43547 UPirfjtig ftlr jePertnonti, befott* Oers fur bog reifcn&e Iflublilum. Die tr|le lOeHerreirfjifrtje ^Ugemelnc UnfalluecflrtjerMngs^igefellfrtjaft m fflim I,, 38auemmarttt $r. 3, 0(6 bie allefle unb bebeutenbfie Die UnfallDerfirfjerungsseranrfie bt> treibenbe 6efellfUbI}Etm}'OUi)0 gE- o ° o gEroibtttEf. o o o %>w@i{@ 7 m©6i*jftae6 etrjansfe (SifjECaje. ©Erlag &es ^iibIjEtm-Jlu*|'rfutf|'E* in laibadi. ©nttit bon Ig. t). Kltinmatjr & Job. Bamberg. 43547 OJ&V 54^33 Siidheimgruf} zuuor! €ndlicb kanti id) dem lUiinscbe^so vieler entsprecben, indem icb das Siidbeim-UJcrbebucblein, das zugleicb cin Siidbeim-UJeiser sein soli, als satnmelnden, aber aucb als fiibrenden Boten in die Cande sende. Unsere Stidbeim-- Bericbter cvollten ibn sebon lange seben und voollten ibn boren, auf daj? die begeisternde Rede Habrung erbalte; aucb ali die erbolungsbediirftigen Scbwestern und Briider im Amte sebnten sicb nacb dem Biicblein, das von dem scbbnen fjeint an der Adria erzablen und ibnen den UJeg zu demselben weisen solite. Da ist nun das Scbriftcben. £s war nicbt leicbte Arbeit, aus der Stoffiille jusl das berauszugreifen, was jeder vuissen soli, der fiir das Ijeim fatig ist oder in semen Raumen fieilung sucbt. 0ibt man zuviel, so verutirrt man; gibt man zu wenig, so beirrt man. Bei allem muRte eines beacbtet vverden: der UJeiser soli seine Catigkeit auf die Zeit, da man nocb nicbt in Eovrana ist, besebranken. Denn weilt man einmal „drunten“, so findet man sicb bald zurecbt; zu- t* dem liegen im Ccbrcrbeime alle Bebelfe auf, deren der Kurgast bedarf. Die flnfertigung des Biicbleins bat viclleicbt, genau ausgerecbnet, nicbt ganz eine Krone gekostet. Zaudert jedocb deswegen mit dem Jfnkaufe nicbt! Der Preis soli ja aucb einen Ceil zu jenem Scbatze bilden, den wir mit Cifer sammeln, da es gilt, unser UJerk der Uollendung zuzufiibren. — Gliickauf denen, die mit dem tileiser zur Adria wallen, gliickauf unseren Be- ricbtern, durcb die das UJerbebiicblein den groben 0e- danken ins Reicb tragt! baibach, vor der (Ueibnacbt 1900. P. Zur ztoeifen fluflctge: In zwei IDonaten zwei Auflagen! Damit ist die Dotvoendigkeit des Biicbleins am besten erwiesen voorden. €s bat in so mancbes Scbulbaus frobe Roffnung gebracbt und viele, die ibres Ceidens zu wenig acbteten, an das-- selbe erinnert. „Rascb ans Rleer, solange das IDeer dicb beilen kann!“ TDit diesem Zuruf utandert es zum zvveitenmale binaus in die Eande. tiaibach, Ostem 1910. P. i. Jlus der 0e$ebicbte des Eebrerbeimes. Das Cebrerbeim in Covrana ist eine Scbopfung des Dcutscbosterreicbiscben Eebrerbundes (fflitgliederzabl rund 20.000). €$ bie(? vor dem flnkaufe „Uilla 6lise“. Urspriinglicb war es als UJobnbaus, spater als Pension beniitzt vvorden. Grbaut umrde e$ im Jabre 1903. Der Gedanke zur 6rwerbung eines Eebrerbeimes entsprang im Krainiscben Eebrervereine. In der Baupt- versammlung vom 6. 3anner 1904 stellte der Uerfasser dieses Biicbleins den flntrag zur 6rricbtung eines Ge- nesungsbeimes fiir kranke Eebrer. fllsogleicb ivurden von Eaibacb aus die Sammlungen eingeleitet. Der kleine (Jerein fiiblte sicb jedocb fiir eine so grofse tat zu scbwacb; er iiberlieft daber die Dusfiibrung des Gedankens dem Deutscbosterreicbiscben Eebrerbunde. Dieser ergriff die Idee auf der Bundesbauptuersammlung zu IParburg (1904) mit beller Begeisterung; Obmann 5. Keftler setzte sicb mit Gifer ein. Ginige Stellen aus Peerz’ damaliger Stidbeimrede: „UJer mit jenen Jlrmen unseres Standes fiiblt, denen der scbwere Beruf ein tiickiscbes Eeiden gebracbt bat, ein Eeiden, das nur der Siiden mil semen milden Eiiften beilen kann; wer mit jenen fiiblt, die gottverlassen in fremden Candern umberirren, losgerissen uon den Cieben in der Reimat, der Rabsucbt preisgegeben, der Eange-- vueile, dem Code verfallen: der wird ermessen konnen, was ein Eebrerbeim im Siiden fiir unsere Standes- genossen bedeutet... Dort, wo des TOeeres blaue UJelle um die Eorbeerbaine spielt, wo der sanfte Raucb des Siidens die Sorge uon der Štirne kiifet, wo der Sriib- ling berrscbt, wenn im Dorden Stiirme brausen: — dort \wollen vvir ein Raus bauen fiir unsere kranken Briider und Scbrvestern im Jfmte. Dort soli der 5reund neben dem 5reunde wobnen, dort soli er Pflege finden, Jiirsorge, Jfnregung, Uerkebr mit Kollegen, ein gastlicb Dacb, ein Reim im wabrsten Sinne des UJortes... Die Eebrer, die selbst das, was der gesunde Korper beiscbt, im barten Kampfe zu erringen gevuobnt sind, werden vuobl uer-- geblicb fiir den welken Korper offene Rande finden. Der Dienstberr kann den kranken tflann nicbt braucben; der ein mitleidig Rerz im Busen bat, denkt an jeden andern eber als an den Eebrer. So miissen vuir uns denn selbst das scbaffen, was uns als Gedanke mit Begeisterung erfiillt; wir miissen zeigen, was wir uer- mogen, wenn es gilt, den kranken Jfmtsbruder oder die binsiecbende Scbtvester zu retten.“ „fllso die Eebrer uoran fiir das Eebrerbeim!" . . . „UJir Eebrer im Siiden baben die Dot der kranken Jfmtsgenossen, die iiber den Karst zogen, wenn der 5rost des Dordens an den kranken Eungen zu zebren 7 drobte, in bundertfacber Gestah vor uns geseben und treten darum in vollster Uberzeugung fiir unsere Idee ein ... GJenn der genesene JImtsbruder dereinst aus dem Siiden in die nordisebe Reimat znriickkebrt und im 6isenbabnwagen iiber die Draubriicke fabrt, blickt er binab auf die freundlicbe Stadt und erinnert sicb mit inniger Dankbarkeit des Cages, da in ibren IBauern Kollegentreue das Rettungsbeim gesebaffen bat. — ,Das Eebrerbeim im Siiden', unter diesem Kenmvorte uiird die Scbulgescbicbte Osterreicbs den Eebrertag in Hlarburg festbalten."- In der Cat griff alsbald ein iiberaus reger SammeR eifer um sicb; aus allen Ceilen des Reicbes stromten Gaben. JIls nun gar das Biicblein „$ecbzig Jabre auf dem Raisertbrone" ein Reinertragnis von 50.000 Rronen lieferte, konnte an die Uerutirklicbung der Idee gedacbt vverden. 6s wurde die envabnte Uilla Glise um 70.000 Rronen erstanden. GroRe Uerdienste ervvarben sicb in dieser Zeit der Bundesobmann IH. Strebl, Cebrer Geifsler, der Eeiter des Rnabenbortes in IDarburg R. Gassareck, Jacblebrer R. Brucbe, Direktor K. Gmmer in JIbbazia, Cebrer Briickner dortselbst und 5rau Gotzl in Covrana. Der BescbluR zum JInkaufe umrde in der Bundesaus= scbuRsitzung vom I. Dovember 190$ gefaftt. JIls erster Gast zog das Bundesausscbufemitglied JTugust Pobi ein. €r iibernabm die Jlufsicbt iiber die Ginricbtung und Bewirtscbaftung bis Ostem 1909. (Jon da an konnte das Reim dem geregelten Betriebe iibergeben vverden. 2. Klanim wurde Covrana gemablt? Die Kiiste uon Eourana ruird gegen Dorden durd) den Karst gescbiltzt; gegen Siiden und Osten liegt das ITleer. Daraus ergibt sicb der Scbluf? auf mildes Klima. 6in Schulbcispiel! Die iippige Ucgetation ist der beste Beuteis fiir die giinstige Eage. Gs muftte ein Ort ge= wablt vuerden, der den Dordlander nicbt zu sebr uercueicb-- licbt, ibm aber dennocb einen milden KJinter bietet. Gin allzubeifjer Sommer vuare fiir Oaste, die aus nordlicben Klirnaten kommen, unertraglicb. Der Pflanzenreicbtum um Eourana beugt diesem Ubelstande uor. Der Ort ist von uns aus leicbt zu erreicben, die Reise uerursacbt wenig Kosten. Eourana ist rubig, staubfrei, naturfriscb. UJer sicb unterbalten will, beniitzt die elektriscbe StraRen-- babn und fabrt nacb Jfbbazia. (Jabrtdauer 1 / 2 Stunde, Jabrpreis 40 b.) Iti Jfbbazia sirtd fast taglicb Konzcrte; im UJinter gibt e$ Cbeater und Unterbaltungsabende uersdtiedenster Jfrt. Der neue Kursalon ist ein Stelldicbein der Dobelutelt. — In Eourana wird in allen offentlicben Eokalen deutscb gesprocben. Eourana besitzt eine deutscbe Scbule; der jevueilige Eebrer ist Riiter unseres fieimes. Die Badezeit in Eourana dauert uon Hlai bis Gnde Oktober. Gin Raus in Eourana kann das ganze jabr bindurcb ausgeniitzt ruerden: — lauter Oorteile, die andervuarts nicbt in dem mafte zutreffen. Kaiserlicber Rat Seis sdrreibt iiber Covrana: „Eovrana liegt funt Kilometer von Jtbbazia, an der soge-- nannten „6$terreicbisdren Riviera", die seit den letzten zwei Dezennien des vorigen ]abrbunderts den UJettkampf mit den gottbegnadeten italienisdren und franzosiscben Kiistenstridren mit entsdriedencm Grfolge aufgenommen bat. Jiir den lebbaften Zusprucb, dessen sicb Eovrana scit dem 3 a bre 1S07 erfreut, mogen die folgenden amtlicben Daten iiber den Jremdenverkebr sprecben. 6s verweilten bier (vom !. Oktober bis 30. September gereebnet): Im Jabre 1897 252 Personen, 189$ 582, 1899 732, 1900 767, 1901 1180, 1902 1699, 1903 2025, 1904 2254, 1905 2286, 1906 2977 und im ]abre 1907 3877 Personen, wobei aber bemerkt vverden mufe, daft die Anzabl der in Eovrana verfiigbaren UJobnungen trotz der enormen Baulust derzeit kaum im Uerbaltnisse mit dem sicb von 3abr ztt 3abr steigernden Jremdenzuzuge stebt. UJer sicb daber fiir eine der beiden Rauptzeiten (Jriib- jabr vom 5ebruar-tT!ai, Sommer von 3uli—September) eine passende bUobnung sicbern vvill, moge sebon friibzeitig darnacb Umscbau balten." (Also war ein eigenes Reim un-- bedingt notig. P.) iiber das Klima von Eovrana sebreibt Rerr Seis: „Eovrana — 14° 16' E. v. 0reenwicb, 45° 17' Breite und 15 82 meter iiber dem ITieere gelegen — vvird unter den an der osterreicbiscben Riviera gelegenen Orten mit Redrt als der relativ warmste bezeidinet. (fiacb der geograpbiscben Eage leicbt erklarlicb. P.) Eovrana bekommt namlicb fast nie etwas von der CUirkung der Cramontana, das beiftt jenes eisigkalten liordvvindes zn spiiren, der im (ilinter dureb den Pinscbnitt des Karstes bei £astua kegelformig auf das iTieer berunterstiirzt. Die mittlere lOonatstemperatur von Eovrana betragt auf Grund der Daten der meteorologiseben Beobacbtungsstation und langjabriger Privatbeobacbtungen im 3anner + 5‘2°, Jebruar + 6°, IDarz + 9°, April + 13'5°, tDai + 17°, 3uni + 20'5°, 3uli + 22' I °, August-fe-22'3°, September + 19°, Oktober + 14'2°, Dovember + 10‘3°, Dezember + 6-4° C. Die mittlere Jabrestemperatur ist + 13'9° C. Sie stctlt sicb bober als die der europaiscben Binnenkurorte Jlrco, Gardone, Gries, Cocarno, Cugano, IDeran, lT!oiitreux, Pallanza und Uevey. Tn den Sommermonafen, wo das Cagesgestirn bereits in den Dacbmittagsstunden binter dem tOonte maggiore ver- sdnvindet und der maestral stets die erwiinscbte JTbktiblung bringt, ist Covrana kiibler, als das nocb lange den Sonnen- strablen ausgesetzte JTbbazia, als Jlrco, Gries und ITleran und belracbtlid) kiibler als die Kurorte an der franzosiscben und italieniscben Riviera. Durcb die ausgleicbende (Uirkung des IDeeres sind die Cemperaturextreme geringer als an den klimatisdren (Uinter- stationen des Binnenlandes. (Gin sebr wicbtiger Uorleil! P.) In den (Uintermonaten sinkt die Cemperatur nur selten auf den Dullpunkt berab und da aucb nur etvva in der Zeit vor Sonnenaufgang oder bei beftiger Bora. (Uenn der Rimniel klar ist, so sendet die Sonne bald nad) Rufgang ibre mild- vvarmenden Strablen berab und lafet uns vergessen, dafe oben in den Karstgebieten, nur uienige Kilometer von Covrana entfemt, der (Uinter sein starres Regiment mit furcbtbarer Strenge iibt. (Das konnte man im Jatiner 1910 uiabrnebmen. In St. Peter biieben die Gisenbabnziige im Scbnee stecken, in Covrana vvar Jriiblingswetter. P.) Die CUindricbtungen — gegen den IDoio von Covrana berecbnet — sind folgende: N. (Cramontana), nur selten fiiblbar. NNO. (Cramon- tana--Greco), gewobnlicb als Bora bezeicbnet. NO. (Greco), ebenfalls als Bora bezeicbnet. ONO. (Greco-Cevante). O. (Ce- vante). OSO. (Cevante--$cbirokko). SO. (Scbirokko). SSO. (Ostro- Sdiirokko). S. (Ostro). SSW. (Ostro--Garbino). SW. (Garbino, aucb Cibeccio). WSW. (Ponente--Garbino). W. (Ponente). WNW. (Ponente-maestro). NW. (IDaestro, aucb maestral). NNW. (maestro-Crarnontana). Cramontana ist minder steif als Borino. Das Cramontana-- UJetter ist frisdi und scbarf und bat grobere Kalte und Cuftfeucbtigkeit als Bora-lUetter. Klarer Bimmel oder leicbte Bevvolkung. Die Bora, die dureb den Sturz der in der kalten Karst- region aufgespeicberten Cuft in die Adria entstebt, ist unter alien UJinden der baufigste. Sie balt oft mebrere Cage an; dodt erreicbt sie bier nie die enorme Starke, die sie atif den Karstboben, in Zengg oder in Criest so gefiircbtet macbt. Der Scbirokko nitrnnt, was seine Raufigkeit betrifft, den zweiten Rang eirt. Cr ist ein aquatorialer Cuftstrom, der oft 10 bis 15 Cage anbalt und im Sommer Crockenbeit, im UJinter Regen bringt. €r gebt fast immer in Sturm iiber, der das IDeer tief aufwiiblt. Die dureb das fluffluten der oft drei IDeter boben (Uellen an den Riippen entstebende Brandung bietet ein unvergleicbiicb grobartiges Scbauspiel. Der Scbirokko tritt in den letzten drei TDonaten des ]abres am baufigsten auf. RJabrend seiner Dauer steigt im Rlinter das Cbermo-- meter nicbt selten auf + IS bis 20° C. Ostro und Oarbino folgen fast immer dem Scbirokko und sind von Regen begleitet. TOaestral berrscht bier im Sommer getvobnlicb in den ersten Dacbmittagsstunden, er bringt KUbiung und maftige Jeudrtigkeit; in der Regel endet er mit Sonnenuntergang. Der mittlere Cuftdruck in dem 15'82 meter iiber dem meere gelegenen Eovrana betragt 760 'I millirneter. 6bbe und 5lut sind meist deutlidr erkennbar; die mittlere Jlutbobe betragt 0'4 meter.“ 3. Tiir ttfdche Cefden eignet sfeb cin JTnfenthait in Eovrana? Iti erster Cinic Ilir Katarrbe versebiedenster JIrt, also fiir die bekannten Cebrerkrankbeiten. Das Bad im lDeere berubigt dic Derven.* Bine tberapeutiscbe fln= slalt stcbt uns zur Uerfiigung. Dic Hleeresluft crzeugt Jfppetit; daber ist Covrana aucb fiir TDagenleidcndc geeignet. 5iir Jlbspannung, Uberarbeitung, Scbvvacbe nacb iiberstandenen Krankbeiten, Blutarmut findet man Beilfaktoren uerscbiedenstcr flrt: Spaziergange am meeresstrande, der flufenlbalt auf dcn Klippcn, Jabrten mit dem Boot oder dem Dampfer, Partien ins Bebirge, Sonnenbader. Ilir Zerstreuung ist im Beim und im naben JIbbazia gesorgt. Binen idylliscb scbonen Jfufentbalt bietet der Daturpark „Coqua“ binter dem Cebrerbeime. Jfusfliige: nacb THedvea, auf den tTlonte maggiore, nacb IBoscbenice, in das Bebange, zu den Inseln, nacb jiume, Portore, Buccari, in die Jfdelsberger Brotte. CHlles Dabere bieriiber im Jfbscbnitte,.Covrana und seine Umgebung.“) — 5iir vorgescbrittene Ceiden ist Covrana ungeeignet.** * Analyse des lUassers: Koebsalz = 29'027, Bblortnag-- nesium = 3'073, Bittersalz = 2'554, Scbtvefelsaurer Katk = 1'154, Bblorkalium = 1'046, Bromnatrium = 0'520, Koblensaurer Katk = 0'3$l, Kieseisaure = 0'01Q und or- ganisdie Substanzen = O'045 Branim. IDittlere temperatur des CUassers: trn ]anner 7'3°, februar 7'5°, ttlarz 9'4°, April 13'3°, ttfai 17'3°, Juni 231°, Juli 26'5<\ August 25'2°, September 20'1", Oktober 16*1°, november 12'5°, Dezember 9'5°. JTu$ dem Biicblein: «Der $ommer= und lUinterkurort Covrana*. ** Die solidarisebe (Ueigerung der Pensionsbesitzer und UJobnbausvermieter, Personen, die mit tuberkulose oder sonstigen Infektionskrankbeiten bebaftet sind, bei sicb aufzunebmen, bietet iibrigens die sicberste Bevvabr, daf? man bier auf das gevvissen- Im „5iibrer“ fiir Covrana ist iiber Rrankbeiten, fiir die sicb der Kurort eignet, folgcndes zu lesen: „JTls Krankbeiten, welcbe fiir unser Klima und den Gebraucb von Seebadern passen, waren zu bezeicbnen: Die Jlllgemeinerkrankungen des Korpers, als Skrofulose, Rbacbitis, allgemeine Jlnamie, spezielle Grkrankungen der GefaRe des Respirationstraktes, des (Jerdauungstraktes, (Blinddarmentziindung. P.), der Derven sowie der 0e= scblecbtsspbare beim vvciblicben 0escblecbte. Die meisten Hlle, voelcbe in die genannten Rrankbeitsgruppen fallen, vverden bei einem jRufentbalte zur ricbtigen 3abreszeit und bei kurgemabem Eeben, wenn nicbt Reilung, so docb nacbbaltige Besserung finden. Gs sei aucb gleicb bier erwabnt, dab sicb Rekonvaleszenten nacb $cbweren, erscbopfenden internen Grkrankungen oder nacb durcb-- gemacbten scbuteren cbirurgiscben Gingriffen unter dem Ginflusse der Seeluft und der geistigen und korperlicben Rube auffallend rascb rbolen und kraftigen. (UJir baben geradezu UJunderkuren zu verzeicbueu. P.) UJas die genannten Rrankbeitsgruppen betrifft, so ist der Ginflufr der Seeluft, der warmen oder kalten Seebader, der Jfufentbalt im 5reien fiir Skrofulose, Rbacbitis, Jlnamie ein evidcnt giinstiger und wird die Jlusbeilung wcscntlicb bescbleunigt. bafteste bcstrcbt ist, jede von aufren kommende flnsteckungsgefabr abzuwenden und den giinstigen Besundbeitszustand auf seiner Robe zu erbalten. (Uergl. die ausdriicklicbe Bestimmung in den Satzungen! P.) Jlus: 'Der Sommer* und Ulinterkurort £ovrana». 14 CTc JTndcrs stebt dic Sacbe bei Krankbcitcn des Re-- spirationstraktes; es kann daher nichf eindringlich genug dauor gewarnf werden, Kranke, welche an aus» gesprochener kungenfuberkulose leiden, die bereits iiber das Stadium der Hnfiltration hinciusgehf, ferner Fdlle mit beginnender Kaoernenbildung, fjdmoptoe oder Fieber in dcis hiesige Klima zu senden, da derartige Kranke bereits nach kurzer Zeit des flufent- haltes, besonders bei Gintritt uon Schirokko, sich unwohl fiihlen, mit flfembeschwerden, flppefitmangel, Schlaflosigkeit und bedeutend erhdhtem Bustenreiz zu kčimpfen haben. Besonders rascb stellt sicb die Uerscblecbterung bei bereits fiebernden Kranken ein, deren Befinden sicb bier rapid verscblecbtert. Cungenspitzenkatarrbe jedocb, cbroniscbe Broncbial- katarrbe, Reblkopferkrankungen, aufter denen tuberku-- loser Hatur, Rekonvaleszenten nacb Eungenentziindungen, Kranke mit Rippenfellentziindungen, die das akute Stadium bereits iibervvunden baben, wenn aucb nocb fliissiges £x- sudat vorbanden ist, Kranke mit alten Rippenfellexsudateu mit $cbwartenbildung finden bier rascbe Besserung und Reilung; insbesondere saugen sicb friscbe 6xsudate unter der einwirkung der Seebader rascb auf. Jiir solcbe Krankbeiten waren die niouate TTlarz bis illitte Dezember als Jlufentbaltszeit anzuraten, sowie der Gebraucb der freien Seebader in den TTlonaten juni bis 6nde September. (Jfucb unsere neruosen baben die Bader gelobt. P.) Insbesondere ergaben sicb erbeblicbe Resultate bei stuudeniangem flufentbalt auf der See in der Ruder- 15 barke, in den kiibleren Illonaten um die TTlittagszcit, spaterbin vor-- und nacbmittags. Das Jlufboren des Rustenreizes, die leicbtere expektoration, der bedeutend vermebrte JTppetit, der gute Scblaf geben solcben Kranken bald wieder den Glauben an sicb selbst und die Roff= nung auf baldige Genesung zuriick. flsthmakranke sollen den flufenthalf in kou= rana mbglichst meiden, denn sovvobl bei broncbialem als aucb bei nervosem JTstbma mu( 5 ten derartige Cei- dende scbon oft nacb wenigen Cagen des biesigen JIufent= baltes den Ort verlassen. Berzleidende fiiblen sicb, mit flusnabme der 5rUb= jabrs= und Rerbstregenzeiten, wob1; es wirken sowobl die warmen Seebader, Koblensaure-Bader als aucb der ermoglicbte lange dauernde Jlufentbalt in der friscben Cuft, sowie die nur minimale Steigungen aufcveisenden Spaziergange von Eovrana nacb Tka und siidvoarts von Covrana nacb lTledvea, welcbe eine ausgiebige Be-- uiegung des Patienten, obne ibn zu ermiiden, erlauben, sebr wobltatig. JTucb Kranke mit Uerdauungsstorungen finden bei Gebraucb der Seebader und den giinstigen Cerrainbildungen zur Bevoegung im 5reien baldige Besserung. (6s gab Gewicbtszunabmen bis zu 1 kg pro ttlocbe. P.) lleurastbeniker mit leicbten Krankbeitsformen werden sicb bier wobl fiiblen; scbvverere 5ormen jedocb sollten den JTufentbalt bier nicbt nebmen, da erfabrungsgemab eine Besserung sebr scbwer zu erzielen ist. 10 SUuationspUn. Haltestelle zum Hafen <— derTramway <- von Abbazia-Mattuglie Jrauenleiden werden im gro{?en und ganzen leider viel zu cvenig dem Rurgebraucbe von Seebadern zu- geevendet, obuiobl nad) vielfacber Grfabrung gerade diese fiir Srauenleiden eine ausgedebnte Uerwendung fitiden sollten. Hite 6xsudate, die einem jabrelangen Bebraucbe von ttloorbadern trotzlen, sab man bier raseb versebevinden, frisebere Salle in einer fiir solebe €r- krankungen verbaltnismajng sebr kurzen Zeit ausbeilen. Rysterie vvird, vvenn sie bereits bobere Brade er- reicbt bat, im biesigen Klima ausnabmslos raseb scblecbter. Skrofulose und Jlnamie sind grofje Bruppen, fiir deren jfufentbalt Eovrana in jedem Jalle giinstig wirkt. Der Jlufentbalt soleber Kranker ist das ganze 3abr bindureb nutzbringend und ist der Binflujt der im UJinter \varmen, im Sommer kalten Seebader vom besten Grfolge begleitet. Betveis sind ja aucb die glanzenden Resultate der Seebospize an der Kiiste von Brado und Rovigno.“ 4. Die Eage aes Eebrerbeimes. UJenn man mit der elektriseben Straftenbabn IRat- tuglie-Eovrana die Bndstation erreicbt bat, vveist zur recbten Seite eine Cafe! den UJeg gegen das Bebirge. man steigt iiber einige Stufen und kommt nacb einer Rlinute zur Uilla Barintbia. Dort zcveigt ein Steig nacb recbts, ein breiter Sufjcveg nacb links ab. Jluf beiden UJegen gelangt man zum Eebrerbeim. UJer raseb ge- borgen sein will, cvable den Steig, wende sicb also nacb recbts. nacb einer minute kiindet sebon eine Cafel den Garteneingang zimi Reime an. €s tbront auf eincm Plateau, nacb allcn Seiten biti von dicbtcn Bestanden altcr Kastanienbaume cingebiillt. Dadurcb gevuabrt cs im Sommer kiible Platzcben. 5iir den Dordlander ist das ein vvicbtiges tRoment, denn er vertragt nicbt die Ritze des Sommers im Siiden, scblaft daber in sonnigen Cagen unrubig und verliert obendrein den flppetit. Das Cebrer- beim ist frei von der Gelsenplage. Die Robenlage setzt es dem kiiblenden Raucbe des TOeeres und dem der um-- gebenden Garten aus, die Gebirgsvvand scbiitzt es vor der Bora. Im UJinter fallt der Sonnenstrabl ungebindert durcb das entlaubte Geast. Ruf der groben terrasse ist vom Sonnenaufgange bis 12 Ubr mittags Sonne; von da an vverden die drei Seitenbalkone bescbienen. In den kom-- menden Jerien vvird bereits ein Sonnenbaddacb zur Uer-- fiigung gestellt vverden. Die terrasse ist liir alle Gaste des Cebrerbeimes zuganglicb. Sie gevvabrt einen Jlusblick liber den ganzen Quarnero. Cinks driiben ist 5iume, nacb Siidosten bin das Uelebitgebirge. Die Inseln Ueglia und Gberso scblieRen den Rorizont ab. Zur recbten Rand verscbivindet die istriscbe Kiiste im Dunstkreis. 5. Das Tnnere des Cebrerbeimes. IDenn man vom Sufisteige ber durcb den Garten in das Raus geiangt, gevvabrt man zunacbst einen langen Gaug. Recbts ist die Kanzlei der Srau Uervvalterin. UJeiters befindet sicb ebenerdig ein Samilienzimmer fiir solcbe, die das Stiegensteigen nicbt vertragen. Daran anscblieftend ist der grobe Speisesaal. Jluber den Ebstunden vvird er 19 zurzeit als Cesezimmer beniitzt. Einks isl die Kiicbe. £ine Crcppe fiibrt nacb unten in die Jlufbeuiabrungsraume, nacb oben in das erste S(ockwerk. Dort sind dem IDeere drei grofje Zimmer zugewendet; nacb Dorduiesten liegen zwei kleine Ginzelzimmer (Rancbzitnmer). Im zvveiten $tockwerke sind die Zimmer so uiie im ersten Stockuierke angeordnet. Rier ist aucb ein Badezimmer mit Duscben. Im ganzen sind im Cebrerbeime dermalen 15 Zimmer mit 3 '45 m Robe, darunter $ 5amilienzimmer, die gleicbzeitig voit mebreren Personen beuiobnt uierden konnen. Bobe spaniscbe lUande (verscbiebbar) bilden die Jlbgrenzutig. Im Cebrerbeime konnen bis auf uieiteres gleicbzeitig 22 Gaste untergebracbt uierden. (Hacb (Jollendung des Zubanes 40 bis 50 Gaste.) Die Ginricbtung bestebt in der Regel aus: Bett, Dacbtkastcben, Ciscb, Rubebett, Rasten, IDascbtiscb tmd 3 Sesseln. Jlnf der Cerrasse und den Balkonen sind Strecksessel, Jauteuils, im Garteti Ciscb- cben mit Stiiblen. Bangematten und Cebnsessel. Im Eesezimtncr liegen 6 Cagesblatter, mebrere illustrierte Zeitscbriften und alle osterreicbiscben Scbulblatter auf. Dort ist aucb eine Biicberei. UUeiters sind zur Zer-- streuung mebrere Spielutensilien, ein Gedenkbucb, Bilder, Pbotograpbieu und eine Bbronik des Cebrerbeimes vor-- banden. Das Baus ist in allen Raumen elektriscb be- leucbtet. Die UJasserleitung spendet friscbes Ouelluiasser. Gegen Jeuersgefabr sind zuiei Jeiierloscbapparate auf-- gestellt. Giue Dezimaluiage laRt die Gewicbtszunabme kontrollieren. Im Cesezimmer ist eine Bausapotbeke angebracbt. • 9 * 6. Prem im Eebmbeim. 1 Zimmer (Bctt) fiir ITlitglieder, die drei jabre dem Bunde angeboren, I K, fiir Hicbtmitglieder und solebe mitglieder, die aus eigenem Uerscbulden meniger als drei jabre beim Bunde sind, 2 K. Bei letzteren karm eine €rma( 5 igung auf I K Platz greifen. mitglieder (iiber drei jjabre) konnen vom Ouartiergelde ganzlicb befreit werden. — Die Uerkostigung bestebt aus fiinf tOablzeiten: a) ^riibstiick (Kaffee, IDilcb, Kakao oder Scbokolade mit 2 Broten), b) Uormittagsjause (Scbinkenbrof, Butterbrot, 6ier oder Obst), c) IDittagessen (Suppe, Uorspeise, Braten mit 3 Gemusen, Obst - oder: Suppe, Rindfleiscb, IDeblspeise, Obst), d) Dacbmittagsjause (wie 5riibstiick), e) Jlbendessen (Braten mit Gemiise, Kaše, getroeknete Jrucbte). Das Jriibstiick wird in das Zimmer gebracbt; die iibrigen IDablzeiten werden gemeinsam eingenommen. 5iir die Uerkostigung ist taglicb der Betrag uon 4 K zu entricbten. €ine Grmabigung oder Befreiung findet unterkeinen Umstanden statt. Dicbtgenossene IDablzeiten vuerden, wenn sie recbtzeitig abgemeldet wurden, nicbt bereebnet. Jfusfliiglern wird eine Reisezebrung mitge- geben. Uber Jfnordnung des Rausarztes wird indiui-- duelle Rost zubereitet. — Im Sommer wird grofses Gewicbt auf vegetarisebe Kost gelegt, vveil sie allgemein zutraglicb ersebeint. Immerbin sind jedocb taglicb zwei Jleiscbspeisen in der Ciste. Gewobnlicb wird der Speise= zettel tagszuvor im Ginvernebmen mit den Gasten be-- stimmt. Zwar entsebeidet bei dieser bocbvoicbtigen par= ŠD 21 (Tc lamentariscben Beratung die mcbrbcit; allein es uierden aucb $onderwiinscbe nacb TDoglicbkeit beriicksicbtigt. Standige Hbmacbungen binsicbtlicb dcs Preises sind nicbf gestattet. Im Eebrerbeim gibt es keine Untcrscbiede; jeder 0ast bat seinen vollen Platz. Rang und Reicbtum dtirfen in keiner (Deise zutage treten. Ipreistafel fur Speisen und (Betranhe. (flffliener ifciicfte.) Suppe. -'20 Rindfleiscb.-'50 0emiise. -'20 rHcblspeise. -'40 Ralbsbraten. -'$0 Scbnifzel. -'$0 $cbweinsbraten .... -'$0 Beefsteak. 1'20 Rostbraten . -*$0 Rumpsteak. P— Saftbraten. -'$0 Eungenbraten. 1*20 Rindsfilet ........ P — Scbinken, ki. Port. . -'40 „ gr. „ . -'60 Salami. -'40 Zunge. -$0 0etn. Jlufscbnitt .. . p— Butter. -'20 €ierspei$e. -'40 Omeletfe. -'50 „ m. Scbinken -'60 » „ Jriicbten -'60 Gngliscbes Jriibstiick: Vs Rubn gebraten. . P20 „ „ gebacken . P — „ „ m. Paprika P-- Salat. -'20 Rompott ... .20 bis -'50 Rase. -'24 Raffee, weib. -'30 „ scbvvarz . . . -'20 6ier, das Stiick.... -'12 Rakao. -'40 Scbokolade. -'40 Cee mit Rum. -'40 „ „ Obers .... -'30 Gin Glas TTlilcb • ... -'12 „ „ Eimonade '12 „ „ Bimbeer . -'20 „ „ Rognak .. -'30 1 / i Eiter EUein, rot . -'16 „ „ „ wei(3 '24 (a) tllarzen -'32 1 51. Bier b) Pilsner -'36 (c) Rofbrau -'40 Scbinken gebraten, Gier, Rafiee oder Cee R P —. $cbweizer 5riibstiick: Raffee oder Cee mit Ronig und Butter R —'SO. Kraftfriibstiick: 1 Glas TtJilch, 3 Stiick Zucker oder Ronig, Gierdotter und 1 Glascben Kognak H —'60. Einzelpreise filr die Ccigeskost: 1. 5riibstiick.K -'32 2. Uormittagsjause.„ -'20 3. mittagessen.„ 2'— 4. Dacbttiittagsjause.-'2$ 5. Dacbtmabl. .1'20 Cagespreis . K 4'— Jur den Rausarzt wird uon jedem foaste wocbentlicb I K eingeboben. Der Jlrzt kommt taglicb um 9 Ubr ins Raus und vervueilt dort 1 bis 2 Stunden. 5iir die Bedienung ist veocbentlicb 1 K zu entricbten. Dafiir ent- fallt das iiblicbe Crinkgeld. UJer beim Rbscbiede dennocb etvvas spenden will, kann es tun, und zwar derart, dafr er in die dazu bestimmte Biicbse einen beliebigen Betrag binteriegt. Der Inbalt uiird von der Uerwaltung an das Dienstpersonale verteilt. €s wird ersucbt, unmittelbar kein Crinkgeld zu verabreicben. CiJir wollen jedweder Bevorzugung vorbeugen. 7. UJie erlangt man einc JJufnaBmsuarte? fluszug aus den Satzungen: „In dem Cebrerbeime finden in der Regel, und zvvar in erster Cinie mir ordentlicbe TTlitglieder des Deutscbosterreicbiscben Tebrer-- bundes flufnabme. Das Cebrerbeim dient denselben als Grbolungsstatte nacb einer iiberstandenen Krankbeit oder als Jlufentbaltsort in Jallen, als das Ueriveilen im Siiden arztlicberseits angeraten umrde. Kranke, deren Ceiden einer Spitalsbebandlung bedarf oder eitie Beim ffiittagmable. 23 (jf Jlnsteckungsgefabr fiir die lT}itbewobner in $icb scblicfjt, sind von der Jlufnabme ausgescblossen. — Uber die Jlufnabme in das Eebrerbeim entscbeidet der Eebrer-- beimausscbuf), in dringenden Hllen der Eeiter des- selben. Den Besucben ist beizuscblieRen: a) die Be- statigung des Eandes- oder Zvveiglebrervereines, daR der Bevverber mindestens drei ]abre mitglied des Deutscbosterreicbiscben Eebrerbundes ist oder nicbt 0e- legenbeit batte, dem Bunde so lange anzugeboren; b) ein arztlicbes Zeugnis neuesten Datums. Die nacbsten (Jervvandfen von mitgliedern (Kinder in der Regel aus- genommen) konnen nur Jlufnabme finden, vvenn ge- niigend Raum vorbanden ist. flucb sie miissen sicb mit einem besonderen Jlufnabmsscbeine ausvveisen. 0e- gebenenfalls vverden aucb Dicbtlebrer auf unbestimmte Zeit in das Eebrerbeim aufgenommen. Jlufierbalb des Rauses wobnende Bundesmitglieder konnen iiber Jlnsucben im Reime verkostigt vverden und baben dann aucb das Recbt, das Eesezimmer zu bentitzen." Demnacb gliedert sicb die Reibenfolge der Jlufnabms- bevverber nacbstebend: 1. Hlitglieder, die dem Bunde bereits drei Jabre an- geboren oder obne eigenes Ucrscbulden spater ein- getreten sind (junge Eebrkrafte). — (Quartiergeld 1 K, bezvv. GrmafRgung oder Befreiung.) 2. IDitglieder, die riocb nicbt drei Jabre im Bunde sind, obvvobl die rDdglicbkeit zum Beitritte vor¬ banden war. (Quartiergeld 1 R.) 3. flngeborige der mitglieder, wenn sie nicbt Ccbrer oder Eebrerinnen sind, und Eebrkrafte, die keiner anderen inlandiscben Cebrervereinigung als dem D. d. C. B. angeboren. Sind sie mitglieder des D. d. C. B., so fallen sie unter I und 2. (Ouartiergeld 2 K; bei flngeborigen der mitglieder GrmaRigung bis zu 1 K gestattet.) 4. Hicbtlebrer, die mit Illitgliedern des D. d. C. B. nicbt im Uervoandtscbaftsverbaltnisse steben. (Ouartier¬ geld 2 K.) Die Jlufnabme erfolgt nacb der vorstebenden Reibung. Dem Gesucbe sind zur Deckung der manipulationskosten 90 Reller in marken anzuscbliefren. Gesucb und Bei- lagen sind nicbt zu stempeln. „6ingescbriebene“ Zu- sendung! flnscbrift: „Jfn den Cebrerbeim-Husscbub in Caibacb“. €rledigungsfrist 14 Cage. (Ulir bitten, uns in Zeiten des flndranges der iiblicben Sormlicbkeiten zu entbinden.) In dringenden Gallen empfieblt es sicb, sofort ab- zureisen, obne erst die 6rledigung abzuwarten; aller- dings lauft der J1ufnabmsbewerber sodann Gefabr, ge- gebenenfalls abgemiesen zu werden, sobald eiu an= steckendes Eeideu testgestellt wird oder das Tjaus besetzt ist. (Denn es nicbt mebr moglicb ist, den ordnungs- mafrigen UJeg einzubalten, so kann die Uervvaltung im Ginverstandnisse mit dem Sudbeim-Uertrauensmanne in Eovrana und dem Rausarzte auf Grund der Bestim- mungen die Jlufnabme gegen nacbberige Genebmigung des Siidbeim - Jlusscbusses gewabren. In jedem Salle baben jedocb Gaste Dorzug, die den satzungsmajrig vor- gezeicbneten BJeg einscblugen. TOitglieder des Bundes, gegen die arztlicberseits kein Bedenken vorliegt, werden unter allen Umstanden in das Siidbeim aufgenonimcn oder bei Uberfiillung in den umliegenden Bausern billig unter= gebracbt. Jlufnabmsbevoerber, fiir die sicb das Klima in Eovrana nicbt eignei und die daber in das Siidbeim nicbt aufge- nommen voerden konnen, erbalten eine Karte, mit dersiein einem siidlicber gelegenen Kurorte 6 rmaf 5 igungen geniefjen. Jeder 0ast, dem die Bufnabme bewilligt wurde, erbalt eine Bufnabmskarte, die die Unterscbrift des Eeiters oder dessen Stellvertreters im „ 0 escbaftsfiibrenden JRusscbusse“ tragt. Die angegebene Jrist kann iiber ein begriindetes Jfnsucben, das vom Bausarzte, dem Uertrauensmanne und der Derwaltung begutacbtet werden mufe, verlangert voerden. - Die Gntziebung der Karte erfolgt itur in dem Jalle, als sicb der Besitzer im Sinne der Bausordnung- etwas zuscbulden kommen lieb oder das Standesanseben scbadigte. Das gilt aucb fiir Dicbt= mitglieder. $. Die Reise nacb Eimana. Route: UJien-Braz-JIdelsberg-Jiume-Pola (Scbiff)- Divacca - Criest - 0orz - St. Deit a. d. 01.-St. IDicbael- Selztal-JBnstetten-bUien. Preis des Reftes fiir die 3. Klasse des Scbnellzuges K 69 (60 Cage giiltig). 6 s ist angezeigt, die Reise in (llien zu unter- brecben, auf- da(> man nicbt zusebr ermiide. Der Klima= wecbsel erzeugt namlicb an und fiir sicb itn Rorper Rciscskijjc * Der Eeiter des Siidbeiin - JTusfcbusses wobnt in Caibacb, gericbtsgasse 13 (in umnittelbarcr llabe dcs Siidbabnhofes). 27 at eine formlicbe Revolution, dic den jRnkdmmling anfangs scbwacbt. (Diese Rrise ist eine gute Uorbedeutung auf fieilung.) Die Cagfabrt ist der Dacbtfabrt vorzuzieben. Reiseplan: Ulien ab S Ubr 45 min. friib. (Pro= viant mitnebmen! Einks sitzen!) 0raz an 12 Ubr 59 min. mittags. (mittagsstation.) 0raz ab 1 Ubr 20 min. mittags. St. Peter an 7 Ubr 29 min. abends. (Dacbt= niabl. Rier umsteigen!) St. Peter ab S Ubr 40 min. abends. (Recbts sitzen!) flbbazia mattuglie an 10 Ubr abends. (Die Station vor JTbbazia-mattuglie beifjt 3urdani.) Die elektriscbe Strafsenbabn, die aucb einen 0epackswagen fiibrt, ist gleicb neben dem Jlusgange. Dicbt basten; es ist geniigend Zeit! Die Karte bis Covrana [Endstation] kostet 1 K 40 b. Jur grofsere Gepackstiicke Jlufscblag von etwa 40 b bis 1 K. Ein (Uagen kostet 12 bis 16 K. In der Cramway recbts sitzen! Rerrlicber Jlusblick auf JIbbazia. Kein Umsteigen bis zum Ziele! Heine JIngst uor Unfalleni) Jlbbazia- mattnglie ab 10 Ubr 15 min. abends. Covrana (End= station) an 11 Ubr abends. UJenn man die Hnkunft recbtzeitig angemeldet bat — man kann es ja von UJien oder 0raz aus telegrapbiscb tun - t so vvird man in der Endstation ervvartet. Cosungsvvort „Cebrerbeim“. (Rausdiener!) Jfnscbrift filr die JTnmeldung: „Cebrerbeim in Covrana". Dacb den Satzungen ist der Eintritt in das Cebrerbeim nicbt eber gestattet, als bis der Rausarzt nacb eingebender Untersucbung die Jluf- nabmskarfe unterfertigt bat. Da dies in so spater Stunde nicbt moglicb erscbeint, so vvird der Unkdmmling zunacbst 2 $ in einem nabegelegenen biirgerlicben Gastbofe biliig und gut untergebracbt. Das Gepack wird sofort in das Siidbeim gescbafft. Giiste, die bei Cag ankommen, konnen sicb gleicb nacb der JTnkunft zum Rausarzte Dr. Keil verfiigeu. Ordinationsstunden mn II Ubr vor- mittags. Jur die Dacbtfabrt ist der Scbnellzug zu wablen, der um 9 Ubr abends von UJien abfabrt. flnkunft in Eovrana (Endstation) II Ubr vorniittags. Sabrordnung analog der obigen. Den Betverbern um flufnabme in das Siidbeim seien nocb folgende UJinke unseres Rausarztes Dr. Hlax Keil mitgeteilt: „Jln Cungenspitzenkatarrb Erkrankte, bei welcben sicb, wenn aucb nur geringe abettdlicbe Cemperatur-- steigerungen zeigen, mogen die Reise nicbt eber an- treten, bevor diese Erscbeinungen, eventuell durcb eine mebrtagige Bettrube, gescbvvunden sind. Bei den Erkrankungen der Rtmungsorgane ist es nicbt ange- zeigt, die Zeit von Jlnfang Janner bis Ende ]anner als Beginn des Jlufentbaltes in Eovrana zn vvablen. Die jfufnabmscverber fiir das Siidbeim voerden gebeten, die Rezepte iiber gebraucbte IDedikamente ntitzubringen; wo es tunlicb ist, ware aucb eine Rrankbeitsskizze des bebandelnden Jlrztes an den Bausarzt in Eovrana zu iibermitteln. Siir die Zeit von TOitte november bis Ende IDarz moge man sicb jedenfalls aucb mit cvarmer lUinterkleidung verseben. Siir die Sommermonate ist ein leicbter Strandanzug socvie Badevvascbe fiir die IDeerbader in Uorrat zu balteu." Die Hnkunft im Cebrerbeim. 29 9. Dic fiausordnung. 1. Dicbt gestattet ist: a) das eigenmacbtige bUitnebmen von Jamilienange-- borigen; b) das voillkiirlicbc Causcbcn der zugecviesenen Zimmer; c) das freie Jiusspucken; d) das Rocben in den Zimmern; e) das Ralten von Runden und anderen Ciercn; f) das Jlufstellen der Sabrrader in den Zimmern und auf den Gangen; g) das Singen und TTlusizieren in den Zimmern, und zwar in der Regel vor 9 Ubr friib, von 12 bis 2 Ubr mittags und ab 7 Ubr abends. (Ubrigens stebt es der Uervvaltung frei, innerbalb und au^erbalb der gezogenen Grenzen das ITlusizieren und Singen zu gestatten oder aucb bintanzubalten.) Dicbt gestattet ist ferner jedes Carmen im Rause sowie das Storen der Dacbtrube, das allzu laute Sprecben auf den Gangen und Stiegen, das Ciirzuscblagen, jedes auf-- fallige Gerauscb socvie das Storen der Dacbtrube nacb 9 Ubr abends und b) das Raucben in allen Raumen des Rauses mit flusnabme der UJobnzimmer. (5iir Raucber werden besondere Zimmer angewiesen.) 2. Beim Bezieben des zugecviesenen Zimmers baben sicb dieGaste im Beisein des Uerwalters (derUervvalterin) von dem Uorbandensein und dem Zustande der Gin-- ricbtungsgegenstande, voti den friseb iiberzogenen Bctten, von den gereinigten Glasern, Jensterladen usw. zu iiber-- zeugen. Jlucb baben die Kurgaste ibre Damen und die sonst vorgesebriebenen Daten ani Cage der flnkunft in das IDeldebucb einzutragen. 3. In jedem Zimnier muft ein Inventarverzeicbnis bangen. 4. Die Zimmer sind rein zu balten, die €inricbtung ist zu sebonen. Die Uerscbwendung von UJasser und Cicbt ist bintanzubalten. Jeder Kurgast ist fiir Be-- sebadigungen, die ibm zur tast fallen, ersatzpflicbtig. 5. Die Bettvvascbe wird alle zwei UJocben, die jedem Kurgaste zur Uerfugung stebenden zwei Randtiicber werden nacb Jlblauf von sieben Cagen gevoecbselt. 6. Dem Dienstpersonaie obliegen folgende (Jerricb-- tungen: Das Fjerricbten der Betten, das Reinigen, Beizen und Ciiften der Zimmer, das Reinigen der UJascbgerate und Bescbirre sorvie das Putzen der Kleider und Scbube. 6s vvird ersucbt, dem Dienstpersonaie unmittelbar kein Crinkgeld zu verabreicben. UJer beim RJeggange seine Zufriedenbeit dem Dienstpersonaie gegeniiber in klingender IDiinze bekunden urili, mbge das Crinkgeld in die dazu bestimmte Biicbse binterlegen. Das Dienstpersonal darf nur mit Zustimmung der Uenvaltung zu Botengangen oder sonstigen Uerricbtungen aujier dem fjause vervvendet vverden. 5iir die Bedienung bat jeder Kurgast pro Udocbe 1 K an die Uervvaltung zu entricbten. 3D 31 fllle Bescbwerden gegen das Dienstpersonal sind direkl bei der Uenvaltung, und zwar in der Hanžiči vorzubringen. Bescbwerden gegen die Uenvaltung sind zunacbst dem Uertrauensmanne, und wenn dies nicbt vvirkt, dem $iidbeim=Jlusscbusse in Eaibacb scbriftlicb mitzuteilen. 7. Die Uenvaltung ubernimmt nur die Baftung fiir UJertgegenstande, die ibr personlicb iibergeben vourden. $. Die Baustore vverden im Sommer um 10 Ubr abends, im UJinter um 9 Ubr abends gescblossen. Bei spaterem Gintreffen ist fiir das Offnen der Betrag von 20 Bellern zu entricbten. 9. 3eder neueintretende Kurgasi bat sicb nacb der Jfnkunft in Eovrana dem Rausarzte vorzustellen und cvabrend des Hufentbaltes dessen Jlnordnungen zu fiigen. 10. Durcb die Jlnnabme der Jlufnabmskarte ven pflicbtet sicb der. Inbaber zur Ginbaltung obiger Be-- stimmungen. bUiederbolte Uerstofte gegen die fiausordnung baben die Gntziebung der JBifnabmskarte zur Solge. In dringenden Jallen stebt es dem Uertrauensmanne frei, diesbezUglicb sofort zu verfiigen und nacbtraglicb die Uenebmigung des $iidbeim--Jlusscbusses einzubolen. 11. Jur die Ginbaltung dieser Bausordnung ist die Uenvaltung verantcvortlicb. Der Sildbeim-JIusscbub ist berecbtigt, vveitere Be- stimmungen zu treffen, die jedocb mit den vorstebenden nicbt im UJidersprucbe steben diirfen. io. Das Ee&en im EebrerDeim. Jeder Jlnkommling wird sofort in den Jamilien-- kreis gescblossen. Gs berrscbt im Reim ein ecbt kol- legiales Uerbaltnis, ein traulicbes Beisammensein, das alle Standesunterscbiede beiseite stellt. Sonderutiinscbe sind der Uervvaltung sofort mitzuteilen. Die beitere Eaune im Kreise der Daste, die gute Pflege, die reine L’uft, die berrlicbe Eandscbaft wirken alsbald utobltuend auf den Dast. Da sicb TDitglieder desselben Standes zusammenfinden, so feblt es niemals an Despracbsstoff; bei scbonem IDetter werden gemeinsame Jfusfliige unter- nommen. Jfn kalten Cagen wird fiir warme Zimmer gesorgt. Unser Rausarzt ist iiberaus zuvorkommend; er besucbt das Reim jeden Cag, um sicb von dem Zustande der Daste und den bygieniscben Uorkebrungett im Rause zu iiberzeugen. Der Perlciuf eines Sommertages: a) Be-- tracbtung des Sonnenaufganges von der Cerrasse aus. b) Dacb dem Sriibstiick ein lHorgenspaziergang am IDeeresstrande. c) Remacb Uormittagsjause, Durcbseben der eingelangten Briefscbaften. d) Urn 10 Ubr Bad (Eiegett in der Sotine, Scbutimmen bis zum Detz). e) Kieiner Spaziergang in der Strandallee. f) In die Rangematte; dort Česen der Cagesblatter. g) Um 1 Ubr ITlittagesseu. h) ITlittagscblafcben. i) Jfusflug mit dem Scbiffe. j) Jfbend- essen. k) Spaziergang am iTkeresstrande, Jfusruben auf den Klippen. (Dar oft ist ein Cied aus Cebrer-- keblen iiber die vom rtlonde bescbienene tDeeresflacbe geglitten.) Der Brieftrager kommt! 33 Der Perlciuf eines Winfertages: a) Um balb S Ubr Jriibstiick. b) Um balb O Ubr (Oanderung im 0e-- lande. e) Um 10 Ubr Uormittagsjause, Durcbseben der Bricfscbaften. d) Spaziergang auf der Reicbsstrafte. e) ITlittagessen. f) Sonnen auf der Cerrasse, dabei Česen der Zeitungen. g) Jfusflug nacb Jfbbazia (zu Suft auf dem umnderscbonen $trandwege bin, mit der Cramway zuruck). b) Strandkonzert in Jfbbazia. i) Hacbtmabl. k) Plaudersfiindcben, Spiele, Beburtstags--, Damenstags-- feier, Bedenktage. Jfn scblecbten Cagen in das nabegelegene, vor- nebm eingericbtete Kaffeebaus „Quarnero“ oder Zer-- streuung im Cesezimmer. (Spiele verscbiedenster Jfrt, Biicberei, Zeitscbriften.) n. Hostenubmcblag fiir einen vierotocbigen flufeittbalt. 1. Sabrt, durcbscbnittlicb bin und zuruck . K 60'— 2. Quartier taglicb 1 K.„ 2$'— 3. 5iir den Rausarzt.. 4'— 4. 5iir Bedienung.. 4'— 5. Sur Kost taglicb 4 K.. 112*— 6. Bader, Sabrten, (Jergniigungen, Be beizung „ 40'— zusammen . K 24$'— Critt eine Befreiung vom Ouartiergelde und eine Ginscbrankung bei Punkt 6 ein, so ergibt sicb die Summe von rund 200 K alles in allem. In Botels und Pensionen iviirde sie sicb mindestens verdoppeln. 3 Das Quarnerobad ist unseren rnitgliedem mit balber Karte (a 30 b) zuganglicb. Dur in den fflonaten jiuii und JRugust tritt die Bescbrankung ein, daf? sicb der ermaftigte Preis auf die Zeit von II bis I Ubr mittags nicbt erstreckt. Unbemittelte Hlitglieder mogen sicb an die Candes= lebrervereine wenden, damit die Post 5 von dort aus gedeckt uterde. Die Siidbeimvenvaltung kann keinen Dacblab geutabren, da die Cebensmittelpreise im Siiden bocb sind. Das Reizmaterial wird zum Selbstkostenpreise ab-- gegeben. Die Bebeizung des Eesezimmers wird von der Denvaltung besorgt. Im lllinter wird dieses Zimmer immer tvarm gebalten, so daf? die Bebeizung der IDobn-- raume eingescbrankt voerden kann. 12. Statistik. Sie setzt mit Ostem 1909 ein, weil das Cebrerbeim erst von diesem Zeitpunkte an regelrecbt betrieben uturde. Vom l. flpril 1909 bis 31. ITlarz 1910 vvobnten im Rause 154 Oaste. 3m u n tern Balkon. Uon diesen ivaren 75 Damen (darunter 9 Cebrersfrauen) und 79 Rerren. 3$ 0aste blieben langer als 1 IDonat, 12 langer als 2 fflonate. Besetzung in den einzelnen lTlonaten: In 7 IRonaten ISO Gaste mit insgesamt 2465 Cagen. Da 29 0aste langer als einen ITlonat im Reime verblieben, so zablen sie bei der obigen ITlonats-- recbnung zweimal mit; viele greifen aucb bei kiirzerer Dauer von einem IDonate auf den anderen iiber. Daraus erklart sicb die Steigerung auf ISO. In den folgenden Rlonaten steigt die 5requenz stetig. Im tllarz 1910 miissen bereits 17 0aste ausuiarts wobnen und 12 nacb Cussinpiccolo gescbickt voerden. Im Janner und Jeber waren durcbscbnittlicb 21 0a$te im Reim. Unter den 154 0asten waren 129 ITlitglieder des Bundes, 25 Dicbtmitglieder. Don den 129 TTlitgliedern vvurden 97 von der Gntricbtung des Ouartiergeldes voll-- standig befreit, also 75%. Caglicb 50 b zablten 10%. 3 * Coorana und scine Umgebung. a) Umscbau in Eovrana. Sag Selfrerljeint liegt, bon SIbbagia ang genomnter., im Siillenljalbteil bor Sobrana. Ser anfeljntidje Ort erinnert mit feinen ettgen ©affen an itatienifefje ©idbte. SBolfltuenb tritt inbeg atterorig ©auberteit gutage. Sie 23emoIjner finb Bieber unb bem Šturgafte gegeniiber feljr gubortommenb. ©d&te StoHegiatitat betatigt ber italienifdje Oberlefirer, §err Sfegam. @r Ijat un§ in nnferen SBeftrebungen mieberbiolt unterftii^t. Sttg Stigebiirgermeifter befi^t er Bebeutenben ©in= flufe. Stud; ber DBmann ber ®urtommiffion, §err Staiferl. Stat ©ber, unb ber Stertreter ber Ouarnerogefettfdfaft, £err Sirettor 23 a f t o r, finb ung fietg freunbfcE)aftIicfj gur ©eite gefianben. SBir finb iiBeraH gerngefelfene ©afte. — 2BoHen mir bendri unfereg SlufentljalteS nat)er Jennen ternen, fo manbern mir am Beften gur SlnfunftgfteUe, gur ©nbftation ber eteftri= fdjen ©traffenbafjn guriiif. Sion bort fiitjrt bie Steidfgftrafge gegen ©iiben. JJn ettoa fiinf iKinuten finb mir im SKittel« puntte ber ©tabt. ltm ben giemtidj madftigen Surrn ber 'ftfarrtirdfe gruppiert fidf Sobrana. Dledjtg bom Surme ift bag ©emeinbetjaug, ein ftaitlidjeg ©ebaube. 2Benn mir tjinauf gegen bag ©ebirge manbern, fo tommen mir gur beutfdjen ©dfule. ©ie ift mit einem Sioftenaufmanbe bon ritnb B0.000 K aufgefiiljrt morben. — Sinfg bom Surme abgineU genb, fiitjrt bie ffteidjgftrage im SBogen gum £afen tjinab. Untermegg finb gute SBiener ©aftmirtfdjaften. ©egeniiber bem Jpafen, redjtg oben, befinbet fidj bie SfJoft, guer iiber bie ©trafje Ijiniiber bag Saffeetjaug. 23on bort erreidjen mir in brei SJtinuten bie 9SiUa ©artnen, bie SBotjnung unfereg §aug» argieg Sr. ®iaj ® e i I. — SBir telfrcn um. SBoIIen loir ntdjt auf bem glcidjen SBege in bag §eim guriicf, fo gmeigen mir beim Stirdfturme, bem natiirlicpen OrientierunggpunJte, Iirtl§ ab unb menben ung bem ©ebirge gu. Sie breite ©trafje fitljri gum griebtiofc unb bann in bie ©rtfdjaften beg ©elanbeg. 9ladj fiinf Sftinuten ©teigung miiffen mir fie jebodE) biegmal oerlaffen. SBir geljen nad) redfig unb gclangen nad) mafgigcr ©teigung (Safeln meifen ben 2Beg) gum )£>aupt= cingange beg Seljrertjeimeg. ft) Spazkrgange und Jiusfliige. 1. Ser ©tranbmcg unter bem $oteI fiobrattn. Slom Seprerbeim burd) bie ©artenpforte gum gufefteige unb bann Ijittab gur ©nbftation ber eleltrifdfien ©trafeenbaljn, bon mo aug mit bei ber Stnlunft gu unferem £aufe Ifinanftiegen. $n ber Siic£)tung meiter big gum ibteeregftranbe. Sort miinbet ber SBeg gurtddEjft bei bem £htarnero48abe. §ier beginnt ber ©tranbmeg. @r giept fidj gcgen SIbbagia I)in. Seibcr ift er nod) nicbt auggebaut, fo baff mir nad) einer SSiertelftunbc fdjon atn @nbc finb. SUIein bag fot! ung nicfjt Ijinbern, itjn bei fdjbncnt SZBetter i d g I i d) aufgufucpcn. Ser Slitgblid ift cntgiicfenb. $u unferen giifoen plaubert bie ©ee obcr fie gifcpt groltenb in bie auggcnagten lilippen. Sie iBaume neigen fidf traulict) iiber bie gelfcnfaljrte, ein trefflidfer ©d)u| bor bem fengenben ©tratil; im SBinter fdjittteln fie if)t Saub in bie gluten. SBie angenetim ift eg ba, fidj im tjellen ©onncnfdjeitt gu babcn! iBanfe, juft an ben fdjonften SfJunften angebradjt, laben gur 9iaft ein. Unb abenbg, adj abenbg, menn ber 2Konb auf bem SBelienfpicgel fd)au!elt, ba ift cg gerabegu marcem Ijaft, tjier gu meilen ober I)inab gu ben Slippen gu fteigen unb im ftiUen ittaufdjen beg SKeereg gu trdumen ... 2. 'Jindj SJiebbea. 3m ©ommer ein ibiorgenfpagiergang, im SBinter, §crbft unb griiljling eine bortrefflidje 5tadjmit= taggpartie. SBom Setjrerljeim burd) bag Sor im erften ©toc£= merfe auf bie ©trafje, bann nad) linfg, abmartg, gerabeaug 3 $ & fort in bie ©iabt. £>ier fiitfrt bie ŠReidfgftrafge bem Keere entlang; in 40 Kinuten ift man ant $iele. Untermegg redjtg unb tinfg S3illen, pradftbolte SSauien. Slltmaplicfi iuerben fie fpartidier unb tfinter ber ©trafeenmauer offnet fidj ber Stugbtid auf bag offene Keer. Sie ®iifte bon SSeglia grengt eg ab. $m ©iiben greift bie ^nfel ©tfeifo Iferein. SZBenben mir ben 33IicC nad) redjtg, fo gematjren mir ben Slbtjang beg Konte maggiore. ©in tjerrtidjer garbenlontraft! Sinter bem lidjtgriinen ©eaft bie Ijettrote ©rbe. ©inen foldjen ©egenfafs Ijat ber SZorbtanber nodj nic^t gefetjen. — Sie ©aftmirtfdjaft Kebbea liegt am Stuggange einer ©djtudjt, bie unmittelbar bom Konte maggiore Ijernieberfattt. ©in iiberaug romantifdjeg ©etjiinge! SBer toiirbe eg Ijier neben ben lieblidjften ffteigen ber SZatur bermuien? 2Bie bon Spttopen gefpatien, offnet fidj bag ©ebirge alg giiljnenber Sftadjen, ang bem ein iBadj bem Keere guftiirgt. diedjtg bie jalje Kauer mit iljrem gertliifteten ©eftein, lintg ber fteile Sang, auf bem miitjfam garteg ©rim tjinanttimmt, im Sintergrunbe ber breite ©odet beg Siiefen, auf beffen Saupte um bie meitljinleudjtenbe Sonfur bie Srippel beg §odjgcbirgeg lagent, ein griiner ©aum bon SBudjenbeftanben. 9Zur ein ©treifen ift eg, ber ficf) bon bem grauen Kantel abtjebt, ben ber Seljerrfdjer big tjinab gum ©tranbe ber SCbria mallen lafet. £)ber ®arft iiber bem SBIau beg Keereg, iiber bem faftigen ©riin beg ©eftabeg! 28er ©inn fiir garbeit ijat, fieljt trunten in bag ©emifdj. — Ser SSadj Ijat in ben taufenb unb abertaufenb fgaljten ficEt einen Kiinbunggboben ge= fdjaffen, iiber ben bie SZatur algbalb einen Seppidj toarf. Stm unterften ŠRanbe begfelben liegt bie ©afttoirtfdjaft Keb» bea, bag Qiel unfereg ©pagiergangeg. ©ine auggefprosene 58udjt! Siein bbfeg Siiftdjen Ijat Ijier gutritt; nur ber mitbe Sandi beg Keereg ftreid)t ungeijinbert iiber ben begnabeten gled ©rbe. SBer ber 9tulje bebarf, ber malte alttaglidj (jietier. Sort auf ber ©anbbanf ftort nidjtg ben majeftatifdjen gtiebett; nur bag Staufdjen ber SBelte bringt tjerein unb 39 miegt ben grembling in monnigen ©dfiummer. (žg fdfeint, alg toadfte ber ©igant iiber bag ipeiligium, bag er pier ant Sluggange feiner 23ef>aufung berborgen. — 2Bag bie 9iatur berfdjtoenberifcE) geboten, Ijaben bie SKenfdjen fiirforglidE) burd) iijre (Sinridftungen ergangt. ®ie ©aftmirtfdjaft ift bor= trefflidE) gefiilfrt. ®er ^adjter fprid^t beutfdj. (fftatiercg im Slntiinbigunggteiie.) Sermalen ift bie Stieberlaffung eine 3bt)Ife im auggefprodfenften ©inne. Ob fie eg in iijrer (Sin* fadjlfcit bleiben mitb? — •— ©efjen mir unfere SBanberung auf ber Dieidfgftrafje fort, fo gelangen mir gunadfft nadj Sira} (Ijiftor. ©emalbe! j ttnb ffjater nad) SOiofcEjertige. S8i§ Ijiefjer begleitet ung iippige SBegetation. ®ann tenngeicffnen alltnafilidf taljle glacffen ben ®iridj ber SSora, bie aileg Sieimenbe Ijinmegblaft. 3. 3« bie Sogua. (Sin Jtaiurparf im auggefprodfenften ©inne. SBir treien mieber aug bent ®or im erften ©tocE= mer!e auf bie ©trafte, geljen linfg einige Ifunbert ©dfritie gegen Sobrana unb menben ung fobann tedfig iiber ®reppen gegen bag ©ebirge. 9tacf) etma gelfn Minuten finb mir am 3iele. ®er SfSarl fteHt eine ®erraffe im ©epange bor. ®ie ntannigfadjfien 23aume unb ©trdudier paben fid) tjier gu= fammengefunben, alte motfd)e Sleden neben jugenblidfem fdjtauten GSedft. 3« ber Mitte biefeg „botanifd)en ©arteug" ift ein SEeid), in bem fidj STrauertoeiben fpiegeln. Stinggum SSante, laufdfige S)SId|d|en, bie, menn fie fpredjen tounteu, bielleidjt mancperlei ergiiljlten, mag man gerne im Bergen berfdjliejgt. — Stn ©ommernadimiitagen ift eg in ber 2oqua fiiljl, maljrenb brunten am ©tranbe bie ©onne blenbet. ®a fliicEjtet fid) jeber Ijinauf unb finnt unb finnt im griinen 93ufdj... 4. Slad) 3*o- SBir finb burdj $ta gefaljren, alg mir bon Stbbagia fferiiberlamen. ®ie Ie|te SBudjt bor Sobrana. ©ic ift nidit fo fd)aurig=ernft mie bie bon Mebbea, aber gleic£)ct= magen gefdfiifsi. ®arum brangen ficp Ifier bie §dufer unb Spaugdjen. ©egen bag Meer fpringt eine botnefjme 3teftau= ration bot. Sie ©cEjiffe lanben bot itjr. 2Bir fbnnen alfo auf bem ©eetoege tjeriiber unb auf bem Sanbtoege guriid. $ie SKeerfafjrt bauert eine SUiertelftunbe, bet ©pagiergang eine IjalBe ©tunbe. @§ empfieljlt ftcE), bie Sgartie nadjmittagg gu unternetjmen, fo bafg man im ©onnenfdjein burdj bie SBelten raufdjt unb in bet StBenbfiitjte tjeimmdrig manbert. 5. 3ui« ©tranbtongert in 9I66agia. @§ finbet mit 2lu§= naftne be§ SonnerStagg taglid^ ftatt, in bet £>auptfaifon bot= unb nadjmittagg. SBir toaijlen ben 3'tadjmittag, ba toir im ©ommet ben S3ormittag im 23abe oerBringen, im SBinier aBet unfeten iKorgenfpagiergang nad) SKebbea obet in ba§ ©elanbc unternetjmen. SBie nadj fgta fo audi nad) StBBagia bie Jgiinfaljrt mit bem ©d^iffe, bie Stliidteljr gunadjft auf bem ©tranbtoege gu guš unb bann mit bet etettrifdjen ©traBen&atjn. Siefe 2Ban= berung getjort gu ben fcfjonften, bie bet ©iiben bietet. £in!§ bet tofenbe StBeltenfdjlag, redjt§ gierlidjc SSillen, buftenbe ©arten, SorBeerBiifcpe, ittifdjen, fonbetBare gelfengeBilbe. (Sin3Wdrd)en= gauBer umfdngt feben, bet gum erftenmat biefen Sfšfab Betritt. Sftit einem ungetjeuren ©elbauftoanbe ttmtbe bet ©tranbmeg einerfeitg bem Sfteere, anberfeitS ben Mippen abgetungen. 83alb btiidCt et fid) in bie felfige Seljne, Balb fdjtoingi er fidj iifier Soljlungen tjintoeg obet fiitjrt iiBet bag gacfige ©efteitt. ®abei Bietet er teinerlei Slnftrengung. 2luf feinem ©anbe fdjreitet man rutjig batjin. Stur einmal giBt eg eine tteine ©ieigung, brei ftRinuten taum. Steue S3ilber iaudjen auf; im SBtutrot ftratjtt bet ©iiben unb fadjte, mit leifem Sifpeltt ftreicfit fein gepljir bit butdjg £>aar. — £jn SIBBagia felbft luetteifern fiunft unb statut um ben 9tang. 2IUeg, mag iKenfdjen an ipetrlidjteii fdjaffen lonnen, tourbe in einen prddjtigen Staljmen gefiigt, ben ein giitigeg ©efdjid Ijier ge= fdjaffen. Ser ifSat! — er grengt an ben 2anbunggpta| — ift bet fdjonfte Gšbetfiein in biefem Siabem. ®runten am SKeeregftranbe geigt er feine SBlumenpradjt, gegen bie ©trafje gu bietet er ben bidjten £>ain. Unb baljinter guden gierlicpe tpaugcpen fierfur, ragen bie 'fialdfte empor. „§ier roaltet bet Bd der nacbmittagsjause. 41 9teid)tum," fagt ficE) ber ©iibpeimgaft, „ljier briidt eg mir bie iBrufi etn". ©rleidftert telfrt er bantm guritcf, nadjbem er ben SBeifen ber $utmufi! gelaufdp I)at. SBo^I Ijauft ber Stiliionar in einem grofeeren ®eim alg eg bag unfere ift, a&er er atmet biefel&e Sufi unb lafet bon berfelben SBette fid) tofen. Sur etneg mufe er enibclftcn: bie ungegtnungenc grotilidftett, bag iraute SBeifantmenfein im Sreife gleid)= gefinnier ©eelen. 6. ,3ur 8turora=$81je. ©ie ift iiber Sibbagia. 58on itfr aug liberBIitf± ber SBanberer ben Ouarnero unb bag bor= gelagerte ©eftabe. Set Stufftieg ift bequem. Stan fdtjrt nad) Sbbagia unb toenbet fid) bon bort nad) linfg gegen bag ©e= birge. Sad) fiinf Stinuien ift man bor ber beutfdjen ©djule angelangt. ©obann nact) redjtg. $n einer Ijalben ©tunbe bat man bag giel erreidft. Ston bort nact) ted)ig gut ©tation Stattuglie unb bann auf bem „geraben" ffiege nad) SSologca, bon too aug tnir big Sobrana bie ©trafeenbabm beniifeen. — itBag bie 2turora=§obie bor ung augbreitet, geigt bag Sorf iBeprinag in einem grofeeren Umfteig. Set Sufftieg erfolgt bon berfelben Slugganggftelle. Sagegpartie. SBeprinag liegt 519 Ste ter iiber bem Steeregfpiegel. 7. 'tluf ben SBrntte maggiore. Sine tiic£)tige SSergpartie! Stan tann gtoar big gur ©d)ufel)utte fafiren. Sod) toer toirb IBergpartien mittelft SBagen unternel)men! Sie SBege bon Sobrana unb $fa aug finb martiert. Ser Slufftieg bon ber ©afttoirtfdjaft in Stebbea ift nid)t grt empfetjlen. Stud) bie an= beren gtnei 2Bege Jonncn nur bon giemlid) augbauernben 33erg= fteigcrn genommen toerben. Sag Sronpringeffin=©tepI)anie= Sdptfeljaug liegt 927 Steter iiber bem Steere. SSon bort getangt man auf ber Seidjgftrafee gum t)bd)ftgelegenen Sorfc (gftrieng, nad) SMifa llčta (995 Steter iiber bem Steere). — Ser ©attel beg Stonte maggiore liegt 1240 Steter iiber bem Steere, bie Sitppc felbft 1376 Steter. gu unferen gfiifecn bie btaue Sbria mit ben fjnfeltotoffen, bem griinen ©aum, aug bem f)ie Jpiiufer Blinfen, Ijinter ung ein ijbeg Sanb, mit ber SKuIbe beg čepič=©eeg, bert ©otinen unb ^alfltopfen be§ Sarftplateaug, in toeiter gerne bie glangenben ginnen ber ^šuIifcEien unb SSenetianifdjen Sttpen. fttoei SBelten! ©treidjt etud) bie ©etjnfudjt iifiet bie getfen Ifintoeg gu ben SieBen in ber §eimat, fo Beftiigelt bod) ber @eban!e an unfer £eil ben gufj jur 9tiidfef)r in bag SjSarabieg, in bent unfer ©iibffeim liegt. 8. 3todf SuffinfuccBlo. tlnfere giueite §eitftation im ©iiben. 2Bir tjaBen mit S)Senfianen unb (Safitoirtfdjaften S?ereinBarungen getroffen, nad) benen unfere SPiiiglieber be= beutenbe (Srmafgigungen geniefjen. ©ie biegfiegiiglidje Sarte Juirb bom ©iibt)eim=9Iugfd|uffe gugemittett. gn gatten, ba fidj bag Mirna bon Sobrana fiir SBetoerfier um einen iptafj im Setjrerfjeim nicfit eignet, Bieten toir alg @rfa^ bie 2egiti= mation in Suffinpiccoto. ®ie Šioften beg Stufenilfalieg finb benen im Setfrerfjeime gleicEi. $nbeg nicfit nur bie fiir Suffin ©mpfotjtenen foUten bie iFJeerfafjrt toagen, fonbern aud) bie @afte beg ©iiblfeimeg. ®ie Snfet ift iiBeraug intereffant, bie gatjrt ganglij gefatfrlog, ber Slugftug feljr toljnenb. 2Ber fiefj bor ben bier ©tunben fiirdjiet, bie er auf bem ©dfiffe guBringen folt, Beniifse Big spola bag StutomoBil, bag iagtidj in ber griitj burdf Sobrana fiiljrt. S3on 5|Jota aug erreidft man mit bem ©dfneltbampfer Suffinpiccoto in 2y 2 ©tunben. SJtittel gegen bie ©eelranflfeit: 8teid)Iiotel Srefiier in ber unmittelbaren Sftalje beg Sanbunggfilafjeg. — @inen guten Smfiifs fietontmt ntan audi tn ber SBtener griifiiftiictfiufie. (2lm ©tranbmege gelegcn.) Benfion in ber 'Billa Btiggi unb Bei Sinbinger. itBeraE @r= ntafoigungen fiir ttnfere iKitglieber. (Sie ®arte bormeifen!) 2Ba§ foE fidf ber 2lugfliigler in Suffin anfeljen? Qu= nadjft ® i g a I e, bie reigenbe S3uc£)t gegen SBeften. 2Ran geljt bont Sanbunggplafte nad) redjtg ant ©tranbe fort unb Biegt bann gum ©attel Ifinauf. Sie neuangelegte Breite gafirftraBe fiiljrt gur Budjt. ©djon auf ber §ot)e beg itfiergangeg meitet fid) ber SluSBIid: ba§ offene SJieer liegt bor un§; nur ba§ ©eftabe bon ©anfego greift an einer ©lelle ijerein. ©anfego Ifat eine ©anbfianf, bie bereinft Saufenbe an fidj locfen biirfte. — 3n Sigale fallt ung ber iipfiige S|3flangenmud)g auf, eitt Betoeig fiir bag gute Mirna. 2Bir tjatten bie 2lfifidjt, fiiiet ein gmeitcg ©iibfieitn gu Bauen. Bei ber entfcfieibenben ©ifmng Berrfdite jebod) bie SJieinung bor, lieBer bag fiefteljenbe Sau§ in Sobrana gu berboEftiinbigen. Stnmerfiin foE ung aBer Gigale nicfit entfd)lninben. 2Bir merben in feber SBeife ©orge tragen, unferen Kitgliebern ben Slufentlfali gu ertnoglidjen. SBer in Suffinfiiccolo ndd)iigt, tann fic^ ant nadjften Sage ben Ort Suffingranbe anfeljen. Ser 9?ame ift int Saufe ber geit IjinfdEig gemorben, benn Suffinfiiccolo ift granbe getoorben unb Suffingranbe ift piccolo gebtieben. Samit ift aucfj feinc geringe Bebeutung getenngeidjnet. Sluf ber Snfet Suffin gibt eg nod) ntandjerlei gu feljen; entfpredienbe ©inmeife entljalten bie „giiljrer", bie in ber Budfijanblung am Sanbunggftla^e unb in ber Štanglei ber Surtommiffion erljaltlitf) finb. Ser Surgaft finbet biel gcr* ftreuung — id) ettodljne nur nodj bie intereffante ©term tnarte. Ser jefsige Seiter tnirb unter SSortoeifung einer @mp= feBIung bon ung feinen geljeimniSboEett Surm gerne offnen. Sngteidjen tnerben unferen SKitgtiebern in ber StpoiBete 9i e i d) Stugfiinfte atter Strt Bereitmiiligft erteilt. — Stilen, bie mit fdjtoeren ŠtatarrBen (fotoeit bie StnftedungggefaBr auggefdjtoffen ifi) BeBaftet finb, empfetjlen mir ben 2Binter= aufentBatt auf Suffin. @g ift fiir entfpredjenben Stomfort bor= geforgt, bie Greife finb niebrig, iiberalt finben mir freunb= tidfeg @ntgegen!ommen. Sag Štirna ift gottlidt). 9. Sin SluSflua nad) StrBe. ©eit bie fiommune SBiett ftd) anfdjidte, auf ber $nfel ein ©anatorium gu erridjten, ift StrBe Befannt getoorben. Stud) ber ftattrifcfie SeBrerberbanb liefe einmal bertauten, bafg er nac£) unferem Dtegepte in StrBe ein ©ubljeint griinben tooHe. $n teater 3eit ift bon Beiben SProjetten nicptg metjr gu Boren. @g ift begreiflicp, bajg bie anfanglidfe S3egeifterung fiir StrBe nadfgetaffen Bot; benn, fo romaniifd) and) bag SBaBrgeidjen ber benetianifdjen ©eeBerr» fdjaft erfdjeinen mag, e§ Bietet bermaten toenig SlnBattg= puntte fiir einen fidnbigen SlufentBalt. Ser SierteBr ift mangetBaft, ber Stomfort gteid) Siult, bag Štirna nur fteUen= ioeife giinftig, aEentBalBen Beftetjt SftatariagefaBr. SBinter ftreidjt bie fdjneeige Suft bom SMeBiigeBirge Beonieber — leine gute Qutat fiir ben Slranfen. StBer beg Stugftugeg ift StrBe tnert. Sie gaBrt fctbft bietet toenig, tooBI aber ift ber Ort redEjt intereffant. SBie geftunggBauten fteigen bie Taufer ang bem SKeere Berauf, um bie ©infaBrt afigufdjniiren. Srin= nen in ber S8ud)t griifgt ung in lucitem SSogen ein Srang bon tpinientodlbern, auggeBenb bon bem ©tabtoalbe, ber gu ben fcf)6rtften ŠBeftanben biefer Strt geBort. §ie unb ba ftidft ein einfameg Sanbljaug aug bem ©rim, Stnfiinge einer $ur= anfiebetung. Ser 23efud)er fdjtenbert burdt) bie ed^t itatie= nifdjen ©affen, fdjreibt ein paar StnficBtgtarten unb feBnt fidj toieber guriid nad) bem betebten ©tranbe bon Sobrana, Der Hbscbied voni Cebrcrbeitn. roo moberne kultur, auf eineui fonnigen glecE ein gemtitlicpeg spiapdpen gefcpaffen. 10. (Sine Saprt Ians§ ber trontifcpen Štifte. ®roben auf bem Sarftplatcau, unloeit HSattuglie, tpront S a ft u a , fo redft im SjSfiff ber 23ora. $ier fiat ftc^ eine fieprerbilbungg* anftalt etabliert. ©ie fott bag ©epiinge mit Sepretn ber» forgen, bie im ©turme metierfeft gemorben finb. — Ung gegentiber ift giume. iBon ber Serraffe unfereg Jpeimeg au§ gefepen, liegt eg ba mie eine Sfnficptgtarte. 2Bir fapren pin= tiber, unb gmar mit bem ©cpiffe. ©rnpfeplengmerte @aft= pbfe: „23eim £irbler" auf bem )£>auptplape (bom Sanbungg* plape gerabcaug gegeu bag ©ebirge), §otel „S)eaf" (bom Sanbunggplape lintg, gegeu ben iBapnpof). ©epengmert ift ber griebpof, cmpfeplengmeri ber Sfufftieg gum 2BaIlfaprtg= orte SEerfaito. SlUeg Siapere im gtipter ftir giurne. — Um menig ©elb taun bie froatifcpe Štifte big S^ngg befapren toerben. S)er Sampfer tuenbet fidj gunadpft nacp lintg unb biegt fobann in eine pocpintereffante S3ucpt ein. SjSorto te (Soniggpafen) nennt fidp ber ifUafe. 2Bie in einem 3teben» fcpiicptelcpen liegt Iinterpanb, in ben auffteigenben gelfen gepauen, S u c c a r i. 2Ber geit pat, laffe ficp in einer 23artc pintiberftipren. 33uccari ift bag intereffantefte ©tabtcpen točit unb Preit.— ^n ifSotto re (Sraljebica) beftepen ftir unferc SKitgfieber SIPmacpungen. ©otnopl im £oteI „2iburnia" fotuic im §oteI „Qagreb" erpalten mir (Srmčifeigungen. Stucp bie 'flpotpete unb ber Surargi unb enblidp ber 23abebefipet fmnmen ung entgegen. 2Bir empfeplen baper ifšorto rb alg 33abcort. ©cpon feit einigen $apren paben ficp Seprerfamilien niebergelaffen unb jebegmal tnurbe ung Pericptet, man pabe fie freunblicp aufgenommen unb bag S3ab patte tounberbar gemirtt. '-Porto r6 Pietet gtoar nicpt bie grofje ©anbflacpe mie ©rabo; aber im Surerfolge ftept eg begtregen nicpt gurticf. ®ag SBaffet ift rein, ©anb hmrbe pinreicpenb aufgefcptittet; mag eg ©rabo boraug pat, bag finb bie fcpattigen ipiapcpen, bie Slugfltige, bie geringere ©elfenplage unb bie gutbtirger* lidpc ©emtitlicpfeit. Stuf ber SBeiterfaijrt fommen mit nad} ©irtbenica. ©in Stettbidfein ber ungarifdfen Siobeltoelt! Unter SSetufung auf un§ freunbtid>e Stufnatjme im §otet Grnfobic. 3Bir fiiljlert un§ nid)t fo Befjagtidj mie in i^orto r6. — 21I§ 8iet fefsen mir un§ bie alte S3ifd)of§ftabt gengg. ®ann guriicE gum bfter= reicEjifcfjert ©eftabe, nad) Saurein, in unfer tieBeg 2et)rert)eim! 11. Siatf) S 5 Dlit. ®er ofterreidiifdie Srieggtjaf en! S)a gibt e§ fiir ben SBinnentanber bod) fidEjerlid^ biel gu fetjen. fKit bem StutomoBit ober ©dfiffe tfin, mit ber ©apn iifier Sibacca, ©t. Sgeter, SJiattuglie guriid. ©ine Sour bon gmei Sagen. £S U 5J5oIa erteilt Stuštiinfte ber ®irettor ber !. L beutfdfen ©taat^ botlšfdjule griebridi 5]B r i e g e t, auf ber £jnfel Brioni unfer ©ertrauengmann, ber f. t. Sefjter ®atl S u b m i g. ©r ift ber Seiter ber bortigen cinflaffigen beutfdjen ©otfefctiule. — SBet ttod) einen Sag bagitfdjlagen !ann, miil)le ben Dliidmeg liber Srieft. ©ntmeber mit ber ©atjn Bi§ Jfjetpelje unb bor bort nad) Srieft ober mit bem ©cfjiffe birett. Unfer SSertraueng* mann, §err l. I. gac^Ie^rer grang 2B o fs e I, ift in ber 1.1. ©iaat§Burgetfc£|uIe auf bem Seipgiger SfSIa^e gu treffen. ©or ber Sieife moge man ficE) bon bet ©udftjanblung ©diintpff in Srieft ben giiljret tommen laffen. 12. 3n bie 8lbel§6erger ©rottc. ©ine SageSpartie. S3ei einer grijfeeren Stngalfl bott ©efudfern mirb unter ©erufung auf un§ cine ©tmiifeigung Begiiglid) be§ @intritt§gelbe§ ge» tnatjrt. @§ ift tooBt fetbftberftanblidi, bafg feber ©iiMjeimgaft ba§ Siaturmunber betradftet, mili er bod) nadj feiner Btiidlebr im Unterridjte nid)t nur bie miebererlangte ©efunblfeit Betatigen, fonbern audi iiber alt ba§ tperrlidje im ©iiben Beridften. ftteidi an torperlidjer Sraft, reid) an ©inbriiden berfdfiebenfter Strt, fdjeibet er au§ bem gauBerlanbe, ba§ itjm BiSljer berfdfloffert mar. ©o erfiiltt ba§ Setjrertfeim gu Saurein ntd)t nur ben ptjpfifdjen gfoed, fonbern audi einen bebeutunggbotten pfpdjifdjcn: e§ ift eine ©d)ute, ein Sreib= Ijau§ fiir tiefeg giitjlen unb Ieben§botfe§ ©cfjaffen. ^1(^1 13 . Hm$ dem gedettKDMCbe de$ EebrerlKimes.* 1. gaureitt nn ber 2li>rin, ben 24. geSruar 1909. 9IIS meitt gufe btefeg §auž betrat, alž mein 8Mid iiber baž toeite Sfteer feinmeggtitt, al§ metne Sungen an bem Obent ber 9ibria fogen, ba rnarb e§ in ber ©eeie ftar: §ter mufe unfer ^erjeiižgebanfe bie fefte gorrn beJommen; biefež §auž mtrb unfer §eim, mirb pm ®enfmal ber Srene, pr Surg roerftatiger greunbfcfeaft. SKbgen im Siorben bie ©titrme briiuen, mag ber ©rbfetnb an bem fiedjen 8'Brfeer riltteln — ež gibi einen SRettungsfeort: baž Sefererfeeim p Saurein. greunbtidf fiffnet ež bie Sore einem jeben, ber feiner bebarf, ber p unž gefebrt. 3n feinen Staumen tuofene attjeit ber griebe, fefeimmere bie 3 wt) erfic£|t auf 8tetiung unb bon feinem ©iebel flattre bie gafene bež einigen 33unbež, roeitfein fitnbenb bie SBorte: „ Smrdi) eigene Sroft gefcfeaffen jur ©rfjaltung ber eigenen Sraft!" —. ^eevs, erfter Referent fur ba§ Seijrerljeim im @uben. 2. Su rufeeft unoerganglid) fdfoit, SSon fungfraulidjem £aud) umtoefet, Sim Sibfeang grnnbetaubter tg>bfe’n ign ftitter feeferer Sftajeftat. Unb Bon bir fireift ber ŠSIicf entjiidt §in iiberž alte, feeiPge SOieer. — 28en einmal nur bein 3teis begliidt, SSitnfcfet fefenenb ftetž p bir fid) feer. — Sintircitt, 5. Sftpril 1909. Ubertragen oon §c>fef ^etrrnoffor, £ef)rer au§ Seifling, Mrnien. * 5)ie nadjfolgenbeit SBcitrage in gebunbener gorm motten meljt al§ 2lu§= brud: ber (šmbfinbung benn al§ ®unftbrobu!te git einer fritifd^eh Šetradjtung genommen merben! 3 . ©in 2 ef|rerf)eim im Sitben! — eiit grofjer ®eban!e, beffen rafd)e S3ermirflid)ung ber Satfraft unbDBfertoidigfeit ber beutfcf)« ofterreid)ifd)en Se^rerfdjaft ein glanjenbeB geugniž aužftettt. SRBdjte jeber 93efudjer im „&eime" fic^ f)etmifc£) fuljlen unb al§ ict»onfte ©rinnerung Don £)ier mitneljmen — bie ertjoffte, mieber* eriangte ©efunbljeit! 24. april 1909 . T>r. <|> ar fert avtor au§ SaiBacfj. 4 . roaren liebe, fc£)on Dertraumte ©tunben, 9tl§ id) im trauten Sefirerfjeint geroefen; Unb an ber ©eite froljer guter Sffiefen . &ab’ bie gufrieben^eit gefunben. Sebi tool)! nun, ba »ir fdjeiben mitffen, 3 d)r guten gremtbe unb ffotlegen! Unb fommt nad) @onnen)d)ein ber 9iegen, ®er }d)Bne SEraum, er roirb’S oerfitfjen. kotirana, 17. 9ttai 1909. gtforif? Uiober, 06eclel)rer in ^euftift Bei Dimiti*. . 5 . ®urt brobn im tiafen 23BfjmerroaIb, @d)Bn iž er, oba 5 ’raulj iž er ^olt, §ot’§ mi bertoifd)t unb franf biit i mora, SJiatf) ©iiben, in unfer Jpeint bin i gfof)rn. ©d)te ffodegen, (ufti unb fibel, 91 guati ®udi)I, bei meiner ©eel, 9t nett’§ §au§I, a reine 2uft am Sfteer, Unb a fd)Bnš> SSJetter: 2Bož roittft bu no rnefjr? M5 LE.HRERHEJM IM 5iiDEN. Das Cebrerbeim (Seitenansicbt). 49 §eim, bo Ifotb mir fo gfoUn, i £)am IjoB nimmer tnoEn; SIBet gfmtb Bin i morn, bab bani i eud) fcijbn Unb miinfd)’, eb mBdjt atlen fo gei)’n. siourcin, s. 3unt 1909. H6ol'f 2U«itrer, gradgelirer in Subig, SBiifimett. 6 . 2lm rounbetfd)0nen SUeerebftranb ®ab traute Selfrerfieim entftanb, 2Bo Sftreicfjb beutfdfe Sester nun 9iad) 3Ruf)’ unb ffiranflfeit fBniten ruf)’n. „§eii alten!" tuf ic£) banfbar aub ®ie Beigetragen ju bem §aub, $um ®en!mal, bab „aub eig’ner Sraft" ©id) fdjuf ®eutfd)Bftreid)ž Selfrerfdjaft. anursin, 2. 3uii 1909. girmrg , Segret tit ffltat&urg. 7 . ®ie. ©onne fcffrt in SSoifenreine SBont glutenranb ifir Slntlit; i)er Unb itbergliifjt mit ifjrent ©dfeiue ®en igintmel unb bab Blaue SUeer. SUuit ftreift fie fdjon ben ©aum ber 28eHe, 3n goibner ©But Der(Bfd)t bet S3ranb, S3alb jeigt bie legte rote §eHe, SBo fiammeitb ii)te ©djeiBe ftanb. 3n ootlem Seud)ten untertaud)en, SSerilarettb, tuab nod) meiien mag, O fdfbnfteb, feiigfieb SSeriangen Unb l^bdjfte ®unft im ©rbentag! 3i. Suit 1909. JUftrnc §evev, Seljterin in Sgeggau, SteietmarJ. 4 50 8 . ®u „2el)rert)eim" ant Slbriaftranb 93tft mir fo lieb, meti ftatnmDerroanbt. ®u Bieteft 3iut) unb Sabe bar ®er arbeitgmitben 2et)rerfd)ar. Stel ®anf fiir ba§, roa§ bu befdjert! Gč§ mar ber meiten 9teife mert. 3n mand)’ erquidenber ,„3mifd)enftunb" ©r^aljtt bafjeim Doti bir metrt SKunb. — 14 . Stuguft 1909 . 2Jcartc StgifntCtia anš Štirnu. 9. 3n 28interftiirmen trn ferrtert SBljnterlanb SBirft bu Dor mir erftetfn, bu §eim am gelfigen SKeerežftranb. Sei roeifjer giodeu gatt unb bod) im ©onnenfdjein, Db bir be§ Simmelž 23tau merb’ id) bid) fet) T n unb ®anf bir roeif|’n. ®ann matt Erinnerung mir aud) baš liebe ffiitb Son jener, bie pm §eim bid) mad)t, ®ie t)ier geforgt, gemaltet muttermilb. — ®ann merb’ id) griijfen alte, bie nun meit Segt get)'n ben gleidfen SBeg ber $fticf)t. £)b aud) fo fertte, finb mir bod) Dereint, ©enoffen einer mttnberfepgen ©onttnerjeit. 22 . stuguft 1909. ©rtreftine '•JfctoCts, $ad)Iei)rerm in ®eorg§toalbe, 93o^»men. 10 . 3d) fon mid) Don bir trennen, ®u fd)Bne§, btauež SReer — SSBerb’ id) e§ benn nur fbnnen? — ®er 9tbfct)ieb fattt mir fd)mer! 51 gn beine Mauen gluten 2aud)t’ id) mid) ad) fo gern — gd) merbe bein gebenfen ®or oft in roeiter gertt'. 3lud) bict) toerb’ id) bermiffen, ®u trautež §auž ant ©tranb, ®ein tutll id) oft gebenten gn metnem §eimatlanb! 5)u „£ef)terf)eitn", bu trautež, ®it brittge id) junt (Sdjlttp Unb alten, bie brht mo^nen, Sen fd)bnften 2 lbfd)iebžgruj 3 ! 10 . (september 1909. Bnrta JsaioCcr. 3itbuftrieleljterin. 11 . 28až reblid)e§ Streben erfjofft, unermitblic£)e§ Sirfen ge* fd)affen, !ann ttur bann fo fc^bn fortgebeiljen, menn traulid)ež 3ufamment)alten mit bem etoig gbttlidfen groljfhm unfer §eim ju einer ioirftid)en £>eimat geftalten fitr biejenigen, bie f)er= gefrilgert fittb, um ganj ju gefnnben. SSenn irgenbmo, fo ffier feib unb fitfjlt eud) einig! Soarona, im Stuguft 1909. gifefcmie ib a n M. 12 . $on bež 9Dteerež Qauber untfd)lungen, SBon ben fofenbett Sitften burd)brungen, ©efunbe feber im traulidjen Seitn! 28. September 1909. littna ^afelbergcr, Sebrerm iit SDiatcljtrent, Dberofterreid). 4 * 52 13 . 'Ste Sranfen fudjett Jgeilung tfier, ©rfrifdjung alte Sliiiben, Stud) mer baž Steifefieber tjat, Ser manbert nad) bem ©iiben. gitr Sranflfeit tmb fitr SKubigleit ginb’t matt f)ier igeilung immer; Sod) fur ba§ fReifefieber, fe£)t, Sa reid)t bte SSirtitng nimtner. 23er einmat Ijier mar an bem ©tranb 3Jlit feinem gotbnen grieben, Sefjrt tmmer roieber gern guriid £ju unferm „&eim" im „@uben". 29. septemSer 1909 . 2il ar g a r i f « 2iT ct» er, Setirerm in Htgett, Steiermarf. 14 . 2lu§ attett Sanbett iomrnen mir Ijer Strt ba§ oietgebriefne btaue SOieer! Sie Sranflfeiten, bie un§ fo ftlagen, Sie unž bež Sebenž gfreube Derfagen, Sie mocf)te jeber gerne oerlierett — Srum tut er'§ mit 'm Štaben brobieren. SSenn itjr eš nid)t tbmtt »ertragen, ©o fottt if)r eud) itid)t tange ^bctgett; Senn f)brt, e§ gibt ein SRittet! §ilft’§ nidit gang, fo bodj ein Srittet. Sielfmt ffummer, Sriibfinn unb maž nod) fdjmergt, Unb badet e§ in ein Stunbet befjergt, Jgdngt einen ©tein um ba§ feltfant Štafet, SSerffs in baž SReer tjinein unb id) mett’, ’s fommt auž ben Siefen roof)I nimmer; Sterfdjtungen bat e§ ein ioaififd), ein fd)Iimmer. ®amt feib it) c frof) unb fcib gefunb Unb merbet mit ber Qeit aud) lugelrunb. grotffinn, igeiterleit unb luftige Saunen, ®ie tommen, bafj ip nur loerbet ftaunen. ®ie JierBen, bie toerben roie ®rat)te au§ (Sifen — Unb fo fbnnt iljr getroft roieber Ijeimroartž reifen. 3m Ottoter 1909. Rebrni g g»ctinei6er, go^Ie^rcrin auž SBautfd). 15. 3d) fatf nott „unferm §eim" ba§ SJteer Unb Midte roonnetrunfen in bie SBeite; 3n taufenb gormen, reid) unb fjeljr, Sag oor mir ba ba§ fitblidje ©ebreite. ^nmitten aller biefer ^3rad)t Sponft, Sitbfjeim, bit, ant jierlid)ften @cf)ange, Unb brinnen tfalt bie Siebe SG3acf)t, 9?i(f)t§ prt bie 8Utt)’, tein miifjigeS ©ebrangc. 5)ann faf) id) eud) im trauten 9iaum, 93egr,ptet frof; ben ttmnbernben ©efellen. ®ie Jjeimifd) war’š! 31 )r glaubt e§ faitm, 2Senn id) Bon feinem „£ranfen" mag erjplen. 92ur ber ©rlfolung fanb geroeifjt ;gd) biefe§ §au§, fo eingig fd)Bn gefunben. D bafj ež furber nod) gebeitft Unb alte, bie e§ fud)en, ganj gefunben! ®id) gritfj’ id), afeit, bie brci ©inb 58ilber meinež Sebenž, Sie 5 ie^’n an meinent Slug’ »orbei, Šetraji fie nid)t »ergebenž. S)až ©djifflein, ttnfjt, baž bin ja id) 3n meinež Sebenž SEageit. iSer SranUjeit SBellen fd)K>ad)en mid) Unb madjen mir oft ijUagen. Ser §afeit, baž ift’ž Se£)reri)eim, ■Sabin fann id) micf) f(iid)ten. @ž miti ber ®ranfi)eit bfifen Seim 3m Sbnfaitge bernicf)teit. Slud) id) fam Siife fudjeitb ber, SSerlebt f)ier fd)Bne ©tunbeit. Saž Slbfdjiebnebmen fiel mir fdimer, Sllž §ei(ung id) gefunben. Sim 19. SDIai 1909. girattg (AatTia, Stfiulleiter in Slrin-Sreffri. 56 19. Um bes SebettS tjbdijieS ®ut 9tun mieber ju erftreben Unb bereits gefunUnen SRut 58on neuem ju beleben, gog Omt meta gerne ^er SKand) tamjifeSmuber Slede ®urd) ©tabt unb Sanb jum meiten SOleer Sluf beS SarfteS bber ©trede. ©in igarabieS tut £)ier fic£) auf gmifdjen ©tein unb 6Iauen SBaffern, ©S tut fid) aud) ben Slemen auf SBte einftenS nnr ben igraffern. ®rin ftef)t etn ItebeS trauteS §eint, Sn bem bu foltft gefunben, Unb bidi beS fjolben griebenS freu’n, ®en fonft bu nid)t gefunben. ®a erftarlen fidjer Seib unb ®eift gu neuem ®ampf unb Stingen, Unb tnaž bu fd)on berlorett I)ei|t, SBirb frifdjen SRufS getingen! ®rum mbg’ bieS fdjone 28ert erblut)’n Unb meitertjin gebeilfen, nttigt tf)tn euer regeS 3Jtut)'n Stud) fitrberfjtn nodf metlfen! SluS etgener Sraft, ®urd) ©intgfeit errafft, ©S immerbar btd) tetjret, SPBa§ Sinigfeit gematfrct. 2US ftolje S3urg eS btide ®eretnft inS meite SReer, ©in ©tjmbol fei’§ eit T reS ©litdeS: — ©htigfeit, — ®ie braudjt itfr bod) fo fefjr! i5. m u 1909. WiC£)el'm gUtdtC, Dtertetjrer in e& SubenJmrg. ŠD 57 (fc 20 . Slaffelnb ititb Itafpernb unb ritttelnb jagt baž fmftenbe Sambfrofs Uber bie §8I)en bež Sarffž, ^inab prn ©eftabe bež fflteerež. Se|o bliijet ber ©traf)I burd) bie @nge; bie fd)tuebenbe gladje gittert berauf urtb gritfjet, beglitctenb ben 5Kann auž bem Siorben. SBeitbjer lam er gefiilgert, p finben ant ©tranbe ©enefung, 9Kut fid) jit bolen unb ffiraft urtb bie grifdje ju toeiterer 2(rbeit.- @d)on bat SKattuglie gerufen ber ©djaffner; idt) eile jur Sramtnab, ©ddeppenb bie §abe: bie Safdje, ben ©(birm unb bie Sinbe bež ©tbnurrbartž. „@nbftation!" fag’ ic£) unb jable bie Srone unb Bierjig fitrž gabren. Snirfcbenb unb treifdjenb auf liibniicben JiurBen acbjt baž ®e= fabrte. Sinterbanb glanjet baž Sfteer unb pr 3ied)ten roinfet ber Sttbbang. ©liicftid) getanbet! 9Jad) fedj^ig SDHnuten begriifit unž Soorana. §errlid)er Ort unb berrlttbež §eim, umraufdjt Bon ben Sitfcben! Siebreid) enpfangt unž bež §aufež forglicbe TOutter unb bffnet Sor unb Sitr p bem §eim unb fraget gleid) biefež unb jenež. — SOtiittercben binter ben SBergen Berftebt ež fitglid) nid)t beffer. — DJiittag ift’ž Balb, ež fontmen SoIIegen; maitd) Mafjlid)ež grauleiu £ufd)ct Ijerein unb madjet beti Snij ber tteuen SSermebrung: ,,<551itdlid)er Sftann, @ie fefeen ben guf; auf fonnige $fabe!" — Som unb nod) tam Bernimmt man, ež eilet fdfon allež pm ©aale, ©ffenžjeit ift’ž, ©enturmet nun gebt bn«b bie barrenbe Keibe ... Sampfenb unb brobelnb unb fd)immernb fdjon ftebt bie @uf)f)' auf bem Sifd)e. „&eute ift greitag! SJiarie, nid)t tuabr, ež gibt beute gifdje ?" —ee — 14 . Bitte. 1. Jeder Siidbeimgast wird ersucbt: a) fiir das Album seiri Bild zu spenden, b) einen Beitrag zum Bedenkbucbe zu widmen, c) dem Siidbeim-Ausscbusse in Eaibacb bekanntzugeben, wie er den Aufentbalt im Beime verbracbt bat und was er zur Grganzung der Ginricbtungen vorscblagt, d) fiir den Siidbeimfonds tatig zu sein. In der Bundesausscbufssitzung am 31. Oktober 1909 wurde der Bescblufi gefafst, das Cebrerbeim zu vergrofiern. Riezu sind neue ITlittel notig. Gs ergebt daber an alle, die das UJerk vviirdigen, die berzlicbe Bitte, zu dessen Uervollstandigung beizutragen. Beitrage mogen an den Zablmeister Karl Brucbe, Sacblebrer in tllien, 13/4, Zebetnergasse 14, gesendet werden. UJir wollen etwas Brofses, etwas Banzes scbaffen und das UJort, das den Ankommling beim Gintritte in unser Reim griifst: „Aus eigener Kraft!“ bis zurUollendung des Bedankens bringen. IDoge jeder, der dieses Biicblein gelesen bat, es immer wieder bervorbolen, damit er der Cat des Bundes gedenke und fiir dieselbe wirke! Stolz siebt unser Baus ins meer binaus wie eine Burg, die dem 5einde trotzt. Breift einmiitig zusammen; es gill Raum zu scbaffen, damit a 11 e Briider und $cbwestern unseres Standes, die des Beils bediirfen, dasselbe aucb finden. (Ilir konnen nicbt auf balbem liiege stebenbleiben, nacbdem wir unsere Kraft gefiiblt und erprobt baben. Das Beim an der Adria ist und bleibt ein berrlicbes Dokument der Kollegentreue. 59 Zur Sammelarbeit empfeblen wir folgende, aus der Praxis entnommene Salle: 1. Sammlungen bei £ebrer= zusammenkiinften, 2. bei Bezirkslebrerkonferenzen, 3. bei Sestlicbkeiten, 4. im Jamilienkreise, 5. bei der THatura- feier, 6. vor dem Kbristbaume (Uersteigerung von 0e= veinsten), 7. bei der Cebrbefabigungspriifung; $. Uer= kauf von Siidbeimartikeln (Karten und Hlarken); 9. Uer= steigerung des Brautscbubes; 10. Provision bei Dermittlung von Sescbaften; 11. Bonorar fiir Uberstunden; 12. Priifungs-- taxen; 13. Siidbeimsteuer bei der Grnennung, Oorriickung, Jlblegung eines 6xamens; 14. statt der Kranzspenden; 15. 0ewinste beim Rartenspiel; 16. Spenden seitens der Ortsscbulrate, 0emeinden und Sparkassen; 17. I K vom Konferenzgelde; 1$. Scbriftstellerbonorare; 19. Strafgeld beim Jfusgleicb vor Bericbt; 20. Grbscbaft; 21. das Grtragnis bei Gesellscbaftsspielen; 22. Reinertrag von Ifiaturafestscbriften; 23. wenn Rollegen in Scbulbausern beivirtet werden; 24. fiir Uortrage; 25. nacb der glilck= licb iiberstandenen Inspektion; 26. UJetten; 27. Samm= lung unter Bekannten; 2 $. bei der JTbscbiedsfeier; 29. Scbiilerkonzert; 30. Uerkauf des UJerbebiicbleins. Biezu 30 konkrete Salle reger CUerbearbeit fiir das Siidbeim; 1. In Peuerbacb gab es eine 3uxlotferie zu- gunsten des Cebrerbeimes im Siiden. — 2. In Caibacb e rteilte der Eebrer B. einem Rinde, das der Scbule krank-- beitsbalber langere Zeit ferneblieb, Dacbstundenunter-- ricbt. Das Bonorar biefiir floR dem Siidbeimfonde zu. — 3. Bei einem Gastmable gab es einen Fleck im Cisch* tuche. IDan sammelte fiir das Siidbeim, um die Baus- frau zu versobnen. — 4. Prof. B. in K. tat da$ Seliibde, nacb der Genesung dem Cebrerbeim einc Spende zu-- kommen zu lassen. B. wurde gesund und mit ibm die Siidbeimkasse. — 5. Die „Blatter fiir den JTbteilungs= unferricbt in Caibacb" vermitteln den Verkauf uon Biichern. Jedesmal flieften 5% dem Siidbeim zu. — 6. In Kdnig$wart gab es ein QuodIibef. €s warf uns 5 K zu. — 7. Gin 3unggesellenkrdnzchen in G. ergab 10 K fiir das Siidbeim, ingleicben eine Bocbzeit, bei der der Brautscbub gefiillt wurde. — $. Jfus Bisenz kamen als Grinnerungszeicben an den Codestcig der ITlufter 10 K. — 9. Die Grazer mcifuranfen sammelten das eine 3abr 100 K fiir das Siidbeim, das zvoeite 3abr flog eine Sestscbrift binaus, deren Reinertragnis groften-- teils unserem 5onde zufliefrt. Jlucb Ceitmeritz stellt sicb ein. — 10. In D. wurde nacb einer „gliicklicb iiber= standenen 3nspekfion“ fiir das Siidbeim gesammelt. JIls erster munte der Inšpektor in die Cascbe greifen. — II. Zu G. fand ein Kollegenfag statt. Gr verewigte sicb in der Spenderliste. — 12. Gs umrde um ein Ouantum UJein geweftef. Der JInti lien es fiir das Siidbeim in Geld umwandeln. — 13. Dicbtbeniitzte flntworfmorken scbob P., der sicb von .Jreunden" das Riickporto nicbt bezablen lie[ 5 , dem Siidbeim zu. — 14. Srl. v. R., k. k. Ubungs- scbullebrerin in C., bielt bei einer Cebrerkonferenz einen Vorfrag. Der k. k. Eandesscbulrat zabite die Reise. Das Geld kam in den Siidbeimfonds. — 15. In B. fand die 6inweihung der neuen Schule statt. Bei dem Jest- mable wurde der kranken Rollegen gedacbt und es gab 61 cin Sammelergebnis fiir das Siidbeim. — 16. Der Eebrer-- uercin Docbling faftte den Bcscblut?, bei der Jluszablung der Konferenzgelder sofort 1 K fiir das Siidbeim ab-- zugeben. — 17. Jfn einer Scbule umrde das Festspiel „Ruldigung der 3ugend“ aufgefiibrt. Uon jeder Gintritts- karte fielen 10 b fiir das Siidbeim ab. — 1$. fierr Cebrer David Ocberbauer veranstaltete mit seiner Sangerscbar in ]udenburg zugunsten des Siidbeimes ein Konzerf. Der k. k. Bezirksbauptmann war Protektor. — 19. 5rl. Cscbe- bull in St. Paul (Karnten) leistete als Siidheimreferentin Broftartiges. 5ast in jedem IBonate kam ein ansebn= licber Betrag. — 20. In D. gab es einen feuchffrohlichen Schulbeginn, der aucb fiir die Siidbeimkasse froblicb war. — 21. Bei einer Sonnwendfeier in C. blitzten zablreicbe Kronen in den Siidbeimsackel. — 22. Inšpektor ID. spendete Caschenmcirkenhefte fiir das Siidbeim. — 23. Prof. P. verlangte fiir jeden in Cebrervereinen oder in Bezirkslebrerkonferenzen gebaltenen Uortrag als Grsatz fiir die Reisespesen eine Sammlung zugunsten des Siid- beimes.— 24. In 5. (Karnten) ivendete Sacblebrer das Reugeld seines sacbfalligen gegners dem Siidbeim zu. (500 K.) Gin abnlicber 5all wurde aucb aus IDabren gemeldet. — 25. Bei einer lllafurci'0edenkfeier wurde fiir jedes Jabr (25 ]abre) 1 K gespendet. — 26. Das Karntner Iiehrerguinfeff bracbte dem Siidbeim mebr als 1000 K. — 27. Oberlebrer UJ. in B. widmete die Caxe bei der Priifung eines Privatscbiilers dem Siidbeim. — 2$. Dom Biirgerschullehrerkurse in Eeitmeritz kam eine bedeutende Spende. — 29. Vermifflungssold bei einer gescblicbteten 6brenangelegenbeit. — 30. (Jon einem C.--U. cin Sammelergebnis aus Sreude dariiber, daft dic Kollegin R. genesen aus dem Siidheim zurudt= gekommen. 15. Organisation de$ Siidbeim-JIimcbtiss«. (Im offentlicben Uerkcbrc gilt der Dame „Cchrerbcim--JIiisscbub“.) A. Der eigentlicbe Siidbeitn^usscbufe : 1. Ceiter: Rudolf 6. Peerz, k. k. Professor und Bezirksscbulinspektor in Caibacb. (Bnscbrifi kurz: Rudolf 6. Peerz in Caibacb.) — KJobnung: Gericbtsgasse 13. 2. Zablmeister: Karl Bruche, Jacblebrer in UJien. 3. Scbriftfubrer: Karl Sekora, Sacblebrer in Klagenfurt. B. Der „S.Sk<ši ift der fchonfte HusFIug ven den beiden Kurorfen Hbbazia und Fiourana. flls Jaufeftation uorziigiich geeignet. Das EaFe=ReFtaurant liegf idgllifch in wetfergefc±iuf3ter tiage am kiesbedeckten Strande der Bucht von FHeduea, mit vollem Blick auf das ITleer und die romantifche FelFenfchfucht. 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Zur -Siaitefmfatt roerirm famtlirlje Jaabcaritkel in folibefier (Ausfiiljnmg maglidffi btftigett fflrei fen oerkanfl, ata: ^Babemaniel mzs^froiitetftaff oon K 8*50 aufraarls, ^anten- Irabekoffiime oon K 7 auftoarte, ^Hjrerrettbabekafliime oon K 3 aufioarie, pretsgekrbnie ^djorinunan^ugc $u K- O (aua februarjem ©rtgmai-Zcfiljir), billige ^Uzbefdjulje ju K 2*20 fotutc cdjte J\nker-^abcfdjuljc oon K 3 b ta K 3*50, (•Hom < ^nM[etm- t A»0fcI I uffe cmpfoljit«-) ^Rofa in ^Imirana an ber ^RcicljEfirape gelcgen, empficlfll famtliclje NARODNA IN UNIVERZITETNA KNJIŽNICA 00000465016 a) Das Pehrerheim. Das StUck 10 Heller. b) PandschGffsbilder oon der Adria. Prdchtig koloriert. Das Stuck 15 Heller. 2.) lleujahrskart en. (Aufdruck ,,Heil neujahr!“) 12 oerschie- dene Ansichten aom Strande bei Poarana. (Herrliche Karten.) Preis 6 bis 10 Heller. 5.) Siidheim-Verschlu§mflrke n. Das Stflck 2 Heller. 4. ) Sechzig Jahre auf dem Kaiserthrone. Cin Gedenkbachlein fdr die Jugend. Preis 30 Heller. 10. Auflage. Verfasser: Rudolf £. Peerz. — Das gesamte Grtragnis fliefjt dem Sttdheimfonds zu. 5. ) Sudheim-Kassgn. (5ehr solid.) Preis 6 Kronen 66 Heller. Bestellschreiben an fraulein Jakobine naglas, Pehrerin in Paibach. Voreinsendung des Betrages.