PrSnumeratious Preise: git r Laibach: Sanzjiihrig ... 8 fi 40 kr. Halbjiihrig ... 4 „ 20 „ Bierteljiihrig . . 2 „ 10 „ Monatllch 70 „ an it btr Post: vonziiihrlg... 11 fi. — ft. Halbjiihrig ... 5 „ 50 „ Lirrttljiihrig ». . ,2 „ 75 „ gilt Zustellung ins HauS vier-teljithrig 25 kr./ monetl. 9 kr. Binzelne Rummer« 6 kr. Laibache WebovUan: BahnKosgaffe Nr. 138 Tagblatt. Anonym- Mittheilungea werd«« nicht brritckstchttgk; Manuscript« nicht zurUckgefendet. •ttwbttien: & 3n vnrean: Tongrehplax Nr. 81 . Luch-handlung von Jgn. e. Klein-mayr & gtb. Bamberg.) JnserttonSpreise: gilt die cinspaltige Pe!it»etlr k 4 kr., bci ;»cimaligtr $in» schalinng L 7 kr., tre'matiftft a 10 kr. JnserlioiiSstempel jetesmal 30 It. ©fi grbfiemi 0»f«aten uitb bfttrrr Einschaitung ;ntf#tf» cheiibei Raba t. Nr. 64. Dienstag, 18. Marz 1873. Morgen: 3ofcf. Donnetrtag: Joachim. aanaeaa 6. Jahrgang. WG- Die uachste Rummer erscheirtt des h. Josest-Festes wegen am Donnerstag. Oesterreichs Marztage. Bor ein paar Tagen ift cin Vierteljahrhundert ooll geroorden, fcit Oesterreichs Bevollerung sich gegen das entfittlichenbc Regiment des Metternich-schen Absolutismus erhoben. Der drcizehnte Marz, drr Geburtstag des edlen Kampfers stir Volkerfrei-heit aus dem Throne, des Kaiser Josef, unb der Geburtstag ber wiedertrwachendtn Fretheit in O ester-retch, ift geheiligt in ber Erirmerung a [lev Zeugen |enev glorrcichen Tage unb alter, wetche sich im Kampse des Lebens die Empsanglichkeit bewahrt haben fiir die sichtbaren Zeichen der geistigen Be-wegung unter den Bolkern. Im Leben der Bolter gibt eS feinen Stillstand, trenit es auch nut bevor-zugten ©cistern gegonnt ift, unter der Hltlle der ftufjern Erstarrung die Keime des Lebens unb Wachsthums zu btntcrfen. An ben schwarzgelben Grenzpsahlen hatttn Oesterreichs Staatsmanner ge-glanbt allen Jbeen, allem Denkeit ein Halt gebieten zu konnen. Aber wie ein Strom, ber lunstlich oder naturlich in seiner Bewegung geftaut roirb, sich ettdlich brausend unb tosend bahnbricht, so rourde bom erwachenden Bolkergeiste das System hinweg-gefegt, das seine feiten Anhanger als die Ausgebnrt alter Weiiheit priesen. Wie Spreu im Winde ver- flogen die Traditionen des atten Feudalstaales unb ber Geist ber Civilisation, btr Geist ber Geiechtig fcit unb ber Achtung vor btr Menschenwiirbe, ber Geist ber Bvllersreiheit unb ber Gleichheil alter vor in dent Gcsetzt etraug sich auch in Oesterreich Anerkennnng. Das 1st c». was die MarzumwiUzuug bee Jahres 1848 in ber Erinneruvg heitigl, roarurn , sich die Zeitgenofsen trotz alter nachfotgenben Liber-1 wartigteiten gtiidtich preisen, Zeugen eines so setten i wieberkehrenben, eines so erhabenen SchauspieleS1 gewescn zu sein. Aber noch cinen andern Grnnb hat bie ©egeifterung, womit wir auf jeneS Auserste-hungsfeft ber osterreichischen Bvlkerfreiheit zurudblicken, er tiegt in dem idealen, selbstlosen Schwtvige welcher biese Btwcgnng vor anbern auSzeichnet. Selbst bas Blut, bas gefloffen war, vtrmochte das Golb ber tauteren Gestnnung nicht zu beschmtttzen, selbst das stumpseste Auge tonnte sich ergotzen an btr Rein-heit unb Unversatschtheit der Bolksstele, die rooht setten so herrlich zutage getreten. Aber bie iippige Saat ber jungen Freiheit solite uns feine Friichle zeitigen. Nur zu dalb kamen die Wetterstnrme unb vernichteten sir in ihrcn Halmen. Ueber die Errungtnschaften des Marz |chritten alS-bald die Barricabenkilmpser des Oktober, die Scha--ren Windischgratz' unb die blutgierigen Banden Jelactc's erbarmnngsloS hitttocg. Jene Partei des Feudaladets unb ber Kterisei, bie heute noch bie Daumschrauben fiir bit 9?blferfreiheit bereit halt, hatte noch vor bent Sturze Mctternichs dem Fiir* (ten Windischgrittz bie Dictatur zugrdacht. Nun hiett fie ihre Zeit gekommen. Die Placate nut der Ver-kfindignng des BelagertmgSzustandes, die fchvn in den Marztagen gedrucft unb in einztlnen Exempla-rtti auch an dtn Strahenecken ber Hauptstadt angr-heftet roarett, werben htrvorgeholt, unb es beginnt jene Zeit des Entsetzens, bezfiglich beren ber neutftt Geschichtfchreibtr ditftr Schreckensepoche. Baron Helsert — doch wahrlich ein tmvtrdachtiger Zeuge! — osterreichischen Ofsizieren svlgende charakteristische Worle in ben Munb tegt: „Wahrlich, man fbnnte fast bereuen, gegen Radicate auf gett eten z« sein; ber schleckteste, ber von biefett gefallen, war noch zu gut, als batz ber befte von jetien Ullraconstrvativtn ben Finger in sein Blut tauchen unb Caricature« bamit an die Wand tnalen durstt “ Es beganii tint Zeit des Entsttzens stir den SDiensthenfreund. Das Band ber tiebe unb untr-fchi'ttterlichcr Treue zwischen dem gutigen Monarchen unb bent Bolke ward durch srevle Hande zerrt'sfen; die Errungtnschaften dts Marz durch dtn Koth gr-schltift, Czechen unb threaten boten welteifernd sich zu Echergen gegen ihre freiheitlich gefinnten ReichS-genofsen, jeder Eiende burfte es roagtn ftintn Nach* bar zu denunciercn, jeder czechische Schreiberknecht hohnte unb brangsalierte ungestraft ben wehrtosen Burger, feuchtohrige, von Jesniten gebrittte abelige Imisseton. Menageriestudien. 3'iigc a »s dem Seelenleben ber Thiere, von R. K. Hitronymus. (Fortsetzung.) Die ObrigkeU- Itagte, bie bewaffneten Manner Tefetzes warfen sich in bie Brust. Hieronymus fah ftch jn Seelenruhe biese Lcute an unb hiett ttur, silt ben Ktnntr hochst vtrbachtig, stinen Russel «n etnem kith,,^ Bogen hoch in ber Lust. Er litt es vcrhattnismshig ruhig, bah bie sechS Rosse ihm vorgespannt wurden, dann aber ergriss er den Leit-strick, zog alle fechs Pferde zu sich herait, ergriss das nachste Pserd bieift bti den Schwanzhaaren unb tnachte Mienc, es unter sich zu btingcn. Nur tnit schneUer Entschlossenheit gctang es dem Wachter, den Schwanz bes PserdeS abzuschncidtn, woranf btr ent--tauschte Hitronymus linen tromptttnartig gettenben Ton ausstieh. Sofort aittrooiteten aus ihren Wagen LSwe, Tiger, Baren, Pagagei unb Affen uitb jetzt tntstanb cine wahrhaft babylonische Berwirrung. SSmmtliches fritbliche Gethier himer uns bringte 0U8 ber itnheintlich:n NSHe ber Karawane fort, die Defitztr fuchttn fie feftzuhalten — vor uns fprattgen Me Pftrbe ber Earabieneri wahre Polkatanze, so bah sehr schnell einer ber Hetben am Bodtn lag, I bie andern sechs Pstrdt galoppitrten in bie Stadt' zuriicf, die schreienben Treiber ihtten nach. Einige Zeit verging. Man sprach vom Er-schiehen des Elefanten; aus der Stadt kam dieNach-richt, bah matt bort eine fteine Kanone zur Absahrt bereit mache, unb unsere Angst, aus eine so eiende Weise bas kostbarste Thier verlieren zu miissen, stieg auss hochste — ba schtug ganz plvtzlich ber eine von ttnsern Wartern, Anguilotto mit Namen, ein schallenbes Gelachter auf. „Jch weitz, woran's tiegt! Nur Ruhe, nur Gebulb noch einen Augenblick, er roirb gleich witbtr gehen!" Der Bursche verschwanb in bttn BauernhauS-chcit unb fain balb tnit einem Korb volt Wirsing-kohl herauS. Hieronymus schaute betn Anguilotto mil sicht-borer (Senugthuung nach unb schwenkte in liebenS-wiirbigster Stimmung penbetartig feinen Rttffel, als er ben Warier balb bctrauf mil betn Kohl heraus-kommenb erbtidte. AlSbamt verspeiste er dehaglich, zufrieben unb schnell in sechS Btfsen bie Kohlkopfe unb nath diefer UJiahlzeit setzte er sich in einen luftigen Trad, unfere anderett Wagen, die gewohnt waren, sich von dem Elefanten das Tempo ber Fahrt attgeben zn laffen, hintercrein. Hieronymus fchien in dem ©lauben zu sein, er musse daS SSerjouinte jetzt nachhoten, benn er hSrte auf Fein Halt, er lieh sich in feinern Eifer durch nicht« hentnten. Er jagte, gefolgt von ben anberen Wagen, durch das atlarmierte Stabtchen, mitten burch bie ihm entsetzt ausweichenden Markt-leute, alles umrennenb was ihm in ben Weg kam. AthemloS keuchten wir hinter ihm her, in beforgter Angst vor feinern Saufen, wie vorhin vor ftinetn Stiliftehen.. Uns auf ben Ferfen folgte bie Po-tizei, unb Hieronymus machte erst roieber halt, als wir bie Weiden bes OglioflusseS, ttroa eine Stunbt von Desenzano zu Gesicht bekamen. Dartiber waren roir nun geroisiermahen froh, benn bie besenzoner Potizei hatte enblich bie Ber» solgung ausgegeben unb uns unserm Schicksal fiber* lassen. Jetzt stand Hieronymus still, bewegte roieber, fchr zufrieben mit sich, penbetartig feinen Rfiffel unb verfchnaufte. Anguilotto klarte uns fiber bas Wunber, welches ber Wirstngkohl gewirkt, auf unb wir hatten Grnnd genttg fiber Hieronymus' Gedachtnis zu trftauntn. Bor dreiviertel Jahren, bericbtete ber Warter, hatte man tbenfalls ben Ort passiert, unb ba bort ber HauSbesitzer Kohl anbot, roar bieser gekaitst unb dem sehr Ifistern darnach schauenden Elefanten ein Kopf davon gereicht worden. DaS blieb mit so feurigen Buchstaben in Hieronymus' Him gefchritben, dah er auch diesmal nicht voruber toollte, vhne ben Wirstngkohl gekoftet zu haben, unb so kam es, dah wir bes ausgezeichaeten Jun gen ware,, in Oesterreich tonangebend und mach-ten sich breit alS Diplomaten und in den obersten Staatsamtern. Concordatsmanner und (Iendarmen galtrn als die sichersten Stiitzen des States. Aber an den heiligen Gutern des Geistes, die wir im MLrz 1848 errnngen, hielten wir fest. Den Tod oder den Kerker vor Augen und die Zuversicht an den endlichen Triumph inner Jdeen im Herzen, standen wir auf der Bresche und harrten in Ge-duld des Augenblickes, wo wir das Bermachtnis der Marlyrer jener Zeit wieder unser nennen konn-ttn. Es mutzten bespiellose Kalastrophen uber das Reich hereinbrechen, wir muhlen die Donner von Solferino vernehmen, den Schreckenstag vvnKonig-gratz erleben, den Feind vor den Mauern der Hanpt-stadt schauen, alle Stiitzen, auf die man sich ver-messen, das Rcich aufzubauen, mutzten sich als saul und morsch erweisen, die Concordatsminister selbst ihre Regierungsunfahigkeit erkennen, die Gebete der Priester vor Entsetzen verstummen, ehe man zur einzig sichern Stiitze des sinkenden Reiches griff, ju den Jdeen des JahreS Achtundvierzig. Und heute noch muffen wir, um das, was wir von jenen Er-rungenschaften gerettet und in Sicherheit gebracht, unS wehren, muffen Tag und Nacht auf der Hut fein, dah fie mis nicht von bethorten Reichsgenof-sen verkiimmert oder -»trisfen werden! Verloren ging unS der ideale Schwung jener Tage in den MLhen der Tagesarbeit, in dem nnauf-hSrlichen Jagen nach Reichthum und Genuh. Jmmer mehr lichtet sich die Zahl jener edlen Vorkampfer jtir die Menfchenrechte. Allein nicht blos Tod und Verbannung haben Liicken gerissen in den Reihen derfelben, auch die Fahnenflucht jener, die man ge-wohnt war unter den vordersten zu schauen. Es set feme von uns, die Pflege materieller Jn.erefsen zu verdammen, die Berechtigung wirthschaftlicher Fragen zu leugnen. Jeder neue Verkehrsweg, der eriifsnet wird, jedes neu gegriindete Geldinstitut ist tin Mittel zur Hcbung der materiellen Wohlfahrt deS Volkes. Aber ebeit so nothwendig als ehrliche und unverdrofscne Arbeit, ebenso nothwendig als Strahen und Eifenbahnen, Industrie und Handel, ist ein tleiner Fond idealen Strebens. Diesen gonne man ein Platzchen in seiner Brust, diesem suche man zu erhalten und zu mehren, indent man sich edle Aufgaben stellt, edle Ziele vecfolgt, die den Blick erheben und erweitern, indem man sich die Beispiele der Vorkampfer fiir die Menfchenrechte auS dem achtundvierziger Jahre vor Augen halt. Die BLller Oesterreichs mogen sich an diesen Tagen winner«, was Birrgermuth erreichen, was Charak-terlosigkeit und Niedertracht zugrunde richten tann. Sir mogen bedenken, dah die vergleichsweise Freiheit, Gedachtnisses unferes Hieronymus wegen in Defen-zano teinc Gastvorstellung gaben. Trvtzdem mir der alte Bursche dutch seine totit Laune leine geringe Angst gemacht, ward er von diesem Tage an cittet* meiner intimsten Freunde (die Menschen mit eingerechnet). Mich interessierte da- schlaue, uberlegende und anderseits seltsam phantastische Thier im hvchstcn Grade; Hieronymus wuhte auch fofort herauszusinden, wer ihn gern hatte, er zeigte schnell cine besondere Vorliebe fur mich und in kurzer Zeit war ich so vertraut mit ihm wie fein Warter. Ueberhaupt begann jetzt das Leben unter beit Thieren einen grohen Reiz auf mich auszuiiben, und abgesehcn von ntcinen geschastlichen Jnteressen, hiitten mich das Studium der Thiercharaktere und die hochst uberrafchenden Ziige ganz ungeahnt seiner Geistescvmbinationen, welche selbst bet den verrusen-sten Bestien vorkommen, allein fchon an tneine Menagerie gefesselt. So folgte ich denn mit gntem Humor und grohem Jnteresse unferen Zickzackwan-derungen und Habe mir dabei gelegentlich fast von jedem unserer fremdlandischen Gesellen einen hub-schen Zug notiert, die ich dem geneigten Leser der Rtihe nach erzLhlrn werde. Zunachst also writer von rneinent »groben Freunde!" fSchluh solgt.) deren sie sich heute erfreuen, nicht das Geschenk dieser oder jener Regierung, sondern das wohlberechligte, dnrch ein hochherziges Kaiserwort verbiirgte Erbe von 1848 ist, an dem nicht gemakelt werden soli. Politische Rundschau. Laibach, 18. Marz. Inland Samstag hat nach fiinstagiger De-balte das Abgeordnetenhaus die Budgetberathung beendet und sich hierauf bis Donnerstag ben 20. d. vertagt. Das Ergebnis der eingehenden Verhand-lungen ist ziffermahig folgendes: Die Gesammtaus-gabe wurde von 389,853.662 ft., wclche der Fi-nanzausschutz praliminiert hatte, auf 389.929.292 ft. erhoht, die Bedeckung unverandert in der voin Fi-nanzausschuffe beantragten Ziffervon 393.677.697 sl. eingestellt. Auch die Beleuchtung, welche, dem Her-kommen gemah, die einzelnen Posten des Voranschla-ges durch die daran geknupste Kritik der betressenden Verwaltungszweige ersuhren, hielt sich diesmal inner-halb bescheidener Grenzen. Nur die bedeulende Rede, in welcher zum Schluh der Debatten Dr. H e r b st seine Anschauungen uber die osterreichische Eisen-bahnpolitik entwickelte, machte hievon eiitc Aus-nahme. Die sachliche Krilik des Redners hat der bekannten Resolution iiber die traditionelle Eisen-bahnpolitik in Oesterreich viel von ihrer Scharse benommen, wohl deshalb, rneil der Handelsminister den Wiinschen des Hanses beziiglich der nicht sub-ventionierten Bahnen zu willsahren versprochen. Der beste Beweis, dah der Redner seine Absicht erreicht hot, liegt wohl darin, dah die Minister selbst sich fiir die Resolution erhoben. Wahrend foderaliftische Bliitter mit der Al-__ der Polen und Foderalisten grohihun und eine neue' foderaliftische Aera inaugurieren, verhalt sich ..Dziennik Polski," das Hauptorgan der Reichsraths-polen, zu jeder gemeinsamen Transaction mit der „historischen Rechtspartei" nach wie vor ablehnend. Es mag — sagt er — unter ben Poteit 8eute geben, in berett Schadel ahntiche Traume spuken, aber das Volk in seiner Gesammtheit hat mit thnen •cine Gemeinschast. In der That find es auch nur Mitgtieder der Miitoritat der potnischen Delegation, welche mit den Foderalisten conseriert haben. Selbst Grocholski hat sich fern gehalten. Auch „Czas" bestreilet, dah es sich in besagtem Conven-tikel um etwas anders als urn die Wahlresorm ge-handelt Habe. Weder die Hetzereien der hervorragendsten Zei-tungen Jtatiens, noch die Wuhtereien der tiroter Ultramontane« haben die liberate Partei des Tren-tino in der von ihr eingenommenen sympathischm Haltung zur Wahlresorm erschiittert. Das Organ dieser Partei, der ..Trentino," ertheitt diesen Wuh-Urn tine unzweideutige Antwort, indent es sorooht beit Grafen Fevrigotti — bei aller Achtung vor ben schneidigen Wvrten, mit wetchen dieser die Ab-stinenzpolilik seiner tirolischeir Freunde gegeihelt — als auch den Canonicus Bertagnolli in derber Weise abkanzelt. „Das Tribunal der offenttichen Meinung und die Slimmen der Wahler bei den nachsten Wahlen," schlirht der „Trentino," „werden nicht ermangeln, ihr Verdict uber diefe beiben, welche die herrschende Stimmung ihres Landes voll-standig ignorierl haben, ausznsprechen." Bertagnolli scheint sich itbrigens ganz in das Lager des brixener Bifchofs begeben zu haben, da er fein Reichsraths-und Delegierteii'Mandat niedergelegt hat. In U n g a r n schienen in ben letzten Tagen die Dinge durch die Agitation Lonyay's wieder einer Krisx nahe. Die Stellnngen der Parteien waren ganz verwirrt, die Opposition war fur das Ministerium und die Anhanger Lonyay's cvnspi-rietten gegen daSselbe. Zunachst soil eS auf Kerka-poly abgesehen grwesrn srin, dcssen Sturz beit Hauptpunkt des Lonyay'schen Programms bilbet. Jndessen trat Teak im Stub fiir das Cabinet In bit Schranken. Unter lebhaftem Beifalle betonte er, wie gefahrlich das Borgehen berjenigcn sei, bit die Regierung durch solche Mittel zn sturzeit trachten, die jede Regierung unntogtich machett ntflsien. Diefe Rede scheint bedeutenbe Wirkung gciibt zu haben, denn der Ktub votierte die Annahme der Steuer-vorlagen und damit ist dem Ministerium Szlavy — mindestens weitere Frist gegeben. Ansland. Der dentsche Reichstag ist zwar beschlnhsahig, aber seine Thatigkeit ist bis jetzt ohne Jnteresse. In beiben Hausern dcs pren-hischen Landtags wird die Berathung der kirchen-politischen Gesctze fortgesetzt. Fiirst Bismarck hat sich dnrch seine letzten Reden die hochste Ungnabe der „Kreuz;eitung" und seines sriiheren Collegen Mirhler zngezogen. Das Jnnkerblalt erblickt in Bismarcks jiingsten Austassnngen eine sbrmliche Lossagnng von der conseroatwen Partei und die Ankundigung weiteren Forischrittes des Liberalis-mns. Nicht die liberate Regierung der letzten Jahre, sagt sie, war miser Ungliick, sondern dah das liberate Regiment unter der alten, vertrauenerwecken-den conservativen, monarchistischen Firma gesiihrt wurde. Schliehlich erklart sich die „Kreuzzeitung" uberzeugt, dah das jetzige System an der eingeschla-gettett Kirchenpolitik scheitern werde und tniisse. Die-setbe Nnmmer der „Kreuz;eitung" ist es, in der der verflossene Kultusminister v. Miihler cine Wi-derlegung der Stelle der Bismarck'schen Herren-hausrede versucht, welche die ausgelbste katholische Ablheilnng des Kultusministeriums betrifft. Sammt-liche beziigtiche Anfiihrungen Bismarcks erklart Miihler fur falfch. Bis 1872 hatten die fittan* ziellen Mittel gefehlt, um beziiglich der Sprachen-'rage cine generette Controle zu fiihreit. Dem deutschen Rcichstagc ist seitens der Fort->chrittspartei sowie zahlreicher Mitgtieder der natio-nal-liberalen und der deutschen Reichspartei ein P r e h g e s e tz - E n t w u r s zugegangen, welcher, im wesenttichen aus ben Berathnngen des siebenten deutschen Journalistentages hervorgegangen, in erster Linie die unwiirdigen Beschranknngen des Praventiv-ystems beseitigt wissen will. Auf ahnlichen Jnten-tionen wird der Prehgesetz-Entwurf beruhen, welchen Windhorst namens der Centrnmsfraction einbrin-gen will. Bifcho s Mer millod debntiert von feinem 'ranjosifchen Asyl aus mit nachstehenden Enthullun-gen. Er sagt: „Jch Habe fpecielle Griinde, anzu- uehinen, dah der Schlag, der mich getroffen, zwischen der Regierung von Genf und derjenigen Bismarcks contbinicrt warden ist. Es gab bet dem Anlah merkwiirdige Eoincidenzen. Am Tage meiner Verhostung, eines Mittwochs um 11 Uhr, erhiett ich einen etgenhandtgen Brief des heiligen Voters, der mich zur stondhaften Ansdoner ermnnterte; um I Uhr roar ich ein Gefongener. Vicr Tage frither fchon fonnte die „Nordd. ollg. Ztg.", das Organ Bismarck«, die Ausfiihrnng der gegen mich ergriffenen Mahregel meldcit. Die Beziehungen des deutschen Reichskanzkers reichen iiberhaupt roeit. Ich Habe specielle Griinde, zu gtaubeit, dah Belgien sehr led-hast von seinen Agenten bearbeitet wird. Ich er-hatte den „Bien public" am Morgen des TageS meiner Verhaftung und bin fehr erstaunt, in demfelben eine Depefche aus Berlin zu tesen, welche itteine Absilhrung an die Grenze als cine vollcndcte Thatsachc berichtet. Der erste Eindruck war, dah ich ein Tclcgramm an meitie Ueben Freunde in Genf richten rniiffe, um die Nachricht zu berichtigen. Im Moment, in wclchcm ich die Depefche meinem Bedienten ubergebe, datnit er fie auf das Tclcgra-phenamt trage, tritt der Polijeicomtttiffar in mein Zimmer, der mich an die Grenze zu biingen hat!" Den italienifchen Legitimiften schei« nen die Lorbterit der Earlisten keine Ruhr zu lasfen. Sie mochtcn daS Ranbcrspicl in ben Pyrcnnacn in beit Apenninen wiederholen. Der Vcrsuch scheint doch im Keime erstickt zu scin. Wenigstens meld« die riimische „Liberia“ : „Nach verlahlichen Inf0'-* malionen beabsichtigte die reactionare Partei in Ca« labricn eine iitfurrectionclle Bewegung hervorzurufen und daS Gesetz wegen Aufhcbung bet relig'Ssen Lor* porattonen hiezu als Vorwand zu nehmen. Jnfolge. mehrsprachigen LLnbetn" roitb bem h.!. k. Ministerium bon aus Rom ergangenen Anorbnimgcn sei jedoch fUc Kultus und Untetticht mil bem Anlrage in Vor-biese Bewegung abgesagt warden, wahrscheinlich weil lag- gebracht, bieselbe gum UnterrichlSgebrauche an ber man erfahren hatte, bah bie Polizei hievon infor miert war unb hinreichenbe Gegenmahregeln getrof fen hatte." Local- unb Provinzial-Angelegeriheiten. — (Die Gerneinberathswahlen) nah-men heute mit bet Wahl beg zweiten Wahlkorpers in bet ersteulichsten Weise ihten Fortgang. Die Bethei-ligung war abetrnalS einc autzerordcntlich lebhafte. Es etschienen 281 WSHlet unb bie com Centtalwahl-comit6 ernpfohlenen Ganbibafen erhieltcn, unb zwat: Dt. Anton ©choppl 279, Dr. Friebrich Kees-b^acher 278 unb Dr. Robett v. Schtey 277 Stimmen. Die Kleticalen hatten nach bem gcstrigen Wahlresultate naliirlich nicht bie geringste Last, am Kampfplatze zu erscheinen, unb cnthielten sich bet Wahl. — (255 ie sich ..Slovenski Nar ob" ben Ausschwung von Laibach vvrstellt.) „Slov. Nar." antworlet auf unfern Leitartikel Com letzten Freitag, in welchem wir ihm ben Nachweis lieferten, bah bie liberate Pattei butch ben Ausschwung Her Stabt Laibach nut cine Ktafiigung ihtet Ele. mente, bie tleticale hingegen eine Schwachung bet* selben zu erwarten Habe, mit bem HinweiS auf ben Ausschwung, ben Laibach nehmen tvlitbe, wenn bie ein unb 1ji Million Slovenen in ein Reich zusammen-tteten wttrben mit ber Hauplstabt Laibach, unb er meint, er wetbe erst bann glauben, bah wit ben Ausschwung Laibachs hetbeiwlinschen, wenn im ©emeinbe« rath einc Petition an Se. Majestat beschlossen wirb jut Bilbung beS KonigreichS ©lovenien. Urn also bie Gunst bes „Slov. Nat." zu ertingen unb ihn Bon unseren guten Absichten fUr bie Stabt Laibach zu itberzeugen, mUhte bemnach etwa solgenbet Anttag im ®emein6erathe eingebracht werben: Det lobliche Ge- meinberath wolle beschlikhen: 1. Det Kaiset von Desteneich ist zu ersuchen, bie staalsrechtlichen Bezieh-ungen mit Ungarn auszuheben unb bie in DianS« leithanien lebenben Slovenen zu Strain zu schlagcn. 2. Det KLnig von Jtalien ist aufzufotbetn, bie unter seiner Krone lebenben Slovenen an Stain abzutreten, wibrigcnfatt« ihm bie Stabt Laibach fofort ben Krieg zu etflaren hatte. 3. Die Lnnbtage von Karnten und ©teiermart wetben beauftragt, ihte bon sloveuisch te-benben Menschen bewohnten Gebietstheile ungcsdumt uns zu schenten. 4. Ebenso tcaren bie Lanbtage von GLrz, Jsttien unb Trust zu verhallen, sich zugunsten be8 krainischen LanbtageS aufzulosen. 5. Der Magistrat roitb mit bet Durchfiihtung ber obigen BeschlUsse beauftragt. Nachbern sich abet bie iSrlebigung bieseS Gemeinde-ra'thsbeschlufses insolge beS schleppenben ®efchaft«gan» gee doch noch einige Zeit vetzLgetn bUrste, roitb eS Uns .Slovenski Narod" ftcher nicht vetargen, roenn Wir uns bis bahin bcftreben, bet Stabt Laibach wo-MLglich anbere Quellen zum Empotblllhen zu etLff-Rcn, umfomeht, ba selbst im Falle bes ©elingenS unb der firicten Durchfilhtung obiger etwas stark phanta-ft^chet GemeinbetathsbeschlUsse Laibach im glinstigften Falle «ur eine Beamtenstabt roUibc. __________________________ Die Bebingun gen bet 3ufunft einet Stabt liegen jeboch nicht in ber Anhiiusung von fflehbtben unb A^mtern, bie a tier« ®*ngs eine recht angenehme Aulage find, die Bebin-9un3“* lle9en in bem fimpoibliihen bes HanbelS unb bet Qjnbuftrie, in bet Etrichtung gutcr ©chulen, in bet Hebung bet BerkehrSanstalten, in bet ©choffung tooberner unb bequemtr Einrichiungen u. f. w. Bis auf weiteteS crlauben wir unS baher, unfete bishetige Ansicht aufrecht zu erhalten, unb wir wetben reblich fottfahten, fiir baS Wohl unb ben Ausschwung ber Stabt Laibach auf unserm Wege zu fotgen, ben ,Slov. Nat." unb fcinen Anhanz mit Beruhigung dkm ihtijeit iibetlaffenb. • — (AuS bem LanbeSschulrathe.) Die bvn ber Direction ber k. k. Lehrerdildungsanstalt in J-oibach gutdchtlich vvtgelegte, vom k. k. Gymnasia! jjMeffor Anton Heinrich verfafjte „ Deutsche Gtam> atit fiir Mittelschulen unb verwanbte Anfialtcn in hiesigen Lehtet- unb Lehrerinnenbilbungsanslolt fiir zulSssig zu etflaren. — Det von ber k. k. LanbeS-regierung Ubergebene, vom k. k. LanbeSsanittttsrathe fUr Ktain vvtgelegte Entwutf einer Vetotbnung be-tresfenb bie hygicnijchen Mahnahmen in ben krainischen ©chulen roitb einem Comi>6 aus Diet LanbeSschul* taihSmitgliebern jut Vorberathung zugeroiesen, unb eS roitb beschlossen, das h. LanbeSprtisibium zu ersuchen, zu ber seinerzeitigen Plenatbetathunz im LanbeSschuU rathe bie Jmetvenietung zweiet Mitgliebet bes k. k. LanbeSsanitiitStathes zu veranlafsen. — (Etnennnng.) Das hohe k. k. Finanz-ninisietium hat ben ©teuetamtscontrolor zweitet Klassc Franz M I a b i č zum ©teuereinnehmer britter Klasie ernannt. — (Fiir bie Aussteller.) Im Nachhange zu ber in der amtltchen „L. Ztg." vetoffentlichten Kunb« machung ber WeltauSstellungs-LandeScommifsion vom 8. Matz, mit roelcher bie Hetten Aussteller ausgesorbert routben, ihte AusstellungSobjecte zuversichtlich zwischen 20. unb 30. Matz an bie AuSstellungScommission in Laibach abzusUhren, roitb betannt gegeben, dah bie ebenetbigen Magazine bes Hetrn ©mereker in Laibach, Grabischavotstabt Nr. 50. zur'Ablogerung ber AuSI'teUungSgiiter bestimmt routben. — (Ausstellung von Ha n ba t be it e n.) Die FtSulein Rehn, Jnhabetinnen eineS Mabchen-institutes unb eincs Kindergartens, senden zut Welt« ouestellung Arbeiten aus bem @ebitte beS Kinbetgat-tens. Diese Atbeiten wetben am 19. unb 20. b. M. von 9 bis 12 Uht vvtmittags unb von 2 bis 6 Uhr nachmitiags in bem ©chullocale, FUrstenhos 1. Stock, zu jebermanns gesalliget Besichtigung auSgestellt. — (DieZinkgewetkschaftJohannes' thalj bei Rassinsuh wutbe, roie ,Slov. Nar." mel-bet, von bet roienet Bodenctedit-Anstalt um 550.000 fl. angelauft. — (Raushandel. ) Aus St. Martin bei Littai roitb uns gejchtieben: Zwei hiesige Nachbatn, A. D. unb I. S., besinben sich jeit langerer Zeit we-gen eines FeldstiickeS im ©treite, roelcher am 6. b. abend« in Thatlichkeiten auSartetc. 8s routbe namtich erfterer cot (einem Hause von letztetem uiedetgeschla-gen unb miShanbelt. Die Schroester des MifselhatetS eiUe nun nach collbtochiet That mit bem (Seschrei: Diebe! Niiuber! butch ben Ott, um, roie unset Correspondent mutheilt, bie Spur von bem ctgcntlichm Thatet abzulenken, was ihr jedoch vollstandig mis« long, da das Bolk, welches ben blutig MtShandelten fant), ben Thatet mit defsen Schwester auSpfiff. — (FllrEinjShtig»Freiroillige.)Jm Jnteteffe jcner Aspitanten auf ben Dienst der ©in« jahrig-Fteiroilligen, roelche im stellungrpsltchtigen Alter stehen unb bei ber am 1. April b. I. begtnnenben Affentierung vorgefuhrt roerden mtiffen, geben roir cine Betsligung bes grazer ©eneratcommanboS betannt, roo-nach jene, roelche aus irgenb einem Gruube ctst roenigc iage cor Beginn ber Afsentierung um bie Ausnahmc alS Fteiwillige sich zn beroetben bie ©elegenheit habcn, bei ben am 29. Matz in Graz, Laibach, Kla -gen fur t unb auflnahmSroeife auch in Marburg zusammengcstellleu ©uperatbitrierung« - Commissionen ibteDiecurfegegen bic allfatligen Untauglichfeitebcfunbc ber AffcntcommMfionen mlinblich anzubtingen habcn, rootauf unmittclbar bie einschlagige AmtShanblung zu erfolgen hat. Die Affentierung bet ktiegSbienstiauglich befunbe ncn Jiinglmge muh abet vor bem l. $[pri( f0t>ann etfolgen. — (Zum Weht gefetz:.) Das Ministerium fUr Lanbesocrtheibigung ha: anlahlich fpecieller Falle, roo im Zuge bet Bethanblung roegen Entlasiung von iSrolbaten auS Familicntiicksichicn militatifchctfeitS bie votlSufige Nachholung be« BetfahrenS roegen ©tellunzS-siucht bet Reclamietten auf ©rund beS § 75 unb 105 ber Jnftruciivn zum Wehrgefetze gcfotben routbe, er» kliirt, bah nachdem ber § 75 ber Instruction nut von gesetzroibtigen Votgangen bei ber Heranziehung eines ©tellungspflichtigen zut Etsllllung bicfer Pflicht, also von Gesetzwibrigkeiten handelt, bie wcihrcnb bes StcllungSgcschasteS, bei welchem bie Civil- unb Mi-litfitbehbrben intercenieren, vorgekommen sinb, iiber biefes ©tabium bie Mitcompeten; ber MiUtatbehotben nicht reicht, weil nach Artikel 7 beS EinflthtungSgefetze« zum Wehrgefetze beziiglich ber nach bem Wehrgefetze zu vethSngenben ©trafcn bas Vetfahren, baS Er. kenntniS unb ber Bollzug ben politifchcn BehStbcu allcin zustcht, unb bah bie ©ercchtigung zu einet Noch« holung bes ©traseeifahrcns roegen ©tcllungSflucht aus bem § 105 ber Instruction nicht abgeleitet roerben kann. Denn bicfer Bestimmung liegt bic VotauSsctznng zugrunbe, bah vor ber crfplgten Affentierung bie ©trof-omtShonbtung bercits eingelcitet, wenn auch noch nicht abgefchloffen sei. Einc nachtragliche (Einlcitung ber Re-assumierung bes aus Cersehcn ober insolge unrichtiger vcsctzeSanwcnbung untcrblicbenen unb beziehungstveise ousgcloffenen ©trafcerfahrenS roegen ©tcllungSflucht gegen tittcn bercits nach ber LoSrcihc gesteHtcn unb afientiertcn ober zutiickgestellten ©tellungspflichtigen ist bemnach in bem Falle nicht zulaffig, wenn bie auf ©tellung nach ber LoStcihe lautenbe Clasiisication, nach« bem von keintr bazu berufenen ©cite bagegen cine Einfprachc crhvben wotben ist, zum oorbehaltlofen Vollznge unb fomit zur Rechiskrast gelangte. Bei biefem Anlasie hat bas Ministerium bie ©tcllungs-behiJtben beaustragen lafscn, bie in ben §§ 42 unb 46 bes WehrgcsetzeS entholtenen ©irofbefiimmungen strenz zu hanbhaben, bic sich ergebenben ©trasamtshanblun* gen mit aller Beschlcunigung burchzusuhren unb ihte Etgebnisie butch Schuld- ober ©chulbloflgfeitSerkcnnt« nifie ober abet butch moticiette AblafsungSbefchlUjfe et-sichtlich zu machen. — (©rbbeben im Bcckcn ber Abtia.) Nach auS Ancona, Ttiest, Venebig, ©palato, Ragusa unb mehrcren Kiistenstationen ber Abtia an bit wiener k. k. meteorologifche ReichSanstalt auf ber Hohen Watte eingelongten telegraphifchcn Nachrichttn hat ben 12. MSrz abenbs circa 9 Uhr 10 Minnten in ben oben -genannten Ortcn ein zicmlich heftiges, wcllcn« sbrtnigcS Erbbeben, welches sich einerseits bis Lai« bach, anberseitS in notbwestlichet Richtung bis ©ter* zing in Tirol sottpflanztc, in bet Daucr von 4 bis 5 ©ckunben, begleitct von bumpfroHenbem, bonnerfihn« lichem GclLsc, ftatlgefunben._____________________ tttngefenbet. Allen Kranken Kraft und Gesundheit ohne Medizin und ohne Kosten. Revalesciere du Barry . oon London. Seine Arankheit btrmag ber belicaten Eevaleecičre du Barry m wldrrstchen, unb iefeitlat biefelbe ohne Medizin unb ohne Kosten aflt Vlage n«, N erven-, Bmst-, Lungen-, Leber-, Driisen-, SdiUimbaut-Alhem-, Bl°,en- nnbJfierenleiben, Tuberculose. Schwindsucht. Asthm-' Huften, UnverdauUchkett, Verstopsung, Diarrboen eAlaflnfialVit Schwache, Hamorrhoiben Wassersncht, gieber, Tchwindel, tzlut-uW gen, Ohrenbraujcn, Uebclteit unb Erbrechen selbst wahrend ber Schwai> 1 ? m i ® Abmagerung, Rheumali»mu», Sicht, B>e>chsulht. — AuSzuge auS 75.COO (Sertificalen fiber Genesnngen, He afler jJicbhm toiberftanben, tocrben auf Verlangen franco cingefcnbct, Nahrhafter a!6 Fleisch erfeart bie RevalesciSre bei Brroadifcnca unb »intern funfjigmal ihren PreiS in Arzneien. In Blechbiichsen eon tin Halb Psund fl. 1-50, 1 Psd. ft. 8 50 t Pfb. fl. 4 60, 5 Pfb. 10 fl., 12 Pfb. 2U fl., 24 Pfb. 36 fl. - Ke-valejCiere-Bieoniten in Biichsen i fl. 2 50 unb fl. 4'50. — Berale»ei*r# Chocolatee in Pulver unb in Tabletten fiir 12 Taffen fl. 1 50, *4 Taffe» fl. 2*50, 48 Taffen fl. 4 50, in Pulver fiir >20 SEoffen fl. 10, fttr 281 Taffen fl. 20, fiir 576 Taffen fl. SG. — Zu bezi-h-n bur* «arr» bn Barry & E 0Mp. in Wien, Wallfleohgraeee Nr. 8, inLalbaoh bei E. Mahr, fomie in alien ©labten bei gulen Apothekern unb 6ee« »ereihiinblern; auch eerfenbet ba« wiener Hau» nach alien ®egentt* gegcn_££ftanBeifung_ober_Wachi^ Berstorbene. Den 15. Miitz. MalhiaS ©ftrjanc, Jnwohaet, 71 I., Livilspilal, Marasmus — Jungfrau Thrvdota Ljubi, barnihkizigc Schwester ber christlichcn I'itbt, 24 I., fiapu: jiiieiuorfiaDt Nr. 1, Johann Malko, Zwilngling, 44 JjJre Zwangsarbci^hans Nt. 47, unb Anna Glavic, Niihctin,' 2) I., Gradischavorstadl Nt 37, alle brei Simgenmbttculofe. — Josef Novuk. Jiifliiuearmcr, 78Jahre., VersotaimgS-haus Nr. 4, Eulkriifluug. — Frau Eveline Maiquise ti. G-zani @t. ©eorgeS, f k. SirabeiicommissatS-Witwe, 80 I, Kapuzinervorstabi Nr. 65, Herzlahnmng. Den 16. M a r z. Maria I'afchct, ObercoiibucteurSs flflitin, 64 I , Kapuiinervorslabl Nr. 7ij, vtganischk Herzkrankr heit. — Calcntm Bahlres, Jnmofjiitr, 73 I., Livilspilal, Marasmus. — Anlvn BcauiSu, Taalohuet. 44 3„ Stabt Nt. 256, Schlagfliitz. Den 17. M ii t z. Valculin Mariuka, Kltrschnetgesellk, 29 I.. Livilspilal. Abuug. - Dcm Otto »lobu-čar, Siibbahiibkamten, (tin Kinb Otto Josef, 5 M.» Stabt Sir. 237, Pyilmie. — Jakob Jakopii, Arbkiter, 62 I., Li-vilspital, Lungkniuberculose. — Maria Kinkoph, Jnwoh-mrin, 22 I., Trvilspital, Baucbfellenlzllndung — Josesa jkolii, ArbeittrSgattin, 48 I., Sivilspital, Bryghtische Niireu. Wiener Biirse vom 17. Marz Staatsfoeds. Mere. Rente, ost.P-P. dto. bto. oft. in Silb. Soft eon is.« .... Soft von i860, gauze kose »on i860, gilnft. Priimiensch. #. 1864 , Grundentl. - Obi. Eteiermarl jit 5 pLt. jkiirnten. Stain, a. itiiflentanb 6 „ Ungaro ju . . « „ Stoat, n. Slav. 5 „ Liebenbiirg. ju 5 „ Action. Katlotielian! . . . . Union - Bank . . . . Cret Uanflalt . . . . It. d. LScomptc-Ges. Knalo.-Ssterr.Banr . Deft. Bodencred.-A.. Ctp. Hypoth.-Bank. Eteicr. L»compt.-Bk. Franco - Austria ««if. Frrd.-Rorbb. Lttddadn - Gejellsch »-is. Llisabctb-Lahn. jkarl-Ludwia-Lohn. . Eiebenb. Liscnbahn. Elaatsbahn .... fleif. granz-IoscsSb.. Must.-Barcser L-B. »siUd-Fium. Bahll . P&ndbriefc. Ration. 5.88. verlolb. Una. Bod.-LreditaNst. Aug. 6ft. Bod.-Sredit. dto. in 86 S. rLSz. . Geld 71.1C 73.70 97. 104.75 122. 146. Ware 71.20 73.80 97.50 105.25 123.- 147.- 90.-; 91.— 89.50 81 251 83.76' 79.25 90.50 81.75 83.75 79.75 985.-^986.— 253.— |S*»4.— 337.—>338.— 1185 11190 815.—1316.— 2*3.— 1294.— 2G0!-| —. 150.-1151 ; 2260) 2270 '187.—1188.-1246.- 246.50 |224.— 225,-173.50 174.56 J332.-I333.— 225. - 226.-187.—; 188.— 172.—: 172.50 Oest. Hypoth.-Bank. Priori t a ts-Obl. Siidb.-Ges.zu 500 Fr. dto. BonS 6 ptLt. Nordwb. (lOOfl. lLM.) Sieb.-B.(200fl. S W.) StaatSbayn pr. Stllck StaatSb. pr. St. 186? Rudolfb. (300fl.S.W.) Franz-Iof. (koo fl.S.- Lose. Credit 100 ft. c. W. Don.-Dampffch.-Ges. zu 100 fl. CM. . . Triester 100 fl. CM. bto. 50 fl. L.W. . Ofener . 40.fl L.W. Salm ?alffy . „ itarti . * St.GenoiS» 40 , 40 , 40, 40 . 20 , 20 . 10, 10 . Geld 91.50 109.90 100.50 91.50 1291— 94.30 100.65 189.50 89. 118.— 30.50 38.— 27.75 23.25 24.— 17.05 15.25 90.30 80.55 87.75; 83.— 100.- 100.25 88. - 89.25 Waldstein Keglcvtch . RudolfSstift. Wechsel (3Mon.) AugSb. 100 fl. ftibb.to. Franks. 100 K. - -;onbon 10 Ps. Sterl. Pari« 100 Francs . M dozen. «ais.Mlinz»Duc-ten.! 5.is ro-tzranttstiick . . .1 8.72 BereinSthaler . . .163. -Silber.................'1C 8.— 91.90 92.1U 109.15; Ware 92.— 100.75 91.75 :3o!- 94.70 100.80 190.- 99.- 118.50 3l!- 30.— 28.55 23.75 2150 18.25 15.50 92.20 109 30 42.80 ' 42.85 5.17 8.73 163.25 108.13 Telegraphischer Coursbericht am 18. MSrz. Papier-Reiiic 71.15. — Silber-Renie 73.50.— 1869« Staats-Arilehen 104.50.— Bantactien 983. — Credit 336.75 Loudon 109.20. — Silber 107.75. — K. k. Mlirr-.-Ducat?!: —. — 20-Franc-Sttlcke 8.69. Herrn Dr. I. G. Popp, It. k. |j SSicn, Stadt, Bognargaffe Nr 2. « (Suer Wohlgcborcn! ^ Jch mug Jhnen bezengen, bag mcinc Frau durch « (Sngcrc Zeit an schmcrzhaflem Zahniibel lilt nnd duich ^ Gebranch einer Flasche Jhre« hcilsamcn, eclitcn Anatherin Mnndwaffers I die Schmerzen ganzlich gestilll worden find, nnd nnter-laffe ich nicht, Jhnen den Dank hierflir auszusprechen, anch werde ich dassclbe jedermam, beflenS empfehlen. Hochachluiigsvoll A. J. Strawka in Kraschkan, Bohmeii. » S= » » » » » rs- » » » » » » » » » & » IN Wittenlng. Laibach, 18. Miirz. Wiirme ini raschen jnnehmeu, windstill, diiun beivtiltt, Alpen wolkensrei,abwechsrlud Svnnenscheiii. Warme: Mor-genS 6 Uhr +9 6', nachmitlagS 2 Uhr + 17-3“ C. (1872 + 14-2", 1871 + 1-8 ). Barometer im Fallen, 73253 Milliyieler. DaS gestrige LageSmittel der Wiicme + 10 2°, nm 6-9° abet dem Siormale. Theater. H e it t e: Znni BoNheile des GesangSkoniikerS Karl $ ro t x t ii j: Der Schneider alS Natnrdichter. Poffc mil Gesang iit 3 Allen von Friedrich Kaiser. P e r s o n e n i Mathias Schlackenlhal . . (Smilit ooii Rohrbach Witwe 8ri-drich Flor, ) Sit(ratfU Zwickerl, ’ Herr Wernscld, Bnchhiindler Nad!berc>er, Schneider . . Niklas Slich, jeiii Geselle . Prima Donna, | Milglieder Hr. Hosbauer. Frl.Brarnbilla. Hr. Earode. Hr. Anstm. Hr. Wauer. Hr. iUiidatier. Hr. Zwcreiiz. Fcl. (ŠrleSbeii. Hr. Stoll. Frl. Haidt. des Theaters Priino Tenorc, ’ ju * * * Nani, NadelbergerS Kochin...................... Porkoinnieiide GksaiigS-Einlageu: 1. „Wiederschen," ficO jut Undine" Don Ander, gesnngen von Hrn. Stott. 2. „Gra»dc Baise" uoti Luigi Benzauo, gesnngen voit Frl. Erlesbeck. 3. „Hm, Htn, Hm." Soitplct, gesnngen von Hrn. Ausirn. 4. „DaS diitf ma offeiitltch net sageii," Couplet, gesnngen voin Beiikficianlen. 5. Lird ans „Diplornalischer Cancan," gesnngen von Frl. Hardt. Telegramme. Berlin, 17. Marz. Die ..Norddeutsche allg. Ztg." bestatigt, datz Samstag die Unterzeichnung des Raumungsvertrages durch Bismarck und den franzosischen Botschafter erfolgt sei. StrnHburg, 17. Marz. Der bischofliche Ge-neralvicar Rapp wurde als geheimer Grunder und Leiter des hiesigen Centralcomit^s, eines ungesetzli-chen Vereines zur Leitung polilischer Wahlen, beor-dert, Eisah-Lothringen binncn 48 Stunden zu ver-lassen. Strohhuteium *"*m^STvmtvtn Aloisia Xitiorer, (161—1) friiher Appretenrin bci g. I. StSckl, jetzt Elefantengasse Nr. 53 im Perlctz'schen Hause, 1. Stock. Epilcptische Krainpfc (Fall- e ri/*|i hcilt brlefllch der Specialarzt fiir Epilepsie 811 .7 »v. O. M-llllweli, Berlin, Louisen- strassc 45. Augenblicklich uber tausend Patienten in tichaudlung. (732 -42) Angekomuiette Freiilde. Am 17. Marz. Ifotel Elefaal. Globočnik, Eisiierii. — Ni.tz-banm, Hcidenschast. — Dr. Schiveiger, Dbedraiit. --Slalzer, Gotlschee. — Kolh, Wien. — Thiinjahrt, Wim. — Loeb, Wien. — Schbn-roettcr, k. k. Bezirkshaupl-manii, mil Fran, Liliai. Hotel Stadt Wien. v. Gutltnaniislhal, Trikst.— Low, Jtfm., Wien. -- Ca-rabilli, Triest. — Jabor-nig, DieumartK. — Fried, Brilnn. — Pavnika, Wten. Hotel Europa. Kob-lek, Ravniannedorf. — Steinlin, Graz. Sefiatific Herrn k. k. Hofzahnarzt Dr. Popp Wien mil Vergnilgcii, datz mir sein Anatlieriii-Mundwasser wirklich ausgezcichneie Dienste moieftn hat. Nachdem ich zwei Flaschchen desselben gebrauchl, ifl I mein langjahrigcs Zahnleivci, gcinjlich ge- « heilt nnd verschwniiven. Nochmals meinen Dank. Jhr ergkbeiier (9—1) Mllnchcn. Ij. Mod I, fiirstl. Malzansschliiger. Ew. Wohlgeboren! Datz Jhr Anatheriii-Mundwafser bci kruiik-haftrn sowohl als bci gcsundcn Zahnen cine autzcrordentliche Wirkung nuyert, babe ich « fchon nach knrzem Gebranche dieses »ortrcftlidhcn A Praparates rrfahrcn Jndem ich dies bnnlbar A anerkenne, kann ich die Bemerkmig nicht iintcrdrilckcii, datz der hohe Preis dem grotzen Publicum belt fort- A gesktzten Gebrauch Jhres Anathcriii-Muiivwasscrs ^ leibec nicht gestaltet. Hochachtnngsvoll « Rnmbnrg. Bd. SVG. Motiiiiig. — l.Feilb., Andlov.c'schc Real., St. Beil, BG. Wippach. — 1. Fttlb., itnafclc'idic Real., Obcrotok, BG. Rndmanns-dorf — 3. Feilb., Rovsek'sche Real., Snoset, BG. Egg. -- 3. Feilb., GcrdoLii'sche Real, Eiidnosello, BG.Tscher-ticmbl. -- 1. Feilb., Biui'sche Real., Jelsevntk, BG. Tscher-nenibl. — 2. Feilb., Grcgo-rai'sche Real., Jdria, BG. Jdrta. — 3. Feilb., Mail-rin'sche Real., Schiipfenlack, BG. Tscherneinbl. — 3. Fib., Gasperii'jche Real., UrbS-bevg, BG. Tschirncmbl. — 1. ' Feilb., Ostcrtnann'sche Real, Brclterdoif, BG Tschernembl. — 3. Feilb, DeSliische Real., Sorenze, BG.Tscher enibl. -3.Fetlb., Murnik'sche Real, Podmil, BG. Egg. -- 3. Feilb., Bn-tin'schc Real., Ra^or, BG. Oberlaibach. — 3. Ffiib., Treun'sche Real., Godowilsch, BG. Idiia. Bie Wechselstube der Wiener Coiitmiflions-ilniik. Schottenring Nr. 18, cmitticvt Hcasugs-Selicine auf itachstehend verzeichnete Losgrnppen, nnd sind diese Zusammenslellungeii schon ans deni Grunbe zu den uortfjeilbaftefteu zn zahl.n, weil jedem Jnhaber eines solchen Bezugsscheines die Moglichkeit geboten wird, fammtlicbe Hanpt- nnd Nebentreffer alleiit zu machen nnd autzetbem ein Zinsenertragnis von 30 Free. In Gold und tO II. In Banknote«! zn qettirgen. Gruppe A. (Jiihrlich 16 Zichnngen.) Monatliche Raten L 10 fl. Racb Erlag der letzten Rate erhcilt jeder Theilnehmer folgeiibe 4 Lose: 1 5|«erc. 1 SttOer fl. lOO-Mtaatmlos. Hanpttreffer fl. 300.000, mit Riickkaufsprarnie der gezogeneii Serie 8. W. fl. 400 1 Spere, kiltu. tiirU. 400 Francs - Staatslos. Hanpttreffer 60^ i.OOO, 300.1 00 Francs effectio Gold. I lierzoetl. BraniimcliwelKer 90 Thaler - Iioei. Hanpttreffer 80.000 Thaler ohne jeden Abzug. t IniiMhrucker- (Tlroler-) I-oh. Hanpttreffer fl. 30.000. Oruppe B. (Jiihrlich 13 Zichungcn.) Monatliche Raten k fl. 6. Nach Erlag der letzten Rate erhalt jeder Theilnehmer folgende Lose: 1 Spere. kals. tnrk. 400 Frea.-StaatNloe. Hanpttreffer 600.000. 300.000 Frcs. effectio Gold. 1 lierzoitl. brmiiiHrliweiffer 80 Tlialer-IiOS. Hanpttreffer 80.0 0 Tblr. ohne jeden Abzug. Saelisen-.VIeinliiKen-lvoa. Hanpttreffer fl. 45 000, 15.000 siidd. WLhr. Ferner Bezuicsselieine an I riinl'tel GOer Spere. Staate- loee. Monatliclie Raten u. fl. 6. Ferner Beziiiteeelielne auf ganze lS04er Staatslose. Monatlictc Raten a. fl. 10. Ferner BeziiKMBclielne auf lialbe 18A4er Staataloae. Monatliche Siaicn L fl 4. Ferner bezusseelieine auf lialbe Vngarlose. Monatliche Raten a fl. 3. Ferner Bezngissclieliie auf braunseliiwelser SO Tha-ler-l.ose. Monatliche Raten a fl. 2. Ferner Bezuesselielne aul‘ lnn*brueker-Lose. Monatliche Raten L fl. 2. __________ Antzerdein itbernimmt bas BLrsen Eoinptoir nnd die WeSselflube der Wiener Commissions-Bank alle roie immer Ramen habenben Bank-, Wechsler- ltnb Bbifengesdiafte. Vista-Wechsel nnd Accredilive werden auf alle grotzen Plcitzc Enropas und Arne-rikas billigst ansgeschrieben. Tie Anstrage am hiesigen Platze nnd ans der Provinz werden sehr ieeU nnd prompt anSgefiihrt nnd die dnrch das BLrsen Comptoir ange! Werthpapiere iinb Bainten mit Niicksicht auf die jeweilige i!age des Geld unter ben billigsten Beringungen belehnt. Die Geschastslocalitaien bl.iben tagtich von 9 Uhr morgens bis 6Uhr c ohne Unterbiechung geSsfnet. ATKJWjirtirrP Anttpflirp werden prompt «nd auch gegen Nachnahme effectnicrt. nuonCUU^u nUlud^u — Ziehnng-riisten werden nach ieder Riebuna franco gratis verfendet. (152—^) asch, Ften tež . :ds bon o b n j p. jilcinma^x & Fkd. Bamberg in Laibach. Brrlegrr und fiir bit Redaction oerantmottltch; Cttomar Bamberg.