^256. Ficitag, 7. November 19N2. 121. Jahrgang. Laibacher Mum. ^ch lil. ^'Mrrls: UK Voslvcrscudung: «an^älirig 3«' «, halbjührlg 15. K, Im «outoi: ganz. Inlern, .- 'N ^ ^ "'^ b!strll»»a !>,« Hau« ganzjährig « «,. — InstNionögtbühr: Für lleine ^ "" >»z ^ 4 feilen KN k, «Mers per Zlilc lll l,; bei ütlf«» Wi!>b!>l!,?>u»asii per Zeile 6 l». Die »Uaibacher Zeitung» ei!chein< tüglich, mil Nusnahmt der Sonn und ifeierlage. Die NK»i»lftl«til»» befwbel sich »ongrchpluh Nr. X, d!e «ehaltion Dll!m<>t!n°«asse ^i, «, Tprechlluoben der «edllttion von » bl» lv Uhr vormittnff«. Unfraiilierte »riese werben nichl angenommen, Mlmullrivte nichl ^urückgeilellt. Amtlicher Teil. "embet°?«n!",«?""^latte zur «Wiener Zeitung, vom 5. No-Hieße«..," (Al "^) wurde die Weiterverbieitung folgende! »"'NNl>se verb»«?!,: "it Hl «. Nr',i)s '"irr flisssmde Nlätter. votn 2«. Oktober 1902. Nl'?, 'D^tschrs Vollslum. vom 31. Oktober 1W^. 2015 ^./^'Uiivcrsälzchle deutsche Worte» vom 1. Nebeluugs 3li ^ '^ollswille. vom 31 Oktober 1902. Ni'n? 'I ^' vom 30. Oktober 1W2. Ni'^ ?""sche W,.hr. vom 29. Oktober 1902. Nr 31 ,^'°""» vom 12. Oltobrr 1902. üli's^ ""^ ' I».^c». vom :j, Oktober 1902. Nr' 8? ^ ' ""'" ^. Oktober 1902. Nichtamtlicher Ceil. Serbien. l"'5!vo? ^"^^ ^l' "^"l- >^'orr." von sehr beach. D(.'r" ^^ "'^ Velgrad: l'!!w„, ^/.^^ Ministenvechsel in Serbien wird in ^Ulch^ ^" auswärtigen Presse noch iniiner in "'"UlickV"'^'^'^"ö"' ^^^^ besprocheii uiid na '"M>! i ?/' ^l'i'ndo, lvelche den König Alexander be-''bsta,^ ""'' dmi einein Kabiiiette Zinzar- Markovii-Atrllt ?> "^inen, werden überwiegend falsch dar-^NV^^ ,^u verschiedenen Seiteii ist man bemüht, ^aobli/.^ ^ vorerwähnten Kombination anf ein üUci, ,,„5'' ^uri'lcl^iuin'^' ^''hl'tte Postei: ja auch nnter dein '5 di^> ^uzar^Marsodi^, zugedacht gewesen war. !?"^' ^ ^""^"' ^"^ ""bl ""t Necht geschlossen ^ ^'nniiin i! ^lnbinett Markodi^ genau so mit ""Nücn i, " gemäßigten Nadilalen — und diese. ^> ^>" ""lienblicklich nilein in Aetracht — zu ^"nruvi5 >!"^ ^'"^'' 'u'^ lnc-' beinr Ministerium ^lNssS .,' ^"ll war. Daß sich König Alerander '^-^^r ^oinbination Zinzar-Markovs zu greifen veranlaßt sah, lann nicht Wundernohmen, da Tr. Vuil' bei seiner Tmnisswn seine auswärtige Pu° litil als schissbriichig hingestellt hatte, daher dn Mon» arch eineil Kubinettschef ausfindig zu machen bemüht war, dessen Persönlichteit eine gewisse. Gewähr dafür bot, daß eine von ihrem hervorragendsten Träger und Vertreter als gescheitert bezeichnete politisä)e Richtung ihre Korrektur erhalten werde. Wenn der König dann von der Vildung dieses Ministeriums absah, geschah dies gerade auf die Ratschläge nichtradilaler Polititcr ln'n, die angesichts der Tatsache, daß General Zinzar» Marlovi," die bestehende radilal»sortschrittliche Fusion als nicht zweckmäßig erachtete und zu einer Koalition aller Parteigruppen erweitern zu sollm glaubte, einen derartigen Systemwechsel für verfrüht crllärten. Dieser Ansicht sich anzuschließen, hatte König Alexan-der umsomehr Veranlassung, als ja der ganze poll» lifche Bau dcr letzten zwei Jahre auf die Fusion dcc gemäßigten Radikalen mit dm ehemaligen Fortschritt» lern gegründet war, so daß tatsächlich ein allzu jäher llebergaug die gleiä)en uneiwünschten Folgen hätte nach sich ziehen lönneu, wie sie in vergangenen Jahren wiederholt hervorgetreten waren. So kam das Kabi» nett ^elemirovi? zu stände. Wenn nun behauptet wird, dieseo unterscheide sich gar nicht vom früheren Kabl-nette Vun', so dürfte dieo weder nach außen noch nach innen stichhaltig sein. Einerseits darf von dem neuen Minister dos Aeußern, Oberstleutnant Antonio, angc-nommen werden, daß er fich sowohl um das Wohl« wollen Oesterreich-Ungarns als um jene5 Nußlands bewerben werde und daß er folgerichtig an die Stelle lüh'ler Korrektheit einige. Wärme auch in die Vc» ziehungen zur großen Nachbarmonarchie zu bringen bedacht fein werde: anderfeits bürgt die Person lichtn: des Ministers des Innern hinreichend dafür, daß dem I:lj««l'i' i»:»ttu<'l- seines Vorgängers ein Ende bereitet und dao weitere Anwachsen der noch vor ganz lurzec Zeit ohnmächtigen Ertremen in dor radikalen Partei entschieden verhindert werden wird. Ta5 ist immer, hin ein Unterschied. Das Hinterland von Aden. Die große Energie, mit welll>r die englisch« Vertretung am Goldenen Horn die zwischen ii.lgland und der Türlei in Vezug aus die, Grenzbestimmung des Hinterlandes von Aden und Genien oittstandcne (nach telegraphischeil Äerichten aus Konstantinopel beigelegte oder doch hart vor der Beilegung stehende) Differenz behandelt, findet nach oiner Meldung auö London feitens der politifchen itreife Englands volle Billignng. Die Äedcutung Adens für die ein Lebens Prinzip Englands und den Hauptgrundsati seiner Po< litik bildende Sicherung des Seeweges zwischen den einzelnen Teilen des britisäM: Reiches trete eben jelft anläßlich derVorbereitungen Englands für dieCrpedi-tion ins Somaliland besonders llar hervor, indem die einzelnen für diesen Feldzug bestimmten Formationen von den Transportdampsern in Aden abgesetzt werdei', welches somit einen wichtigen Posten auf der „großen Hochstraße des britifä>en Reiches zur See" darstellt, desfen Sicherung für die Zukunft eine ernste Pflicht jeder englisäjen Regierung bilde. Das schließe nicht aus, daß man in den leitenden Kreisen Englands ans freundliä>e Beziehungen zur Pforte gebührendes Ge> wicht lege, wie man denn auch in diefen Kreisen über« zeugt ist, dah die Verstimmung der Pforte über den jüngsten Zwischenfall gegenüber der vielfachen eng» lisch.türt'ischen Iirteressengeineinschaft in anderen 'richtigen Belangen nicht lange werde standhalten können. Aus Konstantinopel wird zu diesem Gegenstände gemeldet, daß die englisäM Ansprüche bezüglich der Gnitzregulierung des Hinterlandes von Aenren und Aden in dortigen diplomatisä>en K'reisen als zweifel-los berechtigt gelten, da England in der Lage sei, sein Recht auf das strittige Territorium durch entspreÄMd? Schriftstücke zu erweisen. Politische Uebersicht. Laibach, 6. November. All5 ^uoci;^>l WN'0 berichtet: Mehrere Hiesige Vlätter melden, daß König Alexander v^n Serbien dem Kaiser FranzIosef einen Besuch in Budapest abstatten wolle. Diesen Nachrichten gegen» über erklärt das Ungarische Tel.» Korr.» Bureau, daß in maßgebenden Kreifen von einem solchen Besuche nichts bekannt sei. Das Herrren haus nahm am 2 d. M. die restlichen zwei Paragnrphen des Terminhan» delsgesetzes gemäß den Beschlüssen der Herren» Hauskommission an und nahm sodann das Gesetz cm.l) in dritter Lesung an. Graf Kottulinsly und Fürst Loblowitz sprachen die Hoffnung aus, daß das an das Abgeordnetenhaus zu verweisende Gesetz eine d>.'N agrarischen Gesetzen entsprechendere Fassung erhalte als do.5 vom Herrenhause votierte Gesetz. Feuilleton. Das Aildstöltl. Slizze von G. Iahrow. Zlll,rdi ^^"^ V ^"ik >u^ '"" d"s ein töl-,chle5 Veginnen, denn ssÜ, ^'Nch^ ^""^' s"ne schU'ächste Seite. Aber am w?'^'N . ^^ l,im- uiohl etwas Spezielles, em !l!l. ^"siir ^ ^'"^^ugt der Wanderer nlitnchmen '"Ute. nachher auch noch recht dankbar fein u^"u ^or^"^ DM" suchte, er fand nichts, ""chdo!m'!"r "l> Grashalme, die er ausrupfte Ein iV ^.trachtete. r<^" stand s^, 7,"'^b bunter ihnr speckte ihn auf. w??' ^b si^. '"'^ schone llnbelannte und wußte nicht ^N'NN. ^"tergehm oder N'arton sollte, daß er ^"^'t'b^^u, "griff frisch „„5 fröhlich die Gcl> sc),. "^^,ih,^^Pse und fprach die Dcnne an. H?Id;^U'"l r^^^u "' "'bre Andacht störe", ' ähnlich!« "^^' "^" ^"tt- sw f'cht lneiner ' '^'^' EUi,?n/> Antwortete mit einer lieblichen. "' liier t'^nuch dünkt doch - ich sah Sie zu- Um den merkwürdig"! roten Mund flog c"in Xiä-cl)eln, das voll Schelmerei und beinah Uebernuü war. Seinen Tonfall nachahmend fagte sie: „Mich dünkt doch — mich ich sah Sie. vorhin hier tnieen?" „Oh, aber ich snchte nur etwasI" „Das KrüuUein wohl? Ja, sehen Sie — das gerade suchte ich ebenfalls alle Tage! Ich habe schon beinah alles Grüne ansgernpft, was hier unten stand — doch ein besondere» .M'äutlein fand ich nicht." „Eo ist eine sonderbare Inschrift, nicht wahr?" ^Ia. Jedenfalls reizt fie zur Neugier — ich würde ganz gern erfahren, was es für eine Bewandtnis damit hat." . Gestatten Sie, daß m) fur Sw dn Erkundigun» gen "danach einziehe? Ucbrigens, mein Name ist Schreiner, Dr. Schreiner aus Verlm. Ich denke, luenn ich zum Bürgermeister oder zu den »ältesten Leuten' im Dorf gehe, muß ich etwas über den Errichter dieses Bildstöclls erfahren." ,Ich war bereits beim Bürgermeister; man weiß aber nur, daß dies die heilige Genovefa vorstellt und daß diese ,Sturmbaäierin' eine reick)c und geizige Vänerin gewesen." . So werdc ich mich be, den einzelnen Einwohnern weiter erlundigen. Glatten Sie inir, Sie ein Stück Eigentlich follte ich's Nicht gestatten; aber das Uneigeutlichc ist's ja, was immer im Leben geschieht. Wenn oH Ihnen also Vergnügen macht . . ." Und sie gingen miteinander den Bärenkopf hin< auf und auch wieder hinunter und fprachen von Gott und der Welt und noch einigen anderen Dingen; auch auf das Theater kamen sie zu reden und das Fräulein fragte, ob er verwandt sei mit dem Autor des belann-ten Stückes-------- „Ja, ein wenig bin ich mit ihm verwandt." „Wissen Sie, das Stück ist herrlich; der etz ge> schreiben, muß ein lieber, goldiger, kluger Mensch sein; aber die Heldin müßte er umzeichnen." „Nanu? Wieso denn?" „Ja, wissen Sie, sie ist aus zweierlei Holz go» schnitzt; entweder, sie muß eine Bäuerin sein — dann passen die geistreichen Phrasen in der dritten Szene nicht für fie; oder sie ist eine moderne Professorsgattin — dann darf sie nicht so naiv, so blindlings intuitiv und so souverän achtlos gegen das Urteil ihrer Kreise fein." Stefaii starrte seine reizende Begleiterin an w,e eine Offenbarung. „Wer sind Sie denn?" fragte er dann unseremc»' niös. „Sie haben da mit wenigen Worten unendlich viel gefagt!" „Ich bin Schriftstellerin", lachte der berückende Mund; „doch ich fchreibe nur Kindergeschichten. Kinder nämlich lieb' ich über alles; und fie und ich, wir ver^ stehen uns ausgezeichnet." „Oh Gott!" dachte Stefan, „die muh ich ganz ein-fach heiraten. Dut> ist ^a »lein Ideal!" —------------ Laibacher geituna Nr. 256. 2110 7. November 1902^ Wie das „Vaterland" berichtet, wird den dies» maligen Herb st »Konferenzen des b i-> schöflichen Komitees, welche am 11. 3l0-vember beginnen, mn Montag (M.) eine Konferenz des bischöflichen Universitätskonntees vorausgehen. „Narodni Listy" betonm, Abg. Tr. Herold hale mit seiner jüngsten Nede in ul^weideutiger Weisc kundgegeben, daß die Annahme derjenigen vollständig falsch sei, die das baldige Ende der czechischen O b» struktion in Aussicht stellten. Sie habe tatsächlich kaum erst begonnen, werde jedoch, falls den Forderungen des czechischen Volkes nicht Rechnung getragen werden sol'le, im geeigneten Zeitpunkte nüt Energie durchgeführt worden. — „Budivoj" erwartet von der Tebatte über die Rede des Herrn Ministerpräsident n eine Klärung der Lage. Die Leidenschaften seien wohl abgekühlt, aber der Widerstand gegell die Sprachen-grundzügc der Regierung habe von seiner Schärfe nichts eingebüßt. Tie czechischen Abgeordneten seien bereit, an der Ordnung der inneren Verhältnisse mit» zuwirken, aber nur mn den Preis der Anerkennung der vollen Gleichberechtigung und Gleichwertigke»: ihrer Nation. „Moravska Orlice" und „Hlas" begrüßen das Ergebnis der Land tag sw ah len in den sch le» fischen Landgemeinden mit Befriedigung, weil es den czechischcn Wählern gelungen sei, trotz der Ungunst der Verhältnisse die bisher innegehabten Mandate zu behaupten und die Fortdauer der Vertle» tung des czechischen Elements im Landes-Ausschusse zu sichern. „l'as" nieint, der trostlose Zustand des Parla-ments könne nur durch Einführung des allgemeinem und gleichen Wahlrechtes beseitigt werden, während die „Salzburgcr Ehronik" nur in der Oktroyierung einer Geschäftsordnung das Mittel erblickt, den un» haltbaren parlamentarischen Zuständen ein Ende zu machen. Tic A b reise E h amb erl a ins nach Süd» afrika ist nunmehr endgültig für den 25. November festgesetzt worden. Tie Einladuug der Kapkolonie wird der Kolonienminister erst am Schlüsse seiner Rund« reise absolvieren. In den. Vereinigten Staaten Amerikas haben die W a h l e n zum Kongress e statte gefunden, aber soweit bisher zu erkennen ist, an der Majorität der Republikaner nichts geändert. Infolge der Vevölkerungszunahlne, welche die Zählung von 1RX1 aufwics, hat das Repräsentantenhaus jetzt einen Aestand von A8K Mitgliedern, d. i. 25) mehr als bisher. Ter Zuluachs kommt hauptsächlich den Staaten dcs äußersten Westens und Südwestens zugute, deren Bevölkerung in einem auch für amerikanische Ver« Hältnisse staunenswerten Maße zugenommen hat. Tas Abgeordnetenhaus teilt sich iu 197 Republikaner, 151 TOuolraten und K wie letztere znr Opposition gehörige „Silberleute" und Volksparteiler, so daß die republikanische Mehrheit >ltt Stimmen betrug; ein Sitz war zuletzt unbesetzt. Tie Temokraten hatten schon vor der Krisis, zu der sich in den letzten Wochen der Äergarbeiterausstand zugespitzt hatte, Hoffnungen auf eine Vermehrung ihres Bestandes wenigstens im Abgeordnetenhaufe und in den letzten Tagen, vor der Beilegung des Ausstandes stiegen ihre Aussichten so sehr, daß sie glaubten, die Mehrheit im Hause, wenn nicht gar auch im Senat zu erringen. Tie erfolgreiche Einmischung des Präsidenten, Roosevelt kam indes den Republikanern zugute, so daß sie ihre Majorität behaupten tonnten. Tageslieuigteiten. — (Die geschenkte Villa.) Ein junger Mann in München, der ein sehr genauer Rechner ist, hatte das Glücl, ein reiches Mädchen zu heiraten; er wohnt zur Zeit in einer Villa seines Schwiegervaters. Eines ^agcs befragte ihn ein Freund, ob ihm der alte Herr die Villa geschenkt habe. „Nein, das nicht, er hat sie mir zwar angeboten, aber ich habe das Geschenk nicht angenommen", war die Antwort. — „Ist'» möglich?! Warum hast du es denn ausgcschlagen?" fragte der erstaunte Freund weiter. — „Nun, stehst du. die Sache ist die: Die Villa gehört mir in WirlnHtclt und ich wohne mietfrei. Wenn ich das Geschenk hätte, so müßte ich die Steuern zahlen, so aber zahlt sie der Schwiegervater." — (Einer, der Frauen prügelt.) Am 4. d. M. wurde in Boston der bekannte Millionär und Miteigentümer der zUavierfabril Mason H: Hamlin, Allan Mason, verhaftet. Seit dem 17. Juni wurden in Äoston 14 Frauen durch einen unbekannten Mann entsetzlich geprügelt. Alle kamen aber mit dem Leben davon, bis auf ei.l^ Miß Morton, die am vorigen Sonnabend durch Keulen-schlage auf den Kopf getötet wurde. Die Pottzei hatte in den vergangenen Monaten viele Leute verhaftet, aber leine dieser Verhaftungen führte zur Entdeäung des Täters. D>e Leiche der Morton wies einen Schädeloruch auf. Die Tat mußte ein Linkshänder vollbracht haben. Nun lenkte sich der Verdacht auf Mason, und die Polizei ist überzeugt, endlich den Richtigen gefunden zu haben. Mason war früher in Irrenanstalten und scheint gemütsleidend zu sein. — (De r g u t e T o n.) Bei einem Diner, welches gute Freunde in einem Boulevard-Restaurant veranstalteten, erzählte kürzlich Philippe Erozier, der Ehef du Protocol« (Zeremonienmeistcr) des Präsidenten der Repubttt, verschiedene Anekdoten aus seiner interessanten Carriere. Eine davon ist besonders bemerkenswert, weil sie von der letzten Anwesenheit des Schahs von Persien in Paris datiert. Damals be- ^ fand sich Erozier eines Tages im Palace-Hotel bei Tisch an der Seite des Großveziers. Man sprach von Frankreich, vom Pariser Leben, von den Reizen der Seinestadt und ihren Amüsements. „Ich", sagte der Grohvezier, „ich für meine Person schwärme vor allem für die französische Zivilisation und die guten Manieren." Und bei diesen Worten kämmte er sich würdevoll den Bart mit oen.Zinlen seiner Gabel. — (Wie man in Schottland schwört.) An der Küste von Schottland schwört man bei einem — Hering. Die sonderbare Eidesformel, die dort jeder Nichter beim An-iritte seines Amtes nachsprechen muß, lautet dahin: „Daß der Nichter die Gesetze der Insel gerecht ausführen wird zwischen unserem gnädigsten Herrscher König Eduard VII. und seinen Untertanen im Bannkreise der Insel, und er zwischen Partei und Partei wie das Rückgrat des Herings mitten zwischen dem Fleische liegt." Die Bedeutung dieses Eides liegt darin, daß in früheren Zeiten der Hering, wie Fische überhaupt, die Hauptnahrung der Inselbewohner war. auch der „Deemster", wie die Richter dort heißen. Der Richter soll sich also täglich bei seinen Mahlzeiten an den Eid er-innern, den er geschworen hat. — sDas Abenteuer eines Milliardärs.) Herr Andrew Carnegie hat auf der Londoner Untergrundbahn ein kleines Abenteuer gehabt. Um von der City nach dem Westen der Stadt zu gelangen, wollte er eine der loenig schönen Untergrund-Dampfbahnen benutzen; er löste sich dazu am Schalter eine Fahrkarte und stieg bann in ein Wagenabteil erster Klasse ein. Nachdem er zwei Haltestellen hinter sich hatte, erschien die „Revision". Herr Carnegie mußte st^ Fahrkarte vorzeigen, und da stellte sich heraus, baß " ^ berechtigt war. in dritter Klasse zu fahren. Der ^ > erstattete auf der nächsten Haltestelle die Anzeige, un» ^ Carnegie mußte, trotz allen Sträubens, den Zug vena,, und dem Beamten nach dem sehr dürftigen Warterau" ^ Stationsbureau folgen. Dort erschien sofort der an )-Bahnhöfe aufgestellte Schutzmann und hielt den „""e, ^ ten" so lange in Gewahrsam, bis der Aufsichtsbeam« ^ Station und der Fahrkartenverkäufer zur Vernehmung ^ Uebeltäters erschienen. Der Milliardär und StahttoM llärte entrüstet, baß die Einrichtungen der städtischen doner Untergrundbahnen sehr rückständig seien. !i. ,„ nicht gewußt, daß ihn seine Fahrkarte nichl be«cyM'^,. ein Abieil erster Klasse einzusteigen. Er habe e'N ..^ verlangt, und drr Schalterbeamte wäre verpflicht" l^',^. ihm eine Karte erster Klasse zu geben, auch wenn " °° ^ besonders verlangte. Er habe eine Krone aI6 ^? " ^ hingelegt und habe nicht erst lange gezählt, was man ly ^, rürlgegebcn habe. Er habe auch leine Zeit gehabt, " h^ schriftcn der Karte genau zu studieren, und er wc"s ^ jede Verantwortung für den von ihm begangenen» ^ auf die lächerlichen Einrichtungen der Bahn selbst ' ^ Beamten waren von dieser Strafpredigt nicht >^,. ^e. sondern verlangten die Hinterlegung einer ^'^ f,.>n^ Carnegie warf ihnen ein Pfund Sterling mit seiner > ^ karte hin und stürmte davon. Die Beamten setzten lin ^ des Polizcibemnten ein reaelrechtes Protokoll aus, ^ später wurden sie. wie der"..Hamb. Korrcsp." '^". ^ ^ über belehrt, daß ihr Arrestant ein Mann war, '" ^ eine Spielerei wäre, ihre ganze räucherige ^"^^„liltgici anzulaufen. An demselben Tage. an dem die ^^ ^ond^ ir den deutschen Zeitungen besprochen wurde, >^/" .heaii" der Name dieses Mannes für Polizei- und EiscnlM" ganz unbekannt! — (Ein merkwürdiger Gesellsch"^ typus) stand diesertage als Beklagter vor e/ner. ^„, Zivilkammer. Der Mann nannte sich „Mmwl"0 ^ Künstler)! Der „i'-nnlii^" ist ein junger M"'!?'^«^ ^ besseren Gesellschaftskreisen, mindestens 20. H°M ^ Jahre alt. Dcr ...jnmln«!,«'" hat viel f«" Z"t , dc" ! besser: er hat immer freie Zeit. In diesen seinen ,^"" ^sstt' l dient er in vornehmen Tanzzirkeln dem Tcm3"M^men zltt ! maßen als „Attacks". Er engagiert die jungen ^" ^cs Polka, zum Walzer, zur Mazurka u. s. w. ^"" tx» Benehmen, seine Eleganz, seine gute Erziehung ery"^ ^ Glanz der Tanzstunden und entzücken die Mamas, -^ Töchter begleiten. Der „^nndi«<h>u ^ sie spricht mit ihrer Mutter von ihm. und oft 'st e ^^ Heirat das Ziel der Laufbahn des „Iambistcn'. ^^1^ tcn Prozesse handelte cs sich um die Frage, ob A" " ^ hel Tanzstunden des Herrn Lopp-Washington, ^"^ Albert, nur Schüler gewesen sei und altz s"^" ^""^ für die Stunde zahlen müsse. Soviel ist nämlich c' , ^ stunde bei Herrn Lopp-Washington unter Brüdern < ^,i Advokat des Herrn Alberti versicherte ^agegen.^^ ^ Klient einer der „kOiUi^m^ü^'llmKi«^!»" der ^, ^ ß„ Wesen sei. Das Gericht urteilte wie weil. König ^°^«pM schnitt die Nota über 1550 Franken, die H"^ lve'!^ shington beanspruchte, entzwei. Es kam Z" ^«beN "!" Schlüsse, daß .Herr Alberti in den Ensemble," ^ slN .Iambist" figurieren mochte. Dagegen mußte He" ^. die Privatstunben, bie er baneben noch g"iom' ^ HeN 775 Franken zahlen. „Es ist ja etwas teuer'^^-«^ . . . Von diesem Tage ab gingen sie täglich miteinander spazieren. Margarete — so hies; sie — erschrak durchaus nicht, als sie hörte, daß sie dem, be-rühmten Autor selbst ihre Wahrheiten gesagt hatt«'. Sie war diesem Herrn Toktor gut, und da muhte man doch aufrichtig sein. Tie Vildstöckl-Inschrift klärte sich auf eine gan^ unerwartete Weife auf. Ter Platz nämlich, wo das Vildstöckl stand, ge-hörte damals, vor mehr als hundert Jahren, einem Privatmann, der dort oben junge Aaumpflanzungen geinacht und der ein pedantischer Herr war; denn an den Verkauf des Stückchens !^and hatte er die Vedin^ gung geknüpft, das; es jederzeit „rein von Unkraut und Gras" zu halten sei, damit es die säuberliche Ordnung seiner eigenen Anlagen nicht störe. Tie gute Sturmbacheriu aber, die zum Gedächtnis ihrer jungverstorbenen Genovefa das Vildstöckl an deren Lieblingsplatze errichtet, war von praktischer und sparsamer Natur. Tie Inschrift veranlaßte jeden Vorübergehenden, ein „5lräutlein" auszurupfen; auf diefe Weise hatte die Ääuerin kostenlos stets einen scholl blank gehaltenen Platz, wie es der Vertrag ver-langte.----------------- Tr. Stefan Schreiner und Margarete lachten Tränen, als sie diefe prosaische Auflösung dcr gc-l,ein!nisvoslell Inschrift erfuhren. Jeder von ihnen benutzte die Sache als „Stoff" zu einer Arbeit; im übrigen aber hatten fie beschlossen, das Vildstöckl z,-ihrem privaten Ideal zu erheben, denn sie verdankten ihm ja ihr Glück. Oder ist es etwa kein Glück, wenn man jemaud lieb hat und ihn ohne weiteres heiratn? darf? In Vandcn der Leidenschaft. Roman aus dem Leben von U. Feldern. (71. Fortsetzung.) Ter Freiherr warf einen Vlick auf das klein« Vild, dann rief er erstaunt aus: „In der Tat, das ist Sarolta Zug um Zug! Was bedeutet das?" „Tas bin ich?" fragte das Mädchen naiv. „Un-möglich, fo hübsch bin ich nicht, ich mit meifler abscheu-lichen Zigeunerfarbe!" „Ei fieh!" fcherzte Grumbach. „Kleine Bescheiden» heit — hast du deinen Spiegel noch nicht darüber be« fragt, wie du ausfiehst?" Sarolta lachte hell auf. „Zigeunerinnen uud einen Spiegel!" rief sie. „So ein Ting gab es bei uns nicht, wenn wir nicht einmal in den Spiegel eines Gewäfsers schauten!" Ter Freiherr streifte sie mit heißem Vlicke, dann sagte er, das Medaillon zurückgebend: „Erklären Sie, Irau Else!" Und Else hob an: „Es sind jetzt sieben Jahre her, als wir —" Else stockte einen Moment und erbleichte, dann fuhr sie. sich gewaltsam fassend, fort: „als wir uns in Torrent be» fanden. Wir machten dort die Bekanntschaft eines un-garischen Magnatm, der uns sein trauriges Geschick erzählte: Sein einziges Mnd, ein Töchteräien, war vor Iahroil verschwunden, und er mußte annehmen, daß es tot, ertrunken sei. Seine ^ran hatte sich den Verlust ihres Lieblings so zu Herzen genommen, daß s!.' ill eine schwere Krankheit verfiel und starb. So stand dcr Arme mm aNein da, Wenige Tage darauf untcr. nahmen Wir eine gennnnschaftliche ^rtic ^, ^'t Alanen Grotte, ein Sturm überfiel nN", .. ^ kenterte, und ich wäre ertrunken, weiM ^ F Ungar nicht das Leben gerettet hätte. «^ ^ h^ Aufopferung des eigenen Lebens ^'M'lMs' 'r F-fich das Haupt an einem fvitzen Felsen 1" . ,^ ^ lang des Edlen nicht „lehr gedacht, ^" ^c.^ dieses Vermächtnis gestern zufällig in ^^jc'^' betrachtete das Porträt, und alsbald fi" "N .^ d lichkeit desselben mit Sarolta ans, »"t " . ,„iiM einstmals so spurlos verschwand. Ist ^ "" d^ '^ daß sie von den Zigeunern geralüit "^ ^ als das >tind ist, welckies jene Dahinacschw"" beweinten?" fmcrks"^ >,'t Grumbach und Sarolta hattlM "Ml' ^„o atemloser Spannung gelauscht. Als ^ hatte, rief Sarolta erwartungsvoll: ^alu „Und der Name? Wie hich ^er ^ Magnat?" , NlilM'"' >,i> „Graf Ianos Aacs auf Äücsv-n', "^^,' seine Gemahlin hieß :vonn ich nicht in'^ ,Uind Wanda!" .^ d^ ^ „,, „O — nun wird mir vieles klar! n ' ^'st" chrn aus. „Tamals, als mich MM)" "" . ^ich^ Walde gefunden hatten nnd in 5a5 ^^""'1. woselbst Mutter ».'ica mich alsbald '" ^.le i". ' ^ wechselten sie seltsame Worte, von dein'» ^ s?l ^. nein Gedachtnisse haften geblieben '"'^"glich^ ,A>l dem sollen Ungarlande, sagten s'c "" M " ständig meiner Mutter. Nnd er werde z ^mbacher Zeitung Nr. 256. 2111 7. November 1902. em ^^'"^" selbst zugegeben. ..aber Herr Alberti war ibm? A,"' Schüler. Es machte mir z. V. große Müh?. °lso 'Washington-Post' in den Kopf zu bringen!" Na Ms,.' " ^'e soll ein junger Mann, der nicht einmal die reiFV°^°lt" im Kopfe hat. mit seinen Füßen ein ^ Mädchen erobern können?! >°nb w ?>' " ,^ "ltcn 1 ege n.) Wie aus Algier berichtet suckt w ^'^ ^^^^ Vougic von einem Nattenregcn heimgc-kommend 3-c^^ l" ist "och l^eschäftigt. das Heer unwill-Acrae s ^ ^' vertreiben. Seit langem lebten auf eine,.', viele s° ^Mu Bougies. Conraya. Tausende von Matten und Nerae s s ^°^ ^^^' ^'" a^i Sturm fegte sie vom 3U einen ?> ^^ ^" "'" sluhe" Nachmittag und artete balo Nolle ^ ^'^"lichen Orkan aus. Eine große trichterförmige zerstör!? n"b und Steinen fuhr über den Berg und sich die '^ ""l ihrem Wege. Merkwürdigerweise konnten Ach dev ^ ^^" "" den Baumstämmen festhalten, wenn snide d ?"^ ^"l von ihnen getötet wurde. Aber Tau. und in r "m wurden buchstäblich in die Luft gehoben s'adte ,^"> ^ satten wären zur Strafe vom Himmel ge-gentesen A ?^ ^^^ ^" ^" '""" gekommen. Die intcili-„nd,^s,^^ ^ in der Stadt waren weniger abergläubisch Leben ^' < ^ ^"' ^"l. die Ratten zu töten, die noch sic fcm^.' s ' ^'er es blieben so viele von ihnen übrig und Der EuÜ. -c^ Verstecke, daß die Jagd noch weiter geht. '^bhlen ' f " "°" bougie hat sich zur Beruhigung der lich l " '" >"nem Automobil aufs Land lxgebcn: schließe die Le,,f ^-^ ""^ ^ie Häuptlinge wieder beruhigen, so baß ^ ^"- "'" H""'" zurückkehrten, ^aric, l, s " probates Mitte l) In Rocca Santa liimente n ^ """^kannte Täter" das ganze Archiv, alle Do-dic zu?. H , °s. "lle Bücher des Magistrates verbrannt, damit Irenes«,'?''"" ^°^in entsendete Kommission die begangenen ^^ch'gleitcn nicht entdeckte. ' ' , ^!al- und Provinzml-Nachrichten. h . Der Ciicilicnvcrcin in Laibach >n wiirdi^^^ ^^ 25jährigen Tag seines Bestandes '"der C. lv^is.'. Z"nächst las um '/28 Uhr vormittags ^"knmcss.^'. ^chk '^^ Kanonikus Dr. 5t a r l i n eine V Uhr ^'^ 1"r die verstorbenen Mitglieder, worauf un', sillily st .n ^ ^" ^" Domlirchc ein feierliches Ponti-^Nlcn d i° ^s'^' bei welchem unter anderem das dem An-^°ga5ar "!."' ^"teltors des Vereines. Fürstbischofes , >vlirdc, ' ^'"'dmete '1.^ Dcun, von Focrster aufgeführt l'chei, ^"?' land um V>11 Uhr im Saale des fürstbischöf-°^ain, s, ""^ Festsitzung statt, welche vom Vereins-d'c ttsch!/^"" '^rof. Gnjezda. mit einer Ansprache an "°s- ^nio ^ ^"^ ""b Mitglieder eröffnet wurde. .Herr ^ätigl^^da warf einen kurzen Niiclblicl auf die 25jährige ^lfeier i . "''"^' welcher allen Grund habe, seine ^ aninl? '^'^ich frommer Weise zu begegn. Er dankte ^l, ^ ^.'knden hochwürdigsten Fürstbischöfe. .Herrn - e dc»,» V'' '"^ ^'^ Äclebiierung des Gottesdienstes, bc-?"^' desse, !m^^'^" Standpunkt und Zweck des Ver-'?'^« und ^ ^'^" gehorsame Söhne der göttlichen s"n c>s> de, ^'"" Heiligkeit des Papstes seien, wandte sich ^'Ulich s '"-rrn Fürstbischof mit der Nitte. er möge ge-^sein die? beabsichiigten Besuches beim heiligen Bater 5^'I>llnet ^^"riicke der unwandelbaren Ergebenheit der . w auf ^ ""nttrln. und schloß mit einem drcimattgtn 3? ^bil«',?"/' ^^"' welcher ja auch heuer sein 25jäh- "s Mit 3/« . "^^de. Die Versammlung stimmte in de,. Der S?'w"ng ^n. ' ' ' ^llri i ^ ^'ftfüh^^ 5^ Bereines, Herr Kanonikus Doktor ^-^^^onte in seiner Festrede, der Verein habe allen Grund, sein silbernes Jubiläum festlich zu begehen und in die Oeffentlichleit zu treten. Denn erstens sei der Zweck des Vereines lein egoistischer, sondern die Cäcilianer halten sich immer an die Worte des königlichen Sängers: „.Herr, ich > liebe die Schönheit Deines Hauses", und zweitens habe der Verein auch vielseitige Erfol!>!x!ilik, der in einigen Monaten auch fein 25jährigcs Jubiläum werde feiern können, habc eine Menge von theoretischem und praktischem Stoffe fiir die Organisten aufgehäuft, zahlreiche praktische Kritiken veröffentlicht und auch in Zuschriften so manches zur Hebung deä Kirchengesangcs beigetragen. Dafür gebühre den beiden Redakteuren, Herrn Prof. F 0 e r st e r alä Leiter der Musik-bcilagen und Herr» Prof. Gnjezda als Leiter des textlichen Teiles der wärmste Dank, umsomehr, als die beiden Herren heuer auch das 25Mrige Jubiläum ihrer TäticM: beim Vcrcinsblattc feiern. (Lebhafter Beifall und Hände' klatschen.) Die Qrgelschule. welche im Oktober 1877 zur Eröffnung gelangte, habc immer den tatsächlichen Verhält-nisscn entsprochen; es seien bis heute aus derselben 144 befähigte Organisten hervorgegangen. Seit deren Bestände seien an der Orgelschule die Herren Gnjczda. Foerster und 1'. Angclil Hriba? erfolgreich als Lehrer tätig; es gebühre ihnen für ihre opferwillige Ausdauer der herzlichste Dank, (Lebhafter Beifall.) Ein großer Erfclg des Vereines liege ferner darin, daß heute fast allgemein die Ueberzeugung zum Durchbrüche gelangt sei. der Kirchengesang müsse cäciliamsch sein. aber auch darin, daß die heimische liichlichmusilalische Literatur in erfreulicher Weise bereichert worden sei. Der O'i-Kvcnii (^Il,8dnlik allein biete dem Organisten alle«, was er an bestimmten Tagen oder zu bestimmien Zeiten be-nötige. Vieles bleibe allerdings auch dem kommenden Viertel-jahrhunbcrtc vorbehalten. Drei Faktoren seien es, die an der Entwickelung des cäcilianischen Gesanges mitwirken müssen: die Geistlichkeit, die Organisten und das glüubige Voll. Die Erfahrung lehre es. daß dort, wo sich die Geiste lichleit für die Kirchenmusik interessiere, diese noch einmal bessere Erfolge aufzuweisen habe; es werde namentlich auc?) Sache der jüngeren Geistlichkeit sein, das allfällig vorhandene Schlechte auszumerzen und das Gute an dessen Stelle zu rücken: es sei durchauQ nicht schwer, den Chor mit dem Altare in Einklang zu bringen. Die Organisten befinden sich gewiß in mißlichen Umständen, welche auf Rechnung unserer sozialen Verhältnisse zu setzen seien: aber durch Beharrlichkeit können sie manches erreichen, damit das moralische und kulturelle Niveau des slov. Volels eben durch gute Kirchen-musil gehoben werde. Was endlich die Mitwirkung des gläubigen Volles anbelangt, so müsse überall das Bewuhisei.1 plcchgreifcn, daß es für jeden Sänger, jede Sängerin eine ! Auszeichnung bedeute, auf wm Kirchenchore verwendet zu werden; dies möge oft und oft auch von der Kanzel herab betont werden. Wenn dann alle die genannten drei Faktoren mitwirken werden, fo werbe man beim 50jährigen Jubiläum auf ein schönes Stück Arbeit zurückblicken können. Redner wandte sich an alle, die zur Mitwirkung berufen sind. mit den Worten des Kaiscrlicdcs: Laßt uns fest zusammenhalten: In der Eintracht liegt die Macht; mit vereinter Kräfte Walten wird das Schwerste leicht vollbracht. .Herr Dr. Karlin schloß, zum hochwürbigsicn Herrn Fürstbischöfe gewendet, mit den Worten: Wir alle harren! bis zum äußersten beim Hirtenstabe unseres Fürstbischofes aus; wir werden neben Ihnen bestrebt sein, das Königreich Gottes in unserem Lande zu festigen. Das walte Gott und die heil. Cäcilia!_____________________________! l°to5 H^ bcnmt mcinwl. wc'iß ich nicht — er wcrdc !'"5 Ä.'nt^?^'" U'üssm, smist wiirdm sil' sprechm, ^i Vrsii, s !" '^''"^ """ Vc'wriwi, die sich in ^^" m ^""^"- Sie HMm mich dmm Mv ql-. Ü'^lich " "'^ Wuacht, su tms; mir mr cim' ^lucl't "^' ^ ^>w ist bi5 sn'swrn. Und in, vl'l-amiacm'n ^ ^ nick,^ ""5"' Stmnm nach Vüc5vür, cwwuhl ""^ n.ii "uscrrin W^o Inli. Nim und Mayc' """iq m,"s !'"^ ''" b"" ^rcifcn, ciiwm bösr „„5 '!'^ lNabo 5.^'"^'" Mmmc. und ich innfttc ilm nm ?'!''«"n. k, "'' ^r s"li mich s, recht sinswr nnd ;n" "l) n,^ . '""ms m- mir ein ^cldstm-l zn nnd schrie ^"^nt(^>,, ^' "nch dnvmiplick^'N. Ä'.'ciyo nnd Rna ""'N'k'n foi. " '"' ilini, nnd als sil' mir nach einigen ^'tor l,l > "'^ ^'" sie nnd zählten heimlich Grid ^oll,„ "ach und Eise sahen einandn bedeutnna> !l3" '^'in^m^ '"'^'^ '"'u^ klarer!" saaw der erstere. """t>t^r >.. '^'"' aosc<)eheii! TX-r Vrnder 0der ein . .^rl,<^ ' ^"l"' "" '"" l5ri, ,?"?' ^"^'- Arw, wenn ich nicht irre '? "ner V,,"''nbach f,,t. ..nnd liesi das einzige s^^'l,n,^/"w"ndten ranben. ^)as Gliick bemin- snl ^ltrr eben lain. lici' "" Tnm„s< '' ^le Zigeuner aber standen nicht ^' pl'indern "?"^ "n,^nsel;en nnd ihn gelegen^ "' mdem sie ihm «nit ihrer Mitwisseil- schasi drohten. Daher haben sie Sarolta stets so itrona beinacht — sie ist für sie eine Gildcmelle! — Eo nnter^ ^ liegt feinem Zweifel, 5tind". wandte n sich an die erregte Sarolta, „dn bist eine 5wmtesse Äacö nnd die alleinige Erbin deines Vaters. d?5 Grafen ^niws Vac(-, dessen Hinterlassenschaft sein Vetter Vela wider-lecht!ich sich angeeignet hat! Es gilt nnn, ans jene Nil-a nnd ihren Genossen Mmio - er ist doch ebenfalls in ^liedrich5rodü?" ..(^eU'is;", versetzte Sarolta. „er ,st dor Führer deo Stammes!" „Es gi»t also. anf dic^se beiden emen Trnck aus-,znnbön. daß sie ihre Untat gestelim nnd die Beweise dliner Gebnrt ansliefern!" snhr der Freiherr fort. „Tas lveitere wird sich dann finden!" ..Gnten Morgen, linder!" Varon rief es, aus d der Kirchenmusik ausgehend, beleuchtete der .Herr FürstbischVf das Motiv, aus welchem der Kirchengesang unter den be-sonderen Schutz der genannten Heiligen gestellt worden war. Wie nach dem Gebete der hl. Eäcilia während ihrer Trauung ihr Leib und ihre Seele rein geblieben, so müsse auch de^ Kirchengesang nach Melodie und Wort rein bleiben. Be«,t6 das .Konzil von Trient habe sich mit der Reorganisation der Kirchenmusik beschäftigt, aber im Lause d?r Zeit habe in der Kirche immer mehr weltliche Musik überhanb genommen, bis endlich seit Witt eine Hebung der musilal. Produktione», wahrgenommen werden könne. Hierzulande sei man den drei Männern, welche trotz aller Anfeindungen der Idee dei. cäcisianischen Gesanges treu geblieben, den Herren Gnjezdo, Foerster und 1^. Hribar. aufrichtigen Dank schuldig: neben denselben dürfen aber auch Prof. Sm 1 ela 1 und I'. Hu-golin Sattne 1 nicht vergessen bleiben, sowie auch nicht der gcffen werben mögt, daß der Eäcilianismus gewiß nicht olche Fortschritte gemacht hätte, wenn er nicht in den Fürst' bischöfen Pogaöar und Missia wohlwollende Förderer gefunden hätte. Der Herr Fürstbischof dankte daher Herrn Prof. Foerster. daß er durch das anläßlich des Iubelftsl^ zur Aufführung gelangte 1>> Oc-mu das Andenken Pogcu ll!-.. geehrt habe. — Nun haben aber die Eäcilianer noch eine weitere Aufgabe vor sich: Sie sollten auch auf den auher-lirchlichen Gesang wohltätigen Einfluß ausüben. Alle Geist-lichen der Diözese mögen es hören: Iedermani möge den Organisten wie seinen Sohn empfangen, belehren und leiten, auf baß derselbe auf die Veredlung der Bevölkerung hin^ arbeite, gewisse außerlirchliche Gesänge ausmerze und cm deren Stelle edle Volkslieder sehe. Der Herr Fürstbischof erklärte zum Schlüsse, sich für diese Idee auf das kräftigste einsehen zu wollen, und wünschte im übrigen dem Verein? den größmöglichen Ersolg im neuen Nierteljahrhunderte zur Ehre Gottes und zur Ehre des slodenischen Volles. Nachdem der Herr Fürstbischof über Bitte des Herrn Vereinsobmannes der Versammlung seinen Segen erteitt hatte, brachte Herr Prof. Gnjrzda noch auf Seine Majestät den Kaiser ein mit Jubel aufgenommenes drei' faches öioio aus. Der Vertreter des Cäcilienvereines für die Diözese Lavant, Herr Domvilar tztrall, übermittelte hierauf die Glückwünsche des genannten Vereines, worauf die Festsitzung geschlossen wurde. — Im Anschlüsse daran fand die ordentliche Generalver-sammlung des Eäcilienvercines statt. Dem Berichte des Sekretärs, Herrn Kanonikus Dr. Karlin, ist zu entnehmen, baß der Ausschuß im Verlaufe der dreijährigen Funltions-pcriodc tt Sitzungen abgehalten und für die Orgelschulc ein Klavier um A00 X erworben hat. Der Bericht gedachte der am 18. Juli 1901 veranstalteten Zusammenkunft der Orga^ nisten in Sittich, widmete den verstorbenen Vereinsmitglit-bern. namentlich b?n Herren Dr. A. Iarc. L. Hudovernil und Dr. Jos. Pavlica, einen warmen Nachruf und verwies im übrigen auf die anläßlich des 25jährigen Jubiläums er< schiencne Festschrift, in welcher alle sonstigen Ereignisse, di? sich im Vereine abgespielt, niedergelegt seien. — Dem Berichts des Vereinslassiers. Herrn fürftbischöflichen Kanzlei Ki^la, zufolge, beliefen sich die Einnahmen feit dem 22. November 1899 auf 0572 X 97 l>. bae Ausgaben auf 6563 X 51 1i. Herr Professor Foerster als Leiter der Orgelschul? ieilte mit. daß diese Schule im Jahre 1899 von 20 Schülern, im Jahre 190tt ebenfalls von 20 Schülern und im Iahie 1901 von 21 Schülern besucht wurde. Im Lehrkörper hab,' sich leine Veränderungen ergeben. Der Berichterstatter brachte den Herren Lehrern Gnjezda und 1^. A. Hribar für ihre Mühewaltung seinen besten Dank zum Ausdrucke. (Beifall) Die bisber herangebildeten 144 Organisten seien einerseits Pioniere dei cäcilianischen Idee, anderseits habe der Verein ebenso viele Existenzen gegrünbet, worin auch ein Erfolg des selben erblickt werden könne. Der Schriftführer, Herr Dr. Karlin, brachte die eingelaufenen Glückwünsche zur Verlesung und teilte ferner mit. daß dem Vereine auch der Musilverein „Glasbena Matica" in Laibach seine Gratulation übermittelt habe. Sodann beantragte 1'. Hugolin Satiner eine Aenderung der Vereinsstatuten in der Hinsicht, daß in jeder Pfcn'.e Filialen des Cäcilienvereines gegründet werben können (Angenommen.) 'Herr Pfarrer Trpin (Möschnach) stellte den Antrag, es sei an den .Herrn Fürstbischof die Bitte zu stellen, daß jede Kirche den OT-Kv^ni l3lll5l'cnik abonniere, baß jeder Geist-lichc dem Vereine beitrete und daß die Pfarrämter alljährlich einen Beitrag zum Musilalieninventarc einstellen. (Angenommen.) Der bisherige Vereinsausschuß wurde rxr n^inmsti»-n(>in wieder gewählt und hierauf die Hauptversammlung geschlossen. Um V^ Uhr nachmittags fand in der Franzislancr-kirche ein Orgelkonzert statt, auf welches wir noch, zurück lommen wollen, und abends gab es eine gemütliche Zusam mcnlunft in der Vicrhalle Hafner, woselbst LicbervortrcM mit Violin- und Klavierprodultionen abwechselten, — (Militärisches.) Seine Majestät der K a i s e r hat anbefohlen, daß dem Oberstleutnant Karl Edlen von Kubin, überlomplett im Generalstabslorps. eingeteilt zu> Trnppendienslleiswng beim Landwehr - Infanterieregiment? Laibach Nr. 27. der Ausdruck der Allerhöchsten Zufrieden heit bekanntgegeben werde. ._ (Installiert) wurde vorgestern Herr Johann Podboji Pfarrer in Plcmma. auf die Pfarre Töpl'h und Herr Antmi M <- "-' Ps""" '" Podlia,. m,s v,e Pfarre Kpitalii-. Lmbacher Zeitung Nr. 256. 2112 7. November 1902^ — (Sanitäts-Wochenbericht.) In der Zeit vom 26. Oktober bis 1. November tamen in Laibach 23 Kinder zur Welt (30 8 A), dagegen starben 11 Personen (15 2 A), und zwar an Tuberkulose 1, infolge Unfalles 1, an sonstigen Krankheiten 9 Personen. Unter den Verstorbenen befanden sich 7 Ortsfremde (63 L A) und 10 Per. sonen aus Anstalten (90'0 A,)- Infektionskrankheiten wurden gemeldet: Scharlach 1, Typhus 1, Diphtheritis 3, Rotlauf 1, Schafblattern 1. — (Sanitäres,) In Idria ist der an Genickstarre erkrankte Knabe nunmehr genesen; ein weiterer Fall dieser Krankheit trat nicht auf. Die Diphtheritisepidemie in Laze, Bezirk Loitsch, scheint ihrem Ende entgegenzugehen, da im Laufe der letzten zehn Tage nur ein Kind neu erkrankte. Von 14 erkrankten Personen sind bisher 11 genesen. —u. — (Tode s fa ll.) In Ober-5i5la starb gestern nachmittags Franz Matjan, Sohn des dortigen Realitäten^ dejitzers und Gastwirtes „Zum steinernen Tisch" H« 8-8 Grad (^ nach den jedesmal um 8 Uhr vormittags gepflogenen Beobachtungen. —ill. * (Schnelles Fahren.) Der Besitzer und Holz. Händler Anton Lcvstel aus Grebene trieb vorgestern abends in etwas angeheitertem Zustande sein Gespann in rasendem Tempo durch die Rosengasse und lenkte ebenso schnell in die Floriansgasse ein, in welcher gerade ein elektrischer Motorwagen angefahren kam. Der Wagenführer R. l-ieligo bemerkte noch rechtzeitig die Gefahr und brachte den Motorwagen mit unfaßlicher Schnelligkeit zum Stehen, wodurch ein großes Unglück verhütet wurde. Gegen Levstel wurde die Strafanzeige erstattet. * (Ein Gerüst eingestürzt.) Vorgestern nach-mittags stürzte beim Neubaue des Kvigelschen Hauses an der Untertrainerstraße das Gerüst ein. Hiebel stürzten der Handlanger Johann Kimenc sowie zwei Maurer etwa zwei Meter tief. Der Handlanger erlitt sehr schwere innere Verletzungen und muhte mit einem Wagen ins Landesspital überführt werden. * (T a sch e n die b st a hl.) Vorgestern nachmittaas lam mit dem Steiner Personenzuge die Keuschlersgattin Maria Hafner aus Mlala am Staatsbahnhofe an und nahm den gewesenen Dienstmann I. Sitar als Begleiter auf, damit er ihr den Weg in das Landesspital zeige. Sitar begleiteic sie bis zum Spitale. Nach seinem Abgänge bemerkte di' Keuschlerin, daß ihr aus der Tasche das Geldtäschchen samt dem Varbetrage von 15 X entwendet worden war. Den Diebstahl konnte niemand anderer als ihr Begleiter verübt haben, da sie auf dem ganzen Wege bis zum Epitale mit niemandem zusammengetroffen war. "(ZweijungeZechpreller.) Vorgestern abends kamen ins Gasthaus „Pri Figovcu" an der Wienerslraßc di>: dozierenden Schlosserlehrjungen Johann Polanjlo und Rudolf Martelj und liehen sich jeder ein Nachtmahl und zwei Krügel Vier geben. Nach dem Nachtmahlt verschwand zuerst Markelj und dann drückte sich auch Polanjlo unter dem Vor-wände, er wolle seinen Kameraden aufsuchen. Polanjlo hatte wohl ein Fahrrad zurückgelassen, allein dasselbe war nicht sein Eigentum. Gestern mittags wurde Polanjlo, der auch eines Diebstahles beschuldigt wird, verhaftet. * (Verlorene und gefundene Gegen-stände.) Auf der Petersstrahe wurde vom Knechte Franz Nurja ein braunledernes Geldtäschchen mit zirka 20 X verloren. — M. Rostohar, Knecht bei Poxlep in der Komensly-gaffe, verlor auf dem Wege von der Maut an der Maria Theresienstrahe durch die GerichtZgasse bis zur Komenslr,-gaffe eine braunlederne Börse mit 30 X. — In der Ko-menslygafse fand vorgestern nachmittags der Schullnave I, Ocvirl eine silberne Uhr. — (Abgestürzt.) ^n der nacyt vom ^. aus den 3. v stürzte der fürstl. Auerspergsche Forst- und Iagdhüter Franz Polat aue Seisenberg über die 7 bis 8 Meter hohe Mauer des aufgelassenen Fabrils-Kohlenmagazines in Hof und wurde am 3. d. M. früh mit zerschmettertem Kopfe aufgefunden. Polal, ein starker Branntweintrinter, dürfte vom Wege abgeirrt und auf die Unglücksstelle geraten sein. -«- — (Die Laibacher Vereinstapelle) veranstaltet morgen abendä um 9 Uhr in der „Narodna Ka-varna" ein Konzert. Mitglieder frei, Eintrittsgebühr für Nichtmitglieder 40 l>. Theater, Kunst und Literatur. " (Deutsche Bühne.) Die alte Geschichte vom „Weniger, das mehr gewesen wäre" sehen wir in neuer Auflage im Lustspiele „Die Freundin" von Marco Brociner, über dessen Erstaufführung wir bereits kurz berichtet haben. Das Stück sollte eine Satire auf politische, parlamentarische und soziale Zustände und Verhältnisse bilden: das ist eine Absicht und gewiß eine löbliche Absicht. Schade, daß sie >,, ihren Anfängen stecken geblieben ist. Die Leute, die da verspottet werden sollen, sinken allmählich zu Elownfigurc'l herab, die Sitten- und Zustandsschilderei wird nach dem so verleihend begonnenen ersten Alte durch allerhand teils romanhaften, teils possenhaften Aufputz zur Nebenfach-. Ohne einheitliche Stimmung verbindet die Komödie all: Stile, vom Lustspiele bis zur äußersten Parodie, vom politischen Satirspiele bis zum französischen Ehebruchsdrama und ermangelt daher jedes geordneten, um einen festen Mittelpunkt gruppierten Organismus. Am unangenehmsten berührt dabei die mit der Maske der Lebenswahrheit verkleidete falsche Sentimentalität. Diese bildet einen sonderbaren Gegensatz zu den Eindeutigleiten, die insbesondere im letzten Alte befremdend wirken, welcher Alt einer eingeschobenen Ueberbrettelnummer mit groben Karikaturen gleicht. Di? Unwahrheit der Posse ist ehrlich. Sie sagt: „Folge mir, ich will dich unterhalten, nichts weiter!" — Die Unwahrheit des sogenannten Schauspiels aber sagt: „Ich will dir das Leben zngen!" und zeigt — nichts. Die Unwahrheit der Posse mit der Unwahrheit des Schauspieles zu vereinigen, bleibt aber jederzeit ein unglücklicher Versuch, der selbst eine glückliche Idee im Keime erstickt, denn die falsche Sentimentalität entzieht der Satire den Boden. — Die Darstellung war eine verständige, und bemühte sich in das Grelle der dick aufgetragenen Farben einen natürlicheren Ton zu bringen und den Haufen verlotterter Menschen, die auf die Bühne gestellt werden, menschlich-sympathischer zu gestalten. Die Ehre deö Abendes gebührte Fräulein Else M ü l le r, der „Freundin" welche dem charakterlosen Streber durch ihren Geist, schlagfertigen Nitz, durch Koketterie, Menschenkenntnis und Liebenswürdigkeit zu Ruhm und Würden hilft, um dann eines Millionen besitzenden Backfisches willen schnöde im Stiche gelassen zu werden. Frl. Müller stellte ihre elegante Bühnen-erscheinung durch geschmackvolle Toiletten ins günstigste Licht und sah so günstig aus, daß man ihr die Erfolge dem schwächeren Geschlechte der Männer gegenüber gern glaubte. Sie brachte ihre nicht sehr tiefgehende Nolle durch feine Verinni-gung ausdrucksvoll zur Geltung, und wußte über das Possenhafte mit Anmut hinwcgzuglciten und in ihr Spiel jene Her-zenswärme zu legen, die sofort den magnetischen Rapport zwischen Bühne und Zuschauerraum herstellt. Fräulein voa Effner gab eine leichtfertige, scheidungssüchtigc Dame mit vieler Bühnengewandtheit; Fräulein Iacobovils sah als tonveinioneller, immer grüner Backfisch ganz nett aus und errang sich sogar durch ihr nettes Spiel einen se paraten Applaus. Leiber klingt das Organ der jungen Dame in den höheren Lagen unangenehm kreischend, weshalb jie das Forciereil der Stimme vermeiden möge. Die Blumen-spende, die ihr zuteil ward, möge ihr ein Ansporn zu weiterem fkihigem Studium sein, um auch in gehaltvolleren Rollen Ersprießliches zu leisten. Die Männerrollen bilden teilweise Karikaturen, teilweise charakterlose Streber, daher nichts weniger als sympathische Aufgaben. Die Darsteller bewiesen, daß sie auch aus minder dankbaren Rollen etwas zu machen wissen. Vor allem charakterisierte .Herr Lang einen Kretin von Ehemann mit behaglicher Komik, ohne dabei übermäßig zu übertreiben. Herr Olmar ließ den charakterlosen Streber im mildesten Lichte erscheinen; Herr Rosen bemühte sich, dem liebtollcn, gewissenlosen Polizeipräfcltcn die besten Seiten abzugewinnen; Herr Reißner stellte einen schläfrigen Untersuchungsrichter mit guter Laune auf die Beine, und in kleineren Rollen bewährten sich .Herr Bach-mann und Fräulein Gärtner als verwendbare Mitglieder. Die Regie war sorgsam und gewissenhaft. .1. — (Shakespeare in Japan.) Shakespeare soll nun auch in Japan heimisch werden. Der Versuch ist schon einmal gemacht worden durch den Gelehrten Mr. Tsubouchi, der „Julius Cäsar" übersetzte. Seine Mühe blieb unbelohnt. Augenblicklich ist man mit den Vorbereitungen zur Aufführung des „König Lear" beschäftigt, den der Bibliothekar der Kioto-Universität übersetzt hat, und voraussichtlich wird dieser Shakespeare ein bißchen mehr Glück haben. Warum griff man nicht zu „Othello"? Die Wirkungen dieses Dramas liegen mehr im Stile des modernen japanischen Theaters, wenigstens nach den Proben, die wir hier kennen gelernt haben. Geschäftszeitung. — (Viehmarlt.) Auf den am 3. d. M. in N e u. degg abgehaltenen Viehmarlt wurden etwa 500 Stück Kühe und Ochfen aufgetrieben. Da leine fremden Viehläufer erschienen waren, beschränkte sich der Absatz nur auf die aus der Umgebung eingetroffenen Fleischhauer und auf die wegen des ausnehmend schönen Tages zahlreich erschienenen heimischen Kaufträfte. Es wurde ein guter Umsah erzielt und das Vieh ging bei günstigen Preisen an die Abnehmer über. Ein recht reger Verkehr herrschte auch am Warenmärkte, si. Gelegramme des k. k. Telegraphen-Eorresp.- Kureaus. ReichSrat. Sitzung deS Abgeordnetenhauses, Wien, 6. November. Im Einlaufe sind l'^'" ""' Dringlichleitsanträgc der Iungczcchcn, darunter der ^ " lichleitsantrag K r a m a r, betreffend die sofortige ^ry« lung über die in der ersten Sitzung abgegebene ^am« ° erllärung. In fortgesetzter Beratung der DringM«^ antrage verhandelt das Haus den DrincMlcitsantrah ^ Abg. Klofäc-, betreffend die gewissenlose Behandlung' Soldaten durch die Militärärzte. Landesuerteidiaungsm" ^ Graf Welscrshclmb brachte unter Zurüa'zichung bei Scssionsbeginn eingebrachten Wchrvorlage d'? >" U nmgsvorlage ein, womit die Bewilligung de- Nelrmc tingentes pro 1903 für das .Heer und die itricgsmann ^ 125.000 Mann. wovon 71.562 auf die diesseitige MicY2y",^ entfallen, ferner ein Nelrutcnlontingent für d.e 5.an per 14.500 Mann angesprochen werden. . .,^,.> An der Verhandlung, betreffend den Dringlichlen ^ trag Klofuö. beteiligten sich außer dcm Antraestcue ^ Abgeordneten H y b e 5. Freßl, Glöckner. Koll Reichstädter sowie bcr LandesverteidigungsM' ! ,^ lvelcher erklärte, daß der vorgebrachte Fall untersucht «."« Schuldigen bestraft werden. Der Minister wies "'^'^1' die unter dem Schutze der Immunität vorgebrachten ^ , ^ dicmngen gegen Angehörige der Armee ^rück, dtt ^,, nicht verletzen können, sondern auf diejenigen zuluclsa > ^ sie im Hause vorgebracht haben. (Lärmender WidersPl ? ^ Czechisch-Radikalen und der Sozialdcmolraten.) Sow^ ^ Dringlichkeit als das Meritum des Antrages win«' ^ genommen. Hierauf wurde nach kurzer Vegiündu>3 ^ Tringlichleitsantraa.es Kramar. sofort die Debatte M ^ Regierungserklärung vom 16. Oktober zu eröffnen, ""6 l men, In meiitorischer Debatte kritisiert Abg. P " "^ats-die sprachlichen Grundsätze der Regierung, welche den ^ Grundgesetzen widersprechen und den Ezechen ihr "lecy ^^ nur nicht zurückgeben, sondern dem alten ^"^^'^cM hinzufügen, »oeshalb sie das czechische Voll als?el .^ Zumutung entschiedenst zurückweisen müsse. (^'^ «/.^lB!' K o ß bestreitct die Kompetenz des Reichsratcs zul ."«.! ^' der Sprachcnfrage und weist entschiedenst die G"lM v A Regierung zurück, welche Erllärung der deutschen ^ als Staatssprache Vorschub leisten lonnc. Abg. P > ^I ^g wiewohl die Südslaven leinen Grund haben, der ^ 3 ^ zu vertrauen, wollen sie dieselbe doch unterstützen, ^, streben, das Milieu für eine gedeihliche wirtschaft!. " ^ laiientarischc Arbeit zu schaffen. Die Grundsätze der ^ ^ rung sollen die Regelung der Sprachenfrage auf ^"" « ^cl' Mähren beschränken, Die Südslkvcn fordern aber "' An-gischestc eim gerechte und praktische Lösung der ^V^,gt!> frage unter Berücksichtigung der Rechte und 3°l ^g aller slavischen Nationen. Hierauf wurde die Very ^ abgebrochen. Die Regierung brachte ein vicrmo Vudgetprovisorium ein.' — Nächste Sitzung morgen. Landtagswahlen. ^ Klagenfurt. 5. November. Bei der l)eutig" ^te) tagswahl aus der allgemeinen Wählcrllassc (vier -" ^M> wurde ein deutschvolllichcr Abgeordneter gewählt. ^ ^ Wahlen sind notwendig, und zwar eine zwischen cm ^.^ servativen und einem Deutschvolllichcn, eine ^"''^ ^e z^ Deutschvolllichen und einem Sozialdemolrciten ""^ B^"' schen einem Christlich-Sozialen und einem DeutA" M Wien. 5. November. Waidhofen an der ^iMeiü wählt Karl Schwarz (Deutsche Vollspartei); ^ ^imB" Gewählt Völll (Deutsche Vollspartei) mit 81" ^lh'^ geqen Wohlmeyer (christlich-sozial, der 477 St'"'" «glit^ Neunlirchen: Gewählt Stockhammer (Deutsche ^' ^„ Mistelbach: Hier lommt es zu einer SticlMyl ^^ Frohner (christlich-sozial) mit 581 Stimmen un° W! (Deutsche Vollspartei) mit 416 St'M'nc»^A Richter entfielen 205 Stimmen.' H"UU ^palte'!' Krumpoel (parteilos) gegen Kiemann (Dmtsche^ .^y B> Korneuburg: Stichwahl zwischen Fctly (chris"'?'H 6< 6 ^e"^ mit 877 Stimmen: Amstetten: Gewählt Sch"^ Vollspartei) mit 081 Stimmen gegen Zwe'ho'"' ^ah^ Troppau. 5. November. Bei den 2a"°^ hc'M in den Städtcwahlbczirlcn Schlesiens wurden ",^M,' voltliche und zlvci deutschfortschrittliche Abgeordm ^„ ^ Die Handelskammer hat die zwei deutschfortsHl ^ geordneten wiedergewählt. ^N <^l Linz, li. November. Bei der heut'^n "" ^^!!M im Städtebczirkc Völlabrucl wurde der DeutM" '^st, >" Matthias Kiener mit 472 von 924 Stimmen g ^b » bisherige Abgeordnete Josef Fellner slonselval' / 452 Stimmen in der Minorität ___________________ ho< Johannesburg, «. November. 2ord ^^fte"' ^ ein Kabeltelegramm des Auswärtigen Amtes ^ vay ^ welchem das Bedauern darüber ausgesprochen ^M nicht in der Lage sei, das Anerbieten, ein " ^ im Somaliland zu verwenden, anzunehmen. ^ M a^,ib Newyorl. l>. November. Bis gestern ^HsitaN^ ^ wurden in das Repräsentantenhaus 204 Ne!" ^ 17!) Demokraten qewählt. Drei WahlergcbN',, ausständig. Lllibllcher Zeitung Nr. 256. ________2N3_________________________________________7. November 1902. Neuigkeiten vom Mchermarkte. - ll 4>n^"^^ 3rih, Slizzen aus unserm heutigen Vollsleben, ssr 3« ^^^"ard, Dorflönigin. l( 4-80, — Oesteren,, «ie V" hatten in, Walde. K480. — Eschstruth N. v., Ed,«f""'"°n Hohen« Esp, it Vdc.. K 12. — Bormann Wett, n,?^ Vt'ae Buch, li 4 80. - Heinse, Sämtliche, PMrllU« /'^ ^'^- ^ Walter Pater. Imaginäre I. Dn.,^5. ' " Goslich W., Braueni.Mnschincnlunde, liirN'^"^' ^ "' 6"> - Kr ° hmer. Gcschich!c des russ.sch. ^ >MN ^,^,g -^ ^ ^^^ 1877/1878. Bd. l, X 13-20. Esma,'^, s> ^" H"bsts.'ldz,,g l8,3. X 16 80. -Schleiß ^ "-' Hy<,"'N>lchrs Taschenbuch, X 4 80. -Pt°s w ?' ^tto v.. Walter Crane, K 4 80. — Hei „he, bn° 3l ^c"' Latein und Drutsch. X 1-80. — Strind-I^m^i """er. X 4 80. — ^»rreli« I,i.»vre, TeiN,,.f" " ^^. X4^>0 - Gurlitt, Dr. Ludwig, Kaile/^^.undsciniljat.rland. K 1,-60. — Poschinger. M. v., solvie ,3«, M Tagebücher il^r die ltriege 1866 und 1870/1871 6 2>40 ^K" "ach dem Morgenlande und nach Spanien, Klaus «'„>> ^. "Ul'Nbrunncn: Andersen Ch,, Der llrinc heit O^,?" ^che NIaus. X 1-50, - Weltall m>d Mensch, ^er N« .7,^ ^^ E.forschung der Natur und der Verwertung "'"Hafte,,„ Dienste dcr Voller. Bd. 1. li 14 40. Fed ^"°^ l" der Buchhandlung Jg. si. N lrinmayr K ^lnbcrg in ^ilach, «cngrchplatz 2. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehohc W6-2 m. Mittl. Lustdruck 736-0 mm. 7 . F j 738 4> «'3> N, schwach j Nebelregen j 2 7 Das lagesmittel dcr geftrigen Temperatur 6 1", Nor» male: 5 9° Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtel. Plait ttataft. Heute abends um 8 Uhr Mi fir Slrtlcisr nl ansei* nor. DIE SOMATOSE (löillohe« FleltohelweU). ist nach dem Aunspruche der hervorragendsten Aerzte das „Ideal elnei Nährpräparates" für Kranke und Schwache. Wirkt nervenstärkend und muskelerzeugend. — In den Apotheken und Drogerien. (1760) 10—9 Unsrer heutigen Nummer (Gesamtauflage) liegt ein Pro-spelt bei über Dr. Richard 3. Nosenthals Meisterschaftssystem ^UX'«.""' Leicht sahliche Metbode. durch brieflichen Srlbstuntssricht eine Epmche in drei Monaten sprechen, schreiben und lesen zu lernen. Für Kram, Küstenland und die Alpenländer zu beziehen von Jg. v. Kleinmllyr k Fed. Bambergs Buchhandlung in Aaibach. (4285) Z. 16 526. Kundmachung. l'l.ölln"e3l^""a Mlf die itundmachnnq der ^2/n V'"ung in ^ibach vom N. Oltober ^ber"'^ ^^' betnffl-nd die am 24. No« 5°ae Wisi^'? nach Vcdarf die folgenden Mung l 'dmbe p°lit,sch. Vcsschnnq in Ver. ," verhandln«" ^"r'NNun^verhandlung und >en ^„""N "der die fcucrsichrren HersteL "te«Ie der «, c 3"'" hinsichtlich der Teil-!"ei'"a. wi.d bien.it im ?.N.G Nl m .^ryes vom 18. Februar ^ ^bracht >^s 5 "' "'"^ ullsssinrinen jlcnnl. N ^""'^min?' ?:e Wrm,dcinlüsu>insp!äne mit 3""dsncn ^«nd N„» 5'^^ >""e der betroffenen !^"en n/"'°use und dcn Verzeichnissen ? das Ov^? ^""^ ber ^' Enteignenden ?""grn vm^K «der die feuersicheren Her. ! ^l'Ng ^ " Tage bei.» Msmemd.amte >°ttdcn. »ur allgen'cincn Einsicht ausgelegt 3'^' Taa?«"^e dagegen liegen vom 2 '" don ..X^.^rn rI'e»sc) r^p^llvo in rü^prtlvc» o n»ps»vak ^oper po?.llrno nbv^llwLt o pso^tktu ßluäe 1r»lom, kl «« 2ßs2<^i nu, cirillvns »troslie vä koroziic» - iirllli^ke « m^L clc» vstele p08l»^o ^olienice, lluleri olilioll l>oäe cln« 24. uov«ml)r^ iu pn potrebe »leäsöo 6»i, 62^0 «e v smi^Iu clnloö!» 8 14. 2klko»2 2 6ue 18. leliruar^ 1878, ciri. 7.nli. st, 30, na MViw v x» ociiiup ^emIM?., 7.ll/.i>l»,i»lll u pl)li«8lvi!i in pravlliall, k> »l: l)u<^c> o^klisille, 0 nnouil» in lilLiwvizsltl s»/.l!,zöencev, 0 prillkciktili poÜli ii, v«6c>!oil!ll in iluneönu pro^Ill x«l napsttv« 2opt:r poi^rnl) ncv2sn0!>t, »liUl«l 14 lini priseusi x clnllin «oliulo, 6. novtilndr» 1U02, pil oliiinßlieln ur»tlu »m ^e»eiii^2N rllxpolozLui V8»,k<:lnu nil vpo^Iccl. ^«6sl>ln!l naörli pll 50 uci rllvnol«82 6u« ßkoxl 14 clni tuur», no lilxr»olu2^lli >u ^ill inore V8»kc!o vpogile^Qli v navActuili ulll^uill uruli. ^1orll>itni ußovori 200er pro^ellt »,1» 20per 2»l>tev2no r»2l2^til«.v pollllti »o tu» uru6lw usluo ^!i pll pi«mnuo »li p» i>»^> kn,«lie^li pri po>!l,,ö-i2ll!0 lilivarno^l. 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November 1902 um 11 Uhr vormittags im Bureau der Gesellschaft in Assling abgehallen wird. , c _^^_ Der Obmann 3es Vcrwaltungsratcs. a) Bericht über die Ergebnisse des abgelaufenen Geschäftsjahres und Beschlußfassung darüber. b) Bericht des Revisions-Ausschu^ses. c) Wahl eines Revisions-Au.sschusses von drei Mitgliedern für das Inventurjahr (§ 25 der Statuten). ~ g d) Wahl von Verwallung.srat-Mitgliedern (§ 17 der Stalulen). (4273) Die P. T. Herren Aktionäre werden ersucht, die Aktien längstens bis 17. November I. J. bei Herren Born & ß1^ ^ Berlin W, Behrenstraße 81, bei Herrn L C. Luckmann in Laibach, bei Herren E. C. Mayer & Ko. in Graz oder bei Herren Voge1 & I., Führichgasse Nr. 7 in Wien, zu deponieren (§ 10 der Statuten) und daselbst die Legiiimationskarten zu beheben. Druck und Verlag von Iss. v Kleinmayr H Fed. Bamberg.