^< 'Z4V. Tnmstag am VA. Oktober «837 DiT^il^ch.r Z.ituuq" cr.chcint. m,t 'Ansnaiim' oer Sou»- n»?'^.lercagc, taql.ch. uno to, n fa»,mt ?cn Vnla^n im ^mprolr^anz,al,r.g .1 st.. i? a l b, a h r l g 9 ft. 30 fr., m,< Kreuzband im (5o»,vtmr qan,,ähriq <2ss., balbjähriq ft«. Mr v.c Zu-te lung m'z Haus siud l, a l b i a hrig 3«»^sr ,,n!,r ju entrichten Mit der Post vortosrei ganzjährig m.tcr Krmsi'.nd uud qcdrucktcr Adresse l.) ss.. b a l l'j ä b r i g ? 1 30 kr. ^. Insc r t i. n .'g cbü l,r ,nr m,c HMltt^n e odcr dm Ramn dcr.elbm .st fur emmal.qe Eiuscl'altuna ^l kr fur zweimalig 4 kr fiir lrsimaliqc .'> Ir. ^. M. u. '. w, Zu dlem, Gcl'nlircn ist ,wch dcr ^mrtionSstcimvrl M'. l« kr. ,nv c»,c j.oesmalige Eunchaltnng hlu^u zu rcchncn ^uscr'alc bis 12 ^cilci, f.,,lcn ! N. :^0 lr für 3 Ma!. ' fl. »0 kr. fur 2 Ma! u»d 50 kr. fin ! Ma! (mit Inbegriff dcs Inscrtil'NsssälnVcl^._______________________ Hmllicher l^ljeil. ^^r. ?. k. 'Apostolische Mai/stät haben mit Aller j höcbster Entschließung vom 20. Oktober d. I. zum ^ Domherrn an dem Großwardeiner Kapitel I^lini lii Ni8 den k. l, Hofkaplan uno Spiritual in der l'öhe» reu Priester-Vildungsanstalt znm beil. Angustiu in Wien, Dr. Iodann N o g ü 11. allergnäoigst zu cr> nennen geruht. Der Minister dcs Innern bat dic Kreiskommissäre dritter Klasse. Leopold Slrnad nnd Ignaz Vera-l^/k. zu Kreiskommissären zweiter Klasse, ferner die' ^^ttbalterei-Konzipisten Ei'gelbert Niepl lind Karl j Iloßlcr. so wie den Vczirkamts.A?i.u>'kten Karl! Viktor Hausgirq, zu Krciskommissären dritter Klasse in Vöhmcn ernannt. Der Minister des Innern hat im Einvernehmen ^ mit dem Instizminister den Vczirkamls. Aktuar Karl Kreun, zn,n Vczirkamts > Abjunktcu in Steierniark ernannt. Das k, r. Finanzmiuistcrium hat den Kontrollor der i'andeshlniptk.-lssc in 3ail'ach , Andreas S ch i t t> nig, znm Zaljlmcister nnd den Liqliidaturs'Adjun^ ien der Landcshauptknssc in Ofen. Georg Iesscnko. zum Kcmtrollor dcr Landeshcuiptkassc in Klagenflirt crimlmt. Der Minister snr Kliltns „:id Unterricht hat den! ^?hramtsfanc)idaten Iakl'l' 'Merkel zum Lcyrcr a,,^ der Nntenealschulc <" Görz crnannt. Die Oberste Nechnnngs < Kontvols > Vebordc bat cme l'ei dcr k. k. Tal'af° und Stempel - Hofbuchl>a!< tnnq in Erledigung gelommene NcchnnngratlMelle dem dortigen Nechnnngsoffi;ial Josef Marschal! verliehen. Am 29len Oktober 1ftl>7 wird in dcr k. f. Hof-und Staatsdrnckerei in Wien das XI.. Stück des Neichsgesch-Vlalles ausgegeben nnd versendet. Dasftlbc cntdält nnter I?r. 20!;. Das kaiserliche Patent vom 21. Oktober 18l>7 — wirksam für den ganzen Umfang des Neiches -— womit die direkten Stcncrii für das Vrrwaltnngsjadr iy!»8 ansgeschrilbcn wcrdcn. Nr. 206. Die Verordnung des Justizministeriums v. 27. Oktober i6!;7 — wirksam für den qan^en ! Umfang deö Reiches, mit Ansnalime dcr Militär» grenze —M (5rlä»lern»g r>er §§. 17—!!) dcr Strafprozeßordnung nd^r dic Z»s«nimensct)Mlg der RatbsversanunlüNgcn b^i dcn Oerichtsbshöroen znr Entscheidung in Slrafsachen. Wicn den 28. Oktober 1857. Vom k. k. Ncdaktions'Burcan drS Neichs-Gcftyblattcs. Mhlalnllichl'r Tljl'll. Laibalb. 3!. Oktober. Ihre Majrstat die Kaiserin Maria Anna halu-n auf dcr Nrisc von Slrü nach Prag, gelegen^ dciilich Allcryöchstidrcs ciittägigen Mfcnihalttö in Adclsbcrg, dcr dortigen Pfarrkirche fünfzig Stück Napolconsd'or alkrgnädigst zu spendrn gcrnyl. Qesterrei ch. Auszug aus dem Sitznngöprotokolle der k. k. Zentral >Kom> mission znr Erforschnng und Erhaltung dcr Vau> dcnkincile uc»m l4. IliÜ 18.'!7. Unter dein Vorsitze l)cs Hi-irn k. k. Sckiionschl-fs im Ministerium für Handel, Gcwcrdc niw öft'c»llichr Vali< ten, Karl Czocrnig Frcihcrrn v. Czcrnhauseii. Dcr Konservator in Spalalo, Herr Vlneenz Andrich, legt cinen neuerlichen Bericht in Angelegenheit der Erhaltung dcs Dioclctum> PalaslcS in Spa-lato vor, welches zur Kcnmniß genommen wird. Dcr Konservator in Prag. Herr Dr. Erasmus Wocel. bringt das Ergcbniß seiner mit dem Professor Herrn V. Grucbcr. vorgenommenen Untersuchung der Ueberreste lcr shcmaligcn Vurg Tetin und dcr be? schädigten Malel'sl'sN drr Marienkirche der Pnrg Karl' stein znr Kcmüuiß dcr Zcnlrai Kommission. Ferner berichlet er, daß axf Veranlassnng des Prager Magistrats am 28. Mai sine kommissionellc Untersuchung der Tcynkircke und dic Berathung ndrr ^ic- Art nno Wcise, anf welche das Innere der Kirche nnd dcr Hochallcr renovirt werden soU, stattgefunden hat. worüber sowobl Profcssor B Grucdcr als er ein übereinstimmendes Gutaä'lci, abgegeben baben. Iil einer uvcitcn Eingabe belichtet Herr Dr. Eraömns Woccl über die Ncstanration der Kirche Maria Schnee aus der Neustadt zn Prag xnd über oic Bildung eines Comites zur Leitung des artist!» schen Theiles dieser Nestauralionsarbciten. Diese Mit> lheilungen dienen dcr Zentral «Kommission zur erfreulichen Nachricht. Hcrr K. Maftcnaner in St. Polten scudet acht Stück daselbst aufgefundene römische Münzen zur wei--leren Vcrfügnng ciu. Dieselben werden dem k. k. Ncgicrnngsraldc nnd Direktor dcs k. f. Münz» und Antikcnkadincts, .Herrn D. Arncth, übergeben. Aul Antrag dcs Konservators für V. U. M. V.. Frcihrrrn v. Sacken,- wird cine genaue Ausnahme dcr Vnrgrninc Starbcmbcrg bei Picsting, beschlossen. Vom Konservator für Salzburg. Herrn V. M. Süß. wird ein von dem k. f. Bezirks »Ingenien zu Saalfcldeil, Herrn Neich. gemachte Anfnabmc des Schlosscs Kaprun iin Pinzgan, welche zur Vervoll-stänoignng der angclcgle» Samiulung von Zeichnliii' gcn t'er salzbnrg'schen Schlösser und Schwßruinen oicüt^ und der Semcstralbcricht vom 1. Iänilcr l'is lcyten Iiüii 18ö7 vorgelcgt. Dcr Konservator für Lemberg. Hr. Dr. Slronsku. zeigt an, daß er bei rcr eingetretenen Vesscrung sei. ncs Glsundbeitznstandes die Ausuahme ler Vallwerke der Stadt ^emberq beginnt. Feuilleton. Theater. (Tic Kritik und das Publikum. - Anc ^amilic. - Dcr gc-hnmc Agcnt. — Dichter und Vaucr,) ^s kann darüber kein Zweifel walten, daß die Kritik auf dem Gebiete der Wissenschaft viel Gutes geleistet, hat nnd noch leistet und daß ihre Stellung emc achwngqcl'ictcnoe ist. Das kommt daher, weil ^ ttmik NU'st cin Thcil der Wissenschaft ist und ^cmm^. wcichc in der Wissenschaft cincn bedeute,'^ "sü ^lamcn stch erworben h.ibcn, eö nicht vcrschmä. yen in dic,er Hinsicht thätig zu sein. Anders verhält es stch mit 5cr Kritik i,l Vezng auf die Kunst. Die gnnze gegenwärtige Vill^ung des Pnblikumö entbcbrt drr Tiefe, sie ist cmc »ein oberflächliche, ich möchte sagen mir spielend angeeignclc; civrv sie ist gepaari mit einem gewisscn souoeraiiirn Sclbstglfüdl und Scll'st-nbcrschäßliug u»d so kommt cö renn. daß I.dcr sich prüfen glaubt, über Kunstgegenstä„de Urtdeilc zu falim. die nur anf das gedankenlose Gefallen odcr ^'chtgefal^en dasirt sind. Jeder, der einmal sich ^"ül)!gt (;cfnndcn, einen siüchtigen Blick in die ^!i> «""'ur zu werfen, dcr einmal zufälligerweise ^e-"""lschaft mit einem unserer hervorragenden Dichter U "'""it hat. sit)t auch zu Gcrichl über d.nselben uul> MM se,i,c ^„s,^^„ darüber aus, ohne jc nur im ^ntsct!tts,>„ s,H oie Prinzipien dcr Kunst, idr 'VIx' "lgccignrt zu liabcn. Er übt Kritik obi.e von der ""»l5 etwas zu versteben. Daraus ist denn nun m" aewisse iZ'rt Geschwätz cntstanden. das hie und da "ls Kritik ansgegrl'cn, von dem Pnl'Iifum hiugenom-"Mi und verbreitet wird, weil die den schenke Ge> schmacklosi^keit die Vcfädigung zum richiigen Verstäad-">p ganz aufbebt. Wcdcr durch Unterricht noch durch Erziehung wiro darauf hiugearl'citct. Formeusinn. ästbc t'lchcs Bewußtsein und Schönhcitsgcsühl yervorzu^ bringen und einc Kritik, dcr es Ornst ist mit ihrer Aufgabe, hat ranu ocm Publikum gegclnibcr ciilcn, ungcmcin schwcrcu Stand. -^ «> < ! Als Vcwcis für dcn herrschenden Mangel an Geschmack un? Kunstverstäudniß kann auch dcr Um« stand aufgezählt werden, daß Frau V ir ch P f e i f f c r, mit ibrcn Stücken die Ncperioirs unscrer Tdeatcr füllt. Iu linscrcr dcilkmalseßerischen Zcit wäre es nicht zu verwnndcru, wenn man vor jcrcm Schauspiclhansc die lebensgroße Stalne dcr fruchtbarsten aller Dra« meii'Fablikauicn aufstellte; rcnu um »ie Kassen dcr Tbealcroireklorcn bat sie sich einschicdencs Vcr?ic»st erworben. In dcm aber, was sie für dic Kunst gc> than hat, steht sic writ unter Koyebuc, diesem einst verunglimpften Kohcbuc. Wir hatlcn in dieser Woche Oelegcuhclt, dic ganzc Inbalislosigkrtt dcr genannten Frau in «Eiucr Familie" zu bcobachlrn. Gespielt wurde das Stück nicht übel, und besonders war es ?ie Darstellerin der Maoamr Vrunn, Frau Neu. mann vom Smi'lihealcr ,u Marburg, wclche wol»l> verdicnlcn Beifall ermcle. A^lch Frl. Haiomger. a!^ Cäcilie, war gnt, l>nr> lrn übngs« Darstellcru kann ma» sagen, daß sie sich «lie Müyc gcg.bcn. Abcr das Schauspiel sclbst. dessen Kirn rigenilich rinc gcmöbi'lichc Gcl?misl'>re ist. konnte mit scincr oickauf. gestrichlncn Moral nicht erwärmen und befriedigen. Wcnn wir unsere Zufrisdcnhcit mit oer Auffüh-rilüg der „Familie" K-n ivir auch nicht verschweigen, daß uns die Anf-führung dcs Hackläüdlr'schn, Lustspiels „der gcbmm Ageut" durchaus uicht gcfalkn hat. Hackläüdcr ist j niner allen Schriftstellern der Gegenwart derjenige, weicher das Leben der aristokratischen Gcscllschaf:s> krcisc und dcr Höfe am wahrcstcn und trcuesteil zu schlldcrn weiß. Mau füblt unwillkürlich, daß cr Dinge schildert, die er aus eigener Anschauung kennen gelernt nnd daß cr genau beobachtet hat. Dcr ganze Wcrth dcs Lustspiels „der geheime Agent" bc> steht nnn darin, daß sich darin das Hoftcbcu und die ^ Vorgänge in dem Bereiche einer fürstlichen Familie ! mit allen Sitten, Gewohnheiten und Eigenthümlich, kcitcn so gctrcn abspiegeln. Soll das Stück daher l Erfolg haben, so muß es mit jcuer Feinbeit, Grazie, ! und trot) der größten Formcnstrenge mit jeucr ^cich« tiqkeit gegeben werden, die nor möglich ist, wenn die Darsteller das aristokratische Lebcu wirderzlispie» gcln vcrmögrn. Das war nun bei der diesigen Dar» stcllnng uicht dcr Fall; die ganzc Umgebung des Für» steu, vom Minister bis zum Kammerdiener, hatte durchaus keiu aristokratisches, sondern ein echt l'ür' l gcrlichcs. schwerfälliges Auösthcn, nnd wie wir den crsttn Minister saden, siel uus unwillkürlich das Ianr ^8 ein, wo auch so mancher Märzministlr mit seinen eckigen Bewegungen sich durchaus uicht in den Herr» schcndcu Toil bn Hofe finde» konnte. So wie sich rie Darsteller bewegten. so bewegen sich Personen bci Hofe uicht, cö febllc j'de Kenntniß des Zeremo' niels, und so ging renn jeder Effekt verloren. Die ! Negie lvar auch uichr gut, tue Verfiilsternng der Scene trat zu spät rin. r>rr Vc'rl'aug ward inmitün dcö Musikstücks aufgczogcn, so oaß die einzrll,e,l In-strumcnte mit verschiedenen Mlßtöncn in Obnmacht firlku; Personen traten zn spät auf :c. ?c ^ allcdise Einzelnhellen trugcu dazil bei, jede Illusion zu zer« stören. Nach diesem u»erquicklichen Rückblick wenden wir uns der Posse von Elmar «Dichlcr und Vaucr" zn. Sic hat emeu gntcn Effrkt gemach!, denn sie bat erheitert uno mcbr kann man von einer Posse nicht verlangen. Sie ist übr'gcus unter reu Elmar'' schen Stücken eines dir bessrrcn und,, wenn w»'r tvr Darstcllcr grdenkeu. so müssen wir l'escmdcrS ll'l'l'io licruorhebsn Herrn K ainz (Tl'eoplnlu^ von S^lx-,,. Ihm fehlt dlc Vül'nengcw""dthclt. «NOH Ueber cine wciterc Anfrage d.s Konservators über dcu Umfang seines Gebietes lini) j?l'c,' oer Zeit-! epochcn, welche bci Berücksichtigung von Bauwerke,'. , in Frage komme», wiro demselben bekannt gegeben,! daß sich sei» Wlrkungökrtis auf das Lembergcr Ver> ^ waltnnqsgebiet erstreckt nnd fciue Aufmerksamkeit sich, nicht bloß auf die m^ttelalttrlichcn Pailwerke, sondcril ^ auch auf jene dcs 16. uud l7. Jahrhunderts zu er^ strecken bat. Der Konservator für Stcicrmark. Herr Schcigcr, ! legt scinen Gestionsbericht für den crstcil Sc-nsster'^ des Jahres !8.^7 vor, ^ H^rr Thomas Gcpan. Gemcinderath in Zwit> tau. berichtet über ciuen im Jahre l8ö6.ii7 bei Abts-dcnf gemachten Fliiid. der einen aus Stein gehauenen! Kopf vorstellt. Herr Regierungsrath ArneN) wird j hierüber um sein Gutachten angegangen. Eine Anzeige des k. k. Bezirkamtcs zu Net) über die an einem Hause bei dessen Adkratzung cut« declicu Inschriften uno Malereien wird dem ilonjer-vator für das V. U. M. B.. Herrn Probst Dr, Beck, zur Begutachtung übergeben. Dcr Konservator für Käritteil, Freiherr v. All» kerödofen. spricht sich stbr anrrkeiiilcuo über die Lei« stungcn des Architcktc» Lippcrt bei seinen Aufnahmen in Kärntcn. aus. Ferner zeigt er an, daß sich bei Räumung des Krcuzganges zu Wüstalt an dcr östlichen Wand dcs< selben rie Kennzeichen cincr Thür und jener von 6 Arkadenfensteru gegeigt. und daL er deßhalb den Ar-chiufien Lippcrt bcarlftragt habe, hierüber weitere Nachforschnngeu anzustellen. Endlich bericht.! de^ Konservator über den Zw stand d»r grafiich Thnn'schen Grablapclle im Schlosse Slraßbnrg, Der Konservator für Eger. Herr Seb. Grüner, zeigt pie Konstitlliruug eines Vereines zur Nestaura« tion der Egcrer Dekanatökirche durch die Eulftnß-nähme rev Herrn Kreis'Präsidenten Grafen Noch» kirch c>n. Das k, f. Bezirksamt zu Wiener» Vtcustadt gibt bekannt. daß das Gerüst bei der Denkfaule vor der Stadt aufgestellt sei. Drr Konservator für Vorarlberg, Herr Faustin Ens, berichtet über ein nnentdccltcs Frcöcogcmäloe der Martinskapelle in Vregenz uuo die beabsichtigte Errichtung eines Museums für Vorarlberg, um der Verschleppung und Vernichtung' von Vandcnkmalen cittgegenzutrcten. Diese Mittheilungen dienen dcr Zentral Kommission zur befriedigenden Kenntniß. Dcr Korrespondent in Laibach. Hr, Dr, H, Costa, berichtet über ein bei Tschcrncmbl befindliches Mi-thraödcnklual. welcher Vericht ocm Herrn Negicrnngsr rath Arueth zur Begutachtung übergeben wird. Dcr Hcvr Miiusteria! - Sekretär Stt'cffleur übcr^ gibt einige'idm von dem Herrn G. M. o. Fligcly i mitgeteilte Notizen über das altc Forum Iulium in Friaul, !vl'!che Notiz dem Herrn Konservator Dr. Kaudler in Trieft zugemiüelt wird. l Ein Bericht des Konservators für Prag. Herrn! Dr. Erasmus Woccl, bespricht die beabsichtigte ^e« ! stauration dcr alien Wandmalereien in der Ludmilla» kapelle der Gcorgskirchc am Hradschin und gibt ric Woblmeinung des Akademie-Direktors Engcrt, des Malers Lhota. des Malers Hellich uuo des Archäo-! logen Bock. über das dabei zu beobachtende Verfahren bekannt. Die Versammlung tritt in dieser Angelegcnbeit oer uo'-. dem Herrn Akademie «Direktor Engcrt uud dcm Maler Lhota ausgesprochenen Ansicht bei. Der Nedakttur Herr Kar! Weiß leg't der V"< samm'ung das Ergebniß dcr Forschungen des Dom-kapl.in Herrn F. Bock in Prag, vor. Die Versammlung, welche oou den Zeichnungen Einsicht genommen, spricht sich mit dcr vollsten Anerkennung über dic interessanten Gegenstände und ius< besonders die Prachtstücke des Präger DomschatzcS ans. — Ibre Majestät die Kaiserin Karolina Augusta habeu zur Nestaurirung des Mädchen »Waisenhauses iu Salzburg 30W fi. in der Absicht zll widmen gc< ruht, daß in dem rcslanrirteu Gebäude, soweit es die Näumlichkeiien gestatten. Naiscumäocheu. welche bisher bloß Geldunterstühuugeu aus dcm Mädchen»Waiscii' fondc genossen, auf Kosten ocS lcßlern und in dercu Ermangelnng auch andere Mädchen gegen Entgelt, untev dcr unmittelbaren Leitung und Obsorge der barmberzlgcn Scywestcrn der Erzdiözese Salzburg iu Naturalocrvftcgm'.g. Erzicbung und Ausbildung zu-nächst für Dicun^icu. aufgeuommeu lvcrdrn. Zur Nealisirnng dieser Absicht Ihrer Majestät sind bereits dtc nöihigen Einleitungen getroffen worden. — D. Gullman. dcr in Pcsth ciu Kommissions-grschäft betrieben. <,t. wte dcr „P. ^.» mitweilt. bc-reits am 22. d. M. ftüchtig geworden nnd ^uar mi! cinelll Passivstandc u^'ii circa ^00.000 Gulden. - Aus Bergamo lmrd uom 23. d. M. ge. meldet, daß Se. s, Hl'l'cit der durchlauchtigste Herr Srzhcrzog^eneralg^iverucm' Ferdinand Nar alle die uo/dcu jüngsten Ucbcrschwenimilügeu l)e!Mge,uchteu Orte bereisen uno deß'.U'geu den für deu 2nsten anberaumt gewesenen Besuch ?ci' Hiadt verschoben haben, Deutschland. Berlin. 26. Oliobcr. Sc. k. Hoheit dcr Priuz von Prellßen hat sofort nach occ Uebernahme der Negierungsgeschäfle oen folge,iden Arincetiefchl erlassen '. „Se. Majestät der König habcu mir durch A!^ lcrhö'chste Ordre uom heutigen Tage d«e obere Leitung ocr Siaalsgeschäfic auf drei. Monate allergnä-digsi zu übcrirageu geruht. Ich mache dieß der Armee bekannt uuo spreche derselben hierbei aus, wie ich die feste Zuversicht habe, daß ich Sr. Majcsläi oem Könige oei A!Icchöchsti)esscn untcr Gottes guä> digcm Bcistaude hosftiülich balü cintrctenoer Gencsllng ullr Rodendes übei,' stc weroc berichten können." — Der Artckel der „Zeit" üocr die Schritte Preußens bei dcm dculscheu Blinde lautet in seinem Hanpttyctlc folgendermaßen: „Die deutschen Großmächte hattcu vou einer Anrufung des Bundes, welche schon seit 6 Monaten beabsichtigt war, noch ciustiveikn Avsland genommen, weil Dänemark durch die Auüschreibuug eiucr außer-or^ciülichcn Session der holstcin'schen Stände den cr stcu Schrill zu eiucr oirckleu Verstäudiguug mit den Hcliogthümcru zu thu» schien. Obgleich die ren Stäneen gemachten Vorlagen ni keiner Weise befrie» oigen konnten, so verharrten dlc deuischcu Kabiilele, deinwch in einer abwaricuocu Stellung, weil oie von den gesetzlichen Vertretern HMciuö fast mit Stim- ^ mencluyclllgrtit ausgesprochencu Wüuschc, weit ent> fcriu. eine Ausgleichung deö Streites unmöglich zu macheu, vielmehr dcm ^auocsherrn oic Veranlassung nahe lcgteu. auü eigener Imtlatioc ocn gerechten Bc-schwerren der deNischen Proviuzen ausreichende Abhilfe zu gewähren. Wnin es abn' oeu Anschein gewiuui, daß jene Vorstellungen Holsteins ohne Erfolg bleiben sollen, so kann Deutschland sich nicht durch das Siill-schwcigcu uilo die Zögerungeu des dänischen Kal'im'is zur Unlhätigkcit und somit zur thatsächliche» V^icht^ Icistung allf seine Rechte verdammen lassen. Es ist vielmehr dic Pflicht Preußens und Oesterreichs, die Holstein laucuburg'sche Angelegeuhclt vor das Forum zu bringe», welches allei» in gemeinsamen deutschen Angrlegeuhcitcn rulschcidcnoe Beschlüsse zu fassen une' wivlsamc Malzregeln anznocducu hat. Wie wir cr> fahren, yai die preußische Regierung ihren Vertreter in Frankfurt angewiescn. dic Mitwirkung des oeuischeu Buuccs für die Sache dcr Hcrzogthümrr un^rsäumi anzurufen und vie NntcMitzlmg Oesterreichs für diesen Schvilt tn Anspruch zu nehme!', Wir halten an der Hoffnung fest, daß dic bn^eu deutschen Grc>L> mächie, wie bisher, im vollsten Einvernehmen für oa5 ! Necht DlUtschlands einstchen uuo dadurch dcn bcab^ sichligtc» Maßregeln den erfordrrüchen Eindruck sichern wcrdcn." Ha in bürg, 26. Oktober. Das hiesige Linien-Militär trug seither noch die schwarz-roih-golrcue Ko« kardc; dieselbe wurde bei Gelegenheit des Au^mar-scl'es ius oldcuburg'sche Lager iu aller Stille beseitigt. Die Mannschaft erhielt dazu eine neue Kopf-bcocckung und die Kokarde wurde einfach fortgelassen. Na statt, l8. Oktober. Gestern Nachmittags fanden die heurigen Miuen - Sprcugübungcu der hier liegenden k. k. österreichischen Gcnie-Kompagnic Stall. Se. Elzcllcnz dcr Herr Genera! > Lieutenant v. Gay> linsl s,immt dcm gesammicn Offizierkorps dcr hicsige» Garul.son und eine zahlreiche Menschenmenge wohn» ten derselben bei. Es war dabei zum ersten Malc die Gclcgenheil gegeben, die vom k. k. Ingenieur-Major Baron Eoucr crfiiiidcue uno in Anweuoilng gebrachte Zündltngsmcthol)e miltelst Ncibungsclcklrizi. tät zu scheu und man war von der leichten Haudha-bung dcr Maschinc. so wie, nicht minocr vou dcr schnellen uuo glcichuläßigc» Zü,wnna. derselben außcr. ordentlich überrascht. Die Leistungen dcr Kompagnie, so wie die Resultate der Sprengübungcn fanden von alleu Seiten ungcthcilteli Beifall. Italienische Staaten. Turin. 26. Oktober. Die Dcpulittenkammcr ist aufgelöst und lie Wahlko'legien wcrdcn auf dcu 16. November linbernfcu. Graf Tercnzio Mamiani wurrc zum Professor der Philosophic au der hiesigen Universität ernannt. Frankreich. Paris. 2^. Oktober. Hcrr de la Rochcfon-caiNd. Herzog von Doudeauuille. hat au die „Palrie" ein Schreiben gerichtet, i» welchem er daranf biii' weist, daö, wenn die äußere Lage Frankreichs gcsichcrt sei. im Innern, wo dic Verwaltung im All> g emeinc >' äußerst s ch wach sci u u d d i e )l n > g c l e g e ude it en Monate und I a l> r e ! a >i g in den Vurranr Eingeschleppt wcrdcn, "och viel zu thun übrig bleibe. Paris. 2<>. Okt. Dic Sache der Uuion hat cinen ncncn. nnvorhcrgesehcncn Stoß dadurch crhal^ >e,i, daß in dem walachischen Diuem die fortg?schri>< lenste Parte i. an deren Spitze die früycren Flücht» ünge stehen, ein solches Ucbergewichl, ja die Allein» Herrschaft erlailgt b.tt. Iu wieferu diese Partei geradeswegs als revolutionär bezeichnet werden darf, ob unmittelbare Gefahr von ihren Bestrebungen zu erwortcn sci, lassen wir dahingestellt. Gcnug, dab cicsc politische Parteifä'rbung der uuionistischm Sache selbst in Petersburg eine» »nangeucbmcn Eindruck ^'macht bat. I» Berlin konnte dicsc nei,c Scitc ocr Sache ebenfalls nicht unbeachtet bleiben und mußte die Sympathien für die Union vollends beseitigen. Preußcu wird iu cicscr Sache aüciu Ansch"»e nach anf oe>n bcvorstcbindcu Kongresse in Pnris uiit Ouster« reich Hano iu Hand gebcu. uud damit wäre denn anf alle Fällc eine Stimmcumchrheit gcgen das rnmäutschc Reich schon vorhanden. — eine Sache, 5ic übrigens, nnc oft bemerkt, durch Stimmenmehrheit gar nicht abgethan wcrreu kann. Oesterreichs Befürchtungen, in jenem neuen Königreiche einen.5evd von Wühlereien zu erdalten . sind aufrichtig und' be-gründet genug. Welche Aufregung bringt dieser rn« manische Lärm schon jetzt unter den umwohnenden Slaven hervor! In Montenegro hat Oesterreich schon ei» Machtwort sprcchcn müsseu und in Serbien geht es arg der. — Herr Ferdinand v. Lcsseps begibt sich iu ei-uigcn Tagru nach Koustantinopel, um beim Snltau ocn schon frühcr ausdrücklich versprochenen Fcrman zu crwnkcu. Die Diuge stehcu so gut, daL zu Hof' fen ist. der verdienstliche Manu wcrde nicht odne die !Gcinhmigung des Sultans für t>cu Suezkanal wie-pcrfommcn. Reschio Pascha ist dem Uulernebmen sebr geneigt und würde sich geruc Gewalt antbun lassen, wenn es auch seinem Frennd nnd Veschüßcr Lord Redcliffc uiiangcüchm sein sollte. — Das „Pays" enthält heute einen gegen dic Türkei gerichteten Art>k>'l. dcr hinlänglich bcwcist, wel> che uuangcncbmcn Gefühle die Ernennung Neschid Pascha's zum Großvezir in Paris erregt hat. Das „Pays" meint, oic leßte türkische Ministcrvcrändcrnng babe den Intriguen in Ko»sta»tinopel t^ie Krone auf' gessyt. uno die Pforte blwiesen, daß sie das Wohl' »vollen nicht viroicnt babe, das ihr die Mächle vor und während dcö orientalischen Krieges belügt, (Kölner Ztg,) Dänemark. Ein belgisches Blatt spricht sich über folgendes Memoranrum, welches die dänische Regicrnng an ibrc Agcntcn im Auslanoc in Bezng auf die Herzogtliümer' frage gerichtet bat. folgendermaßen ans: Das dänische Kabiuct l).u. so s^at das Memo» raiidum. dic Geini^tl'ung, alle sciuc Ziisagcn erfüllt ^ll hal'e,,. Eü dal in dcr That dcu Ständen eincn Veifassultgsci'twiN'f vorgelegt, iu wclchcm Holstein dic Elemente finden konnte, nm seine lcgitimcn Ansprüche ;ll besricoigeu; cs hat ferner dic vollstc Freiheit dcr Diskussion g?stattct, Das Wort hat in dcr Debatte keinen Hindernissen begegnet; die Achtnng vor dicsem Privilcgmm wurde bis zur vollständigen Enthaltung des königlichen Kommissärs selbst dann getrieben, als cr sehr gewichtige Gründe hatte, iu dcu Debatten zu mtsrvcnircn. Die Rcgiernng mußic mit Bedauern wabrnchmen, daß die Stände Holsteins dieses loyale, Verfahren gänzlich verkannt und pflichtvergessen Fra> gen in Auwcnoung gcbracht babcn. wclchc kcine Bc« zichungcn zll der Spczialvcrfassnng Holsteins habcu, und daher nicht zur Kompetenz dcr Stände geborten. Die dänisch? Regierung wurde um so schmerzlicher in ihreu Hoffnungen getäuscht, welche cs anf die Einsicht dcr Stände gegründet, als dcr Vcrfassungsentwurf in alleu wrscmlichen Puukten die früher ausgedrück» ten Wüuschc dcr Stänoc zu befriedigen strebte. Das Comit«' war in seinem Berichte,, sowie mchrcrc Mit» gliedcr der Versammlung uud der Präsident in sei« ner Schlußrede, gezwuua.cn. zn gestehen, daß dcr Vcr° fossnngscntwurf Freiheiten und Privilcgicn enthalte, um welche man lauge uno vergeblich gekämpft. Die Negicrnng Seiner königlichen Majestät fragt sich, ob mau somit nicht das Recht y.me. zu erwarten, daß die Versammlung uon Itzchoc dcit Entwurf annehme, odcr Ameuoements vorschlage, lind gleichwohl that dic Lcrsammluna. wc?cr das Eilte noch das Andcrc, Er wurdc durch dic Versammlung verworfen nnd sic be« gnügte sich. einige Bcmcrkungeu übcr gewisse untcr« geordnete Punkte zu machcn. Selbst die Domäucu« frage. die Quelle c-'ncr großen Kontroverse iu dcr Vergangenheit, wurdc nnr leichthin vcrhandclt, ulid keiu Argiiine!it bekämpfte ernstlich die vollkommen mo< tioirten Gründc der Rcgieruug zl> Gunstcu dcr Au-sicht, wclchc jenrr der Vcrsammllmg entgegenstand. Dagsgeu bat dic Vcrsauimlung cö sich angelegeii sein lassen, etwas uv Gleichheit zn dcfriedigcn. Dicsc Phrasen haben kcmen Sinn; denn man wagt odcr wciü uichl. ihncu lluc genaue Erklärung vorangehen oder folgen z" lasici'^. Welches ist oer Sinn. deu mau ihnen geben wollte. Warum bat mau ihn nicht gcnanut? Zuocm warum Unabhängigkeit uud Gleichheit zu Gunsten Holstcms TMVK fordern? Es bat bereits das Eine wie dae Anocre. Es hat die durch seine Proviliziawesfass.mg gavainirlc Unabdängigkeii; es hat auch dir Gleichet bei d^r Ordnung der der Monarchic gcm'insaln.'N Anbiege i-hcitcn. Schweden nud Norwegen. Stockholm. 2l. Oktober. Nachdem dcr Krön» vriuz-Nrgcnt uon seiner Reise nach Norwegen dier wicder eiiiactrosscn ist, wird durch kgl. Erlaß die für dic Abwesenlieil dcs R.gcntsn cingcscyte Regicrungs-kommissiou wicdcr aufgelöst. Türkei. — Wir dic «Kölner Ztg." crfäbrl, spncht mau in kompetenlcn Kreisen von cincm neuen Zirkular dcr Pforte, welches von Ko»st"»tinopel cnlwcdcr scho,i abgegaitgcn ist, oder doch dcmnächst versandt wcrdcn wird,, lind in dem sich dic linkische Ncgicrung scbr ausführlich über dic mit dcr Agitation in den Fnr' stcnlbümcrn in Verbindung stehendc und lheilweisc durch dieselbe hervorgerufene Gälirung in den slavi^ schen Provinzen der Tüikci aussprccheu lind den Ent< schlllß bekannt geben soll, allem derartigen Unwesen mit aller Entschiedenheit enlgegen zu lretru. — Der „Triestcr Ztg." schreibt inan aus P era, 2.4. Oktober: Die Ncsnltale der Visitc des Sultans hei Ncschid haben uicht lange auf sich ivartcli lasscn, ja ich glanbc versichern zu rönnen, daß noch einige uicht nundcr wichtige in Aussicht stehen, denn ich kann ve»bürgcn, daß Ncschid Pascha nun nut Voll-mackten belvaut ist, wie sie noch uie cincni Staatsmanne eingeräumt wurden. AuS glaubwürdiger Quelle habe ich vcrnoiumeu, daß dcr Sultan ihn ermächtigt h"t. so weit es die Interessen des Staates erlauben, vollkommen unumschränkt zu bandeln; er, der Sul> lau wcrdc ihm in Zukunft, da er cinsicln, daß iii scinen — Reschirs -— Hälld^n das Staatsruder am besten gebandhabt werde, keinen Widerspruch entgegensehen, uno so lange er wie bis jcht nnr die In> tN'rsscn des Reiches verfechte, solle ihn auch keine Macht der Erde mehr aus seinem Posten zu vcrdrän» gen im Staude ftin. Ich habc bereits berichtet, daß sich dcr Sultan etliche Male schon durch daö Vencbmen des Gesandten ocr Tui'lcricn persönlich beleidigt fühlte uno daß er diese Beleidigungen nicht rächen, dieß liegt nicht im Cbarakt?r des „kranken Mannes", sondern para> lysircn lvcrdc. Zum lcntcn M.ilc nun geschah dicß heute vor acht Tagen, als der Vertreter Napoleons III. in Brglcitung des Hrrrn Oulrcy, seinen ersten Dragomans, zn/vst _scmem Freunde Aali Pascha einen Besuch machte, UM sich Mit ihm persönlich über dic Fm'stenthümcr und über dic Visile des Sultans bri Ncschid zu besprechen. Hcrr von Thouvcnel verließ nach einigen Stunden den Minister des Auswärtigen Mit der „festen Ueberzeugung", daß Reschid Pascha ihm auf seinen, diplomatischem Wcgc nicht mcdr cnt> gegen treten würdr. Von dort aus bcgab er sich nach Eyub. um auch den alten Fethi Achmet zu desuä'cn, lind auch ihn. mit dessen Sturze sich der gewiegte Diplomat noch kurz znoor zn brüsten sich nicht schcuic, für seine Inlcrcsscn zu gewinnen, wobri er Ncdcn gebrauchte, die auch einen, andern Türken als den „Schwager uuo bcstcn persönlichen Freund dcs Sultans" unangenehm berühren mußten. Herr von Tl'onoencl ol'nte nämlich uicht das Mindeste, cbcn so wenig wic Fclbi Achmet selbst, daß Ichou nach einigen Tagcn Fcthi Achmct Pascha wie der das Amt bekleiden würde, in dcm er seinem Lande bereits die wcsenilichstcn Dienste geleistet halle. Wic gesagt^ hatlc dcr Sultan schon bei Neschid vor vier. n,^ ,^"' ^'" ^"tschlnß gefaßt, ftinc beiden Freunde ,>, bagdschr bcricf er sie Donnerstag in der Früh noch> Mals nnd erklärte ihnen, daß er entschlossen s.i, sie Ichon l^'„^ ,„, Psi-line mit Iliza Pascha wieder in ^lk Aemter cinzuscl)cn, — Dieß geschah auch am Äcach>niltng gegen 2 Uhr, :vo unter dem üblichen °^mo„ie!.l der kaiserliche Hat im Ncgielungsgebä'ude ?^scn wnrdc, worauf sie nach althergebrachter Sittc ' ^" «on ihren Posten Vesii) crgriffcn, s,.,,,.?^"s den Wirkungst'reis dcö neuen Großoezirs - '-ff ^' so ist demselben bereits ein weites Fclc> ge> ^linct, l^z h,^ ^,^ ^s^^, ^bcndS eingclaufcncn ^!N'. Dcpeschrn aus dcn Füistcnlhümern noch er-'"^tert worden ftin dürfic. Dcr Iühal! derselben wird jcftt schon übcraU "crannt ssj,,, lind es lcuchtet von selbst ein, daß, ab-tt^tticn von wr Türkei, die 3 Großmächte nie und nmmer solchen politischen Unsinn sank'ionireu wcr> ^. ^der ivill vielleicht Derjenige, der im eigen,» niederdrückte u„d noch nicdcrhält. lmU er. der die Phrasc geschaffen: „l.V'mpiiv l)'<'^ !cl puix" dcr NcvowNo,? an den Gl'eü!,cn ziveirr Großstaatcn eincn ncucn Hero b^nen?! Hcrr v. ^houoencl würde 'N'Ilkommcn l.iklvoll banoein, wcnn cr m.ttr den dermaüg?» Unistäüdcn selbst seinc Abberufung beantragen würde. Ostindien. — Ueber die Einnahme Delhi's werden noch folgende Details vom „Osserv. Trieft." mitgetheilt: Am 6. September wurden nach dem Eintreffen des Pelagcrnngs - Tlains die Vorbl-rcmmgen znr Of> ftusivc g.!roffcn. Mehrere schwere Batterien wurden ans doimnireudln Pnniten in dcr Nähe der Stadt aufgcstcUi,- in solcher Weise konnten die Walte vom Feuer der Engländer bcsttichcn und zerstört werden, waS auch vollkommen gelang. Zwei engl'schc Ossi» zicrc büßten beim Vegmnc dieser Operation iyr ^c> bcn ein. Die Vaslcien Casycmir und Muri wurden vorzugsweise hart von der englischen Artillerie mitge-nommcn. Das Fcuer der Insurgenten war lebhaft, richtele aber keinen sonderlichen Schaden an. Am U1. nnd l l. machten sie zwei Ausfälle, oie kcrn Nesullat hatten, Aln l2. war die Bastion Cashemir und die iyr uächstgelegcnen Wälle in Schutt gelegt liuo nun wurden Vorbereitungen znm Stilr,uc getroffen. Genr» ral Wilson crließ einen Tagsbefel'l, in welchem cr cinschärftc, den Rebellen keinen Pardon zu geben. We,bcr und linder aber zn schonen. Am 14. begann kurz liach Tagesaubruch dcr Slurm. Valo haltcn die Engländer riue Bresche eröffnet und sich iu den Vesil) dcs äußersten Eudrs des Forts Cashemir, s»r ner des gleichnamigen Thores und der Tborc Cabul und Miri, der Kirche nnd nahe gelegener großer Gc< bäudc gsseyt, was jedoch nicht ohne bedeutende Vcr> Instc, namenllich brim CabliLTdorc bewerkstellige! wnroc. Voin folgenden Tage au verließen sehr uielc Iusurgenien die Stadt; die Kaualleric war schon in dcr Nacht, wic es l'cißt, uach Nenari abgc^ogcii. Am 1ö. bombardirtcn die Engländer das A,scnal und selwssrn eine Bresche in dasselbe. Auch dcr k. PalaU wurde bomdaroirt. Gcgen Abend ließ das Musketen« feiler dcr Insiirgrnlcn bedentend uach. Iin uahegs» !ebenen Dorf Mundschella !vurl?ln dic Rebellen vom General Van Eortlanet in die Flucht geschlagen und ibucn, wic mau erzähllc, 20.000 Rupien abgeuom» men. Das Dors wuroe zerstört. Am !ä'ndcr das Arsenal iuit Stlirm; sic faudcn 12!i Kanonen darin. Dcr Kanjpf dancrte noch 3—4 Tage, bicrübcr sind ^cdoch kcüic Details bekannt. Das hochlvichligc Schl'ißresnltat^ Me Einnahme Dcl> hi'>?. wird' in einer vom 2!>. September daNrten, an oell Gcucr.UgoilvelNsur ^crichleicn Tepesebc des Gc> ucral Roberts, Konimanoantri, i,i )Nnlnc'lU,.ic'. guneldet Tagsllezlizzfeiten. — Dic „^cmbcrgcr Ztg." berichtet übcr li,!e galizc Reihe von Feuersbrunsten in Galizien, dic zum Tbei! bcirächlllchen Schaden allgcrichtcl dabcn. Das cmc Fcucr, welches ^ Wohii' uno 7 Wirthschaflsge. bändc mil all?» Vorräihen verzehrte, war durch raö Tabakrauchen cincs Knaben veranlaß!. ! Die „Pfälzcr Ztg,„ berichtet (Dürkhcim. 22. Oktober) einen Fill, welcher die Gefährlichkeit der Wcingährung. des oleßjäbrigcn Gewächses dlirch die bei rer Güte desselben in ungewöhnlicher Mengc frei lvcrdendc Koblcnsäurc erläutert. Drei Personen wur> den bei der Arbeit in einem Keller bctäubt; diejenigen welche rctlcn wolllcn. kamen alle wieder tan mclnd zurück; rudlich grlang es, zwei von dc>, Be» läubten heraus Uüd wieder ins ^rben znrüclzubrin' geu. Diesc aber konnten zuerst nicht die Stelle an-grbcn, :vo der drille Zurückgelassene gearbeitet hatte. Die Dichter warcn erloschen, dcr Keller ill groß — wo also ihn finden? Endlich kam einer der Bctänb-ten zu sich und nanmc das Faß Nr. ll. Nnn wur. ccu ueuc Rettungsversuche gemacht, Fcner ange^nnoet. in den Keller geschossen — >^i^ woUten helfen, allein Alle mußten wirdcr umkehren. Es war herzzcrlißend. die jammcrndc Frau nnd Kinder dcs Zurückgebliebe-nen anzuhören, der schon eine halbe Stunde im Keller war. Endlich wurde cine ,Kclleröff»uiig in dcr Nähe des Fasses Nr. l 1 durch Vrcchwerkzeugc er« wciicrt und dann ein Mann, Namcns Friedrich Pfarr, an cinlc machten sogleich Reünngsversnch? nnd endlich gclang cs. zu, größttn Fr.ndc Aller, besonders dn' Frai/und K oer. dcn für den verloren G.I'altcncn ^um Leben zurückrufen. Der ganze Hergang dauerte eine Slundc. TelegrapHi sche Dep sch ou. Mailand. 2l. Olt, D^c N «chrichten aus den Provinzen Paoia. Lodi. (5lcm,, Mantua, in Betreff dcr Ucbcrschwrmmungcn, laulen noch inkier betrübend; dcr Po hat an einigen SteUen seüi Bett verändert. Dcr Txino hat cwe bisher nie erhörte Höhe erreicht. Sc. k. k. Hoheit dcr Herr Erzherzog Gencralgouvcr« nrur hat sich von Paoia nach S. Christine und Cl'i« gnolo begrbcn und trifft übrrall persönlich die nöihi< gcn Anordnungen. In Ponte Sagorcuro ist dcr Po am 24. Morgens nur cincn Zolt gesunken, nachdem cr auf 83 gestiegen war. Em Dammbruch wurde noch nicht befürchtet, In Turin rcgnct cs neuerdings 36 Stunden. Paris. 29; Okt. Der bcutigc «Constitution« nel" bringt einen uon Ncn die Fragc unler Schonung al« lcr Interessen erledigen. l' c v a n t i n i s ch c P o st. K o n st a n l i n ope l, 24. Okt. Die 2 Regimen-ler. welche Omcr Pascha nach Bagdad begleiten sol« lcn. haben Marschbefehl erhallen. Dcn tüikischcn Schiffskapitäuen die , Fabrt nach dcr lscherkcssischtn Küsle untrrsagt. Dcr Direktor dcr großherrlichm Fabriken in Brussa wnrdc abgcseyt. — Der General» stabsobcrst Nusre Bey gcht in militärischer Mission nach Tripolis und übernimmt das Truppenkommando gegen drn Banditcnckef Guma. — Das ucue Finanz, projckt hat. von» Ministerrathe gebilligt, dic Sanktion l>rs Sultans crhallen. Dcr Solo der subalternen Offiziere wurde um 120 Piaster monatlich erhöht. Die zur Revision dcs türkischen Zolltarifs cingcsVtzie Kommission beginnt ibre Sitzungen am 28. Oktober. Albcu. 24. Okt. Die cugllschc Mitlelmccr-Flolte unier 5.'oro i.'yons hat. von Zante kommend, in Patras Anker geworfcn. Smyrna. 24. Okt. Hier hat sich cin Comil«'-znr Unterstützung dcr Opfer dcs indischen Anfstandcs gcbiloct. Handels- ulld Gcschäftsbenchte. — Em Londoner Handelsbericht sagt über die gegenwärtige Gelollcmmr: Die jchigc Gcldkrisis in Europa, hauptsächlich abcr die iil den Vcirinigteu Staaten von Nordamcrlla, wird sich anftöscn auf oicscloc Wrisc, wic alte vor-herg!ga,igcuen finanzicllcn Konvulslonen sichcnlwlckllt Yavcn. »äimich ourcl) Blschräilkullz; dcr spelulatlvcn Oe,chchi6.(5!!tl'cpr!sc!l. Dudnrch wcioeu übermäßige Warenlager) wo sie cMilril, sich vermiiwcin — sai>ch verstandene Kredite werocn nicht mcyr gewäyrt wer-dcn. uno cinc inuc Proouklion der n'icyt^en Gc^eu. stäiwc, die für Handel, ^ebensuutcryatt nno Fal'tll. Indlistric jährlich hervorgebracht werden, u„o oce sogleich cinc großc Valuta bildcn. um Schuldcn z»i be» zahlen, Rechnungen mit fremden Bändern auszl wartigcn Markte in ocr verflossenen Woche fast obnc usnawc clne sehr flaue. Wcizen machie z,var i> Eiland kctue fs„ ,,^ P,^' c n,u,g lucten sich «bcr bisher a«ch n.cdt dic m -e ten Ausnchtcn. An den preußische» Plänen bat 'ch Weizen anch sn der verflossenen Woche'ziemlich b^hanpiet. sur Roggen oagegcu, dcr sich in V^rlin von 44 auf 39 Tulr. gedrückt batte. schien <-mc l.<-^ icrc Meinung aufkommen zu ^wol/en. nachdem c-s verlaultte, daß die königlichen M.',ia^!"c großc- A„. länfr in dieser Friichl zu machrn l'-.'l>slchti.^n. »nd ist dcr ^okopreis daher ivilder a»s 4^ Tyl>. gediegen. sPstdr. ^loyd.) Druck uud Verlag von I„nnz v, Klcnimayr Hc F. Vnmberg in i^aibach. — Vcraunuortltchcr Ncoaktcur: s3.Va»llber^. V ö r sc u b e r i ck t , mis d>.'!n Ali^ndblattc dor östcrr. kais. Wicncr Zeitung. Wicu 29. Okwdcr. Mittags < Utir. Vci ciucm u^ich alllU Nichtun^cn der Industrie - Papicrc siilltn Geschäfte war die Tciidenz der Börse ohne allcn Ausdruck. Staats-P.N'icrc fest, National-Nnlchcu insbesondere beliebt »»d viel gekauft Ocgcu Schluß wurde das Geschäft in Industrie-Papieren lebhafter, die Tendenz besser. Dcviftn vorhanden, theillmisc mehr gesucht, theilwcift rffcrirt, Vtal,onal - Nnlelieu zn 5 "/„ »l '^ -f< l '', Anlehei, v. I. l^5'> ii. li. zu 5".. !>3 -l,3'/, Lonlb. Veuet. Aülchen zn 5,"/, fti V,—Ü5 EtaatM^Il'v.'rschreibuügl'!, ^< 5,« „ i<0 V. - 8t» '^, dett,? „ ^'/,"/« 6^'/^ "7" dktto ^ 4°/, «3'/.-«3', detto „ 3 V« 5U 5>»7. detto „ ^ '/."» 50 '/. -4« V, bette „ l °, l»,-,«'/. Gloggniher >D!,'lig. m. Rück^. „ 'i"., «Ist------ Oedliibnr^er d.tto b^ttl' „ 5"/„ 95------ Petther ' detto ^e!N' ., ^ °/„ 95------ PiMläoder detto detto „ ^"/, «i—9i'/, Grund.iitl.-Odliz). '.'i. Oess. „ 5 °/„ 8^7,—d8'/. lctto 1I„a,aru ., 5°/,, 78'/.--79 detto Ga>!^i.'!i „ /. °/^ ?8'/^—78'/, betto der übrlgc» ,"/„ 5-4 ^6 Va»fo-Obligationen zu ^'/,'/» '»!—«i"i Lotterie. Vlulch.n V- I. > ^^ 3l9-3/<» d.tto „ l^^ ,zi> H"/, !<>«', W6X (^omo N.ülscheine ___________ !6^,—16'/, ß'ali^isäe Psandbrieft z» H ", 80^-^1 V/ordl'.ibn - Pri^r.- 5>lia,, ,^i, '» °/« ^4 7, -^.', ^lo^gnilicr dett^' ., ü '/^ 80 51 Dcü'.nl ^ainpfsch.-Obli.z. „ 5»"/« «tt -8ll 7, lloyd detto (in Silber) „ .? "/<. 8i>—^!) 3"/« Pliorit.ils Oblig. der Staat6-lHis»nl'^!,'»- ^esellschaft zn 277, ssranls pr. Stück «U8 -<09 AM.,! der ^acic»alt'a»s W^-9tt5, 5'/^ Psemdbril'fe der '.'latioüalb.iuf »^monatliche i»tt7.-W7, Aktie», der Oesierr. stledit-Auftalt 202—202 7. ., Vl. >.'lsi, Eefompte-ß'^s. !12 7.^ll2'/, „ „ Vudweis-^ilUj'^„niüdner- Elstü!'.,!,» YZ,—2?l7, „ „ ')l,'rdbal»> l<2 7^-1?2'/« ., „ St.^itscise»b,'<,Äcftllschast zu ,W0 Fr.nifs 277'^—277 7, „ ., K.nseviii->5>isabel zu 200 ,^. mit 30 p(5t. Ciüz.ihln»^ Il)0 7,, ~U)" ' , „ Siid-Noldoc!,tsche Vevbindungiib, l«0 7., —300 7« „ Theiß-Äahu ' 'O0V..-NX' 7, ^ Lomb.'Venet. Eiftülahn 23l'/.-23/>', „ „ Kaiser Fran,^ Josef Orirutbahn lü^l ^/^—184 V, „ Triesler ^ose «04—»il'lt)< H'.sellschast 520-522 dctto «3. lz»,issio!» W—lj!>7. „ des Vloyd ' '^50 352 „ der P.stber Kette,ib..Oesellschasl .^8-ö« „ Wieiür Da!li!'fl!!,-(^.s.l!schalt 70—?l « P'köb. Turn, <§!se!!b. <. ?!chuIdoerschrcit'U!,gen . zu 5p^t. f>. in (ZVi. .50 l/2 detto aus der National-Vlüleihc zu 5 „ in (iÄi. 82 detto ......„4 „ „ it,k„ m:< Berlos,i«q v. I. l^.^'.>, inr NW s,. !37 3/4 Grundentlaftun^S-'Dbütjationen von Ungarn. Kroatien, Slavcmien u»d voin Tenicscr Vanat j>< Z7» ........... 7'.» Banf-Ältieu vr. stück..... v<^,^ i>, >n ssM. Vank-Bclükbncfe. 0 Jahre für !0l» fl. zu 5 7« 8U 7/8 fi, in CM. Aktien der ostlir. K.edit - Anstalt fur Haudcl und Ocwerbe ^>,l 20l» si. pr. St. 202 fi. in CM, Aktien der f k.priv. o,stcrr, Ttaatseisen^ahnc geseüschaft z.l 200 fi.. voll einzahlt 277 3,4 fl. in CM. mit Natcn^ihiung......— st. in <»<»<» st. (§M. . . . 1727 1/2 fl. in CM. Aktien dcr Vudweis^/inz-Giuundner-Aahn zu ^.',0 - . (N'c.......230 !/2 fl. in lMi. Atlrn dcr ^lisab.td-WesN'ahn ^n 20<> N, '^"0 sl. iü l^M. Aktien der süd-norddeiltschsN'Verbinduiigsbal),! zn 20!> st..........200 l/4 sl. in (5M, ^h'ißbahn..........2<»0 st. in <äM. «ktlcn dcr ösierr. Donan-Dainpfschifffahrt z» '-A, fi. >ss ff. in CM. Wcchscl.Kurs uum 30. Oktober 1867. Äugoburg, >ür lW si, ^ur,.. Guld. . ,061/4 llso, Frankinrt a. M.. für ,20 si. s,idd Ver- elus'vähr. M! 24 1/2 st, F,.g, O„^ , f,. ^ ^ ^ Han,burg. ?ur IOO M,rk Vanko. Kulr ??'/4 2 Mona Livorno, füc W0 Toscanische Lne. G„d.' .(.,'" 5 Mona London, snr l P,nnd Sterling Guld. . u> 15 Us z ^,'onat' Pal,.', für 300 Francs Guld. . , . ,23 i/5 Vf.'2 Monat' Bnfarest, fiir 1 Guld.. Para . . . 2nN ^, ^, ^^ . ^,' Coustautmrpcl, fxr ^l Gulden Para . 573 Hi T Sicht K. f. vollir. Mün^-Dufaten. «.^0 . l» i/^ ?l ll zeig e dcr hi"' nngck^mmcnen Fremden D^i, 30 Oktober i8,,7, Hl'. ^. Möller, ui,d — Hl'. KeNiiel, k. k. Ritt--meiste, , von PDldenoiie. — Hi'. Winkle, k. k. Hain't--mai'li, -^. Hr. Edmarz, Fabiik^iU, U!id — Hl'. Nasienbelg, Handelsman» , von Tricst —Hl'. Lctigyel,! Verzeichmß dcr hier Verstorbencn. De» 23. Okc 0 b^ l lttij7, Dem Al'toi, Iera», Zlickerfobllkoalbeitn^ sei:l Kind Pauline, alc 2 Jahre, in der Polana - Vor-stadt Nr. 38, cm Angina. — Dem Herrn Vinzeuz Karnoff, k. k. Waiftüvacer, srme Frau 3ll>»a, alc 73 Jahre, in der Scadc ^)ir. 2, a» der Lluigen-l!'g. — Dem MotllMiS Peilschek, Privat-Kran« kemvarcc!-, seille Gactl» Uisula, alt 62 Jahre, in der Sladt Nr. öö, an der Longeuslicht. Den 2^. H^r Anton Viomar, k- k. Kametal-Veziiks-Verrvaltmigs-Ässistenc. alt 69 Iahie, in der Polaua-Vorstadt Nr. 16, an ter Gehunlahnuing. Den 26. Der Maria Nagode, ^ampenauzün: derS-Wicwe, ihr Sohn Kall, alc t8 Jahre, ln der Tilnan-Vvlstadt Nr. 3, am Typhus. — Dem Herrn Leopolo Kremscher, bütgerl. Buchbinder, sein Kind Müüa, all 1^/2 Jahre, in der Stadt Nr. 23, am Zehifiübei-. D^n 27. Drm Herrn MalhiaS Jaueschizh. Dinrnist, sein Kinb männlichen Geschlechtes, notl)ge» tauft, in der Kiakan-Vorstadt Nr. 29 , codtg>!boren. — Maria Lamprer, Taglöhneii» , alt 60 Jahre, lm Zimlspltal Nr. 1, am Zehifieber. Den 28. Viktoria Veimeri, Näherin, alt 32 Jahre, in der Kapuziner - Vorstadt Nr. 61, au der Abzehrung. — Der Anna Gormk, Tagldhnerü-Witwe, >hr Kind Josef, alt 8 Monate, in der Scadt Nr. 122, au Fraisen. B.i herannahender Wintersaison empfiehlt die unterzeichnete Auch;, Knnst- und Mnslkaliciiyandlnug ihr mit den Neuesten Mustkalien bereichertes Lager, und hebt daraus l??sonl)eiS hervor! K.Schulen für Pianoforte, (Hefang, Violine, Guitarre 3c. von: Carulli — Cramer — Dopaner — Czerüy — Enk-hausen — Gleßler — Hliser — Hamma — Henning — MüUer —Nauenbnrg — Nelser — Echoen — Siebcc — SoUe — Spohr — Weuusch — Wimmer — Wohlfahrt. 3. Salonmusik für Pianoforte zwei- und vierhändig. 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