Nr. 281. Samstag, 10. Dezember 1.^7. 1W. Jahrgang. Laibacher Zeitma blknnmeta<«onspst<»: Mit Poftvllstnbun,: «anzjähri, fi. 15, halb!ährlg fl. 7.50. Im «omptoii: »onzlahiig „, n. hlllbjähri« sl. ' > >>>ic « lr,i »»,-! olltrr« >ll»,eb»holung«!, pl, islllt » t«. Die „i,'°ibachcr ^eitunu" erschein« täzlich mit «u«n°hme d» Konn> und ffci«t«»c Dlc «»»<»«»«««> befindet fiH Äaynh°f»afsc Iki. d!e «ebatli« Wivnorftl»he ,5, - Nn,r»nlirlte »lieft «tlbtn nicht angenomwlN u»d M^nuslril?!^ n>chl ,urückzefiellt Amtlicher Theil, y Se. l. und k. Apostolische Majestät haben mit llltthöchsj unterzeichnetem Diplome dem Major des ^.neralstabscorp« und Generalstabschef der 19.Infan-^le.Truppendivisioil Ambros Mras als Ritter des Oldens der eisernen Krone dritter Classe ill Gemäßheit °el Ordensstatute» den Ritterstand allergnädigst zn ver-^en geruht. __________ z. Se. l. und k. Apostolische Majestät haben mit ^"höchster Entschließung vom 3. Dezember d. I. dem harzte in Meran Dr. Franz Tapp ein er den . ?en der eisernen Krone dritter Classe taxfrei aller. Obigst zu verleihen gernht. ^s. E«. k. nnd l. Apostolische Majestät haben mit ^"höchster Entschließung vom 5. Dezember d. I. dem .'"Präsidenten des Landesgerichtes in Wien Theodor "Enrich laxfrei den Titel und Charakter eine« Hof» M allergnädigst zu verleihen geruht. _______ Prazäk m. ,,. » Der Finanzminister hat den Finanzsecretär Johann ^tgant zum Finanzrathe für den Bereich der Finanz« Action in Trieft ernannt. Nichtamtlicher Weil. Zur Situation. W ien, 8. Dezember. ll»« .^'^ Ersichtlicher Stimmullg glaubte man bei ? !" l)esterreich.Ungarn nacb Schluss der Delegatio-'en der nächsten Zukunft entgegensehen zn dürfen. Die ^llürungen. welche Graf Ka'lnoly vor den Vertretun« M beider Reichshälften abgegeben, ließen allrs andere "". als eine bnldige Trübung der Friedensafpeclcn warten, Das Gleiche darf von der Prognose behaup. „l.berden, welche Crispi noch kürzlich in den italie-hKn Kammern inbetreff der Dauerhaftigkeit des euro-U'Hen Friedens gestellt hat. Auch der italienische ^tMler glaubt,» ucisichml zu dürfen, dass aller menschen Vorallssicht nach nicht so bald eine ernstliche "NebenKstijrung zn besorgen sei. trotz der Frictionen " Spannungen, die sich bemerkbar machen, hüll. ^ öffentliche Meinung bei uns wollte sich des> ^ auch llicht alls dem Gleichgewichte bringen lassen, ^itzlich von Berlin her uns Oesterreichern «das Morgenroth d,r Kriegssonne» gezeigt wurde, welche in vielleicht nicht allzu ferner Zeit in «voller Mittags» glut» über unseren Landen strahlen werde. Auch die zahlreichen Mittheilungen über russische Truppenver« schiebungen gegen Westen und über eine erhebliche Verstärkung der Garnisonen in den an nnser Ostqalizien, angrenzenden rassischen Gouvernements wurden im Pu-blicnm mit größerem Gleichmuthe aufgenommen, als in der Absicht derjenigen gelegen sein mochte, welche allem Anscheine nach ganz systematisch bestrebt waren, in Oesterreich-Ungarn eine weniger zuversichtliche und vertrauensvolle Meinung von den Friedeusaussichten für die nächste Zukunft'zu'erwecken. Man beruhigte sich eben mit dem Raisonnement. an maßgebender Stelle werde man gewiss ebenso genan und wohl noch besser al« in den Berliner Redactions-Bureaux über militärische Vorgänge unterrichtet sein. die sich in den russischen Nachliarprovinzen abspielen, und würde es, wenn die Gefahr in der That eine so unmittelbare wäre, wie jene Zeitungsstimmen wissen wollten, an den entsprechenden Gegrnmaßregeln nicht haben crman-geln lassen. In diesem Vertrauen auf die Vorsicht nnd Umsicht der Regierung beruhigte man sich immer wieder nach jedem neuen Alarmschusse. Erst jetzt, seit jene deutschen Stimmen bei uns gleichfalls ein Echo gesun« den in Organen, deren Beziehung zum Auswärtigen Amte bekannt ist. beginnt man auch im Publicum die Sachlage ebenfalls ernster aufzufassen, wenn »an die-selbe auch noch keineswegs als so bedrohlich ansehen will. wie sie von Deutschland her dargestellt wird. Man sieht eben leinen ernsten Differenzpnnlt zwischen Russ' land und unserer Monarchie, der vermöge seiner Natur eine hochernste Gefahr in sich bergen würde. Auch in den Meinungsverschiedenheiten, welche vielleicht bezüglich der bulgarischen Angelegenheiten obwalten mögen, ver-mag man leinen Ansah zu einem cl^u.^ d«IIi zu er. blicken. Man ist fest überzeugt, dass die Interesse,,. Collision beider Mächte in dieser Sache mehr eine scheinbare als eine wirkliche sei und Oesterreich für den lUalu« quo in Sofia, welcher von russischer Seite so sehr Mhorresciert wird, sich keineswegs derart echauffiert ha!e oder fernerhin zu interessieren gesonnen wäre, dass hieraus ein blutiger Streitfall zwischen den briden großen Nachbarmächten erwachsen könnte. Dabei ist man allerdings nicht taub gegenüber jenen Stimmungen, die in Rllssland seit Jahr und Tag wider Oesler-reich laut werden. Man hat den berüchtigten Lehrsatz des Generals Fadejev noch uicht vergessen, der Weg nach Constantinopel führe über Wien, uud man weiß, dass seither jeuer Pamphletist eine große Schule abmacht und dass der Hass gegen das so mächtig a/. wordene Deutschland sich bei den russischen Chain,inist»>,if ^- 3H" soll er un» vorführen in all den ii^Mchen Formen, wie sie die Wirklichkeit dar- >!»t> 's " soll uns den Menschen zeigen, wie er leibt ^ll,d! ' '" Killen Schöpfungen müfsen sich die ^gtl, c^eoerspiegeln. welche der Mensch gegen sich. H«te l?"k bösen und guten Leidenschaften, gegen «/lnwirkungen und'Einflüsse auszufechten hat. >tisH?"" uns der Dichter so die ganze Tonleiter A^?l" Empfindungen vorführt, wenn er un« das ?hle durch dieselben begründet — dann haben wir in den Schöpfungen des Dichters eben ein ganz vorzügliches Mittel, uns zu veredeln, indem die Gestalten, welche er geschaffen, einerseits abschreckende Bei-spiele für uns darbieten und uns anderseits zur Nach. eiferung, zur Selbstprüfung anfpornen. In dem foeben Gefugten haben wir auch die Ge-sichtspunlte, von denen aus wir jeden Dichter und Schriftsteller controlieren müssen. Der Leser hat sich selbst gegenüber bei der Lecture vor allem nämlich die Pflicht der fortwährenden Cuntrole über den Autor; fobald er merkt, dass der letztere die Handlung nicht aus den Charakteren heraus eutwickelt, sobald er sieht, dass der Autor die Charaktere der handelnden Personen verzerrt, um sie seiner Handlilna. anzupassen — wird der Leser gut thun, das betreffende Bnch einfach zuzu-schlagen, sei es auch noch so «spannend». Ein Roman, in welchem sich die unglaublichsten Wandlungen in den Charakteren vollziehen, in welchem die Handlung durch die unwahrscheinlichsten Znfallc beeinflusst wird. ist nicht wert. dass ihn m, denkender Mensch liest; daher möchte ich Ihnen, verehrte Frau, als zweiten Grundsatz bei Ihrer Lecture empfchlcn: Lesen Sie nie. ohne dcii Dichter zu controlirren; slellcn Sie stets an sich die Fragr: Handelt der und der so. wie es ans seinem Charakter mit innerer Nothwoidigtcit hervorgeht? Oder passt der Dichter sein Hand.-ln der Fabel seiner Schöpfung willkürlich an? «. c ^ Die Einwendung, welche Sie dieser Anforderung entgegensetzen werden, errathe ich schcm im voraus. Sie werden mir erwidern, dass Sie die Fähigkeit zu emer olchen Controls nicht besitzen, dass Ihnen gewlsser- maßen der Muth zu derselben fehlt. Diese Einwendung lann ich nicht gelten lassen; geht sie doch hervor aus Mangel an Selbstvertrauen und — was eben so schlimm ist — aus einer heiligen Scheu vor dem gedruckte» Worte. Beides müssen Sie zu überwinden suchen, theure Freundin, da beides einer Frau unwürdig ist. Dem Muthigen gehört die Welt, sagt schon das Sprichwort; und was nun gar die Scheu vor dem Gedruckten anbetrifft, das heutzutage selbst noch Gebildete als das Erzeugnis höherer Weisheit anstaunen und für nnfehlbar halten, so ist mir nichts so ans tiefster Seele verhasit, wie diese seltsame Erscheinnng. Prüfet alles und behaltet da» Neste! heißt es auch hier. Machen Sie nur einmal den Versuch, von vornherein an alles, was Sie lesen, mit einem kritischen Blicke heranzutreten. Sie werden alsdann selbst stau-nen, wie sich Ihre Urtheilskraft von Woche zu Woche fchärft. wie jeder Autcritätsglaube, jedes Vorurtheil allmählich schwindet. Sie werben binnen kurzem im> slnndc sein. das Oute von dem Schlechten zu unter-scheiden, die Spreu von dem Weizen zu sondern. Sie werden in einem Werke erkennen, ob Sie den Dichter im Beginn, in der Vollkraft oder im Abnehmen seines Schasftus vor sich haben; Sie werden «kennen, dass cs keinen Schriftsteller gibt. der stets nur Vorzügliches, nur Gutes geschrieben: damit werden Sie die krank' hafte Anbetung gewisser Autoren ein für allemal über-winden. Ein sichtbares Resultat Ihrer Kritik wird sein. dass Sie a/wisse Literaturcrzeugnisse schon bri der Lecture des Titels von sich weisen. Werke wir: «Ein ^Macher Feit»nn 3tr. 28l. 2298 10. Dezember M7. Romantiker, welche die Erwerbung der Hagia Sofia als da« höchste Ziel betrachten, das dem rechtgläubigen Russland gesteckt sei, und nebenbei hoffen, in einem gewaltigen Völkerkriege würde das «unverdorbene» rechtgläubige Volkselement sich emporarbeiten und die subversiven Auswüchse in der russischen Gesellschaft er« drücken — neben diesen russischen Nltconservativen stehen die Liberalen, die glauben, versichert sein zu dürfen, der Krieg werde zu einem inneren Umschwünge im entgegengesetzten Sinne führen und den westeuro-päischen Ideen Raum schaffen. Diesen beiden Richtungen gliedert sich jene chau« vinistische Partei an, welche. b«ld unter der Firma des Panslavismus. bald unter jener des Panrussismus sich gebend, einfach auf dem Wege brutaler Rechtsverletzung und Eroberung eine Machterweiterung Russlands und dessen unbestrittene Hegemonie auf dem alten Conti» nente anstrebt. Diese Partei dient allen anderen, um sich aller anderen bedienen zu können, und sie sammelt schließlich alle verschiedenen Strömungen in ein ein« heitliches Bett. Von ihr droht die meiste Gefahr, da sie in gleicher Weise dem nationalen wie dem dyna« stischen Ehrgeize zu schmeicheln in der Lage ist und. am wenigsten von völkerrechtlichen oder ethischen Scru« peln beengt, mit unverfrorenster Rücksichtslosigkeit vor« zugehen pflegt. — Die Frage ist eben nur. ob die Gefahr, welche von ihrer Seite droht, bereits eine acute geworden ist, mit der man schon in der allernächsten Zukunft wird rechnen müssen._____________________ Oesterreichisch-italienischer Handelsvertrag. Ueber den zwischen Oesterreich-Ungarn und Italien soeben abgeschlossenen Handelsvertrag erhalten wir folgende Mittheilungen: Der Vertrag umfasst 30 Artikel, den Tarif ä., durch welchen beim Eintritt in Italien 49 Ka» tegorien von Waren zugunsten Oesterreich-Ungarns, den Tarif L, durch welchen beim Eingänge in Oesterreich» Ungarn 74 Kategorien von Waren zugunsten Italiens behandelt werden, ferner einen Zusahartikel, ein Zsllcar-tell, das Schlussprotokoll zum Tarifvertrage und Zoll-cartel!, endlich die zwischen beiden Ländern abgeschlossene Convention zur Bekämpfung der Viehseuchen. Die wichtigsten von Oesterreich erlangten Ve» günstigungen sind die folgenden: Vei der Einfuhr nach Italien ist rohes und roh behauenes Holz frei; gehobelte, angestrichene Holzarbeiten zahlen einen ermäßigten Zoll; gebogene Holzmöbel 7'/, Lire per Metercentner, Vier 3 Lire, weißes und in der Masse gefärbtes Papier 12,5 Lire, Holzfasermasse 1 Lire, Pappendeckel, je nach« dem sie gewalzt oder ungewalzt sind, 3 und 5 Lire per Metercentner, ordinäre Flaschen 4, Press- und Hohlglas 6,5, decoriertes Glas 18, weißes Porzellan 16, decorier» tes Porzellan 35 Lire per Metercentner, Schweine 3,75 Lire per Stück, Pferde sind zollfrei, Alkohol 14 Lire. Für Hornvieh und Wein wurden eventuelle Vereinbarun« gen für den Fall des Zustandekommens des französischen Handelsvertrages getroffen. Für Seiden - und Leinengewebe wurde folgende Clause! vereinbart: Wenn Italien sich entschließt, binnen einer bestimmten Frist den 8 1888 vertagt worden. In der abgelaufenen SesM wurde neben anderen unbedeutenden Vorlagen da^ Budget pro 1888 erledigt und der mit Ende dlch5 Jahres ablaufende finanzielle Ausgleich mit Ungarn auf ein Jahr verlängert. In einem Theile dcr Land-taqsmajorität herrscht die Absicht vor. bei den bevor< slchenden fünf Ergänzungswahlen für den Landtag einige Sitze den beiden oppositionellen Parteien zu übel' lassen. (Ueber Englands Stellung zu den verbündeten Mächten) schreibt man der «P"'-Torr.» aus London: Man darf getrost annehmen, daft die Regierungen der zur Tripelallianz gehörigen Staaten a» das Cabinet von St. James mit keinem Nüsi»"«'.'' eines directen Anschluss 2 England« an das Dreibund»!« herangetreten sind, weil man ja überall weiß, dass s>l^ dirrcte Unterstützung dieses Bündnisses seitens '^ lands nur dann einwten könnte, wenn britische 3^ terefsen, sei es im Mittelländischen Meere, sei es'" Indien, bedroht wären. 6s gilt hier mcht für unwahr' scheinlich, dass sich das Cabinet Salisbury der italienische" Regierung gegenüber, so weit es dies konnte, veruM'^ habe. die Streitlräfte Englands zur See mit z«w Schuhe der italienischen Küste zu verwenden, falls dltl bedroht sein sollten und überhaupt jede gegen Ital't" gerichtete Action zur See zu verhindern. (Die Skupschtina in Gelgrad,) in d" die Radicalen die Majorität haben, befasst sich s"^ mit der Abfassung einer Adresse, welche nicht nur e>^ Paraphrase der Thronrede sein. sondern auch ein ^ ständiges Programm der fusionierten Regierung^' teien enthalten soll. Offenbar herrscht im serbW Ministerium das Bestreben vor. auf dem Wege"" scheinbaren und wnllichcn Concessionen aus den ^ bicalen und Liberalen eine einzige Partei zu bill^' welche, mit der Popularität der ersteren und der?> gierungsfähigkeit der letzteren aulgestattet, berm wäre, das heutige Ministerium dauernd am Rudel» erhalten. ^ (Da» bulgarische Sobranje) nah"^ Gesetzentwurf betreffs der Generalräthe mit g"ß Majorität an. Nur 50 Deputierte unterstützt"» " Antrag auf Wiederaufnahme der Debatte über e»"'^ finanzielle Paragraphe. Die Regierung errang delN> .^ in dieser Angelegenheit einen Sieg. — Der Mt^p Klement ist heute nach Tirnova abgereist. .,^„ (Der dänische Reichstag) ist vorge!'^ wieder zusammengetreten. Eine Einigung über d>e^, Handlung der Budgetvorlage scheint während der ^ tagung zwischen der Regierung und der Mehrhell zweiten Kammer nicht erfolgt zu sein. Tagesneuigleiten. Se. Majestät der Kaiser haben, wie der «^" für Tirol und Vorarlberg, meldet, der G^lne» Sexten für die durch Brand verunglückten VenM 500 st. zu spenden geruht. — (Beim deutschen Kronprinzen) «st", combinierte äußere und innere Heilmethode ""H ^„t-worden. Neben der Verabreichung von auf Z" ^ ziehung gerichteter Nahrung werben Halscompre»1 ^„ jodhaltigem ssreuznacher Wasser angewendet. Vtt ^. scheinen auf die Heilkraft der letzteren Vehandnmu ^ sondere« Gewicht zu legen. Die «Kölnische Ztg.'. ^ ^/ dass die Mandelschwellung infolge der jodhalnge' ^ pressen geschwunden ist. Dies beweise, dass nienlg,«' Anschwellung nicht auf Krebs beruhte. lilrzl^' -(Ein gefährliches Legat) ^"^.^ in Trieft verstorbene Rosario Eurro hat °" ^<>cle" schen Regierung 20 000 Lire zu wohlthätigen^.^ geschenkt. Der italienische Ministerpräsident ^r.^^ nunmehr diese Summe dem italienischen W^.^ „,>« vereine in Trieft gewidmet und sich danut g,^ einer unangenehmen Sache herausgezogen. ^<,chl -(Der Unfall der < Greif».) Die Untersuchung gegen den ^ ^e.l' Fähnrich Pohnert. zur Zeit commandierte, wo dieselbe °n°^ ^, " Trabalel anrannte, ist noch im Zuge. We" ^^„ den genannten Functionär, welcher den «^"i l'aibachn Zeitung Nr. 281. 2299 10. Dezember 1««?. ^erte, als der Capitän Graf Montecucculi nach "stündiger Wache kurze Ruhe genoss, eine Schuld an km Unfälle nicht treffen, , "- (Vom großen Londoner Schachern i er.) Bei hen, diesertage in London abgehaltenen ^chachlurnier siegte Blackburn e. Derselbe verdanlte Wen Sieg dem Umstände, dass eS ihm gelang, den muer der Königin zu nehmen. Dr. Zuckertort machte frails gewaltige Anstrengungen, allein nach vierzig Zügen 7" er malt. Ein gleiches Schauspiel erreichte Pollat '^ einer Gambit-Partie gegen Blackburn. Guest verlor 2>°lchfalls den Bauer der Königin, und obzwar er ihn "°ch vier Stunden wieder errang, war er doch zu Mach ,md unterlag. ^ ^- (Postdiebstahl.) Der mit der Südbahn aus ^«ermark vorgestern in Wien eingelan^ Briefbeutel, Mer 2250 fl., au verschiedene Wiener Firmen adres-'"t. enthalten sollte, wurde bei der Oeffnung leer ge->""drn und enthielt statt des Geldes gewöhnliches Papier. .^(Meteor.) Aus Prävali wird unterm 6ten M berichtet: Gestern morgens gegen halb zwei Uhr ""ldc hier ein Meteorfall beobachtet. Die Feuerkugel Me die Größe einer großen Kegelkugel. ^ (Verhaftung eines weiblichen Diebs-^nsortiums.) In den letzten Tagen wurden in Wien b Frauenspersonen wegen Diebstahls und Hehlerei ver-Wet und den, Landesgerichte eingeliefert. Dieselben hat-^ in verhältnismäßig kurzer Zeit eine große Anzahl 2" ""' "nen Betrag geschädigt, der 15 000 Gulden """steigen soll. ,. .— (Ein scheckiger Fuchspelz.) Zu Eisen-Mllt in Deutschland wurde ein Fuchs mit einem ganz > llene,, Pelz erlegt. Der letztere ist nämlich mit thaler« °oßen weißen sslecken geziert, wodurch das Thier das ""sehen eines scheckigen Hundes erhält. H -- (Schmeichelhaftes Urtheil.) Nach einer Innere. Dichter: Nun, lieber A, wie hat Ihnen mein ,, Mel gefallen? — A: Oh! ... Der Titel ist rei-!!^!^. Ganz allerliebst! Local- und Provinzial-Nachrichtcn. , Der Verein der Aerzte in Krain ^t am 23. November in Gegenwart von 26 Mitglie-^" .seine Monatssitzung ab. Nach Verlesung und Ge-.Migung des letzten Sitzungsprolololles theilte Obmann ^ungsrath Dr. Valenta mit. dass in Ausführung ^ Beschlusses der letzten Sitzung Sanitätsrath Dr, Vy-^ m '" ^'"' "nlclsslich feines 70. Geburtsfestcs von, l ^erelnslettung in einer Adresse und mittels eines Gramms wgricht wurde, und dass Herr Vezirksthier-k>3. V."" 1?" Gottschee nach Laibach übersiedelt sei. !°z ^ ^ Negierungsrath Dr. Keesbacher mit, >« stch lhm dlesertage ein Vlann vorgestellt habe mit kl« ^ ^'""'"" entstandenen Eindrückung der Schäfchen, ein Fall, der geradezu als ein Unicum be-^net werden kann. Redner frägt an. ob der Verein 'unme, dass sich dieser Manu in der nächsten Sitzung ^e« ,!> ^"tnerische, die Versuche, die diesbezüglich in Tirol °i!e^"" gemacht wurden. Sodann kommt er zu dem ^f^ganisationsentwurfe. den Redner im Jahre 1«8I ^l>^. und den er selbst im Jahre 1882 modificiert ! "loss k " h""e, i" sprechen und der die Basis und den diel, l ü" dem im übrigen von maßgebender Stelle z»t y/" wesentlichen Punkten geänderten Gesetzentwürfe ^"' tve?^'"^ ^s Sanitätsdienstes in den Landgemein. ^lllc,, ' '" der eben tagenden Landtagssession als ' "t>lun ""^bracht wurde, nachdem nach längeren Ver->lchusl . ä^chen ^r k. k. Regierung und dem Landes-Mle ''^ der endgiltige Text derselben von maßgebender ^ "«gearbeitet und festgesetzt wurde. Er erörtert die >!es "' .die ihn bei Verfassung feines zweiten Ent. 3"dtn w l haben und welche muwti» miltHnäin ,n >^7"°l,cts besonders mtcrrsfantrn «orlrag des Herrn A>atte?^?l' Keesbacher seinem Wortlaute nach m "ewffrntlichen. Die Redaction. organisation auf der Basis der volksthümlichen uno im Volke bereits eingelebten Bezirkscassen (Steuerbezirle), daher Eintheilung des Landes in Sanitätssprengel oder in Sanitäts-gemeinden, die je einem Steuerbezirke entsprechen; Zutheilung je eines und unter Berücksichtigung localer Verhältnisse auch mehrerer Aerzte in einen solchen Sanitätssprengel (Sanitätsgemeinde), Bruch mit dem bisher allgemein und allerorten geltenden Systeme von Gemeinde-Aerzten, dafür Aufstellung vom Lande bezahlter Districtsärzte, Zu-erlennung des Pensionsanspruches an selbe und ihre Hinterbliebenen, Festsetzung von Gehalten in einer Höhe, die es erwarten lässt, dass sich auch Competenten dafür finden werden. ! Redner beantragte folgende Resolution: I. Wenngleich der Verein der Aerzte in Kram den ihm vorliegenden Gesetzentwurf, betreffend die Organisation des Sanitätsdienstes in den Gemeinden, als nicht genü-gend erachtet, da er in demselben eigentlich nur rin Gesetz zur Abhilfe gegen den Aerztemangel und nicht ein Ge-setz zur Regelung des Sanitätsdienstes erblicken kann, so sieht er gleichwohl in diesem Entwürfe die Basis kräftiger Entwicklung des Sanitätswefens in Krain und begrüßt daher die Absicht des hohen Landesausschusfes, das Sanitätswesen in Krain gesetzlich zu regeln, auf das lebhafteste. II. Der Verein begrüßt auch insbesondere die Absicht des hohen Landesausschusses, den Districtsärzten den Charakter von Landesbeamten mit Anspruch auf Pension jür sich und ihre Angehörigen zu verleihen, mit dem Gefühle des lebhaftesten Dankes, da er in diesem hochher-zigen Eutschlusse eine Garantie erblickt für die Gewinnung tüchtiger Aerzte und einen Act der Billigkeit gegen den ärztlichen Stand, der, wie kein zweiter, berufen ist, da« Leben jederzeit im Dienste des Berufes Gefahren aus» zufehen, und der Verein der Aerzte spricht schon heute die frohe Hoffnung aus, dafs dieser Antrag des hohen Landesausschusses auch vom hohen Landtage genehmigt werde. M. Der Verein der Aerzte begrüßt es ferner al« einen wesentlichen Fortschritt unseres Sanitätswesens, dass die künftigen Districtsärzte der Einflussnahme von Seite der Gemeinden nach Thunlichteit entrückt sind, da er der Ueberzeugung ist, dass der Arzt auf dem Gebiete der Hygiene und der öffentlichen Gesundheit nur dann Ersprießliches zu wirken imstande ist, wenn er von der Gemeinde möglichst unabhängig gestellt wird. IV. Das im Entwürfe angenommene Princip der Errichtung der künftigen Districte auf der voltsthümlichen Basis der Steuerbezirle (Äezirtscassen) erscheint dem Vereine zwar als ein richtiges und den speciellen Verhältnissen in Krain im ganzen und großen entsprechendes, da er aber die Zahl der dadurch systemisierten als das Minimum des Zulässigen betrachtet, so spricht er die Hoffnung aus. dass bei der Fixierung der Zahl der Districtsärzte der Maßstab bei der Zutheilung der Aerzte an die Gemeinden mindestens einen Arzt auf 10000 Einwohner betragen folle. V. In Ansehung der Gehalte der Aerzte spricht sich der Verein dahin aus, dass zwei Gehalts-Kategorien von 600 und 800 fl. den geplanten drei Kategorien il 500, 600 und 700 st. (mit den entsprechenden Quinquen-nal-gulagen) unbedingt vorzuziehen wären, da sonst die Gewinnung von Aerzten fraglich wäre, d. h. die Aussicht, Aerzte zu gewinnen, wäre bei dem Modus obiger zwei Gehalts-Kategorien eine viel größere, ohne dass damit eine nennenswerte Belastung des Landesfonds ver» bunden wäre. VI. Der Verein hält den Modus der Auflheilung der Sanitätsauslagen auf den Steuergulden aller Steuer« zahler für gerechter, feparatislischen Tendenzen einzelner District«: (bezüglich des Amtssitzes des Arztes, der Höhe der Landessubvention u. s. w.) wirksamer entgegentretend, als den im Entwürfe in Aussicht genommenen Modus, und hält ersteren schon deshalb für empfehlenswert, da die Vermehrung der Umlagen, exclusive der fchon jetzt von den Gemeinden an die Bezirlscassen eingezahlten Beiträge, teine große zu nennen wäre. VII. Der Verein der Aerzte hegt mit dieser Resolution nicht die Absicht, die Intentionen der hiebei be-thciliglen hohen Behörden etwa beeinflussen zu wollen, sondern er beschließt dieselbe, von der Ueberzeugung ge< leitet, dass es den gedachten hohen Behörden nur will-lommeu sein muss, bei Erlassuug eineS so wichtigen und in das öffentliche Leben so lief eingreifenden Gesetzes die Anschauungen eines fachmännischen Kreises zu vernehmen. Bei der sich hieran tnüpsexden Debatte, an welcher sich die Herren Mitglieder Dr. Kapler, Dr. Pavlic aus Littai, kais.Rath Dr. Fux. Bezirls-Wundarzt Saura u aus Radmannsborf beteiligten, ergab sich eine allseitige Zustimmung zu der beantragten Resolution, nur Puntt VI wurde über Antrag Dr. KaPlers ausgeschieden, da diese Frage die Aerzte nicht berühre. Referent gab die Gründe an, warum er diesen Passus in die Re-solution aufgenommen habe, stimmte jrdoch den für die Eliminierung vorgebrachten Gründen zu. Bei der Abstimmung ergab sich, dass die Resolution unter Eliminierung des Punktes VI einstimmig angenommen wurde. — (DieEnunciation der Kirchenfürsten der Görzer Erzdiöcefe,) welche wir in unferer gestrigen Nummer an leitender Stelle veröffentlicht haben, wird von der «Neuen freien Presse», der «Deutschen Zeitung» und anderen Blättern «derselben Gattung» mit den üblichen tendenziösen Commentaren begleitet, die alle den einen Zweck verfolgen, die Loyalität der gesummten slovenischen, ja der slavischen Bevölkerung Oesterreichs überhaupt zu verdächtigen und die «furchtbaren Fortschritte des Panslavismus» in den düstersten Farben zu schildern, so dass der gläubige Leser solcher Zeitungen wahrlich in Schrecken verseht werden muss. Damit aber der eclatante Widerspruch, der zwischen diesen Perfiden Verdächtigungen und Uebertreibungen einer- und dem echt patriotischen und wahrheitsgetreuen Inhalte des Hirtenbriefes andererseits besteht, nicht selbst den eigenen Lesern sofort klar werde, bedienen sich jene sanberen Presshelden eines ebenso einfachen als gewöhnlichen Mit> tels, nämlich der — Fälschung. Der bezeichnende Passus des bischöflichen Sendschreibens: «Umsomehr schulden sie (nämlich die Bischöse) aber darum der Ehre und der Reputation eben dieser Länder und ihrer Bewohner, dass sie entschieden und mit lautem Proteste einer Sprache gewisser Blätter und Bo strebungen entgegentreten, die von hoch und nieder der-urtheilt werden, im Volle leinen Rückhalt haben und nur geeignet sind), Misstrauen in dessen patriotische, echt österreichische Gesinnung zu wecken» — dieser von offener Wahrheitsliebe und strenger Gerechtigkeit zeugende Passus des Sendschreibens wird einfach — unterdrückt. Es wild eben dieselbe Taktik wieder angewendet, welche gewiss? Blätter der loyalen Kundgebung der slo-venischen Abgeordneten im Landtage gegenüber angewendet haben, es wirb grundsätzlich alles wacker verschwiegen, was nicht in den Kram passt. Es ist dieS, wie gesagt, ein sehr einfaches Mittel, welches überdies wenig Nachdenken erfordert. Ob es aber ein ehrliches, einer anständigen Presse würdiges oder nicht vielmehr ein verwerfliches und sträfliches Mittel ist, überlassen wir getrost dem Urtheile unserer Leser und überhaupt jedes Menschen, der noch Sinn für Wahrheit hat. Wir haben von der Ehre und dem guten Rufe der Bevölkerung eine zu hohe Meinung, sind uns unserer Pflicht zu sehr bewusst, als dass wir uns durch fortgesetzte Angriffe davon abbringen ließen, gegen niedrige Verleumdungen jederzeit Verwahrung einzulegen, mag auch «das Weltblatt in der Fichtegasse» unsere Bemühungen als «alberne Versuche» bezeichnen. — (Allerhöchste Spende.) Ihre Majestät die Kaiserin hat dem Elisabeth Kinberspitale in Lai-bach, wie alljährlich, auch heuer den Betrag von 100 Gulden zu spenden geruht. — (Die nächste Lanbtagssitzung) findet Montag 10 Uhr vormittags statt. An der Tagesordnung stehen u. a. folgende Vcrathungsgegenstände: Mittheilungen des Präsidiums; Regierungsvorlage eines Gesetzentwurfes, womit die U 78, 79 und 81 der Gemeinde-Ordnung vom 17. Februar 1866 und das Gesetz vom 5. Jänner 1882 abgeändert werden; Regierungsvorlage eines Gesetzentwurfes, womit der H 8 des Gefehes vom 5. März 1873, betreffend die Herstellung und Erhaltung der öffentlichen, nichtärarischen Straßen und Wege abgeändert wird; Bericht des Landesllusschusfes über die Convertierung der krainischen Grundentlastungsschuld; Bericht des Finanzausschusses über den Rechnungsabschluss des Grundent-lastungsfondes pro 1886; Bericht des Verwaltungsaus-schusses inbetreff Vefeitigung der Tarif-Anomalien; Bericht des Verwaltungsausfchusses über die Petition des Vezirlsstraßenausschusses von Stein um Einreihung der Straße Möttnig-Tersein unter die Landesstraßen; Bericht des Verwaltungsausschusses über die Petition des Vezirks-straßenausschusses von Sittich um Einreihung des Gemeindeweges von St. Veit bis Glogouza und St. Rochus unter die Vezirksstraßen; Bericht des Verwaltungsaus-schusses über die Petition der Gemeinde Suchen um Ausscheidung aus dem Bezirke Gottschee und Einverleibung zum Gerichtsbezirle Laas; Bericht des Finanzausschusses über den Voranschlag der Lanbes-Wein-, Obst» und Acker-bauschule in Stauden Pro 1888; Bericht des Finanzausschusses über den Voranschlag des Lehrerpensions-fondes pro 1888. — (Journalistisches.) Die von den Herren Ivan Hribar und Dr. Ivan Tavcar in Laibach seit Anfangs des Jahres 1884 herausgegebene slovenische Halbmonatschrist «Slovan», die sich seinerzeit durch ihre chauvinistischen Anwandlungen und durch ihre heftigen Angriffe auf bewährte slovenische Patrioten nicht g-rade rühmlich bemerkbar machte, wird. wie wir aus guter Quelle vernehmen, mit Ende dieses Jahre» ob Mangels an Abonnenten zu' erscheinen aufhören. — (Handel mit Christbäumen.) AusOber-loitsch melde: man uns - Johann Kolar jun., vulgo Polac, aus Rakel verkaufte biesertage dem Vertreter der Holzfirma LavricHCo, in Rakel 50 Stück Tannenbäume um 50 Gulden, welche seitens der genannten Firma nach Trieft expediert wurden, um daselbst als Christbäume weiter verlauft zu werden. Nachdem Kolar außer einem ganz kleinen Waldantheile, welchen er vor 2 Jahren um Mbllchtt Zeitung Nr. 281. 2300 IN. Dezember M7, 60 Gulden kaufte, keinen Wald besitzt, so musste es auf« fallen, wie Kolar in den Besitz dieser Bäume kam. Die Gendarmerie pflog daher Erhebungen im Gegenstande mid stellte sicher, dass Kolar schon seit Jahren um die Weihnachtszeit einen schwungvollen Handel mit Christ' bäumen treibe und dass er von den oben erwähnten 50 Stück Bäumchen nur 20 Stück aus seinem Waldantheile stockte. Da Kolar leine Auskunft über die Provenienz der restlichen 30 Väumchen ertheilen wollte und er selbe zweifellos aus einem in der Nähe von Rakek gelegenen Walde gestohlen hatte, so wurde er am 6. d. M. durch die Gendarmerie verhaftet und dem l. k. Bezirksgerichte in Loitsch eingeliefert. — Nachdem um die Weihnachtszeit herum derlei Diebstähle »icht zu den Seltenheiten gehören, machen wir auf diesen Fall besonders die Besitzer der in der Nähe der Eisenbahn befindlichen Wälder in ihrem eigenen Interesse aufmerl« sam, damit sie durch Vorkehrung geeigneter Maßregeln vor großem Schaden bewahrt bleiben. — (Patriotische Spende.) Aus Graz wird gemeldet: Anlässlich des bevorstehenden Regierungs-Iubi« läums Sr. Majestät des Kaisers hat Herr Leopold Freiherr von Lilienthal dem Herrn Statthalter den Betrag von 20000 st. in 4proc. Silberprioritäten der Kronprinz-Nudolph-Bahn zur gleichen Vertheilung an das Rettungshaus der Frauen vom guten Hirten und zur ver« größeruug des Elisabethiuer-Spitales in Graz übergeben. — («Fallen seh' ich...») Herr Ivan Hribar hat aus naheliegenden Gründen seine Stelle als Mitglied des Verwaltungsrathes der «Narodna Tiskarna» nieder» gelegt. Herr Hribar war bekanntlich auch Mitglied des sogenannten Pressausschusses, welchem die Controle der Redaction des «Slovensli Narod» obliegt. — (Ein Denkmal in Trieft.) Vor wenigen Tagen wurde ein Gerücht ausgestreut, welches in den Zeitungen Italiens Eingang fand, dass das Modell des im Atelier des Bildhauers Rendic in Ausführung befindlichen Denkmals anlässlich des Anschlusses Triests an Oesterreich böswillig zerstört worden wäre. Um diesen Gerüchten am wirtsamsten zu begegnen, lud das Denkmal-Comite' für vorgestern die Redactionen sämmtlicher Triester Journale zur Besichtigung des Modells ein. Die bis nun vorliegenden Berichte von fünf dortigen Zeitungen bestätigen, dass das Modell seiner Vollendung nahe sei, wodurch die obigen Gerüchte entkräftet erscheinen. Desgleichen wird auch die künstlerische Ausführung des Modells gelobt. Das Denkmal besteht aus einer Weib« lichen Figur, Trieft darstellend und den Schild mit dem österreichischen Wappen haltend. Die bisher eingegangenen Sammlungen für dieses patriotische Werk ergaben 33 000 st. Das Denkmal wird im Laufe des nächsten Jahres in dem Garten vor dem Bahnhofe aufgestellt. — (Erhöhung der Bier st euer.) Wie man uns mittheilt, hat der krainische Landesausschuss das ihm zugekommene Ansinnen des Stadtmagistrates, für den Beschluss des Laibacher Gemeinderathes betreffs Erhöhung der Biersteuer die Genehmigung des Landtages zu erwirken, nicht definitiv abgelehnt, sondern nur den Beschluss dem Stadtmagistrate zur Aufklärung und theil-lueisen Ergänzung zurückgestellt. — (Von der Rosenbacher Straße.) Wir erhalten neuerlich von einem Besucher Rosenbachs sol» gende Zuschrift: Unlängst wurde auf den trostlosen Zustand der Rosenbacher Straße mit der Abzweigung über Rosen-büchel aufmerksam gemacht. Die homöopathische Schotterdosis, die seither an ein paar Stellen in den Sumpf gesenkt wurde, ist wahrlich nicht geeignet, dem Uebel» stände abzuhelfen; die ganz verwahrlosten Stellen, insbesondere entlang der Lahnil'schen Wiesen an der Rosenbacher und Rosenbüchler Straße, bedürfen dringend einer gründlichen Anschotterung oder doch der Anbringung ciner Ueberfuhr. Auch geht die Ansicht von Fachmännern dahin, dass die allgemeine Straßenbeschotterung im Spätherbste und nicht, wie in Laibach üblich, im Spüt-frühlinge vorgenommen werden, in diesem vielmehr nur eine Nachhilfe erfolgen sollte. Wir wären gewiss auch der Gemeindevertretung von Waitsch dankbar, wenn sie die betreffenden Verpflichteten zur Instandhaltung ihrer Theilstrecken, darunter jener von Unter»Rosenbach zur Schießstätte, ernstlich verhalten wollte. Man nehme sich doch ein Beispiel an Herrn Seunil, dem Besitzer von Nosenbüchel; die ihm zur Erhaltung obliegende Straßenstrecke befindet sich stets in musterhaftem Zustande. — (Aus Nresowiz bei Laibach) berichtet man uns: Die Blattern-Epidemie ist in unserer Gegend unter den Kindern stark verbreitet, und wird namentlich die Schuljugend, von der bereits vier Kinder der Krankheit erlegen sind, von derselben heimgesucht. In einem Hause allein starben binnen kurzer Zeit an den Blattern drei Kinder, zwei hingegen liegen noch hoffnungslos dar-nieder. Merkwürdigerweise beschleicht diese Epidemie heuer besonders die Umgebung Laibachs. — (Diebstahl,) In der Nacht vom 4. auf den 5. d. M. wurde von unbekannten Thätern in das Ver-taufsgewölbe des Krämers Mathias Krajc in Gra-hovo bei Zirlnitz eingebrochen und aus einer daselbst befindlichen Geldlade Scheidemünzen und Briefmarken im Werte von circa s,0 fl. entwendet. — (Vieh markt.) Der gestrige monatliche Viehmarkt war sehr gut besucht, was wohl dem Umstände zuzuschreiben ist, dass zahlreiche Viehzüchter und Landwirte ob des schlechten Wetters den Elisabeth-Jahrmarkt nicht besuchen konnten. Es wurden am gestrigen Viehmartte 912 Stück Pferde, Ochsen, Kühe und Kälber aufgetrieben, Pferde waren in weit geringerer Anzahl vorhanden, Hornvieh «ber in zahlreichen, sehr schönen Exemplaren, und war der Handel ein sehr reger und die Preise ziemlich gute. — (Zum Process M affei >N,ohnerin, litt I., Kuhthal N, Hemiplegie. Angekommene Fremde. Am 8. Dezember. Hotel Stadt Wien. Fall. Breda. Bukenmayer und ttapilscmsll,, Kaufleute, Wien. — David, Kfm.. Budapest, — Hömgsberg, Kfm,. Agram. — Ianeschih. Privatier, Laibach. -^ MalD-nigg. Capita«. Pola. ^ Gloria,. Bescher, s, Fran, Görz. Hotel Mefant. Mandl, Private; Pitschmann. Reich. T°UM, Nartha und Beer. Kaufleute. Wien. — Spendlina, KaufM', Graz. — Schwarz, Kaufn,. Warasdin. — Witthrn. Obers», Tnest. Hotel Vairischrr Hof. Knoll, Scheinrsohn. Kaufleute. Wien. ^ Radmüller. Reisender, Oblrviertel. — Äohinz. Besitzer, Terbo,e. wasthof Kaiser von Oesterreich. Hasner, Privat, Stciennarl. — Kusmelj, Reisender, Laibach. Lottoziehung vom 7. Dezember. Prag: 44 27 23 80 1. Meteorologische Beobachtungen in 5!aibach. 5 ^H^__^. _..^H 7 U M. 735.56 ! -5.« > M sMaF^" »lll ! „., <1, ^ » N. 732.51 !—1.4 W. schwach lmvöllt ! 0.0" ',' . Ab. 732M > —1,2 W. schwach z ^wulll , pichte Bewölkung. Das Tagesmittel der Wärme — 2,l", um 1,6« unter dem Normale. ^ Verantwortlicher Redacteur: I. Naglic. BeUerfche Spielwerke. Musik erhöht jede Frnibe, mildert jedeS Leid. Was d.'s Menschen Herz bewegt, spricht sich in Tönen aus; cme TrMl'' ist sie uns, eine Erweckcrin dir schönsten Erinnerungen! "!^ nicht jeder, der Sinn und Herz dafür hat, kann sie üben, >"" und anderen zum Genuss. Da hat nun ber so unermüdlich un segensreich thätige menschliche Erfindungsgeist auch auf d>e^' Gebiete dafür gesorgt, dass selbst dem Unkundigen vollauf ^ legenhcit geboten wird, sich an den Schöpfungen unserer T>" meister zu erfreuen. . . Mit der Erzeugung ber Heller'schen Spielwerle 'st °?" Mittel gefunden worden, die Musil in die ganze Welt. biS '' die entlegensten Theile zu tragen, auf dass sie dort mit »h" zauberischen Wirlungen die Freude des Glücklichen steigert. " Unglücklichen Trost und Linderung bringt. Diese Spieln^ werden von ber genannten Firma in einer MannigfaltM sabriciert, die alle Vorstellung Übertrifft. Sie bilden die sch^ Zierde einer jeden, selbst der lux.üriöscst ausgestatteten Wohn»"«' In Hotels, Restaurationen und (sonditoreicu ersehen sie k ganzes Orchester und erweisen sich als ein starkes AnzielM. mittel für das Publicum, Für denjenigen, welchen sein^V, an entlegenen Orten festhält, sind sie eine unerschöpfliche OM> des Genusses, für solche, welche in fremdem Lande wirken, >' die Melodien, welche diese Tpiclwerle überall hin mit sich tr^ ' herzbewegende Griißc ans der Heimat. , «,,„ Di, RepertoirS, auch der kleinsten Wcrle, sind mit sew!' Verständnisse zusammengestellt, und die neuesten und beliebte! Schöpfungen auf dem Gebiete der Opern«, Operetten» und ^ ,„ musil, der Lieder und des Choralgesanges sind dabei sA"^ erster Linie berücksichtigt. In diesen Vorzügen ist woy> -,. Thatsache begründet, dass der Fabrikant dieser tönenden ^. bringer und Sorgenverschcucher der Lieferant säst aller eul"^, lcher Höfe, dass seine Erzeugnisse auf allen bedeutenden " ,^ stellungen durch die Verleihung von ersten Preisen auSgcz" , wurden, und dass er alljährlich Hunderte von Anerkenn"'^, schreiben erhält. Die Heller'schcn Spielwerle erscheinen a>e ^, Gegenstand, der eines der edelsten Nedürsnisse des MenM' , friedigt und sind daher auch das passendste (Utschcul lie« "^ Meleneuhciteu, namentlich aber zu Weihnachten, ^eliurts' ,^. Namenstagen. Bei der großen Anzahl von Melodien. wclcv«^,< Spielwerle in sil» bergen, uud bei deren geschmackvoller ^< staltung sind sie sowohl als Geschenle im ssamilienlrme, ^ Bräutigams an die Braut u. s. w. zu empfehlen, als auch ^< wenn Gesellschaften verdienten Männern dnrch Uebergabe ^,,,, EhrciMschcnkeS ihre Liebe und Wertschätzung bezeigen w ^, jedem Scelsorsser, jeden, Lehrer und jedem Kranken w'" solche Gabe ein Gegenstand nachhaltiger Freude sein. ,,Ml» Vertrauenswürdigen Personen werden auch Thcilz empfiehlt, da Niederlagen der Fabrik nur in Nizza und -^ lalen bestehen. «,rlaw" Illustrierte Preislisten werden jedermann aus «" A!'' gralis und franco zugestellt, und ist die Fabrik mfolac °e ^ lens der Rohmaterialpreise in der Lage, bei jedem «'^M ^' die in den Preislisten verzeichneten Ansähe 20 M. -"Hit!) bewilligen. —' Depot der k. k. Generalstabs-Karten Maßstab 1:75000. Preis per Blatt 50 lr., in Tasch"^' cms Leinwand gespannt 80 lr. « . I„. „. Kkmmayr H Fell. Oamlmst« KuckW""' in Lmwchcr Zeitung Nr. 281 2301 10. Dezember 1887. Course an der Wiener Börse vom 9. Dezember 1887. «««dem 0^^ 1°«««°««. Veld War, StaatSNnlchen. ^°tln«nte ......- ,>»?«, ?!»-9c ^»'Nlcnte....... »z zn 82-so °"« «°/. Staat«lose «50 fl. ,»,'-„> 50 3°"" 5°/, ganze 500« I8i^!^4?s «^" «"/° Fünftel 1lX> „ I5N- 13!» s>0 °«^i S,a«t«l°se . . 10« „ I«3s,0ie4.»c, """ » . . ü« , I»» — i«5 — "">°.sle»t "N„, Volbreule 4»/, .... 98-s.o »»>/(< ' Papierrenle 5°/» .... »4 ü5> 84.'5 ' «lIcnb..^nI.,«o fl.«.W.E. ^4l»l>C!50-— » Astbahü.Plloritnten . . »»'— »4 -> « Staats-lDbl.sUnn.Oflbahn) —.-------- ' , » « vom I, l87« .-------—'— II ^"Mien-Nnl. k ,0« sl. v. «v. >2» ,°5 I»4'- ^^>ß°Nlg..l!o«'«c....... ,08,5 104 25 ' . maht.sche....... 10? «k .-.- '/« °bttoft«reich!s«l,e ,..._-----------^. ^»fteirische....... io5 - ->- /° iroalllch« und slavonische . i«4 »5108 25 " »ebeubürgisch,..... ,0< 25 104 !,0 «tlb Ware 5°/, Temesn «anal . . . . 104'—104 50 5°/» ungarische......104 Lb 104.75 klndere össentl. «lnlehen. Donau Meg.'Losc 5»/» 100 sl. . 121'— 1« -dlo. «nleihc >«?«. fieucrsrei . — >--------- «nlebcn b. Etlldtgemelnbe wie« 103 H0104-40 Nnlehen d. kladtgememde lllien (ßllbtt und «°lb) . . . .130 50 13150 Vram>en»»lnl.t,klablgem.wien 18« 50 181 l0 Pfandbriefe (sllt ,00 fi.) «lodincr, allg. «sierr. 4 °/o Volb. 126 »0 1l« 25 blo. «N bv , , 4'/, «/» 100- - 10070 dl°. in 50 . , 4»/, . »710 »7'bl, bto. Plämien'Echuldvtlschl.3°/, in«50il>»'— Qeft.Hhpolbelenbanl I0i. 5'/,°/» loi — l02 — c)efi.»,/,«/». . 101 2» 101-70 bto. ^4«/» . «S 35 »».75 bt°. , 4°/^ . . »9<5 »i!?5 Ung, aNll, Vobtncrcbil'Nctlcngts. in Peft in (1, I««» Verl. 5'/,°/» ^'--------'^ Plioritäts'Obligationen (für 1 7^ 100 ll> ^ranz'Ic>jef'!Uahn..... —>— — — Galizischc i0 Otsten. i!>loldwestbahn . . . 105 — ioe?i» kiele>,bülaer....... —-— —-— »eld Ware Staattlahn I. «mlsfion . .'97 —199- Vübbahn l» 5 °/°.....143,b 144.2b , k l°/,.....1l5bl»Ilt>«K Un«..gllli,. »ahn.....— - 9» 7b Diverse Lose (Per Stück). Liebiilose 100 fi...... 181 - 18« — «lalv.Lose 4» fi...... 4»— k« — 4°/^ 2>onau,Pampssch, lou fi. .iie l>n ii?50 eaidach«Prämiln.«nleh.«0fi. «« b0 23 »li Ofenci Vose 4« sl..... 52'«» h3— Palffy.Los« 40 fi.....4b- 5« - Mo0fi. 18— I» 4« Rubols.kose io fi..... 19 80 «0 — Salm»l!os« 4» fl...... ol— »» - St-Genoi«»l!ose 40 sl. . . , 62-- «»— W»Idft«in,r°st ^0 fl. ... 4<» 2» 41— Wmblstdzläh-Lose « sl. . . 46 5l, —— »aul.Uctie» (Per klüs). «Nsslo-Oeften. «anl «00 sl. . 10«— 108 7» Vanlvrrein, Wiener, 100 sl. . «7 50 »8 üb Nbncl.»«lnft.,Otft,l00fl.G.40°/o«31 50 23«'- Erebilbanl, «llg, Ung, «28»— Depofitenblinl, Nllg.2uo st, .»?«.— 111 — Unteruehwnnge». (pn Gtütl), lllbltchl'Nahn »c>0 sl. «llbn . — — — » «lsölb.ssium.'Nahn »ON sl. Sz»l5u Vnjchtithrade, «isb. 500 fl. «M. —'----------- , ^t.«)»0osl. .21«—^18 — Donau , Dampfschlffahrl« > «es. Oesttll. 50U fl. «M. . . .343—346 — Dran.E!s.(«°t..Db..Z.)«00fl.V. —.--------'— Dui.Vodenbachct hn wo fl. «M. . —'--------— , i?In,»Vubwti» »c>o sl. . —'— —'— .Glzb.'lir.III.«. i«7««oo fI.V. — — —--fcrdinanbs.lNorbb. 1000 fl. «M. »ii«. »ü2u franz-Iostf'ihabu «X» fl. Gilber —— —'— iunfKrchen.VarcfetUisb.loosl.G -.----------- »allz.»»ll«Lndwl«.» »oofl. «Vl »01 75 ,0^ - Vra».««slacher«..«.«ofl.«.w. —.--------'- «ablcnberg.Uisenbllhn 100 N. . —.--------— »llschal,.Oo«b.« — i»7 — bto. (lit.«) 2U0 sl. Silber >!il!5'5» 1SU — Plag.Dufel «lisenb. 150 fl. Silb., ,6.- 17.— Uubols«Bllbn »l»0 fl. Silber . 180 50 181.^ Siebeiibür»« Eilend, lluo sl. . — — —>— ktaatOrilsl^lihn i!»«orbb..Verb.,«,,<>0sl. «Vl. — — —— Iram»ay.»es., wr. I70sl. ». w. »< «, «4 75 , Wr., neu 10« sl. — — — — Tlan»port»Veselllchaft io« sl. . — ^ — — Nng..a»li». efib.s«»ab,<»ra,)««>sl.S. 15.4 5<, 155 50 Indnftrie'Nctle» fper Stüll). sgdbi unb Hlnbbera, Vilen« und Stahl«Inb, in Wien ic»o fl, . —— —>— Elstnbal>nw.,l!rihg. 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Marie Springer, Salon-Jodlerin und Wiener Liedersängerin ; der Herren: Carl Blumau, Gesangskomiker und Charakterdarsteller; Adolf Bergmann, Ge-ßangskomiker und Mirniker; W.Angeloty, Kapellmeister. Das Programm ist hochkomisch und streng decent. Zum Vortrage gelangen: Walzer-Lieder, Couplets, Duo-Scenen und einaclige Possen. Anfang halb 8 Uhr. (5299) Spitzen, Vorhänge, Wasoh- und Glace-Handsohuhe (von 8 kr. aufwärts), Mieder, Sammt-, Seiden- und andere Stoffe, aucli ganze Damenkleider werden zu den billigsten Preisen zum Putzen und Herrichten übernommen von (öl 73) 3-3 Fanny Dimlinger Coliseum, II. Stock, Thür Nr. 4«. TSedrSDampfDiotor JP »tent Sclimiedeiserne Riemenscheiben anerkannt als der beste Motor. Concessionsfreie, unexplodierbarc Röhren-, Zwerg- und Kleinkessel. Dampfmaschinen Friclionskuppelung (Patent Addyman-Bag-shaw), Pumpen, Transmissions- und Fa-brlkseinriohtungen, Reparaturen eto. K. k. a. pr. Maschinenfabrik Friedrich & Jaffe's Nachfolger Wien, III., HanptStrasse 109. 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