•y. is. Donnerstag am «». Jänner »8«4 ^nlllichl'l' Mil. Sv e. k. apostolische Majestät haben mit Aller, höchster Eulschließung vom 9. Jänner d. I. de>, Statthallereisecretär Diego von Guicciardi znm Statthaltereirathe in 2^'iiedig allergnädigst zn ecuen« neu geruht. Verordnung der Ministerien der F i» a » zen nnd des Handels vom 1<». Iännei gillig si's alle im allgemeinen Zollgebiete begriffene» Kronländer i» Betreff des iin Monace Februar 1854 bei ßl,tt>cl»l!Mg der Zollgebühren zn zahlenden Ä»^ geldes. ?nr Ausgleichuug des Papierg^ltcouises bei der Enttichtnng der Zollgebühren im Grnnde des ^. l7 der Vorerinnernng zum Zolllarisse ist im Monace Februar 18ll^ für je Eiichundert Gulden ein Anfgelt von si.beuzehn ein hall» Percent aufzuzahlen. Baumgartner »». z». Heute wird ausgegeben und versendet: daS Lau-d es hat die Uumsuchnugecommissiou, welche uach den bestehenden a. h. Anordnungen der Vetrirböeroffnung einer jeden Bahu rorauszugchel, hat, stattgefnu-d<». ')tach dem ^lnSsplnche dieser Commission müsse» jedoch a» einigen Vauobjecten dieser Linie, uclm-lich au dcm großen Einschnitte bei San Giorgio, an den Dämmen bei Laghetto und Foniletto, insbesou-dere aber an dem großen Viadxcte nächst Desenzauo «illige banliche Vorkehrungen getroffen werten, um die erfordelliche volle Sicherheit für deu Verkehr auf der ganzen Linie zu erzielen. Die dringlichsten dieser Vorkehrungen mit Einschluß derjenigen, die durch Neuerliche Elemeutcnnufalle e.'rra erforderlich gewor-btn sein dülsteu, müssen noch vor Eröffnung deö Betriebes bewerkstelliget werden, und sind in diesem .'lngenl'licke ii, Ausführung b1ttr während des Betriebes ausgeführt weiden. Sobald sich die Commission ron der geschehenen Ansführuug der auS Betriebs - SicherheitSrücksichteu l»'l!lngä„glich uochigen Volkehiungcn die Ueberzeu« gong verschafft n„d hie^n die Anzeige erstattet haben wird. kaun die ueue Bahustrecke znischeu Verona u»d Breccia dem össe.nlicheu Ve.k.hre üderge-l'^n werden. Eö ist demuach die Elbssnung dieser Strecke in kürzester Frist zu erwarten. ('Austria.) Orientalische Anstelegenheiten. Wien, 16. Jänner. Dem „Wanderer" wird anv Krajowa, 8. Jänner, geschrieben: Echo» vor dem ti. d., mehrere Tage uacheinan» der, haben auf ton Felde uordlrans vou Cetate, Scharmnpcl stattgefuuden. Es wareu mchr Wett' kämpfe zwischen der linkischen Reiterei nnd den Ko° s.^kei,, meistelhaft auogeführf, vou wellheu mau iu Europa schwerlich eiueu Begriff hat; sie haben aber deu Ef^lg gehabt, daß nach und nach beidersellS s,ch ünmer mehr Truppen zusammenzog,», so dasi am 6, Früh russischerseitS uugefahr 3üft0 Maun Infante, rie, 1200 Mauu (Zavallerie, uno eiliche Sotnien-Kos.ikeu, also im Ganzen etwas über lMW Maun, tülklscher Seils bei V000 Manu am Kampspla^e sich befanden. Deu Kampf elöffnete nach einer vierlelstündi» gen Kanonade die linkische Caoallerie gegen Mil-sag, und um 1 Uhr war derselbe längs der gan° zeu Linie des linken lürkischeu «nid deS rechten rns^ sischen FlügdS entbrannt. Gegen 2 Uhr griff ein linkisches Bataillon znm Bajouuete, trieb !5 lussisch, Compagnien vor sich her, drei von diesen wurden fast gauzlich aufgerieben nud li, nach Eii'igeu li russische Kauouen erobert. Die Nüssen wlildeu zurückgellie-ben, nud der Kampf schien gegen " Uhr aufhören zu wollen. Der Veilust war rduehiu schon sehr glcß vou l^ideu Seiten, da das ÄlliUeriefeuer wahielid des ganzen Kampfes mit wenig Ultterbrechuugcn fort gedauert hat. Da erschienen am Kampfplape 3000 Maun frische russ. Trupven, ron Radoranu her >„ E'lmäischen herbeigeeils, und der Kampf begann voi, Neucm. Es gelaug den Rusien, nach blutigen Än streuguugen, ihre Kanonen wieder zurück zu erobern, uud die Tülken eine halbe Meile gegen Celate zu. l^nck zu dlängeu. Inzwischen laugteu auch linkische, Seics Verstärkuugen an. Die Tinken hielten Etai,d, und gegen Mend hörte der Kampf auf. Beide Heer. behielten ihre Positionen, wie ror dem Kampfe. Ge^ !^eru mn 7. mit Tagesanbruch machten die Russe» »ochmals eiueu Versuch, um die Tlnkeu auS Cetal.' z» veldrängeu, aber nach anderlhalbstündigem Gefechte zogen sie sich bieder Muck. Es blieb also dieser blu-tlg« Kampf ohue Resultat, nud dennoch kann de> beider,ellige Verlust „„r mit jenem von Ollenizza verglichen werden. Ej,,^ von denjenigen, von w.l cheu a»sb,stellt worden. j Die „Kronstädter Zlg." schreibt: „Wir sind nach den mancherlei Anzeichen so ziemlich der festen Ueberzeugung, daß die Russen mit ihrer Hauptmacht den Uebergang bei Isakcscha nnd Malschiu foiciren werden. Die Kämpfe nm Kalafat herum n»d die Märsche einiger Heerhaufen nach der kleinen Wala» chei sollen vielleicht nur diese Hauplabsicht maskiren. )„deß scheinen auch die Türken dieseS errathen zu haben, oder vielmehr genan zu wÜsen- Nach einem Brief, aus Braila vom 31. Dec-, den wir heult «3 erhielten, sind die Türken nach der Affaire von Mal-schin nicht in ihrer früheren befestigten SteNnng, die noch elwaS von der Donau ablag, ve> blieben, sondern mit ihren Batterien bis dicht an das Ufer des Flusses vorgerückt, wo fie sich in einem wasserlcsen Donaucanal, einer sogenannten trockenen Valta, durch starke Schanzen nnd Wälle befestigt haben. Diese Valla soll noch rechts und links durch tiefe Sümpfe gedeckt sein, so daß, »renn die Nüssen die Türken iu dieser Stellnng anzugreifen wagen, sie geradezn ans die Kanonen derselben losgehen müssen. D«e Nullen stehen ihnen in einer (5'ntfernnng von ungefehr drei Viertel Meile von Braila vi,^:»-vi« bci einigen großen Magazinen, gleichfalls in einer trockenen Valta, l,nd können von dem Feuer der türkischen Batterien erreicht werden; Vraila ist dnrck seine Entfernung gesichert- Diesem russischen Posten ist anch die wa-lachische Batterie sammt einem Theil deS walachi-schen 9n'gimentS zugetheilt, Unsere Berichte schließen mit der Nachricht, daß ein nener Zusammenstoß mit den beiden Armeen in dcr Gegend von Vraila statt» gefunden habe, tbeilen aber über den AnSgang dcs Gefechtes nichts Näheres mis. noch bezeichnen sie den Tag, an welchen der Znsammel.stoß stattgefunden dal. In Csupercseui. daS in geringer Eutfeinung südwestlich von Kalasat fast unmittelbar an dcr Do-„an lirgs, soll die zi>mlick starke Fremdenlegion, mei» stens Uugaxi, stehen, nnd von eigenen ungarischen Führern commandirt werden." j Dcm „Satellit" wird ans Vnkarest vom 3. Jänner geschrieben: „In der Nähe von Braila soll man dieser Tage bedencendeu Kanonendonner vernommen haben, nnd Reisende, welche auS der Gegend gekoinmen, erzählen, eS seien mehrere von den groß« leu Getreidemagazinen durch tmtische Granaten in Brand gerathen. Wie viel nun an dieser Vrailaer Geschichte wahr ist, will ich Ihnen nächster Tage, vielleicht morgen schon, mittheilen, wenn eS übrigens möglich, etrras Sicheres zu erfahren." > Wien, 17. Jänner. Bis hente Früh war die Antwort Rußlands über die englisch - fca^zbsische Notification in Betreff deS Einlaufens der Schul)-flotten in tas schwarze Meer bei dcr hiesigen kaiserl. ruffischen Gesandtschaft noch nicht eingetroffen. Man erwartet die telegraphischen Nachrichten mit größter Spannung und nicht ohne dem Gefühl, dem entscheidende» Augenblicke nahe zu sein. Die Repräsentanten Oesterreichs, Frankreichs, Großbritanniens und Preußens haben, wie die „C. Z. (5." schreibt, in den leftten vier Tagen wiederholt Konferenzen, die orientalische Frage betreffend, abgehalten. Ueber das Resultat circuliren Versionen ii> giößler Zahl. Bald heißt eS, die Conferenz hätte die Anträge der Pforte gebilligt, und zur Vorlage an das St. Petersburger (5abi»et geeignet befunden; bald wieder, es seien Anfragen nach Constaütinopel abgegangen, oder man wolle die Entschlüsse Rußlands in Betreff des Einlalifeus der Fotten abwarten u.s. w. Am Wahrscheinlichsten aber ist, daß noch gar kein Resultac vorliegt, weil htute abermals eine längere Berathung stallgcfnnden hat. Die von Seite der Pforte gestellten Anträge, n'clche die Basis für die Friedensunterhandlungen bilden solle,', sind am l2, d. MtS. hier eingetroffen. Die Pforte hat sich Rußlands Antwort in 40 Tagen, vom 2. December an, ausbedungeu. Diese Anträge sind der Wiener Konferenz zur Beschlußfassung am III. übergeben worden, und eS wurde darüber die Berathung ohne Verzug eröffnet- Eine Depesche anS (5 o n st a n t i n o p e l vom.!. d. M. meldet: Als die Pfortennote am 3l. Dec. v. I. dem Sultan zur Sanction vorgelegt wurde, sind lwch folgende Abänderungen vorgenommen worden: CrstenS, anstatt „Eracnation der Fürstenthümer sobald als möglich", wllrdt redigirt: 16 bis 29 Tage nach Annahme von Seite Rußlands. Zweitens, Erneue« rung der Tractate mit besonderer Rücksicht a„f Integrität nnd Unabhängigkeit deS oSmanischen Reiches. Drittens, die Pforte wird ihr administratives System allein anS eigenem Antriebe freiwillig verbessern. — Alle Schiffe der englisch.französischen, dann der türkisch-ägyptischen Flotten, sind in den PontuS EurinuS eingelansen. Die englischen Schiff, hatM! 7l)0U Mann Landungstruppen an Vord. In einer Wiener Korrespondenz des „Journal de Frankfort" wird versichert, daß im Falle eines Krieges zwischen den Seemächten und Rußland, Prcn« ßen nnd Oesterreich unter einander nnd mit dem dentschen Bunde übereinstimmend, die Nentralität Dentschlands und der mit demselben verbündeten Bänder von allen Seiten anfrecht zu eihalten wissen wird. Dem Journal „l'Union" zu Folge, besipt Frankreich 40.00N Matrosen, und kann eS selbst bis auf .'iO,W0 bringen. Derselben Quelle nach macht anch England Seerüstungen im großartigsten Maßstab, und wird im Monat April schon 17 Schraubcnschissei in die Ostsee schicken können. I Die „Times" laßt sich aus Con stantinopel l. Jänner telgr. melden, daß ein Geleitgeschwader mit 1.'l,(M Mann znr Verstaikung der Armee in Asien am 3. nach Vatum absegeln werde. Das Wetter sei nicht mehr so schlimm und der Wind drehe sich nach Süden. DaS „PayS" sagt seinerseits: Der „Chaptal", der Constantiuopel am 1. l. M. »erlassen halte, meldet, daß der den Flotten zugekommene Befehl, ins schwarze Meer anszulanfen, große Sensation in Constaiuinopel erregt habe. Mit Ausnahme von vier Schissen halten sämmtliche Fahrzeuge der vereinigten Geschwader am 31, v. M. die Weisung, sich segelfeNig z» machen. Die lmklsche Flotte halte 1^,W0 Mann an Bord genommen, um die Garnison von Barmn zu verstärke» ; das bezügliche Convoi sollte von den englisch>französischen Flöt-ten a/gen jeden Angriff geschiwl werden. Das nngüussige Wetter zwang die Flotten, zwei Tage in der Nahe von Beykoö liege» zn bleibe»; erst am 2. Jänner konnten sie die Einfahrt ins schwarze Meer bewerkstelligen." Die „Palrie" schreibt über denselben Gegenstand: „Die neulsten Depesche» bestätigen das Auslaufen der vereinigten Flotten ins schwarze Meer. Drei eng-lische und drei französische Linienschisse, so wie mehrere Fregatten sind zum Echnye des Bosporus zurückgeblieben. Auch die erste Division der tülkisch-ägypcischen Flotte, so w« das Convoi, welches der asiatischen Armce Trnppeu nud Munition zuführt, sind ausgelaufen. Der „Constitntionnel" hält das Au^lanftn der Flotten für ein sehr ernstes Ereignis;. Es s.i der factische Krieg, we,l das Auslaufen eine bewaffnete Intervention sei. Was die europäische Seite der Frage anlange, so habe Fiaxkreich durchaus nicht die Absicht, irgendwie die miemallsche Angelegeüheic im Interesse von etwaigen Vergrößeiungsgelüsten ans-, zubeuten; die mit Eoglaud eingegangene Allianz sei eben der schlagendste Beweis sür die Abwesenheit je-des derartigen Gedankens. Einem Privatschl'eiben anS Malta s» senschaft zusenden zu lassen geruhe. — Die „Wiener Z>'itnng" enihält folgende K u u d lu a ch n u g. Die Administialion der mit der ersten österr,«« chischen Sparcasse vereinigten all^ineinei, Ve>sor-gnngsanstolt »nacht hiemlt beka-üit, t>aß die statnten» „laßiae Ve.losun,; sür dae Jahr 1«">3 z>« Gunst,i, der Iahresczesellschafceu 1823. 1ft2«, 1827, lft2», 1.^2!,. 1830, l83l, 1832. 1833. 1834, 183.'i. 183«, 1837, 1838. 183l>, l840, 184l, 1842. 1843, 1844, 184?;. 184«. 1847, 1848. 184!» .„id 18."0, am 21. Jänner 1854, im Nathssaale der ersten österreichischen Sparcasse, von 8 Uhr Vormittags angefangen öffentlich vorgenommen werde» wird, wozu die l'. 'l. Interessenten dcS Institutes hiemit eingeladen werden. Der ii, dieser Verlosung ansgemittelle Betrag besteht in 4l.000 fl. 1? kr. CM. Wien, am 14. Jänner I8.'i4. V r ll t j ch l „ » d. Verlin, 12. Jänner. Die „Neue Pr. Ztg." hält ihie fiühere Millheilnug in Betreff dei allgemeine» Mobilmachung in Rußland nicht nnr auf« rechl, sondern behauptet jeyt auch, noch hinzufügen zu können, daß Se. Majestät der Kniser von Rußland schließlich anch noch die Mobilmachung der Ne,, serve-Bataillone für die Iufanterie-Regimenter deS Grenadier- und des Garde-Co,ps difinilio befohlen habe. Dem „C.V." geht die Mittheilung zu, daß bei dem Getreideansfuhlverbot, welches die rnss'sche Regierung sür Pole» reroronel hat, zugestanden ist, daß diejenige» Qüanlitäte» vou Getreide und Hül« senftüchien, welche vor der Publication deS Aus-fuhiverboteS vom Auslande in Polen gekauft wor. deu sind, ungestört ausgeführt werden dürfen. Die „Neue Pr. Ztg." erinnert, daß die Mittheilung noch der Bestätigung bedürfe. Das „Corresp. Vurean" vernimmt, „daß ein Beitritt Preußens zu dem scandinarischeu Nentrali» täis-Veltrage nicht in Verhandlung stehe. Für jel^t scheine die Regiernng den Abschluß einer besonderen Allianz mit Schweden und Dänemark noch nicht für nothwendig zn hallen, dagegen verwende dieselbe viel Anfmerksamkeit auf eine Verständigung über das Verhältnist neutraler Flaggen dem scandiuavischen Vertrage gegenüber. In Betreff der Couferenz zur Regnlirnng der Münzoelhältnlsse zwischen dem Zoll« v«rein nnd Oesterreich erfahrt die „Prenß. Corresp.", daß die Sache gegenwärtig in eine neue Phase ge» treten sei. Nachdem nämlich Oesterreich, lant Art. N! des Februar-Vertrages, die bezüglichen einleitenden Schritte bei der preußischen Regierung gethan halle und mau dahin übereingekommen war, daß an den Conferenzen znuächst uicht alle, sondern nur Bevollmächtigte einiger Mitglieder deS einen oder andern Zcllvcrbandes nnd zwar nach Verschiedenheit der geltenden Währnng Theil nehmen sollten, um i>i VorvelHandlungen die Basis der VerhautluliM a» unter sämmtlichen Vereinsstaaten festznstellen, sei nenerdings von verschiedenen Seiten daS Verlangen kundgegeben worden, das; die zn stylenden Altträge vorher allen Vereinsmitgliederu im Correspondenz-wege mitgetheilt würden, damit sie im Stande seien, 'hre Bevollmächtigten zugleich mit Instrucliouen zn versehen. Wenn anf diesen Wunsch, wie zu erwarten stehe, eingegangen werde, so lasse sich annehmen, daß die Eröffnung der bezüglichen Conferenzen noch ziemlich fern sein möchte. Es sei daher nichtS weiter als eine Conjunccur, wenn bereits einzelne Person l'chkeiten, als zn dießseitigen Bevollmächtigten er» "«lütt, in öffentlichen Blättern bezeichnet wurden, da die Persouenfrage wohl erst zur Erledigung kommen dürfte, wenn über die sonstigen vorbereiteten schritte eine Einigung erzielt sei. Arnstadt, N. Jänner. Heute Mittag l,m 1 Uhr ist Ihre Durchlaucht die Frau Fiustiu.Mutter im fast rollendeten achtzigsten Lebensjahre sanft ver, schieden. Der Tod war die Folge eines Schlagau-. salles, Se. fürstl. Durchlaucht der regierende Fürst von Schwarzburg - SonderShausen war ror einigen Tagen schon hier angekommen, und brachte die lcp» ten Tage bei seiner Mutter zu. Auch die Enkelin der verewigtiu Fran Fürstin, die Prinzeß Elisabeth zn Schwarzburg.Sondershansen war und ist hier a»« wesend. Die ganze Stadt ist in wahrhafter Tranes. (Die verstolbene Fürstin Wilhelmiue Fliederike (5a» roline, geboren am 21. Jänner 1774, war die Tochter des Fürsten Friedrich Call zu Schwarzburg-Ru-dolstatt, vcrmält am 2^. Juni 1799 mit dem Fürsten Günther Friedrich Carl von Schwarzburg-Eoü» dershausen, Witwe seit 22. April 1837.) Italien. Turin, 11. Jänner. Die Nationalgardtu von 8 Gemeinden siud wegen lhrrS Benehmens bei den jüngsten Vorgängen in Aosta aufgelöst und vier Syndici ans demselben Motive suSptndirl worden. Den Belfern von Hunden ist mittelst einer """l.che« Kundmachung bedeutet worden, die Angabe v" Zahl dicftr Thiere behufs der Regelung der Hundesteuer im Stadthause zu machen. Gleichzeitig wurde dann erinnert, das; VnldogS in der Hauptstadt nicht gehalten werde,, dürfen. Der hochwürdige Erzbischof von Saluzzo. Mon-signor Gianolti. hat im Hinblick auf die jüngst zu Barge vorgekommeneu Unruhen in einem Rundschreiben seilieu geistlichen Pflegebefohlenen Gehorsam gegen die Gesei)e, Unterwürfigkeit unter die von Aon emgesche Autorität und Achtung vor fremdem Eigen, lhum anbefohlen. H^r a l» k r c i ch. Paris, 10. Jänner. Das „Journal du Havre" zeigt an, daß gegenwartig in Havre eine Aushebung von Mafiosen Statt finde; sie umfasse alle Matro-so« vom 20. bis zum 40, Jahre, welche eine vier-jährige Dienstzeit noch nicht vollendet haben und seit lä''gtr als einem Jahre anf Urlaub sich befanden. ^^'"/" ^ H^e der Aushebung nicht ll.nitirt. ^» Ehcrburg sei mit derselben Maßregel begonnen worden. " ^ Der Kriegsminister hat angeordnet, daß den E.seubahnverwallnngen bei stark.m Schneefall zur Ausschanfluug desselben anf ,hr Verlangen Soldaten zur Verfügung gestellt werden. Eine Korrespondenz der „Patrie" theilt über die Lage der Dinge in Asien folgende Details mir: Die Nachtheile bei Alerandropel Nlid Akioka baben bei Weitem nicht die Tragweite, die man 'bnen geben will, und seit der Ernennung eiueS l'euen Generals nnd seit der Annahme eines neuen Feldzugplanes von Seiten des DivauS haben sich die Dinge gewendet. Die Tülken haben bereitS wie' der einige Erfolge errungen und neue werden vorbereitet. Zwei wichtige Thatsachen sind zu verzeichn,,!: Ein Transport von 16.000 Mann znr Verstärkung der Armee in Asien sollte am 3., wenn eS daS Meer erlaubt?, abgehen. Dieser wohlescortitte Transport hacce von den Russen n.chtS zn fürchten, denn «bre Schiff, sönnen Sebastopol weder VchusS eines Angriffs, noch Behufs der Verproviantirung der Armee in Asien verlassen, die sich bald i» einer sehr schwierigen Lage befinden wird. Die zweite Thalsache ist, daß ein Abgesandter Schamyls in Constantino-pel angekommen ist. Derselbe brachte die bestimmtesten Versicherungen der Aufopferung und Sympathie für den Sultan nnd dessen Regierung mit. Scha» myl, der mit sehr beschränkten Kräften Rußland seit so langer Zeit im Schach hält, halte einen solchen Man-gel an Schießbedarf, daß er seinen Soldaten, um Mu-uition zu sparen, seit mehreren Monaten Befehl gab, nur auf tie Ossiziere zu schießen. Er erhielt, trol; den zahlreichen Schwierigkeiten die Waffen und Munitiouen. die ihm die Pforte geschickt, und lleß dem Sulcan dafür danken und ihm sagen, er könne auf ihn vollkemmen bauen. Nnn ist die Hilfe Scha« mylS n>,d seiner Krieger mehr als ein ganzes Heer! werth. Niederlande. Luxemburg, 9. Ia,„icr. Die großherzogliche Regierung Hai die Kammersession geschlossen, eine Mastregel, welche durch die von der Kammer der Re> glerung gegenüber eingenommene Haltung geboten wurde, die anf Modifikationen des Budgets, welche tie gewöhnliche,, Ausgaben des Scaaieo erhöhten, "icht eingcheu wollte. Die Regierung hatte bei ,h. n'M Aml5ancritte ei»e Proclamation erlassen, worin, t'u Tadel gegen die vorigen Minister, welche t»e! Majorität >n der Kammcr hatten, gefunden werden konnte; die Kammer hat dieses Verfahren »ügen zn müssen geglaubt. Endlich harten die S,en und >die Ceutlalstmon der Kammer sich gegen den Vorschlag des CabinetS, das Gemeindegesel, von !848 abzuschaffen und anf das Gesey von llNÜ zurückzn-! kommen, ausgesprochen. Dieser lepte Widerstand rief ^ deu Schluß der Session hervor; man erwartet all> gemein die Auflösung der Kammer. Grojjl'ritunnilN und Irland London, !3. Jänner. In militärischen Clubs will man wissen, die Lords von dralitäc hätten einstimmig beschlossen, den Commandeur der ost-«ndischen Flotlenstation Sir T. Pellew ab^irlifen nnd das Commando dem wiiklichen Admiral Sir Iaima Stirling zn übcrgsben. Die Regiernng soll die Absicht haben, „„mictel-bar nach dem Insammentretcn ces Parlaments, 20 000 Mann ron der irisch«,',« ?)liliz einkleiden zn lasse«'. — Ans Irland kommt überdieß die Nachricht, di^ verschiedenen Regimenter auf den Mittelmecrstatio-ucn sollen durch Neseive^Aataillone verstärkt werde.,, deren Anwendung keine alljngrosicn Schwierigkeiten hätte. Der Bischof von London hat, wie mau Hort, dem Plane Hnnils, gegen dreißig Kirchen der Citn einznreißen, und dafür nene in verschiedenen Vor-stadtqnartieren zu bauen, lheilweise ftine Znstim-mung gegebcn, doch müßte früher bewiesen werde:,, welche von diesen Kirchen so wenig besucht werde», daß sie als überflüssig betrachtet werden sönnen. S p a n i e n. DaS Gelücht von einem Zwist zwischen dem österreichischen m-d englischen Gesandten und von den Maßnahmen der hiesigen Behörden gegen Lord Howden und den Grafen Esterh^zy wird von der „Allgon. Zeiluug" auf folgenden Eachverhalt zurück, geführt : Am I.'i. und 16. o. M. ward iu einigen Zirkeln von Madrid behauptet: Graf Esterhi'zy habe d<" Lord Howden gefordert, weil der leftscre den gerade hier befindlich,,, ftanzdsischen General 6al!ie> ihm, d.m österreichlsch,,, Gesandten, als Slcundanten des Marqnis Turgot, vorgezogen habe. Troy der Absurdität dieser Erzählung n„d troy des Umstan-des, daß G>af Esterh»zy jene Wahl nicht nur durchaus gebilligt, sondern früher wie später s,ine Mo lNlng dahin ausgesprochen hatte, er hätte an ^'ord Howdens Stalle ebenso gehandelt, hicst eS mit Be-stlMMtheit, tie beiden Diplomaten würden sich schlc,. lV„, So kam der 18. December heran, der anf siusu Sonntag siel; Graf Esterh-izy begab sich um 49 Uhr in die heilige Messe und bemerkte beim Nach» hausekommen nicht nur mehrere in Eivil gekleidete Individuen, die in der Umgebung seines Hotels auf Jemand zn warten schienen, sondern er sah auch seinen Portier im Vorhause des Hotels etwas per« legen und vertraulich mit eiuem Fremden sprechen. Auf seine Frage, was der Mann wolle, erhielt «c eine ausweichende Antwort. Nach einer halben Stunde jedoch kam der Portier in daS obere Geschoß, um ihm die fabelhafte Nachricht zu melden, der unten befindliche Fremde sei ein Polizei «Agent, welcher mit seinen Untergebenen den Auftrag habe, das zwischen dem österreichischen und britischen Gesandten beabsichtigte Duell, welches linmittelbar stattfinden soll«, auf jede Weise zu verhindern. Das erste, »raS hierauf Graf Estelh:'»zy that, war, seinen i.'enten den Befehl zu geben, dem fremden Mann im Vorhaus einen Sessel anzubieten. Sodann ward dem k!ord Howden, der gerade für denselben Tag bei Graf Esterhüzy zu Tisch gebeten war und auch erschien, der ganze merk« würdige Vorfall mittelst Billet mitgetheilt- Die Aul' wort läßt sich errathen. Im Lause desselben Mor, genS kam endlich der Privalsecretär des l^onseil'Prä» sidenten zum österreichischen Gesandten, um zn er« fahren, ob, wann und wo das ron dem spanischen Minister so sehr befürchtete Duell stattfinden solle. Nach einiger ron dem Secrelär ausgestandener Fol« ter ward ihm die Beruhigung ertheilt, daß an der ganzen Sache sein wahres Wort sei. Noch am Abend deeftlben Tags wurden dem Grasen Estelhl'»zy alle nur möglichen Entschuldigungen seitens des Vpnseil, Präsidenten wegen der Maßnahmen der Polizei dar« geboten, worauf von ihm erwiedert ward, er nehme dieselben als Privatmann beifällig auf — als oster« reichlscher Gesandter jedoch wisse ,r von nichts, habe er durchaus nichis bemerkt und könnte überhaupt an das Unmögliche nicht glauben. Ganz dieselbe» Maß« nahmen wie die obigen, waren am Morgen 0cS 17. December in der Umgebung des Hotels des Lord Howde» genommen worden. Gleich seinem österreichi« schen College,, hlelt auch er es für entsprechend, die Sache einfach zu ignolireu. VonlUl - Flirstenthümcr. Von der untern Donau wird der „Triester Ztg." geschrieben: In Turnn Severin stehen 42 l,'a« dünge,', meistens Kukuruz, größcentlMs für Trieft bestimmt. Laut telegraphische« Anzeigen ist die Save so gestiegen, daß sie an mehreren Stellen das Ufer überschritte», auf die Donau aber so günstig wirkte, daß leytere auf tt, !1 Schnh über 0 gestiegen, und alles Eis bis Kalafat verschwunden ist, so daß sich die Möglichkeit darbietet, die Ladungen über daS ei» serne Thor zn bringen. Gestern wurde anf telegraphischem Wege die Er< laubniß nach Oisorra gcgrben, und heute Morgens dürftcn alle verfügbaren NemorqnerS in Bewegung sein, um j>>d,r 1 Schiff über das eiserne Thor nach Orsowa zu bringen. Jeder Nemorquer wird 2 Mal täglich die Fahrt macheu können, nnd so hofft man, daß binnen 8 Tagen alle Ladung,,, in Olsowa ein» treffen. U u ß l a n d. Die russische Hofzeituug vom ü. d. bringt einen fulminanten Artikel über die bekannte Anrede Lord Redcliffe's an deu Sultan. Es heißt darin, daß die „verblendete nnd betäubte Pforte" durch die Ränke einer Partei in England abgehalten werde, das gute Recht Rußlands einzusehen. „Alle Vorwürfe und Lästerungen gegen Rußland" —. heißt es am Schluß — „beweise nnr den verstockten Haß gegen Nnß« land, den Beschüper der Rechte, der allgemeinen Ruhe nnd Sicherheit, den unversöhnlichen nnd unerbittlichen Feind deS Aufruhrs und der Anarchie. Aber Ruß» la»d habe gotilrb noch die Mittel n>»d die Kraft, dieses Ul'hell abzuwehren." Telegraphische Depesche«. Lvndou, 1«. Jänner. „Morning Herald" veröffentlicht einen Brief der Herzogin ron Orleans an deu Herzog von Nemours ron, 10. December v. I.. womit die Fusion abgelelM, ""d l-aS ^"»cip des a/>ra!'lt.'" Köniqtl)„ms den Söl)'",, bewahrt wiro Dvllck Mid Verlag von I. Bambcrg in^aibach. - VmultwMIichc MdacteureV^v"Hle^ Börsenbericht anS den> ?lbe»dblatte del- osterr. kais. Wiener.-Zeitling. Wien >8. Jänner Mittags l Ul)s. Uiivn'l'imitr lnigiliisti^e Gerüchte drückten die Stimmung. Die (5ffctts,i warcn fiau bci gcrinqnn Ocschästr. Dic Valuta l,at wieder filhll'ar alilic^'^cii. Die Schlußtendcnz war jcdoch wieder bejftr. 5"/,. Mctall. wichen v>,'n 92'/.. <"'f 9«'/.. Nordl'ahn - Ncticn dliicktm slch vmi 22?'/. c»,f 225'/,. schloffen al'cr ,ur 9tl,'tiz wicocr h^'hcr. Frcmdc W>chftl und ^oiuptaiitcn sind um 1 biS IftCt. ^cstie^cn, an> Schlujsc libn' m>'hr l,'ff>'rirt g^liebni, London 12 ft. :^ '^rilf. — Paris «45. — Hamburg 62 Vricf. — Frantflirt 122«/^. — Mailand l!>l Vrief. — Au^burg 123 '/,. — Livonio 120'/. Vrics. — Amsterdam IN^ '/.Vrisf. Etaatsschllldvcrschl'cil'lmqc» z» 5 "/. 9> "/,.—0l "/.. d.tk' „ 8. li. „ 5»/. NO—111» '/, dctto .. .. ^ 7. 7» «t-8t'/. dctto „ ,. 4"/. .72'/,—72'/. dtttou. 1.1850m.Mckj. 'i«/. l»,i'/.—»H '/, bctk' ll<52 .. 4'/« 9l—91 7. betto vcrloSte 4»/, — — detto .. 3°/« 5>3^ 3i8 7.-22«'/. dett^' detw l«39 l:l^—,I3'/^ Vduw^blMtimicn zu 2 »/, »/^ «0-t«)'/, Oblignt. d.s L. V. Vlnl. v. I. ll<50 zu .5"/, 1<)2 —l02 7, 'banl^lctien mit Vsjua. pr. Stück 1^2.",—1ii2? d.'tw ohnc V^li.z 1l0L—«W» delto n.ucr Him'ssi?n lWL—1U08 (i^omptrl'mik'Äcti.ll U? 7.—V7 '/. . Kaiser F^ldinand^'Nurdbahn L2N 7, — 226 '/^ Wi!l!.Gll,'qss!iihrr >7«1—17l Vl!dU'li^i,'i»z-Omi»!ducr 2«l—2 123—183 7, (5omo Rnitscheinc i:t—13 '/. Estcrhl'.^) 40 ss. Lose 79 7.-80 Wi»dischqräl>,-8ose 26 '/.—27 7. Waldsteill'sche ., 8? 7.--27 7» Kr.,lwich'schc „ 10 7, —lU'/. Kaiftrl. vollu'ichtige D!,cat!.n-?lg!0 29 7.—«9 7,. Telegraphischer Evurs, Verlcht der Staatspapiere vom 18. Jänner l854. StaatSschuldvelschreil'Uügel, . zu S pl5t. (m(5M.) 9l 3/^ dctto...... ^4 „ ..72 5/« detto v. 1850 mit Nückzahl. „ 4 „ . i,2 l/^ Dir!eüen >l,it Veslomog v, I. !«^4. f>>r lyu ft. . . 328 l/4 dctto d,tto >«3l>, „ l00 „ . . »331/^ Obligationen des loml'ard. vliiet. slnlthtüs vom I. 1850 zu 5'/^ .....W2 ss. i« (X. M. Attic» der illirderüsterr. (3scompte-Ott stllschaft pr. Stück zu 500 6.....485 ft. in (5. M V>'!,s328 fi. w (z M. Nctifil d,r .staistr ssel'dmands-Nordbcchn z>l 1000 st. C. M........«26ä gin«. M. »lttie» dcS österr. ^'loyd in Trieft . , zu 500 ss. (5. M...... b'ttl 1/4 ,1. i» (5. M. Wechsel. Cours vom l8. Jänner l854 Ali^'l'ur^ sür 100 dulden Cur., Gule. l23 ü/8 Uso. Frank,,,l> ^,,M , (i»r l'ltl» >l. siil,^. »U,r^) ein«, w'»»r. l»> 2^ l/^ si. «»ft. M,ib.) ,Lll » M >»al. O^n»a, fnr 300 »eile P>,mont. Lir,, Olild. i^z^ l/H 2 Monat. Hambml,, fur l00 Marl ^.»>,, Oull», 12l 2 Mo,l^,t. Paris, si.», 300 Franleu , . Guld, l44 7/8 2 Monat. Gold- und SilblllEvurs, vom 17. Jänner l«l»4. Vri,s, G,,>. Kais. Mllxz'Dilcats» Agio .... 293/4 29 l/4 detto ?1la»d- dto ...... 29 3/8 2» 1/8 <^c>I.l nl ,»ll!l'» „ .... — 2« l,Ü 9t,,poleoi>Sd'ur's „ . . . . — 942 Souvna,»Sd'os's „ . . . . — <7. Nuß. Inivelial „ .... — 10.2 Fr>tdrich>,d'or's „ .... — ^ 10 ltl En^l. S»ft p. Bohl, Ritt^lttSbesiher — und Hr. Wilhelm Pirbetz, b.'idt vo» Wien «ach Venedig, — Hl'. Paul Colne Pciez, Rentier, yoi, Veioim luich Wien. — Hr. Cml Gualtli, Piioatiei-, von Cotno »^ich Wieil. — Hi-. Dominik Balico, Privatier, von lldilN' nach Wie». — Hr. ?lnton T'evisanello, Püraticr, von Wien nach Mailand. — Hr. Isak Mayer, Handelsmann, von Grah. — Hr. Josef Nest, — und Hr. Samuel Faino, bcide Halidelslslite, voi, Mailand nach Wien. — H,'. Constant,'» ^he^a, Handelsinaiin, ron ?lg>am »ach Trieft. — Fr. Maria Friedrich, Handc!smani,s.-Gatt>», nach Tiicst. Nebst 7l andern Passagier»,'!'. Getrfid - Durchschnitts - Preise in Laibach am 18. Jänner l854. MaMpn'is,, < «ns' Ein Wiener Mctzrn ^'^'^ ^^^lsfl^ 1 kr Weizen ... <> 52<:^ > ? 20 Kukllrutz ... — — <» l >2 Hafer .... 2 2« 2 N« Z, 24. (!) Maskenball - Kuzcigc. Der Gefertigte gil't sick die Clue, eiinm ge, elnten Plldlilllln hiemil erqrl'eost anzuzeign!, daß Sonntag den 22. Iaüixr l854 im ditsigen standi schln Theatergedällde dcr erste Masken-Ball der dießjal)liglit geheizt, vollständig beleuchtet, so wic v?n Seite des Orchcsicis die neue-stm Tanz^omposilioinn ailsgcslihrt werden. Zur iüe^lleni lichte it des geehrte» ^ül'licnms lie^ gen in der Theatcr ° Garde ode eine ?lnz>ih> von .qe> schmackooll»'n Masken, so wie Naiven von jeder Gattung, zur l'cliedigen Auswahl dcrnt Eiülrilts-I^illcts in die ^l^en oder in den Saal 30 kr. Ans die Gallcrie !2 tr. Anfang des Balles 8 Uhr Adc,id5. Ende 4 Uhr Morgens. . Jacob (Galliano. Fiir Giftttbllttcnlclttc?c. Im Vcrlage von I. G. Gttstelhardt in Frcibcrq erschien so eben, und ist durch alle Buchhandlungen zu beziehen: ^1 l ,l ll i) j il l; l', wl'lche die Ech'Mittcnwcrkl' nnt Holzbetrieb und die Waldbesitzer befolgen müssen, um den Kampf gegen die Hütten mit Stein- kohlenbetrieb erfolgreich führen zu können. Mit besoüd.'ivr Bcl iicksichti^iNl; drs Gas ^laninlofen . Be< triebes m Kärntl'» und a» anderen irrten, enlwi'^slt von , < l^,t»>. s.us, ^l'eriii^^iiislir n. Proscsü'r an der Ber^yerlsschille zu Paris, Alls dein Fralizösischen l'earbeilec lind er^an^t ! Carl Hnrtmann. st!'. 8, r'l.g, a,ch,' Preis 2 ss. sli>)>!!,!iil'i! Hüt» Verl!tjftr>l!!>ii», Mit 2 lithDgraphil'le! Taftlil. 4. gelicftct l si. ^T^- Das Haiipm'l'lk erschien i»i Iahie 18^7, und ist dcr Preis dr5se!l'l'li 3 Thlr. ,-i. «l. (2) ^' ^" An die R^ v. Herren Mitglieder dco histn ischcn Vcrcins sir K^nin. Die allgemeine Ilihre^versammlunft sinDct Donnerstag am 26 Januar >K5/., Vormittags um i. llhr im Vereins-^ale (Schulge^auc>c, ebener Crde links vom Hauptcingange) Statt, zu welcher die l'. ^. Herren Mlsalieoer lwilickst eingeladen werden ^ »^'""^' Programms-Gegenstände sind: >) Jahresbericht über das Wiiken des Vereines im Iahrc >tt.^; 2) Rechnuag ,)>'>. i^',.) ln^ Voranschlag ,)>>. ,ss^/, > 5) An-gelegeriheiten oer Mandatare; />) Wahl von Ehren- uno l-orrespondirenoen Mit-gliedern; 5) WuM)e uno A'ttra^e der Verelns-Mitglieder; li) W^bl des Directors und eines Olremons-Mitgliedes. Direction deS historische» Vereines fiir Kraiu. Laibacl) am-i.i. Januar lU.'»/,. F. 1978. )n, Literatnr- l> n d K u n st. C o n, p t o i r >» Be.lin ist c> schienen, i,„d ^„sh ^ Bl.chhands.,,,^., des Io. lind Al.ölan^ z" bezirhen, in i.'aibach vorräth'g l'.'. DllNllj 0. AlklNMNvr ^ F"»Vor V.imhl'sst: Karten der Wahrsagerin Mlle. Lenarmand aus Paris, mit denen dich' delchmteste Wahrjagmn ihlcs Iciylhundeltö dic wichtigsten Elvignissc d.l Zuknnft vorhersagt. 3« feine eolorirtc Karten, nebst einer leichtfasilichen Erklärung, wodurch es Jedem mogllch 'st' v'«ne Hukunft keuneu zu lernen, in elegant ausgestattetem Etui. Preis 3A rr. VM. Icden Maischen drangt es mit lunri^eistehlichcr G.walt, sei»? Zlilunft kcnn.'n ^i seinen; entweder ist ihm die Ge^nwart so lieb, das, er ängstlich einen Blick in die Znknntt thmi möchte, ob anch diese ihm so freundlich lächeln werde, oder die Ge^enwait drlickl ihn wie ein schwerer Alp, und r-cn der Inlniist elwartet er Linderlma,, für ichc wenigstens fiohc ?ln?s,chten. Mlt dlesen Karten verkündete Mlle. i'enormand Napoleon seine zukünftige Gwße, so wie vielen Fürsten uno Großen ihren Untergang. Friedrich Wilhelm «»». wurde von der Mlle. i!enorm and 18^n als daS Jahr seines Todes bezeichnet. D u ch der nettesten Enthüllungen nnd Geheimnisse. 8". <) Bo^cn. Preis l si. 7 k,r. CM. 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