Imts- Nlatt zur Laibacher Zeitung. ... >» -------.------------------------------—------. ^.____________, _____^ ^H? 91. Zamttag drn 30. Juli 18/zz. Glubernial- V'erlautbaruttüen. g. 1t59. (3) Nr. 16092. Circular « Verordnung deS k. k. il lyrischen Gubcrniums. — In Bettcss des Verbotes der Erzeugung und des Verkaufes, so wie dcr Einfuhr dcs unter dem Namen 8e1enil,o bekannten Haar-sarbungsmittels. — In Folge Verordnung der hohen k. k. allgemeinen Hojkammer vom 12. Juni l. I., Z. '°"'/«e» wird gemäß dem von Seiner Majestät erftossenen allerhöchsten Auftrage Nachstehendes zur öffentlichen Kllmt« niß gebracht. — Aus gesuntchcilspolizeilichcn Rücksichten ist die Erzeugunss und der Verkauf des unter dem Namen: „senile" bekannten Haarfärbungsmittels, sowie die Einfuhr desselben zum Absätze und zum eigenen Gebrauche, im ganzen Umfange der Monarchie allgemein verboten. — Die Wirksamkeit dieseä Verbotes beginnt mit dem Tage gegenwärtiger Kundmachung. — Laibach am 12. IuU 1842. — Joseph Freiherr v. Weingarten, Landes -Gouverncur. Carl Graf zu Welsperg, Raitenau und Primö'r, Vice-Präsident. Johann Freiherr v. Schloißnigg, k. k. Gubernialrath. Z. 1160. (3) Nr. 17243. C u r r e n d e des k. k. illyrischcn Guberniums. — In Betreff der Verhandlungen zur Sicherstellung des Ertrages der allgemeinen Verzehrungssteuer für das Vcrwaltungsjahr 5843 und beziehungsweise 1844 und 1345. — Die hochl. k. k. allgemeine Hofkammer hat mit hohem Decrete vom22, Juni 1842, Z. 25449, anzuordnen geruhet, daß die Absindungs- und Vcrpachtungs-Verhandlungen zur Sicherstellung der allgemeinen Verzehrungssteuer für das Vcrwaltungsjahr 1843 in derselben Art zu geschehen haben, wie sie mit Rücksicht auf die hohen Hofkammcr-Decrcte vom 29. Mai 1838, Nr. 23191, und 19. Mai 1841, g. 20314 für das Bcrwaltungsjahr 1842 Statt gefunden haben. — In Gemäßheit dieser Anordnung werden nachstehende Bestimmungen zur allgemeinen Kenntniß gebracht: 2) Die Verhandlungen zur gemeinschaftlichen Absin» dung von Corporationen oder ganzen Gemeinden, so wie zur Verpachtung, insofern Absindungs - und Pachtverträge nicht bereits für das Verwallungöjahr 18Ü3 bestehen, und insoweit sie aufkündungsfähig sind, rechtzeitig nicht aufgekündet wurden, werden in doppelter Art gepflogen werden, entweder auf Ein Jahr mit stillschweigender Erneuerung, oder zugleich auf Drei Jahre; b) in die Verträge auf ein Jahr wird die Bedingung der stillschweigenden Erneuerung, und in die Verträge auf Drei Jahre die Bedingung aufgenommen werden, daß gegenseitig das Rccht vorbehalten bleibt, im Falle einer eintretenden Aenderung in den Gesetzen oder Tanssen den Vertrag gegen dreimonatliche Aufkündung aufzuheben; 0) mit den einzelnen Gcwerdsparteicn werden gleichfalls Abfl'ndungs-Vcrträge, mit diesen jedoch nur auf Ein Jahr, mit der Bedingung der stillschweigenden Erneuerung abgeschlossen werden; ä) von diesen Verhandlungen bleibt die Sichcrstellung dcs Vcrzehrungssteuer-Erträgnisses von der Biererzcugung und den gebrannten geistigen Flüssigkeiten ausgeschlossen; 0) endlich haben die verzchrungsstcuerpfiichtigcn Gc-wcrbs-Unternehmer die zur Erlangung dcö gefallsämtlichcn Erlaubnißscheines erforderliche 658 Kaufliebhaber wollen sich mit portofreien Briefen an die Eigenthümerinn des Hauses wenden. Klagenfurt den 3. August 1842. TonstantiH Nleinbergrr, ^3a'ij3^,5N!^^^,,^,!^___Wltwe._________ Wohnung zu vermiethen. Im Hause Nr. 66 in der St. Pe-ters-Vorstadt ist eine Wohnung mit 2 Zimmern, Küche, Keller, Spcise-kasten und Holzlege zu Michaeli zu vernuethen. Das Uebrigc erfährt man beim Hauseigenthümer. Z. 1238. (1) Eine Wohnung mit vier Zim^ mern sammt den übrigen zur Wohnung gehörigen Localitäten, wie auch ein Garten, ist von Michaeli an billigst zu verqeben, in der Vorstadt Tirnau Nr. 48. Literarische Anzeigen. In der Mg. Ovl. V NlrittMayr'schen Buchhandlung ist zu haben: Die beste und wohlfeilste Bllderbtbel. historische Volks-Bilder-Bibel aus dem alten und neuen Testament, für katholische Christen. Alois Adal. Waibe°l"(Theoph. Nelk.) WoNständig in zwei starken Banden, Groß-Lexicon-Format, auf Velinpapier, mit 300 schönen Bildern im eleganten Umschlag ganz neu drosch. Anstatt 6 ft. für 2 st. 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C , Christkatholischer Kate chismuö nach dem des chrwürdigenVaters P e -ter Canisius, in Fragen und Antworten für die Schuljugend bearbeitet; durch biblische Sprüche und Beispiele begründet und erklärt. Zweite Auflage. 8. Augsburgs 6 kr. Philothea, ein Sonntagsblatt fur religiöse Belehrung und Erbauung. Der Jahrgang 13N brosch. compl. 2 ft. 30 kr. Dasselbe, die Jahrgänge 1837 — 1840. steif gebunden, ä 2 fi. 45 kr. Z. 1249 ^) Bei A. Mternolli, am Hauptplatz, trafen eben sehr billig ein: P. D. Anton Passy Umgang Mit Gott. Wien 1642. Gott ist die Liebe. Betrachtungen. 15^2. Geselligkeit der in Gottes Gnade und öiebe lebenden Seele. 1842. Ermahnung über das, was man nach einer aufrichtig verrichteten Generalbeicht zu thun hat. 1842. ^ » Wie man bei Anhörung der heiligen Messe den Priester im Geiste begleiten kann. 1842. Verbindlichkeit des katholischen 'Christen zum österllchenGebrauche der h 0 chh ei li gc n Communion. 1842. Diele ausgezeichnet! guten Schriften sind sämmtlich in 3. und ^. Auflage, und kostet jedes „UV 12 Kr. ' 650 Erklärung längstens bis 10. August 1842 abzugeben. — Laibach am 15. Juli 1612. Joseph Freiherr v. Weingarten, Bandes - Gouverneur. Carl Graf zu Welsperg, Raitenau und Primör, Vice-Präsident. MalhlaS Georg Sporer, k.k. Gubernialrath. Z. 1130. "(3) Nr. 17092. Kundmachung. Bci der k k. H'reiscasse in Adelsberg ist die Cassedieneröstelle nut dcm jährlichen Gehalte ron 200 fi. C. M. in Erledigung gekommen. — Diejenigen, welche sich um diesen Posten bewerben wollen, und wozu nebst den schon in l. f. Civildiensten stehenden Dienern, vor-zugäweise Patental-Invaliden-Unterofficiere und Gemeine gehören, haben ihre Gesuche, und zwar die ersteren im Wege ihrer vorgesetzten Behörden bis 20. August d. I. hier zu überreichen, und außer «iner erprobten Treue, und einem nüchternen, guten, moralischen Vetragtn die zu diesem Dienste erforderlichen Kräfte und die Hennrnip der krainischen oder wenigstens einer andern slavischen Sprache, legal nachzuweisen. — Vom k. k. lllyr. Gubennum. Laibach am 15. Juli 1842.____________________^^_^ AreisämtllOe ^rrlambarunIen- Z. 1171. (3) Nr.12i90. Kundmachung. Die hohe Landcsstelle hat mit hoher Ver, o'.dnung vom 15. Juli l. I., Z. 17341, die Vornahme cimgcrConscrvationsarbeitenim hier-crngen k. k. Prou. Strafhause zu bewilligen dcfunden. — Die Maurer- und Handlanger-Arbeiten betragen .... 160 si. 45 kr. Das Maurcrmateriale ... L2 „ 56 „ Tie Zimmermannsarbeiten sammt Materiale...... 72 „ 51 « „ Tischlerarbeiten ... 22 „ 21 „ " Spenglcrarbeiten < . . 31 ^ 55 ^ ., Schlosserarbeiten ... 25 „ 4 „ „ Hafnerarbciten .... 14 « 20 „ „ Glaserarbeiten . , . . 13 „ 56 „ „ Ansteicherarbeiten . . . 10 ^ 34 ^, Wegen Hintangabe dieser Arbeiten wird bei diesem Krcisamte am 1. k. M. August Vormittags um 10 Uhr eine Minuendo-Versteige-rung abgehalten werden, wozu die Unternehmungslustigen mit dcm Beisatze eingeladen werden, daß sie das bezügliche Vorausmaß und die Baudevise Hieramts einsehen können. <— K. K. Kreiöamt Laibach den 23. Juli 1842. Ktavt« unv lanvrechtliche ^erlautbarungen. 3. 1161. (2) Nr. 5344. Von dem k. k. Stadt- und Landrechte in Kram wird bekannt gemacht: (5s sey von diesem Gerichte auf Ansuchen dcs Großhandlungs-Hauses Arnstcin er Eskcles gegen Paul Ver-dou, in die öffentliche Versteigerung der, dem Excquirten gehörigen, auf 159 fl. 3 kr. geschätzten Präciosen, Hauseinrichtung, Wäsche, Kleidungsstücke und sonstigen Fährnissen gewilliget, und hiezu drei Termine, «nd zwar auf den 4. und 25. August und 12. September 1842, jedesmal in den gewöhnlichen Amtsstunden in dem Gebäude des hiesigen Stadt-tnagistratcö mit dcm Beisatze bestimmt worden, daß, wenn diese Fährnisse weder bei der ersten noch zweiten Feilbietungs-Tagsatzung um den Schätzungsbctrag oder darüber an Mann gebracht werden könnten, selbe bei der dritten auch unter dem Schätzungsdctrage hintangegeben werden würden. — Laibach am 12. Juli 1842. Z. 1160. (2) Nr. 4566. Edict. Von dem k. k. Stadt- und Landrechte in Krain wird bekannt gemacht: Es sey von diesem Gerichte auf Ansuchen der Frau Sophie Freiinn v. Schweiger, geb. Gräfinn v. Aucr-spklg, gegen Donat Euppancich, in die öffentliche Versteigerung des dem Excquirten gehörig««, auf 64lX) si. geschätzten, in Schisch-ka gelegenen landtäfl. Mcicrschaftöhofes, Gru-benbrunnen genannt, sammt An - und Zuaehör bestehend: aus dem Schloßgedä'ude, dem eingefriedeten Obst - und Küchcngarten, 3 Acckern und einem Wieöflecke, gcwilligct, und hiezu drei Termine, und zwar auf den 13. Juni, i l, Juli und 8. August 1842, jedesmal um 10 Uhr Vormittags vor diesem k. k. Stadt- und Land-rechte mit dem Beisatze bestimmt worden, daß, wenn diese Realität weder dci der ersten noch zweiten Feilbietungs-Tagsatzung um den Schä> zungsbetrag oder darüber an Mann gebracht lvcrden könnte, selbe bei der dritten auch unter dcm Schatzungsbetrage hintangegebcn werden würde. Wo ührigens den Kauflustigen frei steht, die dicßfalligen wiwtionsbedingnisse wie auch die Schätzung ,n der dießlandrechtlichen Registratur zu den gewöhnlichen Amtsstunden, oder bei dem Vertreter der Erecutionsführerinn, Dr. Math. Burger, einzusehen und Abschriften davon Zu verlangen, — Laidach den 26. April 1642. 561 Nr. 5436. Anmerkung. Auch bei der zweiten Feil-bietungs-Tagsatzunghat sich kein Kauflustiger gemeldet. — Laibach den 13. Juli 1652. Z. 1.75. (2) Nr. 55^5. Von dem k. k. Stadt- und Landrechte ,n Kram wird bekannt gemacht: Es ftp von diesem Gcnchtc auf Ansuchen des Dr. Maximi, ltlln Wurzbach, gegen Anton Snov, in d>e öffentliche Versteigerung des dem Exequirtcn gehörigen, auf 5322 si. ä"kr. geschätzten, hier ln der Hert'ngasse «ud 0on5. Nr. 2i9 llegen^ den Hauses gcwllliget, und h,ezu dre» Termme, und ;war auf dcn 29. August, Z. October und 7. November »6^2, jedesmal um ic> Uhr Vormittags vor diesem k. k. Stadt« und Land» rechte mit dem Belsaye bestimmt worden, daß wenn dieses Haus weder b«» der ersten noch zweiten Feilbletungs-Tagsahung um den Scha'z« zungsbetrag cder daiüber an Mann gebracht werden könnte, selbes del der dritten auch unter dem Schatzungsbetrage hintangcgeben werden würde. Wo übrigens den Kauflustigen frei lieht, die dleßfalligen Licitallonsbcdlngnlffe, wle auch die Schätzung in der dießlandrechtlichen Registratur zu den gewöhnlichen Amtsstunden, oder bei dem Efecutions'Fl'lhrcr Dr. Wurzbach einzusehen und Abschriften davon zu vertan-gen. — Laibach am »«. Iul» 18^2. Z^^163. (3) Nr. 5313. Edict. Von dem k. k. Stadt- und Landrechte m Krain wird bekannt gemacht: Es sey von dle-scm Gerichte auf Ansuchen des Benjamin Pich-ler, gcgcn Joseph Michellitsch, in die öffentliche Versteigerung des dem Exequirten gehörigen, auf 115 ft. 58 kr. geschätzten Weines und Branntweines gewilliget, und hiezu drei Termine, und zwar auf den 3. und 19. August und 7. September 1842, jedesmal um 9 Uhr Vormittags in dem Hause Nr. 68 beider neuen Welt mit dem Beisatze bestimmt worden, daß, wenn diese Getränke weder bei der ersten noch zweiten Feilbictungs-Tagsatzung um denSchaz-zungsbetrag oder darüber an Mann gebracht werden könntcn, selbe bei der dritten auch unter dem Schätzungsbctrage hintangegebcn werden würden. — Laibach am 12. Juli 1642. 3^1163. (3) ' Zsr'. 1481. Edict. Von dem k. k. krain. Stadt- und Lande rechte, zugleich Criminal-Gerichte wird be- kannt gemacht, daß zur Anschaffung der Mon-tur für Gefangemvarter des dicßgerichtlichen Inquisitionshauses eine Quantität von 25 Ellen V4 breiten moorcngrauen Tuches, von 2 Ellen '/. breiten grünen Tuches, 9 Dutzend große und 6Dutzend kleine metallene Knöpfe erforderlich seyen, wobei der Macherlohn sür6Nöckeln, 6 Hosen und6 3eibeln mit21st. 36 kr. bestimmt ist, daß auch 6 Paar neue Stiefel zu machen, und 6 Paar zu doppeln, dann sechö Hüte bei-zuschaffcn sind, daher zur dceßfälligen Minuendo-Licitation dte Tagsatzung auf den 11. August l. I. Vormittags 9 Uhr mit dem Bemerken bestimmt wird, daß der buchhalterisch bestimmte Preis vom ob erwähnte grauen Tuche pr Elle auf 2 st. 18 kr., vom grünen Tuche auf 2 st. 45 kr., für ein Paap neue Stiefel auf 6 fl., für eine ganze Sttcfeldopplung auf 1 ft, W kr., und für einen Hut auf 2 si. 30 kr. zum Aus-rufsprcise festgesetzt worden ist, und die Tuchmuster sowohl am Tage der Licitation, als auch vorher beim dießlandrechtltchen Expedite angesehen werden können. — Lawach am 16. Juli 1842. Aennllche ^erlautdarungen Z. 1176. (2) Nr. 5206/VM. Kundmachung. Die Verpachtung einiger Aerarial-,Weg-, Wasser- und Vrückenmäuthe im Laibacher Ca-meral-Bezirke betreffend. — Die k. k. Camcral-Bezirksverwaltung in Laibach dringt im Nachhange zur Kundmachung bezüglich der Verpachtung dcö Bezuges der allgemeinen Verzehrungs? steuer und der Gememdezuschläge in der Pro-vinzial-Hauptstadt Laidach vom 14. Juli 1842, Nr. 4964/VI, zur allgemeinen Kenntniß, daß in Folge hohen Hofkammer-Decretes vom 30. Juni 1642, Nr. 265Z9, die im nachstehenden Verzeichnisse enthaltenen Mauthstationcn auf ein Jahr, und zwar vom I.November 1842 bis Ende October 1643, oder auf zwei Jahre, und zwar vom 1. November 1842 bitz Ende October 1844, im Wege der öffentlichen Versteigerung und durch Annahme schriftlicher Offerte, und zwar die Linienmäuthe und die Wassermauch in Laibach zugleich mit der Verzehrungssteucr in der Prov.Hauptstadt Lmbach untcrfolgcnden Bedingungen in Pacht gegeben wc-rdcn. — 1. Die Versteigerung wird bei derselben Tagsatzung zuerst für die einjährige, und dann für die zweijährige Zeitfrist, und Zwar der Linicn-ma'uthe und der Wassermauth in Laibach zugleich mit der Verpachtung der Verzehruugs- 553 dcr Kundmachung enthaltenen, und die bei der mündlichen Limitation vorgelesenen, in das Li-citationsprotocoll aufgenommenen Vertragsbedingungen genau befolgen wolle. — f. Die schrift« lichen Offerte können, so wie die mündlichen, bezüglich der Mauthe auf eine einjährige oder zweijährige Pachtpcriode, oder aus beide zugleich qestellt werden. — x. Von Außen müssen, diese hingaben mit der Aufschnft bezeichnet seyn: „Anbot zurPachtung der Wegmauth-Station—" /folgt der Name der Station) — l^. Die schriftlichen Offerte sind von dem Zeitpunkte der Einreichung für die Offerenten, sür die Gefalls-Verwaltung aber erst vom Tage, an welchem die Annahme desselben dem Anbietenden bekannt gemacht worden ist, verbindlich. Die schriftlichen Offerte werden nach beendeter mündlicher Versteigerung, nachdem alle anwesenden Lici-tanten erklärt haben, kein weiteres Anbot machen zu wollen, in Gegenwart der Pachtlustigen von demöicitations-Commissär, welchem sie uon der Behörde, die sie allenfalls im Empfang nahm, sogleich zu übergeben sind, eröffnet und kundgemacht, ^ls Ersteher der Pachtung wnd dann, ohne eine weitere Steigerung zuzulassen, derjenige angesehen, der entweder bei der münd-licben Versteigerung oder nach dem ordnungsmäßigen schriftlichen Anbote als Bestbieter erscheint, so ferne dieses Bestbot den Ausrufs-prcis erreicht, überschreitet, und an und für sich zur Annahme uno zum Abschlüsse des Pachtvertrages geeignet erkannt wird. Hiebei wird, wenn dcr mündlich? und schriftliche Anbot vollkommen gleich seyn sollte, dem mündlichen, unter zwei oder mehreren schriftlichen Anboten aber jenem der Vorzug gegeben werden, für welchen eine vom Licitations-Commissa'r vorzunehmende Verlosung entscheidet. — 8. Der Pächter einer Mauthstation hat zur Sicherstellung seines Pacht-schillmges eine Caution zu leisten, welche nach seiner Wahl in dem sechsten oder vierten Theile des einjährigen Betrages desselben zu bestehen hat. Im ersten Falle aber muß der Pachtschilling monatlich voraus, im zweiten Falle nur nach Ende eines jeden Monates entrichtet werden. Diese Caution kann in Barem, oder in k. k. Staatspapieren nach dem letztbekannten Course, oder mittelst Hypothekar-Sichcrstellung geleistet werden. Die Einverleibung der letztern in den Grundbüchern oder Landtafeln geschieht auf Kosten des Pächters. — Jeder Versteigerungslustige muß den sechsten Theil des für 1 Zahr entfallenden Ausruftpreises, bevor er zur Versteigerung zugelassen wird, der Commission als vorläufige Caution erlegen; dieser Erla^ kann eben so, wie die oben erwähnte Pachtcau-tion, selbst im Baren oder in k. k. Staatspapie-ren nach dem letztbekannten börsemäßigen Course geschehen. Auch kann dafür eine einverleibte Pragmatical-Sichechcits-Urkunde mit Beibringung des Grundbuchs- oder vandtafet-Extracts und des Schätzlmgsactes eingelegt werden, welche jedoch nut der Bestätigung ihrer Annehmbarkeit von Seite der k. k. Kammerprocu-ratur zu Laibach versehen seyn muß. - Zur Erleichterung jener bisherigen Pächter, die mit-zulicitiren gesonnen waren, sind, wenn sie sich in keinem Pachtrückstandc befinden, und ihre Caution durch baren Erlag oder in Staatspapieren geleistet haben, und wenn auf diese Caution bis zum Zeitpunkte der Versteigerung kein Pfandrecht oder Verbot von Jemanden erwirkt worden ist, eine Erklärung genügend, daß sie ihre bereits für die gegenwärtige Pachtung bestellte Caution vorläufig als Fortsetzung für ihre künftigen Verpflichtungen ausdehnen. — Hinsichtlich des zu erlegenden Vadiums und der Caution für die Verzehrungssteuer-Pachtung wird sich auf die Kundmachung vom 14. Juli 1812, Nr.4961/V1, bezogen.—9. Gleich nach Beendigung der Versteigerung wird die als vorläufige Caution beigebrachte Sicherstellung denen zurückgestellt, welche nicht Erstehcr geblieben sind; dem Bestdieter aber wird dieselbe nur nach gepflogener Nichtigstellung der Caution ausgehändigt werden. — Diese Richtigstellung muß längstens bis zum 20. October 1g'l2 geschehen. — 10. Nachdem die Licitation eineö Pachtobjectes geschlossen wurde, wird bis zu dem Augenblicke, wo die Nichtannahme des Anbotes von Seite der compctenten Behörde ausgesprochen worden ist, kein nachträglicher Anbot angenommen. — 11. Die Uebergabe des Gegenstandes der Pachtung geschieht mit 1. November 18l2. — 12. Der Pächter tritt rücksichtlich der gepachteten Station und der damit verbundenen Gebühren-EinHebung in die Rechte und Verpflichtungen des Aerars. — 13. Dort, wo Aerarial-Mauthgebaude bestehen, wird, wo der Pächter es wünscht, wegen miethweiser Ueber-lassung derselben an ihn ein besonderes Ueber-einkommcn gepflogen werden. — 14. Die allgemeinen Pachtbedingungen, wie auch die besonderen für die einzelnen Stationen eigens beste« henden Bedingungen können aber vor der Versteigerung bei dieser Cameral-Be,'.irks-Berwal-tung in den gewöhnlichen Amtsstunden eingesehen werden. — 15. Dic Licitationen beginne» 552 steuer in der Provinzial-Hauptstadt Laibach in der Art alternativ abgehalten, daß sowohl die Berzehnmgssteuer, als auch die Weg- undWas-sermauth in Laibach für das Jahr 1643, oder für die Verwaltungsjahre 1843 und 1654, dann die Verzehrungssteuer und die Weg - und Was-sermauth in Laibach zwar zugleich, jedoch die Werzehrungösteuer nicht bloß auf di.'Jahre ig'zF und 18^, sondern auch auf das Jahr 1615 ausgeboten werde, und im Falle eines günstigen Erfolges, wird sich die Wahl zur Annahme des einen oder andern Anbotes vorbehalten und mit demjenigen der Vertrag abgeschlossen werden, dessen Anbot über den Ausrufspreis sich als der vortheilhafteste darstellen wird. Den Pachtlustigen bleibt es sonach unbenommen, entweder nur Anbote für die Jahre 1843 und 16 N rücksichtlich beider Objecte oder Anbote, rücksichtlich derVerzehrungösteuer auf Ein oder drei, l»nd rücksichtlich der Linien- Wegmäuthe und der Wassermauth auf Ein oder zwei Jahre zu machen. — 2. Aus dem Verzeichnisse sind die Namen dcr Hauptstationcn und der ihnen allenfalls zugetheilten Filial-Einhebungcn (Wehr-mäuthe) die Anzahl der Meilen- und Brücken-Classen sammt dem Ausrufspreise oerseldcn zu entnehmen. In diesem Ausweise ist auch der Ort und Tag angegeben, an welchem die Versteigerung einer jeden Station vorgenommen werden wird. — 3. Zu diesen Versteigerungen werden alle jene zugelassen, welche nach den Landesgesetzen zu solchen Geschäften geeignet, und die bedungene Sicherheit zu leisten im Stande sind. — 4. Wer im Namen eines anoevn einen Anbot macht, muß sich mit dcr gehörig legalisirtcn Vollmacht seines Machtgeders bei der Commission vor der Licitation ausweisen, und diese ihr übergeben. — Z. Den Pachtlustigen ist gestattet, mündliche Anbote für die Pachtung einer oder auch mehrerer Stationen zusammen, insofern sie bei derselben Tagsatzung «usgeboten werden, was aus dem in dcm H. 2 angeführten Ausweise ersichtlich ist, gegen dem zu machen, daß sie auf die im §. 6 bezeichnete Art die vorlausige Caution für alle jene Mau-then, für welche der Gesammtanbot gestellt ist, erlegen. — 6. Eben so ist es gestattet, schris> liche Anbote für die Pachtung von Mauthen einzureichen, und zwar auf die Pachtung bloß einer oder mehrerer Etationen, insoserne dieselben bei derselben Tagsatzung versteigert werden, wodel der Offerent auch die Bedingung stellen kann, daß sein Anerbieten nur für den Fall gelte, wenn ihm der ganze Complex, für den er den Anbot stellte, ohne Ausscheidung irgend einer Station überlassen werde. — Die Staatsverwaltung behalt sich vor, je nach dem Ausschlagc dieser Pachtverhandlungen die Resultate der Versteigerung für die einzelnen Mau-thcn, oder jene der Licitation für größere Com-plexe zu bestätigen. - 7. Bci den schriftlichen Offerten ist folgendes zu beobachten: a. Diesel-ven müssen bezüglich dcr Mauthstationen mit dem zu Folge des §. 8 dieser Kundmachung als vorlausige Caution sicher zu stellenden Betrage in Barem oder in Staatspapieren nach dem letztbekannten dörseumäßigen Course belegt, oder mit dem Beweise, daß dieser Bettag bei eine« Aerarial-Casse oder einem Gefällsamte im Baren oder Staatspapieren nach dem Courswer-the erlegt, oder hypothekarisch, pupillarisch sicher gestellt worden sey, dahcr, so weit es sich um eine hypothekarische Sicherstellung handelt, mit dcr landtäflichen oder grundbüchlich einverleibten Verschrcidung der Grundbuchs- oder Land-tafel-Extracte und der gerichtlichen SchätzungK« urkunde der Hypothek versehen sey. — I). Die« selben müssen uor der Beendigung der Versteigerung dem zur Abhaltung derselben bestimmten, im Ausweise benannten Amte, oder dem Licitations-Commissär versiegelt übergeben wer« den. — c. Die schriftlichen Anbote müssen den Betrag, der für jede Station angeboten wird, in Zahlen und Buchstaben deutlich ausdrücken, und sind von dem Anbotsteller mit Vor- und Zunamen, dann Charakter und Wohnort des Ausstellers Zu unterzeichnen. Parteien, welche nicht schreiben können, haben das Offert mit ihrem Handzeichen zu unterfertigen, und daä-selbc nedst dem von dem Namcnsfertiger und noch einem Zeugen unterfertigen zulassen, deren Charakter und Wohnort ebenfalls anzugeben ist. - Wenn mehrere Personen gemeinschaftlich ein schriftliches Offert ausstellen, so haben sie in dem Offerte beizusetzen, daß sie sich als Mt-schuloner zur ungetheilten Hand, nämlich Einer für Alle, und Alle für Cinen dem Gefälls» ärar zur Erfüllung der Pachtbedingung verbinden. Zugleich müssen sie in dem Offerte jenen Mitoffercnten namhaft machen, an welchen auch allein die Uedergabe des Pachtobjecteä geschehen kann. - ci.?luf den Umschlag des Offertes M jene Mauthstationen, fur welche der Anbot gemacht wird, deutlich anzugeben. — 0. Diese Anbote dürfen durch keine, den Licitationsde-dinzungen nicht entsprechende Klauseln beschrankt seyn, vielmehr muffen dieselben die ausdrückliche Erklärung enthalten, daß der Offerent die in 554 immer pünktlich um die zehnte Stunde Vormittags. — Schlü'ßlich wird bemerkt, daß mit 1. November 1842 die in der Stephansdorfer Ca-nalbrücke bei der Laibacher Vorstadt Polana bestehende Aerarial-Mauth in Folge hohen Hof- kammer-Decrete5 vom 19. März 1842, Nr. 8454, aufgelassen wird, daher solche auch aus dem Complexe der Laibachcr Mauthe ausgeschieden wurde. Ausweis über die für das Verwaltungsjahr 16^3 oder die Verwaltungsjahre 1843 und 18N im Lai-dachcr Cameral-Bezirke zu verpachtenden Aeranal-, Weg- und Brückenmauth-Stationen und die Wassermauth zu Laibach. Benennung Lathegorie ^ "'«'>' sT^ ^ P^s'T l?'h°"0' «-»—«»»»»»«-»«^ ! ^ ' bel welcher ' -- ,^ .^ ^in Jahr in ^ie Offerte der Mauthstationen 's ^"^ der Versteigerung ConvM^ ^zureichen Linien-, Weg- und Brückenmauthe in Laibach, dann die Wassermauth in Laibach. ! Wiener u. Kärnt- ^ ^ ^ <-? ner Linie Limenwegmauth I — Z 3423 36 3 Karlstädter Linien-, Weg- u. A ! ! ^ Linie Brückenmauth t II Bei der k. k. ^z 2891 3 ß St. Peterslinie ^amcr^l-Be- -<-Z, l Z^. ^ nebst Kuhthal Limenwegmauth 1 — zirks-Ver- ^Z 95651 UZ Triester Linie / waltung in 3K Z Z ! sammt dem Wehr- Laibach. . ^ , schranken in der Linien-, Weg- u. ! 2 2 Tirnau Brückenmauth II 3 4329 14 R Laibach Wassermauth — — ^ 14 Bez.-Obrigk. «>s n: . l kendorf. Brückenmauth ^— ^ Krainburg ^Z 801 — ^ ? ^ 2tuf der Kappler Straße. > krainerische Weg- 11 II I ^ ^^ ^ ^ > und Brückenmauth 3 Bez.-Obngk.>;Z / >^ , Dberkanker kärntnerische Weg- III Krainburg »Z >1051 — tz Z und Brückenmauth 2 - ls«^ ^.3 ! Auf der Klagensurter Straße. ^ Ncumarktl Wcgmauth 3 - ^ez. - Obrig-' F I "" ^ H s Krainburg, ,Weg-u. Brücken- keit Kram- -N Z^Z ! mauth 2 III bürg ^Z 5077^ 3°Z ^ -Von der k. k. Camera! - Bezirks - Verwaltung. Laibach am 24. Juli 1842. ! ! ! ! ! ZZ5 Z 1177. (l) Nr. 832. Licitations - Ankündigung. Das k. k. Marine-Obcr-Commando zu Venedig bringt zur allgemeinen Kenntniß: daß mn 8., 9. und 10. August 1642 um io Uhr Vormittags oer Marine-Rath im gewöhnlichen Saale oberhalb dem Hauptthore des k. k. Arsenals s.ch versammeln und öffentliche Verstei» gcrungö V rsuche abhalten wild, um die abgesonderten Lieferungen der hier unten bezeichneten Geg n tände, und diese zwar zur nöthigen Bestreit! ng der dienstlichen Marine - Erfordernisse fin's Militarjahr 1843 sowohl, als zur Erhaltung der zweckmäßigen Vorräthe, den, auf den femer Zeit bekannt zu gebenden Fiscal-Prcisen Mindestbietenden zu überlassen. — Die Concurrenten werden nicht eher zur Versteigerung zugelassen, bevor sie das im nachfolgenden Ausweise auf jedes Lotto entfallende Reugeld in Barem erlegt haben werden, die Ersteycr aber werden für die Erfüllung der bei den Verträgen eingegangenen Verbindlichkeiten mittelst der hier unten bestimmten Sicherstellungs-Erläge, welche in Barschaft odcr m Staats-Obligatlonen, oder auch in cui^.Ilo (1^1 klolN« clei Nl^"" loin-", venoto (den bestehenden hierauf bezüglichen Vorschriften unbeschadet) angenommen werden, zu bürgen haben. Lieferungs-Contracte für die an den folgenden Tagen Statt haben sollenden Verstcigcruna.cn: I.0U1 Am 8. AUM st 1642. <"cugel0 lungserläge Oesterreichische I^ile 1. Lerchen-, Tannenholz und sonstige Holzgattungen . . . 2000 4000 2- Bindcrholzg attungen und hierauf Bezug nehmende Gegenstände 300 600 3- Metalle, rohe und bearbeitete, als Nägel, Eisenblech lc. .. 3000 6000 4- Verschiedenartige kurze Waren......... 900 1600 5- Kupferschmids-Geräthe........... 120 240 6. Holzkohlen............... 5200 2400 7» Englische Steinkohlen in natürlichem Zustande und in Coaks . 150 3(A) 8. Dalmatinische und istrianische Steinkohlen in natürlichem Zu- 150 300 stände und in Coaks ........... Am 9. August 1L42. 9. ^^' Vrennrohr (cInnada i)i^.5c2re) ........ 150 3W ^..' Maurer-Materialien ............ 500 1000 22' Belcuchtungs-Artikeln........... 300 600 ^I^ Theer, Pech, Unschlitt und Harz....... . 1200 240<> ^^' Farben und sonstige zur Malerei gehörige Gegenstände . . 400 800 Felle..........."..... 300 ,600 Am 10. August 1842. 15. Flaggcnzeug und Sarsche (3«^)...... . 600 1200 16. Papierhändlcrs-Waren........... 800 1600 17. Verschiedene Gegenstände .......... 600 1200 Die nähere Bezeichnung der die obange-führten sicbenzehn Lieferungen bildenden Gegenstände, dann alle Contracts-Bedingungen und die betreffenden Verpflichtungen sind sämmtlich aus dem Licitationsberichte und Capitulate (^vvi50 ä' ^8ta 6 (^piwliu«,,) 3, 832 vom 10. Juni 1842, welcher bei dem k. k. Mili-tär-Commando in Laibach zur beliebigen Ein- sicht liegt, in weitlausiger Darstellung zu entnehmen. — Venedig den 30. Juni 1842. — Der k. k. Marine-Ober-Commandant Hamilkar Marquis Paulucci, Vice-Admiral. Der Ober-Intendent und öconomische Referent des k. k. Arsenals Ängelo Comello. 657 Si übermal Verlautbarungen. Z. 1192. (1) Nr. "29o^ Concurs. Zur Wiederbesetzung einer erledigten Stra-ßencommissärsstelle in diesem Guvermal-Gebiete mit dem Gehalte jährlicher 700 st., und durch allfallige graduelle Vorrückung mit dem Iahres-aehalte von 600 st., und dem Vorrü'ckungörechte in die höhere Gehaltsstufe von 700 st., dann mit einem jahrlichen Reisepauschale von 27 st. pr. Meile, nebst einem besonderen, nach Maßgabe der Ausdehnung des zugewiesenen Di-stnctes berechneten Weg- und Brückelnnauch-Bcrgü'tungs-Pauschale, dann eincm jährlichen Kanzleipauschalc von 6 st., wird der Concurs hiemit bis zum 23. August d. I. auöczeschrie-ben. — Alle jene, welche sich um diesen Dien« stesposten bewerben wollen, haben ihre mit den Documeutcu über den Besitz der für denselben vorgeschriebenen technischen Erfordernisse, über ihren Stand, Aller, Religion, Geburtsort, Sprachkennnliffe, Studien, bisherige Dienstleistung ic. gehörig belegten Gesuche bis zum oberwahnten Tage bei dieser Landesstelle einzureichen. — Vom k. k. illyr. Landesguder-nium. Laidach am 22. Juli 18l2. Z. 1,96. (l) G.N^. löo5l.3lr. i55.Sl.F.V. Fv ll n d m a ch u tl g der Verkaufs-Ve'sttigcrulig mehrerer im Ncut, bczlrke 1^^'<2 gelcgelien Realitälc»! ds« ehemaligen Blblhums von ^il.t.i„U0va. —' In Folge hohe», Hofkammer e Präsi^al' Decrltet vom i. Iull l6/»2 , Nr. H123 l'. ?., wird am 7. Scr, lembe» i8/z2 in dm gewöhnlichen Amlbsiunden bei dtm k. k. Rcntamtc ^xje, Ißriancr Krci' ses/ im Wege der öffentlichen Versteige» ung zum Verkaufe der »'.«chbenannten, dem ehcma llgcn Bislhume rol^ t^il.i,ilnliuv2 gehörig gc» wesenen Realiiatcn und ckerechlsame geschritten werden, als: l) eines Baugrundes in der Gemeinde 8. I^0t'(^5o, im Flächenmaße von beiläufig 25'/4 ÜHKl^fcer und gesch^t auf Z fi, 7 kr.; 2) eines Wologrci^ocs in delftlbcn Gc-wcinde, lin Flächenmaße von bcilau^g y Il,'ch 1060 ^Klafter und gcschäyt auf 469 fi. 20 kl.; — 3) e>lns Wlcftligrundes, gmamn 8^>Iun'ol, in der lnnnllchen Gemenge, „n Flächenmaße von 2 Joch und 299 ÜüKlafter uno geschätzt auf »22 fi- ^0 kr.; - /^) eines öden Grundes m der Gemeinde Hm^o, (^ulNi-aclÄ Noj^, im Flächenmaße von beiläufig i Joch und 28» ^Klafter und geschätzt auf ZZ fi. 6 kr. — 5. der Fischerei im ()ui^t,a in 5er Gemeinde dildsnuovÄ und des dazu gehörigen Flscher- Häuschens, geschaht auf 4675 fl. äo kr.; — 6) eines Ackergrundes, genannt LiuNo, in der Gemelnde lüinannova, ,m Flächenmaße von beiläufig 896 ^Klafter und geschätzt auf 100 ft. 2o kr.; — 7) emes Waldgrundes, genannt (^ulomdt:r!l, m derselben Gemeinde, im Flachenmaße ron bellausia 25 Joch und geschätzt auf 469 ft. 20 kr. — Dlese Rialttaten werden clnzcllirueise, hundert Gulden und ein Amtserforderniß-Pauschale l^n Drelßlg Gulden iahrllch, dann der Bezug der Gebühren für Prlvat« uno Aerar»al »Rille gegcn Erlag einer entweder bar oder hypothekarisch zu leistenden Caution pr. 20aft. verbunden/ und eS lst der emtretenoe Postmeister auch noch verpflichtet, wenigstens vier vollkommen diensttaugliche Pferde sammt Geschirren und sonstlgen Requisiten, dann eine ganz gedeckte und eme halbge» deckte Kalesche, endlich emen Postkarren zu halten. — Was d»e Distanz« 'Ausmaß betrifft, so ist jene zwischen Ezatesch und Landstraß m»t Z '/y, jene zwischen Ezatesch und Bzamabor auf z Post festgesetzt worden. — Indem Oberpost« Verwaltung srmit dicse hohen Nestimmungen zur allgemeinen Kenntniß bringt, und auf den d«i ihr zur Einsichtnahme vorliegenden Dienst-vtrnag hinweist/ b,merkt sie gleichzeitig, daß der Concurs für die Postmelstersstelle zu Eza» »esch bis Ende August 1842 eröffnet s,p, und daß die kompetenten um dieselbe »hre gehörig documenlirten Gisuche bei dle!er Oberpost-Verwaltung einzubringen haben. — Von der k. k. «llynschen Oberpost. Verwaltung, kaidach den 23. Juli 1642. vermischte Verlautbarungen. Z. <»56. (Z) Nr. 1^02. Edict. Von dem vereinten Bezirksgerichte Münkcn» dorf wird hicmil bekannt gemacht: lZZ sey in der GxecutionSsache des Herrn Andreas Roßmann, Handelsmann« aus Tricst, unter Vertretung bei Herrn Dr. Undrew Napreth, wider Easper Scharz vcn Noschze, wegen aus dem ro. ä. Bergleiche ckw. »6. Juli 1827 schuldigen ^ü st. 62 kr., sammt Zinsen, in die executive Feilbictung der (Zaspcr Scharz'schcn, zu Noschze liegenden, dem Graf Lambcrg'scken 6anonicate «ud Urd. Nr. ,0 dienst, baren Halb' und -ub Urb. Ns. »o'/u dienstbaren Ga„lhube, im gerichtlichen Schähungsrrerlhe pr. «2I.ft. 55 kr. gerriNiget, und es scyen hiezu die Tagsahungel, auf den «. Scptembel, den 2. Oo lober und den 3. November 0. I., jeheSmal Bor» mittags von 9 bis ,2 Uhr in loco der Realität«« l« Nsschze mit dem Beisahe angeordnet worden, daß FallS selbe bei der ersten und zweiten Feil-bletung nicht wenigstens um den Schatzungöwertb a», Mann gebracht werden tonnten, bei der drit-gen auch unter selbem hintangegebe», werden würde»». Das Slbätzungsprotocoll, der Grundbuchsex. Ü"^"^ ^'f "lc.'tationSdedingnisse tonnen in del Gerlchtökanzlel eingesehen werden. Bezirksgericht Müntendorf den 20. Juli .645 2. "5> (2) Nr. ,407. G d i c t. Bon dem vereinten Bezirttgericht Münken. dorf lvlld hiemit bekannt gemacht: Eü scy in der 6xeculio"Ssache 0eS Michatl Gradischeg von Da« brava, rvidtr Joseph Lach von Lachovilsch, wegett aus rcm w. a- Vergleiche cl^o. 2^. Februar »64», Nr. 35, schuldigen 77 ft. c. 5. c., i« eie execu. t,ve Ftllblelulig der Joseph Lach'schen, zu Lachy. vilsch l'tgenden, der Herrschaft Lommenda St. Peter «ub Urb. Nr. 12 dienstbaren H^lbhube, im gerichtlich erhobenen Schähungsrrtrlhe pr. i23zfi. »5kr. gewilliget, und eS scy,n hjet worden, dah Fallö selbe bei der ersten und zweiten Feil", biclung nicht wenigstens um den Schatzungswcrlh an Mann gebracht werten könnte, bei der dritten auch unter selbem hintangegeben werd,n würde. Das SchatzungSprotocoll, der GrunobuchSex» tract und die Licitalionödeoingnisse tönn«« in der Gerichlskanzlei eingesehen werden. BelirkSgericht Münkenrorf den 2a. Juli »84«. 3' "66- (3) ^7^7°. S d , c t. . V"" ^/' Z"'"sgericht, Gurkfeld wird be' kannt gemacht: Man habc über Ansuchen des I.. hann Glaser von Aum, in die executive Fe.Mc. tung der dem Johann Tscdampa vcn Aum gebö« «igcn, der Herrschaft Ruckenstein «ul, urb. Nr-,5'/, dlensibaren, gerichtlich auf igIss. 55 kr. 5c. schätzten V^Hube, wegen auö dem w. ä. Ver^ gleiche v. 17. November ,64», Z. 2396, schuidi. ger iol fl. c. 5. c. gewilliget, und hiezu drei Tag-sahungen, die ,. auf den lü. August, hie 2. auf den l6. September und die 3. auf den »7. October, jedesmal Vormittags um 9 Uhr, im Orte der Realität mit dem Beisätze angeordnet, tah dieselbe erst bei der 3. Feildietung unter dem Schätzungswerthe hintangegeben wird. Das Schähungsprotocoll, die Licilationsbe. dingnisse und oer Grundbuchsenract ^„„^ ,„ den gewöhnlichen UmtSstunden vor diesem Gerichte eingesehen werden. K. K. Bezirksgericht Gulkfeld den 2Z^ Juni «8^2. 558 von 5ofl. übersteigt; jonst aber wird dle zwei' te Kaufschlümgshälfle binnen Jahresfrist, uom Tage der Uebergabe gerechnet, gegen die ersterwähnten Bedlngniffe berichtiget werven müssen. — Bei gleichen Anboten wird demjenigen der Vorzug gegeben werden, der sich zur soglnchen oder früheren Berichtigung des Kaufschlllings herbeilaßt. - Für den Fall, daß oer Ersteher der Realität contractsdrüchig, und letztere ei» Ncm Wiederverkaufe, dcsscn Anordnung auf Gefahr und Kosten des E^ehns dann sich ausdlückllch vorbehalten wird, ausgesetzt werden sollte, rvnd es von dem Ermessen der k. k. Staatsgüter - Veräußerungs - Provinzial s Com: mission abhängen, mcht nur die Summe zu bestimmen, wclche bei der neucn Feilbletung für den Ausrufspvels gelten solle, winern auch den Relicitationsact entweder unmittelbar zu gc« nehmigen, oder aber de's.lben dem hohm Hof-kammer-Pläsidlum vorzulegen. — Weder aus der Bestimmung des Ausrufspr«ises, noch aus der Beschaffenheit der Genehmigung des Aci-tationsactcs kann der contractsbrüchig gcwor« dene Käufer irgend eine Einwendung gegen die Gültigkeit und rechtlichen Folgen der R>llc>-tation herlcicen. — Nach ordc,'tkch vor sich gegangener Verstetgeiung und rüclsiHtllch nach bereits geschlossener Licltation werben weitere Anbote nicht mehr angenommen, sondern zu« rückgewiesen werden, worauf d»e Licitations« lustigen insbesondere aufmerksam gemacht wer» den. — Die übrigen Verkaufsbedmgmsse, der Werthanschlag und die nähere Beschreibung der zu veräußernden Realitäten können von den Kausiustlgcn bci dem t. k. Nmtamte in Lujo eingesehen werden. — Von der k. k. Staats» güler« Veraußerungs« Provinzial« Commission Tricst am 6. Juli 1842. Nemtliche Verlautbarungen- Z. 1191. Verlautbarung. Am 4. August 1842 werden im Hause Nr. 263, im ersten Stocke am Platze, die daselbst befindlichen Einrichtungsstücke, Vormittags von 9 bis 12, und Nachmittags von 3 bis 6 Uhr licitando verkauft; wozu Kauflustige eingeladen werde»,. — Magistrat Laibach am 30. Juli 1312. vermischte Verlautbarungen. Z. „65. (z) . Nr. 7.7. E d , c t. Non dem k. k. Bezirksgerichte zu Auersperg rvird hiemit del'ünnt gcmacht: Es habe über An« suchen der Margarcth Schmctz van Douschcg. clc-pi-aeg. 6. 0. M, Z. 7^7, in die öffentliche Feil« dlclung der, dem Barlholma Schmeh von Me« dreoza gehörige», mtt dein c^'cucivcn Pfandrechte^ belegten, gelichllich auf 6,6 ft. 5ä lr. M. M. be« rvcrlhetcn, oer Grafschaft Auerspesg sul) tllb Nr. 252, Rect. Nr- ,2tH, unterchälilgci, '/^ Hübe samint Wohn« und Winhscdafcsqehäudcll. uno scincr in Orccution gezogenen, gerichtlich auf 3? ft. 40 kr. M. M- geschätzten Fahrmssc, als: ^ Kuh, 1 Occhscl, 2 Botlungcn, » Tisch und » Wagen, wegei: aus dem Urtheile l1<^. 22. September »84», zlicltanntcn »5o ft. M. M. gewilliget. und hiezu unlel Eillem die 3 Tagsatzungcn auf den 2g. August, 26. September mid 2^. October d. I., jtdcö'nal von 9 blö ,2 Uhr VarlnittagH ill loco Mecrcdza mit dem Vcilügcn dcstlmmt, daß »m Iallc lvecer bei der elstcn lind zweiten Fcilbie-«nog eiesc R^lliäl nebst F^hrnisscli um trn oben angcgedcneci ^chatzungsiverlh orer darüber ver« äußert werecn kömmn, s^Ichc bei de» dritten Utld lc^tcn aucl) unter demselben huilailgegeben »ver« den würden. Wozu die Kauflustigen mit dem Btifüge»! zu erscheinen eingeladen werden, dah sie die Lici» laliolisdtdüignlsse alltäglich zu de» gewöhnlichen Aincöstunden hleramls einsehen können. K. K- Bezirtögerichl Auersperg am »l. Juli Z. !>L/». (ij Rr. 1716. Edict. Bon dem gefertigten Bezirksgerichte wird hie« mit oem L^tas Turk von Kieinivcrcu, und ocssen allscilügen Olben bekannt gemacht: (Zä habe rrioer sie Matthäus Klun von Kleinwcrdu, dci diesei« berichte die Klage pw. Abtretung öeö Eigcuthu-mcö und grundbüchlichcr Besi^ulnschrelbung auf dle der Sla^sherrschaft Ueclsderg 5uk Urb. Nr. ic»2() tienstbarc Halbhuve angebracht und um richterliche Hilfe gebeten, worüber tie T^gsatzung auf dln ^. Z-tovember d. I. Bormittags 9 Uhr angeordnet worden ist. D.iä Gericht/ dcm der Ort des Aufenthaltes des Geklagten, wie auch dessen allfälliger Orden unbekannt ist, und da sie Vlcllclchc aus den k. t Erblonden abwesend seyn tonnten, hat auf ihre Gcsabr uno Koste» ^ll Herrn Leopolo Dallcnz von Prcwald zum Cui-g. toi- u^ actum bestellt, mit welchem die angebrachte Rechtssache gcrichtsordnungsmähig ausgeführt und entschieden werden wird. Dessen werden die Geklagten zu drm Ende erinnert, daß sie allenfalls zu rechter Zeit selbst erscheinen, oder dem bestimmten Curator die Rechts« bthclfe auSfolgen, oder einen anderen Vertreter namhaft machen, «"0 überhaupt im rechtliches» ordnungsmäßigen Wege emzuschlelten wissen mögen, widrigens sie N^ W'3 zu Idria H. Z. 64 liegende HauS, sammt den dazu gehörigen Gälten irgend einen Anspruch zu machen vermeinen, mittels gegen, wältigen Odicteö erinnert: Gs habe wider diesel. bee, Leopold Tschuk, alä physischer Besitzer reK Hauses zu Idria H. Z. 64, dei diesem lÄerichte die Klage auf Anerkennung des Eigenthumes der zu Ioria Haus. und Urb. Nr. 6^» liegenden Realität eingereicht, und um gerichtliche Hilfe gebccen. über welche Bitte die Tagsahung auf den 26. October »642, früh 9 Uhr in oiescr Ge-»ichcgkanzlci angeordnet wuroe. Da der Aufenthalt der Geklagten diesem Ge« richte nicht bekannt ist, und weil sie vielleicht auä den k. k. Erbtanten abwesend sind, so Hal man zu ihrer Vertreiung und auf ihre Gefahr uud Kosten den hierämllichen Amtsschreiber Herrn Au« tan Gosler als Li4 d G. B. hierorts bei der auf den 26. Au» gust l I Vormiltags um 9 Uhr anberaumten Lii.uidationZtagfat)rt zu melden. Bezirksgericht Rcifniz den »4. Juli 1842. H. z»L6. (») Nr. 12L4. Edict. Bon dem Bezirksgerichte Reisniz wird kund gemacht: Es sey auf Ansuchen der Anna Ocaschem von Brücket, wegen ihr aus dem w. a. Vergleiche vom »5. April iÜ36 schuldigen 72ft. c. 8 c , in die executive Vclsteigerung oer, dem Joseph Leustek von Brücke! gehörigen Kaische, sammt dazugehöri« gen Grundstücken gewilligt, und zur Bolnahme derselben 2 Termine, nämlich: auf den 2a. Juli, ?2. August und 26. September l. I. im Orte Brückel Vormittag um »o Uhr mit dem Bcisahe anaeordnet warden, daß diese Realitäten nur bei der 3. Velstelgevungstagsahung «nter dem Schäz. zungSwerlhe pr. »Li fl. 40 kr. h'ntangegeben werden. Bezllkögerichl Rcifniz ten 17. 9)^, I642 Anmerkung. Bei 0er t. Feilbietungstagsaz' zung hat sich kem Kauflustiger gemeldet. 2. i'LZ. (i) ' ' Nr. 745. Edict. Von dem Bezirksgerichte Reifniz wird bekannt gemacht: Es sey auf Ansuchen des Hrn. tZarl Schuster von Gotlschee, ßessionär des Johann Zelol, in die Reassumirung ter mit Bescheide vom b7- Juni i6^»a bewilligten executive« Versteige« rung oes dem Stcphan Primosch von Maasereben gehörigen, i„ die Pfändung genommenen Modi. larS, und sciner eem Herzoglhum Gottschee zins» daren Re.lnälcn, wegen 5oft. c.5. c. gewilliget, und zur Vornahme derselben 3 Termine, als auf den «5. ^ull, 2«. August uno 22. September d. ^ , ledeömal Vormittags um ,0 Uhr im Orte Maascrcben mit dem Beisahe bestimmt worden, daß das Mobilare und die Realitäten bei der ,. uno 2. Versteigerung nur um oder über den Schätzungswerlh pr. 225 ft. 56 kr., und bei der 3. auch unter diesem Schätzungswerlhe dahingegehen werden würden. Bezirksgericht Reifniz den 28. Mai ,842. Anmerkung. Die ,. Feilbietungstagsahung wurde auf Ansuchen des Gxecutionsfüdlers slstirt, daher tie 2. Tagsatzung am 20. Au» gust l. I. abgehalten rrcrden wird. Z. 1176. (l) Bekanntmachung der kaufmännischen Lehranstalt zu Laldach. In der vom löbl, Händelsstande allhier vor acht Jahren gegründeten und hohen Orts genehmigten kaufmännischen Lehranstalt beginnt der neue Lehrcurö conform mit allen andern Lehranstalten Anfangs October d. I. Die gänzliche Ausbildung in diesem Institute ist für die Dauer von zwei Jahren festgesetzt, die Eleven sind in zwei Jahrgänge abgetheilt und erhalten den Unterricht in wöchentlich fünfunddreißig Stunden aus folgenden Lehrgegenstanden: Der Religionslchre, Mcrcantil-Rechenkunst, Handclswlssenschaft, kaufmännischen Geschäfts- und Correspondenz-Style, Handcls-Geographie, Handcls-Gcschichte, Warenkunde, Calligraphic, der kaufmännischen Buchhaltung, einfachen und doppelten, Handels- und Wech-sclrcchte, Zeichnen, der deutschen, italienischen, französischen und englischen Sprache, Da mir von fernen Prouinzcn des Kaistrstaates und stldst vom Auslande Zöglinge in Kost und Wohnung anvertraut werden, 560 wclche untcr meiner Leitung ihre Ausbildung genießen, so habe ich die Ehre anzuzeigen, daß ich für den nächsten Lchrcurö pro 18*-/^ zu den bereits vorgemerkten Individuen noch einige aufnehmen kann, für deren Unterricht, Pflege und Moral ich haste. Die Vorstehung ist auch jährlich in der Lage, gut ausgebildete Zöglinge an respective Handelshäuser empfehlen zu können. Die gedruckten Statuten, die auf Verlangen gegen portofreie Briefe geftndet wer« den, beleuchten den wirklichen Bestand dieser Anstalt mit Hinsicht auf Unterricht, Sittlichkeit und häusliche Verpflegung,,mit ihiren Bedingungen und Leistungen, ''^u.z "^^ '^ Bekanntlich scheue ich weder Mühe noch Kosten, um allen billigen Anforderungen in jeder Hinsicht zu entsprechen; ich berufe mich dießfalls auf die geltenden Zeugnisse meiner hohen Vorgesetzten und des hiesigen Handels-standes eben so sehr, a!5 auf meine bisherigen Leistungen, da ich dem gleichen Geschäfte auch in Grä'h durch neun Jahre ehrenuoll vorgestanden bin, und mein Lebenszweck nur stets der bleiben wird, ejnep guten Meinung zu entsprechen. , - Laibach den 30. Juli tg^2. Jacob «Hsran? Mahr, ^"'^ Vorsteher. Z. 11 l2. (3) Verkauf eines Hammerwerkes. Dasselbe liegt in Obertteyer, Bruckcr-Kreis, Perucggcr Bezirk, zu Mauthstadt, nahe an der nach Wien und Trieft führenden Com-merzial-Straße und dem schiffbaren Murflusse in einer sehr freundlichen Gegend, und d,steht bei gutem Vauzustand, hinlänglichem Wasser und einer guten Kohlenlage, aus 4 Zerren- und 2 Streckfcucrn, welche im besten Betriebe sind. Dazu gehören noch 2 solid gebaute Herrenhäuser nebst den Wirthschaftsa,ebäuden und Hufschmiede, mehrere Gärten, Grundstücke und Waldungen, eine Hübe und eine schöne Alpe Mit großem eigenthümlichen und stockrechtlichen Holzstand, dessen sämmtliches Flächenmaß sich beiläufig auf 500 Joch belaufen dürfte. Kaufslicbhaber belieben sich der Verkaufs-Bedmgnisse wegen in portofreien Briefen, oder persönlich unmittelbar an die Werksucr-waltung in Mauthstadl pr. Post Röchlstem zu verwenden. Z. i!3c>. (3) Gin ^orteviano, ganz neu, von eleganter Form und einem bekannten Meister, wird verkauft; auch ein Capital pr. 5000 st. in kleinern Beträgen oder im Ganzen dargeliehen. Das Nähere im Zeitungs-Comptoir. Z. it2ä. (5) M ^' " " ^m Ein Haus, in der angenehmsten und gesündesten Lage Laibachs, im besten Bauzustande, mit schönen Wohnungen, großem Magazin, Stallung und geräumigen Kellern, wegen des besonders günstigen Postens zu jedem Geschäftsbetriebe, vorzüglich aber für eine Handlung geeignet, wird unter billtgen Bedingungen, worunter die, daß drei Viertheile des Kaufschillings auf dem Hanse auf mehrere Jahre anliegend verbleiben können, verkauft. Das Nähere im Zeitungs-Comptoir. Z. 1072. st) Zur kommenden Michaelizeit wird in dem Hause Nr. "7 m der Koth-gasse ein Quartier aus 3 Zimmern, Küche, Keller, Stall auf zwei Pferde, und Wagenrenuße, entweder zur ebenen Erde oder :m ersten Stocke, mit oder ohne Ac^rgrund, in Mrethe gegeben. NahereErkundigungenwollen gefällig im benannten Hause eingeholt werden.