Nr. 287. 1plänumelal!on»ple<«: Im 2vmplolr zanzj. st, ll, halbj. N. b lw. yllr di« Zustellung in« H«„« hlllbj. lw lr. vlil der Post ganzj. fi. lb, hald>. »l, 7 50, Freitag, 15. Dezember. Ä»Hl: YN, Nelne In>«»le b!» ,n 4 Zeilen »5, ti,, gröhnt p« Zelle S ll > bei bsleren wiebslholunzen p»l Zeile > lr. 1882. Amtlicher Theil. Am 12. Dezember 1882 wurden in der l. l, hos> und Staats» druclerei in Wien die italienische, böhmische, polnische, ruthe» ^!che, slovenische, kroatische und romanische Ansssabe des l'VII, Stückes des Neichsgesetzblattes ausqegeben nnd versendet, (^«r. 8t« " Nr. 284 vom 12. Dezember 1682) Erkenntnisse. Das l. l. llandesgerichl Wirn als Pressaerlcht hat aus «ntrass der l. f. EtaatSanwallschast ertannl. dass der Inhalt des in Nr. 335 der periodischen Druckschrist „Tribüne" (Morgen ausgäbe) vom 5, Dezember 1882 unter der Rubrik „Inland" enthaltenen Aussatzes mit der Ausschrist „Ärünn, 1. Dezember. lDria. Horr.) - (Dr, Drbals saetiöse Prolrctionöwirlschast) das ^"Nchen nach S 300 Et. ». bearünde. und hat nach 8 493 6'- P O. das Verbot der Weitcrverbreitung dieser Druckschrift "usgesprochcn. Da« l. l. llandesgericht Wien als PresSaericht hat auj «l»trafi der l. l. Staatsanwaltschaft erlannt. dass der Inhalt des 'N der periodischen Druckschrift „Telephon", Wochenblatt für °a« nesammte Vols, Äubapeft. Sonntag, den 3. Dezember I8«2. enthaltenen zweiten VlltitelS n,il der «usschrist „Das Züa.cn> Nliicklein Russlands" das «eraehcn nach lj »05 St. G.. der Anhalt des daselbst enthaltenen viertln Artilels mit der Auf-lallst „Die Kulis in Europa" das Vergehen nach 8 302 St, G,, Und endlich der Inhalt des sechsten Artikels mit drr Aufschrift »»Sociale Rundschau" in der Slrlle von „Nächste Wochr begin« ^kn" bis „schwer zu entrinnri," da« Äeraehen nach H 3^0 Tt V.! "«runde, und hat »ach 8 4'^ Tt. P, 0, daS Verbot der Weiter-berbrcltung dieser Druckschllsl ausgesprochen. Nichtamtlicher Theil. Se. Majestät der Kaiser haben der Gemeinde Älberudorf im politischen Bezirke Oberhollabrunn in Niederösterreich zur Brstreitung der Schulbau>Ausla^en ^e Unlerstühung von 200 fl. au« Allerhöchster Privat-^!se allergnädigst zu bewilligen geruht. Se. Majestät der Kaiser haben, wie die „Sal> burqer Zeitung" meldet, der Gemeinde Nonet zur Be. Meitunss der Kosten für deu Schul- und Brückenbau "wie silr den Umguss der Kirchenglocken 300 fl.; '"ner. wie die «Ärünner Zeitung" mittheilt, dem »reiwilligen Feuerwehrvereine in Rabenau und de, 6l°l,vrinz.Rudolf.Volleschule in der Olmüher N l>. Mr zum Chrislbaumfeste je 80 fl.. dem freiwilligen 'Werweh, vereine in Vlansto 70 fl., dem Militär, ^eteranenvereine in Dub und den Militär.Veteranrn-vereinen ,n Mährisch.Kromau. Malomörih und Mos. ^"'h zur Anschaffung einer Vereinsfahne je «0 fl. zu Wenden geruh». Die neue HeereS-Organisation. II. Das Militär - Verordnungsblatt vom 9. d.M. enthielt nebst der Zusammenstellung des Slabsosfi-cierscorps der neuen Infanterieregimenter die organischen Bestimm ungen für die Infanterie, die Ergänzungsbezirks-Commanden, dieIägertruppe und die Artillerie. Nach derfelben besteht die Infanterie aus l02 Regimentern. Jede« derselben gliedert sich in den Regimentsstab, in vier Feldbataillone zu je vier Feldcompagnien, bann in ein Ersatzbataillon zu vier Elfatzcompagnien, Welches im Frieden en euär« ge-seht ist. Im Mobilisierungsfalle wird überdies ein Stabszug durch das Ersahbataillon aufgestellt. Je vier Stabszüge werden, der Ol-dl-6 ds dk-t.üille entsprechend, in eine Stabscompagnie vereint. Der Friedensstand eines Regiment« besteht aus 70Ossi» cieren, 14! 9 Mann und ü Pferden, de» Kriegsstand ans 104 Osficieren. 4810 Mann und 137 Pferden. Nach Bedarf können jedoch dieselben auch außer» halb ihr.s Ergä'nzungbbezirkeK dislociert oder einzelne Bataillone — als selbständig detachierte Bataillone — von ihren Regimentern abgetrennt und eventuell unter Annahme eines erhöhten Friedensstandes, bei einer anderen Truppendlvision des eigenen oder eines frem» den Militär - TerritorialbezirrV« eingetheilt werden. Alle uier FeldbalaiUone eines Regiment« sind in jeder Beziehung als gleichwertig zu behandeln, daher gleich, artig zu verwenden, und wird mit Rücksicht hierauf nach Bedarf ein angemessener Wechsel in der Dislo-cation eintreten. Der Reqimentscommandant untersteht dem ihm nach der Ordrs 66 dkwüle vorgesetzten Corpscom« mando im Wege der Brigade- und Truftpen-Divi-sionscommandos. In Ergänzung« - Angelegenheiten jedoch «st derselbe unter allen Umständen an dasjenige Militär-Territorialcommando gewiesen, aus dessen Be« zirk sich das Regiment ergänzt. Selbständig detachierte Bataillone sowie der Ersah - Bataillonscadre unter, stehen, bei Wahrung des dem Regimentscommando vorbehaltenen Wirkungskreises, dem nach der Oräre eren eingetheilten), endlich die Vlessi>r!en-und Gandaqenträger mit dem Pionniersäbel bewaffnet. Die KnegstascheN'Munition beträgt, und zwar: iene der Unlerofficiere 20, der Gefreiten und Infanteristen 70 Stück Patronen. Die Infanterie - Pionniere szwei Untet-officiere und 16 Mann Per Feldbataillon) sind zur Durchführung der einfachsten, im Felde der Infanterie zukommenden, hauptsächlich durch die eigenen Bedürf-niffe des Regiments auf Märschen, im Lager und im Gefechte bedingten technischen Arbeiten bestimmt und demgemäß mit den erforderlichen Werkzeugen lür Zim-merleute und Erdarbeiter ausgerüstet. Die Pionnier« Unteiofficiere bleiben mit dim Feuergewehre bewaffnet. Im Kriege sind d>e Pionniere jedes Infanterieregiment« unter dem Commando eines subalternen Ossi» cier« als „Regiments.Pionmelabiheilung" zu formieren. Die Infanterie-Blessiertsnträger sein Feldwebel per Regiment, dann ein Untelosficier und 12 Mann per Bataillon) und die Bandagenträqer izwei per Bataillon) sind zur Ausübung des Sanitäts'Hilfsdienfte« bei der Truppe bestimmt. Die Vlessiertenttäger enden. Geburtstag Beethovens, ihres beruhn,-^sten Ehrenmitgliedes, den Charakter emer ?"ethoven.Feier gibt. indem der Name des ge-^'tNen Altmeister« der Tonkunst da« Programm des Utnds fast vollzählig, und zwar mit hervorragenden "tlsterwerlen. beherrscht. ^. ^ , . c. Wir glauben dem Zwecke des Abend« und dem hiesse des Publicums entgegenzukommen, wenn w,r s"2 zum voraus über die einzelnen Nummern o,eses ^ überaus schönen Programms des weitern ausspre. X ^"" Veelhoven w,U nicht blos gehört, sondern "H empfunden, verstanden sein. l> Die erste Nummer des Programm« w,rd u„» dle "verture zu ^Coriolan" bringen. (0p. 62.) lkl, ^^se Ouvertüre von Beethoven zu dem Trauer. '^l.Coriolan". vou Kollin (nicht das Shakespeare sche) .Moniert, ist von den ersten Werken des Meisters u,?"chl am schnellsten uud ausgebreilelsten verstanden 'v bewundert worden. ter« ^" ^"sl'k schmiegt sich den Intentionen des Dlch-lw ^"' ^e zeichnet den starrsinnigen, jähzornigen Ar», ull?""' ber seinem Volle w'derslcht. ganz sür ftch ,"//? der allgemeinen Emftölunq Trotz zu bieten, ..Ulg entschlössen. Den Hauptsah der Ouvertüre "Met nun die» sinstre GlvUen. dab ^ch nr der Brust des Helden erhebt und in gewitterartigen Schlägen ent» ladet. Dlcst« Grollen lässt nicht ab. bis die andere Gestalt des Vorganges, die Versöhnerin. hervortritt, sei es die milde Valeria, oder die Mutter, oder die stehende, warnende Stünme des Vaterlandes, die man zu ver-nehmen meint, was Veelhovei, natürlich der Phantasie des Hörers überlassen muss. Doch bricht im Schlusssah abermals da« Grollen, der Starrsinn, der Zorn durck. der Held ist unerbittlich und stirbt. Per Ouvertüre solqt da« Clavier-Concert (0p. 58, (I-dlir) mit Orchest?r>Begleitn»g. welche« ein Gast, Frau Lucilla Pod g or n,k > Tolo mei aus Görz. spielen wird, sowie zwei Veethoven'sche Lieder, gesungen von Herrn Heinrich Got ting er. Wir werden darauf nach der Aufführung zurückkommen. Den Schlus« biloet die „Eroica", die impo» sante HeldeN'Symphonie A elhouen«. die eine eigene Literatur der brdmlendsten Musikschsiftsteller hervorrief. Beethoven schrieb diese Symphonie aus Begeisterung für Nipoleon im Ichre 1803 und er nannte dieselbe auch ursprünglich «Bonaparte". Als aber tue Nachricht eintraf, dass sich Napoleon zum Kaiser er-hoben, da grollte der Meister, und Napoleon war sür ihn nichl mehr der Held, der große Mann, sondern der Tyrann. Und so erschien daß Werk im I. I804j unter dem Titel «3iull)nik Lioica per leste^ikrs il 5ovvoiiilu di uu ^nlj'uomo." (Op. 55.) Der Held im allgemeinen, mchl eine bestimm e Persönlich!'« ist el. die Beethoven« symphonische Dichmng prei«t. Der ei5U Satz (^lw^ro ^ou drvo) Pvt das Nvld einer Schlacht, nicht emer vestlmmlen, sondern da« Idealbild einer Schlacht und mit ihr da« Oeistesbild emer Heldenlaujbahn. Der zweite Sah lMa^o 2«^, mit blal-oi» lunebrs überschrieben) malt uns den ernsten Gang des Helden über das Schlachtfeld am Abende nach der Schlacht, nach dem Siege, die Trauer um die Opfer des Sieges. Doch durch die ernsten Klänge der Trauer dringt die lindernde Stimme oe« Trostes, denn süh ist e«, im Kampfe für Vaterland und Freiheit den Soldatentod zu sterben. Der dritte Satz: m Ausbauche zur Heimat, schon nnschen sich Töne ländliche» Reigentanzes au« der Heimat in die Lagerluft. Em Volkslied, schon im Beginne des Satzes leise anllingenb, bildet jauchzend im Geschmetter der Trompeten im Chor des ganzen Orchesters den Schluss des Satze«. Das Finale (^Iwgl" molw) kündet Freuden und Feste des Friedens, ein Danlesgebet steigt zum Himmel empor. Das ist der Lebeusgang des Helden, durch Kampf zum Siege! Durch den Sieg zum Frieden! Da« sind im ganzen und gröhln die Ideen, die Beethoven bei seiner Dichtung erfülllen, dle er in so großartiger Weise musikalisch ausgerückt hat. Alle Einzeluheiten, alle besonderen Schönheiten nur anzu» deuten, würde uns zu weil führen, und dann lassen sich Gefiihle überhaupt nicht beschreiben; da« ist eben der große Vrnuss des Hörer«, nach eigenem Gefühle zu fühlen und sich nicht D>nge einreden zu lassen, die er nicht fühlt. Gleichwohl wird die Kelintnis der Grundzüge eines solche» Meisterwerke« dem Hörer nur em willkommener l^lsvrn ^em m den vielfach verschlungenen Wellen der oft mächtig aufbrausenden und dann wieder sanft gleitenden Touflut Beethoven, scher Kunstalbeit. Laibachcr Zeitung Nr. 287 2454 15. Dezember 1882. berufung verfügbarer Urlauber fallweise zu decken. Die Deckung der Abgänge, welche bei mobilisierten Feld-abtheiluugeu eintreten, ist, sobald sie die Höhe von 10 Procent erreichen, oder wenn die Ersahleistung aus sonstigen Rücksichten sofort erforderlich ist, von dem Regimentscommando, womöglich telegraphisch, bei dem Ersatzbataillon unmittelbar anzusprechen. Der Stand der Unterofsiciere wird durch Beförderung geeigneter Gefreiten in die Corporalscharge und durch Vorrückung in die höheren Unterofficierschargen ergänzt. Die von Jahr zu Jahr mit oder ohne Mliteri^lle Begünstigung über die gesetzliche Linien-Dienstpflicht freiwillig weiter dienende Mannschaft vom Cadet-Officiersstellvertreter abwärts darf bei einem Infanterieregimente die Zahl von 200 nicht übersteigen. Die Ersatz.Reservisten und die nach § 27 der Wehrgesetze Beurlaubten erhalten im Frieden eine achlwöchenlliche militärische Ausbildung. Die der Re-serve angehörenden Personen des Mannschaftsstandes, und zwar des 2., 4. und 6. Refervejahrganges, mit Ausnahme der Candidate» des geistlichen Standes (§ 25 der Wehrgesetze), sind in jedem Jahre im Früh« jähre oder nach der Getreide^Erme zu den Waffenübungen einzuziehen. Der Orundbuchsstand aller Theile eines Infan-terieregimentes ist jährlich zur Zeit der Beurlaubung nach der Reihe des Dienstalters derart zu regeln, dass sich bei einer Mobilisierung die Standesbewegung blos auf geringfügige, durch besondere Umstände ver-anlasste Ausgleichungen zwischen den Unterablheilungen beschränke. Der Uebergang vom Friedens auf den Krieg «z-ftand geschieht durch Einberufung der Eagisten in der Reserve, der Urlauber, Reservemänner und Ersatzreservisten in Verbindung mit der Aufstellung der Ersahbataillons des Stabszuges, der Formierung des Trains, der Proviantcolonne und der Regiments« Pionnierablheilung, bei gleichzeitiger Abgabe der Mann« schaft für die Feld.Oendarmerie und Feldsignal-Nb-theilungen. Aus den organischen Bestimmungen für die Er« gänzungsbezirks-Commanden »st hervorzuheben, dafs die Monarchie in 103 Heeres' und drei Kriegs« marine-Ergänzungsbezirke eingetheilt ist. In jedem Er-gänzungsbezirte ist ein Ergänzungsbezirls-Commando aufgestellt. Reichsrath. 249. Sitzung des Abgeordnetenhauses. Wien. 13. Dezember. Präsident: Dr. Smolka. Auf der Minifterbanl Ihre Excellenzen Graf Taaffe. Graf Falkenhayn, Fieih. v. Pra zül, Freiherr v. Pino, Graf Wel se, she im b. Die Regierungsvorlagen wegen Einstellung der Veschwornengerichte in Cattnro und wegen Ausnahms-gerichten in Dalmatien werden in zweiter und dritter Lesung ohne Debatte genehmigt. Bei Berathung der Vorlage, betreffend die Ver-längerung des Gesetzes wegen Begünstigungen für Lo« calbahnen, bittet Dr Ruh die Regierung, bei den die Sicherung gegen Feuersgefahr betreffenden Maß« nahmen die möglichste Coulance walten zu lassen, worauf das Gesetz in zweiter und driller Lesung an« genommen wird. Es wird die Specialdebatte über die Gewerbe-Novelle fortgefeht. Regierungsverlreler Sectiousrath Freiherr von Weiqelsperg betont, dass die Regierung der Hausindustrie immer die gröhle Aufmerksamkeit geschenkt, wie dies aus den vielen von ihr ei richteten Fachschulen hervorgehe. Sie sei dem Antrage Re-jchaucr entgegengetreten, weil schon im Einführungs-gefetze die Hausindustrie von sämmllich.n Bestimmu:»» gen des Gcwerbegesehes ausgenommen sei. Es bleibe übrigens dem Hause anheimgestellt, diejem Antrage vielleicht in anderer Form Ausdruck zu gebe». Abg. Ritler v. Zatorski beantragt, das« in Alinea 3 des § 1 der Passus aufgenommen werde: «die Hausindustrie ist von der Emreihung i» die Gewerbe überhaupt ausgeschlossen." Abg. Löblich polemisiert unter Anführung stati« stischer Daten gegen den Abg. Malschelo und führt aus, dass unter dem Regime der Gelverbefreiheit der Gewerbestand verarmt und deshalb Umkehr nöthig sei. Abg. Res ch au er unterstützt den Antrag Zatorski und zieht seil« Amendement zurück. Abg. Dr. Herbst vindiciert den Abg. Reschauer und Exner das Verdienst, auf die Gedeutung der ausdrücklichen Exemtion der Hausordnung aufmerksam gemacht zu haben, und ist darüber erfreut, dass die Rechte den Wünschen der Linken dieifalls entgegen» komme. (Beifall.) Bei der Abstimmung wird § 1 mit den Amende-ments des Abg. o. Zalorsli (Exemtion der Hausindustrie), dann des Grafen Mieroszowski bezüglich der Entscheidung über die Fabiils» und Handels-gewerbe durch die Landesgewerbebehöroe, sowie des Abg. Adämek über die legislative Feststellung der Handwerksliste angenommen. § 2 (Eigenberechtigung), gegen den Abg. Friedrich Sueh spricht, wird angenommen. Die §§ 3 bis inclusive 13 werden ohne Debatte genehmigt. Bei § 14 (Aufzählung der concefsionierten Gewerbe) wünscht Abg. Graf Micro szowsli mit Rücksicht auf den Mangel an Fachschulen die Aus« scheidung des Husbeschlaggewerbes aus den concessio-nierlen Gewerben. Handelsminister Freih. v. Pino erklärt, dass dem bisherigen Mangel an geprüften Hufschmieden im Ver-ordnungsweqe in der Weise abgeholfen werden wird, dass Erleichterungen bei den bezüglichen Prüfungen eingefühlt werden. Infolge dieser Erklärung zieht Graf Miero-szowsli seinen Antrag zurück. Abg. Hevera beantragt, das Gewerbe der Dampstessel'Reparatur unter die concessionierten Ge« werbe einzureihen, womit sich Regierungsoertreter Frei« Herr v. Weigelsperg einverstanden erklärt. § 14 wird mit dem Amendement Hevera angenommen. ß 15 (Gast» und Schanlgewerbe) wird nach Ab« lehnung eines Amendements der Abg. Steudel und Fürnkranz, betreffs Ausschank von im kalten Wege erzeugten Spirituosen unverändert angenommen und ebenso die ß§ 1ü bis inclus. 19 ohne erhebliche Debatte genehmigt. Wien, 13. Dezember. (Orig.-Corr,) Nachdem gestern die Generaldebatte Über das Gewerbegesetz geschlossen und mit allen gegen drei Stimmen das Eingehen in die Specialdcbatte an« genommen worden war, wurde heute mit der letzteren begonnen. Zu § 1 wurde ein Amendement und eine Resolution eingebracht, welche die Feslsl.llung der Liste der handwerksmäßigen Gewnbe im Gcsehgebungswege belr,sfen und die Zustimmung der Negierung fanden. Diefe Feststelluna ist nicht so leicht, und es scheint uns, als ob die ursplüngliche Fassung, nach welcher dieselbe seitens des Handelsministeriums im Verordnungswege erfolgen follte.vorzuziehen gewesen wäre, da auf diesem Wege leichter etwa'ge» Aenderungen ilf den Verhältnissen Rechnung getragen werden könnte. Da nur ein» zelne Paragraph«! des Gesetzes Anlass zu längeren Debatten geben werden, so ist die baldige Erledigung drs Gegenstandes zu erwarten. Heule wurde von Sr. Majestät die Deputation des Tiroler Landtages empfangen, welche den Dank für die kaiserlichen Spenden zugunsten der Ueber-schwemmten und zugleich die Bitte vorbrachte. Seine Majestät möge den Landtagsbeschlüssen, welche die Inanspruchnahme von Staatsmitteln betreffen, feine Unterstützung gnädigst gewähren. Die Deputation wurde huldvoll empfangen, und Se. Majestät sicherte die Erfüllung der Bitte zu. Die Budget. Commission des Herrenhauses hat das Gesetz betreffs der provisorischen Bewilligung der Sleuern für die ersten drei Monate bereits erledigt, und wird demnächst dasselbe vor das Plenum gelangen. Ueber die durch den Tod verschiedener Mitglieder des Herrenhauses nothwendige Ergänzung desselben cursieren verschiedene Gerüchte, die jedoch nur auf Muthmaßungen beruhten. Dass bei der Be« rufung neuer Mitglieder, wie bisher, der Standpunkt der Objectivilät festgehalten werden wird, ist selbstverständlich. Von einem „Pairsschub", von welchem einzelne Blätter sprachen, kann leine Rede sein, die Regierung hat e« wahrlich nicht nothwendig, sich erst künstliche Majoritäten zu schaffen, da ja ihre Politik immer mehr Anerkennung auch in solchen Kreisen findet, die ursprünglich ihr kühl gegenüberstanden. Der Erfolg ist aber bekanntlich der beste Apostel, und da niemand leugnen kann, dass die Regierung ganz entschiedene Erfolge auf allen Gebieten auszuweifen hat, so sind heule manche Zweifler belehrt. Geht ja auch die allgemeine Ansicht dahin, das«, wenn über kurz oder lang Neuwahlen stattfinden sollten, eine noch viel größere Majorität sich für das Cabinet finden würde, da bereits Schichten des Volles von demselben ihr Heil, respective Wahrung ihrer Interessen, erwarten und das vollste Vertrauen in die wohlwollenden Absichten des Cabinet« sehen. Zur Lage. Die von der Regierung angekündigten socialpolitischen Vorlagen werden in heimischen wie in auswärtigen Blättern eingehend gewürdigt. So bemerkt der «Mährisch.schlesische Correspondent": „Die Regierung hat dem Abgeordnetenhause die Vorlage social-politischer Geschesanträge durch den Mund ihres Finanzministers als nahe bevorstehend angekündigt und überdies die Erstattung von Vorschlägen anderer Maßnahmen in nahe Aussicht gestellt, die alle die Förderung der Interessen der arbeitenden Classe zum Ziele haben. Diesen Gesehesvorschlägen liegen eingehende Studien, eine gründliche Erhebung der thatsächlichen Verhältnisse, die Anhörung der Wünsche der berechtigten Repräsentanten der betreffenden Interessentenkreise und das ernstliche Streben zugrunde, überall, wo Reformen noththun, diefe mit Rücksicht auf das factische Bedürfnis und die Möglichkeit ihrer «Literatur.* Das moderne Drama, dargestellt in seinen Rich« tungen und Hauptvertretern von Alfred Klaar. Von diesem, in der literarischen Welt mit Spannung erwar« teten Werke ist soeben die erfte Abtheilung: „Geschichte des modernen Dramas in Umrissen" (als IX. Vand der von G. Freyt ag in Leipzig und F Temp sky in Prag herausgegebenen deutschen Unioersalbibliothek für Gebildete: „ DasWissen der Gegenwart") erschienen. Der vorliegende Vand, ein für sich abgeschlossenes Ganzes, bietet eine übersichtliche historische Darstellung der dramatischen, vorzüglich der deutschen Literatur, soweit dieselbe den lebendigen Vesih der modernen Vühne ausmacht. Auf die Ergebnisse einer scharfsinnigen und tiefgehenden ästhetischen Untersuchung über das Wesen des Fabeldramas und des Charakterdramas baut der Verfasser, der durch seine dramaturgische Thätigkeit und durch seine literarhistorischen Monographieen sich einen unbestrittenen Platz unter den modernen Literarhistorikern Deutschlands und auch im größeren Publicum einen geschätzten Namen er« worden hat. eine an originellen Gedanken reiche Cha-rakteriftil Shakespeares und der Classiler auf, welche uns die veränderte Stellung der dramatischen Herren zur modernen Vühne in überraschendem Llchte zeigt, hieran schließt sich eine eingehende Würdigung der Cha ralt«r»ft»l« lMeift. Grabbe. Otto Ludwig. Hebbel u. a.). 5«. 5i^°i!.^ "Ä" Nubril Anaczc,atc ist zu beziehen durch die hiesige «uchhandlun« I,. ». «lel»«»,r 5 »ed. V»«ber«. und der Nachclassrler (Grillparzer, Halm. Naupach. Raimund u. s. w), von welchen letzteren namentlich Grillparzer mit liebevoller Ausführlichkeit behandelt wird, Grillftarzer. dem Stiefkind unserer Literarhistoriker, wird hier m't feinem Verständnis für die dichterische Eigenart des größten deutsch-österreichischen Poeten die gedürende Stellung in der Geschichte des deutschen Dramas angewiesen. Strenge, aber nicht lieblose Veurtheilung erfährt da» junge Deutschland mit seiner nach äußerlichen Effecten strebenden Tendenz. Ein eigenes Capitel ist einer grundlegenden, geistreichen Untersuchung über das Wesen des Lustspiels und dessen modernen Hauptver« tretern, Bauernfeld und Venedix. sowie den an dieselben sich reihenden Gruppen gewidmet. Uebersichtlich und eingehend sind in dem Schlusscapitel: „Die Neueren und die Neuerer" jene Richtungen und deren Vertreter behandelt . welche gewissermaßen den actuellen Vesih der Bühne bilden und noch dem Urtheil des Tage» ausgesetzt sind. Hier treten unS in markanten Zügen Adolf Wilbrandt. Anzengruber. Richard Wagner, dessen Bestrebungen für ein Musilorama der Zukunft objectiv und kritisch gewürdigt werden, ferner alle jene Dichter entgegen, welche in die Fußstopfen der Classiker zu treten bemüht sind und jene. die den Buden des Gesellschaft»-stücke« und de« Lustspiels bebauen. In einer kurzen Uebersicht werden endlich die hervorragendsten außer« deutschen Dramatiker charakterisiert. Das von einer glänzenden Diction getragene Vuch, in welchem an zwcihundelt Autoren und über dreihundert Stücke behandelt sind, wird nicht verfehlen, das allgemeinste Interesse auf sich zu ziehen und durch die in demselben niedergelegten ästhetischen Anschauungen und literarhistorischen Urtheile eine lebhafte Besprechung hervorzurufen. Da» Vuch ist 20 Vogen stall, elegant in Leinwand gebunden, mit vortrefflichen Porträt» und Facsimiles von Shakespeare. Lessing. Goethe. Schiller. Kleist. Hebbel. Grillparzer, Vauernfeld und Gustav Freytag geschmückt. Der niedrige Preis von 1 Mark R. V — 60 kr. ö. W. macht es auch den breiten Schichten des Publicum« zugänglich. Im zweiten und dritten Vande sollen eingehende Einzelndarstcllungen aus deM Gebiete des deutschen und ausländischen, insbesondere de» französischen Drama» geboten werden. Im Verlage von E.L.Morgenstern in Leipzig erschienen vor kurzem in besonder» eleganter Nusstat' tnng vier Erzahlnilgrn von Sacher - Masoch, von welchen drei fast ausschließlich galizische Israeliten z« ihren Helden haben. Doch sind diese Iudengeschichten so prächtig geschrieben, die Charaktere so scharf ge> zeichnet und die einfachste Handlung so spannend ent-wictclt, dass man diese national-pjychologischen Studien mit großem Interesse lesen wird. Die erwähnten Or-zählungen he,hen: „Per Ilau" und enthält die Lei-denKgeschichte eines idealen Schwärmer«. „Hasara Raba" und der »Juden. Raphael". Geradezu reizend und ergreifend in ihrer schlichten Einfachheit ist die Erzählung „Der alte Castellan", in welcher der sittliche Wert der Arbeit an der prächtigen Figur eines Volk?ph>losophen im Dienerllcide nachgewiesen wird Einzelne Stellen sind hier von großer poetischer Schönheit- «aibachcr Zeltung Nl. 287 2455 15. Dezember l«»2. Durchsührnnq ehrlich zur Wahrheit zu machen, und die diesbezüglich angekündigten Anträge werden in der Form von wohlerwogenen und bereits formulierten Gesetzesvorschlägen vor das Haus gebracht werden. Da» Streben der Regierung, wirtschaftliche Reformen einzuführen, datiert eben nicht von gestern; sie hat. wie das auch jüngst von einem in derlei Sachen ge< wiss kompetenten Kritiker der Wiener Handels- und Gewerbelammer offen ausgesprochen wurde, auf dem Gebiete social-politischer Reformarbeiten bereits sehr Wesentliches und Ersprießliches geleistet." Das „Frankfurter Journal" fchreibt: »Die Regierung hat bei ihrer socialpolitischen Action. Man möge sonst über dieselbe denken, wie immer man Wolle, an einen einseitigen Vortheil gewiss nickt gedacht, sie hat weder lhr eigenes noch auch das Inter« tfse der Majorität im Auge gehabt, sondern in der Ueberzeugung gehandelt, dass die Beseitigung gewisser socialer und wirtschaftlicher Uebelstände unbedingt Nothwendig sei, sollc nicht die der a/aenwä'ltigen Gesellschaft feindliche Propaganda an Vodm gewinnen Und das Proletariat in die Hände der anarchisch»!, Propheten treiben. So wie das Gewerbea/setz den Wünschen der Gewerbetreibenden entgegenkommt, so soll eine Novelle zum Verggesetze, betreffend die Dienst» ordnung und die Vruderlnden. die in Wirklichkeit jammervolle Lage der österreichischen Bergarbeiter ver» bessern. Ebenso soll auch da« Gesetz über die Erbfi'lqe bei dem kleinen Grundbesitze die Verdlängung des Bauernstandes hindern und endlich das Has'pflicht-und Unfallvcrsicherungs«Gesetz der gesammlen Ar beiterclasse zugutekommen. Hätte die Regierung sich an .der L'citalion von Begünstigungen belheiligen wollen, die jetzt von anderer S>ile geplant wird, sie hätte auch noch eine weitere Reihe von Reformen 'n Aubsicht sttllen können; aber man war überzeugt, dass, wenn das Abgeurdnelenhauz die genannten Vor« ! ^ammermitgwder zur Principienfrage gewoiden, und der Ministerpräsident Drp-etis Hai. nachdem von der lechten Seite bereits ein Antrag eingebracht worden A", den radicalen Eidesverweigerer seines Mandates >ur verlustig zu erklären, einen Gefrhenlwurf vorlegt, wonach Abgeordnete, welche zwei Monate nach lylem Eintrilte in die Kammer nicht geschworen haben. Une dass ein anerkanntes Hindeinis vorliege, des Mandates verlust'g werden. — Der Finanzminister 7"llgliani hat der Kammer einen neuenZolltarif ^«rlegt. welcher u. a. den Ioll für hundertgrabigen Spiritus von 60 auf I(X) Lire per Hrlioliler erhöht V dadurch eine Mehreinnahme von mindestens acht -"tllllonen Lire erzielen soll. Nach einer Mittheilung des Pariser «Nalio. b"' hat die chinesi sche Regierung in derartig leb. Men und den diplomatischen Traditionen dermaßen s°. "sprechenden Ausdrücken gegen die militärische Ve. ^vunq von Ton ling durch französische Truppen heftier», dass die französische Regierung geglaubt A> darauf nicht einmal antworten zu sollen. Das "M mahnt, unverzüglich zu handeln, denn jede "ndtre Politik wä.e der Gnadenstoß für das Prestige nankreichs im Orient. Nr E« sind fünfzig Jahre, dass William Ewart u^dstone. seit April 1880 erster Lord des Schatze r>^ Kanzler der Schatzkammer, also Premier und H"°"zminister, dem englischen Parlamente angehört. ^ damals noch nicht 23jäh,ige Mann war zum geordneten der Stadt Newark gewählt worden, h« 'vurde schon 1834 als einer der ..jüngeren Lords Un» Habe«", wie jetzt unter ihm sein Sohn Herbert. Lon! ^ Robert Peel Mitglied der Regierung. In Vla^" "" ^"^ Gerücht verbreitet gew'scn, Mr. lz.?"none werde ganz vom Amte zurücktrete» und das »D°tt '"l°lge dessen vollständig neu gebildet werden. ^'H.News" dementieren diese Angaben und sagen: lofon ""ä^en Veränderungen, welche in dem Cabinet !oick ^aenommen werden dürften, bestehen in einer Kim?< ""schilling von Aemtern, welche Lord Derbys splits '" dasselbe ermöglichen. Wahrscheinlich wird ^ül, ' ledensalls noch vm dem Zusammentritte des ^lNtnte«, das Labinet um ein weiteres Milglled vermehrt werden." Das ministerielle Blatt fügt hinzu: „Im Einklänge mit der von ihm jm Parlamente ge« machten Mittheilung wird Mr. Gladstone binnen kurzem die Kanzlerschaft des Schatzamtes niederlegen und nur den Premierministerposten beibehalten." Im eigentlichen Cabiüet sind zwei früher von John Bright und Förster bekleide Posten erledigt: der eines Kanzlers des Herzogthum« Lancaster und der eines Gencralsecretärs für I,lund. Aus Rom schreibt man der „Pol. Corr." unterm 9. d. M.: Die Verhandlilügen des ilulieüijchen Purlumentes bieten in diesem Aua/nblicke für ein nicht italienisches Publicum ein untergeordnetes Interesse. Die sogenannten politi» schen Minister Depretis und Mancini sind beide durch Krankheil ans Bell gefesselt und ihr Fernsein reduciert die Aufgaben der Kammer auf folche rein technischer Natur. So werden denn die Wü»sche derjenigen, die noch vor den Weihnachtsferien auf frische und fröhliche Scharmützel in der Kammer aus Nnlass der Debatten über das Budget des Ministeriums des Innern gerechnet hatten, nicht in Erfüllung gehen. Der leidende Zustand des Ministerpräsidenten Man-cini gestattet eben nicht, den Termin sür die Ver-Handlung des Budgets des Ministeriums des Innern vor Mitte Jänner nächsten Jahres in Aussicht zu nehmen. Minister Maucini befindet sich zwar auf dem Wege der Besserung, sieht sich aber immer noch allabendlich leichten Fieberschauern ausgesetzt. Die Aerzte haben ihm angesichts des abscheulichen, derzeit in Rom herrschenden Wetters das Ausgehen strenge Untersaat. Herr Mancini, der infolge gleichzeitiger Ellrantung des Generalsecretärs, Baron Blanc, doppelt beschäftigt ist, arbeitet angestrengt in seiner Wohnung, kann aber nicht im Parlamente ericheinen. Somll ,st auch von einer Discussion des Budgets des auswärtigen Ministeriums vorläufig leine Rede. Da sich die Idee der Erledigung des StaalKvoranschlages noch in diesem Jahre solcherweise als unausführbar eiw esen hat, wird sich die Regierung von der Kammer die Bewilligung zu provisorischer Budgetgebarung bis Ende Febiuar ertheilen lassen. Der russische Minister des Aeußern, Herr von Giers. gedenk« sich nächstertage mit seiner Familie zu längerem Aufenthalte nach Napel oder Sorrent zu begeben. Was von mancher Seite über einen un> gewöhnlich regen Verkehr gemeldet Wird, den Herr v. Giers angeblich milden leitenden Staatsmännern Italiens unterhält, so ist diese Behauptung absolut unbegründet. Einen kurzen Höflichkeitsbesuch abgerech. net. den er am Tage nach s.inem Eintreffen dem Mi» nister des Neußern, Herrn Mancini, abstattete, hat Herr v. Giers mit keiner hervorragenden politischsn Persönlichkeit in Italien einen Verkehr gepflogen. Selbst den Ministerpräsidenten Herrn v. Depretis hat er, ungeachtet seines lebhaften Wunsches, denselben kennen zu lernen, bisher nicht gesehen, da der Zustand des. selben Schonung und Ruhe heischt. Hagesneuigkeiten. — (K, k. Armee.) Das „Verordnungsblatt für das k k Heer" meldet: Se, Majestät der Kaiser geruhten allergnäbigft zu ernennen (mit l. Jänner 1383): zu GeneralstabSchrfs die Oberste des Generalstabscorps: Victor Ritter v, NeuWirth, beim l. Corps- Franz Jaeger, beim 2, Corps; Emil ProbSzt Edlen von OhStorfs. beim 3, Corps; Joses Watt eck. beim 4 Corps; ^ den Oberstlieutenant des Generalstabs-corpe: Emil Ritter v Arbter. beim 5 Corpb; — die Oberste deb Generalstabscorps: Ferdinand Cro» nenbold. beim 6. Corps; Franz Tschebulz Edlen v Tsebuly, beim 7 Corps; Ludwig Fadini, beim 8. Colps; — den Oberstlieutenant des GeneralstabS corps: Hermann Eolen v. Pokorny, beim 9 Corps; — die Oberste des Generalstaliscorps: Victor Habi< ger von Harte neck. beim 10 Corps; Johann Ritter v Samonigg, beim 11, Corps; Leopold GustaS, beim !2, Corps; Ludwig hegedüs de TiszavVlgy. beim 13, Corps ; Arthur Vo lfra s von Ah „enburg. beim 14, Corps, und Ludwig Ritter Schwitzer von Bayersheim, beim 1b, Corps; — ferner zu er» nennen (mit 1, Jänner 1«83): zu UrtillnioDirectoren: die Generalmajore: Eduard Brrgler, beim 8. Corps; Rudolf Edlen Oerlich von Gerlichsburg. beim 2, Corps; Karl Nicke, beim 10 Corps; Rudolf Frei-herrn Lenk von Wolfsdcrg, beim 3, Corps, und Elmard Frank, beim 4, Corps; die Oberste: August Weigl. des Artilleriestabes, beim 11 Corps; Moriz Iesser. des Arlilleriestaoes. derzeit Artilleriechef tirim VIII. Infanterie Truppendivisions» und Mililär-Com-mando zu Innsbruck, beim 1. Corps; Karl Fischer. deS ArtilleriestabeK. beim 12. Corps; Wenzel Ne« paSizly. deß Artilleriestabes beim >3 Torpe; Peter «ippcrer Edlen von Cnggenthal, Commandanten des Feldaitillcrie-RegimentS Leopold Prinz von Vaiern Nr. 13. beim 5, Corp», bei gleichzeitiger Uebersehung in den Artillerieftab; Albert Sponner. des Artillerie-stabes. beim 9, Corps ; Adolf K ol l arz. Commandanten des Feldartilleric-Regimcnls Ritter von Hauslab Nr. 4, beim 7. Corps, unter gleichzeitiger Uebersetzung in den Artillerieftab, und Johann R'tter von Streeruwih. des ArtillerieftaueS. beim Militär Commando zu Sara; die Oberstlieutenants: Andreas Ruhly, Commandanten deS Fkstul^»art,llkrie,VcitMone Nr. 4. beim 14. Corps, unter gleichzeltiger Uedersehung in den Artillerieftab. und Karl Freiherrn v. Dumoulin. de» Artilleiieftabes, beim Ib. Corps; — dann: Allerhöchst,hrem Flügel, abjutanten und Militär'Vsvvllmüchtigten bei der l und l, Nolschast in Berlin Mojur Kar! Frelherrn o. Stet. ninger, des Oeneralstabecorps. in Anerlennuncl seiner vorzüglichen Dienstleistung taxfrei den Orden der eisernen Krone dritter Classe zu verleihen. — (Die Danksllgungs'Deputatlon »es Tiroler Landtages) wurde am 12. d.M. von Sr. Majestät dem Kaiser in belonoerer Audienz em» pfangen. Der Sprecher derselben. Landeshauptmann Dr. Raftp, sagte in seiner Ansprache an den Kaiser, die Deputation komme im Namen des Landes Tirol, um den ergebendsten Dank für die wahrhaft großartige Spende Sr Majestät zu Füßen zu legen Das Land Tirol habe aber noch eine Vitte an Se. Majestät, welche dahingeht, die Regierung allergnäbigst anzuweisen, dass die Unterstützung aus Reichsmitteln in mbzlichft ausgiebigem Maße gewährt werde, — Se. Majestät erwiderte aus die Ansprache ungefähr Folgendes: „Ich benutze vor allem diese Gelegenheit, um neuerdings Meine innigste Theilnahme an oem Unglück des Mir so theueren Lundes aufzusprechen. Mein Herz hat wahrhaft geblutet bei den Unglücksnachrichten aus Tirol Was Ich persönlich thun konnte, ist gerne geschehen. WaS die Reichbhilfe anbelangt, so habe Ich die Regierung bereits beauftragt, alles vorzukehren uno alles Mögliche zu thun. waS mit Rücksicht auf die Finanzen geschehen kann. Es hat Mich gefreut. dasK die Armee in der Landesvertretung wie früher in der Delegation fo viele Anerkennung gefunden hat. Das Militär hat sich auch in der That ausgezeichnet " Sr Mujrstat der Kaiser entlieh die Deputation in der huldvollsten Weise. — (Revolte im alten Wiener Polizei-Gefangen hause) Ueber die tumultuarischen Scenen, bereu Schauplatz am 12. d. M. abends daS alte Polizei-Gefanaenhaus in der Sterngasse war, wurde bereits telegraphisch berichtet Diesem Berichte haben wir noch e>nige ergänzende Details anzufügen. Durch die im Laufe der Nacht gepflogenen Erhebungen ist festgestellt worden, dass die Revolte der Unterstandslosen früher schon in einer Vrantweinschexle verabredet uno die Aus-sührung derselben für den 12. o, M. abends beschlossen worden war. Per Urheber der Drmonstration war der Taglöhnrr Johann Ostler. Derselbe ist ein bekannter arbeitsscheuer Vagabund, wiederholt wegen Diedstahls .abgestraft und wegen seiner besonderen Gefährlichkeit sür die Sicherheit deS fremden Eigenthums unter Polizei, aufsicht gestellt. Seine Weigerung, sich der äizUichen Visitation zu unterziehen, war nur der Vorwano, lim sein strafwürdiges Vorhaben ausführen zu lölinen. Der I^jilhrige Vückergehilfe Heinrich Sigmund, el'enfalls wegen Diebftahls mehrfach abgestraft und unter Polizei» aufsicht stehend, nahm gleichfalls hervorragenden Antheil an der Revolte und sackte fogar, nach der Aussage von Zeugen, einige Strohsäcke in der Abtheilung für unter-stcmbSlose Frauen im zweiten Stocke in Viand. Dass er einer der HaupttädelSsührer der Rrvoltanten war. ist erwiesen. Commissar Vayer war bit lange nach Mitternacht mit der Thatbrstandsaufnahme beschäftigt, und am >3 d. M. früh um 8 Uhr begann er mit der protokollarischen Emvernahme der behördlichen Organe, die während des Tumultes der UotelftaildSlosen durch Messerstiche verwundet wurden. Es find dirs drr Pol'zei-Amtsdiener Leopold Drehler und der magiftrutliche Amtsdiener Ignaz Kleber. Dreßler hat eine vom rechten Nasenflügel über die rechte Wange verlausende Schnitt» wunde, dann einige Stichwunden an den äußeren Flächen der Hände Kleber hat eine Schnittwunde an der linken Seite des Halses. D'e Verletzungen beider sind leine schweren. Bezeichnend sür die Gefährlichkeit der in Haft befindlichen 35 Excebenten ist die Thatsache, dass bis auf drei alle wiederholt wea/n Eigenthumsvellehungen abgestrafte Individuen sind. Die Erhebungen dauern fort. — („Ftdora" von Sardou) In Paris ift am 11. o. M Sa r dou s neueS. für Sarah Vern, hardt gefch» »ebenes Drama „Ftdora" mit großem Erfolge gegeben worden Der erste Act spielt in Russland und führt die Zuschauer mitten in das Intriguen-gewebe des Nihilismus, Das Stück gewinnt trotzdem leinen politischen Anstrich, da ein nihilistisches Verbrechen nur den AuSgangSpunlt des Dramus bildet, Die Hauptpersonen des Stückes sind die rulfische Prin-zenwitwe Fcbora (Sara Bernhardt) und Pierre Verton, Die ganze Handlung concentriert sich auf diese beiden Personen. Der erste Act spielt sich in einem lleinen Salon in Petersburg ab. Fedora lehrt in B^lltoilette aus dem Theater zurück und sieht sich plötzlich in die Mitte eincS aufregenden Dramas zwifchen Polizisten und Revolutionären versetzt Der zweite Act spielt in einem Pariser Salon, wo eine große Soirte stciüfindlt der dritte und vierte Act in den Appartements FidoraK, — (Vier Lehrer statt eines Elephanten) Der Gemeinderath in Venedig erhielt vor einige,, Jahren von einem iwUemschen Usrila-Relsenben einen Elephanten Laibacher Zeitung Nr 287 245« 15. Dezember 18»2. zum Geschenks, den er sodann zur Belustigung der Stadt« jugend in einem öffentlichen Parl einquartierte. Die Damen Venedigs ließen es zwar an zahlreichen und guten Leckerbissen für den Elephanten nicht fehlen, aber dennoch kostete dessen Unterhaltung der Stadt jährlich 3700 Lire. Als nun der Gemeinderath kürzlich die Bi» lanz der Stadt für das nächste Jahr debattierte, da meinte ein weiser Stadtvater. dass man für den Elephanten eigentlich vier Nollsschullehrer mehr anstellen könne Der Gemeinderath fand diese Bemerkung seines Mitgliedes auch triftig und beschloss, den theueren Gast ganz einfach zu verschenken. — (Was ist die Gesellschaft einer Frau wert?) Vor dem Gerichtspräsidenten Dowse in Dublin erschien Hermann Karl v. Mieroth, ein deutscher Sprachmeifter, mit folgender Klage: „Bekannte meiner Frau, nämlich Mrs. Boileau und ihre Schwestet, beraubten mich an, 5. Juli 1882 und noch einige an« dere Tage in boshafter, ungerechter und betrügerischer Weise der erheiternden, beglückenden und herzerfreuenden Gesellschaft meiner Gattin, der Frau Celina Margarethe Sarah v. Mieroth. Da ich in Abwesenheit meiner Frau mich in einem verzweiflungsvollen Zustande befinde und leicht auf Selbstmordgedanken gerathen könnte, so verlange ich von den Geklagten eine Entschädigung im Betrage von 5000 Pfd. Sterl." Die als Zeugin ver> nommene Mrs, Mieroth, eine muntere, bildhübsche Dame, behauptet, dass die Geklagten gar leiner Schlauheit bedurften, um sie von ihrem Gatten zu entfernen, und dass sie im Gegentheile jede Gelegenheit freudig ergreife, um von dieser lebendigen Sprachlehre wegzukommen. Als Mr, Mieroth diese Worte hört. verlässt er im Sturmschritte den Gerichtssaal. Locales. Oesterreichischer Silfsverein für Bosnien und die Herzegowina. Unter diesem Titel bringt das „Laibacher Diocesan» blatt" nachstehenden, von Sr, fürstlichen Gnaden dem hochwürdigen Herrn Fürstbischöfe von Laibach Dr. Ioh Lhrysoft. Pogacar gezeichneten Aufruf. Derselbe lautet: Durch die Occupation von Bosnien und der Her« zegowina ist Sr. k. und k. Apostolischen Majestät eine schwere, aber den erhabenen Traditionen des Hauses Habsburg Lothringen würdige Aufgabe erwachsen. So schwierig auch die Lösung der durch die Occu« Pation geschaffenen Fragen sein möge, unser Kaiser und König hat sein tiefes Verständnis für den einzuschlagen-den Weg bekundet, sowohl durch die kaiserlichen Worte: „Voenien und die Herzegowina müssen durch christliche Cultur und Verwaltung für Oesterreich gewonnen werden" als auch durch die Thatsache, dass es eine der ersten Bestrebungen un seres apostolischen Monarchen gewesen, die Anfänge riner geregelten bischöflichen Verwaltung in den occupierten Ländern herzustellen. Der Anfang ist gemacht, allein wie viel bleibt noch zu thun übrig! Die Subsistenzmittel für den Elerus müssen aufgebracht, neue Kirchen müssen gebaut, neue Schulen gegründet. Waisenhäuser, Asyl«' für Armen« und Krankenpflege und andere Werke christlicher Charitas müssen geschaffen werden, um in den occupietten Län« dern die katholische Bevölkerung, auf deren ehrliche Sympathien Wir. weil Kinder derselben einzig wahren Kirche, bestimmt rechnen können, im Glauben zu erhal, ten. sittlich zu heben und immer mehr und mehr an das katholische Oesterreich heranzuziehen. Aus Staatsmitteln allein kann nicht alles ge> schehen, des Kaisers erhabene Absichten müssen von allen Patrioten unterstützt werden und namentlich ist es Pflicht Seiner katholischen Unterthanen, nach bestem Wissen und Gewissen an der Lösung der angedeuteten Aufgaben mitzuwirken. Auf Grund dieser Ueberzeugung wurde unter der Bezeichnung: „Oesterreichischer HilfsVerein für Bosnien und die Herzegowina" ein unter dem Protectorate Sr. kaiserlichen Hoheit des durchlauchtigsten Herrn Erz-herzogS Albrecht stehender Verein ins Leben gerufen, dessen Eentralsitz allerdings in Wien sich befindet, der aber. wie aus den durch die competent« Behörde be> reits genehmigten Statuten ersichtlich, befugt ist. sich über alle im Ncichsrathe vertretenen Königreiche und Länder auszubreiten, und der sich die Aufgabe gestellt hat, die katholischen Cultus- und Schulzwecke in den occupierten Ländern nach Möglichkeit zu fördern. Wenngleich diefer Verein äußerlich als ein rein weltlicher erscheint, so ist sein hochlirchlicher Zweck doch aus § 2 der Statuten deutlich zu ersehen, und die im 8 13 vorgesehene Bestimmung, dass der Centralausschuss verpflichtet ist, sich wegen Verwendung der Vereinsmittel auch mit dem katholischen Episkopate von Bosnien und der Herzegowina in Verbindung zu sehen, bürgt für einen zweckdienlichen Gebrauch der dem Vereine zulom« wenden Spenden Wohl wissen Wir. dass die katholische Opferwillig' leit berei« vielfach und vielseitig in Anspruch genom« men ist. allein Wir sind übelzeugt, dass das neue Werk die heimischen christlichen Werle in keiner Weise schä« digen könne. Für den gläubigen Katholiken erneuert sich das Wunder der Brotvermehrung täglich unter unseren eigenen Augen, Ein Blick auf die opferwilligsten katholischen Länder zeigt uns, dass überall die Leistungsfähigkeit des katholischen Opfermuthes mit der Opfer-Willigkeit felbst wächst. Beseelt von dieser Ueberzeugung zaudern Wir nicht, behufs einer kräftigen Unterstützung der katholischen Kirche in Bosnien und Herzegowina, die Geistlichen un« serer Piöcese zum Beitritte zu diesem Vereine auf« zumuntern und den Verein auch zur Verbreitung unter den edelgesinnten Laien anzuempfehlen Die Namen der neuen Vereinsmitglieder können an das Ordinariat bekannt gemacht, fowie die jährlichen Beiträge Hieher übersendet werden, damit sie ihrer Bestimmung zugeführt werden. * Vom fürstbischöst Ordinariate Laibach, am 20ften November 1882. Chrysostomus m. p., Fürstbischof. — (Handels- und Gewerbekammer.) Heute Freitag, 15. Dezember, um 6 Uhr abends findet im Magistratssaale eine ordentliche Sitzung der Handels« und Gewelbetammer für Krain unter dem Vorsitze des Herrn Präsidenten Josef Ku schür statt Die Tages' ordnung lautet: 1.) Vorlage des Protokolles der letzten Sitzung; 2) Bericht, betreffend das Iollrestitutions-Verfahren in der Eisenbranche; .,) Wahl eines Vertreters bei der Vornahme der Tra.enrcuision der Local» bahn Laibach'Stein; 4) Erstattung des Vorschlages zur Besehung einer Handelsgerichts-Beisitzersstelle in Ru» dolfswert; 5.) Bericht über eine Anfrage des k. k. Lan« desgerichtes. ob ein Mühlenbcsiher zur Protokollierung der Firma verpflichtet ist oder nicht? — (Die Generalversammlung des Vereins der Aerzte in Krain) findet nächsten Mittwoch. 20 Dezember, um li Uhr abends mit folgendem Pro« gramme statt: 1.) Richtigstellung des letzten Sitzungs-prolololles; 2.) Berathung und Beschlussfassung über die im § 19 der Statuten der Generalversammlung vorbehaltenen Gegenstände; 3) allfällige fonftige An< träge der i>. t. Mitglieder; 4.) Vortrage der p. t,. Herren Dr. Kowatfch und Dr.Kapler. — Es wird aufmerk» sam gemacht, dass laut § 20 die Gegenwart von min« bestens 1^ Mitgliedern erforderlich ist. Nach der Sitzung findet eine gesellige Zusammenkunft im Hotel „Stadt Wien" statt. »Auszug aus den Statuten: 8 2, Zweck des Vereins ist die Förderung der katholischen Cultus» und Schulzwccle in Bosnien und der Herzegowina, insbesondere durch Van latho» lischer Kirchen. Schulen und ErzichimcMnstalten. Fuuoicrung und Dotierung solcker. Dotierung katholischer Scelsorgestcllen, Creierung von Stipendien für katholische Studierende und der» gleichen. 8 5. Der Sitz des Vereines ist m Wien, (I. Reichs» strahe 3ir. 3.) 8 7. Jedes Mitglied verpflichtet sich durch seinen Eintritt zur möglichsten Förderung der Vereinszweclc und be» stimmt selbst die Höhe des jährlich zu entrichtenden ordentlichen Iahicsbcitraaes, der aber nicht unter 1 fl. ö. N. sein darf. So lange ein Mitglied seinen Austritt der Bcreinslcitung nicht schriftlich aufzeigt hat, bleibt es zur Entrichtung des von ihm bestimmte,-. Jahresbeitrages verpflichtet. 8 ^- Der llcntralcms. schuss verfügt nach seine.,! Ermessen über die Verwendung der dem Vereine zugcbotc stehenden Geldmittel zu Vcreinszweclen, ist aber verpflichtet, die bei auslcrordeutlichcu Spenden rlwa kundgegebenen Vcdingnisse zu erfüllen und sich im allgemeinen hinsichtlich der Verwendung der Gelder mit der Behörde in Verbindung zu sehen, welche mit der obersten Leitung von Vosnien und Herzegowina betraut ist (gegenwärtig das ge» meinsameMimsterium'Äurcau für Vosnicn und dieHerzegowina), sowie mit dem katholischen Episkopate von Bosnien und der Herzegowina. 23. Verzeichnis der Beiträge für das Monument des Dr. Johann VleiweiS «itter v. Trstenikli in iiaibach. Die Herren: Lenket Vlasius, Pfarrer in Altcnmarlt bei Laas, 2 fl; Nrence Johann. Kaplan in Menmartt bei Laas, 1 fl. 50 tr.; iibaöcl Johann. Pfarrer in Et. Veit ob Zirkniz. 1 fl,. Zcrovnil Thomas. Pfarrer in Grahovo, 2 sl,; Klemenc Franz. Pfarrer in Mauniz. 1 fl^: Nihar Franz. Pfarrer in Planinll, 1 fl. 50 lr.; Bernard Valentin, Pfarrer in Kalten» feld. 1 fl,; Groznil Franz. Expositus in Vigaun. 1 sl.: Nrc« zovar Johann, Kaplan in Zirkniz, l fl,; Porenta.Iotmnn, Decan in Iirlniz, 2 fl ; Orehel Valentin, Kaplan in Cemöcnil. 1 fl,; Kovaiii Johann, Dccan in Treffen, 8 fl.; Kogej Ferdi» nand, Kaplan in Treffen, 1 fl.; Sachscr Johann, Kaplan in Tressen, 1 fl,- Golia Ludwig, k. t. Vezirtsrichter in Treffen, 1 fl.; Ruprecht Johann. Apotheker iu Treffen. 1 st.; Dr. Basic' Ludwig in Treffen 1 fl,; Krion Anton. Pfarrer in Dübcinit. 1 fl.! Vottiö Johann. Pfarrer in St. Margarethen, 2 fl.; Plc. van« Johann, Kaplan in St. Margarethen. 1 fl.; Varbo Mi-chacl, Vicar iu Rudolfswert, 1 fl., zusammen 28 fl. Neueste Post. Oriqinal'Telenramme der „Laib. Zeitung." Verlin, 14. Dezember. Der ReichLtaa. lehnte den Antrag der Socialisten, wornach die Veihängung des kleinen Belagerungszustandes in Berlin, Hamburg und Leipzig für nicht ausreichend begründet erklärt wird, ab, und nahm die Denkschrift über die Aus-führung des Socialistengesetzes zur Kenntnis. Die Fortschrittler stimmten für den Antrag, das Centrum dangen, erklärte jedoch, die Denkschrift weder zu billigen noch zu missbilligen. Die „Nordd. allg. Ztg." meldet, die britische Re. gierung werde demnächst den Conferenzmächten Vor» schlüge betreff« des Suez«Canales mittheilen. Die Wünsche der Niederlande und Spaniens werden hoffen!« lich auch entgegenkommende Aufimhmc finden. Paris, 14, Dezember. «Union" meldet in Telegrammen aus Rom: Die Verhandlungen Russlanbs mit dem Vatican hätten volles Einvernehmen herbeigeführt; die festglstellten vollständig befriedigenden Ve-dincpmczen feien unterzeichnet worden. ijiom, 14. Dezember. Die officielle Einladung Englands zur Conferenz über dir Donau-Fragen wird unverzüglich erwartet. Wien. 14. Dezember. Se. k. und k. Apostolische Majestät sind am 12. d. M. abends nach Gödöllö abgereist. Prag, 14. Dezember. Se. k. und k. Hoheit Kronprinz Erzherzog Rudolf ist heute früh nach Wit-tingau abgereist, infpicierle dort die Truppen und erwartete die durchlauchtigste Frau Kronprinzessin, welche mittags mit dem Courierzuge Prag verließ, um von Wittingau aus gemeinsam mit dem Kronprinzen nach Wien zu reisen. Der Statthalter und der Polizei-director waren zur AbschiedKaufwartung auf dem Bahn-Hofe erschienen. Wien, 14. Dezember. Das Herrenhaus hat heute eine Plena« sihung. die erste im neuen Sessions-abschnitte, abgehalten. Die Kirchenfürsw,, unter ihnen der nruernannte armenische Erzbischof in Lrmberg, Ijsalowicz. d.mn die übrigen Mitglieder des Hauses, darunter der gewesene Botschafter Graf Veust, hatten sich in großer Zahl ema/funden. Der Herr Ministerpräsident Graf Taäffe machte dem H^llse Mittheilung voil drn Elementarschäden, wrlche Tirol und Kärnten betroffen, sowie von der seitens der Regierung bereits burcha/sührlen Hilfsaclion, und appelliert fchließlich an die bewährt humane Gesinnung des Herrenhauses bei Berathung drr in Aussicht gestellten weiteren diesbezüglichen Vorlagen. Ueber Antrag des Grase» Falkenhuyn wurde einstimmig die dringliche Behandlung dieses Gegenstandes beschlossen. Dem auf der Tag-3ordnung stehenden Gesetz' entwürfe, betreffend das Budget. P» ovi soriuM, wurde einhellig in zweiter und dritter Lesung die Zustimmung ertheilt und schließlich an Stell? des verstorbenen Mitgliedes der juridischen Commission, Frciheriu v. Rizy, der Pläsidcut des Verw.illuilgs-gerichtshofes, Graf Richard Äelcredi, gewählt. Budapest, 14. Dezember. Dos Amtsbl.Nt pnb-liciert die auf eigenes Ansuchen erfolgte Enthebung d's Staatssekretärs im Cnmmmiicationsmniist-'siuM, Karl Hieronymi. Se. Majestät verlieh ihm aus diesem Anlasse in Anellriimmg seiner um den Wasserbau und die Eisenbahnangelegenheit'n erworbenen Verdienste taxfrei das Commanded kreuz des Leopold« Ordens.______________________________________^ Angekommene Fremde. Am i:l. Dezember. Hotel Ttadt Wien. Vajardi, t, k, Nechnnngsrevident, Graz-Kikl'l Maria. Pisec, Schlenkcr. Hirschmann. Weidmgel, Vera. Mnly und Eislcr, Kfltc. Wien, Hotel Elephant. Tuppan, Pril,ale, Pola — Korle, Hoteber' schilsch, — ZdaM. Ingenieur, Mitterburg. — LittmanN, Wien. — Fehler. !»cis,. !^inz. Vaierischer Hof. Kosar s. Frau. Ill «Feistriz, — horpc?, Agent, Prag, — Slabc, Agent, Trieft, Mohren. Lazarini Lucie, Private, Giirz. — Bulounil Marie, Stubenmädchen, Zcnag. — Duraj, Grundbesitzer. Untcrlrai» Verstorbene. Den 13. Dezember. Josef Gregore, Grundbesitzers^ Sohn, derzeit Sträfling. 20 I.. Castcllgasse Nr. 12, Uung«M lähmung. Den 14, Dezcmber. Joses llräi?. TischlermeistM 4« I, Römcrstraße Nr, 17, Lungenschwindsucht. ^ Theater. heute (gerader Tag) zum Vortheile des Schauspielers Antol» Tauber: Sulamith, Trauerspiel lu 5 Acten vou FraNi Keim. ilottozichung vom 13. Dezember: M Prag: 30 37 84 46 82. W Meteorologische Beobachtungen in Laibach.^ i ,i W n ^ '- W 7 U. Mg, 7A6 24 ^-22 O schwach bewölkt "^M 14. 2 „ N. 7AK:l4 4- 8-4 ,SW, schwach bewölkt O^M 9 . Ab, ?!«; W ^. 9 0 lSW. schwach bewölkt ,M Den 14, Morgenroth, tagsüber trübe, lein Das Tagesmittel der Wärme ^- 6 b», um 7 ö' über dem male.___________________________________^^^« Verantwortlicher Redacteur: Ottomar Va Eingesendet. W Im Prust- und Lungenleidende!^ Herrn Iul. Trnluczy, Apotheker iu Laibach. Nathhauspla^ Vergeblich habe ich bei meinem Hüften und Ärustschmcrze die verschiedensten Mittel angewendet, bis ich Ihren t r a l n schc „ Alpenlriiutersaft. die Flasche /l 56 kr.. verM". und mit Freuden eine Besserung verspürte. «"«^ Sie so freundlich, mir noch drei Flaschen zu senden. M Ihr achtungsvoll ergebener , M (3008) 4-4 Josef Malesit in Slsse« «aibacher Zeitung Nr. 287 2457 15. Dezember 1882. Course an der Wiener Börse vom 14. December 15M. ^^0^^^^^) «lld lware StaatsNnlche«. ^ollNrenll.......7S<0 7655. Silberrrnte.......77 10 7? 25, l»54er 4°/, Vtaatslose . «5« st 118 — 118 Ü0 l««ier 4»/, yanze 500 „ I L9 50 i»o-— llwo« <»/„ stiinstelioo « i»e lie >3« 5« l««4er Slaa<«losl .100« IN? 50 I b8 -l»«4N , . . «, „ I«? -. Is.8 . ll°m0'«cntenschti« . perbl. 40— 4» — "/, vest. Volbrenle, steuerfrei . »4 8l 9<9s, Oefterr. Notenrente. fttuerfrei . 91 — «i,0 b'/» Ölst. Schatzschtin«. lü«ljahl» bar,»8»........ — — - — Ung. Golbrente «°/, .... H8 «0 118 ?5 , . 4«/» ... »<»««> 8»»5 » Papinrentc »"/„ .... 84 4c 84 55 . «ilenb.,»nl, i»ofi, ö.V.V. >»4»z5 i84 bo , Ofibah«-Prioritäten . . 8» 80 89 l0 . Staat«.Obl. (Ung. Oftb.) — - lio — » ^ vom I.l«7« »z?5 »4 — . Pr«miln»«nl. klonst.ö.w. — — — — lyliß.«t<,..LoIl 4°/« 100 fi. . . 108-3« 10»'« Vrnndentl. > Obligationen (für l0Nfi.ll..M,). l°/» böhmisch«.......l0S — 10? — l°/, galizische.......9? »5 »? ?k b°/, mährische.......lo^l — il.4 50 °°/° nieder«fterr,ichische, . . .104 50 10,— b°/, obnösterreichlsche .... 104 ko — — ^'/, Neirilche.......io» — 105— »'/, lloatilch» und slavonische . 99 — 10« — Kclb Ware 5«/, fiebenbiirgische.....99—10«- 5«/l> T«mc«var»Van»tn . . »?bc 98 5°,„ ungarische . . . , , »7«0 98 5(. Nnbere öffentl. Nnlehen. Donau.«««.»kose 5»/„ ,00 fi, II< 50 II» — dlo. Anleihe 1878, steuersrci , 105 — 1« — Nnlehen b. Klablgemtillbt Wien lol — io» — Nnlchen d. Stabtaemeinbe Wien (Silber ober Gold) ....--------------- Plämitn«Nnl,b.Gtadtaem.wi«n llU'75 1«4 »b Pfandbriefe (fürioufi.) Vobencr.allg.östtil. <>/,"/,Volb iig7(> »19 «> bto. in 50 „ , b«/n . — —------- dt«. in 50 , , 4'/, °/° »» »^ « !l> blo. in 50 . „ 4»/o . »3 80 »4 »0 blo. Pramien.kchulbverschl.»»/» »8 75 1b« — Oest, Hypotdelcnbanl l»j. b'/, »»!»o dt«. ^ 4«/, . . 9» 05 «3 »0 Una. aUa.Nobencrebit.Uctiengel. in Pest in 54 I. verl. 5'/,°/» . —'— - — Priorität«. Obligationen. (sür I00fi.>, «llisabcth.wcfibnhn 1, «mission 98 !0 9» <0 sserbinan^^.Norbbahn in kilb. 104 50 >04 75 Yran,'3ol>! ^°<»n.....I05 75 >U1 llb walizijchc öiarl - Ludwig. Nahn «m, I««l ^00 ft. L, 4'/,»/,, . , 9»'5V 99'70 «elb War» Otst«». N»rbw»stbah« . . . . ll»l »c io« — Siebenbülger.......9h«, ,,-— Glaaladahn I, smisstou . . . 175 75 17« 5s, Ellbbahn ^ »«/«......,u,.o 1,3 »0 ^^°,»......<«'- ll»3c Ung.'gal», »ahn.....„-— 9» 50 Diverse Lose (per SlliH), Lreblllose io<> fi...... 174 lo 175 — « — ii.8 bn Osenn kose 4« fi. . . , __»» ,9,,, ««Iffd.eose 4u fl...... «„ «b«> Mudols«kos« 10 fi...... i,_ l» 5^ ^ «lrbl.'Nnst. s, Hand u. V, iso fi, ,»k S» li8« »n Dtpostlenb. »lla. »uu fl. . . , «u ko ,s.! bv ««compte^Oes., Nieberöft. 500 fi. »b0 — «5l — Hypothelenb., oft. z»«> ff. »5°/ «, 143'— G,!b Wa« Nctien von Transport» Unternehmnnge» (per Vtüll>'ftium«,,Vahi:»o«fi.S!lb 10« .,«7^ »usNg.lepl. «> »00 fi.« M-------l — — Vöhm, jttorbbabn 150 fi. . . . — -____ , WeNb»hn nw fi. , . , ,», - ,»>; _ »uschtiehraber — u«, — , flit N) ,00 fi, . — —------- Donau ' Dampfschiffahrt » Ges. Oefterr. 5«o fi, «Vl.....5?« — 574 — Drau.«!<?z ssran».Josef-Vohn »0« fi. Vllb, 193 ,k i«3 ??. »ünfllrchen.»,icserN.«.H. z», — »,z ^ llablcnbcrg.ltisenb, zl00 fi, . . __-__ —- . Ha!chau»Obcrb. «lsenb. »oo«!. V. I4i»l 14l 75 >!tmberg».. Iaffy Visrn» bahn,Gesell. XOO fi, ö w. . . I«l »» I«5 7Ü vloyb.öft.-ung.TriefiüWfiÄV.'. «k« —,«k« — vefterr. Vioib:. cNb, lil»c> fi. Vüb, 1»? «1^ 197 7k bto, (lit, l!) xou fi. Gilb« !»!« l>0 2!7 — Prag'Durer «tisenb. i5U fi.Vilb. 4« »5 4v'?ü «ubols. >Vllhn «on fi. Gilbn , 16« ,s, l«» — Giebendülger «tijenb. «00 fi. V 157 50 1b» bl< GU>at«ei!t»b»bn «00 fi. ö. W , »« «l!544 - Gilbbabn »00 fi « »:? — , wr,, neue ?l» N, , . —— —- — Ir<,n«vort»(HfseNlchast 100 N, , l0» — >«1-. Iurn»«»»l«Iup »N'; fi, l w , ^ ^ — — 1lng,.„llli, 2isenl> «»0fi. ?ill' > s>c» Nng ?lordostbl>bn »00 fi. Gild> ^5 Ung.Wefib.sNaab'Gi»^ X«N.»5 I»d«ftrle»cti« (per Stüll), ,hnw..peih!' ' ^>'>" ^" ' i< « 's- ">-! ?5 „«lbemühl". P»t s.o Montlln.Oelell!, l ^ Präger «ilen-Ini. >,- ^., «^ ------ ^-.. Salao.Tari, «isenr«ff, illh N, .------ . » Waffens.'G. Oeft. in N,i«,fi, —— — — Irisailn »°hlen«.»<»ts. 100 fi. . — —------ Devisen. D«uts»e Pl«,e .5 London . . . , ,5 Pari» ... / /?, Petnsburg.......-». ^ — Valuten. Ducaten , . lsb b'»? «>-Fre,nc»'GtUb5 M M Soobon orschion : Osterreich. T^undschau. Monatsschrift I ^ Horausgobor: für das M m^ Anton Edlinger. gM&mmte gditige leben der Gegenwart "^^ m Vorleger: Carl Graeser, Wien. 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I^lüt.t.1in^ »m 10. 5»nnsr 1682. _______________ DAS BESTE Cjgaretten-Pap^ LE HOUBLON Franzbsisches Fabrikat VOR NACHAHMUNG WIRD^GWARNTM! fi Nur äclit ist "dieses Cigarcttcn-Papicr, Ci Jf) wenn jedes Rlutt den Stempel Ml lALE HOUBLON enthält und jeder A^ W Carton mil der untenstehenden Yj Y Schutzmarke und Signatur verschen ist. \j *^4?^ \^ Pr%>? r/u Brevets* ^AWLBY 9l HENRY, alleinige FabrikMte», PARIS Seuli Fabricanti hrevet6i ilrs Marquet : « Couleur Mals Hlano ou M«I» ^, ^ O'f'W/|.(-. sui>*''rU-A>vC i ^'irfflwi»!*»^^* | 5 5, , ^^»ü ys ^COMPANY'! ^ >T feSMcÄRimS Das Liebiz'scherieisch-Exipacttibt Ä^^^BS) Bmr^ÄVW»TrM JPH Ž,ermžen Zuthaten eine vortreffliche ¦DMf,£iJ'^i->i-111» fl fcEtrRAcgMUTcw Flmschtrühe und ist, richtig angewandt ¦»ffi.'^mJ mr^i^X/j^iy^0^ von ^rosserErspamtssim Haushalte Aus V}. l1^; a«D wU^2%mZ~* «5 einem englischen Psundjleich 454 Oramm ¦^ES&SißrTff Hb^fBJP^^ Exiracf lacsen sich 190 Portionen kräftiger WteSS**Jl\ BluiuM^^^jjTw»^ Suppe bereiten. Jedem Topfe liegt eme ^¦^^^^^^^'n ¦CSuSmwSSÜ ausführliche Gebrauchs-Anwctsung bei. ^fczSisi^^üS^q wenn die Etinypi. <><^ÜIKla[>i:iliyx> (.n des Erfinders ; \ du8»U«>JedM Topfes d.»! /W* l^f^X /^^ yy^l Zu haben in Lait>acli bei: F.J.Hafner, JMJuh. Kastrier, J'eler J>assnlk, .loh. Luckmann, VA. Mahr, Pohl & Hupan, Sehushnig it Weber, Öustar Jreo, J.WHdllth, II. L.Woneol und Josef Terdina. C.'.Hd) H H ib^9—1) Nr. 1l,231. Erinnerung an Mathias Novsat, Sohn, resp. dlssen unbelanntr R,chlbllllchsolger. Bon dem l. t. Brzirlvnerichlt Gur'stld wird dem Mathias Novsal, Sohn, resp. dlssen unbelaüntcn Rechtsnachfolgern, hle. mil erinneit: Es habe wider dieselben bei diesem Grlichlc Lhcrlsia Gnater von Dolenje Brrzovo, Bezlil Lichlenwald in Steier» marl, die Klage auf Nnerlennung der Ber-jilhrun« der bci der Realität Dom.» Ar. 6 llä Herrschaft Ruckrnstein inlabu lierlen Fordriun« per 25 st. E, M. s. A eingebracht, worüber die Tagsahung auf den 23 Dezember 1882, vormittags 5 Uhr, hlergerichls angeordnet Wurde. Da der Aufenthaltsort der Geklagte» diesem Gerichte unbelannl und dieselben villleicht aus den l. l. (trblanden abwesend sind, so hat man zu ihrer VerNetung und' auf ihre Gefahr und Kosten den Franz Nosec von Vründl als Curator u.(j 2cwm bestallt. Die Geklagten werden hlevon zu dem Ende verständiget, damit dieselben allen« falls zur rechten Zcil selbst njchrinen oder sich rinen andern Sachwalter bestellen und diesem Gerichte namhaft machen, überhaupt im ordnungsmäßigen Wege einschreiten und die zu ihrer Vertheidigung erforderlichen Schritte einleiten können, widrigen« diese Rechtssache mit dem aufgestellten Curator nach den Bestimmungen der Gc,ichtSord, nung verhandelt werden und die Geklagten, welchen es übrigens freisteht, ihre Rechls-behelfe auch dem benannten Curator an die Hand zu g/ben, sich die aus einer Per« absüumung entstlhrnden Folgen felbft bei' zumessen haben werden. K. l. «ezirlsaericht Gurlfeld. am 28. November 1882. (5185-2) Nr 9043? Bekanntmachung. Vom l. l. Vezirlsgerichte Kill'ai wird bekannt gemacht: Es weide der unbekannt wo befind-lichen Maria Selan drr l, l. Nntc"- H-rr ^ullls Soelec zum Curator -li bestellt und demselben der ) .. lunabbescheid vom 1l). Auaust l88il, Zahl «329. zugestellt. K. l. Vrzirlsgerlcht «iltal, am 20sten November 1882. ^5059-3) Nr. 0021. 3ielicitation. Wegen Nichtzuhaltung der ^icitatlon«. bedlngnisse wird die von Maria Ma« rentiö vnn Tschernembl erstandene, auf Namen des Johann Marenlik von Tscher» nembl vergewährte. im Grundbuche der Catastralgemeinde ^iola Cinl..)ir. 58 vorkommende, gerichtlich auf 200 fl. bewer, lete Realitüt am 18. I»nner 1883, vormittags 10 Uhr. in der Gerichtslanzltl an den Meistbietenden auch uxler dem Schätzungswerte feilgeboten werden i. A l. Vezirlöaerich! Tschernembl, am 11. November 1882.