poZtnina platan» v gotovini. Einzelne Wummer 1 50 Ain. Nr. 4. Erscheint jeden 1., 10. und 20. 12. (27.) Jahrgang. Organ der Gottscheer Deutschen. Bezugspreise: Jugoslawien: ganzjährig 30 Din, halbjährig 15'— Din. D.-Ossterreick: ganzjährig 6 Schill., halbjährig 3 Schill. Amerika: 2 Dollar. — Deutsches Reich 4 Mark. KoLevje, Samstag, den l. Jever 1930. Briefs ohne Unterschrift werben nicht berücksichtigt. — Zuschriften werden nicht zurückgestellt. — Berichte sind an die Schristleitung zu senden. — Anzeigrn-Aufnahw.e und -Berechnung bei Herrn Carl Erker in Kočevje Allen geehrten Mitarbeitern der Festschrift für die 600-Iahrfeier! Der geschäftsführende Ausschuß hat im Einvernehmen mit dem Festausschüsse und nach Er¬ wägung und Überprüfung aller Bedenken, die seinerzeit in bezug auf die Herausgabe der Fest¬ schrift kund geworden sind, nun endgiltig beschlossen, die Festschrift herauszugeben. Alle geschätzten Mitarbeiter werden dringend geveten, ihre zugesagten Beiträge spä¬ testens bis Ende Keörirar 1930 an den Schriftleiter der Festschrift, Herrn Geistl. Rat Pfarrer Josef Erker in Mozelj bei Kočevje, zu senden, damit mit dem Drucke sofort begonnen werden kann, denn Anfang Mai sollen die ersten Exemplare verschickt werden. Für den geschäftsführenden und den Festausschuß: Kranz Kriöer, Schriftführer. Dr. Kans Arko, Obmann. Wohlgemeinte Worte. Wenn wir in unserem lieben Gottscheerlande ein wenig Umschau halten, treffen wir in gar manchem Dorfe unbewohnte halbverfallene Bauern¬ häuser an, Stätten, in denen noch vor einigen Jahrzehnten deutsche Familien wohnten, die fleißig ihre Scholle bearbeiteten. Fragt man nun in der Ortschaft, wieso es kommt, daß diese Häuser leer und verlassen dastehen, bekommt man zumeist die Antwort: „Die Söhne und Töchter sind vor Jahren fortgezogen nach Amerika und die Alten bearbeiteten nach und nach nur noch soviel von ihrem Grundeigentum, als ihre schwachen Kräfte gestatteten; nun sind sn gestorben, nachdem sie vergebens auf eine Rückkehr wenigstens eines ihrer Kinder gewartet hatten, das den väterlichen Besitz übernommen und bewirtschaftet hätte. Jetzt ist das Haus unbewohnt, die Bretter auf dem Dache sind morsch und es regnet bereits in die Wohn¬ stube; die Erben im Dollarlande kümmern sich nicht mehr um ihr Elternhaus, nicht um die Be¬ wirtschaftung des schönen Bauerngutes. Die Hei¬ matliebe ist bei ihnen scheinbar erkaltet, das Hei- matgefühl durch das amerikanische Großstadtleben abgestumpft; an eine Wiederkehr denken sie nicht mehr, denn sie sind reich geworden und es geht ihnen besser als einst daheim. Es ist ihnen einerlei, in wessen Hände nun der Besitz übergeht." Solche und ähnliche Antworten werden dem Fragenden zuteil, wenn er die Siedlungen unserer schönen Heimat besucht. Unserer schönen Heimat. Es mag zutrcffen, daß viele unserer Lands¬ leute in Amerika durch fleißiges Schaffen und Sparsamkeit zu Wohlstand, ja zu Reichtum ge¬ kommen sind, wir beglückwünschen sie hiezu, ob sie sich dessen aber auch lange Zeit erfreuen können? Es heißt, daß im Dollarlande der Arbeiter nur als lebende Maschine betrachtet wird, die so lange ausgenützt wird, bis die letzten Kräfte versagen, daß es dort wenig alte Leute gibt, da ihre Kräfte zu viel in Anspruch genommen wurden, daß viele im schönsten Lebensalter sich niederlegen und sterben, usw. Wir möchten daher unseren Landsleuten, die dort schon zu Wohlstand gelangt sind, den wohl- gemeinten Rat erteilen: „Wollt ihr euch erholen und euer Leben verlängern, kehrt in die alte Heimat zurück; überlasset nicht fremden Händen euer Vaterhaus samt allem was drum und dran hängt, sondern betreibet Landwirtschaft, wenn es auch im kleinsten Gottscheer Dorfe ist, sie wird euch, zumal ihr über ersparte Dollars verfügt, gewiß nur Vergnügen bereiten." Das Landleben in gesunder Höhenluft erfrischt Körper und Geist und erheitert das Gemüt., So manch erschöpfter, aus Amerika heimgekehrter Arbeiter hat sich nach kurzer Zeit hier wieder erholt und ein blühendes Aussehen erlangt. Die Gottscheer 600 Jahrfeier zu Anfang August dieses Jahres wird hoffentlich auch für solche, die in der Jugend fortgezogen und in Ruhe den Rest ihrer Lebenstage in der lieben teuren Heimat verbringen wollen, der Anlaß sein zur Heimkehr. Diesen wie allen nur auf Besuch kommenden Landsleuten rufen wir zu: Glückliche Heimkehr! Auf nach Kanada! Ins Land, das von Milch und Honig fließt, wo man die Dollars von den Stauden schüttelt, mit diesem Rufe macht man in Europa noch immer die Ohren voll und lassen sich stets wieder Hunderte und Hunderte betören, geben die Heimat preis und vermehren hier die Zahl der Arbeits¬ losen. Landsleute, lasset euch doch nicht so leicht von den Agenten etwas vocmachen. Hier im Lande stehen nicht Hunderte, sondern tausende von Männern herum, arbeitslos und hohlwangig. Auf Frachtzügen versteckt, suchen sie bald in dieser, bald in einer anderen Provinz Arbeit und führen ein Leben, das ost schlimmer ist als in der Kriegsgefangenschaft. Kommt einer nach Winni- pegg, läßt ihn die Gesellschaft, welche ihn her¬ gebracht, drei bis vier Tage mit anderen gar nicht in Berührung kommen, bis man in der Kantine der Gesellschaft noch die letzten mitge- brachten Kreuzer gelassen hat. Darauf geht es mit der Bahn weiter in die Nähe der kanadischen Großbauern. Arbeit erhält man hier zwar, aber nur für drei bis vier Monate und gegen niederen Lohn. Seine Kräfte muß da der Mensch bis zum äußersten hergeben und trotzdem ist man nach drei Monaten entlassen und muß wieder wie ein Fechtbruder nach Arbeit und Lebens- unterhalt im Winter umschauen. In unserer Schilderung ist nichts übertrieben. Sie soll nur den Schaden verhüten, in den mancher durch unüberlegtes Auswandern schon geraten ist. Wer zu Hause so zugreifen will, wie wir hier zu arbeiten genötigt sind, der wird auch in der Heimat soviel erwirtschaften, daß er ohne Furcht in die Zukunft blicken darf. Josef Kikel, Josef König, Eduard Ruppe, Kitchener, Ont Kanada. Gin Anef aus Gteveland. Mit großer Freude lese ich die Gottscheer Zeitung. Ich kann kaum warten, bis sie ankommt. Dann wird sie gleich von A bis Z gelesen. Schade daß sie nicht größer ist. Sie erweckt in mir große Wanderlust, das schöne Ländchen noch ein¬ mal zu besuchen. Aber wann ich noch einmal nach Gottschee reise, dann gehe ich nicht fort, bis ich alle Dörfer, groß und klein, besucht habe. Bei uns sind die Zeiten Heuer sehr schlecht. Sehr viele haben keine Arbeit oder schaffen nur zwei oder drei Tage in der Woche, dazu ist alles so teuer, und es kommt den Familienvätern schwer an, sich und Familie ordentlich zu er¬ nähren. Ach, die Leute sind in Goitschee viel besser dran. Da ist wohl Armut da und dort, aber Zufriedenheit. Hier verdienen sie mehr Geld, wann sie beständig schaffen, aber nicht alle haben das Glück, einen ständigen Lohn zu haben. Wann dann schlechte Zeiten kommen, dann sind sie schlimmer dran als in Gottschee. Das Wetter ist Heuer auch schlecht. Ein wüster Schneesturm kam über uns am 20. November und mit ihm eine große Kälte. Das Thermometer ging gleich auf 17 Centigrade, und seitdem hält die Kälte an. Der Schnee ist schon zwei Schuhe hoch. Ich habe einen neuen Kaplan bekommen. Seine Eltern stammen aus Neubacher in der Pfarrei Altlag. Er selbst ist in Neubacher ge¬ boren und kam als 12 jähriger Knabe mit seiner Mutter nach Amerika, nachdem sein Vater in Gottschee gestorben war. Er heißt Eduard Kikel. Alle seine Studien machte er hier. Hoffentlich wird das 600-jährige Landesfest großartig gefeiert. Wenn es mir nur möglich ist, dann werde ich zugegen sein — vielleicht auch mein Kaplan. Den neuen Kalender habe ich schon durchgelesen. Ich wünsche, ich hätte auch die alten Nummern. Ich habe sie immer weggeschenkt. Ist es möglich, alle Jahrgänge von 1920 bis 1930 noch zu bekommen? Besorgen Sie sie für mich und lassen sie alle in ein Buch einbinden. Auch vom neuen Geschichtsbuch, das bald von der Presse kommt, bitte ich um ein Exemplar. Ich will meinen Gottscheern hier einen Lichtbild- Vortrag über Gottschee geben. Pfarrer Trapp. Landsleute! Verwendet zu kurzen schriftlichen Mitteilungen nur Werbekarten der Gottscheer 600-Iahrfeier! Seite 2. ?cr Zeiturw — SLr 3 Jaorzi.ng -ck,. raMieuter kurtet una tvekdet M Sie Mtscherr m-IaMier l. m 4. Hugm iyrs. Für die Lesuchrr der Gottjcheer 600-Iahrftier! Um allen Anforderungen, die bezüglich der Verköstigung und der Unterkunft der Festteil¬ nehmer an den Festausschuß gestellt werden, nach^ukommen, hat der geschäftsführende Aus¬ schuß nachstehende Anleitungen für die Besucher der Gottscheer 600-Iahrfeier zusammengestellt, die von jedem Festteilnehmer genau beachtet werd-n müssen. Denn nur dann wird eine klag¬ lose Durchführung und Lösung der Verkösti- gungs- und Wohnungsfrage zu erzielen sein. Jeder Festteilnehmer hat seinen Besuch auf der vorgedruckten Meldekarte rechtzeitig be¬ kanntzugeben. Der Einsendetermin für die Melde¬ karten ist der f5. Juni MO. später einlangende Anmeldungen können nicht mehr berücksichtigt werden. Meldekarten sind unentgeltlich zu haben: Für das Gottscheer Ländchen: Festausschuß für die Gottscheer 600-Iahrfeier in Koeevje-Gottschee. Starilog-Altlag: Bürgermeister Fr. Eisenzopf. Polorn-Ebental: Gastwirt I. Siegmund. Gotenica-Göttenitz: Pfarrer Gliebe. Knežja lipa-Graflinden: Peter Rauch. Stalcerje-Stalzern: Postmeister Skiber. Koce-Kotschen: Johann Arisch. Smuka-Langenton: Oberlehrer Samide. Dolgavas-Grafenfeld: Oberlehrer Josef Perz. Livold-Lienfeld: Schmiedmeister Franz Alun. Malagora-Malgern: Bürgermeister Josef plut. Staribreg-Altbacher: Oberlehrer Siegmund. Stara cerkev-Mitterdorf: Pfarrer Josef Eppich. Borovec-Morobitz: Pfarrer Alois Arisch. Mozelj-Mösel: Oberlehrer Fritz Högler. Verdreng: Aarl Schuster. Rajndol-Reintal: Johann Weiß. Svetli potok Lichtenbach: Gastwirt Marinzel. Kočevska reka-Rieg: Gbergeometer W. Fürer. Zeljne-Seele: Eisenzopf Franz. Draga-Suchen: Bürgermeister Pospischil. .Salkavas-Schalkendorf: Gastwirt Rairn. Erker. Poljane-Pöllandl: Bürgermeister Joh. Samida. Spodnji log-Unterlag: Bürgermeister Ruppe. Crmomjice-Tschermoschnitz: Johann Schauer. Travnidol-Drandul: Josef Maußer f5. Planina-Stockendorf: Pfarrer Heinrich Wittine. NemHkaloka-Unterdeutschau: Postmeister Meditz. Grcarice-Masern: Oberlehrer Loser. Maverle-Maierle: Gastwirt Aobetitsch. Aoprivnik-Nesseltal: Pfarrer August Schauer. Für Jugoslawien: Festausschuß der Gottscheer 600-Iahrfeier in in Kočevje. Schwäbisch-deutscher Kulturbund in Novisad, Zeleznicka ß6. Walter Samide, Ljubljana, Gruberjevo nabr. f6. Franz Schauer, Lelje, „Deutsche Zeitung". Für Deutschösterreich: Verein der Deutschen aus Gottschee in Wien, 3., Schimmelgasse 2s. Josef Jaklitsch, „Eafe Kettenbrücke", 5., Rechte Wienzeile 3st. Verein „Gottscheerland", Graz, Gasthof „Zum kleinen Steirerhof", Schmiedgasse. Verein „Gottscheerland", Klagenfurt. Franz Hönigmann, Haarpfleger, Villach. Alois Vavken, St. Pölten. Dr. Rudolf Bast, Rechtsanwalt, Amstetten. Für Amerika und Kanada: John Kraker, Akron, Ohio, 2f3. E., Exhangestr. Josef Zekoll, Brooklyn, 237. Grove Street. Gottscheer Klubhaus, Brooklyn, 657. Fair¬ view Ave. Pfarrer Joseph Trapp, Lleveland, Ohio, 72ft. „ Woodland Ave. Österreichischer Kranken-Unterstüßungsverein in Cleveland, Ohio, 570s White Ave. Ernst Hönigmann, Chicago, III., fO.2^0. Ave G. South. Carl Schiwautz, New-Pork, City 767, f. Ave. Matth. Siegmund, New-Pork, 33st. E„ ^5. Str. Für Deutschland: Studienrat Max Eck, Auerbach ini Vogtland. Katholisches Ausland-Sekretariat, Berlin SW ff, Königgrätzerstr. 6H. Grenzlandamt, Technik, Dresden. Dr. Oskar Deuerling, München, Heß-Str. 38/2. Deutsches Ausland-Institut, Stuttgart. Helmut Hauboldt, Chemnitz, Sachsen, Reichs- straße qs. Institut für das Grenz- und Ausland-Deutsch- tum an der Universität in Marburg a. d. Lahn, Rotenberg 2s. Wilhelm Treutler, Breslau f6, Kaiserstraße ß/h Verein für das Ausland-Deutschtum, Hamburg, Neuer Wall 72. Edgar Lehmann, Berlin SW 6s, Hornstraße 5ft bei Frantz. Für jeden angemeldeten Festteilnehmer wird eine Anweisung für das Mittagessen ausgestellt, auf der die Tage und das Gasthaus angegeben sind, Jeder Gastwirt aber erhält die von ihm an den einzelnen Tagen zu verköstigenden Be¬ sucher mindestens eine Woche früher vom Fest¬ ausschüsse zügewiesen, so daß sich jeder Wirt alles genau vorbereiten und einteilen kann. Der Gastwirt darf ohne Anweisung kein Mittag¬ essen verabreichen, höchstens, wenn er über die bei ihm vom Festausschüsse bestellten Portionen vorbereitet hatte, denn sonst könnten Fälle vor¬ kommen, daß Gäste mit Anweisungen ohne Mittagessen bleiben, was jedoch nicht zutreffen darf. — Es liegt daher im Interesse der Gäste wie auch der Gastwirte, diese Anordnungen genau zu befolgen. Der Festausschuß kann nur dann eine Verantwortung für die klaglose Durch¬ führung übernehmen, wenn seine Anleitungen strenge eingehalten werden. Es muß jedem einleuchten, daß bei dieser großen Menge von Feftteilnehmern, die besonders Sonntag den 3. August in der Stadt weilen werden, eine durchgreifende Organisation von feiten der Fest¬ leitung, volle Disziplin aber von feiten der Besucher Platz greifen muß. Meldekarte«. Die Meldekarten für den Be¬ such der Gottscheer 600-Iahrfeier müssen von jedem Teilnehmer rechtzeitig eingesendet werden. Dies gilt auch für jene Teilnehmer, die in der Stadt bei Verwandten oder Bekannten wohnen uod essen werden. Einsendetermin bis sä. Juni MO. Die Meldekarten sind genau auszufüllsn und nicht Zutreffendes ist auszu¬ streichen. Am Lande werden wohl unsere Herren Geistlichen und Lehrer der Bevölkerung an die Hand gehen und ihnen beim Ausfüllen der Karten helfen müssen. Die ausgefüllte Karte ist in Jugoslawien mit 50 Para-Marke zu ver¬ sehen und ehestens der Post abzugeben. Wohnungen. Jeder Teilnehmer der 600- Iahrfeier hat auf der Meldekarte genau die Tage anzugeben, an welchen er Unterkunft wünscht. Für jeden Besucher wird eine Woh¬ nungskarte ausgestellt, die ihm nut der Fest¬ schrift und dem Festabzeichen zugeschickt werden wird. Auch bei der Unterkunft muß vollste Ordnung herrschen. In Anbetracht dessen, daß in unserem Städt¬ chen nicht genügend Hotelzimmer und Privat¬ wohnungen zur Verfügung stehen, hat der Fest¬ ausschuß auch für Masfenwohnungen Vorkeh¬ rungen getroffen. — Diese Massenwohnungen werden tadellos rein eingerichtet sein und wird auch für entsprechende Wartung gesorgt sein. Es mögen daher jene männlichen Festbesucher, die nicht unbedingt in Hotel- und privatzimmern wohnen müssen, mit der Unterkunft in den Gesellschaftswohnungen fürlieb nehmen und dies auf der Meldekarte unter „Besondere wünsche" vermerken. Ausflüge. Für Montag den H August sind mehrere Ausflüge ins Gottscheer Ländchen und Fußwanderungen in den nahen Wald mit all feinen Sehenswürdigkeiten, wie Eishöhle, Ruine Friedlichstem, mehrere Grotten usw., geplant. Jene Besucher der 600-Iahrfeier, die an diesen Ausflügen teilnehmen wollen, müssen dies auf der Meldekarte anzeigen, damit für die not¬ wendigen Fahrgelegenheiten (Autos) vorgeforgt werden kann. Vorgesehen sind folgende Aus¬ flüge : Ganztägige: s. Auto-Rundfahrt Gottschee-Rieg-Morobitz (23 km) und Aufstieg zur Morobitzer Krempe. Rückfahrt von Morobitz über Rieg-Göttenitz-Ma- sern nach Gottschee (3^ km). Abfahrt von Gott- sches um st Uhr vormittags vom Gasthof Harde. 2. Auto-Rundfahrt Gotrschee-Mösel-Unter- lag (23 km), Marsch nach Wilpen an der Kulpa und zurück (s Vs Stunden). Rückfahrt über Unter- deutschau-Nesseltal-Friesach-Hohenegg-Gottschee (32 km). Abfahrt um.9 Uhr vormittags vom Gasthof Harde. 3. Bergwanderung durch den Friedrichsteiner Wald und Besuch der Dreibrüder-Grotte, Hins- brunnen (nebstAbbraten), Eishöhle, Ruine Fried¬ lichstem, dann Abstieg schräg am Abhang nach Gottschee (sechsstündige Wanderung). Abmarsch um halb 9 Uhr früh vom Gasthof Harde. Halbtägige: f. Bahnfahrt um halb s2 Uhr mittags nach Mitterdorf, Marsch zur Koflergrotte (genannt „Weites Loch"), sodann zurück nach Mitterdorf und Teilnahme an den dortigen Aufführungen um 6 Uhr nachmittags, am Abend Rückkehr nach Gottschee im einstündigen Fußmarsch oder um halb sO Uhr nachts mittelst Eisenbahn. Abgangsort in Gottschee Gasthof „Zur Sonne". . 2. Fußwanderung längs des Gottscheer Ge¬ birgszuges zum Ursprung der Rinse, vorbei am Sägewerk der Holzindustrie, am Wasser- und Elektrizitätswerk, Forsthaus, Rosenbrunnen, Kal- tenbründl zum Reberbrunnen, hier Rast nebst Abbraten, dann über Neuloschin nach Mitter¬ dorf zu den Aufführungen wie unter s. Ab¬ marsch um s Uhr nachmittags vom Gasthofe „Zur Sonne". 3. Fußwanderung zum Kohlenbergwerke, über Seele, eventuell durch die Seelergrotte, nach Klindorf, abends Rückkehr über den Tratten und Corpus Christi nach Gottschee. Gesamt¬ marsch 3 Stunden. Versammlungsort Gasthof Braune und Tomitsch um 2 Uhr nachmittags. * * Ilnsere Gottscheer Vereine im Anstande ersuchen wir aus das freundlichste, Sammelbogen anzulegen und in Freundes- und Bekanntenkreisen fleißig Spenden für die 600 Jahrfeier zu sammeln. Asse« Landsteuten und Areundenl Ver¬ wendet zu kurzen schriftlichen Mitteilungen und zu Namenstags- oder Geburtstagswünschen nur die Werbekartenl Are nächste Sitzung des geschäftssührenden und des Aestansschnfles findet Mittwoch den 5. Februar um 8 Uhr abends im Gasthause des Herrn Eduard Tomitsch statt. Eine besondere Einladung hiezu erfolgt nicht mehr. Spenden liefen ein: Franz Miklitsch, Hotel- Restauration in Ljubljana 300 Din, Gemeinde Planina-Stockendorf 200 Din, Gemeinde ärmos- njice-Tschermoschnitz 500 Din, Josef Schmuck d. Ä. in Komarna vas-Obertappelwerch übersandte uns mit einem schönen Begleitschreiben 100 Dinar. Allen Spendern besten Danki Aus Kreise« der Heimischen Studentenschaft erhielten wir nachstehende Zeilen: Zur 600-Jahr- feier möchte auch ich meine Ansicht äußern. Die kommende Feier ist sicherlich nicht nur als Unter¬ haltung gedacht, sondern in erster als Gedenktag, an dem wir unserer Vorfahren uns erinnern wollen, die uns im Laufe der Jahrhunderte den heimischen Boden wohnlich zubereitet haben. Was sie in schwerer Arbeit geschaffen haben, das zu erhalten, ist für uns Pflicht der Dankbarkeit. Die Möglichkeit, auf der heimischen Scholle sein Aus- langen zu finden, ist da. Bessere Pflege des Bo¬ dens hat noch überall die Erträge vermehrt und wird auch bei uns bessere Fechsung ergeben. Außer¬ dem haben wir im Ländchen jetzt schon Fabriken, bei denen Arbeitswillige Verdienst finden. Wenn die Zahl solcher, die sich im Gottscheer Ländchen anstedeln, immer mehr zunimmt und von ihnen Jahrgang Xli. Gottscheer Zeitung — Nr. 4 »Kl* SISvZL wenn 8ie eine Okr kauten, sollte der 8ckutr- marke Zelten. Oie altbekannten Dkrenmarksn „ll<0", „OtAlliO" und „/iXO" der 8ckweirer Olirenksbrik, welcks der birma D. 8uttner Zekört, bieten lknen OewSkr dsktir, dass 8>e eins so¬ lide, widsrstandsiükiZs llkr Kau- ken. Line Mr kürs Leben! Veil nur Auserlesenes Material von Zrosser Lsinlieit und Oüts ver¬ wendet wird. « « Din erkalten 8ckon um '8ie die eebte 8ckweirer tanker - Ksmontoir - lasckenukr dir. 120 und nur 58 Din kostet die eckte 8ckweirer Kemontoir - posskopk - Okr dir. 12l mit prima Werk, leuck- tendsrf Ksdium-^itkern und Xei- Zern. 8ckon um OO Din er- kalten 8ie die ^rm- bsndukr dir. 3720 mit Le- dsrriemsn, Zutem Werk und von Zuter Dualität- Lind eins eckte ^nker-Wecksrukr in vernickeltem Oekäuss ko- Dinar, Isds 8uttner-Llkr ist stet bloss ' Zensu repassiert, sckliesst stsubdickt und wird mit mekrjskriZer Osrantie per dlacknakme Zeliekert. — Kein Risiko, da dlicktpassendss umZetausckt oder das Oeld rurückZsraklt wird. ^vcn 8iL das neue Zrosss illustrierte llausbuck über Obren kür Damen und llsrren, Ketten, Pings, OkrZedsnZs, 8ckmuck- und Ossckenkartikel aus Oold, 8ilbsr usw., wenn 8ie es verlangen. 8ckreiben 8ie darum nock ksute an das Okren- Weltverssndkaus tß. SuLines», ^'uhlMNÄ Kr.412 7 . S kaum einer mehr ans Weggehen denkt, ist das nicht nur ein Beweis, daß die Gottscheer gemüt¬ liche Leute sind, mit denen leicht auszukommen ist, sondern auch ein Beweis, daß dort, wo Aus¬ wärtige auszukommen sich getrauen, Einheimische doch noch leichter ihr Auslangen finden. Den Willen zur Erhaltung der Heimat soll uns die Jubiläumsfeier vor allem stärken. Aus Stc^dt und Lmld. KoLevje (Gottschee). (Gastwirte, A cd tun gl) Das Steuereinbekenntnis für 1929 ist bis 5. Feber abzugeben. Alle Gastwirts, die nicht selbst schreiben können, mögen sich ehestens bum Obmann der Gastwirtegenossenschaft, Herrn Gustav Verderber („Harde"), melden, der ihnen die Einbekenntnisse ausfüllen wird. Jeder Gastwirt möge genaue Angabe über den im Jahre 1929 ausgeschenkten Schnaps mitbringen. Für Wein und Bier liegt der Ausweis beim Obmann auf. — (Die 20°/o Kronenbons), die zur Zeit der Abstempelung der Kronenbanknoten veraus¬ gabt wurden, können nach dem Gesetze vom 15. Jänner 1930 zur Zahlung von Steuerschulden bezw. für Rückstände aus dem Jahre 1928 be¬ nützt werden. Die Bons können ohne Rücksicht auf den Namen und die Höhe des Betrages für diese Zwecke verwendet werden. Auch können mehrere Personen zusammen einen oder mehrere Bons für diesen Zweck gebrauchen. Das Gesetz hat die Benützung dieser Bons für die Zahlung von Steuerschulden bis einschließlich den 17. März 1930 begrenzt. Nach Ablauf dieses Tages sind die Bons wertlos und werden vom Staate nicht mehr angenommen. Wir machen daher alle In¬ haber von 20°/o Kronenbons auf dieses Gesetz aufmerksam, damit sie den Termin nicht versäumen. Sollten die Besitzer 20°/oiger Bons selbst keine solchen Steuerrückstände zu zahlen haben und sie für Steuerzahlungen hierzulande auch nicht ver¬ kaufen können, so ist die hiesige Spar- und Dar- lehenskasse bereit, den Inhabern solcher Bons den Verkauf.zu vermitteln. Nähere Nuskärungen in den Kanzleiräumen der Sparkasse selbst. — (Der erst eTeilderDurchführungs- verordnung zum neuen Schulgesetze) ist bereits erschienen und betrifft den Neligions- unterricht. Die katholische Bevölkerung hat Be- rücksichtigung gefunden, da bestimmt wird, daß den Eltern oder deren Stellvertretern die Ent¬ scheidung überlassen bleibt, ob ihre Kinder durch Geistliche oder Lehrer den Religionsunterricht er¬ halten. Nur muß diese Entscheidung gleich beim Eintritte des Kindes in die erste Klasse erfolgen und kann dann nicht mehr zurückgenommen werden. Es darf doch wohl als selbstverständlich ange¬ nommen werden, daß alle Eltern ohne Ausnahme die Erteilung des Religionsunterrichtes durch die Geistlichkeit wünschen werden. Der Lehrstoff und seine Verteilung wird im Einvernehmen mit der kirchlichen Oberbehörde festgefitzt werden und ist ein Gleiches auch bei Bestimmung der gemein¬ samen religiösen Übungen der Kinder vorgesehen. Außerhalb der Schule dürfen Kinder religiösen Vereinigungen nngehören. Die Vergütung für den Religionsunterricht übernimmt sür staatlich, angestellte Katecheten der Staat, sür die übrigen haben die Gemeinden aufzukommen. — (Für den Studenten-Unterstüt- zungsvsrein) sandte uns Herr Peter Kraulaud in Langenwang eine Spende von 4 S. Besten Dank. — (Treffpunkt der Gottscheer) und deren Freunde anläßlich ihrer Anwesenheit in Ljubljana: Hotel-Restauration „Franz Miklitsch", gegenüber dem Hauptbahnhofe. — (Ordensverleihung.) Dem Architekten Franz Köstner, Baumeister der Riunione Adria¬ tica di Sicurra, wurde das Rittterkreuz des ita¬ lienischen Kronenordens verliehen. Herr Köstner ist ein gebürtiger Hohenegger. — (Konzert — Igo Drucker.) Am 16. Jänner 1930 fand im Saale des Hotels Triest das erste Konzert in Goitschee des Wiener Violin¬ virtuosen, Herrn Igo Drucker, statt. Der gefüllte Saal zeigte im Voraus, mit welchem Interesse dieser Abend erwartet wurde. Herr Igo Drucker hat auch das erschienene Publikum in keiner Weise enttäuscht. Als Künstler bewies Herr Drucker sein wahrhaft virtuoses Können. Das Programm, das sowohl künstlerisch als auch musikalisch an den Ausführenden die größten Anforderungen stellt, machte dem Solisten keine Schwierigkeiten. Zu bemerken sei außerdem, daß Herr Igo Drucker sämtliche zu Gehör gebrachten Konzertstücke aus¬ wendig und ohne jeden Gedächtnisfehler spielte. Die schöne und elegante Spielart, das weiche Vibrieren des Tones, die Bogenführung und die geradezu verblüffende, perlreine Technik der linken Hand haben einen so großartigen Erfolg herbei¬ führen müssen. Das „Scherzo" von Daniel van Goens, die „Biene" des unsterblichen Franz Schubert, nicht zu übergehen, das kollossale Kon¬ zert Nr. 9 des französischen Komponisten Charles Benot, sind unvergeßliche Töne nach diesem so ausgezeichneten Konzert-Abend. Herr Igo Drucker hat im Herrn Mirko Trost jun. einen tüchtigen und strebsamen Begleiter auf dem Klavier ge¬ funden. Ebenso erfolgreich bemühte sich als Mit¬ wirkender am gleichen Abend Herr Prof. Arsen Rausch sein Können als Sänger zu zeigen. Das Konzert hat als eine der ersten, bestgelungendsten Veranstaltung in Gottschee seine unauslöschlichen Eindrücke hinterlassen und wird noch lange ein beliebter Gesprächstoff bleiben. Auf jeden Fall ist dem Künstler, Herrn Igo Drucker für even¬ tuelles öfteres Auftreten vor dem Gottscheer Pu¬ blikum immer der größte Erfolg in Aussicht gestellt. Stara cerkev (Mitterdorf). (St er besä Ile.) In Brooklyn ist am 11. Jänner die 72 jährige Frau Josefa Jaklitsch verschieden. Seinerzeit war sie Besitzerin in Koblarji-Koflern 21, ist aber vor 20 Jahren mit ihrem Manne den neun Kindern nach Amerika nachgezogen. — In Mlaka-Kern- dors 9 ist am 23 Jänner nach längerem Siech¬ tum die Besitzersfrau Maria Verderber im Alter von 48 Jahren gestorben. —- (Ein neuer Kraftwagen) verkehrt seit kurzem täglich zwischen Kocevje-Gottschee und Stari log-Altlag. Der nette Wagen könnte statt der völlig leeren Strecke vom Krahwirt bis zum Brunnwirt ganz leicht über Stara cerkev-Mitter- dorf den Lauf nehmen. Die Altlager würden da¬ durch nichts verlieren, wohl aber der Wagen¬ lenker gewinnen. Klinja vas (Klindorf). (Verunglückt.) In Cleveland ist der aus Klinja vas-Klindorf gebür¬ tige und dort verehelichte Josef Bartelme in der ersten Jännerwoche von einem Mio überrannt worden und auf der Stelle tot geblieben. Er war bereit, Heuer zum Feste nach Hause zu fahren. Und nun ist es anders gekommen. Kraz. (Der Verein „Gottsch eerland" in Graz) bringt hiemit zur allgemeinen Kenntnis, daß der Vereinsabend im Monate Feber entfällt, dafür aber Samstag den 8. Feber l. I. um 8 Uhr abends im Gasthofe „Zum kleinen Steirer¬ Seite 3. Hof", Graz, Stubenberggafse, 1. Stock, die or¬ dentliche Hauptversammlung für das Jahr 1929 mit folgender Tagesordnung statlfindet: 1. Ver¬ lesung der Verhandlungsschrift der letzten Haupt¬ versammlung. 2. Bericht der Ämtersührer. 3. Neu¬ wahl des Ausschusses. 4. Festsetzung des Mit- gliedsbeitrages für 1930. 5. Allfälliges. Sollte um 8 Uhr abends die Versammlung noch nicht beschlußfähig sein, so findet eine halbe Stunde später eine neuerliche Versammlung statt, die ohne Rücksicht auf die Zahl der vorhandenen Mitglieder beschlußfähig ist. Im Anschlüsse an die Haupt¬ versammlung findet dann ein gemütlicher Fami¬ lienabend statt, wozu alle Landsleute und Freunde des Vereines herzlichst cingeiaden sind. Alle Mitglieder, die die Bezugsgebühr der Gottscheer Zeitung sür das zweite Halbjahr 1929, bezw. den Gottscheer Kalender für 1930 noch nicht bezahlt haben, werden ersucht, diese Gebühren ehemöglichst mittelst der seinerzeit mit dem Ka¬ lender bezw. Mahnschreiben übermittelten Erlag¬ scheine einzuzahlen. — Zur Vermeidung von un- noiwendigen Mahn- und Portospesen werden die Mitglieder ersucht, die Bezugsgebühr für die Gott¬ scheer Zeitung möglichst halbjährig im vorhin¬ ein zu entrichten. Der leider von vielen Zei¬ tungsabnehmern bisher geübte Vorgang, die Be- zugsgcbühr erst nach mehrmaliger Mahnung zu bezahlen, bedeutet für den Verein eine Schädi¬ gung von mindestens 30 Schillingen jährlich. Wie» (38. Gottscheer Kränzchen.) Der Verein der Deutschen aus Goitschee in Wien ver- anstaltet Sonntag den 9. Februar in Franz Aufi- schers Sälen („Münchnerhof") 6. Mariahilfer¬ straße 81 sein 38. Gottscheer Kränzchen. Ball¬ kapelle Jakob Bayer. Tanzleitung Walter Wenzel, Saaleröffnung 7 Uhr, Beginn pünktlich 8 Uhr. Eintrittskarten per Person zwei Schilling ein¬ schließlich Lustbarkeitssteuer. Gäste herzlich will¬ kommen. Der Reinertrag wird zugunsten ver¬ armter Mitglieder verwendet. Kartenvorverkauf: Dr. Adolf Wenzel, Oberveterinärrat 3. Schimmel¬ gasse 21, Matthias Stalzer, 1. Kärntnerring 8, Josef Stalzer, 1. Getreidemärkt 14, Matthias Jonke, 4. Naschmarkt, Matthias Pelschauer, 5. Wiedner Hauptstraße 93, Johann Fortun, 5. Rechte Wienzeile 171, Rudolf Jonke, Gumpendorfer- straße 116 s, Rom u. Kresse, 8. Jofefstädterstraße 27, Franz Kraus, 10. Raaberbahngasse 12, An¬ dreas Schuster, 9. Sechsschimmelgasse 10, Josef Hutter, 17. Lacknergosse, Roman Perz (Fa. Gebr. Weber), 1. Vallgasse, Georg Widmer, 16. Schuh¬ meierplatz 7. Spenden an Herrn Matthias Stalzer, 1. Kärntncrring 8, Rom u. Kresse, 8. Jofifstädter- straße 27, Andreas Schuster, 9. Sechsschimmelgasse 10, Matth. Petschauer, 5. Wiedner Hauptstraße 93. Herausgeber u. Eigentümer: Josef Eppich, Stara cerkev. Schriftleiter: Alois Krauland, KoLevje. Buchdruckerei Josef PavliLe! in Kočevje. Mss, «»s sie ssoilsn tilläsll Sie im nsnen illustrierten llausduebs, welckss die seit mekr als 32 )akrsn renommierte Wsltvsr- sandkirms 8uttnsr auck lknen 8rati8 uncl ki-anko sckickt, wenn 8ie es verlangen. Die wunderbarsten neuen br- tindunZen, prsktiscke Os- draucksartikel, llauskaltunZs- u. DekleidunZsartiksI, Musik¬ instrumente, Kasierapparste, Kasiermesssr, Nsarsckneide- mssckinen, 8ckeren, Werk¬ zeuge, 8pielreuZe, Wäscke, ^nrüZe, 8ckuke usw. kauten 8ie nir§enä8 80 billig unä äock 80 wie bei 8uttner und dabei okns Kisiko, da dlicktpassen- des umZetausckt oder das Oeld rurückZersklt wird. Der riesiZe llmsatr mackt es der birma 8uttnsr mvZIick, alle Wakön billiges ru verkanten und dennock beste Dualitäten ru liekern. Verlangen 8is datier mittels Post¬ karte ZIsick jetrt das kostenlose grosse illu¬ strierte Dausbuck von Ljubljana 412. Seite 4. Gottscheer Zeitung — Nr. 4. Jahrgang XII. Kreiwilltge Feuerwehr in Kode-Katschen. Sonntag den 23. Februar 1930 im Gasthause des Herrn I. Zdravi? Jeuerwehr-Kränzchen Beginn um 2 Uhr nachmittags. Zu zahlreichem Besuche ladet höflichst ein der Wehrausschuh. Kruöenhoh am Stamm wird gekauft. Angebote sind zu richten an das Kohlen¬ werk in Koöevje. Freiwillige Neuerwehr in Gnek-Kohenegg. Kiukadnng. Sonntag den 9. Februar 1930 im Gasthause des Herrn Stimpfl in Onek « feueiMkrball. Beginn um 2 Uhr nachmittags. Eintritt 5 Din. Um zahlreichen Besuch bittet der Wehrausschnß. ZU verkaufen Wohnhaus samt Scheuer in Niedermösel 16, schöner Obstgarten, Wald mit schlagbarem Holz. — Anzufragen bei Josef Göstl in Dürnbach 2. In den Kellereien der §evv. klrma Kaz'keL in Kočevje sevillUossdsllällllls Als langjähriger Weinfachmann und Weingarten¬ besitzer werde ich mich bemühen, nur erstklassige hei¬ mische Weine zu liefern, für welche ich in jeder Hinsicht volle Garantie übernehme, und hoffe, sowohl die p. t. Gastwirte sowie ihre Klientel qualitativ vollkommen zu b^-digen. ^8. k>uk,M Weinhändler in Kočevje. Ich beehre mich, meinen p. t. Kunden höflichst be¬ kanntzugeben, daß ich von heute an mein reichhaltiges Lager an Wahlprodukten, :: Spezerei- und Kalanterieartikeln :: wieder zu niedrigsten-Preisen wie vorher abgebe und empfehle mich eines zahlreichen Zuspruches Keimich Wolf Kaufmann in Kočevje 66. Zwei Uarzell'en Wiese, gelegen an der Schalkendorferstraß-, sind günstig zu verkaufen. Anzufragen bei der Verwaltung. 2—1 sind stets lagernd bei der Firma Mirko Mlakar, Ljub¬ ljana, Slomškova ulica 11. Zwei Aeflhe. In Schönberg bei Altlag sind zwei Besitze, HauS Nr. 2 mit Wirtschaftsgebäude und Haus Nr. 19 mit Wirtschaftsgebäude, Brunnen und ziegelgedeckter Scheune (Gärten, Äcker, Wiesen, Weideplätze, Wald) im Flächen- ausmaße von 4 Iw 28 a 15 m- billigst zu verkaufen. Auskunft erteilt Roman Koritnik Kočevje. Kreirmllige Neuerwehr KneLja lipa -Graflinden. Einladung zu dem Sonntag den 9. Februar 1930 im Gasthause des Herrn Johann Göstl stattfindenden Beginn um 1 Uhr nachmittags. Um recht zahlreichen Besuch Littet der Wehrausschnß. lkffautbsiMg. Die Vermögensverwaltung der Stadt Koöevje ver- lautbart, daß der Jahresabschluß für das Jahr 1929 vom 28. Jänner 1930 bis 2. Februar 1930 zur öffent¬ lichen Einsicht für die Wahlberechtigten in der Kanzlei der Vermögensverwaltung aufliegt. Die Einsichtnahme kann während der Amtsstunden stattfinden. Für die Vermögensverwaltung der Obmann: Alois Kresse. Humkreibung. Die Vermögensverwaltung der Stadt KoLevje ver¬ kauft an den Meistbietenden Buchenabsälle für Brenn¬ holz oder Verkohlen geeignet von ca. 1400 Stück Buchen im städtischen Walde Abteilung III. Offerte, berechnet auf Rm. B ennholz, sind an die Vermögensverwaltung bis 10. Februar 1930 zu senden. Nähere Auskünfte er¬ teilt die Vermögensverwaltung. Für die Vermögensverwaltung der Obmann: Alois Kresse. Rsksmi von VksSvKS Ueimgrbeit! Zcfföner Verdienst offne besonäers Vorffenntni88e! Anträgen offne jecle Verbind- lieffkeit Mr 8ie! Ll.018 ML88L, Loösvje. 2aw Aöioerveiodsll! lm IVlsgen Lwickt's, «8 brennt llas llin- geweille ... IVenn ciieser ball guck bei Iknen eintrikkt, so rögern Sie ni--kt, scknell einige Dropken von Peilers woklriecksnllem Olsakluill gut Mucker ru nskmenl „Olss-Pluill" gesetrlick gesckütrt. flennen 8ie sckon llie sckmerr.stil- lencte Wirkung ciieses seit 33 sgkren beliebten lisusmittels unll flosmetikums — als Nsssage und dbwssckung bei IZrustsckmerren, Ver- sckleimung, pkeumatismus, Oicbt, gls Vor- deugungsmittel gegen Oripps? duck bei bler- vosität, Lckwücde, flopkwek unll Scklgtlosig- keit als Omscklag gut 8tirn unll 8ckIAsn! In ctsn dpotkeken unci gllen öinscklkgigen Oesckäkten: prodeklasckcken 6 Oin, Ooppsl- klsscke 9 Oin, 8perialklascks 26 Oin. per Post: wenigstens ein Paket mit 9 Probe-, oller 6 Doppel-, oller 2 8perislffascken: 62 Oin. Orsi solcke Pakete: nur 139 Oin sckon mit Porto unll Packung. Lestellungen an: V ^potkeksr 81ubioa vonjs, Ll8splLtri 304. Onll braucksn 8ie ein gutes magenstkrkenlles dbkükrmittel, so verlsnxen 8is Peilers Olsa- pillen, 6 8ckackteln 12 Oin. ZU kaufen gesucht, ein gut erhaltener Kinderwagen. Anzufragen in der Verwaltung. Unseren seelensguten Gatten, Vater, Schwiegervater und Großvater, Herrn Die tieföetrüöten Angehörigen. Iorel wen Besitzer in Hrt 11 der die lange Krankheit geduldig hingenommen hat, hat der liebe Gott am 9. Jänner syZO in ein besseres Jenseits abberufen. Allen lieben Nachbarn, Freunden und Bekannten, die den teuren Dahin¬ geschiedenen während der Krankheit besucht und zur letzten Ruhe begleitet haben, sagen wir innigen Dank und bitten, des verstorbenen im frommen Gebete ge¬ denken zu wollen. Z.r Spar- unk varlekenskasse EZ Kinlagenstand am 30. Juni 1929 16,595.396-65 Ain Keldverkehr im Jahre 1928 11 übernimmt Anlagen auk Küchel una in laufenaer kechnung ru berten Seaingnngen. Lemährt Varlehen gegen Sicherztellung aurch Ulechrel ssier Kvpotdelr villig «nsi rcffnell. im eigenen, vormals > oswaicl-Sarteime^ben Sescftäftskause am « fiauplplaire. * 144,000.000 Mn kulante ksnmorrentbeaingungen für Kaufleute. Koztenlsre vurchführung aer Intabulation una Stempel - freiffeit für Sie Sehuiarcfteine. Säuerliche Kresiite r°/o. Äechrelirreaite is°/», kontolrorrent io°/°. ka;rartunaen von r bi; ir Uhr una von 2 bi; 4 Uhr an allen Werktagen. NVVWWVNVd