m. 58. Freitag, 11. März 1«92. 111. IahMng. °!>3n!°^l'. wWhr^ n ?,3^ " " l sn b!! n 0 : «aiizjahila fi, ,5.. Halbjahr!,, fi. 7 50, In, " "'hässlich der von ihm erbetenen "lei das Ni„ , wohlverdienten bleibenden Ruhestand ^leihen ^?"^ bcs Leopold-Ordens allergnädigst ^uchstel"^,^?^swlische Majestät haben mit U " des N.. ^^.'^"ug von, 5. März d. I. dein ^er, 3 w/""'Stiftcs in Admoiit, Othmar ^"cidiqst .. /"""kreuz des Franz-Ioseph-Ordens ^-^^ verleihen geruht. Nichtamtlicher Weil. Kraiuischer Laudtass. ^eiie Sitzung am 8. März. An n (Schluss.) 2?M üw'^I'"^berichtete nnmens des Finanz-^ ^.n Reaelun, Z'^.^ Zwangsarbeitshaus-H^ Wlte s.s ^ respective Aufbesserung ihrer Be-hl?Miuss,« ?"ldm Antrag: Die Verordnung dee« 's"'' nach wel- ^eld^^ 400 fl. nnd 100 fl'. ^ss 3?>^ "ster Classe ,00 fl. ^^fl. md H'c^""'u Aufseher zweiter ^ ,,, ' Duartierasld- f^ ^„^, provisorischen Aufseher zweiter Classe 288 fl und 72 fl. Quartiergeld und schließlich für die im Sommer aufzunehmenden Hilfsauffeher ein Tagaeld von 90 kr. Hiemit erscheint die Petition der Aufseher vom 12ten Jänner 1tt92 erledigt. — Der Antrag wurde ohne Debatte angenommen. Derselbe Abgeordnete referierte writers über den Voranschlag des Zwangsarbcitshausfondes pro 1892. Das Erfordernis ist mit 84.485 fl. präliminiert, und zwar: Gehalte, Quinquennal- und Activitütszulagen 4312 fl., Emolumente 434 fl., Bestallungen 536 fl.. Löhnungen nnd Zulagen der Aufseher 14.535 fl., Remunerationen und Aushilfen 300 fl., Kirchenerfor-dernisfe 100 fl., Erfordernisse für Montur und Armatur 1500 fl., Amts-, Kanzlei- und Unterrichtserfordernifse 240 fl., Fakrilserforoernisse 25.700 fl., Erhaltung der Gebäude 724 fl., Steuern und Abgaben 17 fl., Regiekosten 33,342 fl., Pensionen und Erziehungsbciträgc 350 fl., Provisionen 1545 fi., Gnadengaben 750 sl. und verschiedene Ausgaben 100 fl. Die Bedeckung, und zwur aus den Interessen der Wertpapiere, dem Ertrage der Fabriksanstalt, dem Verdienste der Zwänglinge :c. ist mit 84.948 fl. präliminiert, nnd zeigt sich somit im Vergleiche mit dem Gesammtcrfordernisse ein Ueber-schnss von 523 fl. — Abg. Dr. Ritter von Blei-weis berichtete über die Unterstützungen für Schul» bauteu, und wurde für das Jahr 1892 ein Gcsammt-bctrag von 5700 fl. an Subventionen für Schulbanten aus dem Landesfonde nachfolgenden Schulgemeinden bewilligt, und zwar: Predaßl 400 fl., Zarz 100 fl., Kaier 400 fl., Rctetsche 200 fl.. Hüflein 400 fl. Draschgosche 1W fl., Iggtwrf 400 fl., Hotederschitz 300 fl., Heil. Dreifaltigkeit bei Zirknih 100 fl.. Ratschach 300 fl., Asp 400 fl,. Möschnach 300 fl., Bres« nih 500 fl., Lustthal 100 fl., St. Martin 200 fl., Homec 100 fl., Heil. Dreifaltigkeit im Bezirke Stein 200 fl.. Nadence 100 fl., Untcrbcrg 100 fl.. Tschep-lach 100 fl., Tribute 100 fl., Altbacher 400 fl. und St. Marein bei Laibach 400 fl. Die letztgenannte Schulgemeinde erhält außerdem ein Darlehen von 1tt00 fl. Gleichzeitig wurde eine Resolution beschlossen, der k. k. Landesschill'rath sei zu ersuchcu. er möge dahin Wirten, dass die einzelnen Schulgemcinden nicht Schnl-bauten aufführen, die ihre finanziellen Mittel übersteigen. Sodann berichtete Abg. Hu kl je betreffs der Lehrbücher für sloveu'ische Volks« und Mittelschulen. In der Landtagssitzung vom 18. November 1690 wurde der Landesausschuss 1.) beauftragt, bei den Schulbehörden dahin zu wirken, dass für das Griechifche an den slo-venischen Parallelclassen und successive auch an den Oberclassen der Gymnasien in Laibach und Rudolfs-wert die slovcnische Unterrichtssprache eingeführt werde, und 2.) ermächtigt, den Verlegern der für die 5., 6., 7. und 8. Clafsc der slovenischen Volksschulen, bezw. Bürgerschulen, für die gewerblichen Fortbildungsschulen und Mittelschulen nöthigen Lehrbücher entsprechende Subventionen zu bewilligen; 3.) zu diesem Zwecke wurde ein Credit von 2000 fl. aus dem Landesfonde pro 1891 bewilligt. Der Landesausfchufs hat sich mit der Note vom 13. Februar 1891 an den t. k. Landesschul' rath gewendet und denselben ersucht, beim hohen k. t. Unterrichtsministerium dahin zu wirken, dass an den slovenischen Parallelclassen für das Griechische die slo-venische Unterrichtssprache eingeführt werde und dass auch an den Obcrclassen einige Unterrichtsgegenstände, vor allem Latein und Religion, slovenisch tradiert würden. Weitcrs hat der Landesansschuss eine Enquete von Schulmännern auf den 7. Jänner 1891 einberufen, zn welcher geladen waren und erfchienen sind die Herren: Landesschnlinspector Human, die Gymnasialdirectoren Senctovic und Wiesthaler, die Professoren Levec, Orozen und Rutar, Director der k. k. Fachschulen Subic, Uebungsschullchrer TonM, Lehrer dei Fachschule Funtel, Leiter der ersten städtischen Knabenvolksschule Zumer und Lehrer Bcle und Referent Landesausschuss-beisitzcr Dr. I. Voönjal. Die Enquete hat sich dahin ausgesprochen, dass nachfolgende slovenische Lehrbücher nöthig sind, deren Herausgabe zu subventiouieren wäre: für die 5. bis 8. Classe der Volksschulen: n) Lesebuch für die 5. und 6. Classe. t>) Lesebuch für die 7. und 8. Clasfc. c-) slovcnische Grammatik. Prof. Levec erklärte, dass er das Lesebuch für die 7. und 8. Claffe noch im Jahre 1K91, jenes für die 5, und tt. Classe und die Grammatik im Jahre 1892 fertigstellen werde. Von diesen Lehrbüchern wären 500 bis 600 Exemplare aufzulegen, ^l) Rechenbücher. Uebungsschullehrer Tomöic würde dieselben nach Mocniks Lehrbüchern zusammenstellen, der k. k. Schulbüchervcrlag dagegen wäre zu er-fuchen, die Herausgabe derselben zu übernehmen. 6) Geographie. Dieselbe müsste nach der Aeußerung des Prof. Orozen, welcher sich zur Verfassung bereit erklärte, in drei Bänden zu je 7 Bogen erscheinen. Feuilleton. N"« den, n Nojenica.* ^^t"i!N >. I- i^"^i"en. a.^/'"" dämmerigen Lichtnng, 3 di ^ Nund hen m "'? Mchon ist ein reizendes ^,?")e. EiU"'"" ""r Schar alter Bämne ^ a'u^? Fttsen hF3" .'"'^ ""ige w'itästige sh,T)on k"en. ^" ''ch emc mächtige, knorrige !!?duÄ?e""'^e und da ein wunderliches Ge-Ü °V ' ^lä "d'rs wenn der kühle Abend-2^er;,/u,st am" L"'^- Dorthin begab ich um dem d^' 2 ^r UiV^ lachen 'über die ur-? " inn?' bes att?, ^ ^ "^""' Komik vor-^n^n " mit ^. ^^b"u.nes: dabei strei-"^! '^' stehen.'^"^süb'Nvachseneu We ^b°N sich ^ "' ^'""' der alte V'"^ '/'lest, 2t ,, ^,, Gewirr seiner ^lsfr,. ^" ""^^ 'ine ironische "" ^'' "ovcnisch,„ V,l^^. Miene; allein Neid und Eiferfucht verdarben ihr doch etwas die Lauue. «Allf dich werde ich mich stürzen, selbst wcuu ich dabei zugruude gehen sollte, du scheinheiliges Welb.» zischelte die Buche drohend der Tanne zu. < Warte nur, wenn ich vom Felsen springe, will ich dir deine glatte Hant zerkratzen, auch einige Haare dir ausrcißen, du stolze Schmeichelkatze!» Und in der That stand sie :n etwas drohender Haltnng auf dem Felsen. Das wird einen Fall geben, wenn sie sich hiumiterstürzt. uud von Glück wird' die Tanne sagen können, wenn sie nur cm wenig Rinde und einige i'lcstc dabei einbüßt. Doch die Buche ist an den Felsen fcstgewachsen, die Tanne hat es daher nicht nöthig, sich um ihren Zorn zu kmn-mcru. Deshalb schüttelt sie auch ruhig die Umarmungen des Eichbaumes ab; nur höher, höher streckt sie sich. In ihrer Nähe war aus einer Felsspalte cm Haselstranch emporgesprossen. Fast am Boden kroch er dahin, aber einige dünne Ruthen trieb er gleichwohl in die Höhe. Eine davon war besonders kräftig nnd hoch emporgefchofsen, so dass die kleinen Nachbarn anch anfmerksam' wurden. «Dies wird etwas Besonderes geben.» sagte der rothbärtige Strcubel, der auf den Wurzeln der Buche wuchs. «Warum doch wir mcht auch so hoch können!» Und erbittert erfasste er noch fester d,e Wurzel, seine Mnttcr, und bohrte sich noch tiefer m dieselbe ein. .) Naturlehre. Director Senetovic erklärte, die hiefür nöthigen Lehrbücher für die 6., 7. und 8. Classe zu verfassen, wonach die Herausgabc von der Buchdruckerei Namberg. welche bereits die nöthigen Cliches besitzt, übernommen werden könnte, i) Atlanten. Die Firma Hölzl in Wien, welche sich mit der Herausgabe von Volksschnlatlanten befasst, wäre zur Herausgabe von Atlanten mit slovenischem Texte eiuzulaoeu. Prof. Rutar erklärte, den sloveuischen Text besorgen zu wollen, k) Katechismen. Die Enquete sprach den Wunsch aus, dass die slovenischen Katechismen in sprachlicher Beziehuug revidiert und bei den Neuaus-gabeu auf sprachliche Richtigkeit gesehen werde. Landes-schulinspector Oilman meinte, dass sich diesbezüglich an das fürstbischöfliche Ordinariat zu wenden wäre. Für die Fach- und gewerblichen Fortbildungsschulen: a) «Obi-ino «stin.jy' wurde vom Fachschul' lehrer Funtet zusammengestellt und ist bereits erschienen, b) -llauk o m6njionk>, verfasst vom Bürgerschullehrer Dr. Romich in Gurkfeld, kann noch heuer gedruckt werben. '^) Mathematik uud Geometrie für die k. k. Fachschulen. Director I. ^ubic erklärte sich zur Abfassung bereit. Für die Mittelschulen: a» Deutsches Lesebuch für die slovenischen Parallelclassen, da die für die deutschen Classen approbierten Lesebücher für die der deutschen Sprache noch wenig kundigen slovenischen Schüler zu schwer verständlich sind. Ueber diesen Gegenstand wird die Gymnasialprofessoren-Conferenz berathen, d) «lisi-ilo /a 7. in 8. rast-kö» ist bereits vom Prof. Stet in Klagenfurt zusammengestellt und dem h. t. k. Unterrichtsministerium vorgelegt. Landes-« schulinspector Auman hat das Manuscript durchgesehen und bemerkt, dass der I.Theil auch für die Lehrer» Bildungsanstalt entsprechend sei. s>) Geometrie wird in der Dr. Hocevar'schen Bearbeitung bei Bamberg er« scheinen. 6) Geschichte. Prof. Rutar beantragt, das hohe k. k. Unterrichtsministerium um die Approbiernng des Iesenko'schen Lehrbuches zu ersucheu. 6) Mineralogie. Director Aubic wäre willens, das Lehrbuch nach Hoch« stetter und Bischina zu verfassen, l") Griechische Sprache. Landesausschussbei'sitzer Dr. Voönjak wies auf den betreffenden Landtagsbeschluss hin. wonach auch für das Griechische die slovenische Unterrichtssprache einzuführen wäre, worauf Landcsschulinspector ^mman bemerkte, dass die Unterrichtsleitung kaum darauf eingehen dürfte. Director Senekovic meinte, dass auch für das Obergymnasium sluvenische Parallelclassen mit slovenischer Unterrichtssprache für einzelne Lehrfächer eingerichtet werden sollten. Ferner äußerte er den Wunsch bezüglich Herausgabe eines allgemeinen latei« nisch-slovenischen Wörterbuches. Was die Art der Herausgabe dieser Lehrbücher betrifft, erklärte der Referent namens des Landesausschusses, dass der Landesausschuss nicht gewillt sei, die Herausgabe und den Verlag zu übernehmen, wohl aber bereit wäre, um den betreffenden Verlegern die Herausgabe zu erleichtern, die Verfasser zu honorieren Die Enquete sprach sich nun dahin aus, dass den Verfassern Honorare von 20 bis 30 fl. per Druckbogen zu bewilligen wären. Auf Grund dieser Enquetebcschlüsse hat der Landesausschuss die genannten Verfasser zur Abfassung der Lehrbücher eingeladen und von allen Zusagen erhalten. Bisher ist jedoch nur ein Lehrbuch: «Obi'tno ljpi«jn», von Funtek. im Verlage des Karl Hribar in Cilli erschienen. Aus dem für die Herausgabe der Lehrbücher bewilligten Credite von 2000 fl. wurde bisher ausbezahlt: 1.) Dem hiesigen Kleidermacher Mathias Kunc für die Herausgabe mehrerer für die Specialcurse im Kleidermachergewerbe verfassten Lehrbücher die Subvention von 100 fl. 2.) Dem Fachlehrer Anton Funtek für die Verfassung des «Olii'wo .^ilz>ju> das Honorar von 800 fl. Referent Abgeordneter Suklje bemerkte zum vorstehenden Berichte des Landesausschusses, dass zwei wichtige Kategorien ausgelassen worden seien, nämlich gewerbliche Fachschuleu und Lehrerbildungsanstalten. Für die slovenische Jugend sei es vor allem nothwendig, die vollkommene Ausbildung in der Mutter spräche zu erlangen, allein nicht minder nothwendig sei es, dass der Abiturient auch der deutschen Sprache vollkommen mächtig sei. Aus diesem Grunde sei es nicht angezeigt, die slovenische Unterrichtssprache im Obergynmasium auf andere Gegenstände, als etwa auf Religion, lateinische und slovenische Sprache, aus< zudehnen. Es würde sonst die vollkommene Erlernung der deutscheu Sprache gefährdet werden. Der Referent stellte schließlich folgende Anträge: 1.) Der Landesausschuss wird ermächtigt, den Verlegern der für die 5., 6., 7. und 8. Classe der slovenischen Volksschulen, beziehungsweise Bürgerschulen, für die gewerbliche Fachschule, für die gewerblichen Fortbildungsschulen, für Mittelschulen und Lehrer-Bildungsanstalten nöthigen Lehrbücher entsprechende Subventionen zu bewilligen; 2.) die Verwendung des für die Herausgabe von Lehrbüchern für das Jahr 1891 bewilligten Credites wird, insoweit derselbe in diesem Jahre nicht zur Verwendung kam. im Jahre 1892 gestattet; 3.) für das Jahr I 892 wird zu diesem Zwecke ein Credit von 2000 fl. aus dem Landesfonde bewilligt. In der nun folgenden Debatte meldete sich zunächst Abg. Dr. Tavcar zum Worte. Er stimme den Anträgen des Referenten vollkommen bei, allein er müsse seine Stimme dagegen erheben, dass Lehrbücher für Zuschneide - Lehranstalten aus diesem Fonde Subventionen erhalten. Ein solcher Vorgang stelle den Beschluss des Landtages ins Lächerliche. Der Redner wendete sich dann gegen die Ausführungen des Abg, Zuklje' er anerkennt zwar die Nothwendigkeit der aründllchen Erlernung der deutschell Sprache, fordert ,edoch, dass im Obergyymnasium das Slovenische ausschließliche Unterrichtssprache sei. Die Schüler erlernen durch acht Jahre die deutsche Sprache ohnehin zur Genüge. Im ähnlichen Sinne sprach sich Abg. Hribar aus. Die Abgeordneten Dr. Vusnjak uud Murnik gaben Aufklärungen inbetreff d^r Subventionierung des Kunc'schen Buches. Referent Suklje vertheidigte iu seiner Schlussrede ill sachgemäßer Weise die utraqui-stische Einrichtung der Gymnasien für die slovenische Jugend. Die Mehrzahl der ilovenischen Fach° und Schulmänner stehe auf seinem Standpunkte. — Bei der hierauf folgenden Abstimmung wurden die Anträge des Referenten angenommen. Das Gesuch der Militärarzteus-Witwe Margaretha Bavlofsky um eine Gnadengabe wurde abgewiesen, Abg. Hribar berichtete sodann über den Voranschlag des Landesanlehensfondes pro 1892. Das Erfordernis ist mit 213.315 fl., die Bedeckung mit 127.331 fl. präliminiert. Es zeigt sich somit ein Abgang von 85.984 fl., welcher aus dem Landesfonde zu decken ist. Der Bericht wurde vom Hause geuehmigt. Derselbe Abgeordnete referierte weiters über den Rechnungsabschluss des Landesculturfondes pro 1890. Die gesammte ordentliche und außerordentliche Bedeckuna pro 1890 beträgt 3922 fl.; im Vergleiche mit dem ^3^ ordentlichen und außerordentlichen ErfordtlN!! ^. 27!).! fl. W kr. zeigt sich eine Mehrbe H, 1128 fl. 10 kr., welche sich als eine M^ Vermehrung gegen das Vorjahr herausstellt, ^. richt wurde ohne Debatte yenchmigt, desM ^ Voranschlag des Landesculturfondes pro 1^' ^, 3910 fl. im Erfordernis und ebensoviel m ^ deckung aufweist. , B Abg. Hribar berichtete schließlich M^^, nungsabschluss des Theaterfundes pro 1lM ^ ^ Vermöge» des Fondeö betrug am 3l.DeccM" ^ 92.154 fl. und hat sich 'gegen das MU^. 25.826 fl. vermehrt. Der Bericht wurde We genehmigt nnd sodann die Sitzung gcschloss^^,^ Politische Uebersicht. ^ (Im steiermärtischen Landtages vorgestern der Geschelltwurf, betreffend den ^ dienst in deu Gemeinden (mit AusschM "" Cilli. Marburg und Pettan), eingebracht. ^lü (Im Kärntner Landtage) beaM"^ Abg. Ghon. an die Regierung und an das ^ »^ Petitionen um Aufrechthaltnna. der gege" ^ls und Russland bestehenden Grenzsperre für.HB zu richten. Der Antrag wurde dem volksunM Ausschusse zugewiesen. m.ssll^ (Die Betheiluilgen in Wien.) Da«" ^ Hilfscomite" wandte sich au den Grafen TaM ^ Rücknahme de> Verbotes der Brotoertbew'^'^ wurde von demselben an bell Statthalter gew > F cher, die Verdienste des Comics "»erkenn "^ ^ Hinweis auf verschiedene Umstände das " gerechtfertigt erklärte. . ._. sich k (Aus den Landtagen.) Es MW^. bestätigen, dass in vielen Landtagen ul^^^F Budget für 1892, sondern auch jenes f^ , ^jel^ wärtig erledigt worden soll. nachdem cinzelm ^ darnntcr der mährische Landtag, bereits ^ anschlag für 1893 dem Finanzausschuß./.W haben. Es wird eben mit der Mögliche ^F dass mit Rücksicht auf den baldigen Z"'"^ des Reichsrathes im Herbste behufs "M^F ledigung des Budgets ein nochmaliger A: ° ^M der Landtage im' laufenden Jahre sich "^ ^F führbar herausstellen könnte. Die Dauer" ^f wältigen Landtagssession dürfte sich übrige" Charwochc erstrecken. ^ldct^! (Ans Böhme n.) Wie aus P"^> meister Dr. Holc und Graf Harrach. ^' » giena/n die Ansichten bezüglich der f"'"^ss d^ lung der Ausgleichungövorlagen dahin, M ^, einei eigenen Commission zuzuweisen >e ^lege^, selben werden die deutschen Mitglled" ^ ,K haben, ihre Anschauungen über das V"^d^ deren Tlmlnelnncr am Ansaleickie zum^^,^^ Z)as Keheirnnis der Htofenpassage. Roman aus dem Leben von Ormanob Gandor. (42. Fortsetzung.) Der alte Jude rechnete lange. Ein paarmal schob er das vor ihm liegende Buch ein wenig zurück und starrte nachdenklich alls die Wand. Dann flog die Feder weiter. Die sonst so steifen, farblosen Hände entwickelten eine erstaunliche Geschicklichkeit im Zahlenschreiben; man vermochte ihnen kanm zu folgen. Das Klingeln der Thürglocke unterbrach endlich' seine Beschäftigung. IWNSamucl Goldschläger ließ sich Zeit. bevor er nach dem Emlassbegehrenden sah. Er verwahrte zuerst in aller Rnhe seine Bücher, schloss den Schreibtisch ab, zog den Schlüssel aus und schlürfte dann zur Thür Nachdem er stch durch eine Klappe überzeugt, dass tem seme Slcherhctt gefährdendes Indiuidnum drauheu harre, sondern nnr eme tief verschleierte Dame öffnete er Diezeintretende Dame. welche ihrer Kleidung nach den besseren Ständen angehörte, schien die Wohnung des Israelite» zu kennen, denn sie rauschte ohnewei-ters an diesem vorüber nnd durch das Entre'ezimmer in das Comptoir. «Belieben die gnädige Frau sich zu setzen?» fragte Samuel bescheiden. «Und ist es mir gestattet zu fragen, mit wem ich habe die große Ehre?» Die Dame nickte und schlug den Schleier zurück. Ein feines, blasses von grauen Wellenscheiteln um- rahmtes, unendlich sympathisches Frauengesicht kam zum Vorschein. Der alte Israelit schien sehr erstaunt. «Ah. die gnädige Frau Commercienräthin!» rief er, die Hände über der Brust gekreuzt, sich tief verneigend. «Darf ich mich erkundigen, was verschafft dem armen Israeliten die groke Ehre des Besuches seiner ehemaligen Herrin und Günnerin, und mit was kann ich dienen der Gnädigen?» 'Lassen Sie das, Samuel Goldschläger!» unterbrach ihn die Dame. »Sie machen noch ab uud zu kleine Geschäfte, wie einst — unter der Hand. Ein solches Geschäft will ich heute mit Ihnen machen. Kaufen Sie Pretiosen, Schmucksacheu. Brillanten?» Der Jude horchte auf. «Freilich kaufe ich Brillanten, wenn sie sind gut und echt uud nicht zu theuer, in Commission für eine große Firma.' erwiderte er. Die Dame zog ein Etui unter ihrem Shawl hervor und öffnete es. Auf duntelrothem Sammtgrunde funkelte ein prachtvolles, aus Solitären von ungewöhnlicher Größe zusammengesetztes Halsband. 'Samuel Goldschläger nahm es heraus, um es zu prüfen. Er war ein großer Kellner und der erste Blick auf den Schmuck belehrte ihu genau, was er bieten und geben und verdienen könne. Dennoch zögerte er aus Geschäfts-Princip mit seinen Worten lind manipulierte erst bedenklich mit den Steinen herum. «Die Brillanten sind gut. gnädige Frau,' sagte ,.......,^'____________'^-^dis "^ er endlich, «gut, aber sie sind gelblich, ^.MtA/ großer Fehler. Heutzutage will alles ^ A «. reinem Wasser und weiß wie Milch ya>^,s ^ Ihnen dafür nicht mehr geben als hocyi ^ hundert Mark.» ' ^ ^ Die Dame knippstc schweigend " ^ Schloss. Ihre Hände zitterten dabei. ^,lv>el / «Wir sind fertig mit einander, ^ gi^ schläqer,» sagte sie erregt. «Sie )"W> ^ba"^ vielleicht besser als ich. dass tnescs V M^. uuter siebzigtauscud Mark gekauft w"^. ^ ^, Sie mir ein so schimpfliches O^" .^ v0<^ Sie haben in früheren Jahren viel gw p ^ fahren; Sir sollten das nicht MMl und wurden arm, und aus Samuel G" ^ ein Millionär.» . W^ ,,. Der Jude schlug wie in maM" ^t die Hände zusammen. Oott, ,^ ei»!?, «Millionär?» rief er. «65"")"^ ! Millionär? Wohne und lebe ich "'^ MÄ< scheidener Mann? Würde das thun " .„„ ^ «Wir wollen nns nicht darüber 1 ^fs > > Goldschläger. Ihre Söhne si"d "A^'A/ Banken; Ihre Töchter waren l"rde" Honoratioren der Handclswclt; da selbst wohl nicht so ganz arm sein.' (Fortsetzung folgt-) ^3l^eitung Nr. 58. 479 . 11 Mr» lKU2. ^lunnd r m "^ ^" Statthalter dürfte dort die Er-sDi/ ^lerung in der Ausgleichsfrage abgeben, b's Mi hen?i.Vn^ 9' sche Krise) wird anscheinend W Stock? ^?k währen, wenn König Oskar II. 5^tsraZ eiqmm,f"^"stik mit der angedrohten Steuer» stn,stje?N, 7 ^ld riickt. Noch weiter geht der . Minenlpn ^"' ^'^ "'^" einigen geschraubten Migs hie u - °", ^'^' peinliche Adresse des Union-^i rben w^" "bcrhanpt für unhaltbar erklärt, nnd Me Pickt-. ^ «""einsamen Dynastie; aber der funden g^?V°^ ""l alles freundschaftlich ^ lassen "^^igungsbündnis beider Länder be- ^'Klem^"^^land.) Die Meldung der Ber-«s vnn lv "'!"' bie Thronfolge des Sohnes des seinen m,'"^erland in Vraunschiueig sei in das ^ einaesHs.tt ^"?. "^ dem Herzog von Cumber-^ttst^V' 'ft dahin zu ergänzen, dass diese soll. sobald d^ Herzogs >I^ ""'""", ^ordeu ist, ^"ng a"?, ^ Das Zustandekommen der Ab- ^" und M'"chlich Cumberland^ maßvollem Be-^.lEerl.il^ ?^""gnl Miquels zu danken. ^ "Nterm N?' ^ ° b ' uetskrisis.) Aus Belgrad 3 -Mcale ss^.? ^'^'^n telegraphiert: Es verlautet, »ill>/^lub empfehle folaende Cabinetsumbildung i !^ Vti^a mi "^.^ ^°^e, Inneres Tavsanoviö, M'gencr N^ u^'""'' Finanzen Vui^, nach voraus-?Mirovii Ul1"ung "ut Taväauovu; Bauten Pcra Vcht And/^^ ^nltns und »r La"^,^^lle, im Falle der Nichtannahme ^"inets^ Die Ernennung kl !DerV demnächst gewärtigt. ^" Cb s/^ "" "nd Italien.) Der Papst K""btt. Ä^"""" des -Ofservatore Cattolico. «"' dass das"^ ""?'st"n in Alldienz cmpfieng, N?"nitäts Ns.^" d" Wahleuthaltuug uur aus V^'> wenn l^^' "f°lgt sei, er werde dasselbe ^,, wenn d,e Umstände dafür günstig sein ^^n^usN^"5^ in Russland.) M^' durck ^. ?"^3 zufolge wird der Bau jener its?3 m R'?"H"^ll"lg der nothleidenden Be« > Nc2n "^ ^'beit geboten werden soll, mit ^ Di ess/ "^".'^ »'sührt. «.uu. ihe^,'^' Regierung) hat die ^, ^jest?7^iten^ >It"'Tiro m,.ber Kaiser haben, wie der ^?g vun R"'° ^rarlberg. meldet, der Kirchen« 1>,""/ den oh en ^ k^"""' ""W 'n der >ffl ck ^ben das ' ^'"pf"'gc" i,n Vatican bei-^s,Z^ussche7^ ^"betracht seines hohen Alters . ^^"'Mung des.n^^^" wie die frische und ^t.^'be^'7?" wundert, ^bea^" der Or^ ^'"^"') Aus Paris wird ^ 5^ ?, Ve,^'luch wurde vorgestern eine k."^ 2°ber. es ^""?"' des Friedhofes erzählte w" ^>'", ^d, 'b'" beim Zn chaufcln des K" 3' Eini/^"'ge ein leichtes Geräusch aus ^ ^'. ?>l wock' "'«chnchtig.en auf das hin At?'"Hn ^beweqt e',^^^^^^^^ ^' ^ftpeu der Ve- zlld habe '-Die leb /f""'e Lebenszeichen waren ^ ^ie» '' denn sie s° ? ^llrabene n.nsslc grässlich " ^i^'' '"ehre „^"' s'ch bei de>n Versuche sich b'r ^(V> hier^ ,^°". des Wrpers verwunde? ^>"eind7 /liche N . ""^suchung eingeleitet? ^>n I«rp^Uu uhe, ., Ungarn) In "O^g ^'"tmil's,.^"ulM ausgebrochen. ^n ä "ach Csan,^ ^' '"" iwanzig Geu- Die Gendarmerie """"en bedroht und machte von der Waffe Gebrauch. Ein Mann wurde schwer verwundet. Brandstiftungen sind in der genannten Gemeinde massenhaft vorgefallen. Fünfzehn Brandstifter wurden von der Gendarmerie verhaftet. — (Infolge Narkose gestorben.) Im Ambulatorium einer chirurgischen Kliuik des Wieuer allgemeine» Krankeuhauses erschien vorgestern der 48jährige Anton Gonek, der an einem Anthrax lilt, um sich einer Operation zu unterwerfen. Der Mann wurde auf den Operationstisch gelegt und narkotisiert. Bald darauf merkte man, dass der Patient plötzlich kein Lebenszeichen von sich gab. Thatsächlich war er in der Narkose gestorben, und alle Versuche, ihn ins Leben zurückzurufen, blieben erfolglos. — (Diplomat und Journalist.) Wie verlautet, will der bisherige nordamerilauifche Gesandte in Paris Y. Whitelaw-Reid nach Amerika zurückkehren, um sich hier ausschließlich wieder der journalistischen Thätigkeit zu widmen. Herr Whitelaw-Reid, bekanntlich Eigen» thümer der «Tribune» in Newyork, soll einer der hervorragendsten Journalisten seines Landes sein. — (13.000 vergessene Regenschirme.) Der Jänner' Ausweis des Clearinghauses der englischen Eisenbahnen verzeichnet die Ziffer der in Wagen und Räumen dieser Bahnen im vorigen Monate vo, gefundenen Regenfchirme mit 13.000. — (Meuterei.) Auf den Liyarischen Inseln revoltierten 300 Galerensträflinge. Erst nach heftigem Kampfe konnte die Meuterei niedergeschlagen werden. Es blieben 5, Todte und 72 Verwundete auf dem Platze. — (Eine neue Kan one.) Der «Siecle» meldet, die Ingenieure von Creuzot hätten eine Kanone von einer Wirkung construiert, die alles bisher Dagewesene übertreffe. — (In derSchule.) Lehrer: «Fräulein Eugenie, können Sie mir sagen, welches Thier den wärmsten Pelz hat?» — Fräulein Eugenic: «Die Boa.» Local- und Proviuzial-Nachrichten. * (Hofnachricht.) Se. Majestät der Kaiser ist, von Budapest kommend, auf der Reise nach Miramar heute früh 5 Uhr 38 Minuten mittels Hufseparatzuges iu Laibach eingetroffen. Nach einem Aufenthalte von acht Minuten setzte sich der Zug wieder in Bewegung. — (Die Frau Kronprinzessin-Witwe Stefanie) ist in Begleitung des Barons Gudcnus und der Gräfin Szechcnui vorgestern morgens iu Abbazia ciugetroffen. Nachdem jeder Empfang abgelehnt worden war, hatten sich außer dem zahlreichen Curpublicmn vor der Villa «Angioliua» officiell lediglich der Leiter der Bezirlshauptmannschaft, Dr. von Manussi-Montesole, der Curvorstcher Oberst Wachter. Curanstalts-Director Silber-hubcr und Professor Dr. Glax eingefunden. — (Aus Veldes) erhalten wir von einem Deutschen folgende Zuschrift: Die Grazer «Tagespost, brachte jüngst Neuigkeiten aus Veldes, aus denen selbst der in die Ortsverhältnisse Eingeweihte nicht recht klug werden kann. Dass sich die Gemeinde-Angehörigen in letzterer Zeit in einer hochgradigen Ausreguug wegen der Gememderathswahleu befände.', ist richtig. Wo «st etwa der Ort, wo es bei Gemeindewahlen leine Aufregung gäbe? Wir glauben, dass eine solche in der Natur der Sache liegt und nur den Beweis liefert, dass es den Gemeiudemitgliederu nicht gleichgiltig ist. welche Vertreter dieselben im Gemeinde-Ausschüsse haben. Ob schreiende Irreführungen stattgefunden. ist doch etwas in Zweifel zu ziehe», da solche der Herr Nezirkshauptmcmn aus Radmannsdorf als k. k. Regicrimgscommissär und Letter der Wahl wohl eingestellt hätte; die Wahl wurde aber anstandslos zu Ende geführt. Die Wahlen sind übrigens eine ganz interne Gemeinde-Angelegenheit uud stehen nut dem Curorte Vcldes iu gar keinem Zusammenhange, da ja ein eigenes, von der Gemeindevertretung gauz mmt» hängiges Curcmuile besteht, welches alle diesbezüglichen Ailgclegcuheite» leitet und ordnet und dessen That,gke«t es zu danken ist, dass im heurigen Sommer cm großer Curpart mit einem Musik-Pavillon entstehen imrd, dem in kürzester Zeit der Bau eines Curhauses im größeren Stile folgen soll. Aus der erwähnten Correspondenz erfahren wir eigentlich jetzt zum erstenmale, dass Veldes nur eiu Eurort für Slovencn. Serben und Kroaten sei. Unsere Curlistcu weifen das nicht nach. Dass die Bevölkerung von Veldes slovcnisch ist — j°, lieber Gott! da hast du freilich, »vie es scheint, eiueu großen Fehler gemacht, dass du diese Slovencn nach Krain geführt und dass uickst alle vou Geburt aus mehrere Sprache» spre. chen, dem, Vcldes ist außer den genannten Nationen nicht uur auch vou deutschen, sondern auf von Italienern. Ungarn. Eugländern und auch Amerikaner« besucht. Wir sind nur der festen Ueberzeugung, dass unsere Bewohner den Deutschen ebenso feindlich und freuudlich gesinnt sind. wie jeder auderen Nation. Der Cyrill - und Method-Verein ist ein vollkommen slavischer Verein uud konnte daher hier auch füglich nur mit ciucr slavischen Ansprache begrüßt werden. In Wcißensels ist nahezu die gefammtc Bevölkerung dcutfch, daher auch die Schule. Ucbrigcns wolleu wir' bemerken, dass auch in der Schule iu Vcldes deutscher Privatunterricht ertheilt wird und dass unsere Bewohner ihre Kinder sehr gerne in deutsche Lande zur Erlernung der deutschen Sprache fendeu. Unfere alten Veldeier können wir freilich nicht mehr in die Schule und in die Fremde schicken, nnd bei diesen wird es freilich immer noch heißen «Nix deutsch», gerade so wie iu anderen Landen und Curorten, wo die Umgangssprache nicht die deutsche ist. In Veldes gibt es nur in den Sommermonaten, wenn wir schönes Wetter haben, durch 6 bis 8 Wochen eine deutsche Partei unter den Eurgästen. Unter den ständigen Bewohnern von Veldes befinden sich jedoch kaum acht eigentliche Deutsche, und wir können versichern, dass einige derselben schon durch lange Jahre hier weilen und sich aller Achtung und Wertschätzung der flovenischen Bevölkerung erfreuen. —i'— * (Fischzuchtanstalt in Studenc.) Wie wir erfahren, beabsichtigt die Fischereisection der kraini« schen Lanbwirtschafts-Gcfellfchaft auf der landschaftlichen Realität «Thiergarten» in Studenc nächst Laibach, eine Fischaufzucht- und Fifchzuchtaustalt zu errichten. Der Zweck der geplanten Anstalt ist, einerseits die Aufzucht von einsommcrigcn, ein- und zweijährigen Jungfischen und Krebsen in Trögen und Bassins zur Hinausgabe in geeignete freie Gewässer von Krain, anderseits die Aus» nützung des Teiches und der beiden Ablasscanäle zur Aufzucht von erwachsenen Fischen, um laichreife der zu züchtenden Arten in der Anstalt vorräthig zu haben und durch den Erlös von Speisefischen wenigstens einen bedeutenden Theil der laufenden Iahrcskosteu zu bestreiten, Als Zuchtfische find hauptsächlich in Aussicht genommen: Die Bachforelle heimischer Provenienz, die amerikanische Regenbogenforelle, der amerikanische Nachsaibling. der amerikanische Forellenbarsch, der Huchen, der Saibling und der Edellrebs. Nachdem der Krebs in den verseucht gewesenen Gewässern hin und wieder neuerdings con» statiert wurde, ist es zweckmäßig, für dessen Vermehrung Sorge zu tragen. Die projcctierte Anstalt soll bereits im Lause dieses Monates in Angriff genommen und so weit durchgeführt werden, als es für die Unterbringung des vorhandenen und noch zu erwerbenden Reproductions-materiales nothwendig ist, während der Rest bis zum Sommer dieses Jahres fertig zu stellen sein wird. Die Fifchereiscctiou hat sich behufs finanzieller Sicherstellung des Projcctes fowohl an das k. k. Ackerbauministcrium als auch an den krainischen Landtag um Bewilligung einer entsprechenden Subvention gewendet. — (Ein Duell mit tödlichem Aus« gange.) Wie bereits kurz gemeldet, fand vorgestern nachmittags um 4 Uhr in der Nähe Fiume's auf österreichischem Boden ein Pistolenduell zwischen Eduard Schiidlc, dem Präsidenten des Fiumaner Veteranen« Vereines und Hauptagcuten der Lebensversicherungs-Ge-sellschaft «Anker», und dem Advocate» Dr. Erasmus Varcic jun., einem Sohne des kroatischen Abgeordneten und Führers der Starcevicianer, statt. Dr. Varcic erhielt eine Kugel in die Herzgegend und starb nach 10 Minuten. Die Ursache deS Duells war eine geringfügige. Schödle hatte den Dr. Bardic am Aschermittwoch in einer Ostcria zum Eintritt i» den Veteranen-Verein ansgefor« dcrt. Dr. Barcic antwortete schroff, und Schödle erhielt von einem Freunde des Varfic sogar eine Ohrfeige, worauf Schödle ihm seine Vifitlarte hinwarf, Barcic gehörte einer der angesehensten Familien Fiume's an, weshalb das tragische Ende des Duells riesiges Aufsehen erregt. — (Die Maul- und Klauenseuche) ist den neuesten Berichten zufolge in ganz Kärnten suwie auch in Krain erloschen. Im tüstenlänoischen Verwaltungsgrbiete herrscht dieselbe nur mehr in der Gemeinde Dobrigno, Bezirk Lussiu; iu Steiermarl in den Gemeinden: Sanct Hemma im Bezirke Eilli, Göß im Bezirke Leoben, Lietzen im Bezirke Lietzen und Pichl und Ruprecht im Bezirke Weiz; endlich in Kroatien in den Gemeinden: Masic, Oernik, Iatsic und Pakrac des Comitates Pojega. *(Tod infolge übermäßigen Braut-weingcnusses.) Der 50jährige ledige Kaischler Anton Zajc aus Obergurk traut am 6. d. M. in Gesellschaft mehrerer dortiger Insassen tagsüber einige Gläser Num und Sliuovitz. Berauscht heimgekthrt, legte er sich auf eine Bank, allwo er des Abends todt aufgefunden wurde. Zajc war dem Gcuusse geistiger Getränke start ergeben, und es steht außer Zweifel, dafs er diefem Laster zum Opfer gefallen ist. —ci. — lDas Uniformtragen der Refer oe-ofsiciere) ist bekanntlich auf bestimmte Fälle beschränkt. Die Lieutenants iu der Reserve dürfen nur bei militäroienstlichen Gelegenheiten oder bei festlichen Anlässe» militärischer Natur die Uniform anlegen. Trotzdem wiederhole» fich in drr letzten Zeit die Fälll. dass Ne-servclieliwmuts a» Orte» und bei Gelegenheiten iu Uniform erscheinen, die keinerlei militärisches Gepräge tragen. Die Stations- und Truppencominandanten find deshalb erinnert worden, ihr Augenmerk auf die Einhaltung der bestehenden Vorschriften zu richte». — «Schwindel mit Putzpuluer.) Wie wir in Ergänzung der diesbezüglichen Nutiz erfahren, wurde der Hausierer mit dem samosen Pxtzpuluer über Veranlassung des S»dbah»rcstaurateurs Herr» Konlg verhaftet, in desse» Gastlocal er ebenfalls sei» Putzpuloer feilbot. Luibacher Zeitung Nr. 58. 480 ,«. Mrfl^ * > Concert der «Glasbena Matica».) Gestern fand eine Generalprobe in der -Tonhalle» statt, welche einen vollkommen befriedigenden Erfolg hatte und uns den Beweis lieferte, dafs der imposante Chor in dem morgen stattfindenden interessanten Concerte Glän' zendes leisten wird. Das Hauptinteresse richtet sich auf die beide»: großen Chorwerke: l 49. Psalm von Dvorak und den Doftvelchor aus der ^ l^v^Iln-in l'u»tl«uuu> von Mascagni, welche Werke z» den schönsten ihrer Gattung gehören. Nicht minderes Interesse dürfte den Vortragen des Tenoristen Herrn Tevtnit, dessen Leistungen die Wiener Kritik eingehender Besprechung würdigte und die auch unsere Erwartungen übertrafen, sowie den übrigen Novitäten des Programmes entgegengebracht werden. Die Wahl des Concertsaales der «Tonhalle« muss jeden lnusitverstilndigen Concertbesucher mit besonderer Befriedigung erfüllen, da ja ill Laibach zur Abhaltung großer Concerte kein anderer Saal in Bezug auf Musik und Räumlichkeit günstiger ist und ei doch jammerschade wäre, wenn ein Concert, welches nicht nur mit großem Fleiße und Verstündnisse einstudiert, sondern auch mit großen Kosten verbunden ist, in einem ungeeigneten Local verschwinden würde. Hoffentlich wird der zahlreiche Besuch den Beweis liefern, dafs das Publicum die idealen Bestrebungen auf dem Gebiete der Kunst zu schätzen weiß, eingedenk des Ausspruches Beethovens, dass Musik höhere Offenbarung ist, als alle Weisheit und Philosophie. ^. — (Per Laibacher Bicycle-Elub) hielt Samstag in den Clublocalitä'ten «zur Sonne» seine diesjährige Hauptversammlung ab. Der Tagesordnung gemäß wurde vom Schriftführer, Fahr- und Säckelwart der Rechenschaftsbericht für das abgelaufene Clubjahr vor« gelegt, Aus dem Berichte des Fahrwartes war ersichtlich, dass im verflossenen Clubjahre zusammen 45.615 Kilometer vom ganzen Club gefahren wurden. Der Bericht über das abgelaufene und der Voranfchlag für das nächste Clubjahr wurde nach Ertheilung des Absolutoriums genehmigt. Nach Verlesung und Genehmigung der übrigen Rechenschaftsberichte wurde zur Wahl der Ausschußmitglieder geschritten. Gewählt wurden, und zwar zum Obmann Dr Oskar Gratzy, zum Obmann-Stellvertreter Josef Mord, zum ersten Fahrwart Albin C, Achtschin jun., zum zweiten Fahrwart Heinrich Wenzel, zum ersten Schriftführer Rudolf Lang, zum zweiten Schriftführer I. Braunseiß, zum Eäckelwart Rudolf Bayer. * (Personal Nachrichten.) An Stelle des in Stein verstorbenen Stener-Oberinspectors Johann Steska kommt Steuerinspector Gustav Tanz her von Tscher-nembl nach Stein, während zum provisorischen Steuerreferenten bei der k. k. Bezirtshanptmannschaft Tscher-nembl der bisher der hiesigen k, k. Steuer-Localcommission zugetheilt gewesene Finanzpraktikanl Herr Heinrich Kit-taq ernannt wnrde. ^ '' < Unbetannte Kindcslei che.) Am 5. d. M. brachten Johann und Mathias Klemencic aus Laase bei Tschermoschnih die Leiche eines beiläufig drei Jahre alten Kindes weiblichen Geschlechtes auf den Friedhof zu Ncutabor mit der Angabe, diefe Leiche wäre ihnen in Laase von einer Zigeunerfamilie nnbelannten Namens behufs Beerdigung aufgedrängt worden. Der Todten-beschauer constatierte eine , dass mit dem Herzoge von Cumberland Verhandlungen bezüglich der Thronfolge seines Sohnes in Braunschweig stattgefunden hätten, als jeder Begründung entbehrend. Madrid, 10. März. Die UeberschwemmmMii dauern fort. Namentlich erregt das Steigen des Guadalquivir und des Tajo ernste Besorgnisse. Schon jetzt sind sehr bedeutende materielle Schäden zu verzeichnen. Chicago, 10. März. Ein furchtbarer Schneestllrm wüthet alls der ganzen Strecke vom Michigansee bis Montana. Von allen Seiten werden Zerstörungen von Eigenthum und Verluste an Menschenleben gemeldet. Angekommene Fremde. Am 8. März. Hotel Stllbt Witll. Kasman huber, Fabrikant, Nillach. — Neu-schaller u, Ludevik, Private, Graz. - Schwarz, Polat, Ma chauek, Noth, Strauß. David, Uhlirz, Peil, Duschuer, Stobler, Fürst, Singer u. Baller, Reis., Nien. — Turri u. Hamerer, Reis., Trieft. — Kreinit, Reis, u. Heide, Kfm., Prag. Dumanto, Kfm., Vellach. — Vrauman, Kfni., München. Versec, Notar, Lichtenwald. Kunz. Neis., Aussig. - Schlutz. Reis., Nürnberg. Hotel Sliobllhnhol. Stern, Reij., Wien, — Guzelj, Medolino. Venturini, Salami-Favritant. Hotel Vairischer Hoj. Wallner, Glasgraveurs'Gattin, Oplotnitz, Hotel Elefant. Wuster, Dr. Verger, Dr, Drescher, Concipist; Nüel. Schüller, Me., Mien. — Kihbera/r, Haufttmann: Ritter u. Kropatjchet, Generalmajor, Oraz. '- - Pcgan, Ingenieur, Trieft. — Skaria, Privat, Pola. — Petschar, Holzhändler, Villach. Schaffer, Privatier, Sessana. 2fm., Fiume. — Mlelus, Altenuiarkt. — Novljan, Wipftach. — Tkuar. März. Aus dem heutigen Marlte sind erschienen- 5, Magen mit Heu und Stroh und 12 Wagen mit Holz. Durchschnitts Preise. fl. I ll. fl.! lr,!! fi.ili. fl.'lr^ Weizen sir, Hektolit. ->— 11 50> Butter pr. Kilo . . — ,72 ->— Korn » — — 10 — Eier pr. Stück . . - 2 — — Gerste » —!- 7 25 Milch pr. Liter .. - 8------- Hafer » —! — 7 — Rindfleisch pr. Kilo — «2------- Halbfrucht ' ---------------Kalbfleisch » - 58 - z— Heiden »-------10 - - Schweinefleisch » 62------- Hirse--------------7— Schöpsenfleisch » 42------- Kuluruz » -------6 50 Hähnbcl pr. Stück 65------- Erdäpfel 100 Kilo 2 50-------! Tauben » 22------- Linsen pr. Hcltolit. l2-------Heu pr. M.°Ctr. . 1 W------- Erbsen » 10-------1 Stroh » ..240------- Fisolen » 0 - — —! Holz, hartes pr. Rindsschmalz Kilo -!8l,-!—! Klafter 7!----------- Schweineschmalz » ^64-------! — weiches, » b----------- Speck, frisch ' 54------Wein,roth.,100Lit.-------24 — — geräuchert » j62 — ^— — weißer, »-------20 - Meteorologische Beobachtungen ill Laibach. ^ I^2Z ^ ^._____!______^" ? ^M??'725^4 l"-ii"6 W7schMch^ ^ZckMe"""/ ^ 10 2 . N. 724-1-3-4 NO. schwach Gewollt ^/'" 9 , Ab. j 722 1 > 00 mindstM bewüllt ^"" Morgens einzelne Schneeflocken, tagsüber bewölkt, uachts starker Schneefall. — Das Tagesmittel der Temperatur 0 1°, um 2 7« unter dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: I. Nagliö. Berichtigung. Die Notiz des »Slovens!! Narod. uom Dienstag den 8. b. M., ich hätte eiu Gesuch eingereicht um Bezahlung meiner Dienstleistung als Vorstand der Abtheilung für Augenlranke, ist falsch; denn ich habe leinen irgendwie gearleten Zchritt in dieser Richtung unternommen. Laibach an« w. März 1W2. __________Z>v. Gmil' Mock. (Warnung.j Dcr grosn Cunsum, wclchcn Kathrrincrs Kneipp - Malz ^ Äaffee in überraschend lurzcr Zeit gefunden, hat zur Folge gehabt, dass eine Menge Surrogat-Erzeuger versuchten, den Artikel nachzumachen. Da das Verfahren, welches die ssirma ssranz Kathreiners Nachfolger in Stadlau. Wien anwendet, »m dem Malze einen Orschmack des echtell Aohnentaffees zu geben, in der ganzen Wclt patentiert ist und weder nachgemacht werden laun uoch darf. so ist es tlar, dass es sich bci allen diesen Nachahmungen nur um gewöhnlich gebrannte Gerste oder gebranntes Malz handelt. Wir werden nun von der erwähnten ^irma er' sncht, alle P. T. Hausfrauen in ihrem eigensten Interesse darauf aufmerksam zu „lachen, dass der echte Kalhrciners Kneipp-Malz-Kaffee niemals offen, sondern nur in Originalpalclen mit blauem Drucke, versehen mit dem Viloe des hochwiirbigen Herrn Pfarrers Seb. Kneipp, sowie mit dcr Unterschrift der ssirma verlauft wird. Jene Spezcrcisirmen, welche auf die Nachfrage von Kathreiners Kneipp.'Malz-Kaffee nicht die oben beschriebenen Originalpatete der Kunde geben, sondern einc Ware offen zuwiegcn, verabreichen nur gewöhnlich gebrannte werste oder gebranntes Malz, und wird vor diesem Schwindel ernstlich gewarnt. Auch ist nur die Firma Franz Kathreiners Nachfolge, allein berechtigt. Malzlass«' «in ganzen Körnern» uuter dem Namen und mit dein Vilde des hochwürdigen Herrn Pfarrers Seb. Kneipp z», erzeugen. (1100, Verstorbene. Den 8. März. Josef Huber. Arbeiter, <" ^ ,^, gasse 12, Lungentuberculose, - Agnes Äen^n, "" 57 I., Tuberculosl'. . Den 9, M ä r z. Ma^ Rupar. Forstwarts.fohl^ ,!^ Rümerstraßc 10, Tuwculos'e. Paul VorStml, ««^„r, Sohn, 14 M, Karolinrngrund :'>, Tubrrculosc. T'^ft Thoman, pens, Pfarrer, trata»er Damn» ^ ^ entzündung. Magdnlena Lotelj. Köchi», <^ -^M straße 5).'j. Tnberculose. Gertraud Prezcl. Ha"^!>^ ^l «7 I., Kuhthal ll, Altersschwäche. - Gwrq Panz, ^ 8Z I., Kuhthal t 1. Altersschwach.'. .^ Den! 0. M ä r,',. Regina Stare, ^mtsdiene"'^^, « M., Deutsch.' lyasse tt. Bronchitis, - ^"'",,,^ Nechnungsratlis Glittin. l!« ^,. Zpitalqasse 7. Tnt'w«' ^ M Tiefbetrübten Herzens gibt der Unlcl,'-"^ > W int eigenen und im Namen seiner Angehö'M' ^ W Nachricht, dass es Gotl dein Allmächtigen "', ,^. M nnerforschlic<>en Nathschlusse gefallen hat, s"" ""H, « geliebte, uuuergcssliche Gattin, bezieyungswme ^ W und Schwägerin, die wohlgebvrne Frau > Therese Kastelic geb.Mltl W nach langen,, schinerzvollem Leiden, versehen "'^«^,1 ^ heil. Strrbesacramentcn, heute um 8 Uhr »wlN ^ M Ul). Lebensjahre in ein besseres Jenseits abM",,^ W Die irdische Hülle der theuren Verbliche"" ,^ W Samstag, den 12. März, um tt Uhr nach"""^ . W Trauerhause Spitalgasse Nr. 7 feierlich "',7 "im M und sodann auf dem Friedhose zu St.llhr'M" ^ eigenen Grabe zur ewigen Ruhe bestattet. ,^, W Die heil.Seelenmessen werden i„ dec Domv « kirche zu St. Nitolaus gelesen,- ^» 2ie ruhe in Frieden! W Laibaä, am ll). März 1892. W Raimund Kaslelic, l. k. Rrchnungsrath. ^" ^ W - Fannv ss-öra. Obcr ° Postconiroluc^" ^, M Schwägerin. Louise Uaucr, Oberlc'hrer"'. » M Ludwig und Panl Vaner, Nefieu- M Die Gefertigten geben allen Verwandten, ^" MH< > W uud Vetaunten schmerzersüllt die betrüben^ ^ , >> richt, dass es Gott dcm Allmächtigen gei"^^^ N ^ unsereu innigstgelicbten Vater, Echwieger-"" > « vater, Herrn ^ W Hausbesitzer, Maler und Vildh""^ ^ > W gestern abends um ^ verschen mit den heil. Stcrbesacramentcn,^ ' ^,ise!^ M von 74 Iahn'» in ein besseres Jenseits "">' MM'" W Die sterbliche Hulk' drs theuren ^",,,,.üt!'^ M wird Freitag, den I!. d, M., um 4 Uhr >'"")^ dB ^ im Trauerhausc feierlichst cingcsrgnrt und ^^e> ^ Friedhofc zu Hl. Kreuz zur ewigen Nuhe M Werben. ., .^ Ä«' M Der Verblichene wird einem freundn« ^ denken empfohlen. W Idria am K». März 18!)2. ^„, W «aroliue «a«odc geb Tavöar, M"»l" M öiua gcb. Tavüar, W Tchnicrzeriiillt gcb^u wir allen ,^^iib^ W Frcnndrn »ud Vclauuten die m<5 Uy .^hlc' W Nachricht rwu d.'m Hinschndcu uuserer'".'"! ^-. d" « Gattin. Mutter, Schlviegcr nnd Gr^;'"" ^ »vohlgebornen Frau W welche hcute um 4 llhr nachmittags, ""^Mhl"' > M den heil. Stcrb<'saclaml'n!cu. im Altcr ^'on > » W nach laug.-!», schwcrsm Leiben ""schild" ,.„ M > W Die irdische Hiill.- d.>r thenren Verbl'M' ^ <,,la^ » W nach feierlicher Einsegnung Samstag, d''',- M'", > W um halb5> Uhr nachmittagswui Trauewn^^iM' W strastc Nr. 1, auf d.-n Friedhof zu ^' ,„ft >" M überführt »nd daselbst iu der Fa«»»"" ^, R^ Die ht'iligni Srclcniuessr!! lverd»'» '" !W Kirchen gelesen. M Laibach an, ! 0. Mä rz l «l)2. . „»^ W «ndreav Truiitovib. Gatte. - "«^hc>'l"' W ssanaz Dl-»zli,viö. Töhne. " ^" Li'cht'''^, M Tlalö und Valentin Druit^dtü. ^,o><^ » Marie Majzelj vlrehl. D'nisov ü' ^.. 3H^ W tochter. ' Paul Nl.llö. Schwiegmo»".^ P" » W uud Mavica Druiloviü. Danica ^^ W Tlalö, Enkel und Eülelmn^^^^^ 481 li. März 1892. Course an der Wiener Börse vom 19. März 1892. N°.n. "" !'""" 5« Lest «.„' ' ^ "« - l4l.»5 !° «»^? fl, lZb" . 106 z.5 ,07 85 ^ ^"'^°l««ss«'Z' lU9'?5 140 5.0 «eld Ware Grundenll.'Pblwllliontn (für ,00 ft. CM), ü°/„ gallzische...... 104 70 »Oü 10 ü"/n mahrllche...... —'— —'— b"/„ lttal» und Küstenland . . —'— —'— 5°/» uiederssterreichische . . . 109 — 110 — ü°/^ steirilchf...... — — — — K«/„ lrootUchr »nb slavonisch, . lO5 — 10« — ü"/„ stebenbülgXche .... —'— —'— ü"/n Temelrr Äana< .... —'— —-- 5"/« ungarische...... 9»'- i»4-— Andere üssentl. Anlehen Dl,!!a».«cg."/„ inn fl. . lüzlbu «L3'5>a dto. «nlelhf l«?« . . ll^-zo 1W 5>« Vlülrhrn drr Stadt VVrz . . lll — — — V>»lr!,rl> b. Otadtgrmrlübe Wien 1N5-25 lN8 li'> PrHm.'Anl. b. Etllbt„rm, Wien >54-.- l54'5U «iislmlliau'Unlehcil verlo«, l»°/„! 38'— 8980 Pfandbriefe (für 1l>0 fi.). Vliben^r aN«. Ost. 4°/„ G, . . llN — 11L «' blo, bto. 4>,,«/<> . . . 1<»0 b0 lUl ü« Kto. dto. 4"/, ... 9« 15 96 35 btll.Pr«m,-NchuIbv,rschl. 3«/« lll — 111'KN vest, hyputdcleilbaut 10<. »l)°/, 99 — 99 5N ocst.-un,,. Ällnl vcrl. <'/,"/» . l«l'7b -^ - bctto » 4°/o , . 99 7N 10« L« betto ünMr. » 4°/, . .j 99 70 <«) »n Vril>lität»««> »W sl 3, 4'/,°/« , j 999.) KX» ao V«lb War, vesterr, Nnidwestbahn . . . lN7 3U ll>» 2!» 3>aat«bahn....... 195 5N l3e-5>« Elldbahn ü 3«/<,..... 140 — l4« — » k b°/...... lI9.7ü 12" 75 Una..^aliz. Nahn..... 103 — 103 !>o Diverse Lose (per Stück). Hltbitlolt 100 sl...... 186 51 1«7 k" Tlarv-Losc 40 sl...... 55'— b5-k<» 4"/y Donau Dampfsch. »<»»> fl. . 124 — 126'- Uaibacher Präm Nnlrh. »0 sl. «2 25 L« 75 Ofener Lose 4« st..... ü6'l!5 — — Pals!» Lose 40 fi....., »»'.M «4 — «utlil-i! »rexz, »st. Ves. v . in ft, 17 60 18 — «»dulpIiLos, 10 st..... Ll'»5 »»'»5 3nlm ll°Ie 4<, fl...... «1-— «»'- ZI.'Venoi« Lose 40 st. ... SN— ««'— Waldslcin.Losc L<» st. . . . 3« 25 8725 WindischOräh'Losc 20 ft. . . b9 —------- Vew.'Sch, b. 8«/„ Prilm.-Schuld» verschr. der Vodtncrtdltanstal» >»«> »4 5b ßank'Arlien lper Vtiicl), «naln «st. V»nl2<«fi.<.0°/^ 0l» Banluercln, Wiener, l»0 f>. . 113— 118 "><> !Ubcr..?lilft. »st.. 200 fl, L, 40«/n 8??' -! 3?»,'— lrdt.Mnst. <. Hanb.u.N!. lßofi. »»?- 1307 !><» lreditbanl, Nllg. una., »oo fl. . 342'2z!34»'7ü Deposi ft. . zo«. 204 — lkconlpte »e!.. Nbröft., ü«n N, t>25 — s.3!- Giro» u.Vasseiw,. Wiener i!<>u ft. «li — »13 — Geld ^ War, Hyvothelenb., «st. ü,)0 st ^l/>/,E. 72—! ?«'— Lünberbanl, «st. 20« fi. V. . . 903 »l»'L03 75, Oesterr.ung. Vanl «x' ". . . iou? l«Ii Unionbanl 200 st...... 282 — L22 50 «eilehrübanl, All«., !40 , . i«o — ,«> 7ü Actien von tzl»n»port» Unternehmungen t. «.) 200 fl. . «5 — 43!> — Donau . DampsschiffsayN - Ges., Orsterr. üU0 st. ailb«N°rdb, ><>00fl. IM, l»«l) 2«50 «al, Earl'Lobw V, « fl, EM. lw 50 »11 50 2«mb.»«»trno». > Iassy«ltisen» bahn.Vesellsch. 20« fi. S. , . »47 25 »48 — UlVUbM, un«.,triesl500sl VN. 408 — 41.!- Otllerr, Nordweftb ^00 fl. Eilb. »08 50 «o9'5<, dto. (lit. U.) 2»<> st. E. . . »«<<'- «it« l»U Prä» Dürer (tisenb. «50 fl. Sllb. »2»ü 8U»ü OlaoMilculillhn L0<> st. Silber »8« — 28! 50 Slibbah» «! 83'7!> Süd «ordb.lllslb,.V. l«)0fi.>1 75 Indullri>Hrlien (per Vtüll). Vausses.. «Ilg, Oesl., 100 fi. - 107 — 10» -ltgybier Eisen- und Tlahl.Inb. !« «zie» 100 fl...... — - — — Eilenbllhüw «Leiliss,, erste, 80 fi. 104 50 106 — »Elbemulil» Papiers, >>, lü.-. 43 — 44 - Liesinqer Brauerei !0U fl. , . >,« — «y f>0 Montan'Gesell., öslrrr.-alpme «« ?o »,'i'7<> Präger (tisen Indies, 20«, fl »f,^ >,0 8S8 ä!» Salllolari. Steinloblrn »<> fi. 622 — «2» — «KHIönelmühI», Papier?. U00st, >>'? 50 I!»9 5l» »Llenrermüh!»,Papiers,»,V.-G. l«8 l>0 >89 — Trisciiler ttuhlenw. Ge! 70 fl. . ,«<» — ,70 - Wafseill. V,.Orsl,!!!^ie»K'0sI. 40»— 4<<7 — Waggon Leihanst,. VIllg. i« Pest! »Ost.........! 91 50 i'3'5,0 Wr. »augelellschllf! 100 fi. , .! 8» 50 8-, - WieneibergerZItgel'Nctie» ^es. »4? Ü0 «48 — Devisen. Deulsch, Plätze...... 58 IN s>» »5 iionbon........! 118 70 I>9 !5 Pari».........! 47'1L, <7 17^ Valuten. Ducatrn........^ ü 59 5l>1 2<>.Franc«'EtÜ!ls . . , , i 9'43 9 44 Deutsche Relchsbaiitnolen . .! l»k »0 5« »ü Papln «übel......! 1»1« 1 «I, Italienische Vanlnotn, (>0V L) i 45 k» 45 7^ 5