Nr. 102. Samstag, 5. Mai 1894. Jahrgang. 113. Mibacher Mung. »nnzN"»^"'^«!« : Vttt P °s! vrrssüd unn : „a^LMin fl, ,5>, Iij«!»!g fl. ? 5.0, Im llomploir: l eliw ^"i 'l' l»l'!^„>n st, 5. l><>, ssiiv dir ^»stl>ll„i,n <»« Hau« „«»^.ilirl,, f>, l. — Instltionsgebils: ssür D;"den sollen. Durch die wichtigen Eröffnungen M^^N'lnisterK und das von ihm dargelegte Pio-letzter? ^- ^ ^ Durchführung der Steuerreform ist rückt ,,«! s" '" ben Vordergrund des Interesses ge-Präcises '" ^'" ""n in Bezug auf ihren Effect in bisher 5 cö"° klareren Eontouren hervor, als dies v. Plen 6«ll war. Die Abänderungen, welche Doctor Reformvorlage vorgenommen wissen will, sowie der ganze Actionsplan stellen die Steuerreform auf eine wesentlich festere Unterlage und bieten dem Calcul für die Rückwirkung derselben bestimmte Factoren, welche wohl geeignet erscheinen, das Ver-trancn und die Zuversicht zu erhöhen, dass die geplante Action in der That dem Zwecke gerecht zu werden vermag, in dem System der directen Steuern das Princip der Gerechtigkeit, der allgemeinen Ausgleichung der bis» herigen Unbilligfciten zur Wahrheit zu machen. Darin vor allem liegt die Bedeutung der im Steuerausschusse abgegebenen Erklärungen und vorgelegten Anträge, welche — man darf dies als gewiss voraussetzen — das Werk der Steuerreform wesentlich zu fördern geeignet sind. Auch Finanzminister Dr. v. Plener hält an dem Gedanken fest, dass durch die Steuerreform unmittelbar kein fiscalischer Mehrertrag erzielt werden soll, dass vielmehr das aus der Personal-Einkommensteuer zu erwartende Mehrerträgnis einerseits für Nachlässe, anderseits für Ueberweisuugen an die Länder seine Verwendung zu finden habe. Dasjenige, worin sich der Plan des gegenwärtigen Finanzministers von jenem unterscheidet, welcher der Vorlage seines Vorgängers zugrunde lag, besteht darin, dass fürs erste die Nachlässe, deren Höhe nach der ursprünglichen Vorlage der Zukunft zu überlassen gewesen wäre, nunmehr in dem Gesetze selbst zum Ausdrucke gebracht, und dass serner auch die Ueberweisungen an die Länder in bestimmterer Weise als bisher im Gesetze formuliert werden sollen. Des weiteren aber enthalten die Eröffnungen und Vorschläge des Finanzministers noch eine sehr wichtige Aenderung, welche in weiten Kreisen mit berechtigter Befriedigung begrüßt werden wird. Es soll nämlich von der Einführung der in der ursprünglichen Vorlage in Aussicht genommenen Besoldungssteuer Abstand genommen werden. Die Gründe, welche zu dem Fallen« lassen dieser neuen Steuer geführt haben, sind ein-leuchtend und überzeugend. Nach der geplanten Besoldungssteuer wäre derselben das Einkommen der Beamten mit Ausnahme der nicht onerosen Nebenbezüge, d. i. der Nctivitätszulagen und der Quartiergelder, zu unterziehen gewesen. Aus den Kreisen der Interessenten wurde hiegegen der Einwand geltend gemacht, dass auf diese Weise das Haupteinkommen der Beamten doppelt besteuert, nämlich sowohl der Personal.Ein-kommensteuer, als auch der Besoldungssteuer unterworfen würde, wogegen die erwähnten Ncbenbezüge von jeder Besteuerung frei blieben. Dieser Eventualität wird nun durch die Vorschläge 1>es Finanzministcrs in der Art begegnet, dass die Besoldungssteuer fallen gelassen wird, wogegen auch die Quartiergelder und Acti-vitätszulagen der Personal-Einkommensteuer unterzogen werden sollen. Dass hiedurch jede Art der offenen oder versteckten Doppelbesteuerung vermieden wird, liegt auf der Hand, und es leuchtet ein, dass durch diese Modification das Princip der Steuergerechtigkeit zu vollerem und nachhaltigerem Ausdruck gelangt. Allerdings wird hiedurch gegenüber dem bisherigen Ertrage der Einkommensteuer zweiter Classe, an deren Stelle die Besoldungssteuer hätte treten sollen, ein Ausfall sich ergeben, der für das Jahr 1896, in welchem die neugerelten directen Personalsteuern in Wirksamkeit geseht werden sollen, mit 15 Millionen Gulden berechnet wird. Dieser soll aber theils durch eine Erhöhung der allgemeinen Er-Werbsteuer um 200.000 fl., theils durch Erhöhung des Steuerfußes für die Aclien«Gesellschaften von 10 auf 10 3 Procent, endlich in der Weise hereingebracht werden, dass der Staat für jene Staatsbeamten, welche bisher steuerfrei waren, in Hinkunft aber der Personal« einkommensteuer unterliegen, letztere auf den Staats-fchatz übernimmt. Es würde sonach nur ein unbedeckter Ausfall von rund 800.000 fl. verbleiben. Die Erhöhung der Erwerbsteuerleiftung als theilweiser Ersatz der Besoldungssteuer rechtfertigt sich dadurch, dass die Einkommensteuer zweiter Classe zum namhaften Theile von den Dienstgebern getragen wird, diesen also aus dem Wegfall der Einkommensteuer zweiter Classe, be» ziehungsweise der Besoldungsfteuer, ein Vortheil erwächst, welcher eine Compensation in der erwähnten Form begründet. Die Nachlässe werden nach dem Finanzplan für die Steuerreform in dem Gesetze selbst ziffermäßig zum Ausdruck gebracht werden. Sie werden in den ersten zwei Jahren nach Aktivierung der neuen Steuern, nämlich in den Jahren 1890 und 1897, bei der Grundsteuer 10 pCt., bei der Hausclassensteuer und 26^procentigen Hauszinssteuer gleichfalls 10 pCt. und bei anderweitigen Hauszinsfteuern 5 pCt. betragen. Bei der allgemeinen Erwerbsteuer wird an der Hauptsumme für die Veranlagungsperiode 1896 und 1897 ein 20procentiger Nachlass von demjenigen Betrage gewährt, den die respective Erwerbsgattung im Jahre 1896 nach den bisherigen Gesetzen an Erwerb- und Jeuisseton. Allerhand Alpeufahrer. Von Flor. Hintner. V. den W^?" ha"e der alte Eichentisch in der Stube frouiA yUnd s""? so verschieden gearteten Gäste wie vereint ^^"er in einen, engen Nlmhage um sich die sjH ^ war wie in der Arche Noahs: die Wesen, aufaes?,lt >t kaum angeschaut, ja nicht ungern einander EtübH.'^. hätten, saß"' unter der Clausur dieses der (?^, '" leidlicher Freundschaft beisammen. Auch Neinsck« > " s"ß unter ihnen, trank ein Gläschen ^ieder ttk .""b "^lte sich eben von, Aerger, der n,an NinA Hn gekommen war, als er vernahm, dass all« Ta« ^^ " biesem entlegenen Thalwinkel nicht die HspAH"ben könne. «Eine gewissenlose Bande, die theure?/" " s° blende Kaischen lockt, wo man fürs erhält». !3 "^ einmal eine ordentliche Fleischsuppe ^uft ^o hatte er geeifert und der Kellnerin den Kapsel'Veben, den Inhalt "«er Quaglio'schen Bouillon-M ein«? ^ °"^ """" abgegriffenen Beutelchen zog, 9eht sian??"^ dampfenden Quellwafsers aufzulösen, schale w°sV" vor ihm, die hohe, goldberanderte Kaffee-2'ebe'. x ^ ^urch eine halb verblichene Inschrift «Ans Nicht aar !""!"^"e, dass die Leute in den Alpen doch "lltuntp/ IV^lecht sind, wie es grantige Bergfexen lachte;« l r k" ""lt. Eine dnnklelbraune Brühe bergan' ^ben. Wohlduftender Dampf stiea. ans der C/'5 ""'' "«mengte sich mit dem dicken Qualm geganaenp«"!^ ""d umkreiste die von den voran-urnen Gemüthsbewegungen gerötheten Gesichter. Der Gallige brachte ein Thermometer aus den Tiefen seines großgewürfelten Rockes und tauchte das Instrument mit der Linken in die Suppe, während er mit der Rechten so lange herumlöffelte, bis ihm die Tem-peratur geheuer vorkommen mochte. Dann fchob er seinen langen Kopf, der an den einer Schildkröte gemahnte, vor, spitzte die Lippen, schlürfte ein wenig von der Suppe, wie eiue trinkende Bachstelze und — schimpfte, wie ein gesättigter Rohrspatz. Ein hundsmiserables Spülwasser, das man ihm in dieser verruchten Bauernlüche zusammengeschüttet hatte! Der misstrauische Mann erachtete diese Wirtin, die so freundlich that mit ihren Gästen und so schönes Wetter für die nächsten Tage zu versprechen wusste, zu jeder Uebelthat fähig. Nicht glimpflicher behandelte er den Schöpsenschlögel, der nun auf der Bildfläche erschien auf den er den wenig schmeichelhaften Vergleich vom Leder anwendete, und die gerösteten Speckknödel die in seiner Heimat einen blutigen Aufstand erregen würden Die , Alpinismus und finde nur diesen.- er war der Mann der unvollendeten Bergtouren. Vine Bsgriindung ods, L«tb«cher Zeitung Nr. 102 866 5 Mai 1894. Einkommensteuer zu zahlen haben würde. Dieser Vor-» gang ermöglicht es auch — und dies ist ein wichtiges Moment für die Steuerreform — schon jetzt das Contingent für die Erwerbsteuer, die Erwerbsteuer-Hauptsumme, zu bestimmen, indem auf Grund der aus einer längeren Periode gemachten Erfahrungen ein jährlicher Zuwachs von zwei Procent angenommen wird. Hi. durch gelangt man für das Jahr 189« zu einer Hauptsumme der Elwerbsteuer von 17 7 Millionen. Durch die ziffermäßige Fixierung der Nachlässe, die Bestimmung der Crwerbsteuer-Hauptsumme, gewinnt die Steuerreform und speciell ihr finanzieller Effect nicht nur für den Staat, sondern auch die einzelnen Interessenten-Gruppen an Klarheit und Präcision, ein Umstand, welcher speciell auf diesem Gebiete von bedeutendem Werte ist. In betreff der Ueberweisung an die Länder enthält der Finanzplan für die Steuerreform präcise Vorschläge, über die wir bereits eingehender berichtet haben. Man wird zugestehen müssen, dass der Finanzplan, welchen Dr. v. Plener für die Steuerreform entworfen und dem Steuerausschusse vorgelegt hat, sich durch Klarheit und Präcision auszeichnet, dass er das Princip der ausgleichenden Gerechtigkeit und Billigkeit zu markantem Ausdrucke bringt und dass er endlich den Steuerträgern sowohl als den vielfach bis an die Grenze ihrer Leistungsfähigkeit in Anfpruch genommenen Landesfinanzen den zu erwartenden Mehrertrag der Personal«Einkommensteuer in weitest-gehendem Umfange zuwendet. Der Staat verzichtet bis Mlf weiteres auf jeden unmittelbaren finanziellen Vor-theil aus der Steuerreform und hat zunächst den hohen Zweck im Auge, die Steuerträger durch eine möglichst gleichförmige Vertheilung der Lasten zu kräftigen und zu stärken. Dies lässt wohl die Erwartung als berechtigt erscheinen, dass das Parlament, dass alle Parteien desselben bestrebt sein werden, die Steuerreform, welche ein so hochragendes moralisches und wirtschaftliches Ziel verfolgt, nach Kräften zu fördern und einmüthig mitzuwirken, dass dieselbe mög« lichst bald zur Durchführung gelange.______________ Politische Uebersicht. Laib ach, 4. Mai Die nächste Sitzung des Herrenhauses findet heute statt. Auf der Tagesordnung befindet sich die zweite Lesung der Vorlagen brtreffend die Meldepflicht der Landsturmpflichtigen und betreffend die Ausdehnung der Unfallversicherung, ferner der Vorschlag der juridischen Commission betreffend die Wahl von zwei Mitgliedern ws Reichsgerichtes und eines Mitgliedes in den Staatsgerichtshof, endlich die Wahl von zwei Mit« gliedern in die Fideicommiss-Commission. Die politische Commission empfiehlt dem Hause die Annahme dcs Gesetzentwurfes betreffend die Meldepflicht der Land-sturmmünner in der Fassung des Abgeordnetenhauses. Der Steuerausschuss setzte ein Comite' zur Berathung der neuen Propositionen der Regierung ein und wühlte in dasselbe die Abgeordneten Ritter von Czaykowski, David Ritter v. Abrahamowicz, Ritter von Czccz, Dr. Kramarz, Dr. Menger, Dr. Beer, Mauthner. Freiherr v. Dipauli, Graf Wollenstem, Dr. Steinwender, Dr. Groß, Robik. Das ungarische Abgeordnetenhaus hielt am 2. d. M. eine kurze Sitzung. Zur Berathung gelangten die zwei an den Iustizausschuss zurückgewiesenen Amendements zu dem Gesetzentwurfe über das Erbverfahren. Beide Nmendements wurden vom Hause abgelehnt. Hierauf wurden mehrere Vorlagen inbetreff siebenbürgischer Vicinalbahnen votiert und ein Bericht der Schlussrechnungs-Commission über die Prüfung der Cassenausweise vom 1. Juli bis 31. December 1893 zur Kenntnis genommen. Im preußischen Abgeordnetenhause fand der vorgelegte Gesehentwurf betreffend die Rechte der Vermieter an eingebrachten Sachen eine allgemein sympathische Aufnahme. Derselbe wurde der Justiz-Commission überwiesen. In Beantwortung einer Interpellation wegen der Errichtung von Zwangs-Versicherungen gegen Viehverluste erklärte Minister von Heyden, dass die Regierung die Zwangsversicherung jedoch nur nach den bestehenden Bedürfnissen einzuführen beabsichtige. Im Budgetausschusse der französischen Kammer haben die Radicalen einen Sieg erfochten. Der Ausfchuss hat die von Burdeau vorgeschlagene Mietssteuer verworfen und die Einführung einer Steuer auf jede Art von Einkommen nach preußischem Muster beschlossen. Es ist zweifelhaft, ob die Kammer den Beschlüssen des Ausschusses beipflichten werde; die Abneigung der französischen Aourgoisie gegen eine abgestufte Einkommensteuer mit Einbekenntniszwang ist so groß, dass sich in der gegenwärtigen Kammer nicht leicht eine Mehrheit für eine solche Steuerreform finden wird. Die italienische Kammer genehmigte die Verlängerung der Reformgerichtshöfe in Egyftten auf weitere fünf Jahre und begann sodann die Berathung des Budgets des Ministeriums des Vleußern. Das englische Unterhaus verwarf mit 183 gegen 157 Stimmen die zweite Lesung der Bill, welche bezweckt, dass auf allen fremden Waren der Ursprung angegeben werde, damit der einheimische Fabrikant gegen Waren geschützt werde, die in ausländischen Gesängnissen oder anderwärts im Auslande gearbeitet werden. Der Präsident des Handelsamtes, Mundella, hatte die Vorlage energisch bekämpft, da sie den ganzen Importhandel verwirren würde. Die Session des dänischen Reichstages wurde am 2. d. M. geschlossen. Der Präsident des FolkethingS betonte, dass in dieser Session das Finanzgesetz von beiden Kammern angenommen worden sei, was früher vergeblich angestrebt wurde, und dass ein Reichstagsbeschluss zustande gekommen, welcher geeignet sei, neue Conflicte zu verhüten. Aus Cetinje wird vom 2. d. M. gemeldet: In vier gestern abgehaltenen Versammlungen von Führern der albanesischen Stämme in Tuzi wurde beschlossen, die Einfälle an der montenegrinischen Grenze drei Monate zu unterlassen. Tagesneuigleiten. — (ElektrischeVahn inWien.) Das Sub-comitö des Wiener Stadtrathes für die Anlage der elektrischen Nahn beschloss, mit keinem der vorhandenen Project« zu verhandeln sowie Offerte zur Erneuerung der Pläne für elektrische Bahnanlagen auszuschreiben. — (Defraudation.) Bei der Nudapester Verlehrs-Direction der Donau-Damftsschiffahrts-Gesellschast wurde am 2. Mai eine Defraudation entdeckt. Der Cassier Franz Kallina ist nach Unterschlagung von sechs Geldbriefen mit dem Inhalte von 8000 fl. flüchtig ge« worden. Die Erhebungen ergaben, dass sich der Desraudant mit seiner Frau nach Wien gewendet. Von da ab fehlt jede Spur von ihm. Die auswärtigen Vchörden wurden verständigt. — (Die große Berliner Kunstausstellung) wurde am 2. d. M. mittags durch den Cultus' minister Vvße mlt einer Ansprache und einem Hoch aus den Kaiser eröffnet. — (Selbstmord einer Schauspielerin) Au« Mailand wird berichtet: Signora Adelaide PoladiN eine der bekanntesten Schauspielerinnen Italiens, hat M diesertage bei Viarcggio in selbstmörderischer Absicht u« das Meer gestürzt und den Tod in den Wellen gesunde". Ursache des Selbstmordes war der Besuch bei einer Wahrsagerin, welche der Schauspielerin weissagte, sie werde bls an ihr Lebensende unglücklich sein. Die Leiche wurde bald daraus von Fischern aus dem Meere gezogen. — (Cholera.) Vom 10. bis 25. April kamen in Warschau 2 Erkrankungen und 2 Todesfälle an Cholera vor. Vom 18. März bis 21. April wurden »m Gouvernement Kowno 53 Erkrankungen und 34 Todes-fälle, im Gouvernement Plozk 27 Erkrankungen und 1b Todesfälle infolge von Cholera constatiert. In PodolitN kamen vom N. bis 23. April 20 Erkrankungen und 5 Todesfälle und in Radom vom 6. bis 21. April 2" Erkrankungen und 10 Todesfälle vor. — Die im spanischen Ministerium des Innern eingetroffenen Depeschen melden einen Todesfall und mehrere Neuerlranlungen an Cholera in der Umgebung von Lissabon. — (Verurtheilung.) Das Civilgericht in Pa"« verurtheilte den Herausgeber eineS finanziellen Blatte», Sarter, wegen Verleumdung des «(>i^äit lonc-i«»'' ^ 2000 Francs Geldbuße, 300.000 Francs Schadenersatz und zur Insertion des Urtheiles, deren Kosten 130.00" Francs betragen dürsten. — (Feuer5vrunst.) Das Dampssägemaschinen-arsenal von Mourillon bei Toulon ist nächst beträchtliche" Holzvorräthen am 2. d. M. nachmittag« durch eine Feuers brunst vernichtet worden. Der Schaden beträgt 4 vl» 5 Millionen Francs. . — (Die eingestürzte Landungsbrücke. Der Ngence Roumaine zufolge wurden, wie aus Bulare» telegraphiert wird, bis gestern abends aus der Donau bei Nraila gegen 11 Leichen von bei der monlag'g" Katastrophe verunglückten Personen herausgezogen. — (Anarchistisches vor Gericht.)^ Anarchisten Fernara und Potti erschienen am 3-^° vor dem Londoner Schwurgerichte. Fernara bekannte PH schuldig und erklärte, dass er die Caftitaliften und Bou^ geoises todten wollte. Polti erklärt sich für nicht saM'", Fernara spricht italienisch, während Polti seine Angaven in englischer Sprache macht. — (Weltausstellung in Chicago.) Der s« schäftsführende Vicepräsident der Ausstellungs-Commisslo", Kammerpräsident Mauthner, und dessen Stelloertrete, Kammerrath Ritter von Lindheim, wurden am 1 ^" dem Erzherzog Karl Ludwig, dem Protector der «u ftellung, empfangen und überreichten demselben/ Cassette mit Ansichten auS der Weltausstellung in CY'"» und insbesondere der österreichischen Abtheilung doll)"^ Der erlauchte Protector nahm dieselbe mit Wohl'""" entgegen und versprach, die Photographien, unter weln) sich ein Bild des von der Frau Erzherzogin ^a Theresia gemalten und zur Ausstellung gebrachten ^> vents befindet, auch der hohen Frau vorzulegen. "" .z wurden sowohl dem Herrn Minister des Innern ^'1 Nacquehem als auch dem Handelsminister Grafen <^" brand Cassette» mit Photographien überreicht uno ihnen freundlichst entgegengenommen. besser Bemäntelung seiner rückschrittlichen Gedanken uud Absichten fand sich bald: das einemal war das Wetter zu unsicher, das anderemal boten Schneever-haltmsse und Mundvorrath eine ungünstige Conjunctur. heute litt er an der Bergkrankheit oder an verstauchtem Fuße. morgen drohte sein Schuhwert sich in Wohlgefallen aufzulösen. Die bitterste Lauge seines Grimmes aber qoss er aus über die Gefährten, die ihn einmal am Fuße emer Steilwand oder am Rand eines Gletschers zurückließen und sich Aufgaben unterzogen, denen er mcht gewachsen war. Können doch viele nicht vegrelsen, dass andere dahin gehen, wohin sie selbst mcyt lommen wollen oder können. Krankhast zuckten d.e Nerven unseres cholerischen Nerggängers bei solchen ^n"?' 5«e wunden Stellen im Gemüthe öffneten sich und bluteten, und sie bluteten um so Mker le wemger Jett ihnen zum Heilen gegönnt -Kreuziget siel. scharte ^^7^' d.e sich gar erdreisteten, ihrer Lust am ^n^ul.^,'"""^ Naturkräften Ausdruck zu myen und zu bekennen wagten, dass sie die <^re„^ Ber e' t?e bt^'die"^ ^"ende^ Biegung^"d Verge treibt d« Freude an der Geschicklichleit unk Uebung, mü der sie entgegenstehende V^ w.nden. an der moralischen Kraft, mit der sie Träget und Ermüdung besiegen und die zahllosen Mühsale ertraaen die chrer dort warten. Das waren «verruchte und verabscheuenswerte Ausartungen» des Alpensports, gegen die er aus volkm Halse nach dem Polizeispieße tief. - Dennoch. Noman aus der Gesellschaft von L. Fdeler (U. Derelll). (88. Fortsetzung.) «Es ist mir sehr viel lieber, Herr Professor, dass Sie Rosalie heiraten, als Cora,» setzte sie hinzu. «Mir auch,» scherzte Senden. «Aber wie lommen Sie überhaupt auf Cora, dieses gegen mich so blutjunge Mädchen?. «Cora hat an sie gedacht,» antwortete Miss World ernst. «Jetzt hat sie es natürlich aufgegeben. Weiß Gott, was nun aus ihr wird. Und was wird aus mir?» schloss sie seufzend. «O. Miss, für Sie weiß ich schon Rath.» cnt-gegnete Senden schnell. «Sie könnten an dl.r höheren Töchterschule in Waldenfeld als Sprachlehrerin eintreten. Sie haben die nöthigen Augnisse, ich bin mit dem Director befreundet, und wenn ich mich ernstlich für Sie verwende, fo würden Sie die Stelle mit sicherem Gehalt bekommen und im Alter pensions-berechtigt sein.» Die Augen der Miss leuchteten. «O, wenn Sie das bewirken könnten, Herr Pro« fessor. dann könnte ich hier bleiben bei Rosalie und bei lieben, lieben Menschen. Ach, wenn Sie wussten, wle es thut, in der Fremde und so allein unter Fremden Rosalie drückte die Hand ihres Verlobten. «Thue, was du kannst.» bat auch sie. senden versprach es, und schon m dcn nächsten Tagen brachte er der überraschten alten Dame Anstellungsurkunde als Lehrerin der höheren ^^ schule zu Waldenfeld, ausgefertigt vom Bürgerme»! der Stadt. Mr- «Jetzt gehe ich aber hin und bestelle eure^ lobungsanzeigen,» bestimmte Herr Albrecht, ^ unser guter, alter Buchdrucker nicht wieder oe,", wird mystificiert.» ^ ^-nblatt «Lass es aber nicht wieder in das Wocyc. setzen,» bat Rosalie. «z^obe, Es geschah nach ihren Wünschen, und H^rr ^ ^ der alte, achtbare Redacteur, warf sich " ^" s/atte». der jungen Dame eine Gratulationsvistte ?"s'«^u- «Der Mensch entgeht seinem Schicksal mcyt, « ^ lein,» sagte er feierlich, 'Sie waren emmal,« Herrn Professor bestimmt.» . ...^.s„d «Es scheint so,» entgegncte Nosal.e lacyem - ,^ Herr Probe weigerte sich, irgend welche ^ ^. en für die sehr schön ausgestatteten VerlobuuaM'M entgegenzunehmen. ^. c^.,l«>in Alb- «Die bin ich Ihnen noch schuldig, FrauW" recht,» erklärte er bestimmt. ^nckieren,' «So müssen wir uns auf andere We'se rvaM.^ ^ rief der Professor belustigt. «Sie solw' y ^ in unserer Hochzeit eingeladen sein, Herr P"" ' acht Wochen stattfindet.» _<, s,:«, ver- «Es wird mir eine ungeheure Eh" "^ festsicherte der kleine Mann vergnügt, unoa" ^ ^ lichen Tage erschien er freudestrahlend nm .^ ^,.^ schönen Anglbiudc für die Vrant. M I"'. Lalbacher Zeitung Nr. 102. 867 5. Mai 1^,4 Local- und Provinzial-Nachrichten. -^ (Thierärztliche Wandervorträge.) ^as l. l, Nckerbnuministerium hat die diesfälligen, seitens °er ylesigen k. k. Landesregierung gestellten Anträge bc-zugilch der Abhaltung von Wandervorträgen über Thier-zulyt und Thierlranlheiten durch die hierländischen landes-urftllchen Thierärzte genehmigt und zu diesem Ende schon m... lausende Jahr einen staatlichen Kostenbcitrag in «usftcht geftellt. -u. ^ ^- (Für Schullreise.) Unter der Leitung des - u. l. Directors der mineralogisch-petrografthischen Ab-Miung des k. f. naturhislorischen Hofmuseums in Wien. . ' ^lHides Viezina, wurde eine Lehrmitlelcentrale er-Vet. welche außer den die Volls- und Bürgerschulen "Anenden Aufgaben auch die Vermittlung des Ankaufes «no Austausches, ferner die Bestimmung von Mineralien >"r Allttelschulen übernimmt. —o. c- ^ (Ernennugen im Postdienste.) Der v°ndel8minister hat ernannt den Postcommissär Herrn . '"° Körting in Brunn zum Postsecretär in Trieft, ^.Assistenten die Postamtspraltilanten Herren Franz ^M in Steinbrück, Richard Licbscher und Anton ""kzal in Leoben, Ernst Pfefferer in Marburg. Albert ssr« ^'" ^ibnitz, Emil Ritz in Brück a. M. und " °nz Fasching in Graz. Der Postconceptspraltilant in °M !°^' Herr Erwin v. Zieglauer, wurde zum Post-'''«Men in Cilli ernannt. — Uebersetzt wurden der ««adjunct Herr Vincenz Umfer von Innsbruck nach naü m ^ Postossicial Herr Richard Sikora von Wirn Nllck w"^' ^" PoswMent Herr Max Pluhar von Graz dm » ' ^r Postamtsftraltilant Herr Mario Man-!der m s^'^l^ hat auf seine Stelle Verzicht geleistet, ist ^""llvlor Herr Ferdinand Klemencic in Trieft ^ /^ (Unterkrainer Bahnen.) Zur Consta-und W ^ Zustandes der aufgeführten Stationsgebäude A "achterhäuser der Unterlrainer Bahnen wird im Vlai l '.tz. ^ ln ^ (iNegierungsrath Dr. von Valenta) w gestern von semem Urlaube zurückgelehrt und hat seine private und amtliche Thätigkeit wieder aufgenommen. Sonntag den 6. Mai (8. ^oannig unto I'oitHM I,atmam) Hochamt in der Domkirche um 1l) Uhr: Nikuu, ox ^«.ntici,^ von Anton Foelstcr, Alleluja mit Choral von Fr. Witt, Offertorium von G. Veselak. In der Stadtpfarrkirche zu St. Ialob am 6. Mai Hochamt um 9 Uhr: Ni»»u toU<, pulollra 68 klaria von Pater Angelil Hribar, Graduate von Ponc. Rampis, Offertorium von G. Veselal. Neueste Nachrichten. Sitzung des Abgeordnetenhauses am 4. Mai. Im Einlaufe befindet sich der Bericht des Valuta« ansschusses über die Regierungsvorlage betreffend die Einlösung von 200 Millionen Gulden Staatsnoten nnd die Herabminderung der schwebenden Schuld in Partial-Hypothekar-Nnweisungen. Es gelangen die eingelaufenen Petitionen zur Verlesung. Das Haus schreitet zur Tagesordnung und setzt die Specialdebatte über den Staatsvoranschlag für das Jahr 1894 fort. In Berathung steht Punkt X «Ministerium der Finanzen», Capitel 14, «Verzehrungssteuer». Negierungs-Vertreter Sectionschef Freiherr von Aaumgartner gibt Aufklärungen über einen vom Abg. Freiherrn v. Dipauli angeführten Fall einer zu hohen Vrantweinsteuer-Vorschreibung und rechtfertigt die bekämpfte Steuerbemessung. Ebenso gibt drr Regiernngs-vertreter Aufklärungen über Restitution der Bramwein-und Zuckersteuer. Abg. Lang bringt die Hauptwünfche der Bra «»Industrie vor. Abg. Rogl befürwortet die Beseitigung des Ergreiferantheiles. Berichterstatter Dr. Menger bespricht die verschiedenen Anregungen, worauf die Annahme der genannten Posten erfolgt. Es kommt sodann der Titel Salz zur Verhandlung. Abg. Spincic begründet eine Resolution, durch welche die Regierung aufgefordert wird, den mit Trieft in Verbindung stehenden Gemeinden des Küstenlandes den Bezug des Viehsalzes von dorther, statt von Pi-rano, zu ermöglichen. Regierungsvertreter Ministerialrath Ott erklärte die Klagen über schlechte Qualität des Viehsalzes als unberechtigt. Die Regierung thue auch ihr möglichstes zur Herabsetzung der Frachtkosten. Capitel «Salz» wird angenommen und Capitel «Tabak» in Verhandlung gezogen. Beim Titel «Tabakbau» befürwortet Abg. Fürn-kränz die Gestattung des Tabakbaues in den vom Weinzoll und der Phylloxera betroffenen Gegenden. — Abg. Ferjancic und Klun interpellierten wegen der Schulverhältnisse in Krain. — Die steirischen Abgeordneten interpellierten den Minister des Innern betreffend der Lage der im Luegloch Eingeschlossenen.— Nächste Sitzung morgen. Herrenhaus. Das Herrenhaus genehmigte ohne Debatte den Gesehentwurf betreffend die Meldepflicht der Landsturm« manner und zog hierauf die Vorlage betreffend die Ausdehnung der Unfallversicherung in Berathung. Es entspann sich hiebei eine längere Discussion, an welch r sich auch Se. Excellenz der Herr Handelsmmistcr Graf Wurmbrand betheiligte. Derselbe erklärte, die Negicrnng sei zwar von vornherein der Ansicht, dass das Gesetz sür die Eisenbahnbediensteten eine Wohlthat schaffe; wenn das Herrenhaus den von der Commifsion beantragten Zusatz annehme, sei die Regierung bereit, demselben zuzustimmen. Es liege auch im Interesse des Staates, wenn man in dieser Weise für die Eisenbahnbediensteten Vorsorge. Mit dem Hinweise auf den E,fer der Regierung und der beiden Häuser behufs rascher Erledigung aller focialpolitischen Vorlagen, ersucht der Handelsminister um die Annahme des Gesetzes. Bei der Abstimmung wurde die Vorlage nach den Com-Missionsanträgen genehmigt. Die nächste Sitzung findet Dienstag den 8. d. M. statt. Parlamentarisches. Der Club der Const'rvativen berieth vorgestern über die Valuta-Vorlagen. Seine Excellenz der Herr Finanzminister Dr. Edler von Plener war über Einladung des Clubs erschienen, um Erläuterungen zu d/n Valutagesetzen zu geben. Die Sitzung, an welcher auch Se. Excellenz der Herr Ackerbaum mister Graf Falken-hayn theilnahm, wurde als streng vertranlich erklärt und dauerte von 1 bis halb 6 Uhr. Authentischen Mittheilungen zufolge ergab die Debatte über die Valutavorlagen im Club der Con-servativen solche Meinungsdiff^enzen, dass Graf Hohen-wart sich veranlasst sah, seinen Austritt aus dein Club zu erklären. Gestern hatte Graf Hohenwart im Abgeordnetenhause eine längere Conferenz mit mehreren hervorragenden Mitgliedern des Clubs der Conservative,,. Es verlautet, der vorgestrige Beschluss des Clubs, welcher — w,e hervorgehoben wurde — keinen politischen, wndern emen nur rein wirtschaftlichen Charakter hatte, werde mcht M Ausführung kommen. Es heißt, dass den ClubmttaKdern die Abstimmung im Plenum srri gegcben wild. Im allgemeinen wird ana/nonnnen, dass nunmehr die Differenzen im Club der Conservatlven beigelllst sein werden. In Abgeordneten kr eisen verlautet bestimmt, Graf Hohenwart erklärte, Ob' mann des Clubs der Conservative« zu bleiben. Diese Version wird vom «Vater-land» bsstätigt. Der Pressausschuss nahm nach langer Debatte ne Negierungsvorschläge der letzten Sitzung an, nachdem die Minister Marqnis Bacquehem und'Schönborn ott Amendements des Berichterstatters Natowski cms d'e in «u«p6n»o-Velassung der Fragen über Colportage, Zeilungsftempel und objectives Verfahren bekämpften- GslegratNtne. Wien, 4. Mai. (Orig.-Tel.) In den letzten M« Tagen sind in Galizien bloß in Szikerczince im po"' tischen Bezirke Husiatyn gestern eine Erkrankung an Cholera und eine Genesung vorgekommen. ^. Wien, 4. Mai. (Orig.-Tel.) Gegenüber den Gerüchten, die Staatsverwaltung sei entschlossen, die nut ver böhmischen West bahn betreffs der Verstaatlichung ^ troffenen Vereinbarungen zurückzuziehen, erfährt da «Fremdenblatt» von competenter Seite, der Stano^ Punkt der Regierung sei nach wie vor derfelbe, uno werde diese Frage zur gegebenen Zeit ihrer Lösung zu/ geführt werden. Osftcielle Verhandlungen über vle Verstaatlichung haben überhaupt nicht stattgefunden' Graz, 5. Mai. (Orig.-Tel., anfgegeben um 1 UY» 50 Min. nachts.) Die Situation in, Luegloch »st ""' verändert, das Wetter ist ungünstig, es fällt sta"" Regen. Eine Compagnie Pionniere marfchiert vo> Peggau nach Sembriach. ^ ^ Verstorbene. « Den >'t. Ma i. Maria Schneider, Vedienerm, " ^)>, Polanastraße 25, Lungenentzündung. ^ ^ . Deu 4. Ma i. Josef Strictberger, Dieners-Sohn, 4 A«o", Zicgelstraße 54, Fraise». ______». Lottoziehung vom 2. Mai. Prag: 25 21 14 54 16^___. Meteorologische Neobachtunaen in öaibach.___ 8 RZ HZ^ ß" w!nd t.s« Himmel« Ieß «M z'___^. N ^ ^UTMs^Mg^ 9^ O. schwächt theiln,. Yelterf^?0 4. 2»N. 72» 7 15-4 SW. schwach theilw. heller y^geN 9 » Ab. 72l1 2 112 windstill theilw. he'ter Wechselnde Aewölluug, mittags geringer Nege». "^ ^, Tagesmittel der Temperatur an den beiden Tagen 12'1, O'A" unter dem Normale. ______________-^^ Verantwortlicher Redacteur: Julius Ohm«Ianuscho»"stY Nitter von Wissehrab. ^ Das Oschnas-MnsenM ist heute abends von 7 bis N Uhr und morgen Sonntag friih von 9 bis l2 llhr nachmittags von 3 bis 7 llhr ssröfsnr«, worauf der Verlauf der ausa.estcll!en Gegen stände l findet. —-^ Prospecte über den Curort und die Wasserheilanstalt Giesshübl-Puchstein gratis und franco1 Frflhlingscur. ,, ilr Die ersten Frühlingswochen sind gcwohnjici' c[, Zeit, in welcher nach einem Corrocliv für die e0 die Lebensweise im Winter häufig llcrVOI'ßcrllsuC|it Störungen iu den körperliclien Functionen ge- wird. Für diesen Zweck ist ^^^r ^^ sowofil zur selbständigen Hauscur als na'" auch zur , j)ft* Radein, Steiermark. (1548) 10—3 Mloho , lbach Depots bei Johann Lininger und v«aei Kastner. In jeder Pfarre und Ortsgemeinde wird eine verständige, geachtete und finanziell sichere (420) Persönlichkeit als 20—15 Vexrti-aneiismaiiii mit gutem Nebenverdienste angestellt. Briefliche Anfragen unter «2O1.1S1>, Oral, postlagernd. ,THE MUTUAL' die grösste und reichste Versiche- nmgs-Gesellschaft der Welt, Garantiefonds am 31, December 1892 OO7 Millionen Franc», gewährt Personen im mittleren Alter die Todesfalls - Versicherung für 20 Jahre und nach Ablauf dieser Zeit die Rückerstattung von circa 85 bis 90 Procent der eingezahlten Prämien. Ausserdem vergütet sie ihren Versicherten, als wechselseitige Anstalt, den ganzen angesammelten Gewinn, wodurch sich die eingezahlten Prämien mit circa 4 Procent Zins auf Zins verzinsen. General - Repräsentanz Triest. Hauptvertretung in Laibaoh Primus lludovernig Bahnhof^asse 18. (590) 26-7 Ich gebe dem P. T. Publicum bekannt, dass ich am 1. Mai d. J. den Unterricht an der Musikschule der Philharmonischen Gesellschaft aufgegeben habe und nun Privatunterricht im Gesänge u. im Ciavierspiele in Cursen sowie in Separatstunden ertheile. Sprechstunden: Montag und Donnerstag von 2 bis 4 Uhr Oongressplatz Nr. 3, II. Stook. (1984) Anna Mora Lübeck staatlich geprüfte Gesangs- und Clavierlehrerin. J. Hafner» Bierhalle \ Petersitrane 47 in Lalbaoh, Eingang auoh i von der Feldgasse am. < fjJrogge elegante Winterloealitäten. < Im Sommer der größte und schönste Restauration»- ( garten Laibachs, freie Gebirgsluft, Aussicht auf die < Steiner Alpen, Kegelbahn zur Verfügung. Zu jeder < Tageszeit garantiert frisches Märzenbier, ganz ( k la Pilsner, aus der Bierbrauerei des Theodor Fröhlioh in Oberlaibach, »/„ Liter nur 10 kr.; anerkannt gute Restauration. 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Gäste durch Verabreichung vorzüglicher Speisen und Getränke sowie durch prompte und aufmerksame Bedienung bestens zu befriedigen, und bittet um recht zahlreichen Besuch. — Zugleich gebe bekannt, dass SotWtttff ife/t 6, Ulttl d* J^ ein ffrosses Ittilitär- Concert b&ž^ aufführt von der Musik-Kapelle des k. n. k. Ins.-Reg. König der Belgier Nr. 2?, stattfinden wird. v JjulL Hochachtungsvoll dnfang 3 Uhr naehmittags. ^SL -, a «»•) >»;»?>» Sntree frei. Stefan Sranzof. M Course an der Wiener Börse vom 4. Mai 1894. Nach dem ofstciellen loursblatte. !.^ H^^'Hnllh,«. Geld «L»r» 'n»i,ten'"««mbel ... 3« SO 9S'«0 " Silber ^.^rulll.Nullu« »»'»" «» ?n >«!.' , ^ <»anner-Ii!l< 98 »5 9« 5» «^t 5.)" E»an,«l°,, , 250 N, ,,? ^n ,4» »U >»«"" '° " ^a»zc !>,«> z, t4N lil) ,4?' - d«„, «l°°t«I°,t . . ,lX, l. ,97'dO ,98 50 ""bfbbl. 5 «0 st. . - l«8— ,«3 4« ^" ^!«' »i?.°^""°' peunfie, ,20 »<1 ,»0 40 "^ kti. ^7«"te. fte.,.rfte« —----------- " b!,! ^'"»W^onsnNom. 9?'S» 98,0 "- «to. per uitlmo 9? N5. 98 U» «. 1. «UV »l. «mn 97— 08 — Geld «>a« «0« «tllnte ,«» Z«hln»N Hdn««»mme« «lfd. »Pnor.» Obligationen. l,n «W u. »r »<»N M. 4"/», . . ^ "9»»------ ^Hb°hn ^u.'««°M. ^.^„^, «al!z!sche «ail > Lubwi««V°hn ltm 188» »00 st. S, 4"/» . v« 6" »7 b0 Voiarlbergervahn, «miss, 1884, 4°/».„ per«°n«. "»«'"« blo b!o, dto. per Ultimo . . ,1U«0i,9 4/.°„ ll»? »N I«? «° bto. bto. Eilb, ,00 fi., 4'/.°/„ ,««'- »02-50 bto. Vtnllt»-Obl<«. (Ung. obstb.) v I l87S b°/» - - l»»5<'1»4 50 bt«.4'/.°/°Lch°nkre«»l.»bl,'0bl. 1«) - 100 70 bto «^äM.««nl. Kl«»«.«.«. 15i!«,153 50 blo dt°. «l 50 ß. «. W. 1b» " l5» " Theiß <«t«.»°!t <°/° tl» fl. . 143 »5 144 »5 Gnmd»nU..Gl>llgn!ion»n (für 100 st. «M.). ____ 3^N3ft«re.ch>!<»« ' - '.W'5„°.75 4°/„ lroatilche und slavonilch« . ---"- ^ TV 4°/° un»nr«!che (>"0 st, «.) . »l»^ »« «> Ander, 2ff»nll. ßnl«h,n. NN l,^3«?.H«80 Tp°rc°ffe,1.«st.,5«3.5'/.°/<.«l. lN!>---------^ ßriorttltl'Vbllzattonnl (,ül 1«0 st), Ftrbln»nb«-Nordbllhn ltm. 188« 89 »« ino »y Oesterr. Nordwestbahn . . . lO9 50 1,0 «> Vtaatlbllh,!....... »18 «0 —. >. Vüdbahl, k 8°/,..... «58 85 154 «5 „ ^^«..... l»N«l»1«?no Ung.^aliz. «nhn . . . . 105 50 10« 50 4°/, Unterkl«ft.»0v fl,V.4U°/^ 4?« 474 — «ldt..«nst.<, Hanb. u. «.lsofi. — — — - blo, dto. per Ultimo Veptbr. Sb» «0 3«-»« lleb«ba„l, «llln. UN«., ll«0 st.. 4»5'«» 4»« 50 Deposttenbllill, «ll«.. »on fl. . «5 - «« — «ttunnpt«.»»!., Ndlsft.. 500 fi. ?«o —730 — »lrlxu.Iafienv., Wiener, »00st. «? — »59 — Hyp°theltnb..»ft.,»00fl,»b°/,^. 87 50 »«'— ÜHnderbanl. »st , «« st.. . . »48 50 »4S 10 vefterr..Un«llr, Vllnl 50N fl. . »98 1N0» Nnlonbanl »00 st...... 557 »5 »»« »l^ Berlthr«b»nl, »ll«., l«0 st. . 170 75 >?»'— ANl»n ««» Zl«n»p«rt» D«t»r»»h««»DN» (per Stüly. «lbrecht.Uahn »00 st. Gilb« . W?k 9?'50 «u«ft«.Iepl. tilenb. 800 fi, . . fi. »«. . . . 45,-4« — Drau^l.(V0fi.b. 54 «> 55 50 Ntldinanb«.Nolbb. »ovofi. l««n»».»3«fiy'ENnlb.' «estMch. »00 fi. S. ... »80 — »81 50 Uloyb. »fitrr,. lrirst,«« jl.l«. °04 - 50? - - vefierr, «orbwest». «0«. Sll». »»» — >»» — bto. (Ut. U) »00 fi.«. . . W5 — »»« - Vrll«.Duier» <«.»»8?,««»si. —. —— »elb »« Tr fi. . . . »S 75 »7 55 Un«.°g»lz.»<»e<. 70 fi. l»4 - l«5 — «Nasieni»» ,0est.ln»tn»,l«> I. «l« 5V »«« — »H«ag«n«Lelh««fi., »ll>. w V«K» »0»......... 43X —4,5 — ««. V««««1«Mch«ft »00 fi. . . i»8 l»N lSO'bv «i«»«»el>«Zl«<«l<«Nen««e1. » « ,5 London........ l»490»»üi« P«<»......... 4» b5 4»«0 V<.-Veter«»»l>...... ..^. _.^. Ducaten........ 5»» 595 »N.ssianc«»Gtü!lt..... 994 »» Silber........ -— - — Deutich, «eich»b»nlnoten . . »« ,e s< »5 Italienisch, «anlnotn, . , . 44«» 4« <»