgebung Loibactis wird hiemit bekannt gemacht, daß über freiwilliges Ansuchen des Herrn Dr. Blafius Ovjial-, Curators der mindesjährigen Barbara von Wider^ lehrn'sct'en Universalerbilnien Iosefa u. Maria Ipavil, r»ez. 2l. September l. I., Z, 10.792, die öffentliche Feilbielung der, in Udmath, hinter dem St. Peters Maulhgebäudc gelegenen Realitäten, und zwar: des daselbst 5ul> Hans ^ Nr. 22 und im vormaligen Grundbuche der Pfarrgült St. Peter außer lllnbach sul, Url). ilir. 3? vorkommenden Hauses sammt Stallung, Magazinen, Keller und Dreschtenne nebst Zugedör, und der abgesonderten Harpfe, am »8. October l. I., 35olmittags um 9 Uhr in Incx> dicscr illealiläten stattfinden wird. Der neueste lHrundbuchsextract und die ^icita tionsbedingniffe, worunter jenes des Erlagc6 eines 10 "^ Vadiums, tonnen taglich zu den gewöhnlichen AmlostundtN yiergerickls eingcstl)en werden. H. k. Vczirksgklicht der Umgebung Laibachs am 24. September 1853. 3 !5^5l (I) Jemand wünscht einige freie Stunden im Clavier- und Vlolm-Unttr-richt, sowohl iM' als außer Hause auszufüllen. Auskunft ertheilt aus Gefallig-kett die RedacNon. wird in eine Buchdruckerei aufgcnom men, welcher wenigstens dle lv. Nor-malschulclasse Mlt gutem Fortgang frequentirt hat. ^. ^ ^ . ,. _ Die Bedingnlsse sind lm diesigen Zeitungs-Comptoir zu erfahren. Z.I48. (2) Die neu etablirte kais. kömgl. privilegirte lMrQl!} TFf ITWMITIT^ A T¥TvWiWlIl(^I¥i)IflfT aus der Andritz nächst Gratz, in ihrer Art die erste in der Steiermark, ist in den Stand gesetzt, allen Anforderungen des industriellen Publikums durch ihre Erzeugnisse schnell zu entsprechen. Dieß Etablissement wird aus der Metallwaareu Abtheilung . alle im Handel vorkommenden Waaren aus allen Metallsorten, als: Kupfer, ! Messing, Zi,lk, Gisen und Weißblech mit Hilfe der vorhandenen Maschinen, gedreht, gepreßt und gedruckt, schönstens erzeugen, billigst liefern, und die 9Iasc*Iiiueii - FttJirik mit der Erzeugung alle Arten Maschinen und Maschinenbestandtheilen, namentlich: Walzenmühle» neuer Art, Mühlelleillrichtuugeu neuester Art, Wasserräder, Giurichtttna.ell für Brauereien jeder Art, Dampfmaschinen, Dampfkessel, Wasserreservoirs, Pumpen jeder Art, Schranken-Pressen, Appreturmaschinen, Drehbänke jeder Größe, .Hydra»tische Pressen, Aar»>e,l-)teidulas«hiuen, .Hobelmaschinen, Bohrmaschinen, ^^ Schraubenschneidmaschinen und Kluppen, MM^ Schwanzhä'mmer mit Gußeisengestelle, Veutilateurs, Cylinder Geblase, Blechschceret! und Lochmaschinen, Vlechbil stmasclnuen, Farbeureilnnaschinen, Transmissionen, Kraniclie, Wellböcke, Flaschen;üge, Winden, Schraubstvcke, Tiegel Pressen, Eopiermaschinen, Holländermesser:c. ^c. :c., ferner mit allen Arten Werkzeugen sich befassen, so wie die Metall- und <3i sen gieß ere jede Art Gußwaare», selbst Stücke bis zu 100 Zentnern nach eingesandten Modelleni oder Zeichnungen, billigst liefern. Eben so werden Reparaturen von Maschinen, Maschinenbestandtheilen und Werkzeugen übernommen. Der gefertigte Eigenthümer hat sich zur Aufgabe gestellt, durch strenge Rechtlichkeit und billige Preise alle seine Herren Committenten schnell und bestens zu bedienen, und bittet, geehrte, mündliche oder schriftliche Auftrage in seine Eisenhandlung und Fabriks-Niederlage, Grießgasse, »zur goldenen Sense" zu weisen. Gratz am 22. September 185A. Josef Korösi. _________________________,T ..._____________^______________________^ >3. '44". (3) Hopfen-Verkauf. Allen Herren Br in UHIf