Laibachkr TaMtt. Redaction und Expedition: Balmliosgasie Nr. 15. Nr. 276. ^ ranumeratioLLpreise Sn1ertion«preise: Li»- «LLM Samstaa, zv. November 187S.—NW! NL 11. Jabrg. ustellLnain« , litt der Post i B-n,jLbr. fl. ir. Zum Tabor in Laibach. Die nationalen Blätter werden nicht müde, die Herrlichkeiten des 20. November 1878 mit begeisterter Feder in schwungvollen Artikeln zu schildern. Unsere „Novice" registrieren den beim slovenischen Verbrüderungsseste errungenen Sieg mit deni Beisatze, daß der er st e Toast dem Monarchen Oesterreichs gebracht wurde. Die Frage jedoch liegt so nahe, welche Toaste und welchen Inhaltes folgten nach? Gospod Navratil toastierte auf das Wohl Rußl ands, auf jenes Reich, welches den Nationalen als Ideal gilt. In nächster Zeit werden uns sämmtliche beim Tabor gehaltenen Reden stenographiert, d. H. dem vollen Inhalte nach vorliegen. Wir werden nicht säumen, eine wortgetreue Übersetzung dieser Reden zu bringen und sofort daran den Werthmesser des Patriotismus und der Loyalität anlegcn. Die „Narodni Listy" sind über die Slo-Venen, die sich beim Tabor eingefunden, und über die Nation ganz entzückt, sie rufen aus: „Wahrhaftig, der Bewunderung würdig ist dieser Volksstanim, der in Krain, Steiermark, Kärnten und im Küstenlande domiciliert! Obgleich kein einziger slavischer Volksstamm sich rühmen kann, daß ihm das Schicksal bisher günstig war, denn jeder mußte mehr ooer weniger gegen seine Vernichtung (?) kämpfen, damit er nicht unterging, hat es der slovenische Volksstamm seiner eigenen Kraft, seiner rastlosen Thätigkeit zu danken, daß er auf jener Stufe steht, wo er sich heute befindet. Kein Volk hat so viel stürmische Kämpfe (?) bestanden, kein Volk wurde vom Schicksale so verfolgt (?), wie das slovenische! Heute besteht kein Zweifel mehr, daß, ob früher oder später, ob mit geringen oder größeren Schwierigkeiten, die Vereinigung aller Slovenen in ein Ganzes zur Wahrheit werden wird!" Gönnen wir den „Narodn: Listy" dieses Siegesbewußtsein ! Es ist ja so süß, schön zuträu -men, der Traum entreißi uns der trockenen, unliebsame Ereignisse bringenden Wirklichkeit! Der in unseren Mauern am 20. d. abgehaltene südslavische Tabor und die demselben in nationalen Blättern gewidmeten Artikel geben uns Kenntnis über die Ziele und Bestrebungen der Südslaven, deren Kenntnisnahme auch uns immer hin lebhaftes Interesse gewährt. Zum letzten „Herbst"-Manöver. Der im Budgetausschusse der österreichischen Delegation vom Delegierten Dr. Herbst einge-brachte und angenommene bekannte Antrag inbetreff des von der Regierung zu Occupations-zwecken beanspruchten 25-Millionen-Gnlden-Nach-tragskredites pro 1878 findet in den Wiener Blättern getheilte Zustimmung. Die „N. fr. Pr." beglückwünscht den Antrag Herbst und die sreimüthige Ausschußdebatte; das „N. Wr. Tgbl." zieht Hamlets Frage: Andrassy's „Sein oder Nichtsein", in Erwägung; die „Deutsche Zeitung" würde dem aufgeregten Staatsleiter die ewige Ruhe, fern vom Ballhausplatze, wünschen; die ministerielle „Presse" nennt den Beschluß des Budgetausschusses einen „Sta'rsstreich der Opposition" ; das offiziöse „Fremdcnblatt" rügt die Provocation eines Conflietes dnrch die Verfassungspartei, die parlamentarische Rechte anstrebt, wie solche England nicht besitzt; das „Extrablatt" bemerkt: Das Volk besitze weder Sympathie noch Verständnis für die Taktik der Opposition; die „Morgenpost" bezeichnet den Sieg des Delegierten Dr. Herbst als einen „Pyrrhus-Sieg", bedauert den ewigen Competenzkrieg zwischen Parlament nnd Regierung und profezeit, daß man auf diesem Wege der lauernden Reaction in die Hände fallen werde; das letztgenannte Blatt hält den Fortbestand des Dualismus als eine Unmöglichkeit. ,e>gcu bi« S Zeile» ro lr. Das „N. Pester Journal" findet in dem Anträge Herbst Anlaß, über das Völker- und Parlamentsrecht eingehende Studien zu machen. Das Ergebnis dieser Studien wurde vom genannten Journale in einem Artikel niedergelegt, in welchem mehrere der bedeutendsten Lehrer des Staats- und Völkerrechts gegen die vom Grafen Andrassy ausgestellte These citiert werden, daß ein vom Souverän abgeschlossener Staatsvertrag für den Staat unbedingt verpflichtend sei, und daß die Vollmacht der zum Abschlüsse eines Staats-Vertrages entsendeten Vertreter nicht mehr durch die speziellen Rechte der Legislativen in Frage gestellt werden könne. Die erwähnten Citate lauten wie folgt: „Staatsverträge können nur durch die obersten Gewalten, durch die Souveräne, geschlossen werden, welche im Namen des Staates kontrahieren. Der Souverän, welcher die volle und absolute Herrschaft besitzt, ist unzweifelhaft berechtigt, im Na-» men des durch ihn repräsentierten Staates zu unterhandeln, und die von ihm eingegangenen Verbindlichkeiten verpflichten die ganze Nation. Aber nicht jedes Staatsoberhaupt hat die Macht, selbständig Staatsverträge abzuschließen; manche sind verhalten, den Beschluß des Senats oder der Volksvertreter einzuholen. Aus den Grundgesetzen jedes Staates muß inan ersehen, welche Gewalt berechtigt ist, im Namen des Staates rechtswirksam Verträge einzugehen." (Battel.) „Wer im Namen des Staates einen Vertrag unterzeichnet, muß von diesem hinreichend autorisiert sein, so zu contrahieren, wie er es gethan hat. Es ist Sache der positiven Verfassung jedes Staates, zu bestimmen, bis zu welchem Punkte der Monarch allein im stande ist, durch Verträge die Nation zu verpflichten, die er unterzeichnet oder die zu unterzeichnen er Subalterne autorisiert. Was das Staatsoberhaupt oder ein Sub- KeuilleLon. Eine Erzählung ohne Titel. Von Jean Baptiste. (Fortsetzung.) 17.) Der Zweikampf. Am folgenden Morgen trafen die Freundinnen am Brunnen zusammen. Leopoldine befürchtete Vorwürfe wegen ihres Ausbleibens und hoffte, Irene werde von ihrem Bruder sprechen; doch erfolgte weder eines noch das andere. „Sage mir einmal, Leopoldine," begann Irene nach einer kurzen Pause, gleich, als hätte sie einen raschen Entschluß gefaßt, „ist es denn wahr, daß du mit dem Doktor Klar verlobt bist?" „Ja!" erwiderte Leopoldine, lang gedehnt und verlegen, da sie schmerzlich fühlte, wie unrecht es von ihr gewesen, dies Irenen nicht selbst mitgetheilt zu haben, wovon sie jedesmal, wenn sie davon anfangen wollte, eine unerklärliche bange Empfindung zurückgehalten hatte, „du wirst mir zürnen —" „Und du liebst ihn?" unterbrach sie Irene ernst und beinahe düster. „Von ganzem Herzem, und da meine Liebe für ihn nicht aus einein schwankenden jugendlichen Einfalle entstanden, sondern auf das schönste und edelste Gefühl, die Dankbarkeit, begründet ist, so darf ich wol hoffen, sie werde von unwandelbarer Dauer sein und uns stets beglücken." „Dankbarkeit? — wie meinst du das?" „Er hat mich mit Gefahr seines Lebens aus der Flamme getragen, und mein Herz und meine Hand waren der Lohn seines großmüthigen Wagestückes." „Er? — Doktor Klar hätte das gethan?" — fragte Irene mit dem sichtbarsten Zeichen der Be-fremdung und des Zweifels. Leopoldine theilte ihrer Freundin das ganze Abenteuer des Brigittenfestes mit, deren Verwunderung aber während dxr langen Erzählung in förmliche Kälte überging, und sie ergriff die erste beste Gelegenheit, sich an ein Paar russische Damen anzuschließen, während Leopoldine, tief gekränkt über das sonderbare Betragen Irenens, welche, wahrscheinlich erzürnt über ihr ungeschicktes Benehmen gegen den Obersten, eine Gelegenheit zum Bruche suchte, nach Hause ging. Nachmittags konnte sie natürlich wieder nicht zu der erkalteten Freundin gehen und zeigte dem armen Klar so viel Mißbehagen, daß er, zwar im Tone des Scherzes, doch nicht ohne einige Beimischung von Empfindlichkeit, versicherte, er werde bald anfangen, auf die kleine Russin eifersüchtig zu werden. In einem neuen Morgenkleide von eigener, ziemlich bizarrer Erfindung hüpfte Amalie am folgenden Morgen beim Neubrunn auf die Staats-räthin zu, den Zoll des Lobes gierig einzuschlürfen; aber Frau von Gurawieff wandte sich mit einem stolzen Kopfnicken von ihr ab, und auch Irene schien Leopoldinen sorgsam zu vermeiden, welche nun erst mit Schrecken bemerkte, daß alle Augen auf sie gerichtet waren und die Badegäste neugierig und bedenklich einander in die Ohren flüsterten und sie mit fragenden Blicken musterten. „Das ist aber entsetzlich," brach enolich Amalie mit unterdrückter Stimme das beängstigende Schweigen, „was mein neues Negligee für Aufsehen macht. Die Staatsräthin konnte vor Neid nicht einmal mit mir sprechen, das kleine Stumpfnäschen Irene machte auch, daß es bald fortkam, und wo wir gehen, machen sich Spalier, alle stecken die Köpfe zusammen und flüstern: „Da ist sie," einer sagte alterner außerhalb der Grenzen der ihm übertragenen Autorität verspricht, ist nichts als eine einfache Zusage, welche für die Nation nur dann verpflichtend wird, wenn sie nachträglich ausdrücklich oder stillschweigend ihre Zustimmung ertheilt." (G. F. Marten.) „Wesentliche Voraussetzung zu einem gütigen Vertrage ist Dispositionsfähigkeit der Kontrahenten. Diese haben für eigentliche Staatsverträge die machtvollkommenen, actuellen Repräsentanten der contrahierenden Staatsgewalten, soweit deren Befugnisse in auswärtigen Beziehungen nicht durch die Verfassung des Staates beschränkt werden." (Heffter.) „Die Verfassung jedes Staates bestimmt da-über, wer die Berechtigung hat, die mit fremden Mächten negociierten und abgeschlossenen Verträge zu ratificiereu und sie damit für die Nation verbindlich zu machen. In den absoluten Monarchien ist es die Prärogative des Souveräns, den Act seines Plenipoteutiärs durch seine endgiltige Sanktion zu bestätigen. In gewissen beschränkten oder konstitutionellen Monarchien wird für diesen Fall unter gewissen Umständen die Zustimmung der legislativen Gewalt der Nation gefordert. In allen diesen Fällen ist es bei den Verhandlungen mit fremden Mächten stillschweigende Bedingung, daß die von der Exekutivgewalt abgeschlossenen Verträge der in den Staatsgrundgesetzen vorgeschriebenen Ratification unterzogen werden. Wer mit einem ändern contrahiert — sagt Ulpian — kennt dessen rechtlichen Zustand oder soll ihn kennen, (^ui cum Llio eontraliit, vel 68t vel äedet 6886 U0I1 igiig.i'U8 ooiiäitiouis 6^U8 (119 xr. v. ä6 li. 50, 17.) (Wheaton.) Das Verfassungsrecht der einzelnen Staaten entscheidet darüber, wer und unter welchen Bedingungen er berechtigt sei, Frieden gütig abzuschließen. Das Völkerrecht vermuthet, daß der jeweilige Träger der obersten Staatsgewalt kraft seiner Repräsentationsbefugnis dazu berechtigt sei. Wenn derselbe aber nach dem in anerkannter Wirksamkeit stehenden Staatsrecht seines Landes der Zustimmung der Volksvertretung oder eines ändern politischen Körpers bedarf, uni wirksam Frieden zu schließen, so ist diese Beschränkung auch völkerrechtlich zu beachten und die Rechtsgiltigkeit wie die Ausführbarkeit des Friedensschlusses so lange in Frage gestellt, als nicht die nothwendige Zustimmung hinzutritt." (Bluutschli.) „In constitutionellen Monarchien umgibt man die Ausübung des Ratificationsrechtes durch deu Monarchen mit gewissen Reserven; man fügt Bedingungen hinzu, welche bewirken, daß der Aus- sogar: „das Unglückskind!" den Nachsatz konnte ich nicht mehr vernehmen, wahrscheinlich war es aber: „das allen Männern die Köpfe verdreht und über das sich alle Frauen die Gelbsucht an den Hals ärgern." Leopoldine, welche nur zu gut bemerkte, daß die beleidigende allgemeine Aufmerksamkeit auf sie gerichtet war, beneidete die gute Tante um den süßen Wahn und entfernte sich schnell aus der Brunneucolounade, um in ihrer einsamen Stube den hervorbrechenden Thränenstrom dem Auge der Welt zu verbergen. Sie hatte endlich ausgeweint und saß eben an ihrem Tische mit einem schmerzvollen Briefe an Irenen beschäftiget, als auch die Tante nach Hause und im Freudentaumel auf Leopoldinens Zimmer gesprungen kam. „Denke dir einmal, Kind!" rief Amalie, „der russische Oberst -- „Nun," rief Leopoldine in Todesangst, „was ist es mit ihm?" „Er ist — aber was wirst du denn so todten-blaß? du bist nervenschwach, liebes Poldinchen! Ich bemerke das seit ein paar Tagen. Dich geht ja die ganze Geschichte nichts an. Wisse also, der schöne russische Oberst ist in mich verliebt." tausch der Ratificationen nicht schon ä6 plano alle seine praktischen Wirkungen nach sich zieht, und daß die Durchführung des Vertrages suspendiert werden kann, falls sie nicht absolut unmöglich gemacht wird. Hinsichtlich dieser Länder kann man das Prinzip aufstellen, daß ein, wenn auch ratificierter Vertrag nicht eher perfect, nicht eher absolut, definitiv verbindlich ist, als bis er seine letzte Phase passiert, das heißt, die gesetzliche Sanction der Nation, in deren Namen er abgeschlossen wurde, erhalten hat. Das ist ein Prinzip höherer Ordnung, welches der nationalen Souveräuetät inhärent ist und welches weder im Vertrage bestätigt noch im Ratificationsacte formell Vorbehalten zu werden braucht; denn dieses Prinzip legt sich stillschweigend und von selbst den vertragschließenden Theilen als Bedingung auf, und letztere können weder Unkenntnis vorschützen noch sich der Anwendung des Prinzips entziehen. — Der Souverän ist allerdings persönlich und moralisch verpflichtet, nichts zu versäumen, um den Vertrag zur Perfection zu bringen und für denselben die Genehmigung der competenten öffentlichen Gewalten zu erhalten; aber die Nation als Ganzes ist nicht eher verpflichtet, als bis ihre natürlichen Vertreter den in ihrem Namen Unterzeichneten Abmachungen ihre freie Zustimmung gegeben haben; sie kann daher consequeuterweise nicht verantwortlich gemacht oder verhalten werden, einen Vertrag auszuführen, der nach constitutionellem Rechte nicht in Kraft treten konnte." (Calvo.) Österreichische Delegation. Graf Andraffy gab in der am 28. d. M. mit mehreren Delegierten gepflogenen Converfation die Erklärung ab, daß es ihm nie eingefallen sei, Compensations-Politik mit Rußland zu treiben. Es sei ursprünglich beabsichtigt gewesen, beide Vorlagen zurückzuziehen, doch habe sich der Kronrath nur für die Zurückziehung der einen entschieden, weil er der Ansicht war, daß die 1879er Vorlage votiert werde; die Vorlage für 1878 könne nicht vor zwei Monaten eingebracht werden, da die Zusammenstellung der Rechnungen und des Com-mentars lange Zeit beanspruche. Vou Vertagung der Delegation könne mcht die Rede sein; man wird blos die 1878er Vorlagen in 8U8p6ii80 lassen und die übrigen Vorlagen zur Verhandlung bringen. In Bezug auf die Einberufung des Reichs-rathes geht die Anschauung der Regierung dahiu, es sei nicht unbedingt nothwendig, daß der Reichsrath noch vor Ablauf der Giltigkeit des Wehrgesetzes zusammentrete, es sei gesetzlich schon ge- So sehr auch Leopoldiuc erschrocken war, hatte sie doch Mühe, ein Lächeln zu unterdrücken, und Amalie fuhr fort: „Wahrscheinlich wollte er gestern auch mit mir sprechen, ich sah aber nach dem neueu Shawl der Fürstin Demidoff und erblickte ihn erst, als dein krankhaftes Erschrecken und meine Unaufmerksamkeit ihn bereits zu einer retrograden Bewegung veranlaßt hatten." „Aber liebe Mali!" versetzte Leopoldine, „woher weißt du denn —" „Daß er in mich verliebt ist? — nun, ich denke, der Beweis ist vollgiltig, er hat sich hente um sechs Uhr im Stadtwalde mit Gundlbauer wegen mir geschlagen." „Geschlagen?" Leopoldine mußte sich bei diesem Ausrufe an ihrem Stuhl festhalten, um nicht zu Boden zu sinken, denn ihr ahnete etwas Ungeheueres, obschon sie durchaus keine Wahrscheinlichkeit zusammenfinden konnte. „Ja, geschlagen! Eben hat es mir die Tochter vom Hanse erzählt. Sie kamen gestern abends im „goldenen Schilde" zusammen, Gundlbauer sprach von seinen Absichten auf mich, der Oberst wurde nügend, daß die bezügliche Vorlage bereits eingebracht sei. In der Konferenz der verfassungstreuen Delegierten wurde angeblich beschlossen, die Occupa-tionsvorlage pro 1879 als solche nicht in Bera-thung zu ziehen, sondern den etwa für das nächste Quartal 1879 erforderlichen Betrag in das Extra-ordiuarium des Kriegsbudgets nachträglich einzustellen. Damit wäre auch den Intentionen derjenigen Delegierten entsprochen, welche die Kosten pro 1879 nur dem Kriegsminister, nicht aber dem Grafen Andrafsy bewilligen wollen. Oesterreichisch-deutscher Handelsvertrag. Die österreichische Regierung soll, wie der „A.A Ztg." aus Berlin mitgetheilt wird, sich bereit erklärt haben, über einen Meistbegün-stiguugs vertrag auf ein Jahr zu verhandeln und ihre Bevollmächtigten zu diesem Zweck nach Berlin zu entsenden. Im übrigen scheint man sich in Wien eine definitive Erklärung über die diesseitigen Vorschläge Vorbehalten zu haben; aber es ist wol anzunehmen, daß dieselben nicht als absolut unannehmbar betrachtet werden, da andernfalls die Einleitung kommissarischer Verhandlungen überflüssig wäre. Das gilt namentlich bezüglich der von Wien aus, in den Zeitungen wenigstens, verlangten vollen Wiederherstellung des Rohleinenverkehrs, welche deutscherseits dadurch ausgeschlossen erscheint, daß — abgesehen von dem Tarif — die Beibehaltung des status quo in Aussicht genommen ist. Ein zweiter Differenzpunkt zwischen den beiderseitigen Auffassungen besteht bezüglich des Appreturverfahrens oder Veredelungsverkehrs. Wie die „Presse" bemerkt, soll dieser bestehen bleiben, aber unter den im vorigen Jahre bei den damals gescheiterten Verhandlungen festgestellten Eautelen. Insoweit diese lediglich den Zweck und die Folge haben, mißbräulicher Ausbeutung der für den Veredelungs-Verkehr gewährten Erleichterungen vorzubeuqen, mag diese Forderung gerecht erscheinen. Darüber hinaus aber kann die deutsche Reichsregierung keine Zugeständnisse machen, ohne auch die vorzugsweise Oesterreich zugute kommenden Leistungen des Zollcartells zu beschränken. Auf die Wichtigkeit des Zollschutzes an den Grenzen wird offenbar absichtlich in Wien kein Nachdruck gelegt, während die deutschen Unterhändler sich dieses Pressionsmittels sicher nicht entschlagen werden. Unter diesen Umständen erscheint eine Verständigung nicht unmöglich, sei es über den Abschluß WW- Fortsetzung in der Beilage. "WE darüber böse, sie forderten sich, und nun hat jener eine leichte Armwunde, dieser ist aber auf den Tod blessiert." Amalie wollte noch weiter erzählen, als die Thüre hastig aufging und Wallner hereinstürzte, Klar folgte und schien ihn zurückhalten zu wollen. „Leopoldine! rief Wallner, und trat gerade vor sie hin, „ist es wahr, daß du mit dem frechen Burschen, dem — Diamant meiner närrischen Schwester, des Abends Zusammenkünfte hast?" „Onkel!" rief die Beschuldigte, entsetzt über eine solche Zumuthuug. „Aber Freund!" beschwichtigte Klar, „ich habe ihnen ja gesagt, es kann nicht sein, ich war ja immer um Leopoldinen." „Onkel Leopold!" versetzte Amalie, zwischen Wallner und seine Nichte tretend, „Leopoldine ist unschuldig und ich bin die Verbrecherin, wenn es überhaupt strafbar ist, daß ein junges Mädchen mit ihrem Verlobten im Mondscheine lustwandelt." „Junges Mädchen? — Verlobter?" „Ja, es sollte zwar noch ein Geheimnis bleiben, aber da das unglückliche Zusammentreffen der beiden Nebenbuhler einmal den Schleier des süßen Verhältnisses gelüftet, so falle er ganz, und du Beilage zum „Laibacher Tagblatt" Nr. eines Meistbegünstigungsvertrags, sei es über eine Verlängerung des ganzen bestehenden Vertrags auf kurze Zeit. Tagesneuigkeiten. — Ueber die Truppenverpflegung in Bosnien äußerte sich GM. Maywald wie folgt: Die Verfügungen bezüglich der Verpflegung der Truppen in Bosnien sind in jeder Richtung getroffen worden. Die Hauptmagazine in Brod, Serajewo, Metkovic n. s. w. sind mit so viel Vorrath versehen, daß jede fernere Zufuhr überflüssig ist. Die Verpflegung ist reichlich und gut. Obschon die Ueberschwemmuugeu viel Schade» verursachen, wird die Verpflegung von Metkovit ans so lange genügen, bis der Wasserstand abgenommen haben und die Strecke Brod-Serajewo hcrgestellt sein wird. — Eine Resolution in der Occu-pationssrage. Der Verein der Verfaffungs-frennde in Wien nahm folgenden Nesolntionsantrag an: „Der Verein spricht seine Uebereinstimmnng ans nüt dem Vorgehen der Verfassungspartei und verdammt das verfassungswidrige und staatsschädigende Vorgehen der Regierung in der bosnischen Frage." — Ans der Bühne uwelt. Panl Lindau hat ein neues, uoch nicht vollendetes Lustspiel an Pollini ans Hamburg um 15,000 Mark verkauft. — Albert Emil Brachvogel, der Dichter des „Narciß", ist plötzlich an einem Hirnschlage gestorben. — Zu den Vorgängen in Italien. Die übertriebenen Nachrichten, die im Lanse der letzten Tage aus Italien gekommen sind, erweisen sich znm Glück als ersuuden oder doch übertrieben. Die Unzahl von Morden, Attentaten und Verhaftungen, von denen man sprach, hat gar nicht statt-gesunden. Die Untersuchung im Prozesse Paffa-nante ist beendigt; die Actenstücke werden heute dem Generalanwalt zur weiteren Verfügung zugestellt werden. Der Prozeß gegen die verhafteten Internationalisten wird in Neapel fortgesetzt werden. Die Verhaftungen von Internationalisten dauern fort, und wurden an mehreren Orten viele Dokumente mit Beschlag belegt. Wie man versichert, habe einer der in Florenz Verhafteten wichtige Geständnisse gemacht. — Tod eines Sonderlings. In Paris ist Graf Mieczyslaw Potocki, 79 Jahre alt, gestorben. Der Name des Verstorbenen ist in den Jourualeu gar oft aufgetaucht. Der Graf hatte nämlich eine merkwürdige Art, sich zu bereichern. Er hatte sich in beinahe alle größer» Leibrenten-Versicherungsgefellschasten der Welt eingekauft. Er sollst der erste sein, der es erfährt, daß ich Gundl-bauers Braut bin." „Du Braut? — und warum erfahre ich das erst heut?" „Das Schweigen ist der Gott der Liebenden; und deshalb sprach ich meinen Ottokar nur aus den Abendspaziergängen, die ich mit der guten Marie, tief in meinen Schleier verhüllt, wie eine Spanierin in Karlsbads Gefilden, unternahm. Du hast es felbst zu Prag im „schwarzen Rosse" gesehen, daß er mich liebt, mich aubetet " „Noch mehr aber die Meerschaumpseisen!" „Hier fanden sich unsere Herzen zusammen, und bald war der Bund für die Ewigkeit geschloffen. Ich habe bereits nach Wien um meinen Taufschein geschrieben, und sobald er kommt, ist auch die Hochzeit." „Deinen Taufschein? — Den zeigst du aber wol dem Bräutigam nur, wenn er die Brille auf der Nase hat? dann ist er blind, wie die Eule bei Tage." „Siehst du, das ist so eine von den unnütze Spöttereien, die mich bewogen haben, mein Geheimnis vor dir zu verhüllen. (Fortsetzung folgt.) Z76 vom 30. November 1878. trieb das Geschäft seit 25 Jahren. Bei den ärztlichen Untersuchungen war er stets als ein schwächlicher, hinfälliger Greis erschienen, dem man keine zwei Jahre Leben mehr zutraute — und das wiederholte sich beinahe bei allen größer» Gesellschaften des Continents und Englands. Die Reute, die er seit Jahrzehnten bezog, soll Millionen jährlich betragen haben und hat längst d«s Fünffache der eingczahlten Beträge überschritten. Die Lebensdauer und die Gesundheit des steinalten Grafen erschienen so wunderbar, daß verschiedene, besonders interessierte Gesellschaften, die argwöhnten, der wirkliche Graf sei vielleicht längst todt und es habe die Unterschiebung einer ändern Person stattgesuudeu, ernsthafte Untersuchungen deswegen anstellten — natürlich vergeblich. Jetzt endlich ist der Graf gestorben. Mehrere österreichische Gesellschaften, mit welchen Graf Potocki erst in jüngster Zeit Geschäfte entrierte, haben durch den nunmehr erfolgten Tod des Rentners bedeutende Gewinne erzielt. — Zum Soci al isteu gefetz e. Der Berliner „Reichsanzeiger" veröffentlichte eine auf Grund des Socialistengefetzes mit Genehmigung des Bnn-desrathes für die Dauer eines Jahres erlassene Bekanntmachung des preußischen Staatsministeriums, wonach solche» Personen, von welchen eine Gefährdung der öffentlichen Sicherheit zu besorge» ist, i» der Stadt Berlin, den Stadtkreisen von Charlottenburg und Potsdam, den Kreisen Teltow, Nieder-Barnim und Osthavelland der Aufenthalt versagt werden kann. Lokal- und Provmzial-Hngelegenheiten. — (Krain ifche Es eomptebank.) Der Verwaltungsrath dieser Bank faßte den Beschluß, vom 1. Februar 1879 an die Girocoutv-Eiulageu um ei« halbes Perzent zu erniedrigen. Es werden daher vom genannten Termine an die s, Einlagen mit 4'/, und die Einlagen gegen dreißigtägige Kündigung mit 5 Perz. vom Hundert verzinst werden. — (AnS dem hiesigen Schwurgerichtssaale.) Die Verhandlung mit de» drei Wege» Verbreche» des Hochverrates aiigeklagte» Cascmarqueuren Meneghini, Rczini und Binder wurde gestern abends geschlossen. Von den sechs Zeugenaussagen liegen vier belasteude vor; als Hauptzeuge trat Philipp Sauli auf, der die bestimmte Aussage abgab, gesehen zu haben, wie die drei Angeklagten in der Nacht zum 3. Juni l. I. am Aquedotto in Triest an den dort befindlichen Bänmen Placate augeklebt haben. Die drei Angeklagten wurden sofort von drei Polizeiivachorganen festgenommen. In der Polizeinote werden alle drei Angeklagte, besonders Meneghini, als Fanatiker bezeichnet. Der Vertheidiger Dr. Mosche bestritt das Vorhandensein des Verbrechens des Hochverrathes und betonte, es sei nur das Verbrechen der Störung der öffentlichen Ruhe und Ordnung begangen worden. Die Ge-fchwornen verneinten die auf Hochverrat!) gestellte Hauptfrage mit 10 gegen 2 Stimmen und bejahten die auf Störung der öffentlichen Ruhe lautende Eventualfrage mit 9 gegen 3 Stimmen. Auf Grund dieses Verdietes wurden die Angeklagten des Verbrechens des Hochverrates freigesprochen und jenes der Störung der öffentlichen Ruhe und Ordnung schuldig erkannt, Meneghini zu 18-, dessen Genossen Rezini uud Binder z» je 14monatücher schwerer Kerkerstrafe, so anch zum Ersatz der Strafprozeßkosten verurtheilt. Der Gerichtshof sprach unter einem die Ausweisung dieser drei Individuen aus den österreichischen Provinzen nach ausgestandener Strafe aus. — (Ueberschwemmnng.) Infolge anhaltende» Regeiiwctters sind fämmtliche Flüsse und Bäche im Lande Krain aus ihren Betten getreten und richteten enorme Schäden an. Gestern morgens riß das Hochwasser nächst Zwischenwässern die sogenannte „Teufelsbrücke" und noch eine zweite Brücke weg. Auch das bekannte Weltwunder, der Zirknizer See, hat seine Ufergrenzen überschritten, er hat Furcht und Schrecken unter den Uferbewohnern, die das tückische Element kennen, verbreitet. Die Bewohner beeilten sich, bis zu den Knien im Wasser watend, die noch im Freien sich befindenden Feldfrüchte dem aufgeweichten Boden zu eutreiße». Doch die Flute» kamen so schnell, daß dies alles nur zum Theile möglich war. Die unterirdischen Wasserbehälter des Javornik und die Wassermassen des ebenfalls überschwemmten Thalkessels von Laas schossen mächtig aus den Bergen hervor. Der See reicht bereits über die von Unglücksfällen, namentlich von Bränden häufig heimgesuchte Ortschaft Unter-Seedorf. Das Vieh steht im Wasser, nachdem die Fluten nicht allein in die Stallungen, sondern selbst in die Wohnräume eindrangen. Viele Ortsinsassen suchten bereits für sich uud ihr Vieh Unterkunft in dem höher gelegenen Markte Zirkniz. Die Noth ist groß. Die Stürme wüthen tagtäglich, und die Wellen haben das überschwemmte Ackerland vielfach total aufgewühlt und die Wintersaaten vernichtet. Das Thal von Planina ist ebenfalls überschwemmt. — („Zur Geschichte derSüdslave n.") Die „A. A. Ztg." bringt unter diesem Stichworte und mit der Chiffre solgende Notiz: „Eine die gesammte Geschichte der karantanischen und pan-nonischen Slaveu — als deren Nachkommen die Slovene» oder (wie sie unter ihren deutschen Nachbarn heißen) die ,,Windischen" in Untersteiermark, Kärnten und Krain zu betrachte» sind — umfassende Darstellung existiert bisher weder in der slavischen noch in der deutschen Literatur. Bei dem intensiven Interesse, das man in der Gegenwart der Ethnographie nnd Geschichte der Südslaven widmet, ist allerdings die Hoffnung nicht ausgeschlossen, daß diese Lücke bald ausgefüllt werde und wir ein auf dieses slavische Volk bezughabendes Pendant zu den Arbeiten Jiretscheks nnd Kallays erhalten. Da die nationale Propaganda in Laibach und Pettan verhältnismäßig ruhig und gemäßigt erscheint, so wird die allgemeine Aufmerksamkeit seltener auf die „intercsfante Nationalität" gelenkt; vielleicht gelingt dies einer interessanten Schrift des bekannten Numismatikers Dr. Arnold Luschiu Ritter v. Ebengreuth, welche als Separatabdruck aus der „Monatsschrift für die Geschichte Westdeutschlands" unter dem Titel: „Die windische Wallfahrt an den Nie-derrhein" im Verlage von Fr. Lintz in Trier erschiene» ist. (Einige wesentliche Momente hatte der Verfasser bereits in einem vor dem historischen Verein für Steierniark gehaltenen Vortrage berührt.) Die Arbeit zerfällt i» vier Abschnitte, welche die Anfänge der Wallfahrt, Ordnung und Verlauf derselben , die Stiftungen zugunsten der Wallfahrer und das Ende der Wallfahrt behandeln. Fünf Actenstücke aus den Jahren 1775 und 1776 — das durch die Regierung veranlaßte Ende der Wallfahrt aus Kärnten betreffend — ferner ein Bericht aus dem flovenifchen Theile von Steiermark über die Tradition dieser Pilgerfahrten, endlich handschriftliche Aufzeichnungen aus den Jahren 1043, 1706 und 1713 sind beigegeben. In dem einleitenden Theile wird der zahlreichen Pilgerfahrten Erwähnung gethan, welche schon in der ältesten Zeit einzelne Personen aus religiösem Drang oder zur Sühne von Verbrechen (auch auf Anordnung des Gerichtes) unternommen haben, deren Ziel die berühmten Heiligthümer in Aachen waren. Regelmäßig, und von einer größeren Anzahl von Personen unter»ommeu, finden solche Pilgerfahrten erst feit dem 14. Jahrhundert statt, und zwar in jenen Jahren, in welchen die Reliquien, die Karl der Große aus dem Orient gebracht haben soll, öffentlich ausgestellt waren (seit dem 13. Jahrhundert nur noch alle sieben Jahre). Auch Köln, Corneli-münster, Trier u»d andere Orte wurden besucht. Karl I V. stiftete 1302 den St. Wenceslai- oder Böhmenaltar für einen der czechifchen Sprache mächtigen Priester, Ludwig von Ungarn 1374 eine ungarische Kapelle mit zwei Rectoren für die Pilgrime aus dem Bereiche der Stephanskrone. Der Slaven-altar wurde erst 1495 von den Städten Laibach und Krainburg gestiftet (später das Beneficinm Cyrilli und Methodii genannt). Ueber die Wall-fahrtsordnnng gibt uns daS „Alt-Wenthen- oder Ungarn-Ordnungsbüchlein" Aufschluß, welches auch eiue Art Phraseologie enthielt (den modernen „Con-versations-Taschenbüchern" entsprechend), um eine Verständigung mit den fremdländischen Pilgern möglich zu machen. Die Reformation verminderte die Zahl der froinmeu Pilger, im Jahrhundert des großen deutschen Krieges nimmt die Abnahme zu, noch mehr im vorigen Säculum. Die Pilger gehören der Mehrzahl nach nun blos den ärmeren Klassen an. Die windischen Wallfahrer versammelten sich zu Andernach, von welchem Orte sie selbander nach Köln zogen. Da diese Stadt sie (auch au Fasttagen) in ausgiebigstem Maße be-wirthete, so darf es uns nicht wunder nehmen, daß viele gar nicht weiter nach Aachen zogen, sondern sich mit dem Besuche der heiligen Stätten des „rheinischen Rom" begnügten. Von Aachen zog man wol auch auf dem sogenannten Pilgerweg über Burtscheid, Cornelimünster, Hahn, Prüm nach Trier. Die letzte Wallfahrt fand 1769 statt; ein kaiserliches Hoskanzlcidekret vom 17. April 1772 und ein zweites vom 11. Juni 1773 untersagten die Kirchsahrten, selbst einzelner Personen, außer Landes ; früher hatte der Hof Rcise-Unterstütznngen gewährt. Bemühungen, die Erlaubnis wieder zu erwirken, blieben fruchtlos — man verbot die nie-derrheinifche Wallfahrt „auf ewige Zeiten". Wie man sicht, entbehrt die Schrift — eine der gediegensten nnter den diesjährigen Pnblicationen zur „innerösterreichischen" Provinzialgeschichte — nicht eines allgemeineren Interesses." — (Der steiermärkische Knnstver-ein in Graz) hat als Prämienbild für die Mitglieder und Theilnehmer in diesem BereinSjahre einen vorzüglichen Stndienkopf: „Landmädchen aus Oberösterreich," Gemälde von Professor Blaas, gewählt, und ist die soeben vollendete Chromolithographie sehr gnt ausgefallen. Der Verein ist durch diese Art der Vervielfältigung in der Lage, für einen Anteilschein um 3 fl. — uicht nur ein Exemplar deS genannten Bildes in Farbendrnck abzngeben, sondern er stattet noch die am Schlüsse des Bereins-jahres übliche Gewiustverlosung, bei welcher alle vor der Ziehung gezahlten Antheilscheine mitspielen, mit werthvollen Original-Oelgemälden, Aquarellen, Kupferstichen u. s. w. aus, so daß auch auf je 50 Antheilscheine ein Gewinn entfällt. WaS den Gegenstand des Prämienbildes anbelangt, muß zugegeben werden, daß derselbe ein höchst ansprechender ist. Der äußerst freundliche, lebensfrischc Ausdruck des in einem reizenden Helldunkel gehaltenen Gesichtes der schönen Oberösterreicherin gibt dem Bilde eine ganz besondere Anziehungskraft, und dürfte dasselbe deshalb allerorts beifällig ausgenommen werden. Antheilscheine dieses Vereines können entweder direkt oder durch die h'esige Buch- und Kunsthandlung v. Kleinmayr L Bamberg bezogen werden. — (Aus der Iuristeuwelt.) Auch iu unserem Blatte wurde im Verlaufe des heurigen Sommers mitgetheilt, daß zwei Gerichtsanscultanten in Cilli, welche sich anläßlich eines Kirchenfestes Ausschreitungen zuschuldeu kommen ließen, von, Diseiplinarsenate des Oberlandesgerichtes in Graz zur Strafe der Entlassung vernrtheilt worden sind. Infolge Recnrses der Betreffenden hat jedoch der oberste Gerichtshof in Wien dieses Erkeuntnis aufgehoben und über die sonst als tüchtig geschilderten jungen Beamten lediglich einen Verweis verhängt. — (Aus den Nach bar Provinzen.) Die Handels- und Gewerbekammer in Görz richtete an das Handelsministerium eine Petition, womit gebeten wird: Bosnien und die Herzegowina mit Rücksicht auf die großen Schwierigkeiten, welche der Handel unserer Monarchie nach dem Oriente im allgemeinen zu überwinden hat; ferner insbesondere mit Rücksicht auf das nachgewiesene außerordentliche Interesse, welches das Kronland Görz an der kommerziellen Erschließung, Ordnung und Behauptung des dalmatinischen Hinterlandes besitzt, sowie mit Rücksicht auf die eingesetzten Opfer an Gut uud Blut uud iu der Erwägung, als es als eiu Gebot der staatlichen Fürsorge erschiene, sich einen bestimmenden Einfluß auf die beiden mehrerwähnten Länder bleibend zu sichern, in den Zollverband Oesterreich-Ungarns ansznnehmen, geregelte, den Handel schützende Zustände daselbst einzuführen und für die Eröffnung und Verbesserung der Straßen und Commnnicatios-mittel — die wichtigsten Factoreu für den Verkehr — Sorge zu tragen. — In der Nacht zum 25. d. wurden die Bewohner des Marktes Eisenkappel durch drei im Schlosse Hagenegg abgegebene Pöllerschüsse allarmiert. Circa 20 bis 25 Minuten vom Markte Kappel entfernt fand nämlich um 9 Uhr abends den 24. d. in Lepan ob der alten Schmelzhütte eine große Abrutschung eines steil gelegenen Hochwaldes, fünfzig- bis sechzigjährigen Bestandes im Flächenmaße von circa 1^ Joch, statt. Die kolossale Erdmasse sammt den Baumstämmen zerstörte eine Mühle nnd verlegte das Bachbett des Lepanergrabens so vollständig, daß die Lawine, welche sich alldort niedersetzte, eine Höhe von 10 uud eine Länge von 20 Metern erreichte. Demzufolge staute sich das Wasser auf der einen Seite durch volle sechs Stunden, bildete einen förmlichen See, der stellenweise eine Tiefe von 8 bis 10 Metern erreichte. Endlich gegen 3 Uhr morgens brach sich das Wasser dnrch die eingepreßten Banmstämme und überschwemmte alle umliegenden Grundstücke. Der in Lepan angerichtete Schaden ist sehr bedeutend. — (An der Grazer Universität) sind, wie die „Tagespost" mittheilt, im laufenden Wintersemester als Lehrkräfte 40 ordentliche, 2! anßer-ordeutliche Professoren und 27 Docenten thätig, von welch'letzteren die meisten (11) der medizinischen Fakultät angehören. Außerdem wirken 20 Assistenten und 4 Lehrer. An wissenschaftlichen Hilfsmitteln, Instituten, Sammlungen rc. zählt die Universität gegenwärtig 6 Seminarien, 7 Kliniken, 9 Institute, 2 Sammlungen rc. Die Zahl der Hörer betrug im letzten Sommersemester 763 gegen 856 des vorigen Wintersemesters, darunter befinden sich 52 Theologen, 423 Juristen, 115 Mediziner und 173 „Philosophen", darunter 50 Pharmaceuten. Unter diesen gehörten 105 den Ländern der ungarischen Krone an, 21 waren Ausländer. Die Räumlichkeiten deS chemischen Institutes, welches im neuen Gebäude in der Halbärthgasse bereits uutergebracht ist, werden gegenwärtig von der Lehrkanzel für Pharmakologie benützt. Zur Landtagssession 1878. (Fortsetzung.) (Aus der 5. Sitzung.) Der Abgeordnete Dr. R. v. Vesteneck begründete in der fünften Sitzung des Krainer Landtages seinen und seiner Genossen Antrag, betreffend die Wahl eines siebengliedrigen Schnlansschnsses wegen Zustandebringung einer Gesetzvorlage, betreffend die nöthige Aendernng der Volksschulgesetze für Kraiu, wie folgt: Iu früheren Zeiten, insbesondere zn Ende des vorigen nnd zu Beginn dieses Jahrhunderts, war die Festsetzung des Textes eines neuen Gesetzes besonderen Gesetzkommissionen zugewieseu, welche jahrelang an ihrer Ausgabe arbeiteten und vaher auch iu der Lage waren, bis ins kleinste Detail die Normen, die in Form von Paragraphen gekleidet werden sollten, auszuarbeiteu. Nicht so ist eS iu jetziger Zeit, wo durch das parlamentarische Leben daS schnellere Zustandekommen von Gesetzen noth-wendig geworden ist, sei es nun, daß eine Regierungsvorlage in den Parlamenten behandelt weroen soll, oder daß ein Gesetz aus eigener Initiative eines Vertretungskörpers hervorgeht — es findet immer eine raschere Behandlung statt, als dies in den früheren Zeiten der Fall gewesen ist. Die Schulgesetze, insbesondere des Schnlauf-sichtsgesetz, ist zwar erst 8 Jahre, die beiden Gesetze vom 29. April 1873 erst 5 Jahre in Geltung, allein es ist dies ein Zeitraum, welcher genügend ist, um die Mängel, die in diesen Gesetzen enthalten sind, zutage treten zu lassen. Ich möchte, meine Herren, die Gründe, die mich uud meine Herren College» im Hanse bewogen haben, den bezüglichen Antrag einznbringen, in vier Klassen eintheilen. Der erste Grund, der gewiß sehr maßgebend war für die Einbringung des Antrages, ist, die Absicht zu manifestieren, zwischen der Gesetzgebung unseres engern Heimatlandes und der Gesetzgebung der übrigen Länder Oesterreichs bezüglich deS VolksschnlwesenS die möglichste Gleichförmigkeit zu erzielen. Es ist zwar in der Gesetzgebung bezüglich des Volksschulwesens grundsätzlich vorgesorgt, daß die Prinzipien in allen Schulgesetzen gleich sein müssen, allein es sollte meiner Ansicht nach auch iu allen Detailfragen, wo nicht die zwingende Nothweudigkeit für eine Abweichung vorhanden ist, Uebereinstim-mung herrschen zwischen den Gesetzgebungen in den einzelnen Kronländern. Es ist natürlich, daß nicht alle Provinzen die gleichen Lehrergehalte zahlen können, es ist natürlich, daß in der Ausführung des Gesetzes inbetreff der Unterrichtssprache Verschiedenheiten sein müssen; es ist natürlich, daß ein Land für die Schule mehr thun kann als ein anderes Land, daß die Anzahl derselben in einem reichen Lande größer sein kann als in ärmeren Provinzen; ini großen und ganzen glaube ich jedoch, daß eiue Gleichförmigkeit in größerem Maßstabe, als sie bis jetzt existiert hat, in den Schulgesetzen sein könnte, und meine Absicht in dieser Richtung geht dahin, gesetzliche Normen, wie sie in ändern: Nachbarprovinzen, welche gleiche Verhältnisse haben, bereits existieren und die sich zweckmäßig erwiesen haben, in unsere Gesetzgebung anf-zuuehmen. Ein weiterer Grund liegt darin, Aenderuugen in unseren Landesgesetzen bezüglich jener Bestimmungen vorznnehmen, die sich als unhaltbar und unpraktisch erwiesen haben. Ich weise hin ans die Institution der verstärkten Ortsschnlräthe, die in keiner ändern Gesetzgebung meines Wissens vorkommt. Daß diese Institution eine den Geschäftsgang erschwerende ist, glaube ich, hat sich in der Praxis genügend erwiesen. Wenn man einzelne Fälle heraus-greiseu will, so ist einer der krassesten jedenfalls der, daß die Bevölkerung sogar den Unterschied zwischen dem verstärkten und nicht verstärkten Orts-schulrathe auch bei einer deutlichen Explicalion sehr schwer begreifen wird. Die von den Gemeindevorstehern gewählten Mitglieder des Ortsschnlrathes werden in den wenigsten Fällen den Wirkungskreis, wie er geschieden ist zwischen Ortsschulrath und dem verstärkten Ortsschulrath, nicht nur nicht genau, sondern nicht einmal in den Hanptnmrissen zu verstehen in der Lage sein. Es ist übrigens auch keine Veranlassung vorhanden, zwei Körperschaften zn schaffen, wo eine Körperschaft dieselben Geschäfte versehen kann. Erschwert und schleppend wird der Geschäftsgang dadurch, daß diese zwei Körperschaften geschaffen sind. Bei den Lehrerpräseutationen müssen die Gesuche beim Ortsschulrathe eiugebracht werden — dieser erstattet deu Vorschlag au den Bezirksschnlrath nnd dieser leitet des Gesuch mit einem Gutachten au den verstärkten Ortsschulrath, welcher zuletzt die Präsentation an den Landesschnlrath erstattet. Nun ist es allgemeine Praxis im Lande, daß bei allen Sitzungen des Ortsschnlrathes immer auch die Mitglieder des verstärkten Ortsschnlrathes anwesend sind. Die Mitglieder des verstärkten Ortsschnlrathes erstatten also mit den Mitgliedern des Ortsschul-rathes den Vorschlag, und nach ein paar Wochen haben sic als Mitglieder des verstärkten Ort^schul-rathes den nämlichen Vorschlag zu prüfen und die Präsentation zu erstatten. Es ist nun für Leute schwer, die nicht gesetzeskundig sind, zu begreifen, warum sie einen Lehrer zweimal Vorschlägen müssen? Ich glaube, daß diese Gestion nur Zeitverschwendung ist. Es wird sich wol leicht eine gesetzliche Bestimmung finden lassen, die diesen mißlichen Zuständen alchelsen soll. Ebenso ist cs für die Landeshauptstadt ganz gewiß nicht nothwendig, daß ein separater Ortsund Bezirksschulrat besteht, wie dieser Unterschied auch in den anderen Landeshauptstädten nicht existiert. In den meisten Landeshauptstädten besteht ein Stadtschnlrath, welcher die Geschäfte des Ortsschnl-rathcs und des Bezirksschulrathes vereinigt. Es ist einleuchtend, daß auch diese Vereinfachung für die Beschleunigung des Geschäftsganges von Vortheil wäre. Ebenso unzweckmäßig ist in dem jetzigen Landesgesetze vom 25. Februar 1870 bestimmt, daß der Ortsschnlinspektor nur aus den Mitgliedern des Ortsschulrathes genommen werden kann. Der Bezirksschulrat!) ist gezwungen, den Orts-schulinspektor aus den gewählten Mitgliedern des Ortsschulrathes zu bestimmen, ob dieser des Lesens und Schreibens kundig ist oder nicht, ist alles eins, und in einem solchen Falle wird einem des Lesens und Schreibens selbst unkundigen Mitgliede die Ueberwachnng des didaktisch-pädagogischen Zustandes der Schule übertragen. Das ist ein Zustand, dem abgehoben werden muß, der auch in anderen Gesetzgebungen beseitigt ist. Ebenso hat es sich als wünschenswerth erwiesen, daß der Wirkungskreis, der dem Obmanne des Ortsschulrathes eingeräumt ist, abgeändert werde, indem er derzeit nur das ausführende Organ der Beschlüsse des Ortsschulrathes ist nnd es ihm andererseits in den meisten Fällen nahezu unmöglich sein wird, den Ortsschulrath zu versammeln, nachdem die Mitglieder nicht immer am Standorte der Schnle domicilieren und die zu behandelnde Frage dringend ist oder nicht, so wichtig ist, um die Einberufung einer Sitzung, resp. so viel Mühe zu rechtfertigen. Die wichtigste Abänderung in den jetzigen Gesetzen wird aber unzweifelhaft jene sein, welche eine Aenderung inbetreff der Bestimmung über die Lehrerernennungen oder Lehrerpräsentationen zu enthalten haben wird. Die Lehrerernennungen erfolgen bekanntermaßen derzeit seitens des Ortsschulrathes. Der Landesschulrath muß jenen Lehrer ernennen, den der verstärkte Ortsschulrath präsentiert, wenn kein gesetzlicher Hinderungsgrund vorhanden ist. Das ist ein Sistem, welches bereits in allen Provinzen abgeändert wurde, weil man ein-gesehen hat, daß bei allen diesen Wahlen lokale Verhältnisse auSschlagend waren, sei eS nun, daß inan deu bessern Organisten dem bessern Lehrer vorzog, oder daß anch einem Lehrer der Vorzug gegeben wurde, weil er mit den Mitgliedern des Ortsschulrathes besser bekannt, oder weil er möglicherweise in der Gegend zu Hause war. Mit einem Worte, es ist nicht jene Objeetivität bei den Lehrerernennungen in Uebung, welche unbedingt nothwendig ist, wenn jeder Lehrer an seinen Platze sein soll. (Fortsetzimg folgt.) Verstorbene. Den 29. November. Maria Bernot, Binder-Meisters-Tochter, 3 Jahre, Polanadamm Nr. 10, Abzehrung. Den 30. November. Franz v. Emperger, Pri-vatens Sohn, 3 Mon., Triesterstraße Nr. 26, Fraisen. Todten-Rapport über die vom 1. bis 23. November 1878 im k. k. Garnisonsspitale zu Laibach verstorbene Mannschaft. Am 2.: Franz Toth, Trainsoldat deS Fuhrwesens-eorps, Lungen- und Brustfellentzündung. Am 3.: Johann Mlinarek, Infanterist des 32. Jnf.-Reg., Erschöpfung nach Durchfall. Am 9.: Anton Havlisek, Gefreiter des 2. Beniereg., Lungentuberkulose. Am 10.: Michael Schranz, Infanterist des 76. Jnf.-Reg., Hirnhautentzündung. ^ Am 11.: Paul Cfaruy, Infanterist des 41. Jnf.-Reg., Erschöpfung; Johann Ban, Infanterist des 69. Jnf.-Reg., Erschöpfung. Am 12.: Franz Schneider, Infanterist des 8. Jnf.-Reg., Erschöpfung ; Andreas Roth, Unterkanonier des 12ten Artilleriereg., Darmtyphus. Am 14 : Peter Moser, Patrouilleführer des 33. Jägerbataillons, Erschöpfung. Am 15.: Johann Petrik, Infanterist des 8. Jnf.-Reg., Bauchfellentzündung. Am 17.; Karpon Beringian, Infanterist des 41. Jnf.-Reg., Erschöpfung. Am 19.: Johann Dorfmeister, Infanterist des 49. Jnf.-Reg., Lungentuberkulose. Am 20.: Johann Beres, Infanterist des 52. Jnf.-Reg., Erschöpfung.___________________________________________ Gedenktafel über die am 4. Dezember 1878 stattfindenden Licitalwnen. 3. Fcilb., Jagodie'sche Real., Olsevk, BG. Krainburg. — 3. Fcilb., Lckan'schc Real., Gereuth, BG. Loitsch. — 3. Fcilb., Doriuisch'schc Real., Paku, BG. Oderlaibach. — 3. Fcilb., Skcrl'sche Real., Zirkniz, BG. Loitsch. -3. Fcilb., Milavc'sche Rcal., Zirkniz, BG. Loitsch. — Reass. 3. Feilb., Hocevar'sche Real., Zirkniz, BG. Loitsch. — 3. Feilb., Sevcr'sche Rcal., Prem, BG. Feistriz. — 3. Fcilb., Homovc'schc Real, Gartschareuz, BG. Loitsch. —3. Fcilb., Nagode'sche Real., Oberdorf, BG. Loitsch. — 3. Feilb., Smerdu'schc Real., Kal, BG. Adclsberg. — 3. Feilb., Aaiiec'schc Real., Scvcc, BG. Adelsberg. — 3. Feilb., Ec-pirlo'sche Real., Kal, BG. Adelsberg. — 3. Feilb., Kapel-sche Real., Altüirnbach, BG. Adclsberg. — 3. Feilb., Na-gode'sche Real., Hrasc, BG. Adclsberg. — 3. Feilb., Do-les'sche Real., Rüßdorf, BG. Adclsberg. — 3. Fcilb., Si-moucie'sche Rcal, St. Peter, BG ÄdelSberg. — 3. Fcilb., Fideu'ichc Rcal., Ncudirubach, BG. Aoelsberg. — 3. Feilb., Kaftclz'sche Real., Sambije, BG. Feistriz. — 3. Feilb., Ccligoj'sche.Real., Pa>,e, BG. Feistriz. — 3. Fcilb., Gcrl-sche Rcal., Smcrjc, BG. Feistriz. — 3. Feilb., Jagodnik'sche Real., Dorncgg, BG. Feistriz. — 3. Feilb., Kocevar'schc Real., Klcinlaichiz, BG. Mottting. — 2. Fcilb., Stubler-schc Real., Cerovc, BG. Möttling. — 2. Fcilb., Branz'sche Rcal., Ralschach, BG. Kronau. — Reass 2. Feilb., Kre-bel'schc Real., Sajoutschc, BG. Senosetsch. — 1. Feilb., Jurecic'sche Rcal., Großinraschou, BG. Gurkscld. —1. Feilb., Bozi^'sche Rcal., Hobilc, BG. Gnrkfcld. — 1. Feilb., Bag-nil'schc Real., Haselbach, BG. Gurkscld. — I. Feilb., Lc-vicar'sche Real., Gollek, BG. Gurlseld. — 1. Feilb., Po-zun'sche Real., Großpudlog, BG. Gurkfeld. — Reass. 3. Feilb., Tezak'sche Real., Untersuchor, BG. Möttling. — Reass. 3. Feilb, Novak'schc Real., Obcrurcm, BG. Se-noselsch. — 1. Fcilb., Gnnear'sche Real., Loke, BG. Gurkfeld. — Reass. 3. Feilb., Konobel'sche Real., St. Michael, BG. Senosetsch. Telegramm. Budapest, 29. November. Der Budgetausschuß der Reichsraths - Delegation nahm nach dem Wunsche Andrassy's das Eingehen in die Generaldebatte über die Occupations-Kreditvorlagen für 1879 in Verbindung mit dem Budget des Aeußern an. Morgen beginnt die Generaldebatte. Wiener Börse vom 29. November. S3S» 73 50 7«'?S 78 S» Äll»em-ine Alaat»- ^ s»°lü. Papierrente ! 6>'V5 Silberrenre ..........62 2ö Goldrente................7150 Staatsloje, 1839. . . SSS-— „ I8S4 . . . 107'— 1860... 112 00 I8S0(5tcl) 122 S» „ 1864... 142 7S ^runllelltlaftung»-Obkigatio»««. Gali;ien.............. Siebenbürgen ... Temeser Banat . . , Ungarn................ Anüere öffentlicke Ankeken. Donau-Regul.-Lose. llng. Prämienanlehen Wiener Anlehen . . . Actien v. Hanken. Kreditanstalt f.H.u.G. TScompte-Ges.,n.ö. . Rationalbank.......... Aetiea v.Tranrpoet ^aternekmungen. Alföld-Bahn........... Donau - Dampfschiff -Elisabeth-Westbahn > Ferdinands-Nordb. . Franz-Zoseph-Bahn . Galiz. Karl-Ludwigb. Lemberg - Czernowitz -Lloyd-Gesellschaft . . Ware 61-11, 62 35 7160 340— 107 50 112-80 123— 143 25 84'- 74 25 75 50 79 25 104 90 81 50 90 56 227 50 789' 114 75 492— 159— L012 128 75 237 25 125' 574— 105 20 82— 9N 75 227 75 790 - 115 25 493 159 50 2017 129— 235 50 124 50 578— Nordwestbahn . . . Rudolfs-Bahn . . . StaalSbahn .... Südbahn............. Ung. Nordostbahn . Psanäbriefe. Bodenkreditanstalt in Gold........... in österr. Währ. . Nationalbank.... Ungar. Bodenkredit- Drioritätr-Oblig. Elisabethbahn, i.Em. Ferd.-Nordb. i. Silber Franz-Joseph-Bahn. Galiz.K-Ludwigb,1.E. Oest. Nordwest-Bahn Siebenbürger Bahn Staatsbahn, 1. Em. Südbahu L 3 Perz. LS „ . Privatkose. Kreditlose.......... Rudolfsstiftung. . . Devisen. London Gekäsorte». Dukaten............. 20 Franc-........... 100 d. Reichsmark . Silber.............. Geld 109— 11450 252 50 68 75 112 50 110— 93 60 99 10 94— 92 103 75 85— 99 72 8515 64 25 155 75 111— 95 50 162 75 147S 11S40 Wart 109 50 115 — 253— 69 25 113 - L5S 932 57 65 100 - 110 50 93 90 t930 94 25 -2 25 104 — 85 25 100— 85 35 64 50 156' 111 25 95 75 163 25 15 25 Der telegrafische Kurs ist uns bis zum Schlüsse des Blattes nicht zugekommen. Angekommene Fremde am 28. November. Hotel Stadt Wien. Entremont, Michl, Raumann, Jahn, Kauslte.; Pitschmann, Reisender; Streit Otto, Wien — Jarmay, Lieut., Bosnien. — Werner, Beamter, Reichenberg. — Laube, k. k. Hauptmann, Triest. — Berchwald, Jägcrdors. Hotel Elefant. Katz, Honighändler, Lemberg. — Breßler, Kfm., Wien. — Zakotnik, Wirth, Adelsberg. — Stein, Oekonom, Lipik. Mohren. Hentfchc, Agent, Rudolfswerth. s-ss S-2>^ L7 70 IU«-- SS«,OVO als kramie ist vviedoruni bei den am 13. November d. I. bsendeten klauptrieliungsii laut «.mtlleber leiste in unsere ^lüeliliebo Lollseto xelLlien und vuräs solort äsm Intsrv88sntsn in :ius- l-W-Mt. (470) 18—15 biete ilem (HIüelLe 6ie ttLnü! r. r ooo ir. - otler SL8>r»0 ü. Haupt^s^ iun im xünsti^stsn 1'g.II« bistot die iiller-»eiieste xrosse txvlävertvsltnx, nelebs von äsr Iwl»;» kveierunx xenelinü^t uiiä ^arsutiert ist. Die vortiivilliLkts LinriobtuiiA äos noiiou nos ist (loritrt, class im I^ul's von vvelliAoii Llonatsn äurvb 7 VsrlosunMii »S,KOV nur sickeren Lntsekeiäun^ Irowinsn, äLruntsr bsürxlen sieb ULuxttrsüei- von eventuell Il.-N. oder ü. S ö. ^V., speriell Liier 1 Oevinn 1 Ke^vinn 1 üevinn LN. 1 6ovinn LLI. 1 Oeivinn LU. 1 6e>vinii L Ll. 1 6s«inn ä U. 3 6e^inns ri Ll. 1 üevvinn a U. 6 (Zoivinns s. N. 6 6e>vinne » Äl. L Ll. 250,OM. äLl 125,000, 80.000, 60,OM, 50.000, 40.000, 36.000, 30.000, 25.000, 20.000, 15,000, Die nLolists erste 1 6ev. L LI. 12,000, 24 «ev. L N. 10,OM, 2 6sv.LLl. 8000, ZI Ssn.L N. 50M, 616sv.LLl. 40M, 3016sv.LLl. 20M. 502 6e^v.LLl. 10M, 6216sw.üU. 500. 6-75 6e^v. L Ll. 250, 22,850 6svv. L N. 138 ete. ete. (Heivinnrisdunx dieser brosseu, voni 8tLLts kurLiitierteu LeldvsrlosuuA ist ainilieb testxestellt und ündet 80lion am ll. um! 12. vsrembsi- statt und kostet liierru 1 ^Lnres OriFinLl-Los nur ÄlarL 6 oder ü. 3 50, 1 Iialbes ,, ,, ,, 3 ,, „ 1'7o, 1 viertel ,, 1^/s „ „ ^"'90. LUe ^.uktrilxe werden snlort FvAen lüinsen-«lunx, r»8tei»/.»lil«nx oder >»«l,ii»I»ne äo» Letrrljre« mit. dor ^rossten 8or^ks.It Lus^ekiitirt. und srliült ^jedermann von uns die mit dem 8ts.atsvvsp-xen vsrseksnsn OrixinLl-I^ose selbst in Mnden Den Lsstetlunxen werden die erkordsrlieken smtlielien klLne gratis doi^stü^t, und naeb isdsr 2iebunA senden >vir unseren Interossentsn unsuk-Aekordsrt umtliolis Listen. vis L.UWLbIun8 dsr Os»'inns erfolgt stets prompt unter 8ta»t8x»r!t»tie und Icann durob direkte Zusendungen oder Luk VorlanASn dsr Inter essentsn durvli unsere Verbindungen an sllsn grösseren kliitnsn Oostsrreiebs veranlasst norden Unsere 6ollsots war stets vom 6liielce begünstigt, und Iiatts sied dieselbe unter vielen anderen bedeutenden ixe^innen vttinuls der erste» iluupttrelker ru erfreuen, dis dsn bstrsffsnden Intorssssntsn direkt Lusbersblt wurden. VüiLussiebtliek kann bei einem solelisn aut dsr xegrilndeten llnler- neliinen übsrsll aut sine ssbr rsge Letbeiligung mit Lsstimmtbsit gsreebnst werden, man beliebe daber selion dsr /«.«lüer» alle ^.ukträgs ru rioliton »n Laulmann L 8imoii, Nailk- und VVvvk8vlxv8vI,Lrt io Ilkmdurx, Lin- und Vsrkauk aller ^rtsn Ztsatsobligationou, üissnbalillaetign und ^nlobonsloss. r* 8. ^Vir Zjtvlrsn tiisrövreti kür uns ssitlior xssetisvlcts Vsrtransn, unä jnäsm vir bei Lsxiou äsr vsasu Vsr-1o8unx rnr Lsttlsilixunx viLls.äsu, vsräoo vir an8 »ned tvruvrLm dsstrsdea, äurok stst» prompt« nnö rsvllv Lsäisvnvx äiv voll» Lufrisäsokoit unssrsr sssskrisL Illtersssvntsll ra srlLvxsa. v. O. Witterung. Laibach, 30. November. Wärme: morgens 7 Ubr 7'4". nachmittags 2 Uhr -^-8 0° 6. (18778 4"; 1876 6 8° 6.) Barometer im Steigen, 732 07 mm. Das gestrige Tagesmittel der Wärme -j- 8-6', um 6 8° über dem Normale; der gestrige Nieder-schtag.^DO mw. Regen. ——; —-------------------------------------------- Theater. Heute (ungerader Tag) : Das Weib des Buchbind er s oder: DieOester-reicher in Bosnien. Vaterländisches Volksstück der Gegenwart mit Gesang in 3 Acten (6 Bildern) von Anton Langer. Mr Molo u«d Weihnachten empfiehlt Conditor in Laibach, Congreßplatz, seine große Auswahl von Bonbons, Bonbonnieren, Attra-pen, tzartonagen, Jnxgegenständcn n. s. w. Auch feinstes Kletzenbrod, Mandolato, Lebkuchen, Marmeladen, Compot, feinste und billigste Chocoladcn, Früchte in zierlichen Körbchen und Schachteln und hunderterlei andere Artikel! Jede Bestellung nach auswärts wird aus das schnellste und genaueste cssectuiert. (S57) 10—1 »lLvd Vosviell und »mrd«» unsere de-»« Nldckkr eindernsen «>d find «ir in I^xlze dessen g,aS»»»gt. ,»sere Chivastlberwaaren-Fabrik -d» gänzlich l»»s»nlasse» x»d Misere m»sse»haste» BorrLthe Prachtvoller Lhiöasslbkr-Lrzruqnilse schl«inizst ties »n»«r den, Lrzeuäu»arx,eise atpizeden Prei»-Co»ra»te aus Beriaoq«» sra»k>>. Lrmiissixte srü^er, jedt »ur 1 «t. B^-rd-se. fl. S. fl. 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(555) 2-1 ^ I »»NvIr»»Kt: ^ »I, rnariniert, Älortitüellrt de Lologn», ^lallliil-der 8»Iitwl, Zlailliuder 8tr»el>!il», keperoui, neu!! D->«sell>e von D»it«»nia-Silder alle 24 «r. in »leg. Ettti nur fl- V- Bestellungen werden gegen ;!ach,ahme p„mv« ^ und gewifsenkaft außgesuhrt. 7L77 I L. kreis, rvic», Rothmthurmstraßr 29 (559) 1 I Agentur für Laibach und Umgebung wird von einer Wiener Canditen- und Chocoladen-Fabrik eine leistungsfähige Vertretung gesucht. Diesbezügliche Offerte unter Chiffre: „Agentur 170V" befördert die Annoncen-Expeditiou von O. L. Daube k 6omp., Wien, I., Wollzeile Nr. 12. (558) Lrustschwach. Damit bezeichnet man oft das erste Stadium der immer allgemeiner werdenden Lungenkrankheiten, gegen welche in dem Werkchen „Die Brust- uud Lungenkrankheiten" praktische Heilvorichläge gegeben sind, deren Werth aus den zahlreichen darin ab-gedruckten Atteste» hervorgeht. Vorräthig und gegen 40 kr. ö. W. in Briefmarken zu beziehen durch die Buchhandlnng von5ilci»mai>r Bamberg in Laibach. (448) 7-2 Ilü8l UNl! Wllknung bei einer anständigen Familie für eine Frau und ein zwölfjähriges Töchterchen auf längere Zeit Hkyttcht» Adressen beliebe man an der Kasse des „Cafe Elefant" abzugeben. <556) !IXX2 Die neun geheimen I-MüMl-MIMkll enthält der Lotterie-Kalender pro 1879. 15. Jahrgang. Wer nach diesen Methoden spielt, muß sicher gewinnen. Diese Methoden wurden immer von den Verfassern sür große Summen verkauft. — Dieselben, sür jedermann verständlich dargcstcllt, kosten nur 1 fl. ö. W. Aufträge aus der Provinz gegen Mr oder Nachnahme nur an den Verleger L. Wien, Währingerstraße 43. Ferner ist zu haben: Oesterr.-nngar. Stadt- und Landkalender pro 1879, mit vielen Illustrationen, schönen Novellen u. a. m. Preis 35 kr. (529)6—6 XXXXXXI HM- Spiclwrrkc, 4 bis 200 Stücke spielend ; mit oder ohne Expression, Mandoline, Trommel, Glocken, Castagnetten, Himmelstimmen, Harsenspiel re. 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Diosolbo stellt volllcoiumen auk rvitlvm Locks», ontilcleicket die Lörsv vom Niinl»i8 >lv8 l»el»e1mi>i88vollsil nnd I-isst usn 1/vsor Inntsr uis 6ouli88on «lvr Lürsv dlidion; 8io orseiiliosst «lviii liupititlisteu oin xanr uvuo3 1?vlä lounenuor una linxekülir-liebor IliätiAkoit, noiAt «1«m ?riva1-8i>eeul!liiien all« Llippo», an ^ elelivn 1au8on»1s nnsrkalirvnvr Lxeenlanten ln iliron Dör8s0s>oratii0n6n ^686lioit!6rt sinck. !0!tz itt"II 1 tlIi tl^ der ^onrnLlo, ^vio der kreivu kresse", ,,'1'arrbliltt", „kresss", „veseliüNs-ILeituiix", „Voi-stitäl-Xettuiix"^ ,,8c>i»,- u»cl Noilti»A8-/eituilx", ,,Ilnn(lel8- >i,xl tie,verbe-^our»u1", ,,!>Ull<-ir-/eit>lnx", «isr ete. eie. etc., nnck der roielio lulinlt 8prvclivn ain dosten übsr don >VvrtIi div8vr Lro8cliüro, und soll dieses Vork von jvdem krivateu Avlesen worden, der mit der Lörso in irgend einem Lontaoto stellt. I n. L. s. 1 "b- I. Vorredo. — polier Icommt da8 allsomoino Interesse dv8 kudlikiims kür dis Lörse? — Die Lörse im allgemeinen. — XapitaÜ8t und ?rivat8i>evulant. — >Vie soll der Lapitalist und der krivat-Lneoulant an der Lörss vorxelien? — k'olilor und 8elinäel»en der privaten in iliren Sxeoulationen. II. 'Hieil. Vas 1'soliniselio der Lörso. — vor aintlielio Kurszettel, Lnrs, Dotierungen der Vertlio, I.ir,nidationslcur8ö, das ^rranAsmont. Lo8tgesc:Iliikto, krLmioll§es<:IMte, Verlustsssvenrailren ete. — ^ulage-Etlie, ilire Rontabilitilt. — Vio soll der Kapitalist vorgellvn, und ^ie geilt er Zumeist vor? — vor ?rivat> Spoonlavt und seine Stellung rur Lürse. — Kxotiscllv >Vvrti>e. — Heber die ^V-üil der Lxeoulations^ortllv, 1873or Lrise ete. . Im ^iiliange linde» stell kolgeudv lildellev: Leispielo von Hausse- und valssssxsoularion sammt Sposonboroolinung. — karitätstabvllo östorrsieilisollor Lnlagmvortlle (sellr vielltig wr Laxit allsten). — Ver/.eielinis oxotisolier Llkoeton. — karitatstadolle usterreielliselier Los«. (^45) 3-2 /u berislivu bei e/o«.