PrSnumerationS-Preise: 8lir Laibach: Oanzjilhrig ... 8 fl. 40 kr. halbjAhrig ... 4 „ 20 „ Ui«teljijhrig . . 2 „ 10 „ »ouatlich „ 70 „ Laibacher Redaction ^c'nihosgofle Nr. 132. Mit d er Post: >wzjiihr,g. Holbjiihrig . dierteljiihrig 11 fl. - fr. 5 „ 50 „ 2 ,, 75 n Wr Zustellung ins Haus vier-t ljithrig 25 kr., monatl. 9 kr. Amzelne Nummern 6 kr. Eagblntt. Anonym- Miithrilungen wrrdcu nicht beriicksichtigt; Manuscripts nicht zurLckgesendct. (Stt)tEii.'teii= & Zusc,ate« Bureau: Songretzplas Nr. 81 (Such--bonblung Bon Jgn. o. Klein, mat)r'& Fed. Bamberg.) Nr. 174. Donnerstag, 31. Juli 1873. — Morgen: Pctri K. Jnscrtionspreise: Fllr die einspaltige Petitzeile L 4 kr., bei itveimaliger Ein-schaltung L 7 kr., breimofiget & 10 kr. Jnsertionsstempel jedeSw.a! 30 kr. Bci grdheren Jnseraten nnb bftfrrr Tinschaltung tntflff** chender SRabait. 6. Jahrgang. Momements -Jinfabung. Mit 1. August 1873 beginnt cin neues ^onnement auf das „Laibachcr Tagblatt." Bis Ende August 1873: Laibach .............................70 kr. Mit ber Post..............................95 kr. Bis Ende September 1873: Fur Laibach............................1 fl. 40 Ir. Mit der Post...........................1 fl. 90 kr. Fur Zustellung ins Haus monatlich 9 kr. ZM- Auf bas „Laib. Tagblatt" kann taglich abvnniert roerdctt, doch mufi das Abonnemeut immer Wit Schlutz eincs Monates ablaufen. Die vliimische Bewegung. (Schlutz.) Nur wenn man den Gang dcr offentlichen Zu-Uande in Bclgien seit dem Jahre 1832 gena« ver->vlgt, kann man enneffeit, was die seitdein zahlreich Qufgetommcnen Gefellschasten, Zeitschriften und Co-Kiitžs, dramatischen Vereine, Sangergenossenschasten, Leitschriften und Tagesblalter gewirkt haben. Es ergeben sich aus der Betrachtung dieser inncren Eutwicklung die anerkennenswerthesten Resultate, toelche diese volksthiimliche Bewegung, an die sich Namen von europaischer Beriihmtheit knupfen, durch lastlose Thatigkeit hervorgebracht Hat. Jhre Jdeen und Bestrebungen, oftmals durch die politischeu Par-teileidenschasten entstellt und ausgehalten, siud cud-lich durch Ausdauer und die strenge Nechtlichkeit und GesetzmatziMt ihrer Vorfechter zur Geltung gelangt und haben auch in deri gesetzgebenden Ver-sarnmlungen roarme Bertreter gesunden. Selbst die Regierung Hat den Forderungen derselben in ihren Gesetzvorlagen rote in ihren Lcrivaltungsm-ihregeln Riicksicht roidmen miissen, und die belgische Akadernie Hat der Pflcge der vlamischen Literatur ihr Jnteresse zngeroendet und besorgt die Heransgabe der hervar-ragendsten Denkmaler aus dcrn Mittelalter. Aber trotzbem bas Werk der Emancipierung ber vlamischen Sprache immer reichere Bliithen ent-fattetc, trotzbem europaisch bekannte Ramen, roie Blommaert, Conscience, van Duyse, Snellaert, van Ryswyk, Willems und viele andere, durch ihre Werke Sprache und Literatur der Blamen auf eine nie gekannte Stnfe hoben, blicb dieselbc dennoch in Schule und Gerichtswesen vor der franzosischen zu-riickgesetzt. Da brachte endlich der antwerpner Depu-tierieCoremans in der belgischen Kamm-r einen Gesetz-entwurs ein, welcher den Bewohnern der vlamischenPro-vinzen das Recht sichert, in ihrer eigencn Sprache atigeKagt, verhort und vertheibigt zu rocrben unb ihr Urtheil zu empfangen, roenn fie sich in irgend ein strafrechtliches Verfahren verwickelt finden. Mit mehreren einschrankcnden Abanderungen, die von ber Commission bes Hauses und bent Justizminister cer langt rourben, hat ber erinahiitc Gesetzentwurs bie Znstiimnung ber Karnrner gefunden und ist end- giltig angenommen roordcn. Danach muh die Justiz in ben vlamischen Provinzen sortan in ber deutschen Sprache verwaltet roerben; bamit ist einer ber wichtigsten Factoren ber Volkscrziehung, bn« ossentliche Rechtslcben, fur die Bildun, ber Massm fruchlbar unb wirkfam gemacht, unb ber germanifche Geist bes vlamischen Volkes roird sich traftigen, in* bem er sich in einer ber wichtigsten gefellfchaftlichen Funclionen, der RechtSfindnng und Rechtssprechung, bethatigt und vom romanischen Einflufse befreit. Die Discussion iiber diesen Gesetzentwurs in der Kammer roie in ber Presse roirb hosfentlich fur bie ©ache ber rnehr alS zwei Millionen Germanen in Belgien nicht nntzlos vorubergehen. Zunachst ist bie Art unb Weife, roie bie Gegner ber vlamischen Bewegung unb bes Coremans'schen AntrageS bicse bekampften, bezeichnend unb wahrhaft befchamenb. Sic entfalteten in ber mehrere Tage dauernden De-batte fowie nebenher in ber Preffc alles, was sit an Tilcke unb SScrfchlagenheit, Bosheit unb Falfch-hcit besitzen. Da fie nicht wohl beftreiten konnten, batz bie Vlamlander ein Recht haben, ihre eigene Sprache mit ihrer reichhaltigen Literatur zu reben, zu pflegen unb die Gerichtsverhandlungen zu tier# stehen, bei dcnen es sich urn ihre eigene Haut han-deli, so ging ihr Hauptziel zunachst dahin, den wal-lonischen Belgiern weis zu machen, dah die Blamliin-der in ihren Forderungen zu roeit gehen, dah fie ihre Sprache zur alleinherrschenden machen wollen und datz fie gar Unruhen im Lanbe erregen rourben. Imilleton. Der Schah in Enropa. Europa hat es bem Papste schwer verbacht, bah cr vox einigen Jahren ben greulichen Inquisitor Ketzerverbrenner Peter von Arbuez heilig ge-^.vchen unb zu feinem Gebachtnisfe eine tirchliche tfoet began gen hatte. Dasselbe Europa feiert seit Wochen ben Schah »°« Perfien, welcher gegcn breihig Hekatomben von -MienjchenUbeu jebes Alters unb Geschlechts aus ^ligiofem Fanatismus niebermetzcln lieh unb bamit tttltm Arbuez sich vollstSndig an die ©cite ftellte, zu versaumen, eines Caligula in ben Gewalt-^Eteln der Bereichcrung vollstanbig wurbig zu wer* In ber That, fetter kleine Mann in der mit iOiamanten bcsaeten Uniform rotrb durch teincn De-l^oten, ben uttfer Jahrhundert auf europaischer Erde f^nnte, in ben Schatten gestellt. Selbst Konig Bomba war nur ein erbSrmlicher Anfanger im Vergleiche dieser bluttriesenden Majestat, welcher die grotze und Heine Welt in Petersburg, Berlin, Brussel unb "amenilich in London roie einem ehrrourdigen Harun Rafchid aus bem Zaubermarchen gehulbigt hat — in London hatschelte er zarte Kinder mit derselben Hand, roelche die Tortur von zahllosen Frauen,_ Madchen unb Ktnbern becretiert hatte, bie ber grohen Secte ber Babs angchorten. Welch furzes Gebiichtnis bie Welt hat! Es sinb laum fiinf Jahre her, als cine Reihe von Te-tegrammen Europas Lefewelt mit Nachrichten iibev bie Ausrottung biefcr persifchen Sectenfchwanner cr-fchutterte. Beschreibungen folgten, wie bie Unglitck-lichcn, alt unb jung, Manner, Franen unb Kinder fogar prozessionsroeise — fingenb — zur Schlacht-bank gittgen. Die persische Jnsti; hat ihre eigcncn Ma-nieren. Das Vicrthcilen, das Zcrfagcn bei lcbcn-digem Leibe unb jebc Art von raffinierter Tortur sinb noch nicht aus bent Gcfetzescodex, dcffcn oberfter Paragraph ber Willc bes SchahS ist, aus-gcmcrzt rourben. Solch Schah-in-Schah, b. h. ber Kaifcr ber Kaiser, „bessen Banner bie Sonne ist", oermehrte fcrner seine Diamanten- unb Rubmen-schatze burch gelegentliche Confiscation ber Vermo-gen seiner Unterthanen, so bieselben sich bes Ver-brechens schuldig machtcti, polizeiroidrig reich zu scin. Der konigliche Schatz in Teheran reprasentiert viel-sach das ..ubcrflufsigc" hab und Gut der Unter-thancn, von dcnen mchr als cine halbc Million im vorigen Jahre bem in Reichthiimcrn fchroelgenben Schah den Schabernack anthaten, am HungerlyphuS zu stcrben, sintemal sich bas Verzehren ber auf Kirch* hofen begrobenen Leichen nicht als eine gefitnbe Nah» rung herousftellte. Auch bie Thcoric vom Gottesgnadcnthum kann auf ben jetzigen Trager ber persischen Herrscher-biamauten keinc Anroendnng finden, sintemal dcffen Familie nur im Wege ber Usurpation, tnietief burch Slut roatend, ben Thron jencs Reiches erfteigen konnte, beffen Namen im Alterthum ein Cyrus unb Darius mit kricgerifchen Ehrcn geschmuckl hatten. Am roenigsten bctheiligte sich in Ruhland daS Volk an den Galafesten, roelche betn Schah bereitet rourben; man ist bort an ben Anblick verfchwen-berifch aufgeputzter Machthobcr mchr getoohnt als anbersroo. In Berlin uberbot bie Schaulnst viel« fach ben guten Takt; aber fchon nach brei Tagen trat ber unvcrwustliche Berliner Witz in seine Rechte, unb ber kleine Knirps von asiatifchem Despoten war fur bie offenlliche Mcinung so gut roie gerichtet. In Srtiffel begann fchon ber Bewunbcrungstaumel, ber in Englanb zu einem Wahnsinn von so lacher-lich grotzem Umsangc sich ausbitbete, roie bie mo-berne Tagesgcschichte nichts bem ahnliches aufroei* fen kann. Dcr frcic EnglSnber, welcher bei heimi-schen Vorgangen fchon haufig gettug von einem Veits- NichtS ist falscher und ungerechter als diese Unterstellung. Die Blamlander verlangten die ganze Zeit der Bewegung her nichts weiter, alS bah man fich ihrer Sprache bebiene, urn fie zu verwalten, fiber fte Recht zu sprechen und fie zu unterrichten. Darin liegt nichts fibertriebenes. Heute gibt es im ganzen civilisierten Europa nicht ein einzigcs Volk, welches dieses Recht nicht befajje. Die Vlam-lander waren desselben beraubt, nicht etroa roeit fie irgend ein Vergehen zu siihnen hatten oder ein befiegtes Volk waren. Im Gegentheil, wollte man gerecht fein, mfihte man fie init Entschadigungen bedenken, denn fie hatten am meisten verloren durch die ZerstSrung des Werkcs von 1814, der kliigsten That der europaischen Diplomatic des 19. Jahr-hundertS, der Schopfung eines starken nirderlandischen Konigreiches. Wenn dasselbe bis heute hatte be-ftehen kbnnen, so ware es das schonste, bluhendste, aufgeklarteste, freieste und reichste Land Europas. Die Blamlander, welche drei Fiinftel der Be-vSlkerung Belgiens ausmachen, die, tote ihr uner-mudlicher, stets auf dent Boden der strengsten Ge-setzlichkeit sich bewegender Kampf beroeist, feinem europaischen Volksstamm an sittlicher Energie und Ausdauer, an Arbeitsamkeit und geistiger Kraft nach-stehen, befinden sich mit ihren Bestrebungen in ihrent guten Rechte. Wenn sich die ultramontanen und franzSselnden Belgier so lunge gegett die Gewahrung besselben straubten, so laht sich darin wiederum nur einc Aeuherung des vergeblich abgeleugneten Btinb-nisses, welches Franzosenthum und Ultramontanis-mus gegen das Germanenthum eingegattgen, erken-nen. Moge sich sortan ein Wort verwirklichen, welches der Justizminister im Verlause der denkwiir-digen Discussion gesprochen, das eine wichtige Wahrheit enthalt, aber leider bis jetzt nicht der Wirklichkeit entsprach. „Der sprachliche Dualismus," fogte Herr von Lantstheern, „ist ein Vorzug, welcher Belgien gestattet, an dem Leben der beiden grohen Civilisationen, der germanischen und romanischen, theilzunehmen." Politische Rundschau. Laibach, 31. Juli. Inland. Die Vorbereitungen fur die Wah-len in ben Reichsrath nehmen das ganze politische Jnteresse in Anspruch. In einzelnen Kronlanbern ist zwar die Verfassungspartei rustig daran, die Anstrengungen der Feubal-Nationalen durch eine feste Consolidirung und durch Zuriick-drangen aller prrsonlichen Momente wettzumachen und der Opposition den Boden zu entztehen. Da-gegen ist z. B. in der Bukowina und in Schlesien die Verfassungspartei noch nicht organisiert genitg, tanz von HyperloyalitSt gepackt wurde, ist diesmal bent Schah gegenuber von brfillendem Jubelwahnsinn befallen gewesen. Es wurde eine volle Spalte fallen, wollte man die Feste, Balle und Schaustellungen jeder Art ansfihren, durch welche man ben ungewohn-lichen Gast geschleppt hat. Das erstaunlichste war, dah der an viel Bequemlichkeit gewohnte Orientate iiese endlosen Strapazen fiber sich crgehen lieh. Spiiter hat sich der Perserftirst mit seinem Ge-folge fiber Frankreich ergossen. Ffinf Millionen Pfund Sterling an Reisekosten haben die kaum von der Hungersnoth genefenen Unterthanen beizu-fteuern. Auch nach Wien kommt der intereffante Fremd-ling. Wien hat fein politische« Jnteresse an ihm, toie das auf ruffischen Einfluh eiferffichtige England. Und GStzenanbetnng ist des Wieners schwacheSeite nie gewesen. Kfihte Hoflichkeit ist wohl das ein-zige, was bern AnkSmmling von volkswegen hier geboten werden kann; wirklicher Enthusiasmus ftinnte rinem folchett Despoten, der einen schrecklich rothen ©(hatten roirft, nitntnerntehr fotgen. llttb geht cr wieber, so vergeffe man ber unhetntlichen Figur so schnell als mSglich! (Aus bem ..Correspondent".) bah fte mit Beruhigung in bie Wahlaction ein-treten konnte. In G alizien wieber bieten bie Polen alles auf, urn die Ruthenen der Verfassungspartei abtriinnig zu ntachen und fur ihte Zwecke zu gewintiett. Da laht sich aber ein ruthenisiher Rencgat tut polnischen Lager unvorsichtigerweise da-hin vernehmen, bah bie Ruthenen, falls fie brat) fein sollten, ..ruthenische Mitglieber ber politischen polnischen Ration werben fonnten". Die Ruthenen biirften sich bas boch noch einmal uberlegen. Leiber werben bie politischen Canbidaten, obgleich sic bie enlschiebensten G-gncr bcs ostcrrcichischen Ver-fassungsstaates sinb, offen von ber Regieruttg unter-stutzt. Die lcmberger Statthalterei beauftragte erst jitngst enter Weisung aus Wien zufolgc die galizi-schen Bezirkshauptmannschaften, die Borsteher der Landgemeinbeit ihrcs Amtssprcngcls zu cincr Ver-smnmlung einzulaben, thneit bas Gesetz iiber bie birecten Wahlcit bekannt zu gebett uitb zu erlautern. In welchem Sinnc bie polnischen Starosten sich buses Auftragcs entlebigen, burfte nach ben be-kannten Anschauungcit Goluchotoskis nicht zweifel-haft fein. In Tirol ist eitte Einigung zwischen ben beutschliberalen unb den nationalliberalen Jtalienern Siibtirols zu Stanbe gekommen. Die ult canton-tanen ..Tiroler Stimmen" wissen nun zu berichten, bah ber erste Schritt zur Anbahnung bes Zusam-meitgehens ber beiben liberalnationalen Parteien in bieser Frage von beutschliberaler Seite geschehen sei. Die liberalen Personlichkeiten hatten nicht eher ben Abschluh ber Allianz bei ben Jtalianissimi ein-getcitet, als bis man sich in Wien versichert hatte, dah die Trennungsgeluste als berechtigt anerkamtt werben. Erst nachbcm bies geschehen sei, Habe bie beutschliberale Partci in Tirol mit bett Gcsinnungs-genoffen in Welschtirol bie Unterhanbluttgen cin-gclcitet, welche ohttc Schwicrigkcit zu einent bcibcr-seits befriebigenben Abschluh gelangten. Man erwartet nun in ben Krciscn ber verbiinbeten Liberalen die abministrative Trennnng bes Lanbes von bem kitnf-tigen Reichstage, eine Trennnng, mit welcher sich ubrigens auch die „Bozener Zeitung" einverstanden crklart. Die meisten uitgarifchctt Blatter besprecheu die Anwesenheit ber in te rn a t i o nalen Jury in P e st. Der »Pesti Naplo", bas Hauptorgan ber Deakpartei, sagt: „Mit Freuben begruhen wit bie Initiative Pest-Osens, ber Jury ttnscrc kletne Welt vorzusnhren, und, wir sinb iiberzeugt, dah wir das Urtheil dcrselbeit nicht zu fcheuctt haben. Wir ver-langen ttur einen bescheibenen Platz in ber Reihe ber civilisierten Staaten. Ohne Diinkel weiseu wir auf unsere Tugenben hin, beren grohte ohne Zweifel bie ist, bah wir uttfere Fehler nicht verheimlichen." Die ..Reform" ist fehr erfreut, dah man bent Aus-lattbe Gelegenheit geboten, sich zu itberzeugcn, bah Ungarn nicht das Land des verschrienen Barbaren-volkes sei, dah die „Aug«b. Allg. Ztg." eben so wenig recht hat, wie die franzbsischen Touristen, wenn sie fiber uns schreiben. Besser ware es aber noch, wenn viele bieser Manner sich die Miihe nehmen rniirbeit, Volk und Land besser kennen zu leruen, und Ungarn ein wenig bereisen wiirden. Der kroatische Landtag wird, wie die officiiifc ..Pester Eorrespoudenz" meldet, auf ben 25. August etnberufen werben. Das ofsictbse Blatt, welches in bie Jntentionen bes ungarifchen Cabinets eingeweiht fein will, versichert, bah bie Regierung an eitte Abberufung bes Banus - Stellvertreters Vakanovic und an eine Aeitderung der kroatischen Landesregierung uberhaupt gar nicht benfe, bid nicht das Revisionsgesetz born agrainer Landtag ange-nomtnen fein wcrde. Der Preis wird also von der ungarifchen Regierung bett kroatischen Rationale« bis zur votlenbeten Unterwerfung letzterer unter bas Univnsgefetz vorenthalten. Auslaud. Auf bem Gebiete ber innern deut-schnt Politik liegt eine Nachricht von Bebeuiung nicht vor. Die Bischose hatten bie glaubigett Ka-thotifen fortwiihrend in Athem. Der Erzbischof Lebochowski von Posen hat, tote ber „Sht. Pc." gemelbet rotrb, mit einetn eigenen Pastoralschreiben breitagige offentliche Gebete „fitr bie schwer vrr-folgte unb bebrangte Kirche" angeorbnet, bie am 12., 13. unb 14. August in alien Kirchen beiber Erzbiocesen abgchatten werben sollen unb an die ber Papst, unt recht zahtreiche Beter anzulocken, einen vollkommenen Ablah geknupft hat. Der Zweck ber vorgefchriebenen Gebete ist out Schluffe be» PastoralschreibenS noch naher angegebctt in ben Worten: ..Diese bemiithigett unb heihen Gebete wollen wir aber in ber Intention bes heiligen Vaters verrichten unb Gott bitten, bah er nach seiner Gnade unb Bamherzigkcit bie Tage ber Prufung abkiiczen unb uns Beharrlichkeit im Guten (b. h. im Wiberftanbe gegen bie Staatsgesetze) verleihen inogc.'1 Zu gleicher Zeit wirb auf bie ersten Tage bes September cine Generalversammlung aller ka-tholischen Vereine Deutschlanbs nach Miinchen auS-gefchrieben, bet welcher nachstehenbe Gegenstanbe zur Besprechnng gelangen sollen: Die allgemeine Cage ber Kirche im Vergleiche zur Vergangenheit; Grenz-bestimmnng zwischen gottlichem attb menschlichem Rechte; Entwicktnng bes Dogmas im kirchlichen Be-wuhtsein; ber Papst als Vicarius Christi; Roth( toenbigkeit bes Papstthums zur Erhattung ber kirchlichen Einheit unb Freihcit; Gcsch'chtc ber Papst-wahl; Prinzip ber Erzichung coin christltchen Stanb-punktc aus; bie confcsfionslose Schule; bie Civil-ehc; bie christliche Charitas gegenfiber ben falfchen Humanitatsbcstrcbungcn ber Reuzeit; Nothwenbigkeit unb Nfitzlichkeit bes Orbensstanbes; Ausgabe ber katholischen Missionsvereine in ber Gegenwart; bie Ursachcn bes socialen Elenbs ber Gegenwart; bie katholische Prcsse gegenuber ber Presse bes modernen Liberalismus; bas Christenthnm unb bie moderne Kunst; endlich das Christenthum unb bie Natur-wiffcnschaften. Das Gesetz, welches ben Gebrauch ber vlS- inifchen Sprache beint Strafprozehverfahren in ben beiben flanbrischen Provinzen Antwerpen' Limburg unb Antwerpen-Brabant regelt, ist 25. b. von Vlamen unb Wallonen in innigster pa» triolischer Uebereinstimmung mit 94 Stimmen gegen drei votiert worden, und dfirfte der Senat jetzt tetnctt Anstand nehmen, basfelbe gutzuheihen. Der Geist ber Mahigung, ber VaterlanbSliebe und ber Gerech-tigkeit, ber bett Anfang ber Debatten charalterifierte, hat sich auch beint Abschluh unb Votum aus« eel«3 tantefte bestatigt. Bei letzterem roar jeber Parter-und Rassenunterschied vergessen. Katholiken und Liberate, Vlamen unb Wallonen ftimmten zusam«""' befeett von dent Gefuhle, dah fie eine segensreiqe, patriotische That vollbrachten. Der ..Generalrath der Wallfahrten tn Frankreich", eine von bett Klericalen eingesetzte Kor-perschast, bie sich mit ungtaublichem Diinkel als un-fehlbare fouverane Oberbehorbe zur Anorbnung alter Wallfahrtsangelegenheiten geriert, hat befohten, bap am 15. August, bem Maria Himmelfahrtsfeste, bas gleichzeitig auch ben Bonapartisten als NaP°" leonstag theuer ist, nachstehenbe, von allen glaubtgen franzosifchen Katholiken zu unterzeichnenbe Abresse dent Papste zu Ffitzen getegt werben foll: „$eitiger Vater! Rom unb Frankreich konnen nicht getrenm werben. Jnbem Frankreich aufs neue ber Jungfrau Maria gewiiht wirb, gedenken die Pitger an ^e" heiligen Stiitten ihres Papstes unb Vaters. ihr Vaterlanb seinen Beruf vergessen, ist es ge ' ntiithigt toorbcn, unb Du bist Gefangener. Unl* Verbrechen sinb bie Urfachen Deiner Leiden unb un| UngtflcC ist mit demDeinen verbunben. Detn Trtump? ist unser Triumph. Du aflein kannst uns den MS des Sieges zeigen. Fahre fort, unfern Weg betnc unfehlbaren Lehren zu erteuchten; ffthre auf ber vorgezeichneten Bahn durch ben grotzen unb gtorreichen Syllabus; betoirke un|c« ©ekehrung unb unser Heit. Das Heil Fran‘rc!7! ist ber Triumph ber Kirche. Das Heil Frankretcy ist betne Befreiung. Dir gehoren unsere ' ' un|ere Geister. die Macht unsere« VaterlanbeS, Blut unserer Kinder. Ad raultos annos! Vivat! Vivat!“ Es ist dies eine freche, das Volkerrecht offenbar verletzende Kundgebung gegen It alien, die jenseits der Alpen sicherlich die gebuhrende Wiir-digung finben wird. Don Carlos hat die schlimme Lage der Dinge in Spanien auszuniitzen versucht unb, so viel verlautet, hie unb ba an europaischen Hofen bas Thema der Anerkennung als kriegfiihrende Macht ventilieren lassen. Anf eine dieserhalb im englischen Un'terhause gestellte Interpellation hat der Unter-Staatssecretar des answartigen Amtes, Lord Enfield, erttart, dah die Carlisten sich zwar im Norden Spaniens ausbreiten, „dah abet die Zeit noch n i ch t gekommen fei, dieselben als kriegfiihrende Macht an-tuerkennen". Man scheint also im englischen Cabinet gar nicht so abgeneigt, sich mil der Garde der Inquisition just so zartlich zu ftellen, wie man zu den amerikanischen Sklavenhaltern stand. Zur Tagesgeschichte. — Frau Fitrstin Eleonore zu Schroarzcn-b e r g ist am 27. Juli in Wittingau gestorben. Fttr-stin Lori — so wurde die Dame gewohnlich genannt — war eine Aristokratin vom reinfien Wasser, eine stolze, durch unb butch feudal geftnnte Dame, ihter Gesin-*u«3 unb DenkungSweise nach ein weiblichet Winbisch-grLtz. Si- ronhte ben Glanz unb bie Bebeninng ihreg Haufes, bent fte mil bet Sffiurbe einer regieren* ben FUrstin vorstanb, ihtesgleichen gegenttber unb auch «och hijhet hinauf mil grofjer Cnergie zu Dertreten, unb mancheS recht ecbauliche Gefchichlchen circutiert in biefer Richtuug in exclusiven Kceifen. Jhre Balle, ihte SoirSen in Wien, ihte Sommerfeste in Dorn-dach maten nicht nut pruntenb, fonbern auch mit bent txquisitesten Gefchmack arrangiett, unb fte htett mit tttittelalterlidjer ©trenge batauf, bah lein Untegitimer it baS Parquet ihreS Salons betrete. Zahlloft Eli-ttttejlreitigkeiten rourben butch ihte Rigorositiit hetoot* getufen, abet Ftttstin Loti blieb unbeugfam. Erst bie •Dctneueste Zeit rief batin einige 3tenberungen hetoot, namentltch mutzte ba8 atistoktatische SBorurttjeil btot WohlthLtigkeitSsinn bet Ftttstin unb bet Noth-tocnbigtcit, sich in GelbfammlnngSftazen mit bet keck votwllrtsstrebenben haute finance zn Derfifinbtgen, Ichtiehlich Concefsionen machen. So erregte — wie bas „Nette Fremdenblatt" etzahlt — iht Erfcheinen in ben Salons cine« Finanzbaron« vor einigen Jahten #icht getinge« Auffehen, urn so meht, alS biefe That-sache bie Reciptocilat bet Einlabung znt nothroenbigen Folge hatte. AlS ©chroagetin eine« Cardinals ftthlt'e sich bie Fitrstin vetpflichtet, bet ultramontanen Partet «tit alien Fasetn ihte« HerzenS anjugehcten, unb at« ®attin eine« regierenben Fiitsten hatte fie biefelbe Detpflichtung ben Feubalen gegenttber. Iht reger ®ei(i, ihre angebotene Lebhaftigfeit veranlahten fte zu-weilen, mit zattet Haub bie Katten bet Politik zu Utifchen unb sich auf bent Felbe bet biplomatifchen unb ftaatlidhtn Intrigue mandjen Lorbeer zu erringen. Wet geheimen Gefchichten unsetet Ktisen bet letzlen ^»Hre zu schreibett haben wird, bttrfte bie Fitrstin laum Ubergehen ttinnen, felbstverstknblich roenn et ®elegenheit pnbet, sich in bie Mysterien biefer ^eschichte einweihen zu lasien. Flit bie Atrnuth, na» mt«ttUch roenn bamit ein frontmet Zweck zu Detbinben toflt, hatte FUrstin Loti eine offene Hand — unb ®unst unb Industrie roerben gleichfalls baS Hinscheiben bet Fjjrstin ties betrauetn. Die FUrstin, eine gebotcne Liechtenstein, roar am 25. Dezembet 1812 geboten ®ub jtarb fomit im 61. LebenSjahte. — Geistteich, schatfsinniz sinb unsere ultra« fontan en Golte gen von bet Febet, bafl muh ^•ten selbst bet Neib lafsen. Wo bet geroLhnliche Zet lungamensch nur einen SBeinbruch, eine unglUcfliche Ent-fllcisung u. bgl. m. sieht — ba etblickt bet tlericale Journalist sosort ein viel ernjtere« Moment, unb bie flpttlichen FUgungen roachsetf in seinen ©patten rote bie Pilze nach bem Regenroetter. Man nehme z. B. ba« ,Gtazer Volksblatt". Da etzahlt ein Correspondent au« Tobtbab, bah jUngst bie Sperre an einem wagen gebtochen, bet brei junge ©tabthetren in ben tiebtichen Kurort brachte, unb bah bet SSJigen infotge befsen mit ungeheurer Schnelligkeit ben B-rgeShang lierabroUte, bet nach Tobtbab fUhrt, unb mit bet Dsichfet heftig gegen bie Kitchenlhttre stieh. DaS ist nun ein Ereizni«, bas sich fehr einfach auS bet fchlech-ten Construction beS WagenS unb aus bet getabeju jotizeigeffihrtichen Senkung bes WegeS ertldrt; allein bent frontmen Berichterstatter geht det Umjtanb feht zu Kopfe, bah bie Deichfel ebcn gegen bie Kitchen-thttre gestohen Habe, unb er fetzt erfchttttert hinzu: „933ar e« etroa cin Mahnrus, ben Dormittagigen GotteSbienst nicht zu versiiumen, roeit baS Roh bet K itch enih Ure zueilte?" — Derfetbe Correfponbent macht ben sanitaren Berhaltniffen bes at« Kurort recht pro* btematischen Tobtbab baburch Reclame, bah er — alien EtnsteS — versichert, es sei bort seit acht Jahten tein Bewohnet an etroa« anberem, als an AlterSschwLche ejiorben. „BuSnahmSroeise" — sUzt er bet — „|tarb ntangft ein GutSbesitzet ant Milzbtanb, ben er sicher-ich butch Uebertragung von tine m Rinbe geerbt!" — Cugenie in Štrene nb er g. Unter biefem Titel btingt ein schroeizet Blatt eine Cotrc-sponbenz anS Constanz, in roelchet eS unter anberm heiht: „Die Kaifetin, obroohl in ihrem 47. Jahte, ist noch imrner eine fchLne Fran, bet man ohne bie getingsie ©atanierie 10 Jahte roeniger al6 iht Alter geben roitrbe. Sie ist leutselig unb frennblich unb nimntt bie Hulbigungen, roelche man tht barbringt, mit einer stillen Wehmuth entgegen, roelche einen grohen Zanber au«Ubt. Sie fpricht fehr roenig ttber Politik, unb roenn fte es thut, in hiJchjt gentefienen AusotUcken, bie nicht gefucht erfcheinen, fonbern burch tange Uebung tht roohl zur (Seroohnheit geroorben ftnb. Cin einzigeSmal lieh fte sich hinteihen unb agte: „Monsieur Thiers a trompš tout le monde — meme sa femme“, unb als sie auf ben Lippen ihtet Umgebung ein gcrotffe« Lacheln roahrnahm, fUgte fte felbjt tdchetnb hinzu: „en politique". Ueber Mac Mahon lieh fte sich roenig au«, abet biefe roenigen Sorte roaren voller Anerkennung fUr bie Ftankteich geleisteien Dienste. Auch bie teltgtBfe Frage rourbe betUhrt, jeboch nut bon bet Wieberher-stellung bet Gefundheit de« Papste« gefprochen. Auch bie Frage ber Wieberherstellung beS KaiferreichS in Ftankteich rourbe erortert, unb fte fagte HSchst gelaffcn: „Wit roerben nns bie Slnnbe roahten!" Unb bann sich direct on ben Correspondents roenbenb, fUgte fte hinzu: „Abet teinen SiaatSstreich, feine mititSrifche Beroegung, ein Plebiscit I Da« roar ber letzte Wille metne« ®atten!" Local- unb Provmzial-Angelegenheilen. — (Liebertafcl zum beften ber Unter. I r a i n e r.) Morgen Freitag Abenb sinbet im Casino-garten eine Liebertafel be« Mfinnerchore« ber philhat-monifchen Gefellfchaft statt, beten Reinetttiigni« ben burch bie tetzlen Clementarereiguiffe fo entfetzlich heim-gefuchten Unterfrainern geroibmet ist. AngesichtS be« futchtbaten Ungliicke«, »on bem fo tjiele Gemeinben be« Unterlanbe« bettoffen rourben, ist eS eine Dringenbe Pflicht ber HnmaniiSt, von allen Seiten hetfenb ein-zugteifen, unti e« ist roohl mit Geroihheit onzunehmen, bah ba« Publicum morgen ben Mannerdjot in f einem eblett Vothaben burch recht zahlreichen Befuch ber Liebertafcl unterstUtzen unb e« fo mvzlich fein roirb, bem fchbnen Zwecke einen namhaften Bettag zuju> fUhren. — (Crncnnung.) Die abfolDierten Zijz. tinge ber mcbizintfch-chiturgifchen Jofefsakabemie, bie Hcrtcn Dt. Johann Pota§ck unb Dt. JulinS Schleicher rourben zu Obcrtirzten ernannt unb bem ©arnifonefpitale in Laibach zugcthcilt. — (Det trainer ®ienenjuchtbetein) hielt gestetn im ,hotel Elcfant" fcitte conftituierenbe 9$etfammlung. Die ©eneratberfammtung bollzog fot-genbe SSB a h t e n: Freiher bon RoihfchUtz, PrLsivent; Piarret Jeric unb Dt. Razlag, Bizeptiisidenten; Pfarrcr Porenta unb P. Salvator Pintar, Erfatzmanner. — Zu čhrenntitglicbern rourben ernannt: Pfarrcr Dzitrzvn, Freiherr von Berlepfch unb Scminarbirector Schmibt. — Freiherr bon Rothfchiitz unb Dt. Razlaz begrfljjten bie anroefenben BetcinSmitglicder, erfieter in bcutfcher, Ictztcrcr in flobcnifchct Sptachc. — Pfarrer Jerič berichtete Uber bie Thatigkcit be« VeteinSau«--chuffe«. — Pfarrcr Jeric fprach ttber bie Niitzlichkcit tnb Annchmlichkcit bet Bicncnzuchi, Freiherr bon Roth« chiitz Uber ben Werth bet Djictzon'schen Methobe unb i)t. Razlag Uber bie rechtlichen Bczichungcn bc« Bicncn-zuchtbctricbe« mit Ritckstcht auf bie ©teuerfrage. — Die anroefenben Mitgtieber nahnten bie auSgcstclltcn Vcr-elnslehrmittet, Bicncnroohnungcn unb GctSthc, mit grbjj* ter Wihbezierbc in Angcnfchcin; auf einige neuefte OerSthe rourben fogleich Bcstcllungcn gemacht. Det trainer Bicncnzuchtbctcin jShlt gegenroSrtig 220 Mit-gtieber. Es ist mit ©icherheit onzunehmen, bah bet junge Berein in Siilbc etn langeS Mitglieberoerzeithni« aufzuroeifcn in ber angenehmen Lage fein roirb. Da« fleine Land Mahten besitzt ebcn auch einen Biencnzucht' berein; Dor fechs Jahten zShtte biefer Vercin 500 Mitgtieber; heute za hit er bereit« 1700 Mitgtieber. WaS in Miihren mbztich ist, tann auch in Krain er-reicht roerben, um fo mehr, als bas Lanb Ktain btt» mSgc fetner fUbtichen Lage bet Biencnzucht auherft gttnstig ist. — (Ptogramm be« k. f. Real- unb Dbergtjmnafium« bon Rubolfsroerth.) Die Chtonik biefeS Gymnasiums kiagt Uber ben Mangel an qialificicrten Mittclschullehrcrn, mit bem namentlich im abgetaufenen Schuljahte bie rubolfSroerther Anstalt unanSgcsctzt zu tampfen hatte. Dcnn einerfeits kamen bie fttt Rubolfsroerth bejtimmicn Pcofeffotcn J. Pajt, J. State unb K. ©lafet nicht, inbem si- anbcrc Posten votzogen, anbererfeit« raffte ber Tod binnen JahtcSftist nicht roeniger at« Diet Mitgtieber be« Lcht-ItirpetS hinroeg. Det Lchrktitpet bejtanb fonach au* fechs Ptofcsiorcn, roobon Diet bem bortigen Franci«-lanererbcnSconbente angehbren, einem Lchtct unb fUnf ungeprttften ©upplenten, unter benen zroci FranciS-kaner. Dah unter fotchen Vethiittnisfen ber geregelte Unterricht auherorbentlich leiben muh, birftcht sich bon fetbji. Auch ber Bcsuch be« ObctgymnasiumS ist cin ziemtich fchroachct, benn cS jahtte am ©chtuffe be« ©chutjahreS 102 bffentliche ©chUlct unb 2 Pribatiften, roooon 95 ©tooenen, 1 Kroatc unb 8 Deutsche roaren unb ihtet 12 ein Stipenbium gcnojfen. Zur Matu-ritStsprUsung melbeten sich ode 11 ©chUlct ber VIII. Ktaffc; brei traten jeboch nach ber fchrifttichen Prttfung zntUck, bie ilbrigen acht unterzogen sich auch ber mttnbtichen PtUfung. ©ieben babon rourben einfach „reif" erdart, einer muh bie PtUfung nach Ab-tauf eine« Jahre« roteberholen. ©onst erhtelten Don ben 102 SchUtern 18 ein Zeugni« etstet Ktaffe mit Botzug, 68 ein Zeugni« etstet Ktaffe, 16 ein Zeugni« zroeiter Klaffe. — Den ©chnlnichtichten botauSgefchickt ist eine kurze JnhaltSangabe bon Demosthenes Rebe fUt Megalopolis unb eine Uebetfetzunz bet trsten 10 Patazraphe berfelben in flobenifcher ©ptache bom Gymnasiatlehrer Janko Polanec. — (©chabenfeuer.) Am 18. b. i« bet MittagSstunbc brach im Haufe beS Grunbbcsitzer« Jakob Nagode in ©iberšt, Bezirt Loitfch, au« einer biehet noch unbekannten Utfache Fcuet au«. Diefc« Hau«, fdmmtliche batin bcsinblich geroefenen Zim mer« eintichtungSstUcke, ©erSthe unb Kleibung, auch ba* gegenttber biefem Wohnhaufe gelegcnc ©tallgebSube unb ber Kclterbachstuht rourben cin Raub ber Flammen. Det ©chaben betrSgt 1300 bis 1400 ft., roobon nur 420 fl. berftchett roaten. — Det Blitz f*l“3 Qm 24. b. mittags um 1 Uht in bie cinzctnstchcnbc Hcu> fchupfe beS AnbreaS Klančar in Pubob, Bezirt Loitfch, ein; biefe Schupfc fammt Heuvorriithen unb Drcfch-boben berbtannte. — (Borrttckung ber Bcamtcn.) Au* Anlah etnet borgetommenen Anftage, ob tvezen Vot-tUtfung cine« Bcamten in cine htihert ©ehaltsftufc berfelben RangSklaffe Don amtSroegen obet ttber Ein-fchreiten beS Bclrcffenbcn botzugehcn fei, Hat ba« f. k. Finanzministerinm berfUgt, bah bie Anrocifung be* hvheten Bczuzcs adetbing« nur ttber bie Don ©eitc be« Bcamten zu tiefernbe Nachrocifung feine« Anfpta* che« erfolgt. Hiezu bebarf e« jeboch tcinc« fvrmlich«« EinschrcitenS, sondern eS geniigt, wenn zu diefer Nach« weisung die [etfotbttiidjen Documcnte bcm AmtSvor-stande zur weiteren Veranlafiung vorgelegt werden. FLrmliche schriftliche Gesuche in diefer Richtung unter-liegen selbstverstiindlich der Stempelpflicht. Nachdem ferner Zweifel daritber entstanden, ob doS Quinquennium von dem auf die Beeidigung und ben DunsteS-ontritt obet bent auf bie Ernennung niichstfolgenben ersten MonatStage angefangen zu berechnen sei, roitb zur allgemeinen Darnachachtung bekanntgegeben, bah fllr biefe Berechnung bet Tag ber Ernennung matz-gebenb ist, wobei auch hinsichllich ber vor dem 1. Juli 1873 erfolgten Ernennungen ber Abfatz 2 befl § 1 ber Verorbnung deS GefammtministeriumS vom 15. Mai 1873 zur Richlfchnur zu bienen hat. — ( Zum DiLtennormale.) Die neuesten Normcn inbetreff bed AuSmaheS ber Diaten unb Fahr-kosten ber StaatSbeamten bei Dienstreifen fetzen folgendeS fest: Die Rangklafle ber StaatSbeamten bestimmt baS AuSmatz der Diiiten und der Fuhrkosten, foroic baS DistinctionSzeichen ber StaatSuniform. Die Diiiten betragen flir bie erste Rangklafle 20 fl., fUr bie zweite 17 fl. 60 (r., fUr bie brittc 15 fl., flir bie vierte 12 fl. 50 tr., {Ur bie fiinfte 10 fl. 50 ft., flit bie fechSte 8 fl., fUr bie fiebente 6 fl. 50 kr., flit bie achte 5 fl., fiir bie neunte 4 fl,, flit bie zehnte 3 fl. 50 kr. unb flir bie elfte 3 fl. Die StaatSbeamten Irogen bie StaatSuniform nach lener Kalegorie unb jenem Grabe, roie eS bisher flit gleiche Diatenklafsen vor-gezeichnet war. Auscultanten, Prakticanten, Aspiranten unb Eleven tragen bie StaatSuniform nach ber etfien RangSklafle. Bei Dienstreifen bUrfen bie ersten Diet RangSklafsen bie GebUhr fiir Diet Postpferbe berechnen. Den StaatSbeamten aller anberen RangSklafsen toitb kllnftighin nut mehr bie Gebiihr fiir zwei Postpferbe, unbefchabet ber separaten Aufrechnung fUr eine allen-fallS nothwenbige Vorspanngebiihr, passiert. Bei Dienst-rcifen per Eisenbahn gebllhrcn ben StaatSbeamten von ber ersten biS inclusive der ftebenlen Rangklafse bie Fahrpreife nach ber etfien, ben ilbrigen Beamten nach bet zweiten Sffiagenklaffe. — (Ohn e E in tr ittSkar te.) Der HanbelS-ntinifler hat folgenben Erlatz an bie Eisenbahnver-waltungen getichlet: Es ereignet sich oft, bag Militar-ftatione-Gommanbanten einen mittelst Eisenbahn an« iommenben obet butdjteifenben HLHeten Vorgesetzlen troatlcn sollen obet bah einzelne Dffiziere unb Unter* offiziere Befehle an bie tine Station passierenben Ttuppenkvrpet obet TtanSpotte zu tibergeben hoben. Unt dies zu ermLglichen, wirb die Verwaltung liber Ersuchen beS k. unb k. ReichS-KnegSministcriumS aufge-fotbert, bie Versllgmig zu treffen, bah in ben bezeich-neten unb alien analogen Fallen ben MilitListatwnS-Commanbanten unb beren Begleitung, foroie einzelnen itn Dienste stehenben Dffizieren unb Unteroffizieren, welche sich mit einem bienftlichen Auftrage Icgitimieren, bas Betreten ber BahnhofSriiume auch ohne Ein -trittSkarte gestattet werbe. — (Baue r nfe i erta ge.) Man fchreibt ber „Kl. Ztg." aus Oberkarnten untcrm 26. Juli: „WaS ist heute unter bent Lanbvolke loS, bah Scharen von Kirch- unb Miitziggiingern die Strahen beteben, wiihrend Feld unb Wiefe leer bastehen?" — So hat man auf dem Lanbe oft Gelegenheit zu fragen, bis eitt Blick in ben Kalenber uns belehrt, bah irgenb ein fuballernet Heiliger herauSgudft, beffen Gedenktagzwischen ben hod) unb gar nicht gefeierten bie Mitie halt. Dieset Halbfeiertage gibt es bei uns eine bebcutenbe Zahl, so bah hicraus bet Volkrwirthschaft unzweisel-haft Nachlheile erwachsen. Heute z. B. ist ber heir-lichste Tag. tfnf dcm Felde harrt das libenetfe Ge-treide vergebens beS SchnilterS, ber sich vielleicht bei cittern GlLrchen glitlich thut. Bereits gefchnitiene Garbe« follten in bie Scheuer gefllhrt werden, ba fie in Folge ber grohen Hitze mehr als geeignet bazu sinb. Theilweife fchon geflcrn (Jakobi), gewih abet heute ^Anna) unb morgen (©onttlag) wird nichts gethatt. DaS plLtzltche Eintreten eiiter unglitifiigen Witterung fonn die glllckliche Ernie in Frage stellen, was auch fchon LfterS ber Fall war. So hulbigt man auf Kosten bes gefunben MenfchenverstanbeS unb zum Nachlheile ber Lanbwirthfchaft einer meistens tnt Aberglauben wurzelnben Sitte; benn nicht etroa Pietiit flir ben Hkiligen, fonbern bie Tenbenz, benfelben zu gewinnen unb von ihtn bie Slbwenbung von Heirnfuchungen zn erflehen, gibt gewohnlich ben Anstoh zur Feier. Was Thcitigkeit, Klugheit unb Vorsicht auf bem einfachflen Wege zustanbe btiichten, wirb bem Patron tiberlajfen, bet natUrlich butch Bittgange unb Opfer gewonnen werben muh. Anstatt zu affecutitren, malt man einen Flotian an6 HauS; anstatt ber Ufetfchutzbauten fetzl man eine Nepornnkkapelle an baS GewLffet; anstatt bie Slit lie rein zu halten, baS Vieh orfcentlich zu pflegen :c. Pilgcrl man zum St. Chrysant; anstatt bie Feiber gegen Hagelschlag zu versichern, laht man roetterlttuten unb behilst sich mit „geroeihtcn" Gegenstanben. So wirb vorgegangen, unv von einer Seile, woher man Abhilse gegen so eytraoagantes Tteiben erwarten solite, wirb bemselben nicht nut gemlithlich zugesehen, fonbern hiiusig noch Vorschub geteiftet. Wie viele Urfache haben wir in Anbetracht beffen, burch Wort unb Schrift aufzukliiren unb vvr allem unfre ©chute zu fchlltzen, zu pflegen unb zn forbetn. — (Jnhall der „Neuen Jllustrierten 3 c i t u n g" Nr. 30.) Jllustralionen: Wilhelm Kaul-bach. — Bilber auS Persien: Bazar in Teheran. — Wiener WellauSstellung: Petfifcher Pavilion. — Ein Aulogramm deS Schahs von Persien. — Der Schah von Petften, basPottrat DuhouffelS zelchnenb. — Eine manrifche Hochzeit. — DaS Institut flir Anawmie und Physiologic in Graz. — Text: Jm enifcheibenben Augenblicke. Originalnovelle von Anton v. Quaglio. — Whined am See. Von Carol Bifcher, — Die wahre Gefchichle von Jofchua Davibfon. Roman aus bem Engltfchen. — Der Bazar in Teheran. — Ein Autogramm beS SchahS von Persien. — Etne maurifche Hochzeit — DaS Institut fiir Anatomie unb Physiologic in Graz. — Pester Btiefe. Von Dr. Adolf Silberstein. — Die wiener WeltauSftellung: AusstellungSbilber. — Der persische Pavilion. — Weltausstellungschronik. — Eine Reiseerinnerung. — Wiener Btiefe. — Kleine Chronik. — Schach. Wirthschafiliches. — (Mittel zur Ve r ti Ig u ng bet ©tuben f liege n.) Als techt wirksam haben sich bie nachfiehenben Mittel zur Bertilgung ber Stuben-fliegen unb babei auch anberweitig ungefahrlich er-wiesen: Man zerstohe in einem Morser eine Heine Ouan(itiit Mutterforn (Secale cornuium) ober statt beffen schwarzen Pfeffer (von jebem genUgen flir eine Portion etwa 1j2 Loih), schlltte bas zerstohene auf einen flachen Teller unb giefje etwas fochenbe Milch bariiber. Hierllber ftreue man noch etwaS zerstohenen Zuckcr unb stelle bieS in baS Zimmer. Dieselben Dienste leifiet auch bie Quassia, mit welcher man dantt in cihnlicher Weise versahrt. Die Fliegen fallen nach alien vorstehend genannten Mitteln stark, ohne dah badurch flir ben Menfchen irgenb ein Nachtheil obet Gefaht entsteht. Auch bem Fedetvieh fchadet eS nicht, wenn fie von ben fo getbbteten Fliegen freffen. Dagegen ist bie Anwenbung manchet fonst noch ge-btiiuchlicher FliegenverlilgungSmittel, als: beS mit Arfenikauflofung gettankten Fliegenpapiers, bet foge-nannten (giftigen) Fliegenpilze rc. nicht ganz unge-fiihrlich, wahrenb wieber attbere, als: das Be-streichen ber Sffianbe mit Lorbeerol, das Einteiben bet Oefen mit Kllrbisblattern, Wallnuhblattern rc., ge. wohnlich ganz wirkungSloS bleiben. Auch das bekannte Jnscclcnpulver, welches iibetbtes nur seht fetien in I bester Oualitat zu erhalten ist, erfullt feinett &mi | injofetn nicht vollenbs, als cS bie Fliegen, welche ■ barntt in Berlihrung fommen, nur bettiubt, ober nicht ! tobtet. Witterung. Laibach. 31. Juki. Morgens bewvlkt. Bormittags Aufheiterung, geringe Abkllhlung, tlare Luft, schwacher Nordost. W a r m e: Morgens 6 Uhr -t- 18 7°, nachmittags 2 Uhr + 29 6° C. (1872 + 29-50, 1871 + 25'0°.) Barometer: im Fallen, 739 30 2)(iUtmetcr. Das gestrigc Tagesmittcl der Wcirmc + 24 2, uni 4 6 ii&er bem Normale. Mngesendet. Allen Kranken Kraft und Gesundheit ohne Medizin und ohne Kosten. Revalesciere du Barry non London. Seine Arankheit cetmng bet belicaten Revalescičre du Barry m widerstehen, und beseitigt dieselbe ohne Medizin unb ohne »often aue Oiagen=, Kereen«, Brust-, Lungen-, Leber-, DrLsen-, Schleimbaut-, atBem«, Blasen- nnd SZierenleiben, Tuberculose, Echwindsucht, Asthma, Susten, Unverbaulichkeit, Berstopsnng, Diarrhoen, Schlafloftgkeit, toftroiihe, Hamorrhoiben, Wassersncht, Fieber, Schwindel, Stutaufftei* gen, Dhrenbraufcn, UeBelteit unb Erbrechen selbst wiihrenb der Schwan-zerschafl, Diabetes, Melancholie, Abmagcrung, iRheumoti6mu8, Gicht, Vlcichlucht. — AnSziige aus 75.000 Cerlistcalen fiber ©enefungen, die »Det Medizin widerstanden, werden auf Berlangen franco eingefendet. Nahrhafter at- Fleijch etfpart die lievalesci&re bei Erwachfenea and Rinbern fiinfzigmal tpten Preis in Arzneien. 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Uih : 108 93 75 94.—* Ill 10 43.50 S8 .’,50 3 2$ Druck von Ign. v. ZileinNahr L Ked. SfcombMfi in Laibach. Der telegraphische WechselcurS ist unS bis zum Schlusse des Blaltes nicht zugekommen. Berlegrr nttb fiir bie Redaction Verantwvrtlich: Ottomar Bamberg.