^lr. 257. Donnerstag, 8 November 1888. 107. Jahrgang. MbacherMMmg. ""Mlio ?, ??^""l »lit Postv«»<«n!>un8 : ganzjährig fi. lb. Halbjahr!« sl. 7.»0. Im «omploir: ^ Die .,La«l>»««l Zeltunz" erscheint tii„l!ch mi, «n«n°bm« der E,nn. und sseint»«. Die «d«ln«ftraNo» lllin«^',/^ baldjährlg . die MebaKion Wlen«,ftrl,le ,5. Sprechstunden der Medaclion tänlich von >-^ ""'«ale b»« ,» 4 feilen »ü lr., «roher« ver .^e>>7 ^ ?, : d,i öl<«sn Wiederholnnzen vr, >5?il, , l». » ,y hj« ,« Uhr vormittag«.— Unsr<,nli«rte«r>e», »erd«? u,Ht !>.l>l,tl>!>i„meu und Vtanuscripl« nicht znlssgefteM. Umtlicher Hlieil, W..,^ k. und k. Apostolische Majestät haben mit ^l?, Entschließung vom 27. October d. I. dem ^ lyllitenlrathe bci der'galiMcu Statthalterei Rodrrt ^>lter?5? ^ erlecki den Orden der eisernen Krone bttls!^ ^ mit Nachsicht der Taxe allcrglliidigst zu "en geruht. tzll^'k- und k. Apostolisch.- Majestät haben mit ">l d.n 'A Entschließung vom 27. October d. I. dem ^. ' "tel llild Charakter eines Statthaltcreiratheö ^r/. ^'zntshauptmanne Karl Ritter von Zim-^k., '" ^^'^' anlässlich der von ihm erbetenen ^n '" den dauernden Ruhestand in neuerlicher ^listl «^ seiner vieljährigen treuen und vorzüglichen ^ise '.? ^" ^rden der eisernen Krone dritter lttuht Nachsicht der Taxe allergnädigst zu ueileihen ^>° vm ^lzminister hat versetzt: den Bezirksrichter l'H n "Labung von St. Marein nach Marburg 3leh„ ""d den Bezirksgerichts - Adjuncten Johann ^zi^, ^n Egg „ach Rann; ferner ernannt: zum ^Kr?? 'n Friedau den Grrichtsadjuncten bei M^ß«lchte in Cilli Dr. Ignaz Pevetz und zum Hax^Ms-Adjunclen in Egg den Auscultanten H» ------------------------------- ^"i T ^""^luinister hat den Steuer - Inspector ^'ch ^ "1^ l zum Steuer - Oberinspector für den '''^^lFinanzdirection in Laibach ernannt. Uichtamtlicher Hljeil. ^"Handlungen des Reichsrathcs. ^.. l — Wien, 6. Novrnibcr. s^die Nl^^gk" Sitzung des Abgeordnetenhauses ^t der^V^lage dem Wehrausschusse zugewiesen. »>,in),,^^°rlage hat die Regierung auch eiucn z?^r-»in/ ""aM Bestrafung der Nichtbefolgung des 'ytiz,, "?wlfli^h^^ eingebracht. Dr.'Star-s^llrn'.'?. "'' dass er sein Mandat niederlegt, ^keter ."Nl ^'hiirte dem Reichsrathe seit 1884 als Mel c,,, ^ Großgrundbesitz-Wahlkörpers Lemberg ^^^^^Nrzirksgericht in St. Pollen s„cht »m Jemlleton. , t)ie,s^ ^^ "l den Storch. O^en2^ne ist ein kluges Mädchen. Sie zählt H besiht ?"' ""b sur dieses kaum erwähnenswerte t«ö ^ilnm/^ "'^ erstaunliche Gelehrsamkeit, Sie «t°?Z unk ^. ^2 Paris die Hauptstadt von Frant-«' Co.. '^bie Donau sich ins Schwarze Meer ^3°6c."l? ""en Theil von Schillers «Lied von "U und^ ' s'^ auswendig hersagen. Es ist laum V^e «^" ooch wahr! !<.'. aber «»-«., häuslichen Kreise als namhafte Ge-Vz lMa,'^ N'cht stolz, im Gegentheil, ihre Leul->ht s^'lNlnt sj°' °" höhe ihrer Begabung. Oute Bon. V^N' lll.^ °^ """ lichen an. die social tief unter l^/i'tfte es '"bst der schlichteste Mann aus dem ^ ?lihe " wagen, ihr eine gut eingerichtete Mi' Kn,H '« verehren, wie sie schon seit langem sich ^ v^°ft in""'' ^'ll'kte ist sie dumm. Da Erwach-Pulten sind. darf man ihr >lo > hHe s,e zu beleidigen. Der eine Punkt V !>ich N der Menschen Sie versteht nicht. >? V^'lle'nen Kinder da sind. wie es kommt. ^!>n etw,/^ ^iege noch leer ist und am c^,^. un^'^' d°s Augen und Ohren und ^?^in in "Oberhaupt der Welt von seinem t<^t^ der Mit sind ihr überhaupt noch "°H ,.' «ber «^mnisse des Daseins haben sich ""'e Ph:^ denkt nicht über alle nach; sie j ^^"lophen gelesen, und wenn man >hr die Erlaubnis an, den Abgeordneten Vergant wegen Uebertretung des Vereinsgrsshrs zu verfolgen. Die Abgeordneten Ebenhoch undKofsovicz leisteten die Angelobung. Abg. Ed. Such überreichte eine Eingabe der Aerzte detz Wiener allgenuinrn Krankenhauses gegen Beschuldigungen des Abgeordn.'tsn Eichhorn. Doctor Nicht er ersuchte um baldige Erledigung der Börsen-steuer»Vorlage. Der Präsideut versprach, dirselbe dem» nächst auf die Tagesordnung zu sehen. Abg. Cha» miec begründete in erster Lesunq den Antrag, betreffend die Herabsetzung der Erbschaftsgebüren bei Uebtl-tragungen zwischen Eltern und Kindern im Werte bis zu 500 fl. Dr. Meng er verlangte die Ausdehnung bis zum Betrage von 1500 fl. D^r Antrag wurde einem Sonderausschüsse zngrwiescu. Den nächsten Gegenstand der Tagesordnung bildete der Bericht des Iustiz-Ausschusses über die Regierungsvorlage, betreffend ein Gesetz zum Schutze fremden Eigenthums gegen Gefährdung durch den Bergbau und die Ersatzleistung fär Bergschäden. Ackerbauminister Graf Falken hayn: Hoh^s Haus! Der Gesetzentwurf, welcher heute hier iu Bcrathung steht, soll gegen sehr häufig vorkommende Beschwerden und Klagen Abhilfe schaffen, deren Berechtigung anerkannt werden muss und die sowohl von den Bergbautreibenden als auch von denjenigen, unter deren Grund und Boden der Bergbau betrieben wird. erhoben werden. Es ist sehr merkwürdig, dass die BergbaulreibendsN behaupten, das jetzige Berggejctz sei gegen sie unendlich hart, und die Verpflichtungen, welche ihnen durch dasselbe auferlegt werden, feien gar nicht zu erfüllen, während die Landwirte oder GruudeiaMhümcr wieder behaupten, dass sie durch das Gesetz trotz dieser Härt.n gar nicht geschützt seien. Eine Erklärung dafür, dass im gegen-wärtia/n Berggesetze eine, wie anerkannt werden muss. wirtlich bedeuteude Lücke iu dieser Hinsicht besteht, ist die. dass zur Zeit. als das jetzige Äerggrsetz gemacht wurde, ein heute sehr wichtiger Betrieb noch in viel getingerem Grade wichtig war, nämlich der Bergbau alif Kohlen und insbesondere auf Braunkohlen. Wäh« rmd es bei dem Kuhlenbergbanc und insbesondere bri jenem auf Braunkohlen, und da insbesondere wieder in dem noldwestböhmischen Antheile desselben, durch die Abbaumethode als etwas Gewöhnliches vorkommt, dass der Gruud und Boden geschädigt wird, kommt es bei die Wahl ließe, sich zwischen Leibnitz und Schopen« Hauer zu entscheiden, wüide sie einen Aorsdorfer Apfel vorziehen. Du lieber Gott, jeder Mensch hat eben seine Neigungen, gegen die er nicht anzukämpfen vermag! Nur die eine. die bewnsste Sache gibt ihr viel zu denken. Merkwürdigerweise wollen die meisten Kin» der erfahren, woher sie kommen «der Fahrt». In der Regel bekennt man ihnen nicht die Wahrheit, sondern fncht nach Ausflüchten. In der einen Familie fabuliert man ihnen, die Kinder wachsen auf einem Baume; den schüttelt man, nnd je nachdem der Zufall eben will, fallen Buben oder Mädels von den Zweigen, und der Vater trägt sie dann nach Hause und hat sie lieb, und sie wachsen nnd werden täglich älter, bis auch sie an einem Baume schütteln und dieser ihnen eine Frucht liefert ... Andere Leute erzählen dem Kinde, es se, von einem geflügelten Engel herbeigeschafft worden. Natürlich muss den wissbcgirrigen Fragestellern dieser Engel mit größter Ausführlichkeit beschrieben werden, als handle es sich um einrn Steckbrief; der Berichterstatter hat sogar darüber Mittheilung zu machen, wie alt ein Engel werden kann. Zum Glücke wissen die Väter und Mütter das alles sehr genau, und wenn sie es nicht wissen, gibt es im rechten Augenblicke ein guter Genius ihnen ein, so das« sie nicht in Verlegenheit zu aerathen brauchen, außer die Kinder sind gar zu klug und stellen Kreuz« und Querfragen. d,e kein Erwachsener ihnen zu beantworten vermag. Was manche Kinder erfahren möchten, das geht ins Unberechenbare; sie sind imstande, nachzuforschen, ob der liebe Gott m einer Jugend brav und fleißig war, und zc mchr Aus° kunft man ihnen ertheilt, desto beharrlicher mqm-riereu sir. dem alten Bergbaue, nämlich bei dem Mrtallbergbaue, nach der dabei angewendeten Methode nur in den äußerst seltensten Fällen vor. dass diese Schäden eintreten. Dies ist gewiss der Grund, warum in dem jetzt geltenden Berggesetze für diese Fälle, die damals selten vorgekommen sind. keine Vorsorge getroffen wurde. Wenn man die Beschwerden, die über die Schäden von beiden Parteien ausgehen, näher präcisiert, so kann man sagen, die Bergbautreibcnden beschweren sich darüber, dass ihnen Verpflichtungen auferlegt werden, welche si? weder finanziell leisten noch auch technisch durchführen können; und die Grundeigenthiitmr beschweren sich darüber, dass sie trotz dieser Härte des Gesetzes, über welche gerade die Gegenpartei sich beklagt, nicht in der Lage sind, zu ihrem Rechte zu kommen, wenn sie nicht erstens einmal sehr viel Zeit haben, um das Erlangen ihres Rechtes zu erwarten, und zweitens nicht in der Lage sind. das Verschulden des Berqbautreibenden nachzuweisen. Der Gesetzentwurf, welcher Ihnen jetzt vorliegt, ist durch eine sehr sorgfältige Arbeit des Ministeriums und durch eine schr gründliche Berathung im Iustizausschusse, außerdem noch durch Vernehmung von Experten dort entstanden. Er trachtet drn Hanptbeschwerden, wie ich sie gerade früher geschildert habe, dadurch abzuhelfen, dass er im ersten, dem materiellen Theile, die Haftpflicht des Bergbautreibmden sehr bedeutend gegen früher einschränkt, hmgeqrn von dem Verschulden Umgang nimmt, und dass er in dem zweiten, formellen Theile, trachtet, so schnell als möglich dem Beschädigten zu seinem Rechte zu verhelfen, weil dies bei den Verhältnissen, in denen sich meistens die Grundbesitzer — in der über» großen Mehrzahl jedenfalls — den Bergbautreibenden gegenüber befinden, eine wirtliche Lebensfrage für die ersteren ist. Es ist gewiss nicht möglich, bei b?r un-qcheuren Verschiedenheit der Verhältnisse und bei der Unendlichkeit — kann man wohl sagen — der hier vorkummendkn Fälle ein Gesetz zu schaffen, welches jedermann in jeder Beziehung bei der Ausführung zu« friedenstcllen würde, aber ich glaube, dass wirklich durch diese Vorlage den berechtigten Beschwerden ein Riegel vorgeschoben werden kann und das, was überhaupt zu erreichen ist, erreicht werden kann. Ich empfehle daher dem hohrn Hause das Eingehen in die Specialdebatte und die Annahme dieser Regierungsvorlage. Abg. Sigmund erklärte sich im großen und ganzen mit dem Gesetze nicht einverstanden, da das- Am verbreitetsten ist die für die kleinen Neu« gierigen bestimmte Version, dass der Storch die Kinder ins haus bringe, so beiläufig wie der Postbote die Briefe und die Pakete. Findet man damit vollen Glauben, so mag man sich glücklich preisen. Allzuoft wird man von dem Auditorium, und wenn dieses auch nur aus einem einzigen Köpfchen besteht, in arge Verlegenheit gebracht. Was soll man thun, wenn so ein vorwitziges Ding sich erkundigt, wieso der Stoich rs mache, zur Winterszeit in Egyplen zu leben und gleich« zeitig in einem hiesigen Hause ein Kind zu deponieren? Da greift man zu den verschiedensten Auskunftsmitteln: man schweigt oder man verspricht, die Interpellation in einer der nächsten Sitzungen zu erledigen, oder man schlägt einen strengen Ton an und bedeutet dem Quälgeist kurzweg: ein Kind brauche nicht alles zu erfahren. Der kleinen Lene hatten ihre Eltern die Gefchichte vom Storche erzählt. Sie glaubte daran, bis durch eine bittere Erfahrung dieser Glaube ihr zerstört wurde. Jetzt kennt sie sich uicht aus, denn für das Verlorene hat sie vorderhand keinen Ersatz gesunden. Vater und Mutter mussten ihr oft u»d eingehend mittheilen, wie der Stolch sein wichtiges Geschäft beforge. Sie hörte aufmerksam zu und Prägte das Gehörte mit Sorgfalt ihrem Gedächtnisse ein. Aber sie wurde nicht müde. mit ihren Fragestellungen immer von neuem zu beginnen, und es langweilte sie nicht, immer wieder dieselben Erwiderungen zu vernehmen. «Woher wusstet Ihr, dass der Storch mich bringe?» begann sie in d»>r Regel das Verhör. «Er machte sich vor dem Fenster bemerkbar, wir öffneten es ihm. und nun flog er herein und legte dich aus jeincm Schnabel, mit drm er dich gehalten, in die ^ibachcr Feitung Nr. 257.__________________________2188____________________________________________8. Novcmber^M^. selbe nicht geeignet sei, in die verworrene Angelegenheit des Bergbauwesens Klarheit zu bringen. Das Gesetz entspreche dcn Forderungen nicht, die von praktischer Seite erhoben werden müssen. Insbesondere werden die Differenzen, die zwischen den Kohlenprodncenten und den Landwirten bestehen, durch die Vorlage nicht ausgeglichen. Redner erörterte hierauf in eingehender Weise die Verhältnisse des Braunkohlenbrckens in Böhmen und erklärte, dass er bei der Specialdebatte zu den ein-zelmn Paragraphen Abänderungsanträge stellen werde. Abg. Graf Kaunitz legte dar, dass die bestehen« den Verhältnisse im Bergbau die Schaffung des vor-liegknden Gesetzes dringend erheischten. Zwischen dem Bcrgdauuesitzer und dem einzelnen Landwirte bestehe gewohnlich eine so große Verschiedenheit in der Capitals-traft, dass der letztere nur schwer zu seinem Rechte gelangen könne. Oft geschehe es, dass der Bergbau ungestört fortbetrieben werde, während der Landwirt, der Entschädigung verlange, das Ende des Streites gar nicht erlebe. Redner weist auf die Zustände hin. welche in Kladno durch den Bergwerlsbetrieb der Prager Eisenindustrie-Gesellschaft gefchaffen wurde und hofft, dass die Regierung, gestützt auf das neue Gesetz, künftighin den Schwachen gegen den Stärkeren schützen könne. (Beifall.) Abg. Dr. Eduard Sueß weist nach. dass sich die Kohlengruben-Besitzer factisch im Genusse jener Regalien befinden, welche eigentlich nur für den Bau auf edle Metalle und Salz vorgesehen waren. Die Vor« läge entspreche den Bedürfnissen beider Theile, sowohl der Bergwerksbesitzer als der Landwirte, und er empfehle daher ihre Annahme. Nur mit dem ß 1 sei er nicht ganz einverstanden, denn der Bergban«Besiher werde darin verpflichtet, auch für die Sicherheit einzelner Wohil' grbä'ude Sorge zn tragen. Dies sei aber sehr oft gar nicht möglich, z. B. wenn die Flöhe schräg liegen oder wenn auf dem Bergbau nur ein loses Deckgebirge auf-liege. Redner wünsche daher, dass § 1 an den Aus« schuss zurückgeleitet werde. (Beifall.) Abg. Tausche erklärte es für sehr wichtig, die Bergwerkö'Besiher dazu zu verhalten, dass sie es dem Grundbesitzer sofort anzeigen, wenn sie sein Grundstück oder einen für ihn nothwendigen Weq unterfahren. Nur durch eine derartige Bergpolizei könne vielen Schä. digungen vorgebaut werden. Nachdem Referent Dr. Madeyski die Vorlage ebenfalls vertheidigt hat. wurde das Eingehen in die Specialdebatte beschlossen. § 1 (Verpflichtung der Bergbau-Unternehmer zur Sicherung der öffentlichen Wege und Verkehrsanlagen und der fremden Wohngebäude). Abg. Sigmund beantragt, die Sicherung nicht bloß auf die Wohngebäude zu beschränken, sondern auch aus andere, zu gewerb lichen und industriellen Zwecken dienende Gebäude und Anlaqen zu erstrecken. Abg. Dr. Eduard Sueß beantragt die Zurückweisung des § 1 an den Ausschuss. Beide Anträge wurden abgelehnt und § 1 nach der Vorlage dcs Ausschusses unverändert angenommen. § 2 (die Verpflichtung zum Schadenersätze). Abg. Dr. Maag wünscht, dass nur der wirklich erlittene Schaden, nicht auch der entgangene Gewinn vergütet werde. Dies wurde abgelehnt, § 2 nach der Vorlage beschlossen und die Specialdebatte hiermit abgebrochen. Die Abgeordneten Türt und Genossen beantra-gen, das« zur Vertretung der nationalen und wirtschaft- Mutterarme.» — «Woher wusste er, dass Ihr mich haben wolltet?» — «Wir hatten ihn darum gebeten!» — «Wo habt Ihr ihn darum gebeten?» — «W,r sind an's Ende der Stadt gegangen. Dort hatte er auf dem Dache eines Hauses sein Nest und strich von diesem zu dem nahen Sumpfe, um sich Schlangen und Frösche und andere Leckerbissen zu verschaffen. Eines Tages schien er besonders gut gelaunt zu sein. er klapperte recht übermüthig — die Frösche waren in diesem Jahre wohl gar fett gerathen — und wir waqten es und ersuchten ihn: ,Storch, lieber Storch, bring uns eine kleine Lene'. — ,Gut^. sagte er, ,Ihr sollt sie haben'. Und er hielt Wort. und so bist du unsere Tochter geworden.» — «Wie lange hat er Euch warten lassen? Sind die kleinen Lenen bei ihm vor» räthig oder muss er sich sie erst verschaffen?» — «Die hat er vorräthig.» — «Wo?» — «Da« wissen wir nicht.» Lene schwieg; es war ihr klar, dass Vater und Mutter alles wussten und dass sie ihr nur keine Aus« kunft geben wollten. Als sie einmal das gewohnte Verhör mit ungewöhnlicher Eindringlichkeit vornahm, hatte sie ihren triftigen Grund dazu. Ihre Lieblingepuppe hatte Schaden gelitten. Durch Alter und Strapazen war sie hinfällig geworden. Ein Auge fehlte ihr. die Haare hatte sie verloren, und ihr Kahlkopf hieng ihr, da ihr Hals morsch geworden, auf den Busen herab. Uebri» qens sah auch ihre Toilette jammervoll ans. Durch ein Loch ihres Kleides, das einst himmelblau gewesen, hieng da« elende Werg heraus. Sie war recht krank und gebrechlich. Lene hatte ihre Eltern um eine neue Puppe gebeten; die^e wollten damit warten bi» zu des Kindes Gevurts» wg. Da« Warten bchagte Lene nicht, und so lam sie aus lichen Interessen der acht Millionen Deutschen in Oesterreich ein deutscher Landsmannminister ins Cabinet berufen werde. (Heiterkeit. Der Antrag wird nicht qe» nügend unterstützt.) Die Abgeordneten Vergani und Genossen interpellieren den Iustizminister weqen der Confiscation der Placate, durch welche das Erscheinen dks «Deutschen Volksblattes» angekündigt wurde. Abg. Dr. Kronawetter beantragt, dass die VerhandlüN' gen des Wchrausschusses öffentlich sein sollen. Dies wird angenommen. — Nächste Sitzung morgen. Nichtbcsolgimg der Militär-Einberufung. In der vorgestrigen Sitzung des Abgeordnetenhauses wurde eine Regierungsvorlage eingebracht, betreffend die Bestrafung der Nichtbefolgung eines Militär-Einberufungsbefehles und der Verleitung hiezu. Dieses Gesetz enthält nachstehende Bestimmungen. § 1. Eines Militär.Verbrechens macht sich schuldig, wer, durch den Soldateneid verpflichtet, dem Einberufungsbefehle nicht Folge leistet, wenn das schuldbare Ve» säumnis über acht Tage dauert, in nachstehenden Fällen: 1.) wenn der Einberufungsbefehl zur Ableistung des Präsenzdienstes (der activen Dienstleistung iu der Landwehr) vom zuständigen Commando erlassen worden ist; 2.) wenn die Einberufung auf Befehl Sr. Majestät des Kaisers zur theilweisen oder vollen Ergänzung des Heeres, der Kriegsmarine oder der Landwehr auf den Kriegs« stand erfolgte; 3.) wenn im Mobilisierungsfalle der Einberufungsbefehl an die uneingere!ht»>n Rekruten oder die uneingereihten Ersatzreseroisten erlassen wurde; 4) wenn der Einberufungsbefehl im Mobilisierungsfalle an zu einer militärischen Dienstleistung verpflichtete Officiere des Ruhestandes oder im Verhältnisse außer Dienst ergangen ist. Dieses Verbrechen ist mit Kerker von drei Monaten bis zu einem Jahre, bei angeordneter Mobilisierung oder während des Krieges aber mit Kerker von einem bis zu fünf Jahren zu bestrafen. § 2. Eines Militärvergehens macht sich schuldig, wer, durch den Soldateneid verpflichtet, dem Einberufungs» befehle nicht Folge leistet: 1.) Wenn der Einberufungsbefehl unter den im 8 1 angeführten Bedingungen erlassen worden ist und das schuldbare Versäumnis nicht über acht Tage dauert; 2.) wenn der Einberufungsbefehl zum Zwecke der militärischen Ausbildung, der periodischen Waffen- (Dienst-) Uebung erlassen wurde; 3,) wenn der Einberufungsbefehl behufs ausnahmsweifer activer Dienst« leistung an die Reserve oder Ersatzreserve, in Gemäßheit des Gesetzes vom 31. Mai 1888, R. G. Bl. Nr. 77, erlassen wurde. Dieses Vergehen ist mit Arrest von einem bis zu drei Monaten zu bestrafen. 8 3. Militär- (Landwehr-) Personen, welche durch den Soldateneid nicht verpflichtet sind, machen sich durch Nichtbefolgung des Einberufungsbefehls, wenn sie im Kriegs- oder Mobilisierungsfalle statthat und das schuld' bare Versäumnis über acht Tage dauert, eines Verbrechens, in anderen Fällen aber eines Vergehens schuldig. Die Strafe des Verbrechens ist Kerler von sechs Monaten bis zu zwei Jahren; das Vergehen wird mit Arrest von einem bis zu drei Monaten bestraft. H 4. Wer, durch das Landsturmgesetz verpflichtet, nach erlassener Aufbietung der Einberufung nicht Folge leistet, macht sich eines Vergehens, und wenn das schuld« bare Versäumnis über acht Tage dauert, eines Verbrechens die gute Idee, sich an den freundlichen Storch zu wenden. Sie betrachtete «Elisa», die Puppe, als ihr Kind — was konnte natürlicher sein. als dass der Storch, der die Kinder bringt, auch Puppen bringe!? Weil dieser Gedanke sie beherrschte, nahm sie jenes außergewöhnliche Verhör vor. Nun wusste sie genug und bereitltc alles zur Ausführung des Planes vor. Sie ließ sich von ihrer arglosen Bonne ruhig spazieren führen, als gehe nichts Besonderes vor. Durch Bitten bewog sie die Begleiterin, sie hinauszuführen vor die Stadt, ins Grüne, in die Nähe eines Teiches. Dort nahmen die beiden auf einer Bank Platz — oder eigentlich: die Drei. denn die Lene hatte «Elisa» mitgenommen, die alte, kranke «Elsia». Die Bonne pro« testierte zuerst daa/a/n. dass Lene die invalide Puppe mitnehme, aber Lene erklärte: «Sie muss Luft schöpfen, die Arme», hiena. sie sich über den Arm wie eine Man-tille — sie war eben schon ganz weich und biegsam — und so wanderte Lene drauf los, bis sie auf dem besagten Platz Halt machte. Unter dem Vorwande, im Grase zu spielen, entfernte sie sich ein Stück Weges von der Bonne, so dass diese sie nicht beobachten konnt,'. Ach — dachte Lene — wenn jetzt doch der Storch käme! Und siehe, er kam und schwebte auf den Teich zu. denn er hatte noch nicht zu Mittag a/a/ssen. Schnell entschlossen, sprach Lene mit fester Stimme: «Storch, lieber Storch, bring mir eine neue Puppe. Elisa ist altersschwach, ich werde sie nächstens begraben müssen.» Der Storch schien sich um ihre Rede nicht viel zu lümmeru. Sie wiederholte ihr dringendes Ansuchen, der Storch tauchte nieder, schnappte ein paar delicate Frösche auf und zog dann weiter. Lene stand betroffen da, die arme «Eliia» in die Höhe haltend, damit der Storch deicu Schall w.ihlU'hme. schuldig. Die Strafe des Vergehens ist Arrest von eme" bis zu drei Monaten, die Strafe des Verbrechen« «e voil sechs Monaten bis zu zwei Jahren. ^ tz 5. Das strafgerichlliche Verfahren wegen oe den §8 1, 2, 3 und 4 bezeichneten strafbaren Ha"" gen steht den Militär» (Landwehr-) Gerichten 5"- . „ 8 0. Wer zu einem in diesem Gesetze beM"^ Verbrechen oder Vergehen, wenn auch ohne Erfolg, leitet, begeht je nach der Eigenschaft des Verw "S der Handlung, zu welcher verleitet wurde, e" ^ oder Vergehen, beziehungsweise ein Militär-^" ^ oder Militär-Vergehen und ist mit der in d^em setze für den Thäter angedrohten Strafe von drm M ^ digen Civil- oder Militär- (Landwehr-) Gerichte i« strafen. Die Bestimmung des 8 7 des Gesetzes vom ^ ' Mai 18l,<). R. G. Bl. Nr. 78, betreffend den W'"" " kreis der Militärgerichte, findet auf diese strafbare V lung Anwendung. _____^. Politische Nebrrlllt,!. (Diplomatisches.) Nach einer Mitth"^ des «Fremdenblntt» soll der zum Botschafter w don ernanute Graf Drym ans dem Münch"^ ^^ durch den bisheligen österreichisch'UNgarischen V 1 ^ in Stuttgart. Fürsten Wrede. und'letzterer oury^ österreichisch-ungarischen Gesandten in Dresden, .^ Herbert, ersetzt werden; ferner soll der ojttrrc', ^ ungarische Gesandte in Brüssel, Graf B^huslav ^.^ von dort nach Drestmi berufen und durch oei ^ ordentlich?,, Gesandtrn in Disponibilität, Grasen KhrventMer-Metsch. in Brüssel erseht werden. ^ (Vereinigte deutsche Linke.) AA. He wird uns Mterm Gestrigen telegraphisch ^' ^ ^.Me» Vereil'iaung des deutsch-österreichischen und deso ^^ (5lubs unter dem Namen «Vereinigte dentM ^. vollzog sich auf folgender Basis: Wahruna d" H^eli einheit. Schutz des Deutschthums und der v""^g Stellung der Deutschen in Oesterreich sow'« ^M, und Entwicklung der freiheitlichen VerfassnnaMn ^ (Katholiken-Tag.) In den »n ,,,^ 26. bis 29. d. M. findet in Wien dcr zweite a"u ^, österreichische Katholiken-Tag für die gesam«" ^ <,h, archie statt. Der erste war dort im IA^sM ichne" Leben und katholische Vereinsthätigtelt z"^holW' sei. Die constituierende Versammlung des " ^ B Tages findet am 20. d. M. um 7 Uhr "^3. ""° qroßen Musikoereinssaale statt, wo auch ""^eh^" 29. die beschließenden Vollversammlungen "^ W' werden, denen am 2?.. 28. und 29. vorbere' ^ ^l rathungen voranqchen. Am 27. uonmttaaS ^M findet im St. Stephans-Dome ein 5^"'^ i" °" dienst, am folgenden Tag? zu derselben Vi" Kirche Am Hof ein Requiem statt. . ^) ^' (Die Linke und das Wehr^esH^ linke Presse bemüht sich Begierig, was nun kommen werde, kehrte l^^l>. Bonne nach Hause zurück. Sie hütete M /^e. t< was sie gethan. In der Nacht, die nun ^^ hF. sie lange vor Aufregung nicht schlafe", o" ^ da> dafs der Storch ans Fenster fliegen ,""" ' Spät >" c wollte sie bereit sein. ihn sofort emzul/M - ^ el' mannte der Schlaf sie. und Puppe mit einem wunderbaren Porzeu" ^ „,,l den herrlichsten, roth lackierten Wangen ^' weglichen Armen. Als sie des Morgens e ^,^ ^ der Traum verflogen — der Storch y" ""^„e bracht, gar nichts. Dabei blieb es am '^nier „ eine Woche um war und ihre B'tte "°^ben ""^l Erfüllung gefunden hatte, riss ste den ^ ^„W ^, Storch als'Kinderspmder aus 'h^ v"''' „ dere",„g! sie vor die Eltern hin und sagte 7"^., Sto^ ^ staunen: «Jetzt weiß ich es bestimmt: °.^ ^ne ^ die Kinder nicht, denn sonst wurde " .^I'M ' ^' Puppe gebracht haben.» Sie bench "e 9^ ^, e Enttäuschung ihr aeworden. Vater hieB"^ hießen ihr eine Remplayant.n ,5" ^„ d" ' ^ lich gewordene «Elisa». Damit "i,^ ^ nicht gelöst, die Lene auf den 2'ppe" ^ s^"' schon.» äußerte sie. «Ihr ich werde alles erfahre», wenn 'ch a" ^ " <, Vater und Mutter konnten chd", n,e"^l erwehren. Darüber sieng Lene b't "l" ^N. P< «Ja,» meinte sie. «ich werde alles N ^ e>"z >ch ich qroß bin. heirate ich, d°"' "" ^, ^y. oder eine Mama. und dann werde ^ ,h " st.c wissen will.» Dabei liefen d.e Thr" 9^ Wangen, und sie schluchzte kmmp A gß. Storch, der ihr nichts gebracht h"" - g. ^ -^bachcr Zeitung Nr. 257. 2189 8. November 1888. Mp ^eb mit sich bringt, recht deutlich hervor-^°'N. Daraus wird dann die Lehre gezogen, dass nen l n """" sie ebenfalls für das Wehrgesetz stim. »iel ^ ' ^'"^ ""es der schwersten Opfer bringe, ,i° °^„nur mit Rücksicht anf die äußere Lage und "^artige Politik der Monarchie, üwn ^" ^ egalien' Ausschuss) des ungarischen z^7"etenhauses erledigte die iH 40 bis 54 der .^NMall°Vorlage. Dem Antrage des Miuister.Prä-^ ." e»tsprechrnd wurde die Weiusteucr vun zwei >Gm z ^"ldrn erhöht. Ein wichtigeres Amcndement nz ^t, dass das ganze Gesetz mit 1. Jänner 1890 ^en zu treten habe. vll4,!_s.""tien.) Nach mehrtägigen Verathungen, an »G»,, ''^ auch der Banus Oraf Khuen - Hotxkvary ^i^ ^' hat der Ausschuss für die Berathung dcö ne» t, s^ über tue Regelung der Hauscummunio-)n ?- " ^"^ Arbeiten beendet. Die zur Basis vUtde ^"^batte angenommene Regierungsvorlage pliiunanl ^ ^"^e, den Charakter der Communioncn Mm?^ öum Ausdrucke bringende Bestimmungen des ^ Ichen Entwurfes ergänzt., z^"er Botschafter beim Vatican.) Das lciz ^" ^s neuen österreichisch-ungarischen Botschaf-lli: die - ^Michel, Stuhle, Grafen Revertera, wird ^afcn "?^ Zeit erwartet. Der Haushofmeister des Plli^ ^ bcrelts nach Rom gekommen, um den Grille m^'a instand zu setzen. — Der bis-üch" 'Wchafter Graf Paar wird Rom vorderhand ^tiiiae ' '' sondern voraussichtlich den Winter hier gl^usNand.) Nach einem Petersburger Tele, iec ^ der «Kölnischen Zeitnng. hat die Rückfahrt H°H ^ ^en Kaiserfamilie nach dem Ereignisse von Hü>,ich"H einen weiteren, wenn auch minder ernsten llietz?all gebracht. Auf der Moskauer Eisenbahn ^lch? H ""em Güterzuge ein Unfall zu, welcher Hie „n^"^ dass man den Hofzug aufhalten musste, lallen w >?^ Unzufriedenheit gegen die Bahndirec-Wl. 5., "°e dadurch zu heftigstem Unwillen gestri. ^lge? Erliegende Petersburger Meldungen wollen hiH " !?/ssen. dass die Denussion des Verkehrs« /^ -pustet unmittelbar bevorstehe. X^gte 5 b«r franzöfischen Kammer) be« "M ^aPlemont eine Resolution, mit welcher die !^ Blld ""gefordert wird, der Kammer als Anhang 3^, >,^^ die Liste jener Civilpensionisten vorzu- Mi>^5"' Pension 3000 Francs übersteigt. Der »n. d ( ""e° d'Ornuno verlangte die Veröffrnt- "^ei?,,"'sle der am 2. December Pensionierten. ^ ^rl!. ^^ ^" ^"^"6; er hält es für nutzlos. >e HeM Hasses zu vollbringen. Barre verlangte ^ljchird '^ch""g der Liste aller Pensionisten ohne ^R l> b? H"hc der Pension. Finanzminister Mi- und l ' ^"^ bics sehr viel Arbeit erfordern ,5 Win» ^ ubt, dass der Antrag vorher von einer >ti'"" geprüft werden sollte. Der Antrag Iaque- °^e Mn ^" Amendements Cuneo und Barre ^e die s5°"""en ""b an die Bureaux verwiesen. K (Eef^^'ssil'n ernennen weiden. ö AiiM e"') Aus Belgrad wird berichtet, dass Nikola Kristill als Leiter des ketten ^ Innern vermittels eines an alle MtMl»« Acten Circulars auf Grund der letzten <> a? d'e Zahl der zu wählenden Abgeordneten ^^^Sluplchtina auf 628 festsetzte und die Die zwillillgsschwestern. Von Milan Saviü. l>.k sie kin° ^ bu mich zu viel. Merke dir nur, dli suchst «"he Schleife trägt. Du trittst zu ihr W^ohiich pz '' Mein Fräulein! Anfangs kannst Ii/, du j -v mcht mit Namen ansprechen. Später ^ heißt. "M erfahren, wie deine Erwählte eigent- ^l- D^^lt' lieber Freund! V^tcr? "^!- Ich will dasselbe thun nnd ^"' "^ Geheimnis der blauen Schleife ge- ^t/"' Unscr/?" ?" ^lan entworfen, und wir kamen tüililb sich '.besuch huldigst zu wiederholen. Da ^Mseken ,?' "b wir den Verkehr mit der Fa-!^ lV'allfn». l"""' "der nicht. Käme man uns ^b'.?"t wm?5"tgegen. hätte man nichts ge-^ i^n V,^"" wir das Gegentheil merken sollten, «r > Ta«^" ""lach >rt. Gesagt, gethan. ^ ha. lraate ^ " sengen wir wieder hin. Iu der d^'^n Hch John welche Farbe er hätte K Hz ^oth ^ d°"uf vergessen nnd sagte auf ^iel' traten l"" es zufrieden. Als wir in l?^l u..M unl!./^^" wir beide Schwestern am 6m""e verbräche.« sje ihr L>>,? schleife! ^""2. Weh! Diesmal trugen sie ^ch>^te ft' "as ^^ ^^ ^^ ^. ^^^ ber ein n ^i.""' »leich. die Frisur gleich, c" Schwester fand ein harmouischls vollständige Enthaltung der Administration von jeg-, lichcr Einmischung in den Gang des Wahlactes zur Pflicht machte. (Englisches Unterhaus.) Vorgestern hat sich das englische Parlament zu einer außerordentlichen Herbstsession versammelt, in welcher die während der regelrechten Session vom Februar bis August nicht erledigten Arbeiten zum Abschlüsse gebracht werden sollen. Auch diese Session beginnt unter dem Zeichen der irischen Frage, die eben jetzt mit dem Processe gegen Paruell iu eine neue Phase tritt. (Ans der Turk ei.) Ein vorgestern veröffentlichter Irade ordnet die Zollfreihfit für alle Maschinen und Apparate von öffentlicher Nützlichkeit an, welche innerhalb zehn Jahren vom Auslande nach der Türkei eingeführt werden. (Rebellion in Hayti.) Das britische auswärtige Amt rrhirlt von dem britischen General-Consul iu Port-au-Prince ein Telegramm, demzufolge auf Grund der in Hayti ausgebrochenen Rebellion die nörd« lichen Häfen dieser Insel blockirrt worden sind. Tngcsncuissleiten. Se. Majestät dcr Kaiser habrn der Gemeinde Vullendorf im politischen Bezirke Mistelbach in Nieder» östcrreich zum Schulbaue eine Unterstützung von 200 fl. aus dcr Allerhöchsten Privatcasse allergnädigst zu be» willigen geruht. — (Ein Drohbrief.) FgM. Schönfeld in Graz übersandte der Wiener Polizei einen Drohbrief einer Wiener Firma, worin er zur Zahlung einer an» geblichen alten Schuld von 50 st. aufgefordert wurde. Der Chef dcr betreffenden ssirma, ein Drechsler, wurde zur Polizei gerufen und erklärte, der Brief rühre nicht von ihm her. Einer seiner Feinde müsse sich dies erlaubi haben. Zur Eruierung des Absenders wmden bereits 50 Personen einvernommen. Der Absender konnte bisher nicht ermittelt werdeu. — (Uebertritt zum Islam.) Wie aus Con-stantinopel gemeldet wird, ist nach dort kürzlich ein« gelangten Berichten der armenisch - gregorianische Bischof der vereinigten, dem Katholilos von Siz unterstehenden Diijcescn von Yurgah, Artalia und Marasch iu Kleinasien, Msgr. Karelin, gleichzeitig mit seiner Muller zum ISlam übergetreten, und hat ersterer den Namen Achmct Mulhtar, letztere den Namen Fatma Munire erhalten. — (Das Attentat gegen die Gattin.) Otto Gnädig in Budapest, der Schneider, welcher seiner Gattin flüssiges Blei in die Ohren goss und ihr Näh» nadeln zu esse» gab, hat diesertage seinem Opfer heimlich einen Brief zukommen lassen, in welchem er die Frau bittet, alles zu leugnen. Dcr Brief wurde jedoch aufgefangen und dem Untersuchungsrichter eingehändigt. Letz» terer hat die Gerichtsärzte beauftragt, den Geisteszustand Gnädigs zu beobachten. Das Resultat der Untersuchung war ein negatives. Gnädig leugnet hartnäckig, die Nähnadeln in die von seiner Gattin verzehrten Speisen ge» mischt zu haben. Die Aerzte habru sich dahin geäußert, dass Frau Gnädig, welche hysterisch ist, möglicherweise selbst die Nähnadeln verschluckt habe. Der Attentäter befindet sich noch immer im Häftlingsspital. — (Das Mädchen mit dem Hundelopf.) In einem kleinen piemontesischen Flecken hat soeben ein Echo auf den rothen Lippen der anderen. Wir waren ganz verwirrt, was sich bei John darin äußerte, dass er seinen Hut unaufhörlich in der Hand drehte und geradezu mit dem einen Auge die eine, mit dem anderen die zweite Schwrstrr anstarrte. — Entschuldigen Sie, meine Damen, begann ich endlich, wenn wir uns die Freiheit nehmen, heute wieder zu kommen, doch hat uns der liebenswürdige Empfang von neulich hiezu ermuntert. — Es ist uns sehr angenehm, meine Herren, tönte es wie aus einem Munde; belieben Sie Platz zu nehmen. . , , - ^ Wir setzten uns zu gleicher Zs't. als ob wir auch schon einer dem anderen ähnlich wärcu; die Mädchen sehten sich uns gegenüber, und es trat Schweigen ein. Aus John war kein Wort herauszubringen. ,ch be. mächtigte mich daher der Conversation, während der ich tn'Mliht war, irgend ein unterscuridendes Merkmal an den Schwestern aufzufinden. Umsonst! Indessen trat a»ch die Dame vom Hause ein und begrüßte uns sehr liebenswürdig und «aufmunternd»; wahrscheinlich halte sie mittlerweile Erkundigungen über unsere moralischen imd mich materiellen ' Qualitäten eingezogen. Wir empfahlen uns bald, um unsern Besuch n.cht allzn. sebr a.'szndchuen. Als wir dann bcl emrm Glase Bier saßm. gestanden wir uns, in noch größerer Uuacwiszheit zu sein. als nach dem ersten Besuche. — Welche ist nun die Mara und welche d,e Dara? fragte ich John. ^ . ^ ^ — Hm, brummte er; das werde lch dir voraus-sichtlich niemals sagen können. Doch scheint es mir, als ob jeue rechts, weiht du, die nähcr zu dir saß. cinen Tourist eines der sonderbarsten Phänomene entdeckt, eine abscheuliche Naturseltsamkeit, über die derselbe Folgendes mittheilt: In einer elenden Hütte, die am Fuße der Apenninen wie verloren liegt, wohnen zwei weibliche Wesen, Mutter und Tochter, die nur von der Milbher-ziglcit ihrer Nächsten leben. Die Mutter, von großer, stattlicher Gestalt, muss einst eine schöne Frau gewesen sein, deren Züge aber durch Kummer und Jahre entstellt wurden. Die Tochter, ein Mädchen von 15 Jahren, ist ein sonderbares Geschöpf, deren Anblick ebensoviel Widerwillen als Mitleid einstößt. Denn diese Unglückliche besitzt einen wohlgebauten Körper mit der Geschmeidigkeit und Kraft der Jugend, aber derselbe trägt einen richtigen Hundslopf, und zwar den Kopf eines Jagdhundes. Sie nennt sich Sarah, und die Aermste, welche sich ihrer Missgestalt bewusst zu sein scheint, lässt sich nur selten blicken. Bis zu ihrem 10. Lebensjahre ist sie auf allen Vieren gekrochen, und es hat viele Mühe gekostet, ihr das Aufrechtgehen beizubringen. Sie bewegte sich auch später nur ungern in dieser Weise und verrieth auch dadurch ihre hündische Natur, dass sie ihr Wohlgefallen durch eine Art Bellen kundgab. Jetzt noch spricht sie sehr wenig und nie ohne Anstrengung. Was die seltsame Naturerscheinung noch räthselhafter macht, ist der Umstand, dass der Vater dieses jungen Mädchens, der kürzlich gestorben ist, ein sehr ansehnlicher, kräftiger Mann gewesen, der mit seiner Frau zusammen das schönste Paar in der Gegend bildete. So weit jener Tourist. — (Das Eisenbahnunglück bei Norli.) Die neuesten Privatnachrichten aus Petersburg geben neuerdings ein Attentat als die Ursache des Eisenbahnunglückes bei Borli an. Die Bahnbeamten der betreffenden Bahnstrecke wurden fast sämmtlich suspendiert. — (Der erste Bosnier in der Orientalischen Alademie.) Die «Bosnische Post»schreibt: Wie wir erfahren, wurde der älteste Sohn des Großgrundbesitzers Petar T. Petrovic in Sarajevo, Aristoteles Pe-trovic'. in den ersten Jahrgang der Orientalischen Akademie aufgenommen. Mit Schluss des letzten Schuljahres hat Aristoteles Petroviö die Maturitätsprüfung im Thercsianum in Wien mit dem besten Erfolge ab-stelegt. Es ist unseres Wissens der erste Fall, dass ein Sohn dieses Landes eine Hochschule frequentiert, wozu wir ihn auf das herzlichste beglückwünschen in der gegründeten Hoffnung, dass dieses ernste Strebl-n bei der hiesigen so reich talentierten Jugend vielfach Nacheiferung finden wirb. — (Der neue Lord-Mayor) von London, Mr. W Hit ehe ad, wird am Tage seines Amtsantrittes, am 9. November, alle Insassen der Arbeitshäuser der Eiiy mit einem aus Roastbeef und Plumpudding bestehenden Mahle bewirten. Die sonstigen registrierten Armen der City erhalten jeder ein Pfund Thee zum Geschenk. — (Attentat auf einen Journalisten.)Wie aus Pola berichtet wird, wurde auf den Redacteur des dort erscheinenden «Diritlo Croato» am Samstag abends von zwei Italienern, darunter ein Gemeindebeamler, ein Attentat versucht, das aber zufolge dcr energischen Abwehr des Journalisten gründlich misslang. — (Schonung der Augen,) Hausfrau: Anna, warum haben Sie denn die Topfenknödel so groß gemacht? — Köchin: Wissen S', gnä' Frau. mit die kleinen verdirbt man sich nur d' Augen. längeren Nagel am kleinen Finger trägt, als die andere links. — Ja, aber so ein Nagel ist lein sehr zuverläs-siger Zeuge, er kann abbrechen, beschnitten werden. Was dann? — Dann weiß ich mir leinen Rath, sagte John in Verzweiflung. — Mir ist es nun schon einerlei, sagte ich halsstarrig; ich trete nicht mehr zurück, gehe es wie es wolle. So gierig es einige Zeit fort, bis ich denn doch endlich ein kleines Merkmal zur Unterfcheidung der Mädchen entdeckte. Fräulein Mara — war es Mara? — hatte die Gewohnheit, mit der linken Haud hie nnd da so durch die Luft zu fahren, während Fräulein Dara stets vollkommen ruhig dasaß. John und ich beglückwünschten uns zu dieser «Entdeckung». Uuser Verhältnis zu der Familie ward imter« dessen ein innigeres, wir speisten dort oft zu Mittag. Ich entschied mich endlich definitiv für Mara. John für Dara. Eigentlich kam das fo: Da wir fühlten, dafs wir in beide Schwestern verliebt seien, indem wir nicmals wussten, welche wir eigentlich vor un« hatten, überließen wir ihnen die Wahl. Im Laufe unserer Bekanntschaft bemerkten wir, dass Fräulein Mara — die hie und da mit drr linken Hand so durch die Luft fuhr und zuweilen eine blaue Schleife trug — sich sehr freundlich mit mir unterhalte, während Dara die Gesellschaft meines Freundes John vorzuziehen schien. So acceptierten denn auch wir diese Entscheidung. (Forschung solgi.) itotlmdjcr Settling Mr. 257. 2190 8. «Roöcmber^U- Local- und Provinzial-Nachrichten. — (Krainisches Landesanlehen.) Die österreichisch-ungarische Bank hat der Unionbank in Wien die Mittheilung gemacht, dass der Generalrath der öster« reichisch-ungarischen Bank in seiner Sitzung vom 11. October l. I. beschlossen hat, die 4"/<, Obligationen der Landesanleihe des Herzogthums Krain zur Velehnung bei sämmtlichen Haupt- und Zweiganstalten der österreichisch-ungarischen Vanl bis zu 75 "/<, des jeweiligen Courswertes unter den für das Darlehensgeschäft dieser Bank bestehenden Vorschriften zuzulassen. — (Aus dem Reichsrathe.) Nach einer lebhaften Debatte über die Frage, welchem Ausschüsse die Anarchisten-Vorlage zugewiesen werden soll, sehte das Ab« geordnetenhaus gestern die Berathung über das Verg-schädengeseh fort. Von den beantragten Amendements fei hervorgehoben: der Antrag des Abg. Siegmund zu § 6, dahin gehend, es mögen in Streitfällen zwischen den Bergwerlsbesihern und den Grundeigenthümern die politischen Behörden vor Anordnung des Local Augenscheines Ausgleichsversuche vornehmen. Der Antrag wurde jedoch abgelehnt. Es wurde sohin daS ganze Gesetz in zweiter Lesung in der Fassung des Regierungs-Entwurfes zum Beschlusse erhoben. Um "/,3 Uhr wurde die Sitzung ge< schlössen. Nächste Sitzung Freitag, den 9. November. — (Anerkennung der heimischen Obst-baumzucht.) Seitens des Präsidenten der königlich kroatisch »slavonischen Landwirtschafts - Gesellschaft, Grafen Ielacic, ist diesertage an den Herrn kaiserlichen Rath Dr. Eisl, welcher eine schöne Collection seiner in der Iubiläums-Obstausstellung in Laibach exponiert gewesenen Obst-Sorten über Ersuchen des Gescllschaftsfecretärs nach Agram gefendet hatte, ein äußerst fchmeichelhaftes Dank« und Anerkennungsschreiben eingelangt. — (Ausbesserung der Gehalte der Postamts dien er.) Die vom Abg. Dr. Roser an» geregte Aufbesserung der Gehalte der Postamtsdiener dürfte noch in dieser Session durch Vorlage eines Gesetzes der Verwirklichung zugeführt werden. — (Vereinigte deutsche Linke.) Die vorgestern erfolgte Vereinigung des Deutschösterreichischen und des Deutschen Clubs und die Gründung der Vereinigten deutschen Linken wird von der Oppositionspresse begreiflicherweife als ein erfolgverheißendes Ereignis begrüßt, wiewohl ein Theil diefer Blätter sich nicht entHallen kann, vor Illusionen zu warnen. Auf anderer Seite bedauert man den Umstand, dass bei der Namengebung der neuen Partei das Präbicat «österreichisch» in Verlust gerathen ist, denn man glaubt aus diesem Umstände schließen zu müssen, dass der neue Verband entschiedenere nationale Tendenzen, als der Deutschösterreichische Club verfolgen und von der Richtung einer ftaatsmännischen Partei werde abgedrängt werden. Uuch wir können uns nicht enthalten, ähnliche Befürchtungen auszusprechen. Sollte die Zukunft diese Befürchtungen bestätigen, dann wird der vorgestrige Tag ein unglücklicher für die Linke sein. — (Der akademische Verein « Triglav») in Graz hat in seiner zweiten außerordentlichen Sitzung am 3. November folgende Herren ins Comite gewählt: 8tu6. ^ur. Josef Kotnil, Präfes; 8w c, - Stcc» Hotel Vairifchcr Hof. Dolcetti. Aichcommissär. T>M. ,,^ benc, Fanni Ierman, Mitterdorf. — M'chltM, Lienfeld. ^ ,. M,äfls' Hotel Siidlxilinhof. Scholz, t. l. Ingenieur; Veci e. ^!^,, mann; Achtschiu, Finanzwach < Aufseher, Triefl. Kaufmann, Girlau. ________-------""" Verstorbene, 50 I„ Den 5. N 0 vember. Franz Fajdiga, Arbeiter, Kuhthal II, Lxvullalum p1p'i!-itll:u!7>. o^ls'T^"' Den ^November. Adolf Hrusla, Ocome' 13 I., Floriansgaffe 17. Degeneration des HrrMlM^^. Neueste Post. .^, Oria.inal-Trlru.lammt' der '^'ba^ero ^ Wien, 7. November. Die Vereinigung dee ^ österreichischen und des deutschen Clubs uim ^ Namen «Vereinigte deutsche Linke» vollzog ""^ folgender Basis: Wahrung der StaatselMN, ^ des Dl'Mfchthums und der berechtigten ^m^ Deutschen in Oesterreich sowie Erhaltung ""v ^ lung der freiheitlichen Verfasfllngsqrundsahe. ^ Vcrlin, 7. November. Von 429 bekannt; davon sind Conservative 135 ^ ^, vative 64, Centrum 98. Nationalliberale ° ' Hlt sinnige 29. Polen 13. Dänen 2, Welsen 2. eM" u keiner Fraction an. , ... :„zn>e> Paris, 7. November. Heute nachts sand" ^ Placil'rungsbureaux Dynamit - Explosionen ^ ^c^ z« Schaden ist beträchtlich, doch ist kein MenM'^^ beklagen. Der «Matin» fchreibt das Attentat °" chisten zu. f^stett^ Athen, 7. November. Die Kaiserin uon ^, ^^ ist gestern abends in Catacolo eingetroffen. U^^ls-mittels Wagen nach Olympia und kehrt tag nach Corfu zurück. waä!N<^! Ncwyorl, 7. November. Den letzten ^"^ so zufolge siegte Harrison im Staate Connects ^„z ebenso in Indiana und in allen Staaten oev ^ ^ die Majorität erhalten haben, so dass seine ^ Präsidenten gesichert erscheine ^""^ WolkswirMastliches ^ ,<> Lailillch, 7. November. Aus dem heuNgen M" schienen: 7 Wagen 1 Schiff mit Holz. ^-<5? _______________Durchschnitts-PreUe^^.—Ol>M Mlt.. Dig,,. fiTA^ «'!lr' N,,lr, ^ITV"^ Weizen pr. Heltolit. 5 85 7 18 Butter pr. N,w - ' 5 '^ Korn . 4 55 b 35 Eier pr. S »ls - ' ^ s ^ Gerste . 4 39 4 95 Milch pr. "ter - - zß ^ Hafer . 2 44 3 20 Nindsicisch pl-K'w ^ 5^ Halbfrucht .-------5 70 Kalbfleisch . ^"0 . Heiden » 4 22 b K0 Schweinefleisch » ^. B ^ Hirse . 4 71 515 Schöpscnfle'sch ' ^40 ^ Nuluruz . 5 20 5 40 Händel pr. St"» '^ l» ^ Erdäpfel 100 Kilo 2 50-------Tauben pb« ^ Linfen pr. Heltolit, 12-----------Heu pr. M.'«"- Z:^ Erbs.n » 13-----------Stroh ' ür. ^^ Fisolen . 11----------H°li' ^tiaflcr <Ä^ Rinbsschmalz Kilo 1---------- .^.. . ^s^ Schweineschmalz. — 80------— ""H insM. ^ "g0^ Speck, frisch, . —56------Wein,roth,^"^ ^^^ — geräuchert . — 70------------ """"^^'^?^ ___ "^. ttgibll^--- MteorolDssische VeowhtWen^^^ "^NlMg ?3.^4^^^^^NO. 'chwach ^,^,li S" 7. 2.N. 732-8 -1 2 M !")""« l'^t Ms. s^ . Ab. 734 4 -3 4 NO. schw^ dij""^ 7, Den ganzen Lag mit geringen U"tcrbre^„tur trockener Schncefall. Das LageSM'tlel °er ^^^ um —8 3« unter dem Normale __,__—-^77. ^^ ------------- . -.---------- » Na^'!^, Verantwortlicher Redacteur.^s- WctonttPortlirtKt :bcdih;i»- ¦ ^^,-ffry~ au« ess ¦~ZürVerihe"ih7ng"M dro"ÄJ«f gÄ ^fe? lass des Regierungs-Jubiläums Seiner ^ die ' rs u stattfindenden Festlichkeiten empfc» e'unseres J*r|,ge in Farbendruck ausgeführten Portral ,.em 17 Holzschnitten ausgestattete, m schienene P'estschrift Naš cesar (1848-1888). ^ SpomnniHki spin za Hlov«n* ^, 1 priredil uèilclj- h ,|CTik-K ÄI» Diese KentHchpIft, welche von den ^ ^j, ^ Hchnlräthen der Pnivinwjn ^"JS^eO *J>> >-' IhihI und Steiermark den Sc»«^?' «ich f^h^ heHtetiH enipf»hl»n wurde, «¦«"•' ihr«r }.«W*jJ* patriotiHchen Inhalte« «1. a«c , An<^r. |WJ itattniiK w^n zu einem »> «i»h« « JliWiii # heuer HtaUlindende R«gi«riin«H ne v ^ unseres Kataera Franz .lonef 1- ; ^'^ Preis der Broschüre 18 kr. ' iC pre»^ . J und mehr Exeinplaren treten erne BarflF0 ein. Wiederverkäufer erhalten Ha»»1 ¦ « A $&\» lg. v. Kleinmayr«fC" 2191 Course an der Wiener Korse vom 7. November 1888. na« ^ gellen Course EtllM.AnlchtN. 3°«^-...... «-'5 «,'25> ^tt^/ ^...... «2«?l «z-8^ Nboer 5°/° ^laatslolc «s.y st. ,88 5', '34 - »iüUtt <,«" ßanzc 5on „ ,<>) 20 ,40 «c» '^l «,° ..M'lte! ion „ ,41-- ,4,-50 «««<«, ""l°j« , ,uo „ ,72' 17350 «> , 17«'— 173 KN ^'««i '^"'«e, steuerfrei . ,»9-«0 ,<» 8l> ' "°>en«nte. stcuersre! «? 70 »7 >»0 °l,,.V°,e 4./,, 100 fl, . 128 - 1,» 4N 'f/H'Fe ..... 1°9«° — /° ^ N^, «,.« .-. '04 50 ,05-»5 > »>a^!chc ""inland . ,0° 5.0 -- >?" lt«,,^ '..... ,04.75 —'— '"/«l!eN° ^"° slavonische 104.50 ,0«-- >«urg,schc . ,^^.^ ,^.^ Geld Ware 5°/n Temeser Vana» .... K»«'75 I05'7ü K"/n unssorische...... 104 7» ,05 ?s> Andere öffentl. Anlehen. T>°>>a>l.«<».°t'osc L"/l, 1N0 fl. . ,2150 '22 50 no. Anleihe ,87«, ficuerfrei in5'7e> 10« 75 ?!,>!rden k, Gtadlsscmeinbe Wien I0l> - iv«'— Nnichcn d, Siadlss^meinbe Wien «silb« und W?ld> .... — — —'- ^l>'m,e» ?lnl, b.O>at>t<,cm, Wien ,42 2l- l« 75 Pfandbriefe !!- io,> sl,) Votcncr. all«. öfi«r.4°/o Volt' . 12!< «0 I23' 2s. bl°. in 50 «„ 4°/, . S8-20 »«70 bto. Plä!men.e/,°/,. . I01-- il,i-4u dlo. , 4°/n . . 10« - loo 40 bto. « 4°/° . . 1«0 - 100« Nüff, «Na, Vodcnclcdit'Nctiengls. in Pcft im 3. IU3» vcrl. 5'/,"/° —'— ^'-^ Prioritäts-Obligationen ,) Elil^lh.weNbahn 1. Vmilfion —'— — - Ncrd>l!>i!lb«»Nl>rbbc>hn in Silber l»9'«0 ,00 20 sslanz<,bn..... —'— -^.— Oalizifchc Karl Ludwig «Nahn ..... 1<5 75 144 l<^ i^ 5"/„..... 12< — 1«5 - Unn.zail,. Nahn..... V» 70 100 »0 Diverse Lose (Per <5l, Ercbitlose 100 sl..... »8« 2» 182 7l> (llard^ose 40 !,, . , , 5»'— «0 — <"/p Ti>nau«Dampf!».«5 I2«'2K ^a,l>acherPl«micn.Nnleh,»0sl. L^ — 25- Osener ».'ose 40 fl..... 5« ?k ««'^^ Palfsn i'ose 40 fl..... 57^o l.«'- «olhcnttreuz, o'ft,Vcl,v,,0fl. 1«'« 's" Mut>olf'i!ose ,0 fl..... i!»2?, 205« Salm^ofe 4« fl, . . . ««»za "'2'. St.Genoi-.Lose 40 sl. . . S5 — «5 0« V!,1bsl0 5«-- Vllnl-Ncticn (per Stück). «nglo^Ovstvrr. «anl 200 fl. . ,l3'l!> N< - Banlvrlcin. Wiener. I«0 fl. . »8 75 !!» ^' Bbncr,».':nst..öft.zo«fl.S.40°/, 2S6 — ««0 bu D:l!h>,nl. «ll«. 2U0 fl. . ,83 - 18« "^ «»comptc G., Nicderöst.5N0fl. 507— 5,0 — Hvpolhclcnb., öft.200fl.2s,«/,2. Ss 5,0 »8— l^anderd., öft,2N0fl. V.50»/^T. 21?— 217 i^ Ocflclr..!!nn. Banl . . . . 8?» - «7»'- Unlonl'aül Ä0N fl..... 21, ?s, »I»-»5> Verfcbrsbanl, M«,, ,40 sl. . 151 5>n I^ü'l'l «elb Ware Nctien von Transport-Unternebmungen. «per Stück). «llbrccht.Vahn 2ou fl, Silber . — — —' — «lsölt'-ssiüm.Nahn 200 fl. Gilb . lb» — 1»»'— «usfig'Tcpl, «iiscnb. lno fl, LVt. —'- —- Uöhm. Vlordbnhn 15U fl. . . . 1»« — IS7'— „ Wcftbabn LOy fl, ...-------- — Vuschtiehraber «tisb, 500 fl. LM. ii80 ?,»» — « slit, N) 2!w sl. . 80'^ — 30l " Donau Dampfschiffahrt« ^ «es. Ocftrrr. 500 sl. LM. . . . 899 — 401 — Dran»Lis.l!izat.»Db..Z.)zoofl.S. ,88 zo ,84 - Dul'Vodcnbacheiil..V.2oofl.G. 8i>» — 4')0— «lisabeth.Vahn 200 fl. VVl. . — — —— „ l!m»<«ubroeie 200 sl.. — —------ ,Sl^..Iir,IU.- Gali^.ilarl'^'ul'wig'Ä.ilUUll.GM. 212 — 21225 Grn,'NclsIachcrH.°Ä. 200cr»». ,«7 75 ,«8— dlo, 0sl. Vilb. «7-50 3» »5 Nudolf'Vah» 2N0 fl. Silber . i»8-75 I^,»^, SicbeiU'ürqcr , . —>— -.-— Staat?cisenbahn 2uo fl ö. W, . L47-lb l<7 50 V"b W,r, Slldbahn 200 fl. Silber . . . ,05 - 105 e^L Süb.Norbb..Verb..Ä.200fl.«Vl. ,»4,ku 1^4 75 Illlmwat>.^»es., Vr, 170 fl ö. W. ,?4 2b ,24 75 Wr„ neu 200 sl. — .» ^-^ lrantlport-Gescllschaf« 100 sl. . —>— ^_ Uny. lializ. lan»Ve!>!llIch,, öfterr.»als>ne 4« 7» 44-— 'I'raacr (tiscn» Ind.» Ves. 20« sl. ,88 50 »84 85 Salno Tarj. «tisenraff, 100 fl. . 198 — — — Wasscnf.O.OeN.iii W. 100 sl. 288 — 290 — Devifen. 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