Nr. 76. Dienstag, 3. April 1888. l<)7. IahrjMlss. AibacherMZeitMa. ^-—^—_______________________________ 6»»,?^"""^°"^"!«: ^j, Poftverjeubunz : gan,l»hrig fi 1», halblähri» fl. 7.KN. 3m »lrmptoir: ^ D,e ..Vaida«,« Z«nn° und Fricr«»«e, lie«,., „ ."' polbjnhii» sl, s'.<^n Fn« y>„>n gooziähng fl, l. — Iulert«on«a:b»r: stilr V Die «»m»n»Nrati>,» beNnbet fich Vahnholzalic '5. dir «ebactlon »llirnelftillßs».',, — NnftanNerle «rr Z»>!e > s> : b<-> Manu^. ^3- v. Rleinnm^r H,scd. ^5alnbcrg. Amtlicher Hheil. RH/ ""b k. Apostolische Majestät haben mit l"'t der 7" Entschließung vom 25 März d. I. den ^lnisz U?lsorischen Lei'tnng der l. f. Familien-Fidei-^ivers;^» '"lhek betrauten Hofrath und emeritierten »Nan "^fessor Dr. Joseph Ritter von Zhish-^NNki, ' Erector dieser Bibliothek huldvollst zu er- Mchtamtlicher Hljeil. Frankreich und Italien. Volkers^ Hauptvertreter der lateinischen Nasse, jener l"clne„ best^' ^""' Hauplthcil aus latinisierten Ger» ^ bie ^ ^' ^l«d uneius geworden. Seit jeher haben geliebt, Italien znm Schauplätze ihrer ^lcwbisss, "^ ö" machen, und so lange Italien ein Mse ,'^" Vegnff blieb und fiir seine nationalen b es sjl ! ""ch zumeist theuer bezahlten Ruhen zog. fallen ^as Protegieren von Seiten der Franzosen ^ enibsl,.^'" "U" anders geworden, und in Frank» >^^noet nmn .« s.:«.'^ dass das Jahr 1«7() nicht einen, sondern zwei geeignete Nationalstaaten ge-schaffen hat, welche der französischen Ncueruugs- und Ruhmsucht einen festen Damm entgegenstellen.' Mau hat so manches in Paris versucht, um wenigstens dcn schwächeren der beiden Feinde, der überdies dnrch seine Rivalität in Afrika unbequem wird. in Verlegenheit zu stürzcu. Wie unlängst ein Redner im italienischen Parlamente bemerkte, ist die französische Republik, welche doch im eigenen Lande nicht allzu glimpflich mit der katholischen Kirche verfährt, die einzige, welche die italienische Herrschaft über Rom noch als offene Frage behandelt. Es gibt ja, wie derselbe Redner feststellte, keine Verschiedenheit zwischen Anschauung und Politik des französischen Volkes und der wechselnden Regiernngen, sondern von Thiers bis Car-not hat jedes Staatsoberhaupt und jedes Cabinet in Frankreich Sympathien für alle Feinde der italienischen Einheit zur Schau getragen. Erispi bestätigte diese Aeußeruugen. Im Jahre 1tt7l> gab es einen Augenblick, wo der Präsident der französischen Republik die päpstliche Frage wieder offen anregen wollte. Die italienische Regierung bekam die Beweise hievon in die Hand, und schon damals wnrde die Annäherung Italiens an das Deutsche Reich bewerkstelligt, die später zn einem festen Bündnis uma/staltet wurde. Gegen dieses Vüudnis mit den Mittelmächten er» hob sich im italienischen Parlamente keine Stimme, dagegen wurde schr ausführlich die Möglichkeit eines feindliche» Zusammenstoßes mit Frankreich erörtert. Der Abg. Odescalchi gab da der Vefürchtung Ausdruck, dass der Abbruch der HanorlLvertragtz'Untkrhandlungen mit Frankreich zwar krine schwerwiegenden wirtschaftlichen, aber ernste politische Folgen haben könne. Der Depu-tiertc Arbil hielt skincn Landslcuten vor, dass alle Aeußernngrn der Zuneigung, die von Italien nach Frankreich gerichtet würden, ganz unerwidert blieben und mahnte, von solcher Liebenswürdigkeit abzulassen. U»d selbst Pautauo, wclcher der äußersten Linken angehört, die den republikanischen Einrichtungen Frank-reichs die gröszteu Sympathien entgegenbringt, erklärte, das ganze Volk ss Delegierten Pirnos aus Brunn, dahingehend, der Bundesausschuss möge einer eventuellen Regierungsvorlage seine vollste Aufmerksamkeit zuwenden und alles aufbieten, was ge» IieMeton. H. Aom Kafsec. ^"ng e^Aöro'ssenschaft hat mit Buckle eine neue ?? hinw ' ^"a.en, indem sie über die Ueberliefc- N' des Zk'"lh den Bedingungen über die Lebens- 2?.r forlck? °?"s, der cülturellen Entwicklung der N?ssen de« «"° dieselben in den geographischen Vcr- «° kilhne 5^ und in der Nahrung findet. Es ^l>H.' ^^"e Anwendung des Feuerbach'schen ^^?^"Mensch ist. was er M den'i^ln'Mo?^^?^ bedanken °"sgeht, dass, wie Mi>llichen'A ^l""9 im Menschen das Feste. V". s» /«l M""smus schaffe und erhalte, so die H? °bi ^^^rung auf das Geistige wirke, so ^^lste^^l"um als ein Ianuskopf. dessen an- 2 Ü" ist d ^'d" N"'N ist anch. was er trinlt. der?Gn gei ;^'5^ ^es Weines auf den Menschen seiden^ die Weinpoesie <">"i^ ist zn'groß. als dass h°i,a ^Meickt^^kdeutnng geleugnet werden d«nVäschen ^ ^ auch ein inniger Zusammen« ^"unqen " ff""°gaten, dem Kuustwein, nnd slch^Ute Ä ''^" "teratur, als man ahnt. ^itlt ^eiibt 1, ""^ ber Kaffee einen ähnlichen Ein- l ^ ^ KM«« ^ "' "^ "Kilben? Nach Moleschott ' ^ ^haf .f ^Mgswnse auf die Einbildungskraft, ^n«^"/' "h")t. «Es entsteht ein Drang 2°"' eine M,^?be" der Gedanken nnd Vor" Beweglichkeit und eine Glut in den Wünschen und Idealen, welche mehr der Gestaltung bereits durchgedachter Ideen als der ruhigen Prüfung neu entstandener Gedanken günstig. Der übermäßige Genuss des Kaffees hat Schlaflosigkeit und einen ransch« artigen Zustand von Anfregnng zur Folge, in welchem Bilder. Gedanken, Wünsche hastig durcheinander jagen.» Wir sehen die Wirkung in ihrer ganzen Unmittel« barkcit in der arabischen Poche. Der Kaffee ist be. lanntlich ein Produtt des Orients, da er von Kasa, wo er gebaut wird. dcn Namen hat und als Mokka den Kaffee i>nr exof-Nen^ repräsentiert. Die Araber mögen ihn anfänglich als Bohne genufsen. also gegesscn haben und in dieser concentrirrtcn Gestalt erzeugte er die blühenden Phautasiebilder der kräftigen Wüsten-söhne. Sie sangen als die freicstcn Dichter ihre feurigen Kampfgcsänge nud ihre glühenden Lirbeslirder sozusagen von ihren Nusscn herab. Die ersten Emanationen ihrer dichterischen Phantasie wcrden bei aller Vilderpracht, bei allcr Sinnlichkeit gcsund und manuhast. Mit Muhamed aber trat ein so gewaltiger Um° schwung im geistigen Lcben drs Volkes ein und selbst der Charakter seiner Poesie änderte sich so wesentlich, dass die Ursache eine tiefe, physiologische sein musste. Wir glauben dieselbe im beginnenden starken Kaffre-gcnussc gesunden zu habcn. Muhamed war jtdcusalls der erste, der schwarzen Kassie in großen Dosen trank. Seine erhitzte Phantasie, sriuc Visioue,, und Verzückungen, seine Krämpse und epileptischen Ansälle finden in obiger Annahme ihre natürliche Erlläluug. Und der Thatendrang, der die Araber ergriff und zur Grün» dung ihrer Weltreligion uud ihres Weltreiches führte, empfieng seinen Impuls von jener kleinen, braunen Bohne, die die sieben Himmel mit allen ihren Herrlichkeiten in Muhameds Phantasie hervorgezaubert hatte. Allmählich gewöhnte man sich an die Wirkung dcs Kaffees, und er verlor seine großartig erregende Kraft. Die spätere arabische Literatur stellte sich dem-selben objectiv nnd kritisch gegenüber, es gab Spott« und Lobgedichte auf den Kaffee. Weniger harmlos gieng es in den Eirleln zu, in denen sein Eult zu Discus» sionen führte, die die Aufmerksamkeit dcs Grohmujti in hohem Grade erregten. Selbstverständlich war e« die großstädtische Atmosphäre, in der jene Cirlel sich bildeten, es war Eonstantinopel. es waren die ersten Kaffeehäuser. Schon der Name, den diese hatten, war geeignet, die Wächterauqen des Staates auf sie zu lenken : sie hießen Schulen der Erkenntnis. Man verfuhr sehr radical, indem man dieselben aufhob und das Kaffl'etrinlen verbot. Es war unter der Regierung Murads II., als der Kaffee confisciert wurde. Von da an begann auch feine große Verbreitung. Der Orientale hatte nun seinen «Schwarzen», der seine Beschaulichkeit brlebte und mit verführerischen Bildern erfüllte, ocr in das tmftige Gewölk, das seinem Tschibuk entstieg, bunte Märchenlräume webte und über dem rosig verklärten Saum desselben die Houris thronen ließ. deren Reiz und Huld alle himmlische Seligkeit verhießen. Darüber vergaß er Welt und Sitt» lichkeit und wurde Fatalist. So waren die späteren orientalischen Kaffeehäuser die Stätten tieser Eontem» plation, sinniger Träumerei und lieblicher Märchen» Weisheit. Welcher Abstand gegen die modernen europäi» Laibacher Zeitung Nr. 76. 644 ?l. April 1888. eignet warf, den «erhabenen Geist des gegenwärtigen Reichs-Volksschulgesetzes» aufrecht zu erhalten. (Reichsrathswahl in Dalmatien.) Die Ersahwahl für den Conte Borelli. welcher sein Reichs-rathsmandat aus der Gruppe der Höchstbesteuerten in Dalmatien niedergelegt hat, wurde auf den 17. April anberaumt. Die italienische Partei candidiert den Senatspräsidenten beim Obersten Gerichtshöfe, Freiherrn von Lapenna, während die Kroaten bemüht sind, mit drn Serben, die bisher mit den Italienern gestimmt haben, ein Compromiss zu erzielen. Die kroatische Nationalpartei soll, um die Wahl Lacuna's zu verhindern, bereit sein. ihre Stimmen einem gemäßigten serbischen Candidate» zu geben. Man nennt diesbezüglich als Candidate« den Oberlandesgerichtsrath Petra« novic in Zara und den Notar Rujatovic in Knin. (Zur Reform des rechts« und staatswissenschaftlichen Studiums.) Von dem Herren-hausmitgliede Freiherrn von Helfert ist soeben eine Broschüre erschienen unter dem Titel: «Zur Reform der rechts« und staatswissenschaftlichen Studien an den österreichischen Universitäten». In Commission bei Karl Konegen, Wien. Der Verfasser erklärt sich entschieden gegen die Verlängerung der Studienzeit auf fünf Jahre, dagegen schlägt er eine Theilung des Quadrienniums in der Richtung vor. dass drei Semester desselben auf die vorbereitenden rechtshistorischen, fünf Semester auf die positiven rechts- und staatswissenschaftlichen Fächer fallen sollen. Der Studienplan, den Helfert für die ersten drei Semester entwirft, stellt sich folgendermaßen: Geschichte und System des römischen Privatrechtes zwei Semester; Geschichte der Philosophie (an Stelle der praktischen Philosophie) ein Semester; deutsche Rechts-geschichte ein Vemester; canonisches Recht zwei Seme» ster; österreichische Reichs- und Rechtsgeschichte zwei Semester; endlich exegetische Collegieu. Freiherr von Helfert stimmt also den Bestrebungen, den rechtshisto» rischen Stoff zusammenzudrängen, zu. aber das canonische Recht soll unverkürzt bleiben. Nach Helsert soll nui für die Nach'Theresianische Zeit eine allgemeine Reichsund Rechtsgeschichte an allen Universitäten oora/trage» werden; die Vor-Theresianische Rechtsgeschichte dagegen soll die heimatliche sein, das heißt in Böhmen die böhmische, in Galizien die polnische, in Wien, Graz und Innsbruck sollen die Vorlesungen das -lux austna-euin ant6ll!6r68i»num behandeln. Für die fünf Semester, welche den positiven Rechts- und Staatswissenschaften gewidmet sein sollen, befürwortet Helfert folgenden Lehrplan: österreichisches Verfassnugsrecht ein Semester, theoretische National-Oekonomie ein Semester, bürgerliches Recht zwei Semester, österreichisches Verwaltungsrecht ein Semester,- Finanzwisseuschaft und österreichisches Finauzrecht ein Semester, Voltswirtschafts' pflege ein Semester, Civilprocefs zwei Semester, Straf-rrcht ein Semester, Strafprocess ein Semester, Handels« und Wechsclrccht ein Semester. Das allgemeine Staats' recht ist gleich dem Völkerrechte aus dem Studienplan gestrichen. Um den Antrag der Studierenden zur Wiener Universität einzudämmen und der Heranbildung des gebildeten Proletariats zu steuern, schlägt Helfert für die medicinische Facultät den numei-u» clausu», für die juridische die Abforderimg eines erhöhten Studiengeldes und Ausschließung jeder Schulgeldbefreiung von allen durch das Domicil ihrer Angehörigen an eine ihnen näherliegende Hochschule gewiesenen Zuzüglern vor. Gleichzeitig beantragt er die Abschaffung der Collegiengelder gegen Einführung eines ohne Rücksicht auf die wöchentliche Stundenzahl fixierten Unterrichts-gelbes, welch letzteres zur ständigen Verbesserung der Docentenbezüge und Pensionen verwendet werden soll. Der letzte Abschnitt der Broschüre beschäftigt sich mit den Klagen über die Mängel des Gymnasialwesens. Freiherr v. Helfert schlägt gegen diese Mängel vor: Der Reichsrath soll sich nur auf die Feststellung der Haiifttgrundsähe des Gymnasialwesens beschränken, die Ausführung dieser Grundsätze aber solle de» Landtagen überlassen werden. (Czechische Antisemiten.) Aus Prag kommt die Kunde von der Bildung einer neuen czechischen Partei. Die czechischen Antisemiten gedenken sich gauz nach drm Vorbilde des berühmten Meisters von Zwettl zu ralliieren und haben zu diesem Ende eine Versammlung einberufen, in welcher, nach seinen jüngsten Leistungen zu schlichen, Herr Vasaty zum Führer der neuen «Partei» erkoren werden dürfte. (Das ungarische Abgeordnetenhaus) wird sich heute wieder versammeln. Nach einer Mel« dung des «Pesti Naplo» bereitet die ungarische Regierung einen Gesetzentwurf über die Errichtung einer Centralversteigerungs-Halle vor. welcher schon in nach« ster Zeit dem Abgeordnetenhaus? unterbreitet werden wird. Das projektierte Gesetz soll angeordnet werden, dass künftig — abweichend von der bisherigen Gepflogenheit, wonach die Licitatiou gepfändeter Gegenstände in der Wohnung der sachfälligen Partei oder wo sie sich sonst eben befanden, vorgenommen wurde — alle gerichtlichen und zwaugsweisen Licitatiouen ausschließlich in der Centraluersteigerungs-Halle statt» finden müssen. (Kroatien.) Die in Angelegenheit der Reform der Strafprocess'Ordnung in Kroatien unter Vorsitz des Banus Grafen Khueu-He'dervary tagende Enquete hat die von der Regierung vorgelegte Gesehuuvelle mit Aus» nähme der Bestimmungen über die Nichtigkeitsbeschwerde zu Ende berathen und sich im großen und ganzen für die in der Vorlage zum Ausdruck gebrachten Grund« Principien erklärt. Die auf das Nullitats-Verfahren bezüglichen Bestimmungen werden im Sinne der im Laufe der Berathung aufgetauchten Gesichtspunkte modi-ftciert und neuerdings discutiert werden. (Aus der französischen Kammer.) Die Boulangisten in der französischen Kammer sind den intransigenten Radicalen mit dem Antrage auf Revision der Verfassung zuvorgekommen, indem Laguerre, der Freund und Hauptagitator Boulaugers, denselben einbrachte. Der betreffende Driuglichkeitsautrag, welcher zur Demission des Ministeriums führte, wurde auch von den nichtboulangistischen Radicalen, der Fraction Cle'menceau und von den Bonapartisten unterstützt, welche gegenwärtig in ostensibler Weise mit den Äou« langisten gemeinsame Sache machen. Die gemäßigt republikanischen Blätter bezeichnen mit Recht dieses parlamentarische Ergebnis als einen Sieg Aoulangers. — Der Präsident der Republik, Carnot.' hat die De» mission des Cabinets angenommen und die zurücktre-tenden Minister mit der Fortführung der Geschäfte bis zur Bildung der neuen Regierung beauftragt. Man glaubt, er werde Floauet mit dem Versuche der Cab'- netsbildung betrauen. .. ^ (In bulgarischen Regierungstreuen/ äußert man sich dahin, dass gegenüber den in e< Theile der europäischen Presse auftauchenden EanM turen für die bulgarische Fürstenwürde vollsw^ Ignorierung die einzig angezeigte Haltung sei. wird denn auch die diesbezügliche Erwiderung «Bulgarie» und die Anspielung derselben aus etwaige Rückkehr des Prinzen Alexander von »"lie. berg «in höherer Würde als der eines F"^"'. ^, eiue in jeder Richtung übel angebrachte "'tW desavouiert. Man betont. Bulgarien besche """>«" sten, der weder daran denke, das Land zu "k?" noch auch angesichts des festen Entschlusses dcr ^eg rung, seine etwaige Abreise zu verhindern, in der « wäre, eine derartige Absicht zur Ausführung > bringen. ^ .stt (Frankreich und Italien.) Eme P M Zuschrift der «Pol. Corr.» betont, dass dem Zw>'.^ falle, betreffend den italienischen Dampfer «Solse"'"' keine Bedeutung zuzumessen sei. Es wäre M^e,,?!^ nicht einzusehen, aus welchem Grunde ein ^'l^I ,^ Geschwader auf ein die italienische Flagge ,")"' Schiff einen Kanonenschuss abgegeben hab^n ! .. Zweifellos habe bei der Sache' irgend ein MI^ oder ein Missverständnis ohne jede Bedeutung gewirkt. -5» ,ss. (Aus Belgrad) wird berichtet: Der S'« , thümer und Redacteur der «Velika Srbija'.Oy"""' „. Professor Kacailsly, wurde aus Dienstes, Ucksichten ^, sinniert. Die «Velila Srbija» ist jenes Matt. we^ bisher unter Propagierung der großscrbischen <5 . , allen seinen Artikeln'Ocherreich.Ungarn angeallM ^ (Aus Afrika.) Nach einer Depesche der W ^ Havas aus Rom wären die Friedensvorschlag ,^ Negus eigentlich ein Ultimatum. Der Negus '"" ^ den und Freundschaft unter der Bedingung a""' dass sich die Italiener zurückziehe». Tagesneuigleiten. Se. Majestät derKaiser haben, wie der «^' ,„ vatore Triestino. mittheilt, den l>!'. Franc's"'" ^ Neresine zur Restaurierung ihres Klosters schimmert oft gar deutlich ein Blümchen o« ^^„ verblümt die christliche Nächstenliebe nen'" ^gelH Damit sind wir bei einer die es ebe.lso eigenthümlich, als treffenv ' ^.. ' , im Culturleben alles seinen Auf. und vi"^,,sch"H Blüte uud seinen Verfall hat, Institutionen, wie die Genus», »nd Cult Ml'" , die Natur erzeugt, in ihren Qualitäten n,^ ^ von der jeweilig herrschenden morallMn ^ SO' ^ Atmosphäre beeinflusst sind. Der Kaffee y" ^te > des Weines noch nicht erfahre», se"" . hr "l sie harmlos, unschädlich; aber eiue andere ^ Ma' ^. Handen, die nämlich, dass seine ^"0" Mt ^. erregende Krasl ein kleines, schwächliches ^. ^WacherZeitung Nr. ?tt. 045 .^. April 1888. n. m welchen Ess- und Trintschalen aus Zinkblech etwn »^"'vendung stehen, diese Geschirre zu beseitigen und di n !°!°" oder nach Zulass der verfügbaren Cre-liib, ^"'^lich durch andere, für die Gesundheit unschäd-^t Geschirre aus Weißblech oder Thon zu ersehen sind. au«« ,. (Honorar für Dr. Mackenzie.) Wie London geschrieben wird, soll Dr. Morcll Mackenzie ^. ^ arztliche Behandlung des Baisers Friedrich den "°"ag^on 6000 Pfund Sterling erhalten, kiner cv (^^genfurt) liegt gegenwärtig wieder auf lind ? k Wie im Herbste 18«2. Glan nnd Glanfurt Ws? ?^ ^"^ angeschwollen und überschreiten slcNcn-llto^ " ^" Die Gegend von Ebenlhal gleicht einen, zeln?« s3"' ""^ '^ bie Verbindung zwischen den einen Gehöften eine sehr erschwerte und durch Umwege sebr f?°"bende. Auch in der St. Veiter Vorstadt sieht es ilberl^ "^ ""s' und sind alle Wiesen nahe der Glan bis w'^"""l' Vom Mülleritsch an der Laibacher Straße ^'dmannsdorf kann man im Boote fahren. Norl»n^^ Schlittschuhen bis - zum des ^» " Eine Privat-Expedition unter der Führung ^ Kannten norwegischen Athleten Hcrrn Nansen «Nrilnl ^?^ 3rühjahr versuchen, die riesigen Schnecfelder diiM° «.""fSchlittschnhen zu durchkreuzen. Einreicher dieses - ^""^"nn hat die nothwendigen Geldmittel für nicht „ 2""llge Unternehmen geliefert, und Nansen ist zeuat l .""" bem Gelingen seiner Expedition fest übcr-Notd'»/f " trägt sich felbst mit dem Gedanken, den "<"" zu erreichen. Di^l^er Tempel der Aphrodite.) Der Attest U britischen archäologischen Schule in Athen, Glätte ^" kr, welcher die Ausgrabungen aus der Aftern "? ^" Tempel der Aphrodite in Paphos ans Cr s^be nur mit einiger Schwierigleit in die Acten '"'"rdeu fonnte. ^lizi^ s^^ Maltflecken Slole) bei Stryj in 100 n. '^ Freitag nachts gänzlich abgebrannt. Ueber Steuer. !^' baruuter die Kirche, die Schule, das worden ,, ^"'""deamt, sind ein Raub der Flammen ^n Ueber 250 Familien sind obdachlos, ^"sfuk l-, k steierische Sparcasse) setzte den cent he^" Einlagen über 1000 Gulden auf 3'/, Pro ^Nte ^?" Fasten lünstler Succi.) Der be ^wvcirt'^^^ Hungerleider Succi produciert sich i^it r^. 6 m Florenz, wo cr eine dreißiglägige Fasten-t ^lchtsal, ^^' ^ "'" l. April zu Ende gieng. Seine '^gniserr- ?"^ '^ '" den letzten Tagen geradezu be-Us. wie - ^worden. Er sieht blass und verstört ^genla^/^,^"'^' der ranle Nerven und emeu — (Trübe Erfahr ungc n.) Köchin: Madame, wenn Sie etwa Pferdefleisch lochen wollen, lann ich nicht bei Ihnen bleiben — ich habe mit der Cavallerie zu schlimme Erfahrungen gemacht. Local- und Provinzial-Nachrichten. — (Allerhöchste Spende.) Sc. Majestät der Kaiser haben für die am 28. März durch einen.großen Brand verunglückten Insassen von Wcinitz und Nach-bargemeinden eine Unterstützung von 1000 fl, aus Aller-höchstihren Privalmilteln allergnädigsl zu bewilligen geruht. — (Ostern.) Nun sind sie wieder erwacht, die lauen Lüfte, die das bunte Kleid des Frühlings weben. Eine frohe Ahnnng von neuen, Werden und Blühen geht dnrch die Welt - sie fpricht sich aus in dem ersten zarten Grün, im leuchtenden Smaragd des thaubenetzten, frischen Rasens und in der unbestimmten Sehnsucht des Menschen-Herzens nach etwas Unbestimmtem, Unfassbarem, vielleicht nach dem verlorenen Paradiesesglück, die sich um diese Zeit des erwachenden Frühlings in demselben zu regen beginnt. Frühlingszeit! Osterzeit! Das cwige, uralte Räthsel des Werdeus erneut sich in diesen Tagen. Himmlisches und Irdisches in der Nalnr feiern ihre Anferstehung, und das Symbol des Ostereis gewinnt da seine eigenthümliche Bedeut nng: «EntsprunlM ist aus rincm Ei die Welt! Dein elvigcr Wilnderspicarl sli die Welt.'» In diesen Verszeilen Platens liegt tieferer Sinn und größere Verehrung der ewigen Schöpfungskraft, als in tauscud dicken Folianten, welche über die Kosmogenie geschrieben wurden. Nnn sind die Ostern, ist der Frühling wieder da, Natur uud Mcnschenherz sind erwacht aus langem Schlummer, und regeres Leben und Treiben gibt sich allenthalben kund. Es versteht sich von selbst, dass es in erster Reihe das religiöfc Moment ist, welches an diesem lirchlichc.i Auferstchungsfcste vorwiegend zur Geltung kommt. Der Kirchenbefnch und die Ans-crstehnngsseier waren von schönem Wetter begünstigt. An allen Auferstehungsprocessionen nahmen zahlreiche Glanbige theil. In der Domkirche, wo die Procession vom hochwürdigsten Herrn Fürstbischöfe Dr. Missia geleitet wnrde und unter Assistenz des gesammten Domcapitels und der Clcriker des fürstbifchöflichen Seminars vor sich gieng, begleitete anch die ganze Musikkapelle des 17. Infanterieregiments uud ein Zug von Chargen den feierlichen Umzug. Au der Procession nahmen u. a, theil: Landespräsident Varon Wiuklermit zahlreichen Beamten der Landesregierung, Finanzdirector Plachky, Oberfinanzrath uud Finanzftrocnrator Dr. Racic, Landes-ausschuss laiserl. Rath Murnit als Vertreter des Herrn Landcshanplmannes, Landesgcrichtspräsident Kocevar mit mehreren Landesgerichtsräthen, der Leiter der k. k. Staatsanwaltschaft Slaatsanwalt-Substitut Pajf, Han. delslammrr-Präsident Ku schar mit den Kammcrräthen, Bürgermeister Grasselli mit den Gemeinderäthcn und Magistratsbeanlten. Dem Venerabile folgte eine große Reihe von Mitgliedern des Vereines znr Anbetung des allcrheiligsten Altarsacramentes mit brennenden Wachskerzen. Die Ordnung war überall eine musterhaste. — (Vom Iirluitzer See.) In der am vergangenen Freitag abgehaltenen Jahresversammlung der l. k. Geographischen Gesellschaft in Wien hielt Forstafsistent Herr Wilhelm Put ick einen interessanten Vorlrag über die Erforfchung der hydrographischen Verhältnisse des Zirlnitzer Sees. Bekanntlich gehört dieser naturmerlwü» dige See in den Bereich jener Kesselthäler von Inner-krain, welche in den letzten zwei Jahren im Auftrage des Ackerbauministeriums von Herrn Putick durch die Vermessung und Aufnahme ihrer unteriridifchen Wasserläuse und Höhlenflüsse nach ihren hydrographischen Verhältnissen erforscht wnrden. Der Vortragende betonte znerst die praktische und wirtschaftliche Bedeutuug der ihm übertragenen Forschungsarbeiten. Hierauf entwickelte derselbe in marlant skizzierten Umrissen ein Gild der Oberfläche nnd des Untergrundes des von ihm erforschten Gebietes. Er bezeichnete jene charakteristisch? Reihe von ringsum geschlossenen Kcsselthälcrn, welche von Süd gegen Nord durch ganz Innerkrain ziehen, als ein streckenweise von Hügelcomplexen nnterbrochenes Hauptthal. Der dasselbe durchziehende Flusslauf liegt aus diesem Grunde streckenweise oberirdisch nnd dann wieder unterirdisch, indem scine Wässer durch zahlreiche Höhlen von einem höher liegenden Kesselthale zum nächst tieferen strömen. Die geologischen Verhältnisse der Gegend haben in erster Linie )ie Entstehung der zahlreichen Höhlen nnter dem Karste durch die dynamitischen Wirlungen des Wassers gefördert, Wohl befinden fich dort mehrere Höhlenslüsse, welche die ein-zrlncn Kesselthäler mit einander verbinden, ohne dass es jedoch mit einfachen Mitteln gegenwärtig möglich wäre, eine unterirdische Kahnfahrt aus einem Kesselthale in das nächstgelegene zu unternehmen. Einstürze der Höhlendecke, welche sich nach und nach bis zur Oberfläche des Karstplateaus fortgesetzt haben, bilden nun oberirdisch tiefe Felstrichter, unterirdisch aber ein bedeuten» des Hindernis in der Verfolgung der betreffenden Höhle. Von den meteorologischen Factoren bezeichnete der Vortragende die excessiven Nieberschlagsverhältnisse des wald« losen Karstes als eine Mahnung zur größten Vorsicht, welche bei der geplanten unschädlichen Ableitung der Hochwässer aus den Kesselthälern von Innerkrain und speciell am Zirlnitzer See strenge beachtet werden muss. Die Regenmengen sind dort geradezu enorm groß und äußerst nngünstig vertheilt. Binnen wenigen Tagen findet man nahezu 5000 Catastraljoch Wiesen und Felder im Zirlnihcr Seebecken von dem wildbachähnlich herei»-brechenden Wasser meterhoch überstaut. Fast ausschließ« lich gelangen diese rapiden Fluten auf unterirdischem Wege in das genannte Seebecken. Das Missverhältnis zwischen Zu- und Abfluss verursacht hier die Erscheinung eines periodisches Sees, welcher während der regen-armcn Jahreszeit successive verschwindet und zur Regen» zeit im Herbste abermals zum Vorschein kommt. Das Hauptergebnis seiner schwierigen und nicht selten lebensgefährlichen Forschungsarbeit erwahnk Herr Pulick spe» ciell znm Schlnsse seines mit Plänen und Demonstra» tionsbildern ausgestatteten Vortrage«. Als jenes Haupt» ergebnis bezeichnete derselbe die glückliche Auffindung der Abflusshöhlen von Zirlnih gegen Planina. Durch diese Entdeckungen sind die bloßen Vermuthungen, welche bisher über den Abfluss der Wässer aus dem Zirlnitzer See be-standen haben, geradezu widerlegt worden. Thatsächlich ist es dem wackeren Forstmanne gelungen, ein Welt» berühmtes naturhistorisches Räthsel zn lösen. Durch diese Forschlmgsresultate gewinnt aber auch die wissenschaftliche Höhlenuntersuchung ihre erste praktische Bedeutung. — (ZurBlaltern-EpidemieinLaibach.) Der bisherige Verlauf der Blattern-Epidcme in Laibach drückt sich in folgenden Ziffern aus: Es sind seit 20ften November 1887 an Blattern erkrankt 632 Personen; von diesen starben 148, 450 genasen, 34 stehen noch in ärztlicher Behandlung, Es beträgt daher die Morbilität Machbruck verbot»«.) Stolze Kerzen. W°man aus demEnsslischen. N°n Vlax von Welßenihurn. «Ul. M2. Forschung.) V die «^"" müsste ja der Graf allen Ansprüchen Shells v"" seiner Cousine entsagt haben?. rief entnegnete Karl. «Er mus» ja le?. "' DieN'"cU«°ufa.egebe,l haben, sie wiedrrzu-l?W hab "^ ^? °ber Zweifel in seine Aufrichtig-^,'chrint .i^I ', 'h" Eifersucht ward reae. und wie ki?"dai'^ 'Z"e Ursache. Sie erfuhr, dass e« in FA "'id K"° gebe, welches der Graf häufig z?. die ylss^ ^ste den Entschluss. alles, was sie z"heile„.7N"re m Monaco wusste, der Polizei mit- ^'.^enu^^ise den Zufall, der es so gefügt d°?"en ein.r ^°l verhaftet und du von jedem kr. keine w.i. ^ü? freigesprochen bitt. lann Si» °^u i. wmere Veranlassung haben, sich zu ver- 3!,^^ "nd aroh. Kts>'. u,u'A ""f Erden! Keine Zeit will ich 'L ''' bringen?" '"" '^"d möglich ist. in ">'ch all ",^i T "kni. ^rixgst/^ "ergiengen. ohne dass Isabelle die "unoe vuu Sidunic echalteu hätte. Der Graf war inzwifchen bereits verhört worden; die Hauptbelastungszcugin war Valerie Vaugham. Ruhig und mit eisiger Kälte machte sie ihre Aussage. Am Abende des Mordes sei sie in das Casino von Monte Carlo gegangen und von dort in den Parl. Sie habe den Grafen gesucht, um demselben Vorwürfe zn machen wegen seines Benehmens gegen seinen jungen Verwandten Leonard de Ilaine. Sie folgte ihm des« halb. weil er den Salon verließ. Sie sah ihn nicht gleich, hörte aber bald Stimmen, welche sie als jeue Eugene de MoMvie's und Leonard de Ilaine's er« kannte. Sie wusste, dass der Graf seinem Vetter Geld geliehen, und der Ausdruck in den Zügen des jungen Mannes hatte sie schou lebhaft beunruhigt, als er. von dem Tifche zurücktretend, an welchem er tient« et ^uaranw gespielt hatte, den Saal verließ. Nun hörte sie, wie Leonard an deu Grafen die Bitte um Geld stellte, welche dieser kurz und entschieden zurückwies, obwohl der audcre betheuerte, ruiniert zu sein. wenn er das Geld nicht erhalte. Sie entfernte sich, um abzuwarten, bis der Graf allein fei. Als sie nach einer Weile wieder au die Stelle zurückkehrte, sah sie nur mehr Leonard, der. die Hand aufs Herz gepresst, da. staub; unmittelbar darauf hörte sie zwei Schüsse und sah aus riucul Busch eine Rauchwolke aufsteigen. Daun sah sie Leonard zu Boden stürzen, im selben Momente kam ein Manu aus dem Gebüsche hervor; er wollte auf den jungen Menschen zustürze», als die Dame. vom Schrecken erfafst. einen lauten Schrei ausstuß, woraufhin der Maun scheu um sich blickte und sofort wicder im Gebüsch verschwand. «Ich bin nicht feige., so sagte die Dame weiter aus. «und so ermannte ich mich denn alsbald und eilte vorwärts; ich sah einen Handschuh auf dem Boden liegen, ich hob ihn auf — hier ist er!» «Sie lannten den Handschuh?» «Nein!. «Sie lannten den Mann?» . Belgrad, 2. April. Der König empfing heute M Slupschtina und erklärte, an der Üebereinklmft »ml radikalen Partei strenge festzuhalten zu wollen. ernM jedoch, dass auch die radikale Partei ihren VerP'l A tuugen nachkommen, betreffs des Auslands berHg^ und mäßig vorgehen und aller Provocations sich halten werde. Der König wird energisch jene Stronm « bekämpfen, welche außerhalb der Stuptchtina und ^ Regierung fchalten und walten möchte. Schließ"^ . tonte der König, auch die Fortschrittspartei "w" liberale Partei weifen fähige und erprobte Männer , Autarch, 2. April. Die Agence Havas n»e" -Bwtiano überreichte seine Demission, welche uuww riiflich zu sein scheint. Fürst Ghika wurde ins lmuu liche Palais berufen. -^-^ Golkswirtschastl'iches. Ausweis über den i.l<<,<,i,ell' Geschäftssinn!» der l. l. priv. wechselseitigen AlandM" Versicherungsanstalt in Graz mit 29. Februar 18««. Hlersicherungnstand: /«lallt»?, I. Oebäude.Abtheilimg: 94 «tXi Lhciluehmer, 221023 M" 131945 719 st. Versicherungswert. «. Mill. II. Mobiliar-Abthrilung: l3872 Vcrsicherungsscheme, »* «W «7« st. Versicherungswert. .« 771 fl> III. Spiegelglas.Abtheilung: 239 Versicherungsscheine, «" Versicherungswert. Schäden: ^?st. I. Gebäude-Abtheilunn: Zuerkannt in AN Schadenfällen ""^ s,. 75 lr. Schadenvergütung, pendent für 2 Schaden»aur Schadensumme. lUlsst' II. Mobiliar'Ablheilung: Zuerkannt in 9 SchadensaUen I« lr. Schadenvergütung. Hteservefoni» mit 31. Dezember 1887 : 142! l!)4 st. ^ "' ^) Graz im Monate März 1888. ^ (Nachdruck wird nicht honoriert.)_________-" Verstorbene. „Mbsti^' Den 31.März. Amalia sserjanöic, StaalöanwaUM',^l, Gattin, 29 I., Conglessplah 3, Luberculose. -^ P"M „i« Arbeiters-Sohn, 1'/. I-, Triesterstrahe 35», Blattern-^^„er"' Slof, Hausbesihers'Tochter, 2 I, Stadlwaldstras,e ^ <> ^ Ho-Den 2. April. Maria Ierina, Dieilstmagd. <-' ^ Ogi,-lanastiaße 30, MaraSmus. — Primus Dobrouolc, !" >-ducteur, :,9 I., Iudcnsteig 4, Tuberculose. Im Spitale: » rs Oa^'"' Den 29. März. Uucia Engelmann, Schuft" 78 I>, 5« I., Wassersucht. — Andreas Vrinslole, InwoY"", Altersschwäche. ^ « V«"' Den 3 1. März. Ioscsa Hribernil, Magd. ^ ^" tern. — Johann Mizjal, Hafner, li? I., Gehiri'scY^«^-^ Meteorologische —i—«—1"^?-----------------'----------3^« ^MM^l^l^^^SN. schwach! 5°^'A ^n 31. 2. N. 733 0 12-2 SW. schwach lhe'lw'ye« u^ 9 . Ab. 734 6 6 0 SW. schwach ^?-A^^, ? 7 U. Mg. 735 9 28 Ö. chwach ..^"l "'^ F 2 . N. 7344 138 O. chwach fast?" ^ 9 . Ab. 734 2 66 O^chwach^^^»^^ 7Ü.Mg7^3l^7 3-2 O. schwach belvM 0'"" 2. 2 . N. 728-8 13-0 O. schwach haw ^ 9.A. 728 7 «-4 O. schwach ^"^lnd "H Den 31. März morgens meist trübe, abwe",' H. ^ nachmittags Aushciterung, windig; Wetterleuchten ^zl I.April morgens Nebel, gegen 11 Uhr Negen'v°' ,,„: I Regentropfen; nachmittags etwas windig, 5'""^, Äe!""'.,^! nenhclle Nacht. Den 2. April vormittags "'^'»""^„sheitcr'^i mittags Regenwollen vorüberziehend,- nachmittag» ^ de>> g« sternenhelle Nacht. Das Lagesmittel der 2Uan>" «„„d" Tagen 8 9", 77° und 7 - 5", beziehungsweise um ^. über und 0 3" unter dem Normale. —"" »erantwnrtlilb« Redacteur: I. Nast'^^^^ Da in M8»l.6r /ßit ükor mil'k W>^ ^ lamiorenäL l^i-ü^kle au.^tnsirLNllt, "^. ,^s "^ ic>!, mmnon üeelUuannall. llorrn vr. ^ Dl'd^g »0I16 6amit betiaut, nonolil 868"" !, ^" ^ ^nei- liei-üotltk in Uksrkul-jl ^ "^.lU5!"5 " s-Vki-lil-mtel- li6i-»Lll)6n in I.lti»)n<:n rü««" ^ ^. b" t)tiiu»r66 6ln/.li«l^lr6itkn. , l.aibacl,, 2. ät.si! 1888. ^ i^tgt^ ^Iderl 5^ s>.. Ne^m«'^' 647 Course an der Wiener Börse vom AI. März 1888. Mch dm. °ssiiellm Coursbwe ^, " Gtlb Ware Ct«llts.Anlehtn. NXv ^..... "'"' "-"' '^ei<°/ «,'.'- - > - 79 80 8«^ ^«"tt V/ ^laotslose «ko ft. i3l> - 131- >^!»?s 50/ l>,ß°n»l ">0N ,. 132 - >82 4« '^cr Üt!,.,.,"!'""^ '»" „ I3U —«38 00 i^^ s>0 „ 183 »0 «a4NN ^«"-«°°t^n;^"l'" - "0 15 110 35 «vlenrmtc, ftenersrcl »2 30 «2 5s. » "!l 4V,. 1U0 sl, . ,24 40 124 «0 ^»"33° ..... '«»-»<> -- l^^hluchz ..... !0« 75. 10,7!. Geld Ware 0°/„ Temeser Banat ... !(,<-- 104 «o 5"/„ ungarische...... 124 — il<4-«0 Andere öffentl. Anlrhcn. Do»au-Mcg.^o"/„ iou fl. . 117-50 I!«'- dto. '7l< Nnltben d, Sladtgcmeindt Nien n>4'3l» l05 — Anleben b. Swbtgemtindc Nlen (Ellbel und Gold) .... —>- — - Prnmien Anld.Stattgcm, wlln 134 30 I84 8U Pfaudbriefe (iül !UU sl,) Vodencr. allg. österr. <"/« Gold . ,l7- 1,7 r,c> dlo, in 5>u „ „ 4>/,"/u lni 2,» >s.i no dto, in lw „ „ 4"/„ . z>7 75. «l^ 2s> dlo, PlämicN'Echuldvellchl,»"/,, lbii'— n,2'5l> Ol'st.Hypelhefcnbanl inj, s.l/,^ n,U's.« i<»is><, Oest'Ung. < anl vcrl, 4>/,"/„ . . >«> »o >02'.'!0 dto. n <"/n - - IN» »0 1N<>'5>0 dto, „ <"/l> . . KjU'IlU 1Utt 5,!, Unss, allq, Vode»creb««?Iclienge<. in Pest im I, !«,'«» vcrl, .'>>/,"/» ^ ^ — - Prioritiits-Obliglltillnen (siir iuo sl,) Llisabclh Wcstbahn 1. iimisfion -— ^ sscidi»a»d«-Nordbahn in Vilber !'« 4U loo >>>anz Irses-Vahn..... - - -.- Oalizischc «oil - Vudwig. V.,hn »hn . . . iON'7b I0?-5O Ciebl'nl'itrgcr ...... ^'-^! ^'^ Veld »uarc Staat«l>ahn 1. Emission . . 2no'5o 2ol - Silbbahn 5 »"/„..... ,4i 7b I4i-l5 ,, 5 5."/„..... ,z.«, _ l^N'KN Nnss'galiz, Vahn..... „b-50 z>« 75 Diverse ^'osc (per ampssch. ion sl, üv.s.o ii«ö<< i'aibachcr Pläm>cn-Nnllh.20sl. 22— 22l>0 Oscncr i,'osc ,7^0 Nudrls l'olc in fl.....__—__— Calm Vrlc sl..... «0 .- nn'b<< El, ("«.in'is.Losc 4N sl. , , s,n 2s> ^9^75 Waldslci» Vesc li0 sl. , , . <> 4,— Windisckssral)->.'osc 2«> sl, , . 47 50 48'6<> Vanl-Actien (vcr S i!!a»lv(!rc!>!, wiencr, i«l> fl. . l«25> «U?,^> Bt»cs,^>»s>,,ös!,ii00fl.S>«>"/<, l»4 — z»s. — (^rdt »lnsl, f, Hanbu.Gieu«, «n» 4^ ,?««<» c!,tt'i.,»l, All«,. 2<»a fl, . ,74 — ,7<> - - EOcomplc (",, Nicderost s.<«>sl. 5,5—s.z«-— Ovpolyelcod,, i,'st,20u sl,2s.>V,,«L. ^.>,^ ^-.^ »?ii„dclb.. of!,Luofl, O,5>U'7„1'75 202 - Ocstcir..una. Banl .... 8«,-- ^«2- Unionbanl «»0 fl..... ,y1>2« ,«! s.<» Vcrledrsblliil, «ll^., 14« fl, . ,4«— ikc,"- Vcld Ware Actisn von Transport-Unternchmullsstn. (pül Stü5>, Nlbrccht-Nahn 2Nu fl, Silber . —'— —' — Alsöld ^iumAlibn 2- - — «uschlichradcr — (lit. Il» 2Nl> fl. . 222 — 223 — Donau - Dampfschiffahrt« ^ Ges. Ocstcrr. s.»o sl, liM, . . . 3N8-— 3«8 — Drau°!iis,(Ual,.Db."^,)z!0<»sl.S. —— —— Duf°Uodc»b«chelerb,nand?-NordI>, n»oc» >l, »M. Xlnst,,chc»'l»iirslcsEis,^'l>!'l,S, —-— ..- Gali,l!a,I ^l!dw!g-B,^!wjI,, 2u<»fl. S. —-— —--^cmbclg-CzcrnpN'il^'^assu-LiftN' bahn.Gcfclljchaft i!<»> fl. o.W, 2,5 — 2,5'5U klout. of!,-Una.,.Tries! 5!!l>sl,(lM. 46!-- 4«4 — Oestcir. Nordwcflb. »<»0 sl, Silb, 15« 5>c»!,58-?5 No. (lit, I«, 200 fl, Silber , i«>-2o i«> s,0 Vraa-Dulcr «liscnb, ls.a fl, Silb, i?-5« 1« 5» «udol! Bah» 2W fl, Silber , I?!» 50 180,25 Siebcübilrner «iisenb, 20<» fl. , —»— -- Claal«cifc»dah!l 2<»0 sl ö, W, . »l0-2» 21« 50 Oc'b > iw,re Slldbahn 200 fl. Silber . . , 7^ 20! 7b 5« Slid»«ordd,-Verb..«.2U0fl.LVl. 14» »d>,50 — Tr»mway°Gef,, Nr, I7l> fl ö, W. 2,1 50 211,?5 wl.. neu Il,0 fl, 87 75 »8.75 Transput <^rsllls,n 100 fl. . — — —.— , !»«— !»,-— „lilbcmubl", Papiers, u, il<-N, 08 50 b5.bv MonlanGcsclljch,, os «2 40 London......... i!ie.»0 12« ^u Pari«......... s.U!«z60I7» Valuten. Ducaten........ 5 9« « — zw'stlancs-Slilcke..... 10 0» >u »8> Silbci.........—------------- Deutsche R^ch«banlnolen . . ««'»» ««27» (Italienische Vanlno'en fi oo^ire) <»-»<) 4»-4N Papicr-Mubcl pel Tliick < 05 10^