Nr. 283. Dienstag, 12. Oktober 1909. 128. Jahrgang. OMcher Zeitung P»«nnmciatl°nsprelS: Mi, Postvelsenbun»: gll»,jäbria 50 X, Halbjahr,« ,k^ K Im »ontor: nauMm«, ^. >ialb,l!hr!q n x, ssür dic Zxstellimss <»« Hnu« aanziäblin 2 li. - Insertiunegtbiihr: ssür llrioe I>,ser<,,e b>« z» 4 Zcilr» 50 li, glößelc prr Zeile lL l,; bei öfters,, Wiederholungen per Zeile «l,. Die «Laibacher Zei!>l»n» erschein! tün,lick, mil !N,ii>nalime t>er El>nn- mW ^eierlage, l,< Asballil», von « bi« 10 Uhr vormittag«, Unsranlirrlr Briefe werden nichi anssenommen, Manoftriple »ich! ^urüllgeliellt. Telephon-Nr. der Redaltion 52. Amtlicher Geil. Kaiserliches Patent vom 8. Oltobcr 1909, betreffend dic Einberufung des Rcichsrates. Wir Franz Joseph der Erste, von Gottes Oncxöen Actiser von Kstevreich; ^"uig von Ungarn und Böhmen, von Dalnmtien, '""alien, Slavonien, (^aliziei,, Lodomerien und vUiynen; König von Jerusalem uslo.; Erzherzog ^'l Österreich; Großherzog von Toscana und Kra- nu- verzog von Lothringen, von Salzburg, Steyer, ^unien, Krain und der Bukowina; Großfürst von "tt'cnbürgen; Markgras von Mähren- Herzog von ^cr- und Niederschlesien, von Modena, Parma, ^lacciiza uud Guastalla, von Auschwitz und ^aior, un Tescheu, Friaul, R'agllsa und ^ara; gefürsteter . ^s dun Habsburg und Tirol, von Kyburg, Görz "o Gradisca; Fürst voit Trient und Vrir,en; Mark-^ns von Ober- und Nicderlausitz und in Istricn; ^ns von Hohenembs. Feldkirch. Brcgenz. Tonnen« ^"« usw.; Herr von Trieft, von Eattaro und auf ^r ivindischen Mark: Großwojwod der Wojwod- schaft Serbien usw. usw. usw. "'" wld und zu wissen: -„.,?"' Reichsrat ist auf dcn 20. Oktober 1909 ^ unjcre Reichshaupt- und Residenzstadt Wien ein- s^ ., ^cben in Unserer Reichshaupt- und Residenz-s'" "'icn am ^. Oktober i,n Eintausendneuu-/^ "^'l'unten, Unserer Reiche in, einuudsechzig-' ^l ^ahre. ^irauz Joseph in. i». ^'enerth m. i>. Viliüsti m. p. ffeorgi m. i>. Hacrdtl m. p. ^n c e t ^ ^ Tchrciner m. p. ^lba m. p. Stiirgkh w. p. K'V w. p. Bräf m. p. klstjrchner m. p. Hocheuburgcr m. z>. Dul<. ba in. p. Ven 10. Otlubrr N)l>!) »vurdr in der l. l. Hof. und Staats, druckerei das I^XVIII. und I.XIX. ötück des Rcichsssrsehblattes in deutscher Ausgabe ausssegeben und versendet. Den I I. Oltoder !908 wurde in der l l Hof» und Staats, dructcrei dns l.III., I.VlII. »md I^X. Stück der rumänischen und das I.XVI. Stück der böhmischen Ansgatic bcs Reichs-gesehblattes des Jahrganges 190) ausgegeben ,md versendet. Gestern »uurdc das XVIII.Stück desLandesgcsehblattes für ttrain ausgegeben und versendet. Dasselbe enthält unter Nr, li! die Xtnndniachmia. des l, l, Landespräsidenten im Herzog» tume Xrrain uom 5. Ollober l«Oij, Z, 2l.Wi1, betreffend die Verleihung drs ÖsscnOichleilörrchtcs an das «Naiserin Elisabeth'Franenllaulcnhaus in Nudolsswert» und die Feststellung der Verpslegstarcu siir dasselbe, Von der Nicdaltion dcs Landcsgcsehblnttes für Krai«. Laibnch, am 12. Oltober I90i», viach dem Anltsblatte zur «Wiener Leitung» vom l). und 10. Ollober ltt"!1 ,»> vom 1. Ol» tober 1909. «(^eimi'li, xvMtuilin nllllül^ili i»l<> ^»rnovl' u, r)I»i 8pe-oiu.Iitv pro p^i») k »1/lrn)' «t»t«-rillli«t« ,11 l»i!<' Ikl)uti>' v ?lll/« im I'ol->6i 21», Nr. I «/iillnvlc/ Od/or» vom 1. Oltober 1909. Nr. 40 «V^Iwclai-e»!^ 0l.x<.r. uom 30. September 1909. Nr.80 .TctscheN'Vodenbachcr Zeitung> vom 6. Oltober 190l). Nr. 40 «IIIu»)' /« /üz)H6l!i ^luillv)» vom 1. Oltober 1909. Nr. 15li «Xa8il!l>,<:» vom 3. Oktober 1909. Nr. 2 «8vlll<)<:». «Mitteilungen des Bundes der Deutschen Nordmährrus». Nr. 40 «Nömerstädter Zeituug» von, ^.Oltober 1909. Nr. 9 5<-u2et:>, 8.!ll» vom 14. Oltober 1!»09. Nr. b i «I'oiill^lilill» vom 4. Oltobcr 1909. Nr. 1 «I. Oltobcr 1909. <(^eul>ill nclllllini^el! pragtrvall^ l^ iütnneiel» potioti pro (lüm). 0l)cl!0<1 wil. potrodllmi u ilu»m«tiell^mi pripr^vk) HNU», ?o!ll>lUU' krllll», II, 5t«'s)U!!»il^ ul. 1». Nr. W .?«rilx, voni lOltolicr 190!«, Nr. 4" «Nordmähriiche ^undschnn» doin 3 ^ll^<,>!i ,>,,», Nr. 39 ./«ml», i >V,.Iil» vom ^ Oltuber >909. Nr. 73 «I^udr<»^mll» vom 5, Oltobcr 1909, MchtamMcher Heil. Vertagung dcö böhmischen Landtages. Die „Wiener Zeitung" vom 10. d. M. veröffentlicht nachstehende Kundqcbunc,: Ter bölinusche ^nndlaq ist heule vertagt ivor-dcn. Tiefer Tchritl ist die notwendige i^olge der Er^ebnislosil^leit nller PerhnndluiMN, die zur ver-stellunq der ''lrbeitsfnhiqleil i»n böhniischen L"k d,' ^ """)' ^'lU es da. steht ebenso sehr fest. sen, „ I ""' uud die Tchwierigleiten. die mit die-l'crln', >/^'no,g,en ""cl" anscheinend unzertrennbar fasse, ""l swd. Die Vorteile lassen sich zusammen-^lin>> "'l' vauptpuntte: schnellere Verständigung, sind s!,, .""^u-, der Ärger und die Schwierigkeiten nach z.' Kapitel für sich, das nach der ernsten wie Kein ^ l)eiteren Seite hin fast unerschöpflich ist. N'lckilcki^lchlerteufel ^ s^ ^wshaft und henw ^nnnerln "'s- ^"' Telephon-, der Hörfehlerteufel. Nch sehr viele Fehlerquellen und die n. s, """Ue vollkonnnen ausschalten, wenn zu telephonieren", die längst Gc- phoiis .'.^'^''umter Verufslreisc - z. V. der Tele- "nde , I?^^u -^ ist, auch ein bißchen weiter in Ee 's^' ""dränge. "cht s.i, ' b" gebildetste Außenseiter verstößt ost und tr^i >/N'gcn dic Grundregeln der Erfahrung '^Wrä^" ""I wesentlich zum Mißlingen des bci, hj/^ ' äu Mißverständnissen und zu Ärger ""l)nts,„^ ^! »U'rvos und verärgert, den Hörer Neredet '/. ''' Telephon samt dem, mit dem er ^ nn Q t.'n '^'" ?"'^l wünscht. Da ruft der Herr '"" ^culjchlaiids den Henn '.'1 im Westen des Reiches an. Scine Stimme ist zwar unklar, heiser und leise, aber: „Es wird schon gehen!" Er fängt mutig an: Hier Dr. Teppermann! Wie bitte? Petlermann? ^'ein, Teppermann! Tettermann! Nein: T, E, P, E. R. -Mann! Ncin: T, E. P, P, E. 3t.-Mann! Nein, nein, nein! Ja dann buchstabieren Sie doch. bine. den Namen. Und nun fängt unser armer Dr. Teppermann im Schweiße seines Angesichtes wie früher zu „buchstabieren" an, d. h., er buchstabiert in einzelnen Lauten, ohne zu ahnen, daß P uud t wie so viele andere Konsonanten bei nichi ganz wunderbarer Verständigung eben als ein und dasselbe zweifelhafte (Ye-räufch ans Ohr des Hörenden schlagen und gerade sogut t wie p bedeuten können. Er ist Dr. sur. et Phil., aber von, T el e P h o n a lp h a b e l, mit dessen Hilfe man jedes schwer verständliche Wort. und waren es chinesische Vokabeln, und jeden Eigennamen sicher und fehlerfrei „hinüberbringen" kann, hat cr in seinem ganzen Leben nichts gehört. Was ist das Tclephonalphabet? Man buchstabiert nicht in einzelnen Buchstaben, sondern mit Hilfe von Vor- oder Eigennamen, die jedermann vertraut sind. Tr. Teppermann hätte auf die Einladung zu „buchstabieren" sagen müssen: „Ich heiße Dr. Theodor, Emil. Paul. Paul. (5mil. Mobert. Martin, Anna. Nathan. Nathan — Tcppcrmann." Jeder Irrtum ausgeschlossen. Wenn man die Leiche eines Telephonredatleurs befragen tönnle, sie würde noch mii unheimlicher Tchnellig-keit das Telephonalphabet hersagen, so sehr geht es in Fleisch und Vlut über. Die Kenntnis des Telephonalphabcts ist unerläßlich. Man kann sich auch. wenn man meint, vollkommen klar und deutlich gehört zu haben, noch sehr im Irrtum befinden. Vor einen, Dutzend Jahren habe ich von einen, Kollegen, dessen scharfe Ttinime mir sehr vertraut war. die Nachricht von einem Unglücksfall in (hens aufgenommen. 'Alles war vollkommen in Ordnung bis aus die Kleinigkeit, das der Unfall eben nicht in Genf, sondern in Gen t vorgekommen war. Der Diktierende hatte vergessen, zu sagen: „(hent, mit Theodor am Ende." Daß über diesen unentbehrlichen Behelf aber auch in solchen Kreisen, die es wissen sollten, manchmal vollkommene Unkenntnis herrscht, zeigt folgende Notiz, die vor einigen Jahren in dieser oder ähnlicher Gestalt aus irgendeinem kleineren Blatte durch die ganze Presse ging: . „Die'englischen Soldaten standen unter der Führung des'Generals Berthold Ulrich Ludwig Ludwig' Emil Robert Bulle r." Die Englander haben ja oft etwas merkwürdige Namen. Ein anderer Fehler ist es. am Telephon so-fori „loszuschießen". Dadurch geht fast immer der erste Satz verloren und es kommt zu Rückfragen. Die Erfahrung lehrt, daß man immer erst ein Paar einleitende Worte sprechen soll. und wären es auch nur zwei oder drei. Man wird viel weniger oft falsch verbunden, wenn man dem Amt nicht sofort mit der Nummer .M22" ins Won fällt, als Laibacher Zettung Nr. 233. 2096 12. Oktober 190^. Parteien loerdell sich zu dem einen oder zu dem anderen bekennen müssen. Seit Jahr und Tag wird nun schon der deutsch-czechische lamps' auf dosten unserer verfafsuugs-mäßigen Einrichtungen geführt. Tauern diese Umstände an, dann muß unser konstitutionelles Leben schwer gefährdet werdeil. Die Sclbstzerstörung der vom deutsch-czechischen Streite betroffenen gesetzgebenden Körperschaften schreitet unaufhaltsam fort; das Parlament aber ist Eigentum aller Völker und Volksschichten des Reiches, sie können vom böhmischen Streite allein nicht leben, für sie gibt es noch andere Lebensnteressen, sie brauchen das Parlament als die Tribüne ihrer Anliegen und Beschwerden und sie werden sich nicht widerstandslos um alle Hoffnungen bringen lassen, die sie an die Geburt des neuen Volkshauses geknüpft haben, Nur eine — wie längst erwiesen — sehr gut mögliche cin-verständliche Ordnung der nationalen Fragen kann der Zerstörung Einhalt tun. Seit Jahr und Tag müssen sich die österreichischen Regierungen in der Arbeir aufreiben, die gesetzgebenden Körperschaften vor der Vernichtung durch die Gesetzgeber, die Ver-tretungskörper vor den Angriffen der Vertreter, das Recht der Wähler auf eine wirtsame parlamentarische Wahrnehmung ihrer Interessen gegen die Gewählten zu schützen. Aber die Regierungen allein sind außerstande, der Zerstörung Einhalt zu tun. Tie Regierungen können den Frieden, den Waffenstillstand nur ermöglichen und mit allen Mineln fördern — schließen müssen ihn die Streitenden selbst. Tem nochmaligen — letzten — Versuche, den die Regierung'seinerzeit mit der Flottmachung des böhmischen Landtages anstellen will, wird hoffentlich ein günstigerer Erfolg beschiedcn sein als dein jüngsten; jedenfalls aber wird er das Ergebnis haben, daß klipp und klar die Verantwortlichkeiten für den Fail des neuerlichen Scheiterns der Verhandlungen festgestellt werden. Tie Bevölkerung wird erfahren, welche Parteien an der weiteren Verwüstung des bürgerlichen Zusammenlebens, an der ferneren Unterbindung aller nützlichen, wirtschaftlichen und sozialen Arbeit in der Gesetzgebung, an der fortschreitenden Zerstörung der verfassungsmäßigen Einrichtungen die Schuld tragen. Ticse einfachen nnd klaren Zusammenhänge sollen vor den Völkern des Reiches enthüllt werden, damit jedermann ill die Lage komme, sich sein Urteil darüber zu bilden. politische Neverftcht. Laib ach, 11, Oktober. Tas „Fremoenblatt" schreibt: Seine Majestät der Naiser hat der Gemahlin des Thronfolgers einen hohen Beweis seiner väterlichen Huld gegeben. Ter Monarch wollte der Herzogin von Hohenberg bezeugen, wie nahe sie seinem Herzen steht und hat in zartsinnigcr Weise den Tag des Allerhöchsten Namensfestes, der mit dem Namenstage des Erzherzogs Franz zusammenfällt, zur.Kundgebung dieser Auszeichnung gewählt. Ter Baiser bat nun der gesamten Öffentlichkeit Gelegenheit gegeben, ihren Gefühlen für das hohe Paar Ausdruck zu verleihen. Herzlichkeit und Liebe ist das Wort des Baisers gewesen. Und Herzlichkeit und Liebe ist der Widerhall aus der Stimme der Völker. Im „Neuen Wiener Tagblatt" wird von besonderer ungarischer ^cite ausgeführt, daß die Chancen eines Wahltampfes für die Dualisten nicht lo ungünstig seien, als man allgemein zu glauben chcille. Es wird daran erinnert, daß die UnabhäN' ,i,igkeitspartei im April 1W attach^ dei der französische» Nutschaft in Washington ^entnanl d'Azy führte eben eine Dame znm Tanz, als ei ansglitl, sich aber sufurl wieder erhub und allc fragen mit einem lächelnden! „Es ist nichts, wirllicl) gar nichts!" abwehrend, sich Weiler seiner Dame wid» mete. Das Vergnügen dauerte lwch einige Stunde», während welcher ^eit der Leutnant die Seele der Gs» sellschafl schien. Einigen Gästen fiel allerdings dic cncheruroenlliche Vlässe des Offiziers alls, duch wurde, da er sich sons! wohl zu fühlen schien, nicht weiter dar« ans Kachlet. Nachdem die letzten Gäste das Schiff uei' lassen hatten, begab sich d' Azl) in seine Kajüte. Hi^' wnrde er bald darauf bewußtlos aufgefunden, und der herbeigerufene Schiffsavzl konstatierte eine» glallen — Schenkel bruch. Ter galanle Franzose hatte sich im ^cill das Bein gebrochen, den Unfall aber verheimlicht, »»' nicht störend ans die ^estlichsei« zn wirke». - iHarrimans Nachlast.j Tnrch die Mwyurter Mchlaßgerichle ist nunmehr festgestellt wurde», daß dciS hinterlassene Vermöge» des verilurbene» Eisenbahn-magnate» E. ^. Harrimail sich nicht, wie man nrspriinss-lich annahm, auf „nur" hundert Millionen Dollar bc» läuft, sonder» auf 15<» Millioueu, also 750 Millionen Kronen. Frau Harriman, die die Nniversalerbin de? enormen Vermögens ist, scheint nunmehr tatsächlich dic reichste ^-ran der Well zn sein. - lDaö flohreichste Land der Welt) ist Per». Ost sind die Einwohner genötigt, sich kleine Lämmer >'u den Schlafzimmern zii hallen, damit die Flöhe anf su' übergehen, statt sie selber zn quälen. — (Die Naupc im Talat Köuiq Eduards.» A»> englischen Hofe'werden die jungen Prinzen streng cn>' gehalten, sich l^esitlel zn benehme», und nur zu sprechen, wenn sie gefragt werden. Eines Tages, su erzählt du' Zeitschrift „Nos ^oisirs", saß Künig Eduard im Kreisc seiner Enkelkinder keim frühstück in, Buckingham' Palast. Mitten während der Mahlzeit schreit plötzlich der kleine Sohn des Prinzeil von Wales: „Ach! Groß» papa . . ." Aber er dars seinen Ausruf nicht vollenden! denn sofort stuckt die Unterhaltung der Grußeil, und der König verweist iu strengem Tun dein Enkel sein vorlautes Wesen: „Kleine Jungen müsseu still sein und znhören." Eine leise Vetlemmuug liegt in der ^ust! das Gespräch mag nicht wieder in seineu ruhigen Fluß kommen- dem König, der ein sehr zärtlicher Großvater ist, tut seine Barschheit leid, nnd er fragt nicht langc danach freundlich den Übeltäter: „Nun, >et'.t darfst dn mir sage», was du eigentlich wolltest." Mit verlegen^' Mie»e'a»lwurtel der kleine Prinz: „Jetzt ist es z» sp"'' Glußpapa." - „,'ju spät? Aber wieso denn?" ^)" schluchzte der Knabe unter erstickten Traueu: „Aber >» deinem Salat war duch eine Naupe, Großpapa, »»'5 jetzt ist sie nicht mehr drin." — Wie lange dauert die Toilette der elegante» Hrau?j Diese si'ir alle Ehegatte» so schicksalsschwen' ^rage beantwortet die amerika»ische Primadu»»a Mar' guerite Sylva mit oem energi,chen Ausspruch: ,,^''" gutgekleidete Frau kanu sich nur in mindestens 1/-Stunden anziehen." Die Primadonna gibt lHinzclhc.'' ten: „Die giltgepflegte Frau braucht 15 Minuten f")' das Baden,' U> Minuten zum Alllegen der Unlerklc-'' dnng nnd des Korsetts, 15 Minuten leichte Gesicht?' massage und Puderu, 15 Minute» Minimum) fm' ^ wenn man sagt: „Bitte Nummer :i922". Während der Worte „Bitte Nummer" paßt sich das Ohr des Hörenden der neuen Stimme an und die Zahl wird dann richtig verstanden. Auch muß man ausred eil lassen. Viele Leute haben die üble Gewohnheit, mitten in den Schall des voll ihrem Partner Gesprochenen hinein« zureden, ohne zu bedenken, daß sie damit den Schall ihrer eigenen Worte vernichten uud es dann zu einem ebenso sinn- wie endlosen Hin- und Hcr-reden kommt. So ist es namentlich bei schlechter Verständigung oder bei Gesprächen über weite Strecken sehr förderlich, langsam und deutlich, fast jede einzelne Silbe abhackend, zu sprechen, um der Gefahr zu entgehen, daß der Schall vom Schall verschlungen wird. Recht unpraktisch, aber auch recht unhöflich ist die Art mancher Telephont!>ranncn, den andern, statt sich beim Beginn eines Gesprächs zu ueunen, hartnäckig mit den Worten anzuschnauzen.: Wer sind Sie? Dadurch wird kaum ein dem Gespräch selbst dienliches Verhältnis der beiden Teilnehmer hergestellt. Nie es einerseits durchaus geboten ist, jedes Gespräch damit zu beginnen, daß man sagt, wer mail ist 1 und l>9 sehr gefährlich; für neun wird deshalb vielfach „neon" gesagt, um Zweifel auszuräumen. Und trotz all diesen und vielen anderen schönen Regeln und Behelfen werdeil Ärger und Schwierigkeilen im Telephonbctricbe nie ganz verschwinden. Wer am Telephon arbeiten oder wer sich seiner bedienen muß — und wer müßte das heutzutage nicht? — rüste sich mit Geduld und wieder Geduld, illit Scharfsinn und Aufmerksamkeit — und vergesse auch den Tropfeil Humor nicht. Ich kann mich erinnern, daß einmal der Tobsuchtsanfall irgendeines Telephonwütcrichs unwiderstehlich auf mein Zwerchfell wirkte, weil der Mann derart raste, daß auch nicht zwei Silben seines Gebrülls zu verstehen waren. Der Draht ist manchmal höflicher als die Menschen: er unterdrückt allzukräftigc Schmeicheleien. Zirkusleute. Roman von Karl Muusmann. Einzige autorisierte Übersetzung. (22 Fortsetzung.) (Nachdr„il verholen.) „Liefen sie denn aber keine Gefahr bei diesen Unternehmen?" „Nein, derjenige, der,Feuer!' rief, behauptet^ daß er plötzlich cinen Brandgeruch wahrgenoinmc^ und im guten Glaubeil Feuer gerusen habe ui" der, der das Geld nahm, war entweder nicht gesehen wordeil oder er spielte den .Netter der Gel"' summe, die sonst bei dein Feuer unweigerlich vo» den Flammen verschlungeil wäre." Nach diesen Worten saßen die beiden noch e«" Zeitlang schweigend da, dann zahlten sie und ginge» < während der „kardinal" sich erhob nnd ihnen M Abschied zurief: „Par vobiscum!" 7. Kapitel. Große Zettel vor dem fliegenden Zirkus teilte" mit, daß die Direktorin Frau Fürstin NaleM' heute ihren Ehrcnabend habe. 5. Das Haus war bis auf den letzten Pwb ""A verkauft. Der Zirkus war in Veranlassung des 2M/ besonders hell erleuchtet. Über dem Orchester stray. ten mächtige Gassonncn und warfen ihr Licht a dell Baldachin, unter dem dic Musikkapelle sp'""' Laibacher Zeitung Nr. 233. 2097 , 12. Oltober 1909. ,Msur, !l< Minute» Änssc^n des HuleS, 25 Minuleu N>r die Robe »!,d die äußere Kleiduilg. Selbslversläud-l'ch , fu fügt Mrs. Sylva hinzu, „ist dies mir ei» Teil der tägliche» Toilelleilbcdürfnisse einer ^ra», die etwas "l>I !>ch hält. Sie wird jeden z>veiten Morgen allßerdem "chin'» nuisscili fiir Manieure V^ Stunde, für die Haar-bl'haudlung, Brenlle» nsw. 45 Minuten und für eine Mündliche Massage > Stunde." Sie ha! nur ein mit-llüdiges fächeln siir den Richter Crowe von Chicago, drr üirzlich im Gerichtssaale überlegeu »leiule- „Eme (5w» l)al leinen Respekt vor der ,'jeit; sie kann eine yalbe Stuude dazu brauchen, drei Haarnadeln fest» ^»stecken, »hne zu ahnen, welche Unanuchmlichleileu >le de,» harrenden ballen oder der Freundin bereitet." ^ozu die Primadonna resigilierl bemerkt! „Das ist rules der Di»ge, die lein Mann je verstehen wird. Je ^uiger eine ^rau anzieht, u>u so inehr ^eit braucht sie. "der schließlich genügt die ^rage: Will ein Mann l'eber aus eine reizvoll gekleidete ^ran warten, oder ^cht ei eine reizlose ^ran vor, die aus ihn wartel? ^iir ^s, was man wünscht und liebt, muß man eben auch warten tonne» . . ." ^. .^- lWelchcr materielle Wert im Menschen steckt.) ^'e>e interessaille ?frage uulersucht die bekannte MMilienzeitschris» „Das Buch sür Alle" in amüsanter ^cii.e. Nach ihr sollen, wie eine französische Revue be-yauplet, i>n Meuschenleibe „bisher unentdectle Reich-u.wer" stecken. So kommen die Snbstailzen, die den ''urper eines el>va 80 KilograulUl schweren Menscheil "»smachen, an chenuschem Werte jenen gleich, die sich >>n Enoeiß und Dotter von 12W Hühnereiern finden, "uer das ist „och „ichl alles. Der Menschenleib besitzt nuch »vertvolle aerostatische Eigenheiten. Übergäbe mau ^n ^eib eines 8<» Kilogramm schlieren Menschen einem ^ch'llierlolben, so loürde er eine Menge von Wasser-'uMM' liesern, die znr ^-üllullg eines lenkbaren ^uft» uaüuns ausreichen würde. Das ^ett eines solchen Men-"M wurde zur Bereitung von 20 Kilogramm Nerzen ,"d !"n Ph^sphorgehalt' zu der von 8W.MX» Zünd-^lzchen genüge». Das ans der Asche eines verbrannten ^ienschrn gewonnene Eiseu wiirde zwei kleine Nägel s'^rn, und das aus ihm gezogene Glyzerin zur Her-fining von 15 Kilogramm Dynamit ausreichen. ^- Wn Dorado für Ansländer.) Daß in der schö» ',s>^ Stadt Genf beinahe 50^, aller EilNvohuer Aus-^uder sind, begreift man, wenn mau erfährt, das; in ^Ns (',„ Ausländer weder Vermögens- noch Einlom» wensteuer zu bezahleu hat, insofern er im Danton »veder bewerbe >wch Handel betreibt, noch irgend eine Pro-^!!,wn ausübt. Der Rentner lebt also in Genf flener» llf'l, „iid dazli hat er noch Schulfreiheit für feine ^)"der, und wenn er stirbt, wird er auf Kosten des Saales beerdigt. Auch der Kanton Waadt hat ein ahn-«yes Grs^ 'j,,^ ^t ^.^, Ausländer zehn Jahre ."'li steuerfrei leben tönneu. Das; man damit eiuen d. ^ Zltzug ausländischer Rentner erzielt, liegt auf ! 'vaud. Anderseits verhindert man aber wieder die , uwurgerung der fremden in der Schloeiz, die gerade ^. ^"ls duvvelt noOvendig >oäre. _____________^^ ^olal- und Provmzial-Nachrichten. Rrai?uscher tandtag. Dreizehnte Sitzung am 11. Oltober 1W9. ^, ^"lsij^uder! Landeshauptmann Franz v. 8 u t l j e, , >iw. Landeshauptmann.Stellvertreter Leopold Frei» ^'- ^'echtenberg.________________________ ^ ^olindli war schon einmal drinnen gewesen, ei,' '^ die Manege betrat, schleppten die Diener lii,, ' ^""",ge von Vlumentörben und kränzen /> ,'"^, bto später die Garderobe füllten, so daß man U d ^'/ ^'"'lie durch den duftenden Flor von Rosen u' Mieder, Veilchen und Kamelien vorwärts kom-'"cn koilnte. ^ ^cr Ehrendienst lvurde heute von Damen in Telll^v Kostümen init Kniebcinkleidern beforgt. ^,,, ^ KontroNeure waren durch kleine liebliche s^"^"^pttlgardistiiu,en erseht, die vor den Ve-Vl<^" !^'N!nm Honneur machten und ihnen ihre Nn d' """'^"l- Die hübschesten VaNettenscn waren ^ , s!"> Dienst ausgesucht und viele '.'liMu und zonen ' "'^"^ ""s ^"^ frischen, koketten Ama- ih'..^'Fürstin Ratefski hatte wie gewöhnlich von qen. ^^^"ftsführer die Abrechnung entgegen-^ "nnnen und das Geld in ihrem inneren Bou-chw,' 7 brn Tifch gelegt. Sie faß jetzt selbst vor ill der s''"^" Spiegel und vollendete ihre Toilette, 'lcuen ^l'" '^" ^M erscheinen wollte, um den U'crm ^""^"uten arbeiten zu sehen. Sie war nen-wiir^ ^?'^' ^me er seine Sache wohl machen sich j '. Ehrend sie sich im Stnhl zurücklehnte und dcn^ ^"Ml betrachtete, qlitl ein selbstzufrie- "ls Lächeln über ihren Mund. dcrn .1^'?'"' U'U'klich, als würde sie nie älter, son-^lußcre ""^bre sie immer noch ihr jugendliches '"ld mi"/ ^'" Sattelplatz stand ein Herr im Frack 'N't e ,^^"s Monokel im Auge, während er sich iiber die ^? l "ä"'" ""tcrhielt, die einen Rock Tchulie :^7 ^^'"u gelvorfen hatte und ihre kleinen tadele """' '^'^' bcr Erde stehenden Kiste (Fortsetzung folgt.) ^egiernngoverlreleri I. l. ^andevpräfidenl Theodor Freiherr von Schwarz, bezw. Hofrat Rudolf (^ras Chorinsl y und k. k. Vezirkshauvlmann ,^ar! ttras « >i n i g l, bezw. l. k. Vezirlslommissär Freiherr von ^ azzari n i. Schriftführer: ^audessekrelär ^ranz U r ^ i <". Der Landesha u P t in a n n eröffnet die Sitzung um 8 Uhr 5 Minnteu. Das Protokoll der 12. Til)nng wird verlesen nn5 genehmigt. Der ^ a n d e s h a u p l m a n n leilt mit, ^ciß auf das (Wickwnnschtelegramm des Landtages, das an Seine k. n. k. Hoheit den durchlauchtigsten Herrn Erzherzog ^ianz Ferdinand anläßlich der Standeoerhöhnng dessen Oemahlin abgesendet lvurde) eiu Danktelegramm eingelangt sei, »voriu der Herr Erzherzog seine Freude über die Glückwünsche ausspricht. Die Verlesung des Telegrammes wird mit Händeklatschen und Beifall be» grüßt. Der Landeshauptmann erklärt nnter Zustim» muug, daß er dieses Antwortstelegramm dem Bandes-archiv eiiiverleiben lverde. Die Verichte des ^andesausschusses, betreffend die Voranschläge des Krankenhaus», Irrenhaus», (hebär. haus. und ^indelsonbs, des Pensionosoiids der Bandes« bediensleteu, des 4 ^ ^audesailleheiisfonds, des Mu> seumssonds, des ?heaterfonds, des ^audeskullurfouds, des ^wangsarbeilshaussonds, des Normalschulfouds, des Stauduer ^onds, werden dem Finanzausschüsse zu» gewiesen. Abg. P ov,^e berichtet nalnens des ^inanzans» schüsses iiber de» Nan einer Wasserleitung in der (he-meiude Möschnach nnd beantragt, daß der zwischen de,m Ackerbauministerium und dem Landesansscluisse verein» barte Gesetzentwurf nnveränderl angenoinmen !verde. Abg. Dr. Vilfan unlerstütu den Antrag; Abg. Po» ga<5nil begrüßt »>i< Befriedigung die Ansführnngen seiiies Vorredners, womit alle von der Gemeinde Rad» mannsdors gegen die Wasserleitung eingebrachten Ne» knrse gegenstandslos seien. — Der Antrag des Finanz» ausschlisses wird sohin einhellig augenommen. Abg. P o v ^ e berichtet ferner namens des Finanz» ausschusses über den Bau einer Wasserleitung siir ^irluitz'Nclkel. Der z^vischeu dem Ackerbauministerinm nnd dem ^andesaus>chusse vereinbarte Gesetzentwurf ivird, uachdem die Abg. Kubi, D r obni 5, Scholl» m a y e r » ^ i ch lenberg und N avnilar den An» trag des ^inanzausfchusses unterstützt uud gleichzeitig die Wünsche ihrer Wahlkreise vorgebracht hatten, ein» hellig angenommen. Ebenso gelangt eine Nesolntiou des Abg^ Drubnic', betreffend die rafche Inangrifs. nähme der Wasserleituugsanlage, einstimmig zur An» nähme. Abg. Hladnik berichtet namens des Verwal» lungsaussshusfes über den Eutwurf eiues neuen Jagd» gefetzes für ,^'rain. Er betont hiebei, daß bei der Ab-fafsnng des Entwurfes vor allem die Interessen der Landbevölkerung maßgebend gewesen seien. Der Hase sei nach dem Gesetzentwürfe ans den jagdbaren Tieren auszuscheiden, die Jagdzeit erscheine verkürzt uud den Gemeinden stehe eine größere Einflußnahme auf das Jagdwesen zu. Er empfiehlt die Annahme des Gejetz» entwurfes. LaudeshauPlumnN'Stellvertreter ^reih. v. ^ i e ch » tenberg übernimmt den Vorsitz. Abg. Dr. 3av<"ar verwahrt sich in der General» debatte gegen die in Übnng stehende legislatorische Tätige leit, die e!u griindliches Slndium der täglich eiugebrach» teu Gesetzenliviirfe nnmöglicli mache. E? gehe nicl)t an, Angelegenheiten, die tief in den Säckel der Steuerzahler greife», in dieser Weise zu behandeln. Auch enthalte der vorliegende Bericht nicht den abgeänderten Gesetz-entwurf, fo daß man erst im Wege der Vergleichung Klarheit gewinneu könne. Nach einer formellen Kritik des vorliegenden Berichtes bedauert Abg. Dr. Tavc'ar, daß der Hase jahrelang als politisches Ägiiationsmitlel gegen die national-fortfchrittliche Partei angewendet wor. den sei. Die Hasenfrage sei eine rein wirtschaftliche Frage von hoher Bedentnug sowohl fiir die Ökonomie der Gemeinde» als auch für die der Jäger. Die Jagd im allgemeine» habe auch eine hygienische Bedeutung. Eiu rationelles Jagdgesetz sollte die Interesse» des Jagd» Wesens mit denen der Landbevölkerung in Einklang bringen. Redner wendet sich gegen etliche Bestimmungen des Gesetzenl».'nrfes, jo gegen das Prinzip, daß der Jagdpächter anch nach Ausscheidung des Hasen aus der Kategorie der jagdbaren Tie're siir deu durch den Hasen verursachte» Schade» aufzukommen habe, weiters gege» die Einschränkung der Befugnis der Eigenjagd, die nach dem Gesetzentwurfe nur dem Eigentümer einer zufam» menhängenden Grundfläche vo» wenigstens M><» Hektaren zusteht. (5r.propriatio»en dürften niemals ohne Entschädigung durchgeführt werden; hier handle es sich nm den Bestand nnd Nichlbestand von Privalrechten. Des weiteren kritisiert Redner die Bestimmung, wornach die Gemeindevertretung »ach eigene:» Ermesse» darüber beschließt, ob die Jagd auf del» Gemeiiidejagdgebiete jGemeiudejagd) zuguusteu der Gemeindebesitzer verpach» let oder dnrch bestellte Sachverständige oder andere ver» lrauenswürdige Persoue» ausgeübt werde» soll. Nach Ansicht des Redners sei es gefährlich, den ^andwirt in Versuchung zu führen, selbst ein Jäger zu werden; anderseits bedeute diese Bestimmuug eine erhebliche Be-lastung der Gemeinden, da jede Jagd passiv sei. Dic Gemeindevertretung sollte nur dann die Jagd in eigene Regie übernehme», wenn sie sie überhaupt nicht ver» pachten könne. — Die Jagdverwaltnngsperiode vm» drei Jahren sei unzulänglich- sie schließe jede eigentliche Jagd a»>s. — Nach dem Gesetzeulwurfe ist jedermann berechtigt, nicht jagdbare Tiere ans seinem eigenen Eigenlnme z» erlegen »nd dadnrch in «ein (Higenlum zu erwerben; diese Berechtigung steht dem Ingdberechtiglen innerhalb des Jagdgebietes n»d aus öffentlichem Gute jedermann ohne Ausnahme zu. Redner bezeichnet au<> diese Bestimmung als gefährlich und unreell, als eine Aneiferung znr Ausbildung des Landwirtes im Jagd» wesen. An die verschiedeilen Klauseln, betreffend die nicht jagdbare» Tiere, werde sich der Sandmann nicht immer halleil uud fich dadurch zahlreiche Jagdvergehen zuschulden kommen laffen. — Im übrigen enthalte der Jagdgesetzentwurs mancherlei zutreffende Pestimmnngen, so die Eiuführnng vo» Schiedsgerichte» sür Wild» schaden. ^ Abg. Dr. Tav«'ar stellt schließlich im Sinne seiner Anssührnngen eine Reihe vo» Abänderu»gs-antrage». lNeifall bei de» national-fortschrittlichen Ab» geordneten.) ^andeshanplmann von ^»klje übernimm! wäh» rcnd der Verlesung dieser Anträge den Vorsitz. Abg. T ch o l l m a y e r . ^ i ch t e n b e r g er. klärt, daß der Klub der Großgrundbesitzer eine Ab» ändernng des Jagdgesetzes mit Befriedigung begrüße, da sie die bestehende» Unzukömmlichkeiten aus der Well z» schassen beabsichtige. Die Interesse» der Bauer» seie» a»s das weitgehendste z» wahren. Die Mitarbeiter, schafl des (Großgrundbesitzes sei von jedem Standpunkte sachlich gewesen; indes sei es ihm »licht gelungen, ein» zelne Beslimmunge» des Gesetzeutwurses zu beseitigen, die dem Baueriistande direkt schädlich feien. Redner beschäftigt fich mit der Geschichte des Jagdrechtes, die sich in fünf Perioden einteilen lafse, und Wendel sich sodann den einzelnen Bestimmungen des Gesetzentwurfes zu, worin er vor allem de» Schutz der Gärten uud Parks vermiffe, bespricht die Überweisung der Eigen» jagd an die Gemeinden, weiters das Recht der Gemein» den, betreffend die Verpachluug der Jagden, da? wi? in anderen Krollländern einzelnen Grundbesitzern selbst znstehen sollte. In Österreich betrügen die Einnahmeu aus der Jagd lili Millionen, wovon eine Million auf Krain entfielen. Redner verweist aus die Härte der Be» stimmung, daß bei der llbernahme der Jagd durch die Gemeinde!! in eigene Regie die Einnahmen in die Gemeindekasse zu fließen hätten, während die Ausgaben voil den Grundbesitzern selbst zu trage» wäre». Schließ» lich beschäftigt sich Abg. Scholluiayr - ^ichtenberg mit einigen AuSsührlingen des Abg. Tr. Tnv^-ar, mit denen er vielfach übereinstimmt, und erklärt, daß die für oie Grulldbesitzer nicht günstigen Paragraphen in wohl» »Vollender Weise abgeändert werden sollteil. lVeisall bei den Vertretern des Großgrundbesitzes.) Abg. Gras Margher i wirft einen Rückblick alls die historische Entwicklung der Jagdgesetze namentliä) hinsichtlich des Eigenjagdrechtes. Durch die Bestimmung, daß nur jene» Grilildbesitzern, die über ein Grundstück ' von 300 Hektar verfügen, die Eigenjagd zustehe, wür-' deu die übrigen Grundbesitzer empfindlich c^schädiqt. Die Bestimmung hinsichtlich der Eiufriedung der um-' zännten Grundstücke sei unklar lind dürste Anlaß zu l viele» Prozessen geben, ebenso die hinsichtlich der En» > klave». Redner spricht sich gegen die zu weite Einfluß. ' »ahme der Gemeinden alls die Jagdverpachtung ans, die ' der Demokratisierung der Verwaltung Huwiderlause, »veil der Grundeigentümer nicht immer m der !^age ' wäre, an der Verwaltung teilzunehmen; er verwelst ans die Grü»d»»g von Jagdgenossenschnste» in anderen Klonlcmder». Die weitere» Ausführungen betreffen die ^izierung der einzelnen Wildgattungen, die durch uu» ' erfahrene Jäger verursachten Jagdschäden, die vielfach , unangenehme Ctellnng des Gemeindevorstehers gegen» über den Jagdgästen und den Nerussjägern, die Tchou» ' zeit der jagdbaren Tiere, bezw. das Vertilgen des Raub» ' zeuges, die Verantwortlichkeit des Jagdbesitzers für den ! durch jagdbare und »ichtjagdbare Tiere «»gerichteten Schade», die Eiufiihruiig der Schiedsgerichte lwobei ' das Recht der Berufung zulässig sei» sollte), den Kosten» > ersatz des Jagdpächlers au den Grundbesitzer für Wild» ' schaden. Abg. Graf Margheri repliziert schließlich aus ' eiuige Ausführungen des Abg. Dr. Tav^-ar lind ' empfiehlt bei einigen Punkten Änderungen zugunsten ' des Jagdbesitzers uud des Grundbesitzers. lBeisall bei ' den Vertretern deS Großgrundbesitzes.) Abg. Dr. ^ a j c beantragt Schlnß der Teballe. ^ Angenommen, Von den eingetragenen Rednern wird Abg. Bal -. tol zum Generalredner gewählt. Dieser bringt meh» , rere Änderungen des Gesetzentwurfes in Vorfchlag und , beantragt das Eingehen in die Spezialdebatte. iHände. , klatschen bei den Abgeordnete» del TIove»ische» Volks-. Partei.) , Berichterstatter Abg. H l a d » i l reagiert au, die in der Generclldebalte vorgebrachten Einwendungen und , empfiehlt ebenfalls das Emgehe» in die Spezialdebatie, ' waS mit den Stimmen der Abgeordnete» beider slove- > nischen Parteien augenummen wird. Abg. Dr. Triller wünscht um 12 Uhr 3 eille Mittagspause; der ^ a » d e s h a n P l >» a » n er. . klärt indes'diesem Wunsche nicht swilgeber zu könne». Abg. Dr. T a v 5a r begründet mm seme sruher , eiugebrachten AbäuderungScmträge. Als er um 1 Uhr > 45 Min bis zum 5 24 des Ge,etze„lwurfeS gelangt, erklärt der L a n d e s h a u p < m an», daß er tue Tit- ! ^nng auf eine halbe Stunde uuterbreche, da sein Stell- . vertrete, infolge des i» der letzte» Sitzung auf die > Gesundheit der ^andtagsabgeordnete» erfolgten Alten» , tateS erkrankt sei; er selbst stehe dann im übrige» i nötigenfalls auch 48 Stunden zur Verfügunq. Nach Wiedereröffnung der Sitzung nm 2 Uhr 4 Minuten zwischen den einzelnen Paragraphen. Diese Panse entfällt über Anordnung des Landeshauptmannes bei zenen Paragraphen, hinsichtlich weicher sich der Berichterstatter den gestellten Abände-rnngsantragen aktommodierl hatte. lProtestrme bei den natiolla'l.fortschrittlichen Abgeordneten; Unruhe nnd Zwischenrufe.) Über einige Abänderungsanträge stilistischer Natnr wird Anträgen des Abg. Dr. K r e t gemäß zur Tages-ordnung übergegangeil, was bei den national-fortschritl-lichen Abgeordneten Entrüstung hervorruft. In, Verlaufe der Abstimmung protestiert Abge-ordneter Dr. Kret gegen die Gewährung der Zehn» minulenpansen nnd beantragt, unter Berufung ans die Geschäftsordnung, über die Anträge Dr. Tavöars zur Tagesordnung überzugehen; diesen Antrag lehnt jedoch der' Landeshauptmann mit der Vegründnng ab, daß er das Prinzip des gleichen Rechtes für alle wahren müsse. Die Debatte über den ersten Teil des Gesctzent. wnrfes wird nm 6 Uhr 25 Min. abends abgeführt, wor» auf die Spezialdebatte über den zweiten Teil l^ 32 bis 66) eingeleitet wird. Als Kontra-Redner gelangt Abge-ordnelcr Dr. Tav5ar znm Worte, der znnächst gegen die Beseitigung von Abäilderungsanträgen ans Grund des 5 2<> der Geschäftsordnnng protestiert nnd dann die überhastete legislatorische Tätigkeit des Landtages als eine Karikatnr des Parlamentarismus hinstellt. (Beifall bei den national-fortschrittlichen Abgeordneten.) Seine Tätigkeil im Venvaltungsansschnsse anbelangend, beinst sich Abg. Dr. Tartar ans seine 18 Anträge, die von diesem Ansschnsse akzeptiert worden waren. Im Ver> laufe seiner Ausführungen bringt er eine Reihe von Abändernngsanträgen ein. Nachdem Abg^ Freiherr von Ä o r n ler) ebenfalls einen Äbänderungsanlrag gestellt hatte, be-antragt Abg. I akIi 5- Schluß der Debatte. Zum Worle gelangt noch Abg. Dnlar, der die Ansfolgnilg von Waffenscheinen an Feldbesitzer behufs Vertilgung von Feldschädlinge!! fordert. Berichterstatter H ladnik hall dem Abg. Dr. Tav^n- vor, daß er heute Bestimmungen perhorresziere, die er im Jahre 1895 in seinem Jagdgesetzeutwurfe ausdrücklich angeregt hatte «lebhafte Zwischenrufe) lind erklärl sich sohin mit einigen beantragten Abänderungen einverstanden. Im sonstigen empfiehlt er die 38 32 bis 60 zur Annahme. Die Abftimmnng über die einzelnen Paragraphen vollzieht sich sudcmn in ähnlicher Weise wie die über den ersten Teil des Jagdgesetze« (mit Pausen von zehn. Minuten). Hierauf unterbricht der Lande s h aupl m a n n nm 8 Uhr 5 Minuten abends die Sitzung auf drei Viertelstunden. Nach Wiedereröffnung der Sitzung ergreist Abge-ordneler Tr. Triller als erster Kontra-Redner das Wort. In Veratnng stehen die HH 67 bis 91. Abgeord» neter Tr. Triller erklärt u. a., daß seine Partei ilicht das Iagdgesetz, sondern die kommenden Neratungsgegen-stände obstruiere; im übrigen »volle er keine Obstruk-tionsanlräge stellen, ^mldeshauptmann v. l^i u l l j e: „Das wissen wir ja!" Heilerkeit.) Er bemängelt ver-schiedene BeslinilUllngen des Gesetzentwurfes, bedauert, daß die Meinung der k. k. Landesregierung in der gegen-ständlichen Angelegenheit dem Hause vorenthalten wor-den sei, stellt in der Folge eine Reihe von Abändernngs. annagen und schließt seine Ausführungen mit dem Hin» we,sr aus das italienifchc Iagdrecht, das er für das Eigentumsrecht als vorbildlich' bezeichnet. , ^ ^ ^?"/^ <^Ä ^,l) o r i us k y erklärt, daß nach sei-ner Ansicht die NeNnnmung des ^ 67 Ersatz der Jagd-berechtigten snr ^agd- uno Wildschäden, nicht die Aller- höchste ^anttwn behindern dnrfie, da >ich ja dergleichen Vestimmungen anch in den Jagdgesetzen von Steiermarl und Nicderösterreich vorfänden. sBeifall bei der Slo-venischcn Volkspartei.) Nachdem noch Abg. Graf M a r g h e r i einige Ab-änderungsanlräge, betreffend den tz 67 lind die Schieds-gerichle, gestellt halte, beantragt Abg. Tr. Lampe Schluß der Debatte. — Angenomnien. Abg. Dr. Zaje sKonlra-Redner) beantragt noch die Streichung einiger Bestimmungen, die den Anschein erwecken könnten, als wollten die Vertreter der Land-bevölkernng den Jägern eine Konzession machen. — Nach dem Schlußworte des B e r i ch t e r st a t t e r s , der sich wider die Anträge der Abgeordneten Dr. Triller und Graf Margheri ausspricht, den Antrag des Abg. Tr. Zaje hingegen mit Freuden begrüßt, wird zur Äbstim. ninng geschritten. Die llalioilal-forlschriltlichen Abgeurd-nelen fordern ill heftiger Weise die Entfernung des Redallenrs Terseglav, der von der Galerie aus einen beleidigenden Zwischenruf gemacht halle, worauf der L a n d e s h a n p t m a ll n dieseni Verlangen Rechnnng trägt. Die Pansen voll l<» Minliten, die die national-fortschrittlichen Abgeordneten beansprnchen, elttfallen über Antrag des Abg. Dr. Krck, der über die vor-gebrachten Abänderungsaiuräge den Übergang znr Tagesordnung beantragt. sProlestrnfe der llational-fortschrittlichen Abgeordneten.) Um ll Uhr wird das Jagdgesei.', in allen drei Lesnilgen angenommen. lHände klatschen bei der Slove-»iischeil Voltspartei.) Abg. Dr. Triller bringt 16 Dringlichteits-antrage ein. Der L a ndesha n p l m a n >l erklärt dem gegenüber sich strenge an die Bestimmungen der Ge-schäslsordnnng halten zu müssen. Es luird in die Fortsetzung der Tagesordnung eingegangen. Die national-fortschrittlichen Abgeordneteil protestieren dagegen sowie gegell den Umstand, daß an Stelle des Berichterstatters des Verwallungsausschusses Grafen Margheri Abgeord-nelen Pov^e als Obmann dieses Ausschusses über das Statut der krainischen landwirtschaftlichen Schnle in Stauden erstatten soll. Abg. Tr. Tavc-ar erklärl, daß sich heute die nalional-sortfchritllichen Abgeordneten nicht Weiler an der „Komödie" beteiligen wollen, worauf seine Klub-genossen den Saal verlassen. Im weiteren Verlaufe der Sitzung werden bis auf die Novelle zur Gemeindcordnnng und Gemeindcwahl-ordnung sämlliche Punkte der Tagesordnung erledigt. Tarnnter befinden sich: das Statnl der landwirtschast-lichen Schule in Standen, der Antrag, betreffend die Errichtung nnd Organisation von Haushaltungstursen ans dem Lande, die Tienslespragmatit für die Landes-bedienstelen, die Geschäftsordnung für den Landesaus-schuß, das Pensionsstalnl für die landschaftlichen Ämter, die Kreiernng von zwei provisorischeil landschafllichen Tierärztestellen, endlich eine Reihe von Meliorations-und Straßenangelegenheiten. — Wir kommell noch ans diese Punkte ill der morgigen Nummer zurück. Um l Uhr 30 Min.'nachts wird die Sitzung nlller-brochen nnd wird h eute unl >2 Uhr mittags fortgesetzt werden. Ausssrabuugeu in Emoua. Dritter Vericht. Ter Fortschritt der Anfdecknng der Überreste Emonas briilgt immer mehr Beiveise, daß Emona eine befestigte Stadt nnd lein Standlager gewesen ist. Neben dem schmaleil Tor in der Südfronl wurde in den letzten Tagen ein aus der Umsassnngsmaner Vorspringelider Turm bloßgelegl, der 5,58 Meter im Quadrat sungefähr 19 römische Fnß) mißt. Er ist znm Teil ans Quadern, znm Teil alls starten Brnchsleinen solid aufgeführt lind a>l der Außenseite sogar mil Mörlel verpntzl. Zwischen dem Turme und der Turmündung zeigt sich diejelbe Böschung aus Lehm in einer Breite von 5 Metern, die auch auf der anderen Seite des Ansqanges erscheint. Sie taucht auch auf der westlichen Seite des Turmes auf und dürfte allem Anschein nach längs der ganzen Stadtmauer vorhanden sein nnd als Manerverstärlnng gedient haben. Der Turm hat kein Gegenüber an der anderen Seite des Tores; hier dient nnr eine Quer-maner znr Verstärkung der Mauer. Ter Ausgang ist ill, Tritte! der südlichen Mauerlänge angcbrachl. Im zweiten Tritte! kann man ebenfalls ein Tor zwischen zwei noch deutlich erkennbaren Türmen annehmen. Ta der Ansgang eines Nordtores beim Eingänge in das Gradi^-e konstatiert wurde, dessen Zugangsstraße über-dies in der heutigen Wiener Straße durch die beider-seils vorgefundenen Gräber bestimmt ist, so wird auch die nördliche Stadtmauer mit zwei Toren versehen wor-den sein, da das bisher bekannte Nordtor ebenfalls im Drittel der Umfassungsmauer liegt. Die heutige Gradi Erdarbeilen für die nene Straße die Überreste eines ei»' fachen schwarzen Mosaikbodens ohne Musterung auf» gedeckt, der uur 25 Zentimeter unter der Erdoberfläche lag. Unter dem Boden, der auf einer Schichte vo» Kugelsteinen gelagert war, kamen abermals Reste älterer Wohnränme znm Vorschein, deren Wanddekoralion vor« nehmlich fleckig in Gelb nnd Rot gehalle» war, wo-gegen das Gesims, reicher verziert, Blumen, Ranlen und die Darstellung eines Frauenkupses zeigl. Das Vor-kommen dieser älteren Nauperiode nnler dem Mosail-boden bildet eine abermalige Bekräftigung der Ver-mnlung, oaß die Gebände der ältere» Periode durch Brand zerstör! worden sind, der große Dimensioneu angenomme!! haben mnß, da die Reste der ältere» in Feuer ansgegangenen Gebände, bei denen dieselbe Über» ban,mg lieobachlet worden ist, in ziemlicher Entfernung — an der Stelle der zu errichtenden Werkstätten der Stcllilsgelverbeschnle - sich befinden. Es ist daher die Möglichfei! eines lokalen Brandes ziemlich unwahr» scheinüch lind die Vermntting von der freiwillige» Zer-stmnng Emonas durch Brand im Jahre 238 cingesichls des Anmarsches des Usurpators Marimin sehr l"'< recht igt. Von den wertvollen Funden ieie» vor allein die Qbjekte mit Tieroruamenlik erwähnt. In dem große« Gebände wnrde außer einem Nronzeschlüsse! ein Tor» griff aus massiver Bronze gesunden, der in eine» Löwenkops endel. Aus dem au das Haus des Chirurgen angrenzenden Raume stammt ein Vasenhenkel aus Bronze, der ans einem stilisierteil Schlvaneiilops ^ bilde! isl, nnd ein offener bronzener Fingerring, dessc» Ende» in zwei gegenüberschauende Schlangenköpse alls« gehen. Tns Hans des Chirurgen ergab nebe» Sonde» »nd Nadeln »och eine herrlich palinierle Pinzelle, die Nebenränme eilten Fingerring ans Nronzedral)!, eine» zierliche» Qhrring, eine bronzene Zierscheibe mit ei»' gelegten eisernen und silbernen Treiectsreihen, eine gs' zahnte Zierscheibe, zwei römische Provinzialsibeln M'l eiiiem Klwpf lind vollem Nadelhallerblalle ,,,i1um) ans Bronze, ein eigen-lümliches gabelförmiges Geräl alls Bronze »nd Perle» ans grüner Glaspaste. Zahlreich sind wiederum Münze», vom ersten bis znm vierten nachchristliche» Iahrhiiiidert, die älteste diesmal von M. Agrippa <-»- 12 n. Chr.), eine Mittel» bronze des Tilns von, Jahre 8<», eine wunderbar er» haltene hellgrün patinierte Großbrouze des Kaisers Traja» <98'bis 1l7, nicht bei Cohen angeführt), eine MiXelbrunze des Lüeins Verus vom Jahre 164 und ein Tilberdenar des Caracalla <2l! bis^17)i axßerdew eine Anzahl Münzen der konstanlinischen Periode. Neben der besseren Tonware kommt zahlreich ei» einfaches Gebranchsgeschirr vor, das aus dunkelgralie!» Toil erzeugl wurde, der stark mit feinem Kieselsand f/' mengt ist. Qb diese Neimengnng absichtlich geschehen ist, »m die Fenerbeständigkeil der Gefäße zu erhöhen, oder daß man für diese Art Geschirres den nngeschlämmt^ Ton gil! genug erachtete, isl nne»lschieden. Diese a/» wohnliche Gebrauchsware ist in der Regel dicht nlU horizontalen nnd senlrechle» Parallelen Rille» »nd a,w) hellen Bändern verziert. Der römische Bodenbelag, del an verschiedenen Stellen ansgedectl worden ist, besteht anßer dem Kiesmörlelestrich nnd gestampslem LehM' boden ans Tonwürsel», ans polygonalen wabensörmig^' Tonziegeln, einfachem Mosaitb. den, der aus schwarze» Steinen gebildet und manchmal mit weißen Stein/'N gesprenkelt ist, und aus einem lerazzoarlige» Slew» Pflaster, das mil farbigen Steinchen belegt nno glaU polier! worden ist. >>,-. ^V. ^- ' iPersoualverfiigungen der Staatseisculialinvcr' waltung.) Ernennnngenl'Karl I era bet, Banw»>' missär der Osterreichischen Staatsbahnen, t. k. SlaatS' bahndiretlion Prag, znm Vorslandslellvertreler bei del k. k. Bahnerhaltniigssellioi, Görz ^; Peler Popp/ Qberusfizial der Österreichische!, Staatsbahnen nild V^r« slandslellverlreter beim k. k. Bahnbe!riebsa»tte PenziN'^ znm Vorstände deS k. k. Bahnbelriebsalnles Villas — Versetznngen ans Dienstesrücksichlen! Jakob H"^' < er, Banoberkominissär der österreichischen Staats' bahnen, t. k. Trassiernngsabteilullg Rndolfsiverl, a> Stelle des Naulommissärs Fraiiz S l e l t n e r in d"' Aiittsbereich der t. l. Äelriebsleilung Czeruolvitz; Mf?' Ritter K lodi 6 von S a b l a d o s'l i, Vanlommm"' der Österreichischen Slaatsbahnen, ullter gleichzeil'^ Annilllieruug der im AmlSblatte des k. l.' Eisenbali"' Ministeriums 1909, Xl.I. Stück, verlantbarlen "e'' setznng von der k. k. Eisenbahnbanleitnng Spittal an de Tran^ zur l. k. Trassiernligsabteilung RlidolfSwert. -"'' * Staalsgymnasinm ,nit dentscher Uill'errichlssprach^' ' Laibach', Herrn Dr. Josef Jer^e, genehmigt. — ?/,, », l. Landesschnlra! für Krain hat den für SloueN'I^ als Hauptfach approbierteu Lehramlskalididalen H"'' Nikolaus Omersa zum Supplenten an der Swa" oberrealschule in Idria für das Schuljahr l9<>9/!^l bestellt. -^'-^ " "N,mq si„d ^ii^ Montag den !8. Oktober l. I. in ^' '^"toralslai,zlei der Grazer Universität einzureichen 's nnl dem. Insfriplionsansweise, serner mit Ans-'^'!rn „ber die Lebensstellung smvie den bisherigen ^,"d>cl,gang n»d Angaben iiber die zuu, Sludium be-"Men Behelfe zu belegen. ^ ' lDer Verlaus geistiger Getränke in Apothclcn.j "an meldet ans Wien, 8.'d. M.! Der Venvaltnngs» ^rillMhof hatte sich hente nnter dein Vorsitze des ^rei-Oll "^"" Schenl mit der Bescl)>verde des Apothekers ^lo Schreiber ans Prag gegen das ^inaiizministeri»»! 3 , "^)afliqen. Gegenstand der Beschwerde war, das; "'!' Apotheker eine Schankstener vorgeschrieben »vnrde, tri.f" 6oMtt, Malaga»vei,l nnd aiidere geistige Ge-u» d > ""^'reichle. Seine Rek»rse hatten leine» Erfolg o oao ^inanzniinislerinm bestätigle die Tchanlstener. a>» ^^ ^'M'i'ndnng sührle der Apotheker ans, das; er .,', ^l"nd der Verordnung des Ministerinms des In-tii<" ""^ der Finanzen voiii 23. November 1904 berech-«H >"> ""s ärztliche Anordnung, ob sie schriftlich oder ', iw„a) erfolge, geistige Gelränke »nd Lebensmittel ab-»ven. Pon dieser Abgabe sei er stenersrei. Nnn v,^ ? '" """'l ^"hre geistige Getränke nm 62 l< "lansl, uwsiir ihm eine Steuer von 180 Iv vorgeschrie-sc!,, ^"^'' D"' Verlvalllingsgerichlshof gab der Ve» wi«?. ^^ge nnd hod die Entfcheidnng des Finanz-'"'Nlstcrinms als mangelhaft ans. z, . llkinigc Daten zu den bevorstrllendcu Wahlen iac>l> ^lvcrbeqcricht.j Tic in> städtischen Beratungs-l^ ,^,^ur allgemeinen Einsicht aiisliegenden Wählerliste» G,'», ', ^'^"lsteheilden Wahlen in das neuzuerrichlende 4», ?,! )^"'1^ '» Laibach enthalten folgende Details! s-, .""«betriebe, in denen 2354 Wahlberechtigte tälig 5,',' "-^ Kleinbetriebe mit 215« Wählern nnd 793 s; ""^betriebe »lit 798 Wahlberechtigten. Wcchlberech. dani, v "^^' ^'"l''' Nll'in- »iid Handeisbelriebsinhabei, lind » ^ '^ diesen Betrieben beschäftigten männlichen jalir ' -'^"' "lrbeiler, »velche das z>vanzigs—. ^.^ ^ortrag.j Ter sluuenische tanfmännische Berein 9 Ms" ^"",nstalle< Donnerstag, den 14. d. M., nm Es »,' ^'Uds in den Bereinslolaütäten einen Borlrag. chiur ^ der diplomierte (5^porlalade!niler Herr Mel-3ekeln-^ s'" - ' ^^'^ unlängst ans Argentinien znriick-lvirl, s - ' """' Vortrag Viber Amerika nnd den weit» svrici?^!^'" "l»ssch>"ung hallen. Der Vortrag ver-ei!,.' ! .^' ''Ueressanl nnd instrnstio z»> werden, weshalb ist s? )' ^' Neteilignng zn erhoffen ist. Der Eintritt lm irderman» frei. ' eine I^^nterliercin.j Henle finde! »in li Uhr abends v^,„j, ,.^urdenll!che Hanploersaminlung des Theater. .^" ^ill. Tagesordnung! Änderung der SalMngen. Uelle )' , " '''"^ deutschen Thcatcrs.I Die lommissio» ters s'^ ^'^lling »oegen Banes eines dentschen Thea-clrns,'-'?^ uwrgei, vormittags nm !) Uhr auf dem ^lera>„ Baugründe statt. hc,,,., lvU'dustriellcs.i Über Ansuchen der t. s. Bezirls-I ^in^niisch^sl in Adelsberg findet am l9. Ostober dci, gi ^ ^ ^^ vormittags die .Mllaudieruilg der von j a >,?'M"' H"'"" I^'az N > zial und Iofes ^ e r -Benli„ '" Slap bei Wippach hergeslellteil Zage mit k. f'","'"wrbelrieb dnrch einen Maschinenlechnilcr der ' ^"desregiernng an Ort nnd Stelle statt. —r. würd.'> ^ ^"^^ Diözelc.j Die Pfarre Gora bei Sodra/iea dr>w .,.'.' ^'"'" Dominil Jan ex, Pfarrer in Stn-H^.' , " '^'hc'n. Iu den zeitlichen Nnhestand traten die "lsllin ^lcnti» Iakelj, Pfarrer in Heil. ,Urenz ob Nciliei s l^!' «^"^'"-' 'ic,"sta, Pfarradministrator in 0er, ^rsetU Umrdeu die Herren Kapläne Leopold Vc,bl>.,f^^"'' ^"draxiea als Psarradministrator nach ^udra^c "'^ """'^ P "" '''' "'s Callas nach Tschcfn?"l^^""N der Hundctontumaz im Nczirle ^a, rncmbl.j Wie man uns mitteilt, hat die l. l. -.-an. 'n ^is,",""" '"^' ^^'"'n die f. t. Vezirlshanptmannschasl Nrr^ < ^'"'bl "'nächtigt, die Hundelonlumaz, die se,. ^rlä,,^ ',"' ^" ganzen politischen Bezirk Tschernembl der ^!""^e, mit 15. Oktober l. I. mil Ausnahme ^blnx' > I' ''^ '" ^^ Gemeinde Suhor, aufzuheben, biö ,i»,- .i '^'^ '^<^1 u' der vorgenannten Gemeinde ^ ^e't^es in Kvafl zn verbleiben. -,-. Ais bc„ '"^""fall.» In der Älacht aus den Montag siel Mrhrer.' l ^<" ^^'nschuee. Die Steiner Alpen sind auf Cchnee sbü'! r" '^""' b^rab mit einen, meterhohen "stwindp. > ^'^"^' Die Temperatur ist infolge Nord-sunkl'». " ^^^ ^wd ans 7 Grad N.'anmnr ge- ^ächt^i, ^°b° Tchwnrmc Wildenten.» In den letzlen ^lldcinen "? ''" '"U'derhollenmalen große Schwärme b" ^ffei !i^ ^ ^."'"^ ^tadl. Die grelle Velenchlnng U"Ul'chen Plähe schien sie gar sehr in ihrer Weilerrei>e zn belästigen, denn >ie dnrchguerie» stundenlang die beleuchteten ^iisle oberhalb der Stadt, beuor sie iil der ^erne verschwanden. K<>—. - tulpase»se, die mil der starken lHrschüllernng ain 8. d. begonnen hat, durste noch längere ^eil andanern. Au, 10^ d. oormil. lags verzeichllelen nilsere Instrnmenlc drei Äiahbeben, von denen die ersten zwei anch in ^aibach von zahl» reichen Personen denllich verspürt wurden. Das erste beginnt »m tt Uhr 37 Min. 27 Sek., erreicht ein Ma^i-miiin vo» 7<» Millimetern um « Uhr 37 Miil. 56 Sek.-sei» Herd dürsle 145 Kilometer vo» ^aibach entfernt liege». Beginn des zweiten um 6 Uhr 55 Min. 21 Sek., Mcuimn!» von 84 Millimetern nm 6 Uhr 55 Min. 46 Lek., Herddislanz 125 Kilometer. Um 7 Uhr 9 Min. 17 Sek. setzt ein schwaches Nahbeben mit einem Hmipl» ausschlage um 7 Uhr 9 Min. 40 Sek. ein. Sein Herd liegl in einer lHulsernung von ! !5 Kilomeler. Die ver> schicdenen Herddislanzen, die ans obige» Auszeichnnngen ermillell »onrden, sprechen für die lektouische Nalnr dieser Beben, denn »ach oem große» (iinbrnche vom 8. d. sind an verschiedenen Teilen des Bebengebietes Gleichgewichtsstörungen ansgetrelen, dir nunmehr lang. sam znm Ausgleiche gelangen. — Gestern nachmiltags um 4 Uhr 4<» Sek. erfolgle eine neuerliche Anszeichnnng. Der Mcu'imalansschlag' von 7,7 Vlillinietern erfolgte nm 4 Uhr l Min. 49 Sek. Von den fechs Anfzeichnnn-gen, die von der Warte in den jüngsten Tagen erhallen wurden, berechnet sich die »mrkliche Bodenbewegnng mil 4,22 Millimetern, bezw. mil 0,67, 0,3«, 0,46, o,!»i nnd <>,!<> Millimetern 7^-ür Menschen fühlbar waren in ^ai» bach selbst nur drei der genannten Beben, nnd zwar der Hauplslos; an, 8. Oklober und zwei Nachbeben am lo. Ollober mil 4,22, bezw. 0,38 nnd o,46 Millimelern, loorans man folgern kanii, das; bei Nahbeben die Ans. länserwelle» von Menschen noch wahrgenommen werden, wenn die wirkliche Bodenbewegung nngesähr einen halben Millimeler beträgt. Demgegenüber muß hervor» gehoben werden, das; bei lokalen Erschütterungen die Bodenbewegnug von Personell anch noch dann wahr. genommen wird, weim der Grenzwert sin die wirk» liche Vodenbewegnng auf ein Hunderlftel Millimeler her. absinkt, weil bei örtlichen Erschütterungen die Periode der Schwingungen ungemein lnrz ist »nd sich den mensch, lichen Sinnen schon durch das Klirren beweglicher Gegenstände nnd ^ensterscheiben bemerkbar machl. Nach genane», in Japan gemachten instrumenlellen Messnn-gen, wlirde» bei örtlichen Erschütterungen Perioden von ll»> bis 200 beobachtet, entsprechend loo bis 2o<» Schwingungen der BodenleiIche» i» der Sekunde. 15. - jBaN' nnd öffentliche Arbeiten.j Ein paar läsiige Negenlage, sonst bei del. Arbeite» leine Störung. An der Nosenbacherslraße stehen drei neue zierliche ein» stockige Villen, lanler Neamlenlvohnställen, nnter Dach. Es komme» »och eine oder zwei dazu. ^.n der Hilscher» gaffe stehe» vo» den drei im Ban begriffenen Hänsern der Wohnungsbangenossenschaft das eine im Nohban bis zum erste» Stockwerke, die übrigen zwei über die Höhe des Hochparterres fertig da. I» der Nonnengasse ist das ucue Objekt — die Tnruhalle mit dein Badelolal des Ursnlinerinnenkonvents — angeworsen »nd auSgepnl'.t. Aus den Nangründen des alten Verpslegsmagazins sind die Grnndausgrabunge» für das dreistöckige Gebälid? des Vaclav Knbella fertig, die Errichliiiig der Grund» mauern ift im ^nge. Auf der Nömermauer schreite» die Vorarbeiten längsam vorwärts: mail ist derzeit mit den Erdaush.ebungen beschäftigt. Die ^nndall?» grabnngen »uerden forlgesel.U. In der Kolisenmgasse ist die Villa der ^rau Dr. Kav('i<^ vollendet nnd ans-geputzt, die der Üotha Teemann an der Simon Gre» goröi^-Strafze >vird angeworfen und ausgeputzt. Der Ban der „Xuli»«!«! u»vl>il>»" all der Älarlinsftraße schreitet rasch vorwärts. Der Rohbau des Hauptgebäudes ist bis zur halben Höhe fertig, die drei fertigen und unter Dach gebrachten Nebenobjekle werden demnächst augewurseu werden. Die Ein- und Dnrchsahrtsslraße beim Eisenbahnviadull an der Martinsstraße ist im Hauptteile vollendet. In der Sonnengasfe sind die Man-rliarbeilen beim zweiten Hause des Heinrich Primel bis znm Dachstuhle angelangt! das zweile Gebäude wird dem»ächsl angeworsen und ausgeputzt werden. Die neue Kapelle daselbst ist vollendet. Der Rohbau des M. Spreitzerschen Hauses an der Ecke des Tabor »nd der Sonnengasse ist im Rohbau nahezn fertig, dagegen siud die Häuser des T^ranz Igli<', nnd der M. Bayer in der Vrhovecgasse, bezlo. Psalzgasse vollendet. Beim Doppel-hause des ^,. Babi<"' und der I. Kos in der Gerichlsgasse ist der Rohbau bereits über das Straßenniveau gelangt. In der El)rill- nud Methodgasse ist das zweistöckige Hans des Ios. Kos nnter Dach gebracht. Die Ver-pntzungsarbeiten beim Hause, der M. Koxelj an der Elisabethslraße sind nahezu fertig. In ber Beelhouei,-gaffe werden beim Gebäude des deutschen Gymnasiums etliche Ausbesserungen vorgenommeni gegenüber die» sem Hause »vird das schndhafle Slei»Pflaster mil neilen Plalk'n versehen. Dcr Rohbau des Schullrakles im Kollegin»! Mariamim isl bis zilr Höhe des zweiten Stockwerkes angelangt. Mit dem Bau der Villa Hirsch» mann an der Knhnslraße und der des Alei. Götzl am Gruberkai wird demnächst begonnen werden. In, Ge» bäude der allen Schießstälte — nun Eigentum des Slovenischen christlichsozlalen Verbandes — werden demnächst verschiedene AdaPliernngSarbeilen, uild zwar vor allem im erste» und zweiten Stockwerte vor^enol». meu werden. An der Wiener Straße wurde m der abgelaufenen Woche von den Objekten des Ersten ^ai» bacher Lagerhauses iiber die Wiener Straße das pro-jellierle Bahngeleise gelegt und mit dem ocr Südbahn verbunden. Die Pflasterung der Gehwege im oberen Teile der Rosengasse ist nahezu vollendet. Im Laufe dieser Woche begann man mit der ^eauug des ver> stärkten Kabels vo» der Sammelstelle aus dem Mcnieu» platze dnrch die Wolsgasse, über Kongrehplatz und wei-ler dnrch Gradi^e. Diese Durchführung »vird in etwa achl Tagen beendet sein. Die öffentliche Beleuchtung ei fuhr in der letzten ^eit ebenfalls eine Vermehrung. Die Glühlampen i» der Schnlallee, auf dem Poga^-ar» platze nnd in der Seminargafse wurde» entfernt und die Belenchlnng durch Gasflamme» verstärkt. Diese Ver. slärkung erfahren im Zentrum der Stadt noch etliche Gasse» »iid Plätze. Der neue Strahenteil zn den Ob» jetten des neuen Verpslegsmagazins isl fertig nnd be» schottert. Mit der Zuführung der Baumaterialien für das Gewerbeschulgebäude an der Römermauer wurde be» reits begonnen. x. — Die Arbeilertolonne, die sich vom Tchlachthänse gege» die Unterkrainer Vrücke bewegt, hat in den letzten vierzehn Tage» viel geleistet: von der Bahnbrücke aufwärts sind viele Quadratmeter des Uferlompleres abgelragen uud das Nett erweitert nnd unten im Bett etliche hnndert Wagen Stein» und Cchnttmaterial ansgegraben nnd abgeführt. Man sieht bereits deutlich die Resultate diefer Handlangerarbeiten. Ein Teil der Arbeiter ist bei den Stützmauern beschäf» tigl- ihnen ist eine eigene Arbeit zugewiesen. Die weitere Abteilung ist mit der Legung des Geleises von der Kaserne bis zur Uuterkraiuer Brücke beschäftigt. Hier g(stallen fich die Arbeiten infolge des angesammelten Wassers ziemlich beschwerlich. An solchen Stellen wird durch die Mille ans Schllttmalerial ein Damm gebildet' auf diesen werden die hölzernen Pflöcke gelegt uno jo» dann darauf die Schieneil beieftigt. Diesfalls verfügt die U»lcr»ehm!l!ig iiber prallische Arbeiterführer. Bei Slephansdorf befindel sich das Gros der Arbeiter- es ist aber auch dort die größte Arbeit zu verrichten. Die Säuberung des Kanals ist in ziemlich raschem Hort» schritte begriffen; die Arbeit »vird durch zwei Dampf» mafchinen und durch Zugpferde verrichtet. Die Säube. rnngsarbeilen lafsen hier — insbesondere in der Strecke von der hölzernen Brücke bis zur Bahnbrücke — deut» lich das lüuftige Bild des vertieften Kanals und dessen Ufers hervortreten. Das trockene Welter — ausgeuom. men vier bis fünf Regentage — hat die Arbeiten überall gefördert, aber der Mangel an Arbeitermaterial tritt doch anf der ganzen Strecke stark hervor. Aus den Eodellischeu Wiesengründen bei Stephansdorf sieht man bereits die großen Masse» des zngeführte» Tchutl» Materials angehäusl und von der Emmündiing flnß» nilswärts erblickt man die erweiterten Userstelle». Aber dies alles sind erst die Vorbilder der Morastent-siimpfimg, ei» Präludium zum ganzen Werk. Dort ober» halb der Schleusen beginnt die Hauptschlacht mit dem Wasserelemenl. x. * iTelbstmord eince Soldaten.j Gestern vormittags hat sich in einem Hause in der ^loriansgasse der 20jah» rige Einjahrig-Freiwillige des 27. ^andwehrinsanterie-regiments ^ranz Derhari,,, ein Böhme, durch zwei Revolverschüsse i» die Nrnst entleibt. Er verschied nach furchtbaren Schmerzen in zwei Stunden. Das Moliv des Selbstmordes ist unbekannt. " Mn tödlicher Unfall.> Als gestern nachmittags der 23jährige Schlofsergehilse Hranz Klinar, Tohu eines pensionierten Oberlehrers und Hausbesitzers, wohnhast an der Zaloger Straße, mit dem Anstreichen der eisernen Aeslandleile der Brücke der elektrischen Slraßenbah» bei Tl. Peler beschäftigt war, fiel er in den ^aibachflnf; nnd verschwand im Wasser. Der Herr Oberleutnant Edler vo» Gressel, der den Unfall sah, schnallte »ur seinen Säbel ab und sprang im Mantel in den hochangeschwolleneu ?sluß, tonnte aber den Vernnglückten nicht mehr finden. Einige grauen sollen in der Nähe der Tlrickfabril Draqotin Hribars die T^üße des Ertrunkene» aus dem Wcyfrr ragen ge-sehen haben. Theater, Kunst und Literatur. ** lDeutjche Vühne.j „Moral", die köstliche Satire von Thoma, »ixlche »nil ätzendem Tpolt, der vie Marl«' des Timplizissimns trägl, äußere Philisternioral, Heu-chelei des Gesellschafl^lebens, ^oyaiilalsdusele, un0 Schallellseilen des Ehelebens, Parteilichkeit der Just,,', geißelt nnd die schärfsten Spitze» .qeqe» jene sa1,che ÄU!» fafsnng von Moral lehrl, nach der die T»ge»d ,,ch voi der Offei.tlichleil e.Kblößl, um das im Du"s«e» verbor» ge»e Laster aufzustöbern, bilde.e befam'tl.ch dcm Ab-lchluß der letzte» Svielzeil. Die Komödie wurde damals rasch als Lückenbüßer, stark zniamme.igestrichen, vor» ge ührl- insbesondere liU der erste Akt nnl ,e,»en geip-volle» Abha»dlu»ge» über das Wesen der Moral start unler der Unbarmherzigleil des Rotstiftes. Die gestrige Ausführung Holle daher Versäumtes »lach und uerunt» telte dem Publifum die ungekürzte ErPosition, die für den Weiteraufbau der Handlung so wicyliq ist. Die Spielleilulig des Herr» ^elda bewährte fich in der geschickten und geschmackvollen Inszenesetznng der Ko> lnöd,e. deren Aufführung bis aus einige Stockungen im Laibacher Zeitung Nr. 233. 2100 12. Oltober 190V. Tialogc bchaglichc Wärmc iil dcr Slinnnuiiq dcs P»» blikums bcwirktc Herr Richter zeigte sich wn seiner besten Seite: Maßvoll im Spiel, mit qntmiitiqcn« Humor, der ohne Anfdrinqlichleit einnimmt, wlchte er dem Ehemann auf Abwegen mit einer gewissen Selbst. Persiflage so viele komische Seiten abzugewinnen, das; sein Auftretn immer von Interesse war; Fräulein Ne11an war ganz „galante" Tame, mit der erforder-lichen Unverfrorenheit ausgestattet, die ihres Sieges sicher ist. Mit Eifer und schönem Erfolg waren um das Gelingens des Abends ^rau Salder n sowie die Herren 5 l b a t, H o h c n a u , ^ c l d a , R o t t e r , V ö l k e r , SeidI, Mahr uud Spiegel bemüht. .1. - jAuö der slovenischcn Thcatcrkanzlci.j Heute wird zum zweitenmale ^alls Operette „Dolnr^kil prin-,-^n," gegeben. Tonnerstag wird neilcrdings eine Ope» rettenvorstellnng stattfinden. — Samstag wird znm crstcnmale Ios(' Ech^garays Trauerspiel „Galeutto" ge» spielt werden. — Sonntag abends gelangt das !^ust° Ipiel „1.Mlx?2oil bäi" l„Tie ^iiebe wacht"j zur Wieder» Iiolung. — Tie Oper bereitet T'Alberts „Xixinn" »„Tiefland") und G. Puecinis „Madame Butterfly", das Operettenpersonal aber Eyslers „UniStnizkli kri" l..Künstlerblut") vor. — ^„Wiener Mode.") Die unausgesetzte Steigerung der Lebensmittelpreise macht sich auf dem Gebiete der Tamenmode sehr fühlbar, oa die Hausfrauen der Mit. lelstände zu allerlei Einschränkungen gezwungen sind. Wer trotzdem elegant aussehen will, findet Rat nnd Hilfe bei der „Wiener Mode"; ihre praktischen und schicken Modelle, vor allem aber ihre Schnitte nach Maß bringen jede Leserin in die Lage, den ganzen Bedarf des pauses an Toiletten, Wäsche usw. mit den denkbar geringsten Kosten anzufertigen. So erklärt es sich, daß in einer Zeit, wo sich alle Welt einschränkt, der Abon» ncutenkrcis der „Wiener Mooe" sich fortwährend aus» dehnt. Der reichhaltige und sorgfältig redigierte Unter» haltuugsteil sowie die zahlreichen Beilagen tragen zu diesem anhaltenden Erfolge wesentlich bei. lEin Wert Leonardo da Vincis.j Aus Berlin, 7. d., wird gemeldet: Durch einen glücklichen Zufall ist Gcheimrat Bode in den Besitz einer lebensgroßen Wachsbüstc einer Arau gekommen, die der General» direktor der Berliner Museen für ein Werk Leonardo da Vincis hält. Ter Kopf der Statue ist ausgezeichnet erhalten. Nur ani Sockel sind einige Verletzungen ficht» bar, die demnächst restauriert werden sollen. Die Büste war lange in Privatbesitz und ist erst vor kurzem in den Handel gekommen. Sie ist sür das Kaiser Friedrich-Museum bestimmt und soll bald dort aufgestellt werden. Telegramme des k. k. Telegraphen-Korrespondenz-Bureaus. Tropfstciuhohlcu iu Mähren. Nrünn, 11. Oktober. Wie „Moravska Orliee" mcl» dei, haben Mitglieder der Höhlensekliou des Natur» wissenschaftlichen .Vubs gestern unter der ^ührnng des Tr. Absulon riesige Tropfsteinhöhlen entdeckt, die sich bis znr Macocha hinziehen, großen Neichtum an Tropf» steinen answeifen uud fünf. bis sechsmal größer sind als die letztentdectten. Erdbeben. Äqram, I I. Oktober. Gestern wu den hier und in der Umgebnng drei Erdstöße verspürt. Die Gymnasial» schüler des hiesigen Oberstädler Gymnasiums weigerten jich infolge der alarmierenden Gerüchte über das Erd» beben, heute iu die Schule zu gehen. Auch in Pisarovina wurden gestern drei Erdstöße wahrgenommen. Es wurde sedoch kein Schaden angerichtet. iksscg, l l. Oktober I» Virovitica wurden gestern nm halb 7 Uhr früh mehrere ziemlich heftige Erdstöße in der Taner von 6 Sekunden verspürt. Um 7 Uhr früh folgte ein zweiter schwächerer Erdstoß mit unter» irdischem Gelöse, der die Bevölkerung in Angst ver° sehte. Es wurde kein Schaden angerichtet. Serbien. Belgrad, >1. Oktober. Heule vormittags sand ein Ministerrat stall, in welchem über die Demission des vmn Schlage gerührten Kriegsministers AivkoviV- be» raten wurde. Eine Entscheidung wurde noch nicht gefällt. Als Nachfolger wnroe der Infanterieinspettor Oberst Marinovn'- genannt. Orkan. Havanna, !1. Oktober. Durch einen mehrstündigen heftigen Orkan wurden telegraphische Verbindungen nnlerbrochen. Zahlreiche kleine Fahrzeuge sind gesunken. Unaufhörliche Regengüsse haben alle Straßen über° schwemmt. Der Schadeil ist sehr groß. Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtel. Gutachten des Herrn Dr. Theodor Ritter von Kogerer, t. k. Primararzt, Wien. Herrn I. Serravallo, Trieft. Ich habe mit Ihrem Präparate „Serravallos China-Wein mit Eisen" ganz gute Erfahrungen gc-macht und empfehle den Gebrauch desselben in passen« den Fällen. (393) Wien, 13. Oktober 1907. Dr. Ko gerer. Verstorbene. Im Zivilspitalc: Am 8. Olober. Karl Tancic. Häusler, 23 I. A m 9. Oltob cr. Valentin Sumrada, Inwohner, 5« I- Elisabeth Plankar, Wäscherin. 51 I. Marianna Ielar, Inwohnerin, b2 I. — Johann Petac, Offiziantenssohn. 12 3- Am 10. Oktober. Wenzel Kobal. Spcnaler. 34 I. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehvhe 30« 2 m. Mittl. Luftdrnck 73« 0 mm, ^ ^ - F ! Z.V? l 3Z ! ^. , »"'sich! s«s ^ ^Z i XZ^ I^ Wind d„5^„ ZLß i, ii U. N. 73«-0 16 0s TTmässss " "halb bew. "' 9U. Ab. 739-0 12 0, NW. schwach bewölkt !___^ 12.j 7 U. F. 73!) 2 11-2! windstill bewoltl 1" Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur beträgt 12'1", Normale 1l'2°. — Regen vor Mitternacht. »v etlervorausiage fur oen i^. ^>llober fur ^ir,"^ mark, Kiirnten und Kr a i ni Wechselnd bewöllt. mäßige Winde, mäßig warm, aNmähliqe Vessernna,, schönes Wetter- für das Küstenland: Schönes Wetter, mäßige Winde, mähiss >oal'in> unbestimmt, anhaltend. Seismische Bcrichtcnnd Bcobachtuusscn der Lailincher Erdbebenwarte (Ort: Oebände der l, l. Staats-Oberrealschnle.) Lage: Nördl. Areite4«° 03'; Ostl. Lange von Greenwich N" ^1'- Beginn ^3 U « Herd- ZX l Z"ä ! z^ DZg ^- Z distanz '^Z ZZ ^? ML ^H s I ^Z !FZ ^Z ^s Z^ j ^ llM l> m « ! !> m » ! !> m « ll m « l> I»_____ Ani 0 « ch : 11. 145> I« 00 40 16 00 49 16 00 5« 1601 09 16 04 V l (77) Vodenunruhe abnehmend. * Es lü'dl',,!>'!.- I'' 5- dlcifach!'« Husizm!!>ill!l',,dsi l!l»! ^>,'be!,r ^>!l>u Obermüller jüngere Kraft, selbständig in Werkreparaturen, militärfr«» (3549) wird 2-1 aufgenommen. Zeugnisabschriften nobst Lohnanspruch an Rudolf Stein, Walzenmühle und Brettsäge, Kljuö, Bosnia0' Kurse an der Wiener Oörse (nach dem offiziellen Kursblatte) vom 11. Oktober 1909. Die notierten Kurse verstehen sich in Kronenwährung. Die Notierung sämtlicher Altien und der „Diversen Lose" versteht sich vei stück. «eld Ware Nllgemeine Staats» schuld. Einheitliche Nent«: 4°, lonver. steuerfrei, Kronen (Mai-Nov.^ per Ka,se . . 9b Ob »b 2b d etto (Iänn.-Iuli) per Kasse »b — 9b 20 » «°/, ö. W. Noten (Febr,-Nu«.) P«r Kasse......98 1l> s« »b i2«/,ü, W. «Ober («pril-Olt.) p« Kasse......«« 20 98 4» l»««el Ltaattlose bOO st. 4°/, ^4 2l> l«» Lt l8«a«r ,. ,ao fl. 4«/,24b—^bl»-- l8«4er .. 100 fl. . . ,13 - 3l7 - >.8S4«r ., 50 fl. . .,1,-317- Dom. Pfandbr. ii lA) sl. b° „ 2«9 «b 291 2b Staatsschuld d. i. «richs» rate vertretenen Kö»ig> reiche und Länder. ^sterr. «oldicnte steucrfr. Gold per Kasse .... 4°,„ ll« «IIS 6b i^sterr. Rente in Kronen», stfr., per Kasse.....4°/, 94 »ü 95 1b detto per Ultimo . . . 4°/„ 94 9b 9b l 5 Ost, Investition«. Rente, stfr.. Kr. per Kasse . . »>/,»/ 84 3b 84 bb l»slni»hn'l»»llt»lchnl». «lschrntnnge». ilisabethÄahn i. «., fteuerfr.. zuia.aoofl.....4»/, —----------- franz Ioseph-Vahn in Vilber (div. Tt.) . . . . 5>/.«/«i18bb/„ . . , .4«0—«2 — "rnn«al.«ahn « Kr. "/» - -.......191-192- l Veld Ware Do« Staat» zur Johln»! übt»» n»»««nt Eisenbahn »DriorilLt»° Gbllgallonln. Whm. Westbahn, «m, l8»b, 400, 200« u. lo.noa Kr. 4"/n 95'«<, 9««« «lisabeth Nahn «00 u. 3000 Vl. 4 ab 1«"/«......iiS'05li?'0b ElisabethVahn 400 u. 2000 M, 4"/„........,1s. 7b lie 7ü Ferdmands-Norbbahn «m. 188« 97 2» 98 2b dctto Em. 1904 9b'l.'b 9« 9b Franz Ioseph-Vahn Em I884 (biu. Et.) Lilb. 4"/<> . . . 9« 1b 97 ,5 Gallzische llarl Ludwig . Vahn (div. Et.) Silb. 4"/» . . . 94^9« 9b'9ü Ung.-galiz. Vahn 20« fl. E. 5"/« 10i!«' >«3 4o delto 400 u. «XX) Kr. »'/l"/„ ««'10 «^ w Vorarlberger Nahn Vm. 1884 (div. St.) Lilb. 4°/„ . . »5 2b 9S«b Staatsschuld der Länder der ungarischen Krone. 4«/« ung. Voldrente per Kasse . ll2'85i13'0b 4°^ betto per Ultimo 112 «b Ii» 0b 4°/,, ungar. Rente in Kronen- währ. stfr. per Kasse . . 91 80 92--4°/, delto per Ultimo 91 75» 91 9b b>/,°/o detto per Kasse 82-ib «2 2b Ungar. VrämienNnl. ^ 10» sl. 21« b«2i4 b« detto k 50 fl 2i0bc2,4b«> Theih-Ncg.-jiole 4°/„ . . . .I4b3b!4l»»b 4"/« ungar. «rundentl.-0blig. 92 io 92 w 4°/» lroat. u. slav. Vroentl.-Obl. 94— 9b- Nnbere öffentliche Nnlehen. Voln, Landes-Nnl. (div.) 4«/<, 92'10 9, 10 Vosn.-Herceg Vlsenb. -Lande«- «lnlehen ^dlv.) 4'/,°/,, . . U9»0l00»b 5"/,, DonauNeg. Anleihe 1878 10«-- - — Wiener Verlehrs-Anl. . . 4»/„ 94 80 9b 60 detto 1900 4«/, 9b — 9«-' «nlchen der Etadt Wien . .10140102 40 delto (V. ober V.) l«?4 120-- 121 — detto (1894).....9,-10 94 <2 detto («a«) v. I. 18S8 . 9b 2b 9S 2b detto (Eleltr.) u. 1.190« 9bbb 9Sbb dettll (Inv.«.)V.I.,90« 9« 40 97 40 Vörsebau-Nnlehen verlosl,. 4"/„ 9ß ?h 97 75 «usstsche Etaatsanl. v. 1.190« f. 100 Kr. p. K. . . b°/„ 100 3v l008« detto per Ultimo .. 5«/„ loo-2b 100-7b vulg. Etaatl-Hypolhtlal ilnl. 1882......«o/l, 122 90 23 90 Geld Ware Nulg. Ltaal« - Voldanleihe 1907 s. 100 Kr. . . 4'/l°/n 9» - 94 — Pfandbriefe usw. Vobe!ilr.,allg.«st. i,50I.vl.4°/„ 94 7b 9Ü-7Ü Vöhm. hypothelcnb. verl. 4"/„ ,7 10 »7-30 Ze,!tral-B°d..»rcd,-Ul., bsterr., 45 I. veil.....4>/,°,<> 101 b0 102-bo dctto «5 I. veil. . . . 4°/, 9« 7b 97-7b Kreb.-Inst.. üsterr., f.Verl.Unt. u. üffentl. «rb. Kat. 4. 4»/« 93'üli 94b« Landes!,, b. Nön. Vali,ien und Lodom. 57>/, I. rückz. 4°/<> 94 4n 95-4« Mähr, Hypothelenb. verl. 4"/„ 9«4b 9?'4l, N.-üsterr. Landes Htip.-Nnst. 4"/, 9«-5« 97-b« betto inN. 2°/«Pr. veil. 3>/l"/° 87b« »«-«» dctto K.-Schuldsch. verl. 3>/,"/<> 8?bO 8«>b0 betto verl......4"/» 9SLb 97-25 Osteir.-ungar. Vanl ö« Jahre verl. 4«/„ ü. W..... 98-201 9<»-!,0 dctto 4"/, Kr...... 98 b0 9» bN Lparl.. «rste»ft.,e«I.verl.4°/« »9-4b I.» « Fr..... ,8b'— ,89-— Lübbahn k 8"/« Jänner-Juli 500 Fr. (per Et.) , . . 2?b-20 2?? 20 Lüdbahn k 5»/^ «00 fl. S, °. ii»7b ii»-?b Diverfe Lose. z»lzw»llch« z»ft. »«/, Vobentredit Lose b0 ?, b« Lalm-Lose 40fl. KM- . . . »?b- 28^ -türl. «8>— b»»4-- Ferdinand« Nordb. 1000 fl, KM, b340»— b««a'— ttascha» - Oderberaer (tisrnbahn 20!>fl. S....... »6l4(» »«3-40 Lemb. - Ezern.- Iassv. Eisenbahn- Vesellschaft. 20« fl. O, . . k.5?b0 b«i - S0 12ö«0 Lüd!iordds». . 509— »10 — «anlverein, Wiener per Kasse --- —>— detto per Ultimo b41 bv b42b0 «obenlr. Anst. öst., 300 Kr. . 11«?-- 1,78-- ^«ntl.Vod.Krebbl. «st. «00 sl. b??-— b79-ltitdltanstlll! für Handel und Gewerbe, ,20 Kr., per Kasse —>- — >- detto per Ultimo »K4«b «Sb »b ßriebitbanl, ung. allg., 20« sl. 7«9 ?b 770-?b depusttenbanl, allg., 200 sl. , 4ö9>. 4«3 — tslompte - Gesellschast, nieder- bsterr., 400 Kr..... «26— «29-— lttro- u. Kassenvereln, Wiener, 200 sl........ 4«5b0 4«7'— hypotheleubanl, öst. 200«^. 5°/„ «>!,-- »08»— ^ändeibanl, often.. 200 fl., per Kassc....... ->— —>- detto per Ultimo 492 bv 492'b« .Merlur", Wechselstub. «lltien- Gesellschaft, 200 sl. . . . N«8— «3,— 2sterr..ungar. Nanl 1400 «tr. 17S7-— 1777-— Unlonbanl 2 l'»"'?^ Vcrlchrsbanl. allg.. 140 sl.. . 34« t»0 "^ °" Hnd»sllll'ssnl«n»h»«n>». Va»nescllsch,, «.1«. »st,, 10« sl. 15»'- ^s"" «nilfr ttohlrubelnb.-Ves. I«0fl. 7b0'— 756"" E!sr!ibahi!verlchis-?liistalt, «st., 100 fl........ 440— "l" «tisenbahnw.-Lelhg., erst«, 100sl. 209' - «U^ ,," " ,,P°ldi-Hütte", Ticgclguhstahl. ... ^ F.-Ä-O. 20« sl..... b00- b<«' Pragerltisen-Indüstric-Vesellsch. ..,^ 200 fl........ 28b5'^ ^60 Mima- Murant, - Talgo Tarjane^ ^,. ^ ^ «isenw. loosl..... »93— "°'^. Valgo-Tarj. Lteinlohlen 100 fl. »»?'— "^,,^ „Schlöglmühl", Papiers., 200sl. «>"— »'" „Schobnica". «.«. s. Petrol- ,,^ ^. Industrie. 500 Kr. . . . b45— b".g ,.Stel,iermühl",Pllplers.u.V.E. 44S'- "»^ Trisailer Kohlenw..«. 70 sl. . »02 b« »"^ Türl. Tabalregie-Ves. »0» Fr. .^. per Kasse..... - - 77^ betto per Ultimo . . . 5»l — '??,°n Waffeus-Gfs, «sterr., 100 sl. . «98- 7°?.^. Wr. Vaugesellschast. 100 sl. . . i«?b« ^° Wlenerberge Ziegels-Alt.-«es. 7Ü0-- "' Devise». AnlZl Hlchl» «nt Acheck». «msterbam....... 19« 40 »»«A Dtutsche Vanlplähe . . . . l17'52'"5 .z, sstalienischr «anlplähe . . . "'»2' »b,^, London ....... «39»?'»"'; Pari«......... ""^3 Nt. Petersburg...... 2üb - ^ -.^ Zürich und Vasel..... 9b «b »« *' Valnte«. Dulalen........ 11 3s '''.<» 20.Franlen.Ntucke..... «» ^> "'^ 2«.MarlEtücke...... »»'" .,7.7b Dtutsche Neichsbantnolen . . 1" ^^ "»<,w Italienische »anlnoten . . . »b'" ,^b" «ubel-Noten....... ,-bb «^. I AVk°t?«?*Lt'n' Pfandl»»-'e»«nrPrioritäten, Q J. C. Mayer 0 Privat-Depots (Safe-Deposlts) I 1 ¦ "wn «tc,£,vi,en und Vtlutax, -*- Bank- und WechslerKe8chÄft "5s unter ei«en«m Vtrtihlul ömr r*rfi> I ^^^^^m^^m£2^LH2lHimLn »¦ Laibach, Strtta.rgti.wwe. ______ **___ »erzlini| »i lirtiilifM ;¦ Ifiti-lirrtit ¦¦! aif Wh-ImH. J