>22ß. Mittwoch, 2. October 1901. Jahrgang 120. Macher Zeitung. , Vit ««albachei ö»ttnn,» »isch»!nt l»«I»ch. »t» »»»n«ch«» >er ««,«. und se!«t»a». D»e «^»«»ist,^«, befintxt ftch ««n,»I»pl«» «r. >, die «»b«c»i»» D«l»«ti»^i«fi, «l.«. Gtz«ch»unbtn der «ed«cNon „n 5 HU »0 Uh» ' »«»Ut««». U»lr»nN»t» vr<«l» »erben n«h< «m«eno»n,fn, Vl«nnlcrd^ '^"^' ^'lcl^ den Vorbereitungen li2^rda..??"lile>l nnd speciell der VerHand-li?^lnis.,',,,. ^^'u beiden Parteien abgeschlossene ^lolgw" "'. Ueber die beiden Versammlnngen R "^frA'''"ll'ng der Vertrauensn.änner der <'k>lE" "lN'n (jnngrzechischen) Partei fand ^ "st, "^"' Sophien-Insel nnter den. Vor- t>c>n ^irl r,. """"". Stellvertreters Professors ^!^^"bcr7!^Ä!"'")" Betheilignng ftatt. Es ^" dc, .."" "le.lnehnier ans allen czechischen ^tt "^llNiiM! ^ ""gefnnde". Der Vorsitzende ^,5^-^ ^ ,"^ ^Hingeschiedenen Angehörigen ^ö;^"och>". "'^rear, Gustav Eiin, Dr. Kaizl, ^l^ '^der^s ""d Dr. Podlipsky einen wannen ^'^tttt0 ,/^"^ des Executiv°Eomit<5s, Dr. He- ^H ^rtri i ^ ^'n ^"'icht i'ber die Thätig. ^H?"''0do l^' ^'gelaufenen sechsjährigen die politische Situation, ^ Wch^ ""a^schlossene Wahlcompromiss mit ^^'^»wtid!../''" wdicalen standrechtlichen ! ?"b.. ^ "^'besta, Obmann des Nmstädter ^w'"NuH"U' .^"tou«el, Obmann des Ver- >"o'c ^bnw" " ^elnik, l.nd Dr. Podlipny, ^^i V?ur Dr s' ^'"'"ar, Dr. Ladislaus Dooral' ,?<^'on.pro,..zi ^"^- V" der Absti.nnnmg ''< ""d d",« ''""bschliisse nnt allen gegen eine l, ^r ^l)!!,z.^""lant des Wahlanfrufes ein- ?'e^"^ffi!>^"v"^ ^"'" über ^e llnterhand-^'e»/. ^ jetzt s"s< ^nipronnssabschilsse, und Candidature., nnt, '^^""^ W. Maly, «.'andwirt in ^^-^^nen 3i..frnf an die cMischen Landwirte, dahingehend, dass sie nur mit der jung« lzechischen Partei gemeinschaftliche Sache machen und den Eonderbestrebnngen der Agrarier fernbleiben mögen. Der Aufruf fand die Zustimmmung der Vcr» fammlnng wie auch der weitere Antrag, der Aufruf fei von den anwesenden Angehörigen des Bauern-standeo sofort zn fertigen und in den Parteijournalen .'in veröffentlichen. Dr. klrainit beantragte eine Resolution, in wel> chel die jiiugstell Vorfälle in ^ittau fcharf verurtheilt werden. Die Resolution wurde einstinunig nngenoni' men. ^)Um Schlüsse »unrde dao bisherige Präsidium des Vertraue!l5männer'Colleginms, sowie oa5 Exe» lntiv-Comitö pl^r ^«lumntinu^m wiedergewählt. Die Versammlung der National- (altczechischen) Partei fand im großen Saale der Äürger^Neisource statt. Den Vorsitz führte Dr. Freiherr von Rieger, welcher die erschienenen Theilnehmer, deren Iahl etwa 150 betrug, begrüszte und ausführte, dafs die Vereinigung der verschiedenen politischen Parteien zu gemeinsamer Arbeit im Interesse des böhmischen Volleo geschehen sei. Der Referent des Executive Eomit^s der Partei Sedlat' berichtete hierauf über die Unterhandlungen, welche zum Abfchlusse des Wahl-cl'Mpromisseo nlit der jungczechischen Partei geführt haben. An der hieranf folgenden Debatte betheiligten sich u. a. Dr. Vlöel, Director Hubert, Dr. solz, Dr. Aaötir und Dr. Forinanek. Die Ausführungen aller Redner giellgen dahin, dass sie sich für das Compromiss nicht zu begeistern vermögen und dass auch die Zahl von neun Mandaten, welche der Partei überlassen wären, nicht als ein der politischen Äe-deutung der Partei eutsprechendes Aeciuivalent an» gesehen werden könne. Der Abschluss des Eonipro-misses bedente jedoch für die Partei einen neuerlichen Eintritt in die politiscl>e Thätigkeit, und es liege jetzt an der Partei, dass sie sich reorganisiere und wieder zu einem wichtigen politischen Factor sich entwickele, wie es ihr nach der Zahl und der Intelligenz ihrer Angehörigen zulomme. Der Eompromissabfchwss und der Wortlaut des Wahlaufrufes wurden sodann cinstimmig angenommen. Auf Antrag des Dr. For« manet wnrde allen, welche getren bei der Partei aus» geharrt, insbesondere Dr. Freiherrn von Rieger, der Dant nnt einhelliger Znstimmung votiert._________ Koweit. Am Persischen Meerbusen droht ein Conflict zwischen England und der Tiirlei wegen der Stadt öloweit. Dieser Hafen liegt an der nordarabisckcn Küste, etwa IM.Mlometer von Vassora entfernt, und zählt gegen Aj.lXX) Einwohner, iloweit ist einer der besten und schönsten Häfen im persifchen Meerbusen und infolge seiner günstigen ^age und Handelspolitik schen Äedeutnug als Endpunlt der anntolischen Eisenbahn in Aussicht genommen. Mnbarut-ul.Sabah, der Scheilh von Uoweit, steht zwar dem Namen nach unter türtischer Oberhoheit, in Wirtlichteit aber hat er sich dem türtischen Einflufse längst entzogen nnd wird hiebei, wie es hecht, von England unterstützt, da» den Prächtigen Hafen in seine Machtsphäre einbeziehen wolle. Wiederholt hat die Pforte durch den Vali von Bassora versuchen lassen, den Sä>eith von soweit wieder unter die türkische Botmäßigkeit zu bringen, die Versuche schlugen aber alle fehl. Zum letztenmale gefchah es im verflossenen Sommer; Scheilh Mubarel hatte in einein Feldzuge gegen seinen gefährlichsten Feind, den Emir Abdul Asis von Neschd, eine schwere Niederlage erlitten, worauf der Gouverneur von Vassora an der Spitze türtischer Truppen nach Koweit entsendet wnrde, damit er die Stadt besetze. Da ihm auf den: Marsche gemeldet wurde, dass zwei britische Kriegsschiffe im Hafen bor Anler liegen, kehrte er nach Vassora zurück. Am 24. August wurde ein anderer Weg eingeschlagen. Von Vassora wurde die türtisä> Eorvette „Schab" mit einer Trllppenabtheiluna von AX) Mann nach Koweit beordert: der Commandant des in der dortigen Aucht ankernden britischen Kriegs« schiffes „Perseus" hinderte aber die Türlen an der Einfahrt in den Hafen, und sie mussten nnverrichteter Dinge zurückfahren. Mittlerweile soll der Vali von Vassora eine gröhere Truppenmacht gesammelt haben, die angeblich zur Bekämpfung des Aufstandes im L)emen bestimmt ist, nach englisa>n Meldungen aber wahrscheinlich nach Koweit marschieren werde. Eng« land sieht sich darum bereits vor und sammelt im per-sisclM Golfe eine kleine Flotte; drei Kriegsschiffe sind schon dort angekommen, und drei weitere sind unter« wegs. In Indien, wo man die Entwickelung dieser Angelegenheit mit großem Interesse verfolgt, da sie Feuilleton. l^lN in /^" Cordon, ll^^t Uhr 15/^lusö.) batten wir die Skuta ^ ^>n°n?^'"i ^w^ "^ si' überreicht uns kein V"t»,'"' m.s ,./," )st, als hätten uns feind-^>i^ ^" ^'Uose Klippe im branden- "'hellt ein goldiger ^ Z° ^'icko T?"'".'U"'..ng, nirgends grüßt !«h?' > ' Ein U"'" d" Tiefe oder Firn-"'5 ?^>, ?"Uldc ^?^MMne Schneewächte !> . ^fUnd wi s '>" '"and des Abgrnndes ^ b3 ^Umch,^ «'" "" "ügegengesetzte,! '^ ^Nd''" ^. u^ '" grauen Ocean hin- 3l>^l^?'"lNon ^".s^'""l^ begange.l habe. ^>H^tii^ suht lös.., sich f.ft nnter ^ z ^lo^ n>, ^h v tarr verwitternden, gelb. ^^i, ^<^'^en in den Schrunden ^!« ^t' " "^^'n oder höhnten „>,«ir "r Vn„,< "mmdo Hont-, drm ^^^^ '"^ ^s scheinen Kare^: der Fuß der Wand ist nahe! Eine fast senkrecht ab-schießende, steingefährliche Rinne führt hinab, Nur weichen ihr nach rechts ans und gelangen auf einen Gratast, welcher voll der Skutasüdwand sich als verwegener Vorbau abtrennt. Mit beispielloser Keckheit führt die Markierung auf den schmalen Zinnenkranz hinaus und schließlich zn einer Scharte, wo wir von ll Uhr !'.0 Minuten bis 12 Uhr 15 Minuten rasteten nnd uns eine ^ause gönnten. Mit Genugthuung be-trachteten wir die durchkletterte, furchtbare Wand, deren rothe Felsbrüche frischen Wunden gleichen, die nie vernarben. Das Wetter war besser geworden. Die Sonne schien behaglich, blendend leuchteten die fchneegefüllten Hochmulden herauf, darüber ragten die Ostgipfel der Gruppe: Tnrska gora, Brana, Planjava und Ojstrica. linser weiterer Weg war ein breites Band, welches entlang der Skntasüdostwände znm Kar schief hinnnterführte. Schnee bedeckte es; ich stand unter den, Eindrucke einer Augentäuschung, so dass ich es für nicht besonders steil hielt. Mein Freund ließ sich durch die heuchlerische Biedermeiermiene nicht täu^ schen. Er empfahl mir die äußerste Vorsicht, stieg stnfentretend vorans, und bald enipfand ich die Rich-tigkeit feiner Meinnng dnrch eine Abfahrt, die plötzlich ^ gegen meinen Willen — begann, zum Glücke aber bald wieder an einer kleinen Geröllinsel endete. Schritt für Schritt, theilweife den aperen Rand des Bandes benutzend, mühten wir uns hinab, bis um 1 Uhr das Kar gewonnen war. Nun eilten wir rasch (in W Minnten) auf die Mitterspitzc (2270 Meter), wo sich der entzückend schöne Blick auf daö Logarthal öffnet. Seinen Ursprung beherrscht die düstere Mrzla» gom, nicht mit Unrecht Kalter Berg geheHen, den. frostig abweisend schaut seine graue, plattengepanzerte Kuppe herüber und entsendet Ströme zerstörenden Gerolles in dm lebensgrünen Wald. Nach fünf M» nuten querten wir die fchneeige Mulde, welche uns von den Rinlagipfeln trennte, und stiegen in 35 Mi« nuten auf die Steirische Rinta (2441 Meter). Durch das fliehende Gewölk im Norden glänzten Tauerngipfel; manche Theile der weiten Rundfchau enthüllten sich, aber immer »oieder lehrten unsere Augen zur Skuta zurück. Ja wohl, du verdienst den Purpurschimmel, welchen Sonnenglanz dir webt, königlicher Berg, denn unter all den hohen, schönen ringsum bist du der schönste! Und ich prsise mich glück-lich, auf deinem Scheitel gestanden zn sein, du Herr» liche Verkörperung majestätischen Trotzeöl Da uns noch langwierige Fährlichleiten bevor« standen, stiegen wir, um leine Zeit zu verschwenden, nicht mehr zum Gipfel der Kramer Rmka hinüber, jondern fuhren über die funkelnden Schneehänge zur Scharte zwischen Mitterspitze und Turska gora. Von ihr sinkt die äußerst steile Schlucht de^ Rinlathores int obere Logarthal hinab, ^m Hochsommer b.edetlt den fast 50 Grad geneigten Schlund zwischen senl» rechten Felsen rieselnder Schutt und Drahtseile er« leichtern die Begehung, heute lag das Geröll unter hartgefrorenem Schnee begraben. Ein kühler Luft« ström weht aus dem schattige:, Abgrunde zu uns her« auf, die wir in, warinen Sonnenschein zögernd weilen. Es ist , ^ ^ Engländer, ein gewisser Samuel Vutler. y" ^n s"""' scheinen lassen, in dem er die Behauptung 3" " ^ ,^ die Odyssee sei von einer Frau verfasst, "' niemand anders sein als - Prinzessin "au!^ '^ M° vielbesprochene Buch des deutschen Doctors /-^ P^ von dem Genfer Blatte erwähnt. Dr. ^u " , ^ D Phem sei einfach ein ungeheurer Gon°^^,. M^ Odyssee habe sich überhaupt nicht m, M'tttnc ^^ue,e sondern im Indischen Ocean abgespielt. ^" holM>°!' der „Homer-Frage" scheint aber das Werl eni / ^,,.K Professors zu sein: '„Die Odyssee Ho"^/'^ ^ ' volle Epopöe." Josef Schreiner ^- ° ^ e, . '" Holländer - ist überzeugt, dass d,e "dMe ^ ist,»«' Mischen Geschichte entnommen ist. D" 3"^ ^ isl ' anderes, als die Einnahme von ^"'I «Mb. b>e^ Pseudonym für Iosua. italypso ,°as " »n ^ sich Ogygia ist Gilgal. Der Hof des M' oo SchM-Tyrus, denn Phäalen ist nur eine etwa«" ^l^ für Phönicier. In Allinoos und ^us a° ' .^ ^„ z l und Sulannth ebenso deutlich z" ertenne' ' ^ Is^ Malischen Fürsten die Häupter der zwols qeschc" > - (V er h ä n g n is.) Aus Newyor >°^ '^^ Eines der hervorragendsten Mitglieder des^ P^ des intimen Freundeskreises des fehlte in dem Trauerzuge: John HaY. "" Wf"gU7^ der so niedergebeugt war, dass er von « ^ü" ^ "'^ ferngehalten werden mussle. Kein W"N0". ^„n dritte große Präsidenteniragödie, '""cye >^ ^ ^ dcr Nähe mitansehen musste. HaY war ^ „n^ dcnten Lincoln, als dieser mderge choüe" ^raueN^ ^ fie'. ein bedeutender Theil der Leitung d ^ ^P,, leiten zu. 1881 war Hay, der intimste A"' pfes"' ^ ten Garfield, Zeuge seines achtzigtag'3 " ^Mll>1/,M unerbittlichen Tode, und nunmehr yal ^ Eabi''^ .^s, sehen müssen. Man sagt, dass H^m? , ^ Platz", gliedern sein werde, die anderen 3"'"U"" W'le",' werden. Man könnte es dem Manne 'U")l , ,^ keines Präsidenten Freund mehr s""'^" ch'sl ^>, - (Salson gestorb en.) D" "'^s, »^ der im vorigen Jahre das Attenta auf d ^^„ ^ sien verübte und zur lebenslängliche" ^" ^, li"" worden war, starb, wie aus Par's berMc in Cayenne. Local- und Eröffnung der städtischen Mädchens St. Jakob. ^ Nach dem bereits vor einigen ^" ^ SchH< , gramme wurde gestern vormittags das . .^ch der Mädchenvoltsschule bei St. Iatod »> ^, Weise eröffnet. ^ ,^cka"t S^n^, Um 10 Uhr celebrierte Herr D^ Kr dH p in der St. Iatobstirche eine heil. M !^ ^ ,,e !° ^ der Lehrkörper der städtisc^n ^H K,,H^ Lehrerschaft der sonstigen ^"bacher ^ ,^, ^, lerinnen der genannten Unterrichtsanl^^^biei'I' ^ dächtige beiwohnten. Am Schlüsse oe^ ^nig"'' ^, von den Schülerinnen die -"aiserhY"" S ^^ ^, Die eingeladenen Gäste sow.e d e .,„ ^ , sich sodann ins neue, reich Blattpflanzen geschmackvoll decor. ^ i.< ^ Turnsaale, wo sich die Fc,er abjp'" ' ^1^" > entsprechenden Arrangements von/' ^ ^, Seiner Majestät des Kaisers a"'/^ 'lha"^ ,^. , Nach der Einweihung des ^^,,,,,1^^^ Herrn Domdechant Zameiec v^u hie^^ schienen im Turnsaale unter ano^^^z^ ankert hat, folge ich vorsichtig, bis ich in seine Nähe komme, meinen Pickel einramme und ihn nun Wieder halten kann. So geht es sehr langsam im Zickzack zwischen hallenden Wänden zur Tiefe. Unbarm» herzige Steingesichter sehen nnserem Mühen zu. Sie sind der schaurige Nahmen für das unheimliche Bild der Mrzlagora, welche gespensterhaft zum dunklen Wolt'enhimmel droht. Mseshauch umweht uns wie Odem des Todes, trotzdem glüht die Schläfe, fliegt der Puls, leucht die Brust . . . Und die Augen bohren sich sehnsuchtsvoll in den nahm und doch so fernen grünen Thalgrund . . . Weh uns, wenn eine Sprosse der weiter bricht, welche die Pickel der schlüpfrigen Bahn abringen! Die pfeilschnelle Nutschfahrt, welche folgen würde, wäre wohl die letzte unseres Lebens... Daher »Nüssen wir tief schöpfen im Vorn der Ge» duld, welcher in jeden: Äergsteigerherzen unversieg-bar quellen soll, und will auch das Ziel nicht näher tommen, die Steilheit nicht abnehmen, so heißt es doch harren und Zoll für Zoll erkämpfen! Nach drei Stunden ist der Ausgang der bösen Schlucht erreicht. Als wären es Diamanten und nicht gewöhnlicher Ualtschnlt, so frendig begrüßen wir das Gcroll, durch welches wir hinabhüpfen zur Ot're5el. yutte. Diese liegt auf holder Wiese inmitten eines machtigen Haines, den die edle Gestalt der Ojstrica bchen-scht und der weite Halbkreis der Wände von der PlmiMa bis zur Mrzlagora. Aber in dem malerischen Hciinc' fehlten Mmidvorräthe, die Wasserleitung floss nicht, und wir hätten hier einen trübseligen Abend verleben müssen. Wir fassten daher trotz unserer Michlpit dm ßntschW, so iclNße M wandem, his wir — zu einem Gasthause kämen. Wie weit dies wäre, wussten wir nicht, denn das Logarthal war uns beiden unbekannt und Karte und Handbuch geben keine Auskunft. Daher griffen wir gewaltig mTs, eilten über die hohe Thalstufe des Ninlafalles, welcher mit seinen sprühenden Garben in der Dämmerung ein zauberi« lches Bild bot, und kamen znr verlassenen ^ogaralm. "lrch wundersamen Wald, eingerahmt von den prachtigen Abstürzen dieses schönsten Thales der ^teiermark, zogen wir dahin, umschwebt von tausend Blumengernchen, indessen auf den hohen Zinnen über uns dor Tag verglühte. Um 8 Uhr 45 Minuten ent» derlten wir das Logarhaus der Alpenvereinssection ^Ml, freundlich vom Wirtschafter empfangen. Uls wir ihm vom Ninkathore erzählten, schüttelte rr vedentllch das Haupt. Wir waren heuer die ersten hatten''' '""^ ^'" ^'^ daselbst unternommen sl',,'1^ ?"^ Morgen war für die Ojstrica be->i" t ' "^'r weil es regnete und wir erfuhren, dass d rten^w^"^^' """1 "lcht «"prustet s", '"an-Mmwppel" ''"""^ "^"""' Unser Ziel war lund^/!^V""^^"H^e, welche uns vomKärntner-präa e m .'' ":!?""lat, machten wir halt. Und ich wX Xf^ N)? d" schönen Sannthaler Alpen wch «m "s "l^^l bor uns ausgebreitet lagen mndio^m "^ '" "" Seele. Dort drinnen ruht ^ "e Pracht jener stillen, stolzen Mtaa^t?n n? ^erstunden des Herzens, lvenn die -UltagMimmen schweigen, sanft verklärt zu erwachen. <.Fremdenbl«tt.) Ver gläserne p"^>'"' Criminal-Roman von Ovnst " ^ (27. FortsehunS.) ^ jMl ^ Der Arzt, den Gräfin »n^ ^^^ Leiden ihrer Schwägerin )"" ^,^.,1 ^,^,.1»,,, die aufs höchste m>gcg'''ls"N' ' . 61" ,^>> ,,,.-Frau einer ernstlichen ^ur lndm^^,gc> ., i.'.<'^,, Curort ward genannt, hoch "' ^ ^, ^,,^'^ Da Gräfin Eleonora ."" ^,M z» ^« wie fchon die Jahre vorhc,' "^^. ^pl,^ ^ begleitete, lvar es unmög "^ ^,,M ^ ^j loelche die eigene Msnnoh" Mle ,^^ ^ hätten, Stella ins ^ebi^ ^^^,, -...^^ Stella hätte dies a"ä) "^.^heB ^ ,> ^> letzt musste auch Gräfm ^ "" ^ in wem stillen Gebirgo^^^ ruhig allein wohnen ton u,' ^, ''' F ' ^...-Hausärzte En,Pfehlungvlr''^,itr'^'^ Pfarrer des Marttfleckc'''' ' ^t ' I) v>^^ passende Wohnung für !" " ^..0"''^ i'^.f' ^ würde Gräfin 3iingerch'' u,^,,c, '^si''' noch eine sogenannte ^"N" ^.,tc' lchnfterin. ilzr,: SlhN'äü""' -^^Mung Nr. 226. 1569 2 October 1901 ^ ^kzir33/°l'dent Freiherr von Hein in Begleitung bubcid '^'pl'ncmnes .Haas, Lanbesschulinspector, ^Mssch'^uullth Dr. Iunowicz, die Directoren ,^lMmsPttt°r Levec. Dr. Po^ar, Senelo- ^ ^ 6l°dt,ck,,l' ^' ^°"°nicus Rozman, Mitglieder des ^wsch.s/^ und des Laibacher Gemeinderathes. htti N> laibacher Volksschulen ?c. !>"ng ^"""ster H^lbar begrüßte die Aer- , "lie das^ ?! äusseren Ansprache, in deren Eingänge , ' >wselbs , ^""^ '""k Schulgebäube auf einer Stelle 3 ^'Wdei ^ " '" ^" alten Gebäude Unterhaltung . ^rfolat'w ? "^^ "Uch öffentliche und erziehliche ?V^M., " n. ^"^ "eue Gebäude sei die schönste. ^-Die erst' ". "''gerichtete Volksschule im gangen ^^ndche,^ ? ,b,sher auch die einzige slovenische städ- ?'°"üliche„?^„^"s'tble mit dem heutigen Tage aus '^W l,i^ /"""st engen Näumen. in'denen sie volle I? le>n miiss '-^"" """ l^em Sprengel, hatte untcr- "nd luftm ' '" ^"^ ""^ '^'^ '"'^ geräumigen, , T>n G, ^" "hrzimmern und Sälen. !?7 "nes ^") h°t «der auch. als er sich für den />ch^c>s m, Schulgebäudes entschloss, etwas nichl ^^^enbes s'^"^senes. allen modernen Anforderungen tli^°" seinem !!"" ""^ etwas Solches schaffen wollen. ^ ^'bies m Vu'^"'' "ah ber Stadt zur Zierde ge-'"'"den "ach Annahme des ini Eb >^"'g von ^^^"^" generellen Bauprojektes mit der ^'ä°l un>> >, "'Entwürfen Landesingenieur Herr b^an„ " der '« Fachkreisen bereits'hochgeschätzte ttsck ' bass dk»s «" '° " i in Wien mit der Bemerkung tuende,, ^^'elben hinsichtlich der ihnen nothwendig l'i>e?>saat >ü^""^" ^ H""b ge'oahrt bleibe. Und !!5„? ^ O°„,' ""> dass durch die beiden Herren das 2 Üttecht !"erathes in sie gesetzte Vertrauen voll-. .,^s ^ '"'3t worden sei. °2 !^°s °a,n m^'^,^ ""len Schulgebäudes ist für Lai-"» , ^"zien. ^ lowohl hinsichtlich des Stiles als ^1 kl"hrt- s ?^ 6s ist in der secessionistischen Bau-Wtl^"^rift<>,i """t "ud die Seitenfa<<-aden erscheinen ^,^Wbems ?'' ^omenius. Slomüel und Stritar ^ ?"""ttn u.^ >-" °" ^r Front Namen von verdienten V°ttc>gende?°w^°^^" Schriftstellern sowie jene ^?"' Gew s! .^nbagogen anderer Nationen Platz >!'« s'ch dci d ^ Originelles und Zweckmäßiges! ^/>b,>u,>^? können, dass sogar gegen eine der-.'^en ^?°." Welcher Seite immer ein Protest er- '«j>httrm'^boch geschah es..." ^ü!'" einem"?I'""^" reagierte in scharfen Worten V°"ssec>u u >>, l U°" blatte veröffentlichten Angriffe ^! . s°>che ^i^'"^^ subann: „Der Gemeinderath wird ^Ii! ^trach^UaF und Aerqernis erregende Angriffe ^^ ?s"' >o°^ ^ lv"d im neuen Gebäude in jenem ^e» ^'tenfaca^"' ^" ^^ "" ^" Front und an den ^ >I>. 'e Nla'^7" ""gebrachten Inschriften ersichtlich ^l«>? ^bl,a,,a??' ^^che diese Schule besuchcu. sollen °''°?^ GesF/°'' der Anstalt nützliche Mitglieder der ^^^N^^'ben. Der ganze Unterricht soll s>>>'^ich^ ,''"''. dass sie religiös-sittlich erzogen. '^^"5^ und empfängliches .herz die süßduftenden t^Ven H ber Treue zu dem erlauchten Herr-^«hlte s?°lle u,ch ^"" Stannne sowie der innigen Liebe "'''8t ^sKerschaft 7" Sprache eingepflanzt werden. Die flicht, ^sl erachte eine solche Erziehung als ihre '>>^^'her c>>3^^""de wurde aber auch für einen ^» ,. )e»l der <7",alb des getenuzeichneten Nahmens ^^.leht ver.,.?l ^"g' ^" bisher in unseren Volts-^t!tt^^--^Ogt wurde, vorgesorgt. Ich meine hier die Hygiene, deren erste Bedingung die körperliche Rein-lichleit bildet. Ohne den Kostenpunkt zu scheuen, hat der Gemeinderath in Erkennung dieses wichtigen Factors ein Schulbad errichten lassen, in welchem die Schülerinnen nter Aufsicht ihrer Lehrerinnen inIntervallen, wie sie ber l. l. Stadtschulrath bestimmen wird, gemeinsame Bäder nehmen sollen." Redner gedachte hierauf all jener Facloren, denen um den Nau Anerkennung ausgesprochen werden müsse. Es sind dies zunächst Herr Naurath Duff«, der bei allen seinen vielen Amtsgeschäften den Bau gewissenhaft und geschielt geleitet, und die Herren Gemeinberäthe D i m u i t. T o st i und Xu/, el. welche ihm als Mitglieder der Berathungs-scction zur Seite gestanden. Die Maurer-- und Dachdecler-aibciten hat die Firma Supanöiö ausgeführt. Von sonstigen Firmen lieferten: Felix Tom an und Alois Vodnil die Sleinmetzarbeiten. Johann Zalot nil die Zimmermannsarbeiten, Karl Ninber. Alois Petrin und jtarl .ssrimmer die Tischleraibeiten. Nrestvar H: Illiö die Schlosselarbeiten. Felif Nolli und Alois Leni>el die Spenglerarbeiten, Josef Malovec die Ai.streichrrarbeiten, Franz it o l l m a n n die Glaserarbeiten. Vidic ck <5omp. und Franz it almu 2 die Hafner-albeite». Johann Trdan die Malerarbeiten, Ernst Ha m m e r sch m i d t und Josef Spreiher die Eisen-constructionen, Felix Nolli und Maria Ecl e r die Wasser-inslallationsarbeiten, W. A r ü ä n e r H Comp. in Graz die Eentralheizung und Badeinstallation, Euppan ck Ha us hofer die Nilbhaueraroeiten; endlich besorgte das hiesige E l e l t r i c i < ä t s w e r l die Installation der elektrischen Äeleuchtung. Redner constatiert mit Freuden, dass all die genannten Firmen ihre Aufgabe vollständig zufriedenstellend gelöst haben. — Nachdem der Herr Bürgermeister der Leiterin ber Mädchenschule, Fräulein Gusl. die Schlüssel des neuen Gebäudes eingehändigt hatte, ergriff Fräulein Gusl das Wort zur Begrüßung der Anwesenden, die durch ihr Erscheinen bewiesen haben, dass ihnen das Wohl ber Schule nicht gleichgiltig sei. Weiters sprach sie Herrn Domdechant Icmejec für die vollzogene Einweihung, der Stabtgemeinde Laibach und deren Bürgermeister für die Errichtung der Schule und endlich dem lrainifchen Landtage für die Beitragsleistung von 20.000 X ihren besten Danl aus. Das Gebäude sei wie ein Phönix verjüngt aus dem Schütte der Erdbebenkatastrophe auferstanden: in der ganzen Heimat gebe es keines, das ihm zur Seile gestellt weiden könnte. Die Schule überhaupt habe sich aus unansehnlichen Anfängen entwickelt, die Anzahl der Schülerinnen betrug anfänglich 182, jetzt habe sie bereits die Zahl 600 überstiegen. Große Verdienste um den Aufschwung der Schule haben sich die Herren Bürgermeister Hribar und Bezirlsschulinspector Director üevec erworben; sie haben sich dadurch ein Denl-nial gesetzt, das noch späteren Generationen Zeugnis von deren Fürsorge ablegen werbe. Rednerin erklärt, die schwierige Aufgabe, die ihr zutheil werde, gewissenhaft erfüllen zu wollen; sie knüpft aber daran auch das Versprechen des Lehrkörpers, dass derselbe stets gewissenhaft bestrebt sein werbe, die Jugend im nationalen Geiste, in ber Treue zu Gott und dem Kaiser zu erziehen. Hierauf ergriff der l. l. Vezirlsschulinspector, Herr Director Levec, das Wort. Er dankte zunächst der Stabt-qcmeinde Laibach für die Erbauung des herrlichen, der allgemeinen Volksbildung dienenden Schulhauses, insbesondere aber dankte er dem Herrn Bürgermeister, denn es sei ihm — dem Redner — wohl bekannt, dass es dessen persönliches Verdienst sei. wenn das Gebäude in kurzer Zeit so präcise und glücklich ausgeführt wurde. „Wir erwarten daher mit vollem Rechte von ihm. dass er in nächster Zukunft einer zweckmäßigen Unterbringung der städtischen Volksschulen seine ganze Aufmerksamkeit widmen werbe."_____________ ''""'!>^ ^lbsich?"' "" 'br selwien Eiltschn'^ichcit ^5, ^n/ ' '"w so musste dlwon Mstmid A'- ?'Ä'"' '2°!^" l""don, Ende Mm gleichzeitig ^b, ^ilo3>>^"''"' """) l"'mdl'k'r Cur, Mitto 7< ^rsprncl ^^'^' ">li"hrlich, zn nwvsirdcln. "^ «>>' zu ws "?w all. nur nwnliäM Vor. ^ ^ ^t wus '' ^"'l seine lirwl Amvnndw, V<.,>e ^ w ^ildschnv fühk'.i möchten. I>tch l"n^^u hatte sich mit dem ganzen >3" 9 l, l>M^ " """ """ l"""st "''"inten l^hl^it ^.:'^" N"'z in Anspruch nahm l^ llen. '^ ^s.li , ^^'Uial, N'enn c>r zur Stadt ^^ "nen Besuch im „Pa^ ^">">ch''Nl'ichen """ ^os. Stunde., nicht nnt ^'el ,, '^'hc wi^ ^ '"nge Mann ansang in "<;cilil„ " ..^"la vertränmi. Cr hatte 'ic^i^/'r doch V " nnterlien e^ nicht; sah „ '" "nrnite von einer erhabenen 'V^ "nd K'usbunde, welcher so innig ! '^"siI^dor^s"W, dass die vergängliche ^> Q "ine Ablassen nulssto, uud dabei ver-< Z"' . ^rn n7s^/'"p^nden, immer tiefer ^ V^« ^'nen Ä'^'^es Element sie doppelt '" ^)!!"' Nnr,°H"!^n Drganisn'ns machte. > '''^' ili^ um bi5ti-i8. »i^6 »i dluöi! — 8i-cö ti v öisiil, bocN veäno in jiovgoci! . . . Berücksichtigen Sie writers: L a i b a ch hat Ihnen kiese« schone Schulheim errichtet, und Sie haben die ehrenvolle Aufgabe, zumeist Töchter der «andeshauptstabt zu erziehen! Lehren Sie dieselben, ihrer Geburtsftadt dankbar zu sein; lehren Sie sie. ihre Muttelsprache und ihr« schöne Hcimat zu lieben! Aber legen Sie ihnen auch ans Herz. dass dieses herrliche Land nur «inen Theil der mächtigen österreichisch-ungarischen Monarchie bildet, mit welcher es zu seinem Wohk bereits seil vielen Jahrhunderten vereinigt ist! Mit einem Worte: Sorgen Sie dafür, dass in diesen Schulräumen ehrliche, charaktervolle, patriotisch gesinnte Sloveninnen und Staatsbürgerinnen herangezogen werben! Gottes Glück zu diesem Geschäfte! Gottes Segen zu Ihrem Wirken!" Nach diesen Worten des henn ÄezirlKschulinspector5. die lauten Beifall fanden, trat die Schülerin Märica V o -bußel vor, um in längerer Begrüßung allen Factoren. die sich um ben neuen Schulbau verbient gemacht, zu danlen. Am Schlüsse ihrer sympathisch vorgetragenen «ede über. reichte bit lleine Sprecherin dem Herrn Vürairmewer "„ Laibacher Zeitung Nr. 226. 1870 2. OctoberMi^ Zum Schlüsse ergriff Herr Bürgermeister Hribar» nochmals das Wort. Er betonte, dass sich das gesummte Voltsschulwesen gerade unter der weisen Regierung Seine: Majestät des Kaisers so herrlich entwickelt habe, unter dem Scepter eines Monarchen, in welchem alles Schöne, Edle und Erhabene jederzeit einen warmen Förderer findet. Daher glaube er, die heutige Feier nicht angemessener schließen zu können, als dadurch, dass er die Versammlung auffordere, in ein dreimaliges „Slava" auf Seine Majestät den Kaiser einzustimmen. Alle Anwesenden leisteten dieser Einladung begeistert Folge und begaben sich sodann unter Führung des Herrn Baurathes Duf f6 zur Besichtigung der neuen Unterrichtsanstalt. Dieselbe wurde in allen ihren Theilen als sehr praktisch angelegt befunden i namentlich gaben die überaus zweämähig angebrachten Ventilations-vorrichtungen, das Schulbad sowie die Centralheizung An-lass zu anerkennenden Bemerkungen. Das Schulhaus macht überhaupt in allen seinen Theilen einen vorzüglichen Eindruck, da es allen sanitären Anordnungen und allen Unter-richtszweclen entsprechend ausgeführt ist. Die Eorridore sind genügend breit, die Schulzimmer luftig und licht, in denselben erscheinen alle Errungenschaften cxr modernen Schuleinrichtungen in der glücklichsten Weise verwertet. — Wir dürften übrigens in Kürze eine Beschreibung des Schulgebäudes aus fachmännischer Feder veröffentlichen. Laibacher Gcmeinderath. Der Laibacher Gemeinderath hielt gestern abends unter Borsch des Bürgermeisters Hribar eine ordentliche Sitzung ab, an welcher 20 Gemeinderäthe theilnahmen. Nach Verlesung und Genehmigung des Protokolls der letzten Sitzung berichtete Stadtcommifsär Semen über den Bau der gestern eröffneten Mä'dchenvollsfchule bei St. Jakob und stellte den Dringlichkeitsanirag auf Ertheilung des Ne-wohnungs- und Venützungsconsenses für alle Räumlichleiten des neuerrichteten Gebäudes. Bei dem am 28. September borgenommenen commissionellen Localaugenscheine wurde crnstatiert, dass der Bau nach den genehmigten Plänen und im Sinne der Bauordnung für die Landeshauptstadt Laibach ausgeführt wurde, dass das Mauerwerl gehörig ausgetrocknet ist und das neue Schulgebäude allen modernen hygienischen Anforderungen entspricht. Da somit lein Bedenken vorliegt, das Gebäude seinem Zwecke zu übergeben, wurde der Antrag auf Ertheilung des Aewohnungs- und Be-nützunsssconsenses ohne Widerrede angenommen. Gemeinderath Prose nc berichtete namens der Personal- und Rechtssection über das Gesuch des Besitzers Anton T« beliefen. Die Mebicamen-tenlo ten swgern sich von Jahr zu Jahr und werden in den nächsten Jahren infolge des neuen Heimatsgesetzes zweifellos noch eine bedeutende Steigerung erfahren. Um Missbräuche ,'übetreff des unentgeltlichen Medicamentenbezuges hintan-Zuhalten, hat nun der Gemeinderath beschlossen, dass für die Folge Mdicamenie auf Rechnung der ElMqemeinbt nur solHen Personen anßelvjesen ftffden hWn, welch» erftesbs- unfähig sind, dann solchen, welche im Genusse einer Armen-1 Unterstützung stehen und endlich Taglöhnern und anderen Arbeitern, deren Verdienst nicht mehr als zwei Kronen täglich beträgt. Die Medicamententosten pro 1900 wurden sodann glnehmigt und der Stadtmagistrat beauftragt, den hiesigen Aerzten für die unentgeltliche Behandlung der Armen schriftlich den Dank auszusprechen. Gemeinderath Dimnil berichtete über die Dotationsrechnungen der städtischen Schulen. Die Rechnungen wurden ohne Debatte genehmigt und sodann wurde über Antrag des Referenten Prosenc für die Errichtung und Erhaltung einer gewerblichen Vorbereitungsschule an der IN. städtischen Knabenvollsschule eine entsprechende Subvention zugesichert. In diese Vorbereitungsschule sollen jene gewerblichen Lehrlinge eingeschult werden, welche in der Franciscauerpfarre dcmicilieren, somit auch jene Lehrlinge, welche in Laibach arbeiten, jedoch in Waitsch, Gleinitz oder in Schischla wohnen. Das Gesuch des Hausbesitzers Josef Üolar um Abschreibung der ihm für den Wassermehrverbrauch vorgeschriebenen Gebür per 204 Iv wurde über Antrag des Referenten Grokelj abschlägig beschieden, nachdem Gemeinderath Lenöe bemerkt hatte, dass das verbrauchte Wasser dem Vernehmen nach zur Fabrication von Wein verwendet worden sei. In der hierauf folgenden geheimen Sitzung wurden mehrere Personalangelegenheiten erledigt. — (Einberufung des Reichsrathes.) Der Reichsrath wurde für den 17. d. M. einberufen. — (Die Heimlehr der China-Escadre.) Unter Geschützdonner und dem brausenden Jubel der Bevölkerung traf gestern die österreichisch-ungarische China-Escadre, bestehend aus den Schiffen „Kaiserin Elisabeth", „Zenta" und „Leopard", in Pola ein. Der Geschwader commandant Graf Montecuccoli begrüßte zuerst den Marinecommandanten Admiral Freiherrn v. Spaun. welcher sich hierauf mit dem Stäbe und den übrigen Persönlichkeiten an Nord des Flaggschiffes „Kaiserin Elisabeth" begab, wo er den Commandanten und die Officiere willkommen hieß und die Decorierten beglückwünschte. Abends fand an Bord des „Pelikan" ein Diner statt. — (V om Lehrb ie n ste.) Herr Anton Sila, absolvierter Lehramtscandidat, wurde zum provisorischen Lehrer an der dreiclassigen Volksschule in St. Ruprecht bei Nassenfuh ernannt. 8. — (Schulsperre.) Wegen Auftretens der Masern-epidemie wurde die vierclassige Volksschule in St. Martin bei Littai bis zum 14. d. M. gesperrt. —ik. — (Felddiebft a Hl.) Heute um 6 Uhr früh wurden am Laibacher Felde zwei Frauenspersonen von Sicherheit^ Wachleuten beim Diebstahle von Kartoffeln betreten. Als die Diebinnen der Sicherheitswachleute ansichtig wurden, ergriffen sie die Flucht, wurden jedoch eingeholt und festgenommen. — (Sanitäres.) In der Ortschaft Blutsberg, politischer Bezirk Tschernembl, lam kürzlich der Typhus zum Ausbruche, an welchem bald nacheinander fünf Personen erkrankten. Ungünstig gewesenen Wasserverhältnissen wird die Entstehung dieser Epidemie zugeschrieben. —o. — (RaufhanbeI.) Am 29. v. M. abends brachte der Fabrilsarbeiter Franz Hidan auf der Strahe in Vevöe, Umgebung Laibach, dem 19 Jahre alten Fabrilsarbeiter Franz Nupret sowie dem 21 Jahre alten Arbeiter Josef Benöina Messeistichwunden schweren Grades bei. Dem Ben-öina blieb die Klinge zwischen dem Ellbogenbeine stecken und musste, da sie abbrach, mittelst einer Zange herausgezogen werben. Siban stellte sich selbst dem Gerichte. —I. Theater, Kunst und Literatur. — (Deutsche Bühne.) Heute gelangt die melodiöse Operette „Das Modell" zur Aufführung. Fräulein Schreiber, die neu engagierte Soubrette, und Herr Minich, der jugendliche Operettensänger, werden sich in ihrem eigentlichen Fache als Coletta und Nicolo dem Thea-tcrpublicum vorstellen. Die übrigen Hauptrollen sind durch die Damen Kühn und Bayer und die Herren Lang, Rogler und Liebesny besetzt. ^- (81ovongki u5it«1j.) Inhalt der 19. Nummer: 1.) Das Gemüth. 2.) Ueber die Hindernisse der Entwickelung des öffentlichen Unterrichtes und der erziehlichen Thätigkeit des Lehrers. 3.) Schulsparcassen. 4) Correspondenzen. 5.) Schulnachrichten. 0.) Miscellen. — (A v « n 5 «li.) Die 10. Nummer dieser illustrierten Jugendzeitschrift enthält Gedichte von Ivan Z o r i ö, Cvetlo Slavin, Andreas Rap«, Dr. I. Robida, Kasimir v. Radio, erzählende und belehrende Aufsätze von Mi-chael R.. Ivo Trokt, Kramarjev, Dr. I. Ro-blda. Brinjos und Nil. V r h o v. In der Spielecke finden sich nebst einer Vorlage für lleine Zeichner verschiedene turze Notizen. Räthsel ?c. Geschäftszeitung. . (^.'/ ferungsau 6 schreibun g.) Da8 l. l. Han-delömunstermm theilt der hiesigen Handels- und Gewerbe-ommer mit, dass eine Offeriverhandlung. betreffend die 3"',"^°" V"sck»iedenen Eisen-, Stahl-, Kupfer-, Zinn-u^ml-Matenalien u. Artikeln wie Blechplatten, Schlüssel. I^""b/n. Drähte. Wagenräder, Nietnägel. Kübel, Eimer. ^ ,N"M u. a. für die Etadtgemeinde Madrid für die ^ayre ^"02 1903 und 1904 auf den 14. d. M. anberaumt er,cyeint. Offerten (auf spanischem Stempelpapier) sind an oas. kxmo. ^unwmi(nw Oc)n«tiiuti....'t«ri.l ck'1 ^mttn-'nuonw sa Haäeiä, ^«^^>»^, sehr flott, blieb aber nur auf den emy""'' ^.,se Hendel beschränlt. Mastochsen waren gesucht, während das Zug- und M'^ ^ ^ gute Preise erzielte und auch "nen n'MMow ^ fand. - Der nächste Viehmarlt fmdet am 5 statt . ^ Vor »"'»a, - (Zollerhöhung in El)'"" ..«M,b,' Tagen brachten wir unter in China am 7. November eine Z^rlMMg ^,o>eB effectiven Warenwertes in Kraft tritt, ^a ,„i,the!li. ?" die hiesige Handels- und Gewerbe ammer ^ ^ genommen: Getreide. Mehl, Reis. s^.e ^ ^^ ^ in Barren und Münzen, welche zollfrei 5 China gelangen. _________^-^"" Der Krieg in Südaftila. ^ ,^ In Brüssel eingelaufenen Niederlage der Engländer bet ^tala einc ^„geltt .,j verloren 250 Todte und Verwundete, ^" ^ zwei Kanonen. Botha soll gegenwärtig 25.000 Mann verfügen. Telegramme desk.k.Eelegrapl,en-Gorrch.'V" Ziehungen. S»^ Wien, 1. October. (Ziehung Ar ^,W,^ Lose.) 63.000 X qewinnt Serie 18.» "^' .' en S"" ^ winnt Serie 2371 Nr. 43, je 4200 1. 3 "^ Se-^ Nr, 48, Serie 1041 Nr. 28, Serie 27?"^ ', Stt'^, Nr. 30. Serie 3850 Nr. 9. je 2100 ^w''^ ^, ^ Nr. 11, Serie 1050 Nr. 21, Serie 2?N -Nr. 4, Serie 3202 Nr. 3. ^olf' H Wien, 1. October, (^ehung der^ ^ 20.000 X gewinnt Serie ^"4 Nr. ^ ^2 üll. ) Serie IW Nr. 2«, 2400 k gewinnt ^" Iheiß^ ,s Budapest, 1. October (Zi^ 180.000 X gewinnt Serie 3728 Nr. ^. l^ ^ M Serie 11U1 Nr. 4, Serie 1984 Nr. 34, ^ , Serie 3570 Nr. 47. Serie 4346 Nr. ^'^.^sche" "v> (Ziehung der herzoglich brm«»^'^.^^ 90.000 Mart gewinnt Serie 1634 "l- ^ 5^ winnt Serie 2432 Nr. 29, 4500 Marl g" Nr. 25. L 0 nb 0 n . 1. October. Aus meldet das Bureau Reuter: Ein grob" ^ ,^ B' „1' mittags nach Fort Prospect abgieng, l""' ^„v "l ^ hier von den Buren weggenommen. ^' ^ ^ ,F^ bk Wagen mit Lebensmittcln u»d >'")'. MB^F mit. D^ aus Pretoria vom gestrigen lautet. ^ ^ioiilld" .M 23. v. M. sind 27 Buren getödtet ^ 0 ^ - ^ gefangengenommen worden; 48 hab ^ Pa< >F dem wurde eine Anzahl von ^weh« " . I,, d^ ^ rere Wagen, viele Pferde und V.e) < » "t M ^ heiht es weiter: Die von den ^""' nge"""'" sie <^, das Fort Itala am 26. v. M. ^"''5 7rzahl<^„ v-K aber wieber freigelassenen gesehen, dass die Buren "' ihre.n ^ „,.ch " ...^ haden. General Hamilton benHlei, ,c> ^>, , von Itala mehrere Buren beerd.g ^,. H st^ und 27. v. M. waren die Äure» ^ pc>^ 2 "„ Todten und Verwundeten zu ber^"' ^^olp> ^,,d'"" ^, Nyburg und Tuchle zum gröhlen ,^ Dratensbergen. Die Pest. f^MH"< Neapel, I.October ^H" ^"^^ Nisida untergebrachten Kranken "Y ,, ^^,,, mit Pestserum. Außer ihnen bch^'., i'I,,,^,.,r drei Personen, deren Gesundheltsz» „,„ >" ^0 ^ ist. und 88 Personen, die isoliert H" pfcl H ,<, ,,. sunbheitszustand der auf ^'Hte" 7 B f'", ,.j ^ gebrachten Mannschaft ist gut. "^iach»' ,,, S^ ,^ >" ^verdächtiger Fall zur M^ wieder um einen Lastträger H ob y , ^. Krankheit abwarten, um feM!" ^„ P^'^ Pestfall vorliegt. ^tob"' „„ ^ ,^< C 0 ust a >, tin 0 pel, ^.^" ,^lch" " i„ '">W ^ Lloyddampfers „Maria Theres'" - ^ Set"' pel ^ ber von hier abgegangen ""d "' t^aett < ,eu''.^ ^ Walde wurde der Förster Kersch^^rs.e ^^<> fallen. Zwei derselben wurden vo .^„ m ,, dere verwundet. Die übrigen eru ^^u aber erlannt. Der Förster r^ ^"6-2 m. MM. Luftdruck 736 0 ,nm. 3 » ^^ll^ ?4i^l2V<7^wWst ^^4> windstill l Nebel ,0-0 ^.I2,^"itlel der gestrige« Temperatur 14 b'> Nm. ^tt^,"' t>af,ir°Z? -s^"^"flossene Monat September war 'Uh?" "ncb°. ^r "°ss> - Die Beobachtungen a», i" Celsius^raben: Ilm ^8° f,. ". !o da!^' "^ nachmittags 18 0", um 9 111,,' ^!u,,7"nt, un. n ') «"'^" ii'lstlempclatur dieses Monates MZ? °>» Nar«.,. . "?'" d«" Norn.ale. - Dir Ve^ ?°ls/^^Uona^'""rr liefern 7'l5 2 mm als n.ittleren ^lch^ g^ ^^'""' 0-8 mm nnler dem Norinale. - <^"°'l Nördliche Wind/" 2"'" """ ^^"'' " ^"' lN..^ '—----------- °"l'cher Redacteur: Anton Funtel. Angelommeue Fremdc. Hotel Elefant. Am 30. September. Schneider,Geistlicher, Jerusalem. — Natcy, s. Familie, l. l. Beamter, Sebenico. — Melaxis, Kern, Wilfart, Kflte.; Omandi, Privat; Stoller, Student; Kremaschi, Ingenieur, Trieft. — Lapanic, Privat, Idria. — Kucker, Commis, Kinttelfcld. — RosMwicz, l, u. l.Hauplmann; Zuber, Ingenieur: Ausmttlh, Sohr, Kaslovilsch, Ksttc., Graz. — Hubalil, Privat, ssiume. — Hegenbarlh, Privat, Kamnitz. — Franckl, Reisender, Budapest. — Schlenger, s. Sohn, Privat, Warasdin. — Hccne, Ingenieur, Baden b. Mien. — Natherny, l. u. t. Hauplmann, llaibach. — Ruzicla, Director, Iosessthal. — Jure, Student, Assling. — Lengyel, Kfm., Großlanizsa. — Veraja. s. Sohn. Kfm., Mctlovic. — Fran Divii, Private, Idria. — Olivar, s Familie, Privat, Trieft. — Giebel. Kfm.. Berlin. — Baroch, .Nsm., Prag, — Bozic, Privat, Pettau. — Ritter v. Lafchan, Adelsberg. — Ballmann, Reisender, Raschau. — Zarnwitsch. l. u. l. Oberlieutcnant i Schmied, Director; Mare, Privat; Magister, l, l. Rcchnuugsrath; Londof, Oencralinspector; Epstein, Walfisch, Englcl, Stcinbach. Waldmann, Bund, Alnnanu, Doppel-hofer, Mittler, Kflte.. Wie». — Pedrotti s. Familie, Privat, Trient. — Collelli, s. Familie, Privat, Meiland. — Slerl, Schwimmer, Private, Innsbruck. — Giorgeli, Privat, Rom. — Vratlovilsch, Private, Sarajevu. — Pomar, Kfm.; Lustlandl, Schlossermeister. Villach, _____________________ Ein verbreitetes Haubmittel. Die steigende Nachfrage nach »Molls Franzbrantwein und Salz» bcwciet die erfolgreiche Verwendbarkeit dieses, namentlich als schmerz» stillende Einreibung bestbclannlen antirheumaUschrn Mittels. In Flaschen zu k 1'iiU. Täglicher Versandt gegeil Postnachnahme durch Apotheler A. Moll, l. u. t. Hoflieferant, Wien, Tuch. lauben ^, In den Depütö der Provinz verlange man ausdrücklich Molls Präparat mit dessen Schntmiarlr und Unterschrift. Bswälirte MelOQSine- GesicJitssalöB wirkt sicher gftgen alle Gesichts- und Haulunreinigkciten Vollkommen unschädlich. Ein Tiegel 35 kr. Medio, hygien. Melouaine-Seife dazu ein Stück 35 kr. — Allein-Depol: (1715) 22 „Maria Hilf-Apotheke" des H. Lenstek in Laibach. Täglich zweimaliger Postversandt. Frauz Pröckl gibt im eigenen und im Xiamen seiner Brüder allen Verwandten, Freunden und Vrlannlen die traurige Nachricht, dass es Goll dem Allmachligen gcsallen hat, nnseren innigstgrliebten, unvergesslichen Vater, Herrn heute, den 1. b. M., um halb 3 Uhr nachts, nach lnrzem, schwerem Krankenlager im Alter von K4 Jahren in ein besserrS Jenseits abzuberufen. Die irdische Hülle des theuren Verblichenen wird Mittwoch, den 2, October, nm 4 Uhr nach» mittags im Landessm'tale feierlichst eina.esca.net »nb sodann anf dem Flicdhose z» St. Christoph im eigenen (Ambe zur ewigen N»he bestattet werden. Die heil. Seelenmessen werden in der Pfarr» lirche zn Maria Versündigung gelesen werben. Der Verstorbene wirb dem frommen Andenken empfohlen. (35»ll1) Laibach am 1. October 190l. (Ztatt jeder besonderen Anzeige.) Müssige Wronze in allen Farben ist das vortheilhafteste und vorzüglichste Präparat zum Vergolden oder Bronzieren aller erdenklichen Gegen» stände; höchster Glanz und Dauerhastigleit; auch Bronze in Pulver zn haben bei Nrüder Eber!, Laibach, Krancls» caueraajse. Nach auswärts mit Nachnahme. (918) 11—7 Für Rauten, Vaumeister, HauSeiacuthumer. Mauerpauzerfarbe, deren Farbeiilöne sind unveränderlich, lall» und lichtbeftändig, wetterfest, blättern nicht ab, nud find so leicht verwendbar, da5ö jedermann den Facade« Anstrich be-wcrlslelligen lann. Alleinverlauf für Kram bei Nriidcr Vberl, Laibach, Franciscanergasse. Muster aus Verlangen gratis. Nach auswärts mit Nachnahme. (91l<) 11—8 m ^ch, ihzvn ŠL cX oK/u-ndein, die a^llil1*fieiWna %w- maonc-n, dai>6 füt die Jloivnne/nde ^yi die aitexid-ea^c-^^e-ia- ol tod eile iru tiff t' ^"U^TDaa-s 6er-eit6 am Juaaet 6iaad, und oiM'e^ wm- wcAk %af\tzvicf\vv. cJCf-u^l^ie^-e caataioqe a'uf/ Vc-^fai-i-qen^ q^alH^ -vimd -f^a^co. Sfifj^T^—--«^_________ 31) 12-:j ^^J^^T^.............llflllf ^*p Olmut--r Quargelkäse-Er- f n Schock VIl95h» IV Kl-20, ikAarn00 Jeder p'" Postkistel von im« ^^^-^J^p- I3rosp, frco Eine gut erhaltene Uniform für Einjährig - Freiwillige 1st Sa-lendergasae 6, II. Stook, billig zu verkaufen. (36G4) Tüchtiger Commis der Bpezerelwaren-Branohe, tüchtiger VerkSufer, heider Landessprachen mächtig, sucht einen dauernden Posten. Gefl. Zuschriften unter «Flelsslg 60» postlagernd Laibach. (3iJ89; 3—2 i _. _ Sctiöoer Pserlestall mit fünf Ständen ist mit 1. November in der Burgstallgaise Nr. 4 zu vergeben. (35G0) 6-1 Anzufragen beim Hausmeister. ^4sii8kereditna banka-Laibaciier creditak- ^3B(Sd ßinla^tK^erl-J-wurdenbeicler Laibacher Credit-e S^;'l3 und w161 und laufende Rechnung eirxgelegt Pl^ber i Stoben K 456.514-81. Stand der Einlagen U-K 2,670.511 72. ^>6ü) Kundmachung. Im ab^'lauftneu ÄiuuatcSeptember wurdell bei derKrainischen Sparcaffe'von 160l Partrim......X 7tt8.7W't7 l Mlgclcgt und au 171Z Iiltcresstutm.....> 881.tt11'77 t riickbczahlt. Brhufs Erlauguug vou Hypothckar-Darlchen siud im verflossenen ' Quartale 40 Gesuche, mit welchen die Summe von X 2V5.tt8tt'— > beansprucht wurde, überreicht worden; ? 38 Gesuche wurdeu durch Bewilligung von ...» 254.630'— l ganz oder theilweise berücksichtigt'uu'd zwei Bittsteller wegen Mangels« statutenmäßiger Deckung abgewiesen. ^' Vei dem Pfandamte wnrdm im Monate September 1181 l Pfänder gegen Darlehen von........^ Itt.53tt'—, eingelegt und 1275 Pfänder nm......' 17.732'— ausgelöst. Im gleichen Monate des Vorjahres sind 1165 Pfänder um..........> 18.«5l>'" eingelegt und 1390 Pfänder um......> 1tt.48tt'— ausgelöst wordeu. Staud Eude September 1901: 11.770 Pfäuder mit..........> 165.249'— Staud Ende September 1900: 11.479 Pfänder mit.........., ,72.154' Laibach am 1. October 1901. (56) D,p Direction. ^'N'achcr Zeitung Nr. 226. !872 2,O5toW^5^ Course an der Wiener Börse uom 1. October 1991. Dle notierten Oloulse dtlstehen ftch in «rouenmilhnmsi. D!e Notieiu»» lHm.-nttlche: kcllen und l>fl «Kreiie» Lnsc» «,r»,u ftck uer Gtü Einbtitl. Rente in Noten Mal» Novembn v. C. 4-ll°/„. - - «8 50 9870 InNot.fllbr.'«u«.pr.«l.4-2«,„ W-50^ 9«-7«, ..Vllb,Ii!n.»Iul 9«<>5 »8l>4«l Ot»l»l»lose «5N fl. 8^/, 1«!,-5>!,^91-5„ t»«0« ., bon ft. 4°/, 13«-5!>'i3!»'25 «8«0«r „ »00«. b°/ 17!,-—17,— »8«4tr „ l00 st. . 2l2-2!4 — btll. „ 60 ft. . 212—214 — D«m>Psandbr. k »»0 st. 5°/, 299—^00 — zlaal»schuld bn im A»lch» snlh» v»llr»l»n,n Kllniz «ich, und l»ud»r. Otsterr. «llldrtnte, stfr., 10« l> p?r liafta.....<" 118'85 119 05 hl«, «entt in «fionenwilhr., st^? ptl «»N».....4" 95-50 <,-, 7» h»». bto, dt»^ V«« Mltn», ä' 35-45 U5-N5 0tst«r.I»vestiti»n».«en»t.ftl'., p! i» H., fteuerfr, zu »4.lXX> Kronen . .4°. liü'2i> 11«, — ^r»n^Io!e!»Nahn in Lilb, !)!f»bahl, <» »ronenwilh'. steuers«! (biv. Et) . . »°, ui^n !»!>«0 i«»latlb«'.gb»!,n in «:?»snwäl: «lUllw., ^a lll. . . - « !!!> — !!/.°/,........l4«'—45.2' — u.K»?^'.'»«t. »ooft, e, «!,e. /,........ 444-5U 445 50 5V, ven »00 fl..... 427 80 429 80 Vo» «t»l,t« ^«» Z»hl««< «»en»o««t«r UN «, «ooo V. »«/,......... N7'Z» 1l«ü0 Iran« Ioief.V., «t«. !884, (kiv. Tt.) Kllb., 4°/,..... !»7'^ »7-80 «allzi^che «all. Uudw!« < Vahi'., «». Vt.) silb. <°/., . . , 85-— N5-80 H,mrlbtlzf: Vahn. tm. l»«l, (dit!. 6«.'. slid., 4°/. . . »«'75 !>? 75 zla»l«schu!d d»r lsud,' d»l «nz«slsch»n Klou>. i'/n unz, «^Idrünt, r1»'50 /a tlto. dl». bl,c>, vt^ Ulttn»:, . »2^5, tc. dl,, Dllb« »No ll. . . . 1l)0'<5 !01 15 "^o. Otaa»^»b'>ö! »Oblig. . <»<»<',< um «0 dtll (:',<»-.^.'« ^»Ws>,—«X»«?. 175-50 17,!'5U dto. dl«. i^ 50 :l. -- la<»l-.1. 175,50 17«! 50 lheiU.Nt«..«»!, <°/, . . , . — _ —- 4°,^, nnß»r. Glunbent!,»l.>hlll<) Ü4-30 z°/, l>»nau»Uta.»Anielht lt!?5 . 1<>5'5<» 1UUÜ0 «nlthtn d«« ktadt GUr, , , —- - - Xnlchen b. b!»b« Wien . . . i«4 — — — bto. dte. lkil!vl!,< 124 — — - dl«. dt«, (l8v«, . . <»2'50 Uü 40 >ä«. bto. (»>>»«! . , <»5>'— !1«' — ^«^«bau^nl«htr, d^losli "-, 10« — 100 50 4°,, tl^awl« ila.',l>b»>^nlcl°!. — — 95-50 Dsa»ddrl»ft »k. Vobcr. aNa.eft.lnLllI.l,«!. l',, <,,^ 25 95 25 N..efierr.Lande» W ^ oest.'un«. «anl 40'/^«ht. r«I, l «°/°......... !>I, — 10N-— dte. bt,. «l««. »crl. 4°/, .,.,--,.,;d O«3clr. l»incda>eftbahn . . im'.'io ,n?-— K:aat^l,ay«...... ^429- 4ij0'— z-ülib^» .«» »°/<>»t^.'Mm..I!!l! !«^,-(l<, :,41'— ^i«. » ^»..... 120-25 121-25 U.ly'M'z. 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(ft* Iioa -Vendehening,________________ Ba.33.3i:- -va.ri.dL T7^"ecli.sler-Ghe»clx*,ft iAtlbach, SpltiiljcftM«. ________ ---ju^vijmjuuiHiWfWWWyyy^TTTTTTYTTTTTVT'l 'I TTT'I TTTTTTTT****"f "'***** w^wwwwn -at.i .ir.n.m V.»^1* Ml^^Ü^ »•«liiii|Witar-HilM?__ii_^!^ . ______ -----"-—'"*** ' ^*»'