Dinstag am «4. December «85» D>. .^ail'achcr ZeitumV ",ch""l, '"it «^'»"h»',' ftrr Zm,,,- und F.'Ierl>iqc täglich, ,mh fM-t nimmt d.,l Vcili^i, im Comi'tu.r qaü^äl.ria N ,l.. !>>, X'jH h rl a' g ,7 2N sr m.t 'tlc",^b.i»d im öo..w>l"r <,an^äl,r!q l2 s!.. .al^ahr.q <. ^ ^»c o,e I„,1.'ll,»^ in's HauS ,..,d h a! t>, ä „ r i ., W lr, >,»s,r ^,. c,urichtt,l. Vi i t der Ou',1 portv, !>n qa^j^hri.,, u»..r ,ss..»zl'a,.o m>d ^drnck^ ?tdre„c l<> ss b",l',.hr,g 7 st 8<» lr. - I„ sera i,,„-q es... b r fi.r .,«, G>'.,l,„/s,,e ovc. ^„ Mm,m .nsfllun, f,.r"»' ' ^ Zil dirft» O.l'iihr.» ist »c>ch drm „PvoU!,on,chc,i Gc,.tze vm» <». Nuv.!>>l'rr 1850 ,„r ^,ifttt!l'».'stä!,!^l" uu^l) lU fr. si^ei«? jed^'.üalige Moschaltoüg i)i,ljll zu rechn.». ^«vmlsn. "Amtlicher Theil. ^3e. k. k. apostol. Majestät haben mit allerhöchster Entschließung vom 7. December d. I., dem Oberste», und Commandanten des Cürassicr-Negiments König Marimilian von Vaiern Rr. 2, Johann Grafen v. Montfor te dci dnchi di L a n r i t o, die k. k. Kammererswürdc allergnädigst zu verleihen gernht. Se. k. k. apostol. Majestät haben mit allerhöchster Entschließung vom U. December d. I., das a» dem Cathedralcapitel in Como erledigte Diaconal-Canonicat dem Probste und Pfarrer von Dnbino, Johann Conti, allergnadigst zu verleihen geruht. Se. k. k. apostol. Majestät haben mit allerhöchster Entschließnng vom tt. December d. I., dem wegen Theil' uahme an der nngarischen Revolution zu einer zehn-, jährigen Festnngsstiafe vernrtheilten Civilstrafling. Welimir Stefauovits, den Rest der über ihn verhängten Strafe ans Gnade nachzusehen gernht. Nicktnlnt-lschev Theil. Gorrespondl'ttzctt. Agram, 11. December. — ^s. — Fortwahrend waren wir bis jetzt von einem förmlichen Frühlmgswetter begünstigt, und erst heute ist einiger Meif gefallen. Eine so anhaltend heitere Witterung ist mm für die künftige Ernte aller, dings keine günstige Aussicht. — Bekanntlich hat man sich in den hier abgehaltenen Konferenzen für die Beibehaltung des patriarchalischen Lebens unter dem Landvolks ausgesprochen; ich glanbe indeß gnt unterrichtet zn sein, wenn ich behaupte, daß die Regierung nicht derselben Ansicht ist. Das patriarchate Leben ist durchaus kein Glück für nnser Volk, es hemmt im Gegentheile jede freiere, selbstständigere Entwickelung der Landwirthschaft. Kann man es denn anch ein Glück nennen, wo Niemand einen eigentlichen Besitzstand hat und wo selbst die Gerachschaften, mit denen der Alibau betrieben wird, mehreren Personen gehören? Von Seite unserer Altconftrvativen werden nun wiederum andere Gründe in's Feld geführt, wie z. B. der Uebelstand bri Theilungen der Wirthschaften. Daran liegt es aber eben, die Theilungen müsitcn nach einem gesnnden Principe vorgenommen werden. An Arbeitskräften wird man bei der Beibehaltung des patriarchalischen Lebens gewiß nichts gewinnen, denn der Hausvater wird den anf Arbeit gehenden Theil-nehmer der Haus-Comnuinion nöthigen, den größeren oder wohl den ganzen Verdienst in die gemeinsame Hauscasse zu deponiren und dazu ist unser Landarbeiter viel zu vicl Egoist. Er zieht es lieber vor, trüg auf der heimischen Hübe zu bleiben. — In Betreff des Mordes an den Pavek'schen Eheleuten sind ""ige neue Enchülluugen an's Tageslicht getreten. Das Weib eines EmwohiM'S von Draganic hat aus-m^' "^ 'br Mann geäußert habe, er müsse auf schen^A ^°""e fortreisen, damit dic in der Pavek'-falls i,,"^'^"heit (5omproMltMten ihn mcht ebenwurde, wiei^l "'" """"keln. Eine blutige Hacke funden und eo ?' ^'"^ bei diesem Manne ge-dtten an derselben a''f,7"' ^""' H""" ^ ^rmor-. "'chts mit Gew,5'/i/ "^' beider ist noch immer "'l'hc.t constatirt, und es läßt sich denken, mit welchcm Bedauern das allgemeine Publikum erfüllt ist, welches das ermordete Ehepaar achtete, m,d wie sehr es wünjchenswerth ist, daß die Strafe des Gesetzes die Urheber eines mit so beispielloser Frechheit nnd Gransamttit begangenen Mordes bald treffe. — An die Stelle des von „Neven" zurückgetretenen Herrn Bogovio tritt Herr Ivan Filn povio als Nedaccenr. Das Blatt scheint etwaö an Abnehmern eingebüßt zn haben, da sich wenige Fcdern^ an demselben betheiligen und wird anf Kosten der ))!Vl!>!iiel>s-Tele-graphendienst von dem Bahndienste bis jetzt abgesondert besorgt wurde, dieß einzustcUen nnd dahin zu wirken sei, daß alle Bahuofficiale lmd administrativen Eleven die Kenntniß der Telegraphie erlangen. — ZnrErleichternng der Emlösnng der älteren, Ende dieses Monats unwiderruflich avs dem, Verkehr tretenden Kllpferscheidemünzeu ist nun gestattet worden , daß dieselben in unbeschränkten Summen zur Verwechslung angenommen werden. ..—"^—« ° — Herr Dr. v. Hoffinger hat an die kais. österr. „Wiener Ztg." das nachfolgende Schreiben zur Veröffentlichung gerichtet: ^- ^> „Rachdem die „Oesterr. kais. Wiener Zeitung" zn wiederholten Malen die Mittheilungen in Vezie-hilng auf das zn errichtende und unter österreichische» Schutz zu stellende katholische SMal'iU Jerusalem der Oessentlichkeit übergeben hat, so glaube ich die theilnehmenden Leser derselben durch die Nachricht zu erfreuen, daß nunmehr dieser Gedanke einer sicheren nnd baldigen Nealisirung entgegengeht, indem ihn eine der höchsten geistlichen Behörden zn dem ihren gemacht hat. und an die vorliegenden Resultate der bisherigen Sammlungen mit gewohnter Energie anknüpfend alle weiteren Einleitungen zur Ausführung und festen Begründung treffen wird. Angesichts dieser Thatsache, welche allen, die bisher mit Interesse und Anfopferung dem gnten Werke gedient haben, zur wahren Genngthnung wird, erachte ich aber auch die von mir seiner Zeit angeregte Sammlung, will ich nicht den Beschlüssen jener hohen Vehörd« vorgreifen, abschließen zn sollen. Ich werde daher die theils direct, theils durch mehrere gütige Sammler, — denen ich hiermit verbindlichst für ihre Unterstüz« znng danke — und bei dein Severiuus-Vereine eingegangenen Beitrüge Ende dieses Monms. rechuungs-mäßig belegt, an das hochw. in- Wien befindliche Generalcommissariat für das h. Land meinem ersten Aufrnfe gemäß abführen, und ersuche daher diejenigen sehr geehrten Blätter, welche jenen Aufruf in ihren Spalten wiedergegeben, m,d in Folge dessen Beiträge empfangen, aber noch nicht eingesendet haben, o wie auch etwaige sonstige l'. l'. Sammler, b^fleS gefälliqst bis 2l». December l. I., und z>Mr directe a i, mich (Wollzeile Rr^ 783) zu- chlin, damit ich sie sogleich in jene Ausweise einbeziehen, nnd unter Einem abführen kann; ich werde den Empfang in gewohnter Weise umgehend bestätigen. Gg-bell ade>, welche nicht in Folge jenes Aufrufs und »ach dem 20. December l. I. dort eingehen, oder sonss von 'Privaten diesem Werke zugebracht werden sollten, ni,d von denen ich nur nn, Interesse der H. Sache wünsche, ßaß sie stetS zahlreicher werden möchten, beliebe man, um den Rechnungsabschluß Mcht zn beirren, direct an das hochw. um das h. Ä«M)so hochverdiente Generalcommissariat (Wien, innlFt^l,-ciskanerkloster) einzusenden :c. :c. ' ^ '! l — Die mit der Abfassung der nenen Pharma-copie betraute Commission beschäftigt sich in bqumes völlig neue Gesichtspunkte eröffnet. Z ni n, — Als monatliche Beilage der „West. I." soll ein die nautischen Wissenschaften behandelndes Journal von Nenjahr an erscheinen. — Der Polizcibeamte Mr. George Leadbittel, dessen Name der Schrecken aller Spitzbuben in London war, kam vor einigen Tagen auf eine höchst traurige Weise nm's Leben. Er fuhr gegen halb Z Ulir Morgens in einem Cab nach Hause. Der futscher irrle sich im Wege, Mr. Leadbitter wollte «Hn darauf aufmerksam machen, beugte sich Mkt seinem ganzen Gewichte auf eine Seite des Wagens^ und da er von fabelhafter Corpnlenz war, stürzte der Wagen um, fiel anf ihn und erdrückte dcn Daruitter-liegeuden. — Die Küustler-Congregation im römischen Pantheon hat unter den zum Iahresconcurse vorgelegten Scnlpturarbeiten, die Tochter Phnraonis in dem Augcublicke darstellcud, in welchem sie chrem 3)n-ter dcn kleinen MoseS überreicht, die Arbeit des jungen Triestiner Künstlers, Giuseppe Capolino als die preiswürdigste erkannt. — Um das Schulwesen in Bosnien zn fördern, hat die türkische Regierung mehrere Lehrer nach Trav-nik, Cnrnik, Veklin, Ianipazar, Banjaluka/Sari- 1224 jevo, Hersek und Mostar geschickt, um in jenen Orten Elementarschulen zu errichten und denselben zugleich zum Gebrauche derselben 3600 Bälide classischer Werke geschenkt. ^ — Die kgl. Negierutig^ön Mittelfranken macht be-kannt: „Im allerh. Auftrage Sr. Maj. des Königs werden von vorzüglichen Künstlern Zeichnungen gefertigt und in Holzschnitten ausgeführt, durch welche hervorragende Momente aus der vaterländischen Geschichte dargestellt werden. Diese Bilder (baier'scher Fürsten) können ganz besonders dazu dienen, die Jugend zum Studium der vaterlandischen Geschichte anzuregen, daS Nationalgefühl zu beleben und zu heben, und zugleich allmalig den ästhetischen Sinn zu entwickeln. Deßhalb erscheinen diese Bilder, von welchen zuerst zwölf Blätter,, jedes im Preise von etwa 6 Kreuzern, gefertigt werden sollen, als besonders geeignet, zu Preis» geschenken in den Schulen verwendet zu werden, indem zum Theil die ganze Sammlung von 12 Blattern als Preis gegeben, zum Theil den Preisbüchern das eine oder andere Blatt beigefügt werden kann. In Gemäßheit einer Entschließung des königlichen Staatsministeriums des Innern für Kirchen- und Schulangelegenheiten vom 30. August l. I. werdeu die Schulbehörden auf diese Sammlung, mit deren Ausführung sofort begonnen wird, mit dem Auftrage aufmerksam gemacht, diese Bilder, so weit es thuu-lich erscheint, zu Preisgescheuken zu verwenden, und wird deren Anschaffung für Anstalten, welche ans öffentlichen Fonds Zuschüsse erhalten, so weit letztere es gestatten, in dem gedachten Zwecke angeordnet. Hiernach sind die Untergebenen zu verstandigen, und ist am Schlüsse des uächsten Schuljahres die Zahl der etwa zu Preisgeschenkeu verwendeten Eremplare der Sammlung von Fürstenbildern anzuzeigen. Wien, 11. December. In dem hiesigen Münzamte sind heuer und werden jährlich durchschnittlich bei 130 Mill. Stücke verschiedener Müuzen von Gold, Silber nnd Kupfer geprägt. — In Bezug auf die Errichtung von Gewerbe-banken in den größeren Kronlandshauptstädten erfährt man, daß auch diele Frage bei den gegenwärtig wegen Gründung einer Gewerbebank in Wien stattfindenden Berathungen in Erwägung gezogen wurde. Dem Vernehmen nach ist es beantragt, vorläufig 2 solche Creditsinstitute zu errichten, denen die Bestimmungen der galizischen CreditSanstalt zu Grunde gelegt würden.' „ 1 ^ — HM il'WnnÄ W^Me^t ein Wiener Journal für das gesammte Pflanzenreich in deutscher und französischer Sprache. — In letzterer Zeit sind viele Bestellungen auf Brünner Tnch aus England eingetroffen. Die Wohl-feilhcit dieses Artikels scheint die Aufmerksamkeir englischer Kausseute im hohen Grade auf sich gezogen zu haben. — Die Wintersaaten entwickeln sich in hiesiger Gegend vortrefflich, und es läßt der Stand derselben, namentllch im Wnrzelstocke, nichts zu wünschen übrig. * Das k. k. Militär- und Vivilgouvernement in Ungarn hat in Folge der wachsenden Unsicherheit im Lande, vorzüglich aber in jenen Theilen, wo die Landbevölkerung großentheils in zerstreuten Gehöften wohnt, an sämmtliche Gemeindevorstände besondere Vorschriften über die Ueberwachung der öffentlichen Sicherheit erlassen. Um Gemeinden und Einzelne, welche von Nänbern nähere Kenntniß haben, zur Angabe derselben anzuspornen, und den Sicherheitsbehörden deren Anfgreifen zu ermöglichen, wurden folgende Prämien ausgesetzt: n) Auf die Anzeige eines gewöhnlichen Straßenräubers oder gefährlichen Diebes eine Prämie von 100 Gulden; d) eines besonders gefährlichen Räubers oder eines solchen, der mehrerer in Verbindung mit Genossen begangener Naubthaten überwiese» wird, 300 fl.; <:. deö Häuptlings einer Nän-berbande, 600 fl.; endlich einer ganzen Baude, oder wenigstens von zehn deren Glieder, 1000 ss. Mailand, '!. December. Mit dem 1. l. M. hat die Vorbereitungsperiode der osterreichisch-estensisch-parma'schen Zolleinigung begonnen; in einem hierauf bezüglichen Statthalterei - Erlasse wird das Nöthige verfügt, um den wechselseitigen, zollfreien Verkehr jetzt schon m den hauptsächlichsten Beziehungen eintreten zu lassen. Gste, 26. November. Von 30, theils deö Todt- schläges, theils des Raubes mit bewaffneter Hand, theils verübter Nothzucht überwiesenen und kriegsgerichtlich znm Tode verurtheilten Individuen wurden 16 mittelst Pulver und Blei hingerichtet, die übrigen zu je 6-, 10-, 16-, 16- und 20jährigem schweren Kerker veruttheili"^^"Mslz(l M ^ u t s ch l a n d. Verlin, 8. December. Ein definitives Wahlgesetz für die zweite Kammer dürfte «ach der Meinung der „Neueu Preuß. Zeitung" den Kammern nicht vorgelegt werden. ' ' Se. königliche Hoheit der Prinz Carl hat nach dem heutigen Bulletin die erste ganz ruhige Nacht verbracht. Im Uebrigen war der Zustand unverändert. Verlin, 9. December. Se. königliche Hoheit! der Prinz Carl hat nach dem heutigen Bulletin die Nacht mit wenigen Unterbrechungen ruhtg geschla-feu, und befand sich am Morgen, den Umstanden nach, wohl. In der heutigen Sitzung der zweiten Kammer erfolgte zunächst die Beeidigung der Mitglieder. Bei diesem Anlasse erklärten sechs katholische Geistliche, „in ihrer Eigenschaft als katholische Geistliche, daß sie keinen Anstand nehmen, den vorgeschriebenen Eid auf die Verfassung zu leisten, in der Voraussetzung, daß aus demselben nichts gefolgert werden kann, was den unveräußerlichen Rechten der Kirche zuwider wäre."! Eine Anzahl von Mitgliedern, an der Spitze der» selben Harkner, legt einen Gesetzentwurf, die Grundsteuer betreffend, vor. Der Minister des Innern übergibt Namens der Staatsregierung dieselben Vorlagen, welche schon der^ ersten Kammer vorgelogt sind, über Neubilduug der ersteu Kammer und Verlängerung der Legislaturperiode uud des Gemeindewesens u. s. w. , nut dem Wunsche, „daß sie in dieser Sitzungsperiode zu Stande kommen mögen," und begleitet dieselben mit einlgen Bemerkungen, wesentlich desselben Inhalts, wie in der ersten Kammer. Nur in Betreff der Gemeinde-ordnung liegt hier allein das allgemeine Gesetz vor. Der Fllmiizmiüister übergibt zwei Gesetze: 1) Anlage und Erhebung der Grundsteuer und 2) Auf. Hebung ,der Grundsteuer Vestimmnngen. Sie seien lediglich die, die schon im vorigen Jahre vorgelegen haben. Die Arbeiten der Commission seien benutzt. — Ferner einen Vorschlag, daß in Anclam uud Greifswald an Stelle der Mahl- und Schlachtsteuer die Classensteuer eingeführt werde. — Endlich übergibt der Minister die Rechnung uud die Etatsüberschreitungen deS IahreS 1849. Hannover, 4. December. Durch eine Generalordre ist auf königlichen Befehl festgesetzt worden, daß von jetzt an jedem Officier, ohne Unterschied des Grades, jedoch mit gänzlichem Ausschluß der Seconde-Lieutenants, nur dann der Eheconsens ertheilt werden soll, wenn er oder dessen Braut zuvor gerichtlich eiu Vermögen nachgewiesen hat, welches eine Nente von mindestens 600 Thlr. jährlich sichert. Wechselpapiere bis zu diesem Betrage (also 16.000 Thlr.) sind bei der Heirat gerichtlich zu deponiren. Es dürfen hier, auf weder Schuldeu haften noch contrahirt werden. Se. Majestät der König entscheidet in allen Fällen selbst. Bei jedem Regiment darf nur ein Drittel der zur Classe der Premier-LieuteuantS und CapitänS gehörigen Ossiciere verheiratet sein. Karlsruhe, 6. December. Im letzten Regierungsblatt steht die landesherrliche Verordnnng über die Ergänzung der Heeresmacht, wornach in Erwägung, daß die Linie jedenfalls auf dem Stande er-halteu werden muß, welcher der ContingentSstärke von ein und ein halb vom Hundert der Bevölkerung entspricht, die Necrutenquote für 1762 auf 2861 Mauu festgesetzt wird. Darmstadt, 7. December. Heute widmete die zweite Kammer der durch Anträge uud Petitionen geförderten Angelegenheit der Erbanung einer stehenden Schissbrücke über den Rhein bei Worms wiederholt eine mehrssündige Berathung, an welcher viele Abgeordnete Theil nahmen, uud die sich nach allen Nichtnngen deS Gegenstandes hin bewegte. Mit allen Stimmen gegen 7 wurde der Antrag der Mehrheit deä Ausschusses angenommen, und eine Communication wurde der ersten Kammer zum Zweck einer gemeinschaftlichen Adresse beschlossen. So wäre also der Bau der Brücke gesichert. Weiter beschäftigte sich die Kammer mit einer Vorlage d.".'..... 35 1/4 5"/« l852.............943/1« Lombard. Anlchm.......... 105 3/4 Vanf-?lctien, vr. Stück N45 fi. l» »24 <»« Thaler Äaoco, Ntbl. 171 Af. 2 Mm,a!. Livorxo, für 300 ToSccmische Lire, Guld, 112 1/4 2 Mu»a». n ,. c- 5 ^. /' «. ,^ l 11-11 Vf. 2 Monat. London, fur 1 Pfund Sterlni, Gulden i ^ ^.^., ^ ,. ^^^^ Mailand, für 300 Oesterreich. Lire, G»ld, l l4 Vf. 2 Mon>,t, Marseille, siir M<» Franse». . <5»,lld. l33M Vf. 2 Monot. ^aris, für 3U0 Fraxkeu . . ti'uld. 134 Bf. 2Mc>ü.,c, Bukarest für 1 Gulden . . . parn 2401/2 31 T.Sicht, lzonstantinopel, für 1 Gulden . vara 405 31 T. Sich». S. LIi. La t t a.; i e h u n g e n. In Gratz am It. December 1852: ,52. 25. M 9V0. 74v , x.uj'U« ei.^>i Die nächste Ziehung wird am 22. December V852 M Gratz gehalten werden. In Wien am 11. December 1852: 29. 54. 6«l. «8 21. Die nächste Ziehung wird am 22. December 1852 in Wien gehalten werden. Getreid - Durchschnitts - Preise in Laibach am 7. December 1852. Marktpreises ^Ans^ ,,.5Em Wiener Metzen !,.,.i^<)8 l.^A'j.^Wy-^^ Klikurntz ... — — 3 30 ^ Haldflucht . . — — 4 — Korn . . . . 3 30 3 45 Gerste .... 2 42 3 — -.,.. Hirse .... 2 30 — -—'' Heiden ... 2 48 3 — Hafer .... l 34 1 48 - Fremden-Hln;eige der hier Angekommenen und Abgereisten Den 10. December 1852. Hr. Baron Otto Rosenberg, — und Hr. Ehren-feind, beide Piivat'ers; — Hr. Edler v. Nestle,-, k.k Truchseß und Consul; — Hi'. Trmer, — und Hl Samuel Uj, beide Handelsleute, — u, Hr. ?lle^an-der Mauroner, Nedacleur, alle 6 von Wien nach Trieft. — Hr. Eugen Ioanovich, Priester, von Wie» nach Cailstadt, — Hr. Pabst, techn. Nevident, vvn Wien nach Treviso. — Hr. Johann Predobich, Pfair-dechant, von Laibach nach Mottling.— Hr. v. Neustein, Gutsbesitzer, — und Hr. Supers^ei'g, Privatier, beide von Gray nach Tn>st. — Hr. Sch'ffmani!, Handelsmann, von Trieft nach Wien. Den 1l. Hr. Friedrich Wesenberg, Privatier, von Venedig nach Wien. — Hr. Finger, Kaufmann; — Hr. Pietro Delise, Privatier; — Hr, Poche, O^co-nom, — und Hr. Formiglni, Handelsagent, alle 4 von Wien nach Triest. — Hr. MatheZ, Handeln ?lgenc, von Trieft nach Wien. — Hr. Nödel, Bau-Unternehmer, von Tüffer. An, 1l. Fr. Gräfin Poroczl'a, vo„ Trieft nach Wien. — Hr. Ritter v. Thiery, Adl'ocat, von Graz nach Fiume. — Hr. König, Kaufmann, von Mar-burg nach Trieft. — Hl'. Weißerer, Handelsmann, von Warasdm nach Trieft. — Hr. Sch^y, _^ u. Hr. Del Melle Pereira, beide Handelsleute von Nie» nach Trieft. — Hr. Joseph Novak, HandelSniann, von Mürz^uschlag nach Fiume. Den »2. Se. ExceU. Hr. Fürst v. Vidoni, Nit-ter der eisernen K'one und geh. Rath; — Hr. Baron Stackel, Tribmialrach; — Hr, Wilhelm Bleslig, oldenburg.Cansul; -. H,-. Paul Oaravaglia, Ren-tier; — Hr. IameS Hunter, engl. Edelmann; — Hr. Eisenstadter, — u. Hr. Trizzi, beide Handels- agenten, nNd alle 7 von Driest nach Wien. — Hr. Eugen Sablic, Handelsmann von Trieft nach Agram. — Hr. Graf Apraksin, k. russ. Garde-Obrist; —Hr. Fedor Graf ?lpraksin, k. rufs. Garde-Stabsrictmeister; — Hr. Graf Berchtold, k. k. Kämmerer; — Hr, Ios. Haslinger, preuß. Rittergutsbesitzer; — Hr. Dr. v. Sacken, Privatier; — Hr. Trerany, Fabrikant, — u. Hr. Ko'ppe, Dr. Medicinä, alle 7 von Wien nach Trieft. __ Hr. Baron v. Kellersberg, k. k. Oberge- span, — u Hr. Ritschl, k. k. Kreispiäsidcitt, von Marburg nach Fiume. — Hr. Valentin Mali, Hausbesitzer, von Neumarktl nach Trieft. Den l3. Hr. Francesco Costa, Gesandtschafts-?Ittachee, von Trieft nach Wien.— Hr. Adolf Schwarz, Handelsmann, von KlagenNirt nach <^arlftadt — Hr. Joseph Salvador»', Haudels-Agent, von Villach nach Wie». Z. '762. (3) >-^ Abreise am 9. Jan- ^^> cv »<^ ner l.I., bi^u wel. ^^KX^eVVVXVc, 'l)''r Zcit »och Por- ^I>"^^^^^ traits verfertigt wer- den. Preise sind vo» (s—^^"^^ ^) ^ 1. 2 dis 5 si. Das ^^ Atteller ist a,n Dom- ND(l?lli' ',^>V.. ..„>!--<" platz Nr. 309, im erssen Stock. Vorinittaqs wird von IN bis l2 und Nachmittags von l bis 3 Uhr anfgeoommen. W n V n UN ez. Es diene hiemit für Jedermann zur Kenntniß, daß das unweit ocm Coliseum gelegene Ringelspiel mein, uno nickt Eigenthum des Herrn Johann Ausckltz lst, daher demselben weder etwas darauf geliehen noch in Kauf genommen wcrocn kann. Peter Oilly. Z. I7«N. (2) " Es wird bekannt gemacht, daß neben dcm Inquisitions - Hause ein Garten verkauft wird, in der Ausmaß von 4W llü Klafter; der Garten ist mit schönen tragbaren Odstbaumcn beseht und mit guter Eldc velschen; cr gränzt an 2 Gassen und ^ eignet sich für öconomische Bauplätze. Das Weitere ist bei d?ch fürchterlich. Jede iNustrilte ZlitllNss ist eine wanderxde Decoration der Gegenwart, cine l^m«,!'.-, s)I>8l',,l-i>, in welche die Ereignisse der Zcit als Schattendildrr fallen lmd wie in eiuem Daguerrcotyft festgehalten werden; sie ist ein Archiv der Zeit, in wclclnm diese Alks, watz sie geschehen laßt, in Bild und Wort nie» derlcgt, zur Benützung für künstige Gtschichtsschrtider. mithin ci'n iKtiniieruügsduch der Gegenwart und Vergangenheit. Eine illustrirtr Zeitung kümmelt sich um Alles, erfahrt Alles und berichtet Alles, sei es nun der Thron, der ^chr- oder Wsbstuhl, kurz sie stellt alles nebeneinander und laßt jcdcm sein Recht widerfahren. ! Die ..Oesterreichische Illustlirtc" ist das cinzigc Journal des Vaterlandes, das in seiner eiqenthü'M' lichen Weise cine Menge vrn Mat?»ialien zus^mmeitträgt, die nur auf heimischem Buden wuchsen. Aui allen Gauen des großen, schonen Oesterreichs dringt sic die interessantesten Ansichten von Gegenden, Bau< denkmälern, Städten, Fabnken, Instituten, Kirchen, Ruinen lc.; ferner die Porträts »nd Biographie" ausgezeichneter Perlonlichkcittn, erzählt die würdigen Bestrebungen des Wissens, der Kunst, des Gewcrb-fieißcs, die Triumphe des Gedankens lind der Aiheit, und nöthigt auch dcm Ernstesten in den beigege-denen humoristischen und launigen „Wiener fliegenden Blattern« ein Lächeln ad. Durch die Beiträge der geachtetsten und delicdtesten Schriftsteller u. Künstler hat das Journal einen bedeutenden Les^reis sich erworben n»!) unser redliches Streden allgemeine Theilnal)>uc^>nd Anerkennung gefunden. — Man lese und urtheile! 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