^. 65. Dountlstag, 20. Mälz 1902. 121. Jahrgang. —^^ ^Ng^lv In,?f5"s: Mit Poslverscobung: aanzMri,, 30 K, halWhrig 15 li. Im Kontor: ganz' I''Ma! i ?^2 'l K, ssiir die Zustellung ins Haus 8a»,,iü!,ilg L X. — Insertlonsgebühr: ssür lleinc "" zu 4 Zeilen b« K, grösicro prr Zcile 12 li^ l^" oftcrrn Wledcrholunyen pti Zolls e !i ^________________________ Die «Lalbacher Leitung» er^ch«<»t täglich, mlt iNusnahmc der Ioim» und Feiertage, Die Ndminiftration btfillb»t sich «ongrekplah Nr, 2, die siedaltlon Daluu»tin - Oa,!c Nr,«, Spiechstundf,, d?r «ebaNion von « bi« 10 Uhl vormittags, Umrmilierte Vriefc »oerben »lcht angenommen, Mnnuslr Die jüngst veröffentlichte ^"l a« ^. !^'^s von Nmmi, Msgr. Turing, lnelä)e Unter > "^ franzöjischen Klerus nnd munentlich Äch^"^ christlichen Denwkratell sich kund anende ^ankwi^s'^ Stellung nimmt, hat auch hier, wie iu strebe'/ ^haften Widerhall gelveckt. Als soläx» Be-^tionil s^- ^'^^"^ die amerikmlistischell Idwn, die ^ißack/. ^ Dichtung in der Bwelauslegung, die geii dos 9^ ^"' bischöflichen Autorität, das Eindrin« ^ischofl. ^"^""k"l" in dieKirchenverlvaltnng vom iahr fil,-^"""^ '"W^nlälich bekämpft und als Ge° 'Gütlich t?^ ^"liolisäm: Glauben hingestellt. Na» uen ^ii,^" ^"' Bischof von Nancy selir kräftig gegen >M n>.f ^"' ^'nstlichen Demokraten, Hernl .H "" ^ancy hat viele Gegenkundgebnngen ^ M dnV^"'' "^ "^ blos; der „Univ^s", der^ lsl, s»,^^"" ^" christlicheil Deinokraten geworden U'gon ^^u auch mehrere Bischöfe haben öffentlich" ^^icht' ^ Turinaz die Anklage erhoben, das; er ^ ^A in^ bevorstehenden Kanunenvahlli, Zwio-! bnt stch ,, " ^"hen der Katholikeil <äe. Heir Harniel ^ '^',;ug ' "ch '^"" begeben, um sich im Vatikan in , ^ ^'rteio' ^^"' '^" erhobenen Beschuldigungen > 2ti!h^>. ^"^ "ud die Intervention do^ Heiligen Tich. ^."^u den Bischof von Nancy zu erbitten, ^'niotinl!— ^ ^"'^^ "ber den Vatikan in eine '^ die ", "^uatilll^ da er einerseits nicht ill der Lage! b'lli^ »n^^""^'"' ^le der Bischof Turinaz mif;-^""bias.'if ,^"l Ttandplinkte der streilgeil Recht» ^rscit5 "'"^"'.'U"s;en verdächtig sind, gutznheiszen, ^sllick ^" " "'cht zu verkennen vermag, das; die ^uri^ '^""^'atische Partei, die jetzt der Bischof "^'Urois!? ^' ^wch diejenige ist, welche sich in ^"ng ms v^^^ ^"' ^"hrnng Leo XIII. in Ve^ '"t. Ter i' V ' ^^llung zur Republik unterworfen ""^lnsson ^^'^ ^"bor eine offene Vermittlung ''^ücy d^, ""^ dürfte gegenüber dem Bifchofe von ^'l-sncin, !""ch anHsprecl)en, keine Spaltung zu '^^1" und init Rücfnckil darauf, daß für die Neu- Wahlen eine Vereinigung aller iträfte der französi» schen Katholiken notwendig sei, sich der Polemik zn enthalten. Die japanische Armee. Von fachmännischer, militärischer Seite wi,rd der „Pol. Korr." geschrieben! Das Schuh- und Truhbündniö Englands mit Japan, das zur Zeit insbesondere die rnssiscl)e Presse in erhöhtem Mähe beschäftigt, hat naturgemäß die allgemeine Aufmerksamkeit »lach dem fernen Osten gelenkt; eine knrze militärische Orientierung über, die j,avanisä>en Streitkräfte dürfte daher umso willkom-mener sein, als hierüber bisher nur wenig zutreffende Nachrichten in der Presse verbreitet worden sind. Die ersten Versuche znr Bildung einer modernen Armee in Japan gehen auf das Jahr 1850 zurück. In jenem Jahre wnrden fremde Offiziere als Instruk» teure ins Land gerufen und außerdem gleiclMitig japanische Offiziere zu ihrer Ausbildung europäischen Armeen zugekeilt. Diese Lehrer und Reorganisatorcn der japanischen Armee, die da.s erstemal im Jahre 1^66 in Yokohama eintrafen, gehötteil dein franzö'si-schen Heere an, worauf im Jahre 1885 eine deutsche Mission, an ihrer Spitze Major Meckel, die Aus° bildung der japanischen Soldateil übernahm. Unter der Leitung deutscher Offiziere wurden im Jahre 1887 die militärischen Erziehnngsanstalten nach deutsä)em Muster umgeformt und in den Jahren 1888 und 1889 neue Gesetze über das Ersatzwesen nach deutscl>em Muster verfaßt. Außerdem wurde allmählich das Hevr verstärkt und neue Grundsätze für die Ausbildung der Truppen wurden eingeführt. Seit dem Kriege, mit (5hina sind die Japaner bemüht, sich in Unabhängig-keit vom Auslande militärisch immer mehr zu vervoll, kommnen. ^ Die, gegenwärtige Heeresordnung Japans gründet sich anf eine kaiserliche Verordnung vom , 16. März 189<>, nach der die neue Entwickelung der Armee bis zum Jahre 19M abgeschlossen sein sollte. Die Unsicherheit der Zukunft jedoch unt> das Streben, in jedem ^alle gewappnet zu sein, haben die finanziellen Anforderungen an das Land so weit steigen lassen, daß die Hecresorganisation bereits heute ab- geschlossen lsl und sich die Armee nunmehr aus folgenden Teilen zusammensetzt: vier Armeekommandos, 1!) Infanteriedivisionen (davon eine Gardedivision), 26 Infanteriebrigaden, 52 Infmlterie-Negimenter zu drei Aatillonen, l>5 Kavallerieregimenter zu fünf Eskadronen, ltt Artilln-ie-Neginlenter mit l l,7 Va1> terien, fechs ^estungsartillerie ^ Ncgünenter zu vier Abteilungen und den Tramformationen. An der Spitze der Armee steht der Mikado. Er unterzeichnet alle Ernennungen und Veränderungen, die das Offizierskorps betreffen, er genehmigt die bei den Truppen eingefühl-ten Reglements und besitzt seit Einführung der gegenwärtig in Japan geltenden Ver» fassung dieselben Rechte und Pflichteil wie die, Ober« Häupter anderer Militärstaaten. Ihm zur Seite steht der im Jahre 18^8 errichtete Marschallsrat, der gegen« bärtig voll vier Offizieren, dem Kirrsten Komazu Aki' gito, dem Marschall Hamagata, dem Marquis Oyama und Admiral Marani^ Saigo gebildet wird. Der Kriegsminister, gegenwärtig Generalleutnant Kat» sura, hat seine Aufmerksamkeit in erster Linie der Re» krutierung und den Verwaltungsangelegenheiten zu« zuwenden. Der Generalstab ergänzt sich wie ill Deutschland und zerfällt in einen Armee- und einen Truppellgeneralstab. Chef des Generalstabeö ist ge,« genwärtig Mm-schall Marquis Oyama. Die Militär» schulen smd nach dem Mister deutscher Schulen ein» gerichtet- die Kriegsakademie in Tokio nimmt 150 bi,s 1lA) Leutnants aller Waffengattungen auf. Die japa» nisä)en Offiziere, die nach ihrem Abgänge von der Kriegsakademie in Tokio einen Ausbildungkurs im deutschen Heere durchmachen, sollen nach ihrer Rück« kehr ill die Heimat durch hervorragende Praktische Kenntnisse, Gewadtheit und Findigkeit im Gelände vorteilhaft aufgefallen sein. Die Ergänzung der Offiziere des aktiven Heeres geschieht, beinahe so wie in Teutschland, entweder durch Ersatz ails dein Ka» dettenkorps, wo sie zur Einstellung in die Armee, einer Prüfung vor der Militär-Prüfungskommission unter» werfen sind, oder aus Einjährig ° freiwilligen im Alter von 18 bis 23 Jahren. Unteroffiziere werden nicht mehr Zu Offizieren befördert. Was den Mannschnftserscch der japanischen Armee betrifft, so ist der Militärdienst nach dein Rekrutierungsgesetze obligatorisch und jeder diensttaugliche Feuilleton. Stellung, Entwickelung und Verfall dcr Sprachen." !? b'"^!^ Weise und in welcher Rlchtnng haben l sich ^ '"' entwickelt? In der ersten Periode '^^ltt^ ^'"ch^ für joden neuen Begriff eine n "l'cwni "^' "5 i'ch "ber das Volk gesellschnft- "^" w ' >""'0"' neue Wörter aus Wurzeln ^'ruchr'h "u,t tue etymologische Ausbildung der k'"'^n ""'U'.^ese ging in dreifacherWeise vor sichi ^ ^"Ner n ^ ""' dieStammvokale geändert, oder I, "No(5l,^ " zusammengesetzt oder endlich dem tn ^N"M> ""lU'n angehängt, deren Bedeutung nns d? "' z>u<> " > ""l" liar erscheint. Außerdem >v^ ^lclx. ^!'"'^'" ^ildnngsarten vereinigt wer^ '>, ''! ^. '"'blldnngen vollziebe» sich indessen ^!chn'd?n""^"'^m Sprache, lN'schlueige delln do ^bri^ "' ^prcillx'l!. stetc' in der gleichen Weise. ^''bey, ^ '' 'vlirden die Spracheil auch in einer i>, ^''"ch^i " ^^ch"^ Vorgange grundverschiedenen ">;d s ^'Nnik^!' ^^"nn der Hidatsi am Missouri l^i ^l^,,,,. " liatte anfänglich nur Steinlvaffen ^ "ötri,!.'?""bl die Waffen alo auch da^ Ma- A'l, ^""nsfo.i ' ^'"^"' ''^ fremden mit Eifen- ilnd "nl^''"'"' or>/^'""' ^"'^ ^"len, legten du> Ein- v " ^tu, " ^"' Manien ..schwarzer Stein" M,"'M'chnm'.^' ^^oichnnng ..roter Stein" bei. ^"le N^..'U du' Schaffung von Ansdrücken für ^>^." ^>!^ "Eichc" beispielsweise ist nicht nur (Ills'leu« pO<1llUt?llIlltl». sonderil auch quc»i zur Gänze fest stehend, ^ast tagtäglich erzeugt das moderne Leben neue Begriffe lind neue Wortfonnen oder gibt allen Wörtern neue Bedeninng :c, wobei namentlich die Gesetze der Trägheit und der Bequemlichkeit sowie der Analogie mitwirken. So wird infolge des ersteren Gesetzes beispielsweise in Oberkrain das sächliche Ge-schlecht der Hanptwörtcr bald verloren gehen, wäl>-rend infolge des letzteren die deutschn ssorme» „frng, roch" mehr lind mebr den ^ormeu „fragte, rächte" weichen müssen. Die Syntax, ist fast in allen modernen Sprachen heutzutage mehr oder weniger ansgegliclM. Viel-leicht wird sich im Laufe der Zeit uach dein Beispiele des Englischen und französischen auch die formen-lelire gänzlich abschleifen- anch dürfte der Sprach-schätz mit fremdeil Elementen durchsetzt werden, letzteres freilich »licht zum Vorteile der kleineren Volks stamme. Um auf die Sprache der einzelnen Sippen und deren Fixierung zurüchnkommcn, kann der Prozeß in do»' M'sr ssl'dncht werbrn, daß in dn- nn«> Sippe beispielsweise die Fallbiegung, in einer zweiten die Zeitbildnng, in einer dritten die Bildnng der Einzahl und Mehrzahl ?c. aufkam und gebraucht nmrde, worauf die Ausfcheidung und Auswahl solange vor sich ging, bis eine Festigung der gemeinsamen Sprache erfolgte. Je fpäter dies geschali, desto üppiger war der Reichtum an den Austn-ucksformen. Unter allen Zpracken sind also der Forin nach jene die ältesten, welche aus den Sprachen der einzelnen Sippen nur die einsilbigen Wurzeln aufgenommen haben. Hieher gehören die chinesische, die siamesisä>e, die birmanische, die tibetanische Spraä>e nebst einigen Idiomen der Himalayavölter. Sie bilden einen markanten Typus der Sprache: sie unterscheiden »licht schon äußerlich Haupt-, Eigenschaft?" und Zeitwörter, fie kennen keine Flexion, leine Vorwörter ?c, Sie haben alle ihre Wnrzeln und Wörter rein. selbständig und gleichwertig erbalten. UnsercSprachen hingegen halxm Herr-''chende und dienende Wortformen, Unsere Endungen, personal, nnd Bildnngsendnngen sind Km»chte, deren, Herkunft niemand zu ergründen vermag. Die einsilbigen Sprachen gingen den gleichen Weg mit den indoenropäischen, allein während unserc' Sprachen fortschritten, blieben jene zurück. Die Sätze der ein> silbigen Sprachen schen einem Bilde ähnlich, woselbst alle Personen gleich groß erscheinen und eö keinen Scharten nnd keine Perspektive aibt: m den i,ltw< europäische» Sprachen hingegen älmelt der Satz einein Bilde, worauf die .^ailpt^isonen im hellen Vordergründe stehe,,, während die Nc'bcnpl'rscmc'n m den dunklen Hintergrund zurückacorcmat ,mo. .ju den einsilbigen Sprachen ychoren auch lm' üaibacher Zeitung Nr. 65. 520 20. März ^^ Japaner ist vom 17. bis 40. Lebensjahre militä» pflichtig. Die Dienstpflicht dauert drei Jahre bei der Fahne, vier Jahre in der Reserve und fünf Jahre in der Landwehr, (i'ine eigentünlliche Vestimnmng ist die, daß ^ttt^ dj^ s^ d^^.ch Fleiß und großen Eifer ans-gezeichnet huben, vor beendeter Dienstzeit zur Reserve entlassen werden lönnen. Während der Taner ihrer Dienstzeit werden die Reservisten in Friedenszeiten zu .^ontrollversammlungeil und zu sechzigtägigen Uebuu-c;en einberufen. Nur ist eo ein Nachteil, daß an letzlerer Bestimmung in den wenigsten Fällen festgehalten wird und die Reservisten nnr im dritten Jahre zu einer vierwöchentlichen, im letzten Jahre ;n einer vierzehn^ tägigen Uebung eingezogen werden. Die Ausbildung der Truppen geschieht nach Ne-glements, die. den deutschen äußerst ähnlich sind und die französischen Äestinunnngen fast gänzlich ver^ drängt haben. Insbesondere lehnen sich die Vor« schriften über den Marsch- und Sicherheitsdienst der drei Waffen, sowie über den Schießdienst der Infan--terie eng an die bezüglick^n deutschn ^Ilegleinents an. Anch für den inneren Dienst der verschiedenen Truppenteile, für das ^eben in den Kasernen, für den Kammer-, Stall- und Wachtdienft liat man sich an5 deiitsche Vorbild gehalten. Was schließlich noch die Bewaffnung der japanischen Armee, mtbelangt, so führt die Infanterie einen Mehrlader, das Meioji-Ge-wehr M. 97 von 6 i, Millimeter Kaliber, die Kavallerie ist mit dem Murata-Karabiner M. !>l nnd dem Säbel ausgerüstet' das Gardelavallerie-Negiment ist mit der Lanze bewaffnet. Die Feloartillorie hat ganz moderne 7i) Millimeter Schnellfeuergeschiitze, die teils in Japan, teils bei Krnpp angefertigt nnd nach den Plänen des Generals Arifata konstruiert wnrden. Politische Ueberficht. Laib ach. 18. März. „Politit" und „Narodni Politika" behanpten, das; es m der Absicht des Ministerpräsidenten liege, die Sprachen frage versumpfen zu lassen und inzwischen durch geschicktes Lavieren das Terrain im Pariameute soweit zu ebnen, das; die Regierung es »licht mehr notwendig hätte, auf die Wünsche der czechischen Abgeordneten Rücksicht zu nehmen. Durch die Veröffentlichung des jnngczechisä>en Sprachen gesetz-Vntwursos und die jüngste Erklärung des Klub ulnnannes Dr. Pacüt sei jedoch dieser Plan durch lrcuzt worden, und es werde nun dein Ministerpräsidenten nichts übrig bleiben, als in der Sprachen frage offen Farbe zn bekennen. — Der Präger „5as" sncht nachzuweisen, das; sich die Situation in der SprackMfrage für die, Czeä>en wesentlich verschlechtert habe. Die innere czechische Amtierung sei noch nicht zurückgewonnen, und in Bezug auf die äußere Am-tiernng werde von deutscher Seite der Versuch gemacht, die Aufhebung der Stremayr'sckM SprackM-Verordnung herbeizuführen. Das aggressive Vorgehen der TeutsäM, die nun den Czechen auch das wenige an sprachlichen Rechten nehmen wollen, was sie seit zwanzig Jahren unangefochten besitzen, beweise, wie slhr das Gewicht und das Ansehen des czechisäM illubs in letzterer Zeit gesunken sei. Die ,.Arbeitel>Zeitnng" erörtert die, allge- m eine po liti sche Üage in Oe, sterreich und erklärt, das Ministerium Koerber habe das Parlament nur Zu einer Art von Scheinleben erweckt. (5s bestehe im Parlamente eine stumme Koalition der Angst vor dem Wahlrechte, eine Koalition zur Totschweignug dieser Äugst. Das Proletariat werde wieder eingreifet müssen, um Oesterreich ans dem Sumpfe zu ziehen und auf die Bahn der politischen Demokratie zu Iciten. — Dagegen führen die „Wiener Neuesten Nachrichten" aus, das Abgeordnetenhaus befinde sich in sicherem Tempo. Es sei doch schon allmählich wieder so weit gekommen, daß sich j^de Panei wieder sagt, Ulan könne »licht immer bei der Abstimmung Majorität sein und müsse sich's gefallen lasseil, gelegentlich auch einmal in der Minorität zn bleiben, ohne daß man deslvegen gleich alles t'nrz und klein schlägt. Das sei eigentlich das Wesentliche des Vessernngsprozesses, den wir durchgemacht haben. Die znr Zeit in Cartagena befindliche t. n, t. Eskadre, bestehend aus deu Küstenverteidignngs-Schiffen „Monarch", „Wien" nnd „Budapest", unter dem Kommando des Kontre-Admirals v. Rip per, wird, nachdem sie in Spanien noch in Barcelona Aufenthalt genommen haben wird, auf der Rückfuhrt die italienifchen Häfen in Spezzia, Neapel nnd Tarent anlanfen. Das „Fremdenblatt" würdigt die Verdienste des FZM. Baron Fej 6 rv n r y nm die Organisation der- Landwehr nnd betont, das; er zugleich die Interessen der gemeinsamen Armee offen und mntig ver trat und cmf die Identität der Interessen Ungarns mit jenen einer starken Wehrmacht des Reict>s hin-wies, so daß er es bewirkte, die Pcn-teien zn jenem Vertrauen in die gemeinsame Armee zu bringen, das auch in Ungarn Wurzeln geschlagen hat. Nebst seiner-militärischen Bedeutung müsse auch seine staats-männisä)e anerkannt luerden. Man werde es in Ungarn als einen neuen Akt königlicher Weisheit und reger Teilnahme an den Geschicken Ungarns würdigen, daß die Krise diese Lösung gefunden habe. Den liberalen Parteien we^de es eine Genngtmmg be reiten, daß durch das Verbleiben des Barons Fej^r-vnni nnch die letzte Aktion Koloman v. SzMs, die Ne> konstruiernng des Kabinettes unter Beiziehung der Nationalpartei, mit keinem Opfer bezahlt werden muß, welä>es das Land fchtver empfinden würde. — Das „Neue Wiener Tagblatt" weist daranf hin, daß man in Ungarn das Pflichtgefühl Fej^rvkrys rühme, das ihn bestimmte, die Rücktrittsabsichten aufzugeben, und beglückwünscht den Ministerpräsidenten Sz6ll dazu, daß seinem Kabinette der- Honv6dminister er° halten bleibe, dessen Erfahruug nnd Beliebtheit sich bei den bevorstehenden Aktionen wieder nützlich erweisen werden. Aus Brüssel wird gemeldet: Die hiesigen Bnren-kreise versichern, daß anläßlich Methuens Befreiung folgende K onve. ntio n z w ische n K i t -chene,r und Botha abgeschlossen wurde: Erstens Schonung des Lebens Krnitzingers von Seite der Engländer', zweitens: kein gefangener Vurenführcr foll künftighin mehr vor ein englifclies Kriegsgericht gestellt lverden: drittens: Znlassung neutraler Ambulanzelt für die Lager Vothas, Dewets und De> lareys. Tagesncuigteiteu. ^ — (EinMeisterstückdei Dressu r)H^ ^, linzem üin deutscher Löwenbändiger, der "'s"^ 'A' einem niederländischen Zirtus in Amsterdam 3">'" '^ di< zusagen ein „Hauptschlager" seiner Produttioü .. ^i Fütterung der Löwen, mit der er allabendlich I , ^i Dressurstückchen verband. Nachdem die Löwen "^ ^M, ein großes, ihnen vorgeworfenes Stück Fleisch ^», ^l waren, lrai er entschlossen mit einem Fuß auf , ^ M - die Tiere wichen zurück. DieS veranlaßte nun e>n ^ ^ lander, zu der Anfrage, ob er gegen eine hoh^ ^" ^ «^ neigt sei. dies Wagnis auch dann zu unternehmen, ' .^' Löwen drei Tage '.ang nicht die geringste Nahrung >"^, worden sei. Tcr Löiocubändiger war damit eu''" ' Kol ui.d erbat sich nur noch eine dreiwöchentliche Füst ^ ^ bereitung. die lhm schließlich auch gewährt wurde. ^ . ^ »oahrenb dieser Zeit die betreffenden Vorstellungen a ^ ll'utzten. so wurde dus Amsterdamer PublitnM ^, ganzen Unternehmen in .Uenntnis geseht, und b^^fl^ loeise war der Zirkus an dem vereinbarten Abend t" ^lele lchten Platz beseht. Mit fieberhafter Spanmmg c ^z alles die Schlußnummcr des Programme», und e>" ..^ B Griseln bemächtigte sich d?r Zuschauer, als der " ^^^ dein Löwen, dessen dreitägige Aushungerung der ^^ aufs peinlichste hatte beluachen lassen, hereingebrach ^! Unter dem merlerschiitternb i, nd erst beim abernvaligen Hinwerfen des 3^!! ^ hiest' Glauben, ein cmvcres Stüct vor sich zu haben. "^M herfielen. — Dies war die einfache Lösung des sw"" tlibnen Wagnisses. ^n,os's^ — (Eine netteAneldote). die dem N"' ssie^ Botschafter in Petersburg, Marquis be Montcbcuo. ^tF erzählt eine Londoner Wochenschrift. MarqU's " Z M sprach mit dem Großfürsten Vladimir eines ^.A„d. ?> Diebsgeschichten und sagte, einige Anekdoten "3"" W Pariser Diebe müßten doch die geschicktesten b" S^»ck sein. Der Großfürst war der Ansicht, daß die -p" ^ ^ Langfinger leinen ausländischen nachständen, «n ^ ^üf« Botschafter an. mit ihm zu wetten, daß gelegen „ ^i Dir.crs, das am nächsten Tage bei dem GroßslM ^ A finden solle, dem Marquis irgendetwas gestohlen ^^v^' er bei sich habe. Die Wette^wurde angenommen. ^ Großfürst „bestellte" sich bei der Polizei den !"' N 5A den man gerade in Gewahrsam hatte, für den '^^^^' Der Langfinger wurde in eine Livree gefleckt, ^M,^ genaue Instruktion und außerdem wurde ihw „ cl^ daß er sofort in Freiheit geseht werden solle.'" ^ Sache gut mache. Dem Botschafter war 5"^'"" ^, "^ irgendeinen Gegenstand zu nennen, den er be: >'^ ^ el > so die Aufgabe des Diebes noch zu erschweren. ' V« zeichnete seine Uhr als den zu stehenden GeaM^ ^H Dieb war gesagt worden, daß er dem Großfürsten^^ Sprache ähnlich, untersck)eideu sich aber von ihr da° durch, daß sie die Wurzeln mit Prä'fir,en, Infixen nnd Suffixen verbinden. VI. Die gleiche gelbe Nasse kennt in den uralo« altln'säM und tnranischen Sprachen, zu lvelchen unter anderen auch die magyarische Sprache gehört, übrigens einen anderenModuS, um die grammatischen und syntarischen Verhältnisse zum Ausdrncke zu bringen. Alle zeichnen sich dnrch eilten großen Neichtnm an Vo-talen ans nnd dnloen nicht viele Konsonanten in ein und derselben Grnppe (vergleiche im Magyarischen die slavischen formen kl'lvt ^ dulilt, «lumu ^^ «7.n!m:,, lii^l^i — Kii-ulv, lilju<' — Kali« lc.). Die Selbstlante zerfallen in dieseit Sprachen in lueiche, harte nnd neutrale, worauf sich die sogenannte Vokal-harmonie, d. i. das Sprachengeseh gründet, lvornach sich die Votlile in de>, Endungen und Snffixen den, Wnrzelvotale assiinilieren. Die Vol'alljminonie bal ihren Grnnd lediglich in der Nachgiebig teil gegenüber den sprachlichen Organen, d. h. os ist bedeutend leichter nacheinander Vokale von gleicher, als Pokale von uu> gleicher Helle, anszusprechen (vergleiche im Sloveni> schen l'llkntil nnd özrkiw, weiters auch dm Wechsel der Votale in 1:wpl>t:Ni und klopotntj, klcpotcl; nnd klopot^c,'). slebst der Vol'alharmonie bildet ein chm-atten stisches V^erkmal der nralo-altaisÄMl Sprachen die Agglutination (die Anhängnng und Einschließung voit zahlreicheit selbständigen Silben): daher die große Menge von Konjugationen, bei denen die Wurgel stets unverändert bleibt. EartsHung fstzl.j Line Hamburger j)atriziertochter. Roman aus dem modern«! Hamburg von Ormanos Sandor. (62. Fortsetzung.) In dieser Stunde war jeder, auch der leiseste Groll gegen Judith von Gisela gewichen. Sie fühlte nur, daß Judith ihre, einzige anfrichtige Freundin war, daß sie ihr als die heimlich verlobte Ärant ihreo Bruders nahe stand, daß ihr goldtrenes Herz nnd ihre echt vol-nehme Gesinnung sowie ihr feines Taktgefühl in dieser Sache das Nichtige treffen und daß sie ihr - Gisela — den rechten Nat erteilen nnd den rechten, W<'g, den sie zu gehen habe, zeigen werde. Und so beichtete sie der aufhorchenden Freundin alles, was ihr feit einer Stunde das Herz bedrückte. AIs sie geendet hatte, war es ihr wirklich, alv liätte sie sich eine i^ast von der Seele gewälzt. „Wie denkst dn über diese sonderbare Angelegen» licit, Iuditl)?" fragte sie. „Ich kann nicht länger hier bleiben. Ich habe hier so nnendlich viel Liebe empfan gen, mein Herz hängt mit allen Fasern an den beiden alten beuten und vorzüglich an der herrlichen alten Fran, aber trotzdem ist es mir unter den obwaltenden Umständen nicht möglich, länger ihre Güte anznneh men. Ich will fort, je eher, desto lieber. Wohin, weiß ich freilich noch nicht. Sie dürfen mich nicht finden. Nate du mir, was ich tun foll!" Indith sah eine Weile schweigend vor sich nieder, „Vevor ich dir rate, beantworte mir eine Frage offen und aufrichtig, Gisela," sagte sie leise. „Wie stehst du zu diesem Thorwald? Siehst du wirklich nur den jbmlmNw' Immd in ihm. odff haft»' d^so Lisn mU ihren Wahrnehmnngen nicht unrecht? ^"'''^n! ,,/ Nebe und der Eiferfucht schen scharf, M '" M''" Ueber Giselas weißes Gesicht flntete cu ^ Glntwelle. Voll schlng sie die fenchtoM ^, Angen zu Indith auf. . «d^^ „Vis vor wenigen Stunden habe '") u ht, ^ liebte ihn nur so, wie man einen Vrndor dann--------" . „ s"' Sie stockte, Erst nach einer Woilo '^ . atmend hinzu: >„ E^ „Nnn weiß ich, daß er mir mehr al<> ^ ^1' ist. Und wenn ich noch im HweM b"!^,,d I^'l- wäre.....- Nsa hat denselben zerstrent, ^"^cht s^)? ihre schmachvollen Anschuldigungen inö )i ^h^' ,, derte, tagte mir die Erkenntnis, daß '"',,pf b'H. über alles liebe! Ueber alles!" sehte sio ^ ^''^' „Dann allerdings bleibt dir nichts """ »d>^. al5 zn gehen." sagte Indity. „Der anderc ^ ^. i.',l nach meiner Meinung nicht stichhaltig' " ^,ul!^' die man dir hier bietet, einfach knrzerym'b „ t" ,^ In einer Hinsicht könnten deine ^"'", ,^n^'^,' beabsichtigte Flncht geinisserinaßen alo u' ^ibi ^, auffassen, Ich sehe nicht ein, warnm du ^,fcl ^ ^icde dieser schlichten, wahrhaft vornch'^^ ^ iNl'enschen nicht annelmien kannst. D^ scl^ ,^' Vergangenheit find lauge dahiu: "^nlc^u^'^,i Uebelstgesinnte, könnte dich für die ^^^>N ^ jener verflossenen Zeiten verantwortlich ' ^„ ! ,,, Vater war in erster Ehe mit der 1^'^"^ ^>scl!> ^i Vrnders verheiratet, und diese (5he '""'^lil"^,^' Das ist ein durchaus alltägliche Vorn > ^cl) ^,, Verhalten deiner Tante nach dein Tode "1.^ „si nrn orstcn ^hcnwnnc^ deftest, dlch >^ ' ^H5_Zeitimg Nr. 65. 521 20. März 1902. Assert no^, s"" er sein Weit vollbracht habe. Bevor das ^lttt. ^ ^tragm war. fragte der Großfürst den Bot-^>>> 6tn V.f ^!>! w die anderen Taschen, aber nur um zu !^s dersckw ^ goldene Do,e ebenfalls fehlte, selbst ein ^Vladi" "^.^er Dieb wurde herbeigerufen, und Groß-^pfn tyj^ ^ "'"hl ihm. die gestohlenen Wertsachen seinem 3 ^ Dieb ^"^eben. Groß »oar aber feine Verwunderung. 3^ und d.^.""^ "ne Uhr. sondern ztvei Uhren, zwei 'fltti Llln^f ^'^^ °"d"e Sachen produzierte. Der ge« ^HtUsa^ 2" hatte dem Großfürsten selbst ebenfalls ^ ^ ^ " abgekommen, die er bei sich hatte. Der Dieb '" iu "erwll?""' ^ entlassen, feine Talente künftighin ^i^Lo'V" ^^"b der Hundertjährigen) ^^"t t>ie ^ ^^ ^^ "°k einig« Zeit eine Kommission ^Nbl'a m ^" ältesten Menschen, der gegenwärtig lebt, !^tttn S A" ^^^, um tym das Ehrenpräsidium an-7 >^lln lt< ^" ^"un teilt im „Royal Magazine" mit, ^ Inbre .3 ^^"schtn finden tonnte, der älter war als M don . ^"üland lebenden Persönlichkeiten ist Frau ^ aller ,^ ' ^" ^^ Iah« alt ist. Sie ist noch im Voll-^ drille il 3 """ Verwundeten, die er auf dem Wagen - c ^ °kak '" "" ikranlenhaus gebracht hat. Da ist ferner ^ ^ssensck l^^^ ^"« Sims. der für alle Fortschritte .^ 2^k??«> ^" ""d industriellem Gebiete schwärmt. ^,'st äratl ^ ^^""^en besteht im Automobilfahren, und ^Ntil t"'^ darüber, daß er nicht mehr da6 Radfahren ^ Emits/ " ^" Da""« zeichnet sich besonders eine ' ^n leb. "^' ^'^ ^^ I«^" "lt ist. Von ihren neun 2"°chst s,! " "^ ^°^"> ^r ist ihr Nesttüchlnn und wnd 3 ^t al!" ^' Geburtstag feiern. Karl Richards, der v ^^ stit '^ ^^ ""^ ^'^ kin Sechzigjähriger und , Atcht,; ^n Jahren darauf verzichtet, jeden Morgen ! H. aber - ^'^ " ""^ ^"^ "n- oder zweimal mo-^^ zahllns"'?"^ "h"e eine Blume im Knopfloche. Er ?^lstak M '"""- Waterloo hat er als Kadett im > hun^...^^^9lons mitgemacht. Der merkwürdigste >i ^ ^ ^" ist aber ein Mann namens Dnaper. ^'g'Untr ^^ 'lt und in Witney Wood wohnt. Er ist ^ ^buti/. l ^^ Nonladenleben erst an seinem hunberl-! ^lilfy " °Ue aufgegeben hat. Er ist seit seiner Kindheit ^°^ "'" 'st noch jetzt fast jeden Tag betrunken. Sonst Is» ^tl! braucht weder Brille noch Stock und singt > ^hte'n ? stimme. Seine Mutter ist im Alter von "^g«n »^l . ben. Er hat seinen Sohn bei sich. einen " ^ (T) 2Ung. der ein ganz vorzüglicher Tänzer ist. s^btn ."^^ rdbeben iil Kleinasie n.) Das ?""' lvie ^ ^' ^- '" Kangheri (das alte Gangra) ^Men ei« 5" °"^ «onstantinopel meldet nach neuesten z?^2tn ' ^" größeres gewesen zu sein. als die erften ^'lN'aen?"«" ^"ben. Kangheri ist der Hauptort des 't° ^ad2lv "bsch"ls wc Vilajet Kastamuni und liegt >. h'sll)tt 3 ^^graphischer Länge und 40 Grad 34' geo-^"'lvovon ^.^ ^" Bevölkerung beträgt rund 16.000 ^^^"'nahe 15.000 Mohamedaner. Die Stadt hat ^,^^3" ""^^^. Das Ehepaar KlcyM hat ^ ^Ue^ s ',^^ ^ also eigentlich nur ganz natürlich, ä^i^" deiner Verwaisung der Wunsch kam, 5^. da?? "" lich zu fesseln. Jedenfalls haben sie l, ^ «al, ^" ^""^ kamst, ebensoviel gewonnen, ^^gem ' ^^'" "are das kein Grund für dich, ''' dei "^ Hemmt zu verlassen. Aber das cm-^bt de. /"^""g zu deinem Vetter Thorwcüd — ^ lich^r ^'^^^6- T^shalb nmßt du fort, je eher' I^bte ^ro . ^ ^s" bezeichnet sich als die heimlich Zlih ^"deines Vetters, und es ist nicht wahr-^ linbr?-'" b" Aehaupwng cuis der Luft ge-'^^^ld dl>,^^^^ -^ das kann ich ebensowenig!" "t^h. lve,, ""lt du nicht. Es wäre mlch un-^>t>^ '" c>u es könntest. Anne, klein« Gisela! 5" al/ "^l ums Dasein draußen noch schwe-Fltzh, uurl" "!k. "erwunderimg tönte tmb den^ kurzen Housltzuny solgi.) ^irka 3000 Häuser, welche durch die 10 Erdflöhe größtenteils zerstört sein sollen. Es wirb gemeldet, dah durch das Erdbeben vier Personen getötet und etwa hundert verwundet worden sind. Die Not ist, da das dortige Klima ein rauhes und die Bevölkerung größtenteils arm ist, sehr groh. Auf Befehl ws Sultans bildete sich sofort eine Kommission, welche sich mit der noch bestehenden für das letzte Erdbeben in (trzerum vereinte und den vorhandenen Kassabestand von zirta 10.000 k nach Kangheri expedierte. Seitens der Negierung werden Zelte und Brot an die Obdachlosen verteilt; Bauholz und Getreibesenbungen sollen nachfolgen. Es wurde zugleich eine Subskription eingeleitet. — Ueber die Erdbeben, welche am gleichen Tage an verschiedenen anderen Orten deö VilajetS. ferner in Amasia (Vilajet Slvas), Gu-muschhane (Vilajet Trebizonb), Uschak. Gubusch (Vilajet Vrussa) u. s. w. stattfanden, fehlen zwar noch genauere Nach. richten, doch scheint es festzustehen, daß dort nur unbedeutende Schäden und leine Menschenopfer zu betlagen sind. — (Ein Ritt auf e i n e m B ii ren.) Ein Bauer — so erzählt die „Birmingham Daily Gazette" — wurde eines Tages in dem in der Nähe von Kastamuni gelegenen Walde von einem Bären überrascht. Der Bau« tat. was so viele andere getan hätten: er erkletterte, so schnell er nur tonnte, einen Baum und rettete sich auf einen Ast. Hier saß er nun eine geraume Weile,- unter ihm schnalzte Meister Petz. der allem Anscheine nach schon lange tein rechtes Frühstück genossen, voller Freude mit der Iuge. Der da oben fchien ihm sicher, und dickköpfig, wie nun einmal alle Bären sind, beschloß er, unter allen Umständen zu bleiben und der Dinge zu warten, die da lommen sollten. Minute auf Mi« nute, Viertelstunde, auf Viertelstunde verrann — Petz hatte schon mehrmals seine prüfenden Blicke nach oben gerichtet und war beinahe daran, ungeduldig zu werben, als Plötzlich der Ast nachgab und samt dem armen Aäuerlein nieber-sauste . . . Durch eine glückliche Fügung der Vorsehung fand sich das Bäuerlein auf dem Rücken der Bestie wieder; viel Zeit blieb zur Ueberlegung nicht übrig und so faßte er denn. turz entschlossen, Meister Petz bei den Ohren, gab ihm nach Reiterart die „Sporen" und — dahin raste die wilde Jagd. Am meisten überrascht tvar natürlich der Bär, der gar nicht wußte, wi« ihm geschah, aber in dem einmal begonnenen Laufen nicht einhalten wollte, „Roh" und Reiter befanden sich alsbald außerhalb des Dickichts des Waldes, und zum Glück des Bauern schlug Petz seinen Weg unmittelbar nach dem Dorfe ein. Sobald dieses in Sicht war. fing das Bäuerlein an, aus Leibeskräften nach Hilfe zu schreien, was dcnn auch den gewünschten Erfolg brachte. Die Bewohner tamen mit Gewehren angelaufen und legten auf den Bären an. Man tonnte hier einwerfen, daß dem Leben des Mannes durch die Kugeln seiner Freundt jetzt größere Gefahr drohte, als durch den Bären selbst. Aber so seltsam, wie sich das Abenteuer für das Näuerlein anließ, so erfreulich schloß es auch: Meister Petz stürzte, mitteil durch den Kopf geschossen, tot nieder, während der unfreiwillige Reiter mit dem bloßen Schrecken davonkam ... So das englische Blatt, das sich am Schlüsse des Artikels ernstlich dagegen verwahrt, seinen Lesern „einen Bären" aufgebunden zu haben. — (Gibt es ein Buch ohne Druckfehler?) Ein französischer Gelehrter. Dr. Nauroy, hat sich mit dieser hochwichtigen Frage jahrelang beschäftigt und sie schließlich ruhigen Gewissens bejaht. Das fehlerlose Buch. das ei gefunden hat, ist die im Jahre VI von Firmin Didot gedruckte Ausgabe des ..Virgil." Einen anderen Professor. Herrn Albert Cim. lieh aber diese Entdeckung seines Kollegen nicht schlafen, und er setzte sich hin und fand richtig im befagten „Virgil" einen Druckfehler: er hat ein „i" ohne Punkt entdeckt. So geht es manchen Entdeckungen. Es fehlt eben der Punkt auf dem I. Lolal- und Provinzial-Nachrichten. Laibacher Geweinderat. Der Lalbacher Gemeinberat hielt vorgestern abends eine außerordentliche Sitzung ab, an welcher unter dem Vorsitze des Bürgermeisters Hriba 1 20 Gemeinderäte teilnahmen. Nach Verlesung des Einlaufes und Genehmigung des Protokolles der jüngsten Sitzung leistete Herr Ialob Faj -biga, dem das Bürgerrecht verliehen worden war. das Gelöbnis und nahm das vom Bürgermeister und zwei Ge-mcinderäten gefertigte Vurgcrdiplom entgegen. Sodann referierte Gemeinberat Dr. Majaron über die vom Veiwalwngsrute der städtischen Sparlasse in Vorschlag gebrachten Aenderungen des Statuts und der Geschäftsordnung dieses Gelbinstituts. Die Aenderungen sino durchwegs formeller Natur und sind infolge Einführung de: Kronenwährung und bcr neuen Exelutionsordnung not-lrcndig geworden. Dic vorgeschlagenen Aenderungen wurden chne Debatte auch in dritter Lesung genehmigt. Gemeinberat Dr. Star« berichtete namens der Per-sl nal- und Rechtssektion über die diesjährigen Gemeinderats-Ergänzungswahlen. Aus dem Gemeinderate scheiden heuer: die im III. Wahltörper gewählten Gemeinderäte Jakob Dimnil, Johann Kenda . Josef Pr 0 scnc. Johann T 0 sti und Josef Turl. bann die im II. Wahllörper gc-wählten Gemeinberätc Anton G 0 r 3 e. Dr. Laurenz P 0 -5. a r und Anton Svetel. und endlich die im I. Wahl-töiper gewählten Gememderote Dr. Karl Ritter v. Blei -weis und Franz G 1 0 »elj. Im Laufe des vergangenen Jahres ist der vom I. Wahllörper in den Gemeinderat entsendete Notar Joh. G 0 g 0 la gestorben, während der ebenfall? vom I. Wahltörper gewählte Dr. M. Hub nil sein Mandat niedergelegt hat. Es sind somit bei den diesjährigen Ergänzungswahlen im III. Wahllörper fünf. im II. Wahl-lörp«r drei und im I. Wahllörper vier Gemeinderäte zu wählen. Die Wählerliste war vom 24. Februar bis 7. März zu? clllgtlminen Einsicht nufgtltgt. doch wurb«n kimrlei vk» NamffNvfttzn «lftg«b,«ch<. Htm vym cheMlindtlkt« ylfaßkn Beschlusse zufolge finden die Ergänzungswahlen im Monate April statt, und zwar am 21. April für den III. Wahl-lcrper, am 23. April für den II. Wahltörper und am 25sten April für den I. Wahltörper, jedesmal von 8 Uhr früh bis 1 Uhr nachmittags. Für eine eventuelle engere Wahl ist der 22., beziehungsweise 24. und 26. April bestimmt. Die Wahlen finden im großen Saale des ..Mestni Dom" statt. Mit Rücksicht auf die große Anzahl der Wahlberechtigten findet die Wahl im III. und II. Wahllörper in zwei Abteilungen statt. Alö Vorsitzende der Wahltommissionen wur°> den bestimmt: für den III. Wahllörper die Gemeinberäte Trdina und 2 uiel. für den H. Wahllörper die Ge« meinderäte Mally und Ubald v. Trntüczy, und für den I. Wahllörper Gemeinderat Dr. Maj a r 0 n. Die Ve« ftimmung der übrigen ttommissionömttglieder wurde dem Bürgermeister überlassen. Gemeinderat ßubic referierte nainenö der Schulsektion über die Bewilligung eines Kredites für einige notwendig« Beschaffungen für die neue Mädchenvoltsschule bei Sankt Iatob. Ueber Antrag des Referenten, der die vorgeschlagene Vervollständigung der inneren Einrichtung dieser Schule als bringend notwendig bezeichnete, wurde ein Kredit von 2888 X bewilligt, und zwar für Turnrequisiten 1692 tl. für die Einrichtung der Kanzlei 600 X und für die Einrichtung des Schulbabes 535 X. Alle diese Anschaffungen sind aus dem Baufonb dieser Schule zu bestreiten. Der Ho-spitantin am II. städtischen Kindergarten. Fräulein Anna Gorup, wurde vom 1. März l. I. ab eine Remuneration von 40 iv monatlich bewilligt (Referent Gemeinberat K 0 -z a lj, das Gesuch der Schulleitung am Moorgrunde um Aktivierung eines Mittagstisches für arme Schulkinder hin^ gegen derzeit abweislich beschieden (Referent Gemeinderat G r 0 5 e l j). Gemeinberat Hubic berichtete weiters über das Gesuch der Handels- und Gewcrbetammer für icrain um einen angemessenen Beitrag für die projektiert« höhere Handelsschule n: Laibach. Bekanntlich hat die Handels- und Gewerbe-lammer anläßlich des Jubiläums ihres fünfzigjährigen Ge« stcnlbes die Errichtung einer höheren Handelsschule in Lai-bach beschlossen und für den Grünbungsfond aus Kammer-Mitteln den Betrag von 20.000 6 votiert. Die Kammer ist nun auch an die Stadtgemeinbe mit dem Ersuchen herangetreten, für die Unterbringung der projektierten Schule Sorge zu tragen und zu den Erhallungslosten derselben einen angemessener, jährlichen Veitrag zu bewilligen. Der G«-memderat sprach über Antrag des Referenten die Bereitwilligkeit mis, die in Aussicht genommene Schule entsprechend zu unterstützen, da jedoch die Erhaltungstosten derselben beo zeit noch nicht festgestellt werden können, sei es unmöglich, die Höhe des jährlichen Beitrages der Stad4a.emeinbe jetzt schon definitiv zu bestimmen. Bei diesem Anlasse aber würd« di' Frage angeregt, ob es nicht tunlich wäre. die höhere Han» belsschule mit der künftigen Staatsgewerbeschule in nähere Verbindung zu bringen, wie dies z. B. bei der nautischen und der Handelsakademie in Trieft der Fall ist. Beide Schulen lcnnten bann in einem Gebäude untergebracht und auf diese Weise auch für die Beheizung und Reinigung ein bedeutendes Ersparnis erzielt werden. Die Feststellung des Jahresbeitrages für die höhere Handelsschule behält sich der G«-meinberat bis zu dem Zeitpunkte vor. in welchem die Schule eröffnet werden soll. Schließlich referierte Gemrium die Arbeiten am Wocheiner Tunnel übertragen wurden, bei dem bereits über 300 Arbeiter beschäftigt sind und deren Zahl in stetem Zunehmen begriffen ist, errichtet im Sinne der diesbezüglichen gesetzlichen Bestimmungen eine eigene Bautranlentasse. für welche die Statuten von der l. l. Landesregiernng bereits genehmigt wurden. —o. — (Vertauf vo n M i l ch na ch altc m M a ß c.) In der Sitzung des Abgeordnetenhauses vom 18. d. M. beantwortete Ce. Exzellenz Herr Handelsminister Freiherr von Call eine Interpellation der Abg. Vencajz. Pov3e und Genossen, betreffend den Verlauf von Milch nach altem Maße, und rrllärt. daß er Seine Exzellenz den Herrn Üan< bespräfidentcn in Kram eingeladen habe, im Wege der Unier, bebörden sowohl die Milchprodukten, als auch die Konsumenten aufmertsam machen zu lassen, daß im öffentlichen Verkehre das metrische Maß und Gewicht ausschließlich anzuwenden ist. — (Zu den HandeIsla mm erwahlc n) wird uns mitgeteilt, daß der Exetutionsausschuß der national-fortschrittlichen Partei Herrn Johann Spa let. Ingenieur und Faorilsbcsitzer in Stein, als Kandidaten in der I. Kategorie der Gewcrbcseltion aufgestellt hat. — (Veränderungen im Voltsschuldienst e.) Der Oberlehrer Anton Po 5 ar in Trata wurde im Kompetenzwege an die Voltsschule in Hönigstein versetzt. Die prov. Lehrerinnen Maria Aider in Laserbach und Gabriele Lulanc Eblt von Savenburg sowie di« H«V. Leh?er Frnnz Erker in Tschermoschmtz ,md Anion L e ii a r 5 i i- in St. Veit bei Laibach wurden auf ihren bisherigen Dienstposten definitiv ernannt. Der Lehrer Julius Elapäal in Löschach wurde zum Oberlehrer in Voditz ernannt, die Lehrerin Ernestine Re tar in St. Ruprecht im Kompctenzwegc nach Gurlfcld verseht, der Lehrer und Schulleiter an der zweillassigen Volksschule in Hof. Stephau Ielenec, wurde zum Oberlehrer daselbst ernannt. — (Geologische Aufnahme n.) Nach dem dies-' bezüglichen, für den heurigen Sommer genehmigten Plane' werden Mitglieder der geologischen Rcichsanstalt während ^ der nächsten Monate im Bereiche der Bczirtshauptmami-schaften Laidach, Krainburg und Rabmannsdorf offizielle Aufnahmen und Untersuchungen ausführen. —o. — (U n t e r h a l t u n g s a b c n d.) Der gestern von den vereinigten Frauenortsgruppen der Dom- und FranziS-tancrpfarre sowie der St. Jakobs- und Tirnauerpfarrc zu Gunsten des Eyrill- und Methodvcrcines veranstaltete Un-tcrhaltungsabend brachte in den Sololsaal des „Narodm Dom" jenes rege Leben, das man dei ähnlichen Veranstaltungen der genannten rührigen Ortsgruppen alljährlich einmal beobachten taun. Die Gesangsvorträge wurden von dem Vereine „Slavec", die Musitnummern von Mitgliedern der bestandenen bürgerlichen Musittapelle, alle unter Leitung des Herrn Aeni^ek, zur Zufriedenheit der Zuhörerschaft ab-sclvicrt. In dem linksseitigen Teile unter der Gallerie entwickelte sich ein fröhliches Feilschen und Handeln um dic dortselbst aufgestellten Herrlichkeiten. Es gab eine gelungene Kcpie eines Bauernmarktes mit mehreren Buden und Ständern, an denen schmucke Verkäuferinnen in Nationaltracht verschiedene Artitel. wie Backwert, Kuchen. Blumen, Weinsorten ?c. mit vielem Erfolge losschlugen. Später etablierten sich dort unter einem riesigen Schirme auch zwei zungengewandte Marktweiber, deren wohlbekannte Gesichter so manchen Käufer anlockten; wir glauben, die Damen machten, dank ihrem getreu dem Leben abgelauschten, aus Dicnstfertig-teit und göttlicher Grobheit zusammengesetzten Wesen ein brillantes Geschäft, zumal sie ihre Eßwarcn um ganz horrende Preife an den Mann brachten. Auf dem Podium im Saale produzierte sich einc Theatcrgesellschaft mit einer Ueberbrettl-Vorstellung; sie erbrachte den Beweis, baß sie sich ihrer Aufgabe mit einem Eifer hingegeben, der einer besseren Sache wert gewesen wäre. Bemerkenswert war eine Kollektion von verschiedenen wunderlichen Tieren, die, in einer eigenen Bude untergebracht, entsprechend in Augenschein genommen wurden. — Um eine mit reichen Gewinsten ausgestattete Lotterie machten sich die Verkäuferinnen von Glücksnummcrn verdient und trugen hiedurch wesentlich zu dem finanziellen Erfolge des Abcnbcs bei. — (K a r a m b o l - T u r n i e r.) Vorgestern abends fand im Eaf6 Elefant abermals eine Produltion des bekannten Billardmeisters T re, bar statt, zu welcher ein zahlreiches Publikum erschienen war. Herr Trebar spielte eine Karambolage-Partie auf 1000 Points und gab seinem Gegner 850 Points vor. Er erzielte in dieser Partie Serien von 200 und 300 Points und blieb schließlich mit 1000 zu 928 Points Sieger. Hierauf gab Herr Trebar noch einige Kunststöße zum besten, welche er mit bekannter Sicherheit und Eleganz ausführte. — (AttentatZpläne auf unsere Kriegsmarin e.) Nach dem „Fremdenblatt" sind bei den Behörden in Trieft und Pola Anzeigen eingelaufen, daß gegen unsere Kriegsmarine, speziell „Arpad" und ..Habsburg" Attentate geplant seien. In Trieft ist eine Quantität Dynamit gestohlen werden, und es besteht der Verdacht, daß dieser Diebstahl mit den erwähnten Planen in Verbindung stehe. Es sind Schutzvorlehrungen (schwimmende Ballen, nachts Scheinwerfer) getroffen worden. — (Vom Iuge a bgesftrunge n.) Am 15. b. M. nachmittags stieg in Sittich der Bursche Johann Milliö aus Dob total berauscht in den gegen St. Veit verkehrenden Postzug mit eincr auf die 111. Wagentlasse lautenden Fahrkarte, in die II. Wagenllasse ein. Vom Kondukteur beanständet . sprang er während der Fahrt auf das Geleise und kollerte die Bahnböschung hinab. Der Kondukteur gab sofort das Alarmsignal, worauf der Zug rückwärtsgerollt wurde und den Milliö, welcher sich beim Falle den rechten Fuß gebrochen und auch am Gesichte mehrfache Verletzungen erlitten hatte, aufnahm. Der Genannte wurde sohin in St. Veit ausgeladen und der ärztlichen Behandlung zugeführt. —ik. — (Erdbebenmesser im Dienste des Bergbaubetriebes.) Gegenwärtig wirb an der Erdbebenwarte in Laibach ein Stoßmesser, welcher von der Firma Mar Samassa angefertigt wurde, ausgeprüft. Dac> ocnannte Instrument wurde von einem größeren österreichischen Kohlenwcrlc angeschafft. " (Ve rci ns bÜ du n g.) Wie man uns aus Sankt Vartholmä, politischer Bezirk Gurlfeld, mitteilt, wurde mit dem Sitze in Landstraß ein katholischer politischer Verein gegründet. Die Statuten erliegen bereits bei der kompetenten politischen Behörde. —r. — (Sanitäres.) Der Scharlach, welcher in der Gemeinde Sairach längere Zeit hindurch epidemisch herrschte, ist nun in 11 Ortschaften, in denen 91 Kinder erkrankt und 11 gestorben sind, erloschen. Kürzlich trat diese .Krankheit im Dorfe Ra<:eva auf; es liegen derzeit in einem einzigen Hause an derselben eine erwachsene Person und vier Kinder l>ank darnieder. — Ueber den Verlauf der Typhusepidemie in den Ortschaften Golct und Podtlanjec, Bezirk Tscher-nembl, geht uns die Nachricht zu. daß sich der Krankenstand noch auf 13 Personen beläuft. —n. Theater, Kunst und Literatur. " (Deutsche N ü h n e.) Der gestrige Theaterabend ^- es gelangte Helds veraltete Posse „Die Näherin" zur Aufführung — gestaltete sich zu einem außergewöhnlichen Ehren-atende für Frau W ° l f - S e l e tzl y . der grotze Ovationen da?gtk,?acht wurden. Mn Vlumenreqen strömte auf vie Nilhne nieder, nachdem die Künstlerin den stürinischm ^^ ^L zum Schlüsse des ersten Altes Folge geleistet hatte, l ^ volle Widmungen in Gestalt eines reichausgestattc» ^ lcttetisches. eines geschmackvollen Blumenwagens, v" ^, mensträußcn u. dgl. m. zeugten von der begeisterten ^ ' bc-.rtcit des Publikums gegen Frau W o l f. die im ^ .^ ! zweier Epieljahrc vermöge ihrer ausgezeichneten ^^f Aschen Eigenschaften auf dem Gebiete der heiteren ^ "gatmno dem Publikum soviel Anregung und ^^^ erschafft und sich die Gunst desselben in h°^m ^M^, worbcn hat. Natürlicher Humor, liebenswürdige ^^ ht>» vortreffliche Beherrschung des gesprochenen Wortes u ^, dringliche Charakterisierung der Titelhcldin: bm'^h "' ? wiimenbcn Eigenschaften verlieh Frau Wolf auch ^!/ .^ alten Stücke neues Leben und bewirkte jene wolM^ Stimmung, die den Theaterabend so angenehm ^"^'^ Künstlerin fand kräftige Unterstützung an den "ot^ ^ niaen Darbietungen der Herren Rcihner, "" ^„l Moser und von Frl. Kühn. — Das Haus wa ^ verkauft. jsch' — (Ehrung Tschailowslys in D^>k land.) In dem idyllischen Bade Pyrmont. in we'^o bekannten Lortzing-Feste stattfanden, soll am 28. ""^t-' Juni b. I. eine zweitägige Tschailowsty-Fcicr unter ^j des fürstlichen Kapellmeisters Ferd. Meister zum A' ^ dortigen Lortzing-Denlmales veranstaltet toerden. "' <^l bei welcher Künstler wie Professor Hugo Heermann. ^ Becker, Koflapellmcister Franz Mannstedt, Dr. H"HM mann. Eva Leßmann, Kammersänger Hans ^"^.Haff^ mitwirken, soll hauptsächlich ein Gesamtbild des «?" des verewigten Meisters geben. <> lt ^ — („Die Erdbebenwarte.") 3"."" OL Nummern 11 und 12: Erdbebenstudien des Grasen ^ tessuä de Ballorc. Von F. M. V e r n a 1 0. Einiges ^,,l Aufzeichnungen der Erdbebenmesser. Von ^- .^l^ (Schluß). Die Erbbebenforschung in Oesterreich'^., Historische Erdbebennotlzen aus Krain und den ^ ^ ändern. Von P. v. R a d i c s. Monatsbericht N'^h!ü tcmbcr 1901. Literatur. Notizen. — Alte und neue ^ ^ geschichten: Von dem Nutzen der neuen Erdbeben. ^"' Erdbeben im schönen Japan. — Einlaufe. ,^i^ — (^ a r 0 Wien. 18. März. Das Abgeordnetenhaus ^^»^ Bl'dgetprovisorium in zweiter Lesuug an. Ä"^' ^t«^ spricht böhmisch. — Abg. Schöner er warf ^"^is^ deutschen Parteien mangelhafte Vertretung der ^^ Interessen vor, erklärte, ohne die deutsche Staatsspl ^ es keine Regelung der Sprachenfrage und schloß ,^jl/ rufen auf die Hohenzollern. (Anhaltender Lärm, H^ >^ den Alldeutschen, Protest- und Entrüstungsrufe " ^ im Zentrum.) — Der Präsident erteilte dem Abg. .^iu^ dcn Ordnungsruf. — Abg. Rieger brachte ^1^,' Wünsche der Sozialdemolraten vor. — Abg. ^. s^ protestierte gegen den Schlußpassus der Rede des ^ ^/,' nerer. (Heftige lärmende Kontroverse zwischen ^ ^«l^ und Alldeutschen.) — Nachdem Abg. H 0 rtis N" ^ Hebung des Ausnahmszustandes in Trieft eina/N .^, > wiesen die Abg. Dr. d. Dcrschatta lind " ' ^/', » gegen die deutschen Parteien erhobenen Vorwürfe ^ unter Betonung der deutsch-österreichischen Reichs" <^ — Abg. K athrein protestierte unter frenetiM'^,^ fast aller Parteien gegen die die dynastischen und p" ^>,ii". Gefühle verletzenden Schlußworte Schönerers ">' ,^l ^, „Wir Oesterreichs ohne Unterschied der Nation" ;^ Partei halten treu und fest zu Kaiser und Reich- ^ ^ frenetischer Beifall. Stürmische Hochrufe, welche zl»^ und Protestrufe der Alldeutschen übertönen.) ^ ^ ^ deö Aba. Kathrcin auf sofortige Vornahme ^,,!^ Lesung wurde mit )0!> gegen 6!) Stimmen ciW ^' Das Abgeordnetenhaus setzte die Verhandlung ^^ „Hochschulwesen" fort. E» sprachen die Abg- ,^' Erler, H 0 1 tis und Stwiertnia , wora"! ,, Handlung abgebrochen wurde. . „gh^ Wien. 19. März. Das Abgeordnctenh^s ^^. dritter Lesung das Vudgetprovisorium an und >v«^^, batte bei Titel „Hochschulen" fort. UntcrrichtsMi'"' ^ 0. Hartcl wies betreffs der Ncucrrichtung "^Ml"./ darauf hin, daß außer den nötigen finanzielle" ^st>'^ eincr entsprechenden Anzahl von Lehrkräften, d>c W, ,, nationalen Gegensätze die Erfüllung der gcäuß^ ^ >/ im Augenblicke wesentlich erschweren. ^^5^ rl' Parteiregicrung müßte es sich, wie die Dinge ^ ^ ., überlegen, die Lösung derartiger Fragen u^'^^ss^s suchen und Dinge zu tun, welche eine definitive ^ ^ der streitenden Parteien erschweren oder für Fc^s' möglich machen könnten. Äei Besprechung bcl p^> böhmischen Technit in Brunn glaubt der M"",^ls! ^ frühere Regierung zur Gründung derselben ^D^ zugsgewalt berechtigt war, weil nach dem ^. hie s^ « Gesetzes nur Fragen der Organisation, nicht cn' ^e ^ » tung technischer Hochschulen oder Realschulen '^ ^:' petenz kr Landesgesetzgebung fallen. Der M'> M^ bic Unterrichtsverwaltunc, sei stets bestrebt. n°H^ ^ » der vorhandenen Mittel den berechtigten W'""" l -^K^eit^ Nr. 65. 523 20 Mä',z 1902. °lü»!cn w.?^"^""a bcr bestehenden Hochschulen, nachzu- ^n' des ^ Munster das dankenswerte Entgegen- ^ltulig h^i) k "^ministers g^nüber der Unterrichtsver- ^°chschui^"^"enhau3 erledigte die Debatte über Titel , ^schM^cher unverändert gemäß den Beschlüssen ^!che ^"^"^nommen wurde, darunter die auf die ^ntlich^Ach"le i„ V^,.^^ bezügliche Budgctpost in ^N M^- ^"ummg ,„^ ^ .^^, 1I^^ ^sp. 2U^ Tills ?"'"'- I^len" Al,"^^^"" ^'^ Beratung des Titels „Mittel-7'°lution 3. ^ ^ l s spricht sich entschiedenst gegen die 6'lliei ,. ^"lerenten Stürglh auö. wornach an Stelle ^selbslii^: ^ui,ti,chcn Untcrgymnasiums in Marburg " Ochste ^. slovenisäM Untergymnasmm errichtet werde. "Atzung morgen. w, .__.________ i? ^f ^ ' ^"^- ^ei der heuligen Ergänzungswayl ^hnsliichs ^'"beraten aus dem II.'Wahltörfter wurden Miand ls. ""^ ^ Deutschfortschrittlicher gewählt. Der >> ^ahllol "^"ändert. Äei den Äezirtsratswahlen des K^Ne?! ."!!<^ ^slrte wurden (5hristlichsoziale ge- ^brb^? !° ^llsergrund errangen die Christlichsozialen ^.^elg ''berNezirlsvertretung. ß"lG " "b. ^. März. Das .Kabinett V u i <> hat sein "°"flilt ini??^ eingereicht. Die Ursache ist ein neuerlicher .„ Veter °^ Slupschtina-Mehrheit. j h ^N un 6' ^ März. Die Abordnung des I^roh'fiirN ' I"fanterie-Negiment6. welche vorgestern ^." Taa-n ^ Wladimir empfangen wurde, stattete in den d^tab 3v n Großfürsten und hohen Würdenträgern ^sle'kll^ b"b"ung ist heute nach Moskau abgereist, ^^°>e Hennreise antritt. h°^ Etliche, !«'?' ^- ^ärz. Aus der heute veröffent-' üs. (!-d .^" -Uclanntmachung über die Straßenunruhen z. ^frub^ ^^utragen. bah die Nuhestörer rote Fahnen 3"^nn b'.^? Inschriften entfaltet hatten. Der Stadt-! ^ ^ Vlon . ^^ ^ Personen, barunter 45 Studenten, >^ duz .,,°^' Haft- Außerdem wird gegen die Nadels-^^enchUiche Verfahren eingeleitet.______________ ^ns über den Stand der Tierseuchen f. in Krai« ^ Mr die Hit vom 11. bis 18. März 1902. ? ^"tlau» i » Es herrscht: ^ie H ^ Geh.)- iirle Ndelsberg in der Gemeinde Küllen- ^ie°^ U°N^ "'Nezirle Adelsber« in der Gemeinde Hre- ^lje si Assest im bezirke Adclsberg i,l den Gemeinden ^ ^otttckp. -^^"le (1 Geh.), Iablanitz (1 Geh.); im Ve« '3'b (l ^ >'" bell Gemeinden St. Gregor (2 Geh.), Groß-N^ (U.N^U'jmvitt (3 Geh.), Laserbach (6 Geh.), Nie-3'^'b (5 O7l.V>^gom (l Geh.) Reifnitz (28 Geh.), So< ^'Nde <^„?/' ""sje (1 Geh.)' im Vezirte Littai in der >eiuden 2^".^ Gsch?r, In» gcnu'Ul,: Sirobl, t. t. Hoipholograph; Urbach, Rutzly, Winder, deiner, Erzet, Gudlisl^, Blum, Steiger, Freund. Hörn, Arnold, Iöll, Schmoll, Winterstein, Nojal, Bernftcin. Mani>ndt, Blau, Flscher, Nelimunn, iiicer, Elsuer, Sternfcld, Olanje, Pell, iUldllllN, Flohlich, lillumtusch, Hauhapcl, Elger, Lenarel, Eoer, Mittler, Mohe, Ätüllüer, Tröstler, Mmldschnn, Scidner, ltnor, Herz, Eis'.er, Rech, Landesdcrger, .^arll, Henke, Bayer, Hl'ssing/r, Puschenjagg. Engel, Äflll., Wien. — Wolfstein, Eler, Kflte., NülNverg. — MunelS, ilfm., Nrusold. Hotel Elefant. Am 16. März. Nimhin. Kfm., Berlin. — Vednary, Rosenstocl, Paulin, Manzutti, Spiropulo, Bengahti, iiftte., Trieft. — Slerl, «im., Weinitz. — Heinsler, Ksm., j. Frau, Prag. — Neumann, Iilgenuln; Dominit, BiHm, Dreißler, Schnerberg, ttstte.; Dr. «ren, Graz. — Graf Ruj.gy. Pola. — Weib. Ksm,, Fünslilchm. — Heltai, Hiischlcr, Gmnljut. ttflte., Nagy'Kanizsa, — D'.tnch, Ksm., Waidyofen. - Franiiölovic, Polantzer, Nfltc., Filiine. — Blazuti, Private, Görz. — Nlement, Kjm., Weipert. — Reih, Tauczer, Nftte., Budapest. — Triel, K,«,., Linz. — Schildacy, Fadritsbesitzer, Glies. — Roman, Fabrilsbeiiher, Trautenau. v. Erasany, Privat, Ianschowltz. — Motnil, Äpothelrr, Stein. — Schneller, Ingenieur, Aßlmg. — Tllln« Hurn»Chang, Kfm., China. — Mallner, Holelbesitzer, Veldeö. — Domlcelj, l. l. Pezirlslommissär, Loilsch. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Scehöhe 306 2 m. Mittl. Luftdruck 736-0 mm. ,a ^ u^ji. ?37 9 11b OTmühlg hetter ^ 9 » Ad. 738 2 5 3 S. schwach teilw. bewöllt ?U.Mg. 7386 00 windstill heiter 19 2 . N. 736 4 1b s windstill heiter 0 0 i) . Nt». 7362 65 S. schwach heiter 20.> 7 , F. j 735 6 > 08! NO. schwach j heiter j 00 Da« Taaesmlttel der Temperatur vom Dienstag 5 3° und vom Mittwoch 7-5°, Normale 4 - 0 °, beziehungsweise 4-2«. Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtel. Zandestheater in pünktlichst M* L- -'**"»•* (1031) 6.1 ¦*» Kirbisch' ^tfe«torel V* f^iter pl»2a' Tita11' a11« A < ^öel Oihe,n mlt Nuss-, ** ^ch *0hoo«l»do.PUiiung. ^ _ warts Werden sorgfältigst ^•*reführt (I03ü)6-1 Mitteilung. Bringe dem P. T. Publikum zur gefälligen Kenntnis, das» ich mit heutigem Tage gp die Vertretung der Kefir-Anstalt „Meranhof" ^3 bei araz übernommen habe und stets frischen Kefir am Lager führen werde. Prospekte über Keflr und dessen ansscrordentliche Nilhr- und Heilkraft stehen zur Verfügung. „Kefir" ist für Lungen- und Magenleidende, blutarme und sohwäohllohe Mansohen ein geradezu unersetzliches Niihrmittel. (10l8) 2 Hilton Stactxl. L.v. Pröpper3 Spezialkochbücher. I. Kartoffolküohe, in 230 erprobten Rezepten. *L II. Fisohküohe, in 212 selbst- erproblen Rtv.epten. 4fc* III. Wlldküohe, in 212 selbsterprobten Rezepten. ** IV. Mehlspeisen, in 295 ausgewählten erprobten Rezepten. A* V. BalatkÜohe, in ! 150 erprobten Rezepten. 4* VI. Das Elnmaohen und Konservieren von Obst i und QomUfle. ** Alte Hof- und Klosterküohe, 225 ausgewählte Rezepte. IFreis pro Ba.3a.dL IC 1-fiO. Zu beziehen durch (1026) 2—1 lg. v. Kleinmayr & Fed. Bambergs Buchhandlung in Laibach. (1022) C. 66/2, Ö7/2 1. 1. Oklic. Zoper a) Aleša Stirn iz Tupaliè; b) Petra Sirc iz Tupaliö, katerih biva-lišèe je neznano, se je podala pri c. kr. okrajni sodniji v Kranji po ad a) Mariji Sajovic iz Olševka St. 6; ad b) Mariji Brolih iz Tupaliè St. 24, tožba zaradi priposestovanja. Na podslavi tožbe razpisal se je narok na dan 24. marca 1902, ob 9. uri dopoldne, pri tem sodišèu, v izbi št. 6. V obrambo pravic Aleša Ötirn in Petra Sirc se postavlja za skrbnika prvemu Aleš Sajovic iz Olševka, dru-gemu Janez llogelj iz Tupaliè. Ta skrbnika bosta zastopala tožeaca v oznamenjeni pravni stvari na njih nevarnost in stroäke, dokler se ne oglasita pri sodniji ali ne imenujeta pooblašèenca. C. kr. okrajna »odnija Kranj, odd. Ill, Hne 12. maren 1902. Laibacher Zeitung Nr. 65. 524 20, Mä'rz^^>- Kurse an der Wiener Börse vom 19. März 1902. ^ ^ oM^n K«^ Dle notierten Kurse verstehen sich . 50 fl. . . «4b — 24» — «oM'Pfandbr, k 120 fl, b°/u . »s» — »02 — K/,°/<> ^25.12 1^,5 «udolfsbabn ln ttronenwähr. sleuersrcl (dio. 2t,) . . 4°/« A,-— 99 ^y Vorarlbergbahn!n Kronenwühr. steuerfr,, 400 Kronen . 4°/, 99-1,,» iov'— Z« Gtaatsschnldverschreib»»« ,rn aba«ftnnp.»ilenb..«Uie«. «tlisabelhbatzn WU fl. L3». ^'/4°/° von ÜW fl.......4ss'— 00« — dto. «inz.wuow, »u« sl. ö. W. <2. KV.'/».....»» . . 4L8-—461-— dlo. Lalzb.-Tlr, llUU sl, 0. . V. b° °.........44«-- 44» — Vlll. «llrl'lludn,..«. L«l fl.«N. z°/, von «X) sl......4« 10 4»4 - «eld Ware Vom Vt«a. St.) stlb. 4°/, . . . Wtlz 890Ü Norarlberger Vahn, Vm. l8»4 (bw, St.) Vllb. 4°/» . . . 99 »ü 100 «5 Staalbschuld der Länder der ungarischen Krone. 4°/a ung, Vo'.brente per Kasse . 1l»'8ü 120-05 dto. dto. per Ultimo .... 1l9'85 »lw 0b 4"/n bto. Rente ill Kruneilwühr., stelirrsln, per Kasse . . . s?'5ü 3? 7b 4°/° bto. dto. dto. per Ultimo . 9? 45 »7 Ob Ung. St.-ltis. Anl. Gold 100 fl. 18N'll5 121 25 dt«. bto. Silber 100 fl. . . . iuo «5 101 65 dw. Staats-Oblig, (Un«, Ostb.) V, I. 1U7S....... 180'25 1»l'20 bto. Ochanrreg»l..«bl0s.'Oblill. 1U1 in 101 «0 bto. Prüm.'sl.^Itto N.--W0X 201—»N3 — dto, btu, k bo fl.-100ll »01—203 — Theik'Äeg.^osc 4"/« .... iüll>— 1»» - 4°/, unaar. Gnmdentl. »Oblla. V7-10 ss lv 4«,<> lroat. und slavon. detto 9?'— — — Ander» össentl, AnUhtn. »°/, DonÄU'Mea.'Änlelhe 1»7« . 10s— ^ ^- »nleben der Stadt Vörz . . 9» 10 9« 7b «nlehen der Stadt Men . . . 10b 75 10« ?b dto, bto. (Silber od. Void) i»3 «0 i»4 eo dto. bto. (1894). . . . 9«'75 »7 25 blo. dto. (1898). . . . 9»— 9»^ Nörsebau-«nlehen, verlosb. ü°/, 100 50 101 «5 4»/o »r«in-bU,i00'— Diverse Los» (per Stült). »erzlnsliche Lose. »°/o Vobenfreblt'Lose sm, 1880 L71'- 375'- ll«/u „ Donllu-NllMpfsch, 100 sl. . 500—550'— b°/° Donau «egiil.'Üosc . . . »88 —Lso — Nnverzlnsliche Lose. Vvdap. Basilica (Dombau) 5 fl. 19 4« 20-40 Kreditlose 100 fl...... 441'— 442 — Clary.Loje 40 fl, CM, . . . 170 — 173 — Ofener iiose 4V fl..... «18 — «20-— Palfsy.llose 40 fl. TM. . . . 1UL —192 — Noten Kreuz, vest. Ges., v. 10 fl. 5«-— 57 - „ una. „ „ bfl. 81— 82 — «ubols.Lose 10 fl...... 79— »2-- Salm°Lose 40 sl..... «»» — 242 — Lt,'Genol»'öose 40 fl. . . . «S5-—L?0>— Wiener 2195- dto. bto. Nit, U) 200 fl. 990' lVOO-Donllli'Dampfschiffahrtö - Hesell. Oesterr,, 200 fl. KM, , . .»73—877 — DusAobenbacher lt. °«. 400 ll 52u — 5iUl — FerbiiianbKNorbbiooofl.KVt, 5«75' 5«N>-Üemb'Vzfriiow'Iassy «ttsenb.« M'sellschalt ^iOU sl. 2. ... 5«?-— 5«» — «luyb.vest,, Trtcst, 500 sl,KM. «44 — «50-— 0esterr. Nordwellbabn L00 sl. S. 468-5!) 404 50 dto. dto. (lit, K)«0a sl.E. 4N9-—470— Prag.Hurer<3lsenb.10Nfl.abgN. 193— ii»b — Staatscisenliahn 200 sl. <2.. . U7Ü-25 «7« Uü Sübbahn L0» fl. S..... 6825 0i! 2ü Südnecdd. «erb.^B. 200 fl, CM, 39V — 3S8-— Tramloay'Ocs., NcueWr,,Pri0' ritats°Arlien 100 fl, . . . ,80 — 1S8 — Ung.Mllz,(t!senb,2NN fl, Silber 43» — 435 - Una,,Wcsll>,(Naal> Graz>2«» 0csterr..»mgar. «ant, ««» fl. - U^H Unionbaul 200 sl. . - ' 3^^^ Verlehrelmnl, «llg., 140 Lieslnger Brauerei ,00 fl. ,, - ^?»l^' Monlaii.Mselllch., Oesl,°aIP'Nt »", , «^ Waüaon.Lell)ansl,,«lla., » London.......' »«,'!, - ^-0 ^z» Italienische Vanlilvten . - ' »^z«! «ubel'Notrn ....-' ^^, 231x3w- MJO.ÖL Vorkauf t*k Hentcn, I*s»adbrlercD, Prlorltftt«*, AhUen, &¦••«¦ etc., l*«tTU«M and ViUuteu.