Intelligenz - 25latt zur Naibacher Leitung vermischte Verlautbarungen. Z. 1263. (2) E. Nr. 620. Edict. Das Bezirksgericht der Herrschaft Pölland in Unlcrlrain maäl diem't aN^emlin besannt: Gö sei^e über Ansucdln dl0 Ich^nn Stimmab von B>oo, durä? siincli ^^volii^ächtiaten Hin. Lorenz Glaser, in die executive ^elidielu^g deß, dem Gc« org Schimitsch v0n ^aderz geböl'gen, mit gcrlchl« lichcm Pfandrechte bclcgtcn, und ge,»ä cl'H auf i^5 fl. Z7 sr. adgesclahlen Real » und Modilal-vermögens, nähmlich: der «ub Rect. Nr. 14, tec herrschüft PcNanb untecldän'gen, in Sader» 5uk (Zonsc. Nl. , behausten »j5 hübe, nebst einige« unbedeutenden Fährnissen, puncto schuldigen c>6 ft. 46 lr. c. 5. c. gesriNio.et, und leren /zur Vornahme Ler öffentlichen ^^trstcic;elutia tie ^.aqs^yu^gen auf den 5. October. 4> ^ooimder u,n Pcl,, (I.Monär des An» ten Loufchin von Ne>fni,< w?^?n »hm scluletgen ,,6 fl. 5l ij2 fr. c. 5, <-., in die execunre Beisel. ß?rung dcs, nun dem Unlon Pl«hel von Relfnijftt« yoli^en, auf i65 ft. ^,« ll. (Z. M. «eschählc« , der Herrschaft Neifn'z i>^l, Urd. I''c'l. 46 o«elisNaren Hauses sammt .^ua^bör, gen'iliiael, und hiczu die» Ttrmine, und zwar: auf den 16. September, auf ten ,9. October ul,i> ,8. November l. I., jktesmal Vormitt^gS um" lo Udr, im M nttc Re'.fniz mit d«,n Beis^be anaeocdnet, dciß, rvcnn obi^e Neali. täl cei der ersten o^er lrreiten ^cilbictl^unci nicht um oder über den Schäbungswcrtb on Mann ßklnacht werten könnte, bei der dritstn auck un-tcr demselben bintc,ngcaeden werden n'ürde. Die Li^lationsbedwanisfe und das SchäßunqsprotoloN sind in diestr Amtslanzlei täg!,ch einzusehen. Bezirksgericht Reifniz am 5. August ^635. .^. »262. (2) (Z. .< ^69. G d i c l- Von dem Bezicfsgflichlc 'Pclland in Unler» train lvird biemil allgemein bekannt gemacht: <3s jeye über Anlangen des Gecrg luckier von 3Lü» siriy. im eigenen Nadwen, und «Iß (Zessionäl ter udr»ac»> M,äael Lackrel'sasN l3lben, in die executive Feilrlllunq d^e, d^m Joseph Vldcsch vo» Döblusch fteböl!stcn, mtt Psandlscht bels^ltn, im Dötllllltler^e steleaenrn . tcm l^ule Thulnau zt» bent-baien, und s^mmt z?es!er qel'chtlich au^ 35<, ft. ?)i. M. adgesclä^len Weingarten, genannt :lcl , n ec.cn ar!f dsn >r. ä, Vergleich l^llu. ig. Juni l^2ä schulsi»)rn 36c> fi. c. 5. c. aerr'Nigel, Usid set.'ln t>e Tacisaylisiükn zur Boi-nadme dieser Feil^ictuna auf ccn 25. August, 26, September und 25. October I. I. , jederzeit Vormittags '<> lis 12 Uhr, in luco der Realität mil ssm An' bange angeorknei n o^en. dosi der ob^edachlc Wei». garten lawml ^es^er bci ter elften und irreile» ^a^sahunft nur um okl'r iiber ccn Säöyunqs» ,relth, bei der dliiten abcr auch unter demselben hinlanqcacben »rr^en n'ült-e. Dcr G und! ^chs.xlrass, tie ^icitation^beding-lnsle Ulis scs Eci ciyunakplolocoli sönntfi zu den sten'öbnlichen Amlösiundei, b'tlcllv llngefehen rvtl' den. BezilsSglriä't Holland am in. .^uli »K35. A n m e r s u n a» 3^ei der eisten ^cistliglluxg hat sich sein Ka^ttustioei s^Mlltct , daher rrird die z>reit< am 25. September l. I. vorqenon,men rreitcn. 3. »255. (3) Nl. 2009. lZ d ! c s. Von d,m Ntiilsl'geriäte Neifni, »vird hiemit aNgeniein fund ^emaci t: Ss scien auf Anmcltung und Liquidirun^ tcs al^j4 hüdlcr vcn Sbiawaliz; auf den »2. S«ptember l. I. ^armitlags nock Jo« hannn Boi>, ij4 hübler von Niederdorf; auf een l6. >3lvtkmbes l. I. Vormittags nach Maria I«l» lilfcd van Gloßloschiz: auf den ,6. September!. I. Vo>millaa,S "ach Iclepd 3amz, .^a'schlcr von Aum^ale; auf ten ,ö. scptcniber l. I, ^isrmit« tags nach Maria Palilch von Dann?, in dieser Ge-lichlssarlzlci bestimmt rrolt-cn. Daher babcn all« 3ene, rrclche ju od^en Bcrläfscn et^os schulden, oder bievon etl^as zu fordern baten, on cbblssimm-tcn Taocn so sscwif, anzumelden, als rridrigsns die Activ'Beträge im Rtchtön'es,e eingltrieben, di» Perläsie ßthölig abachandelt und ten tctlisfende» «2lben eingcantwortet rrerden rrürken. Beiiltsgericht Rcifniz am 22, August »635, Z. ,254- (3) Nr. ,796. G d i c t. Vc»n d«m BeiilsZj,ktichle Reikni, wird hi«mit allgemein suno gemacht: <3s s-derschlij liegenden >j2 Kausiechtshabe sammi Zu>ie» böl, roegtn schuldigen 4^0 ft. 2l ll. c. 3. c. geiril. ligt, und zur Bocnal>me derselben drei Termine, nämlich: der eiste aus ten2o. September, dec zz^ei« re auf den 2y. October uno dcr oilne auf ecn 26. Nao-mder l' I., jedesmal Bormilla^s um »oNdr im Orte Totc^schiz mil dem Vnsa^e bestimmt rror« 2en, daß, trenn cbetiqenannle ^2 yude del der ei^ lien und zweiten Verfteigerungölaglahung um dcn SchatzliNgslrerlh pr. 9^0 >1. ^0 tr. M. M. o<>er daiüder nlcht an Mann gcdracht «recoen lönnte, bei der dritten auch unter dc-nselb«;, hlntanjzegc« Hen wceden rrürüe. Das SHähun^prolocoN uno die Ließfälll^en Licitcltlonsdcoinznissc' tonnen täglich hicramls einsscseben rrecden. NezirlSgerlcht Relfniz am »l. August iL55. 3. ,25u. (5) 2l! Nr. 652' Feilbietungs . Edict. Vom NenllvZlrichte W'ppich wicd hiermit öffentkd defannt ^ema^t: (ZK sn üdcc Ansuchen des h.'lin Ios'v!) Vcunlg, h^noelsli'.ann a^S Üai-dach, 'regen ihm schuloi^en ^<)5 st. 42 ls. c. 5. c., »ie öffentliche Fe'ldietung orr, ?cm Ioscph K.'z^l,-zbizh von ii.n,genfeld ei^nlhümnchen, zum Orund« buche i'er Maria-Uuen »Gült 3u!^ Urb. 1''uliu i2ti, Posl.Nl. 4^ , Recc.'.^hl 2; dienstdaren, in Lan« genfeld belesenen unü auf »422 !i. M. M. gtllcln-lich geschätzten l)l2 >>ube, im Wege eer (Krecunon gewilligct, auch se«en hlezu orei Fc>ldle!ullasc.ig. jayungen, nämlich: für den »^. O-t^der, »tt. ^o» vcmbil und 16. O^cembcr l. I., iedeZmal zu den vormlltäaigen Amlüiiunoen in i^oca der Rcalilät zu LanHünseli) mlt dem Anfange der^umt »rocoen, tüh das Pfandgut dei d?r ersten uno zireitcn Icil^ b'.clung nur um oder über den Hchäyungsroelth, bei dec drnten aver auch unter demselben hintan-gegeben »rerden würde. Oemnach w2sden die Kauslustigcn hi?rzu zu erschein3li eingelaien, un> sonnen lnantlclst die iilhfäNige Schätzur-g ncost '^ectausodedingniszen hlelamls täglich einsebcn. Bczictszcricht Wippacb den 25. Mälz »655. Feilbietungs « Gdil, s. Vom Bezirlsgerichte Wipp^ch n-ird hieiniit ölfi-nlüch dclannt gemacht: Os lci üb,'r Ansuchen tes M^ldäus Pestell von P^sle, lve^en it:m schul« f',,-,l'n 1 »5 !^l. <^. 5. c , die betrll'liqt qeivcsene drittZ ^c?ldietl,ni^ tel, dem Tbomaü Mih'el vc?n cdkn d'cnt eiqenlhttmlichen, ^ur Pfarrlischen'OüIt WippaH tienstoaren, auf l52o ft. M. M. qtschähll» l)6^>u» d?, auf den 2. 'Ravemdcr d. I. mit dem Anhange ü?^tragen ivolten, dah an diesem, T'.q'e g'.'M?l?tc ^'.'.^realicäl auch unter dem 3ckäIun,^swcrlhe d ^'a?'al elfdeirlen eisl^eladen. un) s,'n!5N,die Stähun'i nedii Vlltai.fibc'dingn'.^ln H/^ ^^c,.v' ^icp-1: d?n 26, ^uni »^!35. Z. 1266. s2) Eme solide Familie wünscht zwei Knaben für das kommende Schuljahr in vollkommene Verpflegung zu übernehmen. Das Nähere ist am Marimpla;zs Nr. 49, im ersten Stocke, zu erfahren. Eben da ist auch eine große, sehr schöne, zwei Jahre alte, drcssirte, draungefleckte englische Hühner-Hündinn, und ein Doppelgewehr nut französischen Läufen zu verkaufen. Z. ^270. (2) N a ch r i ch t. Ein in der Nähe des Schulgebäudes wohnender k. k. Beamter, der keine eigenen Kinder hat, und wo im Hause nur Deutsch gesprochen wird, wünscht für das kommende Schuljahr einige Studenten oder Normalschüler in Kost und Wohnung gegen sehr billige Bedingnisse aufzunehmen. Das Nähere erfährt man mündlich oder schriftlich in der Studentengasse, Haus-Nr. 269, im ersten Stocke. Laidach am 8- September i63S. Z. 1266. (2) Anzeige. Es werden in ein sehr solides Haus nächst den Ursuliner - Kloster 2 Kostmädchen in Kost und Wohnung, mit Einschluß einer moralisch gebildeten Erziehung, aufgenommen. Die nähere Auskunft ertheilt das Zei-tungs-Comptoir. Z. !2-7l. (2) Ein Practicant wird für eine gemischte Waaren-Handlung c.eqen billige Bedlngnisse gesucht. Näberes hierüber erfährt man im Comptoir der Ignaz Al. Edel v. Kleinmayr'schen Buchhandlung in Laibach. 6o3 Z. ,,ga. s3) Einladung zur Pränumeration an Familienvater, Erzieher, Aerzte, Apotheker, Chirurgen, Chemiker, Kaufleute, Fabrikanten, Ockonomen, B ot a n i k e r, B l um e n , und Gartenfreunde. Im v. Hirschfcld'schcn Büchervcrlag.e in Wien, Stadt, Klostergasse "Nr. io55. In Commission bci Jg. Edlen v. Kleinmayr in Laidach, erscheint (in monatlichen Lieferungen): O e s I e r r e i c h i s c h e s n a t iir historisches Bilden - EJUdevsKtlÄNV ^ Ne.rzcsn> Ein unentdchrlichcs Handbuch zur Verbreitung gemeinnütziger Kenntnisse und zur Unterhaltung für alle Stände, m alphabetischer Ordnung, aus dem Thier-, Pflanzen- und Mineralreiche. Nach den neuesten und zuverlässigsten Entdeckungen, Erfahrungen und Beobachtungen in dem Gebiete der D R E Y N A T U R REIC II E, v o tt e i u c m G E L E II It T E N - VEREINE geordnet, vermehrt und bereichert. Scchs Bände, mit 180 fein colontten Kupfertafcln in groß Quart. Die V«ll"qsb'n?!unq glaudt curch verau^ade d,cse^ sehl achtbaren Wertis je^cm Ge» b ldetcn oder ni,«D ^nterriä,'! Slrelicncen «ine niNlommcne Gai-c zu iciä^cn, indem d5.z,ftlde dulch d>e tint;tfühlte a!ph^'^et>>,äe Oidnung >ul fchneNcn AMin^utiq ollel na:ulgefcdlälle. turch anp,enebmen und le!cl'lsc,^!iä.'en Styl, so wie auch dadurch, daß a!1c der Jugend iraeny anstößige Beschreibungen mit Bolsibt vermieden borten sind, sich ganz vorzüglicd zu einem äufzklst lchl-reichen uno nühlichcn Lesebu^e für die n'lßdsgiclige Iuqend und für ten hauliicken Unlilriclt ge> ftaltcl. — Um diesem interessanten Wcrle eine besonorri? aussscdrcttcte '^er'^en, zu verschossen, rver. tin tcm umf^sicn!'?« Terse an 2oo<> sein und Lei Ncllur treu n^cLcoioritte Abcü^uncikn aus aN^r ^cicktn dieser ^si^nsä'afcen nach den, theils in ecm k. l. Wicn.?r: Nature,!!?«. ^arinclte und K?« N'äHsdäusecn, lhcilö in andern reichen Plwatsamni!u??gcn vordandc»5n ^)iiqinc>I:cn, und im l5r, manglunqssalle nacd ^en besicn belannten Prachtwe:sc„ qctlcu!<ä'e (§opien dcraeqedcn. -"- ssin Nüit« l!gcr !ü!ick auf die berettö erfHlenencn hcf:e irird jetcn ^aldtenncr lci^'t ndcrzluncn, deß eß bicr n'l^t auf eine zw ecklose B i l d e r scd a u ad^cschen sei?, sondern daß tie Kupfer, wle anacrm ltzicücnsi2nde ll^p^^enden Titrlluvscr, c>uf sHoncm Vcli»p.ipier unifasjcn. Di? hetausga!?e n-ild l,ef?ntc;s sch!i?sl »lnd pünctüä) vor sich qchcn, indem die Vcllagshanblung aNe Monate, und ^^.^r am ,5., eine Lir. ferung mit Kupfer ausgil't. Daß dicse Trimme immcr pünctliH gehalten werden, ress-ülqe die be« merfcnsrrellhe Anz?i,;e. eaß sowohl ein großer Thcil der Bearbeitung des Tcrtrs vollendet ist, vcr« zu^Üb aber »32 ,u diesem Untklnedlnen bestimmte 5tupsclplatten bereits f?rtis; otssochl-n, ,um Al>« tlucke bereit liegen, und bierdurcd atle Sct'wltliqs/'Uen, nlläe ^tockun^en perani^ss^n »onnten, ßälizlich geboten sind. -— Jedem gcsä!osi«n^n Bcnee nird ein ^crlicker ^N!»'ch!c!a l^s^sls^l sev'i. Der Pl^iumelHlion^^rcig süc tie L'e^lnng von /> Bogen Tcxt und 4 col0!Nlen 5lupfcltafeln in glotz Quart ift nnt i fl. Conv.-Münze zu erlegen. Die erften fttnf Lieferungen licgcn zur gefälligen Ansicht und Ahnahme bereit. Z. 996. (i5) — 604 — / Man hat das Glück zwar immer gern, Doch das am liebsten, das nicht fern. der ersten zur Ziehung kommenden großen Lotterie der V e r r s ch a f t U u n t s rh ii tj. Dinstag am 22. September dieses Jahres, Gewinn 275/VN9 Gulden. Gulden 200, 000 Wkn. Währ. 2'" Haupttreffer ...... fl. 20,000 3'" Haupttreffer ....-.„ t0,0.0« Haupttreffer......,, 2,000 10 Treffer ü fi. Zoo . . . . . ,, ö,00tt unü viele andere Treffer von fi, 2>w, I^><>, 5«», 2Z, 2« u. s, w-, im Betrage von A. 33,000 U>. W. Das Los kostet 5 Gulden Conv. Münze. Am obigen Taqe schüttet die Glücksgöttinn ihr unerschöp stich es Füllhorn vcrschwcnderlfch über cmen Theil Derjenigen aus, welche ihr noch vertrauen, und wenig wagen, um viel zu gewinnen. Wien, am 21. Juli i855< Unlere Bräuticrflraße Nr. 1126, 2ten Stock. Lost/ so wie auch Compagnie-Spiel-Actien hierauf sind zil habcn in Laibach beim Unterzeichnet-eii um oen Original-Prew, wie ihn obige Herren Ausspieler für den Verkauf im Großen bestimmt haben. Ioh. Ev. Wutscher. 6a5 Aemtliche ^orlautbarnnsen. Z. 1262. (i) Nr. ilÜ93.zVI. Kundmachung der k. k. Camera!« Bezirks-Verwaltung ^laibach.— D,e Verpack! ung der all« gemeinen Verzchrungssteuer von Wein, Won-most und Maische, dann vom Flrlschverschlel-ße im ganzen politischen Vezlrke Umgebung Laie bachs, wird hiemit ,n ^olg« Verordnurig der wobllöbl. k. k. Eamerall O.fällen» Verwaltung vom l. S^ptem^cr l. I., Nr. I2t3ijlc)35, auf «m Iabr, u^d e» ^irke die Versteigerung Scatt gefunden hat, zur weiteren Verständigung dcr Parthei, d»e Wnkung der pcrsönl chen Zustellung vertreten. — Viertens. Der Ausrufsprcis für das z,F verpachtende Object lst c>n zu entrichtender Pachtschllling, und zrrar vom Weinschanke mit l lt)35fl. 2! kr., und vom Fleischvetfchleiß mit 362I st. 3o kr., zusammen 1^556 fi. 5i kr., sage: Vierzehn Tausend füi-f Hundert fünfzig Acht Gulden 5i Kreuzer, rücfsichtllch aller der k. k. Bezirk« Obrigkeit Umgebung Laibach unterstehenden Steuerbezirke. — Fünftens. DlejelKgen, welche an der Versteigerung Theil nehmen wollen, haben einen, dem zehnten Theile des Ausrufsprelses gleichkommenden Betrag im Baaren, odcr in öffentlichen Obligationen nach dem zur Zktt^d<6 Erlages bekannten bölsemaßlgen Courswerlhe derselben ^u er, legen, nach beendigter sieitation wird bloß der vom Besid'cther erlegte betrag zurückbehalten, den übrigen Lmtanten aber wcrden ihre Va» dien zurückgestellt werden. — G e ch st e n s. Vor dem Antritte der Pachtung, und zwar längstens binnen acht Taaen von der geschehenen Zustellung dcr Ralisiciition der Pachtoersteige, rung, hat dcr Pachter den oielttn 3he,l des für ein I^hr bedul'genen Pachück'llnigs ol5 Caution im Baarcn oder in ösfentlickcn Obligationen a^lf dle im vorftehendcm Absaye bemerkte Art, odcr in Pragmatical-Hypothek, die der Pachter auf eigene Kosten dem G.sälle grundbü-cheillch zu verschreiben hat, bei d'eser Camtral-Bczirk«! » Verwaltung zu erlegen, wobei der alsVadium bereits erliegende Betrag elnzurcch, nen, oder Falls die ganze Eaution Mittelst ei^ ner Realhypothtk bestellt würde, zurück zu stellen sein wird. — Vom Beginnen derPochls perwde wird der Pachter durch drn betressendel? Gcfallibeomttn »n tos Pachlgesctaft eingesetzt, ihm dcr hierauf sich beziehende Auszug a^S d«r amtlichen Vormerkung über de mindeste Ver« arderung hervorbringen können,' nur m dem Zalie, wenn während der Dauer dcs Vertra» ges ln den Tarifsätzen, oder in den sonstigen wesentlichen Bestimmungen der Verzehrungs-fieuer eine gesetzliche Aenderung vorgeht, so bleibt es jedem Theile vorbehalten, wenigstens dre« Monate vor Eintritt der gesetzlichen Aen-derung den Pachtvertrag aufzukleben. Erfolgt kcilie solche Aufkündigung, so hat der Vertrag durch feine ganze Dauer in Kraft zu bleuen. — Wenn in dem Vezirkc des Pächters während der Pachtzeit die Pachtung k,rührende, verzehrung^steuerpstlchllqe Unternehmungen zuwachsen, so w,rd derselbe hiervon nach Maßgabe der einlangenden Anmeldung,n o»n dem betreffenden Gefällebeamten Ulivtr;ügl>ch in d,e Kenntniß ges^: werden. — C »lft < ns. Den bedungenen Pachtscbi3ing ,ss der P«ch?er »n gleichen monatlichen Naten am leyt.'n Tage emes jcdm WonateS, und wenn dieser ein Sonn« oderFeltriag wäre, am vorausgehenden Werktag? an die ihm bezeichnete Casse abzuführen licrpstichtet. Wenn die Eautlon ,n Baarem bestellet worden, so kann deren Vc< lraz auf Nerlatigen des Pachters bl?im Aus-gange der Pachlzelt den dre» leyten Monatsra« ten des Pachtschlllmgs zur Hälfte, nämlich der« gestalt eingerechnet werden, daß in diesen Mo» naten »mmer nur die Hälfte des entfallenden Pachtschillings vom Pachter abzuführen, die andere Hälfie aber aus dcr Kaution zu entneh, men sem würde, deren Rest sohm nach geendeter Pachtung dem Pachter, wofern das Ge« fall keinen weitern Anspruch an ihn zu stellen hat, zu verabfolgen sein wird. — Zwölf« tens. Wenn der Pachter mit einer Pacht-schillings-Rate im Rückstände bleibt, so soll dem Gefalle das Recht zustehen, den Ausstand ohne Weiterem von dem säumigen Pachter entweder im gerlchtlichen Executionswege odc^ auch im politischen Wege einzubrmgen, oder aber die weitere Emhedung des Gefälls durch einen im administrativen Wege zu bestellenden Sequester ein,ulcitcn, oder auf Gefahr und Kosten des säumigen Pachters das Pachtobject ncuerdmgs feil;u blechen; falls aber die Pacht-verstcigerung fruchtlos bliebe, die Abfindung mit den stcuerpftlchtlgm PanHeien, oder die tariffinaßige Emhebung einzuleiten, und sich rücksichtlich der Unkosten, so wie der allfalligen Differenz an der saution, und im Nothfälle an dem übrigen Vermögen des contvactbrüchi« gen Pachters schadlos zu halten. Ein allenfalls sich ergebendes günstigeres Resultat der Fcil-bitthung oder dcr Abfindung, oder dcr tariff-mäßigen Einhebung soll aber nur dem Gefalle zum Vortheile gereichen. Dieselben Rechte sollen dem Gefalle auch in dem Falle zustehen, wenn der Ersteher den Antritt der Pachtung verweigern, oder vor, oder während der Pach« tung sich offenbaren würde, daß dem Pachter ein oder das andere im zweiten Absitze des Eon« tracts » Formulars enthaltene Hinderniß zur Uebernahme oder Fortsetzung der Pachtung ent< gcgenflehe. — D r c i; e h nt e n s. Nach Abschluß der Licttation finden keine nachträgliche 6o7 Anböthe Statt, und die etwa vorkommenden werden ohne Wetterem zurückgewiesen werden. — Ueber diese Pachtung wird keine besondere Vertrags, Nikunde errichtet, sondern diejes Versteigerungs-Protocoll hat im Falle der Genehmigung des Besibothes zugleich die Stelle der Nertrags-Urkunde zu vertreten, daher selbes sogleich nach der Versteigerung in äupplo aUscttig zu unterfertigen, und rücksichtlich des srftehers mir der Unterschrift zweier Zeugen zu versehen scpn wird; wo sohin nach erfolgter Genehmigung das mit der Ratifications, Elau-sel versehei^e ungcstampclte Exemplar dem Pachter gegen dcsscn C'mpfangsdestatlgung, und gc-gcn Erlag der Stä'mvelgebühr für daS andere ,n den Händen der Gefällsocrwallung blclbcn-de, und mit dem vorschnftmaßigen Stampelzu versehende Dupftlicat übergeben werden soll. — Vier; e h n tc ns. In Ansehung der beim Ane tntte der Pachtung mit Ende October »835 be» den sseucrvstichiigen Partheicn, insofern sie nicht abgefunden sind, versteuert sich vorfindenden Vorrathe wird der davon entfallende Steuerbetrug vom austretendcn Pachter ein-gehoben und dem antretenden Pachter vergu-tet werden. Dem Pachter für die künftige Pachtdauer wird daher nur das Necht eingeräumt, von den im Pachtjahre wnkl.ich vcr-schließcnen Fleischgattungen und wirklich ver-schlicßcnen Getränken die Abgabe einzuziehen; die Vorralhe an versteuerten Gegenstanden jeder An, welche sich am Elide semer Pachtzelt bei den steuerpflichtigen Partheien vorfinden, hat der Pachter entweder dem Aerar oder dem nachfolgenden Pachter zu versteuern. — Fünfzehn t e n s. Für den Fall, wenn der Pachter die vertragsmäßigen Bedingungen nicht genau erfüllen sollte, steht es den mit der Sorge für die Erfüllung des Vertrages beauftragten Be» Horden frei, alle jene Maßregeln zu ergreifen, die zur unaufgchaltcnen Erfüllung des Vertra» ges führen, wogegen aber auch dem Pächter der Rechtsweg für alle Ansprüche, die er aus dem Vertrage machen zu können glaubt, offen stehen soll. — Sech zehn tens. Der Pächter ist verbunden, zugleich mit der gepachteten Ver» zchrungsfteuer auch den den einzelnen Gtcuer-bczirken, oder Hauptgemcinden hohen Orts be-ivilligten, oder während der Pachtdauer bewilligt werdenden Gemeindezuschlag, wenn die Emhebung desselben von ihm gefordert wird, von den betreffenden Gewerben einzuhcben, und wenn nichts Anders verfügt wird, auf demscl» den Wege und zu gleicher Zeit wie den Pachi-schilling abzuführen. — Siebzehnten s. Der Pachter ist verpflichtet, auf allfalliges Veri langen der Gefalls - Behörde unverwelgerltch die Emsicht in seine Rechnungen zu gestatten, und überhaupt über Aufforderung auch richtige Auszüge vorzulegen. — Achtzeh ntens. Die für den Fall einer in den Tanffsatzen oder den wesemlichen Bestimmungen der Verzehrungs-stcuer eintretenden gesetzlichen Aenderung un §. 10 vorbehaltene Aufkündigung des Pacht-contractes hat nur in Betreff jenes Steuerobjectes Platz zu greifen, welches mit einer derlei geschlichen Aenderung getroffen wird. In Betleff der übrigen Steuerobjecte, bel welchen kclne gesetzliche Aenderung eintritt, hat der Vertrag in seiner vollen Wirksamkett zu verbleiben. — Neun zehntens. Der Vertrag wird zwar nur auf ein Jahr, jedoch unter der ausdrücklichen Bedingung geschlossen, daß, wenn derselbe drei Monate vor Ablauf des Verwaltungsjah« res i856 weder von Seite des allerhöchsten Aerars, noch von Seite dcs Pachters aufgekün« det wird, derselbe auch auf ein weiteres Jahr unter der gleichen Bcdmgung gültig verbleiben soll. — Daher hat: Zwanzig st ens/ der Pachtersteher den Stampelbetrag zu dem Ver, trage gegenwärtig nur nach dem für em Jahr sich ergebenden Mcissbothc, künftig aber für jedes Jahr der Pachtdaucr m,t Eintritt des VerwaltunZsjahres zu entrichten. — Laibach am 7. September l355. vermischte Verlautbarungen. g. 1276. (,) Nr. «440. G l» i c t. ANe Jene, die bei dem Nellafse des zu Pol« goriya vtlflolbenen Joseph Scdittnig, aus «vaK nnmcr für e»ncm Recktsgrunce einen Anspruch zu machen berechtigt ,u je,n glauben, haben sel« den bei der diehfalls auf den 29. September l. I., früh um 9 Uhr vor dicsem Geiickte andc. räumten Liquidations- und Abhandlunqs.Tllgfaz. ,ung so gewiß anzumelden und darzuthun, wi« dligenö sie siH die Folgen deS §. 6.4 d. G. B. selbst zuzuschreiben haben. NeMSgericht Weixelberg am 7. September ,835 Z. 1256» (3) Im Hause No. 289 in der Studentengasse wünscht Jemand für das künftige Schuljahr drey oder vier Studierende m Kost und Quartler gegen billige Bcdingntsse aufzunehmen. Das Nähere erfährt man ebendaselbst im 2ten Stocke. Z. ,070. (6) — 606 -- Große Lotterie der bei Dl. Coith's Sohn m ci°- in Wien. Ziehung am 26. November d. I. Diese große und besonders reich ausgestattete Lotterie zieht die allgemeine Aufmerksamkeit UM ^0 mehr auf sich, als hier ein Gutäkörper ausgespielt wir?, der zu den werthvollsicn und größten Grundbesihungen in Galizien gehört, und daher für die zahlreichen Gutsbesitzer und Ökonomen beson. ders anziehend erscheint. Diese Herrschaft, die größte in dein fruchtbaren Iasloer Kreise, enlhält 8 Dör« fer mit 4 herrschaftlichen Meierhöfen und einer Bevölkerung von 325c> Seelen, an bcrrschaflllchen Gründen über 4800 Joch des fruchtbarsten Bodens. Die Unterthans - Schuldigkeit besteht außer den sehr bedeutenden Natural, und Geld-Zinsen in ,5,32 zweispännigen Zug. und 12204 Handtagen. Das herrschaftliche Brauhaus, die Branntweinbrennerei, die Brct« und Mahlmühlen, die Pottasch» si derei, fünf herrschaftliche Wirthshäuser und 6 Dorfschenken, die Zicgelöfcn, die Steinbrüche, die bedeutenden zahlreichen Wirthschafts-Gebäude, wie die Schatzunqs« Urkunde und der Spiclplan dieß alles näher ausweisen, liefern den Beweis, dakl noch wenig herrschaftliche Besitzungen von diesem Werthe zur öffentlichen Verlosung gebracht wcrden sind. Dem Gewinner der Herrschaft werden als Ablösung C.M.fi. 100,000 oder: 350,000 fi. W.W. gebothen. Die vereinten Gewinnste dieser so unaemein ausgezeichneten Lotterie betragen laut Spielplan Gulden 6 0 0,000 W. W. UNd sind eingetheilt in Geldtreffcr von Gulden 25O,000 , 20,000, 15,000, I2,l)00, 10,0, 2Z0, 200, l 2Z, 1O0 zc. betragend 525,000 Gulden, so wie ferner 7Z, looa, 5c>o, 25o, 126, 100 ^'. im Betrage von Gulden 50,0^)^) Wiener Wahrung bestimmt. Die blauen Gratis- ^ /ls) s)s)s) Gulden W, W- ge-- Geiv!,inst-Lose müssen >»-^«",^"^ wiinlex. Die blauen Gratis-Gewinnst-^ose zeichnen sich durch den besondern Vortheil aus, daß sie nicht nur einen sichern Gewinn machen, und 5c>2 derselben zwei Mal gewinnen müssen, sonoern micb dadurch, daß sie, gleich allen übrigen Losen, auf oie Realitäten und sämmtliche GeloeTreffer mitspielen, und überdieß im glücklichen Falle eilf Mal gewinnen können. Bei ?lbnahme von 5 rothen Losen wiro ein blaues Gratis-Gewinnst-Los, so lange als deren vorhanden sind, unentgeldltch verabfolgt. Bei Abnahme von 5 schwarzen Losen wiro jedoch nur ein gewöhnliches Los als Freilos aufgegeben. Lose, so wie auch Compagnie-Svicl-Actien hierauf sind zu haben in Laibach beim Unterzeichneten mn den Original-Preis, wie ihn obige Herren Ausspieler für den Verkauf im Großen bestimmt haben. Laibach t«n 8. August »L35, Ioh. Ev. Wutscher. — 6o9 — Verzeichnis d c r Namens- und Gebmtsftst-Gralulanten, welch« zum Besten des hiesigen Armen-Instituts Wünsch-Erlaßblllt- te für das Jahr 1826 gelöset haben. Se. Färstbischösi. Gnaden. Herr Graf und Frau Mra'sinn v. WelserSheimb, sammt Familie. ?, Jos. Fried. Wagner. „ Gubernial-Sccretar v. Fradeneck, mit Familie. „ Professor Nathan, mit Gemahlinn. ,, Fran; Gregel, mit Gemahlinn. „ Anton Samaßa. und Frau. „ Johann Supanegg, k. k. ^andrechts-Registrant. ! „ Dr. Maximilian Wurzbach, Hof: und Ge-! richtsadvocat, sammc Frau und Familie. ! » Carl Wurzbach, der Rechte und Philosophie! Herr Max Wurzbach, der Rechte vacloi-. , ^ „ Domherr Pauschek. » Johann Vedentschitsch, Pfarrer zu St. Petcr. „ Johann Nant, „ Anton Schaffer, ^ Cooperatoren zu St. Peter. „ Joseph Muschizh, ') „ Joseph Dagarin, k. k. Professor. „ Aloys Bachmann in Prem, sammt Familie. „ Anton Toldt, k. k. Lieutenant, Pulver- und Salniter-Wesens-Controllor, sammt Gattinn...' „ Landrath Ienko, sammt Gemahlinn und Töchtern. (Die Fortsetzung folgt.) Aemtliche ^ e r l a u t b a r u n n e n. Z. 1261. (1) Nr. ll/Lc). Kundmachung. Die Verpachtung der allgemeinen Verzeh-vungssteuer ron Wein, Weinmost und Maische, dann vom Fleisch-L'onsumo im ganzen poll« tischen Bezirke Aoelsberg wlro dicmlt c>uf ein Jahr, und zwar vom l. November ,335 bis lcytc», October l836, unter folgende,^ Bcdin« gungen zur Versteigerung gcbrachl. — Erstens. Dem Pachter wird von der Staatsverwaltung das Rcchl cmgcrauml, während dieser Zelt die Vcrzehvungsstcuer von den obgedachtcn Verzehrungssteuer - Objecten nach den in dem Gubernial ^irculare vom 26. Ium 1629 Zahl iZ7>/ dann dem beigefügten Atchange und Ta-r»jfe und nachträglichem Gudel Nlal - Eirculare uom ,2. August ^83o, Z 162Z/,, und 1. October l83o, Z. 2«8«, , vom 5. Juli i8Ii, Z. i5^32, vom 25. ^uli i65)/ Z. 16«6?, vom Ic». Mai i63/„ Z. 9)«^ und 26 Juni ;83/i, Z. 9795 "» 162Z, dann vom 29. Mai l835, Zahl 1^909, eluhalrencn Vorschriften kinzuhcden. — Zweitens. Zur Pachtung wird Jedermann zugelassen, welcher nach dcn Gesetzen und d^- ^iuucsuerfassnng hlcruon nicht ausgeschlossen ist. Für jeden Fall sind alle Jene, sowohl von drr llebc, nähme, alv dsr Fortsetzung einer solchen Packtung ausgcschlossni, welche wegen eines Verbrechens mit einer Strafe belegt, oder welche m eine crinnnalgerichtliche Untersuchung verfallen sind, oie bloß aus Abgang rechtlicher Beweise aufgehoben wu'de. — Drillens. Die Vcrsieigerling des Pachtungsobjec-tes geschieht öffentlich mittelst des gemischten Verfahrens durch Annahme mündlicher und schriftlicher Anböthe nach den Bestimmungen des Gudernial, Clrculare vom 26. Juni »854, Z. 9795 —i5'23, bel dem k. k. Camera!-Ge-fallcn-^ommlssarlate Adclsbcrg am 25. September i3I5 Vormittags, unter Vorbehalt der höhern Genehmigung, worüber dem Ersschcr der Pachtung daS Resultat mit möglichster Be-schleumgung bekannt gegeben werden wird, wi-d-igcnS seme Haftung für das Bestboth erlö; ,chen, und ihm dann frei stehen soll, das Va-dium zurück zu fordern. - Würde aber die Zustellung der Erledigung wegen Abwesenheit des Erstehrrs und Abgang eines Bn'ollmachtia-ten nicht geschehen können, oder sonst das Gefall dle personliche Zustellung nicht passend finden, so^soll die Ueberreichung 5er Erledigung beider Sccucrbezirksobrigkcit, in deren Bezirke dle Versteigerung Statt gefunden hat, zur weitern Verständigung der Parthci, die Wirkung der persönlichen Zustellung vertreten. — Uebrl-gens wird zur Reclamation wegen verspäteter Zustellung vom Tage derselben cine fernere achttägige pcremiorische Fnst festgesetzt, nach deren unbenutztem Verstreichen jenes Bcfugmß ganzlich erlöschen soll. — Viertens. Der Ausrufspreis für das zu verpachtende Object ist ein zu entrichtender Pachtschillmg von Wein und Wcinmost, dann Maisch nnd Odstmost mtt 7200 fi., und vom Fleisch? mit 1200 ss. — F ü nftcns. Diejenigen, welche an der Versteigerung Theil nehmen wollen, haben einen dem zehnten Theile des Ausrufspreiscs gleichkommenden Vetrig im Baaren, oder in öffentliche,' Obligationen nach dem ;nr Zeit des E'lages bekannten börsemäßigen Courswerthe derselben (3- Intelligenz-Blatt Nr. l,o. d. l2. September i8Z5.) H 6,a zu erlegen; die schriftlichen Offerte aber würden, wenn sie nicht mit dem ia 0^0 Vadlum belegt sind, unberücksichtigt bleiben müssen. Nach beendigter Licitation wird bloß der vom Bcstdicther erlegte Betrag zurückbehalten, den übngen ^icitanten aber werden chre Vadien zu-rückgesscllt werden. — Seckstens. Vor dc>n Antritte der Pachtung und zwar längstens bin> nen acht Tagen von d?r geschehenen Zustellung der Ratlficatlon der Pachcversteigerung hat der Pächter den vierten Theil des für ein Jahr be« dungcnen Pachtschillings als Caution un Baa» ren, oder in öffentlichen Obligationen, auf die ln vorstehendem Absätze bemerkte At, oder >n Pragmancal-Hypothek, die der Pächter auf ei« gene Kosten dem Gefalle grunddücherlich zu verschreiben hat, bei der Eameral-Bezirks-Ver-waltung Görz zu erlegen, wobcl de.r als Va-dlUlN bereits erliegende Betrag einzurechnen, oder Falls die ganze Caution mittelst einer Rcalhypothek bestellt würde, zurück zu stellen seyn wird. — Vom Beginnen der Pachtperiode wnd der Pachter von der Gcfällcnbehörde in das Pachtgeschafi eingesetzt, ihm der hierauf sich deziehinde Auszug aus der amtlichen Vormerkung über die Verzchrungsstcuer - Wichtigen übergeben, und selber auf geeignete Welse der Slcuerdezirks Obrigkeit und den Verzehrungs. stei-lcr-Pfticktigen, tue es betrifft, angekündigt werden. — siebentes. So wie die Pächter in alle Rechte und Verpflichtungen der Gc, fällen^Verwaltung, mit Ausnahme der ,m §,22 der oben angeführten Eircular-Verordnung angedeuteten zwei Puncte, und mit Rücksicht auf den, m dem ienem Circularc beigefügten Anhan« qc zu diesem Paragravhe gemachten Vorbehalt, vollständig eintritt, so wird er hiermit ausdrücklich verpftichtet, sich auch genau nach den in jc« n?r Eircular»Verovdnung enthaltenen oder seit« dem erfiossencn Vorschriften zu benehmen/ und allen wahrend der Dauer der Pachtung m Be« zug auf das veroach-cte Gefall ergehenden Anordnungen Folge zu leisten. — Achtens. Wenn der Pachter bei der Einhcbung der Gebühr einen höhern Betrag, als der Tariff ausspricht, oder überhaupt emen Betrag ungebührlich cinhedt, hat derselbe nicht nur jenen Betrag, welchen er über den Tariffsatz, sondern auch jenen Steuerbetrag, welchen er überhaupt von den Parthe>en ungebührlich eingehoben hat, denselben rückzuvcrgüten, üdcrdlcß auch den zwanzigfachcn Betrag dessen, was er widerrechtlich emgchoben hat, dem Gefalle als Strafe zu erlegen; er haftet in diesem Falle, so wie überhaupt für das Benehmen der zur Handha- bung seiner Pachtungsrechte bestellten Personen. — Geschieht übrigens eine Ucbertreiung der Verzehrungssteuer-Vorschriftcn unter dem Ein» siusse des Pachters, so wird die eingebrachte Strafe dem Aerar verrechnet. Wenn insbesondere im Laufe der Pachtung neue steuerpfilch-tige Gcwerbsunternehmungen entstehen, und der Pachter die Ausübung derselben gestattet, ohne d.,ß die Parthci den vorgeschriebenen ge-fäll^ämillchen Erlaubnißschein gclöset, und sich damit bel ihm ausgewiesen hat, sy hat der für diese Uebertrctung der Gefalls. Vorschriften zu ent» richtende H5trafbetrag nlcht dem Pachler, son» dein dem Aerar zur Disposition anheim zu fal-len. — Neuntens. Dem Pächter ,st unbenommen, seine Pachtung ganz oder theilweise an Unterpächter zu überlassen, allein diese werden vom Gefalle bloß als Agenten des Pachters angesehen, welcher demungeachlet für alle Puncte des Pachtvertrages in der Haftung und dem Gefalle verantwortlich bleibt. — Zehntens. Für den Ausrufsprcis wrd verpachtender Seits keine wie immer geartete, also auch nicht im Fallc einer behaupteten Verletzung über die Hälfte eine Haftung übernommen. Ein während der Dauer der Pachtung eintretender zufälliger Umstand, wrlchcr eine Vermehrung oder Verminderung der Vcrzehrung zur Folge har, soll an den Bestimmungen des Pacht« Vertrages nicht die mindeste Veränderung hervorbringen können; nur in dem Falle, wenn wahrend der Dauer des Vertrages in den Ta-riffsatzen, oder in den sonnigen wesentlichen Bestimmungen der Verzehrungsstsuer eine gesetzliche Aenderung vorgeht, so bleibt es jedem Theile vorbehalten, wenigstens drei Monate vor Eintritt der gesetzlichen Aenderung den Pacht-vertrag aufzukündigen. Erfolgt keine solche Aufkündigung/ so harder Vertrag durch seine ganze Datier in Kraft zu bleiben. — Wenn in dem Bezirke des Pachters während der Pachtzeit die Pachtung berührende, verzehrungsstcuerpflichtii ae Unternehmungen zuwachsen, so wird derselbe hiervon nach Maßgabe der einlangenden An, meldungen von der Gefallen-Behörde unverzüg! llch in die Kenntniß gefttzt werden. — Eilf-tens. Den bedungcncn Pachtsch'lling lst der Pächter in gleichen monatlichen Raten, am lohten Tage eines jeden Monates, und wenn die< ser ein Sonn- oderFcicrtag wäre, am voraus« gehenden Werktage an die ihm bezeichnete Cas-se abzuführen verpflichtet. Wenn die Caution m Barem bestellet worden, so kann deren Betrag auf Verlangen des Pachters beim Ausgange dcr Pachtzeit den drei letzten Monatsraten 6l! des Pachtschillmgs zur Hälfte, nämlich dergestalt eingerechnet werden, daß m diesen Monaten immer nur die Hälfte des entfallenden Pachlschlllmgs vom Pächter abzuführen, die andere Hälfte aber aus der EauNon zu einnehmen seyn würde, deren Rest sohin nach geendigter Pachtung dem Pachter, wofern das Gefall keinen wettern Anspruch an ihn zu stellen hüt, zu verabfolgen seyn wird. — Zw ölftens. Wenn der Pachter mit einer Pachtschillmgsrate im Rückstände blelbt, so soll dem Gcfälle das Recht zu« stehen, den Ausstand ohne Weiterem von dem säumigen Pächter entweder im genchll'chen Exe» cuNonswege oder auch im politischen Wegeem-zubringen, oder aber d»e wettere Elnhebung des Gefälls durch einen >m adminlssratioen Wege zu bestellenden Sequester emzuleiten, oder auf Gefahr und Kosten des säumigen Pächters das Pachtobject neuerdings feil zu biethen; falls aber dle Pachtuerstelgerung fruchtlos blis» be, die Abfindung m»t d^n stcuerpfiichtigen Parthe«en/ oder d,e tar>ffmäß»ge Einhebunz einzuleiten, und sich rüclsichcllch der Unkosten, so wie der allfälligen Differenz an der saution, und im Nothfalle an dem übrigen Vermögen d,s contractbrüchigen Pachters schadlos zu halten. Eln allenfalls sich ergebendes günstigeres Resultat der F?»lbletuna oder der Abfindung, oder der tariffmaßlaen C,„Hebung soll aber nur dem Gefalle zum Vortheile gereichen. Dieselben Rechts sollen dem Gefalle auch m dem Falle zuNehen, wenn der <3rfteher den Antritt der Pachtung verweigern, ober oor, oder während der Pachtung sich offenbaren würde, daß dem Pachter ein oder das andere im zweiten Absätze des Eontracts-Formulars enthaltene Hin« dernlß zur Uebernahme odtr Fortsetzung der Pachtung entgegenstehe. — Dr e i z e l) n t e n s. Nach Abschluß der klcttatlon finden keine nachträglichen Anböthe Statt, und die etwa vor» kommenden werden ohne Weiterem zurückge, wiesen werden. — Ueber diese Pachtung wird keine besondere Vertrags » Urkunde errichtet, sondern das Versteigerung^-Protocol! hat im .Falle der G.N'hmlgung des Beibolhes zugleich tle GtM> d>r Vertrags-U'künde zu vlrtteten, daher selbes üglelck nach der Versteigerung in cili^pio allseitig zu unterfertigen, und rück« sichtlich dee Z-rstehers mit der Unterschrift zweier Zeugen zu versehen sem wird; wo sohin nach crfolgter Genehmigung das mn der Ratifications, Klausel vtlschene ungestampelte Excm-vlor dem Pachter gegen dessen Empfangsbestä, ligung, und gegen Erlag der Gtämpelgedühr für das andere in den Handen der Glfäasrer- waltung bleibende, und mit dcm vorschriflmä-ß,gen «Vlampel zu versehende Dupplicat über« geben werden soll. — Vi e rz e h n l e n s. In Ansehung der beim Antritte der Pachtung mir <3nde October i835 be, den steuelpsiichNgen Parthelen versteuert sich vorfindenden Vorra, the, wlrd der davon entfallende Sttue>betrag dem antretenden Pächter vom Gefall vergüt^ werden. Dem Pachter für dle Pachtdauer w,rd daher nur das Recht eingeräumt, von dem in der Pachtpeiiode geschlachteten Viehe und verschlleßenen Fleische, dann eingekellerten und rücksichlllch klelnwels verkauften Getran» ken d,e Abgabe einzuziehen; dle Vorräthe an versteuerten Gegenstanden jeder Ast, welche sich am Ende ftmer Pacbtzett be» den Neuer-pstlchtlgen Parlhelen vorfinden, hat der Pach« ter jedoch entweder dem Aerar oder dem nach, folgenden Pachter zu versteuern. — Fünf, zehntens. Für den Fall, wenn dcr Pächter dle vertragsmäßigen Bedingungen nicht genau erfüllen sollte, stcpt cs den ntt der Sorge für die Erfüllung des Vertrages beauftragen Be« Horden frei, alle jene Maßregeln zu ergreifen, die zur unaufgchaltenen Ztfüllung des Ver, träges führen, wogegen aber aub dem Pachter der Rechtsweg für alle An'prüche, d,e er aus dem Vertrage machen zu können glaubt, offen stehen soll. — Sechzehnten?. Dlr Pachter lft verbunden, zuglelch m,t der gepacd« teten Verzehrllngsstcuer nährend der Pachr-dauer bewilligt werdenden Gemeinde-Zuschlag, wenn dle Elnheoung desselben von ihm gefordert wlrd, von den betreffenden Gewerben e«n-zuheben, und wenn Nichts Anderes verfügt wlrd, auf demscldcn Wepe und zu gleicher Zett wie den Pachlschllllng abzuführen. >— Siebzehnten s. Der Pachter »N verpflich, tct, auf allfalliges Verlangen der G.falis-Be, Horde unverweigerllch d,e Einsicht ln seine Rechnungen zu gestatten, und überhaupt über Aufforderung auch richtige Auszüge vorzulegen.— Achzehnten«. Der Pachtvertrag w:rd für das VerwHltung?jahr i9I6 dergestalt abgeschlossen, daß selber, wenn er drei Monate vor Ablauf des Verwaliungsjühris i656, weder von Seite des hohen Aerars, noch von Seite des Pachters aufgekündigt wirb, auf cm weiteres Jahr unter der gleichen Bedingung seine Gültigkeit hat. — Neunzehnten s. Die nach dem einjährigen Pc»chtsch K. K. Eameral» Gejlrks-Verwaltung. Görz am 2. Gepl,ünb:r i9Z5. vermischte V'crlatttÄarnngen. Z< »2U3. Nr. 796. Wioerrufun as Edict. <3s cvird oiemit bekannt qeqelien, daß über eine» oom Oxecuten Maiiln Ptstar, üoer o,e von der lZllsadecd Modig, m>t Vescheid vom 3a. Iu« ni l. ^.. Z. 57I, erwirkte Feili'ierung der zwei Hu» den Ä?s. 3uno4 unter oie Pfarlgült Jauchen zins« dar, ellziiffenen Recurs d«S auf weilers ron oen mit Edict vom 3c>. ^juni d. F. bekannt gegebenen Veräuheruugslagsahungen des »3. Auguli, »2. September uno l3. Occober 0. I., sein Adtom» men habe. ^ez,llS.^e!icht Kreutberg am »o. August »635. Z. »275. (») Nr. 2lc)l. T d i c t. V.'n dem, mit Zuschrift des hocdloblichen t. k. Stadr« und LandreHts zu ^aibach, lk!o. >8. Uu> ssuli d. I., Nr. 7'gü, eelegirten Bezirsiigclichte Rupertshof zu Neult^tl wild diemit bekannt ge« macht: (ZS dade über Ansuchen tes Henn Aiiton Riitec ron F:cht<>nau< tesiamentarischen Polmun« des der brüderlich Hrn. Alous Ritter von Fich-tenau'schen mint>esiähcl5,en Kinder, zur Glfols.bunq der Schul^e».lc>st nay ,'eln zu 3?eus?a?tl am 6. Mao l. I. velstordenen Hrn. Alooö Siller von Aichccnau. gewesenen Scadt«^^ssier und Y^uKve> siyec c«n allhier, Lie Ta^sahu^-.g auf den 7. Oc» toder-1. I. , Vormittags um 9 Uhr, vor cies?m dele^irten H^Nlkstlerichte anderaurat. Wovon nun sämmtlich? Gläubiger dieses Erblassers !?eo dem Anhange des §. 9l4 b. O. B., und mit ter weilelil We quid^lion « unb Abhandlungspliege so gewiß anzumelden und darzuthun, widrigens sie fich die Folgen des § 6»^ d.O. B. selbst zuzuschreiben haben. Beziltsgericht Weixelderg am 7. September ,655 Z. ,2du. (5) Nr. 962, Edict. Pon dem vereinten Bezills^criäte Münker« dorf. <»ls Udhnndlungs-Infianz, n'ird bekannt gemacht, daß zul Elfolschungtes Tchuldenstandts, und rückstchtlick zur Abhandlung des pnculii r>«-g^in, nach dem am 6. Mai 2829 im Veroneser, Oarlusons - Spltal 3ir. 3, in ier Mlnieriädlig» teit verlioroentn BlasiuS Gasperlin, Gemeine« bei der lödl. t. s. MililärcFuhrlrcsen-HolpS-Pro.-cento - Division, gebürtig in Klan,, die Tagsaz« zung auf den 2«. October l. I. f,ud um 9 llhr hieramls anacoconet seo, lvesscn tie Bellah-In» tercsienten öffenlUch r>erstän0igl »verden. Bezirks^eilchi Münsendorf am ^i. Mai »655. Z. 1269. (2) Parquet - Tafeln mehrere Hundert Stück, zu 2 Schuh im Quadrat, von sehr trockenem Nußholze, mit allem Fleiße gearbettet, sind bei Gefertigtem m der'St. Florians-gaffe Nr. 71, wte auch eine gelb po-lltirte Einrichtung um billigen Preis zu haben. Joseph Klaus, Tischlermeister. Z. 1221. (I) Anvreapl iKriesiler aus 6 N H 'l 2, (Oieverlage im Dni. M L. Wol lack Me« Mäuse. Kr. 288. am AchulMtje). empfiehlt sich gegenwärtige,-! Herbst, M arkt mit kinem besonders gut sortirten Lage'.- von Nürnberger und Galanterie - W a a -r e n zu den billigsten Preisen. Besonders cmpfchlenswerth sind die rühmlichst bekannten echten Schemnitzer Pfeifen, (von Michael Höni g), womit er so« wohl mlt beschlagenen als unbeschlagenen, und nut einem bedeutenden Vorrathe «ersehen ist. Auch bekömmt man bei ihm, zur größeren Bequemlichkeit für die Herren Tabakraucher, einzelne Packele zu sechs Stück dergleichen Pfeifen, wovon ein Stück mit Silber oder Pakfong beschlagen, und fünf Stück ungeschlagen , welche jedoch alle zu dem obigen Beschläge passen, und zu mehrmaligem Wechsel geeignet sind. Ferner ist allda auch zu bekommen echte Gräz- zer Choccolade, eigener Erzeugniß, das Pfd. superfein mit Vanille 5 , fl./>8kr. CM. „ „ ^ ^ ^ l „ „ «I i „ ^:^» « ,, ?, „ ^^^ « « 2 l „ v „ ,» „ « t' ohne « « — ), äL ,, „ 6lZ der hier Angekommenen und Abgereisten. Den 9. September. Hr. Julius Menapate, k. k. Lieutenant, und Hr. Freiherr von Luttihan, k k. Fähnrich, beide von Gr.i'tz nach Padua. — Frau v. ^Icsius, k. k. Ml^ors-Gcmahlinn, samnn Fa-Nülie, nach Wien Den lo. Hr. Franz Kozell, k. k. wirkl'cher Hofrcith beim Hofkriegsrlith, von Wien nach Triest. — Frau Maria Koß, k. k. Vcamtcns - Gattinn, sammt Familie, und Hr. v. Dratschmidt, k. k. Ma-lor und ^tabs-Auditor, alle von Trieft. Aennliche Verlautbarungen. Z. 1287. (l) kicitations « Ankündigung. Das k. k. Marine,Oberkommando machet hltmit allgemein bekannt/ daß am 16. 3lc-vsmber i8I5, von <) Uhr Vorm'ttags bis , Uhr Nachmittag, de: dem k. f. D»strictsll?om, m,ss^rtate m Montona eine Versteigerung wc» gen Fällung und Transpcrtirung bls an den Ladunglplay Bast»a in Il^len, pon in ver, schicdencn Waldflrcckcn von Morit^na am Slof, kc stchkl,den ^3ä ^>Hen Us-d 266 Ulmen Gtatc haben, und d»e Unte>mhmung dcm Bcstdi-, thenden überlassen werden nnrd. — Sowohl für die Fällung der Hölzer und der damit verbundenen Arbeiten, als für den Transport bls Bastia wird nur em Preis> nach dem Wie, ner Eublkfuß bedungen und bezahlt. — Der llnternehmcr muß dle eingegangenen Eontrac^, Verbindlichkeiten gleich durch eme von der be-tr.fflNden Behörde als ssülti^ anerkannte Cau» tion uon 5^weltausesi0 Gulden Eon^'. - Mün^e sicher stellen. — Die näheren B'dmgmsse der Unternehmung kö^mn d.e Eoncurrenirn bei dem k. k. M,lltar-^ommalido m ^aiback, und den k. f. löbl. Krelöälntern in Kram aus der tlcit^ttone ' Anzelge §. ^87, vom 16. d^ses Monals ersehen. — Venedig am 3^. August Der Ol»er » Commandant der k. k. Marine: Hamllcar Ma^q. Paulucci, V Admiial. T!er Ober-Ve'walcer und öcon. Ncfexent des k. k. Arsenals:^ I 0 h. Fra n z Edler v. Zanetti. vermischte V^erlalttbaruttgen. Z, ,274. (,) Nr. 609. G d i c s. Von dem Bezillsgerichte Flotnig wird be. san'nl gemacht: Dasselbe hade die Reastumirung der, in der Vxecutionssacbe der 3uzia und A^z^ bara ThomschitsH, lvider Jacob Tdomsckitscd ^on, Tazen, weqen aus dem w. ä. ^elczleiche «l«l^. ,. Inli »824 scku'Idiqen 5aa fi, c. 5. c., mitlclsk d!eßgerlHtlicbl!n lZ^ictes vom l2. Zeptembel ^. I. luno gemachten, unterm 29. desstiben Monathes adcr sistilten erccuiivcn Fkildiesung der, dem Ja-cob ThomK1)'tsch gehörigen, ,uTazen <,ele^encn, dem G^tte ^lttüi»,g 5ul) Recl. Nr. 65 unceltbäni-aen Ganjhudc sammt Zugevö?, im sttrict'tlich erhobenen ^chätzunqötveltbe von »5^6 fi. 54 lr. bt-tviNiget, und zur Vornahme diefcr Feildictung drei Termine, auf ten 4. September, 6. Oclo« der und 5. November l. I., jedesmal ron 9 bls «2 Uhr >'?olM!lt,ia? , im Ölte der Realuac zu Tazen mit tem BtlsaIe angeordnet, daß dicse Realtt.it fsmmt Zuqehdr bc» t?er crHen und zw«i> ten Feübiccun,; nicht unter der Schäyung, bcp der dlittcn Üicilation adcr um den wie i'nmcr <^c: arteten Andoth an ten Meislbiethenden üderlal' jcn werden würde. Die Schätzung, der GrundbuHsextract und die Licitatillnödedin^insse löincn täglicd in ten gc-wöhnliHen Amlsliunten dey dlefcm Oenchle ein» gesehen werten. BezirlSqtllat Flöeniz am 5. August ,655. Anmelsunl;. Bco oe? ersten Feildiciun^s» ta^fahung ist lein Kauflustiger erschienen. Z. ,275. (,) I. Nr. ,4Z9- Edict. ANe Jene, die dci ecm Verlasse deö zu Zesta verstorbenen Gieqor Peterlin, uu5 was immer für «incm Rcchisqrunce eincn Anfpiuck zu ma« chen berecdtigt zu seyn giaudcn, haben selben bey drr diehfallö aul ten 29. Scvtemder l. I., ttüh s) Udr vor t>>cscm Gerichte anlciaumten Liquida« tionü - und Abbandlun^ötc>fts.^yung so aew'ß anzu^ melccn und earzucdun, wltligens sie s^ch die Fol« gen tts §. 8l^ b. G. V. s,lbst zuzuschreiben haben. BczlltögellHt Weixelbcrg am 7. September ,555. H. i2U5. (>) H^lr. 2701. Edict. Von dem Bezirksgerichte haasderg rrird sund gemacht: Os seo über Ansuchen deö T'^'craas Lou< tc> van 3iietcldorf, mit diehgeiichtlicdem Bescheide vom 26. August iU35, Nr. 270« , in d«e executive Velfteigerung del, tem Lucas Mitina von Nalcs ^thorigen , der GlUnohellfchafl Haasbclq 5>il) Recc. Nr. 26a zinsbaren, geiichtliä) auf 1007 ft. geschaßten Drcwierlcldube , und des auf 92 fl. 24 lr. belbeucrten Mobilarcs, weacn schuit>ic;en i3o fl. 2 kr. c. 5. c)., qewisliget wolden , und man hat zu diesem Ende drei Licitationstagfat-zunqen, als: auf den ,6. Ocloder, auf den 16. November und auf ten »7. December l. I.., jedesmal in I"«, Raset mit i5em Änbanqe besiimmt^ dah diese Neallläi nebsf dem Mobllare beo der' ecfien und zweiten Licisalion nur um dio Schäl" iZ. IMelligenz,-Blatt Nr. no. d. 12. September :äö5.) 4 6i4 zung oder barüber, beo ter dritten aber auch ur-ter derselben binrangegeben ircrdcn solle. Wovon die Kauftustigen mit dem Bemerlen in Kenntniß qesehl rrerden, daf, die Schätzung, der Grundduchsexlract und die Lictt^iiouödetinq« N's^e,täglich zu dcn Amtsstunden in ti,ftr Ge> llchtstonzlei eingesehen werten lonncn. Bezirlögeiicht Haasbera am 2tt. liltgusl !L55. 3. 12L6. (1) Nr. 2337. Edict. Von dem Bezirksgerichte haasberq wild dem unwissend »Do befindlichen Johann Mcsle und sei« nen gleichfalls unbekannten (Zcden, mitlelst gegen» lrärtigen Eo,ctcg erinnert : lZs dabcn lvider Ne be» diesem Gclichte dcr P^ul Opcsa und Gcorg Dujat von ^irsnih< uno zwar ein jeder die scp^« late Klaqe auf Zueitcnnunq te5 lZigcnthumö der Halfce der, dem Grundbu^'e der H^rschafc Freu» denthal Lud Urb. . Nr. 577 dienstbarer! Wiese 1^225 u ?i-«N)l-5^ie 5rllvc,'n I^unuu/.u be^, ^ilsniy, aus dem Rechlülitel der ^rstoun« anqebr.icht, wol» üder die Tagsahungen arif den 1^ Dicemder l. I./ flül) um 9 Ndr bey dilsem Gcliä)lc angeordnet rrortcn sine. Da dcr AuftlUh^ttsori der Vellass. len diesem Gerichte undelannc ist, und n?eil sie vielleicht aus den s. l. (^i-blän^esn ablvesenv sind, so bat man zu ihrer Veriretunft und alls ihre Eefahr und Untaten ten Herrn Ign^z Hick? von haasberg als ' ü^cns^l'l^ ,u re^lcr ^clt selbst erscheinen, o?ec oe!n be!ilin>nscn Beilreter ihre Rechtödehelfe an die Hand zugeben, oecr auch sich selbst einen andern ^achtvalter zu bestellen und diesem Gerichte nahmhaft zu machen, und über» Haupt im rechtlichen oct>nunHvmäh>gen Wege ein« zuschreiten,re ?lc>tcitwn de--, dcm Fhealerl fi)nt>e ^chöriqen 6^.g-n und sämmtlicher "Sperrsitze Stolt finden. D»e I'. ^1'. l^rstcher fön,i.'li sich der neu-erstandenen Logen und spcrrsiye vom Ersie-hungptaqe bis gcbildote 2cser. Achte Auflage, lüügeiirbeitet und vermehrt von I. G. ?^. C a n n a b i ch, Pfarrer in Nicderbösa. Mit 25 fein kolunrten General- und Gp ce zialkarten. ^. Pcsth l8ä5, 6 fl E. M. Emfind n llgen bei dem höchst betrübenden Hmschechen Sr. Hc5fürss, Uchtn Gnaden dcsHochlvücdigftcnHochgldolnen Herrn Herrn UugUstiN5 Erzbifchof von Salzburg, des österreichischen K^-^r-reiches Fürst, des heiligen aposioüschen Stublls zu i)iom qcbornen Legaten, Primas von Demschla!'.!), Sr. s. k. apostollschen Majestät wirklichen gchtiin.n Raubes, Doct.ol5 der Theologie otc. am 28. Juni 1825 von 33oseV3 Mandel, Lehrgehülfen an der k. k. Normal - Hauptschule zu Salzburg. (preis, brojch. Druckpapier 5 kr., Velinpapier io kr» 3ono.- Vtünze.>