81. Jahrgang Cnchcint wfichentlich iechhiiut (mit Ausnahme der FelertaRc) SchriftleitUDR, Verwftltunn und Budidruckerel Tel. 2(^67, 25-49. Maribor. Kopftliika ul. 6 Nr. 32 Freitag, den 7. Februar 1941 m^eraten- und Abonncmcnts-Aniiahme in der Verwaltung. Bezugspreis: \bholen oder durch die Post monatlich Djn 26.—, bei ZustellunK Dln lür das Ausland monatlich Dln 40,—. Einzelnummer Din und Din 2.—. Manuskripte werden nicht retoumlert. Bei Aofraiieu Rückporto b^llcffeu. t'oltnhia plaCaua v soloTint Prals Oin 1'SO aRmiftnitr Leitung Lindbergli; Reine Invasionsgelalir für Amerika dbtrü £inMtroD flfOM Me OIMtuOr tion WAffta noco enolanO - Oiin «Srpofrt M bera^mtin ameritanlKi^ euft* tTDerim oor Dem au»fnpoiiiii(((tn 3lu«|(DuS öe« eenat^ Washington, 7. Februar. (Avala-DNB) Oberst Lindbergh gab gestern Im aiiBenpolltischeii Ausschuß des ameri-kanitchen Senats eine Expoiee ab, in dessen Verlaute er cttc Ansicht aussprach, daß jede Invasion in den Vereinigten Staaten ausgeechlossen sei. Lindbergh erklärte wörtlich: »England und Frankreich habei^ mit der Abschaffung des amerikanischen gerechnet. Ich glaube nicht, daß es tttin Kriege gekommen Wirt, wm England und Frankreich itte Abiehaffmig des Embargos nteht er-warM hlttefl. Die Veremigteh Staaten acuten Iteber um die eigene AtifrilMung besorgt sein als darüber, ob QfOBbrilan' nien bevmfffnet itt« Oberst Undbergh er-kUlrte ftmer, er sei ktln Afthinger der Waffenaosfuhr nach England. Lindberg bdaßte steh sodMin mit den Verinderun-gan, die im dfmokratlichen Sysl^ efn» Mtrier Staatta vor tlch gtgangefi shid, idanmter aaeh Ih den VereliiVteh SlaatM von Nordamerika. Am Schlüsse erklärte er, daß diae Systeme größere Oeftmren bergen als' die sogenannte Invaswnsge-fahr. Die Ausführungen Oberst Lindbergs wurden auf den Galerlen des Kapitols mit lebhaftem Beifall entgegengenommen. N e w y o r k, 7. Februar. (Avala-DNB) Der l>ekartnte amerUcantoche Publlilst und Verleger RandolfJh Hearst erklärte einem Vertreter des »New York American Journal«, daß er die vorbehaltlose Annahme der Englandhilfe-Bill nicht trilligen könne. Die Annahme dieses Gesetzes ohne erforderliche Abänderungen sei geeignet, die Verehilgten Staaten von Nordamerika in den Krieg xu ver-wickebi. Die USA würden durch dieses Oeset£ genötigt, Geld, Waffen und Soldaten in verschiedenen Erdteilen zu engagieren. Die Vereinigen Staaten hätten Dezennien lang um die Sichefstellung der wirtschaftlichen Hegemonie sowie für die teirltoriale Ausbreiüing gekämpft. Heute bestehe indessen kein einziger Orund für das Eintreten der Vereinigten Staaten in den Krieg. Washington, 7. Fcber. (Associa-tcd Press) Oberst Charles Lindbergh erklärte gestern, dal^ die amerikanische Luftwaffe jetzt im Verhältnit» zu Deutschland noch schwäche." sei als vor einem Jahre, da dk: Vereinigten Staaten ihre Produktion an modernen Flugzeugen ins Ausland abgehen lassen. Nachdem sich Oberst Lindbergh gegen die EnjEfland-hÜfe-Biil ausgesprochen hatte, erklärte er, daß die Haltung der Vereinigen Staaten von Nordamerika nur die eine Folge habe, daß der Krieg und das Blutvergießen verlängert werde, ohne daß Amerika hie-bei auf den Lauf der Dinge in materieller Hinsicht praktisch einwirken könnte. Washington, 7. Februar: (Avala-Reuter). Das Repräsentantenhaus hat einen Qesetzesantrag angenommen, durch den die im üesetzesentwurt Uber die Leih- und • PalNB belichtet: Das Oberkommando der deut-schsn Wehrmacht gab gestern bekannt; »Wie bereits berfchtet wurde, brach der Versuch des Feindes, am Nachmittag des 5, Februar unter dem Schutz von Jagdflugzeugen ' in mehreren Wellen In dem besetzten Kanalgebiet elntufllegen, in der sofort einsetzenden Abwehr zusammen. Der Feind verlor 17 Flugzeuge, von denen 14 von Jägern zum Absturz gebracht, drei von Flakgeschützen abge- an. ül>er der westlichen Küsto auf, wobei keine einzige Bombe abgeworfen wurde. Britischo Flugzeuge l>elcgtcn in der vergangenen Nacht Häfen in den besetzten Gebieten mit Bomben. Irgendwo in ItaHen, 7. Feber. (Avala). Stefan! meldet: Der amtliche italienische Heeresbericht Nr. 244 lautet: Nordafrika: Unsere Luftwaffe griff britische mechanisierte Abteilungen mit Bomben und Maschinengewehrfeuer schotten wurden. Deutsche Kampfflugeeugc bombardierten wirksam Feldbefestigungen südwestlich von Harwich und Schiffe nn der Themsemündung. Bin Dampfer von 3000 BRT. wurde versenkt, ein größerer Damp fer bejichadlgt und In Brand geworfen. Ein Fernkampfflugzeug griff 450 Kilometer westlich von Irland ein Handelsschiff mit Bomben, Maschinengewehren und Geschützen an. Das Schiff wurde manövrierunfähig. In der vergangenen Nacht waren die Angriffe der Luftwaffe gegen wehrwichtige Ziele In Stldostengland gerichtet. Zahlreiche Brände brachen in den Hafenanlagen einer KUstenstadt aus. Der Feind flog weder im Reichsgebiet noch Im besetzten Gebiet ein. Flakgeschütze schössen aiy 4. Februar ein weiteres feindliches Flugzeug bei Brest ab, so daß sich die Verluste des Gegners am 4. und 5. Februar auf insgesamt 21 Flugzeuge erhöhen. Drei eigene Flugzeuge sind nicht zurückgekehrt. Bei den Luftkämpfen des- gestrigen Tages erfocht Hauptmann Osau, Gruppenkommandant eines Jagdgeschwaders, «einen 40. Luftsieg.« London, 7. Febor. (Avala—Ui'uIit) Das Lufllabrl- und das Marineniini-strrinni für innere Sicherheit teilen mit, (laß in der Nachl znni Freitag «Mo feindlichen Flugzeuge mir eine vSfIhr gtTingo TiMigkcil aufwiesen. Die gi'gnerisciic Lnltwiitfe liiell siHi nur 11 a 1 i e n i s c h-0 s ta f r i k a: An der Nordfront, Im Abschnitt Cheren, während des ganzen gestrigen Tages heftige Kämpfe, an denen auch unsere Luftwaffe lebhaften Anteil nahm. Unsere Jäger schössen 3 Blenheim-Maschien in Flammen ab. Ein Unterseeboot unter Führung des Fregattenkapitäns Primo Longobar-d o versenkte den britischen Frachtdampfer »Urla« von 5000 BRT. Kairo, 7. Feber, (Associated Press). Wie das britische Kommando in Ostafrika meldet, ^eht die britische Offensive gegen die Italiener in Nord- und in Ostafrika mit beschleunigtem Tempo weiter. Die britischen Truppen stehen knapp vor Cheren uncj nähern sich innner mehr der erythräischen Hauptstadt A s m a r a. Im Süden Erythräas ziehen sich die Italienischen Truppen östlich von Ba-rentu zurück. In Lltiyen sind die britischen Streitkräfte bis auf 60 Mellen an B e n g a s i herangekommen. Man rechnet damit, daß die britischen Truppen die Stadt Bengasi in etwa 48 Stunden erreichen werden. Kairo, 7. Feber. (Associated Press). Die britischen Streitkräfte in E r y t h r ä a bereiten den Sturm auf die Höhen von Cheren vor. Mit der Eroberung dieser strategischen Punkte ist auch der Fall A s ni a r a 8 verknüpft und damit der Zu- Meilen von Asmara, der Hauptstadt der Erythräa, entfernt sind. Nunmehr ist ein Fünftel von Italienisch-Erythräa in britischer Hand. Athen, 7. Feber. (Avala-Agence d' Athenes). Der Frontbericht Nr. 103 des griechischen Hauptquartiers vom 6. Feber lautet: Im Laufe des Tages waren an der Front teilweise Artillerie- und Spähtrupptätigkeit zu verzeichnen. Nach einer Mitteilung des Innenministeriums vom selben Tage hat ein feindliches Flugzeug erfolglos einen Segler Unweit der epirischen Küste bombardiert. La Valetta, 7. Februar. (Avala-Reuter). Das britische Kommando auf Malta teilt mit, daß sich heute früh feindliche Flugzeuge dreimal der Insel näherten, wahrscheinlich zu Erkundungszwecken. Eine Maschine näherte sich der Küste, warf jedoch keine Bomben ab. echtoerr Slug^rugfataftroolirn in der amerifonifAen SufttDOffe Kill viermotoriffer Bomb<'r aii^jestürzt und zerschelU ~ Acht InsassiMi ums Leben gekommen ZusaninienstoK zweier Mililärflugzeiiße im Manöverflu^ .San Francisco, 7. FYber. (Avala lieber Insassen geborgen. Ucix^r dem —I)NB) In der Nahe von Love Locle (Nevada) ist ein viermotoriger Bomber abgestürzt. Das Flugzeug wurdo vollkommen zerstört. Unter den Trümmern und nel>en den Ueberresten des Bombers wurden acht Leichen sämt- dortigen Flugplatz stießen während der Flugmanöver zwei Militarflugzycuge in der iluft zusammen. Der Pilot des einen Flugzeuges kam ums Lel>eji. Willirend der Pilot des zweiton Apparats schwere Verletzungen davontrug. ^^acftriditen Paris, 7. Fobruar. (Avala-DNB) Marineministor Admiral D a r 1 a n ist gestern abends aus Vichy in Paris ein-getroffeii. Gleich nach seiner Anikunft hatte er eine Besprecli'Uing mit dein bei den Okkupa-tiotnsbehörden akkred^itiertein französischen Botschafter Grafen Ferrharkd de B r i n o n. Wie man erfäh^rt, wird Admiral Darlam im Laufe des heutigen Tages mit einer Reihe von Perönlichkeiu-kehron. Newyork, 7. Feber. (DNB). Frau Roosevelt hielt im Amhorst.College in Masfachussetts eine Rede und sagte sammenbruch der gesamten italienischen i unter anderem: »Ich will nicht behaupten, Verteidigung dieser Kolonie. Kairo, 7. Jänner. Britische Vorhuten haben gestern Stellungen erreicht, die 35 daß das Schicksal des amerikanischen Volkes vom Siege linglaiuls abhängt^ Amerika kann auch ohne England leben. aber dann wird es den Kampf selber fortsetzen müssen.« Vichy, 7. Februar. (Avala-DNB) Die letzten französischem Soldaten, die im Sommer vor den vBrdiingenden deojtschen Truppen nach der Schweiac geflüchtet und dort interniert worden waren, verließen jetzt schweizerischen Boden und kehrten nach Frankreich zurück. Newyork, 7, Feber. Wie aus Washington belichtet wird, ist der Text des nordanierikanisch-mexikanischen Freundschaftsvertrages bereits ausgearbeitet. Mit diesem Pakt werden alle Fragen geregelt. Die Frage der ölfelder in Mexiko wird zwischen der mexikanische« Regierung und den pn'oßen Erdölkompag^ien bereinigt werden. Tokio, 7. Februar. (Avala-DNB) Der Telegraphen- urnd Telephonverkehf zwischen Slaju und IndtKhina, der vor zwei Monaten ^eingestellt worden war, wmxle wiüder eröfinot. % ^Mariborer Zeitung« Nummer 32. A Freitag, den 7. Februar 194L Japan redinet mit der IHfiglfdikeii eln^s Krieges mit Amerilia (Snglff^-amerifoniKDe ftrieflAborberellunoen im Dosifil < filn gemelnfamr^ Sefnofl"Äomraon6o» Tokio, 7, Februar. (Avala), ÜNB iiieldet: Dab Blatt »Miyako S h t m-b u n« schreibt über die Lage in Japan und meint, das japanische Volk interessiere jetzt, ob es zu einem Kriege zwischen Japan und den USA kommen werde. Es bestehe jedenfalls kein (jrund zum Pessimismus, auch dann nicht, wenn es wirklich zum Kriege kommen sollte. Das amerikanische Volk möge wissen daß man sich in Japan ernstlich mit der Mög. lichkeit eines Krieges befasse. Anderseits müsse hervorgehoben worden, daß japa-nischerserts alles getan wurde, einem Kon llikte auszuweichen. Soferne die USA je- doch fortfahren würden, England gegen Deutschland und Italien zu helfen, dann sei es nur zu natürlich, daß Japan nicht abseits bleiben könne. Moskau, 7. Februar. (Avala). TASS tjerichtet: »Krat-naja Zvijezda« schreibt hi der Internationalen Übersicht: »Im südwestlichen Pazifik werden militärische Vorkehrungen in immer größerem Maßstab getroffen«. T>New York Times« versichern, daß die Vereinigten Staaten von Nordamerika mit Australien und Neuseeland ein Einvernehmen bezüglich der Überlassung von Stützpunkten für den Fall eines Krieges mit Japan er- zielt hätten. Wie die Blätter erklären, öffnen diese Stützpunkte der amerikanischen Kriegsflotte den Weg nach Singapur, wodurch eine japanische Expansion nach Süden verhindert sei. Der amerikanische Admiral Sterling tritt für die Schal fung eines einheitfichen englisch-amerlka-nischen Generalstabs in Fernost ein. Der holländische Gesandte in Tokio wendet sich entschieden-gegen die Absicht Japans, HoHändisch-Indien in den Raum der s>neuen Ordnung« in Ostasien einzu-beziehen. Darüber schre ben die ausländischen Blätter, die sich überdies viel mit den Erdöll'eferungen an Japan befassen.« »Krasnaja Zvijezda« berichtet ferner, bei den Besprechungen zwischen M tgiie-dern der japanischen Regierung und der militärischen Führung vom 30. Jänner habe Kriegsminister General Dodschio eine Heeresreforni und militärische Vorbereitungen entsprechend der internationalen Lage gefordert. Die internationale Presse sei der Ansicht daß die Pläne der japanischen Wehrmacht die Zusammenziehung japan scher Land- und Luftstreitkräfte an den Inseln südlich von China und einen Patrouillendienst japanischer Kriegsschiffe an der Südküste Indochinas vorsähen. CHunö um die ^nDoflon ®le (SnglönDer out »Ine frt'totre Tterbenpro^e > 3luflH(((er Serlc^t flb«r We CDortxrtilunqen un(> Utbunren Der bewldien 3nDafion4irui>pen Mailand, 7. Feber. (.^vala). Stefan! berichtet: :&II Corrierc dclla Se. ra« schreibt unter anderem: »Während in Italien und Deutschland die öffentlichkeit in voller Ruhe dem großen Kampf gegen Engtand entgegensieht, da sie mit voller Zuversicht den Sieg erwartet, herrscht in England größte Furcht vor der Invasion, wie das aus den Reden der maßgebenden englischen Persönlichkeiten und den Zeitungsaufsätzen hervorgeht. Wir wissen nicht, wann die gewal-tigen Operationen beginnen werden, wir sehen aber jedenfalls, daß sie, bevor sie noch begonnen haben, einen Teilerfolg gebracht haben, da sie die Nerven der Engländer zermürbt haben. Das ist nicht die einzige Sorge, die man in England kennt. In England gibt sich niemand mehr Illusionen hinsichtlich der Bedeutung der britischen Erfolge in Afrika hin. Die teuer bezahlten Erfolge haben nicht das gewünschte Ergebnis gebracht, sie haben Italien nicht aus dem Kampfe ausgeschaltet.« Das Blatt fügt hinzu, die Siegeszuversicht in Italien und Deutschland stütze sich auch auf die Logik, denn niemand vermöge zu sagen, wie England die in Europa verlorenen Positionen durch den kleinen Erfolg in Afrika wettmachen könne, einen Erfolg, dem in der Gesaintlage keine Bedeutung zukomme. Moskau, 7. Februar. (Avala). TASS berichtet aus London: »News Chro-nicle« berichtet Über die Übungen der deutschen Sturmtruppen, die in England einfallen sollen. Die Übungen finden an der französischen Küste von Brest bis Hendaye, in Norwegen und an der Nordküste Hollands und Dänemarks statt. Jede Abteilung nimmt gesondert Übungen zur See vor, was die Dezentralisierung der Übungsstätten und der Ausgangspunkte für die Invasion ermöghclit. Die Übungen finden in größter Heimlichkeit statt. Große Boote für den Tanktransport werden in besonderen Werften gebaut, wo technische und Panzertruppen Übungen abhalten. Auf kleinen Schiffen üben Infanterieabteilungen. reicht, mit dem sie jetzt vom Führer und Reichskanzler ausgezeichnet wurden. 17 Mütter erhielten das Goldene Mutterkreuz. 16 hingegen das silberne utra bronzene Kreuz für deutsche Mütter. De Menzte in Aegypten Kairo, 7. Feber. (Avala—Reuter) Der australische Ministerpräsident De Menzie traf, aus Palästina kommend, in Kairo ein, um die in Nordafrika kämpfenden australischen Truppen zu inspizieren. Regelmäßige Flugverblndimg Spanien— Kanafien Madrid, 7. Feber. (Avala-DNB.) Am Mittwoch wurde die Luftlinie zwischen Spanien und den Kanarischen Inseln dem Verkehr übergeben. Die Flugzeuge werden die Linie regelmäßig befliegen. Eine Rede des SUateprättlifeiileii Ur. Tiso im slowakiscfien Pariainent P r e Ii b u r g, 7. Feber. (Avala—DNB) Der feierlichen Sitzung des slowakischen Parlaments anläßlich der Ratifizierung des Beitrittes der Slowakei zum Dreimächtevertrag wohnten der Staatspräsident Dr. Tiso, Ministerpräsident Dr. T u k a, alle Minister, die Gesandten Deutschlands, Italiens, Ungarns, Rumäniens, der Sowjetunion, Spaniens, Bulgariens und der päpst^ liehe Nuntius bei. Der Präsident Dr^ Tiso hielt eine Rede, iü der er u. a-sagte: „Der mächtige DurchbniCh einer gerechten Neuordnung in dei* Welt hat die slowakische Nation im ersten Moment bestrahlt. Die Großzügigkeit Adolf Hitlers hat die Schaffung des slowakischen Staates und dessen Mitwirken im Dreierpakt ernnöglicht. Das wai' keine berechnete Geste, son« dem der Ausdi'uck der idealeji Haltung dei" neuen Welt." Amerikanisclie Manöver im PazSflc Honolulu, 7. Feber. (Avala-Reuter) Die amerikanische Pazifikflotte ist aus dem Hafen von Honolulu ausgelaufen, um Manöver im Stillen Ozean abzuhalten. Dem Verbände gehören auch aehn Schlachtschiffe an. Ein neu^ fimiischer Sender Helsinki, 7. Feber. (Avala-Stefani) Die finnische Rundfunkverwaltung faßte den Entschluß, in Rovamemi in Lappland einen Sender mit starker Sendeenergie zu bauen. De Revel operiert R o m, 7. Feber. (Avala — Stefani.) Finanzininister De Rcvel unterzog sich in einer römischen Klinik einer Operation Der Eingriff hatte vollen Erfolg. Der erkrankte Minister fühlt sich verhältnismäßig wohl. 1 I ' N e w y o r k, 7. Feber. (Avala — DNB) Nach Blättermeldungen haben die Frau und der Sohn eines Rabbines Selbstmord begangen. Der Sohn hätte in das amerikanische Heer eintreten sollen, er zog es aber vor, aus dem Leben zu scheiden. Als die Mutter den Tod de'« Sohnes er-'fulir, legte sie ebenfalls Hand «in siel' XorpeOirruiig dreier engfifcDrr S)anipfer UNTER IHNEN BEFAND SICH DIE EINSTIGE JUGOSLAWISCHE »KORANA« New York, 7. Feber. (Avala-DNB) i in der Nähe der englischen Küste wurde I der britische Dampfer »Oakhurst« (5407! Tonnen) torpediert und versenkt. Di'iser i Dampfer war früiier u^ntcr dem Namien ^Korana« eine Einheit der jugoslawischen Handelsmarine. 350 Meilen westlich von Foynes wurden der hdiändische Dampfer iH e i in s k c r k« (6516 Tonnen) und der englische Dampfer »King Eduard« (4536 Tonnen) durch deutsche Flugzeuge versenkt. Wie man ferner erfährt, wurde der englische Frachtda-nvpfer »Eurilochus« (5723 Tonnen) von einem feindlichen Schiff angegriffen. Nach den ersten SOS-Rufen meldet'^ sieh der genannte Frachter überhaupt nicht mehr. ^ntone^cud Darte OHq^-naOmen in !]Rumänifii Jedes Ue{»en die ölffenlllt'hL' Siciii'Hieil und die inieresseii dt's Slaak's gericii-lelcs Verbrechen wird mit dem Todobcslruft werden — Drakonische (ie-sel/ftebun){ zum Schutze litisclie Betätigung untersMgl. Oeffenlliehe Aufmärsche von Zivilix'rsoiK'ii in inililärischen Verbänden sind verboten. Schwere Strafen sind auf die Schmähung des Königs, des Slaalsfülirers (leneral An-lonescu iiiul der .Minister in Aussichl geslelll. Für alU' Delikte auf (trund dieses Dekrrls siiul die Militärgerieh-I«' zuständig. (Irgm ehörrlu(Öt SuDapefl, ftuitud- minlfier JOoman iommt nad» Stograö Budapest, 7. Febcr. (Magyar Ta-vlrati Iroda) Das ungarfschc Abgeordne-tenbaiit hat gestern den Pakt der ewigen Frenndschatten zwleclitn Ungarn und Jugoslawien in dritter und letzter Lesung angenommen. In der gleichen Sitzung wurde ebenfalls in dritter Lesung der Pakt über den Beitritt Ungarns zum Drelmfichtevertrag angenommen. Beograd, 7. Felber, (Avala) Der neue uuigariache Auß^n^minister Laszio v. Bardossy richtete an den jugoslawi- schen Außemiiinister Dr. C i n c a r -M a r k o V1 <5 folgend« Depesche: »Anläßlich meiner Ernennung zum könfglichen MIrrister des Äußeren beehre ich mich, Eurer Exzellenz die herzlichsten Qrtiße in der Hoffnung zu entbieten, daß sich die zwischen unseren beiden Staaten so glücklich angebahnten Beziehungen auch in Hinkunft durch unsere Zusammenarbeit in der gleichen Richtung entwickeln werden.« Außenjtiinister Dr. Cincar-Mar- kovic erwiderte die Depesche des ungarischen Außenministers wie folgt: »Angenehm berührt durch ihre Hebenswürdige Depesche, die Eure Exzellenz anläß-Ikh der Übernahme des Außenministeriums an mich gerichtet haben, beeile ich mich, Ihnen meine herzlichsten Glückwünsche zum Ausdruck zu t>ringen, indem ich Sie gleichzeitig überzeugen will, daß ich glücklich darüber sein werde, die Arbeit für die Freundschaft und Zusammenarbeit unserer t)eiden Völker mit Eu- jrer Exzellenz fortsetzen zu können.« Rom, 7. Feber, Wie aus Budapest bc-, richtet wird, hat die ungarische Regierung die At>Blcht, gleich nach dem Budapester Besuch des jugoslawischen Außen-I minister» Dr. Cincar-Markovic leln Kulturaustauschabkommen mit Jugoslawien abzuschließen. Zu diesem Zweck, wird sich Kultusminister H o-man nach Beograd begeben, wo die Unterzeichnung des erwähnten Abkommens stattfinden soll. „ftefn ^ompromi^ mit Den £inr$grupDrn" ; KOMMENTAR DES LJUBLJANAER »SLOVENEC« ZUR LETZTEN REDE DES MINISTERS DR. KULOVEC, L j u b IJ a n a, 7, Feber, Der »S1 o v e-n e c« widmete dieser Tage seinen Leitartikel der Jüngsten politischen Rede des Ministers Dr. K u 1 o v e c. Dr. Kulovec hat, unterstreicht das Blatt, vor allem auf die Einigkeit und Disziplin in der Partei, deren befugtester Vertreter er sei, hingewiesen, da die Slowenen als kleines Volk bloß dadurch mit der nötigen Autorität auftreten könnten wie bisher. Es entspreche auch dieser Aufforderung, wenn sich Dr. Kulovec auch an die übrigen Parteien Sloweniens wandte und ihnen eine Zusammenarbeit vorschlug in dem Sinne, daß sie ihre polltischen Wünsche der gemeinsamen Arbeit und dem Wohle des Volkes unterstellen. Zahlenmäßig und Organisatorisch sei die Slo» wenische Volkspartei so stark, daß sich ihr in Slowenien keine andere Partei widersetzen könnte. Trotzdem lehne sie eine Aussöhnung und eine Zusammenarbeit mit anderen Parteien nicht ab. Mit den Linkselementen und Kommunisten wolle sie jedoch keinerlei Zusammenarbeit und Aussöhnung. Der Kommunismus und Bolschewismus, die heute im Volke von bezahlten ausländischen Agenten und den Herren-Söhnchen liberaler Väter verbreitet würden, seien die Pest der modernen Gesellschaft und es müsse alles getan werden, um Volk und Staat vor diesem Gift zu bewahren. Das slowenische Volk werde Dr. Kulovec in seiner Arbeit unterstützen. ;8eulf$r Sliro^r (n :2llbanirn rinarlroffen VOR OROSSCN VERADCRUNQEN AN DER GRIECHISCH FRONT. » SCHWEIZERISCHE INFORMATIONEN AUS ITALIENISCHEN BUDAPEST. Zürich, 7, Feber. Wie die Schweizer Blätter aus Budapest berichten, befaßt sich der Balkan^Korrespondent des »Pe-ster Lloyd« in einem Aufsatz mit der Feststellung, dad deutsche Flieger in Albanien eingetroffen sind. Zwischen Deutschland und Griechenland — so schreibt der genannte Korrespondet — ^tchtn jetzt noch normale diplomatische Beziehungen. Trotzdem sei es schwer anzunehmen, daß die deutschen Flieger lediglich zu Studienzwecken in AI banien eingetroffen wären. Viel eher könnte man mit der Teilnahme deutscher Flieger und Maschinen an den italo-grie-cMschen Operationen rechnen. Die Folge davon wären aber nicht nur militärischen, sondern auch politischen Charakters. Die Entwicklung — von deutscher Seite gesehen — ist klar und verständlich. Deutschland Ist der Verbündete Italiens und muß auch an dieser Front mit seinem Verbündeten gemeinsam operieren. Mit Spannung wird daher abgewartet, ob Griechenland im gegebenen Falle Deutschland den Krieg erklären werde. Ein derartiger Entschluß würde die Verwendung deutscher Kräfte auch anderswo zur Folge haben, was geeignet wäre, die jetzige Lage auf dem Balkan zu beeinflussen. 2>ft l$frt0nH(|^Mt Or« neuen :3ufHsniineini Ministerpräsldium. An dieser Stelle war er bis zu seiner jetzt erfolgten Ernennung zum Justizminister in der Eigenschaft eines Kronjuristen tätig. QDo tDirb ter ntut 3agre&er 6enl>er fteöen? !)• bis 4i Kilometer von Zagreb entfernt — Der neue Sender wird eine Sendeenergie von 120 kw besilzpn Zagreb, (i. Feber. In der Umgebung von Pclrinja hüben die Facliex-pertcii der Firma Siemens (Berlin) mit den Ausmessungen im Zusammenhange mit der Aufstellung des Radiosenders Zagreb begonnen, der eine Sendeenergie von 120 kw Iwäilzen. wird. Die Fachexptfrten tx-nützen hiezu ein Spezialaulomoliil, welches die dazu gehörigen EinritUUungen l^esilzl. So wurde an verschiedenen Stellen die Intensität der Rundfunkwellen gemessen, um die. Stelle zu crnniteln, die für flii'. Krrichtung des Sendehauses und der Antenne geeignet isl.«Wit'. die Experten erklärten, dürfte die Wahl auf die Nähe von Ivaniegrad oder Boijakovina fallen. Der genaue Ort ist noch nicht ermittelt, da hiezu noch mathematische Messungen nnd l^rü-fungen nötig sind. Nach den bisherigen Messungen ist es mit Sicherheit anzunehmen, daß der Zagreix'r Sentker infolge, seiner günstigen Lage einen sehr weilen Wellenbcrcicli in ganz Europa haben wird. j!>o(OlDaner unö der andauernden Regengüsse ist das Erdreich derart aufgeweicht und gelockert, dafi zahlreiche Erdrutsche zu verzeiclnien sind. Bei Smyrna hrachlo ein l^nlrulseh unweit der Stadt eine Eisenbahnbrücke im .\ugenhlick zum Einsturz, als ein darüber hinweglulir. Die Brücke zog die Lokomolive und einige Wagen niil sich in die Tiefe, wobei 12 Personen den Tod fanden und 15 schwer verletz! wurden. Die Flüsse traten aus den Ufern und richteten groöe Verheerungen an. Auch aus anderen Teilen der Türkei werden Ueijerschwem-mungeji gemeldet, so aus der Umgebung von Zongiildaz, wo das Wasser in das dortige Kohlenbei'gwerk einge-broclien ist. 3>ie Oeutf(t)(n j^ampfDanb-lungen im Jänner i04i Fa. Berlin, Feber. Es hat den Anschein, cfaß eine durch die Witterungsverhältnisse bedingte relative Ruhe In den deutschen Kampfhandlungen über England die englische Kriegsführung nicht we aiger oder gar noch mehr beunruhigt als der normale starke Einsatz der deutschen Luftwaffe. Die Erfahrung hat seit langem gezeigt, daß gerade in solchen Tagen die Unruhe und die Nervenbelastung des eng llschen Volkes wächst u. die Widerspruchs vollsten Kombinationen Uber Sinn, Ziel und die geheinm'svollen Hintergründe der ruhigeren Kampflagc angestellt werden. Zumeist münden diese Betrachtungen in die offen geäußerte Refürchtung, daß ei- ne deutsche Invasion unmittelbar bevorstehe. Auch jetzt wieder ist das englische Volk von einer nicht zu verbergenden Unruhe darüber erfüllt, daß die Gefahr einer solchen Invasion unmittelbar bevorstehe und es scheint mit Erleichterung jeden Tag zu begrüßen, an dem sie noch nicht Wirklichkeit geworden ist. Das wird auf deutscher Seite als ein interessanter psychologischer Tatbestand betrachtet, der für die allgemeine Beurteilung der Kriegslage auf englischer Seite in mancher Hinsicht recht aufschluß reich sei. In dieser besorgten Stimmung ist offenbar für die sonst übliche weitgehende Deutung der militärischen Vorgänge im Mittelmeer als eines entscheidenden Beitrages zum Kriegsausgang nur noch wenig Raum. Die Invasionsstim-mung verrät vielmehr die Einsicht, daß in der Tat die Entscheidung des Krieges auf der englischen Insel fallen werde und alles Geschehen an der Peripherie der Kriegsschauplätze nur eine vorübergehen de Erscheinung ohne Einfluß auf die letzten Dinge sei. England zeigt mit dieser Haltung nach Autscher Meinung deutlicher, als es mit Worten geschehen könnte, daß seine taktischen Erfolge in Afii-ka von der großen Sorge um das Schicksal der britischen Insel überschattet werden, und daß es rings um die britische Insel selbst Kämpfe und Entscheidungen erwartet und fürchtet, von denen es weiß, daß sie den Ausgang des Krieges bestimmen werden. Auch die Tatsache, daß die Achse das Gesetz des Handelns voll in der Hand hält, geht aus den Londoner Spekulationen deutlich hervor. Lehrgang der serbokroatischen Sprache für Deutsche in Beograd. Die Jugoslawisch-deutsche Gesellschaft veranstaltet einen Lehrgang der serbokroatischen Sprache für Deutsche. Der Kurs ist Fortsetzung des Anfängerkurses im Wintersemester und ist also für Fortgeschrittene bestimmt. Im Falle eines gc. nügenden Zuspruches besteht aber die Mögllcjikelt, auch einen Anfängerkurs zu veranstalten. Der Unicrricht findet abends ab 19 Uhr, dreimal wöchentlich, im II. Knabengymnasium in der Polncare-Straße statt und dauert mehrere Monate. Die Teilnehmergebühr fürs ganze Semester beträgt IfK) Dinar. Kursbeginn in der zweiten Februarwoche. Auskünfte, Einschreibung im Sekretariat der Gesellschaft, Kalja Aleksandra Straße 2-1, Tel. 28-137. Gesellschaftsabend in der Jugoslawisch-deutschen Gesellschaft in Beograd. Samstag, den 8. Feber d. J., von 18 bis 22 Uhr, findet ein gesellschaftliches Zusammensein der Mitglieder der Gesellschaft und eingeführter Gäste anläßlich der Veranstaltung »Musik zum Tee« slatt. Die nächste Veranstaltung wird am 22. Februar d. J. stattfinden und noch besonders angezeigt werden. Eintritt H Dinar. Als der kinderreichste Mann darf wohl der einstmalige Kaiser von Maro-kko, namens Mulai Ismial, der 75 Jahre Über sein Land herrschte, betrachtet werdo^n, hin+ef ließ ?r doch von seinen vielen Frauen 88S Kinder: 548 Söht>e und 340 Töchter. '^Mariborer Zeitung-« Nummer 32. 4 Freitag, den 7, Februar 1941. Aus Stallt iiiul Umocbiuio lilW ORoiibor. Freitag, {)tn 7.3(t>riiar Appell an öie 33firafrf(Daft SPENDET FÜR DIE WINTERHILFE! — AM 8. UND 9. FEBER NOCH ZWEI SAMMELTAGE Die etäditische Wiiiterhilfsaktioii veraii-stalitet Samstag, den 8. und Sonntag, den 9. d. ruf Veranlassung der Banatsverwal-tung wieder eine öffentliche Sammlung auf den Straßen sowie von Wohnung zu WohTiumg. Die Leilung der Aktion richtet an di« Bürgerschaft sowie überhaupt an die öffentlichkeit den warmen Appell, auch diesmal die soziale Verpflichtung zu erfüllen. Auch die geringste Spende wird dazu beitragen, daß so manchem Mitmenschen die Not gelindert werden wird. 33rot- unD OTidDlfarten ffir ^ranre VOR DER AUSGABE DER ZUSATZ KARTEN FÜR SCHWERARBEITER In der vor zwei Wochen eilassenen Verlautbarung der Prevod (Banats-Er-nährungs-anstah fllr Slowenion) heißt es, daß die Kranken, sei es in Privatipflege (j'der in den Spitälern, Weißmehl bezw. Weißbrot erhalten werden und daß Weiß mehl nur noch in der Regie des Staates bezw. des Banats erzeugt und vertrieben wird. Desgleichen heißt es in der Verlautbarung, daß die Schwerarbeiter größere Portionen erhalten und daß besondere Zusatzkarten für sie ausgegeben werden. Die Mehl- und Brotkarten wurden verteilt und traten mit 1. d. in Kraft. Die Schwerarbeiter 'orhielten für den laufenden Monat noch nicht ihre Zusatzkarle, da diese Frage noch geregelt werden muß. Jedenfalls wird ihnen die Zusatzkarte zusammen mit der regelunäßigen Karte für den Monat März zugetci,lt| werden. Auf diese Karte werden sie ein | Kilo Mehl oder eine entsprechwide Men-' ge Einhj'tsbrot .^■us Hinheitö>niehl und Maismehl beziehen können. Schwieriger gestaltet sich die Frage j des Ikzuges von Weißbrot bezw. i Weißmehl für die Kranken. Bis dieses! Problem endgiltig bereinig! erscheint, wird die I^revod, wie man in Erfahrung bringt, bestinimten Bäckereien gewisse Mengen Weißmehl zur Broterzeugung für die Kranken zuweisen. Die Kranken werden sieh durch ärztliche Zeugnisse oder Bestätigung des Spitals ausweisen müssen, daß ihre Krankheit das Einheitsbrot nicht verträgt. Außerdem werden noch besondere Kontrollen eingeführt werden, wie nachträgliche Untersuchung, Erkundigungen usw., um Mißbräuche zu vermeiden. Diabetiker erhalten bis auf weiiteres noch das besonders zubereitete G r a h a m - B r 01 ohne Karten. Man ersieht daraus, daß es eine Reihe von Fragen gibt, die noch geklärt werden müssen, bevor Schritte unternomnren werden, die bei ungenügender Erwägung Mißibränche im Gefolge haben können. Wie von maßgebender Seite versichert wird, werden alte diese Fragen noch im laufenden Monat gelöst werden, sodaß im März jedermann im Besitz jener Nah-rungsmiftelikarten sein wird, auf die er Anspruch erheben kann. Gemischtwarenhandlung, Koroska c. 16, Vinko Puncer. Spezereiwarengeschäft. Meijska c. 5; August 2lahtiö, Mineralöle. Aleksandrova c. 45. Gelöscht wurden folgende Giwer-berechte: Jos. Janko, Uhrergeschäft, Jur-öi^Seva ul. 8; Anna Maröic, Schuhmacher-geschäft, Vetrinjska ul. 6; Anna CreSnar, Gemischtwarenhandiunig, Meijska c. 9; Cvet'ko Likar, Gemischtwarenhandlung, fiewerbeball H' m 8. Feier 1941 SoktlMtl (Oilanual) MHIflninlh Aleksandrova c. 35; Ludmilla Kelc, Gasthaus, Gregorciöeva ul. 19; Josef Rasnik, Warenttnansport, Trza§ka c. 57, Franz Batjel, Mechanik'jr und Fahrradhandlung, Aleksandrova c. 26; Maria EmeSek, Schne'derin, Slom^kov trg 16; Josef Ger-gic, technische Chemikalien, Aleksandrova c. 45; Tiskovna zadruga r. z o. z., : Buchhandlung, Aleksandrova c. 13; !. Ve-ber, Wagner, Erjavceva ul. 6; Philipp Reiser, Friseur, VojasniSka ul. 9; Franz Zokalj, Fleischer, Melijska c. 7; Rudo-lf Rus, Warentransport, Twnerjeva ul. 9; Aloisie Donnicjlj, Tischlerei und Holz-handlunig, Koroska cesta 46; Erich Petein, Radiohandlung, Grajski trg 7; Alois Jarc, Gasthaus, Glavni trg 3; Marie Tra-fela, Gasthaus, Poibre^ka c. 46; Slavko Ti^ar, Holzschneider, Jezdarska ul. 19; Heinrich Senekovic, Mineralwasser, Volk-merjeva ul. 3; J. Sela, Wa^^ner, Franko-pannva ul. 25; Karl Lötz, Gemischtwarenhandlung, jurci^eva ul. 5; Prometna bancna druzba z o. z., Bankgeschäft, Aleksandrova c. 10; Therese Gornja'k, Antiquitätenhandlung, Frankopanova ul. 1; Ferdinand Csj^mba, Autotaxi, Ko-pitarjeva ul. 6; Anton MlekuS, Kesselschmied, Sod-na ul. 2; Adolf Polegeg, Fri?eur, TrzaSka c. 63; Franz. Saks, elektrotechnisches Un-♦ernehnuMi, AlC'ksandrova c. 4K; »Jugu':-, Fahrradhandliing usw., Glavni trg 23. 2>e&a(t(na&rnöe U&rr ^in5(rtrj'e0un0 (■nie TrücliU' diT .Milurbcit z^visclieii Srliuli' uihI llcini (lesicrn .ibcnds laml im Xarudni dum iler erste Debatlcnabeml stall. (r!d^(e Ortt „ISutnil" vom 7. Februar Grie (Oset): —5 Grad, heiter, 75 cm Pulverschnee. Ribfiica na Poh.: —8 Grad, heiter, 45 cm Pulverschnee. Senjorjev dorn: —10 Grad, hcHer, 15 cm Pulverschnee auf 60 cm Unterlage. Peca: —6 Grad, bewölkt, 120 cm Pulverschnee. Mozirska koia: -4 Grad, bcvNÖlkt, 80 I cm Pu'lverchnel' auf cm Uaterlagi!. ' Rimski vre'.ec: —10 Grad, heiter, 04 cm Pulverschnee. RogaSka SlaHiia: —11 Grad, heiter, 45 cm Pulverschnee. Skifähre überall ausgi'zeic'met. m. In Ljubljaiia ist der b8tah!. Der Privaten Ivanka .An-toliC verschwanden verschiedene Gegenstände und Pelzkleider. I>er Schaden ist nicht unbeträchtlich. * Hotel »Zamorc«, heute Seefisch-Spe-ziaKtäten. 697 ni. Wetterbericht vom 7. Feber, 9 Uhr: Temperatur —13.6, Luftfeuchtigkeit 100 Prozent, Luftdruck 733.8 mm, windstill, dichter Nebel. Gestrige Maximaltemperatur —4.8, heutige Minimaltemperatur —14.2 Grad. »PUTNIK«-Ge8eU8chaftsrei$e nach Budapest. 22.—26. Februar. Prospekte und umgehende Anmeldung bei »Putnik«. m. Der Februar ist für manche Menschen »der Monat des Katzenjammers«. .Auf der einen Seite verringerte Einnahmen, auf der anderen Seite vermehrte Ausgaben! Die Kassen sind nach Weihnachten und Neujahr oft leer; dagegen füllte sich nach Jahresschluß die Mappe mit den unbezahlten Rechnungen. Aber auch dieser Zustand wird überwunden. Manche Gehaltsempfänger hingegen freuen sich; denn es ist nicht gleichgültig, ob wir mit einem Monatsgehalt nur 28 oder 31 Tage auskommen müssen. .Auch mancher Hausfrau ist aus diesem Grunde das letzte Februardrittel ganz angenehm. Die Hauptsache ist, das alles, wie man so sagt, -»hübsch um den Ring gehl« und wir auch gesundheitlich keine FJnbuße erleiden N Freitag, den 7. Februar 1941. »Marrborer Zeitung« Numrner 32. Aus itciic isnM ifl berriil Ein Gruß zum Fest des Wintersports hp. G e 1 j e, 7. Feber Alles war vorbereitet in Cclje, nur ortlicher Freundschaft und guler Kameradschaft ihr Bestes zu geben, in den Kampfbahnen miteinander ihre Kräfte zu messen und in ritterlichem Ringen den Besten zu ennit-leln. Die Jugend hat nun das Wort, Tür sie findet dieses großi'. Skitreffen statt! Es hat nun alle-s zu geschehen, damit die Kämpfe einwandfrei, großartig und glücklich durchgeführt werden. Ein letztes Mal noch sind die Männer und Frauen ins Training gegangen. Alle haben ihre Kraft, ihre Kunst und ihren Willen noch einmal über-prüfl. Sie sind auf der Skischanze ge^sprungo^ und von den Steilhängen abgefahren. Die Langhiufer haben die Strecke jgeprobt, die Eisläufer ihre Pflichl und Kür geübt. Sie alle sind nun bereit, sich zum Huhnie des S^Xir-tes der großen und ehrenvollen Prüfung zu unterwerfen. Wer wird nun siegen? Diese Frage bewegt viele Herzen. Die Besten werden,, siegen, die Tüchügsten und, wie wir alle hoffen, die RitterlichstciL lieber 600 Wettkämpfer werden sich heute in Celje versanmiein. Das ist eine große I'reuUe für uns, denn diese Tatsache drückt luiscrer Statlt den Stempel eines Wintersportzentrums auf. Möge dieses Erste Slowenische Wintorsporttrcffen in Celje mit seiner Organisation und Durchführung allen unseren Gästen in freundlicher Erinnerung bleiben. In allen Straßen, Gassen und Plätzen wehen die Fahnen und Flaggen. Glückauf zu ihrem Wehen und T'lat-tcrn während dieser drei Tage. Glückauf allen Wettkämpfern und Glückauf allen Si>ortvercinen, die ihre Männer und Frauen zu diesem friedlichen Kampf entsandt haben! c. Bestattung. Heute iiat man im städtischen Friedhof den Sparkasscbv'aniten Baldo D e t i ö e k in das Grab gesenkt. Er wurde aini Dienstag bei der Karrzleiar-beit voiin Schlage gerührt und starb bald nach seiner Einlieferung ins Krankenhaus. Der Verewigte, der ein .Mter von 37 Jah-rdn erreichte, war üt>er 20 Jahre Beamter der »Celjska posojilTiica« gewesen. Uni ihn trauern die vereinsamte Gattin Amalie, geb. Speglic, und ein imversorgtes Söhnchen, c. Beflaggt die Häuser! Das Bürger« meisteramt richtet an die Bevölkerung, insbesondere an alle Hausbesitzer, die Bitte, an den drei Tagen des großen Skitreffens, das heute (Freitag) abends eröffnet wird, die Häuser zum Zeichen des Willkommgrußes und der Freundschaft für die Wintersportkr festlich zu beflaggen. c. Der Eröffnungstag. Die Stunde ist da. Heute, Freitag, um 20 Uhr nimmt der Eröffnungsakt des Ersten Slowenischen Skitreffens v*)r Jem Rathause .in Celje seinen Verlauf. Nachdem sich alle Wettkämpfer und Wintcrsportler um 19 Uhr vor dem »Narodni dom« Resammelt haben, begeben sie sich um U> Uhr 30 im Fackelzuge durch die Stadt. Um 20 Uhr wird vor dem Rafhausi? der Präsident des Ersten Slöwenischen Skitreffens sprechen, worauf die Wettkampftage in Celje für eröffnet erklärt worden. Um 21 Uhr findet eine Zusammenkunft der Ämleführer EDELWEISS-FASCHINGSNACHT AM 8. FEBER 1941 IN DER GAMBRINUSHALLE B«fllnn l9-»o (Matkmvcibot) Otur telllDelfer SernDcrteDr mit ^EuloDuffm DIE NORMAUSIERUNG DES ÜBERLAND VERKEHRS NUR NACH MASSGABE DER SÄUBERUNG DER STRASSEN VOM SCHNEE MÖGLICH Der übenmäßig starke Schneefall hat besonders im Autoibu-sverkchr am flachen Lande große Störungen hervorgerufen, da die durohschnittjich 70 Zentimeter hohe Schneedeckc einen uniüberwindlichen Wall für die Fuhrwerke darstellt. Dii .Autobusse küimcn nur dann ihre Fahftcn aufnehmen, wenn die Straßen genügend gCfpflügt sein werden. Es wurden bereits Versuche unternoinmen, um den regelmäßigen Verkehr wieder aufzunehmen, doch gelangen diese nur zum geringen Teile. Die Marilborer Stadtbetriebe selzten a^uch h^eute die gestern begonnenen Versuchsfahrten fort. Der Autobus nach Pekre kann noch nicht verkehren. In P t u j traf gestern der Wagen mit star- ker Verspätung ein. Der Auitobus wird hier regelmäßig verkehren, wenn auch mit Verspätungen. Zwischen Maribor und S 1 0 v. B i s t r i c a iist der Verkehr wieder normal. Nach Cclje, Ljutomer und Murska Sobota wurden heute früh die Wagen abgelassen, es wird sich jedoch noch zci'gen müssen, ob der Verkehr auf diesen Linien wird aufgenommen werden können. Bis Selnica ist die Draustraße zwar halbwegs befahrbar, doch ist es noch nicht sicher, ob der Wagen schon morgen dorthin fahren kann. Ahnlidi ist die Lage auf den übrigen Linien. Vor allem ist es ratsam, mit Fahr-vcTbindungon mit Üherlandautoibussen vorderhatxl noch nicht zu rechnen. 3rrfinnötat eines Katers ."Mit dem Kasiernu'sscr Üie Gallhi ülierfallen und zwei Kinder getötet Wne erschülternde Familientragödic hat sich dieser Tage in der Ortschaft r|eichenan bei Koprivnik Im KoCevjc-Gebiet zugetragen. Der 33-jährige Besitzer l'j'nsl Hank l. der schon seil einigi^r Zeit gewisse .\nzeichen von Geistesgestörllieil zeigte, führte in einem Anfall von plötzlicher geistiger Umnachtung eine furchtbare Tal aus. Zunächsl überfiel er seine Gattin Maria und brachte ihr mil dem Rasiermesser schwere Schnillverlelzungen Ihm. Die l'rau wehrte sich nach Leibeskräften und konnte lutsächlich ent-konnneii. Rasch holte sie Hilfe herbei, doch als die Nachbarn ins Haus dran- gen, fanden sie bereits die beiden Kinder des Ehepaares tot vor. Rankl hatte beiden schlaffenden Kindeni den Hals durchschnitten und sich dann selbst eine kluffende Wunde am Halse zugefügt. Währenfl Rankl noch Lebenszeichen von sich gab, waren die beiden Kinder, zwei Knaben im Alter von 2 ein halb Jahren uml sielx'n .Monaten, bereits verblutet. Rankl wur-ile in das Krankenhaus für CKÜstes-gesitörte nach Ljubljana überfüflrl. üas furchtbare Geschehen hat in der ganzen Umgebung allseitiges Mitgefühl mit der armen Familie ausgelöst irwsnKjanBnnacHOKJKiaaaaB o □ im Salon des Hotels »Europa« statt, Dn-mit sind die Skrfesttage in Celje eröffnet und werden morgen, Samstag, um 9 Uhr früh mit den Langläufen beginnen. c. Das Programm für Samstag. Um 9 Uhr beginnen die Langläufe über 18 Kilometer; um 14 Uhr; Abfahrtslauf der Senioren bei der »Cclj?ika koca«; um lon ()7 Ochsen, 25« Kühe, Samstag, 8. Februar. Ljubljana, 7 Uhr Nachr., Frühkonzert. 12 Bunte Musik. 17.30 PI. 18 RO. 19 Nachr., Nationalvortrag. 20 Außenpolitische Wochenrückschau. 20.30 »Prlek«-Abend. 22.15 RO. — Beograd, 13.50 Volkslieder. 21 Ro. 22 Tanzmusik. — 16.30 Tanzmusik. 18.35 Kabarett. 20.15 Orchester- und Vokalkonzert. 21.15 Leichte Musik. 22.15 Tanzmusik. — England l., 20 Abendmusik. 21.15 Bunter Abend. 23.15 Tanzmusik. — Beromün* ster^ 17 Leichte Musik, 19.25 Konzert. — Frankreich I., 17 Konzert. — Italien I., 16.15 Sinfoniekonzert. 19.30 »Rigoletto« von Verdi. — Deutsche Sender, 11 Kammermusik. 12.30 Mittagskonzert. 14 Buntes .Mlerlei. 16 Konzert. 18.30 Sport. 20 Großer Tanzabend. 22.10 .Abendnnisik. U/enn Sie Aspirin fläöCetten kaa^ vergessen Sie nicht darauf zu achten, dass jede Packung und j^de einzelne Tablette das Bayerkreuz tragen müssen. Es gibt kein Aspirin ohne Bayerkreuz] Otl" '*9- 0*0 & Dr. T231 « U. mtrit tMA Maflbiitct ThTffTfff Freitag, 7. Feber: Geschlossen. Samstag, 8. Feber um 20 Uhr: »Verdächtige Person«. Ab. A. Sonntag, 9. Feber um 15 Uhr: »Der Zigeunerbaron«. Ermäßigte Preise. — Um 20 Uhr: »Zwei Dutzend rote Rosen«. Zum ersten Mal. 55oIf^ttnttJerfttftt Freitag, 7. FcIku- : L. G r i e s b a e h (Zagreb) spricht über eine Reise von ^libenik nach Ulcinj. 200 l^^arlKMi-photos. Tm-Klne Burg-Tonkhio. Der grolU- Gescll-schaflsfilm „Ihr erstes Rendezvous" mit der entzückenden Deanna Durbin in der Hauptrolle. Ein Film, der tlureh seine Liedcreinlagen Weltberninntheil erlangt hal. Deanne Durbin singt ti. a. Sehuberls .^.Vve Maria'", die Arii-der .,Musclte'" von Puceini. die Scilla-gerheder .,Liebe über alles'" und .,Da% Glück von Kaioha" usw. lun Film, der jedermann mit Freude erfülleai wird,' — Es folgt der mysteriöse Kriminalfilm ..Kongoexpren*' in deutscher Sprache. In den Hauptrollen Willy Birgel, Marianne llop[)i' und Rene Dellgen. Esplunade-Toiikino. Heute, Freitag, letzter Tag des französischen Spitzenfilmes .,L'nniurar*. — Ab Samstag der lieste deutsche Grofifilni „Yvette", (Die Tochter der Kurtisane') nach dem berühmten gleichnamigen Roman von Guy de Manpassanl. Die Hauptrollen in diesem inhaltlich hervorragenden Filmwerk spielen Käthe Dorsch. Al-Ix^rl Matlerstock, Liustav Waldau u. a. Der Film zeigt uns Paris 1880, die Stadl der Liebe, des Luxus, des Lebensgenusses. Dil' interessante .\.tniu-sphäre von Eleganz und falschem tilanz, von frivoller Leichtferligkeit und der Lelx?nshaltung der Halbwell dieser Stadt sind im Film in enlzük-kende Bilder gebannt. Union-Tonkinü. Bis einsehlielMieii Montag „Das Land der (ieister", ein äuliersL spiuuiender Film aus fernen Landen, wo die wilden Einwohner ganz vom .Vberglauben gebannt sind. Der Zuschauer muß Mariborer Zeitung« Numtner 32. 6 Freitag, den 7, Februar 1941. HBrtsfhffflliffhf Binnffthiin S)a0 !S>einfaDr 1940 SCHLECHTESTES WBINJAHR DER LETZTEN JAHRZEHNTE — AUSPUHRÜBER SCHÜSSE NUR IN OERmOEM UMFANG — STARKE PREISSTEIGERUNGEN— GRIECHENLAND EINE AUSNAHME Das Jahr 1940 wird in die Geschichte . den Winter, ein kaltes und niederschlags-des Weinbaus der südosteuropäischen | reiches Frühjahr und einen regnerischen Länder, Griechenland ausgenommen, als Sommer, der den PeronosportbefaH be-cin ausgesprochenes Ka t a s t r o p h e n- ^ günsfgste, brachten einen Umschwung: Jahr eingehen. Do* Budapester »^Südost. I bei einem Preis von 30 Dinar stellte die Kconomist« bringt in seiner letzten Folge Läntlerberichte, denen wir folgendes entnehmen: Ungarn: Ein Jahr ohne W^nexport Prizad ihre Interventionskäufe ein, da die Preise sprunghaft zu steigen begannen. Sie stabirslerten sich nach der Lese erst bei ungefähr 70 Dinar je Hektolitergrad. Mitbestimmend für die Preissteigerung Die Weinlese war mit 700.000—800.000 vvar außer der schwachen Ernte noch die Hektoliter die schlechteste in der neueren ' gegenüber dem Jahre 1939 stark gestel-Geschichte des ungarischen Weinbaues; 'gerte Ausfuhr: Einer Ausfuhr von 6481 q sie blieb um vier Fünftel gegen den Er-1 j,» Werte von 21.8 M'll. Dinar in den ertrag eines guten Weinjahres zurück. Zu sten 9 Monaten 1939 stand ein Export einem großen Teil besteht die geringe ' von 16.242 q im Werte von 59.8 Mlll. Di-heur ge Fechsung aus minderwertigen Sor | nar im gleichen Zeltraum 1940 gegenüber ten der sogenannten »Direktträger«, die Dje Ausfuhr war in der Hauptsache nacli zu verhältnismäßig niedrigen Preisen ge handelt werden und auch In diesem Jahre je Kat.-Joch 10—15 hl brachten. Infolge der regen Nachfrage des Handels kam es zu stark steigenden Preisen, so daß die Interventionskäufe der Regierung nach der Weinlese zum größten Teü eingestellt werden konnten und sich eigentlich nur noch auf Qualitätsweine erstrecken, die wegen des hohen Preises we niger gekauft werden. Der inländische Verbrauch ist schätzungsweise auf die Hälfte des normalen Verbrauchs zurückgegangen; der Konsum von Branntwein und Bier hat dagegen bedeutend zugenommen. Zu einer Ausfuhr kann es bei dieser Lage natürlich nicht kommen, unM es besteht die Befürchtung, daß Ungarn infolge der Zwangspause die bisher von ihm belieferten Märkte verlieren wird. Im ersten Halbjahr 1940 exportierte Ungarn rund 125.000 hl Wein gegen rund 300.000 Hektoliter im Jahre 1939, Für die kleinen Weinbauern gestaltet seih die Lage nahezu trostlos. Slowakei; Verheerende Pefonospora-schäden Nacli denkbar ungünstiger Frühjahrswitterung trat Peronospora in verheerendem Umfange auf. So kam es zu eineni Rückgang des Ergebnisses der Weinlese von 212.000 auf 47.000 hl. Der normale Inlandbedarf beträgt 75.000—80.000 hf; gegenwärtig dürfte er sogar noch größer sein, da infolge des zeitweiligen Ausbleibens und der verschlechterten Qualität der böhmischen Biere der Weinkonsum gestiegen ist. Der Mehrbedarf wird teils aus älteren Beständen, teils durch Einfuhr gedeckt; die Einfuhr dient gleichzeitig dem Abbau der Clearingspitzen gegenüber Jugoslawien und Italien. Während aus der Ernte 1039 ungefähr 60.000 Hektoliter zur Ausfuhr gebracht wurden, kam der Export im Herbst 1940 infolge der angesichts der schlechten Leseaussich teil steigenden Preise in Stocken. Wahrend die Preise im Herbst 1939 4—5 Ks l)etrugen, konnten die Erzeuger im Herbst 1940 schon 10 Ks bekommen, heute sogar 12—14 Ks. Gegenwärtig werden Restbestände aus 1939 in sehr bescheidenen Mengen nach dem Protektorat ausgeführt Jugoslawien: Preise fprunghaft gestlegen Die Weinlese fiel 1940 auf etwas mehr als ein Drittel einer normalen Weinernte, die ungefähr im Jahresdurchschnitt 3.7—4 Millionen hl auszumachen pflegt. Die Ern le des Vorjahres wird auf nur 1.2—1.5 Mill. hl geschätzt. Bis Mai 1940 herrschte in Jugoslawien eine chronische Weinkrise, da die Ware der kleinen Erzeuger ständig auf den Markt drückte. Noch im März bezahlte der Großhandel 15 Dinar je Hektolitergrad, was bei einem zehngradigen Durch sc'hnittswein 150 Dinar je Hektoliter entsprach. Zu jener Zeit begann die Privilegierte Ausfuhrgeselltichaft im Auftrage der Regierung mit ihren Interventionskäu fcn auf dem Weinmarkt. Die Preise stiegen zuerst auf 20, dann sehr ba'd auf 30' Din. Die schlechten l-'rnteaussichten, ver-ursacht.durch dm b^rengen. langandanern dem Protektorat und nach Deutschland gerichtet. Heute stößt die Ausfuhr auf Schwierigkeiten, da die bisherigen Käufer die angenommen! daß der Landeswelnhandel die vorhandenen, wenig umfangreichen Mengen anstan '«ios aufnehmen wird. VorHufig ist die Pfeistendanz fett und die Eigner verhalten sich selbst bei höhe-rtn Preisen surQckhaltend. Im allgemilnin kann festgestellt werden, daß die Preissteigerung den Mengen ausfall nicht wettmachen kaiw. Rumänien: FehtdlaposItlonCn Rumänien hat durch die Cebletsabtre. tungen ein Drittel seiner Weinbauflflchen (von 369 000 Hektar rund 120.Ö0O Hektar) verloren. Dazu kam nun die außerordentlich ungünstige Weinlese Oer Hek tarertrag, der 1939 noch 31.3 hl betragen hatte, sank nach vorläufigen Schätzungen auf 8.7 hl. Der Oesamtertrag wird gegenüber e'ner früheren Normalmenge von 10.5 Mlll. hl auf rund 2 Mlll. hl geschätzt. Die verfügbaren Mengen '^vurden durch d'e auch in Rumänien angeordnete Vf?r-nichtung der Dlrektträger ferner auch ''adurch vermindert, daß d'e Regierung — noch bevor das schlechte Erge'^ris der Ernte bekannt war — die Verwendung ei nes Te'les der Welnvorräte 2ur EsslgHer. Stellung angeordnet hatte. Das rumäni- erhöhten Preise nicht bewilligen. Es wird i sehe Weingeseti enthllt übrigens die son Spott Der rrfte 0tifrnioo toon <£ei|e HEUTE ERÖFFNUNG DES GROSSEN SKItAUFERTREFPENS IN CELJE. — WILLKOMMORUSS DES BOR GERMEISTERS VON CELJE. des Skisports versammelt. Einige ließen es sich nicht nehmen, an der wiederum vergrößerten Dr. Julius Kugy-Schanie die ersten Versuchssprünge au absolvieren. P r i b 0 s e k schraubte gleich im ersten Durchgang die Marke 40 Meter und stand dann noch sicher 42 Meter. Auch Gradig n i k und M e z i k kamen bis auf 39 Meter, sodaß man, falls es das Wetter zu lassen wird, mit Bestleistungen bis zu 50 Meter rechnen kann. Der Bürgermeister von Celj« Dr. V o r s IC richtete an die Skiläufer Sloweniens einen öffentVchen Willkommgruß, in dem er sie nicht nur in herzlichen Worten begrüßt, sondern auch auf die Bedeutung dieser skisportlichen Manifestation verweist derbare Bestimmung, daß die Weinbauern um ihr Haus herum nicht mehr als 500 WeinttOcke pflanzen dürfen. Die Wiinpraiae haben eine H4he erreicht, wie seit 20 Jahren nicht. Seilte Rumänien noch ein 90 schlechtes Welnjah- haben, •o wird es Woin importieren müssen BtflffMlen: Q^rtnge Lese, erhöhte Ausfuhr In BulgUrten,-wo stets ein großer Teil dar Wcintraubenemte als Tafelkrauben I (teils im Inland, teils Im Export) veiwer-' tet wird, schätit man die Weingew.nnung Im laufenden Wlrtschaftajahr 40— 50% nledrigsr als Im Vorjahr: sie wir** Jem-gemlß etwa 1^1.2 Mill. hl be^'^agen. Auch in Bulgarien slr*d die Wslnprcise, die allerdings besonders niedrig wa*'en, scharf gestlegen, so daß die Regierung ' auf die Gewinne, die bei den alten Wein-Vorräten erzielt wurden, eine Sondersteuer legte. Die Ausfuhr war Im Jahre 1940 doppelt 80 hoch wie Im Jihre 1939. Die Ausfuhr von Tafeltrauben im Jahfe 1ö40 wird auf 40.000 t gegen 51.000 t IÖ39 geschätzt, die von Wein auf rund 400.000 hl, also aufs Doppelte der vorjährigen. Interessant ist, daß parallel mit den steigenden Weinpreisen der Bierkonsum zunimmt. Griechenland: Gute Weinlese, keine Auffuhr Das einzige sUdosteuropttlsche Land, das 1940 eine gute Weinernte hatte war ' Griechenland. Bis zu seinem Eintritt in ' den Krieg hatte das Land eine sehr lebhafte Weinausfuhr, insbesondere nachi Deutschland. Durch den Krieg haben abec die Transportmöglichkeittn nach den Ab nehmerländern aufgehört. Nun leidet Orie chenland an einer schweren AbSatzkrIae, zumal es auch noch über große Vorräte an älteren Jahrgängen verfügL So hat das elnz'ge Land in Südosteuropa, das 1940 eine gute Weinernte hatte, nuch keine Freude daran. ' in solener Aufmachung werden heute, Freitag die Skifesttage von Celje eröffnet. Um 17 Uhr werden sich die Vertreter der startenden Klubs im Saal der Arbeiterkammer in Celje zusammenfinden, um ' die Verlosung der Startnummern vornehmen. Um 19 Uhr versammeln sich die Teilnehmer vor dem »Narodni dorn« und um 19.30 Uhr nimmt dei große Fackelzug seinen Anfang. Die Eröffnungsfe'er findet anschließend um 20 Uhr vor dem Stadtmagistrat statt. Um 21 Uhr folgt im Hotel »Europa« eine Konferenz aller Vertreter und Skiläufer. Die eigentlichen Kämpfe nehmen Samstag früh Ihren Anfang. In Celje sind schon zahlreiche Kämpen (Sulll 35erQUfr — 'TOeM&eflfr DEUTSCHLANDS SECHSTER SIEG BEI DEW FIS-KÄMPFEN. - HEUTE START DER MILITÄRPATROUILLEN. I Unter großer Anteilnahme der Zu-scliauei wurde gestern in Cortina d'Ani-Ipezzo der Sprunglauf als zweiter Teil der klassischen Kombination der FIS-Kämpfe ausgetragen. 24 Springer, die gestern den I i8-Kilometer-Lang1auF absolviert hatten, nahmen an diesem großen Kampf teil. Die höchste Punktewertung aus dem ' Langlauf brachte der deutsche Weltmei-I stir Qusll H e r a u e r mit, der gestern hiiii 56.5 und 57 Meter zwei sicherc und '.iucli genügend lange Sprünge stand und Idainii mit einem namhaften Vorsprung neuerdings die Weltmeisterschaft in der klassischen Kombination an sxh brachte. I In •.'iemlichcni Abstand folgte der Finne ' S a 1 u n n e n. Ausgezeichnet bestand die Prüfung auch Qstreln (Deutschland), 'der den dritten Platz belegte. Die weite-jsttn Sprünge führten der Schwede Se. langer mit 63.5 und der Italiener Da Col niit gleichfalls 63.5 Meter auf, die jedoch in der Endreihung am sechsten bezw. siebenten Platz folgten. Die Resultate in der klassischen Kon-bination lauten: 1. Berauer (Deutschland) 431.H; 2. Sa'onne]i (Finnland) 414.8; 3. Gstre'n (Deutschlnnd) 406.2; 4. Paplas (Finnland) 392.4; 5. Murama (Finnland) 391.6; 6. Selanger (Schweden) 391.5; 7 Da Col (Italien) 39Ü.6. Heute, Freitag, geht der Militär- p a t r 0 II i 11 e n I a u f in Szene, bei dem auch die jugoslawische Mannschaft an den Start gehen wird. Die Strecke ist 25 Kilom/'ter lang. 3 er rnbfrKiyte Ljubljana, 6. d. Devisen: I^doü 174.57--.177.76 (Im freien Verkehr ai5.9t> —219.10), Newyork 4425 —4465 (5480— 5520), Zürich 1023.64—1038.64 (1271.10 —1281.10), Berlin (Privaicleating) 1772 —1792. Zagreb, 6. d. Staatswerte: 2H®/n Krlegsschaden 478—0, 4'»/o Agrar 56—0, 4®/oNordagrar 56.50—0, 6«/a Beg-luk 86—0, 6*/b dalmat. Agrar 0—82, 6Vo Forstobligationen 81.50—0, 7*/o Stabilisa-tionsanlelhe 97—0, 7*/n Investitionsanleihe 100.50—0, 7''/oSeligman 102—0, 7V» Blair lOO—0, 8V« Blair lOOJJO—0; Nationalbank 7050—0, Priv. Agrarbank 205—0. : Der SK. Rapid veran«italtet am 9. d. einen p-nztägigen Skiausflug in die nähere Umge'burrg der Stadt. Alle Miiiglieder bezw. Gäste sind dazw ein-geiaden. Sia werden Gediegenheit ha'ben, unter fach-männiischer Leitung zu trainieren. Treff-purnkt 8 Uhr beim Muwpavillon im Sitaen hat. Es wurden tellweiae Bergwerke an-gelegt, die aber a^us verschiedenen Orün'len aufge-la«»eu wurden. Jetzt srvlien di.^ Grtit>eil wie^r tföffnet w erden < Freitag, den 7. PetHTiar 1941. ->Martt)orcr Zeitungf Nummer 32. 3ugoflQtDien — Dad größte unD üolfreicDfle SonD GüDofteuropod ilngarn foloi dinficOtli«!^ 6er Blicht wir. in der sieh allmählich ein dunkler Faulschlamm absetzte, wiei es im Schwarzen Meer heute beobachtet werden kann. Wenn das Meer hoch ging, spülten seine Brecher in die seichte, abgeschlossene Bucht und rissen zahlreiche Tiere mit sich, die in dem faulschlammigen Wasser umkamen und versanken. Es sind kleine, fünf bis sieben Meter tiefe Schieferbrüche, in denen sich die hundert Millionen Jahre zurückliegende Zeit der Erdgeschichte präsentiert. In ihnen wurde anfangs lediglich der Schiefer zu Dachziegeln und Bodenplatten gebrochen, bis die Wissenschaftler auf die Versteinerungen aufmerksam wurden, die von den Arbeitern als »Tierle« bezeichnet wurden. Der Sammler und Präparator von Weltruf, Bernhard Hauff, erweckte das Leben der Vorzeit in einzigartiger Weise wieder. Er mußte, kaum der Schule entwachsen, dem Vater Dachziegeln brechen helfen, bis der Einfluß eines Gelehrten und der lebhafte Handel, der mit den Versteinerungen aus den Schieferbrüchen einsetzte, ihm die Veranlassung gab, im Stuttgarter Naturalienkabinett die Präparation zu erlernen und sich vom Jahre 1906 ab nur noch um die Versteinerungen zu kümmern. Er hat sehdem ungefähr vierhundert Ichthyosaurier und Seeliiien und vieh andere Versteinerungen p'"äpariert. Sem iviit Ammonshörnern geschmiJcktes Haus in Holzmaden, das sein paläontoh{iischLS Atelier birgt, ist das Ziel aller Naturforscher geworden. In allen Musoen der Welt sind die hier von ihm und ;ein":»:i Gehilfen präparierten Funde gegangen, um den Menschen eine Vorstellu.i;; vor Jen unheimlichen Lebewesen dir Urmeere zu geben. »Der eine Ichthyo^aurus-s, sagt Bernhard Hauff lächelnd, »schwi^/.t in Australien, der andere friert in Dronl-heim.« Es würd<^ nicht lohnen, die S !ti':ft:r-brüciie allein nach Vcrsteine'"'ingt'n auszubeuten, da auf ungefähr ITOO Kubik-mcler Scliiefer mir ein guter Iriiihvojau-rus und etwa zehn mehr oder weniger i zerfallene kommen. Wenn die Arbeiter | beim Schieferbrechen ein Ung-iiiei.er der Vorwelt entdecken, holen sie den »Ich-thyosauruszaubcrer« herbei, um das Gt -1 stein unter seiner Anleitung freizulegen und ihm zur wissenschaftlichen .^uf-schließun-g zu Ubergeben. vEs erfodertc, so erzählt Dr. Hauff, »eine besondere Schulung des Steinbrechern, zu verhüten, daß die ganz ins Gestein eingehüllten ^ i!nd nur sehr schwer erkennbaren Tierleichen als wertlos weggeworfen werden.' An kleinen Merkmalen, wie Erhöhungen im Gestein oder, dem Hervortreten von Knochen im Querbruch erkennt man den Fund. Es ist wichtig, daß die Arbeit im Steinbruch sofort eingestellt wird, bis ich oder e'ner meiner Gehilfen den Fund :in- [ tcrsucht und geborgen haben. Die Zahl der Bruchstücke, die von einem Saurier gefunden werden, ist außerordentlich verschieden; je nach iler Z-.'rklüftung des nesteins zerfällt ein Skelett oft in mehre- j re hundert Stücke. Soba'ld der Fund geborgen isit, wird er gereinigt und an bestimmten Teilen des Skeletts so weit untersucht, daß man einen überblick über die Erhaltung des Tieres bekommt. Dann bleibt das Stüdk mehrere Wochen liegen, bis die Bruchfeuchte eingetrocknet ist. Die einzelnen zerbrochenen Teile werden >:o zusammengekittet, daß für die Bearbeitung handliche Stücke entstehen. Nun geht man mit Hammer und Meißel an den Saurier und legt ihn zunächst in seinen größeren Umrissen, — mumienartig — frei. Grabstichel und Messer der verschiedensten Formen halfen Knochen um Knochen freizulegen. Das hört sich leicht an, aber zwei bis drei Monate fleißiger Arbeit sind notwendig, um einen Ichthyosaurus unter Zuhilfenahme von Mikroskop und Lupe freizulegen, ja, oft vergeht auch ein halbes Jahr darüber. Im Besonderen ist es Dr. Hauff gelungen, durch seine Arbeit die genaue Form des Ichthyosaurus aufzudecken und nachzuweisen, daß das Tier keine Fischeidechse war, wie die Gelehrten annahmen, sondern mehr einem Delphin ähnelte. .Außerdem war e^ ihm vergönnt, auch die Weichteile des Sauriers und sogar die Jungen im Mutterleibe im Stein herauszufinden. £eip}MM« in der Mitte lieht sich schwarz ab, während bei Nacht das großt Rund der Plakette sehr stark leuchtet. Diese Leuchtkraft, so versichert die osl-preußische Herstellerfirma, soll eiwa ^echs Monate anhalten. Der Ver'^and der neuen ,Messeabzeichen ist in vollem Gange. Die große Anzahl. in der sie angefordert werden, beweist das rege Interesse des In- und Auslandes an der bevorstehenden Reichsmesse Leipzig im Frühjahr. Otrurr etrq|entunnt! Me varrnäen In den Pyrenäen erfolgte dieser Tage der Tunneldurchbruch in das bisher von Spanien abgeschlossene Tal von Ar^n. Eine große Unternehmung, die bereits im Jahre 1927 begonnen wurde, dann liegen blieb und erst seit 14 Monate.n wieder in Angriff genommen wurde, ist dieser Tage zum vorläufigen Ende gebracht worden. Es handelt sich um einen Tunnel, der unter dem Massiv des höchsten Gipfels der Pyrenäen, der Maladetta (3404 m) von dem Orte Viella nach Pont de Kuert durchgebrochen wurde und der das Pyrenäental von Aran im Norden mit Hoch-Aragonien an seinem Südende verbindet, — in einer Gebirgshöhe, wo die Dreitausender an der Tagesordnung sind Der Tunneldurchbruch liegt längs der spa nisch-französischen Grenze ein Stück westlich von der Republii^ Andorra, die in dem spanischen Bürgerkrieg wieder zur Beachtung gelangte — dort, wo die spanische Grenze mit einein Zipfel nach Nord Westen vorstößt. Schon seit einigen Tagen konnten die Arbeiterrotten', die von der Nord- und von der Südseite den T-innel vorwärtstrie ben, gegenseitig ihre St'Minien hören, ein Ze'chen, daß die beiden Stollen genau nach der Berechnung'' aufeinanderstießen. Dann swurde eines Morgens die trennende Wand von beiden Seiten e'iig-jhrcchen Vom inneren Spanien ans führt das Hochtal des Tramp zum Tunnel. Auf der anderen Seite stößt au^ ihn das einsame Fdl von Aran, das djrv^h die starken Schneefälle dieser Gegend oft neun Monate im Jahr von Spa^ r-n abgeschnitten war. Der neue transpyrenäuchc Tunnel ist nicht der erste^ der die gewaltige Bergkette der Pyrenäen durclibhchi. Aber t-r ist der erste, der durchweg> als Straßen-runnel gebaut ist. Die bisher in Europa existierenden Straßentunnels, wie etwa der vom Col di Tenda, können sich mit diesem neuen Tunr.M nicht vergleichen. Ja dieser sechs K^'omeler mißt. Die Stras Jenverbindung durcli den neuen Tunnel hat für Spanien au''^j noch einen besonderen nationalen Wert, da das Gebiet, das nun an das inn-.!re Spanien heran, rückt, ein Stück spanische Erde dar?leMl. das bisher fast vöü'g von seinem Vaterland abgeschnitten war. Viella, das bereits am Obeilaul der fri... zösischen Garonne liegt, ist der Haupfor^ des Tales von Aran, da; nun mit Hoch-Aragonien verbun Icn uurde. Geographisch liegt dieses TrJ bereits rördiiclv der Wasserscheide der Pyrenäen. Seine Verproviatierung konric bis zur Errichtung dieses Tunnels nur von Ffankreiclr aus erfolgen. Der Tn.incldurchbruch soll nur. diese Schwierigkeit, beheben. Die Unterbrechung der 1927 begonnenen Arbeit, zumeist durch die E'nführi'ng der Republik und dann durch der. spanischen Bür-gerkrieg bedingt, mac'ite sich besonders in den gegenwärtigen Konfliktzeiteri unangenehm bemerkbar. Der neue Tunnel gilt als das technisch, poliiiscii unJ wirtschaftlich wichtigste Wer'<, das bisher von der Regierung Franco beendet werden konnte. Sonderbare Sachen die man oft kaum für möglich hält, geschehen auf dieser Erdel Würde man sie sammeln und zu einem Buche vereinigen ■ es böte eine höchstinteressante Lektüre. Eins dieser seltsamen Ereignisse wurde aus den Niederlanden übermittelt. Ein ungefähr 65 Jahre zählender Mann rettete in Eindhoven einem jungen Menschen, der in einen Kanal gefallen war und zu ertrinken drohte, das Leben. Etwas erschöpft von seiner Rettungsarbeit, wollte sich der Retter in einem Lokal »etwas stärken«. Nachdem er dort einige Stunden zugebracht hatte, begab er sich auf den Heimweg. Und was geschah? Er stürz te in denselben Kanal, aus dem er den Knaben herausgeholt hafte, und fand dabei den Tod, '-.eil ihm auf eine Hilfernfe niemand zu Hilfe kam. Freitag, den 7. Februar 1941. 8 »Mariborer Zeitung« Nummer 32. b. Das Mitteinieerbuch. Herausgegeben von Werner Benndorf. Erschienen bei A. Payne in feeipzig. Llr.cch, ja roman. tisch ist dieses tilbern-blaue Meer, über deni eine Sonne strali'.t, die »schicr schwarz auf den Klippen tjrennt«. Es schluchzt und jauchzt, opfert s'ch und for dert die Selbstaufgabe Intellektes im Reigen wilder, nächtliciier Geister des . Tgnres, des Gesanges und des Geschlechts, es rückt den M-i.ischen in tierhafte Nähe zur Natur. Dreiundzwanzig der namhaftesten deutschen Autoren bc« mühen sich, jeder in dtn 'hm eigenen Art das zutiefst umwälzende Erlebnis der Mit telmeerwelt darzustellen. Das Buch wur-dü dadurch ungewollt tu einem brausenden Hymnus auf südliche Lebensfülle und auf die berauschende mittägliche Natur, aus der, Unbeschadet aller Prunkentfal- tung der katholischen Kirche und dem wil den Sturm islamischer Eroberer zum Trotz, lebtndiger denn je der heidnische Pan hervortritt. b. Ein fröhlicher Mensch. Romati von Geord Kendl. Verlag Karl Alber, Frefturg im Br, Dieses Buch ist eine meisterüche Dichtung. Wer an diesem Buch vorbeigeht, beraubt sich, denn hier ist eine Art Seele, eine Art Leben, eine Art von Schicksal • ingefangen, wie sie uns noch nie entgegentrat. Ein tyeglückendes, erfrischendes, zauberreiches Buch, ein gekonntes obendrein, ein unhastiges und unverlogenes. Rendl gehört zu den besten deutschen Epikern der Gegenwart» b. Step-Tanz kn Selbstunterricht. Verlag R. RudoI?>h, Dresden. Steip-Tanzen lockert Körper und Glieder. Der Klang der verschiedenen interessanten Rhythmen wirbt immer neue Freunde. Step-Tanzen ist popul'^r gewor-den. Jeder kann es nach diesem Buch für Anfänger erlernen. 85 sehr schöne BHder und ein t}esondere6 Noteniyitem Ergänzen dl« ausfÜhrMcht BeschreftHing der einzelnen Schritte. Gebunden Mk. 3.—. b. MtKOdoKltn. Leben und Gestalt einer Landschaft, herausgegeben von Herbert Oertel, mit vielen Llchtbi'detn von Leif Ge'ges, Mazedonien ist ältester ge-Ächlchtllcner Böden. Auf ihrti h^t sich mehr als einmal im Laufe der Jahrhunderte das Geschick Europas entschieden Kosovo polje ist Seit alters das Symobl einer heroischen Lebenshaltung, die nur das Vaterland und nicht das eigene Ich kennt. Verlag und Herausgeber zeigen mit diesem Buche wieder, dad nicht schö. ne Bilder allein daa Qesicht einer Landschaft verdeutlichen, sondern daß das Witieti um ihre Geschichte ihre Menschen, ihre Kunst und ihre D chtung notwendig ist, um ein lebendiges Gesamtbild erstehen zu lassen In diesem Buche fehlt nirhts wat tu einem »ölchin Bildt Mazedoniens gehört. Es bringt den Zauber und die Gewalt d eser heldischen Landschaft und Ihre schönen Mansch^ In der eindringlichsten Form nahe. 2ii tonjitofi fMiuM Kaufo xebrmuohte AUTOi^OBlLE Marke Ndbensaohe- In Betracht kommen ledoch nur neue Typon. Oasthftus Der-mastja, Aleksandrova c- 18« Tel. 28-81. 67^-3 2ii ffiteiiJtoii Zu Verkäufen SPClSeziMMfcf^ • TEPPICH neu, KIubli^arhlturtDiwan, vor kauft i\lagaalheur« Meijska Costa 669'>4 Weißer ENÜLISCneR SETTBR mit brauneti fleckoo verlo* reü» Qel sammelt Karajan seine Mannen zu einem kleimen Imbiß im Ratskeller um sich, Schorsch, der aus Berlin geltommen ist, Wernicke, der seit Wochen in Plauen den Bau der Spezlal-niaschinen beaufsichtigt, Grote, der unermüdlich bei alilem dabei ist, und auch den Architelcten, der die Baupläne entwarf. »Ruhe! Silentium! Der Dcktor will tat-sächl'ch eine Rede hatWen, Ktn-der!« verkündet Schorsch, als das Mahl vorbei ist, und klingelt an sein Glas. »Er sieht aus wie 'ne Henne vorm Eierlegen! Machen wir's Ihm leichi und hören wir zu!« Wirtelich, Karajan erhebt sich. (Fortsetzunc folgt.t Chcfi-cdaktcur uiid für die Hcdaklion vcnuitworllich: UDO KASPER. — Druck der „Mariborsko tiskama" in Maribor. — Für den Herausgeber uad den Dinick vuraulworUicb Direktor STANKO DETELA. — Beide wohnhaft in Mailboi:.