?o81n>ns pIsLsns v gotovini. Nr. 18. Erscheint jeden 1., 10. und 20. Einzelne Kummer 15Ü Pia. 13. (28.) Jahrgang. Organ der Gottscheer Deutschen. Ae,«gspreise: Jugoslawien: ganzjährig SO Din, halbjährig 15-— Din. D.-Oesterreich: ganzjährig 6 Schill., halbjährig 3 Schill. Amerika: 2 Dollar. — Deutsches Reich 4 Mark. Koöevje, Samstag, den 2V. Juni 193 l. Briese ohne Unterschrift werden nicht berücksichtigt. — Zuschriften werden nicht zurückgestellt. — Berichte find an die Schriftleitung zu senden. — Anzeigen-Aufnahme und -Berechnung bei Herrn Carl Erke: in Kočevje Deutsche Volksgenossen, werbet für die „Deutsche Schutstistung"! Gemäß den Ausführungen des Herrn Dr. Stefan Kraft in der Pfingstnummer des „Deutschen Volksblattes" findet Montag den 29. Juni l. I., in Novisad die gründende Versammlung der „Deut¬ schen Schulstiftung" zur Errichtung und Erhaltung der privaten deutschen Lehrerbildungsanstalt statt. Diese Stiftung kann im Sinne der Stiftungsur- künde nur dann ins Leben gerufen werden, wenn bis zu diesem Zeitpunkte ein Anfangskapital im Mindestbetrage von einer Million Dinar aus den Reihen unserer deutschen Bevölkerung aufgebracht wird, nur unter dieser Voraussetzung kann die Zustimmung der Regierung zu dieser Gründung und die Genehmigung der Satzungen der Stiftung erwirkt werden. Deutsche Volksgenossen I Betrachtet es als eure Ehren- und Gewissens- pflicht, ungesäumt Bausteine für die „Deutsche Schuk- stiftnng" zu zeichnen, damit dieses große Kulturwerk, um dessen Zu¬ standekommen eure Führer im Vertrauen auf eure Mitwirkung so lange gekämpft haben, nun auch wirklich geschaffen werden kann, euch zur Ehre, euren Kindern zum Nutzen und dem ganzen deut¬ schen Volke in Südslawien zur Zierde. Nur eine kurze Spanne Zeit trennt uns von der Gründung. In knappen vier Wochen muß eine Million Dinar bei der Zahlstelle der „Deut¬ schen Schulstiftung", bei der Landwirtschaftlichen Zentraldarlehens- kaste in Wovisad, eingezahlt sein. Wenn sich tausend deutsche Männer in unserem Lande finden, die den kleinsten Bau¬ stein von wenigstens tausend Dinar beisteuern, so ist die „Deutsche Schulstiftung" gesichert. Trotz Meine Reife nach Südafrika. Erster Bericht des Gottscheer Missionärs Fr. Morscher. (Tagebuch-Auszug.) (Fortsetzung.) An der Grenze beider Hemisphären. 31. Dezember 1930. Mit Jahresschluß gelangten wir in die Nähe des Äquators. Dieses Ereignis wird auf allen Schiffen, auch auf der „Wangoni", durch die so¬ genannte Äquatortaufe gefeiert. Am Nachmittag des 31. Dezembers ries ein Zeichen der Dampf¬ pfeife alle Passagiere auf das Vorderdeck. Dort war ein großes Schwimmbassin errichtet worden. Punkt 4 Uhr sollte die lustige Zeremonie begin¬ nen. Richtig, da ertönt auch schon Helles Trom- petengeschmetter: Neptun, dqr Beherrscher des Meeres, hält mit großem Gefolge feierlichen Ein¬ zug. Vor dem Meeresgewaltigen schreiten zwei als Pastoren verkleidete Herren; zwei grimmig dreinschauende Polizisten mit Tropenhelm, die Nilpferdpeitsche in der Hand, folgen auf dem Fuße. Unser Hauptaugenmerk aber richtet sich auf eine hohe Gestalt in blauem Faltengewande, der schweren Wirtschaftskrise hegen wir die Zu¬ versicht, daß das Anfangsvermögen von einer Million Dinar nicht nur eingezahlt, sondern be¬ trächtlich überzeichnet werden wird. Um den breitesten Schichten der Bevölkerung die Teilnahme zu ermöglichen, kann die Einzahlung außer in Bargeld auch i« Wertpapieren vorgenommen werden. Jeder Volksgenosse möge seinen Stolz darein legen, sein Scherflein zu diesem Stistungsfonde beizutragen, insbesondere die bemittelteren Kreise unseres Volkes werden eingeladen, durch Zeichnung einer größeren An¬ zahl von Bausteinen mit gutem Beispiele voranzu¬ gehen. Alle deutschen Vereine und Organisationen, alle religiösen und kirchlichen Verbände werden gebeten, unter ihren Mitgliedern für die „Deutsche Schulstiftung" zu werben und die gesammelten Beiträge zeitgerecht an die Einzahlungsstelle ab- zuführen. Insbesondere werden die Ortsgruppen des Schwäbisch-Deutschen Kulturbundes und die Zweigstellen der landwirtfLnftl'chen Genossen¬ schaften ersucht, mit der Werbearbeit unverzüglich zu beginnen. Wo cs zweckmäßig erscheint, na- mentlich in Gemeinden, wo mehrere deutsche Or- ganisationen bestehen, sollen eigene Weröeausschüsse gegründet werden, die die notwendigen Vorarbeiten unter den Mitgliedern und Vereinen aufzuteilen und nach einem vereinbarten Plan die Einhebung und Weiterleitung der gesammelten Beträge zu übernehmen und durchzuführen hätten. Deutsche Volksgenossen I Beweiset durch die Tat, daß ihr des Vertrauens, das eure Führung und die Regierung in euren Willen zur kulturellen Selbsthilfe gesetzt haben, würdig seid und daß ihr die Bedeutung und Wichtigkeit der „Deutschen Schulstiftnng" für die ganze Zukunst unseres Volks- tums in unserem Vaterlande zu schätzen wisset! Der Gründungsausschuß. die Königskrone auf dem Haupte; Wangenartig wallt der meergrüne Bart auf die Brust nieder, ein dreizackiges Szepter hält seine Hand. Das ist Neptun; neben ihm sieht man seine Gemahlin, ein als Meernixe gekleideter Engländer. Zwei seiner Hofastronomen mit hohen, zuckerhutförmigen Mützen, mächtige Fernrohre — zusammengebun¬ dene Champagnerflaschen — an der Seite, bilden das hohe Ehrengeleite. Die vier Hofbarbiere Neptuns, mit strenger Miene halbmeterlange hölzerne Scheren und Rasiermesser schwingend, schließen den Zug. Hinterdrein kommen laut brül¬ lend und unter wilden Luftsprüngen die Augen rollend zwei schwarze Teufel. Bei ihrem Anblick fingen die anwesenden Kinder an zu weinen und verbergen sich zitternd hinter Mutters Schürze... Nun begann die Zeremonie der Äquatortaufe. Zuerst stellten die Astronomen mit ihren Fern- rohren fest, daß der Äquator in Sicht sei. Hier¬ auf hielt einer der Pastoren eine Ansprache an die versammelten Passagiere: „Hochverehrte an- wesende und nicht anwesende Damen und Herrene Neptun, der Gott aller Flüsse, Sümpfe, Meer! und Moräste, der König und Beherrscher aller Fische, Walfische, Tintenfische, Haie und Seehunde, Die „Deutsche Schulstiftung" als Hott unseres Schulwesens. Von Johann Kecks, Obmann des Schwäbisch-Deutschem Kulturbundes. Wir leben in einer Zeit der Entscheidung. Das geistige Wohl, ja der Bestand unseres Volkes wird auf lange Zeit, vielleicht für immer, bestimmt. Daß diese Entscheidung gerade jetzt fällt, wo Not und Mangel in unserem Volke herrschen und die Sorge um das tägliche Brot viele Volksgenossen hart bedrückt, ändert nichts an der sittlichen Pflicht, alle Kräfte aufzubieten, um durch Leistung von Beiträgen für die „Deutsche Schulstiflung" die Errichtung der privaten deutschen Lehrerbildungs¬ anstalt zu ermöglichen und dadurch die deutsche Er¬ ziehung unserer Kinder sicherzustcllen. Die „Deut¬ sche Schulstistung" ist die Waage, worauf Taren und Opfer gegen Worte und Phrasen ausgewogen werden, sie wird dartun, wie weit die Reichen die Verpflichtungen des Besitzes anerkennen, ob der Kampf um die immer dürftiger werdende Lebenshaltung manche der Armen nicht schon von ihrem Volke abgedrängt hat. Das Anfangsergebnis der Sammlung für die „Deutsche Schulstiftung" war ermutigend und der bisherige Erfolg erweckt die begründete Hoffnung, daß der erste Meilenstein, die Zeichnung und Ein- zahlung von einer Million Dinar, die notwendig ist, um die Satzungen der „Deutschen Schulstis- tung" der Regierung zur Genehmigung vorzu¬ legen, bis zum Tage der Gründung der Stiftung, am 29. Juni, erreicht werden wird. Die Kräfte dürfen jedoch nicht erlahmen, der Eifer, Außer¬ gewöhnliches zu leisten, nicht ermatten. Nicht nur weil wir jetzt die erste harte Probe auf unser oft betontes Recht zu eigenwilliger Gestaltung unseres nationalen Lebens bestehen müssen, nicht nur weil viele Augen zweifelnd, fragend oder erwartungsvoll auf uns ruhen, sondern ganz einfach deshalb, weil es eine Frage des Bestandes ist. Sollen wir ein national bewußtes, in Not und Gefahr seiner Art treubleibendes Volkstum werden, ewx würdigt sich, euch Sterbliche zu grüßen. Er hat die Kunde vernommen vom Herrn Kapitän, daß ihr vorhabt, seine Residenz zu durchqueren, das heißt, den Äquator zu überqueren. Es ist ihm nicht entgangen, daß sich viele unter euch befin- den, die noch nicht getauft sind. Deshalb will er sein Gnadenwaffer reichlich über euch ausgiehen; denn nimmer sollt ihr mit dem Schmutz der nörd¬ lichen Halbkugel behaftet seine Residenz durch¬ fahren. Wir Meeresbewohner haben Mitleid mit euch ungewaschenen Kindern des Nordens. Darum sollt ihr getauft werden im Namen Neptuns." Dann fuhr er weiter, indem er die Deckel eines hölzernen Buches aufschlug: „Nun vernehmet die Worte, die geschrieben stehen im ersten Buche Jonas, welcher von einem Walfisch verschluckt, später aber wieder ans , Land gespien wurde; höret die Verse, welche vom 23. Breitengrad bis zum Äquator also lauten: Ihr werdet vom Schmutz der nördlichen Halbkugel gereinigt wer- dcu und an Leib und Seele gesäubert einziehen in die südliche Hemisphäre." Nun wurden die Passagiere der Reihe nach vorgerusen. Der erste, an dem die Äquatortaufe vorgenommen wurde, war ein beleibter Norddeutscher. Feierlich erhob Seite 2. Grtrf^ecr Zettuno — N: 18. Volksgemeinschaft, in der ein Glied das andere schützt, stütz! und irägt, so muß uns ein einmaliges, großes, gemeinjames Opfer für eine hehre deutsche Volkssache verbinden. Keiner meine oder schütze vor, daß es auf ihn nicht ankomme. Ganz ab¬ gesehen davon, daß unermüdliche Arbeit selbst dann, wenn nur wenige Entschlossene ihre Träger sind, sich doch durchsetzen kann, weil schließlich immer und überall ein klarer, fester Wille ent¬ scheidet, so ist die Bedeutung eines jeden einzelnen für unser Volkstum und für unsere Zukunft gar nicht adzumessen und wir können und dürfen auf keinen verzichten. Wenn wir sonst im Leben, bei Aufwand, Spiel und Vergnügen stets nach oben blicken und es den nach unserer Meinung „G.ück- licheren" nachtun wollen, warum wendet sich jetzt oft der Blick nach unten, um uns in der Leistung für die heilige Gemeinsache „bescheiden" nach dem weniger Kräftigen oder weniger Gutwilligen zu richten? Wenn jemals, so ist jetzt Zeit und Ge¬ legenheit, es einander zuvor zu tun. In der unerschütterlichen Überzeugung, daß unser deutsches Volk in Jugoslawien in dieser Entscheidungsstunde nicht versagen wird, hat der Gründungsausschuß alle Vorbereitungen getroffen, um den Unterricht in der privaten deutschen Lehrer¬ bildungsanstalt schon mit dem Beginn des nächsten Schuljahres aufzunehmen. Der Mangel an Mit¬ teln sowie die Kürze der Zeit verhinderten eine endgültige großzügige Lösung der Frage der Lehrer- bildungsanstalt. Sie wird demnach übergangs¬ weise im Klostergebäude in Großbetschkerek auf¬ gestellt. Die männlichen Lehramtszöglinge werden im Engelschen Mittelschulkonvikte, die weiblichen im Klosterinternate untergebracht. Zur Aufstellung gelangen zunächst voraussichtlich die 1. und 2. Klasse der Lehrerbildungsanstalt mit Parallelab- teilungen für Knaben und Mädchen. Um sobald wie möglich deutsche Lehrer zur Verfügung zu haben, ist die Einrichtung eines einjährigen päda¬ gogischen Kurses an der privaten deutschen Lehrer¬ bildungsanstalt geplant, wo Abiturienten oder Hochschüler, die ihre Studien aus irgend einem Grunde nicht sortsetzen, sich das Lehrerdiplom er¬ werben können. Die schon gegenwärtig im Kloster in Großbetschkerek befindliche deutsche Volksschule wird zur Übungsvolksschule der Lehrerbildungs¬ anstalt ausgestaltet. Als Lehrkräfte an der Lehrer¬ bildungsanstalt sind hervorragende deutsche Pä¬ dagogen Jugoslawiens in Aussicht genommen. Die Aufforderung zur Meldung für den Besuch der privaten deutschen Lehrerbildungsanstalt, sowie des pädagogischen Kurses, ferner die Bekanntgabe der Bedingungen für die Aufnahme der Lehramts¬ zöglinge in den beiden genannten Internaten wird in Kürze erfolgen. Träger der in Hinkunft noch zu schaffenden gesamten privaten deutschen Schul¬ organisation wird die „Deutsche Schulstistung" sein. Die Satzungen der Stiftung werden der am 29. Juni d. I. stattftndenden Gründungs¬ versammlung zur Beratung und Genehmigung unterbreitet werden. Deutsche Volksgenossen I Ihr habt in manchen Städten unseres Siedlungsgebietes gewiß schon Häuser gesehen, die von gemeinsinnigen und wohl¬ tätigen Serben für nationale Zwecke gestiftet sind, was meist auch in einer weithin sichtbaren Haus- aufschrist zum Ausdrucke gebracht ist; ihr habt auch schon vieles über das tiefe nationale Zu¬ sammengehörigkeitsgefühl anderer Völker gehört, das sich in großen Opfern für die gemeinsame der taufende Pastor seine Hand, beschrieb einen Kreis und sprach: „Ich taufe dich im Namen Neptuns, des Beherrschers aller Flüsse, Meere, Sümpfe und Moräste; dein Name sei von nun an See-Elefant." Hieraüf wurde der Täufling von den Hofbarbieren Neptuns ergriffen, mittelst eines kleinen Besens eingeseift und unter allge¬ meiner Heiterkeit mit dem hölzernen Riesenmesser rasiert. Schließlich stürzten ihn die Teufel kopf¬ über in das nahe Wasserbassin. Dort konnte er unter lautem Gelächter der Zuschauer die letzten Schmutzreste der nördlichen Halbkugel von sich abwaschen. So wurden die Passagiere der Reihe nach getauft. Einige, die sich versteckt hatten, wurden von Neptuns Polizei zur Stelle gebracht. Auch den Damen ging es ans Leder. Aber mit dem schwachen Geschlecht hatte Neptun Erbarmen, ihnen wurde das Wasserbad erspart. Sie wurden mit Kölnischwasser aus einem Gummi-Zerstäuber bespritzt und erhielten ihren Namen, wie: Kaul¬ quappe, Ölsardine, Säuselnde Welle usw., dann wurden sie als getauft entlassen. Den Abschluß der Äquatortaufzeremonie bildete ein köstliches Sache äußert. Gibt es unter den anderen Völkern zwar auch Teile von schwach ausgeprägtem Zu¬ sammengehörigkeitsgefühl, so ist doch das eine wahr: daß die meisten, oft sogar die letzten und ärmsten Mitglieder der anderen Volksfamilien von heiligem, selbstlosem Opferwillen beseelt sind, daß auf die Größe der Opfer nicht gesehen wird, wenn es gilt, nationale Schulen zu schaffen, die Kinder der Muttersprache zu erhalten. Deutsche, wollt ihr nachstehen? Gibt es noch irgendwo oder bei irgendwem ein Zögern oder Besinnen, eine Ausflucht oder plumpe Ausrede? Es kann und darf nicht seinl Jetzt, heute nicht! Darum auf zur selbstlosen Tat! Auch heute gilt noch das Wort: Viele Wenig geben ein Viel! . . . Für die „Deutsche Schulstiftung", die jetzt geschaffen werden muß! Aus- Stadt und Land. Koäevje. (W. Tschinkels „Gottscheer Volkstum",) berausgegeben und verlegt von Professor Peter Jonke, wird Anfang Juli der Öffentlichkeit übergeben. Auf 260—280 Seiten wird es die vorzüglichsten Teile des echten Gott¬ scheer Volkstums in dreizehn Abschnitten behandeln und zwar: 1. Brauch und Aberglaube. 2. Volksheilkunde. 3. Märchen. 4. Sagen. 5. Legenden. 6. Schwänke. 7. Sprichwörter und sprichwörtliche Redensarten. 8. Volksrätsel. 9. Volkstümliche Spiele. 10. Wet- terregeln. 11. Glockengeläute im Gottscheerlande. 12. Spottnamen und Spottverse auf Ortschaften im Gottscheerland. 13. Auszählreime. Der Verfasser hat in den drei Jahrzehnten mühevoll dem Gottscheer Volksmunde das Beste und Ursprünglichste feinfühlig abgehört und kann nun nach vielen Enttäuschungen dank der Ent¬ schlossenheit seines Landsmannes P. Jonke der Heimat und der wissenschaftlichen Volkskunde ein würdiges, schön und reich ausgestattetes Buch vor- legen. Um den Landsleuten und den zahlreichen Freunden der Heimat besonderes Entgegenkommen zu zeigen, wird es bis 31. Juli d. I. an Be- steiler unmittelbar zu Vorzugspreisen abgegeben. Die in der Heimat lebenden Landsleute erhalten einen Sonderpreis von 40 Din. Versandstelle wird von der Buchhandlung M. Rom in Kočevje bekanntgegeben werden. Für alle übrigen Besteller kostet das Buch 56 Din (7 Schilling bezw. 4 Mark oder 1 Dollar). Versandspesen sind schon in diesen Preisen inbegriffen. Es empfiehlt sich, Bestellungen in Jugoslawien an die genannte Buchhandlung M. Rom zu richten. Österreicher, Reichsdeutsche, Amerikaner usw. bestellen bei Prof. Peter Jonke in Klagenfurt, Pierlstraße Nr. 22. Gebunden stellt sich das Werk um 8 Din bezw. 1 Schilling höher. Gleich nach Versandbereitschaft erhalten die Besteller einen Erlagschein zur Ein¬ zahlung des Betrages, nach dessen Einlangen das Buch abgesandt wird. Ab 1. August d. I. über¬ nimmt ausschließlich der Buchhandel den Verkauf und zwar zu 80 Din (10 S, 5 9 RM). — (Besprechung.) Samstag den 20. Juni findet bei der Bezirkshauptmannschaft eine Be¬ sprechung der Geweindevertreter über landwirt¬ schaftliche Angelegenheiten statt. Am Nachmittag findet sie in den Räumen der landwirtschaftlichen Filiale ihre Fortsetzung. Intermezzo. Der als Täufer fungierende Pastor, ein reicher jüdischer Plantagenbesitzer, der die Taufe zwar anderen verschafft hatte, selbst aber das Taufwasser scheute, wurde auf Verabredung einiger Herren gepackt und samt seinem Pastoren- Ornate kopfüber ins Wasser gesteckt. Alles Schimp- fen und Sträuben hat ihm nichts geholfen. Ich glaube, noch selten so herzlich gelacht zu haben wie über die unfreiwillige Taufe dieses Juden. Den „Getauften" wurde nachher ein eigener, schön gemalter Taufschein zugestellt. Von dem Wortlaute desselben eine Probe: „Wir, Neptun, Beherrscher aller Meere, Seen, Flüsse, Sümpfe und Moräste, geruhen hiemit, die in allerhöchst Unserer Gegenwart an Bord des Dampfers „Wangoni" stattgefundenen Äquatortaufe des Herr L allergnädigst zu bestätigen. Nach gründ¬ licher Reinigung vom Schmutz der nördlichen Halbkugel und nach Vollziehung der Taufe mit unserem Linienwasser erhielt der Täufling den Namen „Delphin". Gegeben im Jahre des Heils 1930 am 31. Tage des zwölften Monats. Nep- tunus. Für die Richtigkeit: Kapitän Reiß. Jaornang .4!.. — (Die Bausteine für die deutsche Lehrerbildungsanstalt.) Die Sammeltätig¬ keit für diese Bausteine ist in den Gottscheer Ge¬ meinden eine lebhafte. Das Ergebnis wird zu¬ friedenstellend sein. Bisher sind 9500 Din ein¬ gegangen. Die einzelnen Gruppen werden ersucht, das Ergebnis ihrer Sammeltätigkeit bis Freitag den 26. Juni bekanntzugeben. — (Einer der Ärmsten der Armen) im Bezirke ist der aus Topla reber bei Maverle (Warmberg bei Maierle) gebürtige, fitzt in Grodiz Nr. 7 wohnende Karl Kump. Im Weltkriege hat er sich beim Durchwaten eines Flusses in Galizien ein unheilbares Leiden (Rheumatismus) zugezogen. Zuerst in verschiedenen Spitälern, kam er krank heim und lebte halbgelähmt bei seiner Schwester in Grodiz, einer armen Kriegswitwe mit mehreren Kindern, die für den bedauernswerten Bruder tat, was sie tun konnte. Nun ist diese gestorben, ebenso auch der Bruder in Amerika, der mit manchem Dollar ausgeholfen hatte. Der Arme lebt nun noch im Hause seiner verstorbenen Schwester mit seinen zwei jungen Nichten, die neben der Hauswirtschaft noch für ihn sorgen müssen, soll er nicht von Haus zu Haus getragen werden, was wohl etwas Entsetzliches für ihn wäre — namentlich im Winter bei Schnee und Kälte. Mildtätige Menschen werden freundlichst gebeten, für diesen Unglücklichen, der auch keine Jnvalidenpension bezieht, Spenden an das Pfarr¬ amt oder Gemeindeamt in Koprivnik (Nesseltal) gelangen zu lassen, die selbst auch das Ihrige besteuern wollen, damit er wenigstens im Hause seiner Nichten verbleiben kann. — (Wieviel Menschen arbeiten in Europa.) Aus den letzten Statistiken ergibt sich, daß von den 350 Millionen Einwohnern Europas rund 170 Millionen erwerbstätig sind. Das heißt, daß ungefähr jeder zweite Mensch arbeitet und verdient und daß ungefähr jeder zweite Mensch nicht verdient und erhalten werden muß. In die Kategorie der Menschen, die nicht selbst erwerbs- tätig sind, gehören vor allem Kinder und Jugend- liche, ferner die alten und schließlich die arbeits¬ losen Menschen. Der Prozentsatz der Erwerbstätigen ist na- türlich in verschiedenen Ländern verschieden; er hängt von der Arbeitsamkeit der Bevölkerung ab. So sind von je 1000 Menschen erwerbstätig: in Spanien und Griechenland 372, in Norwegen 404, in Großbritannien 453, in Italien 476, in Deutschland 513, in Polen 524, in Frankreich 559. Man sieht also, daß der Prozentsatz der Erwerbstätigen, der im europäischen Durchschnitt 485 Erwerbstätige auf 1000 Menschen beträgt, in Spanien. Griechenland, Norwegen, Großbri¬ tannien und Italien geringer als der europäische Durchschnitt ist, in Deutschland, Polen und Frank¬ reich hingegen höher. — (Weltatlas.) Im Vertag Herder in Freiburg (Breisgau) beginnt Anfang Juli „Der Große Herder" (zwölf Bände und ein Weltarlas) zu erscheinen. Schon die Probehefte bekunden deutlich, daß in diesem Lexikon ein neuer Typ geschaffen wird. Das erkennt man sowohl an der methodischen Art, wie das Wissen wiedergegeben wird, als besonders auch an der vorzüglichen Auswertung des Wissens und Könnens für die LebensproxiS. Unsere Leser seien darauf hinge¬ wiesen, daß sie bei Vorausbestellung (bis 30. Juni 1931) das Werk zu einem ermäßigten Preis beziehen können! — (Wenn die Tochter der Mutter Pflichten abnimmt,) lächelt die Mutter be- glückt, weil sie weiß, daß sie ihr Kind richtig er¬ zogen hat. Sie braucht nicht zu wiederholen: „Für schöne Wäsche nur Zlatorog-Seife!" Stara cerkev (Mittecdorf). (Heil. Mis- s ion.) Die heil. Mission, welche von den Linzer Jesuitenpatres Karl Egger und Roman Kurzmann vom 7. bis 14. Juni hier abgehalten wurde, fand allseitige freudige Aufnahme und fanden die klaren, volkstümlichen und gemütsvollen Vorträge der Missionäre stets die aufmerksamsten Zuhörer. Der weitere Erfolg dieser Tage liegt in der Tatsache, daß fast lückenlos alle Pfarrinsassen beichteten und kommunizierten. Sehr erhebend gestaltete sich die Donnerstag den 11. Juni abends veranstaltete Lichterprozession und der Samstag abends ubge- haltene Missionsschluß beim Missionskreuze vor der Kirche. Die in den Tagen der Mission ge¬ schehene religiöse Auffrischung läßt nachhaltigen dauernden Erfolg erwarten. Und dafür danken wir aus ganzem Herzen den hochw. Missionären. Sehr befriedigend war auch die Anteilnahme der slowenischen Pfarrbevölkerung an den geist- Johrgauu Xili. Gottscheer Zeituno -- Nr. 18 Seile 3. lichen Übungen, welche nach der deutschen Mission wom Prof. Max Stanonik gehalten wurden. Mozekj (Mösel). (Ertrunken.) Seit meh¬ reren Jahren pflegen Knaben aus unserer Ge¬ meinde Schlaffer zu lernen beim weitbekannten tüchtigen Schlosiermeister Jakob Orazem in Rib- nica. So war auch der 18 jährige Albert Ulcar aus Niedermvse! schon das dritte Jahr dort Lehr¬ ling und wegen seines ruhigen, sanftmütigen Lha- rakrers allseits beliebt. Am 12. Juni abends ging er mit einigen Kameraden in den Reifnitzer Bach baden und sank bald unter, obwohl das Wasser nicht tief war. Keiner der Kameraden getraute sich, ihn zu retten. Auf deren Geschrei eilte der Sohn des Meisters zu Hilfe, zog den Ertrinkenden aus dem Wasser und machte sogleich die Bele- bungsversuche. Jedoch nicht er, noch der herbei- geeilte Arzt konnten ihn retten, obwohl dessen Herz noch geschlagen hatte. Doch konnte der schnell gerufene Priester dem Unglücklichen noch das Sakrament der letzten Ölung spenden. Der Ertrunkene wurde in Ribnic > am 14. I rni feier- lich .begraben. Seine Kameraden trugen ihn zur letzten Ruhe. Seine Eltern und Geschwister tra¬ gen großes Herzeleid um den so unglücklich da¬ hingeschiedenen Sohn bezw. Bruder. — (Viehmarkt.) Der heurige Peter und Pauli-Vlchmarkt wird Samstag den 27. Juni abgehalten, weil der 28. Juni, an welchem Tage er alljährlich stattfindet, auf einen Sonntag fällt. — (Vom Hitzschlag getroffen.) Sonn- tag den 14. Juni wollte auch die beiläufig 70- jährige Magdalena Turkovič aus Unter-Zaga bei der Kulpa (Pfarre Fara) zum Wallfahrlsgottes- dienste nacy Oberskrill gehen. Mitten auf dem Wege an der Berglehne, wo die Sonne mit aller Kraft niederbrannte, wurde sie vom Hitzschlag ge¬ troffen und gab ihren Geist auf. Auf einer Bahre wurde sie in ihr Haus hinuntergetragen als ein Opfer der großen Hitzwelle, welche in unser Land gekommen ist. AoplivrH (T a p e lw e rch). (G l o ck e nw e ihe.) Unsere altehrwürdige Dorfkirche war schon viele Jahre ohne Turmglocken. Durch freiwillige Spen¬ den seitens der Landsleute in Amerika und daheim ist es gelungen, neue Glocken anzuschaffen. Die feierliche Weihe derselben findet am 29. Juni statt. Allen Spendern sagt herzlichen Dank und ladet zu zahlreichem Besuche ein die Kirchenvor- stehung. Gotenica (Göttenitz). (Verschiedenes.) Die Aufstellung der Telephonstangen von Kočevska reka (Rieg) bis zu uns ist von einem größeren Trupp Arbeiter vor kurzem vollendet worden. Die Lei¬ tung geht über unsere Ortschaft durch den fürst¬ lichen Wald nach Trava (Obergras) nach E-abar. — Eine dramatische Aufführung fand vergangenen Monat von aier Burschen und zwei Mädchen in unserer Schule statt. Ernst M. spielte einen Her¬ zog, Ludwig W. einen Kammerdiener, Richard P. einen Gastwirt, Leni Sch. die Wirtin, Viktor M. den Hausknecht. Die Aufführung muß, von ei- nigen Mängeln abgesehen, weil Erstaufführung, als gelungen bezeichnet werden. Denn der Um¬ stand, daß junge Leute vom Lande sich in die einzelnen Rollen so hineingefunden haben und ziemlich naturgetreu darstellten, zeigte wohl, daß mehrwöchentliche Übung vorausgegangen und daß viel Fleiß sowohl von Seite des Herrn Lehrers, als auch von Seite der Darsteller aufgewendet worden war. Eine Fortsetzung wäre zu wünschen. — (Die Masern-Krankheit) herrschte soeben hier bei mehrere» Schulkindern, die aber bereits im Aanehmen begriffen ist. Bis 14. Juni dürfen die betreffenden Kinder über behördliche die Schule nicht besuchen. Wien. (Verein der Deutschen aus Gottschee in Wien.) Bei Bekanntgabe der Mitglieder des Vereinsausschusses ist ein unlieb¬ sames Versehen unterlaufen. Es wurde nämlich mitzuteilen vergessen, daß der VereinSlcitung wie schon seit einer Reihe von Jahren auch fernerhin angehört unser ungemein geschätztes und arbeits- eifriges Mitglied Herr Kaufmann Joses Hutter, 17. Lacknergasse 33. Graz. (Todesfall fern von der Hei- m a t.) Ich hatte am 13. Juni das Grab meines Sohnes besucht und kam hernach zur Ausbahrungs- Halle, wo gerade ein schöner Sarg mit pracht¬ vollem Kranze über die Stiege herunter getragen wurde. Vorne schritten zwei Geistliche und die Sänger, die fortwährend traurige Melodien er¬ tönen ließen. Aber niemand folgte; da erblickte ich zufällig das hölzerne Grabkreuz mit dem Namen Joh. Stalzer. Gleich dachte ich, daß der Tote wahrscheinlich ein Landsmann sei, vielleicht gar meiner Frau verwandt, die den gleichen Fa¬ miliennamen hatte. Schnell folgte ich allein dem Sarge; immer mehr Leute schlossen sich mir an, so daß am Grabe ein ansehnlicher Zug anlangte. Mein Landsmann wurde zwar nicht in die Hei¬ materde gebettet, aber auch in der Steilererde ruht es sich gut. Lieber Unbekannte, tröste dich, ein Gotlscheer hat dir das letzte Geleite gegeben und wird auch hie und da ein Blümlein auf dein Grab legen. Auch bist du hier nicht ganz ver¬ lassen; in deiner Nähe liegt der einstige Ober- lehrer Spintre von Gottschee, am Abhang der einstige Bürgermeister von Mösel Hans Jonke und rechts eine Frau Faber, wahrscheinlich auch eine Gottscheerin. Oben am Ende des Helden¬ friedhofes rollen stets zahlreiche Züge vorbei und bringen dir Grüße vom Süden. (Die Schriftleitung macht alle Landsleute auf¬ merksam, in solchen Fällen stets den Verein Gvtt- scheerland, Hans Sachsgasse 5, zu verständigen, dann wird gewiß eine gute Beteiligung am Lei- chenbegängnisse erfolgen. Auch in anderen Ange¬ legenheiten geht dieser Verein den Landsleuten stets mit Rat und Tat an die Hand. — Wer war der Verstorbene?) ZLadgailein. (Promotion.) Im Festsaale der Wiener Universität ist am 6. März d. I. Hans Ruppe, der jüngste Sohn des vor meh- reren Jahren in Salzburg verstorbenen Kaufmannes Georg Ruppe (aus Unterlag stammend), zum Doktor der Philosophie promoviert worden. — Hans Ruppe ist nun vor einiger Zeit nach Leipzig gereift, wo er an der dortigen großen deutschen Bücherei noch weiter seinen germanistischen Stu¬ dien obliegen will. Kaufmann Georg Ruppe in Salzburg, der eine Tochter und füuf Söhne hatte, hatte vier seiner Söhne im Felde stehen, welche alle soweit gesund wieder ins Elternhaus zurück¬ kehren konnten. Nur der fünfte, damals noch zu jung, entging dem Schicksal, auch ins Feld ziehen zu müssen. Derselbe will nun in Deutschland verbleiben, so lange er sich im gewählten Beruf nicht in Österreich betätigen kann. Wien. (Verein der Deutschen aus G o t t s ch e e i n Wien.) Der deutsche Schulverein „Südmark" veranstaltet Sonntag den 28. Juni um 2 30 Uhr in Baden bei Wien einen Trachten¬ festzug und ein Parkfest im Kurpark. Die Ver- einsmitglieder werden ersucht, sich am Feste zahl- reich zu beteiligen. Vier Paare in Gottscheer Tracht haben sich bereits gemeldet. Sollte noch jemand eine Tracht haben, so möge er bestimmt damit erscheinen. Treffpunkt: Sonntag -den 28. Juni um 2 Uhr nachmittags beim Kaufhaus „Kresse" in Baden, Josessplatz, Endstation der Badener Elektrischen. Teilnehmer erhalten eine 25prozentige Fahrtermäßigung auf der Bahn gegen Vorweisung einer Ausweiskarte, welche beim deutschen Schulverein, 8. Fuhrmannsgasse 18 a, erhältlich ist. Teilnehmer, die den Vormittag zu einem Ausflug in die Umgebung von Baden be¬ nützen wollen, treffen sich um halb 10 Uhr beim Kaufhaus „Kresse" in Baden. Wancouver (Kanada). (Trauung.) Am 25. April wurde Miß Emma Schager aus Maj¬ erle mit Mr. Matth. Schober aus Tschermoschnitz getraut. Wir Gottscheer unterhielten uns dabei sehr gut. Dem jungen Ehepaar viel Glück I Landwirtschaftliches. Abgabe von verbilligtem Zement. Die Re¬ gierung gibt an Mitglieder von Viehzuchlgenosien- schäften und landwirtschaftlichen Filialen Zement ab, dessen Preis um 30—50 Prozent erinmäßigt ist, woraus die Mitglieder unserer Vereinigungen aufmerksam gemacht werden. Die Anmeldungen sind in der Kanzlei in Kočevje bis vorletzten Juni mündlich oder schriftlich einzubringen und haben zu enthalten: 1. Den Vor- und Zunahmen des Besitzers, 2. den Wohnort, 3. die Anzahl der Pferde und Rinder über zwei Jahre, 4. von ein bis zwei Jahren und 5. unter einem Jahre, 6. das Kleinvieh und die Schweine. Der Zement darf nur zum Zwecke der An¬ lage von Düngerstätten, Jauchengruben und Stall- betonierungen verwendet werden. In Betracht gezogen werden nur Gesuche aus Gemeinden, wo sich sechs oder mehr Reflektanten befinden. Wenn darum gebeten wird, so werden die Bau- pläne kostenlos angesertigt. Jeder muß sich ver- Unsere eckte Llvnomc pflichten, die Arbeit genau nach dem Plane und innerhalb des ihm vorgeschriebeuen Termines aus¬ zuführen, Alle näheren Aufträge erhalten die Riflekanten, wenn sie die Kommission besuchen wird. Günstiger Stierverkauf. Der Viehzuchtge- nossenschaft ist es gelungen zu vermitteln, daß Herr Johann Schemitsch aus Rajndol (Reintal) Nr. 11, als erster Gottscheer gleichzeitig drei Stiere zum Preise von 14, 15 und 16 Din per Kilo¬ gramm, im Alter von 9—16 Monaten, an eine Einkaufskommission der Regierung nach Serbien verkauft hat. Indem wir Herrn Schemitsch hiezu herzlich beglückwünschen, geben wir dem Wunsche Ausdruck, daß auch andere, insbesonders aber die Mitglieder der Viehzuchtgenossenschaft, dem Bei¬ spiel folgen mögen. Jene, welche sich der Zucht von Edelvieh widmen wollen, sollen sich bis Ende Juni mittels Karte oder mündlich bei der Viehzuchtgenoffen¬ schaft in Kočevje melden, weiche die Betreffenden zu einer Besprechung einladen wird, um sie über alles Wissenswerte aufzuklären. Herausgeber ».Eigentümer: Josef Epprch, Stara cerkev. Schriftleiter: Alois Krauland, Koäevje. Buchdruckerei Josef Pavliäek u. Co. in Koäevje. Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, meine liebe, gute Gattin Josefa Daromtsch Westherin Dienstag den 9. d. M. um 3 Uhr früh nach kurzem Leiden, versehen mit den heil. Sterbe¬ sakramenten, m ihrem 50. Lebensjahre von diesem Leben abzuberufen. Die irdische Hülle der teuren Verblichenen wurde Mittwoch den 10. d. M. von Leoni- num in Ljubljana mittelst Auto nach Ko- cevje überführt und auf dem hiesigen Fried- Hofe zur letzten Ruhe bestattet. Die heil. Seelenmesse wurde Donnerstag den 11. Juni in der Stadtpfarrkirche gelesen. Danksagung. Für die vielen Beweise in¬ niger Anteilnahme anläßlich des Ablebens meiner geliebten Gattin sage ich auf diesem Wege meinen herzlichsten Dank. Koäevje, im Juni 1931. Kranz Darowitsch Montafoner Auchtstier zwei Jahre alt, lizenziert, ist in Mala gora (Malgern) Nr. 2 zu verkaufen. Grammophon schön, fast neu, ist samt Platten billig zu verkaufen. — Anzufragen in der Verwaltung. Eine Dreschmaschine fast neu, samt Windmühle ist zu verkaufen. Anfragen sind zu richten an Hans Wüchse, Gastwirt in Koprivnik (Nesseltal) 3-1 Seite 4. Sottscheer Zeitung — Nr. 18. /ecke/', Äer Aa/zca izzz 7'czzzzsaa/ Kese/zczz. muss es sz'c/z o/zzze /Vezck ges/eüezz, 8c/züzz-Äa/zca szeg/ ükzez-a/i, bez-ertet z/ezz Ezzzzez-zz bserzezzsizzzai/ 0ie Tüzzzez- Ms/ez-zz zzzs O/zz- z/zz- isz's.' »8z'e /ittez'sc/zözzs/e/ /c/z Lebe 8ze /zszss/r /l/rzZzcn sc/zmezÄ zzzzck /za/ szc/z gec/ac/z/.' /)ezz 8z e? /za/ zzzzz- 2/a/oz-og zzzz> §ebz°ae/?// (portsetrung kolZt.) Jahrgang XIII. Hvsi* kleiäet 8ie kür weni§ 6eIU mociern uncl §ut! Kann gute Ware billig verkanten, K a V IRR weil sie soviel verkauft, (lass sie trotz äes guten iViaterials uncl trotz cier kabel- bakt billigen Preise auk ibre pecbnung kommt. IBIL will, «lass 8ie ständig bei ibr kanten, LR» Üt kleiclet 8ie claksr wirklicb gut, üamit sie wiecler kommen. Oncl 8ie vvercien siclier wieüer kommen! 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