Prik«umerati«nS - Preise: Für Laibach: Ganzjährig . . 8 fl. 4V kr. Halbjährig . . 4 , 20 „ vierteljährig . 2 „ 10 .. Monatlich. . . - „ 70 Mit der Post: Ganzjährig............12 fl. Halbjährig............ 6 „ vierteljährig........ z „ ^ Zustellung ins HauS ^elj. 25 kr., monall. 9 kr. Einzelne Nummern 6-kr. Laibacher Tagblalt Anonyme Mittheilungen werden nicht berücksichtigt; Manuskripte nicht zurückgesendet. Re»«rtio« vahnhosgaffr Rr. ISS. «rpediti»«s- L z»ser«te«-Bure««: Tongreßplatz Rr. 81 (Buch-Handlung von Jg. v. /klein-mayr L Aed. Bamberg.) J«sertio«s-reise: Für die einspaltige Petitzeile L 4 Ir , bei wiederholter Einschaltung ü 3 kr. Anzeigen bis 5 Zeilen 20 kr. Bei größeren Inseraten und öfterer Einschaltung entsprechender Rabatt. Für complicierten Satz besondere Vergütung. Nr. 147. Freitag, 30. Juni 1876. — Morgen: Theobald. 9. Jahrgang. Ter Bruderzwist im Lande der Czechen. „Posel z Prahy" brachte am 27. d. die Nachricht, daß der Ausgleichsversuch zwischen Altczechen und Jungczechen gescheitert sei. Die mit Fundamen-talartikeln und föderalistischen Hirngespinsten gefüllte Seifenblase zerplatzte, die mit allem Pomp und theatralischer Scenerie angekündigte Komödie des Ausgleiches erfuhr während dem Verlaufe der ersten Acte ihr klägliches Ende. Die Saiten zur Abspielung des Ausgleiches zwischen Allen und Jun-gen wurden schon unzähligemale aufgezogen und gestimmt, und zu wiederholtenmalen trat der Riß derselben ein. Das Ausgleichsproject hat sich neuer, lich als eine Sache der Unmöglichkeit erwiesen. Die Sehnsucht nach einem Ausgleich, nach einer Versöhnung zwischen den Alten und den Jungen wurde in neuester Zeit, und zwar am Sarge Pa-lacky's, wieder wachgerufen. Die Alten und die Jungen gaben dem Wunsche nach Schluß der langjährigen politischen Debatten lebhaften Ausdruck. Die Alten liefern nach fruchtlosem Ausgleichsversuche ein Bild des Jammers und die Jungen sitzen zwischen zwei Stühlen auf dem Boden. Die Altczechen erlitten durch den Tod palacky's einen unersetzlichen Verlust; sie ahnten am Sarge des nationalen Führers, daß der Moment Auflösung nahe sei; der Rangstreit, der die Führerschaft anstrebenden Persönlichkeiten begünstigte Aersetzungsprozeß. Seit dem Tode Palacky'S wurden Elemente lebendig, welche eine wesentliche Aenderung in der Politik der Czechen anstreben. Die gesammte vom Oppofitionsgeiste beseelte czechische Sippschaft, die Alten wie die Jungen, hat sich bis jetzt bereits zehnmal vereinigt und zehnmal getrennt; ihre Lage ist eine verzweifelte geworden. Der verständigere Theil der czechischen Bevölkerung ist der resnllatlosen, unfruchtbaren Agitationen der Alten und Jungen bereits satt, er will weder von dem Gaukelspiele der Alten noch von jenem der Jungen etwas wissen; sie hat volle Ueber-zeugung gewonnen, daß den Hymnen der Alten nichts als Schwindel innewohnt und die Haltung der Jungen sich zu einer unbeständigen, planlosen gestaltete. Die Alten wie die Jungen nehmen bereits das Herannahen der bevorstehenden politischen Wandlung wahr. Der Schleier wird demnächst gelüftet werden, wornach es sich klar Herausstellen wird, daß die ganze czechische Opposilionspolitik vor jeher nur eine rein persönliche war. Eine Reform in der Politik der Czechen wird eintreten, die vor allem anderen dahin gerichtet sein wird, die bisherigen Führer zu beseitigen. Die Alten werden infolge dieser sicher in Aussicht stehenden Wandlung Pech und Schwefel über die Häupter der Reformatoren ausgießen; dir Jungen dürften jedoch diese Reform benützen, um ihre Lebensfähigkeit aufrecht zu erhalten, denn sie gingen bereits längst mit der Absicht um, einen ändern politischen Standpunkt zu gewinnen. Der Verfafsungspartei kann es gleichgiltig sein, ob die totale Abstinenzpolitik der Alten oder die halbe Abstinenzpoliti! der Jungen als Sieger vom Platz schreitet; die Verfafsungspartei muß jedoch lebhaft bedauern, daß ein so reiches Land wie Böhmen, in welchem Ackerbau, Viehzucht, Forstwirthschaft, Industrie, Handel und Gewerbe blühen, — daß eine so geistig begabte Nation, wie die Czechen, welche vor Jahrhunderten für persönliche und religiöse Freiheit muthig und ehrenvoll kämpften, in der neue« constitutionellen Aera sich in die ersten Reihen der Opposition gestellt haben, beim Ausbau des Verfassungswerkes sich ferne Hallen und föderalistische Zwecke verfolgen. Die Czechen müssen endlich von dem Wahne geheilt werden, daß das im „Reich-rathesitzen* der höchste Landesverrath sei und eine unverantwortliche Preisgebung der nationalen Interessen bedeute. Die Borniertheit der Jrwgen und der Starrsinn der Alten muß und wird endlich doch gebrochen werden. Das Scheitern des versuchten Ausgleichs ist der erste Schritt zu dieser Wandlung. Politische Rundschau. Laibach, 30. Juni. Juland. Die .Pest. Corr." erhält über die Dispositionen der österreichisch-ungarischen Regierung mit Hinweis auf den Ausbruch eines Krieges zwischen Serbien und der Türket aus Wien fol« genden Bericht: „Oesterreich-Ungarn steht der Be- Jeuileton. Fräulein Raymond. ^ dem Französischen des C. Mall et frei bearbeitet Von Rudolph Müldener. (Fortsetzung.) Nach einigen Wochen gab ich aus Gründen, dem n hierher gehören, meine Wohnung hinter . ^"kernbourg auf und verlor dadurch Fräulein Raymond aus einige Zeit aus dem Gesicht. Mitt-do« r auch zwei Ereignisse ein, wovon sien« r ? Welt erschütterte, das andere wenig. persönlich von Bedeutung war. DaS fütternde Ereignis, von welchem ich spreche, Julirevolution; das für mich persönlich - Ereignis war meine Volljährigkeit, die viüa- « 5*" besitz e^es ziemlich ansehnlichen Ver-und ^ ""d ^eine bis dahin etwas precäre ana.^rückte Lage auf einmal in eine sorgenfreie, ehrne und heitere Existenz umwandelte. Maste s Ech meine Verhältnisse geordnet, die getban ^ damals aus mir lastenden Geschäfte ab-vreinen'«"^ erschütternden Eindruck der unter überm,stattgehabten Revolution einigermaßen alten erinnerte ich mich wieder meiner Freundin und eilte, mein ehemaliges Quar» tier wieder auszusuchen, um Fräulein Raymond meinen Besuch zu machen und zu sehen, was während der Stürme der Revolution aus ihr geworden. Ich fand ihre Wohnung leer, den einst von ihr mit so viel Sorgfalt gepflegten Garten verwildert. Fräulein Raymond hatte das HauS verlassen, und man wußte nicht, was aus ihr geworden. Verstimmt schlug ich den Heimweg ein, als ich mich plötzlich des guten VicarS erinnerte; ich beschloß» denselben an der Thür seiner Kirche zu erwarten. „Ach, mein Herr," rief er mir zu, „welche Umwälzung seit den friedlichen Abenden, welche wir zusammen verbracht!" Ich erkundigte mich bei ihm nach Fräulein Raymond. „Ihre Stellung hat sich geändert," antwortete er, und seine Miene bekam bei diesen Worten etwas zugleich Traurige« und Geheimnisvolles; „die neue Regierung hat ihr ihre Pension entzogen. Versuchen Sie nicht, sie wieder zu sehen; sie ist krank und unglücklich und kann niemanden bei sich empfangen." „Was? Selbst mich nicht, der ich bei ihr eine Theilnahme gefunden, die mich so lebhaft gerührt hat? Die Erinnerung an die friedlichen Stunden, die ich mit Ihnen, mein Herr, und ihr zugebracht, hat durch alle die stürmischen Scenen, welche ihnen folgten, in meinen Augen noch einen neuen Reiz gewonnen. Wie dem auch sei, so haben Sie mir doch, vielleicht ohne es zu wollen, mit. getheilt, was ich zu wissen wünschte und vergeblich zu ergründen mich bemühte. Nicht wahr, Fräulein Raymond ist eine eifrige Legitimistin? Ich habe es immer gedacht!" „Sie glauben?" antwortete er lächelnd. „Sie haben sich verrathen, mein Herr," ant. »ortete ich. „aber dieser Umstand vermehrt noch den Antheil, den ich an Fräulein Raymond nehme; ich habe ein Recht, mich mit ihr zu beschäftigen. — Als ich die Ehre hatte, ihre Bekanntschaft zu machen, war ich ein armer Teufel mit ungewisser Zukunft. Jetzt bin ich majoren und besitze ein Vermögen, von dem ich mir damals nichts träumen ließ. Welchen besseren Gebrauch könnte ich davon machen, als ihr anbieten —" „Sie wird nicht einwilligen!" unterbrach mich der Priester. „Sind Sie nicht ihr Rathgeber, ihr Beicht« vater? Wird es Ihnen nicht leicht werden, ihr meine Unterstützung auf eine verborgene Weise zukommen zu lassen . . ." „Ich gebe zu, daß ihre Lage eine sehr peinliche ist. Sie ist jetzt arm und verlassen. Wenn Sie wüßten, was sie ehemals war! Wie viel Gesuche, wie viel inständige Bitten sind einst an sie gerichtet wegung auf der Balkanhalbinsel vollständig gerüstet gegenüber. Schon während der Delegationsverhandlungen wurden die allenfallstgen Eventualitäten der Entwicklung der Orientfrage nach jeder Richtung hin in Erwägung gezogen und zwischen sämmtlichen leitenden Ministern der Monarchie die zu treffenden Maßnahmen bis ins strenge Detail vereinbart. Der ungarische Ministerpräsident war damals bereits in der Lage, dem gemeinsamen und dem österreichischen Ministerium Schriftstücke und Mittheilungen zur Kenntnis zu bringen, welche nicht nur das Vorhandensein einer intensiven Agitation in Südungarn konstatierten, sondern zugleich auch über Personen und Dinge sehr werthvolle Details boten. Alle Dispositionen sind getroffen, um im Augenblicke des Kriegsausbruches die Grenzen der Monarchie sozusagen hermetisch zu verschließen und über den Köpfen der staatsfeindlichen heimischen „Werber" Die Maschen eines weitumfaffenden Netzes zusammenzuziehen. Nicht nur sind die Linien-Regimenter designiert und zugleich auch entsprechend dislvciert, welche im vorausgesehenen Augenblicke gegen das Grenzgebiet vorgeschoben werden; es wurde auch dahin Vorsorge getroffen, daß ein Theil der Landwehr beider Staaten, namentlich aber Ungarns, den — wenn der Ausdruck gestattet ist — „friedlichen" Theil des praktischen Kriegsdienstes selber mitthuend erlerne. Ueberdies soll auch eine entsprechende Truppe Gendarmerie aus Siebenbürgen nach den von den omladinistischen Umtrieben heimgesuchten Gegenden transferiert werden. Die Verhängung des Belagerungszustandes dürfte infolge der umfaffenden, seit Wochen bereits in aller Stille durchgeführten Präventivmaßnahmen überflüssig bleiben, und man ist auch fest entschlossen, zu dieser Maßnahme nur im ausgesprochenen Nothfalle zu greifen. Kurz, die leitenden Staatsmänner der Monarchie haben es an der nölhigen Umsicht nicht fehlen lassen, um jeglicher „Ueberraschung" oder „Ueberrumpelung" durch die Ereignisse möglichst vorzubeugen. ES wird zwischen Türken und Serben auch nicht das unwesentlichste Vorpostengefecht stattfinden, ohne daß früher schon an der Grenze der Monarchie eine imposante Macht entfaltet worden wäre." Der „Freie Staat" bringt Nachricht, daß die Constituirung der altkatholischen Gemeinde in Oesterreich in den ersten Tagen des kommenden Monats zur Thatsache werden dürfte. Wiederholt haben sich Deputationen um die Beschleunigung der Erledigung dieser Angelegenheit an das Präsidium de- EultuSministeriumS gewendet, und letztertage hat eine eigene Deputation auch beim Justiz minister Audienz genommen, sich die Unterstützung worden! Aber die, denen sie Dienste geleistet, wollen sich dessen nicht mehr erinnern; was mich jedoch betrifft, so werde ich nie vergessen, daß ich ihr das Leben verdanke." „Das Leben, Herr Pfarrer?" ,Ja, das Leben; und ich bin nicht der einzige." „Wahrhaftig, wenn man Sie hört, sollte man glauben, Fräulein Raymond sei eine entthronte Prinzessin." „Nein, nein," antwortete er mit traurigem Kopffchütteln. „Fräulein Raymond war niemals Prinzessin und ihre Größe war für sie sehr bitter; für sie entsprangen nur Prüfungen und Leiden aus derselben." „Sie war ehemals der vertriebenen Königsfamilie zugethan," antwortete ich, „jetzt bin ich da» von überzeugt." „Fragen Sie nicht; ich habe Ihnen vielleicht schon zu viel gesagt. Sie wünscht nicht, daß man ihre Vergangenheit erfahre." Ich erlangte endlich von dem Vicar die Erlaubnis, ihm für Fräulein Raymond eine kleine Summe, deren Höhe er, ein MehrereS verweigernd, selbst bestimmte, zuzusenden. Die Mittel und Wege, FrLulrin Raymond zur Annahme dieser Unterstützung zu bewegen, überließ ich dem Vicar. — (Fortsetzung folgt.) desselben friedlichst erbittend. Nach der Rückkunft des CultuSministerS aus dem Badeorte Srapina dürfte die Entscheidung gefällt werden. Die Schritte zur gesetzlichen Eonstituierung werden dann sofort in Angriff genommen werden. „Nemzeti Hirlap" zufolge ist in Ungarn die Einberufung einer außerordentlichen Reichstagssession beabsichtigt. Die »Ingarische Regierung trifft Vorbereitungen, um eine Bewegung in den südlichen Theilen Ungarns zugunsten des serbischen Großmachtschwindels zu unterdrücken. Feldmarschall-Lieutenant v. Scudier hat Auftrag erhalten, den politischen Behörden jeden militärischen Beistand, der gefordert wird, zu leisten, und der Landescommandierende von Ungarn, Baron Edelsheim-Gyulai, hat während seiner Anwesenheit in Temesvar diesbezüglich bereits Verfügungen getroffen. Vom ungarischen Handelsministerium wurde alles vorgekehrt, um das sichere Telegraphieren auf dem ganzen ungarischen Gebiete zu ermöglichen. Namentlich in der Militärgrenze ist der Dienst vorzüglich organisiert, und wo es nöthig erschien, wurden in den letzten Tagen verläßliche Beamte angestellt. Mit der Verhängung des Belagerungszustandes scheint man einstweilen noch zurückhalten zu wollen, dieselbe wird aber erfolgen, sobald Spuren einer gewaltthätigen Erhebung sich zeigen sollten. Bezüglich der Frage, ob die serbischkroatischen Gebiete durch Linientruppen oder durch die HouvedS besetzt werden sollen, um die Ruhe aufrechtzuerhalten, scheint man sich nunmehr für die ersteren enticheiden zu wollen. Äuf Ersuchen der politischen Behörden in Südungarn wurden von Szegedin nach Groß-Kikiuda 2 Compagnien des 46. Infanterieregiments geschickt. Groß-Becskerek wandte sich nach Temesvar um Militär. In Mohacs wurden 6 bedeutende Waffensendungen saisiert, darunter 50,000 scharfe Patronen. Der Conflict der LandeSausschuß-Mit» glieder in Dalmatien, der eine Zeitlang sistiert war, ist, wie der „Presse" berichtet wird, abermals zum Ausbruche gekommen. Bekanntlich haben, als Landtagspräsident Ritter v. Ljubissa nach Pest zu den Delegationsverhandlungen sich begab, die Mitglieder des dalmatinischen LandeöauSschusseS ihre eingestellten Functionen wieder ausgenommen und während der Abwesenheit Ljubissa's von Zara ohneweiters amtiert. Mit der Rückkehr des letztern hat die unerquickliche Situation ihren frühern Charakter angenommen. Die von KlaiL, Paulinowic und Consorten aufgehetzten Ultranationalen wollen den Landtagspräsidenten unmöglich machen und haben es richtig zustande gebracht, daß die Landes auSschüffe ihre Thätigkeit abermals einstellten. Die Regierung wird, um dem Conflicte ein Ende zu machen, entweder den dalmatinischen Landtag auf lösen und sofort Neuwahlen ausschreiben oder einstweilen politische Beamte zur. Besorgung der Ge schäfte des Landesausschusses von Dalmatien dele> gieren müssen. Ausland. Das preußische Abgeordneten Haus nahm in zweiter Berathung den Gesetzen! wurf, betreffend den Ersatz an das Kron-Fidei commiß aus den Einnahmen der Herrschaft Schwedt, unverändert an und lehnte sämmtliche Beschlüsse des Herrenhauses zur Städteordnung, welche den Beschlüssen des Abgeordnetenhauses entgegen stehen, ab. Das Eompetenzgesetz mit zahlreichen, den abändernden Beschlüssen des Herrenhauses entgegen, kommenden Compromiß-Vorschlägen, dann der Gesetz entwurf über die Rathsstellen bei dem Oberverwal. tungSgerichte wurden mit einigen Zusatzanträgen in erster und zweiter Lesung genehmigt. Die Herzegowiner Insurgenten haben am 27. d. den Fürsten Nikolaus von Montenegro zu ihrem Fürsten proclamiert und eine Deputation nach Cetinje entsendet, um dem Fürsten diesen Beschluß bekanntzugeben. 15,000 Montenegriner find an der vasojeviter Grenze concentriert. Dele-gierte von Montenegro und Serbien find im Jnsurgentenlager von Banjani eingetroffen, um denselben den gemeinsamen FeldzugSplan zu über» Mitteln. Die an der serbischen Grenze ausgestellten türkischen Truppen und die Donau-Flottille er« !>ielten Befehl, sich bereit zu halten, um beim ersten Signal die Feindseligkeiten zu eröffnen. Der „Gibraltar Guardian" meldet: „Infolge Instructionen der britischen Regierung wird Gibraltarin vollständigen VertheidigungSzustand, versetzt. Zwei Schiffe mit Pulver werden täglich au-England erwartet. Die beurlaubten Offiziere werden zurückberufen. Die Artilleristen montieren die Geschütze. Zur Tagesgeschichte. — Landes qesetz. Der Kaiser hat das vom ieiermärkischen Landtage in der 17. Sitzung vooi April l. I. beschlossene Gesetz über die Regulierung Lei S annslusses von Praßberg bis Lilli sanctioniert. — Der Verwaltungsgerichtshos in Wie» wird seine Thätigkeit am 2. Juli 1876 beginnen. Die Amtslokalitäten desselben befinden sich im ersten Bezirk, Weihburggasse Nr. Ü2. Das Einreichungs-Protokoll wird vom 2. Juli 1876 an täglich von 9 Uhr morgens, an Werktagen bis 2 Uhr nachmittags, an Sonn- und Feiertagen bis 12 Uhr mittags offen gehalten werden. — Gegen das Wasfentragen außer Dienst' Am 27. d. fand in Pest zwischen dem Hußaren-Rittmeister Eugen v. Almas^, und dem bekanrtten Distanzreiter Lieutenant Zubovics infolge eines heftigen Wortwechsels ein Säbelduell statt. Zubovics wurde schwer, Almasy leicht verwundet. — O e st e rr ei ch i s ch e r Gewerbeverband. Dai Comite zur Gründung eines Verbandes der Gewerbetreibenden Oesterreichs hat den Beschluß gefaßt, auf die von der Regierung verlangten Statutenänderungen einzugehen und die modificierten Statuten noch im Laufe dieser Woche der niederösterreichischen Statthallerei zu überreichen. — Pfarrconcurs. Die Stadtgemeinde Hall hat in die Loncursausschreibung zur Besetzung der ihrem P«' tronate unterstehenden dortigen Psarrerstelle unter anders solgende Bedingungen ausgenommen: ,,L) Daß sich »er Stadtpsarrer in die rein weltlichen Angelegenheiten der Gemeinde nicht menge; d) daß er in Gemeindeangelegen-heiten, an welchen auch ein religiöses Interesse hängt, sich in Verträglichkeit mit dem Magistrate zu einigen suche; o) daß sein Austreten stets ein offenes und ehrliches sei und daß sohin bei allsälligen Differenzen jede heimliche Gegnerschaft sowol seinerseits unterbleibe, als von ihm nach Kräften auch bei seinen Amtsgenoffen hintangehalten werbe; ä) daß er sich zur Wahlzeit — seine pfarrliche Würde wahrend — von jeder Agitation fern halte und die allsällige Wühlerei seiner Amtsgenossen mäßige oder doch wenigstens nicht begünstige, und daß er sich persönlich der Stimmgebung wenigstens enthalte, wenn dieselbe gegen den Vorstand der Körperschast, welche ihn gewählt hat, oder gegen dessen Sache gerichtet wäre; e) daß er in den Schulen nicht eine gesetzesfeindliche Haltung annehme und eine solche auch vonseite der ändern Katecheten nicht dulde". Dieses Formulare wird allen Psarrpatronen zur Benützung in eintreten-den Fällen empfohlen. — Absetzung eines BischosS. Der Gerichtshol für kirchliche Angelegenheiten erkannte gegen den Erzbischos Melchers in Köln auf Absetzung vom Amte, weil sei« Verhalten mit der öffentlichen Ordnung unverträglich ist. — Ausstellung. Die internationale Ausstellung für Gesundheitspflege und Rettungswesen wurde am 26. d, nachmittags 1'/, Uhr in Brüssel durch den König eröffnet-Eine zahlreiche Menschenmenge wohnte der Feierlichkeit bei. Der König verweilte längere Zeit in Len Ausstellungsräumen und besichtigte sämmtliche Abtheilungen. Die deutsche Kaiserin beglückwünschte telegraphisch den Grafe» von Flandern zu dem Erfolge der Ausstellung. — Für das Beinhaus in Custozza, in dem bekanntlich die Ueberreste der vor 10 Jahren bei dem dortigen heißen Kampfe gefallenen Oesterreicher und Italiener bestattet werden sollen, sind nach einer Kundmachung deS LomitB bereits 76,58t Lire eingegangen. An der Spitze der Sa»«' lung stehen Kaiser Franz Josef und König Victor Emannel mit je 2000 Lire, ferner die savoyischen Prinzen mit je 1200 Lire. DaS Uebrige haben die TomittS und italienischen Städte geliefert. — Der Juwelenschatz Abdul Aziz' wurde dem türkischen Finanzminister übergeben; die Juwelen repräsentieren einen Werth von 46 Mill. Francs. Lokal- und Provinzial-Angelegenheiteu. — (Aus den slovenischenBlättern.)„ Narod" glossiert den vom Turnverein am 25. d. M. unter-uommenen Ausflug aus den heiligen Berg und nach Sagor und will wissen, es sei bereits 14 Tage vorher Garantie geleistet worden, daß die Turner nicht „geprügelt" werden; überdies konnten die Turner dort keine „nemskutarische" Propaganda machen, denn sür solche Sachen und Dinge !eirn in Krain »tempi passati;" auch soll über Anrathen des dortigen Pfarrers sich das dortige Landvolk gegenüber den putschen Pionnieren ganz gleichgiltig verhalten haben. Hätte dem Ausfluge ein wahrheitsliebender Reporter des „Slov. Nar." beigewohnt, so hätte er die Ueberzeugung gewinnen ^nnen, daß der Empfang der Turner auf dem heiligen ^erge Vonseite des Landvolkes ein recht freundlicher war; ^ das ehemals irregeführte Landvolk seit den Zeiten der Äantschbergaffaire anderen Ansichten huldigt; Laß das präch-E'ge Glockeugeläute den Turnern den Frieden und nicht »Prügel" verkündete und daß der dortige Pfarrer die Turner wit herzlichen Worten begrüßte und überdies denselben ^rundlichen Trunk bot. Der laibacher Turnverein zog am 25- d. M. nicht auf Propaganda, sondern in der löblichen Absicht aus, durch einen Verguügungsabend in Sagor der dortigen Gewerksschule eine Geldunterstützung zuzuführen. Bei diesem Vergnügungsabende empfingen unsere Turner anstelle der vom „Slov. Nar." prophezeiten Prügel laute Beifallsbezeugungen. — „Slovenec" gibt in seiner Pränu-merationseinladuug der «läge Ausdruck, daß sein Blatt bis jetzt mit finanziellen Calamitäten zu kämpsen hatte und sich nur dadurch halten konnte, daß es an Mitarbeiter und Correspondeuten keine Honorare zahlt. Aus diesem Geständnisse erhellt, daß die vom „Slovenec" ausgegebenen klerikalen Hetzartikel in slovenischen, insbesondere bäuerlichen Lesekreisen nicht mit gehörigem Appetit verzehrt werden wollen und der Leserkreis dieses Blattes sich in engen Grenzen ewegt. — Redaction und Leser der „Danica" empfingen °uf ihre dem heiligen Vater anläßlich der dreißigjährigen ^uthronisationsseier dargebrachte Huldigung telegraphisch en päpstlichen Segen. Wundern wir uns nicht, wenn auf rund solcher besonderen Gnaden die Zahl der Leser der «Danica" eine enorme Höhe erreicht. R ^ (Vom Tage.) Der erste Vergnügungszug nach a mannsdors-Lees zählte gestern ungeachtet der günstigsten 2'"""Ng nur ISO Theiluehmer. Der Zinstag und der - scheinen einer lebhafteren Theilnahme hindernd in den eg getreten zu sein. Bei der Rückfahrt wurde ein außer- ewbhniich schnelles Tempo eingeschlagen, die hölzerne Sperre ^M°n 134 fing zu brennen an. Veldes ist . ^I"ahme von Kurgästen und Touristen vollkommen und ' H°tel Mallner ist der Zubau bereits vollendet im w^ö^'ert; der neuhergestellte Pavillon nächst dem See Die des genannten Hotels gewährt prächtige Aussicht, dj estaurationslokalität Louisenbade wurde erweitert; n Fabjan, Inwohner, 56 I., Livilspital, Herzlähmung. — Joses Lizavc, Arbeiter, 46 I., Hradezkyvorstadt Nr. 34, Lungen-llhmung. .. ' . . . .... LebenSmittel-Preise in Laibach am 28. Juni. Weizen 8 fl. 80 kr., Korn 6 fl. 20 kr., Gerste 4 fl. — kr., Hafer 3 fl. 90 kr., Buchweizen 5 fl. 40 kr., Hirse 4 fl. 80 kr., Kukurutz 5 fl. 80 kr. pr. Hektoliter; Erdäpfel g fl. 60 kr. pr. 100 Kilogramm; Fisolen 8 fl. — kr. per Hektoliter; Rindschmalz — fl. 94 kr.. Schwein fett 85 kr., Speck, frischer, 70 kr., Speck, geselchter, 75 kr., Butter 85 kr. per Kilogramm ; Eier 1'/, kr. per Stück; Milch 8 kr. per Liter; Rindfleisch 48 kr., Kalbfleisch 44 kr,, Schweinfleisch 68 kr. per Kilogramm; Heu 3 fl. 50 kr., Stroh 3 fl. 15 kr. per 100 Kilogramm; hartes Holz 8 fl. — kr., weiches Holz 5 fl. — kr. pr. vier Q.-Meter; Wein, rother 23 fl. — kr., weißer 20 fl. pr. 100 Liter. Gedenktafel über die am 3. Juli 1876 stattfindenden Lici tationen. 3. Feilb., Zweck'sche Real., Laibach, LG. Laibach. — Z. Feilb., Kuchel'sche Real., Freiliau, BG. Seisenberg. — 3. Feilb., Sinkouc'sche Real., Ambrus, BG. Seisenberg. — 3. Feilb., Urank'sche Real., Tabor, BG. Krainburg. — 2. Feilb., Golob'sche Real., Laibach, LG. Laibach. — I. Feilb., Pregrl'sche Real., Ustje, BG Littai.— 1. Feilb..Rojc'sche Real., Bolaule. BG. Littai. 1. Feilb., Sellan'sche Real., Waitsch, LG. Laibach. — 1. Feilb., Prestopec'sche Real., Grdb. Ge schieß. BG. Littai. bach, LS. Laibach. BG. Krainburg. 1. Frilb., Kapreh'sche Fahrnisst, Lai» I. Feilb., Hasner'sche Real., Labore, Telegramme. Belgrad, 29. Juni. Unl:r dem Donner der Geschützt und den Zurufen der Bevölkrrung ist der Fürst heute morgens nach der Grenze abgereist, von den Ministern bis Semendria geleitet. Der Fürst wird an der Grenze eine Proclamalion erlassen. Der Metropolit und die Bischöfe sind gestern abgereist, um die Soldaten zu segnen. LanllwiriMllMeke AubMung und am Volksfest m Steyr 7., 8., 9. und 10. September 1876. Programm: I. Ansstellmig von Thieren: u) Pferde: Zucht- und Gebrauchs-, Arbeits- und Lnxns-pserde, Hengste, Stuten und Walachen, b) Rinder: Stiere, Kühe mit dem Kalbe oder trächtige Kalbinen, Ochsen. Mastvieh: Stiere, Ochsen, Kühe, Schnitt-Kalbinen, Kal-binen, Terzen. o) Schweine: Eber, Mutterschweine, Ferkel, Mastschweine, ü) Schaft: Widder, Mutterschafe, Lämmer, Ziegen, s) Kaninchen. t') Federvieh: Hühner, Gänse, Enten, Pfauen, Tauben, Singvögel. 8) Fische: Krebse, Vorsührung der künstlichen Fischzucht, d) Jagdthiere: Federwild. II. Ausstellung von landwirthschaftlichen Boden-Erzengnisse» : ») Feldgewächse (in Pflanzen, Halmen, Samen) jeder Art, als: Körner- und Oelsrüchte, Kutterkräuter, Gräser, Knollen» und Wurzelgewächse, Hans, Lein, Hopsen, Farb- und Gewürzpflanzen u. dgl. li) Obst und Gemüse. III. Ausstellung Von landwirthschaftlich-technischen Erzeugnissen, wie: Mehl, Brvd, Wei», Most, Bier, Spirituosen, Essig, Oele, Wachs, Honig, Zucker, konservierte Fleisch-, Gemüse-, Fruchtgattuugen u. dgl., Flachs, Hanf, Wolle, Seide, künstliche Dungmittel u. s. w. IV. Ausstellung von Erzeugnissen der Forstwirthschast, wie: Holzgewächse, Samen, Stammabschnitte, Nutzholz, Sortimente, Bretter, Schindeln, Faßdauben, Harze, Terpentin, Waldwolle, Bast, Holzkohlen, Sammlungen von getrockneten Pflanze», Samen, Holzarten, forstschädliche Insekten, Eier u. dgl., ausgestopste Thiere, Geweihe u. s. w. V. Ausstellung von land- uud forstwirthschastlichen Maschinen, Geräthen nun Werkzeugen jeder Art, von Modellen zu dergleichen, von Jagdgeräth-schäften u. s. w. VI. Abhaltung eines Prcis Pftiigenö. VII. Abhaltung eines Pferde-Rennens. VIII. Abhaltung eines Freischiekens. IX. Volksbelustigungen. X. Verlosung von landwirthschaftlichen Gegenstiindeu und Prämiierung: L) Verlosung der von dem landwirthschaftlichen Bezirksver. eine Steyr angerauften Gegenstände unter seine Mitglieder ; b) allgemeine Verlosung der vom Comite der landwirthschaftlichen Ausstellung und des Volksfestes in Steyr auf der Ausstellung angekauften Gegenstände; c) Prämiierung. XI. Freitvillige Auktion von AnSstellungS-gegenständen. Zur Beschickung der Ausstellung werden In- und Aus länder sreundlichst eingeladen, nnd es sind die Anmeldungen hiezu spätestens vis zum 1. August d. I. an das Lo mite der landwirthschaftlichen Ausstellung nnd des Volks, festes in Steyr zu richten, welches bereitwilligst jede weitere Auskunft ertheilt. Landwirthschastliche Geräthe u. vgl. müssen mindestens drei Tage vor Eröffnung der Ausstellung, lebende Thiere jeder Art aber erst am Vortage der Eröffnung aus Len Aus-stellungsplatz gebracht werden. UM" Die Aussteller werden ersucht, das vorgeschriebene Gesundheits-Zeugnis der Thiere beizubringen, ohne welches die Thiere zur Ausstellung nicht zugelassen werden können. Steyr im Mai 1876. (364) 3-2 Das Comitv der landwirthschaftl. Ans stellnng und des Volksfestes. gegen (249) 40—35 Sommersprossen, Leberflecke, Wimmerln re. Diese Salbe durch 10 Abende angewendet, verdrängt spurlos Sommersprossen, Leberflecke rc. Ein Original-Tiegel sammt Anweisung kostet 70 kr. Echt zu beziehen durch die Landschafts-Apotheke des Wen«I. Apotheker und Chemiker, Graz, Sackstraße Nr. 4. General-Depot für Kratn bei v. Apotheker „zum goldenen Einhorn" in Laibach, Hauptplatz Nr. 4. f Mer Ullä dettixstsr Xrt »» » dessitixt äsuernä ä»8 do- rüdwts pariser veun kein anderes Llittel KW! klktvoo L 50 lcr. dei Üerru Lxotkslrer ______________________________________________ (331) 8 S kII.LI»8IL (k'LlIsuckt) keilt brieüiok äer 8xeoi»l»rrt vr. Ltllisvl», I^eustLät, Oresäsn (saekseu). Lvrvits tlbvr 8000 mit Kriolx l)vl>iu»lelt. (1) 41 Glück auf nach Graunschweia! ist und bleibt in«I»v »It« vsrlso, unter welker ich wiederum die von hoher Regierung genehmigte und x»r»ntlrtv öl'ÄllN86ll>V. I^NÜtz8-I^0tttzli0, Gewinne im Betrage »on 8 696,000 Nark enthaltend, dariinter eveut 450,000, speeiell »00 000, 150 000, 8i>,000, 60.000, L L 40,000 re. rc. welch« iiinertialb weniger Monate i»r Entlcheinmg kommen müssen, angelegentlichst cmpseyle. Lie vrntv Ziehung beginnt schon rri«, 30^7' .1 >l»ii «. v. tragender Nos,Vorschuß .-r.xlnM»«»« zu ü. U H.ÜO 11.2.25 Ü. 1.l3 östH Sende jedvm Theilnehmer den amtlichen Plan gratis, sowie auch Gewinnlisten und Gewi, llgvtdcr t « xj-clii l werden. I'ununr». begünstigt auch in der kürzlich beendeten Lotterie wieder mein i,ci.il. in reichem Maaße, meine Tsirma bedarf daher (dn solche eine der in diescr lii unottt- iftl keiner i>. n Anpreisungen dieser so beliebten Lotterie, indem ick daher für das mir seit Jahren geschenkte Vertrauen ergebenst danke, bitte solches mir, da die Nachfrage bereits stark ist, durch baldige Bestellungen zu erneue». ^>. ÄVL88, tiaiiptcoUcctcm in Langerhof Nr. 8. > Wiener Börse vom 28. Juni. bperc. Rente, öft-Pap. dto. dto. öst. in Eild. Lose von 18S4 . . Sole von 18S0, ganze Lose von 1880, Fünst. Prämiensch.». I8S4 . Sieb inbürg. Ungar» «nalo-BanI .... Sreditaustalt .... DePofitenbanI. . . Sscompte-Anstalt, Franco-Banl . . . Laudel«balll... Nationalbank . . Oest. Banlgesells. Union-Bank ... BerkebrSbanI. . . , «föld-Bah» . . , Karl iudwigbahn lkais. Elis.-Bahn «ais. Kr. IosesSb ktaatSba-a ... Südbahn........... Geld «Sib «9 «5 109^-l0g-117 SO 1L7-7» 7j>»v ss-rs IS7 90 640— 1SS0 57-50 81.— roo - 147— ISO—! Ware SS »S Sg'»S ll^sso WS so 118 73'SV 7S «840 138 10 «so-- 14 8SS-- S7-7S MOLS 149 181-isssv 8S so rkiUtübrlvk«. Allg. öst. Bod.-Lredit. dto. in SS I....... Nation, ö. W........ Ung. Bod.-Treditauft. rrtorit»t«-ObI. ran, Ioses»-Babn . est. Nordwestbahn . Eiebenbürger .... EtaalSbahn.......... Südb.-Ges.zu S Fr. dto. Bon» Credit - Lose....... Rudolf« - Lose .... (3Mon.) »ug»b.iovfl.südd.w. Krauls. ioc Marl. . Hamburg. . ,'°ndov io Psd. Sterl. Pari» lüo Franc» kttÜQrva. Lais. Mllnz-Ducaten io-Frane«stück . . . . Preuß. «assenscheini Silber . . Geld lOS'So 97 SS SS-b« 8S-8SS0 «I «ü IS1 — 114 — IS« 5V isso S9 80 S9'80 ir» so 48 SS L-88 9'80 soso I01S0 War« 104.— 88 rö 97-7» 8S7S 89-,» 86— «»— I«— II4Sl> IS7S0 14— S9S0 SS»» 1,8'S» <8'Si SS7 gg-t« 101 7» Telegraphischer Cursdericht am 30. Juni. Papier-Rente 64 60 — Silber-Rente 68 40 — 1660er StaatS-Anlehen 109—. — Bankaktien 830. — Lredit 13^ — London 125 25.— Silber 10130 — K. k. Mn)' dukaten 5 90. - 20-KrancS Stücke 9 92. — 100 «ei«-mark 61 35. __ Druck von Jg. v. Kleinm ayr L Fed. Bamberg. Verleger Ottomar Bamberg. Für die Redaction verantwortlich: Franz Müller.