Al 114. Montag, 20. Mai 1901._________________Jahrgang 120. Macher Zeitung. '«»« ?"p««»: «Nil Postversendun«: aanzMrig »n X. halWhl!« « ll. Im «omptolr: ganz. 3n>ll»7, Whr!« ,l »l, ffür die Husttllmig ln« Hau« «aiujHhiig 8 ll, — Ins»rtton«»tb»r« Für Netn« ^^ °" »u » Zllltil 5«, ll. glöhert per Ztil« 1» »»: bll »fte«n Wltdtlholungen pn Zelle s d. , D<« «Lalbacher Zeitung» erlchelnt tllglich, m!t «usnahme der Gönn» und Feiertag,. Die «l»«lnlftf«tlon befindet fich »ongreftplnh »lr. », dle «»»»action Dalmattn-Vasse Nr. S. OprechNunden der ««bactlon von « b« »0 Uh, v«nnlttllg». Unlr»nl!erte Vllefe werden liicht angenommen, Vlanulcrlpt« nicht zurückgestellt. Nichtamtlicher Theil. Dle Reise Seiner Majestät des Kaisers nach Böhmen. ^n H^ ^aiserreise nach Böhmen bildet andauernd Vlesse ", ^^"lslalld der Erörterung in der Provinz ^len 5 ^"ttschen Blätter der Sudetenländer er-^ig '.^^utsch^ und Czechen seien in dem Bestreben ^ ^? Muiiarchen bei diesem Anlasse ihre Liebe ^. ""^lichtvit zu beweisen, und besprechen in 3t, H'^'.l. Weise die fiir den festlichen Etnpfang ^N5h ^^^ '^ treffenden Vorbereitungen. Die ^ ^u!!>^^ Nachrichten" erblicken in der Kaiserreise ^" ^ii?^^ ^" Zufriedenheit des Monarcl>en iiber ^d f^, ^lulenton iil verfafsnngsmäßige Bahnen ^t da ' ^.'"äu, deutscherseits lege man großes Ge-^chis^ ^N-das.) hi>i diesem Anlasse Prag nicht als M >> "^ hingestellt werde. ^>!e sez ^ ^echischen Presse wird betont, die Kaiser-'^ ,',^" neuerlicher Beweis der ^!iebe des Herr-">ll,t,^""l l,zechischl,.„ Volte, sowie dafür, dass man ^u,- l'No sei, die czechische Station irgendwie zu» ^ ^ ^- Tie Kaiserreise werde gleichsam den Höhe° l'°n,, ^"'" Ministerium Koerber eingeleiteten ^Nss x ^"'uhigung der Gegensätze nnd zur Sa-^ in !" ^"rllnnenteö niarlicren, ihre Ankündi-^hev^ ^^'ln Zeitpunkte bedeute, dass man das ^'chcrt s '""k fiir gelungen und derzeit bereits als ^ihisch ""rnchte. So erklärte die „Politik", das " ^>0ois. lt erhalte die willkommene Gelegenheit, ? ^aj?' b"l'' es die hochsinnigen Intentionen k" ^.^ "acheinpfinde. Die Versöhnung der sei ein Ziel, lvürdig der Be-^boii l s^ ^^"' '" b"den lagern i doch zeuge es ^ ^.sonders friedlichen Dispositionen auf deut» ^ ^luss ^' ^""Ul der Befuch der Städte Leitnieritz '>!'ll.'llt "ls ailsschließlich den Teutschen geltend ^>„' gleichzeitig liber die paritätische Berück ^, .^l^«^ ^l'iltschen in Prag gefordert werde. >!3do„ k ^^^^" ^)ren aus, Se. M^ajestät loerde ^^^ll fortschritten, die das czechische Volk seit dem letzten kaiserlichen Besuch gemacht habe, überzeugen können. Das Blatt verwahrt sich bei diesem Anlasse gegen die Unterstellung, als ob das czechische Volk von seinen nationalen nnd staatsrechtlichen For-dernngen abgehen wolle. „Hlas Naroda" hält die Chancen eines na> tionalcn Ausgleiches nicht für günstig, da die Dent° schen auf ihrem ertreulen Standpunkte beharren und die Czechen von der Forderung der strengsten Gleichberechtigung nicht abgehen würden. Das Parlamentarische Arbeits-Kalendarium. Das „Fremdenblatt" verzeichnet mit Genug» thuung die Vereinbarung eines festen parlamentarischen Arbeitskalendariums. Damit werde jenes Wirt-fchaftsprogramm, das der Ministerpräsident an, Anbeginn der Zession entrollt hatte und das von vielen als ein Zukunftsgemälde angesehen wurde, zur un mittelbaren Wirklichkeit. Cs werde zur Wahrheit durch den Zusammenschluss der Parteien, durch das wach- ^ sende Vertrauen in den für alle Völker gleich wohl» wollenden Sinn des Parlamentes. Cm mächtiges Gefühl ökonomifcher Solidarität aller Völker Oesterreichs erwache in der Volksvertretung, ein Geist wirtschaftlicher Gemeinfamkeit beherrsche alle Par° teien, eine Erkenntnis der Nothwendigkeit gegenseitigen Wohlwollens und gegenseitigen Beistandes auf dem weiten wirtschaftlichen Boden. Man stehe vor der Wiederbelebung des österreichischen Parlamentes, vor der Wiederbelebung in den Herzen aller Völker. Habe es nur einen Platz voll und ganz wiedererobert, dann stehe es auf einen» festeren Fundamente, als es bisher erringen konnte. Das „Nenigkeits-Weltblatt" sagt, da nun die Vorbedingungen des parlamentarischen Friedensschlusses erfüllt feien, könne die bevorstehende Neise Sr. Majestät des Kaisers nach Böhmen als der festliche Abschlnss nnd als die Krönung der wichtigen parlamentarischen Arbeitsperiode gelten. Sie sei eine eminent politisch Angelegenheit im Sinne des in° neren Friedens. Die erlösende Kraft gemeinsamer Zwecke habe sich auch hier wieder sieghaft erwiesen und werde gewiss auch dein endgiltigen Friedens-pncte zwischen den beiden Hauptnationen des Reiches bei dem Abschlüsse des nationalen Kampfes sehr dien« lich sein. Das „Extrablatt" bemerkt, im österreichischen Neichsrathe habe eine Arbeitsfrendigleit plah» gegriffen, welche nach der langjährigen Arbeits-Verdrossenheit doppelt überraschend und wohlthuend Wirte. Die Opfer, welche die Eisenbahn-Investitionen und Wasserbauten von der Bevölkerung heischen, würden überreichlich gelohnt werden durch ein UN' geahnt reiches Emporblühen des Erwerbslebens in der ganzen Monarchie, Auch das „Wiener Tagblatt" sagt, Oesterreich stehe am Beginne einer neuen Entwickelungsepoche. E^ nnterliegt keinem Zweifel mehr, dafs ein großes Wert in Oesterreich geschaffen werden soll, wirtschaftlich betrachtet, vielleicht das größte seit der Aufhebung der Leibeigenschaft uud der Grundentlastung. Die ^ geplanten Canal» und Eisenbahnbanten werden ihre Wirkung auf das gesammte Wirtschaftsleben des Staates üben. Das „Vaterland" vermisst in dem Arbeits« Programme gewisse Punkte. Vor allem fordert das Blatt die Einstellung jener Thätigkeit, welche auf die fystematische Frustrieruug richterlicher Erkenntnisse durch die Anwendung des Interpcllationsrochtes hin» ausläuft. Ferner möchte das Blatt wünschen, dass sich das Abgeordnetenhaus schon jetzt mit der Frage be< fasst, wie denn die Verzinsung und Amortisation der fiir die Investitionen aufzunehmenden Milliarden-schuld gedeckt werden solle. Einen ähnlichen Gedanken äußerte die „Arbeiter» Zeitung", welche findet, die Bedeckungsfrage werde in der oberflächlichsten Weise berührt, in den Vorschlägen über die Flussregulierungen werde nicht einmal genau gesagt, welche Flüsse reguliert werden sollen; überhaupt sei die ganze Art, wie diese Angelegenheit behandelt werde, nur geeignet, die Wasserstraßen zu kompromittieren. Feuilleton. 5 Vierbeinige Künstler. festen '?"^lh hat von jeher in dem Hnndc seineil hi, »it k b ""b liebsten Gesellschafter erblickt, ^o rttn, "llesteii 6"ten wurde der Nntzen der ^ >rhr ^f , """ gewürdigt; auch begann man 'cht^ NAH, ihn zu allerlei Kunststücken ab- ilh^ Rmi" ältesten Beispiele davon berichtet der lt ""8. /s^ ^ lns 70 n. Chr.) nach eigener An° h/l^lte^'" Mime, der in Nom anftrat," erzählt ^, < di/'^" Hund, der allerlei Gestikulationen ^^lzs,^.^'" säuischen Vorgängen entsprachen; ^ ^'r!l ''"! wie todt aus und ließ sich zieheil und ^ ' Al> ^' d"' Galig des Stückes mit sich V^N ^'„" "nnn nach dem Verlanfe des Ge« ^ /.'' bonm ""gestellten sich seinen Zeitpunkt ! V' rule" ^' .""mählich sich zu bewegen, als ^! ^U^, "lllesen Schlafe erwache, und sah mit >><>i " ei' 5 ^ umher. Tann näherte er sich ^ s >l ,wr ^ bezeigte seine Freude mit Lieb-^t,t lch d Nachen Bewunderung aller Zuschauer ^' '"3 im ^ " ""l"" Vespasian, der bei der '. Theater des Marcellus mit anwesend ! ^'^' ?v^ Wunderthier war der sogenannte ! """/< den ein Holländer „m 1754 in Deutschland zeigte. Der Hund stand bei den Vor-slellungen neben seinem Herrn, und vor beiden lagen auf einem Teppiche in der hergebrachten Ordnung die Buchstaben des großen lateinischen Alphabets, auf große PaPPtafelu gemalt, deren untere Ecke umgebogen war, so dass der Hnnd sie faffen konnte; jeder Buchstabe war in zwei Exemplaren vertreten. Es stand nun jedem Zuschauer frei, aus einen, vorher herumgereichten Büchlein dem Hunde Fragen zu stellen, deren Antwort aus einem Worte, höchstens aus zwei Wörtern bestand, lautete beispielsweise die Frage, wer der Erbauer Noms gewesen, so wieder-holte sie der Abrichter zunächst «us frnnzöfisch, worauf der Hund an dem auf der Erde liegenden Alphabet von A bis znm Buchstaben N entlang schritt, letzteren ergriff und vor seinen Herrn niederlegte. Hierauf schritt er abermals den Halbkreis ab bis zum O, legte dies neben das N usw., bis das Wort Nomulus zusammengestellt war. Auch die Namen von Zu° schauern stellte der kluge Pudel in dieser Weise zu» fmmnen, ferner gab das Thier mit Hilfe von Papptafeln, auf denen die römischen Zahlen von 1 bis XII und die arabischen von l> bis !) standen, Stunde und Minute an, die eine ihm vorgezeigte beliebig gestellte Uhr zeigte. Der Pudel las endlich aus einer Anzcihl farbiger Tafeln diejenige Farbe aus, welche ein ihm bezeichnetes Meidnngsstück besaß, uud bei späteren Vorstellnngen führte er fogar Rechenkünste aus Selbstverständlich nahm das Thier in allen diesen Fällen jedesmal nur diejenige Papptafel, welche ihm durch einen Blick oder eine für das Publicum gan-unmerkbare Bewegung feines Gebieters bezeichnet wurde, allein trotzdem staunte alles mit Necht über die Intelligenz und die Gelehrigkeit des Hundes. Durchaus nicht alle Hundearten lassen sich in solcher Mis? drcssn'N'n. 5^ ;„ wichlhen Gmt^ wie sie leiblich voneinander abweichen, sind sie auch geistig verschieden. Wohl am besten eignet sich der Pndel dazu, der überhaupt als Gesellschafter des Menfchen das Höchste leistet, dessen ein Thier fähig ist. Der Pndel ist unter allen Hunden am besten ge-bant, und schon hiedurch zu allen Künsten ganz besonders geeignet. Sein Geruchsinn und sein Gehör sind besonders fein, sein Ortssinn ist ausgezeichnet. Er besilchl, mit der Gewissheit zu finden, irgendein Haus, in welchem er mit feinem Herrn, fei es auch nur einmal, gewefen, in welchem ihm wohlgethan worden ist. Deshalb kann er abgerichtet werden, Brot beim Bäcker, Fleifch in der Fleifcherei zu holen. Sein Zeit-sinn ist merkwürdig; er merkt an den Tagen, dass der Sonntag kommt; er kennt, wie der hungrige Mensch, die Mittagsstunde und die Schlachttage im Schlachlhause. Die Farben kennt er genau und unter« scheidet die Dinge mit Hilfe derselben deutlich. Sein Gedächtnis ist ihm in hohem Grade treu, und dies ist eine der Hauptursachen seiner Gelehrigkeit. Tüchtige Künstler sind neben dem Pudel auch der Rattenfänger und der Foxterrier, ebenfo die glatte logge. Um gute Resultate der Dressur zu erzielen, muss der Abrichter vor allen Dingen ein guter Thierkenner sein, der die Charaktereigenschaften feiner Zöglinge richtig benrtheilt und sie je nach ihrem Wesen zu bl> handeln weiß. Der fachmäßige Abrichter unterscheidet zwei Arten von Dressur: eine wilde, bei der Peitsche, Pistolenschuss und heftige Worte, die das Thier er-schiecken, die Hauptrolle spielen, und eine milde, die ihr Hiel durch Geduld und Güte auf dem Wege allmählicher Gewöhnung zu erreichen sucht. Gewöhnlich wendet man das zweite Drcssuruerfahren an, und allergrößte Geduld bildet die Hauptfach? beim Unter» lichte der vmbmiigW .Hiinsllor. Laibacher Zeitung Nr. 114. ___________ 954 _____________________ 20. Mi 19"1> Politische Uebersicht. Laibach. 18. Mai. Die vom Handelsminister Freiherrn v. Callim Abgeordnetenhause bezüglich der Handels-Verträge mit specieller Bezugnahme auf Ita -lien abgegebenen Erklärungen werden nach einer Mittheilung aus Nom in den dortigen politischen und commerziellen Kreisen mit lebhaftem Veifalle be-grüßt. Man erblicke in dieser Kundgebnng eine Bekräftigung des festen Willens des Wiener Cabinettes, zum Abschlüsse eines neuen Handelsvertrages mit Italien zu gelangen. Da man in letzterem Lande von dem gleichen Wunsche beseelt sei, dm-fe man sich der festen Zuversicht hingeben, dass die beiden Regierungen einen Boden für das zu erzielende Einvernehmen finden werden. Gestützt auf die Hoffuung, dass auch bei der handelspolitischen Auseinandersetzung mit Deutschland der gleiche Erfolg eintreten werde, gibt mau der Ueberzeuguug Ausdruck, dass der Dreibund sich neuerdings als Hort des Princips der Handelsverträge erweisen werde. Die czechische Section des Landes-culturrathes für das Königreich Böhmen hielt am 17. d. M. unter dem Vorsitze des Präsidenten Fürsten Lo b k o w i tz eine Delegiertenversammlung ab. Priuz Friedrich S ch w arz en b er g, der Präsident der landwirtschaftlichen Eentralgefellfchaft, begründete den Standpunkt, dass den Canalbauten die Flussregulierungs- und Meliorationsarbeiten vorangehen sollten, und beantragt eine diesbezügliche Entschließung, welche einstimmig zum Beschlusse erhoben wurde. Das „Pilsener Tagblatt" begrüßt sympathisch den Abschluss des Eompro misses in der Wasserstraßen frage und bezeichnet dasfelbe als ein großes Verdienst des Ministerpräsidenten, dem hiefür volle Anerkennung gebiire. — Das „Prager Tagblatt" fagt, es sei unstatthaft, mit agrarischen Antipathien allein gegen die Eanalbanten, welche doch der Industrie des gesammten Staates Gewinn bringen folleu, anzukämpfen und diefe Frage als Tauschobject zur Erlangnng agrarischer Sonder-Vortheile zu benutzen. Die, Agrarier sollen dnrch sach» gemäß begründete Beschlüsse ihr Prestige davor bc wahren, dass sie später in Fragen nicht mehr ernst genommen würden, wo es sich wirklich um ein legi-times Interesse der Landwirtschaft handeln werde. Im Lanfe einer in Broadford vor den Delegier« ten des Congresses der englischen liberalen Vereine gehaltenen großen Rede definierte (5 a mp bel l°V a n n erm a n die Stelluug der liberalen Partei zu der in Südafrika nach dein kriege einzuschlagenden britischen Politik. Sobald als möglich sollte beiden Burenstaaten dieselbe Autonomie gewährt werden, welche die sich selbstvcrwaltenden britischeu Colonien genießen, auch wäre Amnestie für die Rebellen der Eapcolonie geboten. Die angekündigte Absicht des Varicans, die Päpste liche Delegation in Otawa aufzulassen und sie mit derjenigen in Washington zu vereinigen, hat, wie man aus Rom berichtet, unter den canadischen Katholiken Unzufriedenheit hervorgerufen. Sie beabsichtigen, ein Memorandum an den heiligen Stuhl zu fenden, um die Unzukömmlichkeiten der Anf lassung darzulegen und die Beibehaltung der Delegation zu verlangen, wobei sie sich insbesondere auf den zwischen Canada und den Vereinigten Staaten bestehenden Gegenfatz und den Unterschied zwischen dem Charakter der canadischen Katholiken und demjenigen der Amerikaner bernfen. Ueberdie? könnte die Auflassung der canadischen Delegation als ein Man gel an Rücksicht für Großbritannien ausgelegt werden und als eine Art Begünstigung der nnnerioniftischen Absichten der Vereinigten Staaten bezüglich Canadas. Angesichts dieser Bewegung in Canada gilt es für wahrscheinlich, dass die Vereinigung der Delegation von Otawa mit derjenigen von Washington, die nur aus Ersparungsrücksichten in Aussicht genommen war, unterbleiben wird. Tagesneuigteiten. — (Der Vollszählungsbogen des Kaisers.) In der letzten Sitzung der statistischen Central-commission machte der Präsident Sectionschef Dr. v. Inama-Eternegg die Mittheilung, dass Seine Majestät der Kaiser anlässlich der letzten Volkszählung den Anzcigezettel eigenhändig ausgefüllt und der statistischen Centralcommission zur Verfügung gestellt habe. Der Anzeigezettel sei nunmehr zum ewigen Gedächtnisse im Sitzungssaale aufbewahrt worden. — (Höhe und Geschwindigkeit der Wolken.) In den letzten Jahren ist außerordentlich viel für Beobachtung und Messung der Wollen uach Form, Höhe und Geschwindigkeit gethan worden. Aber diese Fragen gehören zu einem Gebiete, in dem, wie auf manchem anderen der Naturwissenschaften, gar nicht genug Beobachtungen gemacht werben können. So ist ein Bericht über Wollenbeobachtungen, der jetzt von dem meteorologischen Dienste in Canada veröffentlicht worden ist, wiederum von großem Interesse. Die'Beobachtungen wurden schon während der Jahre 1896 und 1897 an der Wetterwarte zu Toronto ge macht, ihre Berechnung und Verwertung aber hat so lange in Anspruch genommen, dass die Ergebnisse erst jetzt bekanntgegeben werden können. Als Beobachtungsmittel wurde nicht die Photographie, sondern der gewöhnliche Theodolit benutzt, weil es schwer hält, den photographischen Apparat so genau einzustellen, dass eine sichere Messung erzielt werden kann. Zur Bestimmung der Höhe und Geschwindigkeit ist es nöthig, dass eine Wolle von zwei verschiedenen Orten gleichzeitig beobachtet wirb, und diese Plätze waren in dem fraglichen Falle etwa eineinhalb Kilometer voneinander entfernt. Der eine Beobachter wählt sich einen scharf gestalteten Punkt einer Wolle aus und telephoniert dessen Beobachtung sofort nach der anderen Station, worauf die Messungen des Punktes mehrere Minuten lang von beiden Stationen aus vorgenommen werden. Die Ergebnisse beweisen, dass in großen Höhen die Wolken ganz unvorstellbare Geschwindigkeiten besitzen. Im Jahre 1896 wurde die höchste Federwollc auf rund 10.000 Meter über der Erdoberfläche bestimmt, ihre Geschwindigkeit auf 125 Kilometer in der Stunde; die niedrigste Federwolle befand sich in 8100 Meter Höhe und segelte mit einer Geschwindigkeit von 88 Kilometer stündlich. Im Juni 1897 wurden aber sogar Wollen gemessen, deren Höhe 11.000 Meter überschritt und deren Geschwindigkeit auf 150 bis 200 Kilometer in der Stunde ober darüber veranschlagt wurde. Die mittlere Höhe der " zM» wurde während des Sommers auf 10.900 Meter. >° ^ des Winters auf 9978 Meter bestimmt, ihre """« ^ schwindigteit im Sommer auf 64, im Winter aus .^ü meter. In derselben Weise werben Höhe und ^^"' ^ für die in geringerer Höhe auftretenden Woltensor ^ gegeben. Die niedrigsten Wollen, die Hauftnw" ^: finden sich im Sommer durchschnittlich 1700 ">'d"' ^ »^ 1325 Meter hoch. ihre mittlere Geschwindigkeit '!> ° ^: 16 Kilometer in der Stunde. Während also m 9 ^,i» Höhe über der Erdoberfläche nur sehr nwV'^ yM geschwindigteiten bestehen, mit denen ein Mens") ! .^ Laufe etwa Schritt zu halten vermöchte, herrsche" '' ^i" Höhen so reißende Luftbcwrgungen, dass sie die^ ^zftlhl bigleit unserer Schnellzüge noch um das Zwei- bl» übertreffen. ^ — (Der Schulaufsatz) zeitigt trotz v".^, willigen, höchst anerkennenswerten Mühe der "y ^ immer noch Blüten, die allgemeine Heiterkeit ^"?^ ^ „Strahb. Ztg." bringt einige bedenkliche Proben dtt! ^! Deutschthums: „Wir Aale sind freubicl, waiiü v" ^ kommt," schreibt ein patriotisch gesinnter Knave. ,^ erfreulich klingt die Eröffnung: „Pfingsten gehe" !" y^ Stadt, weilen wir auf Belangen unseres Bruders ew^ ^, bestehlen müssen." — „Pontius war der Bruder ,^ laws." was nicht überall bekannt sein dürfte. "2""^M thum lebte vor Christus," belehrt uns ein anderer ^^ der fortfährt: „Es war, wie der Name besagt, sey ^ denn es hatte fremde Götter, welche theilweise '^en' Frauen bestanden. Diese wurden von Götzendienern ^ diese aßen Kinder wie der Moloch oder brateten!" ^ linge im Feuerofen usw." — Besser klingt d,e ^,>" »n? des Waldes: „Der Wald ist eine Menge von ^^ ^ Pflanzen, durch welche man gehen kann. Dazwna ^^ ofl wilde und noch öfters zahme Thiere. Wo lem ,.^,l stehen, heißt man den Wald Lichtung." — "JA, ,,<, z» ^ Feder zur Hand, um dem Herrn Lehrer die^"' Ho^ schreiben. Sie ist ein Säugethier mit eim Nü'üel, ^t<ü macht. Sie sticht, sie lebt von Blüten und wohn' Korb ober Haus." „V^ — (Was ist die Frau?) „Wenn der ^ ^ „^ Haupt der Familie ist, was ist die Frau?" ^ «^ is! ^ Umständen sehr verschieden. Die fleißige Hau»>r ^^^ Hand; die verschwenderische ist der allverzehrenoe^. „it die geistreiche ist das Auge; die lernbegierige b° s^ 7 geschwätzige ist der Mund; die gutmüthige b"/^a"!'' böse, die zanksüchtige endlich ist die Galle. ^,,,'1 "l^ doch, die gut ist. milde, sittig, verständig, freund""?' sF als Kopf, Hand, Auge, Ohr. Mund nnd Herz "^ Frau ist die Seele der Familie." ^ f) ^ - (Ein journalistischer Wettla " ^F den Record bei einer Reise um die Erde wirb" A^'"' in den nächsten Tagen beginnen. Zwei Pariser o zhK der „Matin" und das „Journal", entsenden ^/wsise< Redacteure in die Weite m,t dem Auftrage, die ^ ^ die Welt so rasch wie möglich zu vollenden. Der ^ l> von Frankreich zunächst nach Amerika, der ande" ^ ^ Reise in umgekehrter Richtung und geht von ^ ^W" Berlin. Petersburg und Moskau direct nach b""^tt<' Russland ab. um über Amerika nach Paris ^"«^0^ Beide Journalisten haben sich vorgenommen, den . ^e» schlagen, den der berühmte Phileas Fogg i" ^" um die Welt in achtzig Tagen" aufgestellt hat. ^ijl - (MitFischeninderHalle.. -) ^„ ^ Fischweiber sind Damen von viel Temperament- ^ir ja. dass sie die große Revolution in Fluss 3""^^ ;F, das nicht weiß. der kennt sicher Madame Ango:. ^H resolute. Eine kleine Revolution haben diesertagc^^ Zas Oetzeitnnis der schwarzen Oräfin. Roman von vrmanoK Gandor. (21. Fortsetzung.) Helene, war das einzige Mnd ihrer Eltern und sehr verwöhnt: obgleich außer den glänzenden Ein» tunften ihres Vaters, der zu den gesuchtesten Aerzten Verlins zählte, kein Vermögen vorhanden war und bei der lururiöfen Lebensführung der Familie, auch knnm für die Zukunft gefpart werden tonnte, war dem einzigen Töchterchen niemals ein Wunfch versagt geblieben. Weipert aber war der letzte, der es fertig gebracht hätte, der Geliebten Entbehrungen ihrer bis-herigeu Lebensgewohnheiten zuzumuthen. Er dachte in diesem Augenblicke an seinen damaligen Abschiedsbesuch bei Helenes Eltern, wie, sie — Helene — ihm die Hand zum Lebewohl gereicht hatte und wie er damals Thränen in ihren schönen blauen Augen flimmern sah und wie sie sein bedeutungsvoll betontes: „Auf Wiedersehen!" mit bebenden kippen nachgeflüstert hatte. Diese Thränen und die letzten Worte hatten neben dem Trennungswehe ein Gefühl jubelndeu Glückes iu ihm erweckt, da sie ihm die Ge wissyeit gaben, dass er Helene nicht gleichgiltig ge> blieben sei, uud das Bewusstsein, für die Geliebte Und das gemeinsame Glück zu ringen, hatte ihm auch damals die ersten Schwierigkeiten seiner neuen Wirksamkeit spielend überwinden helfen. Dann kam die herbe Enttäuschung — die itunde von Helenes Vermählung. Es war eine bittere Schicksalspille, deren NaclMschmack er auf Jahre hinaus spürte. Auch ein Schreiben seines alten Freundes. Geheimrath Vriicks. d«ff?n Wistent er w Berlm yewesen War. und der seine Hoffnungen und Wünsche, geahnt haben mochte nnd ihn jetzt in discretcr Weise über sein Missgeschick zu trösten suchte, milderte nicht den herben Schmerz, welchen der Wankelsinn der noch immer Geliebten ihm bereitete. Doctor Weipert entsann sich heute noch gut, was Gcheimrath Vriicks ihm damals geschrieben hatte. Es hatte ungefähr so gelautet: „Gestern war im Hause Marberg große Freude: Fräuleiu Helenes Verlobung mit dein Lieutenant von den Gardehusaren Ernst von Langfeld wurde gefeiert. Der Bräutigam schwebt natürlich vor Glück im fiebenten Himmel, und alle Welt preist ihn selig. Ob er in Wirklichkeit mit Helene Marberg eine sehr große Nnmmer in der Heiratslotterie gezogen hat, wird sich finden. Ich glanbe es nicht. Helene ist zwar äußerlich ein sehr anmuthiges, liebenswürdiges Geschöpf, aber — soviel ich fie kenne — verbirgt sich hinter der gleißenden Oberseite keine tiefe Innerlichkeit, keine gediegenen Eigenschaften, die allein den Wert einer Frau uud somit ein dauerndes Glück an ihrer Seite documen-lieren. Ich halte Fräulein Heleue für eiu durchaus oberflächliches Mädchen, das außer dem Sinn für Putz, Koketterien und Vergnügungen keine ernsten Interessen kennt. Allerdings bewerte ich ihren Ver-lobten, den Herrn Lieutenant von den Husaren, ana° litativ auch nicht viel höher, und so ist es ia möglich, dass die ähnlichen Eigenschaften und Veranlagungen des jnngen Paares dennoch einen ,guten itlang' abgeben." Damals hatte Weipert dem Urtheile des alten Geheimrathes, der ein Hansfreund von Mar-bergs war, nicht viel Gewicht beigelegt; heute, wo er die kleine Herzensaffaire in vollständig objectiver Ve« leuchtung betrachtete, fragte er sich, ob der alte Herr wohl recht gehabt hatte? War eo wirtlich so. Hass diese rcizenke, desttnlend lis,k»rn5'wmd»si? und m,- muthende Außenfcite nur eiuc innere ^^e>>. kierte? Ihm fehlten die Anhaltspunkte, ^ '^ ^ bejahen oder zu verneinen. Seinen ^"U " n '". ehemals Geliebte hatte er längst nborwun^B vergessen; heute bedeutete die unerwartete - ,^ l!> ihm nichts anderes als das AnffrisciM " ^ genehmer Erinnerungen der Vergang"'!)" ^ ^ Frau Helene dachte auch an verga'M' .^ ^ wie sie so neben ihrem ehemaligen Verehr ^ ^ hatte Nolf Weipert einst sehr gerne geschen ^rt^ er zu jener ^eit um sie angehalten ^>"tte, ^ ^.^ mit Freuden eingewilligt haben, die ^''^Mi^ Noch beim Abschiede hatte sie anf die ""h^^. Frage gewartet. Dass er sie nicht lN'lh"''^^ ^ schmerzlich enttäuscht, aber sie war ^''^^M!^ sich zu gedulden und zu warten verstand. ^ ^ fO . nicht gesprochen und sich ihr nicht erklärt Y" ^ p . sie sich ihm auch nicht verpflichtet, "" ^,iö^ einigen Monaten der hübfche, flotte, . M'^ Officier um sie warb, fand fie keinen ^"' ^1. ",y ihr darbietende „gute Partie" "nc'zuj^Hci<.s, beiden jungen Lente passten auch, wic' ^l!"'' ^ Brücks richtig bemerkt hatte, recht al>^'' ,ei"l" ,1 Sie hatten viel gemeinsame Züge, "i^ ^ .„il>i>>^ Neigungen und Anschauungen. Durch""-' ", »il^,,, war ihnen beiden der Hang zu Zerstrennna ^'^ Verschwendung, die leichtsinnige Ader: ^^ck^ samen Eigenschafteil aber wurden ^ , Hal^',>' Verhängnis, Ernst von Langfeld war uon^t^ wohl vermögend, aber die ziemlich ,^s ,j. Tnmme, welche er nach dem Tode sein^ ^§ l^ ,^ bezahlt bekam, schmolz unter den Hcin^"^ ^ lebigen inngen Paares wie Schnee unter .'»usammen. ^ (For»sthm,st fohl,) ^ -^HZer Zeitung Nr. 114. 955 20. Mai 1901. Holizti^'schhändlennnen in Scene geseht, die von einem <>tzul.:^ aufgefordert wurden, ihren etwas lauten 6>My '^stellen und sich mit ihren Körben zu entfernen. Aei ^ „hatten sie Frieden geschlossen und begannen den °^tt«n Änlichen Ordnung mit ihren Fischen zu bom-3isch. ^ "^ zahlreicher Succurs lam und nicht nur ^. lon?" ^'^e, sondern auch die Körbe zerschlagen "" lD " ^^ beiden rasenden Weiber gebändigt werden. >^ lxn/ ^alteMartin ist todt!) Sein Hinscheiden l °>llt tt, ^erer Krankheit reißt eine grohe Lücke in >.^ ""be -_ her Thiere des Parise'r .^nxlin ,^ ^ ^ ^er „alie Martin" war nämlich ein steinalter ! ^ d'tit I ^"lten se'i 1^68, also 33 Jahre, angehört ^chvnt "^ wenigen anderen Thieren blieb Martin 1870 ^.^ch'd . Pariser während der Belagerung schlieh-'^len '^ ^ltbaren Thiere ihres zoologischen Gartens !?°lt>tn s^"^in war in der letzten Zeit sehr brummig ,1 " und s^!^ Ursache? er. der Nordpolbär. hatte sich l ^! ^ilrc,..""l'che Sihung ab, an welcher unter Vorsitz l '^ü. " Leisters Hribar 24 Grmeinderäthe theil- ! 3 "U unü" ^" Sitzung nahm Bürgermeister Hribar I lti> ber iii "^"^. dass der Gemeinberath, nachdem er z, »lifi^ ""gsten Sitzung constituiert, nun seine Thätig l^kNtzje -^" ^esem Anlasse begrüße er die neu-! ^ ^ "'"»berathe und heiße sie willkommen. Sodann ! ^ ^n,obs ^e"de ^,^ geloesenen Geincinderäthe Klein l ^düe /^ angehört, in welchem er ebenso »vie Herr I ^ ltb^ ^.'^'eßliche Thätigkeit entwickelte. Der Vor-! ^lalf. .^ b'l Ermächtigung, beiden den Danl des ^ °b<3 auszusprechen. ! V bec °"lch'ete Gemeinberath ^ uiet über die Ver< l l.,^hc!ust geschriebenen Arbeiten beim neuen städtischen l'V Halob ^" ^^ neue" städtischen Mädchenschule l l^^gch^'. ?!^ Arbeiten beim Armenhause wurde» wie !^< ' die'ys Malerarbeiten an Franz Star6 um l^^l lln, iZ^,uslreicherarbeiten an die Firma Brüder !' «i ^ l( , ^' ^'k Glaserarbeiten an Aug. Agnola ^'tl Undm ^" Wasserleitungs-Installationsarbeiten ^^tH)^"lli ^,„, 258(i 1v. Die Arbeiten beim ! V^lbe!» ^tsschule wurden vergeben, und zwar: l^i^'che /" °u Franz Terb au um 1218 X. die > N>?er^. " an Josef Malovec um 1482 X und ^ "" 3ranz K ollmann um 1933 X. ! « ^«ü. "saroeiten sollen neuerlich zur Ausschreibung > l^l^et j^ Prusenc berichtete über die Be-^ l'^in ^t ^"" Einrichtung der städtischen Mädchen->« !,'v'^Una ^ "'^ beailtragte, dass die Beistellung !^ l^'Oe. " Konsortium K r i m e r und P e t r i n -: s/^ A'ttaa . freuten (H1W X) vergeben werde, i? l^^^^oin Gemeinderathe Kozal unterstützt «^l^ ^la>in^^^ ^ " ^ ^ machte darauf aufmerlsam, l^^l Cck,^Fp"'«lfirma Fische! H Sohn sich I'Äb'.'^en "lvanle gegen die Dimensionen, wie sic ! ^l >,'^ >yx ^uamte vorgeschlagen werben, ausgespro-!^?. llllql^ ^" bezüglich der Schulbänke der Lehr-l>?'!hi^l!>iet ^ " schule zu befragen und dem Con-!^l ^eisu, ^^'" '"betreff der Dimensionierung l^tn "käf 3 ^" ertheile». Nachdem noch Gemeinde-I'.'^N li,^ "^U eingetreten, dass die Arbeiten schon ! ^ !< 2° ^escki^^"^ ^" Schulbänle dem Consortium ! '^ ^ntla^ "^ nachträglich bekanntgegeben werbe, !'i?<,^ei,.^,Referenten mitsammt dem Zusatz-!^1'^ ^rllu/ ^^ «ubic einstimmig angenommen. l'XX ^ptil ^"l Tagesordnung wurde der Witwe l^il^Ntcn .> ^rstorbenen städtischen Sicherheit^ l« ^ lg^^ ' Johann Iranceljdie normalmäßige l^' !" 200 ,/°" ^ ^ und das Sterbequartal im lv>. ltledili "willigt und der Etabtmagistrat be-l^lit^ Eh.. ^ sofort auszuschreiben (Referent I' >?''>N Ä> ^ Das Gesuch der Hausbesitzerin !'!'1 ^-^ladt, ^""g. des Sterbequartales nach dem l'^^ Josef Kriöaj wurde über ! ^° " Nick! "^" abschlägig beschieden, da die l'«>i?^ Kr? -^°" °" Gesuchstellerin, sondern aus ' ^^ta?^"is bestritten wurden, r^l^chstis»^' -Vudnit referierte über das Gesuch sX^eii^' "gen Brandschaden-Versicherungsanstalt svls?! >vu7^ ^^0 X zu bezahlen. Der Antrag !. ?k'!i?^g fr,^ ""genommen, und soll der ein-I,V^ "h^"chtbringenb angelegt werben. pX>,^'elun" ^ t t berichtete über die Zuschrift der s^X" fiit ^"betreff der geplanten Aenderung »V I ^i H°°" projectierten Gymnasialbau ain U^)>cw>i. ges^"3 auf den in der Sitzung vom l.^V"Iini^ '^en Genieinderathsbeschluss, mit !'' :"t°,. scsta.s^° ^a^ Niveau für den Umbau des z>.^I "lit 's t wurden, theilt nun der l. l. « "?" vi^ " Gebäudes eine Aenderung wso-' "lh dasselbe U Meter Weiler Ml" , Osten gerückt würde, so dass längs der Schulgasse ein sechs Meter breiter Vorgarten angelegt und für die der Schul-gassc zugekehrte Front des neuen Gymnasialgebäubes mehr Licht und Luft geschaffen wird. Nach dieser beabsichtigten Aenderung in der Eitmerung des neuen Gymnasialgebäudes hätte dic neuprojectierte, vom Standpunkte der Unterrichtsverwaltung entbehrliche Gasse und sohin auch die Parcellie-rnng des Baugrundes zu entfallen und würbe der zwischen der Ostfront des neuen Gyn.nasialgebaudrs bis zur Nach-bargrenze (Mahr'sche Handelslehranstalt) befindliche, resp. »ach Demolierung des bestehenden Lycealgebäudes erübrigte Grund zur Herstellung von Gartenanlagen verwendet werben. Der l. t. Landesschulrath stellt daher die Anfrage, ob seitens der Stadtgemeinde etwa ei» Anstand dagegen obwalte, dass der Neubau ausnahmsweise nach dem offenen Aausystem, resp. mit Zwischenräumen von den Nachbargebieten erfolge. Schließlich wird um die Bekanntgabe ersucht, welche Entschädigung die Stadtgemeinde für den zur Verbreiterung der Schulgafse abzutretenden Grund an das Aerar zu leisten bereit ist. Referent Zu jet ertlärte namens der Vausection dass die projcctierte Verdauung des fraglichen Bauplatzes mit 8 55 der Bauordnung für die Landeshauptstadt Laibach im Widersprüche stünde nnd eine Ausnahme von dem für diesen Stadttheil festgesetzten geschlossenen Ban° system auch aus ästhetischen Gründen »licht zu empfehlen wäre nnd stellte den Antrag, dass der ursprüngliche Plan vom 5. März 1901 genehmigt und beschlossen werde, der Unternchtsverwaltung jenen Theil des Vodnik-Platzes und der Schnlassee (etwa 7l> m"), welcher für den Bau des neuen Gymnasialgebändes nothwendig ist, unentgeltlich zur Verfügung zn stelle». Oemcinderath Dr. Pozar sprach sich gegen die zwischen dem neueu Oyinnasialgebmioe und der Mahr^ schen Haildelslehranstalt projektierte Straße aus, da dieselbe einem wirklichen Bedürfnisse nicht entsprechen, wohl aber dazu beitragen würde, den ohnehin großen Lärm nul die geplante Unlerrichtsanstalt noch zn erhöhen. Dllrch die projectierten Anlagen würde der Anstalt Licht nnd Luft zugeführt werden, was vom hygienischen Stands pnnkte wärmstens zu begrüßen wäre. Vicebürgermcister Dr. Ritter von Bleiweis vertrat den Antrag der Bau« section, welcher bei der Abstimmung mit bedeutender Majorität angeuommen wurde. Im weiteren Verlaufe der Sitzung wllrben die Er-ganzungswahlen für den Verwaltuugsrath der städtischen Tparcasse. vorgenommen nnd wnrden ans der Mitte des Gemeinderathes Herr Ubald von Trnkoczy, ans der Mitte der Bürgerschaft Herr Anton Klein in den Ver-waltungsrath entsendet. Gleichzeitig wnrde der Zinsfuß für mehrere von der städtischen Sparcasse bewilligte Gemeindedarlehen ^darunter die Marltgemeinde Adelsberg mit «0.000 X) mit 45 M. festgesetzt, der Anbot des Reitschulvereincs betreffs Eintausches eines neben der Reitschule gelegenen Grundstückes gegen ein städtisches Grundstück aber abgelehnt. Gemeinderath Senekovii berichtete über den Rechnnngsabschluss nnd die Bilanz des städtischen Lotterie, cmlehcns pro 1 !)<)<>. Der Reingewinn betrng 30.292 X 44 l>, was einer uproccntigen Verzinsung des investierten Capitals gleichkommt, während im Amortisationsplanc nur eine 4 5procentige Verzinsnng normiert ist. Der vom Referenten detailliert vorgetragene Rechnungsnbschluss wnrde vom Gemeinderathe genehmigend zur Kenntnis genommen. Gemeindcrath Pro senc berichtete über dte Eingabe des pensionierten Magistratssecretärs Dr. Jan nm einen Beitrag zur Errichtung eines Asyls für Neurasthe° niker in Podhom bei Vetoes. Das Gesnch wnrde abschlägig beschieden. Den städtischen Sicherheitswachmännern, welche im Jahre 1!»00 52 Hunde zustande brachten, für welche die vorgeschriebene Hundemarke nicht gelöst worden war, wnrde über Autrag des Gemeiuoerathes Mally eine Remuneration von 100 Kronen bewilligt. Gemeinderath Zujek berichtete über das Gesuch der Hausbesitzer an der rechten Seite der Triesterstraße nm Herstellung eines Trottoirs von der t. l. Tabak-hauptfabrit bis znr Gemeindcgrenzc in Waitsch. Die betreffenden Besitzer erklärten sich bereit, den znr Her. stellung des Trottoirs nöthigen Grund zum Preise von vier Kronen pro Quadratklaftcr abzutreten. Ueber Antrag des Referenten wurde beschlossen, die Herstellung des Trottoirs. das mit Rücksicht auf die dortigen Verkehrs. Verhältnisse thatsächlich dringend nothwendig ist, sofort in Angriff zn nehmen. Vicebürgcrmcistcr Dr. Ritter von Vleiweis be< richtete über die Eingabe der Firma G. Tönnies nm Abhilfe inbetreff der Verkehrsstörungen durch den Vcr-schnb an der Bahnübersctzung der Wiener Neichsstraße. Die genannte Firma ersucht, der Gemeinoerath möge seinen ganzen Einfluss geltend machen, nm die Südbahn-Gesellschaft zu veraulasseu, dass jetzt schon der Verschub der Züge zum größeren Theil auf die Sallocher Seite verlegt werde, was sowohl für den Lasten, als auch für den Personenverkehr auf der Wienerstraße von wesentlichem Vortheil wäre. Der Gemeinderath beschloss, sich den in der bekannten Interpellation des Abg. Plantan zum Ansbrncke gebrachten Forderungen anzuschließen, die Em< gäbe der Fiona Tönnks abn' dem l. l. Eisenbahnmini terinm sowie der Direction der t. t. pnv. Südbahn zur Erledigung vorzulegen. Gemeinderath Suzel berichtete, nachdem Bürger« meister Hribar den Vorsitz an den Vicebürgermeister ab» getreten und sich aus dem Saale entfernt hatte, über das Ergebnis der am 22. April stattgefundenen öffentlichen Licitation der städtischen Bauplätze an der Wienechraße, wo früher das alte Landcsspital gestanden. Die hiesige «Naroän» tlZkurua» sowie Bürgermeister Hribar boten je 20 X pro Quadratmeter, und wnrden ihnen die be< züglichen Bauplätze zugeschlagen, während das Offert des Herrn I. Knez, welcher nur 12 K pro Quadrat-meter bot, abgelehnt wurde. Die übrigen Bauplätze sind noch verkäuflich. Neber Antrag des Vicebürgermeisters Dr. Ritter von Blei weis wurden sodann die Berichte über die Thätigkeit der städtischen Dienste und Arbeitsvernlittlnngs-anstatt sowie der Laibacher freiwilligen Feuerwehr ge^ nehmigend zur Kenntnis genommen, dem neubcstellten Schlachthausportier Jakob Lumbar die Erhöhuug seiner Bezüge anf 800 Kronen bewilligt nnd der neu» gewählte Ausschuss der freiwilligen Fcnerwchr als solcher bestätigt, der gegen diese Wahl eingebrachte Recurs der Fcuerwchrmitglieder I. Dachs und Genossen aber als nnbegri'mdet abgewiesen. Schließlich berichtete Gemeinderath Dimnik über die Dotationsrechnungen der städtischen höheren Mädchen« schnle nnd stellte namens des Cnratorinms gleichzeitig den Antrag, dass behnfs Erweiterung der Höberen Mädchenschule, welche bekanntlich im Gebände der «Glas^ bena Matica» untergebracht ist, der zweite Stock des benachbarten Polz'schen Hauses gemietet und mit den Localitätcn dieser Schule entsprechend verbunden werde. Der Antrag wurde ohne Debatte angenommen und sodann die öffentliche Sitzung geschlossen. In der Hieralis abgehaltenen geheimen Sitzung wurden mehrere Personalangelegenheiten erledigt und die ausgeschriebene Eonccptspraktitantenstelle den» Schriftsteller Franz Gov6lar verliehen. Der Obstbau in Krain. (Fortsetzung.) Und wie steht es endlich bezüglich des rationellen Betriebes mit unserem heimischen Obstbaue sonst in Ober-, Inner- und Unterlrain, wo er bereits in bedeutendem Maße Eingang gefunden und wo insbesondere edles Winterobst und Mostobst erzeugt werben sollte? Leider wieber nicht so. wi? es stehen sollte. Wie mangelhaft die Obstbäume an vielen Orten ausgepflanzt, wie mangelhaft sie insbesondere am Standorte gepflegt werden, davon tann sich der Fach' mann überall zur Genüge überzeugen. Schon auf einer Eisenbahnfahri kann die Wahrnehmung gemacht weiden, dass diesfalls gleich zwischen Krain und Steiermarl ein all-zubeutlicher Unterschieb besteht. Wirklich schöne, regelrecht angelegte und gepflegte Obstgärten gibt es bei uns im Vergleiche zu jenen in Steiermarl nur sehr wenige; eine nähere Betrachtung der bei uns vorhandenen Obstpflanzungen aber belehrt uns, dass bei überaus vielen unserer Obstzüchter wohl Liebe zur Sache, nicht aber auch das erforderliche fachmännische Verständnis anzutreffen ist! An vielen Orten ist man sich noch nicht im klaren, wie die Obstbäume richtig gepflanzt, geschweige denn. wie sie richtig beschnitten, gebunden, gedüngt, überhaupt gepflegt werben sollen. Da steht es, wie bereits gleich gesagt, in Steiermart bedeutend besser. Dies kommt vor allem wohl daher, weil man in Steiermart viel früher als in Krain an die Hebung des Obstbaues gegangen ist und weil man sich hiezu auch ausgiebiger Mittel bedient hat. In Steiermarl bestehen zwei Fachschulen, an denen der rationelle Obstbau theoretisch und praktisch gelehrt wird, und zwar die Wein und Obstbauschule in Marburg und die Aäerbauschule in Grottenhof; in Krain hingegen gibt es nur eine, die in Stauben. Ucberdies sind in Sttier« marl zwei Obstbau-Wanderlehrer, der eine fürs Ober-, der andere fürs Unterland angestellt. Es ist allerdings wahr. dass der in Krain angestellt« Weinbau-Wanderlehrer. Herr Franz G o m b a ö, auch im Obstbau viel leistet, und zwar in den letzten Jahren insbesondere in Innerlrain, wo ihm die Aufgabe zugewiesen erscheint, die vom Glatteise vernichteten Obstanlagen im Ko«ana-Thale zu restaurieren. Allein nicht minder wahr ist eü, dass derselbe infolge seiner sonstigen Beschäftigung, betreffend die Reconstruction unserer von der Reblaus vernichteten Weingärten, für die Hebung des Obstbaues absolut nicht das leisten kann, was ein eigens dafür angestellter Obstbau-Wanderlehrer leisten könnte. Sind in Steiermarl für die Förderung des Obstbaues zwei eigene Wanderlehrer nothwendig, so wäre gewiss auch in Krain zum selben Zwecke ein Wanderlehrer erforderlich. Die Aufgabe unseres Wanderlehrers wäre vor allem die. überall bort im Lande wo der Obstbau bei sonst günstigen Bedingungen noch so' zusagen gar nicht gepflegt wirb. für denselben das Interesse der Landwirte wachzurufen uud alle für den Obstbau ge. wonnenen Leute im fachgemäßen Auspflanzen und Pfleaen der Obstbaume praktisch zu unterrichten sowie dahin'zu wirken, dass im Obstbaue, je nach Gegend und Conjunctur die richtige Wirtschaftsrichtung eingeschlagen werbe. So sollte im Wippacher. Ko«ana- und Nela-Thale und in Weiß-ltain die Flühtafelobstzucht und sonst in Inner-, Ober- und Unterlrain die Winiertafelobstzucht als Ziel der Obstzucht aufgestellt werden. In allen nicht Traubenwein vrodu« cierenden Theiltn des Landes, namentlich aber in dm O«. birgtzgta.tnden Oder- und Ilmeilrams. sollte die Gewinnung von 'Ytostchsl und vk VnichjMlg von y,wm»lchasll»ch,,> Laibacher Zeitung Nr. 114. 956 20 Mai^^ Qbstmostculturen nachdrücklichst anempfohlen und auch zur Ausfiihrnng gebracht weiden. Im Wippacher Thale und in Weihlrciiu miisäte je eine Qbstbaumschule (Filiale der l. t. Landwn'tschafts-Oesellschaft) errichtet werden; unter Oberleitung des Obstbau-Wanderlehrers sollten daselbst null Aäume von sehr edlen Frühobstgattungen in den vorzüglichsten Sorten, so Kirschen, Aprikosen, Pfirsiche, Pflaumen, Virnen, zur Heranzucht gelangen. (Fortsetzung folgt.) — (Aus dem t. t. Landessanitätsrathe.) Anlässlich des Beginnes einer neuen Functionsperiobe des t t. Landessanitätsrathe« für Kram erschien Se. Excellenz der Herr t. l. Landesfträsident Freiherr v. He in zu der türzlich abgehaltenen Sitzung, begrüßte herzlichst die uersam meltenHerren Räthe und wies auf die mannigfachen Agenden der politischen Verwaltung hin, in welchen die Regierung an dem Lanbessanitätsrath stets einen fachkundigen, gewissenhaften Berather gefunden habe und gewiss auch in Hinkunft finden werbe. Umsomehr erscheine diese Erwartung gerechtfertigt, als in dieser Corporation mehrere Specialfächer hervorragend vertreten seien, weshalb die Zusammensetzung des Landessunitätsrathes sicherlich als eine glückliche bezeichnet werden könne. Seine Excellenz erwartet daher von Seite des Landessanitätsrathes die kräftigste Unterstützung und eine reiche Anregung auf allen Gebieten der Sanitätspflege und spricht für biefelbe in voraus seinen Dank aus. Seine Excellenz begrüßt sonach den Herrn Dr. Julius S ch u st e r als neues in den Lanbessanitätsrath berufenes Mitglied, gedenkt ferner der Verdienste des Herrn t. t. Landesregierungsrathes und Landessanitätsreferenten i. R. Dr. Friedrich Neesvacher, welche sich derselbe während der abgelaufenen vielen Jahre für die öffentliche Gesundheit erworben hat, bedauert aber, dass die Negierung mit Rücksicht auf den angegriffeneu Gesundheitszustand dieses verdienstvollen Sanitätsbeamten von einer neuerlichen Berufung desselben in den Landessanitätsrath absehen musste. In diesem Sinne sei auch seitens der Landesregierung ein Schreiben all Landesregierungsrath Dr. Keesbacher ergangen, und Seine Excellenz spricht den Wunsch aus, dass das ehrende Andenken, welches der Lanbessanitätsrath für Dr. Keesbacher gewiss bewahre, auch im Sitzungsprototolle Ausdruck finden möge. Vei der sohin vorgenommenen Wahl der Functionäre wurde Herr l. t. Landesregierungsrath und Landessanitätsreferent Dr. Franz Zupanz zum Vorsitzenden wieber und Herr Regierungsrath und t. l. Professor i. 3t. Dr. Alois Va lent« Edler von M arch t hurn zum Vorsitzenden-Stellvertreter gewählt. Schließlich beglückwünschte Herr Landesregierungsrath Dr. Zuft anz den Herrn Vorsitzenden - Stellvertreter Dr. Valenta Edlen von M a r ch t h u r n anlässlich der heuer vollendeten ^jährigen Zeitperiode, während welcher derselbe ununterbrochen, und zwar vorerst durch 10 Jahre der ehemaligen Mebicinal-Landescommission und durch 30 Jahre dem l. t. Landessanitätsrathe als Mitglied angehört und in diesen Körperschaften stets ersprießlich gewirkt hat. —o. — (Inspicierung des Garnisons-Spi-tales.) Am 17. d. M. um 11 Uhr vormittags besuchte Se. Excellenz Corps-Commandant Feldzeugmeister Ritter von Succovaty nach der auf dem Exercierfelde vorgenommenen Truppen-Inspicierung das hiesige Garnisons-spital, in welchem sich gegenwärtig unter anderen auch 18 an Darmtyphus erkrankte Soldaten des 7. Divisions-Artillerie-Regimentes in Pflege befinden. Geleitet vom Commandanten der Anstalt. Oberstabsarzt Dr. Ritter v. Wagner, besichtigte derselbe alle Räumlichkeiten des Hospitales, wobei er an die Kranken aller Kategorien, zumal aber an die am Typhus darniederliegenden Artilleristen theilnehmende und aufmunternde Worte richtete. Nach einem nahezu einstündi-gen Aufenthalte in den Krankenzimmern verlieh Se. Excellenz in Begleitung der Generalität die Heilanstalt. — (Ernennung im Schuldienste.) Der steiermärtische Landesausschuss hat den provisorischen Gymnasiallehrer Dr. Karl Ozwald zum wirtlichen Gymnasiallehrer am Kaiser Franz Josef-Gymnasium in Pettau ernannt. — (Trauung.) Vorgestern fand in der Domlirche in Graz die Trauung des Herrn Dr. Hermann Eisl, Ministerial - Vicesecretärs im Eisenbahnministerium, mit Frl. Emma Mayer statt. Als Trauzeugen fungierten die Herren Herrenhausmitglied Dr. Moriz Ritter v. Schreiner, Theodor Ritter Mauthner von Marthof, Hauptmann von Steffenelli und Gutsbesitzer Adolf Galle aus Laibach. — (Von der bürgerlichen Musikkapelle.) Der Ausschuss der bürgerlichen Musikkapelle hat sich türzlich konstituiert und Herrn Velkovrh zum Obmann, Herrn Fabian zum Obmann - Stellvertreter gewählt. Als Kapellmeister wirb künftighin Herr Stern fungieren. — (Vortragsabend.) Vorgestern fand im kleinen Saale des „Narodni Dom" ein gut besuchter Vortragsabend statt, welcher von dem pädagogisch - literarischen Vereine KI<,Vtm«l0. d. M. zwei Vorstellungen geben lind werden vermittelst ihrer eigeneil vier Eonderzüge, die sich aus eigens für diesen Zweck construierten 67 Eisenbcchn-Waggons zusammensetzen, am Morgen des 30. Mai hier eintreffen. — Sonderzüge nach Adelsberg.) Am 27. b. M. (Pfingstmontag) verkehren von Laibach Südbahn hos, Trieft, Fium? und Cormons Sonderzüge zu erheblich ermäßigten Fahrpreisen nach Adelsberg und zurück. In den Preisen der Fahrtarten ist die Grotten-Eintrittsgebür bereits inbegriffen. Nähere» ist aus den veröffentlichten Kund-machungen zu erfehen. — (Nad Töplitz.) Wie man uns mittheilt, ist im Bad Töplitz bei Rudolfswert schon eine größere Anzahl von Curgästen eingetroffen. Die Bassins werden nun zweimal täglich entleert und gereinigt, wodurch einem gcu»ss berechtigten Wunsche der Curgäste Rechnung getragen erscheint. — Bad Töplitz wurde für eine Reihe von Jahren vom Herrn Adolf Tambornino in Pacht genommen, und der neue Pächter ist bestrebt, den Gästen möglichst entgegenzukommen. — Die Saison in diesem heilkräftigen Bade dauert von Anfang Mai bis Ende October. — („Sl ovens ta M a t i c a".) Wie bereits mitgetheilt, findet die diesjährige Generalversammlung der „Slovensla Matica" am 3. Juni um 5 Uhr nachmittags iiil kleinen Saale des „Mestni Dom" statt. Für dieselbe wurde folgende Tagesordnung festgesetzt: 1.) Ansprache des Vorsitzenden. 2.) Thätigleitsbericht für die Zeit vom 1. Juni 1900 bis 31. Mai 1901. 3.) Cafsabericht. 4.) Wahl dreier Rechnungsrevisoren. 5.) Voranschlag pro 1901. 6.) Ergänzungswahlen. 7.) Gventualia. — (Bau gebrechen an der Pfarrkirche in Iavo r.) Wegen nothwendig gewordener Beseitigung der von dem Erdbeben des Jahres 1895 herrührenden Gebrechen an der Pfarrkirche und deren Thurm in Iavor, pol. Bezirk Laibach Umgebung, wird am 3. Juni die commifsionelle technische Erhebung vorgenommen werden. —o. — (Zur Volksbewegung in Krain.) Im politischen Vezirle Gotischer (42.306 Einwohner) wurden im 1. Quartale d. I. 55 Ehen geschlossen und 441 Kinder geboren. Die Zahl der Verstorbenen belief sich auf 314, welche sich nach dem Alter folgendermaßen vertheilen: Im ersten Monate 22, im ersten Jahre 39, bis zu b Jahren 90, von 5 bis zu 15 Jahren 9, von 15 bis zu 30 Jahren 14, von 30 bis zu 50 Iat> ren 36, von 50 bis zu 70 Jahren 72, über 70 Jahre 99. Todesursachen waren bei 4 angeborene Lebensschwäche, bei 34 Tuberculose, bei 29 Lungenentzündung, bei 9 Diphtheritis, bei 2 Keuchhusten, bei 2 Typhus, bei 3 Dysenterie, bei allen übrigen sonstige verschiedene Krankheiten. Verunglückt sind 3 Personen (1 bei der Waldmbeit, 2 erfroren). Ein Selbstmord, Mord oder Todtschlag kam nicht vor. —o. * (Verhaftung.) In der Zeit vom 15. bis 17. d. M. logierte im Gasthofe «Zum Stern» in Cilli ein Mann, der sich Max Binoo, königl. Hof-Virtuose aus Wien, nannte. Am 17. d. M entfernte er sich aus dem genannten Gasthofe, ohne die Rechnung zu zahlen. Während seines Aufenthaltes in Cilli producierte sich der Mann des Nachts in den Kaffeehäusern mit Mundharmonilaspkl. Am 18. d. M. früh reiste der angebliche Künstler mit dem Secundärzugc nach Laibach, wo er gestern verhastet wurde. Ter Verhaftete soll Max Schlegel heißen und Tischler» gehilfe aus Breslau sein. * (Fahrraddieb stahl.) Gestern früh wurde dem Hosrathe Josef Suman, wohnhast im Schlosse Ti-voll, aus dem Vorzimmer seiner Wohnung ein Fahrrad (Styria) im Werte von 270 K gestohlen. Der Thäter ist unbekannt. -— (Der gestrige Ausslug des llove nischen Alvrnvereine«) geMete sich. vo.< lchiwer Mttenmg begünstigt, zu einem sehr statt besuchten WpH^ welchem viele hiesige sowie Mitglieder aus " ^ theilnahmen. Ein näherer Bericht folgt. ^eibl^ — (Gewitter mit Hagel.) Man!^ ^j aus Littai unter dem 18. d.M.: Heute "°^ Zei' entlud sich über Littai und Umgebung ein " H ^ andauerndes Gewitter, verbunden mit v ° ^e" Glücklicherweise richtete der Hagel, da er " ,H a"! untermischt herabsiel, einen größeren SHa^n ^ nur hie und da sind in den Gartenpflanze^ spuren zu sehen. gM' — (Todtschlag.) Am 12.d.M.M" idB nacht gieng der Knecht Anton Kuralt in """Mi!»"" zwei Burschen dem Knechte Josef Bercan ""^zi ü»' nach. Beim Hause des Besitzers Aarlhclma H^ b" gelangt, trafen sie den Bercan unt« dem 6 > , k' Magd Maria Praprotnik mit einer Fichtens"'» ^ Hand. Kuralt verschaffte sich einen Holzknickcl" ^ den Vertan zuerst über die Hand, so dass nv ^> Stange losließ, und versetzte ihm hie««! " .^ >B über den Kopf, so dass Vertan zu Voden !" ^ül bewusstlos liegen blieb. Bercan starb Ml "U >l ^ Kuralt wurde dem k. l. Bezirksgerichte in l" ^, ^ geliefert. . .«».elic^. * (Wegen eines wurde gestern nachmittags der SchneidergeY» >e ^F Anztt verhastet und dem l. t. Landcs^rich^^^ , Theater, Kunst und Meraw^ ^ > -(Kleine Nachrichten.) ^ ^ B berichlet, dass Mascagnl einen Contract M ^ ^ , von Concerten in Amerika unterzeichnet Y<" ^jil^ s eine Tournie mit einem Orchester von achtM^l ^, das er aus Italien mitbringt, durch die Hauv ' ^^ l Ven-lnlgten Staaten machen. Er selbst "l ^F r Mark pro Woche erhalten; sein Mf"'^ ' ^ jch^ e wird auf acht Wochen bemessen sein. - 4"l ^ I k eine Oper «Der Schmetterling' mit ,japa""WllU > - Nach 18jähriger Pause gelangte u. d" ^ « polnischen Oper Wagners «Tannhimser» w^ ßp, ^ führung und erzielte einen außerordentlichen ,^ ^, z, Warschau drängle sich ins Theater und °, ^ p deutschen Kunstwerke eine mlhusiastlsche M,' z ^' ^ die Oper vor 1« Jahren zum erstenmal a«w" ^z^.^ N lehnte das Publicum sie ab; sie mussle "" O^ ^ abgesetzt werden. — Der rujsiiche SchaM"^ V" s Tolstois Roman «Auferstehung» dramaM"- trägt das Well den Titel «Katjuscha Mß ?) ^ -(Sienliewicz ein Plagla ° ,st^ schreibt aus Lemberg: Die powiM ^ ^"i^ wenig aufgebracht dalülier. weil sich ^, .,,,ie!olcz,k^ Journalen die Anschuldigung gegen sle^ ^ K^ gewagt hat, dass sein Roman «Huo v»"^ „^" '^ l ist und dass er das Sujet für densely' l!i ^« zösischen Autoren entlehnt hat. Pariser «Figaro» von Nrunetiere beha"p ^z ^ ganze Roman «l^w v^äi-. sei "chts " „d^ Paraphrase von Chateaubrianos «Marty" ^" -«Actö.. Sienkiewicz vertheidigt s'H !" g., ><^ Anwürfe in einem Nriefe an den «3«g° ^z M^ versichert, er habe bei der Verfassung 1'^, " von den erwähnten Werleu der franz"! ^ . leine Kenntnis gehabt. „,,..) ^ U der 20. Nummer ist folgender: 1""" Al^ , thümliche Vorträge: Dr. Edmund ^"°^,stav ^' ^ aus der römischen Kaiscrzeit. — *"' U.^F ^ Rechtsfragen des täglichen Bebens. ^^^. ^F ^ Deutsche Wirtschaftsgeschichte. - I^"y ^ des A/ i. wissenschaftliche Rundschau: ö, 3. Die ^ 65 ^ ^ — Die Hygiene in der Kirche. -- ^ ^ zi^^' felder. - Notizen. - Vom V"ch"M^ ^ lung. Die Rast nach der Albeit: H- ^- ^"^ — (Lleferungsaussch"' ,>,/.< im Jahre 1902 als Osficiere au« ^9^ l",^ Nischen Militär-Akademie in Wiene "^ D ^ l. u. l. Technischen Militär-Akadcml' ^ ß« k. u. t. Heer ttelenden Zöglinge wew ^' j^ dungs- und Ausrüstungssorlcn als üza ^HH Stiesel, Stiebten. Säbel, H"^ U""„c I"^/ koffer, Handschuhe, Fußsocken st", ^^/ Tuche und Sch'ffwollswsfe :c. bl'''"YH^e «s/ lichen schriftlichen und gestempe"" H,^ ^ « Beischluss der Muster und des ZolM" ^ 1« ^' , Fähiglcitsnachmeises bis beim Commando dcr k. u. k. Then'sta^ ^^ ,. demie in Wr..Ncustadt einzulangell. ^"«/' j gungen können in der Kanzlei der V" „n? , lammer in Laibach eingesehen wer" M Wunsch zugesendet. sachet o >. ^^^» r^H!w^^ ___________957 ______________ 20. Mm 1901 ^ll^l gramme ' ^legraphell.Eorresp -Zureaus. ^^iibes »! c ^"l- Der Behauptung eines 5M Mr '^ ^"lessor Gubarov ein russischer ^MTll 1!M Dr. Vladimir Frodorovi? Sne- ^ ^il^- ^"- Das Gutachten des ru ^^N ^ ^' llantacuzene lautet: Ihre Ü?vlRr„ l ^'^^ entgegen dem unvorsichtig M. dc,cz "vgegedeneu Gutachten eines Arztes, ^^li' 0" Beginn einer Schwangerschaft i^^NlN ""er sogenannten falschen oder «?> n°3 '?"lt. In ihrer Meinung wurde !?.". lluls.s. bestärkt durch einen rasch an. '.>Iben?r7"en Leibesumfang infolge der ihr ^^dcl A angerathenen sitzenden Lebens-l^di« ' I'ch um einen krankhaften Zustand. ^" Hl, ?'" ist, die von ihm Betroffene Ich constatiere >?" eine« "'^. brs Leibesumfanges das Vor-^"lziindun "Hen Leidens, bestehend in Ge» ^^'dleN^' ^"bunden mit einer veralteten Ä.^lll lein s^^lungen zur Folge hatte. Dieser l"Ael^. st zukommt, vedarf der bereits Mdlnng. -. Gez. Cantacuzene. ; <ü>°^ -—.—______ ^"bH mi^'' Seine Majestät der Kaiser ist Hblllg battle h'" eingetroffen und hat sich ^'llliche ^' ^^'' Nestern vormittag« fand ^?M?^ - llung des Denllnales weiland ^'l "? Kaiserin Elisabeth in Anwesenheit M, Erzherzoge und der ungarischen Mi» i^ ^/f'r.^- Mai. König Georg ist heute 'Ut's. .'"z an Vord der «Psara» abgeieist. '^: ^' ."'- Die «Agence Havas» meldet Kleist ^Nanzosische Gesandte Pichon ist ^ben ^ diplomatische Corps, Graf Wal- Aonen n'^leu «nd Offtcieren der verschie- '^" sj/""z Tschiug und Li-Hung.Tjchang ^i'vi^'^ von «hui im Bahnhöfe. Die Ver. < -fttting und Shanghai ist vollkommen 5 ^gekommene Fremde. ^'?, Vl,.b°tcl Stadt Wien. ^,/fi,^ l- Müller, Fabrikant i Gramer, Hecht, "'" . b«»plt,.' ^ Vasa, Besitzer, f. ssran, Uovrana. -'^. ^alln s.!' Tl'ch- — Zupin, l. Oerichlsbeamter, ^>ü 3°»e. ^ Vl'lzhändler, WeißcnfelS. — Nlimberger, < '^er c^/^ ^uch, l. t. Regierungsrath: Vinzl, ^' ^chacherl, Winller, Phllipy. Schantz, »site.. Wien. — Klein, Hotelier, s, Frau, Abbazia. — Kanzlariö, Reisender, Fiume. — Pompeo, Bahnbeamter, Karlstadt. — Lauinger, l. u. l. Hauptmann; Moser, Drexler, Vack, Reisende, Graz. — Stein, Fabrilsdirector, Franlsurt. — Xrtnit, l. l. Professor, Cilli. - Iallitsch, Wirt, Gottschee. — Kienlopf, Ri)merbad. — Hendl, Pollal, Spitzer, Hartmann, Koschil, Reisende, Prag. — Globigg, Private, s. Tochter. Dresden. — Vonby, Ksm,, Wr.-Neustadt. — Lewin, Kfm., Berlin. — Lenly, l. u. l. Haupt« mann, Budapest. — Navratil, l. u. l. Major, Kaschau. — Rost, Kfm., Leipzig. Hotel Elefant. ?lm 17. Mai. Kahenbart, Director; Bubal, Inspector; Bernolb, Cizitira, Kflte., Trieft. — Rieger, Director, Assling. — Kumer, Priester, Gürz. — Gustin, Privat, Mottling. — Ienll, Privat. Marburg. — Rudesch, Privat, s. Frau, Reifnih. — Majdic, Privat, Loitsch, — Senlle, Besitzer, s. Fran, Velbes. — Viittner, Ingenieur. Dresden. — Globotschnit, Neumarltl. — i.'apajne, Kfm.. f. Frau, Idria. — Hruby, Kfni., Belovar. — Klein, Kfm., Budapest. — Brod, Kfm., Brunn. — Hermann, Kfm., Agram. — Domicelj, Kfm., Rate!. — Dr. Schöffe!; Bilina, t. u. l. Hauplmann; Deifel, l. u. l. Lieutenant; Pörtl, Vt'amter: Fifcher, Eitel, Siloschel, Hofferer, Berent, Olasser. Kohn. Ungar, Marovitz, Prichoda, Gonibrich, Neumann, Herlich. Franll, Baar, Mieses, Kreutzer, Spira, Germ, Ksite., Wien. Volkswirtschaftliches. Laibach, 18. Mai. Die Durchschnittspreise stellten sich wie folgt: Mailt-.Mgz«.^ Mailt-lMgz«.-' Preis ' Prel« lljb li d X ll »c b Weizen pr. q . . —,— U>4N Butter pr. K3. . . 2----------- Korn » . .-------14 60 Eier pr. Stuck . . —, h------- Gerste » . .-------14 - Milch pr. Liter . . —20------ Hafer » .---------!5 40 Rindfleisch l»pr, llß 1>84------ Halbfrucht » . .-----------— Kalbfleisch » 1 24 - -Heiden » . .-------1!jliO TchweineNeifch » 1 50 —!-Hirse, weiß » . .-------16,80 Schöpsenfleisch . —80------ «nluruz »..------12 80 Hähndel pr. Stiict 1 30------ Erdäpfel » . . 4 - 4 60 Tauben » —45____ linsen pr. Liter . — 20-------Heu pr. y . . . . 4 40------ Zrbseu » . - 40-------Stroh . ..... 4 20 - -zisolen » . - 24-------Holz.hlirt.,pr.Ebm. 7 50------ liwosschmlllzpr.ke 2^20-,— — weich., . b bl)------ öchweineschmalz » 1j^0------Wein,roih.,pr.Hltl. —^------- Zpecl, frisch » 120------— weißer, »----------- — geräuchert » 1 b0------- Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehöhe :!06-2 m. Mittl. Luftdruck 736 U mm. « ^ 5< L > Z j V «2 kZ^ 8" """" bt, Himmel« ILZ ,«, il » 3i. 733-^6 201 SWTnlähia j häss'bewöllt " ^- 9 » Nb. 734-9 138 windstill < halb bcwvllt 7U.Mg. 7369 130 N. schwach bewvllt 19 2U. 3l. 7368 192 N. mähig halb bewölkt 00 ' 9 . Nb. 7372 14 5 SW. schwach theilw. bew. 20l^7 U.M, !?38 4 > 11'4j windstill > heiter j 0-0 DaS Tagesmittel der Temperatur vom Samstag 14 4° und vom Sonntag 15-6°, Normale.: 14-4°, beziehungsweise 14-5°. Verantwortlicher Redacteur: Anton Funtel. Lottoziehnng vom 18. Mai. Linz: 80 17 76 68 34 Trieft: 11 18 33 10 52 Verkäuferin für meine Sommerfiliale in Veldes zum sofortigen Eintritt gesucht. (1921) Otto Fischer, Tonhalle. Razglas. Ker se pri vcerajänji volitvi 48 zastopnikov delo-dajalcev skrutinij ni mogel dokonèati, se bode nadalje -vanje skrutinija vrsilo danea, dne 20. t. m., popoludne ob ß uri, v prostorih podpisane blagajne, in sicer javno, kar se s tem naznanja. Okrajna bolniška blagajna v Ljubljanl. (1920) Ivan Kregar, naèelnik. Bekanntmachung. Da bei der gestern stattgefuudencn Mahl von 48 Ver^ tretern der Arbeitgeber das Scrntinium nicht beendet werden lonnte, wird die Forlsetzung desselben heute, am 20. d. M., nachmittags um 6 Uhr, in den Localiläten der gefertigten Cassa, und zwar öffentlich, stattfinden, was hiemit belanntgemacht wird. Oezirksklankencasse Laibach. Ivan Kregar, Obmann. Für Steinmetz- und Schlossermeister °" ' Mantinit» Vefestiguiiljviüittll für Steine, Metalle, Holz 7c. Alleinverkauf für Kram bei Vrttder Vberl, Vaibach, Kranciscauergasse. 3luch auswärts mit Nachnahme. paf* Verlangen Sie ausdrüoklioh Eirtlp im des Apothekers Piccoli in Laibach (empfehlenswert'für blutarme, nervöse und schwache Personen) (668) 7 und weisen Sie solche Präparate zurück, welche, wenn auch von medlolnlaohen Autoritäten empfohlen , doch naoh den chemlaohen Analysen nicht mehr Eisen enthalten, als jeder billige Tischwein, daher keinen medlolnlaohen Wert haben. Course an der Wiener Börse u«m 18. Mai 1901. «««d«»»»., «„«««.«. Die notterten «our,e vtrftthrn fich ln Kl°nenwährun«. »le Nollerun« »ümmtlicher »ctten und der .»iuersen L°,„ versteht stch per S»« "" «alizllcht Narl.üub»»a'«»hn, /» dto. dl°, bto, per Ulllm« . »» - «»»<> Un«. St..«i>..«nl, «°lb » ft. lXl - «»' bto. bt«. Silber 100 ft. ... »oo lü »c»l lk dt«. Etaatl^Dbl«,. (Un,. v»b.) v. I. ll»?a. .... . . ,l«7z,ll'7b bto. Lchanlregal»«lbl»I.Obl««. . W »« <"' ?" dto.Vl«m..«.kllX1sI,-li()0lrl. l?2üU >?3l.u dto. dto. k 50ft.-l«««1. l?«5c l'»^ rht«h.«,«,.u°lt 4°/» .... l4l-!'ü 14^ »b z°/, uuzar. Hlundtntl..0bl<«. 8« Ul» »» s>" »°/. lrollt. und siavon. bett, l>» b0 »4 6N And«, lff,ntl< Anl6 l0 »07 - ilmeben der Vtabt Vürz . . —-^----- «nlehen b. Vtadt Men . . . l0»«0l04uu dt». dto. (Gilot> ob, «old) l^«5U -- bto. bto. il8S4, .... S4»!> 95 U'. bto. bto. (18S8) .... 9b- 9ö- «orltbau.«nlthen, v«lo»b. 5°/, loo b!) »ol— 4°/. »rawer «brl»ft »ll. V°bcr.»Un,est.lnLUI.verl.4'/» 94-25 8b «ü «-efi«rl.Lande»>HyP.<«nst.4»/<, 97- »«^ Oest.,n « . , . . . - 4»s - 4«? - s,M!,hn^»°/»verz.I»nn.Juli ,45^ ^7 _ bto. ll »°/,...... «z»'>lz!4« Un«.1l»llz. »»hu ..... »oa jlv»ls» l«s» (per Gtücl). ^/„ V°b»ntreblt.Uo?ü 4"/«DonaU'Dllmpf1ch. »ooft.. . »«5--4,ü z°/, l>on»U'«e«,U.»U«se . . , «t,»--. xgy _ «ubav.-Vastlic» (l>«»bau) 5 ft. i« ^ „ ^ lrebitlole lOU ll. . . . . . 8N9' .«,-- U«le 40 ft. «M. . . , l4»>. »4!i-- Ofen« 2«le 40 ft. . . . . »« , ,»»-- N»M.»°Ie 40 »l. «M. . . ,!l8 «>»««- U»thtN»ltUz.0est.»«I..V.lUfl. 48«, 50 50 UN«. „ „ 5ft, «Lilz «8,5 «ul>«lphb - Bt.<«en«l»'Lo!e »oft.... »84-. »»8 - Uolbftetn.Lose «oft.. . . . 88» - »84 > »«»Wstlch. d. 8«/» Pr..SchulbÄ. b. Vebencrebltanst.,««. «88» b» »5 zs 5b 2«ii»ch«« 2«l«...... b» 7L b9 50 »eld «are «etlen. Zl»n«l,»rl»Inl»l« n»hmnng»n. «uIft,.Te^l. «lsenb. «» sl. . 5080' 80l»0' «au« n. Vetres. ». p»dt. Vtraßenb. ln Wien U<. ^ . 9!i4 50 »öS bl> »to. bt°. dtll. ll«. L . . l!»l ev li!>3 Ü« «0hm. Norbbahn «liN ft. . . 4ll» - 4«« -«uMebraber «l>, 5, Oesterr., »W sl. «M, . . «,9 — «4» -Dui-Vobenbacher «,<Ä, 400 pr. S08- - 8»0 iZerdln»nb4.İrdb. looaft.llVi, «09U SilU 2««b.»0 4»? — dt«. bt«. i'Ut. U) »Ml ft. S, bliü -. lw» 50 Prall'Duier »«smb. »00 ft, »bgft. «8^^l> l»« >«b Htaa«,!senoahn »«» si. s. . . «8« »b 6»8 X!> sübbahn »0U >l. V.....S» »z S»'^ -übiwrbd. «tl b>V. »00 ft, «Vl. ,79 00 »«0 80 lramwaN'»«!., «eueWr., Prlo^ rltat».«ctlen l«o sl. . . . »50 - l»u -Ung.»aall». «ftlenb, »oost. Vllb«r »,» -. 4»4 -Una>«efib.(«aab.»l»z)l»0ftfl.O, «K ^_ 4«ü — «<«« l><«!>ll!»hnen<«lct.<»«<. — — — - z«u»kl». «ngl»>O»st. Vanl »»0 sl. . . >>»<) l.« ,»l - «anlverein. Wiener, »00 N. . 4»« 50 488 l»o «°bcr..«nft„ 0eft., »0U sl. O. 934 „ p»« .. tldt.Unf», s. Hand. u. ». lSS st. ^ -. — — bto. bio. p« Ultimo . . . gu» 5 N94 b» «rebltbanl, «lllgun«,, LOOft. . g»« — N9» — Depositenbank, »Ng., »aa ft. . 4z,__ 424-— «c°«pte.»el.. »lbrist., »00 ft. »»«z- »875- «lr»< u.laffmv, Wiener, »00 ft. Asa» 4«« — Hhp6»«N.. vest.. «0 st. ,0°/. l, «94 - »9»— G«z — z«« — «erl«hl»banl, «ll«.. »40 ft. . ,»»-— z« — Hndustli»-Knl»l« «»hmnngt«. Vaullts., «lll«. »st., »00 st. . . »Sl — t«d -«gybier lNstn» und Etahl.Inb. in Wien »00 sl..... »ll — »,4 — «nw,>L«lh«,«rste, »00sl. 83» — 8!«9 — ,,i» k« «. 54l — »4l, — lrisailer Kohlen«. «r. «au«elelllch»ft ll» sl. . . ,«, — ,s40 chl» «40 So Pari».........»5 «t Deutsche Meichibanlnoten . . l»7' l»7 6z ItaIleni!He »Uanlnoten . . . 90 90 7^ slub«l«U«i»n. : . . . . »54^^ g «»^ ^V ^^ **i». to-1*.'*11' ••rlorMÄi««, AeUea, ÄF. €2. Mayer PriTAt-Depots (SafB-Doposita)