Mbacher H Zeitung. «r. 281. Mittwoch, 9. Dezember «, »i»H»y»l««»N! pi. Z^l» « «^ 1874. Amüicher Theil. D« Minister de« Innern hat de« l« Ministerium öe« Innern in Ver»md»ng stehenden Vezlrkscommissilr Victor Freihr. >. P »ttz « » zu» Stlltchallereiseeretar im K»fte,l«de er»«n»t. Der I»ftlz»l»lfi« h«t d» Gerichl«adjnnctw be« Landesgerlchle« ln Le»b«ß Dr. yrnnz Holmoll, den Gerichlsadjuncten de« »rei««er»chle« in Feldlirch Dr. Joseph Dan» »nd den Profess« an der »lener Han« »el,hochsch>le Dr. «»il Stein bach zn Mlnifttrlal-VizeseerelDren l» Iustiz»lnlfteri»» er»annt. ^ MwmllicheiThell. Die uo««Virthlchaftliche «rise zibt der efterrelchlsch» v,lt«»ett«t»»« nnd Ionrnallftll be» In« und «wllande« reichlichen «toff zul Discusfton. line Serie von «l«,en ever die »irttzschastllch« M'söle. «lnen Eytln« oon »ntrnge» über bit Mittel zur Abhilfe U»ßten wir bereit« »ern«h»e». «ach in tzer ,«»««b »ll«. Ztg.". welche den Vor. llllngen in Oefterretch «in auf»ellf««e« «uze »ldm«t. l»ht sich «ine «ti»«e »ber diese« The», hören, »it l«lgl: .Der Voranschlag de« efterrelchllchen Flnanzmlnifters 3relherrn » Pre««« für da« nüchste Jahr schließt mi, «>n«m Deficit oon l2 350,000 fi. «b. Dcr «u« all rllhrl "icht V^l Erhöhung der «»»gaben, sondern oon Vcrmin. ^'»ng her El»n«tz»t» her; d«Z Vndget von 1875 ^^ einen «lX^nz der letztere« «« vetraae oon »4 «»ll»,«e» nach. U« diese G»»»« haben ftch die Em. «age ,,« tzn, dlrecte» »»d indirect«» Aogaben, die schon ll» A» z»elt» HUft, tz«« <«<^se« Mmderertlöat tzllglen, verrlnae« — el« Mrscheinnn,. dle offenbar «n«> Itzwßend a«s R:cha»ng der Krisi« vo« ^»73 ,n srtzm ^ v'»otzl z» tl«»rt« lft, da» dt« «r.ft« »uf di, bilentltche» Etnn«tz»e» «d »ithi» «ms die Laae dee ^t«,t«h«,«y»ll« Nicht «tz« N»ck«lrl»ng bleiben »er^e ""d lbnne. s, hat d«« Dchcil »on 12 Millionen doch Ulbtt«sch»na «» Gerstt»»«n, tzeroorglrnlln. Man war "en sett sech« Iahn» «wOtznl. z« sehen, baß dle Hlli«. ;"lle» de« Staate« ßch ßtt», »nd ral» oermebre« A'cht nnr er,«de» die «»ranschUlge »on 1S69 bi« 1873 "°e Gtelger,», d« Gt««tt«eim,»tz»ln oo« nahe an 90 W.ll.oae». fonder, e« hatte» a»ch die thatsächlichen sr-l«l,e der 3l«»z^b«tzr»n, d, diastt Pert«»e da« !"«»-«g« Plüli»in«r< «» viele »H»««« RderhoU »n, be. tr»,«n »i« Uedersch«sse t« de« ,ier Iatzren von lS69 ll« l«?2 «llel, ».tzr «l« 12b «H!«nl». ««t die «seuillelon. Per Ve«».P»lchsans. ^ Die ^I»«e«.P'efie" »rtMl ««l «"«d el«es oon ". Z«,ter w Verlin «ber die Vedextu»« de« s, ^'«ti,e». fich ,» 8. »d l^ ».». v»Uzl«tz«»dtn »Nro-^lvilch« Ereignifie« H«h«w>«> Vst«W«» t'lgendt krz. ^«llt D«ftell«ng: , ^Der Ve»««.D«rch«Mtz »t««et. dm «chagl. Ge. ^»htit. dle «ou«e HMM >«, Pl«»«t««W«M. welche« ^ »it fich dnrch dn» ««Un«, fVtztt. M «rsse». nno 3 be^«ld al« ein «lied z» »«trachle» l» der l«n«en 5"ht der Vers»che. d«« «t«»«»lYftlM z« «essen. vcr. "!f«. welche sch«n l»«ll»ttz«»« »eg«»«» w»lden und "^ in ferner Z»l«nfl ende» »Age». Gel», «lgev. ^"' sind ein »chrltt »eiter z»r «ahrheit, der ft« I" ««s»lt«te sp»t«rn U«lers«ch»««M t»»er »ehr z» ». D" Z«lstandet,»»e« ewe« V«««»>D»rchg«n,«« lft ,?."' 'er tzlez» o,r«,«z,setz«»d«n Conj»»ctlonln ein !?"« «reignlz. da« i»«N P««tMtil«. l« Z»il«en. ?""en »,n ,ch, Izchle« — eintritt. «« »««n die z"" letzten Vor»tzel««»a« >« 6. I«i 1?61 »°d an ,' I«"»l 1769. De» die«i«W»« »«« 9. Dezember ,! «in z.eiter a» 0. De»»M» 198«. «nd die beiden U. l»e nicht einlselen loss n. Man kann übe» l»le Haltung, welche die 0n>rrei«l,!lche Finanzoerwaltunu qeqe^ülilr den Ma^Eei^nss n de« o^«angel>ln Jahre» elnaenommen hat, vc,s^edcl»er Meinung seln. aber »an kann ltze nicht »or»e«l ». daß fie die Hand« in den Vchoß «»leal b»de. A« Poftliocn Maßregeln bat fie «» ni«l fehlen l»ss n. V^r erlnnern »n »ie Gild»na eine» s,l«hnunq«co»'<6'« ßleich im Vegin» »er »i,ft«. fwem Maße, um den es »ns b«l der ganzen Sache vor j allem zu thun ift? Da der Eintritt und Austritt der ! Vnm« nicht auf der ganzen Erde gesehen wird. so wird < »an, unter Verückfichtlgung der Geschwindigkeit der < Venn«, so»»« der dcr srde, aus der Verspütung des i Eintritts- und «uStrilt«»o«entc« ln den westlicher ge» j legenen Geokachtungsstallontn die Veschwindigkell der < Erde in ihrer Vahn solgern können nnd damit die ae» ! s»chle klinge l» Sonnensyftem gesanben haben. Um die« jedoch alle« berechnen z» ttnnen. würde man einer Neihe von Zeitbeftimmnngen an weit oon einander ent» fernlen Orten der Erde bebürfcn. welche von oerschle- , den Personen ausgeführt »erden müßten; da dltse nun oor«»«ftchtlich zu ihrer »»«luhrnn» nicht gleich viel Zelt brauchen, so »«ren »lckt nnbeb,ut,»de Fehler »nd Unficherhllten beim Esgebniß« der D»lch«»ng»blob«h» tungen sehr »ahrsltelnllH,. Vünttiger ln dieser »ezi» hung lft ein andere« Verfahren. E« gründet fih daraus, daß man die V 0ße be« «bflande« berechnet, zwischen der »ilklichen Vayn der Venus, wie fte der <» Zenith Geobachtende wahrnimmt und der röldllcher oder süb» licher davon, je nach der ilage de« Veobachtnngspofteos, wahrger.ommenen Venu«babn. Die Erllürung gewisser Wlnkelberechnnngen, o»« denen schließ!,ch die Entfernung der Sonne «"fünde, »erden kann, »üde hl-r zu weit führen. Z»r ><»süh« lüyrung de« genannten Verfahren« können nnr deel Methoden angewandt werden, von denen die ein« «« «n« fchanl'chften stin wird, ne»lich dle. dle Sonne sawmt der Venn« zu photographieren. Mon fixielt dadurch die Erscheinung, wie fte an den verschied«"« Punl'en der Erde ftch darstellte, natürllch nicht d»rch Darft ll«ng eine« einzigen Momente», vielmehr durch eine foill«»» sende Nelhe von Photogrophleo, beginnend schon vor dem Elntritte der Venn« in die Soanenschelde, endend erft nach dem Austritt aus derselben. Dle Pboloarophle lii bei dieser Art der Veobachlnng so oolllommen »n ihrem Platze, wie bei kölner andern aftronounsch,n Vr-scheinnng. Die n»n 35 Jahre alte Kunft der Photographie hat lltzt »nd nach acht Jahren eine A'be>t z, lelften. welche alsdann für 125 Jahre ein hotwichti»«« Docnmevt bleiben soll. Was an den gewonuenen VU-dern. welche die Ven»« »l« schwarz« Flecke inoeihalv der Sonnenschelbe zeigen, nachtrüqlich unter de» Wlklollop gemessen »erden lann, d«« lann anch sogleich ,u der Sonnenscheibe »lt Hilfe einer besonoelln «lrl Fernrohre, hllis»ettr ,en«nnt, o.bg«»eßen »erdn,. Diese «ettz,de Velanntllch find die Ansichten darüber sehr getheilt, nicht nur, ob e« die Aufgabe de« Staale« fein tonne, bei finanziellen und wirthschaftlichen Kiifen »l lelu«» Mitteln z» intervenieren, sondern auch. ob eine solche Intervention «ehr nützt oder schade, aus welchem Vene fte einzuleiten und durchzuführen sei und »>e well fie zu gehen habe. Freiherr o. Prelle konnte also. ?r wochle lhun oder lassen, was er wollte, niemal« darauf rechnen, alle Wünsche zu befriedigen und allen Anschauungen gerecht zu werden. Es ftand voran« feft, daß seine «Mo» ober Nichtaction auf Tadel ftoßm »erde. Alle di,leni« gen, welche finden, daß er ln Velhütigung der S'a^l«» Hilfe nicht weit «enug gegangen, sollten doch bedeuten, daß er an die Nltwillang de« sle chsrathes gebunden war. Es nag sein, daß Freiherr v. Prell» oon d r Er« sprießliltteit der Slaatshilfe eine geringe Meinung halte; das wiener Abgeordnetenhaus hatte »oftremg noch eine aerwgere. Die Finanzverwaltnog wollte ein Nolhftant«» «lnlehen von 100 M'llionen auflegen; fie »ußle da«« selbe »it Rücksicht auf die Gtimmurg der Avntvldnel n und auf den Wunsch heroorlanender M t»l»ed:r d« Hauses auf 80 Mlllioaen beschinlcn. Z^ernd und mit Unlust g'nq die zweite Kammer an l»»l »vtr» hung der Voriaaen über da» Anlehen »nd die Vossauhtufsen, bcfchnilt die Zllgeftündniffe an den leldendeo Mu,l<. be-schrül lle die Slaot»hllse und «achte ihre V way u g oon Vedingnnaen abhüngig, dle einer Vcr»eigetun^ «ll»ch» kamen Der Ealoniemu« der Uhg'vrdnellN «lng so w»schr>lt. Ueoeryanpl Hal t«s ilbgeordnellnhaus damals mcht b«ln«del, daß «», «»«z abgesehen von princ pllllen Etandp>nl>en, in n»r!hscha»l« lieben Fragen auf der Hlhe seiner Nus^ade stehe — «me trschenul'g, die eben jetzt die Veraldunz de» Act'en« gesetz'« neuerlich in v»ll«^«r«»er!her W«lsl htlvoill'tt. War die ?aqe de» Filiani» nfter» ^aeollver eee wlrlhjchasllichm Kataflrophe. der.» Inleifilst »r.d Aus-»lhnnng er even fo wcn»a al» lrneno j »«nd vorau» be» rechnen kannte, unter diesen Umstünden ubethuupt ene schwierige, f« »nß ihn andererseil» unb«ftr ttcn d»e Ver» l»i«nst zugeschrieben «erden, bei dem «u>»emen Zusam« nenftulz und unter den riesigsten Veilüften der P»oz-»en d<« Staatsficialize» möglichst lntacl elhallen zu haben. Der Vl»«t«cret»t wurde nicht erschültett, die Gla»i,-schald nicht od,r nur unerheblich velmebrt. G lbft al« »an in «»fassende» Maßstabe zur Sl«»t«hilsl schritt, brauchte man neue Schulden nicht zu »»chen; dle Ue-seo:n. welche die Vo> ficht und Spi'samlcll der Fwanz» oerwaltüna in früheren besseren Zeiten gtsa»»elt halle, reichten oollftllndia an«, ja fie wurde» n»»al er« schöpft. Da« Deficit l» Oudget für 1875 ift dtt elfte 2030 Erscheinung dle deutlich zu» Ausdruck bring», daß durch die allgememe Lala» tit, »:lche dle Staatsbürger traf, auch der Sücl.l des Aera^s mit Nothwendigkeit ins Mit» IllvlN aezoi'N »lrde. Ecschreckend hoch ift die Summe von 12 Mlllionen eben Nlcht, besonder« angesichts ein« Iahreebaogtts, das sich «it 38l Millionen bilanciert. Im einzelnen bringt der 1875er Staatsooranschlag »enlg reues und bietet zu blsondlren Vemerlungen lcinen Anlaß. Auch der sparlustige Gudg tausschuß hat daran N'cht o el geändert. Er hat die Ausüben in allem nur um eiae Mllon (auf 380 Millionen) reduciert und berechriel dl»nach ein um eine M llioa kleineres Deficit. Dagegen oer« d!«l>t dl« Form der Vudgelauffttllung vollauf gewürdigt zu »erden. Es wird da nichts verschwiegen uud blMäntelt, la gibt es leine künstlichen Gruppierungen und tctne Schein« Pötten. Die thatsächliche Darlegung ift durchaus wahr-h»st, die Rcchnuna peinlich gewissenhaft. Ja scrupulo-sefter Wlise »ar Freiherr o. Prell« bei semen Ansähen überall darauf bldacht, zu verhüten, daß der Erfolg hintcr seinem Psülimlnare zurückaleibe; es lft eine be« luhlgende Erscheinung, zu sehen, daß der Finanzminifter alle orts auf das schlimmste gefaßt ift und mit d«n lchlliürzeften Eventualitäten rechnet. Seine Anschauungen find faft zu streng, zu pesstmiftlsch und vierin theilt er vollfländig die Princ'plen leine« gegenwärtigen ungarl« scheu Eollegen Obyc^y. Nicht unterschätzt »erden darf. daß Fce,b/rr v. Pc,tls schon in der eisten Sitzung bei Wld,r,röffnung des vertagten Reichsralhs, nemllch am 20 Ot ober, in der Lage »ar, da« Vudhet vorzulegen; nur a«n Reichsra'h liegt es, baß da« Finanzgesth vor Weihnachten zu stände komme und die Regierung dies»! mal provisorischer Steuerbewilligungen nicht bedürfe. Z^m ersten mal, seit in Ocfterreich parlamentarische ztö'pe,schalten fich an der Feststellung des Staatsdaue»! Halls »erfass'lnqsmüß g belheiligen, ift «« ihnen möglich, gemacht, das Vuiglt rechtzeitig zu erledigen."_________< Reichsrath. l ljH. Sitzung des Abgeordnetenhauses. ! Wle». 4. Dlzlmber. Präsident Dr. Rechbauer «Kfiaet um ll Uhr 15 Mm. die Stzung. Auf der Mmistttvank befinden fich: Se. Dmchlauchl der Herr Ministerpräsident Fürft Adolf Auersperg. Ihre Excellenzen die Herren Minister: Dr. Freiherr o. Lasser, Dr. Ganhans, Dr. v. Stremayr, Dr. Glaser. Dr. Unger. Dr. Ritter v. Ehlu-»ecly. Freiherr v. Preti«, Oberst Horst und Dr. v. Z'emialtolvsli. V« »ird die Verathung des Vndget« fortgesetzt. Verich^erftalter Dr. Vreftel »iderlegt die An-gr sse der Föl>eral,fte». als ob unter dem Regime der Verfossungeparlei Schulden und Dlftcite gemacht wor-den wären; während der Siftierun^eära unter Vel-credi seien 4lX) Millionen Schulden gemacht worden, »elche jltzt noch so sch»er auf dem Staat lasten. Wüh« rend der jetzigen Velfassunasjahre habe fich zwar nicht die Staatsschuld, aber desto mehr die Zinsenlaft oerrln» gett. Er weist darauf h n, daß unter dem jetzigen Mi« nifteriu» das Schulbudgel 10 Millionen bettiigt, wäh-rend unter de» früheren Ministerium dasselbe nur vier Millionen betragen habe; die Mehrausgabe sei gerecht» fertigt, denn die Gilber seien gut angelegt zur Földt» rung der probuclioen Kraft de« Volle«. (Veijall). Nachdem die Generaldebatte geschlossen, »ird das V!»yehen in die Specialdebalt« einstimmig ange« «»men. der Veobachtung soll vorzüglich in den russischen Sta« ti«n«u, die ft«, in ziemlicher Zahl in Sibirien hinziehen, »oszenbt »erden. Die dritte Methode, die b:reit« im 17. Jahrhunderte von dem englischen Astronomen Edmund Halley angerathen «nrde. ift bestrebt, mözlichft genaue Z:itveftim»ungen bei dem Vortritt des dunklen Planclen vor die helle Sonnenschelbe zu erhalten, und de«halb Anfang und Ende des Philnomen» mit Selun« dlnqenauigleit zn fixieren. Von der pholografthischen Melhode hat diese den Vorzug, von denjenigen Fehlern frei zu slin, »elche die Ablenkung »fr i^ichftrahlen W der Almosphüre veranlassen kann. Es ift daher sehr z»eclmäßla, daß neben der pholo« graphischen Art der Geobachtung auch die Hallty'sche Melhode Anwendung finden soll. Daß auch die Kenntnis des Planeten Venus, die Vchimmunq seiner Größe »nd Heftalt dabei gefördert »erden kann, muß als Nebtn« gewinn gelten. O«l der Wahl der Veobachlunysstalionen »urde vorzüglich darauf gesehen, dieselben in möglichst »eile El'lfernung von einander im Gebiet der Sicherheit de« Phänomen« zu vlllegen So hat fich die Leitung der deutschen Expeditionen auf der nördlichen Halbkugel als Station den chinesischen Hafenplatz Tschl.su ge. wählt, die, obgleich in gleicher Laae mit Sevilla und Athen, dtllioch durch die Nähe des Oceans einen ebenso strengen Winter »le unser Vreitegrad hat. Sehr viel Wahrscheinlichkeit für einen absolut klaren Himmel dat der zweite Veobachtungepoflen, der fich auf dem 4000 Fuß hohen Plateau von Ispahan, der eb/m^gen Hauptstadt Pertten«. btfiadet. Die dritte Slallon be» fi'dlt stch auf Aulland, einem wilden Felsenelland südlich voa «euleeland. da« den glotzten Theil dl« Jahre« in Ntbelmafftn ,«hüllt ift, «nd n»r i» Dezunder, der dort Ja der Epeclaldebatte wunden Kapitel I und II. Allerhöchster Hoiftaat mit 4 650 000 fl. und Eablnets-lanzlei Sr. Majestät mit 74^95 fl. angenommen. Zu Kapitel III ,,Relch«ralh", welches im ganzen mit 1 148 670 fl. eingestellt ist. spricht Adg. Fux über die Rlsolulm benachbarten »lo°l,en oll Rmdllpest hinseht und d« Gclahr der Eirisltl'fivuna aus oer BloilllllUlig der Grerzheziite laflel; »t>lt>s t»°ß der Sclv'stlvm viel fruchlbaitS Elbreich wlhl-l'ßl, endlich daß d>e ftl,anz«tUe Krisis «hre verheerende Wlllung ouch auf unser «and nlcht verfehlt hat. Stil dem Iihre 1870 haven wir in Unterlcain nur M herntln, w,lHe l»l>e Hungerenoth bejülchten lassen. A'gchchl« dieser Nolhlaat wird aber auch der Veoölerung «,e bxtere P Ue der Sleuerlf culionen nicht erspart. Ich wötte der Reg'e-rung dllngend empfehlen, dte zwaiuslollse Sleueltinirei-bung in den durch die Eiemtnlalll«li.N'sst bllch die lotenea,erlhc Amtslhäl'g-ltlt des slllh ren Lundeep üftdenten Glasen tlucr«-perg und blltet, daß dle Reg«etüng den beschüolulea Ot-genden «in auflnellsameS A»lg« zuwende. , tze, Ef<. dep H:rr Minister des Innern Fcelherr V/Lasser: . , ^Man kann' b^t Regierung nlchb vofwerfen, daß fie kein llutmetlsamls Ullg« auf den Nothstand tn ben ein« zelnen kündern Nchllt und daß si: n«Ut berelt lft, in stallen, wo alle anderen Wuiel ersabpft find, unlec Mltlvillling der RelchencrtltiU'g d»e lttelchehilfe elulre-ten zu lassen. Allem man muß in solchen gallcn vorsichtig zu Wette gehen; es muß an dle autzer,le Olenze gltammlN sein, bis d« Hche deS Reiches »n A«>pluch genommen »erben darf. Es ist gewiß tlchtiss. was über den Nothstand in Krain angeführt worden ist. Ulle'N da« holze H«us hat auch im vorigen Jahre eine enlsprechlnoe Sum"« bewilligt uad ocr kcatncrtiche Landtag h,t fich verauiaßt «efunden, der Regierung unl» Sc. M^jcM oen eyc-fuichtSoollsten Dank auO^usprechln. Wcnn Steuernachlasse ei'l,ulrettn haben, f» ist dies keine Gnadensach«', sondern sogar ,m Gesetz« deglüneet. Ich glaube »m Namen des Herrn F,nanj«lniftel« zusichern zu dürfen, daß er gew>ß den Ul.lerbftlert. auch an das R lch opp l-lieren. Ich lanll. llbcr Ous strain ein V.i pill ßt»^» welches zei^t, wie vorsichtig man in dieser Aogtle^nveit zu sein Ulsache hat. 3üc jlben ii^ndeschef >ft es pop^' lür. in den Hallen der OedtßngntS u» «ela)«hllje eia-zuschreiten. l"-^ ^-^ / Ich habe «» L«,se »tlner Umtsthallyktlt ein El«' schreiten bekommen, worin dargeftelll wurde, daß Ta"' sende in Kraln an Hunger hinsterben müßten, wei"» nicht in den Monaten November und Dezember 10006" »ulden dem Vandeschef zur Verfügung gestellt wücoea. Ohne baß lch deswegen des Mangels an T,til«aht»e adriatlschen Meeresküste bel »qllilej, über GSz. Klag««-inrt. L.lienscld, Stockerau. Vrunn und Olmily gehl un» bei Hotzenpolz O tterreich verlaßt. Sonach lohnte dicses seltene und mte.lxfsHnte Phänomen, welche» si< z»ar fs?n al« diesmal wied^lho!en. dann aber erst i" Jahre 2004 erneuern wtrd. sowohl tn Laib ach al» auch in den meisten Orten Kraln«. nammtlich «der in den öftllch geleßenln in seine» letzten Stadium »al>^ genom«en werden. Nach Oppolzer« Verechnuna endet der Venu" Durchgang, vom M>tu a> Aimo?phiice. wonach da« Sannenvilo übcr den V° ^ ^ont um beilä.fi < einen bolhen Gsat» gehonel, »"-daher die Sonne ichoi ^M Ölen sichtbar <„. w"'^ sie sich sactisch noch unter d,m H<,r^0"te b fi'"». « , trotzOlM hätte i» dlsc« M«M:nle beret« der ven ^ Durchgang, vom Mlltllpu'.tte. der E^e gesel,«", '^, Enoe erre'cht. Nar die blveutende Parallax: dlese« v net,« ift die Ursache, daß st« die V «us f" " ^ «^obachter auf der ErdoDerfllche. be,- si: i»u V""' ^, steht, noch in. der Soinens«he,be o ft >oet. "^ , ff<«, oo« Elbm'ttilpH.lllte gesthlll. dleseloe blttil« °'" '^ hat. un» zwar bellüzt diese Verzögerung beiläufig "' MlNUtlN. 2031 »der Mitleid für dle Noth beschuldigt werben dürfte, hab« ich wich durch die pflichtgemäße Vorficht abhalten lassen, soalelch Gtaatshllfe eintreten zn lassen, und habe genauere Nachwelsungen gefordert. Diese find nicht ge< liefert worden und e« lft nicht Lln Mann Hun. »er« gestorben. Die ganze Wohlthat, die ich dem Lande Kral» erwiesen habe, bestand darin, oah ich »u« einer wohlthätigen Spende, die mir zur Verfügung schellt wurde, dem Landeschef 4000 fi. angewiesen habe. Ich habe mich für verpflichtet gehalten, dlese Thatsache in Erinnerung zu bringen, damit man nicht gegen die Regierung einen Vorwnrf daraus ableiten tönn«, daß dieselbe, nachdem fie einmal die Slaatshllfe hat eintre« ten lassen, im nächsten Jahre nicht wilder in den Staats» lückll grcist." Der Herr Minister geht sofort auf die Unschuld«, llungen des «bg. Schtlnerer gegen da« Velerlnärwesen ll'er und lft volllommen elnoerftanden, daß dasselbe einer llie^llung vebürfc. Es fehle cben überall an Tierärzten. Dcr M'nlstr erwartet mit aroßcm Interesse die Vor» lchlage des Rinderpest Aasschuss «. indem er es sur zwlck» lnaz^er HUt, «nlrüge vom Hiuse selbst zu erhalten, «l« erst o»e Gutachten der oerschledenln Länder zu slllNMllN. »°g. Dr. Gislra lritlfiert eingehend dle Vtr«. ienbautln in Dalmatien und da« eigenmächtige Vor» lichen des Slalthallers Rodlch. Zur Action in Ungarn. »Pistl Nao 6' ftllll übcrdie iludzenz oes ungarischen 3lnanzminifter« Guyc^y bei Sr. Majestät blNl Ka liec folg nde Vetr^chtul'gm an: ^S.. Malc,lül der <0a g bcr,ef lzeuie den sslnan^ Wiilsllr nz. Wr h^b n nalur.ich Einerlei postt oe K«n l»is d«n dcr Ursache defer Berufung odcr von der Vejprlch« vn,. welcle d» dl ser G lege.he t in der Ojmr «0ng«. bur^ zwischn Sr. Maj flat dem Kö>ig und sein.m Atm ster ».epftog n wuroe. Wic glauben jedoch l ine un-passen« Saae zu vegchen. wenn wir unzeren Combina« t o.'tn üoec oils»« Ewpsalig Abdruck geben und beme, ten besunoers, datz di selben lem größte« Gewicht bsitz n, vl« öle Oemertangln eine« Iou'nalislcn besitzen tonnen, weicher dem Gange unser»r öffenlllchen Nng Wesenheiten lull dr gröhlen «ujmcltsamt.it iolgt. Es ,st aUbclannl, d^h Gt^yc^y blos in Folge des "'schl.denen Punsches Sr. H«ale,lüt des Kül.igs dos ^l llnzplilleseuille üb:lnahrn. Auch das ist b tan« t. daß "HYcjy in lehlcr Zcic vor sewen int>men F eunden l'll^le. daß er angc>»chts ter langwierigen Ve, Handlungen Uno d«r d üctend n grutzln llut«l,dt, die ihm zu^esaUin, dejvrgt sei. °b ec im stunde sin «erde, die L^ft ter Floren Ulbit zu eitia^n; u>,ler folchen Verl.ä lnlssen ^Uichen w r uns o eUeicht nchl, wcnn wir es juc wayr-^llniih hallen, dah Se. Malesiüt der «oaig. der hie-^' Ke 'Ntn.ß e,h»e t, und wllchlr der wachsamste Hort " 'l«r r Verfassung und d r parlamer>tarischen Regieruna«-^lln »st. hnd jed n Staatsmann mit Kraft resttltvde ck ^ lslcherut,g de« lünigl'chen Verlrauens erneuerll. welches ^ «t«lo»an Wtzyczy aus ten Mmchtlfiuleull belusen hat. ^ K'enn des in ter That so ge,chal,. dann lann die "«lon voll tank und Dlllloarltlt aut den Thron blicken, don welchem das lön'gliche Wort „llunnen, dem sich Uelviz in nüch"er Z it, in der Indemmllats.Frage, auch d e "»en Jahrhunderte beobachtete hvchft interessante Erschel. ?""s ein, als deren Ursache die sogenannte Irradiation .'" bezant« ist. Es verlischt nemllch plshllch der zwi-l^u dcm Venusranbe und dem Sonnenrande blfindliche ^l»He, p»tli»>-tische Nufgabe an» Megierungsluber berufen hat, zu» Fortsetzung und erfolgreichen Vollendung derselben die livlhige Kraft wünschen und die Unterstützung ftchern wlrd." Politische Uebersicht. saibach, 8. Dezember. Ve. sfcellenz der ungarische Fln»nz»inl« st er legte dem ungarischen Ne>ch»t»ge einen Gtsetzent« wurf über Nvänderung der Vcbühreuooilchrlsten bei der Einfuhr ausländischen Tabaks vor. D-rsclbe lautet: ..8 1. Velm Import »ußläadischen Tabaks lft außer der Zollgebühr noch die Licenzgebühr zu befahlen, und zwar: f»ir Elgarren oder Vlgarelten nach 500 Gramm Nltto-^ gtwicht ft. 5 59, sür andere Taballaorltate nach 500 Vramm N die Quarlterleiftung für die bewaffnete > Macht während des Frledens als Nlcl,«c,eseh imlllnig'^ reiche Württemberg vom 1. Jänner 1875 an in Kraft < treten solle. Damlt beglich dec Q lartlerlelftung im deut» > scheu Reiche volle Reszlselnheit bcft»he. war nur noch ! die Elnsührung »lese« Gesetzt« im Küngreiche Valer» erforderlich. Wie nun die ««lla. Ztg." Mlldet. haben ! auch d>e balrlschen Vunbe«bevollma gung vor: Der Entwurf eine« neuen i!andlag«»«hlge-fetze«, der Oesehentlvulf bezüglich Aasschllbutig der Zu« < ftandigttlten der l0a. Poll^elblrtctlon und de« Ma^i» l ftrat« in München, eine« Gegenstandes, der sehr drm- > gend der gsctzlichen Regelung beda,f — fo wie der Oe- < l'tzenlwulf bezüglich der Vrandoelftchelungsanftalt ^ür < Gebäude. Der letztere Gegenstand wlrd in der Abgeord» < nlleutammer wohl zueist zur Velalhuna nelongen llla» ' nen, da der belrlfftnde Beicht de» «usschussc« sammt l dem von demsllbln mit den Organen der Slaat«reaie» ' rung vereinbarten Gcsehenlwutf schon seit der Verta« 1 gnlig der Kammern gedruckt vorliegt. Ueber die Vot schuft Mac Mahon« macht > da« „Journal de« T^at«" einige kurze vemellungen: ^ ^Wir »erden die von dem Marscholl in Vu«ficht ge- < stellte Intervention der Regierung bezüglich der Organl- ' sation der s.plennalm Gewalt abwarlen. u» fie zn be« urtheilen. Der Wortlaut der Volschaft ift zn unbe. stimmt, al« daß wir darau« die «bfichten der Regierung entnehmen könnten. Wlr begnügen uns. bereit« heule zu , konstatieren, daß der Präsident der « publil nicht« an < seinen vorhergegangenen Elllürungtn geändert hat und immer «nllchlossen lft, »demnächft" seine Glwalt »it Hilse aller gemäßigten Männer zu befestigen." Der Gtsetzoorschlag über die öffentlichen Slcher< j heitsmaßregeln wird in dieser Woche der ltalie» ! Nischen Kammer vorgelegt werden. Der Finanz- j minister wird im ?aufe des Jänner eine Vorlagt über , Modification der bestehenden Steuern elnblingen. > Es liegt ein Verlcht über da» Trcffen am Vtrge , San Marco« vor, durch welche« bekanntlich Irnu entsetzt ward. Die Verluste der Truppen waren: I Oberst. ! lieutenant, 1 Subaltern.Ojftzilr und 2? Mann todt ! und 271 Mann verwundet, vel Morella in Nragonien > wollen die Earl ist en einen S>eg errungen haben. < Loma schiffte sich mit 10,000 nach Oulpuzcoa ein. wo j ein Armeecorp« die Grenze zwischen Imn und Vera 1 besetzt hall. Die carliftische Nachtichl von der Nieder- ' läge Despujol« lft unbeglündet. ^ Die griechische Indigenal-Frage wirb in ' Nthen zwischen dem ottomanischen Gesandten Phot'abes < v.y und de» griechischen Minister des U^sVälllgen, Hclrn Delijannie. auf Orun!»!age eines seinerzeit von ! «all Pascha und Herrn Rhzngabö oeltinbarlen Plvjecle« l gelsst ntlden. 1 Die Revolution in den La «Plata-St aalen ! ist nun difin'tio dec digl. Der Il,sur«entens^hrer und ! ehemaliqe Präsident Mitre h,t sich ergaben. E,ne Ge ! samml-Amneftie ift crlassm und Alle« löst sich in Wohl , gefallen aus. ' — (Vanclivnierle« Laude«gesetz) Das vo» l Landtage bc« herzoglhn«« Sleitl«arl beschlossene Vesey, nach dew in der ^nde«h2nplftadl lVlaz eine össentlichc MlldchtN'Vlirgerschule ^n bestehen Hit, welche einen Ve-ftandlhell der Öffentlichen MädcheuVolttschule der inneren Stadt Vraz bildet »nd »il denselben Vtltlelu nie andere dsseutliche Volttschulen in der e»°be«hauptftadt erhallen »ird, hat dl« allerhöchste Ganctio» «lhalten ! ^ — (KailelM»ll»tli»».Vlo»««e«l.) VU on „Trieste, 3'g." »ilgelhtiU wird. ouch« die »«sftell«, »nb Enthüllung des Vcp»iliz;a Giuseppwa w Trieft »icht vor de» No»«« Fe« bl»« l. I. stcUlsiaden, da ftch die Cllelil»ng«»ldeilen »^ vorheigesehenellvels« derzvgert habe». W« elne» Co»l s> »itgliede »eiln» a»« Nun »ÜgelheUl wild, ^»l «He. W«, Ml der Kaiser in dn l. l. Vrzqiehnei i, Vl« d»« Mo»»»ent besichtigt »nd sei« voll« Hilsliedenheil Kb« di« gelungene N»«Ml«ng ««gesprochen. — (Tl»ppendl«locir»»H.) Wie pester Vläl« ter» »itgelheill wird, werden Ubee jpeciellen W»»lch G«. Vajeftäl be« Kailers die in Wien gal»lso»i«e»den sechs slegwenter nnganlch« Nalionaluät, »nd zwar die I,san« t«it.3tegünenlel König von Va»«n Nc. b. Glas lh»»-hohenftein Nl. 29. Grohlülft »l,il« von ««ßland «^. «9, srzhelzog »lbrechl Nr. 44. sleiherc d. John Nl. 7S »nd das h»larenreai»enl Graf Hall« v. Hallelleb Nr. 18 »ach de« un nächsten Jahre ftalfiadende» L»gnhb»nge», »ach Ungarn verlegt »nd in Wien dnrch andei« anhelhalb Ux gärn bifmdl'che »ngarllche Uegi»enler le»plac»eil »erbe«. — (handel«la»»eltaq.) De« viitrreichlsche» Hindel«la«»ertage fi«o von den 30 hINdtle».so »«den Vez» »radii, 29 Jahre all, wegen lvlpnlicher schwerer Veschädiqnng z Josef Lobbe a«« Icvischlern, Vezirl Voltlchee. 30 I,hre alt, Hausierer, wegen Na»b; Vlathla« Krail an» >ao-»annsdvlf, 30 Jahre all; Vlathia» Ulsich an» Sl°p. Ve. zirl Wippach, 2b I,hr« alt, beide wegen Dlebftahl«; Franz Etar an» Rendors, Vrzirl Krainburg. 30 Jahre all. «li. serve»ann, »egen e» Eduard, Hof« «nd OerichUadtxxat in Noels-berg; VoftiliiHr Josef, Tracteur in der josefslhaler Papier» fabrtt; Gelier Valentin, Vastwirlh in Laibach; ha»pel Heinrich, Verlführer w d« josefslhaler Papiersabrll; IpHvic Theobald, l. l. «echn»ng«osfilial in Laibach; Kle. »«uz Franz, l. l. Postmeister in Salloch; L»kesch «ndolf. l. l< Maline.Urzt in Pension »nd Vezirttarzt in Seno» seisch; Mosten Lilschung der Gl»t ist «« zu danlen, daß größerer Schaden verhütet ««de. — (Gestohlen «nrden:) De» Johann Lilar in N«ndo»l, Vezill Krainbnrg, Ech«iebw«lze»qe im Vesanlmlwilthe von 53 fi. 6 lr.; de« Narll Kliail in Unletvellach, Vezitl Krainb»rg, Männerwäsche, Männer, nnl» W-lbe,lleil>ung i« Gesa»»lwerlhe ro» 26 fi. 20 lr; der M>na slo,»ann in Vabenoorf. Vezirl Kramburg 10 ft. Balschaft nnl» ^«ibglleidung i» Oesa««twerlhe von 28 ft, 78 tr.; dc« Johann hleb« au« Sl»da, Vezitl Stein, » Sack« Weizen. 1 Pferdedecke und Peitsche. — (Unglücksfall) Wie «Sloo. N«od" erzählt, ist ein Bauer zn Slopno a» Karst in einer Lache e«. tl»»len. — (Fllr Körnerhlndler.) Vo» internalionalen Vetreidemallle liegt folgender ne»«ft«r Nericht vor: „Die dvllhellhafle Wendung, di< der Velreid den. Die Geschwornen sprachen das „Schuldig" aus und der Gerichlshos Laibach verurlheilte den Josef Korai zur fünfjährigen schweren Kerlerftrafe, verschalst mit monatlich ein»alige« Fasten nnd jedesmaliger Dunkelhaft am 19len Februar, fchlleßlich zur Leistung des Schadenersatzes. Ausweis über den Stand der Diphteriti«eplde»ie vo« 26. November bis inclusive 2 Deze»ber 1674. Vo« letzleu Ausweise find in Behandlung verblieben 16, seither zugewachsen 7, genesen 11, gestorben 3, in Ve> Handlung verblieben 9. I« Elisadclh'Kinderspitale waren am 26. November 7 in V Handlung verdlieden, von diesen find 2 genesen »nd stehen noch gegenwü'tig 5 in Behandlung. Sladlmagiftral i'cildach. a« 3. Deze»ber !874. Neueste Post. Wien, 8. Dezember. Se. l. und l. »postolischt Majlst« sind glstern den 7. d. M. ahtvd« nach Ov döllb abaerelst. Pest, ?. Dezember. D«r „Pester Lloyd" halt die Angaben über dle Volbtreitungen zur nlichften Delega-tionsslssion sowie über das Heeresersordni« für verfrüht. Velgrad, 7. Dezember. Die gestern gemeldete Minlfterlifte ist dahin modificlert »order,, daß Kaljlvlc anstatt Mljatooics die Finanzen und Ioanoo,cs anstatt Garaschanin bas Portefeuille der Eommunicalionen übernommen hat. Verlln, 7. Dezember. Der Reichstag sehte die Veralhung des Reichsl,aushalt«.Llats fort und elledigte die Etats der Post« und Telegraphenderwaltuna. den Etat der Zolle und Verbrauchssteuern nnd den Münzelat. Telegraphischer Wechftlcurs vom 7. Dezember Pllftier-Mente «9 65, — Silber-Rente 74 70 — liwOl Vt«t«:«nlehtn 109 60. — Vanl.Nclien »<95. - nz.D>l< catcn — Napole°n«d'or 890. Sandel und Wolkswirthschastliches. ^ckwebende H5chuld. Zu Ende November 1874 btfanb ^ 7. 2^N. 73t.46 —0, O. schwach R.gen «/" 10 „ «b 737.2. ^- I < W schwach «eg n ""gen «U.Ng, 737 ft9 4- 0.» NW. s. schw. bewolll , ft Ü „ N. 737 «z ^. 0< NW schwach dunner Nebel 0ou 10»Nb. 737«7 —2« windstill ^ vievel > Den 7. morgen« bewiillt, «bcrlags öfter« Regen, unsreuud' lich, naßlalt. Den 8. morgens in Noroosl c!was qellchlel, dann Nebel bis Mittag anhaltend; nachmittag« Sonnenschein, abwech selnd dichter Nebel. Da« Tagesmltttl der lemperaiur am 7"N ^ l)8". »m «. — 0 7". be,ithun8«weise um 0« und <)4° unter dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: Ottomar Vamberg. ^ Mit tiefem Schmerz« geben die Gefertigten Nach. ^ ^> richt von dem betrübenden Hinscheiden der geliebten W M Vatlin, Mutter, Tochter unt, Hchwester, der Frau W D Michaela Ziuchs, «.e. Zoff. > W wclcl'e im 24. kebei,i-jahre nacb langer schmerzlicher W M ilranlheit. versehen mit den Slerbesatramenten, heule W ^ Mittags 2 Uhr verschied. " M W Die deiche wird am St. Peter.Fritbhofe in Graz M ^ in der Familiengrabftälte beerdiget. W W Die Seelenmessen werden in der Hof. nnd Dom» W M lirche zu Vraz und in der Pf«rlirch« zu HUftein ge> W W lesen. ^ ^ Um ftilleö Veileid wird gebeten. ^ W Obergörtschach, am 3. Dezember 1874. W W Gilbert ssnchs. Mewerl' und Vntsbesiyer. als Vattc. M M Gilbert. Hshanna und Melitta, al« jlinder. tr. M ^ Ulbin ilaft »'t' ^olzanna Hoff. a^b Usthauer, M ^ als«tllenl. Alfred ilsff >md UuVolf Zsff. als vrliver. ^ »H ^»'i'^^AVt^«' Wlen, b. Dezember. Die Vilrse war im allgemeinen schr seft. Rente war begehrt. Vahnen desgleichen. Gan, besondere Veachtung fanden «arl-Ludwig-Vahn. Von V»nl' ^H»'s,fl1sl zllil,. papieren waren Credit- und Vauloerein favorisiert. Flauhett herrschte nur auf dem unbedeutend gewordenen Marlle fllr Vauwerthe. ^. »eld llUare ßt»r««r.j """^ <.....b9 50 69 70 Kl»»».) ^«^^_,. < . . . 7480 7470 ?»l'. l889...... .259-27«- » I»4.......1lI?Kl04lL . I8S0.......l<9zü!l9l>l . 186N ,« 100 fi. . . . lib - ilktV « 1fts4 ......134 134 50 D«»»nnl»Pf«mbbrieft ... 1»8 — 1^3 k-0 !t>rtt«i»«»t«hnl der «t»bt Wi» 10»«0 U3 ^ lbi«bn»b»««m s ,.^1.. s . . 7b l0 7« U»,«r^ ! "st»,, > . 7t.7h 76 n »,ne ««ez,lmlu,«^«!ft. . . 37 ha l>U — Uaz U. .^z»5 ^0^0 ^' um T,.i'?::nr.«'.«nll^ . . l,92b 89bli Held Ware >ng1y,««l..... 13" »5 I8V k>0 B«ulv««n . . . 108 bl) 104- V»d«Ul«dit«lnst«U - 110— 11«- 5«t»u«l<«lt «sb ltb Wh tX! «tlb ««t «rebn»««ch»»is« ^^,ahn . . . 1895 — 1900 -ßrauz-Ioseph.Vabn 1^4 - l«4 50 s»lb..«ztrn..3»ssl,««»h° "I K0 142 l»0 elont,.«elelllch. . . «»0 — 4«4 — Q^»r 5».^»«^5^» 141 bl) «4I — Held Ware «nl>«lf«.Vahn.....14°, 50 i<9 - «t«t«b«hn.....809 50 810 ««»dbahn........129- - I295N Theiß.««hn.......192 - 192 50 Unganlch« ««b«st»«i,» . . 115-115 50 Ung«rischt Ostb«hn . . t»3 50 si4 — Vr«Mlrl»y.StMch......118-119- VaugeseUsch«ft«». »»«. «st«,. »»,<«lllch«ft . . 3350 23?5 Nlnv? »«gese»fih«fi. . . . 8?-— 3? 2z Vs«»»»r«,fe. «Ulzm». «sterr. ««tztnentzlt . . 9« 2^ »67', bl«. t» 22 3^?M 8« 25 86 !N ^««««alh««« «. »..... 941.0 942^ U»z. V«l»-«»,l.i..... 87« «750 Vrl-rltHt«. Elisabeth.,«. 1. Cm..... 93 ?b 94 - ßerd.-Nordb. S...... 104 »') 105- - Franz-IosephlV. > . . U«'— 1(0 «?< «al. «arl'Ludwia.V., 1. ««. . ll 8 - 1"4 0efterr. «orbmest««. . . l>425 l»4 50 «iebeubitill« , 7«— 79 «5 5'/' . ... 9470 "9) G»db»h». V»n«.....Nl'"-^37 Un,. Ostb«hn......67 - 6?b" privatlos». «n^ls».«........1s" !S l" Wechsel. Geldfteten. «nt«tn> . . . 0 st. «5 tt. b st^ A «a,«l»n,d'«e . . 8 ^ 91. . « - '7^ ^ ^rm».«,lsenlchew, 1 ,Sl»60^ 1 " m - Gilb:? ... 10» ^ 00 ^ 105 ' °" «ratsch« «rn,bln