Vie Mineralien äes Lrain. Von k. k. R.eal8ekulprofe88or. Kit einoi' lleborsisiitsiisi-ts äer KinerLlfunckorto in krgiii. 8on6eräruck Lus clsn «Nittksilun^sn cies Itlussai Vereines für Krnin». l^niback 1895. Druck und Verlag von I§. v. Xleinrna^r L Decl. Luinder§. Vie Mineralien des Her^o^tkurn8 Von x>l l Iltl l11 X '<> !-i !-i 1c. 1c. R.eal8e^ulpio5es8or. Alt einer lieborsiedtslierte cker Aillereikllii^orte in lirsin. 8on6er6lucl< nus 6on «Nittkeiiungen cios Nnso^lvsreinvs sür Xr^in». I^nibnck 1895. l)rucl< uncl VerlLA von 1^. v. Xleinmn)'!' L Lnmbor^. Vie MeiÄM Ü68 öerroMmz Xmn. Von Wildelrn Voss. ^Vie in unäersn Dün6ern, so but sicb nucb in Krnin 6ie Kenntnis 6er Nineruben uus 6er l^ergbuukun6e entwickelt. Der Zergbuu ist bier2ulun6e sebr ult, 6enn es wurden selbst präbistoriscbe Disenscbmel^en nucbgewiesen. Dis Dnt6eckung 6er Quecksilber- un6 2innoberlugerstütte I6rius erfolgte ^u bln6e 6es 15. ^nbrbun6erts, un6 seit 1580 bebn6et sicb 6ns Bergwerk in uusscbliesslicb stnntbcbem betriebe, ^ucb 6er Lergwerksbetrieb in Dittni un6 Dmgebung lässt sicb mit Licberbeit bis in 6ns 16. Jubrbunäert verfolgen. Kutte mun bei 6iesen Dnternebmungen unfungbcb nur 6ie pruktiscbe Leite im ^uge, so 6rüngten sicb clem ge- biI6eten Lergmunne buI6 allerseits Leobucbtungen un ^enen IVlinerulien uuf, 6ie uls Legleiter 6er lltrre ru 6n6en wuren un6 buubg 6ns ^.uf6n6en 6erselben erleicbterten. Die 6ubei gewonnenen Drfubrungen vererbten sicb 6urcb mün6Iicbe Deberlieserung von Lergmnnn nuf kergmnnn. I6rin in Innerkrnin vvnr stets ein Brennpunkt nntur- wissenscbnstlicben Debens, un6 so ist es wobl erklärlicb, 6nss von 6ieser Ltütte 6es Dleisses 6ie Kenntnis 6er bierlän6iscben lVIinernlien ibren ^.usgnngspunkt bntte. Dnter 6en minernlogiscben Lcbristen 6es ersten I6rinner Oewerksnrxtes, Dr. /obnnn ^.nton Lcopoli, buben uuf Kruin 6er:ug 6ie im ^ubre 1761 ru Vene6ig erscbienenen luteiniscben ^.bbun6Iungen: ° Deber 6us I6rinner Quecksilber» 2 I)ie Mineralien cls8 I^er20^t1iurn8 Krain. un6 «Heber 63.8 I6rianer Vitriolsalr» In 6er ersteren 6n6et sieb ein L^stem 6er in I6ria vorbommen6sn Velsarten un6 Nineralien sowie 6ie Lescbreibun^ eines lLr6bar2es als «pix montana, friabilis, soli6a, ru6is» (Leite 57), 6ie icb nur auf 635 spätere (^ueclrsilberbran6er2 6euten kann. Irn ^abre 1774 erschien 2u Leriin: «kescbreibunA 6es (ZuecbsilberberAwerbs 2u I6ria in Nittel-Lrä^n» von ^obann ^abob Berber un6 bringt nut 6en Leiten 15—19 eine TVuf- LäliiunA 6er 6ort voriromrnen6en Ninsralisn, blacouets «OrzrctoArapbia carniolioa», ein Werb, welcbss lanZe 2sit fast ausscbliesslicb über 6ie ZeoAnostiseben Verbäitnisss 6es I^an6es /lusbunft §ab, barn in 6en ^abren 1778 bis 1789 2u b,eipri§ beraus,^ Wenn aucb vorruAliob 6ie k'elsarten Zenau ^escbiI6ert wsr6en, so entbält es 6ocb mancbs mineraloZisolre Mttbeilun§en, wslcbe nocb besser verwertet wer6sn bannten, wenn 6ie von ikm auf§esammelten Ninsral- stuten rur LenütrunA 2UAän§licb wären, blaoc^uet bescbreibt 6is I6rianer Ninsralisn, 6ie Narmorartsn, ^ibt blacbricbt über 6ie blaue lrissner6e 06er 6sn Vivianit, welcber sieb irn I^ai- bacber Noore bil6et, bespricbt 6ie LsrAlrr/stalle von 2irbnit2 un6 Lillicb^rar., 6ie lrrbssnstsins von lic^e 8er6o un6 an6eres,^ Nit 6sn Ninsralisn I6rias bsscbäfti§t sieb aucb ein irn ^alire 1780 2u Wien ersebienenes kucb: «T^nleitun^ 2ur rnine- raloAiscben Lenntnis 6ss (ZusclrsilberberAwerbes Nx6ria im blerroZtbums Lrain», als 6essen Verfasser Wolf^anA Nucba Os O^ZrarA/rn IZriensi, 'tentLmina kk^sico-OIismiso-Usäisa, I, Os IVlinsrL ü^clrarMri, II, Oe Vitriols läriensi. III, Oe Vlorüis tossorum ü/clrLtr- ^^ri. — Venetikls 17Ü1, 8", Or^cto^rrtpIriL carniolica oäsr kliz'sil-Lliselis OrädesclireibullZ äes OsrroZtliums Xrain, Istrien unü SUIN Okeii Zer bsnLsIrdLrten OänZer, OeipriZ (p Lreitkopf), 4", — Oer erste 1'Ireü srselrien 1778, Zer zweite 1781, Zer Zritte 17^4, Zer vierte 1789. b Visses alte Wsrir ist ru vorstiZIick , urn in ßervölrnliclrein 8inns Zes Wortes vernltern nu können. Wer sielr Inr Zus OnnZ interessiert, rvirZ es nock immer mit VsrAnÜAen nnZ IVutssn Zurelinelrmen (L, V. Uorlot: veder Zie AsoioAissden Verdültnisse in Oderkrnin). Isd dnde es aued entsprscdenZ de- Von XVillielm V088. genannt ist. Wahrend in den vorder angeführten Zchriften vorzüglich den montanistischen und petrogranhiselren Ver- hältnissen Keclrnung getragen wird, so ist in Nucha's Arbeit der mineralogische Ztandpunht ausdrüclrlick hervorgehoben. Der grosse katriot Ziegmund Dreiherr von ^ois, geb. 1747, gest. 1819, welcher die Lestrebungen 6er Kunst un6 Wissenschaft nach ^eder Dichtung folgerte, wendete 6en Mineralien 6es Dandes besondere /^.ufmerirsamhsit 2u. Dr liess sie durch sein kergwerlcspersonale, besonders durch 6en Obsr- hutmann Vincenr ?ol^, aufsammeln un6 versen6ete sie an seine mineralogischen Dreunde sowie an Zammlungen 6es In- un6 Auslandes. Zeine schöne Mineraliensammlung ist im Daibacher Dandesmuseum aufgestellt. Werner bat seine Ver6ienste um 6ie Dörderung 6er lVlineralogie durch 6is Be¬ nennung einer lVIineralspecies — Tloisit — geehrt un6 auf 6iese Weise das T^ndenben 2ois' für alle weiten sichergestellt. In 6er von Heinrich Dreier, ehemals Lustos am Dandesmuseum in Daibach, in 6en fahren 1844 un6 184z herausgegebenen «Lpecialharte von Krain» sin6 6ie lVlineral- Iun6orte durch eigene Reichen kenntlich gemacht. jedoch das /tufsuchen 6ie8sr Reichen ist eine niclrt selten sehr mühsame un6 Zeitraubende Arbeit, umsomehr, als 6ie Ausführung der Karte 6enn doch niclrt so gelungen ist, dass 6ie Zymbale stets mit 6er nötlrigen Keinlreit lrervortreten würden.^ bleue Anregung erlrielt 6as mineralogisclre Ztu6ium 6urclr 6ie 6rün6ung 6er «Vereinigung von IVeun6en 6er blatur- rvissensclraften in Wien» im ^alrre 1845, in 6eren -Hericlrten» — von Wilbelm Dai6inger lrerausgegeben — verschiedene aus Krain bezügliche lVlittheilungen von Dreier, 7^.. v. Norlot un6 /r6olf katera enthalten sind. 7^m 15. blovember 1849 erfolgte die Orundung der h. h. geologischen Keichsanstalt, und schon in den ersten Jahrbüchern dieses Institutes ist allerlei lVlateriale ?ur Mneralogie Krains niedergelegt worden. Diner der tlratigsten hlitarbeiter war der ehemalige I<. Ic. Ober- Deder einige, in ciie8ei' Karte ver^eieiineten Vlineraiien, wie Kotd^ilti§- er2, ^.r8enicie8, ^eiiat, Iconnte ieli nie1it8 ^iäkere8 in Krsadrun^ dringen. 1* 4 Oie Mner-Uien 6es HerxoAtkuins Krrün. bergrath un6 Vorstan6 6es Oswerkes I6riai lVlarcus Vincenc Dip ol6. Lehr ver6ienstlich wirkte 6er langjährige Vorstan6 6er hiesigen Bergbehär6e, 6er im jhhre 187z als k. k. Bergrath in DIagenfurt verstorbene j^o s e f Dri n Ker , welcher 6ie schöne, im diesigen Nuseum ?.ur 5chau aufgestellte geognostische Lammlung von Birain rusammenbrachte, 6ie auch reicb an Nineralstufen ist. In 6en «^Lbresbelten 6es Vereines 6es krainischen Dan6es- Nuseums» (Daibach 1856, 18Z8, 1862) sowie in 6en s; 8clnvsrsx>-i.t; lZittersal^; Unlo- triolrit. III. Ordnung, l^litrnte: lxallcsLlpetsr. IV. Ordnung. Dluorids: DInsspLt. V. Llasse: Dk^to^enide. Idrialin; Idrmlit; ?is.urttt; ^ntdraeit; Sekwarü-, ürLUnlLolils. 8 Oie Mneraiien 6e8 Oerro^t^um^ Krain. I. Liesse: Elemente. I. Ordnung: N e t 3 11 e. i. (Quecksilber sMercur, DZ). Dieses Edelmetall tritt in den Hütten des allbekannten Lergwerkes Idria tropfenförmig und in geüossenen Gestalten sowie eingesprengt irn Lilberscbiefer (Hangendes) nut. Ds 6ndet sied mit Zinnober, Zcbwefelkies, Idrialit und Kalkspat aucb im Dagerscbiefer, dock nur in dem böberen drubenreviere, wo der Albersclneler unmittelbar auf dem Dagerscbiefer rubt.« Diese Oesteins geboren 2U älteren, triassiscben debildsn, welcbe das gewaltige Kreidemassiv des Lirnbaumer Waldes im Korden umranden. ^edocb aucb in den eocänen 3andsteinen (lasello und 3ablon), die vom Zuden ber diese Oebirgsmasse begrenzen, tritt (Quecksilber aut Durcb eine Keibe von Zcbürlungen Lwiscken 3t. Veit und lVlanee bei Wippacb ist das lVletall nacbgewiesen. ^.ls Mittelpunkt Bisses Vorkommens kann das Dort lVlance betracbtet werden; das lVletall liegt Irier in etwa I bis mz -n liefe. Dis von Kordwest naeb Züdost streicben- den 3andstsin- und lVlergelscbickten sincl fast auf den Kopf gestellt unä oft ganr mit IVlercur imprägniert. Im ersten ^.ugen- blicke konnte man diese lVlercursinsprenglinge für Olimmer- blattcbsn balten. R.eicblicber ist das (Quecksilber in einem Lwiscbengelagerten Detten ausgescbieäen.^ (Quecksilber wurde nocb beobacbtet in dem aufgelassenen Ilergbaue XnapouZe bei 2e^sr als Legleiter des Lleiglan^es Oss I<- 1v. (ZusclrsilberderAvei^ ru läria in Krain. /.nr liirinnsrunZ nn riie ?eier 6es llreidunciertinkri^en nussctiliessIiLli Ktnntlicksn Letriekes. IIsrnusAeAsden von 6er Ir. Ir. NerAäirection ru I6rin. Wien 1881. — Darin 6ie Diterntur Uder I6ria. b Moser, Dr. D. L. «Voriroininen von (Zuseirsilder dei Manes.» Vsrlr. 6er ^eolo^iselien I^eicirsanstalt in Wien. Iakr§. i8yo, Leits 24.Y — 250. — «Lerieiit üüer 6en Ltan6 6es (^ueeiesiliosr Nsr^iianes irn Wi^paelrtirals in Innericrain.» Veriran6Iun^en 6er ßsoloAiseirsn lieielrsanstait. ^aiirAanA i8yz, Leite 2z8 — 2Zy. Von XVilkelin Voss. y uncl Annobers; §leickfalls mit Annober, ein^sspren^t in ^uar/., kinäet es sick bei 3t. Ikomas, nor^vestlick von kisckoflack. — iluck Dittai reicknet sick 6urck 6as Vorkommen 6es Quecksilbers aus. Das lVletall tritt im Dr^ber^e «Litur^evec» in Iropfenform mit Zinnober un6 3ckvvefslkies auf, 06er es 6n6et sieb in den Kissen un6 Hüften 6es 3an6steines 06er Lar^ts.^" II. OräriunA: ^.metLlIe. 2. Orapkit (L). lieber 6as Vorkommen 6es Orapkites KeAen nur büritiZe lVIittkeilunAen vor. klack Dsckebull kommt bieses lVlineral im öerAvverke I6ria als iln6u§ auf Dolomit unb Da§ersckiefer vor un6 tritt auck als ^Iän2en6 sckv^arre, leicbt Lerreiblicke lVlasss, selten mit faseriger Ltructur. in 3cknürcken o6sr kleinen Gestern auf. Lon§lomeratkörner sinä oft §anr von einem 6rapkitan6u§e umgeben, infolge dessen §Iänxen6 sckvvarr." Die Oailtkaler 3ckiefer 6es Dr^berZes von Dittai sin6 nack D. Kie6l Aleickfalls ^rapkitisck.^^ z. Lckwetel (3). Im oberen Krmatkale fan6 sieb 3cbvefel in unreZel- mässiAen Irümmern von scbmut^iA Aelbbrnuner Darbe. Die 3tücke, xvelcbe sieb im krainiscben Danäesmuseum be6n6en. erinnern im ^.usseben an 6en Zcb^vefel von R.a6obol in Kroatien. 3ie stammen von 3ie§mun6 2ois Ker, un6 unter dessen Zckriften fan6 sick eine darauf berüAlicke Kot>2 vor, 6is Karl Desckmann in iVbsckrift erkalten Kat. 5ie lautet: «Den 22. ^suli 1812 destieZ ieli UnterLeiLkneter mit 6em 8Ldmel2mei8ter OIant8Llmi§ 6en 1'erZIou von ^auerdui-§ unä clurcli äa8 Krmatkal, v^o ick ^eäieZen 8cli'»vefe1 auf äer Odei üäLde eiue8 kleinen X688el8 ob 6er io Rl-unleebner^.. LeiträAe rur Obarabteri8ti1c 6er Lr2la§er8tätte von I^ittai. ^abrbueb 6er§eolo^i8cben Ke:eb8an8talt, ZZ. Zan6 (i88Z), Leite Z87 — Z96. n 1?8ebebuH Oer Ic. Ic. (^ueei<8ilberber^bau 2U I6ria. ^eit8cbrift für Ler§- un6 Oütten^ve8en. XV. /abr^an^ (1867), Leite zbo. 1^.ie6i O. iVI. Oittai. Oben6a, 1886. 10 ^.lpe Lelo po^'e, «^wilrel v podnu» genannt, in graugrünliehem Letten fand. . ^.uf dem Abhänge des obigen Kessels, ^'edoeb 50 o tiefer, fand ieh Zwischen Lwei hervorragenden Kalbsteinwänden bituminösen Lebiefer mit inneliegender Lebnürl - Lteinboble. ^.uf den Leiten hei (der Lebrift wurde eine rohe 8lie8es lVlineral wur6s Kisker nur in 6erbem ^ustanös keokacktet. Nit Nalackit, einge8prengt in k^uar?, 6n6et es sick bei Narti ns berg näckst Kisnern. — Nekrere Kun6- stellsn liegen im Kras t n i ca-O rak e n kei Lel^ack ; auck bei 3min 2. su6wsstlick von Lisckoflack, un6 im Lergkaue Kna- pouse sowie bei Kovine an 6er küstenlanöiscken Oren^e kommt 6ieser Kies vor. Itr wur6e auck im 2uge 6er Karawanken, un6 xwar im Karl- un6 Valentinistollen 6es Lergkaues Keickenberg keokacktet, wo 6as Irr öfter mit 6unkler Ankklen6e gekun- 6en wir6. Kupferkies 6n6et sick ferner bei ^irkouse un6 Kam¬ nica bei Watsck (auck Waatsck). klier tritt er mit Llen6e un6 LleiglaNL in einem löckerigen Quarre auf, 6er ein lager in 6en Oailtkaler 3ckickten Kil6et. — Der gleicken kormation gekoren auck 6ie Vorkommnisse bei Kraxen un6 Kersck- Von XVilkelm V088. Stätten, nordwestlich von ^Vatsch an. — Bbemals wur6s im Vi6ernca-Llraben bei Bonowitsch aufLbalcop^rit gearbeitet; er 6n6et sich in Begleitung von LIeiglanr un6 Änkblen6e. Lei Bastek 6n6et sich 6ieses Nineral mit Brauneisen¬ stein, im Bergbaus Bittai hingegen mit Kotheisenstein, Bunt- kupfererr un6 Bleiglanr. 7. Luntkupfsrer^ (IZornit, LuzL, Lu8, ?e8). äusser 6em beim Kupferkiese genannten Bun6orte I.ittai kommt 6ieses Kupfererz in 6erbem 2ustan6e in 6er Omgebung von Osslitr (?r.lt- un6 Ksu-O.), vorzüglich im Klobousegraben vor. Bs wir6 hier von Kupferglanz un6 Nalachit, seltener von Kupferkies un6 Bleiglanz begleitet, un6 es biI6et Kester 06er Binsen im Quarre 06er im Kalkspate, welche einem grünlichgrauen, glimmerreichen Zcbiefer eingelagert sin6. ^.ucb am 5aira ch-Berge, süälich von 1'rata, treten Kupfererze auf, vorherrschen6 Buntkupferer^, seltener 1'etra- e6rit 06er Kupferkies; sie verbreiten sich noröwärts bis gegen 6ie Oorxer Orenre. — Zchürie bestanäen bei Koprivnik, Kovine, Boöplece un6 im Blöben^uge Zkof^e. Oie Brre, welche 40 — 50 °/„ Kupfer enthalten, bil6en linsenförmige Bager 06er stockförmige Nassen in 6en Bailtbaler Lchiefern 06er im Orööener Zan6steine. sehnlich ist auch 6as Vor¬ kommen 6es Buntkupferer^es bei Keu-Osslitr. ^.uf 6iese Brre war im Anfänge 6er Bünfriger^abre 6as Kanitr'scbe Kupferbergwerk in ^.lt-Osslitr begrllnöet; später (19. ^.pril 1858) constituierte sich 6ie «Gewerkschaft Lkof^e», 6eren Ksckte ^e6och schon im )ahre 1876 gänzlich erloschen. (Zkofje 06er Zkof^'a ist 6er Käme eines Oökenxuges an 6er gordischen Brenre, wo auf Kupfererze gegraben wur6e; 6er gegen Boöplece gerichtete 5u6ostabhang führt 6ie Be¬ zeichnung Bo6plecam. Bo6plece, sll6Iich von Kovine gelegen, ist auf 6er Beneralstabskarte ^1 : 75 000^ nicht verzeichnet. — Oie gewonnenen Brre wur6en im Hüttenwerke Boplice auf- gearbeitet.) 14 Oie Uinernlien cies lterrtOAtduins Lrain. /?) (r/NtttLS. 8. 81eiglan2 (Onlenit, Rleiseittveif LIeiinuIm, Od8). Lleiglan?. ist ein im Lande weit verbreitetes Mneral, welckes sowobl Irr^stsIIisiert Lis auck derb gefunden wird. kleine Lleiglan^würfel bnden sieb mit Larit in der Ort- scbaft ^.lpen oder Dianina ober Assling (beim Dause Odanc). Ebenfalls in Würfeln kristallisiert kommt LIeiglanx bei Dod- kra^ unweit Zteinbrück vor. Obwobl die Kristalle meist klein sind (4 — 5 Lantenlänge), so kommen dock auck grössere vor. Line scböne Druse besitzt das krainiscbe Landesmuseum; die Kristalle sind mit einem warten Limonitüberrug bedeckt. Deber kleiglan^kristalle, die sieb als rindenförmiger Lebsr- ^ug auf Dol^koble bildeten, beriebtste L. Dreier. Die Kl'i- stalle wurden im alten Nanne des Bergbaues Knapouse gefunden, und die Koble dürfte 7.um Deuersetren gedient baben.ib Der derbe, grob- bis feinkörnige, selten siebte Rleiglan^ verbreitet sieb längs des Laufes 6er Zave 6ureb Ober- un6 Lnterkrain. Im nordwestlicbsn Landestkeile ist runäcbst 6as Dlanicatbal, südlick von Katscback, ^u erwäknen, wo ein grobkörniger Lleiglanr mit Loblengalmei auftritt, so 6ass 6ieses Vorkommen etwa als ein Ausläufer 6es Kaibler Lagers angeseben wer6en kann (16. Dessl). Im weiteren Verlaufs 6er Zave, un6 rwar am reckten Lier, 6n6et sick ein Lug blei- glanrbaltiger Oesteine, 6er bei Lovi ne beginnt, Lnapouse, kierauf Littai bsrübrt un6 im Dügelruge Doclkra) bei Zteinbrück en6et. Im Hergbaue Lovine, westlicb von ?ollan6, bildet 6as Drr Lester und Linsen in Lkalcedon umscklossen. Ostrtersr ^eigt eine lang-säulenförmige, parallele Absonderung. 2wiscken Kiesen einzelnen Llkalcedon- lagen ist jüngerer Annobsr in 6ünnen, grossen, rusammen- kängenden unk glänzenden lklättern ausgesckieden. Weitere ungewöknlicke Gestalten bswakrt 6is dortige Lergwerk- sammlung: bräunlicks Kasern, Lknlick Ooetkit §ewun6en ÜLcksäulsnforlniA, äknlick 6er krikramer I^euerklen6e, ^Vuf ein an6eres, sekr eiAsntkürnlickes Vorkommen mackte miclr mein gewesener, kockverekrtsr I^ekrer lL6uar6 Oöll LufrnsrksLM. In einem grauen, Olimmerblättclren entkaltenksn 3Ln6steins waren k^ritkr^stalle in 6sr korm 6es ?enta§on- Oo6elerder^dau im kotot8eüni§b-Oraden näeÜ8t 8t. ^nna im Ooidltüale. Oe8terr. ^eit8eürift für Ler^- und Oütten^v68en. III. ^saür§a.n§ (1855). — Oipo16. Oeder (Zuee1c8ildervorlo/o Boklensaurer Balk.7'0 » Boklensaure IVlagnesia. 5'5' Ikon.Z8'Z -- Bokle.20 » IVasser und Bitumen.7'0 » 100 0 °/g Dine spatere /lmal^se clurcb ?rof. Kletrinsk^ ergab für das Brr: Annober.2 "/„ Ltickstolfkaltigs Bokle.5 ' Bkospkorsaurer Balk .... 56—57 » Bkospkorsaures Oisenox^d . . .2 — Z » Bkospkorsaure Okonsrds.2 » Oluorcalcium.4 — 5' Oer Best ist Ikon. Im Oagersckiefer kommen nickt selten grosse, kugelige Osoden vor; es sind meist Dolomit-Loncretionen, seltener /^nkäufungen vinrig kleiner ?/r,t-Hexaeder. Das Bergamt Idria vervakrt eine besonders grosse, linsenförmige Oeode aus demDagersckisser.seckstsrDauf; dis Idoke beträgt O Z4 M, der ^0 Lei 6ie8er OeleZenkeit inö§e 6ie Lemericun§ §68tattet 86IN, äa88 ieii in 6er LannnIunA 6e8 Herrn L6uarä DöII von 6ie8en Lin8e^1ü88en Dünn- 8eiili6'e 8a.1i, v/elclie 6ie 8ternlei8ten 6er Korallen §ut reiften, ^.n einem IIan68liielre ivar 6ie8 8elion mit freiem ^u^e mö^lieli. — Derartige 8tüelce, 6ie ivolil 6en l^amen Korallener? erklären, 8elieinen ^e6oeli 8elir 8elten un6 in 6er Orude selion 1an§e nickt mekr §eiun6en >vor6en ?u 8ein, 6a 8ell)8t Ilac^net für 6en Namen 6e.8 Kr?e8 eine undefrie6i§en6e Krklärun§ §ad. KIai6in§er8 Lerickte etc. I. Land, 8eite 6. 2 2 Oie Mneralien 6es Oer^OAtliums Krain. Omfang 1^/7» und 6er daraus gerecbnete (Zuerdurcbmesser o ' z M. (Oer Oagerscbiefer oder die Zkonra-Lcbicbten geboren den Wengener Lcbicbten an; er reicbnet sieb dort, wo er err- fübrend ist, durcb grossen Ritumengebalt aus, welcber sieb an einzelnen Punkten 2u einem klarte, dem Idrialite, con- centriert. Oewöbnlicb tritt das Oarr mit Oebsrerr auf.) iZ. IVletacinnabarit (big 3). Nit diesem blamen beTeicbnet man dis natürlicb vor- kommende scbwarre Nodibcation des Lcbwesel^uecksilbers, welcbe bisber nur aus Obercalifornien bekannt war, ^'edocb in jüngster 2eit aucb in 16 rin aufgefunden wurde. Oas für Ouropa neue Mneral bildet kleine Halbkugeln von 2 — 5 -n?« Ourcbmesser, 6!s tbeils einzeln, tbeils psrlenscbnurartig an- einandergereibt sind 06er 2U nierenformigen Krusten ver- wacbsen. Oie Halbkugeln 8in6 entweder kr/stalliniscb, con- centri8clr faserig und oberdäcblicb raub und matt, oder 8ie bestellen aus einem wirren Aggregate sebr kleiner metalliscb glanzender Xr^stüllcben um einen dicbten Xern. Leinnbe ÄUSNLbmslos 8it2t lVletLcinnnbnrit in einer Xrusts von (Ubit, welcbe eine Kduftkläcbe de8 xinnoberfübrenden Os8teine8 bedeckt. Obenso kommen nucb rwiscben den einzelnen Ltrnblen und l^r^stnllspit^en de8 lVlinernles win^i^e Lnicitkr^ztällcben vor. Ons Vorkommen des Netneinnnbarits in IdriL ist ein sporn- discbes und seltenes. Or wurde in den neueren liefbLuten des (soseüreviers gewonnen, wo er auf Kalksandsteinen und Ibonmer^eln, ALN2 untergeordnet und in wenigen Oxemplaren auf 6uttensteiner Oolomit aufgewacbsen ist. Oas Kr^stalls/stem des Netacinnabarits ist tesseral, mit 2willingsbildung nacb dem Octaeder und vorberrscbend dode- kaedriscbem Habitus, daber isomorpb mit dodekaedriscber Ankblende. ?aramorpbosen des Zinnobers in Netacinnabarit kommen gleicbfalls vor. Oas Nineral bat die Härte z und die Oicbte 7'66. Leine Oarbe ist scbwar? mit einem Lticb ins Rotblicbe, die des ?ulvers dunkel-cbocoladenbraun. Oas ?ulver vereinigt sieb beim Keiben in der f^cbatscbale leicbt Von XViHielin V088. 2Z 2U compacten sckwar/.en Olittercken mit Koker Ooktur und Mstallglan^. Vor dem Oötkrokre auf 6er Kokle verkllcktigt Metacinnabarit, okne ru decrepitieren und okne Lescklag oder Kauck. kün Ltückcken auf eine glükende Oor^ellansckals ge- worten, entzündet sick, und 6er Lckwetel brennt weg so wie bei Zinnober, Orkitrt man 6as Mineral allmäklick an 6er Ouft, so beginnt es sick ?.u verdllcktigen un6 verdampft vollständig. Oie ckemiscks ^nal^se ergab 85'62 "/g lZuecksilber un6 1^'09 °/o Lckwefel. (Oie bereckneten 2aklen geben für Zin¬ nober 86'21 un6 IZ'79.) Metacinnabarit von I6ria ist 6aker 'iO tkeils von Rleiglanr: begleitet. In den Orrlagern von Kamnica und LirkouLs bei Watsck tritt sie nesterförmig auf, im Vidernca-Orabsn bei Oonowitsck mit Kupferkies und öleiglanr. Ounkle Zinkblende durcksetrt in parallelen dünnen Oagen den Zpateisenstein von Keickenberg; im aufgelassenen Haue Ilelsica kommt aknlicke Ankblende mit Oleiglan? und Zpateisenstein vor. I7eder IVletaeinnadaiit von läiiL unä äe88en I^aia§6ne8i8. )aln duo^ 6er I<. ^eolo§i8eden Ivi8eken IIol2ene§§ un6 DeZo^'na. — Die betreffenden 8tüeke Kat Herr Hauptmann Ariden an Ort und 8telle aufoe8ammelt und dem kraini8eken Kande8mu8eum ükerla88en. 27 ^.ucb in Onterbrain bei Organe, 3tnri6vor näcb8t I^Ltsebseb, im Hepeti8cb-LergbLu bei Oof 8owie in Innerlrrnin bei Onter-3emon sin6 6ernrtige Oimonite verbreitet. 3nn6ige8 Lrg.unei8ener2. 3olcbs8 6n6et 8icb bei (se8erce in 6er ^Voebein, in 6en . /adrducii cier i<. i<. ^eoIo^isLden R.eiLli8an8t2lt in Wien. I. Onn6 si8zo), Leite Z89 — 411. — Ontliält ^.U8fü^rlielie8 üi)er 6ie Oa^erun^ 6er Woekeiner Oo^ner/>e. — I^i^olci N. V. Lerielit über clie ^eolo^i8eüen ^.ufnabmen in Oderkrain ini ^aüre 18^6. Odenüa. VIII. Land (1857), Leite 20Z — 2Z4. Von Wilhelm Vo88. 2Y Loneretionen (Disennieren, ^.Zlersteine, Klapper- steine). Zei 1 reffen sovue an anösren Orten 6er Umgebung von I klnterkrnin kommen gleickiklk k8sudomorpbosen nnck Iii>orpko8en 6es NinerLlrsiclies. Vnn Or. IteilltiÄrcl LIum. Stuttgart 184z. Leite ly/ — lyy. Von XVillielni V088. 3 > ?8eu6omorpb nacli 3peerkie8 kommt 6a8 6raunei8ener2 in 6er ^Vocbsin vor, un6 2vrar bei 6or^uZe, Oie 8tücke entölten im Innern olter nocb einen Lern 6e8 8trabli-;en Lckwefe1eisen8. — «Lin tbeoretLcb vicbti§e8 Vorkommen, vrelcke8 8ebr ru Oun8ten 6er Lnt8tebun§ 6urcb Nineralvvä88er 8pricbt, i8t 6a8 von Lobnerx in tropikteinartiZer Oe8tait, ob8cbon 6ie Ober6acbe 6urcb 6ie 8ie §an2 2U8ammen8etren6en un6 übsr2ieben6sn 3peerkie8kr^8taliformen nicbt8 veni^er aL §Iatt i8t.»^b 20. Oostbit (kz-i-rkosi^erit, I^Läeleisellerr, kezOz, ItzO). In 6er Lorrn 6e8 I^a6eIei8ener2S8 6n6et 8iek 6a8 Ninerai in feinen, bü8cbsii§ Aeor6neten Lla6eln 06er au8 Ha6eln be8teben6sn Lrugten auf braunem 6ia8kopls, 8talaktiti8cbem LrLunei8sner2s un6 im Innern 6sr Obonei5sn8tein-Lieo6en, vrelcke im ?i8cbenvvaI6e bei OoniA8tein Zelun6en vver6en. (3ammiun§- Linbart). 21. 8raun8tein (IVInO, IVlnO^,, tl^o). Lin reicbe8 LaZer 6erben Lraun8tein8 6n6et 8ick am 3ü6§ebanAe 6er keAunZica (aucb ViZunKca) ober IVlo8te in IZZ9 --r 3seböbe. Oa8 Vorkommen gekört 6er oberen Hia8 an; 6a8 Lie^en6e biI6et ein 6unkeI§rLuer 3cbisler, 6^8 KlnnAen6e ein Aeiblicb Arnuer 3cbiefer, wornuf Ilreceienknlk, uberls^ert vom LLll8tLtter Lnlke, foIZt. Oie Näcbti^ksit 6e8 Ln§er8 betrügt 1—4 -/r, un6 e8 i8t nuf eine 3treicbun§8-^Ku86ebnun§ von circa 2800 --r bekannt, Oa8 Lrr be8tekt au8 einer Ni8cbun§ von Nan^anox^6 (NnO), Nan§an6iox^6 MnOg) un6 Wa88er 2U nakeru Aleicbsn 'I'keiisn un6 vür6e 8siner 2u8ammen- 8et2unA 6em Varvicit 06er k8ilomelan am nack8ten kommen, 28 Vlorlot v., I. e. Leite 407. 2^ I^e88l H. Ke8e^leidun§ cie8 iVlan^anerrdei §daue8 211 Vi^unTea. ^eit- 8L^lift 6e8 der§- und kütterunrinni8eken Vereine8 für Kärnten. ^alrr^nn§ 1875, Leite ZZy —Zby- H 2 Oie Nineraüen äe8 IIer2OAt1nim8 Lrain. Oie Orre sin6 blättsriA o6er 6icbt, bräunlicb-scbvvnrr, weniA Alnnren6, im Ztricbe brnun; sie entbnlten zo—Z 5, ^e6ocb nucb bis 62 o/^ NanAnn, un6 rwnr sin6 6ie tiefer IieAen6en 6ie ärmeren Orre. Nnn verwen6et sie in ^nuerburA rur OnrstellunA 6er Oisensorte «OerromLNALN» mit 40—50"/» NLNANnAebnlt. ^.ucb nn nn6eren Orten kommen übnlicbe Orre vor. Zo im blorciosten 6es alten Oeverkenbauses auf 6er Ilelsica un6 im OebirAe «kuklab» bei ^auerburA, worauf in 6en ^abren 1804—1846 ein OerAbau betrieben wur6e. /^.m recbten Zaveufer kommt Oraunstein bei Kropp, Kisnern, 2aIi loA , Ztrarisce bei KrainburA un6 Werlocb bei Ibseboback vor. In 6er Latastral-Osmeinds 3t. blikolai bei Kisnern be6n6en sieb 6ie LerAbaue «3t. Kikolaus-Ztollen in Wancovc» un6 «jesenove». Oie 6ort Aefun6snen Ilraun- steine entbalten einen N3.nA3.nAeb3.lt von 29 'Z4 un6 25'14 0/0. vVucb in 6er Wocbein, un6 rwar auf 6er Oaea — ein OeberALNA nacb 23rr —, bat Herr KI. Kessl Oraunstein Ae5un6en. 22. Wn6 (Ua.n§an8Lkauln). Os b'eAen ?roben von 6em kerAbnue nuf 6er IleAun- sicn vor, un6 2war bi!6et 6ns Ninersi xnrte, nierenförmiAe Krusten 06er scbnumnrtiAe Oeber^llAe nuf 6en Lrnunsteinen 6es oberen Ztobens (bl. Oessl). ^.Is erbiAer Oinsebluss im Lnr^te '>vir6 6iese /^.rt von Ilrunlecbner für Oittni nnAeAebsn. Kncb Iscbermnk 6ürften 6ie 6 e n 6 r i t i s c b e n ^.bsüt^e, wie sie sieb beispielsweise sebr sckön nn 6en NerAel- scbiefern von Iliscboflnck reiAen, vvobl rum VVn6 ru stellen sein. L.nmerIruriA: Ititter von Xe p ti a. r o vi o d sükrt (iVlin. Hx., I. kä., Leite 2ZÜ) nueli netit von Liclielstein in Xvnin nut. Dieser tanine felrit irn Orts-Itepertoriuin; er Irornint in Krnin nur n!s ^.üelspruäieLt vor. Von Wi^belm Voss. 33 III. Ordnung: LLlinisobe Hr26. 2Z. Lpateisenstein (8i6erit, BIin2, BeLo^). Obwobl dieses Ur?, gleicb dem LIeiglan?e, im Lande sebr verbreitet ist, so findet es sieb sebr selten in Kristallen. Lisbsr wurden nur in den Lloblräumen des derben Zpateisen- steins vom Leicbenbsrg e kleine Lbomboeder (L.) beobacbtet. Oer derbe Lpateisenstein dieses Lergbaues ist kr^stai- liniscb bornih, liebt erbsengelb oder grau und entbält zo — 42 °/g Lisen; er ?eigt oft ?ablreicbe Lutscbiläcben oder Lpiegel. Oie Liderits sind bäubg von weissen Kalkspatadern oder von Ländern dunkler Zinkblende durcb?ogen und bilden linsen¬ förmige oder stockförmige lVlassen, welcbe entweder an einen dunkelgrauen Kalkstein (Zcbnürlkalk) gebunden oder rwiscben Kalk und scbwar?en Zcbiefern, aucb rwiscben Zcbiefern und Landsteinen, eingescbaltet sind. Oie Zcbicbten geboren ?ur alpinen Zteinkobleniormation und werden von VVerfener Zcbiefern und 6uttensteiner Kalk überlagert. Ztücke, dis längere 2eit auf den Oalden lagen, sind oberiläclrlicb ?u Lrauneisenstein verwittert (Kernilin?). Lei Oepe^ne, aucb «Ltare ^ame» genannt, kommt eins nabe?u scbwar?e Varietät des Ziderites vor; der Lergwerks- betrieb wurde bier 1868 eingestellt. ^.uf der L e l s i c a kommt Zpateisenstein mit ein¬ gesprengtem Lleiglan?e und mit Llende vor.^o und auf der Legunsica bndet er sieb unterbalb der Nanganerxe ein¬ gelagert. Diese Lr?lagerstätten lassen sieb in südüstlicber ^0 Im Beläiea-Laue wurde schon ru ^nkan^ die8es 3^hrhundert8 §e- arbeitet. ^.m 8ekvvun^dafte8t6n ^var äer betrieb um 1840 uncl §e§en Lude cle^' 8ecli2i§er^alire, ^vo mit ciem unterLten 8toIIen (^§on-8tollen) äer 8pu.t- ei86N8t6M an^efaliren v^uräe. Infolge 6er 8el^vae1ien uu6 tiöe^8t unre^el- mä88i§ ^eia^erteri Lr2ÜN8eu 8ovvie 6«8 §ro88en I)ruelce8 xve^en, 6er fort¬ währende ^aeh^immerun^en nötdi§ machte, wurde 6er Betrieb mehrmal8 ab^ebroeben und im i88z §an2 auf^e^eben. 3 Kicbtung über 6ie ^.Ipe ?revala (alte R.a6ecb)r'8cke drube) dis rur Kovca-^lpe am 8ü6Iicken Oebänge 6er KoZuta bei bleumarbtl verfolgen. Im Lergbaue Oittai kommt ein fa8t 6ickter 3patei8en- 8tein vor, 6er a6crförmig 6en Kalk 6e8 Or2berge8 6urck8et2t. r^uck ?L8^'ek bei Oittai un6 ?o6kra^' bei 3teinbrücl< liefern körnigen 3i6erit. 24. Li8envitrio1 (Nelanterit, -^- 7^0). Im <^ueck8ilberbergwerke I6ria kommt 6ie8S8 8ulfat in lebbaft glanrenben, bla88-berggrün gefärbten Kristallen vor, welcke in Oruppen 06er Oru8sn 6ie grv88eren Hoblräume 6e8 Halotricbit8 au8klei6en un6 aucb an 6er Oberbacke in Kru8ten auftreten. Oie Kristalls erreicben nickt i ' 5 --7-« in 6er grüßten ^.us6ebnunA, ikre Oorm >8t pri8mati8cb 06er tafel- förmig, 6ie dombination iläckenarm.bi Verwitterung8- pro6uct 6er 3ckwefelkie8e fan6 ick di8envitriol aucb in tropf- 8teinartigen Oe8talten. Im Oei8trit2tkale bei 3tein, un6 rwar am ^.bkangs 6e8 Lerge8 Kops, wo 6a8 lVlaterial für 6a8 3teiner Out^pulver zerronnen vir6, fsn6 O. I'eiler Asnxe bie8ter un6 Oin8en von §ro88en bii8envitrio1br)78i:g1Ien, 6ie 6nrck VervritterunA von Oi8enikle von Oro88ligoina bei Oberlaibacb. e p Ii ar o v ! od k. v. In Vlten Narbte 6er 3ta6t Oaibacb als staubartigen Oeberxug an Xnocken, 0e- 8cbieben un6 6ergl. Lei Iscbernembl tritt sie im 1?egel. im Kioblenbecben 3agor-'I'rifail sebr scbön in 6en 3palten 6er Oignite auf. Lckrauf. 6er AeolnZisellen IteicksanstLlt i8yi, Leite z8c>. Oer äassldst ange^edene Ounäor! «Liementifslä, vierte Otaz;«» ist irrtkiimlielr; 6er rviriclieire k'unZort in 6er (trutle ist, rvie rnir Otler-Vlateriniverwalter Karl LroL treun6iieilst mittkeiit, niekt delrsnnt. z Oie iVlineralien cie8 Oer2O§tduiri8 Krain. Z6 27. lVlalackit (Lu,^LO^, K^O). Lei Nartinsberg nacbst Kisnern kommt Nalacbit mit Kupferkies, in (Zuar? eingesprengt, vor. In den alten Kanit^- scben Kupferbergbauen imKobouse-Oraben, an 6er Züd- abdacbung des Köbenruges 3 k o f^ e (genannt Kodplecam) un6 am 3airacbberge bei I6ria iindet sieb das Kupfersal^ in Kleintraubigen bis nierenförmigen Krusten auf Zan6steinsn in Legleitung 6es Luntkupfererres (K. N.). Im Lergbaue Knapouse bei Ke^er biI6st IVlaiacbit, meist mit ^.rurit, erdige Keberrüge auf Kupferkies. Nit fein¬ körnigem Lleiglan^ 6n6et er sieb ru Kittai, mit Lar^t, Llsi- glanr un6 Kupferkies 2u Lodkrap ^.m linken 3aveufer wurde 6as Nineral auf 6er Ko.sca- ^.Ipe bei Lengenfeld, etwa 40-/« vor 6er Kobe, als Unklug auf Kalk gefunden (K. Lessl), 6ann bei Karnervellacb im Karawankengebangs Obesenek mit Kablerr. Nit ^^urit kommt 6as Kupfererr im Keicbenberge ob Assling, am 3udost- un6 Kordwsstgebänge 6es 3tegunek bis berab in 6ie Keutscba, 6as ist 6er Lcbluss 6es Katbarina- tbales bei bleumarktl, vor. 28. ^2urit (Kupferlusur, LllzL^O^, tl^O). ^.Is er6iger Keberrug auf Kalk bndet sieb 6ie Kupfer- lasur auf 6er Kosca-^VIpe; aucb in Kittai und Lodkra^' wurde sie beobacbtst. Die übrigen Kundorte mögen bei Na- lacbit nacbgeseben werden. 2g. Kupfervitriol (Lkalkunttiit, Lu 80^ -p Z ^.Is Neubildung lindet sieb dieser Vitriol in den alten ^.bbauen des Krxberges von Kittai auf kupferkiesbaltigen Oesteinen, und rvar in undeutlicb ausgebildeten Kr/stallen mit berliner-blauer oder (infolge Verunreinigung durcb Kisen- vitriol) grllnlicb-blauer ibarbe. bis kommen ^edocb aucb bimmel- blau gefärbte Krusten vor. Z7 zo. 2inkspat ^8mitli8onit, Kolrleu^alme!, 2nLOz). In körnigen big er6igen weisslicb - grauen , 6ocb nickt selten 6urcb Kisenoxx6bx6rLt gelb gefärbten, Serben IVIassen kommt dieses ^inkerr sowobl in Oberkrain als aucb in Dnter- krain vor. In Oberkrain 6n6et sieb Koblengalmei mit LIeiglanr im Klanica-Hrale, sü6Iicb von Katscbacb; mit Kalk gemengt (rinkiscber Kalk) im )auerburger Orabsn (K. Dessl). Dieser Kalk entbalt nacb 6en in 6er k. k. geologiscben Keicbsanstalt ausgefübrten ^.nal^sen 11 ' 29 2ink. Im Korosica-Oraben bei 5t. ^.nna im Doibltbale fübrt 6er Hallstätter Kalk Koblen- galmei mit Rleiglanr. In Dnterkrain 6n6et sieb 6ns Kirr mit kleiglanr ru Dittai, mit Kotbeisenstein nm Kerni Ir rib unweit 5avenstein, wie6er mit Lleiglanr bei Derrise un6 Irebslno nacbst Kassenfuss. Zi. Weissbleierr (LeruZsit, Lclrrv^rrdleisrr, ?dLOg). Durcb 6ie VVie6ereröifnung 6es Ilergwerksbetriebes um Dittai ist 6er topograpbiscben Nineralogie ein ausgereicbneter Kun6ort rugewacbsen. Wabre Dracbtkr^stalle un6 5tulen wur6en gewonnen un6 rieren sowobl in- als aucb nuslnn6i8cbe 5nmmlun§en. Die Lerussitkr^stniie sitren rumeist 6em Rlei- Ainnre 06er 6em Lrnuneisensteine nul un6 sin6 tbeiis liünrel- kr^stnile, tbeiis ^willin^e 06er Drillings. Die Kinreikr^stnIIe sin6 vorrüAbcb tnIellörmiA nusAebi!6et 6urcb 6ns Debervvie^en 6es Lrncb^pinncoi6s §e§en -/«/'. e>o/''un6 --r/'-Ä , 06er Urncb^- pinncoi6 mit Oo/-'un6 s/6 5ie sin6 Inrblos 06er weiss. Die erwübnten 'I'nleln vereinigen sieb ru Kreurungs-^wilbngen 06er -Drillingen. Debrigens kommt 6er Kittnier Lerussit noeb in einer nn6eren 2willingsbiI6ung vor, 6eren 6run6gestLlt 6ie Lombinntion . Z'. 0000ist un6 wo 6ie In6ivi6uen ru sogennnnten Wen6erwillingen , sternförmig geor6net, ver- bun6en sin6. (6nnr nbnlicbe Kristalle sin6 von ?tibrnm beknnnt.) 7^.m bäuügsten ^e6oeb sin6 büsebelförmigs ^.ggregnte Z H Die iVlineralien 6es Der2O§tIium8 Krain. von scbneeweisserDarbe mit lebbaftem Demantglanr; sie sin6 auf Lleiglanr, glimmerreicbem 3an6stein (Oanggestein), 3cbwer- spat o6er Lotbeisenstein aufgewacbsen un6 erinnern im ^.us- seben an 6ie Lerussite von ^ellerfeI6 am Darre 06er an ^ene von Dea6bills in 3cbottlan6. Lei mancben 3tufen sin6 6ie Dr^stallbüscbel von in Dimonit umgewan6elts bla6eln 6urcbwacbsen, bei anderen 3tücken sin6 6ie stenglig gsbiI6eten Aggregate plattensormig verbunden. 3eltene Lormen sin6 perlenscbnurartig angeor6nete Kr^ställcben. Durcb Lisenox/6bx6rat sin6 mancbe Ztufen gelb gefärbt. T^uf 6er Landesausstellung ru Daibacb (i88z) befanden sieb 3cbaustücks, dis in 6er grössten Dimension bis 20 E massen. — Von Dittai erbielt icb aucb ein Ztück, welcbes als Zcbwarrbleierr ru bsreicbnen wäre. Z2. k^romorpbit (8raun-, Oründlsisrr, zkdOz^kO^iz, kbL!?). Viel seltener nls Weissbleierx ist 6ns öleipbosplrnt, velcbes ru Dittni farblos un6 in rvei Varietäten, als Lraun- unä 6runbleier2, vorlcommt. Der farblose L^-romorpbit sowie 6as nellrenbraun gefärbte Lraunbleier^ 6n6en sieb Aewölmlicb mit 6em Weissbleierre, darauf sitr:en6, vor. Die Xir^stalle sin6 säulenförmig (<^>/'.0/'), 4—5 lang. In 6er gleicben l^r^stallform 6n6et sieb aucb 6as Orün- bleierr, ^eclocb weit seltener. Icb kenne nur eine auf Lleiglanr sit2en6e Druse, 6ie sieb in 6er naturbistoriscben Zammlung 6er k. k. Debrer-LiI6ungsanstalt in Daibacb be6n6et. ZZ. Qelbbleier^ ^Wulkenit, kdNoO^). blacb R.. v. 2epbarovicb (lVlin. Dex., I. Lan6, Leite 476) fan6en sieb bocbst selten kleine ILr^stalle im Dobouse- 6 r a b e n, un6 2war in 6en Doblräumen eines Oemenges von Luntkupfererr, lxupferkies un6 Lleiglanr. Von VZilkelrn V088. Z4- LIeispat , Lleivitriol, kdLO^). Diese lVlineralspecies gekört 2U 6en 3eltenbeiten 6es Bergbaues Dittai. Die wasserbellen 06er grau gefärbten Kristalle, 6ie auf Bleiglan? aufgewacbsen sin6, lassen 6is Bläcben 00 V. s/' un6 -n/'«- erkennen. ZZ. tznecksilberkorner? (Xalomel, I^Olz). Dieses Mineral kam einst mit (Quecksilber un6 Zinnober 2u I6ria vor, wur6e ^'e6ock in neuerer 2eit nickt mebr beobacbtet. III. Liesse: Qeolitke. zö. tzuar? (Ler§Icr^8taII, Zemeiner- ()uai 2, (Zuar^it, Xie8el8eliief6r, Hörnlein, IdolL8tein, ^L8pi8, 8102). LergkriZtall. Der kristallisierte, wasserbelle 06er graulicb-weiss Kis raucbgrau gefärbte 6 öfter ^anr: oberüäcblicb auftritt. OemZeZenUber 8ei 6ie kemerkunA an^efuZt, 6a88 aucb Xr^8taIIe mit bei6en ?i^menten (6emnacb 8tellenwei8e rötblicb o6er §rün gefärbt) Vorkommen. Lolcbe Xr/8talle la88en erkennen, 6a88 nickt 8elten 6er rotbe Oarb- 8toff tiefer lieZt al8 6er Zrüne, 6aber alter 18t. O 08 e HerAkr^8talle kommen an ver8cbie6snsn Orten vor am bekannte8ten 8in6 ^ens von ^irknitr, worüber Oac^uet (Or^ctoArapbia carn., I. Lan6, Zeite 140) genauere lVIittbeilunAen macbte. Or 8ammelte 8ie auf 6em Ler^e Zlivnica un6 auf einem we8tlick 6avon ^ele§snen HerZe, 6en er «l^anra Ktebra» nennt. un6 ver^leicbt 6is8elben mit 6en Ltra88burZer Krx8taIIen (Oailloux 6u R.Iiein). Oie Xr^8talle, woran 6is Olacben 00/^.^?.—vor¬ kommen , liefen einzeln in 6er Oammer6e , 8ie 8in6 klein un6 von Arö88erer 06er Aerin^erer VVa88erbelliAkeit. Oa8 Oan6volk nennt 816 «Ltrelice», 6. i. IZlit28teine, 6a 68 in ibnen 6en ver- 8teinsrtsn LIit28trabl erkennt. IVlan 8ammelt 8ie am be8ten naclr 8tarken fl.6AenAÜ88en am nor6we8tlicken ^bkan^e 6er Zlivnica Ae§en l6re^e 2u. ?iuck bei Keifnitr bat man äbnlicbe Xr^8talle §efun6en. Oie Ärknit7.er I^erAkrx8talle 8in6 6urcb ver8ckie6ene Oin8cblu88e auZZe^eicbnet. Klacc^uet xeicbnet einen Xr^8tall .—/vl . worin ein Zweiter milcbwei88er. 6ocli eben80 Aebil6eter e 8icb in 6er «Xu§elwan6» 6e8 iVl ankert 8. In 6en Xararvanben Irommen I6orn8teiniruAeIn unter abnlicben Verbaitni88en vor; 8ebr 8cböne, reAeImä88lAe Xu^eln 8ab icb vom IVlanAanerrbau 6er BeAunKica. Oie grünen Oorn8teine, 6ie a>8 Oe8cbiebe in 6sr Lave bäu6§ Aelun6en wer6en, näbern 8ieb 6em ^a8pise. Oro88ere Ltüclre 8in6 aucb an 6en Xanten un6urcb8icbti§ un6 nur feine Lplitter 6urcb8cbeinen6. Oa8 Bulver vvir6 von Irocben6er XaliiauAe nicbt anAe^riffen. Oie8e laucbArünen Lteine 8tammen vor?:ü^Iick au8 6er ^Vocbeiner Lave un6 rum Obeile von 6en OebänZen 6e8 IlovcL-WaI6e8. Wenn man 6ie Oeban^s 6ie8e8 Oebir§e8, belebe 6a8 Wocbeiner Obal am recbten Hier be^renren, behebt, r. B. ^'ene 6e8 Oo8ti vrb bei 2ebacb 06er 6ie ^b6acbunA von Xuplenib §e^en Wocbeiner-Vebacb. 80 6n6et man allsntbalben in 6en Oraben 6ie 8ckarfbanti^en 45 Irümmer dieser (^unr^vnrietnt, 6is in reicher iVlen^e 6en LerAAebänZen einAelu^t sind. Lei stnrben KeZenAüssen Ae- lnn^en sie durcb die Wildbncbe in dis 3nve. Kbenso ist nucb Linier- und Innerlrrnin dureb reicblicbes Vorkommen 6er Harnsteine nus^ereicbnet. Lrnune Llornsteine linden sieb irn Lnssinner Knllce von Lodbresovec bei Lnven- stein und in den Debmscbicbten von lVlöttlinA, bei Lonibve näcbst Orosslnscbitr und 2irlrnit2. Llncbe, bis 12 -7--r Inn^e und 8 <7-/r breite Knollen mit scbwnr7.er Drundlnrbe und weissen Lleclcen bommen an 6er Oertlicbkeit «nn pekovem» bei ^LuersperZ vor (D. lVI.). Dolrstein (versteinertes Hol 2). In 6em LrnunkolrlenlsAer LnAor-Drilnil sin6 6urcb (^unrr: versteinerte Zieste Anr nicbt selten. Dieselben sin6 liebt^rnu 06er scbwnrrlicb-Arnu Aesnrbt, un6 sie wur6en in 6er Dlnsbütte ?u LnZor wie6erbolt ru Lrielbesebwerern un6 derAleicben verscbliüen. F- Jaspis. Im Lnndesmuseum «Lu6oI6num» liefen Lroben eines grünen LLn6^spises nus 6er Wocbein, so6Lnn rotbbrLuner /sspis von Lrem un6 ^uersper^, LluyLspis aus 6er Zave bei Daibseb. ^uarrAesebiebe (Kieselstein) un6 ^U3.r/.- 8 3N6. Im DoblicL-Oraben §e§en Verbote in 6er Ltarre DlricbsberA bei ^irblaeb 6n6en sieb bobnenArosse Oescbiebe mit weisser, gelber, rotbbrLuner, Zruner un6 sebwar^er Lsrbe (Kobic). Leiner weisser 8t jüngerer 2innoker nu8ge8ckis6en. ()akrk. 6er geolog. Keick8- nn8tnlt 1891, Leite z88.) z8. Kskurnglirnmer ^Ltuscovi!, It^O . L t^O . . 681O2). Kommt nl8 Oemengtkeil 6er Koklen8an68teine nm Kai- Kacker Lcklo88kerge un6 6em 6 o l o v e c vor; Ke8on6er8 auf 6en 3ckicktung86äcken i8t er in warten Lcküppcken ak- ge8ckie6en. ^uck 6ie 5nn68teine von 16 rin un6 Kittni 8ovvie 6ie Kalk- un6 lkkonmergel nm reckten ?ei8trit2ufer kei Ltein entknlten reicklick 6limmer8cküppcken. zg. Kaolin ^?oi2ellaner6e, Ikon, Walkel-ei'cie, O2^.l2^8iO^^2 ^sO)- kli^entlicker Xnokn, rvelcker 6er obigen lkormel ent5prickt, kommt in Xlrnin nickt vor. /e6ock 6ie kkone In88en sick nl8 Xnokn ketrnckten, vrelcker 6urck koklen8nuren Xnlk, lVInAN68in. KÜ8en- un6 lVlnn^nnox^6k/6rnt, ^unr28nn6 un6 6n8 2erreik8el nnöerer Minerglien mekr 06er weniger verunreinigt i8t. Vorr:tig>iclr geeignet rmr klrxeugung von löpfer^vnren 8in6 6ie 'kkone von Ltein un6 Komme n6n 8owie ^'ene von Keitnitr un6 nu8 6em Koklenlnger kei Oott8ckee. Lie Kil6en 6ie Llrun6Inge für 8ckvungknft bstriekene Klnu8- in6u8trien. In 6en Oniltknler Lckickten 6e8 Lrnn-6?knle8 kei Ltein lagert ein knlkknltiger '1'kon, rvelcker nnck 6sm Lcklemmen in knpiertnkriken nl8 8 6n8 Ver«itterunA8pro6uct 6er Hobnerre. 7^.uf 6er V ei kn plnninn, un6 2vnr in nncb8ter I^Lbe 6er ^.Ipenbütten, vvir6 AleiebfnIIg Nnterisl für 63,8 kutxpulver Aevronnen (I6nbart). 7^6olf?Ltern unter8ucbte feuerle8te Ibone au8 6em NorLut8cber Ibale un6 5nn6 NLcb 6em Lcblemmen un6 1'roclrnen in 100 Ibeiien I^icbtArsuer 'i?bon: ^-Ounicei-Arünlicb-Arnuer 6'non: Kiie8el8nure Honer6e , 94 00 Hi8enoxx6b^6rLt . . , , > ' 50 1boner6ebx6rnt , , , , 2-75 Xnib- un6 1nII>6, kommen sn vielen Lteilen vor. Lo im Osi- bscker Lecken (Ltg6tvgI6, Xoses, VVgit8ck, Ltrobelkol, Ls6vor, Lre8ovitr, Oberisibsck), 2vn8cken Otocs un6 Lrer^'e, im Recic3.-6rg.ben bei Onter-Oör^sck u. 8. w. Rsck Osc^uet ^Or^ctoZrapk. csrn., III. Lsn6, Leite 177; IV. Lsn6, Leite 59) 6n6et mgn ^vei88e Wsikerer6e bei Onbri^eie, nor6vte8tlick von bfs88enfns8,' in einer Luckfgbrik wurden 6smit AunZti^e Rrfol^s errieit. 40. Wockeinit (Bauxit). Oie8e8 Ninersi erinnert im ^Vu88sksn sn 6ie Ikone un6 entks.lt ^.iuminiumkx^rox^^. etv'L8 Ris8eier6e un6 RRenox^iI sl8 vve8entkcks 6e8tsn6tkeile. Oet2tere8 bs6inAt 6ie Rärbun§ 6e8 Wockeinits8, 6er in silen Lsrbensb8tufunAen von wei88, §rau, ^elb bi8 rotkbrsun Austritt, 8icb fettig snlüblt, 8ckwsck mu8cbsiiAen Lruck un6 ein RiASNAewickt von 2'be8lt^t. Nsn verven6st 6sn8elben rur Osr8teilun§ feuerfe8ter Ae§ei 8owie 2ur Lereitun§ von /t.Igun un6 Aluminium. Oie Run6orte 6s8 von 7V Rieckner ent6eckten Nine- rsie8 liefen in 6er VVockein, un6 2^vsr sn 6en OeksnAen 6e8 OebirA82u^e8 R.u6encs, suck Ru6nicg vrk, tkeÜ8 2wi8cken ^.itksmmsr un6 Ltu6orf tkei>8 2M>8cken 6sm ^Vockeinsr Lee un6 Lei8trit2. Os8 4 -n mäckti^e Os^er keAt 2vi8cken 6en Lrig8- un6 ^urg-/tbigAerun§en.^^ ,Vuck bei Os6no pol^e, eins T^Ips im LIor6o8tell 6e8 Zgvicg-Or8prun^e8 in circs 1450 --r Ooke, 8owie im OebirAZtkale -Vo^e», nör6kck von T^itksmmer, wir6 rotkbrsuner VVockeinit ßetun6en. Rin gbbsuwur6iAe8 OgAer eben8olcken Wockeinit8 6ür5ten nack O. Re88i'8 Le- obgcktunAen 6ie Rinite 6e8 Ne5gklg-Ligtegu8 entkaiten, 6is 8ick im Lü6we8ten 6sr Ort8cksft Lirnbsum bei T^.88linA be6n6en. Oer weisse 06er lickt-rau zeArdts tVocksinit wirä vorrÜAÜeli an äer Oertlielikeit -LiroirL polier» Zsbroeksri; so nennt >nnn 6ie QeknnAe äes ItuäniLL vrli, welclis ZeZen clis Ortsckntt Lnvicn adtnllen. Von VVilkeiin V088. 4y Rei Onter-l^oth-wein vur6e früher auch auf VVocheinit §e§raden. ^Hes Naterial, velche8 6ie VVoclrein liefert, kommt in VVocheiner-Oei8tritr: rur VerfrachtunA. Oie ^.nal/8e von Oill (OelilinA, HIeue8 hlanöwärterhuch 6er Lhemie, I. 6an6, 8.990) erZad für vei88-§rauen Wocheinit: 1OO' 06 °/„ nef>8t 3puren von /Alkalien, lVlan^an un6 1itan8äurs. hlahe^u ubereinstimmenö i8t 6ie ^.nal^8e eben8olchen VVocheinit8 von 3ch nitrier, vakrenö in Aelden un6 rothbraunen Varietäten 6er Oehalt an Oi8enoxx6 auf 10—zo , an Klie8eler6e auf 12 — iZ"/o steift. Orit8ch veröffentlicht 6ie /knal^8e einer anöeren Varietät: nel)8t einer 3pur von IVlan§anox^64^ hlach hlaumann i8t 6er fran2Ö8i8che Ileauxit (von Zeaux bei ^rle.8) vorn Wocheinite ver8cliie6en, währen6 "f8chermal< Hei6e für i6enti5ch betrachtet. 12 Drit8ek W., Kitter v. Die iVlinerai8ckät2e Krain8. ^eit8ckri5l 6e8 dei-§- unci 1iüttenmänni8eden Vereine8 für Kärnten. II. ^nln-^an^ ^1870). Leite y7- — dsnftrdueü 6er ^eolo§i8eüen Keiek8an8ta.lt. IZan6 XVI, Verkan6Iunv(6n Leite n. 50 Vie iVIineralien 6es Ver2o§t^uln8 Xrain. 41. Inesit. Oie8S8 tnlAnknkcke MnernI wur6e kül/5lick mit kalkigen Lckieiern im secksten Onuse 6er ^O8e6§ruke 6e8 Ler^werkes ru 16 rin ent6eckt. It8 l8t miI6e, speckig, sckneidkar wie LiI6- stein ^AnimLtkoIitk) 06er Inkr, besitzt sek wecken Oett^InnL, eine Onrte rwiscken 1 un6 2 (6urck Linken steift 6ie8eike nuf 5) un6 eins Oickte von 2 ZZ. Oie Zubstnnr, weicke von Zni^snure nickt nnZeZriken wir6, i8t wei88 mit einem Lticke in8 Leikkcke, 6urck8ckeinen6, npolnr 06er ükernus 8ckwnck 6oppeitbrecken6. Leim Linken wirk 8ie un6urcksicktiA un6 weiss; 8ie i8t im 5ein8ten ?uiver nussckiiessknr un6 §ikt mittei8t ILniinntron eine mückweisse, por^eknnnrtiAe Lekmel^s. — Oie ckemi8cke ^nnly8e erZnk: Xie8e1er6e.45'00 Ikonerke.39'74 Oi8enox^6.0'45 NNNANNOX^K.0'20 Xnlkerke.0'52 NL^negin.3pur VVa88er.I4'4i 100 'Z2 1us8it ist 6nker ein ^VIumosilicLt von 6er Zleicken ^u- snrnmsnsetrunA wie Ixnolin,' im LeZensnt^e xu 6iesem i8t er KK683M un6 scknei6knr4b Lelirauf. ^saln-duek 6ei' Ic. ic. ^eolo^iseden ^eiek8LN8taIt in Wien. ^akr^nn§ i8yi (XVI. IZnnä), 5)eite Z7Z. s^eii1u88 - Von Willie! in Vos8. 49 Oei Onter-R.otlivvein vvur6e frülier aucli auf VVoclleinit AeZraben. ^Iles Material, welcfie8 6ie VVocliein liefert, kommt in Woctieiner-Oei8trit2 rur VerfraclitunZ. Oie ^.NLl^se von Oill (OelalinA, l>leue8 Oan6vörterduclr 6er Liremie, I. Lan6, 3. 990) er^ab für vei88-§rauen iVoclieinit: 100 06 "/o nef>8t 3puren von Alkalien, Mandan un6 Oitansäure. hlaheru llberein8timmen6 >8t 6ie ^.nal^se eben8olclien VVoclieinit8 von 3chnitrler, väliren6 in gelben un6 rothhraunen Varietäten 6er Oelialt an Oisenox/6 auf 10 — ZO"/„. an Xieseleröe auf 12—1 5 " ° 8teiZt. Oritsch veröffentlicht 6ie ^.nal^se einer an6eren Varietät: nel)8t einer 3pur von Man^anox^ö.^^ " Dritsclr VV., Ititter v. Die Ninernlseliiitre Kinins. Xeitsclirilt cles t>er^- un6 lilltteninänniseken Vereines kür Kärnten. II. ^alirAsnA ^1870). 8eite <)7- — iaürlrueli äer AeoloZiselren Keiclisnnstalt. kanci XVI, Verliandlungen 8eile l l. 4 Z« Die Mineralien 6e8 Derro^tknmg Krain. Kach hl aumann ist 6er französische Neauxit (von lkeaux bei ^Vrlss) vom Wocheinite verschie6en, waliren6 Oschsrmak bei6s kür iöentisch betrachtet. 41. Inesit. Oieses talZähnliche Nineral wur6e hürrlich mit hallci^en Lchiefern im sechsten Kaufe 6sr ^ose6§rube 6es Ler^werhes ru 16 rin entöeclit, Os ist mil6e, speckig, schneiöbar wie LiI6- stein (^Aalmatholith) 06er Kalb, besitzt schwachen Oett^lanr:, eine Härte Zwischen 1 un6 2 (6urch Klühen steift 6ieselbe auf 5) un6 eine Oichte von 2'55. Oie 3ubstar>2, welche von LaKsaure nickt angegriffen wir6, ist weiss mit einem 3 ticke ins Oelbliche, 6urchscheinen6, apolar o6sr überaus schwach 6oppeltbrechen6. Leim Olüben wir6 sie un6urchsichti§ un6 weiss; sie ist im feinsten ?uiver aufschliessbar un6 Aibt mittelst Kalinatron eine milchweisse, porrellanarti^e Zckmelxe. Oie chemische ^.nnl/se erZLd: Xieseler6s . , . . . , , ,45-00 Ohoner6e Z9'74 Oisenoxx6.045 lVlitNALNOX^6.020 XLlher6e.0-52 NLAnesin , ..Lpur Wasser.>4'41 100-Z2 luesit ist 6aher ein /^lumosilicat von 6er gleichen 2u- sammensetrun§ wie Kaolin; im 6e§ensat/.c clissem ist er Hil6sam un6 schnei6har," Sckraut, ^Ltli'ducli 6er Ir. 1<, Aec>IoA!seken IteicliZklNstalt in Wien, iLkrzranA i8yl (XU, Lnnü), 8eite Z7Z, 5i I V. 013886: 83I26. I. Ordnung: 0nrk>onLt6. 42. Lalcit O^LlIrspat, Ivalksinter, Hopfslein, Lrbseastein, Kallcstei». I^lL»i>or, ktergel, KsIIctukl, LerAmekI. LaLoz). Kristallisierter Kalkspat. Kine sebr reine KristaII6ruse ( — ^? . 00 im scbwar- 2en Kalke vom Iri^lav verwakrt 6as krainiscbe Dan6es- museum. Von 6er Aleicben Oertlickkeit besitzt es ra6ial- stän§Ii§en gelben Lalcit, 6er an 6er kuZeli^en Oberbacbe in Kbomboe6ern auskristallisiert ist. In 6en Delsklülten 6es DIanica-Dbales bei Katscbacb in Oberkrain bn6en sieb Drusen, woran tbeils 3kalenoe6er. tbeils 3kalenoe6er in Lombination mit Kbomboe6ern aus- §ebil6et sin6. 3kalenoe6er6rusen 5an6 man aucb im 8teinbrucbe an 6er 3ü6ostselte 6es Lerkes 3traxa bei Vel6es. Orosse ver- xoZene. Aelblicb gefärbte 3kalenoe6er kommen in 6er 8ab^i- 2ob-Orotte bei VVocbeiner-Vellacb vor. Kbomboe6er in Verbin6unA mit einem 8kalenoe6er reifen 6ie Lalcit6rusen. 6ie im Kecica-Oraben bei OnterAöriacb vorkommen. Im LerZbaue Keicbenber§ ober ^ssIinA sin6 §Ieicb- lalls scböne KaIkspLt6rusen Aelun6en wor6en. ?rofessor VV. Din bart sammelte 6ort ein sebr scbönes 3tück. woran 6ie Kristalle eine Kantenlän§e von 4'5 r--r besitzen. Die Lalcite. welcbe im «alten IVlanne»^^ 6es Nan^aner^baues aul 6er 8e§unsica vorkommen, baben troplsteinarti^e Dörmen; an 6er Oberüäcbe 6ieser kamen xablreicbe steile Kbomboe6er rur ^.usbiI6un^. Dieser ^usdruelc ^virä für ad^edaule IZer^vver^sstreelien Aedrauekt. 4' 5- Idr in lieferte Kr^stnlle ( — ^/?) in Orusen und mit den R.nndbnntsn rellig nufgevvncbsen; nucb — f?, okt mit einer rnrten ^innoberscbicbte überzogen. In den Xlüften des grnusn Oolomits linden sicir bnulig reine Kir^stnlle (conf. — . i6f?) in Oesellscbnft mit br^stnllisiertem Annober. Onmnnu bsscbrieb eine Lnlcitdruse nus der ^.dels- berger Orotte, deren grosse, trelflicb nusgebildeten Lr^- stnlle, die, ^vie e8 scbeint, Irier nussckliesslicb nuftretends Oorm besitzen. — Lcbnrff fnnd nn unvollständigen Xr^- stnllen nucb 4^? und oc> nngedeutet; sie sind aus vielen Onsern ^usnmmengesetrt, 80 dnss oo/^ einem Onserbündel gleicbt, rvnbrend 4^ nur nm Oipfel in 6er Lnntennäbe nus- gsbildet i8t, bingegsn weist 6ie Oläcbenmitte eine löcberige Vertiefung nuf. Xr^stnllstöcbe 8incl submerse (unter 6em VVn88er gebildete) Linterbildungen, deren Oberdäcbe mit nu8lrr^8tnlli- 8ierten KIrombosdern allseitZ bedeclct i8t. Zebr 8cbön erbült MLN diese Xr/stallgruppen in der ^.del8berger Qrotte. Xr^sf^llblöcke, vvelcbe 8cbone LpLltungsstüclce geben, linden sieb nicbt selten in den Hoblräumen der ^uli- scben fVlpen und der XLrnvranben sovrie in den vorgelagerten Bergen, f^n den Lpnltungslnmellen des Xalbspates vom Beicbenberge ist die doppelte Ltrnblenbreebung des Lnlcits gut wnbrnebmbnr (Ooppelspnt). Xr^stalliniseber Xalbspat (Knllrsinter, Iroplsteine, LtLlnbtiten, Ltnlngmiten). blieber geboren die Linterbildungen, velcbe in den Höblen und Llrotten des Xalbgebirges als l'roplsteine und als bleber^üge nuktreten. Idöblen nennt der Orotten- forscber Or. Zcbmidl die (innnle der unterirdiscben blüsse, 6r otten die troebenen, boriLontnlen IIoblrLume des lvnlb- gebirges. Oie ersteren sind nrm sn Vropfsteinbildungen und entbnlten fäst nur LtnlLbtiten. Oöblen und 6rotten stoben unter sieb bbukig in Verbindung. Von XViltielm Voss. 5Z Krnin ist besonders reicb nn solchen Lloblrüumen, un6 6ie wicbti§eren, worin Tropfsteine 06er Linterüberrü^e vor- bommen, sin6: «) In Oberlcrnin. Lin grösserer Ooblrnum. 6is Lnbp- xob-drotte, be6n6et sieb in 6er Aleicbnnmi^sn Lelspnrtie 6es Ilovcn- 06er/elovcnAsbir^es bei Wocbeiner-Vellncb in etwa 1000 -« Leeböbe. Or entbült bübscbs IroptsteinbildunAen, dis ^edocb 6er dnrnn nb^esetrten lebmi^en Oeber^üAe we§en viel nn MirlrunA verlieren. Irn LerZe Ojubnib bei Liscboflnclr sin6 6ie drotten «Kevdercn» un6 «O^ubnislrn ^nrnn»; bei6e liefen bei 6ern debir^sdorfe Lrernicn. Onweit Otilr, näcbst Onibneb. im Ler^e Ztrmec, ist 6er Lcblund «Lrerno». — Oie drotte «Lidov sturm» lie^t bei Kepne im Ler^e Oobrus. «2i6nncg.» un6 «Velibn ^nmn» sin6 2wei drottenrnume in 6em nördlicb von Onibncb an 6er 3nve Asle^enen Ler§e OrnnKicn. «OolAg. ^nmn» un6 «LodreZbn ^'nmn» beknden sieb im Lum- berZe bei /^.icb, un6 «Ibnnsicn» ist ein drottenrnum bei 6em Dorfe Inucben (slov. Ibnn). Ztnlnbtiten iln6en sieb nocb in 6en Klüften 6er Lrnunsteine 6es lVlnnAnnerrbnues auf 6er LeZunsicn ober Vi^nun. In Onterlcrnin. Keicb nn drotten ist 6ns Oebiet von Oottscbee. Oropfstein- un6 ZinterbiI6un^en bommen vor in 6er «Zeler-Orotte», in 6er «NoosrvnI6er un6 Ornnrisbn- Orotte» (nucb lVlerleiscblocb) bei Oottscbee, in 6en bei6en «lVlitter6orfsr Orotten» (grosse un6 lrleine Ornuen-Orotte), in 6sr -Ornuen-Orotte» bei ?löscb, in 6er «Kofler-Orotte» bei Kollern («weites Oocb» Aennnnt), im «Oürstenlocb» bei liefentbnl, im «Oiebicblocb» bei Nrnuen. in 6er «Ltern- bncber o6sr Lpnrbücbler drotte» bei Norobitr: un6 in 6er erst vor wenigen ^nbren ent6eclerger Orotte besitze, erreieben 6ie 6rösse 6sr Walnuss; sie sin6 rein weiss, aussen glatt un6 sclrimmern6, innen bobl. Dis etwa Z—6-»-« 6icbe Wan6ung ist an 6er Innenseite mit rablreicben, melirere Millimeter langen, na6elartigen Kristallen allseits besetzt, wo6urcb erwiesen wir6, 6ass 6er Innenraum 6er Knollen- stalabtiten mit Wasser erfüllt gewesen war. Bei einem Zweiten Ltllcbe gellt 6er Knollenstalabtit unten in einen 2—4 rv« langen Kölirenstalalrtiten über. Ltalagmiten sin6 im allgemeinen grösser un6 viel formenreicber, als 6ie bängen6en Tropfsteine, 6a 6er Wasser¬ tropfen beim Abfallen verstäubt un6 infolge 6essen 6ie KaII<- tbeileben sebr versebie6enartig abgeset^t wer6sn. Kan6einfa8sungen 06er Linter brausen 6n6en sieb an Wassertllmpeln un6 ibre Dorrn ricbtet sieb nacb 6iesen; Dlöbe un6 Breite betragen einige Zentimeter. Iropfbrunnen gleicben abgestut^ten Kegeln, welclie eine mit Wasser erfüllte Vertiefung besitzen. In 6en Ver¬ tiefungen 6ieser bropfbrunnen un6 in 6en Wassertümpeln 6er Kalbsinterbrausen 6n6et man öfter in grösserer Nenge 6ie merbwüröigen D ö b I e n p e r l e n. Ds sin6 gescbiebeartige Von VVildelni V088. 57 weisse, etwa 2 -7M lange unk 1 <7?n breite Kalksteincken, Kis kurck stark tropfendes Wasser in 8teter Bewegung erkalten unk kurck kie gegenseitige Keibung oder mittelst Kes nm Roden Kes Wasserbekälters ausgesckiekenen seinen Kalk- scklammes so vollkommen poliert werden, Kass ikre Ober- kacke perlenartigen Olanr erkält. Oie Rolitur ist mitunter nur auf einer Leite vollkommen, wakrenk kie unsere Leite nock raub ist. Im ^uerbrucke Zeigen kie Oöklenperlen concentrisck- sckaliges Oefllge unk einen kleinen, mit krümeliger Kalkmasse erfüllten Innenraum. Infolge Kieses Oefüges uncl auck mit Kücksickt auf ikre Bildung sink clis Ikoklenperlsn Ken Kalk- erksensteinen gleickrukalten. Oie Oöklenperlen sink Zuerst aus Ker ^.kelsberger Orotte bekannt geworden; VV. Butick sank sie reicklick unk sckön gekilket in Ker Karstkokle «Orakisnica» bei Onterloitsck. Oas krainiscks Oankesmuseum verwakrt im Lckaukasten für Iropfsteine eine Keike von Kalktropisteinen, kie Lus einer alten Lasematte Kes Oaibacker Lcklosskerges stammen unk welcke kurck ikre rein weisse Barbe sowie kurck köckst merkwürdige Bormen kie Aufmerksamkeit Ker Besucker er¬ regen. ^.eknlicke Bildungen erkielt ick in Ken Koklengruben von Lagor, unk sie wurden wiekerkolt in alten Oewölben, an Viakucten etc. keokacktet." Oerartige Iropfzteine sink stets unkurcksicktig unk kveker kr/stallinisck nock von fester, kalkspatartiger Lesckaf- fenkeit. Oanr im Oegensatre ru Ken Tropfsteinen Ker Kalk- köklen kesteken sie aus warten Oäutcken von koklensaurem Kalke, rvelcke Oeknungen rviscken sick lassen. Ikre Rilkung lasst kaker auf einen von Ker IZilkung Ker lköklentropfsteine ganz, versckiekenen Vorgang sckliessen, vvelcker insbesondere auf Kem Omstanks Keruben muss, Kass Ker Kalk im Nortel ib—Naj ci j n Ae r ^V i l ke l in. Lerielile üder ciie ^littlieilun^en von ^'reuncien 6er ^aturvvi88en8ekaften in ^Vien. III. Lnnä ^1848), Leite liZ. 58 als fWOkalk vorkanden war und auf dem durcksekwitr-enden dfropfen durck KlinLutritt 6er Ivoklensäure 6er Oult ein Kalk- bäutcken niedergeseklagen wird; bei 6er Bildung 6er Bropf- steine in Noblen kingegen ist 6er doppeltkoklensaure Kalk im koklensäursbältigen Wasser vor 6em ^.bsat^e aufgelöst. Bisolitke o6er O rb s e n s tei ne. In äknlicber Weise wie 6er Aragonit, so bildet auck 6er Kalkspat Bisolitke, wslcke in Krain sckon 6er Katur- forscker Blac^uet beobacktete^^ und 6ie 6urcb Liegmund ^ois an 6is lVlineralien-Labinette versendet wurden, f^.ls deren Fundort ist Oaiback oder Bisckoflack angefukrt. Lie stimmen ^edock aus der Oegsnd «Bic^e brdo», am ^Vb- bange des Blegas in der Luratis Oeskovca (Blaselback), sieben Ltunden von Bisckoflack, ber. lic^'e brdo ist ein steiler, meist mit Lucken bewacksener Berg, der sieb gegen Korden an den Buss des Oockgebirges Blegas ansckliesst; er bestebt tkeils aus asckgrauem, splitterigem, tbeils aus dunkelgrauem, diebtem und deckigem Ltein (Breccie). Oie Orbssnsteine kamen unter dem böcbsten Bunkts des Berges in plattenformigem Kalk- sinter vor, der auf dem asckgrauen Kalkfels lagert, und rwar in der Weise, dass die platte Leite, auf welcber die Bisolitke Vorkommen, dem Kalksteine aufliegt. Oie Orbsensteine wurden 1805 von V. ?olr nicbt wieder¬ gefunden; es ist anxunebmsn, dass dis Kalksinterplattsn ab- gerutscbt und im Oauke der 2eit verstört wurden Oer Kallrsinter, auf dessen Unterseite die Bisolitbe meist dicbt gedrängt aufsit^en, ist weiss oder bellgrau gefärbt. Oie Bisolitbe selbst sind kugelförmig oder cubiscb, und ikre Orösse sckwankt rwiseben ^'ener eines Oanfkornes und der einer kleinen Kirscbe. Oie Oberdäeke ausgewitterter Bisolitke ist carn. II. Ikeil, Leite lüü, iz, z. Nittii. Zes Nusealvereines lüi Ki^in. I. fatirz. (l8üb), Leite 2ZZ — 2Z8. (Ourci> Desckmarin veröffsntliclit.) Von Voss. 59 veiss uncl Alan?en6. Oesckliifene 3tücke Leihen sckali^e 3tructur um einen centralen Kern. Tin interessantes 3tück pisolitkiscken Talkstsines lieZt mir vor, velckes aus cukisck-run6licken Türnern bestellt, 6eren Tern Lakner? ist. Oie V^bson6erunA 6es Talkes um 6ns Tr? fan6 in §ut untersckei6karen 8ckickten statt. Oer Tun6ort 6ieses 3tückes ist mir nickt bekannt, 6ock 6ürite es — nack Kem ^usseken 6er Lokner?e ?u sckiiessen — voki vom Lokluka-Llateau, etva von Tu6no pol)e o6er 6or)use, stammen. ^Vuck einen Kalkstein von ^.lt-Oberlaiback mückts ick 6en pisolitkiscken Talksteinen ansckliessen. Oieser Talk- stein Kat eine rütklick-^raue 6run6masse un6 in ciieser erksen- Arosse Türner von sckvär?lick-Arauer Tarbe. OesckliKsne 3tsine lassen 6ie concentriscke 3ckicktun§ 6ieser Talkkörner AenÜASnü 6sutlick vakrnekmen (T. IVl.). ^Veknlicke Talk- conAiomerate vur6en 6urck 6en Laknkau 6er 3trecke Taiback- Oottsckee in 6er 6exen6 von ^obelsberZ (?vviscken 3t. iVlarein un6 Orosslasckit?) erscklosssn un6 auf etva 6rei- Kun6ert Meter Tnt5ernun§ kioss§eieAt. Oiese Kalksteins besitzen eine §raue, etvas san6i§e 6run6masse, vorin ?akl- reicks koknen- bis kirsckenArosse Tinscklüsse iie§en, veicke aus sckvar?em, ciicktem Talke kesteken. Oer 3tein nimmt scköne Loiitur an, un6 6ie Tinsckiüsse Leihen so6ann ein concentrisck-sckakAes OefüAe. Tai k steine (Narmor). kiieker Aekären 6ie Taik-Ooiitke o6er ToAsnsteine von ^Vit-Okeriaikack. Ts sin6 6iese8 §raue Taike, 6is an 6er 3ckiifiiacke sekr 6eutiick 6ie ooiitkiscke 3tructur er¬ kennen lassen, 6a 6ie moknsamenArossen Taikkürner nack aussen veiss ab§eZren?t sin6 (T. IVl.). Ooiitkisck ist nack ^V. v. iVIorlot 6er Talk 6es Oü^els (6ra6ec (^V)6ovski §ra6ec) bei Vitnack in 6er VVockein. Totkbraune To§ensteine 6n6en sick im Orastnicatkale bei Lisckoflack. Terner Zekören Kieker 6ie farbigen Marmore un6 petrefactenfukren6en Talke, 6ie locale Verven6un§ ?u Lau- un6 arckitektoniscken o6er 6ecorativen 2vecken 6n6en. 6o Oie IVIineralien 6es Oer20Atduni8 Xrain. «) dl S m ^I^OSH Oengenfel6. Im Nlince-Oraben un6 im Bergs «V ravnab», etwa 400 W von 6er Keicbsstrasse, bricht ein rötblicber, von dunklen ^V6ern durcbrogener Bieckenmarmor (8. N.). Assling. In dieser (legend kommt scb warmer Narmor mit graulicb-weissen Bncrinitenresten vor. Oas Vorkommen beginnt binter dem letzten Blause 6er Ortscbatt Birnbaum un6 i8t einerseits bis über l^Ipen, anderseits bis rum ^auer- burger Oereutbe (Bristava) ru verfolgen. Oer 3tein nimmt scbönen 3cbliff an. Im Okova-Oraben kommt ein braun gs- farbter, von weissen Kalkspatadern durcbrogener Narmor vor. Oer «Asslinger Narmor» ist Hallstätter Kalk 6er oberen Brias un6 6em Breccienmarmor anrureiben. Br stndet sieb im Berge Nirca in grosser Nasse, un6 6er Brucb liegt am Brrwege nacb Keicbenberg. Oer 3tein ist rotb un6 grau gesteckt, mit gelben ledern durcbrogen un6 wird vielfältig benutrt (B. N.). Vigaun. Im Oragatbale, beson6ers an 6en ^.bbängen 6er Legunsica, kommen braune, scbleitwürdige Kalke vor. Oer Brucb liegt an 6er Orenre 6er Waldregion. Heumar ktl. Btwa eine balbe 3tun6e von 6iesem Narbte, im Katbarina-Oereutbe, bestndet sicb ein örucb, 6er einen scbvvarren un6 einen rotbbraunsn 3tein in grossen Blöcken liefert, ^.us 6iesem letzteren vvur6e 6er 8ockel rur Oescbmann-Buste gearbeitet, velcbe im^abre 1890 im Oan6es- museum <-Bu6ol6num» aufgestellt rvur6e. Oer 6aru ver¬ wertete Belsblock war ein Bin6ling un6 lag im Bacbbette. 3t. ^.nna im Ooibltbale. Oer bier vorkommsn6e IVlarmor ist gleickfalls rotbbraun un6 besitrt nur spärlicb weisse Blecken 06er gelbe ^.6ern. Xankert Kal. blabs an 6er Kärntner Oren^e 6n6en sicb in grossen Blöcken graue Kalks mit weissen un6 scbwarren Blecken 06er ^.6ern. Wo cb e i n er-V el l a cb. /^.m linken Bbalgebänge 6er 3avica 06er Wocbeiner 3avs, oberbalb 6er genannten Ort- scbaft, bricbt ein braunrotber Narmor, welcber grau gesteckt 6 i und veiss geadert ist; dieser 3tein wird in der Umgebung käudg verwende!:. Oleickfalls im 3avetkale, bei der Oertlick- keit 3tenga, brecken brauckbare und sckleilwurdige 3teine; sie sind tkeils licktrosa gefärbt: und mit warten braunen fkdern durckrogen, tkeils dunkelgrau mit sckwärrkcken Blecken und weissen fkdern ge^eicknet. lVlitterdorf in der Wockein. ^.n den Oekängen des nack klordwesten streickenden Ookenruges kommen versckiedsne lVIarmorsorten vor, welcke brauckbare Werksteine liefern. 3o dndet sick ein sekr feinkörniger, grau gefärbter 3tein, ein bläulick-grauer lVlarmor, der weisse ^.dern und blecken be¬ sitzt, endlick ein brauner Kalkstein. Diese letztere Varietät i8t weiss und gelb gedeckt, weiss geadert und nimmt selm sckönen 3ckliff an. Kadmannsdorf. Im Ilovca-Oebirge, und rwar an den Oekängen des Berges Kodrasc, kommen Bleckenmarmore vor, deren Grundfarbe weiss oder braun ist. Oie ersteren besitzen graue und rötklicke ^.dern, die letzteren weisse blecken. Lünen reckt brauckbaren und viel verarbeiteten Werkstein erkalt man bei Wodesckitr. Oer Bruck liegt an der dortigen 3ave- brücke und er liefert einen grauen Oleckenmarmor, velcker sick so vie der KIabresina-3tein verarbeiten lässt. ^.ick bei lVIannsburg. In der Umgebung brickt platten¬ förmig ein sckvvar^er, sckleifvrürdiger Xalkstein. Lisckoflack. Oer Bruck «Koritnik», nur eine kalbe 3tunde von der 3tadt entfernt, liefert einen reckt kübscken 3tein. Br ist buntfarbiges Longlomerat und reigt gescldiifen ^aklreicke Blecken von weisser, grauer, sckwarmer, gelber und rotker Barbe, aknlick den Buddingsteinen. Bei der Oert- lickkeit «Bod malenskim vrkom», 4^/g 3tunden entfernt, brickt ein licktrotker, grau gelleckter 3tein. Bei Verkarsce, 3tunden entfernt, ein lleisckfarbiger, veiss gedeckter Klarmor in be¬ liebig grossen Blöcken. Bin rotker, gleickkalls ^veiss gedeckter lVlarmor «ird bei «Bla Blotavl^ak pod srednjim brdom», 6^/2 8tunden entfernt, gebrocken, und bei «Bod Veselico», 8 3tunden entfernt, kommt abermals ein dleisckfarbiger 3tein 62 vor. Bei 6er Ortschaft Lasnik bricht ein schmutzig weisser Ztein, und /.war in 6sm Berge unter 6erBfarre Dl. Dreikönig. Nun erhält nur mittelgrosse Blöcke (D. N.). Olei nit/. Btwa zwei Ztunden von Laibach beündet sich ein Bruch, 6er einen dunkelgrauen Narmor mit licht- grauen Bleeken un6 spärlichen rothen ^.dern liefert. Ls kommt jedoch auch ein ILalkstein vor, dessen dunkelgraue Orundfarbe 6urcli rotbbraune Blecken un6 schwarze ^.dern unterbrochen ist (B. N.). Zwischen Oleinitz un6 6er unweit liegenden Ortschaft Usko Lelo bricbt schwarzer Blattenkalk (Outtensteinsr Xalk), 6er zu Lanaldecken verwen6et wer6en kann. (Dof-Nuseum.) Dieser Ztein lässt sieb auch gut schleifen. Lilli chgraz. In 6er blühe 6er Ortschaft 6n6st sich ein roth, gelb un6 grau gedeckter Narmor, welcher nicht selten Verwendung 6n6et (B. N.). Dölzeneck. Die Umgebung 6ieses bei Oberlaibach liegenden Ortes liefert mehrere Lorten. Im Berge «Nah Xavcic.» 6n6et sich schwarzer Outtensteiner Lalk, un6 nm Oipfel 6es Berges tritt eine Xalkbreccie auf. Diese ist rötblich- grau un6 weiss gedeckt in geschliffenem Zustande. Der Bruch Hann auf 6er Ztrasse bis auf eine Ztunde Entfernung erreicht wer6en (D. N.). Bustthal bei Laibach. Im Berge Osojnik wur6e vor längerer ^eit ein blest angebrochen, welches einen roth un6 grau gerechten Ztein ergab. Dine Ztunde von Dusttbal entfernt liegt 6er Bruch «Vine» (Weinthal), wo ein blassrother, weiss gerechter Narmor gewonnen wir6, aus 6em 6ie Wanne 6es neuen Nonumentes im ZchlosseDustthal angefertigt wur6e (D. lVI.). fauchen. Von hier kommt ein Narmor, 6er tkeils plattenförmig, theils in unregelmässigen Blöcken bricht; 6er Ltein ist aschgrau un6 besitzt rotlie ^V6ern (D. N.). Lagor. ^.m Lave-Ireppelwege, 6er von Lagor nach Lchloss Bonowitsch führt, tritt rotker Narmor mit grauen un6 sckwarren Blecken auf. Br kann in grossen Blöcken gebrochen werden. Ausserdem ilndet sich hier noch ein roth geaderter grauer Ltein (D. N.). Von Willieirn Voss. 6Z äusser diesen wiederbolt verarbeiteten Kalksteinen kom- msn im Oebiete 6er -VIpen nocb andere vor, 6ie kossilien- Kinscblüsss besitzen. Oer Vollständigkeit balber werden 8ie bier angescblossen: ^.m Versac bei 6er ^Vlpe ^eserce in 6er VVocbein kommen /^.mmonitenkalke vor, IVIuscbel kalke bnden 8icb auf 6er ^Vbanra-^VIpe, gleicbfalls in 6er VVocbein, un6 auf 6em circa iooo boben klateau «klani na», vorüber 6er kericnikfall im Vratatbale stürmt. Detrterer Nusebelkalk i8t ungemein reicb an 3cbalresten un6 entbäit aucb 3tengel- glieder von Dncriniten. Oie 8ebr widerstandsfäbigen 3cbal- re8te treten auf 6er angewitterten Oberlläcbe 6e8 3teine8 deutbclr bervor. Krwäbnenswert 8in6 ferner 6ie Korallen- kalke 6es kolsica-Orabens bei Kropp, 6ie Dusulinen- kalke au8 6er Umgebung von ^auerburg, Assling un6 bleumarktl," 6ie bl u m m ulit e n ka 1 ke vom/^bbange 6er Dou-^.Ipe un6 6e8 Deistri trtbalss bei 3tein, 6ie Deitba- kalke 6es Ne6i a-Orabens bei 3agor. ss) ^.rrs ctsrri Ksvsr^ODisrs. Auersperg. In 6sr bläbe kommt ein weisser, kr/- 8tallini8cber lVlarmor vor. kodpec am Düsse 6e8 Krimberges. ^.n 6ie8er 3telle tritt neb8t gewobnlickem Kalksteine aucb scbleifwürdiger Diaskalk in Twei Darbenvarietäten auf. ^unäcbst ein Dlecken- marrnor (rotb, gelb un6 weiss), dann ein sbbwarrer Narmor mit §ro88en vei88en Ver8teinerun§en (/rmmonite8, Oncri- nite8 u. a.). ^Vu8 6ie8em 3teine vur6e 6er run6e, mäcbti§e IVlarmorti8cb gearbeitet, 6er 8icb in 6er montani8ti8cben ^.b- tbeilung 6e8 Irraini8cben Oan6e8mu8eum8 be6n6et. (Diese Varietät ist gegenwärtig naberu abgebaut.) Der Kalkstein von ko6pec ist 6as wicbtigste llaumaterial in Daibacb. Oberlaibacb. Unweit 6er Ortscbaft kommen Lrücbe vor, aus denen Narmor ^u decorativen Zwecken gewonnen wird. Nan kindet einen scbwarren 3tein und einen rötblicben " 8 t a c 1i e 6. I^u8u1in6nIVblLAerun§en 6es Drsn^stoüens bei Nötnik un6 im Drie6Lu'8cben NerAbnue bei Iscber- nem b I. 8Ln6iZe Nergei, 6ie mit Vortbeil n>8 Dei66ünFer 2u benutzen sin6, erbnit mnn in 6en VorberZen bei Nösiein sovie zu bei Krainbur^. Mergel mit 6eutlicb sebieferiZer /bbson6erun^ — IVler^el- 8 c bi e se r — rvur6en bei Risebosisck ^eArnben. Im 3ommer 6es )nbre8 1845 bntte mnn im 6orti§en XiosterünuenALiten einen Ibucb erötsnet, veicber recbt scböne blutten lieferte, 6ie zum Ibeile zierlicbs Den6riten zeiZen. lVDn Aluubte, 6iese 3teine zu litboArLpbiscben Zwecken benützen zu können, ullein 6ie 6umit Ln^estellten Versucbe §uben ein ungünstiges I' R.e8t entfallt auf Xioklen8äurs un6 6svvicbt8verlust. Dieser Dolomit ist sebr licbt§rau gefärbt unä verfallt beim 3cblaAen in rbombos6erabnlicbe Dbeilstücbe. f^.ucb in 6en LillickAraxsr Lernen, xvviscben Daibacb un6 killicbArax, lrommt 6iese Oesteinsart vor unä liefert Naterial xu Ws^berstellunAen, ivelcbes Zumeist bei Dtil< näebst Daibacb §evonnen wirb. Dini^e aus äem Daibacber lVloore 8icb erbebende Dü^el, «je Labna Oorica, Inner- unä ^.usserAoritx, Levlre unä Dostavnica, be8teben iveni^stens xum Ibeile aus Dolomit. Der sebr bell^rau gefärbte Dolomit vom 3teinbrucbe in /^.usserAoritx entbalt lcleine scb^varxlicbe Dleclcen, äie von organiscber 8ubstanx berrubren äurften, äa 6er 3tein beim ^erscblagsn einen 6eutlicben Llsrucb, etwa nacb Doblen- wasserstoff, wabrnebmen lässt/^ Das draini8ede Dan6e8mu8eum ver^vadrt mit 6er l^rinder'8eden Lamm tun § Dolomitproden au8 ver8edie6enen Ideilen 6e8 Dan6e8. OdZIeied medr petro§rapdi8ede8 Intere88e dietencl, 8ollen 8ie liier 6ocd namliakt §e- maelit werden: Dolomit au 8 6er unteren 1'ria8 (Outten8teiner Dolomit). Von 6em öer^e Oolica dei ^88Ün^; vom reedten Dler 6er Xanlrer, §e§en- über 6er Xirelie von Kanlcer; von Oleinit^ bei Daidaeli; von 6en 6e- dän^en 6er alten Ltra88e 2vvi8clien Oderlaidaeli un6 I6ria; von 6em Ltra88en^edän^e Lvvi8e^en I6ria un6 Lairaek; von Iin^; von 6en Oedan^en 6e8 Lelraeder Hiale8 dei ^.ltlacd; au8 6em "l?dale 6er ?ollan6er ^e^er, un6 Lvvar von 6en Ö8tlieden 6e- dän^en dei 6er edemali^en Kupferdütte lopliee un6 von 6en Ö8tlicden Oedän^en dei I'öllan6; vom Djudnid-Ler^e dei Li8edoflaed; von 6em IHl8en, ^vorauf 6a8 8edlo88 6uttender§ dei I^eumardtl 8tedt; vom reedten 8aveu5er dei 8a^or; vom ^lavnidder^e dei Orle näeli8t Daidaed; au8 6er Oe§en6 von Ourd5el6 un6 von l^u886orf dei Dan68tra88. Dolomit au8 6er unteren lat ^Lar^t, LaLO^f Laritkristalle 8in6 von Kittai bekannt Aevvor6en. Oie 8cbneewei88en, 8tet8 makro6iaAonal-8aulenförmiAen Kristalle, Zumeist nur 6ie Olacben 6er 3paltun§85orm Z <22 un6 22/^02 rei§en6, 8ln6 auf Oimonit ru 6n6en, 6e8sen Kno8pi§e un6 rart 8talaktitiscbe 6ebil6e vom 3cbvver8pat Zanr 06er tbeilwei8e über6eckt wer6en un6 6ie re§elmä88iAe f^u8biI6un§ 6er Nor¬ men 6e8 letzteren oft in auifallen6er Wel8e bin6erten, bläub§ kommt 6er Oimonit 06er Ürauneisen8tein über 6en Larit- iläcben rum Vor8cbein, un6 mancbe llaritkristalle sin6 wie 6urcb8pickt von parallel er8treckten Oimoniträpfcben, ^.U88er 6en genannten Olacben treten nm Lnr^te unter^eor6net nut 1. Z 02 22 Z, 22 Z 02 un6 Z,- 6ie Oläcben von Z, ruweilen aucb mit §rö88erer /^.u86ebnunA un6 in O8cillatori8cber Lom- bination mit Z22, eine KiefunZ 06er Wölbung 6er letzteren Oorm bewirken6. Oer 8cbaliAs /Aufbau, parallel mit Z' 02, wir6 auf 22 Z 22 6urcb 6en Wecb8el von 8cbneewei88en, un6urcb8>cbti§en un6 Araulicb-wei88en 6urcb8cbeinen6sn 3cbicbten, be8on6er8 aber 6urcb rrvi8cbenAel3Aerte, pnpier6ünne Oimonitpintten 8icbtbnr. Ourcb 8pätere Orv8lon ^u8vn8cbunA) rvur6en vom kargte o5t nn8eknlicbe l'beile entfernt; 2umei8t unterln§ 6n8 vvobl weniger 6icbte Innere 6er Xr^8tnIIs 6er /^ufiö8unA, wobei 6ie Lurüci. 2 VL . oV auf. un6 6ie grössten Kristalle sin6 2 -7-// bocb un6 z breit. Kleiners O'Z grosse, licbtweiss bis 6urcbsicbtige öaritkristabe sin6 in 6er /oseb- Drube, secbster Daus, am lVIetacinnabarit-^nbruebe neuer6ings vorgekommen. Ibr Nuttergestein ist eine 6unkle 6'bonmergel- breccie, ilire Vegleitsr Zinnober un6 Netacinnabarit. °° Derber weisser Varit mit VleiglanLSpuren 6n6et sicb auf 6er IVancla näcbst 6em Drbasstollen 6es Velsica- Lergbaues un6 in 6er Ortscbait ^.lpen beim Dause 06anc. Im Votscbivaunik-Vergbaue, von Deumarktl gegen Dlor6ost, fan6 man 3cbwerspat mit lVlalacbit un6 ^.rurit o6er mit DaklerL. Im aufgelassensn Vleibergbaue Lt. Lia re in bei Daibacb 6n6et sicb ein kristalbniscb-blättriger, graulicb-weiss gefärbter Vai'it mit eingesprengtem VleiglanL un6 Ankblen6e. Lonf. Kitt. v. /5epünrovieü. In «^eil8eüri5t für Kr^8ta'4o^rapüie und Mnerulo^ie», 6. Land, Leite Z20. 55 Leürauf. ^.tlaL der Kr/strdltormen. IV. KielerunA (VVien, Lraumüiler, 187z), Ki^. 14. 5^ Le krauf. ^aürdueü der ic. Ir. ZeoIoA. Keieüsangtalt. ^aür^. 1891, Leite Z77. Von Willi elin Voss. 75 Derbe körnige Nässen kommen LU Dittai vor, un6 nacb öerAratb 8. ie 61 ist dieser 6erbe weisse Lar)/t 6er wicbtiZste LeZleiter 6er Drre uir6 kennreicbnet 62s §anxe Dittaier Erz¬ vorkommen. Leine iVlaebtiZkeit ist sebr ver8cb^e6en^ im grossen Durcbscbnitte ein Neter, ^'e6ocb stellenweise bis tuns Neter. Zelten 6n6et sieb 6er Lcbwerspat faserig au8AebiI6et. liei Laverstnik nacbst Dittai 6n6et sieb Rar/t als OanZmasse mit DleiAlanLSpuren un6 Lrauneisenstein. 47. Dittersnl^ ^psomit, 7^0). Deber 6ns IbttersaD, welcbes im Ouecksilber-Rergbaus LU 16 rin Aeiun6en wir6, bat scbon 6er blaturforscksr Lcopoli ausiubrlieber bericbtet (De Vitriolo I6riensi). Ds biI6et ^.usblübun^en (DfüorescenLen), an tboni§en un6 san- 6i§en Zcbiefern 6er ZkonLa-Lcbicbten, welebe fein vertkeilten ?^rit entbaltsn, ^e6ocb nur in sebr trockenen, alten un6 weni§ beiabrenen Ztrecken; es 6n6et sieb 6aber bäubZer in 6er alteren blor6west§rube, welcbe im DaZerscbiefer baut, als in 6er hungeren ^oseb-Orube, 6eren Haue meist 6ie Outtensteiner Lcbicbten 6urcbc^ueren. Die weissen, S6l6enarti§ §!anr:en6en faserigen ^.§§re§ate bil6en tbeils steife, na6elförmiAe ^usblülmnAen bis Lu 10 Döbe, tbeils bis 20 E Inn^e, nacb abwärts bän§en6e bnrt- äbnlicbe bä6sn. Vom LittersalLe kän6en sieb nucb 6eutlicl>e Xr/stnlle 6er /2 Aewöbnlicben borm <» V-o . . un6 Lwar in 6er Dberesia- Orube. ^ucb kleine Ztnlnktiten kommen vor, 6ie an 6er ÄmmerunA bannen un6 6eren Doblräume 6ie erwäbnten Kristalle ausklei6en.^r 3tro Meters ^.nal^se 6ieses Zaires (in I^ammelsberA: IIan6bucb 6er iVlineralebemis, DeipLiZ 1860, Leite 264) §ab fol^en6es R.esultat: 8c Kr auf. /alirducii cler z;eolo§iscken Keicksanstalt. lalir^;. 1891, Leite Z7^. 76 Oie iVIineralien cles Oer2O^tIium8 Xiain. 3cbvvefel8aure.Z2Z0 Nagne8ia .16'Z9 Oi8eNOX/6.o'2Z Wa88er.50 '9Z 99'85 48. Halotrickit (IlLarsLlr, ?eO . . 486^ . 25 2,4.). Oa8 Nineral kommt ru I6ria im «alten Nanne- mit Eisenvitriol in ansebnlicben traubigen unö nierenförmigen Xru8ten vor. Oie Oberbäcbe 6ie8er Lru8ten i8t 8ammtartig 06er mit radial ge8tellten kurzen Oärcben, I4aöeln oöer 3tacbeln be8et2t. Im Lrucbs Leihen 6ie Lru8ten eine un- cleutlicb ra6ial-fa8erige 06er eine au8 papieröunnen Häuten be8tebenöe, bleinlöcberige bi8 rvabenabnlicbe Na88e, öeren Wellen nickt 8elten von 6urcb8icbtigen Ol8envitriolbörncben eingenommen werden; grÖ88ere Ooblräume bingegen 8>n6 mit feinen blalotrlcbit-Oarcben au8gekleiöet. Oie Oarbe 6e8 blalotricbit8 i8t rötklicb-gelb bi8 rvei88; öie 6er 8pkäroi6i8cken Aggregate gro88tentkeil8 grau-braun. Lpäter wur6e 6a8 Nineral aucb mit apfeigrtiner Oarbe ge¬ funden. ?rofe88or /anov8k^'8 ^nal^sen ergaben im Nittel: 5cbvvefsl8Lure.Z4'9O 1boner6e.10'29 Oi8enoxx6. 1 40 Oi8enox^6ul.4-36 NagneÄa 1 - 94 VVa88er.47 - > 1 Oie rötkliclr-gelben ka^er-TVggregate 8in6 nack ^anov8k^ rve8entlicb OeO . ^.IgOg . 430g . 25 214. Lei meiner 7^mve8enbeit in I6ria erbielt icb 8cbönen baarförmig au8gebiI6eten Oalotricbit in 6en bloblraumen einer 3ub8tanx, 6ie mir al8 «Nen8cbenfett» be^eiebnet vvuröe. Oie8e 3ub8tanr i8t nacb öen neueren Ontemucbungen ein 8ulfat- gemenge. 77 Oie reine Nasse ist im Innern liebtgelb-grau, dicbt bis br/stalliniseb, einreine bartien reifen concentriscbe Ltructur. //— z, Oicbte — i '829. Lie ist veder im balten noel» im warmen Wasser löslicb.Iedocb vollständigin verdünnter Leb wefel' saure. Vom blalotricbit unterscbeidet sieb diese Lubstanr, wofür Professor Lcbrauf den Kamen -Odririt» vorseblägt, nur durcb den Mangel einer faserigen, baarfürmigen Ont- wicbelung.°s III. Or6ntinA.- Nitrate. 4g. Kalisalpeter (La^KOz^ gIdzO). 7Vn vielen feucbten lVIauern als wollig-flocbiger Oeber- rug (lVlauersalpeter). IV. Ordnung: Vluoride. Zo. Klusspat (Fluorit, (^a^). Oiese.s IVIineral gebürt ru den seltenen Vorbommnissen der (Zuecbsilbsrgruben in Idria. Os bildet bäum O'Z -«M dicbe violette Krusten auf einem dunbelgrauen, fast sebwarren Zebieier- gesteine, entbält in rarten I'unbten Oinnober eingesprengt und ist von rarten Oolomit- und Kalbspatbrusten begleitet. Oie Oundstelle liegt am 6rubenborironte «Oauptfeld», Kordnordost von der «aufsteigendes Oager Z?» genannten v^bbau- strasse am 6uglergssenbe; es ist ^'edocb gegenwärtig die Oundstelle nicbt mebr erreicbbar. Oieses Oager gebürt der oberen Orias (Wengener-Lbonra-Lcbiebten) an und be.stebt aus scbwarren bituminösen, rum Obeile sandigen Lcbiefern und aus rwiscbsnlagernden dunblen bituminösen, br^stalliniscben Dolomiten. Lowobl der Oagerscbiefer als aucb die Dolomite sind nacb allen Kicbtungen starb rerblüftet und die Leiten- wände der Klüfte bäubg mit weissem, br^stallisiertem Oolomit und tbeilweise mit br^stalliniscbem Annober und Olusspat V. ^epliarovicll: «Ilalotrielnt und iVIelanterit von Idria.» 8itxun§8- deriellte der I<. ic. ^.kademie der >Vi.38en8eIiaften in Wien. 75. Ild. (1879), 8. 18z — 196. — 8elirauf. ^aiird. der ^eoi. KeielisanZtait. /aiir§. 1891,8. Z79. 78 Die iVlineralien cle8 Deiv,o§tlmin8 Kram. ausgeiullt oder belebt. Die beiden letzten Mineralien scbsinen nur nacb bestimmten Kiclitungen aufrutreten, bald berrscbt das eine, bald das andere vor. In einzelnen Rallen kommen Dolomit, Zinnober und Rlusspat Zusammen vor, was aus Oleicb/.eitigkeit ibrer Rildung mittelst Inbltration scbliessen lÄ88t.°S V. 0IL886: ?k^ioAeni6e. 51. Idrialin lLsoD-Oz). Dieser Koblenwasserstoss wurde früber dureb Zublimation aus dem Idrialite künstlicb dargestellt, ist ^'edocb vor mebreren /abren als Mineral ru Idria aufgesunden worden. TKuf neuen ^.nbrücben langen sieb Rlättcben reinen Idrialins von gelb- grtiner bis scbweselgelber Darbe auf den Kluftdacben eines sebr feinkörnigen, sebwaivdicb-grauen Dolomits 06er dolomiti- scbsn Kalkes, cler von striemigen Lebieferlamellen durcb?.ogen ist. Die Idrialinblättcben kommen selten einzeln vor, sonclern sie sind gewöbnlicb xu welligen 06er scbuppigen Aggregaten vereint. Lie sitren nicbt direet dem Dolomite aus, sondern sie basten an warten kleberrügen, welcbe aus Kalkspat-Ki'iställ- cben 06er Dolomit-Kbomboedern besteben. TKIs Regleiter erscbeinen Zinnober, seltener Ouarrsaulcben 06er feinkörniger Oips. ?/rit ist dem (Gesteine baubg ein¬ gesprengt. Rei meiner letzten Tknwesenbeit in Idria erbielt icb aucb ein Ltück (Zuecksilberbranöerx mit lörialit unö xablreicben Iclrialinblattcben. Dlacb 6en Resultaten optiscber Dntersucbung öürfte 6as Mineral 6em monoklinen Kristallsystem angeboren. Die breite Dlacbe, nacb vvelcber vollkommene Lpaltbarkeit berrsclrt, würde «-^-0 entsprecben.°" o0 V. LekröckinAer. Kluorit von Iclria. Verl^ancll. cler l<. lc. §eolo§. Keieli8Lil8t3.lt in Wien, ^a!ir§. 1877, 8eite izo. 00 Lerü^lieli cler elieini8elien Ki§en8eli3.iten ver^l.: Dr. Ouiclo Oolcl- 8elimiclt. Deder cla8 Iclri3.Iin. ^it^un^derielite cler matli.-naturvv. (ila886 cler lc. k. ^.liLilemie cler Wi88en8eliasten in Wien. 80. Kcl. (1880), II. ^.dtli. 8. 287 — Z06. Von '^Vilkelin Vor?8. 79 Z2. Idrialit. Nit dis8em Damen wurde von Zckrötter ein derbe8 pi8tariengrüne8, Idrialin entkaltende8 Drdkarr bereicknet, de88en Dickte grÖ88er al8 1, ^'edock kleiner al8 i'8z i8t. K8 kommt in Idria tkeÜ8 8elb8tandig knollsnbildend, tkeil8 al8 ^.ndug an Oangge8teinen vor. Da8 Darr be8itrt blättrige8 Oefüge, gleickgelärbten Ztrick, die Därte 1—2, unebenen Druck, keinen Olanr; er8t wenn ciurcb Reiben eine glatte Dlacke kervorgerulen wird, tritt Dettglanr auf. In ^Ikokol, Oetker, 3ckwefelkoklen8toff, Lenrol und Doluol i8t da8 Darr Iang8am und 8ebr 8ckwer Io8lick. Dksnol dagegen Io8t e8 leickt, und dis Do8ung nimmt die grünlicke Darbe de8 Darre8 an ; dabei bleibt ein 8ckwarrer Kück8tand, welcker au8 mit Annober verunreinigten Zilicaten be8tekt, übrig. In concen- trierter Kei88er ZckweteDäure Io8t e8 8ick mit tief indigoblauer Darbe. Da8 Harr reigt in gepulvertem /^U8tande den elften Oewickt8verlu8t von 0-5 °/g bei 100° 0. bei 200° Entert e8 ru8ammen und wandelt die grüne Darbe in 8ckwarr um; bei 290" verdücktiget e8, tkeilwei8e mit aromatDckem Oeruck, aknlick wie Lern8tein. XVird e8 8tärker erwärmt, 80 verbrennt 68 mit 8tark ru88en6er Dlamme unter ^urllckla88ung von Kokle un6 gibt ein Iein8ckuppige8, 8trokgelbe8 De8tiIIation8pro6uct, welcke8 reine8 I6rian i8t. Die 3ub8tan2 i8t 8ekr wenig k^gro8kop>8ck, 8ekr 8prö6e un6 wir6 bei gelindem Drvvärmen, 6urck Keibung bei8piel8wei8e , klebrig. ^.l8 Verunreinigung i8t Zinnober un6 d3.ng8ckieler ru betrackten. Dange 2eit liielt man 63.5 n5. 6. cli-rrirei-. Verliancllungen clei- t. Ii. §eoln^. Itei^lisanstalt. 1881, ^eite ZZ5- 8o ZZ. ?lLU2it. 3o nannte OaidinAer ein durclr kobli^e HeimenAunAen tielbraun bis 8cbwar?. Aelarbte8 Krdbar^, welcbe8 im /iu88eben Ia8t an Sebielerkoble erinnert. O8 i8t derb, im Ilrucbe un¬ vollkommen mugebeliZ, milde, settZIan^end und bat §elbbcb- braunen 3tricb, eine Karte 2wi8cben i'Z und 2, ein Oi^en- Aewicbt von 118 — 1'22. Oa8 Oarx 8cbmil2t bei Z15O und brennt mit ^elblicber, 8tarlr ru88ender klamme unter ei^en- tbümlicbem, aromati8cbem Oerucbe. In ^.etber und Kalilauge i8t e8 voll8tändiZ Io8licb. It8 bildete ble8ter und Irummer in der Hraunboble, clie in der Käbe von biau^e (?iavce), nordwe8tlicb von Ka58en- Iu88, vorbommt, var ^'edocb 8cbon im^abre 18^8 nicbt mebr erbältlicb. Oie Knappen benannten da8 Oar^ «Kotravn». LatL8traI - In8pector Kautner bat die Oa§e die8er er8ten Ound8tätte de8 ?iauxit8 genauer be8cbrieben.62 biauxit bndet 8icb aucb in der Lraunboble de8 Oburelba- öaue8 bei ^obanni8tbal nordlicb von Ka8senlu88, und 2ivar 8ebr reicblicb, tbeÜ8 sebiclrtenIormiA, tbeils in Nudeln. Oipold land die8e8 Oarr in einem 3eiten§raben am 8üdlicben 6ebän§e de8 ?ol8ica-6raben8 bei Kropp, ivo e8 eine Iin8enlormi§e Zcbicbte in den 8andiZen 3ckiefern der Ooeänlormation bildet. 54. ^ntkracit ^Ko^Iendlencle). Oie er8ten Ounde an Koblenblende wurden im Ora8t- nica-Oraben bei IIi8cboflael<, bei Koprivnik und in der Kicbter8clnt?.-6rube im OobouKe-Oraben, dann am 8airacb- ber^e, 8üdö8tlicb von kölland, §emacbt. ^m au8Ae2eicbnet8ten tritt die Koblenblende am 7.ucr8t genannten Fundorte auf, und 62 Zweites ^a^re8lieft 6 es Vereines cies Icrninise^en I^anciesmuseums 1858. Leite 92. 63 Hauer. Ilarnkolile von /o^annistlial in Krain. Verlian61un§en 6er iv. §eolo§. Keie^sanstalt. ^akr^an^ 1872, Leite ZZZ. Von Wilhelm V08K. Zl zwar in grösseren bartieli. Oer f^ntluacit ist mein- 06er weniger kleinwüi felförmi§ abgesondert; 6ie einzelnen ^.bsonöerungs- stllcke sin6 6urcb weissen Ouarz getrennt. Or 6n6et sieb streifenweise, gross- 06er kleinkörnig, abweckselnd mit ein- gesprengtem Käsen-, Kupferkies oder (Zuarz, aucb selbständig eingesprengt in von lVlalackit durcbdrungenen Kupfererzen. In 6er ^uecksilberlagerstatte von 16 rin zeigt sicii ^.ntkracit in Lcknüren un6 körnigen Partien, 6oelr in geringer IVlengs. Kr wur6e auck im Ilergbaue Oittai beobacbtet, wo er spurenweise in 6sn Oailtkaler Lcbickten 6er alpinen 3tein- koklensormation gefunden wird. Keicklicker scheint ^ntkracit bei Heiligen Kreuz, zwiscken Oittai un6 Kassenfuss, vorzukommen, wo er erst kürzlick aufgefunden wur6e. Oie blandstücke zeigen eine klein- würfelformige Absonderung. Rei 6er Wiederauinakme (1894) 6es Zteinkoklenbergbaues bei Orossligoina näckst Oberlaiback wur6en ^.ntkracits gewonnen, 6ie gewöknlick bunt angelauisn sind. In 6er O lamme erhüben sie obne zu brennen un6 bei trockener Oestillation entweicbt bei einigen nur etwas Nasser, wäbrend an6ere nebst 6iesem nucb bituminöse 6ase entweicben lassen, woöurcb sie sieb 6en Lteinkoblen nabern. ZZ. Sebwar^koble (Ltein^olile). §e1ioren xvolil 6ie 6ie im Ii.eicbenber§e bei ^.sslin§, auf 6er RelLica bei /auerburZ, bei OipoZIav un6 Orle unweit von Oaibacb, en6licb bei Oo§ nacbst Oberlaibacb auftreten. Oas Vorkommen im I^eicbenberZe scbilöert bl. Oessl in fol^enöer Weise: «Oie Kokle, kier ^.ntkracit genannt, ist zumeist im OanAen6en 6es Orzzu^es zu 6n6en. 3ie besitzt 6ie unbe6euten6e IVläcktiAkeit von böckstens 0'2 -zr, aber weist im Ltreicken eine ziemlicke ^usbeknunA auf. Oür 6ie braxis ist 6as Vorkommen wertlos infolge 6er Aerin^fuZiZen 6 82 Die Mineralien 6e8 Derro^tdums Krain. Nenge un6 6es boben ^Vscbengebaltes wegen. Oie Xoble ist stark abiarben6 un6 ilrre Oagerstatte gekört 6em Ober- carbon an. Das Naterial, welcbes zu Oipoglav, Orle un6 Oog er¬ kalten wur6e, fan6 bei 6er Or6farbenfabrieation f^.nwen6ung. Oer 3cburf bei Orle ist gegenwärtig gefristet. Oie im Oan6esmuseum aufgestellte Lergratb Vrinker- scbe Oesteinssammlung von Xrain entbält eine Xoblenstufe aus 6en Oailtbaler 3cbicbten 6er Koblenlormation bei Oo- bruine näcbst Oaibaeb. Oie bloble ist in 6tinnen 3cbnüren 6em 3cbiefergesteine eingelagert. Oer Vriasformatlon geboren 6ie Xoblen von Oross- ligoina un6 blölzeneck bei Oberlaibacb, 5'ene von 0bsr- müsel bei Oottscbee un6 ^.Ipen bei Assling an. Lei Oross- ligoina, 6as be6euten6st6 8teinkoblenvorkommen 6es Oan6es, treten 6rei Olötze auf. Ibr Oinfallen beträgt 5° ^eZen 3ü6en, 6ie Oesammtmacbtigkeit 6er bei6en unteren, 6urcb ein 0'5 macbtiges 2wiscbenglie6 vonsinan6er getrennten Olötze be¬ tragt i'Z //r. Im /abre 1886 gewann man Zoo Netercentner Xoble, 6ie 2ur Oarbenlabrication Vervven6ung fan6. Oer Le- trieb vvur6e baI6 abgebrocben un6 6er Lsrgbau blieb bis 1894 eingestellt. Das Hoblenvorkommen bei ^.Ipen un6 Obermösel ist obne praktiscbe Le6eutung. On6Iicb kommt aucb bei Vreme recbt braucbbare Koble vor. 3ie bil6et in 6en bituminösen 3cbiefern 6er oberen Xrei6e5ormation wenig mäcbtige linsenförmige Nassen. 56. Nraunkokle (I^nit, l'ork). Oie Lraunkoble, im gewöknlicbsn Oeben «3teinkoble» genannt, ist bierz.ulan6e 6as weitaus wicbtigste Lebeizungs- mittel. lVlan unterscliei6et' In clen VerlinncNun^en 6er t. k. ZeolnA. IleielrsanstLit. fnlir^. >886, Leite Z84 Von Wilhelm V088. 95 8a§or (KoLlenLeeken 8a^or-Drifail). I. L^rit, VIarka8it, Di8en vitriol, Vivianit, Ler^kr^8ta1l, Holx8tein, OLalxe6on, Narinor, Viertel, Oip8, DeitLakalk, LraunlcoLle, Lignit. 8a^rax, Dorf Lei 8ei8enLer§. II. LoLnerx. 8airaeLLer^, 8Üälielr von Drata. I. Kupferkie8, Luntkupfererx, Lädiere, iVIa- laeLit, ^rurit, ^.ntLraeit. 8t. ^.nna, Oork unter 6ein DoiLl. iVlarinor. 8t. ^nna, Ler^Lau iin Lotot8eLni§§-6raLen Lei LIeumarktl. ^innoLer, 8taLl- er/, Äe^elerr, Oaleit. 8t. /ol»8t Lei Dorjul. I. Lraunei8en8tein. 8t. darein, Dorf Lei DaiLaeL. Llei^lanr:, 8eLwer8pat. 8t. lVlartin, Dorf Lei Dittai. Liei^Ian?. 8t. Kilcolau8, Weiler Lei KDnern. I. Lraun8tein. 8t. O8walcl, Weiler Lei LDeLoflaek. ^innoLer. 8t. Leter, Dorf auf clein IIa886nsu88. II. Llei§lan2, 2inlr8pat. Dbeinit?., Dori bei 8tein. Dihnit. Dic^e brdo, ller§ im Lle^aä-Oebir^e. I. Drb8en8tein. Doäbo Lelo, Dorf bei Laibacb. Outten8teiner Xalb. Drebelno, Dorf 8Üdlicb von l^a88enfu88. II. Llei^lan^. Änl<8pat. Dreien. II. Di8ennieren, Marmor. Dri§lav, Her§ i. 6. VVocbein. Lalcit. D8cbernembl. II. ^otbei86N8tein, Rraunei8en8tein, Vivianit, Laprotinenlrallc, Ner§el, Di§nit. H. Dkova, IZer§ und Oraden dei ^.88Ün§. II. IZrnunei8en8tein, Marmor. Onterdre/.ovo, Dorf dei Weixeldur§. II. Krnunei8en8lein. Dnterrotii^vein, Oewerlv8e^aft frei Oör^'ae^. I. ^Voekeinit. Dtdv, Dorf bei Daibaeb. Dolomit, ILall<8tein. Velde8. Laleit, Xallc8inter, Kalktuff. Veliba Mma, Orotte im Dran8ien-IZer§e bei Dnibacb. Dropf8tein. Veliba pa8iea, Orotte im Krimber^e bei Daibaeb. Dropf8tein. Verein, Dorf bei Kuclolf8wert. Dbonei8en8tein. Veräae, Ler§ i. d. ^Voebein. ^mmonitenballc. Vidernea-Oraben bei 8eblo88 ?onovit8eb näeb8t Dittni. I Lliallcanlliit z6. Oliallrop/rit 12. 0ka.!ee6on 45. Linnadarit 17. Lovellin 16. O. Dolomit 70. Dolomitfel8 70. Doppel8pat Z2. Di8endlüte 69. Di86N§1immer 24. Di86nlrie8 10. Di8enniere 29. Li8enoclier, diauner, 26. Von ^Villielin Voss. 8Z Oocnne ll rnu n koli I e n (ältere Ilrnunkoblen). ?tm rockten Oker 6er 2e^er, oberlinlb 6er knpiersnbrik Oört8cbneli, 6n6et sicli ein b'lötL mit 6er 6urcb8cbnittlicben lVläcbti^keit von i -/r. Oie ^U8bl58e bei ?reskn 8ovvie ^'ene nm 3nveufer bei 2 wi8cben vn88srn un6 Olö6ni§ 6ürften 6nmit LU8nmmenbänAen.°° blncb6em 6cr ketrieb 6er 3cbür5e InnAe ^eit unterbrocken rvur6e, bat man im ^nkre 1894 neu begonnen un6 bei 3wile näck8t 2vvi8ckenvvä88ern einen 3cknckt xum Koklenkötx nb§eteuft. l>leo§ene llrnunkoklsn Oün§ers Ilrnunkoklen). Oernrti§e Xoklen kommen nl8 ^U8bl88e, obne nbbnu- «Ur6i^ xu 8ein, nn mebreren 3tellen bei 3tein, 6nnn bei ?o6§ier un6 l^leul vor. On8 be6euten68te Xoklenvverk 18t ^'ene.8 von 3n§or. It8 lie^t sm linken 3nveufsr un6 6n8 I6 8treicbt von We8ten nnck O^ten. On8 Oie§en6s be8tebt nu8 Llerölle, Ner^el, 3ckiefertkon, — 6n8 OnnAen6e nu8 lVler§el8ckiefer, 3nn6, 3nn68teinen un6 Lon^lomernten. Oie 6urcb8cbnittiicke lVläck- ti^keit beträgt Z5 m. Oin blökenrücken trennt 6ie ^VblnAerunA in Lwei Reviere in 6^8 ve8tlicbe Xn8ovcer Oei6 un6 in 638 Ö8tlicbe 8n§orer Oe16. Oer ker§bnu be8tebt 8eit i8z8.°o In 6en neoAenen ^blnAerun^en von Nötnik 6n6en 8icb 8ecb8 Oiötre, rvelcks O'Z — O'8-n miiebtiZ 8in6 un6 6ie 6e8LmmtmLcbtiAkeit von Z'2 erreicben. Oie 'kren- nun^8mitte1 6er Olötxe biI6en XnIkmerAel un6 623 OieAen6e be8tebt nu8 Ner§el8cbie5ern, 33n68teinen un6 LonAiomernten. Oie Olotre fnilen Ze^en 3ü6en ein, 8tebsn nm Iieu6eA§, bin88enlu88 un6 )obnnni8tbnl kommen fünf kleine IVIuI6en vor, in 6eren blauem leZel "" lüpolä vv. V. Lericüt über cüe Asnlnßisclien ^ulnklrmen in Ober- Iirnin. ^s^rduclr cler I<. AeoloA. I^sicksnnstnlt. fnin-Anng 1857. tieüer clen tter^ünu vei^Iein^e: «Oe^terieieliisclie ^eit^c^riü sür üsr§- unVoedein. I. Nu8edel!rald, Nergel. ^del8derg. Oaleit, d?ropf8tein, Kudi8tenlIeumarktl. I. 8patei8en8tein. * ^e8e, aued ^6886 §e8edrieden, i.8t der Doealname eine8 niederen der^- rüeken8, der von Morden naed 8üden di8 450 8eedöde an8tei^t. ^Vn der 8üd8eite lie^t 8edlo88 ^latenek. ** Oereutde 8ind Oe^enden, die, ein8t von Wald dedeekt, durcd Kodun^ in VVie8enZrund oder ^Kekerdoden um^evvandelt wurden. c) 2 Die Mineralien de8 Der2o§tdum8 Krain. KoLp vrd, 8er^ nordvve8tlied von Oadar (Kroatien). D^rit, Ddon. Kraxen, Dorf dei VVat8ed. I. Kupferkies Llei^Ianr. Kreu^der^dödle dei Daa8. III. Dropfktein, Kalk8inter. Krina, 8eitentdal 6er Vrata dei Den^enfeld. I. 8edvvefel, 8tinkkalk, LerZmedl. Kropp. I. Lraunei8«n8tein, LodnerL, Lraun8tein. Kunt8edner Di8dödle iin Dornwalde. II. 1ropf8tein. Daa8erdaed, Dorf dei Daa8. III. Dodnerr. Daek, 8iede Li8edoflaek. Daidaed. D^rit, (^uar/>, KaliumZIimmer, Ddon, Vivianit, Dorf. Dand8tra88. II. Dodnerx, Kudi8tenkalk. Den^enfeld, Dorf dei ^88lin§. I. Oip8. Depe^'ne, auf§ela88ener Ler^dau dei ^auerdur^. I. DIei§lan2, 8patei8en8tein. Dipo^lav, Dorf dei 8t. lVIarein. II. Kotdei8en8tein, 8edvvar?kodle. Dittai. <^ueek8ilder, Orapdit, D^rit, lVIarka8it, Kupferkie8, Duntkupferer^, Llei- §1anL, Dadler^, Dournonit, Ännoder, 8tadler2, ^inkdlende, Kotdei8en- 8tein, Di8en§liininer, Lraunei8en8tein, Wad, 8patei8en8tein, Di8en vitriol, Kupferindi§, lVlalaedit, ^Lurit, Kupfervitriol, Ank8pat, Wei88dleier2, Lraun- dleier^, Oründleierr, IIIei8pat, öer§kr^8tall, Kaliuin^Iiminer, 8ek^ver- 8pat, Oaleit, ^.ra^onit, ^ntkraeit. Djukniöka ^arna, Orotte kei Li8efiof1aek. Dropf8tein. Do§, Dorf dei Dittai. L1ei§Ian2. — Dorf dei Oderlaidaek. 8ekvvar2kok1e. Doka, Dorf dei l8edernemdk II. IZraunkodle. Dome, IIutvvei6e dei 8enoLeee. III. Narinor. Do8a, XVaI6unZ dei 8enoLeee. iVIarinor. Due^er Orotte dei 8edlo88 Due§. III. Dropf8tein. Du8ttda1, Dorf nor6Ö8tIied von Daidaed. iVIarmor. iVla^^alena-Orotte o6er Orna jaina dei ^6el8der^. Dropf8tein. iVIala pa8iea. Orotte iin Kriinder^e dei Daidaed. Droptktein. Vlal^ek, Weiler a. 6. 8ave dei Dittai. Dlei§lan2. Nanee, Dorf dei VVippaed. <^ueek8ilder. Vlan^art, aued VlanZert, Der§ dei VVei88enfel8. I. Hornstein. lVIar§aretdender§, IIü§el dei Kraindur^. Ddonei8en8tein. lVIartin8der^, Dorf dei Di8nern. I. Kupferkie8, lVIalaedit. lVIitter6orf i. 6. Woedein. lVIer^el, lVIarmor. lVIoeivnik drid-Dödle dei Oderlaidaed. IVler^elknollen. Nokriea. 8iede Rjavka. Noor^runä dei drunndorf, 8Üdlied von Daidaed. Vivianit. 'I '^nc^sn^ wc^ ^.loo '9^0^ 'UlSj^do^ '99^08jjOO wci 9^0.10 -l9^)^V^V8O0^^s 94 Oie Mineralien de8 Oer2O§tdum8 Krain. kodreäda jama, Orotte dei ^.ied. I. Orop58tein. koid-Oödle oder kivda jama dei ^del8der§. kropf8tein. kolcluda, klateau und 8edluedt dei Veiäes. IIorn8tein. koläiea, Oraden dei Kropp. I. Koradenlrald, kiau^it. konidve, Dorf dei Oro88la8edit2. II. Oorn8tein. kot8edivaunid-Ler§dau dei dleumardtl. I. Oadler^, 8ed^ver8pat. Lolland, Oorl 8üdvve8tlied von Li8edollaed. k^rit. kräwald. III. Oaprotinen-, 8partan^en-, dlummulitendald. krem, Oorl dei Ill^r.-Oei8trit2. III. /a8pi8. kre8ed^ain, Oorl 8Üd1ied von Oittai. Ner^el (I,eder8tein). kre8da, Oorl dei ^vvi8Ldenwä88ern. I. Lraundodle. — Oorl dei Leilnit^. II. Kodier Oi8enoolitd. kret8edna ^kreena), Oorl dei Kudolf8vvert. Lraunei8ener2, Oi§nit. krevala, ^.lpe oder Vi^aun. I. 8patei86N8tein. kri8tava, Neierdol dei jsauerdur§. I. Onerinitenmarmor. krÜ86, Oorl dei Oott8edee. öer^dr^8tall. kudlad, 6edir§8tdeil dei ^auerdur^. Lraun8tein. rr. Kadovea, Oorl a. d. 8ave dei Ilauer8alpeter 77. Nelanterit Z4. IVlereur 8. Nereurblenäe 17. Mergel 67. Ner^ellrallcsteili 67. IVIerZelbnoIIen 68. Ner^eDebiefer 67. iVletaeinnabarit 22, 86. ^lilekciuarr 4z. Nontmileb 69. Nu8ebelbalb 6Z. ^luscovit 46. I^acleleiLenerL zi. I^uiuiuulitenbalb 6Z, 65. kiaurit 80. kisolitli 58- korrellaneräe 46. kseuäomorpkosen 29. ?^rit io. k^rornorpbit z8. k^rrbo8iäerit ZI. <2 ()uarL Z9; 86. — gemeiner, 4z. (Zuarrit 4Z. (^uar?8anci 4^. <^uee1c8ilber 8. (^ueeb8ilderbranäer^ 20. (^uecb8ÜderbornerL Z9. I^a8enei8enerL 26. Keal^ar 24. ir.e6rutliit 16. R.o^en8tein 59. R.otbei8enerr, äiebte8, 24. — oolit1ii8elie8, 25. R.otliei86ii8t6in 24. I^uäi8ten1ca1Ic 64. Zanänier^el 67. 8c1ivva.r2dleier2 z8. LeliwarLlcoIiIe 8i. 8eInva.r28pie88§ian2erL 17. Lelnvefel 9. 8eli^vekelicie8 io. 8e1ixver8pat 7z. 8iäerit ZZ. 8i(IerotiI ZZ. 8mitk8oait Z7. 8part3.n§en!Voekeinit 48, 87. ^Vullenit z8. Tinlr61en6e 2Z. Tinlc8pat Z7. Tinnoder 17. Lorrectuin: Leite 19, Teile z un6 4 von öden, 1ie8 w/^2 8tatt — sz ——- kue^clruelcerei 1^. v. Kleinmn^r 6c k'ecl. I^ainder^ in I^aidacli.