Nr. 289. Dienstag, 18. Dezember 1906 ! 25. Jahrgang. Zeitung Pr«»»mei»lion«prris: Mlt Postversenbung: ganzjährig »0 »i, yalbjadr«« 15 k. Im »uiiwi: ganzjährig »« li. haldjädlig li li. Für die guftellung ch, unt «»«»aümr ixi »«»w a»l> ^eirrlage. tie «l»m»ntft,«livn v.'ünde sich ltongrehpllly Nr, L, die Nebaltiou DalmnliiMsse Nr, l<>. Vvrechstundcn der Medaillon vo» » bi« io Uhr oor mittags Uniranlierts ^»risf» werd!»» »iäil anai'nomme». Maxuitriple »»stel1l Amtlicher Teil. Seine k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 12. Dezember d. I. den Ministerialrat Dr. August Weed er zum Sekticmschcf iin Eisen bahnministerium allergnädigst zu ernennen geruht. Derschatta lu. p. S. 3lr. b0 «Uonitor» vom 9. Dezember 1906. Nichtamtlicher Teil. Aum6i'U8 olknsu» und Wahlreform. Die Regierungsvorlage, durch welck>e die Maxünal» ztffer der auf Lebenszeit ernannten Herr^nhausmit-g-lieder auf <8U beschränkt werden soll, findet die Vil-liguny fast säintlicl^r Blätter. Die „Neue Freie Presse" sagt, man werde zu» geben müssen, daß mit dieser Vorlage dem Herren-hause ein so günstiger Vergleich angeboten wird, wie er noch selten emer Opposition vorgeschlagen wurde. So bedeutend die Stellung dos Herrenhauses in 'Österreich sei, dürfe man nicht vergessen, daß es diese seine historische Stellung täglich neu zu erobern habe, weU ihre verfassungsmäßige, Grundlage einzig öer Wille der Krone ist und über ihr allezeit das TamoklesscHvert der Ernennung von neuen Mit-gliedern hängt, die das Ansehen des Herrenhauses vielleicht herabdrücken könnten. Wenn die Vorlage Gesetz wirb, dann el-st werde das Herrenhaus unal> liängig, in seinen Entschließungen frei, erst dann wird seine formale Gleichberechtigung mit den beiden anderen Faktoren der Gesetzgebung znr vollen inneren Wahrheit. Man müßte an der oft bewährten Weisheit des Herrenhauses irre werden, wenn es diese handgreiflichen Vorteile verkennen und einen Vor» schlag ablehnen sollte, der seine verwundbarste Stelle mit einem Panzer bekleidet. Das „Neue Wiener Tagblatt" glaubt, die Situation habe durch den Gesetzentwurf über den iniin^ru« steNnngsNieise haben ihm einen sich stetig vergrößern» den Leserkreis erworben. Wie alle Arnoldschen Bücher, fo eignet sich auch dieser neue Band ganz besonders zum Vorleseu im Familienkreise, während ihn oic zierliche feine Ausstattung und der reiche Illustra« tionsschmuck zu einer köstlichen Festgabe für alle Freunde humoristischer Lektüre inacht. Artur Schnbart: „H o ch l a n d s tä m p f c". Oktav. Geheftet 2-till M.. hochelegant gebunden 3-«) M, Schubart ist als Schilderer der Jagd und des Hochlandes in die erste Reihe getreten. Schlicht und anziehend beschreibt er Charakterzüge und Begebenheiten und gibt dadnrch einen vollkommenen Einblick in die Charaktere und Lebensweise des Volkes. Ludwig Ganghofer: „D a m i a n Zagg." Gelüftet 3 M., hochelegant gebunden 4 M. Dieses Werkchen bildet gewissermaßen eine Fortsetzung des im vorigen Jahre erschienenen und mit großem Bei-fall anfgcnommenen Büchleins „Die Jäger" und führt uns wie dieses eine ganze Reihe prächtiger Iä-gn-typen vor, die treu nach dem Leben gestrichelt Zur Erkenntnis des Bergvolkes beitragen. Der goldene Humor des Dichters kommt auch in diesen Skizzen voll zur Geltung. * Alle hier angezeigten Blich« sind ill der Nuchhaudlunn Jg. von Kleinmllyr k Fed. Numberg in Laibach erhältlich. Ludwig Ganghofer: „Der Kloster» jäger". Geheftet 5 M., hochelegant gebunden K M. „Wie würziger Harzduft strömt es uns aus dem Buche entgegen und wir meinen die schwarzen Föhrenwipfel und die Gießbäche ranschen zu hören, welche Zeugen jener packend geschilderten Vorgänge waren, die uns Ganghofer aus längst entschwundenen Tagen in schwungvoller, hochpoetischer Sprache erzählt." So schrieb eine hervorragende Zeitung beim erstmaligen Erscheinen diesem nun in 35. Auflage (38. Tauseno) vorliegenden Romans. Korfiz Holm: „Thomas Kerkhoven". Roman. Flexibel in Leinen gebunden, mit Öffner, 5 M., steif in Leinen gebunden l> M. Holm erzählt das Leben Thomas Kerkhovens und gibt damit zugleich die Geschichte des stünlerisch empfindenden jun gen Menschen unserer Ze der Iugendgeliebten das Glück seines Lebens. Um die Hanptgestalten gruppiert sich eine Reihe köstlich beobachteter Episodenfiguren, die, meist humoristisch gesehen, den Roman mit ^iner bele» benden Frische erfüllen. Otto Gysae: „Edelc Prangen". Roman. Geheftet !i'50 M., in Leinen gebunden 4 5U M. „Edele Prangen" ist cm höchst persönliches, reifes und eigenartiges Buch, das ein Thema mit neuen Mit- teln behandelt. Eine tiefe, schwere Stimmnng durch zieht das ganze Werk, dunkle, gebrochene Farben bil° den den Hintergrund, vor dem die grellen Flammen der Leidenschaft um so feuriger aufzüngeln. „Edele Prangeil" erzählt von Alten und Jungen, von dem ewigen Kampfe zwisck>en Alter und Jugend, der hier besonders bedeutsam und eindringlich geschildert wird. Die schöne, seltsame Edcle, die Titelheloin, gehört zu den dichterischen Gestalten, die man nicht wieder ver° gißt. Auguste Hans ch ner: „Z W i sch e n dc n Zei -ten". Roman. Ladenpreis geheftet 3 M., in Leinen gebunden <1 M. In diesem ihrem neuen Romane beschäftigt sich Auguste Hauschner mit einem Problem, oas man mit Fng und Recht als das wichtigste unserer Übergangszeit bezeichnen kann: mit dem Verhältnis zwischen Fabrikarbeiter und Arbeitgeber. „Zwischen den Zeiten" ist ein sozialer Roman im besten Sinne des Wortes. Die realistische Schilderung der Fabrik» Verhältnisse ist von seltener Treue und ganz erfüllt von einer tiefen, phrasenlosen Ehrlichkeit. Noda Roda: „E ine s E sel s Ki nnback e". Schwanke und Schnurren, Satiren und Gleichnissc. Preis geheftet 2 M., in Leinen gebunden 8 M. Die Schwanke und Schnurren, Satiren und Gleichnisse, die Roda Roda als Beute vieler Jahre in diesem Bande sammelt, zeigen den Populären Verfasser von der allerbesten Seite und werden ein lachfreutiges Publikum finden. Wilhelm Busch: „Tobias Knopv". Drei Teile in einem Band. In Ganzleinwand gebunden 5 M. Tobias Knopp, das Urbild de« behäbigen Phi-listers, ist eine der köstlichsten Gestalten, die uns Wilhelm Busch geschenkt hat. Seine Entwicklung vom unzufriedenen Junggesellen zum glücklichen Gatten und trefflichen Vater lM Hundertwuseude, denen es Laibacher Zeitung Nr. 289. 2738 18. Dezember 1906. Politische Uebersicht. Laib ach, 17. Dezember. Aus Venedig wird gemeldet: Es verlautet, die juristische Fakultät der Universität Padua habe vorgeschlagen, Kurse f ü r öst errei ch i sch e s Recht einzurichten, falls infolge oer seitens der österreichischen Regierung zugesagten Anerkennung der in Italien erworbenen Zeugnisse italienische Stu» denten aus Qsterrcich die Universität besuchen sollten. In polnischen Kreisen hat die Ernennung des bisherigen Präsidialvorstandes im Eisenbahnministerium Dr. Baron Vanhans zum Direktor der Nordbahn einen sehr günstigen Eindruck gemacht. Mau hatte Gelegenheit, den neuen Direktor in seiner bisherigen Stellung als einen vorurteilsfreien und erfahrenen Eisenbahnbeamten kennen zu lernen, 5er enn das Schwert zerbrochen ist. — Unter den vielen übrigen Einsendun» gen, die das Blatt erhielt, sind manche recht originell, andere gesucht, die meisten aber knapp und treffend, wie zum Beispiel folgende: Moralisches Rückgrat. — Das beste Mittel gegen die Verzweiflung. — Die Macht, die einen gewöhnlichen Mann zum Helden macht. - Abwesenheit von Furcht iu Gegenwart von Gefahr. Der Stoff, aus dem Helden gemacht sind. — Der Entschluß, Schivicrigkciten zu überwindeu oder im Kampf zu sterben. ^ Der Mut lebt, wenn die Hoffnung tot ist. - Der Herr der Furcht. Die kon. zentrierte Essenz von „ich will". — Von einem Ehe« mann rührt vermutlich die Definition her: Die Kraft, die einen Mann veranlaßt, nein zu sagen, wenn er lveih, daß seine Frau will, daß er ja sagt. Und ein anderer Einsender meint, Mut sci der Dampf, der die menschliche Maschine instand setze, oen Tunnel der Schwierigkeiten zu passieren. (Mu s i kalischc Apho r i 5 m e n.) In den Berliner „Lustigen Blättern" veröffentlicht der witzige Anton Notenanetschel- (Alexander Moszlowski) die folgenden musikalischen Aphorismen: Es ist gesagt worden: „Die ganz modernste Musik ist sehr gut, aber sie klingt sehr häßlich." Von diesen, Paradoxon glaube ick) uur die Hälfte. Auf dem Gcbict oer Arie war Italien einst das Land des l,c! < ln>to. Augenblicklich herrscht dort dis Mal-Aria. Das Pianoforte kann nicht singen wie das Cello, aber es hat mehr zu sagen. Von Franz Liszt sagte ein Biograph vor einem Menschcnalter: „Er ist gleichsam ein Toter, der zum Glück am Leben ist." Von Beethoven oder Mozart ließe sich sagen: „Er ist gleichsam ein Lebender, der zum Unglück gestorben ist." Mehrere berühmte Sinfoniker der Neuzeit werden als Erbcn Beethovens bezeichnet. Daß sie Nee» thovens Taubheit geerbt haben, halt ich für erwiesen. Anfänger ist jeder Künstler gewesen. Schlimm ist nnr, wenn er sich nicht entschließen kann, ein Aufhörer zu werden. Anton Rubinstein sagte mit Selbstironie: „Von oen falschen Noten aus sechs Konzerten könnte ich ein siebentes geben." Rubinstein ist tot, aber jenes siebente Konzert hat sich erhalten. Berlioz' Ausspruch: „Ein musikalischer Räuber ist mir lieber, als ein unmusikalischer Ehrenmann!" läßt sich incht mehr aufrecht erhalten. Denn heute räubern nur die Unmusikalischen. Dem Musikalischen fallen so viel Kakophonien ein, daß er das gar nicht nötig hat. Der Pianist ist im Konzertsaal mit Tasten be-schäftigt. Der Sänger nur im Affenhaus. — (E iuc M 0 nstrepetiti 0 n.) Aus London wird gemeldet: Der Abgeordnete Ellis Griffith, der insbesondere es übernommen hat, die Wünsche der englischen Tierschutzvereine im Parlament zu vertre-ten, überreichte dem House of Commons eine Monstre» Petition gegen die Vivisektion von Hunden. Die Pe tition ist neun englische Meilen lang, trägt 4M.0M Unterschriften und wiegt eine Vierteltonne. ähnlich ergangen ist, erfreut und entzückt — und eben so vielen Hunderttausenden, die Junggesellen geblie ben sind, nicht weniger Vergnügen bereitet. Rudolf von Dclius: „R 0 bespierr e". Eine Ncvolutions-Groteslc. Ladenpreis geheftet 1' M., in imitiertem Pergament gebunden 2 M. Das Stück schildert in knapper Form und geistvollem Dialoge, wie Robespierre zuerst Danton guillotinieren läßt, um nachher von dem gleichen Schicksal ereilt zu werden, das er dem früheren Freunde bereitet hat. Das Thema ist gewiß nicht neu. Neu ist aber die Art, wie es hier aufgefaßt wird. Rudolf von Telius hat die Komik herausgefunden, die allen Nevolutionsheldcn und Re-volutionstragöoicu, mögen sie noch so blutig sein, innewohut. Mau sollte es kaum glauben, daß ein Stück in so überwältigender Weise zum Lachen reizen könnte, in dem es sich fast nur nm hochtrabende Prinzipien, mn Mord und Blut handelt. Vjörnstjernc Björn sou: „Zwischen den Schlachten". Schauspiel in einem Akt. Berechtigte Übersetzung von Cläre Greve r u s M j ö en. Laden-preis geheftet 1 M., in Leinen gebunden 2 M. Gleich Ibsen holt auch Vjörnson zu Beginu seines dramnti-schen Schaffens sich seine Gestalten aus Norwegens Vergangenheit. Das kleine Schauspiel „Zwischen den Schlachten" ist — von ungedruckten Iugendversucheu abgesehen — sein Erstlingswerk, öas zuerst im Jahre 1857 in Christiauia aufgeführt wurde. Und charak» teristisch für Vjöruson, deu zukünftigen Gesellschaft^ schilderer, ist dies: er fiihrt uns seinen Helden, den Virkebeiucrlönig Sverre, nicht in einer Haupt- und Staatsaktiou vor, sondern „Zwischen den Schlachten" als Friedensstifter zwischen zwei prächtigen Menschen, in deren Ehe mit durch seine Schuld der Unfriede ge> kommen war. Unrecht Gut. Roman von V. Eorony. (21. Fortsetzung.) «Nachdruck »crlwte».) „Der Kommerzienrat zürnte sehr, brachte ihn aber endlich doch bei Steiner und Kompanie in Nre> men unter. Doch auch dort erregten sein obstinates Wesen und sein Lebenswandel Ärgernis. Nach einem heftigen Auftritte mit dem Chef erhielt Jean die Kün« diguug. Nun wollte der Rat feine Hand gänzlich von ihm abziehen, gab jedoch den Bitten der stets zum Guten redenden Frau Katharina nach uud willigte eiu, es selbst mit dem Nurscheu zu versuchen und ihn als Korrespondent zu beschäftigen." „Der juuge Manu ist also gegcuwärtig hier?" rief Noiseuil lebhaft interessiert. „Nein, er trifft jedoch in der nächsten Zeit eil,. Streng und knrz gehalten wird er dann schon werden. Herr Martin Huber hat eine eiserne Hand und vcr-steht, sie gewisse Leute fühlen zu lassen." „Ja, ich halte ihn auch fiir fehr energisch. — Können Sie sich denn nicht etablieren, Madame Francois?" „Eine große, elegante Wohnung in der ersten Etage mieten und so uud so viele Arbeiterinnen bezahlen? O nein, dazu fehlt mir das nötige Geld." „Uud ließe es sich nicht beschaffen?" „Wie denn?" „Ich meine: Ist MMiano verpflichtet, Ihnen ent-gegenzukommen?" „Nein." „Auch Martin Huber nicht?" Er legte seine fein gepflegte Hand, an welcher ein Brillantring funkelte, auf ihre von der Nadel zer» stochene. „Er? — Weniger als jeder andere. Wie käme der Kommerzienrat dazu, mir verpflichtet zu sein?" „Ich dachte nur so. Wie stehen Sie denn mit Ihrem ehemaligen Pflegkiude?" „Mit Arsene? Die hat mich lieb und kommt oft zwischen zwei und drei, ehe ich ins Geschäft muß, zu nur. Bei Kommerzienrat speist man erst um 5 Uhr." „Die Arme ist wohl das Aschenbrödel im Hause?" „Soweit ich darüber nrteilen kann, braucht sie es nicht zu sein. Sie wurde mit ihren Cousinen unter» richtet und lernte mehr als diese. Der Oheim erwies ihr aber nie viel Liebe, und das gedenkt sie ihn«. AIs er die Kleine von mir abholte, sagte ich schon: Sie vergißt ni<> weder ein freundliches, noch ein unfreundliches Wort. In ihr schlummern zwei Naturen, eine böse unö eine gnte. Arsene hat sich seitdem wenig verän-dcrt". „Das unschöne, arme, aber stolze Mädchen muß es schmerzlich empfinden, eine Nebenrolle in der rei» chen Familie zu spielen." „Ich weiß nicht, Monsieur le Baron. Mitteilsam war sie niemals und wein: sie nicht antworten will, frägt man vergebens. - Aber jetzt ist es hohe Zeit, das; ich gehe." „Wo wohnen Sie ocnn?" „In der Altstadt auf dem Paulsplatz Nr. 14. Da siud die Wohnungen billiger." „Ich komme zu Ihnen, ehe ich abreise." „Das soll mich freuen." „Noch eins," „Was?" „Kam Ihnen nie der Gedanke, daß jemand des schwerkranken Vumcau Hilflosigkeit mißbraucht uud ihn beraubt haben könne?" Sie zögcrtc lange mit der Antwort unH erwiderte dann: „Der tam mir wohl, aber nach allem zu urteilen, was Frau Katharina sagte — und die nicht lügt, das dürfen Sie glauben -, kam er bettelarm Laibacker Zeitunq Nr. 289. 2739 18. Dezember 190«. — (Briefe an das Christkind.) In den New Yorker Briefkasten »uerden jedes Jahr vor Weih. nachten Tausende von Briefen Munden, die die Aufschrift „An das Christkind" tragen. Eine reiclie Dame, die zwar ihren Namen nicht nennen will, von der man aber weih, das; es die Millionarin Mrs. Noussel Sage ist, hat nun den New Yorker Oberpostdirektor gebeten, alle diese Briefe ihr aushändigen zu lassen, denn sie null den Tausenden von Wünschen gegenüber ein wenig Christkind spielen. Der Beamte aber verlangt, daß erst die Erlaubnis des Präsidenten dazu eingeholt nxrdc, sonst würden die Briefe als unbestellbar vernichtet weiden. — (Ein eigenartiger Schwindel,) Die städtischen Behörden von New York haben eine merkwürdige Entdeckung gemacht. Die New Yorker Straßen werden rechtwinklig angelegt, so daß sich leicht voraussagen läßt. in ivelckier Richtung eine el> waige Stmßenverlängerung laufen wird. Dies machte sich eine Gesellschaft von Schwindlern zunutze. Sie kaufte Häuser, die direkt in der Linie der voraussichtlichen Strasfcnverlängerung lagen. Die städtischen Behörden ordneten die Beseitigung dieser Häuser an und zahlten natürlich eine gehörige Entschädigung. Nun steht dem Eigentümer des Hauses frei, das Hans niederznreißen oder es zu heben und an eine andere Stelle zn bewegen. Die Schwindler taten das letztere. Sie überführten das Haus nach einer Stelle, die wieder in der Verlängerungslinie der nächsten Straßcnverlängerung lag. So hatten die städtischen Behörden das merkwürdige Vergnügen, bei ihren Erweiterungsbauten immer wieder auf dieselben Häuser zu stoßen, die sie wohl oder übel von neuein bezahlen mußten, weil ihre Entfernung nötig war. Der Rechtsvertreter der städtischen Behörden stellte fest, daß man eines dieser Häuser achtmal bezahlt habe. Sein Ab' ' bruch könne trotzdem nicht befohlen werden, da 'es trotz des mehrfachen Transportes nnmer noch in siche-rein Zustande sei. — (Zwiegespräch zweier Ehemänner.) „Ich fahre nächste Woelcl>e Huber seinem Bruder brachte, der bereits vor dem Nichterstnhle des Ewigen stand." „Und wer ux'ilte denn bei Bumeau in dessen letzten Stunden?" „Niemand. Die Frau war, uin Geschäfte abzu wickeln, über Üand gefahren nnd die Dienstboten schliefen. Der Herr, welcher früh aufs Feld wollte, weckte die Leute. Er rief dem Iobst Fränkel, einem Pferdeknecht, der schlaftrunken in den Hof taumelte, zu, sofort auf der Polizei, bei dem Pastor nnd dein Arzt Anzeige zu erstatten, daß der Fremde Hnber hatte bis dahin gegen niemand erwähnt, daß es sich nm seinen Binder handle, — in dieser Nacht verstorben sei. Er hatte soeben, in die Kammer des Kranken eintretend, diesen als Leiche vorgefunden." „Und einen anderen Zeugen der letzten Vorgänge gab es nicht'?" „So viel ich weiß. nein. - Das heißt. Iobst be-hmlptete ia allerdings, wie mir die auf dein Gütchen bedienstete Magd Dore erzählte, er habe in jener Nacht schlecht geschlafen und Lärm in der Kammer gehört, Getrampel, wie von mehreren Personen verursacht, nnd dann einen schweren Fall — doch Iobst war ein Trunkenbold, der sich anch häufig einbildete, er sehe Ratten und Mäuse die Wände hinaufklettern. Er verrichtete fchon damals keine Arbeit mehr ordentlich. .Herr Huber verwendete fich, wie ich fpäter erfuhr, dafür, daß er Aufnahme im Armenhaus in Saar» brücken fand. Da wird man ihm das Trinkon wohl abgewöhnt haben. Also, wenn Sie mich zu Hause treffen wollen, dann zwisck>en 2 und 3 Uhr." teils der Propstes Radmannsdorf gebührte, ferner der Dörfer Hohental nnd Alpen, die laut Vertrages vom 22. Mai 1753 denselben samt Ingendzehent in Geld von einer Hnbe mit jährlich 3l) Kreuzern zahlten, des Dorfes Wald und Mitterberg, die den Zehent im Sacke entrichteten, dann der ganzen nnd halben Hnben zu Kronau, die dein dortigen Pfarrer zehentbar waren, und eines Drittels von oen Hnbenbesitzern zn Wnrzen am linken Ufer der Save; zu Aßling gebührte von einigen Äckern dein Pfarrer der Zehent, hingegen war seine Hnbe der Herrschaft zehentbar. Diejenigen Äcker, von denen der Zehent einer anderen Person cut» weder ganz oder znm Teile gebührt, sind im Rettifita' torium bezeichnet. Mit Ausnahme dieser Äcker waren alle übrigen der Herrschaft zehentbar, lveil der Herrschaft Weißenfels von allen Nen'brüchen im ganzen Bezirke der Zehent kraft der trainischen Zehentord» nnng vermöge des Stocknrbars gebührte. Lant des Hofdekretes vom 12. Oktober 17W waren die auf den Brachfeldern angebauten Futterkräuter zehentfrei. Die Einhebnngsart wurde durch das Patent vom 12. Dezember 17<^ daine Francois vor, die ihn mit Kaffee und Absinth bewirtete. Daß nicht viel von ihrem Landsmann zn halten war. wnßte die Direktrice ja sehr gut, dessen-ungeachtet freute sie sich der Begegnung. Baron Noi-scnil lvar die Heimat, >var Frankreich. Dieser sprach zn ihr in ihrer Muttersprache, er kannte die Sitten und Gebräuche jener Stadt, in welcher sie ihre In» gmd verlebte, ihm war die ritterliche Galanterie des Galliers eigen. Er konnte keine großen Geschenke machen, unterließ es aber nicht, der alten Bekannten einen Blnmenstranß uni) eine elegante Bonbonniere zu überreichen. Er behandelte sie wie eine Dame der besten Gesellschaft und nicht wie eine Konfektioneuse, die so mancher über die Achsel ansieht. Madeleine fühlte sich anch wieder ganz als Französin, sie wandelte in Gedanken über die Boulevards von Paris, atmete die berauschende, parfümierte Lnft der französischen Hauptstadt und kam sich um viele Jahre verjüngt vor. ..Ich dachte gestern nicht daran, daß heute Sonn-tag ist", sagte sie gnt gelaunt. „Da brauche ich überhaupt nicht ins Geschäft nnd wir können ein paar Stunden vergnügten Beisammenseins genießen." „Das ist ja entzückend," rief der Baron. „Wie dankbar mnß ich dem Zufall sein, der diese Wieder-begeg nun g vermittelte I" „Noch weiß ich gar nicht, was Sie eigentlich nach Fmnkfurt brachte." „Der Nunfch, mir eine Existenz zu gründen." „Hier?" (Fortsetzung folgt.) auer unter dem Vorwande, daß sie den Iugendzehent dem Pfarrer in Kronan zn reichen verpflichtet wären, bis die Streitigkeiten zwischen dem Pfarrer und der Herrschaft ausgetragen würden, von der Abgabe des Iugendzehents an die Herrschaft befreit. Dieser Streit endete zu uugnnsteu des Pfarrers, dmn nur der Gar« benzehent von denjenigen Hnbgründen im Dorfe .^onan znerkannt wurde, die eilist zn einer ganzen oder halben Hübe gehört hatten: infolgedessen mußte der Iugendzehent anch fortan der Herrschaft entrichtet werden. Überhnnpt ist es klar, daß die Vorteile des Vergleiches vom 27. Mai 1753 anch in dem Punkte jenen keinen Nutzen bringen könnten, die darauf nicht eingehen wollten, oder die später davon abstanden. Für solche Untertanen hatte die Bestimmung des Stocknrbars nnd die landeshauptmannschaftliche Erledigung Geltnng, daß nach der krainischen Zehent« ordnung nicht bloß von den Lämmern, sondern auch vom anderen kleinen Vieh der Iugendzehent zu beschreiben und daß dieser nach dem Hofdelrete vom 8. November 1782 jedes Jahr bis Anfang Mai abzu° holen ist. (Schluß folgt.) — (Die Ruhegen ü ssc der Staats bahnbedien steten.) Die Verhandlungen über die Aufbesserung der Nuhebezüge der Staatsbnhn-Bediensteten durch Einbeziehung der lli^igen Quote, des Wiener On artier gel des ill die Bemessung der Grnndlage der Pensionen und Provisionen sind mm' zum Abschlüsse gelangt. Diese Begünstigungen sollen schon vom 1. Jänner 1907 an in K-raft treten. - (Vom Notariate.) Wie man uns cms> Wien meldet, hat Seine Exzellenz ter Herr Justiz-minister die Herren Notariatskandidaten Matthias M a rinöek nnd Ivo Bakovnik, beide in Laibach, zu Notaren für Nenmarktl, bezw. Senosetsch ernannt. — (Kleinere Senate beim Obersten Gerichtshöfe und bei den Oberlandes« g er ich ten.) Der- vom Iustizminister eingebrachte Entwm-f eines Gesetzes über die AnLübnng der Ge« richtsbarkeit bei den Olx'rlandesgerichten nnd dem Obersten Gerichtshofe enthält eine sehr bedeutsame Änderung in der Organisation dieser Gerichte. Sie dezweckt, dnrch Verkleinernng der Senate die, Lei« stungsfähigkeit der gedachten Gerichtshöfe zn hebeil und dadurch nach verschiedenen Seiten Fortschritte ill der Rechtspflege zu erzielen. Während beim Verwal' tungsgerichtshofe in Senaten von fünf Nichtern ent» schieden wird, bestehen die Senate des Obersten Gerichtshofes regelmäßig ans sieben Nichtern, in Diszi. plinarverfahren ans neun und bei Entscheidungen über Nichtigkeitsbeschwerden zur Wahrung des Gesetzes sogar aus elf Richtern. Die große Zahl der Vo> tanten, die an einer Sache teilnehmen, nimmt die Räte des Obersten Gerichtshofes dermaßen in An-sprnch, daß mehr als die Hälfte ihrer Arbeitszeit durch Sitzungen und Verhandlungen verbraucht wird. In folgedessen sind die Räte des Obersten Gerichtshofes, die ihre Zeit hauptsächlich für das Stndinm der Akten, die Vorbereitnng der Verhandlung lind die Ansar-beitnng der Anträge nnd Beschlüsse benötigen/überlastet. Um hier Abhilfe zu bringen, schlägt der Gesetz-entwurf Andornngen in der Senatsbefetznng vor, die, zum Teile vom Obersten Gerichtshofe selbst befürwortet nnd anch jüngst von der Standesverrretnng der At>-vokuten, wenngleich von letzteren in engerm Umfange, empfohlen worden sind. Nach den Vorschlägen des Entwnrfes soll beim Obersten Gerichtshöfe künftig ein Senat von fünf Richtern in Zivil-, Straf- und Diszi' plinarfachen entscheiden. Nur für Nichtigkeitsbeschwerden zur Wahrnng des Gesetzes ist ein stärker besetzter Senat von sieben statt der bisherigen elf Richter vorgesehen. Es kann mit Sicherheit vorausgesagt werden, daß diese Vermindernng der Zahl der Senatsmitglie-der anf die Qualität der Entscheidungen nicht nach» teilig zurückwirken wrrd; im Gegenteile dürfte die geringere Zahl von Gremialen der eingehenden und gründlichen Diskussion der Rechtssache im allgemeinen nnr förderlich sein. Über Reknrse nnd Beschwerden in bürgerlichen Rechtssachen nnd in Verwaltungsangele-genheiten der Advokaten nnd Notare soll wegen der regelmäßig minderen Schwierigkeit der Sache sowM beim Obersten Gerichtshöfe wie bei den Oberlandesgerichten in Senaten von drei Richtern entschieden werden. Außerdem führt der Entwnrf eine Anzahl von Geschäftsakten an, die bei ten Oberlandesgericht.'il und dem Obersten Gerichtshofe ohne vorhergehende Befchlnßfnssung im Senate erledigt lverdcn können, falls der Vorsitzende dein Antrage des Referenten zn stimmt. Es sind cies durchwegs einfaclx' Erledignngen, die schon heute zumeist als Kurrentn',! bezeichnet und nnr, nm der gesetzlichen Vorschrift zu gellügen, im Senate vorgetragen werden. Der Entwnrf will es er-möglichen, auch diese mit Zeitverlust verbundene For mnlität zn ersparen. ««backer Zeitunq Nr. 269. ______________2740 ________________ 18. Dezember 1906. — (Postverkehr zu Weihnachten.) Aus Anlaß der in dor bevorstehenden Weihnachtsperiode zu gewärtigendei, außergeluölinlichell Steigernng des Frachtenverkehres warden folgellde Maßregeln getrof. fen: Voin 21. bio 24. d. M. lverden die Amtsstunden bci der hiesigen Fabrpostaufgabe von 8 Uhr vormit-tags bis 7 Uhr abends allsgedehnt. Das Publikum wird in, eigenen InteM'se, wie nicht „linder zur Er-leichterung der schnnerigeil Aufgabe, dringend ersucht, die Sendungen, so weit als möglich schon in den Vor» Mittagsstunden oder doch zeitlich nachmittags zur Auf» gäbe zu bringen, damit sie noch cmi gleichen Tage ab» gefertigt werden können. Zur schnelleren und leichteren Abwicklung der postalischen Manipulation cmpfichlt cs sich, dic Sendungen ihrem Umfange, Gewichte und der Transportstrecke, die sie zurückzulegen haben, entsprechend fest und dauerhaft zu verpacken und mit einer genanen und deutlick>en Adresse zn versehen. Die Ndresse soll unmittelbar auf dem Umschlage salbst ge-schrieben sein', wenn jedoch dies nicht gut tunlich wäre. so ist sie auf der Senonng anzunähen oder aber der ganzen Flache nach haltbar und fest anzukleben, in teincm Falle jedoch bloß anzusiegcln. Sehr empfeh-lenswert erscheint es auch, daß eine zweite, ganz ge naue Adresse in die Sendung selbst mitverpackt werde, da hiedurch bei attfälligem Abfallen oder VerwisäM, der äußeren Adresse durch dao Eröffnen der Sendung die Möglichkeit geboten wird, sie an den richtigen Bestimmungsort zu leiten. Auch ist es wünschenswert, daß die Parteien die Begleitadressen richtig ausferti-gen und deu Inhalt geuau deklarieret,, um bei der Aufgabe einem möglichen Anstande vorzubeugen. Im Inwresse der schnelleren Bestellung der ankommenden Sendungen werden die Parteien dringend ersucht, den Paketbesteller möglichst rasch und ohne Zeitverlust abzufertigen, d. i. die Abgabescheine zu unterschreiben und die Postgebühren zu begleichen, da jede, auch die geringste Verzögerung auf den Gcsamtvertehr enip findlich hemmend einwirkt. — (Der Laibacher G e m e i n d e r a t) hält Donnerstag., den 20. d. M., mn 5 Uhr liachlnittags cine außerordentliche Sitzung mit folgender Tages» ordnnng ab: 1.) Berichte der Personal- nnd Rechts-sektion (Referent Dr. Triller): :») über die Eingabe des Ubald von Trnküczl) und Genossen, betreffend die Vignetten auf rekommanldierten Briefen, die auf der Laibacher Post zur Aufgabe gelangen; d) über die Ersatzwahl ein,e5 Vertreters deo Gemeinderates in den Ausschuß des Elisabcth-Kindcrspitales: e) über die Zuschrift des Bürgermeisters, betreffend die Be> zeichnung der Nangsklassen der städtische!, Neanlten. - 2.) Berichte der Bausektion (Referent Hanuß): ^) iiber das Gesuch der Margarete Klemenc um Ge-nehmigung der Parzellierung eine.» Teiles der Par« Men Nr. 55/1, 56 und 57/1 der Katastralgemeinde St. Petersvorstadt, II. Teil, zu drei Bauplätzen- d) über den Bericht deo städtischen Banamtes, beireffend die Erhöhung der einheitlichen Preise der Pflaste-rungsarbeiten fiir den städtischen Pflasterer Thomas Starin; l:) über den Rekurs deö Laibacher Eislauf' Vereines gegen das Verbot des Stadtmagistrates, be> treffend die Errichtung von zwei Holzbaracken an dessen Eislanfplatze. — 3.) Bericht der Schul sektion iiber das Gesuch der Salesianer in Kroiseneck uin Beitragsleistung für Lehrmittel nnd andere Schulerfor. dernisse (Referent Dim nil). — 4.) Selbständiger Antrag des Gemeinderates Franz Mall y, betreffend die Information deo Publikums über neue Erfiudun-gen inbetreff der elektrischen Glühlichter. — Hierauf geheime Sitzung, worin Personalangelegenheiten er-ledigt werden sollen. — (3i e u i a h r <' .Enthebung <, t a r t e n.) Wie alljährlich wendet sich der hiesige Stadtmagistrat als Verwalter des städtischen Armenfonds an die Bürgerschaft mit der Bitte, sich durch Erwerbung'cinei Enthebungskarte pro 1907 von dem gegenseitigen Austausche oer Neujahrs- und Namcnstagsgratula> tianen Zu befreien. Diese Kvrten werden von heute ar zur Vcauenilichleit des Publikums durch ein amtliche; Organ ins Haus geschickt, sind aber auch in den Ge sck)ä'st5lokak-n der Handelsleute I. S. Benedikt i> der Preöerengasse, C. I. H " m a n n nnd Vaso P e trii" i^- am Nathausplatze um den Betrag von 1 k erhältlich. Die Namen der Abnehmer werden durch di> Tageoblätter veröffentlicht werden. -- Die Armen pflege erheischt von Jahr zu Jahr größere Opfer. In vorigen Jahre z. B. wurde in üaibach aus den« stndti schen Armenfonds der Betrag von 72.080 K unmittel bar an die Annen verteilt, während die Erhaltnn, des Armenhauses einen Aufwand von 17.695 K er forderte. Und doch bleibt auf dem Gebiete der Charity noch so unendlich viel zu tun. Mögen deshalb die von Glücke Begünstigten anläßlich der bevorstehende, Feiertage auch der Armen gedenken! — (Der städtische Eislaufplatz) unte Tidoli ist eröffnet. — (K rain i sche. Sparka sse.) Im Berichte über die Hauptversammlung der Krainiichen Spal> tasse ist bedauerliäMlveise beim Verzeichnis der neu gewählten Mitglieder der Name des Herrn Josef Hudovernigg ansgebliebeu. Herr Hudovernigg ward gleichfalls zmn Mitgliede gewählt. — (Rel ig i o n sp h il o s op h i sch er Vor. trag.) Heute abends 8 Uhr finöet zum letztenmal in diesem Jahre ein Vortrag im Schuliaale der evan gelischen Gemeinde, Maria-Theresia-Straßo 9, über „<^ ullucmde gegen den Gottesbegriff der Immanenz" statt. — (Vom Voltsschuldienste.) Dein Ober° lehrer Herrn Johann M alnari <^ wurde krankheitshalber ein Urlaub vom 1. Jänner bis 1. April 1907 bewilligt. —ü— — (Genossenschaft der Kl eid e rmacher ill Lai bach.) Die Genossenschaft der hiesigen Klei» oermachcr, Hutmacher,, Hanüichnhlnacher und Kürsch-uer hielt vorgestern vorniittags in, Salon des Hotels „Ilirija" eine auherordentlill>> Generalversnnlimlung ao, welcher auch der Genossenschaftkinstruttor Herr Dr. Blodlg aus Trieft beiwohnte. Als Vertreter oe>-Allssichwbchörde fuligierte Magistratsrat ^eset. Obmann Ielo<:nit gab betalUlt, daß die neuen in oeiden Landessprachen erschienenen Vereinsstatuten an die Mitglieder der Genossenschaft verteilt wurdeu und daß in Laibach demnächst ein FachkurS für Meister und Meisterinnen abgehalten werden soll. Schneidermeister Loiar berichtete über die Notwendigkeit einer fachlichen Organisation der Kleidermacher nnd ,^leidermacherinnen. Infolge der Geiuerbcfrciheit seien insbesondere die Kleidcrlnacher arg geschädigt worden, indem der Konfektion die Tür angelweit go öffnet wurde. Als Grnndbedingnngen für eine gedeihe liche Entwicklung des Schneidergewerbes bezeichnete Redner gründliche Fachten»tnisse und die Regelung des Verhältnisses zwischen Meister nnd Handelsmann. Zu letzterem Zwecke sei durch die Genossenschaftsvor-stehung eine Besprechung zwischen den hiesigen Kauf-leuten und den Schneidernleistern anznbahnen. Der Antrag wurde angenommen nnd in die betreffende Delegation anßer Obmann Ieloönil noch die Schneidermeister, refp. Meisterinnen Paline, Rozman, Sc° dej nnd ßetinc entsendet. Hinsichtlich dos Lehrvertro ges bei Anfnahine von Lehrlingen wnrde beschlossen, daß diese Verträge künftighin bei der Genossenschaft5 vorstehung schriftlich abzuschließen seien; das Original des Vertrages sei bei der Genossenjcl>aft zn hinterlegen, während der Meister und der Vater, bezw. der Vormund des Lehrlings je eine Abschrift erhalten sol-len. Die Versammlung beschloß schließlich eimm Pro» test gegen die Reklame der Konfektionäre nnd insbesondere gegen die Veröffentlichung solcher Annoncen seitens der hiesigen Tagesblätter, welche die unlautere Konkurrenz fördern. Nach Erlcdignng der Tagevord-nung wurden noch verschiedene Stnndesfraa.cn. erörtert. — (Sa nitäts° Wochen bericht.) In der Zeit vom 2. bis 8. Dezember kamen in Laibach 15 .Mndcr zur Welt (20 7 pro Mille), darunter 2 Tot. gebnrten, dagegen starben 22 Personen (29-4 pro Mille), und zwar an Tuberkulose 3, an sonstigen Krankheiten l9 Personen. Unter den Verstorbenen be« fanden sich 6 Ortsfremde (27 2 L?) und 10 Personen ans Anstalten (15-4 * (S o n nt ag schro n it.) Vorgestern bc ' gannen die Exzesse schon um 2 Uhr nachmittags unt - blieben üieomal nnr auf die St. Jakobsvorstadt be i schränkt. Ein Arbeiter hatte sich schon vormittags ' einen Ransch angetruillen, lärmte zunächst in seine! ' am Froschplatze gelegenen Wohnnng und begab sicl e sodann auf die Straße. Da man ihn nicht zur Nnhl - bringen tonnte, mußte ein Sicherheitswachmann ge i rnfen werdeil, der den Erzedenten verhaftete, obwoh - sich dieser auf den Boden warf. — Um 3 Uhr nach > mittags trafen auf der Unterkrainer Straße sech 3 Arbeiter znsamnien, die sich nach einem Wortwechse - eine regelrechte Schlacht lieferten, worin es niehrer s leichte Verletzungen gab. Da fich die auf der Polizei i wachtstlibe befindlichen Sicherheitsorgnne gegenübe » so vielen Exzedentcn zu schlvach fiihlteu, wurde au die Hauptwachtstnbe um Snktnrs telephoniert, lvoran r sich vier Sicherheitswachmänner auf den Kampfpla begaben und mehrere Verhaftnngen vornahinen. - Kurze Zeit darauf erschienen in dem Gasthanse beim Plankar an der Unterkrainer Straße zwei Besitzers» söhne aus Ilovica mit der Absicht, einen Streit zu provozieren. Da niemand mit ihnen verkehren wollte, l>eganncn sie die anwesenden Gäste mit allen möglichen Schimpfnamen zu belegen. Dies war das Signal zu einer Rauferei: es erhoben sich sofort fünf Vnrsckien und dann entstand eine Prügelei, wie sie seii langem nicht vorgekommen war. Die Kämften schlugen mit Stühlen herum und zerschlugen Tische, eine Gla5tür, Fenster, Lampen, Gläser und Flaschen, so daß dem Gastwirte ein Schaden von 87 X ver« ursacht wurde. Die Sichnheitdwackie verhaftete Me iin Gastlokale verbliebenenErzcoenten. Um Mitter° nacht wlliden ein Goldarbeiter und ein Spengler wegen Ruhestörung beanständet. Der intervenierende Sicherlieiwwachmann kam aber übel daran». Die beiden E^zedentcn fielen sofort iiber ihn her-, be° schimpften ihn und fchrien absichtlich so laut, daß die Bewohner die Fenster öffneten. Nur mit fchwerer Mühe konnte der Polizist die Erzedenten vorhaften und auf die Zcntralwachtstube bringen. Einer benahm sich so gewalttätig, daß der Wachmann den Säbel ziehen und ihm die Schließletten anlegen mußte. — (Abgängig.) Die gestern als abgängig gemeldete Theresia Noga5 wurde am 14. d. M. als Leiche aus dem Veldeser See gezogen. * (Vermißt) wird seit acht Tagen der an der Sallocherstraße Nr. 6 wohnhafte, verehelichte Arbeiter Josef Verbiß, geboren l85i in St. Georgen bei Lai° bach. Er wnrde in der letzten Zeit trübsinnig und litt an Verfolgnngswahn. Auch äußerte er sich, daß er ins Wasser gehen werde. — (I de n t itä ts festste l In n g.) Vor knr-zem wurde in Gudovi? h?i Idria ein unbekannter Knabe aufgegriffen. Die eingeleiteten Nachforschun» gen ergaben, daß der Knabe mit dem alls Laibach ab> gängigen Johann Mihelöi?, identisch ist. Die Über-stellllng des Mihc'l^i«': nach Laibach wurde veranlaßt. - ik. — (Todesfall.) In Kostanjevica am Karste starb am 15. d. M. der dortige Vikar, Herr Primus Zakrajück. Er stammte aus Gutenfcld. * (N auchfangfeuer.) Im Hause Nr, 16 ill der Brunngasse entstand vorgestern ein Nauchfana.-feuer, das jedoch voll del, Hausbewohnern alsbald gelöscht wurde. — (Laibacher E i» lau f vere in.) Der neue Eislanfplatz nächst der Tricster Eisenbahnstrccke murde gestern nachmittags eröffnet, Iahreotarten sind in der Buchhandlung Otto Fischer, Tonhalle, Tageskartell beim Vereinsdiener am Eislanfplahe er. hältlich. * (Verloren) wurden ein rotseidcner Damen-gürtel alls Gummi, ferner eine Zehnkronennote. * (Gefunden) wurden eine silberne Damen« uhr samt Kette, ein Kindcrhäubchen, eine Vrille mit Futteral und zlnei Schulbücher. * (Verlaufen) hat sich ein kleiner, weiß» und braungeflecktcr Hund, der auf den Namen Flock hört. Theater, Dunst und Literatur. ** (Deutsche Bühne.) Die gestern vor schwach besuchtem Hause aufgeführte Schwanknovität von Stobitzer und Neal „Die Brunnennymphe" (Das Feigenblatt) ist weit harmloser als ihr verfänglicher Titel anzeigt. Auf einer modernen Idee aufgebaut — gegen das lez Heinze wird die Geißel der Satire ge« ichwungen - wird der dankbare Stoff bei weitem nicht erschöpft, verflacht vielmehr vollständig, bis er gänzlich aufs Niveau der Faschingsposse herabsinkt. Dio beiden ersten Akte sind zwar weder witzig noch geistreich, ergötze», jedoch durch harmlosen Ulk, wäh-rend der letzte Alt mit seinen schreiend drastischen Si» - tuationen kräftig einschlug und zwerchfellerschütternd ! wirkte. Die Darsteller hatten die Lacher auf ihrer Seite - lind demnach gewonnenes Spiel. Famos war Herr l Wei ß m ülle r als Verlcgenhcitskomller, Herr B a» - st a r s wirkte als sächselnder Gerichtsvollzieher äußerst 1 drollig, Herr Maycrhofer gab einen Hochstaple! .' in Maske und Dialekt voll Komik. Frau Urbar . stand als Vorsteherin des Iungfernbnndes iin Mittel, l punkte der übermütigen Handlung, Fräulein Riv» - r e l luar als Modell fesch und lustig. .1. 5 — (ttlovlln.) Inhalt der 1. Nnmmer: ,.) I Mile Savljeviö: Finale. 2.) Franz Govekar^ ' Der Maiendanm. 3.) Ivan Vasi?: In der Adric - nnd in der Levante. 4.) Ksenij Varin: Herbstlied l- 5.) Mile Eavljcviö: Mein Liebchen. 6.) Ivm f L a h: Der Musiker Cilian. 7.) P o d k ra 5 k i: Mein« f Sonne. ?>) A !, o n n m n s: Der Dichter der „Hunds 1 topfe" uno deren Schauplatz. 9.) AloiZ Iirasek - Hundsköpfe. ll>.) I. K. Podg orj a n sfi: Petrinc Laibacher Zeiwng Nr. 289. 2741 18. Dezember 1906. und Marta. 1l.) FouMwn (Literatur, Thoawr nnt> Musik, Vorschiedoncs, Unsere Bilder). Daö Höft ist mit zwei Kunstbcila^cn sowil' mit zehn sonstigen Illustre tionen ausgestattet. Telegramme ies l. l. leleglWN'VmesMzenz'Vnttns. Reichsrat. Sitzung des Abgeordnetenhauses. Wien, l7. Dezember. In der heutigen Sitzung liogrnndew Abg. Sobotka in längerer 5Nede seinen Antrcig, betreffend die Einse^ung eineo AusschnsseP zur Feststellung der Grundsätze über die allgemeine Kranken-, Alters-, Invalidität^ und Arbeitslosen-Versicherung. Nachdem die Abg. Fresl und Stern« berg hiezu gesprocl^en hatten, welch le^terer sich besonders gegen die Gesetzesvorlage wegen Festschnng des ilunn^'u« cwn^n« wendete, wurde die Dringlichkeit des Antrages abgelehnt und die Sitzung ge-schlössen. Die Trennung vyn Kirche^undHStaat in Frankreich Paris, 17. Dezember. In parlmnentarischen .M-eifen verlautet, daß die konservativen Parteien ent schlössen seien, an den Verhandlungen über die neue Vorlage, betreffend das Tixümnngsgefetz, überhaupt nicht teilzunehmen. Di.e einzelnen Gruppen würden sich damit begnügen, durch ihre Vertreter auf der Tri-büne erklären zu lassen, das; sie es mit ihrem Gewissen als Katholiken als nnvereinbarlich halten, einen derartigen Gesetzentwurf zu erörtern. P a r i s, 17. TeZember. Kardinal Erzbischof Richard wird heute u,m 1 Uhr nachmittags das erzbischof' lichc Palais verlassen, um das ihm vom Deputierten Denis Cochin znr Verfügung gestellte Haus zu beziehen. Es heißt, das; überalus zahlreiche und horvor« ligende Persönlichkeiten der katholisäM Partei beschlossen haben, ihm hiebei das Geleite zu geben, Paris, 17. Dezemlx'r. Aus Anlas; des Aus-znges des Kardinal-Erzbischofcs Nichard waren un gefähr hundert Personen, darunter zahlreiche Priester, Deputierte, Senatoren und Stadträte, den ganzen Vormittag über im Hofe nnd vor dem Tore des erzbischöflichen Palais verfammelt. Die Gläubigen fan gen Kirchenlieder. Der Kardinal verließ seine Nesidenz um halb l Uhr in Begleitung seines Koadjutors Anetto und der Generalvikare unter Akklamationen öer auf die Knie gesunkenen Menge, die etlva !i(X)0 Personen zählte. Eine Anzahl junger Leute spannte die Pferde des Wagens aus und zog ihn durch die Stra-ßcn bis zum Hanse des Tepntierten Denis Cochin, wo der Zug um halb 2 Uhr eintraf. Der Deputierte empfing den Kardinal an der Schwelle seines Hauses. Es ereignete sich kein Zwischenfall. Leipzig, 17. Dezember. Heute vormittags wurde der Geldbriefträger Nübner besinnungslos tNlf der Treppe eines Hanfes in der Nikolaistraße aufgefunden. Neide Geldtaschen waren abgeschnitten. Auf der Sanitätswache wurden schwere Verletzungen, oarunter eine lebensgefährliche des Schädelknochens, konstatiert,die von einem scharfen Instrument herrüh' ren. Die geranbte Summe beträgt 7lXX1 Mark, Der Täter ist noch nicht ermittelt. Pose n, 17. Dezember. In einer heute hier abge-haltenen, zahlreich besuchten polnischen Versammlung wurde einstimmig eine Petition an den Papst ang.'. nommen, in der nm seinen Beistand in Angelegenheit des Schulstreiks gebeten wird. Der Versammlung ging ein Gottesdienst in der Pfarrkirche voraus. Berlin, 17. Dezember, Die „Nordd. Allgem. Ztg." dementiert die in ausländischen Blättern enthaltene angebliche Depesche des Kaisers an den Reichskanzler, worin der Kaiser bezüglich der Auflösung des Reichstages gesagt haben soll: „Ich jage die ganze Bande zum Teufel!" und bemerkt, es handle sich um eine plumpe Erfindung. Teheran, 17. Dezember. Die Kräfte des Schahs nehmen ab. Teheran, 17. Dezember. Der Kronprinz hat die Negierung übernommen. Die Nationalbank zahlt den Truppen den rückständigen Sold aus. Angekommene Fremde. Hotel Elefant. Vom 13. bis 16. Dezember. Norden, Verwalter, Obervellach. — Faber, Krausz. Nflte., Budapest. — Aidiujan. Ciwran. slnnelli Monii. Dejak. Mismas. Ebel. Me.; Taglia» pietra, Private; Dr. Älooig. l. l, Kommissär, Trieft. — Hr. Kim» pitsch. Redakteur; Dr. Langer, Konzipist; Riester. Student; Löbl. Apotheker; Hudctz. Architekt; Feialstock. Mma.sbela.er. Äinder-mann. Waldstein, Prasse. Kominil, Semen, .«raus, VIoch, Freund. Deller. Schrausl, Wiruißer, Fischbach, Ormiane, Issesscslul, Herz, Hirschfeld, Aichcr, Me,. Wien. — Reclenzaun. Iugeuieur; Mayer. Schwarz. Kalb. Nslte,, Graz. — Eger. Prolurist, Eis° ncrn. — Moline, Fabrikant, Schwester, Neumarltl. — Simetta, Kfm,, Starigrad, — Wakonig. Kfm,, St. Martin. — Grünwald, Kfm., Agram. — Mariuig, Kfm., Görz. — Faritz, jifm, Eisen-erz. — Bensa, Vertreter, lklagenfurt. — ilweder, Kfm, Cilli, - Schabinger, Forstmeister, s. Frau, Geltschee. — Noubitschel. Kfm,, Prag. — Kremier. Fabrikant, Vischoflack. — Lenarcit, Besitzer, Oberlaibach — Bolis, Industrieller, s. Bruder, Lecco. — Aichholzer, Adjunkt, Grohlupp. — Sepetavec, Besitzer, Idria. — Tagliapietro, Pianist, Berlin. — Vraudeisln, Wozta, Schreizer, k, u. l, Mariue-Musiler, Pola, — Fassauelli, Kfui., llossio. — Perko, Ingenieur. Krainburg. ^ Petnil, Kfm, Domschale, - Stäber, Kfm,, Dresden. — Tercel, Kfm,. Linz, — Iaklitsch, Private, Klagenfurt, — Steinbrecher, Ksm,, Aussig, Verstorbene. Am 14. Dezember. Otto Koutny, Vierbrauergehilse, 20 I,, Wienerstraße k»2. Selbstmord durch Vergiftung. Am Ib. Dezember. Johann Zagar, Bäckermeister, 54 I, Wiener Straße 9. Schlagfluh. - Kamillo Veneditr, Handelsmannssohn, 1? I,, Bleiweisstraße 19, ä-^cumn >0-0 Das Tagesmlttel der gestrigen Temperatur -41', Nvr° male -18°. Verantwortlicher Redalteur: Anton Funtel. K. k. österr. $§£ Staatsbahnen. —»-»•«- «— UTotiz. Ab 1. Jänner 1907 werden die Züge Nr. 1720 und 1731 in der Strecke AHgling-Tarvis aufgelassen und werden diese Züge von diesem Tage an nur mehr zwischen Laihacli und Aaslfng in Verkehr gesetzt. (5444) Trieaft im Dezember 1906. Die k. k. Staatsbahndirektion Triest. »3 V»»V «U»«»^« N'H ^°°^: auf dem Markte erschienen ist. und noch immer ist sie die Liedlingsseifo der Welt Nachdem sie nun durch Zusatz einrr patentl. a,esch. Llumenmilol« verbessert wurde, wird jeder, der einen Versuch damit macht, zu dem Schlüsse kommen, daß leine andere noch so teuere Toiletteseife so nachlxilliqe Wiikunci auf die Haut ausübt, wie l)o«»-mu8 8e!fv mit lles 5ul«. Pieis 6ll «eüo,-. Überall erhältlich. (1278, «-6 In eleganten Weihnachlslartons ohne Preisaufschlag, Lawacher Sportverein. Einladung zu der am 19. Dezember 1906 int Kasino um 9 Uhr abends stattfindenden si, M, !>WM»>W Tagesordnnilg: 1.) Vrricht über daa vrrftoNrur Vrreinsjalzr. 2.) Antrag de» Vorstandes bezüglich einro Ülirreinltommrns mit dem Vrftlzer des vom Sport-vereine gepachteten Grundstückes. 3.) Nruwalzlen. 4.) Nllfälline Anträge. ^168) L-2 Der Vorstand. Ainweis. Unserer heutigen Nummer (Gesamtauflage) liesst ein Prospelt über (b"") PW^ Gute Sportliteratur ^W> bei, worauf wir unsere P. T. Leser besonders aufmerksam machen. ilül' millle. lettmrlie lirllilW der llasrln^» 8siln mlt svr Lule, die durch Zusatz einer patcnll. ssesch Llumsumlick abermals verbessert wurde, ver» schüut die Haut, klärt den Teint, belebt die Haultätigleit und übt selbst auf die empsiudlichste Haut leine belästigende illeiz' wirkung aus. ssür die ttinder eine Wohltat, für die Lameu ein Bedürfnis, llavrluu« 8slln mit üsr Luls ist für 80 llvilor überall erhältlich. (1^76) 5—5 In eleganten Weihnachtslartons ohne Preisaufschlag. Echter reiner jMulilaiCf «liWeill. Armando Schneider in Barcelona (Spanien) Calle de Claris Nr. 30 Hoflieferant Sr. Maj, dos Küniys von äpanieu liefert 1 Ofiginalteiste mu 6 Flaschen "(ä s/t Liter) alten Malaga 2 » v » alten Lagrimas ChriHti 2 v » » alton Portwein zusammen 10 Flaschen für österr. Gulden 12*40 inkl. Flaschen und Kiste franko und zollfrei jede önterr. Haiinstation. — Postkarte nach Barcelona 10 Heller, Brief 25 Heller. Einige Original-Kisten (mit Bleiplomben V6r-SOhlOSBdn) habe ich bei der S|>uclitetii !inn:i R. Ranzlngör in Lalbaoh lfigern, so d«ß jedu Uestellung SOfort huh-gefiihrt weiden kann. (5189) 3—3 M Kranz, Anna, Paula, Ernst, Grete und W M Paul Loüniler, als Kinder, «dots Perles, W M Vlla Mlaler »eb. Perles und Unna Mayer W « lie>'. Perles, als Geschwister, ^eben hiemit schmerz. M ^ erfüllt allen Verwandten, Freunden und Bekannten W ^ di<> tiefbetrübende Nachricht von dem Hinscheiden W M ihrer innigstgeliebteu. gnten Mutter, bezw, Schwester W ^ und Tante, der Fran ^ » Deopoldine Locniker > W gell. Perles D ^ welche nach lauclrm schweren Leiden im 49, Lebens» ^ ^ jähre hente den 17, Dezember um 3 Uhr früh fried» ^ ^ lich im Herrn entschlummert ist, ^ ^ Das Leichenbenäug'ns findet Mittwoch den ^ ^ 19. Dezember nm V, >! Uhr nachmitlags vom Trauer« ^ M hause. Pres<>rnffllsse Nr. 5, auf deu Friedhof zu W M St, Christoph statt. M ^ Die heil Seelennlessen werden in der Pfarr» ^ tirche Maria VerlNndignnss"gelesen werden. ^D W Lai bach, am 17. Dezember I9W. W ^W Lcichl'xlicstatlungsanslatt des Fr, Dob^rlet. ^W ^» Caspar Ianeiiö, k, k, Oeiichlsoffizial in ^W ilaibach, gibt in seinem sowie im Nanien seiner M Söhne Siegfried, Richard und Modert Nach» >> richt vom Tode seiner geliebten Gattin > Risa Ilaueiiö geb. Dernlann ^ die Montag, den 17. Dezember 1906 nachmittags >> um '/. 4 Uhr im 60, Lebensjahre gestorben ist. Das Leichenbegängnis findet Douuerstag, den 20. b. M,, vormittags um '/, 10 Uhr vom Trauer-^ hause Gorupgasse 3 auö nach dem Friedhofe zum M Hl, Kreuz statt. W Laibach am 17 Dezember 1906. Endesgefertigte geben allen i^rrwandteu, Freunden und Äelanuteu die tiefbrtrübeudc Nlichncht von dem Hinscheiden ihrer iuuigstgclicbtnl, un> ^R ^> ucrgchlichen Mutter, bez. Schwiegcr», Groß» und ^W ^ Urgroßmutter, der Frau ^V » Marie Jetiuovich ^ ^I Hausbesitzerin welche nach langen schweren Leiden, versehen uiit deu heiligen Sterbrsalrann'ntcn, heute, dcn 17. Dc» zcmber, um ^ Uhr uachuiiltag^, in ihrem 8>. Lebens-jähre selig im Herrn entschlafen ist, M Das Leichenbegängnis findet den IN. Dezember « ^ l. I., um 4 Uhr nachmittags, vom Trauerhause, ^ « Koussrcßplatz Nr, 3, aus auf bcu Fricdhof zum ^ ^ Heil. Kreuz statt. ^ Die heiligen Seelenmessen werden in der Pfarr» W tirche Maria Verlüudigung gelesen werden. ^ W Laibach, l7. Dezember 1906. W W Familien Ietinovich, Tertschel, Strecker, ^ ^ Lauenstein, Truck. ^ ^ (Statt jeder besonderen Anzrisse) ^ W Danksagung. W W Familie Joses Nenedilt dault vom ganzen W W Herzen für die nberauö zahlreichen Veweise auf» ^ W richtigster Teilnahine, welche ihr anläßlich des >> W Nraulenlageis nnd Hinscheidens ihres innigst- ^ ^^ gelieblen ^R ^> in so wohltuender Weise zngclommen sind Desgleichen daulen wir innigst für die schönen Vlumenspendrn. dir ergreifenden Tranerchdre sowie ^> ^ für das zahlreiche Geleite zur letzten Ruhestätte des ^ teuren Verblichenen. W Lai bach, am 18. Dezember 1906, ^ Lmvacher Zeuung Nc. <.S9. 2742___________ 18. Dezember 1906. Kurse an der Wiener Börse (nach dem offiziellen Kurslilattej vom 17. Dezember IW6. Die notierte» Kurie verstehen sichln Kronenwähruna Die ">n»»,"-»na sämtlicher Nltlen und der ,.Diversen Lose" versteht sich per Ttüil. Geld Ware Allgemeine Slants' schuld. Einheitliche «ente: lonu. fteuerlrei, Kronen (Mal-Nov.) per Nasse , , 9N'2<> 9» 4< dr.lu ^Ian,°Inli» per Nasse W lU 8!)'5<> »2 n/n ü. W, Note» Gevr.'slug.) per nasse......100-10 in>)-30 z-»"/«», W, Silber (Npril'Olt.) per Kaffe ...... 100 2!» i>>n-4 t8U0rr Htaalöluse 5NU fl. 4 "/s, 157 1«> iü!» i, l^SOer „ l«0 fl. 4 "/„>!«- ^n'-l««4er ,, l(1!» fl, , . 209 - i!7!i - l«!>4er „ 5« fl. . . 2„8-- '«!72 - Do,». Vsandbr, K 120 fl. 5"/„ 281-25 2K8 ?5 Staatsschuld d. i. Reichs. rate vertretenen König« reiche und Bänder. Österr, Woldrenie, stsr., Gold per Kasse .... 4",<, n?-<0 !17 6> l)stcir. Rente in «ronrnw, slsr,, Nr, per Nasse , . . 4"/„ l,9- U" l«> bettn per'Ultimo . . 4"/„ 9»'- 98 2> dst, Investition«. Rente, stfr,, Kr. pri Kasse . »'/»"/n 89 «5 «0 >'.' Gu>S)!!ld» o»rlch«idnngln. tlijabethbahn w V., «uuersrel. zu lo.oo», fl. , . . 4°/„ ,,? 2» >18 5< Franz IosefVahn li, Silber (div. Et,) . . 5 >/<"/„ 124 45 125'4! Äal. Karl LubwigÄ.»!.» (div Ltüclr) «ronr» . . 4°/« 38 40 l«0 4, ztudolsdah» i» Nlunrnwährung, steüerfr, (diu, St., . 4«/„ U8'-l<> 100 4« Vorarlberger Bahn, steuersrel, 400 Krun», , . , 4°/n 9N 25 1«0 2t> Zn Klallt»schllidn«sch«lbuuglN ,!,g«flt»!Plll» fflslubahU'Alllien. lüsabeth Ä, 2»0 sl, KM, 5V4"/» vo» 400 Kronen .... 482 - 4635,l dctto Linz.Äudwel« 20N fl. b. W. S. 5^<«/„ . . , ,84 50 4X5'.''' betto Salzbur« Tirol 20» l, 0. W E. b°/„ .... ^2« 5,0 428-- Geld Ware Vom Htaatl zur Zahlung lib»» »»mmlnt ß>stnlillhn'Pliolll»'l»> ßblignliouln. Mhm, Westbahn, !tm. 16U5. 400 Nrunen 4°/« . . . 8U'8b ,W 8ü flisabethbat)» «o« und 3000 Wt, 4 ab lo"/n......1!5 8> its, 8« Hlisabethbahll 400 und 2000 M, 4",<,........na 80 li? 9!> ^lllüz Iusef-Bahn Vm, 1884 lbiv. Et.) Silb, 4"/« . . 884b U! Eilb. 4«/„ . , 88 4k !!>0 4!' Un8..s,ll!iz. Nahn 2A> fl. S. »"/«»l1?/> > i» 7t, ^orarlbcrger Bahn Em. I884 (div. St.) Eilb. 4«/. . . 88'4,°> iW-4' Staatsschuld der Länder der ungarischen H?one. 4"/u »mg. Voldrente per Nasse . ll4 4" 114<>< 4"/c betto per Ultimo 114 45 114 «s 4"/u »ng, Nente in Kronen- währ. slirei per Na,ie . . W?<» 8,V8, 4"/„ detto per Ultimo N, ?l» ri> 85 ü >/,"/« detto per Kasse . «5 - t«b > U»l>. Prümien.Nnl. i^ io« fl, . 2<>3 5' »<»» b0 dctto k k>0 fl, - lioiz 2» lll ö-2. ThrihNeg, Lose 4"/« , . , , «i,4 - l55 .°>< <"/u ungar. («rundentl.'Oblig 85 hb 8L 8b 4>Vu lruat. u. slau. Orundentl.. Oblig........8«-— »7»0 Andere üsscntliche Anlchen. ^o«ü. Lande«.«!,!, (blv.) 4°/o . 84-UN 8b-8l> Bosn.' herceg, Elscnb. »Landes» Anlehen (div.) 4'/,"/„ . , !<» ü" 100 8' 5,o/» Donau Ren..«nle,he 187« I0k'5<> 1»<> 5 Wiener Verlehr^-V!»leihe 4°,« 88 »5 l(w'8i> delto 19U0 4°^ W 45 t(!04l Anlrhrn der Stadt Wien . . 102'« io»-2k delto (S. ob. G.) . . .I2o««!-^l8> deUll (1884) . , . . 8775 98 ?b detto (18U8! , . . , 8U-N, 100 ,s> detto (1Ü00) . , . . 8N'3b 1!'0-! 100 40 ürsebau-AnIelien verlosb. 5°/« 89- i«^o-- ^ulg. Ntaat«eisenb.°Hup,«Nnl, 1889 Gold , , . . «"/» 118-80 119 8c Vnlli. Staats. Hypothekar Aul, 189!i......6°/^ N8 Ift 1-iO ^ «elb Ware Pfandbriefe,c. Vobenll.,aNn,0st. Y9-5«' Nöhm, Hl,poN,rl!»ba»! verl, 4"/^ 8» bl> 1U0 5»' ^entralÄod. «red, Äl., bsterr., 45 I. veil. 4>/."/,. . , 102-— —--»zentral Voo. ttreb.^Vl,, bsterr., «5I, verl. 4°/u ... 89-50 lY0-3< ',leb.°Ii>ft..öslerr.,f.Verl..Unt, u,i>ffentl.«rb.Kllt,^ul,4"/<, 38- 89-^andelb. b. Nön. Gallzirn und Lobom, 57'/, I. ruckz. 4"/., ft? 50 98'b! IMHr, Hnpothetenb. verl, 4°/^ 89l<< I0l> 1> 1i,.usleri, La!>de«.HlN'.'Änsl.4°/u 89 4« ,00-40 ortw i»ll. 2".,Vi, verl. 8'/,«/« 8»- 98' bell« N..Sä,u!dsch, verl.3>/,"/„ 8175 »275 detto verl, 4°/« Y8»o i0<>-2> Öslerr.'ungar. «anl 50 jähr. uerl, 4°/u ». W..... 98-!>li 10080 detto 4 ion-8 öparl. i.bst., 60 I. verl. 4°/„ 100 >»l> loi-^k Eisenbahn.Prloritäts-Obligationen. 'feidinands.Noidbahn E>». 188« »8 55 10050 betto ltm, 18»>4 100 4« l0l<< Osterr. Nordwrstb. 5 »5 K'S-3!, ^watsbah» 500 Fr..... 42l'dU 42? do ^üdbahn o. 2"/u Jänner. Juli buu Fr. (per St.) . . . 313 S" 815 9> Lübbahn k 5°/«..... 1»4«5 1««' Diverse Lose (per Stült). Dlrzlneiiche los«. 8"/u Vodeulredit.Lose Tm. INN0 277 25 287 Ll, detto m,.«nl. v.iou Fr.2»/» 101— 108 2> ßn»erzin»ttchl fus«. ^»b^p.Vasilila (Domban) 5 fl. »2-40 24'i> kreditlose 100 fl...... 454-50 464 b» lilarU'Lose 4« fl. K, M. , . 142- 148- Oscner Lose 40 fl..... 164— 175- PalM-Lose 4« sl. K. M. . , 1?»-- 18»'- !>olen Nreuz, üsl. Ves. V., 10 fl. 47— 48- >>olen»re»z, unn, Ges. v., K fl. 28— 80 5, Nnbols.Lose 10 fl...... 54-— 60 - ^alm.Luse 40 fl. K. M. . , Il'5— 2,'4'- ! Veld Narr lüil. «,.B..«nl, PrHm,.Oblig. 400 Fr. per Kasse ... —-- — - detto per M. , , . 162 50 i«8 li< Wiener Komm,»Lose v. I. 1874 500 — 510 Oew.>Sch.b. 3°/„PrHm.'Schuldv. d. «odenlr..«nst. «im. 1888 88'lw 8» 5» Nltien. IlllNlPort.ßntlmehmmlgen. «ussig.Tcpl, ltisenb. 50N fl. . 2460 — 2480' Vöhm. Norbbahn 150 fl. . . »?n- »72- Bu!lt>tiehllldeiE!sb,500fl. KM, xböb — »ü?5- dett» (lit ll,!»!«sl, per Ult, l»8?'— 114^ -Donau . Dampfschiffahrt«. Ges., 1.. l. l. prlv,, 5uo fl. KM 104S - 104? - Luz.Bodenbacher Eisb. 400 Wr 571- 572- Ferdlnand«.Nordb. 100«fl.KM. 5615 — b!>i5-Lemb..>'»' 4.°>«' delto (lit. U.) 200 fl,G.p. Ult 45«- 454- Prag.Duxer Eisen b. 100 fl.abgsl 223- 2!i3 ?' Ttaatselsb. »00 fl S. per Ultimo 079 25 680 25 Lübb, 200 fl. Silber per Ultimo 178 50 179 1m Lüdnorbbeulsche Berbindungsb. 2U0 fl. KM...... 404 50 406- Tramwah.Ecs., neue Meuer, Prloritütij.Nltien 100 fl. . —— —-— Ungar. Westbahn («aab>Vraz) »00 fl. S....... 4«»- «6-- Wr. Uolalb.-Nttien.Vtl. »00 fl. 190------------ Vanlen. «nglo.Österr. Vanl, 120 fl. . . 81«- 317- Vanlverein, Wiener, per Kasse —— — — delto per Ultimo . . . 560 öl^ °«I 5«' Bobe»li..Änst. öslerr,,200fl.S, io?4- 1077- 9l>»lr..Vob..Kredo, öst., 200 fl. 546- 548 -ttrebilanslalt für Handel und Gewerbe, 160 fl., per Kasse «86 50 687 5< detto per Ultimo ö8? 75 ss«"/, Kreditbank allg. ung., 20« fl. , 828- 8K8 — Dcpustlenbanl, allg., 200 fl. . 457— 460- Eslompte > Vesellschaf!, nieder. oslerr.. 400 Kronen . . . 5S8-— b»1-5:-Giro» und Kassenverein, Wiener, 200 fl........ 4?«-— 4?»- Hhpothclenbanl, östcrrclchifche, 200 fl. 30"/» C..... «96— 800 — Länbcrbanl, östcrr., 200 ft. per Kasse....... —— —'- detto per Ultimo .... 45» — 460-„Vierlnr", Wechlelst.. «Nien. Gesellschaft, 200 fl. . . . 640— 643'- Velo Ware Österi.>ung. Nanl 1400 Nrone» 1779- I783 — Unionbanl »00 fl...... 574 50 575 50 Verlehrsbanl, allg., 14« fl. , »45 50 »j« »a Indnfille>Untln»>!»nng»n. Äannes., allg. «sterr., ion fl, . 1»»'— 181 — ÄrüxerKohlenbergb.'Gelioofl. 748— 751 — Eisenbahnw.'Leihl,,, erste, loufl, 206- z,>9 — ..ltlbemühl". Papiers, u.V..G i?n- ,7,— Eleltl..Gtf., allg.eNerr..»«c,sI, 444 5o 445 — betlo »o — Älonlan.Oesellsch, Vsterr.»alpine 6«2- li3» — ..Poldi.Hülle", liegelguhstahl. F..U..O. ÄU0 fl. ... 5«il-- 587 — Zrager Eisen. Ind.. Ges. Vm. 1905, 200 fl...... 2710-— «. s. Petrol.. Ind., 500 Kr..... 5S»-— «,0 — ,,Sieyrennühl", Papierfabrik und V..0...... 467— «,_ Irifaller Kohlenw,.«. 70 fl. . 2»?-- «l — lürl, Tabalresie.Gts. 2»0 Fr. per Kasse . — ^- — — brtto per Ultimo 4»«— 4»1 — Wafftnf,.Ves,, lslerr., in Wien, 100 fl........ ü« — ü<« — Waggun'Leihanstalt, allzem., tn Pest, 4oo »r..... —'— —-— Wr. Uaugefellschllst 100 fl. . . 130 — i«, — Wlenerberger gie«elf..«tt..Hes. «L7 - 8«- Devisen. znrze Zlchten nnt Scheck,. Amsterdam....... 199— !»» »« Deutsche P'ähe...... 1l? bb ,17-7» London........ 34«8ö »4t iu Ilalienifche «anlplähe ... 95 ü» 9l> S7» Pari«......... »ö 40 95-5» Mrlch und Val«I..... »5 «?» 9b»l» Valnte«. Dulaten ....... 1»'»4 «-,, lin-ssranlen-Stücle..... 19 »1 19,4 ilo.Marl-Stücle...... 2» 48 28>üS Deutsche Neichsbanlnote n . . ll? 55 11?-?^ Italienische Banknote» . . . 95 l»d 8z-»5 I 55 ^vs-V«^»!c:>iL»-unlk.______________________________________!.»«»,»», 8i,It»l«»«lw. »««!««, »,, L,l,l»»z« !»^<«t, ll,ss«!!»- «< ,»l ll