Drgaii der Verfasjungspartci in krain. Hr.208 LbonnemenrL-Bedingnisse: chanziavrig: Fitr Laibactz fl. 4.— Mit Post fl. 5 — Halbjährig: . . . 2.— . . . 2.50 vierieljüdrig: . . . 1.— . . . 1.25 Für Zustellung in'tz HanS: Vierteljährig 10 kr. Samstag, den 2. August. Insertion s. Preise: Einspaltige Petit-Zeile L 4 kr.. bei Wiederholungen ir 3 kr. — Anzeigen bis 5 Zeilen 20 kr. Red « c 1 ion. A - in i n i st r a t i o n u. Expedition: Herrengasse Nr. 12. 1884. tzjne officieüe Nige für die Laibacher freirvillige Feuerwehr. ( —) Man sollte füglich glauben, daß ein eminent gemeinnütziges Institut, wie die freiwillige Feuerwehr einer Landeshauptstadt, sofern es Kine Schuldigkeit thut, nicht nur der Sympathien ^ allgemeinen Bevölkerung, sondern auch der vollen Verkennung und des Schutzes der maßgebenden Behörden gewiß sein kann. So wenigstens wird dieß ^erorts gehalten, wo man den Werth solcher Jn-^itute nach Gebühr zu würdigen weiß und wo politischer Eigendünkel und nationale Verschrobenheit Blick in's Richtige n-'cht trüben. Anders selbstverständlich in Laibach unter den, Regime unserer ^lionalen Stadlväter, die es wohl als eine ihrer ^rnehmften Ausgaben betrachten, mit Eifer darüber wachen, daß in den städtischen Anlagen und Alleen ja kein deutsches Wort Aug' und Ohr der ^vyenifchen Bevölkerung verletze, dagegen alle Ein-^chwngen und Corporaticnen, die sich noch nicht ^Hends dem slovenischcn Eommando unterworfen 'aben, mit ihrer allerchöchsten Ungnade beehren. In ^serer Stadt erfreuen wir uns bekanntlich einer ^willigen Feuerwehr, die seit dem Tage ihrer Gründung bis heute wahrhaft lllllstelhkfl dasteht, die Ehrend ihrer nahezu 15jährigen Wirksamkeit sich Feuilleüin. Der Ottoker Stein. Eine geologische Studie.*) So wie der schwarze Marmor von Podpetsch, ^lzeneck und Gleinitz mit seinem schönen weißen ^lkfpathgeäder in den größeren und kleineren Gerden von Laibach und dessen nächster Umgebung hervorragende Nolle spielt, so nimmt unter den ^ architektonischen Zwecken verwendeten Gesteinsarten ^erkrains der sogenannte Ottoker Stein einen vor-^Tlichen Platz ein. Ja, von Zwischenwässern das ^vethal aufwärts findet stch fast kein Haus, das i^4t in seine" Fenster- und Thürverkleidungen die Künsten Muster des licht grünlichgrauen Gesteins ^ Ottok ausweist, und wo der Hausbesitzer zu ^rr solchen Verzierung sich nicht erschwingen kann, tt muß wenigstens ein die Farbe des Gesteins Lahmender Anstrich Ersatz leisten. Das seine, ^icht zu bearbeitende Korn, die ungeachtet der ge- i -NDlcserouS dem litera-isäien Nachlasse de» im Jnkre 1878 ? »laaeiif »rt verstorbeueu k. k. Berarotlie» Josef T ri» le r uns ^ Verfügung grsteM Aufsatz durfte ,»r oiele unserer veser ,^>vn an« dem Gründe vonSuicrefse sei», we>l eruo» einem uoch rbcsteu Lnüueruug sri»°r zahlreich.» ^n.ude ,u»rai.. .iichtincu^cigmouiic lernchn, der sich als la»,,,ah>iger ^ i> s,.e, BcrgliauVtmaimschas, die geologische ^. ^ säw m ö ude s°l,r migelegeu seiu lies. ' »berauch Ä aun der Pa.erlaudSkuude die sack- p ^schnilnuu! dci- Pvrlemwkuk- nur» i„ Oberkrai» belübteu Merks,eine», de» schon die Steuer benutz, hatten, seh, erwünscht sei». in zahlreichen, oft gefahrvollen Bränden in hingebungvollster und aufopferndster Weise benommen und so manchem Bürger der Stadt und so manchem Bauer der Umgebung sein Hab und Gut gerettet hat und die überdieß auch außer dieser ihrer statutarischen Bestimmung innerhalb des Vereines selbst die strengste Disciplin und die tadelloseste Haltung zu bewahren gewußt hat, so daß das Feuerwehrkleid in Laibach thatsächlich zum Ehrenkleide geworden ist, das von Jedermann nach Verdienst respectirt wird. Ein Makel, arg zwar, aber doch nicht irreparabel, klebt ihr allerdings an, den man in gewissen Kreisen nicht verwinden zu können scheint. Es ist der Makel ihrer deutschen Geburt und ihrer deutschen Dienstesund Eommandosprache. Als nämlich in der letzten Gemeinderathssitzung unter Anderem auch die kürzlich vorgeiwmmenen Ausschußwahlen der freiwilligen Feuerwehr zur formellen Berichterstattung kamen, erhob sich als Referent in dieser Angelegenheit Meister Kleon — wir bedienen uns hicmit nur eines zart andeutendcn Epithetons unserer slovenischcn „Abendpost" — und schloß sein auf einfache Bestätigung der Wahl lautendes Referat mit der im Namen der vereinigten Personal- und Rechtssection abgegebenen Erklärung: „daß er den Ausschuß der freiwilligen Feuerwehr tadeln müsse, weil er mit dem slovenisch amtirenden Gemeinderathe in deutscher Sprache eorre- ringeren Härte verhältnißmäßig große Dauerhaftigkeit und die günstigeren Lagerungsverhältnisse, die eine minder kostspielige Gewinnung selbst größerer regelmäßigerer Stücke gestalten, sind die wesentlichsten Eigenschaften, welche das Gestein der technifcben Verwendung zugeführt und die erweiterte Nachfrage nach demselben begründet haben. Der Ottoker Stein ist seinem petrographi-schen Charakter nach kein eigentlicher Sandstein, wie sehr er auch diesem sich nähert und wie oft er auch mit solchem verwechselt wurde. Er gehört vielmehr jener Art von erdigen Tuffgesteinen an, die, in den Mergel- und Sandsteinschichten des älteren Tertiär-gebirges eingelagert, betreffs ihrer Herkunft von den Geologen die verschiedenartigste Beurtheilung erfahren haben. Das Gestein von Ottok bildet somit ein geologisches Curiosum, über welches erst das Studium der ähnlichen Felsarten Untersteiermarks mehr Licht verbreitete. Auf die in dieser Beziehung in der Umgebung von Eilli gemachten Beobachtungen gestützt, kann man nun mit völliger Sicherheit das in Rede stehende Gestein unter die e o cä ne n Tu f f e, normalen Porphyrtuffe Zollikofer's einreihen, zum Unterschiede von den anormalen Tuffgebilden, welche mit den eigentlichen Eruptivgesteinen, den Felsitporphyren, in unmittelbarer Wechselbeziehung stehen. Da die Letzteren sowohl in Untersteiermark wie in Krain (Umgebung von Neumarktl, Veldes rc.) den Wersnerschichten, d. i. der unteren > Trias angehören, so läßt cs sich leicht erklären, daß spondire". Worauf selbstverständlich ein allgemeines Nicken mit dem Kopfe und einstimmige Annahme des Antrages erfolgte. Wer nun die Verhältnisse unserer freiwilligen Feuerwehr auch nur halbwegs kennt und vor Allem weiß, daß das deutsche Element, sowie dasselbe vor 15 Jahren es für feine Ehrenpflicht hielt, das Institut zu gründen und allen von slovenischer Seite schmachvoll genug jahrelang geübten Anfeindungen zum Trotz zu halten, so auch heute noch zahlreich im Vereine vertreten ist und in demselben — zum Wohle des Ganzen — seit jeher geradezu die leitende Rolle gespielt hat, der wird nicht nur das gestellte Begehren in hohem Grade unbillig und tactlos, er wird vor Allem die damit verbundene, in öffentlicher Gemeinderathssitzung vom Referenten zweier Sektionen officiell erhobene Rüge als eine geradezu empörende Undankbarkeit und die Entrüstung jedes Billigdenkenden herausfordernde Tactlosigkeit erklären müssen. Selbst das eigene Organ dieser Partei, als deren dröhnendes Sprachrohr sich Meister Kleon in allen Fällen, wo es nichts zu arbeiten, wohl aber viel zum Fenster hinauszureden gilt, mit Vorliebe gebrauchen läßt und das sonst gerade keine besondere Zartfühligkeit an den Tag legt, scheint die Gewagtheit dieser Emanation erkannt und es im Parteiinteresse für die Anschauungen über die Stellung der Elfteren anfänglich ziemlich auseinanderliefen und daß sich selbst die Geneigtheit zeigte, die grünlichen Ottoker Steine mit der sogenannten kietra. voräs der Italiener, einem Gliede der mittleren Trias, zu identisiciren. Was die Dauerhaftigkeit des Ottoker Steines anbelangt, so sind die Urtheile darüber auch fast ebenso abweichend als die Varietäten des Gesteines selbst; denn während die grobflaserige, dunkelgefleckte und mehr thonige Abänderung der Abnützung und Zersetzung bedeutend unterliegt, leistet die feinkörnige, dioritähnliche, licht grünlichgraue, im nassen Zustande fast seladongrüne Varietät selbst im Freien den atmosphärischen wie anderen zerstörenden Einflüssen einen ungewöhnlichen Widerstand. Abgesehen von dem wohlerhaltenen, wenngleich durch Decennien schon von der Schuljugend erbarmungslos bearbeiteten Pflaster der Gänge des Laibacher Lyeealgebäudes, können die steinumrahmten Glockenfenster, die Portale und Treppen so mancher dem Wind und Wetter ausgesetzten Kirche des oberen Savethales und der hoch in's Gebirge ansteigenden Seitenthäler, wie so manches Monument als Beleg für obige Behauptung dienen. Unter den Letzteren dürfte wohl außer dem in der äußeren Pfarrkirchenmauer von Lees befindlichen Römersteine mit ziemlich gut erhaltener Inschrift vor Allem der Grabstein hervorgehoben werden, welcher in dem schönen Gottesacker der Pfarrkirche zu Neumarktl in dem der Nordseite zugewendeten angezeigt erachtet zu haben, in seinem für das lesende Publikum berechneten Sitzungsberichte den „Tadel" in einen „Mansch" zu escamotiren, während die amtliche „Laibacher Zeitung", deren Berichte wir dießbezüglich schon eine größere Autorität zuerkennen müssen, keinen Anstand nimmt, das Kind auch bei seinem wirklichen Namen zu nennen. — Unsere Feuerwehr ist einer der wenigen, wenn nicht ver einzige unter den namhafteren paritätischen Vereinen unserer Stadt, in dem die unselige Politik mit ihren nur zu oft destructiven Eonsequenzen Gottlob noch keinen Boden gefaßt hat und in dem Deutsche und Slovenen friedlich und in Eintracht miteinander wirken, einzig und allein nur von der einen leitenden Jsee bewegt: oem Nächsten zu helfen, fei's nun unter deutschem oder slavischem Commandorufe, unter blau-gelber oder weiß-blau-rother Flagge. Von der deutschen Bevölkerung Laibachs gegründet und durch 1 ^ Decennien mustergiltig geleitet, von der deutschen Gemeindevertretung unserer Stadt vom Anbeginne an als Schoßkind begrüßt und mit allen Kräften großgezogen, während der slovenische Janhagel unserer Stadt — jener in Blouse sowohl, wie jener in Frack oder Surka — dem Unternehmen offen feindselig gegenüberstand und seinem Wirken jahrelang, auf der Straße wie in der Presse, nichts als höhnende und lächerlich machende Worte eatgegenzusetzen wußte, ist unsere Feuerwehr als unsere — mit Stolz können wir es sagen — ureigenste Schöpfung naturgemäß aufdeutscher Grundlage aufgewachsen und in erster Linie durch deutsche Opferwilligkeit und deutsche Zähigkeit das geworden, was sie heute in Ehren und allgemein anerkannt thaisächlich ist: eine segensreiche und ehrenwerthe Schutzwehl unserer Landeshauptstadt und deren ganzen Umgebung im meilenweiten Umkreise. Spät, erst nach jahrelangem Wirken, ist endlich auch in die slovenischen Kreise unserer Stadt die Erkenntniß von dem Werthe dieser Institution eingekehrt und von da an als natürliche Consequ.mz des wieoergekehrten gesunden Sinnes alsbald auch eine ziemlich rege sympathische Anteilnahme und active Mitwirkung an der Feuerwehr von slovenischer Seite erfolgt, wie sie glücklicherweise und zum Nutz und Frommen des Vereines auch zur Stunde noch besteht und von uns mit nicht Theile der Friedhofsmauer angebracht ist und an welchem außer der Jahreszahl 1679 noch ein großer Theil der von Moos nicht überkleideten Schrift zu lesen ist. Der verhältnißmäßig gute Zustand dieses nahezu 200jährigen Denlmales fällt umso mehr auf, als in dessen nächster Nähe ein anderer Grabstein aus schwarzem Marmor mit der Jahreszahl 1837 sich findet, welchen der Zahn der Zeit bereits weit mehr benagt hat als den bemoosten Nachbar aus Ottok. Auch das alte Gewerkenhaus Nr. 48 in Obereisnern zeigt die Jahreszahl 1773 über dem Eingang, und bei der geschützten Oertlichkeit dürfte der Träger dieser Jahreszahl, ebenfalls ein Stein aus den Ottoler Brüchen, wohl auch ein zweites und ferneres Jahrhundert überleben. Noch erübrigt die Beantwortung der Frage: wo die eigentliche Fundstätte der so weit verbreiteten beliebten Gesteinsart sei? Man sollte meinen, daß sich diese Frage von selbst beantworte, indem der Stein an dem Orte, von welchem er oeu 'Namen trägt, ohne Weiteres auch zu finden sein werde. Dem ist jedoch nicht so oder doch nicht so ganz, wie man sich die Sache vorstellt; denn man wird in dem freundlichen, mit Radmannsdorf (1558') fast auf gleicher Höhe gelegenen, von üppigen Wiesen und gut bestellten Aeckern umgebenen Ottok (1551') vergebens nach den Steinbrüchen sich umsehen, welche mit diesem imnmehr durch die Eisenbahn dem Fremdenverkehr fast völlig entrückten Poststationsorte in so naher Namensbeziehung stehen. Außer den be- gsringerer, ja herzlicher Freude constatirt werden soll. Ist es ja doch eine moralische Eroberung von nicht bloß ethischem, sondern noch weit mchr prakti-shem Werthe, die wir hiemit gemacht haben und die wir mit berechtigtem Bewußtsein dem Conto der von gewisser Seite bekanntlich so gerne über die Achsel angesehenen deutschen Minorität Laibachs gutbuchen können. In diesen Verein nun, der seit Jahren — gleichsam ein weißer Rabe in Laibach — Deutsche und Sloveuen brüderlich vereint umfaßt und der zur vollen Bewältigung seiner schwierigen Aufgabe — wir geben dieß ganz offen und bescheiden zu — nothwendig beider Parteien bedarf, da keine derselben für sich allein stark genug ist, ihn dauernd auf der Höhe seiner Bestimmung zu erhalten — in diesen Verein also, sagen wir, unnöthigerweise, ohne jede zwingende Veranlassung und lediglich nur um einer bedenklichen nationalen Eigenliebe zu sröhnen und ein angebliches Princip durchzusetzen, dessen absolute Durchführbarkeit auf allen Gebieten des commnnalen Lebens in Laibach doch sicherlich selbst die enragirtesten Nationalen nicht werden behaupten wollen, das häßliche und ebenso gefährliche Gespenst des Sprachenzwistes hineinzuschleudern, ist ein frivol-freventliches, ja nach unserer Auffassung geradezu gewissenloses Beginnen. Wer die Vorgänge in Laibach im Laufs der letzten zwei Decennien mit offenem Auge verfolgt und sich einen objectiven Blick für die zersetzenden Wandlungen bewahrt hat, welche das Fortschreiten der Slavisirungstendenzen im Lande mit sich im Gefolge gehabt hat, wird die Richtigkeit der Behauptung unmöglich in Abrede stellen können, daß die Ueberwucherung der nationalen Idee wohl viele gute und bewährte Einrichtungen in Krain nieder-gerissen oder verkümmert und das rege gesellschaftliche Leben von einst zu einem wahren Schatten herabgedrückt, dagegen nur herzlich wenig Dauerndes und wahrhaft Lebenskräftiges an seine Stelle gesetzt hat. Der spaltende Dualismus, der sich im politischen Treiben breit macht, hat naturgemäß auch das gesellschaftliche Leben in gleich ungünstiger Weise beeinflußt und allenthalben anscheinend unversöhnliche Gegensätze geschaffen, wo früher nur Friede und Eintracht herrschten. Nur mit tiesem Bedauern kann kannten Thür- und Fensterstöcken finden sich in Ottok selbst nur noch einige ziemlich rudimentale Muster von Sculpturarbeiten mit ein paar riesig langen Bänken aus grünlich grauem Tuff, welche Ottok vor den Nachbarorten voraus hat und wodurch es wohl als die wahrscheinliche Residenz der ersten Steinmetze, welche die eocänen Tuffe verarbeiteten, nicht aber als die unmittelbare nächste Fundstätte dieser Gesteine sich präsentirt. Wem es also darum zu thun ist, non der Poststraße aus — die zwischen Krainburg und Ottok der freien Aussicht wegen jedenfalls der am tiefen öden Saveufer sich fortziehendsn Eisenbahn vorzuziehen ist — auf dem nächsten Wege zu den fraglichen Steinbrüchen zu gelangen, der mache in dem nahe eine halbe Stunde außer Ottok gelegenen Tscherniutsch (6örnivö) Halt. Eine Steinmetzwerkstätte bekundet dort auch die nahe Bezugsquelle des daselbst verwendeten grünlichgrauen Gesteins, und wirklich schon wenige Schritte hinter den letzten Häuseni auf der Norstostseite des Weilers gelangt man zu dem ersten der Brüche, Pschevneg genannt. Derselbe liegt unmittelbar an dem Fahrwege, der von Tscherniutsch in den tiefen Thaleinschnitt führt, in welchem der westlichste der am Dobrzhe entspringenden und ober Laufen gemeinsam in die Save emmündenden Büche sich eingebettet hat. Das Gestein, das hier ansteht, ist mehr feinkörnig, massig und wird wohl größtentheils durch Keilarbeit gewonnen. Nach der ansehnlichen Ausdehnung des man derartige Erscheinungen beklagen, und als die Pflicht jedes wahren Heimatsfreundes erscheint es uns, mit allen Kräften dahin zu streben, daß die in socialer und gemeinnützige: Hinsi ht sichtlich unheilvollen Konsequenzen jener kleinlichen und zwecklosen nationalen Wühlereien, unter denen unser engeres Heimatland schon seit länger als zwei D cennien za leiden hat, nicht noch weitere Grenzen und schädi-gendere Wirkungen ziehen, als dieß bisher leider sch»» der Fall ist. Wir wissen die mächtige Triebkraft der nationalen Idee, deren Bedeutung und W:rth auch wir Deutsche in Krain aus tiefster U-bsrzeugung unftren Tribut zollen, voll und ganz zu schätzen und dmaich auch bei unseren Gegnern als ein ehremv'rthes, ethisches Motiv zu würdigen. Doh höher als die Idee an und für sich steht die Sache selbst, die unter der Erstrebung einer bloß äußerlichen nationalen Gewandung an der Materie keinen Schaden leiden darf. Das Mahnwort vom Kinde, das man zugleich mit dm Bade ausgießt, findet gerade in der Politik so häiißz seine bedauerliche Illustration, daß es füglich st manchem ungestüm dahinstürmenden Politiker rli warnendes Erempel dienen könnte. So möge es dem auch im vorliegenden Falle als ein gilt gemeinter Mahnruf den richtigen Ort finden und vor dem leichtfertigen Beginnen eines gefährlichen Experimentes warnen, dessen Tragweite möglicherweise von den Anregern selbst unterschätzt wird, in jedem aber der guten Sache an sich nicht den geringste" reellen Vortheil bringen, wohl aber nur zu leicht einen bedenklichen Stoß nach abwärts versetzen kann- Wenn irgend Jemand in Laibach, so ist es die deutschliberale Partei, die sich mit Stolz zu« Schutze einer Institution berufen fühlen darf, die so recht als ihre eigenste Schöpfung dasteht, während die nationale Partei, wenn sie heute auf die Gründung und die ersten Jugendjahre unserer freiwilligen Feuerwehr zurückblickt, nur mit flammender ^the der Scham jener wahrhaft unwürdigen gedenken darf, welche sie dem trotz Allein blühend und segensreich dastehenden Institute zur Entrüstung aller Besstrdenkenden jahrelang ent' gegengesetzt hat. Ihr fehlt daher auch jeder Rechti' titel, um an einer Institution verwegen zu rütteln, an deren Aufbau sie nicht nur keinen activen Äntheil Bruches zu urtheilen, herrschte hier eine rege ThE keit, doch scheinen die Arbeiten seit einiger Zeit viM zu ruhen, was durch die gänzliche Abwesenheit aller Abzeichen eines noch andauernden Betriebes mehr als durch die Physiognomie des Bruches selbst zu erken-nen ist, denn die Gesteinsbruchflächen haben von ihrer ursprünglichen Frische wenig eingebüßt und erinnei* durch ihre eigenthümliche Farbe in Verbindung ni> den Structurverhältnissen an manches DioritvorkoE men der älteren Gebirgsschichten. Weniger Ausdehnung hat der nächste Bruch, welcher in der Thalsohle auf dem entgegengesetztes Bachufer gelegen ist und den man in einer kleine Viertelstunde erreicht, wenn man den Fahrweg v§ Pschevneg weiter thaleinwärts verfolgt. Dieser B>uH wurde vom Grafen Thurn in RadmannSdorf eröffnet und wird auch dem entsprechend benannt, a Gestein ist von dem früher beschriebenen verM insoserne, als es mehr geschichtet und im Korn Es gehört nämlich jener dunkel gefleckten ' welche wegen des größeren Thon- und Ka er gehaktes als weniger dauerhaft bezeichnet wur e. zerstreut heru>nliege»den, an der Oberfläche stark verwitternden Stücke sind den verwand ^ steinsarten Untcrsteiermarks bis zum V.rimch ^ ähnlich. Die Arbeiten scheinen auch hi"/ ä seit längerer Zeit eingestellt zu sein- Wenn man von da in dem j» ^rd- gleich mit Vegetation reich bekleideten Tha ° westlicher Richtung etwa eine halbe genommen, sondern deren allmäliges Wachsen und Gedeihen sie sogar jahrelang nur mit Spott und Hohn verfolgt und nach Kräften unterdrückt hat. Den vermessenen Versuch, diese bestimmungsgemäß hoch über dem Parteiengezänke stehende Anstalt zum Cpielballe nationalcr Eitelkeit und zum Opfer zweckloser sprachlicher Starrköpfigkeit zu mißbrauchen, können wir daher nur mit einem energisch tönenden Hand weg" beantworten, von dem wir andererseits wünschen und erwarten, daß dasselbe in den Reihen der Feuerwehr selbst und denen ihrer nahestehenden Freunde ein vielseitiges und kräftiges Echo finden möge, rrmeixiis obsta! Politische Wochenübersicht. Wie „Narodni Listy" erfahren, hat der Unterrichtsminister im Budgetpräliminare pro 1885 mehrere höhere Posten für ezechische Schulzwecke eingestellt, Finanzminister Dunajewski soll jedoch angeblich „entschiedenst" jeder höheren Dotirung des crechischen Schulwesens opponirt und sämmtliche vor-geschlagenen Posten gestrichen haben. Die Negierung hat unter Vorbehalt der reichs-räthlichen Genehmigung für Galizien mit Rücksicht auf die sehr bedeutenden Wasserschäden 500.000 fl. Staatshilfe angewiesen und 300.000 fl. als rückzahlbares Darlehen bewilligt; vom Reichs-rathe sollen 8 Millionen zur Negulnung der galni-schen Flüsse verlangt werden. In Kroatien betragen bisher die Steuer-riickstände über zehn Millionen Gulden. Die Regierung hat eine strengere Steuereintreibung angeordnet und die Gemeindeorgane und Vieegespäne für etwaige Vernachlässigungen verantwortlich gemacht. Der Vorarlberger Landtag wurde für den 11. August einberufen. - Der mährische Landtag beschloß, den Act, betreffend die Wahl des Statthalters Gräfin Schönborn zum Abgeordneten, dem Landesausschusse zur weiteren Erhebung über die vorliegenden Proteste zuzuweisen. Der Landtag wurde am 27. v. M. geschlossen. — Dem Tiroler Landtage liegt folgender Antrag zur Berathung und Beschlußfassung vor: ,1. Die Be- stellung der landschaftlichen Forstwarle werde künftig der Negierung überlassen; 2. als Ersatz für die da- wandert, gelangt man endlich zu einem dritten Bruch zunächst einer, man könnte sagen, malerisch schönen Steinmctzansicdlung. Selbe besteht aus einem kleinen Wohnhause mit einer Werkstätte, angebaut an eine zum Theil entblößte, zum Theil mit Gras und Gestrüpp überwachsene Felswand, durch welche ein die Gesteinsschichten verquerendes Riesenthor in den eigentlichen Steinbruch führt. Dieser umfaßt einen regelmäßigen, nach oben geöffneten Raum von beiläufig 10 Klaftern Höbe und 6 Klaftern Breite, vom Thale aus etwa 25 Klafter in das Gebirge sich erstreckend. Es zeigt sich deutlich, daß hier zwischen tertiären Mergeln und Sandsteinen ein geschichtetes, im Liegenden grobslaseriges, im Hangenden mehr feinkörniges Tuffgestein so weit abgebaut wurde, als s,ck> der Bau ohne großen Kostenaufwand — fast ohne Anwendung von Pulver vom Tage au/aussühren ließ. Es ist auch kein Zweifel, daß sich bei der Streichensrichtung nach Süd-Ost und dem steilen Fallen zu 80 Grad gegen Süd^West dieselben vorzüglich brauchbaren Gesteinsschichten weiter in das Gebirge fortsetzen, aber man schein: wenig Lust zum weiteren Ausschluß in dieser Richtung zu haben, eben weil der Vorbruch in die Gebirgsgänge mit mehr Auslagen verbunden wäre. Dieser Steinbruch, der schönste und regelmäßigste der Gegend, führt den Namen Glino. Da er nahe der Stelle ist, wo das Thal am weitesten nach Westen vorspringt und so am meisten sich der Poststraße nähert, so braucht man nicht nach Tschenüutsch zurückzukehren, wenn man durch erwachsenden Kosten werden der Regierung bis Ende 1888 jährlich 38.000 fl. bezahlt; 3. dieser Jahresbetrag sei, soweit er nicht durch die für die 83 Forstwarte in den inundirten Bezirken aus dem Nothstandsanlehensfonde votirte Summe per 50.000 fl. seine Bed> ckung findet, dem Landesfonde zu entnehmen; 4. die Regierung werde ersucht, jährlich einen Ausweis über diese Geldverwendung dem Landesausschusse mitzutheilen; 5. Letzterer habe in Durchführung obiger Punkte mit der Negierung ein Ueber-einkommen zu treffen; 6. die Negierung werde ersucht, bei Verleihung der Forstwartstellen besondere Rücksicht auf Landeskinder, und zwar thunlichft aus Leute desselben Landestheiles zu nehmen, und 7. es werde die Erwartung ausgesprochen, daß für das Forstschutzpersonale möglichst bald zweckentsprechende Dienstesinstruct onen hinausgegeben werden." Der Tiroler Landtag hat den Gesetzentwurf über die Regelung des Sanitätsdienstes in den Gemeinden angenommen. In Oberösterreich entwickeln die Elerikalen eine sehr lebhafte Wahlagitation. Ucber Ordre des Linzer Bischofs legt das Linzer „Volksblatt" jedem christlichen Wähler die heilige Pflicht auf, nur echt katholische Männer, respective Schleppträger des Bischofs Rudigier, in den Landtag zu entsenden. — Auch im nachbarlichen Kärnten rührt sich die klerikale „Einspieler-Partei", um ihre slovenisch-cleri-kalen Candidaten, von denen sic übrigens bloß 6—7 für ganz Kärnten zu nominiren den Muth hat, durchzubringen. Die „Freien Stimmen" constatiren, „daß diese Partei in der Bevölkerung an Boden bedeutend verloren hat". Die croatische Landesregierung modificirte die Verfügung in Betreff der Sistirung der Prüfungen an der Agramer Universität dahin, daß jene Studenten, welche an den unbefugten Versammlungen nicht theilnabmen, zur Prüfung zugelassen werden, während die der Theilnahme Verdächtigen nur bedingungsweise zuzulassen sind. Das Agramer Amtsblatt publicirte die Ernennung von 48 Administralionsbeamten in der Provinz und im Grenzgebiete. In deutschen Blättern wird die Berufung des Abgeordneten Paul Majunke, eines der streitbarsten Mitglieder des Neichstagscentrums, auf eine auf kurzem Wege nach Ottok kommen will. Wohl ist der Fußsteig, der etwas unter Glino aus dem Thalgrunde der Höhe zuführt, um Vieles unbequemer als der Fahrweg, welcher dem Thale entlang die einzelnen Steinbrüche verbindet und bei Tscherniutsch ausläust; aber in nicht viel mehr als einer halben Stunde erreicht man auf diesem Seitenweg den Hügelvorsprung, den die kleine Kirche von Ottok ziert, und zunächst darunter die Poststraße mit dem gastlichen Posthause. Noch verdient unter den sogenannten Ottoker Steinbrüchen der in neuester Zeit, und zwar für einige Bauten in Radmannsdorf benützte Bruch bei Pod-wein Erwähnung. Derselbe befindet sich nicht weit von dem Punkte, wo die Bezirksstraße von Radmannsdorf in die Oberkrainer Hauptstraße einmündet. Das Gestein dieses Bruches ist jenem von Pschevneg ähnlich und es wurden hier wie dort vorwaltend nur Werksteine minderer Sorte gewonnen. Als eine petrographische Eigenthümlichkeit kan» hier angeführt werde», daß sich mitten in der licht grünlichgrauen Gesteinsmasse schmutzig gelbliche, runde und elliptische Flecken von verschiedenem, mitunter über 1' betragendem Umfange zeigen. Es ist kein Zweifel, daß sich diese Erscheinung aus dieselbe Ursache, nämlich die Zersetzung leicht oxydirbarer Mineralien, von Schwefelkiesen, Eisenspäthen u. dgl. zurückführen läßt, wie dieß bei anderen Gesteinsarten derselben Formation, z. B. bei den grauen Sandsteinen, der Fall ist. Der Unterschied beruht aber hauptsächlich Pfarrstelle in Schlesien lebhaft besprochen. Von mancher Seite erblickt man in dieser „Kaltstellung" ein Zeichen, daß der Vatican einlenken will, was aber andererseits bestritten wird. Im fr anzös i s chen Senate hat die Frage der Verfassungs-Revision eine unerwartete Wendung genommen. Bei der Debatte über den vielcitirten Artikel 8 wegen der finanziellen Befugnisse des Senats stellte es sich heraus, daß die Mehrzahl der Senatoren nicht so renitent ist, als es bisher den Anschein hatte. Man verlangt nur Garantien dafür, daß die Lösung, welche man aeceptirt, im Eongresse von der Mehrheit der Deputirten-Kammer gutgeheißen werde. Um diese Garantien zu erlangen, erklärte sich der Minister-Präsident Ferry bereit, bevor der Senat sich entscheidet, die Kammer zu befragen. Zu diesem Zwecke verlangte Herr Ferry einen Aufschub der Debatte, um inzwischen mit einem Votum der Kammer vor den Senat treten zu können. Dieß wurde bewilligt, und so wird in der Kammer die Revisions-Frage wiederum Gegenstand der Debatte sein. Alle Mächte sind dem Vernehmen nach entschlossen, die Schließung der fremden Postämter in der Türkei zu verhindern Sie sollen in diesem Sinne ihre Botschafter in Konstantinopel bereits instruirt haben. Der kürzlich erschienene Wahlaufruf der vereinigten slovenisch-clerikalen Partei in Steiermark gibt der etwas sanguinisch klingenden Hoffnung Raum, daß es dießmal gelingen dürfte, die dreiund-zwanzigjährige Herrschaft der Liberalen im Lande zu stürzen. Uebrigens enthält dieses „Manifest" einen Passus, dessen Kenntnißnahme wir auch der slovenisch-clerikalen Partei in Krain dringend empfehlen. Der erwähnte Passus lautet: „In den Volksschulen hat die Muttersprache durchwegs als Unterrichtssprache zu gelten. In Anbetracht des praktischen Bedürfnisses jedoch soll an den slovenischen Volksschulen auch die deutsche Sprache als Unterrichtsgegenstand zur gehörigen Zeit und in pädagogisch zulässiger Weise möglichst gut gelehrt werden, da sich die Kenntnis; der deutschen Sprache als nützlich erweist." — Der Wahlaufruf der elerikalen Partei in Ob e r ö st e r r e i ch wünscht, die Bevölkerung möge bei dem bevorstehenden Wahlacte „die Fahne des Glaubens entfalten und gegen die liberalen Ketzer in dem Umstande, daß bei den Letzteren die Färbung von der Oberfläche nach innen fortschreitet, während bei den Ersteren in Mitte der abgebrochenen Gesteinsmasse der Oxydationsproeeß vor sich geht, was wohl einer ganz localen Ablagerung der vorerwähnten Mineralien zuzuschreiben sein dürfte, über deren Grenzen hinaus das Nebengestein wenig oder gar nicht an seiner Farbe eine Veränderung erleidet. Die anfgezählten vier Brüche sind die bemerkenswertesten der näheren Umgebung von Ottok. Von der Eisenbahnstation Lees an der Rudolfsbahn ist der entlegenste Bruch eine gute Stunde, der nächste nur eine halbe Stunde entfernt, somit erscheinen auch die Transportverhältnisse mittelst Bahn für den Ottoker Stein sehr günstig. Daß es übrigens außer denselben nicht noch einige andere Punkte gebe, wo besonders in früherer Zeit die in Rede stehende Gesteinsart in größerer Menge gewonnen wurde, läßt sich umso weniger behaupten, da die Ausdehnung der beschriebenen Brüche keineswegs so bedeutend ist, als daß diese als die alleinigen Bezugs-st litten der so weit verbreiteten Ottoker Steine betrachtet werden könnten. Möglich, daß ein Theil auch aus der Gegend von Laufen stammt, wo dieselben Eocanschichten zu Tage anstehen, begleitet von jenen Diluvialeonglomeraten, welche über den größten Theil der Krainburger Ebene sich verbreiten und das geschätzte Material zu den oberkrainischen Mühlsteinen liefern. ziehen". In beiden Wahlaufrufen präsentirt sich der Clerus als der gleiche unversöhnliche Feind der liberalen Aera wie bisher. Ausland. Die italienische Regierung beabsichtigt anläßlich der Choleragefahr an der österreichischen Grenze bei Ponteba und Cormons eine dreitägige Quarantaine einzuführen. Das montenegrinische Amtsblatt „Glas Crnogorca" dementirt in kategorischester Weise die bereits von Wien aus als Erfindungen gekennzeichneten Meldungen des bekannten Lügen-Correspondenten der „Narodni Listy". Nach Meldung des „Dz. Pozn." soll in Warschau auch der Staatsanwalt des dortigen Kreisgerichtes, Procurator Cziczerin, ein Verwandter des Moskauer Bürgermeisters Cziczerin, der bei der Caren-Krönung in Moskau in Ungnade fiel, wegen Theilnahme an der Verschwörung verhaftet worden sein. Weiters wurde auch der Friedensrichter Drzewicki, ein Freund Bardowskij's, in Haft genommen und bereits auf die Warschauer Citadelle gebracht. Bardo wskij soll in seinem Verhöre den Plan zur Ermordung des Caren unumwunden eingestanden und auf die Frage, wie er als geborner Russe seinem Herrscher nach dem Leben trachten konnte, ausgerufen haben: das Haus Romanow habe sich keinen Anspruch auf die Dankbarkeit der Nation erworben; das Schicksal der Russen sei Tyrannei. Unglück und ärgste Sklaverei. Die Prager „Bohemia" bringt die unglaubliche Nachricht von der Existenz eines Geheimvertrages zwischen Rußland und der rumänischen Opposition, laut welchem die Gegner des Ministeriums Joan Bratianu ihre unbedingt: Hingabe an die äußere Politik des Carenstaates für den Fall versprochen haben sollen, als Rußland ihren Plänen zum Sturz der gegenwärtigen Negierung in wirksamer Weise Vorschub leistet In der That sollen sich gegenwärtig viele russische Agenten, darunter ein ehemaliger hochgestellter Verwaltungsbeamter und einige höhere dienstfreie Ofsiciere, in Bukarest befinden und an den Conventikeln der Opposition lebhaft theilnehmen. Noch unglaublicher klingt die Nachricht, daß Rußland die Idee einer republikanischen Donau - Conföderation propagire, welcher außer Rumänien, Serbien und Bulgarien auch Bosnien und die Herzegowina angehören sollen. Aus Berlin wurden im Verlaufe voriger Woche viele russische Familien ausgewiesen. Diese Ausweisung beruht nach Bericht der „Nat.-Ztg." auf Bestimmungen, welche 1880 anläßlich der Verhaftung und Auslieferung eines in Berlin Studirens halber weilenden Nihilisten erlassen wurden. Die Wiederaufnahme der einigermaßen in Vergessenheit gerathenen Verfügung ist von Berlin aus rechtzeitig der russischen Regierung angezeigt worden. In den deutschen Reichslanden gibt sich in jüngster Zeit ein Anwachsen und entschiedeneres Hervortreten deutschfeindlicher Strömungen kund; es tritt in militärischen und auch in civilen Kreisen ein Geist des Widerspruches gegen Anordnungen der Militär- und Civilbehörden sogar thätlich aus. Die an der egyp tischen Konferenz teilnehmenden Mächte werden ein provisorisches Abkommen über die Bestreitung der dringendsten finanziellen Bedürfnisse Egyptens sanctioniren. Wochen-Lhronik. In Krakau verlautet, daß in Granica eine Zusammenkunft des Kaisers von Oesterreich mit dem Kaiser von Rußland bevorstehe und daß beide Monarchen hierauf in Alexandrowo mit dem Kaiser Wilhelm conferiren sollen. Diese bekanntlich fast alljährlich in ähnlicher Version wiederkehrende Nachricht darf selbstverständlich nur mit Reserve ausgenommen werden. Im österreichischen Kriegsministerium wurde die Reactivirung der Josefs-Akademie als militärärztliches Institut beschlossen. Der vom Oberstabsarzt Podstatzky vorgelegte Organisationsentwurf wurde genehmigt. Von den Delegationen wird in diesem Herbste der erforderliche Credit verlangt werden. Die ersten drei Jahrgänge sollen bereits im October des nächsten Jahres eröffnet werden. In Wien starb der Nestor der dortigen Buchhändler, Dr. Wilhelm R. v. Braumüller, einer der ersten Verleger Deutschlands und Oesterreichs, im Alter von 77 Jahren. Das Glocknerhaus in der Pasterze erfreut sich in der heurigen Touristen-Saison eines zahlreichen Besuches. Am 18. Juli weilte auch Prinz Ferdinand Karl, ein Sohn des Erzherzogs Karl Ludwig, sammt Hofmeister im Glocknerhause und nahm allda ein Mahl ein. Am 26. v. M. wurde in Wien die internationale Motoren- und Werkzeugausstellung durch den Protector Erzherzog Karl Ludwig in Anwesenheit des Ministerpräsidenten, des Sections-chefs Fidler, Dumreicher's, des Bürgermeisters und anderer Notabilitäten eröffnet. Am 17. und 18. August wird in Wien eine Versammlung von Abgeordneten der österreichischen Militärveteranen-Vereine tagen, welche u. A. auch über die Gründung einer „Versicherungsanstalt für Militärveteranen- und Krieger-Corps" berathen soll; der Entwurf eines Statuts wurde allen Vereinen zugesandt. Der russische Passagierdampfer „Aniuta" ist am 24. Juli auf der Wolga unweit von Barmen in Folge eines heftigen Sturmes untergegangen und sind hiebei zwanzig Personen umgekommen. — Am 24. v. M. sind in der Ortschaft Rattendorf nächst Hermagor in Kärnten 54 Wirthschastshäuser ein Raub der Flammen geworden. — Während des Gewitters, welches sich am 26. v. M. Nachmittags über der Stadt Hohenmauth in Böhmen und deren Umgebung entlud, schlug der Blitz in der Nähe von Zamrsk in einen Eichenbaum, unter welchem seit wenigen Minuten vier auf einem Felde beschäftigt gewesene Personen vor dem Unwetter Schutz suchten. Alle Vier wurden vom Blitze erschlagen. Bei den C av all er i e-W e tt re nnen zu Windenau bei Marburg am 21. v. M. stürzten der Lieutenant Pelker des 5. Dragoner-Regimentes und der Einjährig-Freiwillige, Husaren - Corporal Schweiger beim Uebersetzen einer Barriere so unglücklich, daß sich Ersterer das Schlüsselbein brach und Letzterer in Folge erlittener Gehirn-Erschütterung sofort in's Militärspital gebracht werden mußte. Der „Politik" wird aus Wien mitgetheilt, daß der Ausnahmszustand in Wien auf keinen Fall vor Wiedereröffnung der Session aufgehoben, sondern unter Darlegung seiner Resultate und des derzeitigen Standes der Dinge die Entscheidung des Reichsrathes eingeholt werden wird. Der als ehemaliger Besitzer der nunmehr der krainischen Jndustriegesellschast gehörigen Herrschaft Neumarktl auch in krainischen Gesellschaftskreisen bekannte excentrische Fürst Joses M. Sulkowski, welcher seit einigen Jahren unter Curatel gestellt ist, hatte bekanntlich im Jahre 1868 ein bürgerliches Mädchen, Namens Victorine Lehmann, in Wien geheiratet. Diese Ehe wurde im Jahre 1878 auf eine von der Fürstin gegen ihren Gatten wegen grober Mißhandlung angestrengte Ehescheidungsklage vom Landgerichte zu Bonn, woselbst der Fürst seit dem Jahre 1869 wohnte, geschieden. An diese Ehescheidung knüpfte sich ein sehr interessanter Alimentations-proceß der geschiedenen Fürstin gegen ihren ehemaligen Ehegatten, welcher vor Kurzem zur Entscheidung gelangt ist uad worüber deutsche Blätler Folgendes Hiezu ein Viertel-Bogen Beilagr. !l> mittheilen: Die Fürstin beanspruchte von dem Fürsten eine Alimentationsrente von 100.000 Mark jährlich, entsprechend dem Vermögen des Fürsten, welches nach der Behauptung der Frau circa 72 Millionen Mark betragen soll. Der Fürst dagegen wollte nur 9000 fl. jährlich gewähren, mit Rücksicht auf ihre bürgerliche K Herkunft und auf die sehr bescheidenen Verhältnisse, unter welchen sie auferzogen worden war. Da eine Einigung nicht zu Stande kam, so klagte die geschiedene Fürstin ihren Anspruch von 100.000 Mark jährlich beim Landgericht zu Bonn ein und erstritt , insofern ein günstiges Urtheil, als ihr vom Richter ^ 20.000 fl. ö. W. zugesprochen wurden, wobei allerdings der Richter auf ihre bürgerliche Herkunft Rücksicht nahm. Die Klägerin legte Berufung ein, welcher sich der Beklagte anschloß. Das Obeclandesgericht z» Köln sprach der Klägerin, nachdem es festgestellt hatte, daß das Reineinkommen des fürstlichen Vermögens zwischen 60.000 fl. und 100.000 fl. jährlich schwanke, eine Jahresrente von 36.000 Mark zu, indem es unter Anderem ausführte: „Der der geschiedenen Fürstin erwachsene Schaden, beziehungsweise der entgangene Gewinn besteht lediglich in de« standesmäßigen Unterhalte, den sie als Fürstin Sulkowski beanspruchen konnte, und dieser muß ihr auch gegenwärtig nach der Scheidung gewährt werden, und zwar ohne daß dabei, wie der erste Richter glaubt, annehmen zu müssen, auf ihre bürgerliche Herkunft Rücksicht zu nehmen ist." Die gegen die Summenfestsetzung vom Beklagten eingelegte Revision ist vom Reichsgerichte zurückgewiesen worden. In Wien findet soeben eine orientalischkeramische Ausstellung statt. Der oberste Gerichtshof hat die Nichtigkeitsbeschwerde des zum Tode verurtheilten Anarchisten Hermann Stellmacher verworfen. Am 26. v. M. fand in Cilli zu Ehren des nach Graz übersiedelnden Gymnasial-Professors Wenzel Marek, eines der treuesten Bundesgenossen der deutschliberalen Partei im steirischen Unterlande, em zahlreich besuchtes Abschiedsfest statt. Wegen revolutionärer Umtriebe wurden m Agram 9 Studenten von der dortigen Universität für immer relegirt. Miß Beckwith, die berühmte englische Schwim' merin, wird im Laufe dieses Monats von Dover über den Canal la Manche nach Calais schwimmen- In Ma rasch (Türkei) wurden 1200 Häuser ein Raub der Flammen. Bürgermeister Engel in Olmütz eröffnet? das zweite mährische Landesschießen mil einer Ansprache, der wir nachstehende Sätze entnehmen: „Der österreichische Schützenbund machte die Er-sahrung, daß die dem Wohle Gesammtösterreichs gp widmete Idee vorläufig nur da auf bereitwilliges Entgegenkommen zählen darf, wo auch der österreichische Staatsgedanke seine tiefsten Wurzeln geschlagen hat, nämlich in den Kreisen des österreichischen Deutschthums. Allein unser eigenster Berus H und bleibt cs eben, die Vereinigung aller Staat»' genossen zu einem einzigen Werke und zu einem einzigen Ziel, welches da heißt: Oesterreich über Alles! — wenn es sein muß, für uns lange nachzustreben, bis die Verschiedenheit der stammung und der Nationalität kein Hinde"U>> mehr bilden wird, um an den öffentlichen ^ ^ bu.igen zum allgemeinen Besten gemeinsam t)ei zu-nehmen, und bis es auch unserer deutschen neidlos gegönnt sein wird, als die einzig mog r^e Vermittlerin im harmonischen Zusamnienklang österreichischen Schwestersprachen segensreich . Mat, dieses hohe Ziel auch noch so s"ne wollen doch immer und überall daran fe> y » wollen den Bund auch bei der » wir wouen oen nuno aucy oei vr>, gnM. einen, deren oberster Gedanke die Kraft» die fahrt und die Festigung des Reiches ist-begrüße ich Sie Alle auf das Herzlichst- rm teil Beilage zu Nr. 208 des „Laibacher Wochenblattes". ver- ihrer nach den Marseille M. sind er Neichsfestung Olmütz, im Namen ihrer assungstreuen Bevölkerung und im Namen ätschen Gemeindevertretung." Eine von mehreren hundert Arbeitern besuchte Versammlung auf der Schützeninsel bei Prag beschloß Petition an das Herrenhaus um Verwerfung Beschlusses des Abgeordnetenhauses auf Normung der elfstündigen Arbeitszeit und ^ Festsetzung der gesetzlichen täglichen Arbeitsdauer zehn Stunden, ferner um Abschaffung der ^onntagsarbeit, ausgenommen dort, wo allgemeine Verhältnisse eine Arbeitsunterbrechung während des sonntags nicht gestatten. Die Versammlung beschloß ^ners eine zweite Resolution auf Bildung eines Arbeiter - Vertrauensmänner - Collegiums nachdem die Arbeiterschaft keine specielle Vertretung besitze. Dieses Collegium habe die com-ktenten Organe, wie: Gewerbeinspectoren, Handels-"Nd Gewerbekammern, Repräsentanten der Gemeinden, Landtags und Reichsraths, zu unterstützen und ^rch Bekanntgabe der Wünsche der Arbeiterschaft k informiren. Das Vertraucnsmänner-Collegium ^>ird weiter beauftragt, für die Herausgabe eines seriellen Arbeiterorgans zu sorgen. Die Heftigkeit der Cholera ist besten telegraphischen Nachrichten aus ^Nd Toulon im Abnehmen; bis 24. v. ^eser Krankheit 1800 Personen erlegen. Dr. v. Kaiserfeld ist in seiner Sommer fdjsche in Birkfeld schwer erkrankt. In einem Walde nächst Jamnitz in Mähren ^>Urde der Leichnam eines Gotisch eer Hausi-*«rs auf einem Baume hängend aufgefunden. Die Untersuchung constatirte einen Raubmord. Narodni Listy" erzählen, daß jene Gerichts-Samten in Mähren, welche bei den Landtagswahlen stzr die Kandidaten der „sactiosen" Partei agitirt ^ben, vom Justizministerium eine Rüge erhalten ^tten. Die „Deutsche Ztg." bemerkt gegenüber diesem 5d>isciplinaracte, daß im Palais des Justizministeriums ^icht mtt gleichem Maße gemessen werde, denn so-H>yhl j,n windischen Theile der Steiermark wie in ^rain stehen zahlreiche Richter in den Reihen der slyoenischen Nationalpartei unv sehen es als ihre staatsbürgerliche Pflicht an, durch eifrigste Antheil-Nrrhme am öffentlichen Leben dem Südslaventhum speciell dem slovenischen Volksstamme zur Befriedigung seiner Ansprüche zu verhelfen. Was den Richtern slovenischer ^Nationalität erlaubt ist, sollte Richtern deutscher diationalität nicht als „Un-j^kömmlichkeit" angerechnet werden. Der pensionirte Finanzrath und dalmatinische Abgeordnete Viteziö bereiste vor Kurzem Triest, ^orz, Laibach und Graz, um mit den slovenischen Abgeordneten die Gründung eines südslavischen Clubs Reichsrathe zu besprechen, in welchen auch die Dalmatiner eintreten würden. Er soll die Ar-geordneten für diesen Club, der sechsundzwanzig Äiitglieder iüklen und die Bestrebungen der Slovenen, Serben Croaten vertreten werde, bereits gewonnen haben. Im nächsten Jahre findet in Dresden ein Maemeines deutsches Turnfest statt. Sämmtliche Turnvereine Deutsch-Oesterreichs wurden zur Theil- Nglime eigeladen. In Pokupsko (Croatien) ereignete sich ein großer ^nalücksfall. Ein wüthend gewordenes Schwein biß vuf dem Viehplatze während des stark besuchten ÄrarktcS mehrere Menschen und viele Thiere; Letztere wurden scheu und richteten große Verwirrung an. sieben Aienschen und 29 Stück Hornvieh blieben todt; zahlreiche Menschen wurden im entsetzlichen Tedränge verletzt. c. c .r - An Stelle des verstorbenen HofratheS Ferdinand v. Hoch stetter ist der Director zoologischen Hof-Museums Reg.ernngsrath ^achner ;u.n interimistische" Leiter des naturhistorischen Hof-Museums ernannt worden. Für d.e Dr. des Stein- Jntendantur wurde bis jetzt noch keine Persönlichkeit in Aussicht genommen und dürfte dieselbe vor Ablauf eines Jahres kaum besetzt werden. Der Reichsraths - Abgeordnete Friedrich Sueß, Bruder des bekannten Universitäts-Professors und Abgeordneten des zweiten Wiener Bezirkes, ist in Marienbad einem Herzschlage erlegen- Provinz- und Local-Nachrichlen. — (Ernennungen.) Die Centralcommission für Kunst- und historische Denkmale hat den Pension, k. k. Landesgerichtsrath und Gutsbesitzer in Altlack, Herrn Eduard Ritter v. Strahl, den Herrn Anton Koblar, Coo^erator in Mannsburg, und den Stadtzimmermeister Herrn Anton Gwaitz in Laibach zu Correspondenten der genannten Commission ernannt. — «Wahlen in den Staatseisenbahnrath.) Von Seite der krainischen und der Görzer Handelskammer, welchen bekanntlich vereint das Vorschlagsrecht für ein Mitglied, beziehungsweise einen Stellvertreter in den neu zusammengestellten k. k. Staatseisenbahnrath zusteht, wurde der Director der krainischen Jndustriegesellschaft, Herr Karl Luck-mann, als Mitglied unv der Görzer Fabriksbesitzer Herr Eugen Ritter v. Zahony als dessen Stellvertreter dem Handelsministerium in Vorschlag gebracht. Die in gleicher Weise zum gemeinschaftlichen Vorschläge berufenen k. k. Landwirthschafts-gesellschaften für Kram und Kärnten haben im gegenseitigen Übereinkommen den kärntischen Reichsrathsabgeordneten Herrn Zeno Grafen von Goeß zum Mitglieds und den Centralausschuß der krainischen Landwirthschaftsgesellschaft, Hern kaiserl. Rath Johann M ur n i k, zu dessen Stellvertreter nominirt. Die ausgezeichnete Thätigkeit, welche Herr Karl Luckmann schon in seiner bisherigen Eigenschaft als Mitglied des aufgelösten Eisenbahnrathes entwickelt hat, und die namhaften Vortheile, welche er durch seine mehrfachen, von gründlichem Studium der einschlägigen Fragen und regster Ambition zeugenden Initiativanträge insbesondere den» Lande Krain und der hier vertretenen Industrie verschafft hat, lassen uns vor Allem seine Wahl als eine hocherfreuliche und für ihn zugleich eine verdiente Anerkennung bildende begrüßen. — (Pe r s o na l n a ch richt.) FML. Baron Vecsey, Stellvertreter des Corpscommandanten Freih. v. Kuhn, hat sich zu den Truppenübungen nach St. Peter am Karst begeben. — (Eine schlimme Woche.) Die letztverflossene Woche (vom 20. bis 26. Juli) war für die flovenische Presse in Laibach eine wahre Leidenswoche. Die Hand des Staatsanwaltes lastete mil schwerer Ungnade auf unsere» slovenischen College» und ließ fast keinen Tag vergehen, ohne sich nicht wenigstens einen oder den anderen unserer liebenswürdigen Gegner vollzählig für die k. k. Stampfe zu erbitten. Es wurden nüinlich consiscirt: am 21. Juli „Slov. Narod", am 22. „Slovenec", am 23. „Slov. Narod", am 24. „Slovan" und am 25. der „8krat". Also nulla «liv» sine conüscatianö! Was die betroffenen Blätter hiebei jedoch am meisten schmerzt, ist der Umstand, daß die Staatsanwalt schaft in mehreren Fällen nicht vx motu proprio, sondern über Anregung der k. k. Landesregierung in Bewegung gesetzt wurde, also von jener Stelle aus, in welcher sie jahrelang ihren verläßlichsten Schutz und Hort zu suchen gewohnt waren und — offen gesagt — ihn auch thatsächlich zu finden gewöhnt worden waren. Eine so eclatante Kündigung jahrelanger Freundschaft und Protection mag auch in der That ihr Bitteres haben, so daß mir als gute College» nicht umhin können, herzlich zu con-boliren. Wir können dies; — im Ernste gesprochen — umso aufrichtiger thun, als wir mit unserer Anschauung über die Consiscationspraxis, wie sie sich in Laibach und wohl auch anderwärts in Oest.rreich herausgebildet hat, niemals hinter dem Berge gehalten haben und als liberales Blatt jederzeit für eine thunlichft freisinnige Handhabung des Preßgesetzes eingelreten sind, daher wir dieselbe schon im eigenen Interesse auch unseren localen Gegnern gegenüber gerne im vollsten Maße angewendet sehen möchten. Dagegen können wir nicht umhin, unter den oben angeführten Confiscationsfällen einen als besonders charakteristisch für Laibach hervorzuheben. Derselbe betrifft nämlich die Beschlagnahme des „Sl. Nar." vom 23. v. M. Diese Nummer verfiel bekanntlich bloß aus dein Grunde der Consiseation, weil sie die Antwort nahezu wortgetreu wiedergab, welche der Bürgermeister der Stadt Laibach, Herr Peter Grasselli, in der Tags vorher stattgefundenen öffentlichen Gemeinderathssitzung der Interpellation zu Theil werden ließ, welche der Gemeinderath Dr. Zarnik über die am Abende des 13. Juli anläßlich der philharmonischen Liedertafel vor dem Casinogarten stattgefundenen lärmenden Vorfälle und die hierüber in hiesigen und Wiener Blättern enthaltenen Beschwerden eingebracht hatte. Wie allgemein verlautet, wurde diese Consiseation damit motivirt, daß der Bürgermeister als Chef einer politischen Behörde erster Instanz nicht berechtigt sei, die Ergebnisse einer behördlicherseits kingeleiteten und noch obschwebenden Untersuchung vor deren vollkommener Beendigung zu veröffentlichen. Aus dem Tenor dieser Motivirung erhellt demnach, daß die Consiseation im vorliegenden Falle weniger das Blatt selbst, das hiebei wohl im guten Glauben an seine formelle Berechtigung handeln konnte, als vielmehr den Bürgermeister selbst betraf, der dieselbe durch seine offenbar im vermeintlichen Parteiinteresse unbedacht voreilig abgegebene Erklärung verschuldete. Es erscheint uns nicht ganz uninteressant, von diesem dienstlichen Verstoße unseres Herrn Stadtoberhauptes gebührend Kenntniß zu nehmen, umso mehr, als demselben ein ganz entschiedenes oberbehördliches Repri-ment in optima kornm und noch dazu mit erbarmungsloser Raschheit auf dem Fuße folgte. Wie man sieht, hat es mitunter doch sein kleines Härchen, tendentiöse und zu politischen Parteizwecken einge-brachte Interpellationen in offener Sitzung stallt« xscle et »ins stuäio zu beantworten! — (Die Sicherheit i m T i v o l i w a ld e.) Zum zweiten Male binnen verhältnißmäßig kurzer Zeit hatte sich in der abgelaufenen Woche in Laibach das Gerücht verbreitet, daß eine mit ihren Kindern im Tivoliwalde promenirende Dame von einem Strolche angcsallen und bedroht wurde. Wenn es sich nun auch bald herausstellte, daß dieser zweite Vorfall bloß auf einem Mißverständnis; beruhe und lediglich die Ausgeburt einer allzu erregten Phantasie der erschreckten jungen Dame darstelle, indem die polizeilichen Erhebungen bekanntlich feststellten, daß die angebliche „Bedrohung" mit einer Pistole von einem harmlosen Studiosus herrührte, der die Ferienzeit dazu benützte, sich im Tivoliwalde im Pistolenschießen auf — Frösche einzuüben, so kann doch nicht verläugnet werden, daß dieser Vorfall trotz der heiteren Aufklärung, die er schließlich fand, dazu beigetragen hat, die unter unserer Dainenwelt unleugbar bereits bestehende und durch den vor einigen Wochen vorangegangenen, thatsächlich erfolgten Bedrohungsanfall wachgerufene Beunruhigung noch zu vermehren. Ist es ja doch ein alter Erfahrungssatz, das; ein falsches Gerücht auf hundert Beinen einherläuft, während die Wahrheit in der Regel mit zwei Beinen schön langsam nachhinkt. Schon im Hinblick auf den als thatsächlich constatirten ersten Bedrohungsfall jedoch glauben wir, daß die Stadtgemeinde, beziehungsweise die politische Behörde der Umgebung Laibach allen Grund hat, mit vollem Nachdrucke daraus hinzuarbeiten, daß die Beunruhi- gung nicht noch weitere Dimensionen annehme und schließlich der Bevölkerung Laibachs und den vielen eben zur Sommerszeit hier ansässigen Fremden die Benützung des Rosenbacher Waldes und der schönen, erst vor Kurzem erschlossenen neuen Tivoliwaldwege verkümmert werde. Wir wollen daher hoffen, daß diese schon im eigenen Interesse Alles daran setzen werden, um im geeigneten Wege die Wiederkehr ähnlicher beklagenswerlher Vorfälle energisch unmöglich zu machen, was auch umsomehr erwartet werden kann, als die Erzielung der nöthigen Sicherheit im Tivoliwalde unserer Ueberzeugung nach keiseswegs die Entfaltung etwaiger außerordentlicher Polizeimaßregeln erheischen würde. In Laibach wimmelt es allerorts von verdächtig aussehenden, catilinarischen Existenzen, die im Soinmer mit Vorliebe den freien Himmel zu ihrem Obdach erwählen, untertags jedoch jeder Arbeit grundsätzlich aus dem Wege gehen und sich lieber auf den Straßenbettel oder, sofern ihnen noch ein besserer Rock zur Verfügung steht, auf den ergiebigeren „noblen" Hausbettel verlegen. Eine öftere energische Umschau der Sicherheitsbehörde unter diesen zahlreichen Basserman'schen Gestalten müßte oft gute Resultate liefern und würde so indirect auch oazu beitragen, unsere schönen, nur leider außerhalb des eigentlichen städtischen Polizeipomöriums liegenden Anlagen von den vielen lichtscheuen Gestalten zu befreien, die sich jetzt darin Herumtreiben und die Sicherheit bereits zu gefährden beginnen. Das fehlte uns in Laibach zu den vielen politischen und socialen Reibungen wahrlich noch, daß uns auch diese Strolche die Existenz verleiden sollten! Vom Schubgesetze, den Zwangsarbeitsanslalten und ähnlichen polizeilichen Maßregeln, die der politischen Behörde, sofern sie ernstlich will, noch reichlich zur Disposition stehen, wie dieß ihre heurige Praxis bei unpassenden Gelegenheiten deutlich gezeigt — fleißig Gebrauch gemacht und wir werden auch auf diesem Gebiete bald Ruhe haben. Iliv Modus, bic salta! — (Tambura-Gesellschaft) Unter dem Namen „I- Esseker Tambura-Gesellschaft" produeirte sich in Laibach in der abgelaufenen Woche an ungefähr 6 — 7 Spielabenden in verschiedenen Gasthäusern, zumeist jedoch in der öitalnica-Restauration, eine kleine, blau unisormirte croatische Musikgesellschaft, deren Instrumente ausschließlich nur aus verschieden gestimmten und der Größe nach unterschiedlichen Tambourins — angeblich eigener Erfindung bestanden. Die dem Programme hie und da eilige-fugten kroatischen Nationallieder wurden von den Musikern gleichzeitig auch durch Chorgejang begleitet Die vom Dirigenten Herrn Rözner geleitete Capelle zeigte allerdings eine anerkennenswerthe Fertigkeit in der Behandlung der eigenthümlichen Instrumente sowie correctes und recht routinirtes Zusammenspul, doch wirkt der Ton der Instrumente durch seine Monotonie sowie durch seinen bald zirpenden, bald schnarrenden, nie jedoch ganz klar und rein ertönenden Klang auf das Ohr der Zuhörer schon in Kürze ermüdend, so daß er ein wirkliches Wohlgefallen und Behagen an der Musik auf die Dauer nicht aufkommen läßt. Der Beifall, den die Esseker Tambura-Gesellschaft hier fand, war daher auch mit Rücksicht auf das Gesagte nur ein getheilter. — " seinem Fache sehr gebildeter und kenntnißvollec Gärtner war, hatte sich erst vor kaum zwei Jahre» eine junge Pastorstochter aus Deutschland als Fr^ nach Laibach geholt, nachdem er sich zuvor hier eine selbstständige Stellung gegründet hatte. Hinneigung zum Größenwahne, sowie die fixe Idee, daß ^ ""t einer gleich vorzüglichen Tenor-, Bariton- undBap-Stimme begabt sei und auf Grund dessen ein glänzendes Engagement an der k. k. Wiener Hofoper demnächst zu gewärtigen habe, bilden die Kennzeichn seiner Geistesverwirrung. — Von einem ähnliche traurigen Schicksale ivurde gleichfalls vor nicht langil Zeit die hiesige Modesalon-Inhaberin Fräul. Äiicii Sch. betroffen. Auch sie mußte von ihren hiesig Angehörigen der Landesirrenanstalt in Stude»! übergeben werden, nachdem sie sich fortwährend »» Verkehre mit hochgestellten Prinzen und Prinzessin»'" wähnte und sich dem entsprechend verrückt benahm — (D a s Obe r g y m n a s ium i n Nudolft iverth) besuchten im Schuljahre 1883/84 1^ Schüler; von diesen empfingen 8 ein Zeugniß d^c ! ersten Classe mit Vorzug, 88 die erste, 25 > zweite Fortgangsclasse, 10 werden zur Wiedl^ holungsprüfung zugelassen und 1 Schüler wu» nicht classisicirt. — (Zur Jantschberg-Assaire Nr.U> Die vor ungefähr 2 Monaten in St. Georgen nach! Storö in Üntersteiernrark erfolgte Gründung einer neuen Ortsgruppe des Deutsche» Schulvereincs bekanntlich von ähnliche» Vorfällen begleitet, der seinerzeitige Ausflug deü Laibacher Turnverein^ aus de» Jantschbecg, nur mit dem Unterschiede, «p dich mal die ausgchetzten sloveni>chen Bauern g e> an Ort un» Stelle den Kürzeren zogen, . und dem Gerichte überliefert wurden. De ivurde damals bekanntlich viel besprochen »n au von der slovenischen Presse Laibachs so als ob die Versammlung gleich zu Beginn res» " ^ auseinandergejagt worden wäre, so daß die ' unverrichteter Dinge mit Schand und -po ^ . abziehen müssen. Dieser Tage nun ' sterium die Statuten der genannten ^ ^ genehmigt. Dadurch sind wohl auch ' ^tei, von der national - klerikalen Presse au g > Unwahrheiten, daß St. Georgner Bauern die Gründung dieser Gruppe durch die Sprengung der gründenden und constituirenden Versammlung vereitelten, aä adsuräuin geführt und die grundsätzliche Verlogenheit unserer gegnerischen Blätter auf's Neue glänzend erwiesen. — (Sparsamkeit am Unrechten Orte.) Ein hiesiger Maurer Namens Jakob KanduSar, der sich in einer der letztvcrflossenen Nächte den Congreß-platz zum Nachtquartier auserwählte, machte die sür -ihn unangenehme Entdeckung, daß eine kostspieligere Herberge im vorliegenden Falle für ihn trotzdem billiger zu stehen gekommen wäre. Als er nämlich mit dem ersten Hahnenschrei erwachte und zur Arbeit Men wollte, fand er sich nicht nur seiner Baar- schaft im Betrage von ungefähr 3 Gulden, sondern überdieß auch eines Theiles seiner Kleidungsstücke beraubt, die ihm ein geschickter, bisher leider noch unbekannter Gauner während seines offenbar ziemlich gesunden Schlafes entführt hatte. — (Ein deutscher Wahlsieg.) Die in -en letzten Tagen stattgefundenen Gemeindewahlen in der Gemeinde Umgebung Cilli, denen man wegen ihrer auch für die Stadt Cilli einflußreichen Bedeutung daselbst mit ungewöhnlicher Spannung entgegensah, sind zum größeren Theile, nämlich im I. und II. Wahlkörper, im deutschliberalen Sinne ausgefallen. Wie außerordentlich heftig der Kampf insbesondere in dem hart umstrittenen II. und III. Wahlkörper tobte, geht daraus hervor, daß am ersten Tage fotzar bis 2 Uhr Nachts im Gemeindehause gewählt wurde. Selbst im III. Wahlkörper entschied nur eine verhältnißmäßig nicht sehr bedeutende Majorität Len Wahlsieg zu Gunsten der Slovenen. Im Ganzen verfügt die deutschliberale Partei gegenwärtig über 2/z der Stimmen, sonach über eine verläßliche Majorität. Wir können der Gemeinde und den wackeren und rührigen Cillier Bürgern, die ihr zu diesem vortheilhaften Wahlresultate verhalsen und die in Bezug auf energisches und thatkrästiges Eintreten für ihre Ucberzeugung so manchen Anderen als Muster hingestellt werden könnten, nur gratuliren. — (Selbstmordversuch) Am27. v. M , rn der elften Vormittagsstunde, sprang die 38jährige Arbeiterin Maria Kos der hiesigen Tabak-Hauptfabrik nächst dem Obresa'schen Hause von der Stiege -am Nain in den Laibachfluß, wurde jedoch vom Sicherheitswachmanne Kranjc und einem Taglöhner noch lebend aus dem Flusse gezogen und in das hiesige Civilspital transportirt. Die Bcdaucrnsiverthe soll sich vor ihrem glücklicherweise mißglückten Selbstmordversuche im trunkenen Zustande befunden haben und angeblich durch einen Streit mit ihrer Mutter hiezu veranlaßt worden sein. — (Ein Schadenfeuer) brach am 23. v. M. im Orte Lahowitz, im Bezirke Stein, aus und verzehrte in kurzer Zeit 12 Wirthschaftshäufer. Leider fand hiebei auch eine 66 Jahre alte Frau in den Flammen den Tod. Der Gefammtschade wird auf 23.000 fl. geschätzt. Mit Zündhölzchen spielende Kinder sollen den Ausbruch des Brandes verursacht haben- — (Ein sloveni s ch es B u b en st ück.) Beim städtisch-delegirten Bezirksgerichte in Cilli wurde dieser Tage nach vorangegangenen mehrfachen Verhandlungen ein Ehrenbcleidigungsproceß zu Ende geführt, der wegen der empörenden denuneiatorischen Vorgänge, die ihn veranlaßte», sowie auch wegen der hochstehenden Persönlichkeit, die gegen eine Rotte von bübischen Berläumdern den Schutz des Gerichtes anzurusen genöthigt morden war, i» Cilli durch längere Zeit die regste Spannung wach erhalten hat. Kläger war der wegen seiner deutschfreundlichen und liberalen Gesinnung in Cilli allgemein hochgeachtete infulirte Abt Herr A. Wretschko, gegen den ein slovemsches Vcrläumder-Consortium. an dessen Spitze der Sollicitator Johann Likar des slovenischen Advocaten Dr. Sernec in Cilli stand, eine im höchsten Grade denunciatorische und mit den unverschämtesten Lügen ausgeschmückte Beschwerdeschrift beim fürstbischöflichen Consistorium in Marburg überreicht hatte. In derselben hieß es unter Anderem: der Abt befehde alle ehrlichen slovenischen Christen zum Vortheile der Deutschliberalen, die als gefährliche Fremdlinge (!) bezeichnet werden, und sei ein offenkundiger Gegner der Slovenen, wie Keiner der Priesterschaft Steiermarks. Auch habe er einen slovenischen Grundbesitzer verrückt gemacht und habe dieß nun auf seiner Seele, das Ordinariat möge daher schleunigst Hilfe schaffen, sonst werde man sich an das Unterrichtsministerium und an den Kaiser wenden. — Bezeichnend ist hiebei der Umstand, daß von den 30 Unterzeichnern der Petition, welche insgefammt bis auf die vier Angeklagten als Zeugen einvernommen wurden, nicht ein Einzig e r auch nur über einen Punkt des Schriftstückes Rede stehen konnte und daß einzelne davon es gar nicht wußten, was sie unterschrieben hatten. Die Persidie des Autors der gedachten Beschwerdeschrift manisestirt sich aber vor Allem in dem Umstande, daß er derselben, nachdem er für sie dreißig Unterschriften erschlichen hatte, später eine Nachschrift beifügte, die keinem der Unterzeichner vorgelesen wurde. Das Endresultat des in Folge dessen vom tief gekränkten Cillier Abte angestrengten Ehren-beleidigungsprocesses, der so recht das verächtliche Treiben einer Clique der slovenischen Partei in Cilli beleuchtet, konnte nach alledem unmöglich zweifelhaft sein. Bei der am 28. v. M. zu Ende geführten gerichtlichen Verhandlung wurden denn auch der Hauptangeklagte, Sollicitator Johann Likar, zu achtwöchentlicher und zwei seiner Helfershelfer, die Grundbesitzer LipouSek und Znidar, zu je vierwöchentlicher Arreststrafe verurtheilt — (Zur Gründung des Königreiches „Groß-Croatien".) Aufgebläht von dem derzeit in slavischen Kreisen herrschenden Größenwahne erließ die Agramer Studentenschaft an die slovenischen Commilitonen in Krain und in der Südsteiermark einen „Aufruf", dem wir folgende Stellen entnehmen: „Unser gesammtes Volk schmachtet in der Sklaverei der Fremdlinge. Unser Volk ist erniedrigt — weil demselben jener Fremdling gebietet, welchen es Jahrhunderte hindurch vor der wilden asiatischen Invasion heldenmüthig beschützt hat. Ein Fremdling ist sein Gebieter, der dem croatischen Volke seinen Bestand zu verdanken hat. Die Einen drückt der Magyare, die Anderen der Deutsche! Wir beschwören Euch bei dem Heiligthum der Nation, wir beschwören Euch bei der Muttermilch, wir beschören Euch bei dem Andenken an unsere ruhmreichen Väter und bei dem lebendigen Gotte, sammelt Euch in unserer Mitte, in der Metrovole Croatiens, damit wir uns kräftigen und ermuthigen in dem Kampfe für die Einigkeit und die Freiheit der zerstückelten und unterdrückten Nation." — (Theater bau.) Unsere rührige und in socialer Hinsicht erfreulich aufblühende Nachbarstadt Cilli ist gegenwärtig im Begriffe, sich ein neues, den modernen Anforderungen vollkommen entsprechendes Theatergebäude zu errichten. Wie Allen, die Cilli näher kennen, erinnerlich sein dürfte, befand sich der dortige kleine Musentempel schon seit vielen Jahren in einem wahrhaft desolaten und seiner Bestimmung geradezu unwürdigen Zustande. Der vom Cillier Gemeinderathe im heurigen Frühjahre gefaßte Beschluß, aus städtischen Mitteln, unter Zuhilfenahme der Gemeinde-Sparcassc, ein vollkommen neues Theatergebäude herzustellen, fand daher allseitige und freudige Zustimmung. Der nach den Plänen eines Cillier Ingenieurs angelegte Bau schreitet auch rüstig fort und ist bereits bis zur Dachhöhe angclangt, so daß schon am vorigen Sonntage nach altem Maurerbrauche das Gleichenfest für die Arbeiter gefeiert werden konnte und alle Aussicht vorhanden ist, daß daA neue Theater schon in der dießjährigen Wintersaison seinem Zwecke wird übergeben werden können. — (Die ersten Weintrauben) wurden am 30. v. M. aus Triest in Laibach zu Markte gebracht. — (Die Grotte zu Adelsberg) ist während der Reise-Saison, d. i. vom 1. Mai bis 1. October täglich um 4 Uhr Nachmittags bei elektrischer Beleuchtung um den fixen Eintrittspreis von Oe. W. fl. 2.50 für Eine Person zu besehen. Größeren Gesellschaften wird eine namhafte Preisermäßigung gewährt. — (Neues S p a rcafs e g e b ä ud e.) Auch die Gemeindesparcafse in Marburg hat die Herstellung eines schönen neuen Amtsgebäudes für sich beschlossen. Die Kosten des Baues, der dem dortigen Baumeister Andreas Tschernitschek zu den von ihm offerirten Einheitspreisen übertragen wurde, sind auf 200.000 fl. veranschlagt. — Das neue, prachtvoll hergerichtete Amtsgebäude der steiermärk. Sparkasse in Graz ist seit Kurzem bereits vollendet und bildet eine architektonische Zierde der Stadt Graz. — (Die Po st sp a r kar t en) mit eingeprägter Fünfkreuzermarke der Ausgabe 1867 können bis zu ihrem gänzlichen Verbrauche (also über den 1. October 1884 hinaus) verwendet werden. Der Zeitpunkt, mit welchem die Postsparkarten der älteren Emission aus dem Verkehre zu treten haben, wird seinerzeit bekannt gegeben werden. — (Der Vieh st and in Oesterreich.) Im Aufträge des Ministeriums des Innern ist der vom Referenten für das Veterinärwesen, Hofrath Professor Nöll, gearbeitete Bericht über die veterinären Verhältnisse Oesterreichs vollendet worden. Laut diesem Berichte hat sich der Rinderstand in Krain, Kärnten, im Küstenlande, in Böhmen, in Galizien, in der Bukowina und in Dalmatien vermehrt, dagegen in Nieder- und Oberösterreich, Salzburg, Tirol, Vorarlberg und Mähren vermindert. Hoffentlich werden die genauen ziffermäßigen Daten über die Ab- und Zunahme des Viehstandes in den einzelnen Provinzen in Kürze bekanntgegeben werden. — (Agiozuschlag beiZollzahlungen im August.) Laut Verordnung des Finanzministeriums vom 22. Juli wurde im Einvernehmen mit dem ungarischen Finanzministerium für den Monat August 1884 festgesetzt, daß in denjenigen Fällen, in welchen bei Zahlung von Zöllen und Nebengebühren, dann bei Sicherstellung von Zöllen statt des Goldes Silbermünzen zur Verwendung kommen, ein Aufgeld von 21^/z Percent in Silber zu entrichten ist. — Bei den in Silber berechneten Eisenbahngebühren jedoch findet im August kein Agiozuschlag statt. — (Erntebericht.) Aus dem vom östr. Ackerbauministerium am 20. v. M. ausgegebenen Saatenstands- und Ernteberichte entnehmen wir, daß in Böhmen die Roggenernte als geradezu gut, dagegen für die gebirgigen Theile Ostgaliziens und für Jnnerkrain sowohl Roggen- als Weizenernte als schwachmittel, die Gerstenernte in Ostgalizien als nur mittel angenommen werden könne. — Hafer bietet mit wenigen Ausnahmen, Bukowina und Jnnerkrain betreffend, durchgehends gute Ernteaussichten. Dasselbe gilt, und zwar ohne namhaft gemachte Ausnahmen, von den Hülsenfrüchten. Mais, der frühgebaute bereits in Fahnen, steht größtentheils recht schön, besonders in Südtirol vielversprechend, nur in Krain minder gut. Hirse steht in Krain sogar schlecht. Buchweizen wird in den Alpen- und Karstländern eben in den Roggenstoppeln gebaut, wobei die Trockenheit deS Bodens hie und da Schwierigkeiten bietet. Der Hopfen berechtigt zu guter Ernte, Der Stand der Kartoffeln wird mit wenigen Ausnahmen gelobt. Spuren der Fäule kommen bisher nur in seltenen Lagen vor. Im östlichen Schlesien wurden durch Hagel ziemlich viele Kartoffelsaaten fast vernichtet. Rüben zeigen einen schönen, theilweise vielversprechenden Stand. Die Reste der Heu-Ernte wurden bei günstiger Witterung eingeheimst. Die Kleefelder lieferten vorwiegend gute, die Wiesen meist nur mittlere Ernten. In Ostgalizien ist sehr viel Wiesenheu verschlammt. Die Aussichten bezüglich des Weines haben sich ziemlich wesentlich gebessert. Wenn sich auch die Folgen der ungünstigen Blüthezeit in den meisten Weinbaugebieten der Reichshälfte nicht mehr beheben lasten, demnach die Trauben häufig schütterbeerig sind, theilweise noch ausröhren, so bietet doch die schöne Entwicklung der stehengebliebenen Beeren so weit hinreichenden Ersatz, daß mit Ausnahme Südtirols noch immer mittlere und gutmittlere Lesen und eine gute Qualität angehofft werden können. In Dalmatien bestehen Aussichten auf eine gute Weinernte. Das Oidium ist in Krain und Südtirol, und im letzten Landestheile sind auch BreNner und Peronos-pora nicht unerheblich verbreitet, dagegen blieb Dalmatien, so weit die Nachrichten reichen, so ziemlich verschont. — („Das Rothe Kreuz") betitelt sich das Organ der österreichischen patriotischen Hilfsvereine, welches vom 1. September angefangen monatlich einmal im Verlage der österreichischen Gesellschaft vom „Rothen Kreuze" unter Aufsicht der Bundesleitung erscheinen wird. Diese Monatsschrift wird an 25.000 Vereinsmitglieder versendet. Die redaktionelle Leitung hat Regierungsrath Ritter v. Weilen übernommen. Nachdem dieses Blatt in den besten Kreisen verbreitet sein wird, machen wir die heimischen Industriellen besonders von hygienischen Artikeln darauf aufmerksam, es dürste dieß ein besonders geeignetes Publications-Organ werden. Die Inserate übernimmt ausschließlich die Annoncen-Expedition von Heinrich Schalek in Wien, I., Woll-zeile 14. Vom Büchertische. „Neueste Erfindungen und Erfahrungen" auf den Gebiele» der praktischen Technik, der Gewerbe, Industrie, Chemie, der Land- und Hanswirthschaft rc. (A. Hartleben's Verlag in Wien). Pränuinei atioiiS - Preis : Vanzjcihng für 13 Hefte franco 4 fl. 50 kr. Einzelne Hefte kr. Diese gediegene gewerblich-technische Zeitschrift bringt in dein soeben erschienenen »nd 7. Hefte ihres XI. Jahrganges wie gewöhnlich einen Reichlhum an nützlichen und wichtigen Belehrungen für Gewerbetreibende und Techniker jeder Art. 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Die Rcdactio» veimitlelt auch in geschicktester Weise de» Verkehr ihrer zahlreiche» Leser durch eine» in jedem Falle Auskunft gebenden Fragekastcn, durch Besprechung neuer Potente, literarischer Erscheinungen ic. Zahlreiche Illustrationen bilden eine Hauptziel- der in jeder Hinsicht vortrefflichen Zeitschrift, die wir Jedermann zum Abonnement bestens empfehlen können. Verstorbene in Laiboch. Am 23. Juli. Anton Lokar, Schueidergcfellc, L8 I., Vegagasse Nr. 1l>, chronische Lnngciituberkulose. Am 24. Jnli. Franz Tonija, Keuschlers-Sohn, derzeit Sträfling, 27 I.. Castellgasse Nr. 12, Herzbentelirasfersucht. Am 25. Jnli. Andreas Arhar, Arbeiter, derzeit Sträfling, 34 I., Lastellgaffc Nr. 12, L»nge»tuberk»Iose. — Anna Mazgon, Posamentierert-Tochter, 2 Stunden, Rosengasse Nr. 5, Apoplexie. Am ^i. Juli. Michael Lukatsch . Di»r»ist. 21'/, I , Deutsche Gasse Nr. 7, Lnngensucht. Ai» 27. Juli. Margareih Spiller, PostauitSdienerS-Gatti», 4L I., Deutsche Gaffe Nr. 9, Lungeniuberkulose. Am 28. Juli. Adele Äuklar, Fabriksbeamteus-Tachter, I Tog, Alter Markt Nr. 10, LebeiiSschwäche. Am 29. J"li- Katharina Naula» , DieiistmaiinS-Gattin, 89 I., Seilergang Nr. 8, Lungenschwindsucht. — Moria Dremel, Hausmeistcrs-Gatti», 85 Z., Schellenburggasse Nr. 3, Schlagfluß. Im L iv i l s p i t a Ie. Am 22. Juli. Franz Ligler, Arbeiter, 17 I., Gchiruödem. , — Am 2b. Juli. Eriiest Li^an, Arbeiter, 23 I., Lmkolia »rteria pulmonum. — Am 28. Juli. AgneS Majdiö, 46 3., Lungentuberkulose. — Nargaretha KoLir, Inwohnerin, 60 I., chron. Darmkatarrh. Witternn^sbrilletin aus Laidach. Luftdru inMilli- metern auf 0 reduciri Tage«- mittel 73» 4 2« 73»k i 27 737 4 28, 734'7 2S^ 73Z-4 30 31 736-7 738 2 Thermometer nach «elku« Tage«- Mari- Minimittel mum n-.uin -i-I8'8 -t-129 4- ISS -s-161 -j-I83 -s-Iö'7 -i-230 414-8 -t-20'k -1- lö o -»-ISS Nieder- schlag in Milli- -»-IVO 4 128 -s-IS« 4122 -i-24t -i-234 Witternng»-Eharakter 28-1 jEchöuer Morgen, Nochm. u. Abends trüb», Wetterleuchten, Nachts Gewitter. 1V-k v-0 2-8 -l-10-0 -t-is-a v-0 0.3 o-o Regen anhaltend. Nebel, dann heiter. Meist bewölkt, abwechselnd Regen. Trüb«, Vormittags Regen, Abend« Aufheiterung. Nebel, tagsüber ziemlich heiter. Ziemlich heiter, angenehmes Wetter. Das Monatmiktel der Temperatur i»-4°. da« Maximum 33° den 18., das Minimum IVO" den 3Ü; der Gesammt-Niederschlag 2»t S Millimeter. Wochenmarkt-Durchschnittspreise. ___________Laibach, SO Juli___________ Weizen perHektolit, Kor» „ Gerste Schweinschinalz Speck, frisch „ geräuchert Mkt.- Mgz.- Mk!.- Mgz -.jkr. fl-jkr. fl>!kr. fl.jk 7 48 8 63 Butter per Kilo - 85> — Ü20 6 38 Eier 4 Stück — 9 —- 4 58 5 68 Milch per Liter — 8 — - 3 57 3 2 Rindfleisch pr. Kilo — 64 — — — 8 ?7 Kalbfleisch „ —j56^— I 5!36 5 87 Schwcinfleisch „ —68^-- 6 34 5 73 Schöpsenfleisch ,, —^40^—- 5 60 5 64 Hendel per Stück ^!42> - -2 32!! Tauben „ —!l?I------- Heu 100 Kilo 160! — 8—!----------Stroh 100 „ 1169^----- 8 50!--------Hol,, hartes, per 94!— — 4 s^-Meter 7 so! — — 78----------Hol,,weich. „ 4!80.—- — 60> Wei»,rotd.100Liter — —j24 - — 72!------------„ weißer ' > !! Eimiesendel. Die unier bewährter Oberleitung des kaiserlichen RatheS Herr» W'« i-»t 11, «i» «I FI u I» » stehende »nd es c I i I«- 1»«^- in Laibach besuchte» im Jahie 1883/4 198, u. zw. erstere 86 uud letztere 1l2 Schüler, beziehuugSweife Zöglinge. — Die G r e m > a l-schule zerfällt in vier Abtheilungl» i cg besuchte» den 11t Jahrgang 15, den II. 22, den I. 38 und de» Vorbercitungs-curS 11 Schüler. — Die P r i v a t- H a » d e l s- und E r-ziehungs-Lehraustalt zerfällt in zwei Haupt-Ab-theilungen und es besuchten den II. Jahrgang 49 uud de» I. 63 Zöglinge. — Vo» den 198 Schülern gehörte» dein Laude Krain 62, Steiermark S3, Küstenland 22, Serbien 18,Italien 16, Körnte» 13, Croatien 10, Ungarn 9, Dalmatien 8, Siavonie» 5, Tirol 4, Böhmen und Niederosterreich je 3, Griechenland 2 an. — Der Schluß der P r i v a t - H a n d e l S l e h r a » st a l t erfolgte am 20. Juli »nd wurden folgrnde Zöglinge mit vorzüglichem Fortgänge öffentlich belobt: Im erste» Jahrgauge: Joliann Gregoriü ans G»rkfeld, Wilhelm Friedrich »ud Joses Moro a»s Laibach, Hieronymus Cazafura aus Triest und Cölestin Piva aus Mailand; im zweiten Iahrgange: Albi» Achtschin aus Laibach, AlfouS Kuschln» ar,S Jll.-Feistrih, Franz Burello a»S Risano, Fra», Majdiü a»S Stci», Anton ^uretiö aus Karfreit, Anton Tamai aus Pordeuoue uud Franz Lürzer Edler v. Zehendthal aus St. Andrä i» Kämteu. — Der Schluß der G r e m i a l f ch u l e »rfolgte om 27. Juli und unterzageu sich der ^rcisprechungSprüfung 14 Fregiientauteii; dieser Prü-suug wohnten der Vorstand des Gremiums, Herr Alexander Dreo, der Obmann-Stellvertreter Herr Emerich Mayer, der Handelskammer-Präsident Herr Josef Kufchar, der Handels-kaininer-Secretär kais. Rath Herr Muruik und mchrere Kanf-leute bei. Es wurde» mit vorziiglichcm Fortgänge öffentlich belobt: An» dem l. Iahrgange: Johann MoLina aus Laibach ', aus den, ziveiten Jahrgänge: Franz Ziinniermann aus Rosegg »nd Johann Bartel aus Sagor. Die öffentlich Belobte» wurde» vo» dem Grciniu»iS-Obmnnnc mii eitler Ansprache ausgezeichnet uud mit Prämien betheilt. Hiernach folgte die Berlesung der DnrchschnittSnoten der eiazelue» Zöglinge »nd die Be-theiliing jener Schüler, welche zum Anfsteige» in höhere Jahr-gä»ge als reif erklärt wurde», mit der Festschrift der fünfzigjährige» Jubiläumsfeier des Bestandes der Gremial.Handels-schule. — Schließlich richtete der GremiumS-Obmau» da» Wort an de» Zögling Franz Zimmermann und übergab demselben namens des Gremiums eine goldene llhr> betonend, daß daS Greminm des Laibacher HaiidelSstandeS ihm für scinen gelungenen Vortrag anläßlich der AnstallS-JubiläamSfeier danke uud ihm oberwähnlen Gegenstand als stetes Erinnerungszeichen an diesen Festtag übergebe. (1493! Im Urrlag von Grrßuer ^ Schramm in leipng erscheint uud ist durch alleBuchhandluirgcn desJn- und Auslandes zu beziehe»: Die MMer der Phitojophie. Won den frühesten griechischen Aenkem bis ans die Gegenwart. Eine gemtinfaßlichc historische Darstellung ihrer Weltanschauung nebst einer Auswahl ans ihre« Schriften von 144S 3-2 vr. MoriL Vrasvli. 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Stock, bei Valentin KeNcliko. (1327) Vi..H Bom 15. Juii 1884 ab erscheint in ^VIv« da- neue, unabhängige, große L'ttQNKIirtt r „Üsstei'fkiLkiLek-ungansLkei' k>olrin1sre88en1" Ltniml-Orgllit flr (l onlllmmttn md Produttilltn der HolKlMcht, Forii- und Lijgelvtrlrsdtßhtr und nermudte Inltige. Herausgegeben unter Mitwirkung von Fachinännern Vildvlm Kitts? vaa ?Lvty, k. k. Statthaltereirath a. D., und L. Lovd3.7-Vllrv8vd. Prännmerationsprcis siir Oesterreich-Ungarn: Ganzjährig fl. 5.—, halbjährig fl. 2.50; sür Deutschland: M. 12.— sammt portofreier Zustellung. ZE" Inserate finden die meiLeste Llervreilung und werden LrrMgst berechnet. NV- werden auf Perlangen und 1',-,»»««» zugesnndt. «sSLvtiou llllS LämillistrLtioll: HH j, », IV., I SO. L i» k v I» L i» tt i ! Den Betrag erhält mehr,»öligem tüch- i Jeder sofort zurück, tigen Einreibeu ! bei dem mein sicher garantirt. > wirkende« »«k«. Versandt in I Original . Flaschen I » I fl. 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Inli.7.50 ^Nliläs x68!l-l2.( „ 1 „ „ 2.20 in^e 5 Di. k'uss 2 — nouv O^lie^t. ' nnä 2.<»0 Iinss<»e in säelron von 5 Lo. ü. ö.^V. vodl8elim6elc.;i.2v ki« koin IcrLkti^ , . . . 3.5V Luda, xrün, lcnrktix, brillant 4.25 4 kn. sollt konrix 4.45 t'evlon dlau^rün, krLktiss . 4.05 kolä^ttv» oxtrafoin nnldo . 5.20 portni ieo, äslitst, kräftig 5.20 1^« rl kr»ss« e, koolikvin, ß^rün 5.0V ^rosskolin., 1iOl.Iik.,äo1ie.5.05 AI«><'<'», oäol, ksnrix 7.2V < üd^r or». 3<>v ^on,uiu-^rtiInnco. L S S S <«? r KLmburß, H eIli»«»8i-Voi''«nn«ir. (l4^4) 18- 11 Matur-Vvine, nicht von jüdischen Händlern bezogen! Vorzügliche alte W< K«, t, anS den Jalirgängeu 1873, 1875, 1879,1882, das Liter von 18 bis 40 kr. Gute, «eue Äeßirgs das Liter von II bis 16 kr., in Gebinden von 56 Liter aufwärts 3—3 empfiehlt (14SA dre Wem-MndZimg Fossk VNN«K» GWL. Comptoir: Herrengasse Nr 10. Kellereien: Grafeigebäude, obere Schnlgasse. Alle Aufträge n erden sofort effeetuirt. - Gebinde werden zunr Selbstkostenpreise, jedoch auch nur bei Franeo-Znsendung, zurück-genommen. I ioi'vilix I ! 1789 18L8I 8 Geschichte der großen fran- W M zösischen Revolution und « ihrer Folgen. Die „grankfurtcr Zci- » tung" schreibtnberEorvinS D Werk: „Es gemahnt einen, M als wenn man in einem W Lalon mit seinem rücknchts- W vollverlogeneuDiplomaken- W gestufter der kräftigen und W herrlichen Stimme eine« W alten lieben Arenndes be- W Vollständig in 35 Liefern»- D gen 3U Pfennig, Berlag von (iMM? 8- 80ÜI'MM I V in Leipzig. > AtteBuchhandlungen nehmen W > Beftettunqen an. Vrospekte W W 3—3 franco gratis. (1:!79) W L»i^I I»««» , , L »» I I» » ^ I», emxscklcn Ihre« ?- Kunden Jacher!'» ncuckc auserwählte Pulver - Speciakität, Welche -» intensiver Kraft und Sicherheit alle bisherigen Mittel ü-ertritst: ^sroßk« i liss" zur totalen Vertilgung nnd Ausrottung aller schädlichen und lästigen Jnsecten, als: Wanzen, Flöhe, Schwaben, Motten, Fliegen, Länse, Ameisen re. Besonders muß davor grwarnt werde» : „Aacherlin" ja nicht mit dem gewöhnliche» Insektenpulver zu »erwechseln' Da« „Z -> ch e r l i n" wird nur in Original. _ slaschen - nie aber in losem Papier verkauf- oder offen /x H H. ^ < ausgewogen ' (I47K> 12—2 ^ ^ ^ Die ^ri-,inalflaschen müssen, nm echt z» sein, die Namcnsfcrtigung und Schutzmarke tragen. Protokoll. Bank- und Lombard-Geschaft, Heßgasse 7,1. Stock. Die Privat-Speculation hat so selten einen günstigen Erfolg durch ihre Börsen overationen auMweisen, daß es wirklich unbegreiflich ist, wie sich dennoch wieder neue» Publikum findet, welches, durch den erwarteten Gewinn verlockt, das nur zu oft mühsam und in einer langen Reihe von Jahren erworbene Vermögen aberiualö der Börse opfert. Da da« Privatpublikum — schon ans gesellschaftlichen Rücksichten — der Börse stets ferne stehen ninß, daher nie ans eigener Ncberzeugung ein klare« Bild über die jeweilige Situation gewinnen kann, so bleibt dasselbe — einzig und allein — auf die ihr zugehende» 3»foli»ationen angewiesen. Vorausgesetzt anch, daß Letztere in der redlichsten Absicht gegeben werden, io kann das Publikum doch nur in höchst seltenen Fällen an« ihnen Vortheil ziehen, weil einerseits durch die zeitraubende Einholung der OrdreS die günstige Conjunctur gewöhnlich erfolglos vorüberaeht und andererseits die zur gewinnreiche» AnSnützung des entscheidenden Momentes nnbedinat nothwendige Raschheit der Entschließnug von dem Privatpublikum nicht ern.artet werden kau» — Sind aber diese beide» Hauptmängel dadurch beseitigt, daß die Leitung aller eimelnen Speenlatione» sich in einer Hand vereinigt, welche, weil vollkommen unbehindert, nunmehr auch jedwede Coursvariation zu benützen vermagdann werden auch die Gewinnstresultate zur Regel und das für ,eden einzeln Opcr.reuden fncher vorhanden gewesene Risico hört, fnr eine Gesamiut-Speeulatwn, welche gleichzeitig in beiden Richtunaen (L Ir» ttausss wie L la Lilisss) thätig sein kann, zu eristire» aus. Die Befolgung dieses von uns aufgestcllte» Pnncipes hat bisher und zwar in unnnterbrochkner Rcibcufolge unseren Committentei, recht ansehnliche Gewinnstresultate eingebracht, über welche wir, auf specielle» Wunsch gerue bereit sind, mit auihentischen Daten zu dienen. Wir erthcilen Borschiisse auf alle im officiclle» Coursblatte notirteu Effecten bis nahe zum vollen Werthe nnd empfehlen uns zum «Lin- R>N«I Vo iLttut > HK « , i i Die Bedingungen, unter welchen wir weitere Beteiligungen übernehmen, find folgende: I. Einlagen kö«>e» täglich und in beliebigem Betrage geleistet werden. Nachzahlungen sind unter keinerlei »mständen erforderlich. II. Geschehen die Einlage» nicht in baarem Gelde, sondern in Losen oder »>wcren eonrauteu Effecte», welche wir mit 00"/« des CourswcrtbeS als »»vcrknliflichcSDePM übernehmen, so verbleibt deren Zinsenerträgniß, respektive ZiehungSgewinnste stets Eigeiithii»! des Einlegers. „ ^ , III. Der Gewinnantheil ieder neuen Einlage beginnt am ersten Tage »ach deren Ueoer-»ahme. IV. Die Auszahlung der MonatSdividenden geschieht entweder zu den übliche» Bureau-stunden a» »»serer Eassa in Wie» oder mittelst Posla»weis»ngen regelniäßig »ou 30 z» 30 Tagen »ach Ilebcrnahmc der Einlage »»ter Abzug von 10"/» für Spesen nno Provision. ^ . V. CapitalSkündiguiigen werden jederzeit angenonime» und bedingen für Betrage bis zu ö. W. fl. 500 einen Termin vou 80 Tage» ................ fl. 1- 00..............00 ,. "63 ..........fl. 5000 ...............!'0 ,. nnd darüber je »ach Vereinbarung. . VI. Auf gekündete Einlage» entfällt während der Küiidiguuüsdaner die Hälfte des Divi-deiidenbctrageS. VII. Die Rückerstattung der EinlagScapitalien geschieht stets im vollen Betrage, um» liegt daher ke>»em, welch' immer Name» habende» Abzüge. Druckerei „Leykam" in Graz. Perleger und verantwortlicher Nedacteur: Franz Müller in Laibach-