Amtsblatt M...ZaibaOcr Zeitung.
IVr. 395.
Freitag den 24. December
1853
Z. 664. !, (2) Nr. 5642.
Edict
für die Hypothekargläubiger der Herrschaft Weißenfels sammt dem einverleibten, von dem Pfarrhofe zU i'Ktonäu e^csnd'irten ^/, Zehent z u Würzen.
Von dem k. k/ Landesgerichte zu 3aibach wurde über Einschreiten des Hcrrn Franz Leopold Koß, Besitzers der Herrschaft Welßenfels und Bezugsberechtigten für die in Folge der Grund, entlastung aufgehobenen Bezug,-, in die Einleitung des Verfahrens wegen Zuweisung der auf dieser Herrschaft haftenden Forderungen auf das bereits ermittelte Urdarial- und Zehententschädi-gungö-Capital mittelst EolctauSfertigung für die Hypothekargläuoiger gtwllliget.
Es werden daher alle Jene, denen ein Hypo thekarrecht auf diese Herrschaft zusteht, hiemlt zur .Anerkennung ihrer Ansprüche bis 2tt. Febluar 1853 aufgefordert.
Wer dle Anmeldung in dieser Frist hierge^ richts einzubringen unterlaßt, wird so angesehen, als wenn cr w die Uebel Weisung seiner Forderung auf die obbezeichneten und die wcit^rn noch zu ermittelnden Entlastungs - Capitalien, nach Maß gäbe der ihn treffenden Reihenfolge eingewilli-get hätte, wird bei der Verhandlung nicht mehr gehört, sofort den weiteren, ,m §. 23 u. 29 des Patentes vom N. April l85I, Reichs^esehdlatt Nr. «4, auf das Ausbleiben eines zur Tagsatzung vorgeladenen Hypothekarglaubigels gesetzten Folgen unterzogen, und mit seiner Forderung, wenn sie d>e Reihenfolge trifft, sammt den allfäUigen dreijährigen Zinsen, sowelt deren Berichtigung nicht ausgewiesen wird, unter Vorbehalt der weiteren Austragung auf die oberwähnten Entlastungscapi talien überwiesen.
Pie Anmeldung kanu mündlich oder schrift-llch geschehen, und hat die im H. 12 des odbe-zogwel^ Patentes vorgeschriebenen Erfordernisse und Modalltäten zu enthalten. '
'LaibaH aw >. December l852.
Edict.
In der l. f. Stadt Tschernembl kommt mit Ende^Ianner 1653, ein Fleischhackers-Gewel.be zu verleihen. — Die Bewerber haben ihre Gesuche, in welchen sie ihre Gewcrbsfahigkeit und das Betriebscapiial nachzuweisen haben werden, bis 15. Jänner l853 bei dieser Bezirkshauptmannschaft einzubringen.
K. k. Bezirkshauptmannschaft Tschernembl am 20. December 1852.
Z. l?76. (l) Nr. 6000.
O d i c t.
Von dem k. k. Bezirksgerichte Goitschee wiid bekannt gemacht:
ES habe die erecutive Feildie:ung der, zur Verlaßmasse des Johann Krenn geho igen, in dem PlUtocoNe vom 24. Seplember «tz52 , Z. 5635. aut 485 fl. geschätzten, im Grundbuche aUda "l. l. I?nl. ll7 vorkommenden Rcaliiälcn, als des Hau» fes ^ooic.-^ll. 72 in der Stadt Goofchee, .nebst da<,u gehörigen Acckern unter dem W'eden Parz. Nr. l436, Wi»se unter dem Wieder Palz.'Nr. l437, der Grund « Parzellen . Nr. H94 u. 595 im Schwarz-waloe, und des Niedenga»tel's Parz.llen »Nr. 793, wrgrn der Maria Röihl von G^ltfchee, aus de,n U>-theile vom >5. Ap.il l852, Z. 1586, schuldigen 82 fl. 4. kl. c. «. c. bewilliget, und hiezu d>ei Feil, bieiungen, auf den ll. Äplil, auf den ll. Mai und auf den ll. Juni lk53, jederztil Voimitlags von 9 bis l2 Ul)r in tl^co Gotlschee mit dem Anhange bkraumt, d^ß tie Realiiaien bei der drillen Fcil-bittung auch unter dem Schälzungbwerihe hinlange-geben werden. >,
Das Schätzungsprotocoll, der Grundbuchser' traci und die Lillialionsbedingnisse können hieramis «ingesehen werden.
K. k. Bezilksgeticht Gollschee am l^. Ollobtl 1852.
3. 1823. (l) Nr. 1873.
Edict.
Vor dem k. k. Bezirksgerichte Feistriz werden alle Jene, welche an den Verlaß des am 3 März 1852 zu li^rslcov«« verstorbenen Johann ^I« irgend eine Forderung zu stellen haben, aufgefordert, zu der am 3l. December l. I. um 9 Uhr Flüh aus» geschriebenen Tagsatzung zu erscheinen und lhre An» sprü'che geltend zu machen, widrigens sie, wenn der Verlaß erschöpft werden würde, keine weiteren An Iprüche zu machen hatten, als in sofern ihnen ein Pfandrecht a/bührt.
K. k. Bezirksgericht Feistritz am 20. Juli l852.
Z. l?75. (2) Nr. 6769
Edict.
Von dem k. k. Bczilksgenchle G^tischee wird bet^nnl gemacht: Man habe dle creculi^e Heiloie' >ung der, dem Johann Nöihel gehörigeü, i» Miauen H - Nr. 5 gelegenen, iiu Gruiidbuche »ul> ,')ilci!. ?)cr, 1930 umkommenden '/< llrd. Hübe, im Schaz» ,ungswerlhe pr. 3l0 fi., wcgen dem Ereluii^ns ühr«!- Oeoig Schuster von M.uuc» , als (^ssioilar c>cä ilndllaS Siampfl von Ba,>jaloka aus oem Vergleiche vom 20. Apol »839 «chuldigtl, 202 ft. l tl. e. ». c. bewiUlgel, und die Voroarime l)tl> >elden auf den 18. Aplil, auf den l8. Mai und
a^e an-^eoidnet, daß l,iese Rralüäc erst re> der 3. Hnttie tuli^ unler oem SchahUiigbweithe wird hilUangege l>e» werden.
Der GlUlidbuchscrtract, das Echätzungöprolo-lvli und die ÜicllaiionSvediligmsse tönlltl! hletamls eingesehen werde,,.
K. k. iüezuksgelicht Goltschee am 23. Viovem' der »853. ____________^________
Z.'"^?' (^" "r. «Ui)9.
E d i c ,.
Von dem k. k. Äezi^kögerichte Gollschec wild dem aoweselideil Andreas Weiß ^uniur, von iüüchcl H. » Nr. 26, btk^niU gemacht-.
(5s hade wi-, von !l)üchel, lm eigenen und im Flamen feiner (Zhegal. tin Maiia Weiß, dmn seiner mz. Kinder Johann, Geor'y, Mathlas, Bernhard, Mar>a Ursula, und Lena Weiß, die Klage auf i>iechllelligu»g del, mil dem Bescheide von ll. ^u.n I«52, Z 2942, zur Sicherheit des l!ebel,sunlelhalles uno der alteill' chen Oülfeitigui'gen elwlttie» P,al!0lal,on deb Ue-bergabsverlrages von l9. Ocioder l84^j eingebracht, worüber Ne Tagsatznng zum muildiichen Verlahren, auf den 22. Keb>uar l«53, Vu_imuiag5 um 9 Ühr mildem Anhange des §. 29 GerichlS - Oldnung Hieramts angeurdint worden >st> Nachdem der Aufenthaltsort der Geklagten diesem Goichie nlcht ve-kailüt ist, so hat man ihm >y von Sichel als Kurator aufgestellt, mit welchem obiger Hech,ost'ell nach der hieilaüdes bestehenden (^eiichlsordnung ver»' ha»delt und durchgeführt we»den wlld.
Dessen wild der Oetlagle Mll dem Beisätze eliimerl, daß er zur angeoidneten Tagsalzung pe»-iönltch zu erscheinen, oder dem aufgestelllei, ^ura-ior scme Behelfe an die Hand zu geben, oder ei-nen andern Sachwaller aufzustellen, und dlrs.m berichte namhaft zu machen, und übe. Haupt im gerichtsoronungsmäßigen Wege emzuschleüen hade, widriglns er die Folgen seiner Samumß NlN sich salbst bei,^umlssen halle.
K. k. Bezirtsge.ichl Goltschee am 2». Novem-ber 1852.
Z. 1764. (2) Nl. 9481.
E d i c t.
Von dem k. k. Bezirksgerichte i!aas wird bekannt gemacht:
M^n habe über Ansuchen dcs Joseph Iaklitsch uon Hleinslivitz, die erclutive Rllicitalion der, dem Baltholma Lchtcilof von Krajuze gehörig gewesenen, >M ehemiligei, ^rundbuche der Herrschaft NaDli-schek zur) Uld. ^^/uu,, ii'.clf. N». ^.U2 voikomme» den, l.ml Liciialll,nhp!0locolles l'om 21. z^ctoler 1851, Z. 6612, von Peter Schlllll>f von üaine,je in dem Meistdol von 93« fi. erstandenen !)iealiläl, we.! gen von ihm nich>zugel>>llener Lltitalionbbedingnlffe bewilliget, und zu deien Vornahme auf Geiahl und Koste» des Eistehers die Tagsa>)ung auf den 17. Jan. l853 Früt) um 9 Uhr im Orte Ksajxze mit dem Beisahe angeordnet, daß die fragliche Nealicät dabei nöihigenfalls auch unter ihrem gerichtlich erhobenen Werlhe von 455 fl. 40 ks. veräußert werden würde.
Dcr Grundbuchs-Auszug, h^s Echätzungs-protocoll u»d die Llciiatiunsbldinqniffe erliegen hie» amis zur beliebige.', ^iiisichtsiiahme.
Laas am l9. December l«52.
Dcr t. k. Bezi.ksrichler: K r s ch i e r.
^. l/L^. (2) N,. ^5,9.
Edict.
Von dem k. k. Be^iltvgüichie Waitenderq wird oei Aia,i>> Zrlestiiia und der Maoa Dernouscheg triiiüer!'.
(^ö habe Alüon Z^stink, voi, Po^oscdl^waß, H.-Z. 2, wider sie die Kloge auf 88l5 aufs.i-ier, im O^liodblichc Gillent'erg I'olnn ll. U>b. '^ir. 315, pag. ^>65 verkommenden, zur Poioscl k nvaß H. ^.2 litgenden ^le.,l>,äi, tür sie Maiia Zelcstliw, Braul des Thomas Derm'uscheg, ob ih>es Heir,lh5guies pr. 2W ft, und flü sie M.nia Deno^scheg, l'b ih-rei gänzlichen Abfcitlgung p>. 3()<» ft. ii'iadnlirien Hliraihsulürageö dro. 28. Norcinl'er »805, an-' gebrackl und um »ichteiliche Hilfe gebeicn
Da diesem (^richte der Aulenihaltsoit der Beklagten inchi bekannt ist, so hat m,n ar,f ih>e " Griahl ui>d Kl'sten den Johann Denwuscheg, Nca-liiaiendesifter zu Puluschl^w,ß H. ^. l, ols (^u-l..lor best.lll, uild die licßsall'ge Vcihandlnn^s'ag. sayung auf den 25. Feb'uar t, .^. frlit) 9 Uhr voc tiesein k. t. B>znto^clichie angeorrnel.
Dessen werben die Betl.igle!, oder ihre allsä'l' ligen ^echl5nc.ch'l'lg>r zu drin Ende en'nnerl, da« . mit sie aUclnaUs reckizeiiiq selbst esscheinen oder Wzwiscven »em destelNen Verlreter die eriordt'lichen Behelfe zukommen mache!,, odeleinen andern Sach. wallcr tüstrUen, widliqens mil dem bestellim Cuialor verhandelt wliide, unl? sie sich die aus dieser Vciadsaumüig elNstehelidenFolgen selbst zu-zuschreiben haben würden.
W.nt.iidesg mn 24. November l852. Der k. k. Bezirksrichter: P e e r z.
Z. 1782. (2) Nr. 609«.
Edict.
Von dem k. k. Bezirksgerichte Gvttschee wird bekannt gemacht:
Es habe die execut. Feilbietung der dem Mathias Loschke gehörigen, in Büchcl Nr. '^9 gelegenen, im Grundbucne 5»l» Rect. Nr. l240 vorkommenden, laut Protocolles vom 7. October 1852, Z. 5908, auf 4!3 si. geschätzten '/, ^rd. Hübe, wegen dem Mathias Stalzer von Kumerdorf aus dem gerichtlichen Vergleiche vom '.!il) Ulb. Nr, 42^22 vor^ kommenden Realität, im gerichtlich erhobenen Schaz^ zungswertde von l l58 fi. 45 kr M. M gewilliges. u»d z,,r Vornahme derselben in Loco 8<,/>«,?<' die drei Feilbietlmgs Tagsatzungen auf den 15. Jänner, auf den lli. Februar und auf den 16. März 1853, jedesmal Vormittags von 9 bis «2 Uhr mit dem Anhange bestimmt, daß diese Realität nur bei der letzten, auf dm l6. März angedeuteten Feilbielung. bei allenialls "icht erzieltem oder übcrbolenem Schäz-zungswcrlhc a'lch unter demselben an den Meistdie-tcnden hinta„gegeben wird.
Die ^ilit.ilions Bedingnlffe, das Schätzungs.-Protocl'U und der Grundbuchs Extract könncn bei diesen, Gerichte in den gewöhnlichtn Amtsstunden eingesehen werden.
5enoie«) am 27 November ,852. Der k. k. Bezirtsiichter: I e n k o.
Z. 1799. (3) Nr. 6552.
Edict.
Von dem k. k, Bezirksgerichte zu 8ennie« wird hiermit bekannt gemacht:
Es sei von oi'scm Gerichte über das Ansuchen des Herrn Barlholoma'us Turk von Klei Berdü, ge gen Herrn Johann Turk von Klein >Berdü, wegen schuldigen 25,! st, 40 kr. M> M. <^. 5. <:., in dir execut. öffentliche Verst.igerung der dem Letzteren ge höria,en, iin Grundbuche der vormaligen Herrsch«!! Adelsberq 5„l) Urb. Nr. 1024 vorkonimenden Realität, im gerichtlich erhobenen Schatzungswcrtlie von ,38! fi 45 kr M M. gewill,gct, und zur Vor nähme derselben in Loco Klein B.rdü die drei Feil.-bietungs T"gsatzungen auf den l l. Jänner, auf den '2. Februar und auf den 14. März, jedesmal ilvöl)»lichei, AnUsstunden eingesehen werden.
8«l,s>zl:5, am 6, November »852. Der k. k. Beziiksrichter: I e n k o.
3. 17^7. (I) Nr. «689
Edict
Von dem k, k. Bezirksgerichte Gottschec wird dem Herrn Leooharo Prcnncr, gewesenen Pfarrer zu Rieg, b^m Franz Braune u. Josef i)iamor, beide aus Gott lchee, dann Johann Michilsch von Iniauf, und ihren NtchiSnachfolgern dekan»! gemacht:
Es l)abe wider dieselben Andreas Koöler vo» Nieg die Klage aus Verjährt» und Ellöscherklärunc, der für sie auf der Mühl Realität Nr «I zu Rieg haftenden Satzposten, als: für den Pfarrer Leonhard Premier mit dem Schuldbriefe vom 22, Juni «8N3 pr. 5N0 si. D. W ; ,ür Fronz Braune mit dem Schuldbriefe vom 4. Juli !803 pr. 500 fi. D W ; für Johann Michitsch mit dem Schuldbriefe vom 23. Juni «804 pr. 600 fi. D. W., und für Josef Namor mit dem Vergleiche vom 7. Mai »805 pr. !2 fi., bei diesem Gerichte eingebracht, worüber die Tagsahung auf den 22. Februar 1853, Vormittags um <> Uhr, mit dem Anhange des §.29 d. G. O. angeordnet worden ist.
Nachdem die Existenz und der Aufenthalt obiger Tabulargläubia.er und ihrer Rechtsnachfolger diesem ^«richte unbekannt ist, so hat man ihnen auf ihrc Gefahr und Kosten den Herrn Georg Fritz von Rieg als Kurator aufgestellt, mit welchem obiger Rechts' streit nach der Hierlands bestthendm Gerichtsordnung verhandelt und durchgeführt werden wird.
Dessen werden die Geklagten mit dem Beisatze erinnert, daß s,> zur angeordneten Tagsatzu»g persönlich zu erscheimn, oder dem aufgestellten (Zurator ihre Behelfe an die Hand zu geben, oder einen anderen Sachwalter aufzustellen und diesem Gerichte namhaft zu macht,,, überhaupt im gcrichlsordnungs.-mäßigen Wege einzuschreiten haben, widrigens sie die Folgen ihrer Säumniß nur sich selbst bcizumes
sen hätten.
K. k. Bezirksgericht Gottschee, am 20. Nov. l852,
Z. l»l^7 (2> ""
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Z. 1822. ^
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Z. 17l4. (3) " ""
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Z. l"?V5. (2) Nr. 5398. '
Edict.
Von dem k. k- Bezirksgerichte St>seni>erg wild bekannt gemachti
Es habe über Anlangen des Aitton Koschit-scheg von Ecisrn'erg »n die erecuiive Feildielung der, dem F^nz Tkebe gehangen, im vo,lmiligel, GlUl.dbuche der Hellschall Seisenberg «ul> ').- 0 Uhr Vormittag im Orte der Rea litä't mit dem Anhange b3, mit Bei-behaltung des OiteS m7 December >852 über traqencn Fciibietung ist kein Anbot gemacht worden. H. k. Bezirksgericht Laibach II, Section .nn »7. December 1852.
Der k. k. Bezirksrichter: l)r.v. Schrey.
Z. i6il. (7) ' ^"
Für alle Menschen! Jung und Flt!
Höchst wichtig ist ,s fm- jeden Meilsche», gute und brauchbare Zähne in, Munde zu habe», daher wir für die Erhallung derselben nie genug thun könne»!
Kann man z. 35. die Speise» wcgcn Mangel an guten Zahnen nicht gehörig kaue», so bekommt der Magen schwer zu verdauende Nah'lmg, und wird mit der Zeit verdammM> iifähig, vo» welchem da»» auch die meiden Krankheiten hervorgehe», und leider achten die Mensche» »ur zu we»ig anf dies,» wichtigen >^e» sta»dtheil ihres Köipers »die Wählte" llm die Zahne ror jeden, A»gr,ff zu wah>e» , ist es hauptsächlich nothwendig, das Zahnfleisch in, gesunden Zlistaode z» erhalte», daher ich das a» mi>' selbst erprobte, vom Herrn Zahnarzt »ff. <>F. K'«A,H, in Wien »eu e>fu»de»e k. t. prio. ,^»»».k>»<»,'l«-HUu,Rziehe,» kaim ich nur aufs Dringendste rathe» , ihren Kindern mid Schülern möglich viel das Reinhalten ihier Zähne oo> alle» andern Dingen schon in drr Jugend einzuschäifen, wodurch sie dan-l als E'wachseiie rieleüi Schineiz u»d mancher Krankheit stcher entgehen werden!
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„zum JFeldtnarschall Grafen Mladetzku."
In Klagenfurt bei Herrn Anton Morre.
Ein Flacon sammt Gebrauchs-Anweisung kostet R fi. H 1853 wie bisher täglich, mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage, erscheinen; sie enthält drei Theile: Den ämtlichen Theil, den nichtamtlichen Theil und das Feuilleton. Der amtliche Theil bringt ämtliche Mittheilungen aus der gleichen Abtheilung der k. k. österreichischen Wiener-Zeitung, so wie Erlasse der h. k. k. Statthaltern für Kram und anderer k. k. Aemter. Der nichtamtliche Theil enthält die politischen Tagesneuigkeiten, welche theils in Original-Correspondenzen, theils in Auszügen aus politischen Blättern mit thunUchster Schnelligkeit den Lesern gebracht werden. Das Feuilleton bietet den Freunden belletristischer Lecture einen reichen Stoff des An
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ssZ" Die Pränumerationsbeträge wollen pottofrei zugesandt werden. ^HH i
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Rückstandige Pränumerationsbeträge und Insertionsgebühren wollen kostenfrei berichtiget werden.
Laibach im December 1852. ^ ^ . . ^sv 5» .
Ign. v. Kleinmayr 6 Feoor Vambcrg.