Nr. 84. Donnerstass, 12. April 1906. 125. Jahrgang. MMcher ' MM VlänumerationSpreiö: Mit Post Versendung: ganzMril, 3U li, halbjHhl!» <ü «, Im tluütor: ssnnzjätinn 2i X, Halbjahr!« !l K. ^ür die ^usirllimn i»« Hai>K naiizjähriss 2 «. — Instslion^tbUH, : Für llcinc In!rrll>c bitz zu 4 Zsilsii öN >>, nrührrr Per Zcilc 1!l l>; bei öfteren Wilberl^Iunnen p>, Zeilr « b. Dir .Lnibocher Zei!,!„n» ellä,ri„t tüsslill,, nn< Vlniüiahmr bei Koim» und ^eirrloge, D>e «dminiftration brsmbet sich ttl'Nssreßplllh Ni, 2, die Nicdaltwu Dal>!,a Uhr vop> willow. Uusranliertr Briefe werden nicht aiMimmim-n, Munuslriplf nicht ^urüllnestclll. Amtlicher Teil. Der Landcsprä'sidcnt im Herzogtums Krain hat i^en Üalidesregierungs-Konzeptspraktikantön Dr. Ru« ^olf Androjla Edlen von Üivnograö zuin ^tandesregienln^slonzipist^n ernannt. Den 1U, Aftlil 190« wurde in der t. l. Hof< und Staats, druckeiei das XXXI V. Stlicl des ReichsaeseMatles in deutscher Nuössllbc ausgegeben und versendet. Den 9. April I!»0l! wurde ill der l. l. Hof» und Staals» diuckerei das VN., XI., XIV.. XV.. XVI. und XXII. Stück der ruthcüischen Ausgabe des Neichsgesetzblattes ausgegeben und versendet, Nach dem Amtsblatte zur «Wiener Zeitung» vom 10. April 1906 (Nr. 8^) wurde die Weiterverbreitung folgender Preß» erzennmsse verboten: Nr. ? «Klüilnik ml/l,in«Ilerden: die Meistbegüustigunss. Die auslvartlgen ^taatei' würden sich kaum bereit fin-^'^ ^?"^^'"" llngarns. das; nur die Form fteb n'?l l?' ^s Zollbünd.ns aber tatsächlich be Mh.n ble.be zn re,pektieren. Aber selbst nxmn ^olrngei, sollte, eine Vertragskonstruktion zu f den, die über die^e Fährlichkeiwr hinweabM ^ so tonune dann die staatsrechtliche ^I^^"' "^ Olsten einmal um und warf d? ^ ^s '"""dte s" ^) uoch 'ch ,hr nachblickend a,n ^ ''> >^'lw wie alltags Hand zu und winkte ihr e nön , "'^'' "'" '^- ^ayre w, ^.ag um ^ag, summer und Winter, Frühling und'Herbst. Und wie auch die Natur um sie sich waudelte, in ihrem Leben hatte sich nichts geändert, seit jener Zeit, wo Anna das erstemal des Morgens das Halls verlasfl'n hatte, um ihrer Beschäftigung in der Stadt nachzngehen. Tag um Tag! Anua, ihr einziges, geliebtes, verwöhntes Kind! Draußeu im Kampfe des Lebens, unter fremden Menschen allein! Nur auf die eigene Kraft gestützt, den jungen Mut, den edlen Stolz. Und wenn sie sich in den einsamen Stnnden, wo Anna fern war, auch immer wiederholte, daß ihr 5lind nnt diesen Eigenschaften ausgerüstet war, so zuckte es doch schmerzlich durch das gramerfüllte Herz, wenn sie daran dachte, Nne sie das Los, die Zukunft ihres Kindes sich erträumt hatte und wu> sie in Wirklichkeit sich gestaltet. Anna, die Tochter des Iustizrat Kleinert, Verkäuferin in einem der großen Konfisenege-schäfte dei- Leipzigerstraße! Auch in^diesem Momente übersiel es sie wieder in argem Schrecken, als sie daran dachte. Sie sah sie plötzlich vor sich, wie sie in dem schlichten, schwarzen Kleide, mit dem weißen Kragen, nnter dem eine zierlich geschlungene Krawatte herum-lugte, den weißen Manschetten, dem mit einer Bandschleife aufgebuudenen Blondhaar, dem lebhaften Inkanmt ihres hübschen, feinen Ge sichts, eine Erscheinung, wert in jedem Talon zu glänzen, hinter dem Ladentisch stand nnd alle diese Süßigkeiten abwog und verkaufte, bestimmt, anderc zu erfreuen und zu delektieren. Und wenn fie auch, fobald Auna heimkehrte, sich bezwang und vor ihrer liebevollen Zärtlichkeit, vor ihrer ent-schlossenen Tapferkeit beschämt die Unruhe und Verbitterung ihrer einsamen Stunden bekämpfte, so blieb immer die leise Wehmut schweren inneren Erlebend um sie ausgebreitet. Die Iustizrätiu wohnte in einem Vororte Berlins. Dorthin waren fie nach ihres Mannes Tode gezogen, als Einschränluugen aller Art erforderlich wurden nnd damit die Notwendigkeit, aus dem gewohnten Lebenskreife auszuscheiden, anderen Daseinsbedingungen sich zu unterwerfen. Das kam ganz plötzlich. In der Karwoche hatten sie noch an einem großen Diner teilgenommen, im Hause eines hohen Iustizbeamten. Anna, die seit zwei Jahren in die Gesellschaft eingeführt, hatte reizend ausgesehen, in ihrer Toilette au5 weißem Cr^pe-Chiffon und duftigen Valenciennes, einen Vlumentuff aus dunkelroten Rosen im hochfrisierten Haar — —-als ob es gestern gewefen wäre, sah sie sie plötzlich vor sich. Und dann, als fic heimgekehrt waren und sie noch einmal in das Zimmer der Tochter ging, um ihr einen Gutenachtkuß zu geben, wie sie sich da im raschen Impulse au ihren Hals warf und sie in leidenschaftlicher Erregung umschlang. Sie hatte diese stumme Sprache sofort verstanden nnd in den blitzenden Augen, in dem erglühten Antlitz, vor allein aber in dein schämigen und doch so siegesfrohen Lächeln, das das junge Antlitz wie in ^onnenglanz tauchte, gelesen, daß in Anna die holde Seligkeit eines neuen, wunderbaren Empfindens erwacht sei — die Liebe. So war es in der Tat, wie sie zwischen Lachen und Weinen, den Kopf an ihre Schulter gelehnt, ihr anvertraute, ^ranz Erler hatte sich ihr erklärt. Ein jnnaer Ncfc-r^idar, der in den beiden Wmton», soii sie in Oef>»schc,fi Laibacher Zeitung Nr. 84. 7 «2 12. April 190ft. Politische Uebersicht. Laibach, 11. April. Ans amtlicher serbischer Quelle wird gemeldet: Ein Wiener Telegramm der „Vossischcn Zeitung" voll Unwahrheiten über Serbien und durchsichtigen Tendenzen hat allseitig Verurteilung seitens der serbischen Presse gefunden. Matzgebenden Ortes wird die Zumutung einer angeblichen illoyalen Illtion der serb isch en R egi eru ng wegen Vorbereitung der Revolutionierung Bosniens kategorisch zurückgewiesen. Es ist unwahr, daß die serbische Regierung im Innern des Landes 1200 Aufständische unterhält, bereit zur Insurgierung, Mazedoniens. Sie unterhält vielmehr keinen einzigen Aufständischen. Es ist unwahr, dasz serbische Agitatoren in Bosnien und längs des Trinaflusses Waffen verteilen. Die allergrößte Unwahrheit aber ist eo, dah im Innern Serbiens Raub und Totschlag auf der Tagesordnung stehen. Im Gegenteil, es herrscht vollständige öffentliche Sicherheit des Eigentums, sowie tadellose Ordnung. Es ist schließlich unwahr, daß das serbische Preßbureau Gerüchte über einen Aufruhr in einigen bosnischen Regimentern verbreitete. Eine Kopie des von vierundsechzig englischen Parlamentsmitgliedern an den Staatssekretär des Nußern gerichteten Schreibens über die Lage in Mazedonien wurde dem Premierminister Campbell-Bannerman übermittelt. Der letztere erklärt in seinem Antwortschreiben, daß er mit der in der Denkschrift vertretenen Ansicht übereinstimme, daß die gegenwärtige Lage in Mazedonien weit davon entfernt sei, eine befriedigende zu sein. Er hege aber das aufrichtige Vertrauen, daß die vereinten Anstrengungen der europäischen Mächte eine Besserung in der Verwaltung des Landes herbeiführen werden. Nach einer der „Pol. Korr." aus Paris zugehenden Meldung gilt es als sicher, daß die V 0 l -versamrnl u n'g der Mitglieder des französischen Episkopats, welche den Entscheidungen des Papstes über die seitens der Katholiken gegenüber dem Tr enn un g s g es etz e einzunehmende Haltung vorausgehen soll, nicht vor der ersten Iunihälfte'stattfinden wird. In kirchlichen Kreisen wird dieser Aufschub mit verschiedenen Umständen begründet, insbesondere mit der Anwesenheit einer Anzahl französischer Bischöfe in Rom bei Gelegenheit der am 27. Mai stattfindenden Seligsprechung von sechzehn Karmeliternonnen, die 1794 in Paris hingerichtet worden sind. Man kann jedoch nicht im geringstell daran zweifeln, daß der wahre Grund der neuerlichen Vertagung in dem von den Führern der Opposition der Rechten geäußerten Wunsche zu suchen ist, daß die Entschei dung des Vatikans nicht vor den Wahlen erfolge. Die bezeichneten Führer besorgen, daß ein etwaiges Eintreten der Bischöfe für einen Versuch mit dem Trennungsgesehe ihre politischen Interessen, schädigen würde, indem es den Kanipfeseifer abzuschwächen geeignet wäre, der in einigen Dcparte- lncnts von den Katholiken kundgegeben lourdc. — Dem „Figaro" wird aus Rom gemeldet: Obgleich der Papst über die den Bischöfen bezüglich des Trcnnungsgesetzes zu erteilenden Weisungen Stillschweigen beobachtet, ist es doch ganz zweifellos, daß die Entscheidung des Papstes nnwiderruflich feststehe und er die Ermächtigung zur Bildung von .Mltusvereinigungen verweigern werde. Die Kardinäle pflichten nahezu einstimmig diesem Entschlüsse bei. Der Papst erblickt in dem Trcnnungsgesetze eine Herabwürdigung und Entehrung der Kirche und sei der Ansicht, daß ein Martyrium der Kirche borzuziehen sei, denn ein Martyrium mache Leben, aber eine Entehrung töte. Zwei Dinge hätten viel dazu beigetragen, daß der Papst diesen Standpunkt einnehme: 1.) Der Widerstand, auf den die Kircheninventur gestoßen, sei. Der Papst würde es als eine Art Fahnenflucht ansehen, wenn er die Leute, die für ihren Glauben ihr Leben geopfert haben, die Frauen, die sich ins Gefängnis führen ließen, die Offiziere, die lieber ihren Degen zerbrachen, im Stiche lassen wollte. 2.) Das Schreiben der Akademiker Brunetiere, Hassonville und Genossen an die Bischöfe, in dem der Papst eine ganz unstatthafte Einmischung erblicke, welche die Bischöfe beunruhigt und verletzt habe. Der Papst wird den französischen Katholiken seine Weisungen erst nach den Kammer-Wahlen geben, weil er befürchtet, daß die Weisungen im Verlaufe der Wahlen zu Ruhestörungen führen könnten. Die Petersburger Telegraphen-Agentur meldet aus Mesched inPersien, daß dort seit drei Tagen große Ruhestörungen stattfinden, die ihren Grund in der dorr herrschenden Teuerung der Lebensrnittel haben. Es wurden Läden geplündert und in Brand gesteckt. Die Volksmenge griff auch das Gebäude des Schatzamtes an. Der Gouverneur und 20 Europäer wnrden getötet oder verwundet. Tagesneuigteiteu. lEin billiges Mittagessen.) Von Henri Murger, dem Dichter dös „Zigeunerlebens", ist es bekannt, daß er sich stets in Geldnöten befand. Eine» TageH, als er sich um die Essenszeit in5 Restaurant bögeben wollte, bemerkte er, daß sein ganzes Bardermögen nur noch aus einigen Ccntimesstückeu, bestand. Gleichzeitig fuhr es ihn, durch den Kopf, daß er einen Freund an eben demselben Tage zum Mit tagsessen, eingeladen hatte. Kanm hatte er noch Zeit, über die Folgen seines Leichtsinnes nachzudenken, als es auch schon an der Tür klopfte und der Betreffende sich meldete. Mit möglichster Fassung richtete der Dichter an den, Freuno die Frage: „Tu willst speisen?" — „Allerdings," gab dieser zur Antwort. „Nun gut, so kommc mit; aber ich saac oir gleich, sehr ablvcchsluugs-reich wird das Menü nicht!" Die beiden Freunde am. gen in ein Restaurant. Es kam die Suppe, die von dcn beiden hungrigen Gesellen vollauf gewürdigt wurde: dann brachte man ihnen Gemüse. Kaum hatw Murger die ersten Bissen, oerzehrt, als er wütend zu schreien anfing und nach dem Wirte verlangte. Als zwöi Per- sonen, nämlich die Frcm Concetta be Hano und der-selbe erfchienen loaren, zeigte, er ihn, mit der größten Entrüstung einige.Haare, die auf dem Beller lagen. Dann erhob er sich und verlieh wütend, von soiiunn Freunde begleitet, das Lokal. Sie gingen in ein an> deres Restaurant, wo sich dieselbe Szene wiederholte. Auf diese Weis? aßen sic »nit Hilfe der Haare, öie der Schriftsteller geschickt auf den zweiten Gang bug' sierte, acht Suppen. Als man das achte Restaurant verließ, sagte Murgör, sich vergnügt die Hände rei« bend: „Ich bin satt". — „Ich bin tranl", versetzte der Freund, „in meinem Leiben esse ich teinc Suppe mehr". Sprach's nnd ging schleunigst nach Hanse, während Murger vergnügt weiter über die Boul?-vards bunrmelte. - (Unglaublich, aber w a h r.) Fünfzig Jahre in dei-selben Wohnung und ^ nicht gesteigert; diese märchenhaft klingende Nachricht kommt aus Ber> lin. Die „Berliner Zeitung" berichtet: Das Ehepaar Goltz in der Anhaltstraße Nr. 3 feierte am (i. d. M. ein dreifaches Jubiläum. An diesem Tasse waren es fünfzig Iah??, daß die Eheleute den Bund fürs Leben geschlossen haben, fünfzig Jahre, daß sie ihre gegen« wärtige Wohnung bezogen haben und fünfzig Jahre, seitdem Herr Goltz Schuhmachermeister geworden ist. Die Eheleute sind jetzt beide ?l! Jahre alt, aber noch sehr rüstig. Im „Viertel" des Anhalter Bahnhofes ist das Goltzsche Ehepaar die älteste Partei. Als es seine Wohnung bezog, war die Gegend noch sehr wenig bewohnt. Das Haus stand ganz vereinzelt in der Nähc des Stadttores, das von Militär nnd Stt'uorbeamten bewacht wurde. Während der fünf Jahrzehnte, die das Ehepaar die Wohnung, die aus dem Laden, dcr Werkstätte, einem Zimmer nnd einer Küche besteht, innehat, ist es nie gesteigert worden! Die erste Iahresmicte betrug 100 Taler, und dabei ist es bis heute geblieben. — (E ntdLck u n g e i n e s M ittels g eg e n Tuberkulose durch einen japanischen Arzt.) Aus Tokio meldet der Londoner „Telegraph".- Der japanische, Bakteriologe und Arzt Dr. Tshigafmi oemonstrk'rte gestern vor einem Kongreß der japmiisclyn medizinischen Gesellschaft eine von ihm neu erfundene Methode zur Heilung der Schwindsucht. Dr. Tshigafmi hat mit seinen Antidosen seit mehreren Jahren crperimenticl-t und erklärt, das; ein Drittel seiner Patienten von Tuberkulose vollständig geheilt wurde. Seine Methode ist in 20 japanischen Hospi' täleru sowie in Militär und Marinelazar^tten ver« wendet worden nnd hat die Arzte dort durchaus be. friedigt. Berichte ans sieben Hospitälern zeigen, dah von 219 Patienten 79 vollständig geheilt wurden: «0 wurden lvesentlich gebessert, 15 starben und 45 gaben öie Kur aus einem oder dein anderen Grnnde auf. Die neue Methode ist mit Erfolg nur anwendbar im ersten Stadium der Tuberkulose und zeigt ihren Er« folg erst nach fünf 00er sechs Monaten. —(Die Damen von Hildesheim.) In der „Hiloesheimer Allgemeinen Zeitung nnd Anzeiger (Gerstenbergsche Zeitung)" vom li. März d. I. ist folgendes Inserat enthalten: ..Hildesheim, den ging, stets an ihrer Seite war. Die Freundinnen hatten sie schon lange geneckt mit ihrem getreuen Verehrer; der Vater schien den tüchtigen, zielbewußten jungen Mann gern zu sehen, und die Mutter — nun, die wollte immer nur was sie wollte und ihr Freude machte. Und so beichtete sie ihr, das; Frai^ mit ihr gesprochen und ihr seine Liebe erklärt habe. Er hatte Anna gesagt, daß er in zwei Jahren spätestens sein Nssessorexamen machen würde, so um die Frühlingszeit, kurz vor Ostern und dann . . und dann ... Ja, er hoffe, daß der Herr Iustizrat ihm seine Einwilligung nicht versagen werde, da er ja auf eine baldige Anstellung im Iustizdienst rechnen dürfe- er sei auch stets so wohlwollend und gütig mit ihm, nenne ihn immer so liebenswürdig „Herr Kollege", also . . . aber die Hauptsache bleibe doch immer nur sie, und ob sie ihn lieb habe und seine tiefe Liebe verstehe und erwidere. Und so hatten sie sich verlobt, heimlich verlobt, und ihr geliebtes Mnd war überglücklich. Bis Hieher hatten ihre Erinnerungen sie geführt. Traumverlorene Minuten zogen vorüber. Dann fuhr sie jäh empor; fast wie ein unterdrückter Schrei kam es über ihre bleichen Lippen. Wenige Tage später lag dieses Glück zertrümmert da, zertrümmert diese Welt der Hoffnungen und Wünsche! Ihr Gatte war während einer (Gerichtssitzung von einem Schlaganfall betroffen worden. Tot brachte man ihn ihr ins Haus. Aus wirren: Sinnen fuhr sie empor . . . das Schreckliche war geschehen . . . Was dann folgte? Ihr jetziges Leben! (Fortsetzung folgt.) Gleißendes Gold. '"°^ ""b°"") Roman von Erich Friesen. Frühlingsemzug in Noni . . . Warm haucht es von oen blauen Sau ine r Bergen herein in die ewige Stadt. Hob/e, ernste Zypresse^ dunkle Pinien mit ihren malerischen Schirmtronen, immergrüne Eichen, stolze, Palmen wiegen sich im Lenzwind. Auf den Straßen duftet es von Veilchen, von schwarzäugigen Blumenmädchen in »nächtigen Körben herumgetragen. Grohe gelbe und rote Kelchblüten, der Schmelz aller Farbentönc, leuchtet einein ent. gegen. Auf den breiten Treppen der Piazza Spagna schimmert hoch aufgefchichtet die wundervolle Blumei,-pracht, und manche anmutige Verkäuferin erblüht da>-zwischen wie einei Frühlingsrose. All diese .Herrlichkeit reizt den Mann nicht, der in seinem luxuriös ausgestatteten Privatbureau in einem der vornehmsten Palazzi der Via Aazionale unmutig auf und ab geht. Er hält einen Brief in der Hand, welcher den Poststempel „Kapstadt" trägt. Die stolze Ruhe. die gleichmütige Überlegenheit, welche d wegung fährt der Mann ein paar Mal durch die Luft, als wollte er eine lästige Fliege verscheuchen. „Bah, mag er lammen! Was tut's!" Er zerreißt deu Brief in kleine Stückchen, uird wirft sie in den, Papicrkorb. Dann drückt er auf die elektrische Klingel. „Anspannen!" befiehlt er kurz dem geräuschlos eintretenden Diener. „Ist Pietro noch nicht dago» wesen?" „Nein, Herr Morrison." „Wenn er kommt, führ' ihn sofort herein." < Der Bankier setzte sich an seinen Schreibtisch und beginnt m dnn groszen Hauptbuch zu blättern. Doch sind seine Gedanken nicht bei der Sache. Immer lvie" der stützt er den Kopf in die Hand und blickt nachdent-lich von sich hin. Die altgoldfarbcnm Seidcnvurhäng« an den hohen Bogenfenstern sind zugezogen. Voll wirft die leuchtende südliche Sonne, ihre Strahlen durch die breiten Spiegelscheiben auf die in schweren Falten nieoerricselnde goldige Pracht, das ganze Zimmer mit seiner golddurchinustcrten Tapete uud dein dik-ken persischen Teppich von der Farbe alben Golde§ „wie in Gold" tauchend. Ein Mopsen an der Tür ertönt. Ein stämmiger Bursche von etwa fünfundzlvaN' zig Jahren erscheint auf oen Ruf des Bankiers a«' der Schwelle. „Ah, Pietro!" ruft der Bankier erfreut. „Nun< wie steht's mit, Kleopatra?" „Sie gehört Ihnen, .Herr Morrison." ..Wirklich? Zu welchem Preis?" „Zwölftcmsend Lire." Laibacher Zeitung Nr. 84. 7«3____________________________________________12. April 1906. 7. März liXXi, Bekanntmachung. Trotz wiederholter Nelanntmachung reifst es wieder ein, das; jllnge Damen, namentlich auf der Alnrstraße, dom Hohen Wege, in d?r Altpetristraße usw.. zu dreien, vieren oder gar fünfen untergefaßt gehen uud die Fußsteig? vollständig sperre», sich auch nicht einmal, gemüßigt sehen, entgegeniommenöen Personen auszuweichen. Diesen Versperrungen gegenüwr lveise ich wieder holt auf die gegen das Versperren der Fußsteig erlassenen Etrasbestimmnngen hin llnd bcinerke, daß dasPolizei-eret'utivp^rsonal angewiesen ist, auf das strengste gegen di?se Unsitte vorzugehen. Die Polizei- direktion. Dr. Gerland." Lolal- und Provinzial-Nachrichten. Verwahrloste und entartete Jugend in Krain. Von Gerichtsselrelär Franz Miltinsli. (Fortieyuug.) m. Ktrafftillige u»d entartete fugend. - Ihre Zw» l>r<.itn«g u«t> Grschc',,,n,,gesonnen. Mit entarteter, das ist sittlich minder-wertiger Jugend hatten sich laut der eingelangten Au2-weise in der Periode vom 1. Juli 19N4 bis 80. Juni 1!)05 die Pflcgschaftsgcrichte in 70. die Schulbehörden in 76 ssäl-len zu befassen; davon sind nur s> Fälle identisch, was einerseits die Unvollsta'ndiglcit des gebotenen Materials, anderseits das Fehlen des Zusammenwillens von Gericht und Schule drastisch illustriert. Nenn wir nun an der Hand dieser Fälle vor allem die typischen Erscheinungsformen der Entartung festzustellen versuchen, fällt es uns bei Durchsicht der Lebensgeschichten obiger 146 Entarteten auf, daß darunter nur 40 Straffällige waren. Allein diese Erscheinung wird sofort be-greiflich, wenn man erfährt, daß von sämtlichen 146 Entarteten nur AA über 14 Jahre alt, alle übrigen also gar nicht oder nur beschränkt siraffähig waren. Hier soll hervorgehoben werden, daß nichi jeder, der mil den Strafgesetzen in Nonflilt geraten ist, deswegen auch schon als entartet anzusehen ist, denn nur fortdauerndes gesetzt und sittenwidriges Verhalten, welches zum Beispiel bei Augenblicksvcrgehungcn nicht zutrifft, bildet das Wesen der Entartung. Entartung und Straffälligleit decken sich also keineswegs. Doch sind sie als den gleichen Trieben entspringende und nur der Stärlc und Andaucr nach verschiedene antisoziale Erscheinungen miteinander so nahe verwandt, daß die Betrachtung des über die st r a f fä l l i g e Jugend überhaupt, sie sei entartet oder nicht, vorliegenden Materials auch für die Beurteilung der Ausbrei^ tung, der typischen Erscheinungsformen und der Ursachen der I u g e n d e n t a r t u n g zweckdienlich sein muh, zumal gerade dieses Material altcnmäsüg vollständig ist. Den eingesendeten Ausweisen über straffällige Kinder und Jugendliche entnehmen wir nun nachstehende Daten: In der Zeit vom 1. Juli 1904 bis 80. Juni 1905 wurden in Krain verurteilt: „ 1-) Unmündige 20, und zwar: 13 wegen Diebes. >^?5" schwerer Körperverletzung. 1 wegen bos-ein ^^. -^^^"'^' """ "egen Schändung und einer. '^'^" """" gefährlicher Drohung, aar .u lau '^"'w"" ^«' mit Sieinen warf und liebe gar zu laut^der^Memung Ausdruck gab, er dürfe sie ohne ich gia^w?" ^° '"5 "" paar Taus.nd'nichr. als ..Es ging nicht anders, Herr Morrison Die Ser-ren waven N'in wie versau damns, Gran. Doria bot schon elftan,endfünfhnndert" laM."^"" "'v ^' ^"""l nicht darauf an. Ich über lass> d r nun d,e ^tute. Reit. sie ein! Trainiere sie! Das ubngewird sich finden " ist w^" "fassende Hmiübewegung - der Bankier >>l wieoer all.'ni. ist s!in""'' 7''' ^N'""ph zuckt über ft'in Gesicht. Er Vfe d .'.""^^^^''bhabcr. noch roeniger ein K"^, !.''" Abor cr ^is, daß alle rönuschen N m n '?/^ "^ ^^ """»wohnlich schön. Tier bÄ M ?'7"'^' "" l'mr.ichender Grund für No U.dwt 7^^'"'"" "'" ^'den Preis zu laufen, den Ä ^' ^"' ^'"^"' "'"""l liat sein Geldlx'n N^^/^""' H'^ Morrison." "" wenig ToAe^ ^"'5'r im Nebenzimmer noch «. wegen Unzuchtsdeliltc 14, wegen boshafter Sachbeschädigung 0, wegen öffentlicher Gcwalitätigleit gegen obrigleitliche Organe l>- l^i) wegen Uebeitrciungcn Ul)4, darunter wegen Dicb-stahles 244. wegen Körperverletzung 23!), wegen Glücksspieles K3, wegen boshafter Sachbeschädigung 42, Als hauptsächlichstes Delitt der Jugend erscheint also der D i e b st a h l, was für Krain um so beachtenswerter ist. als im allgemeinen die Körperbeschädigung unser landes-übliä)es Delilt ist und den Diebstahl fast um das Doppelte zu überwiegen pflegt. Diese Erscheinung ist einerseits auf die lörpcrliH)« Unreife und Schwäche der Jugendlichen, anderseits auch auf den Umstand zurückzuführen, daß die bei weitem überwiegende Zahl der Gewaltdelilte in Kram unter Einwirkung des Allohols begangen wirb, welcher eben bei den Jugendlichen unter dem 18. Lebensjahre noch leine namhaftere Rolle spielt. Während unter der männlichen Jugend die auch von den Erwachsenen nicht als entehrend angeschenen Wilddiebereien (meist durch Schlingenlegen und mehr aus Spicl. und Vetätigungstricb alö wegen eines Vorteiles), dann Fisch-, Holz- und Fruchtdicbstählc vorwiegen, werden die weiblichen Allersgrnossinncn vor allem Vellridungs- und Putzgegcn-ständen gefährlich. Gelddicbstählc sind seltener, weisen aber in der Regel auf Entartung hin. Auch' bei dem nächststarle» Dclilte. der >l ö r p c r. b e s ch ä d i g u n g, belundet sich die zaghaftere Natur der jugendlichen Täter: Steincwerfcn ist beliebter als der rislicr-tcre Nahlampf, aber auch in letzterem dienen als Waffen vor allem die bloße Hand und der Fuh. dann Holzobjelte. Das Messer tritt noch selten in Attion. Das Motiv vom Alkohol erklingt in cincm Viertel der Fälle. In den letzten zwei Jahren gaben dem Bezirksgerichte Laibach wiederholt entartete Bäckerlehrlinge zu schaffen, was darauf hinwies, bah dieses Gewerbe einen be-sonders gefährlichen Boden für Jugendliche bildet. Richtig finden wir auch unter den jugendlichen Straffälligen nicht weniger als 19 Bäckerlehrlinge, wovon 11 wegen Diebstahles, 4 wegen Veruntreuung. 1 wegen Bctrugcb und 3 wegen lörperlick)<'i Beschädigung (hievon 2 wegen Diebstahles vorbestraft) verurteilt erscheinen. Kaum den Kinderschuhen entwachsen, müssen sie, als Brotausträger verwendet. Tag für Tag, ohne jegliche Aufsicht, mit ihrem Gebäckölor'b von Dorf zu Dorf ziehen: ihre Ernährung ist nicht geregelt und mangelhaft; ihre Arbeil läht das Gehirn unbeschäftigt, welches Zeit findet, sich in müßigen Phantasien zu ergchen; die Gelegenheit, sich mit dem einkassierten Gelde die verlockendsten Genüsse, als da sind: Zigaretten, Würste Wein und Ringelspiel.verschaffen zu können, ist für das Widerstands-schwache Gehirn zu verlockend und hicbei anscheinend unae fahrlich. da bei dcn üblichen Kreditgewährungen an die Kunden die Geldenmahmen vom Meister nicht'kontrolliert werden können und anderseits der Junge immer hofft durch einen glücklichen Zufall dcn Schaden noch vor seiner Entdeckung wieder gutmachen zu können: Er wird Drfraudant und, nachdem einmal das Gewissen zum Schweigen gebracht ist, auch Gelcgcnhcitsdicb. — Aus diesem typischen Lebensgange ergibt sich die Lehre. oaßmitderVollendung des 14. Lebensjahres für das Kind Aufsicht und Erziehung noch lange nicht entbehr l i ch w e r d e n ! lFonsevu.,8 folg..) (^ .' ländelun ^ im politi s ch <> i, Dlpts prallilant Tr. Rudolf A u o r e j t ci Edler von X! i v n o g r a d in Naömaun5dorf wurde zum X!an-deöre.iierungskonzipisten ernannt. ^ (Veränderungen im Finanz dienst''.) In oi^ A'stern unt<>i- dieser ^pikmarle a<'l'i'acht.° Notiz hat sich <'in a.rolx>r Druckfehler cin-neschlichl'n. Sic hat richtig zu lauten.- Quirszini wur-den die Herren: Steueramtsoffizial Franz Bervar in K'ronau und Emd<'nzlMuniiS'OberaMniet.'r ^osef .tt oriklii in Rudolfswert. (i a rf rc i ta z,) Beginn um -'^9 Uhr mit der gcsnnaom'n Passion. di<> fek'r-lick^n >in'chengebete für alle Stände der .Uirchc und für die Belehrung der Häretit.'r, Schiömatitcr, Juden und .^eidcn, di<> ergr.'ifende Enthüllung und An-lx'tung des.^r.ilzcs, Prozession in die GrabeslapHc nnd Übertragung de5 Allerheiligsten aus derselben zum Hochaltar durch den Fiirstbischof, h^iige Mess.', llbertragnng d.^ Hochwiirdigfk'n Gutes in dic Grn beskapelle und dessen ^lncjetzung in dersell^n, P^p^r, zinn Schlus; deutsche Xarfreitassspiedigt. gehalten vmn ssaftenprediger ^'. Z<'n Ruffinen. Nachmit tags nm l llhr findet an» (^riindonnerZtag nnd am Karfreitag die gesungene Meltt' statt, (3l user st > hungspro z e s si c, n.) Heucr wird auch aus d'c'r Deutschen Kirche ?ine Allf. erstehungsprozession abgehalten werden. Sie niinmt am Samstag abends halb? Ilhi- ihren Anfang und bewegt sich ülx>r den Valvasorplatz, ourch die Vega-, ^iirstenhoj und Helr^ngafsc. - (Aus der Laibache r Diözese.) Dcm vom fürstbischöfliclien Ordinariate z„ Laibach soeben herancg.'geben.'n <'l>tnl<>^"^ <1«'>i <^<»«>< <^i« l^ll»:, entnehmen wir folgende Daten: Di<> Diözese umsaht das ganze Herzoatimi 5i!'ain mit 5^l».l!!»7 latholisä>e.n Einwohner!,. In ad ministrativer Hinsicht wird sie in fünf Archidinlonat? eingeteilt, und zwar: 1. Archidiatonat Laibach für die Staöt Laibach lArchidialon 5tanonitu5 Androa^ ,<>l a l a n): II. Archidinlonat Overtrain mit den Dekanaten Altlack, Krainburg, Nadmannöoorf und Stein (Archidiat'on Dr. Andrca^ Karlin); IN. Archidia-t'onat Innerirain nnt den Detanatcn AdelZberg, Dornegg, Idria. Rrifniv, Wippach und Zirknitz en. Autz?r-deui lx'stehen innerhalb derselben 2^2 kleinere ätapel len. Geistliche Stellm sind systeinisicrti 1 Fürst^ bischof. 17 Kapitulalx,'. 2l»1 Pfarrer. 1 Pfarrvitar, ü Kaplaneien alter Art, 17 Erposituren, 2!^1 Kaplänc, men 11!') Stellen, - Der Klerus besteht auö einein Fürstbischöfe, 15) >tapitularen, 141 Seelsorgern. 47 Pri^torn in welUichi'n Anstellungen. 47 Pensionisten, lN außerhalb der Diözese lebenden Priestern, 10 fremden Diözesanen uno 118 Ordenspriest.i-n, znsam-men 7<»4. Senior ist Dr. Matthias L e b e n, Ehrendomherr und pensioniejrter Theologieprosessor, geboren zu Nallas am 17. Februar 1<^1si, zum Priester geweiht am 11. Juni 1l>!!l9. Diesem zunächst komme» l > Priester, von denen jeder das ttl>, Lelxnsjahr überschritten hat', dr^-i davon stchen nocti im aktiven Dienste, 8 ini Pensionsstande. Unt?r iX'n Ordensprie st^rn ist der ältefte der in Nudolfswert lebende Franziskaner 1^. Pazifik Fister, geboren in Vrunndorf b^ Laibach am .^. Juni 1«29. Priest^ f^t 27. De-zember 1t<5i3. In den Klöstern leben als Ordens-geistliche 13 Zisterzienser in Tittich, 26 Kartäirser in Pletriach, 45 Franziskaner in Nrczje. Laibach, Nudolfswert und Stein, tt .^apnziner in Vischoflack und Gurlfeld. 1 barmherziger Bruder in Kandia. 7 Jesuiten in Laibach, 9 Lazaristen in Laibach, iroiseneck bei Laibach. Wei ters befinden sich in der Diözese 1",(! Ursulinerinnen i u n st - u n d h i st or i sch ? De n l m a l?.) Aus der Sitzung vom 30. März: Das f. l. Ministerium für Kultus und Unterricht ordnet die Flüssigmachung eines Betrages von «00 l< für die Restaurieru'ig der Wandmalereien in der Iilinllirche zu Gost?5e an. (S t i m n, e aus d e m Publilun>) Ans Leserkreisen kommt uns ein^ Beschnx'rde zu, die da gegen Stellung nimmt, dasz die Tivoliwaldw.'ge am si, d. M. von ein^ Batterie des hiesigen Artillerie regiinents zu Übungszwecken benützt worden seien. Die Zuschrift gipfelt darin, daß b^fpielöweisö der M'g zur Aussicht sogar für Radfahrer streng v.'rboten sei und auch d.>r ^ii'n Fortbildlnig-l schule hat sich lompletierti es geliölv»! ililn nn/iollchr folgende Helll» al-- U'.'il.il'ldl'i n„, ^li'.ni/'xiftl'l-(5 B Mall n ,i>-. N.i» si,,^ni,^. 5'l'i»l'l'fs,l'slsen Fachschule in Laibach stattfindenden Zeichenturse zur Heranbildung von Zeichenlehrern an gelverblichen Fortbildungsschulen einen dreimonatlichen Urlaub erhielt. Während dieser Zeit wird die LcitungZgeschäfte Lehrer Friedrich Nepousch besorgen, der aber auch zu einem vierzehn Tage dauern-den kaufmännischen Kurse im Monate Juli einberufen worden ist. Für die Dauer desselben wird die einzige übrigbleibende männliche Lehrkraft, Lehrer Karl Mahkota, die Leitung übernehmen. Tie hiedurch bedingten Supplicrnngen und fortwährenden Verschiebungen der Lehrkräfte aus einer Klasse in die andere können dem Unterrichte gewiß nicht förderlich sein. — Am 9. d. M. gelangten im hiesigen Gemeindeamts ÄX) lv unter die Ortsarmcn zur Verteilung. Diesen Vetrag hatte der gegenwärtige Chef des Bankhauses Luckmann in Laibach hochherzig zu obigem Zwecke gespendet, um das Andenken seines verstorbenen Paters, deo Sparkassebeamten Josef Luckmann, zu ehren, der bekanntlich Ehrenbürger von Neu-marktl war. — (HöhIc nf o r schervcr cin „H ade s" in Trieft.) Man schreibt uns aus Trieft: Eine Anzahl bewährter Speleologen haben diese Gesellschaft gegründet, deren Zweck dic Pfleg? und Verbreitung der höchst wichtigen Naturwissenschaft „Speleologie" ist. Zur Erreichung dieses Zweckes wcrd2n gemeinsaine Forschungen und Ausflüge in den Höhlen veranstal-tet: anszerdem bezweckt die Gesellschaft die Veröffentlichung wisfenschaftlicher Arbeiten in in- und ausländischen Zeitschriften und Herausgabe einer selbständigen Vereinsschrift: die Erschließung von wichtigen Tropfstein uud Wassechöhlen'. die Gründung von Zwcigvcreinon und die Veranstaltung von geselligen Zusammenkünften mit Vortragen und Besprechungen. Die Vereinsleitung veröffentlicht in der Vereinsschrift die rein wissenschaftlichen Arbeiten in jeder Weltsprache; sie ist auch immer ber-eit allen Interessenton der Höhlelikunde mit Rat und Tat beizustehen, (Adresse Trieft Via Nuova 11.) Im Vereinsverlage ist die Arbeit „Die Riesengrotte bei Trieft in Wort uud Bild" von G. And. Perko und F. Mühlhofer er. schienen (Kommission F. H. Schimpft). Der Rein-ertrag fließt dem Baukomitee zu. das beschlossen hat. die neuerforfchte Tropfstcingrotte bei Trieft, ein wah-res Naturwunder des Karstes, der Allgemeinheit zugänglich zu machen. Zu diesem Zwecke sind dem Ban-komitoe schon ansehnliche Spenden zugeflossen. — (Schadenfeuer.) In der Keusche des Matthias Mauser in Mcckute. Gemeinde Töplitz im RuoolfZwerter Bezirke, verursachte am 6. d. M. dessen fünf Jahre alter Sohn, der in der Heuschupfe mit Zündhölzchen spielte und das dort aufgespeicherte Maisstroh anzündete, einen Brand, dem die Keusche, der Heuschupfen und der Schweineftall zum Opfer sielen. Hiebei gingen auch zwei Schweine zugrunde. Weiters wurde der von der genannten Keusche nur acht Schritte entfernte Weinkeller des Grundbesitzers Johann Klobuöar aus Urkna Sela, worin sich eine Weinpi-esse und zwei Tralckenbottiche befanden, eingeäschert. Das Feuer, öas um zwei Uhr nachmittags ausbrach, konnte von den Ortsinsassen erst gegen 10 Uhr abends gelöscht werden. Der Gesamtschade beträgt 1tt2l) K. hievon entfällt auf Mauser ein Be trag von 1420 l5, während er nur auf 7M K ver< sichert war. Als das Feuer zum Ausbruclie kam, befand sich die Frau des Mauser, der selbst im Walde be-schäftigt war, cmf dem Wege zum Acker; als sie den Brand bemerkte, eilte sie heim. Sie erlitt bei dem Versuche, die Schweine aus dem brennenden Stalle zu retten, nicht unerhebliche Brandwunden am .Kopfe. — (Grot ten be such.) Aus Adelsberg wird uns unter dem 1l). d. M. sseschrieben: Heute mit dem Frühpostzuge tvafen aus Üaibach 27 Hörer der Han^ belsakademie in Königgrätz zum Besuche der Adels berger Grotte Iner Än. Sie besichtigten die Grotte um halb 11 Uhr vormittags, speisten hierauf im, Hotel „Nibnit" und verließen um :i Uhr nachmittags mit dem Postzuge unseren Markt. Ihr nächstes Reiseziel ist Trieft. <- — (Di eTrassenrev i sio n) in Verbindung mit der Stationskommission für die projektierte nor-malfpurige Lokalbahn von der Endstation Heidenschaft der Wippachtalbahn nach St. Veit ob Wippach wurde auf den 1K. April und nach Bedarf auf die folgenden Tage angeordnet. Die Kommission tritt am bezeichneten Tage um l) Uhr vormittags am Bahnhofe in Heidenschaft zusammen. —<:— — (WaIobran d.) Am 7. d. M. gegen tt Uhr abends bemerkte der Grundbesitzer Franz Vovto in Brezje, Gemeinde Wrutznitz, Gerichtsbezirt Rudolfs» wert, von seinem Acker aus in der dem Gutsbesitzer und Lanütagsabgeordneten Herrn Anton Ulm gehöri» gen sogenannteil „Klevevüka hosta" einen größeren Waldorand. Er eilte sofort mit seinem Meier zum Brandortc und verständigte unterwegs den Gendar merieposten von Ratex, der, die einheimischen Zigeu° ner requirierend, ebenfalls zum brennenden Walde eilte. Zur selben Zeit kamen auch einige Insassen von Leskovec auf dein Brandplatze an, und es gelang allen nach angestrengter Arbeit, um halb 1l) Uhr abends des Feuers Herr zu werden. Tagsdaiauf wurde festgestellt, daß das Feuer gelegt worden war, da es an verschiedenen Stellen gleichzeitig zum Ausbruche gelangte. Die vernichtete, zum größten Teile mit Fichten, Buchen- und Eichenjungwald besetzte Fläche hat ein Ausmaß von 15 Hektar; der Schaden wird auf 1600 X gefchätzt. ^ (Roheitsakt.) Als am verflossenen Don» nerstag abends der Grundbesitzer Augustin Travnikar aus Zabrdje, Gemeinde Nenocgg, nach .«pause ging, wurde er an einer einsamen Stelle von zwei Burschen zu Boden geworfen und mit Knütteln jämmerlich bearbeitet. Travnikar erlitt außer zahlreichen Wunden am Kopfe, Gesichte und an den Händen auch einen Bruch des linken Beines unterhalb des Knies. Da er sich nicht vom Boden erheben konnte, verließen ihn die Unholde, kehrten aber nach einer Stunde wiedn-zurück und drohten, ihn in den nahe vorüberfließenden Vach zu werfen. Nur den, Umstände, daß ein Weib des Weges kam, ist es zu verdanken, daß die rohen Gesellen ihr Vorhaben aufgaben. Der Schwerverletzte wurde von herbeigerufenen Lenten nach Haufe geschafft und am nächsten Tage dein Spital der barmherzigen Brüder in Kandia bei Rudolfswert über^ geben. 5>. "^ (Unfal l.) Am 2. d. M. beugte fich der N5 Jahre alt-e Arbeiter Alois Bacheiner in den Stahl-werken in Wcißenfels sOberlrain) über eine Draht' aufWindmaschine, die durch einen Transmissions-ricmen getrieben wird. um zu sehen, ob die Riemen-führgabel geschlossen oder offen sei. Hiebci wurde °er vom Transmissionsriemen am Ärmel erfaßt, ins Ge» stell ssezogen nno erlitt einen Beinbruch des Unwi> armes. > * (Zwei entwichene Z w ä n g l i n g e eingebracht.) Diesertage wurden der im Sep° tembcr 1901 vom Hotelbau? „Union" entwichene Zwängling Alois Grusovin und Franz Kotnik in Trieft, letzterer in einem Gasthause, verhaftet und sodann in die Zwangsarbeitsanstalt zurückeingcliefert. * (Dieb stähle.) Den: Handelsmann E. Kav-öiö in der Preüerengassc wurde eine Ledertasche mit Motorlverkzeugen gestohlen. - In einem Gasthans? kam dem Besitzer Johann Virant ein Geldbetrag von 11 s< abhanden. In einem Gasthause in der Bahn-hofgafse öffnet? ein unbekannter Dieb mit einem Nachschlüssel den dort aufgestellten Musikautomaten und nahm für die Feiertage einen Geldbetrag von 4 K mit sich. Auch wurden dem dort wohnhaften Hausierer Giacomo Fattori zwci Operngucker und drei Taschen» messer mit Perlmutterschale entwendet. — Im städtischen Schlachthause kam dem Fleischhauer Martin Kralj das Fleisch eines halben geschlachteten Ochsen auf rätselhafte Weise abhanden. — (Selbstmord eines Oberin ge» nieur'Z.) Wie aus Trieft gemeldet wird, l)at sich der Statthalter-ei-Oberingenieilr Rich. Peterlungger auf seiner Besitzung Mustoli bei Trieft erschossen. Das Motiv der Tat ist unbekannt. Der Verstorbene war 42 Jahre alt und unverheiratet. — (Weinmarkt in Graz.) Die Stadt-gemeinde Graz veranstaltet in der Zeit vom 24. bis einschließlich 26. d. M. einen Weinmarkt, der in der städtischen Markthalle in Graz stattfinden wird. Ein Abdruck der bezüglichen Marktordnung liegt im Bnreau der Handels- und Gewerbekammer in Lai» bach zur Einsichtnahme auf. * (Entlaufen) ist ein kleiner Dachshund, der auf den Namen Togo hört. Er wolle in der Zwangs« arbeitsanstalt abgegeben werden. * (Zugelaufen) ist in die Vrhovecgafse Nr. 9 ein brauner weitzgefleckter Jagdhund. in der DonrlurcHe. Karfreitag, den 13. April, um halb 10 Uhr zur Kreuzanbetung: liupioix i i:l von L. da Victoria und Orux till<^Ii» von Johann IV,, König von Portugal. Geschäftszeitung. ^ (Lieferung 5 a n sschrei b u n g.) Das k. k. Handelsministerium teilt der Handels-- und Ge-Werbekammer in Laibach mit, daß am 25). d. M. in, der Kommandantur des Artillerie-Arsenals in Sophia eine Offertvcrhandlung zur Lieferung von 41.lX)(1 Kilogramm Blei im Werte von W.4W Franken, 8700 Kilogramm Zinkblech im Werte von tt7lX) Franken, :;0sil, Stück grauen Filzes im Werte von NIlX) Franken und 100 Kubikmeter Bretter ans Tannenholz im Werte von 6l>lX) Franken stattfinden wird. Offerte für diese Lieferung, die gesondert für jede Gattung des ausgeschriebenen Materials einzubringen sind, luerden an dem bezeichneten Tage bis längstens ll)>/. Uhr vor-mittags entgegengenommen, das <:nl»i<>l' « <'!,^l-tf<'« ?c. können an allen Werktagen beim Kommando des Arsenals eingesehen n>erden. (Vertrauliche Mitteilung.) Handels- nnd Gewerbetreibende, die in Buenos-Ayres Geschäftsverbindungen haben, erhalten im Burecm der .Handels« und Gcwcrbekammer in Laibach eine wichtige Information über eine dortige Firma, Telegramme ies l. l. 5eltMhen-3mtsMt>enz'Vllttllus. Ungarn. Bndapest, 1l. April. (Meldung des nnga-rischen Das Exekutivkomitee der liberalen Partei beschloß, der abends stattfindenden Konferenz der Partei den An-traq zu unterbreiten, die liberale Partei möge sich mit Rücksicht auf die politischen Verhältnisse anflösen. Die Absicht, den Klub als gesellschaftliche Vereinigung fortbestehen zu lassen, wurde aufgegeben. Ein Teil der Mitglieder wird der Verfaffungspartei betreten, der größte Teil jedoch, darunter anch Graf Stephan Tisza. wird sich vom politischen Leben zurückziehen. Budapest, l^. April. Die liberale Partei hat über Antrag Tiszas die Auflösung der Partei beschlossen. Der Vesuv. R o m, 11. April. Der „Mcssaggero" erhielt um ,', Uhr früh folgenden telephonischen Bericht aus Neapel: Ein soeben aus Somma Vesuviana klimmen» der Berichterstatter meldet, das; die etwa H).lXX) Ein-wohner zählende Stadt Sarno in der Provinz Sa-lerno durch einen Aschenregen zerstört worden sei. Dem gröheren Teile der Einwohnerschaft sei es ge-lungen, sich zu retten. Sarno ist oin Industriezentrum, dessen Spinnereien 8(XX) Arbeiter beschäftigen. Ebenso wurde einer Depesche des „Messaggero" zufolge die Ortschaft San Genaro durch Aschenregen zerstört. Drei Personen seien getötet und elf verwuudet wor» den. In der Provinz Caserta hält der starke Aschen« regen, all. Die „Agenzia Ctcfani" bemerkt zn dieser Meldnng, daß eine amiliche Nachricht bisher nicht vor« liegt. Neapel, l i. April. „Mattino" meldet: Die für Torre Annunziata infolge des Lavastromes bestan« dene Gefahr ist wieder behoben. Die Laa.e hat sich im allgemeinen, gebessert. Der in Sarno und in San Ge-naro angerichtete Schaden kann noch nicht bestinmrt lverden, soll jedoch sehr groß sein. In San Genaro sind zahlreiche Häuser eingestürzt. Drei Personen wur-den hiebei getötet, zwanzig verletzt. Rom. 11. April. Eine Sonderausgabe des „Giornale d'Italia" veröffentlicht eine Depesche aus Neapel, in welcher Zweifel über die Richtigkeit der Meldungen aus Sarno und San Genaro ausgespro« chen werden. Rom, 1l. April. Das Journal „Vita" meldet aus Castellammare von» heutigen, halb 4 Uhr früh: Während der Nacht brachten Züge Tausende von Flüchtlingen aus Torre del Greco. Die Flüchtlinge, die ganz mit Asche bedeckt sind, befinden sich in einem beklagenswerten Zustande. Sie erzählen, in Torre del Greco wütete ein furchtbarer Sturm und eigrofS Steine stürzten aus der Höl>e herab. Viele Häuser seien eingestürzt. Die Flüchtlinge wnrden mit Le bensmitteln versehen und im Stadthause und in der bischöflichen Residenz untergebracht. — Gegen früb begann in Torre Annunziata ein neuerlicher Aschen regen zu fallen. Neapel, 11. April. In Torre del Greco dauert der Sand« und Aschenregen an. Die wenigen in der Stadt verbliebenen Einwohner warten auf die An^ kunft von Dampfern, um zu fliehen. Die Stadt ist vollständig in Dunkel gehüllt. Laibacher Zeitung Nr. 84. 76b 12. April 1906. Neapel, 11. Aprll. Die Üagv in Torre del Grrco wird infolge des starken Aschenregens immer ernster. Neapel, 11. April. Der „Matrino" meldet: In Sonnna Vesuvwna sind 50 Häuser eingestürzt und drei Kirchen stark beschädigt worden. Das Munizipal° gebänd? ist den« Einstürze nahe. Asche und Sand bedecken zwei Meter hoch d?n Boden. Die Ncvölt'ernnss ergreift die Flucht. Flüchtlinge ans Ottajano berichten, daß dort der Einsturz oer Häuser fortdauere. In den dem zerstörten odn bedrohten Somma Vcsum'ana benachbarten Städten und Dörfern treffen unr Mnnizipalität und dasjenige d?r SouZpräfcktur in Somma Vesuviana um 1 Uhr nachts eingestürzt. Das Blatt erklärt, um 4 Uhr früh sei die Situation etlva folgende gewesen: Torre del Greco, Sarno und San Genaro sind von den Vi> wohneru geränmt, Portici nnd Cercola Pogliomarino befinden sich infolge des starken Aschen- und Sand-vegenZ in einer gefährlichen Situation. Die Eruption des Vesnvs, welche zwischen 8 und w Uhr abends stärker geworden war, scheint bedeutend nachzulassen. Die Menge der ausgeworfenen Asciie verringert sich. Daö unterirdische Rollen ist seltenn- nnd weniger fühlbar. Der Wind treibt den Aschenregen nach Neapel. In den Straßen liegt die Asche fünf Zentimeter hoch. Dementis. Wien, 11. April. Die in in» und ausländischen Blättern verbreitete Nachricht von dem Rücktritte des Ministers des Äußern, Grafen Goluchowski, ist voll» kommen aus der Luft gegriffen. Petersburg, 11. April. Nach Mitteilungen aus amtlicher Quelle entbehren die Gerüchte über den bevorstehenden Rücktritt des Grafen Witte jeder Begründung. Meteorologische Beobachtungen m Lmbach. Seehiihe 306 00 Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur 12 0", Nor» male 8 9°. Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtel. "as Schweizer Seide! I Verlangen Sie Muster unserer Frühjahrs- u. Sommer- I Neuheiten für Kleider und Blusen: Habutai, Pom- I padour, Chine, Raye, Voile, Shantung, St. Galler I Stickerei, Musselin 120 cm lire it, von K 1 20 an ¦ per Meter in Hchwarz, weiß, einfarbig und bunt. I Wir verkaufen nur garantiert solid« Seidenstoffe direkt an I Private porto- und zollfrei i» die Wohnung. H Schweizer & Co., Luzern 017 I (Soliw.iz) ,468) 6 M ae1rtenBt.nff-Tr.Tr)ort — Konißl. Hnn «f ¦ 6HÄn33o8eA > WM M ^> ^ ^. . ^ empfohlen..» U ^^M Dili DlsecNdl! m2ucjap«5s'. M >'«««r l»»^nl>« in I»ll»»«»,. (18l) 26 7 Der Kampf oiuh Dasein beherrscht unser ganzen Leben. Er besteht niclit nur im Kampfe gegen Krankheit und Tod, Bondnrn auch besonders im Kampfe um den Erfolg im Leben, und dienen Kampf nach zwei Seiten kann nur der mit Aussicht auf Sieg aufnehmen, der über einen kräftigen Körper und gesunde Nerven verfügt. Beide Vorbedingungen Hchaffr Sanatogen, welchen die Eigenschaften eines konzentrierten N&hrmittels mit denen eines nervenstärkenden Kräftigungsmitteln verbindet, also gleichzeitig auf Muskeln und Nerven wirkt. Ein so nach jeder Richtung wohltätiges Mittel sollte in unperer Zeit niemandem unbekannt bleiben, und wir verweisen daher ausdrücklich auf den der heutigen Nummer beiliegenden ProBpekt der Sanatogenwerke Bauer & Co. in Berlin (1540) B u chenwaldbestande sucht zu Verkohlungszwecken (1411) 10-9 >------------------------------------------------------> > Danksagung. > > Für die zahlreichen Beweise aufrichtiger Teil. > » „ahme während der Nlanlheit und beim Hinschei- > > den uuseres unveraeßlichen Oatte», beziehungsweise > > Vaters und Onlels, des Herrn > ! Alois Kos ! > Restaurateurs .zum Löwen» » > sowie für die vielen Kranzspenden und die zahlreiche > > Veleiligunss am «eichenbrnängniss,' des Verstorbenen > > sprechen wir allen ssrrunden. Velannten und Ver> > > wandten den innigsten Danl aus, D > Inilbesondeie danken wir dem löbl, Veteranen« > > chor, der städ». Veieinslapelle, dem Vereine der > > Gastwirte, dem Gesangsveieine .Ljubljana», dem > > Laibacher »Solol». den gew Kameraden der Ka> > > pelle des Ins..Regiments »önia, der Belgier Nr 27 ! > für die dem Verewigten dargebrachten lehten Liebes» I > beweise mit der Vilie, drm Verstorbenen ein freund. > > liches Nndenten bewahren zu wollen, > > Lai bach, am 10, April 1906. ! > llb41) Die trauernd Hinterbliebenen. ! l ^ ! » Viktor und Mathilde Vtnzzi zeigen tief. » > betrübt an, daß ihnen ihr liebes, gutes Söhnlein D l Aanft ! > heute im zarten Alter von 8 Monaten viel zu früh > > entrissen wurde. » U Die Beerdigung findet Donnerstag den 12, April D > um 6 Uhr nachmittags vom Tmuerhause, Wiener« D > straße Nr. 32, aus auf den Friedhof zu St, Chri< > > stoph statt. (Ibb9) > > Laibach am N. «pril 1906. ! Kurse an der Wiener Börse (nach dem offiziellen Onrsblatte) vom 11. April 1906. Dlt nolle«?« «kürst verslehen sich w. sllucrfrei, Kro»e» lxtlo (Iün .Juli) per ffasse «»-„o ,y« .. H li°/« 0. W, «„ten (Febi..«u«.) per »asse......101 »u lot «! 4L"/«0.W. Silber (Npril-ON,) per Kasse . . . . lyi <5 zy,.^. l8«)er Staatslose 500 fl. 4«/„ ,üg — js,,_ »»«0er ,. llX) fl. 4"/., ,«7 - 2oo -18N4« .. WO fl. . . LNk.»„ 2»X-bN t>°m..Vfanbbr. ^ l>« fl. li°/„ «yz-üo 884 bu Staatsschuld d. i. Reich». rate vertretenen König. reiche nnd Länder. b""5„ «"""Me. ftfr,. Gold ^NHU'^nt..,^^^^ Kr- Per K°s,« . «./.^ ^.^ y,.,,, "^ViW^^^^ ^».^-.«'uerfrei. ^Salzbur^rol M)». "«--"».. ____ "" ' ' ' ' «''«> 4«.,.. Geld Ware D»« 3»»ll»l ,nr Zahlun, «ber. no«««. «ilmlmhn.Pll.ri«»»,. Pbliglltionln. Vühm. Wfsll>!>h». an unb 80(X) M. »,«^?^'.""".....' Il?l«c> Il«8o «nlabethbahn 4«« und »ono M. ssr°n^I°!cf^V°hn Vb Staatsschuld der Länder der »ngarifchen Krone. 4"/<> ung. Glllbrente per »afse . 1,« ,l> ,l« gs 4"/» dftto per Ultimo 116 lo N«»<> 4"/u »na, Rente in «fronen» tvühr. Nirel per Kasse . . 9« »0 97 — 4"/n detto per Ultimo us »o 97-»'/,"/« bett» per »ass« . «? — «75»,, Un«. Pramien.«lnl. k 1«> 7 5" Theis,.z«en>Lo? «5 Wiener Verlehr«.«nlelhe 4»/« 99 «0 ,lX> b5 betto «9oo 4«/., ion - ,nl - «nlehen der Stadt Wien . . ,<>l üb ,08 l>l> bello (E, od. «.)... ,«l detto <,«,,«») , , , . 9N'««l in« 75 «ul«. Ltaatieilenb.-Hyp.Anl, l»89 «old . . . «"/«1,9-90 1,0 S« ««lg. Staat«. Hypothekar Nnl, l«»li......«"/., ,,« 90 ,X<> »«> «elb Wo« Pfandbriefe «. Vodenlr..llN„,0sl, — ,o««-> .^tn,ral'Vod..Kreb,.Vl., österr.. 45I, Verl. 4>/^/„ - - , 103— — — Zentral Bob,-lfreb.Hl,. «sterr.. KK I. verl. 4°/u . . 1« ,0 ,«, ,0 Kreb, -Inst, ,«sterr,. f. Verl-.Unt. „ bffen,l,«lb.«lal,^vl,4"/« 99 üo ,y(,.i,» Lande«b. d, Kon. Valizien und Lodom, 57'/, I. rückz. 4"/« 8«-«) 99 «„ Mahr, Hnpothclrnb. oerl. 4"/» 9« bü ,c»o üo Vi,.0s/,"/<> »4z»5 «s.«5> delt°K..SchulbIch,«rl, »V,°/« »4'b« «5^ betto verl, ,.^"/" »»'»0 ,(x> »« Österr..unnai. Vanl üv jähr. verl. 4"/„ 0. W..... «» »5 » 45 ,l>, 40 Spart, ,.»ft., SU I. verl. 4°/« lvl» iD» _ Eisenbahn. Prl°rit2ts. Obligationen. sserd«nanl>«.N<»ldbahn «m, ,»8« ,o» - l0<- betto Em, «904 ,n« in ,«, 1, Öfterr. Norbweftb. ^0« fl, S, lo«40 ,0? 4« Llaatsbahn 50« Fr, . , - «,» — 4i« b<> Hüdbahn i» 3°/« Jänner. Juli 5 ssr, «per kl) - »l5 «5 3,7 »5 Nübbahn k 5"/«..... ,«4-?u «8» 7,» Diverse L«se (per stück!, »«,i«licht f,»e. 3«/., Vodentltdit.llose Vm. 1880 297— 807- bttto E«- l«« «0» — 3,2 - 5"/« Donau.«eaulleruna«.«ose 1M> fl. ». W. ... »« - L«9 — Ntlb,Prüm,.«lnl. v.100Fr»°/« 10,— 110. B»»rrzi«,llchl f»!e. Vnkap.Nasililn (Dombau) 5 sl. »4 4l> «641, «-rlkMolr lNO sl...... 4?2-z0 48» l»<> Nlnrv.iiose 40 sl. « M. - 144 - lb4 - osenel Lose 40 sl, , . - !»4'— l?4 — Plilssy.Llllt 40 sl, KM. - - !6» — ,7».^ !«otfn Nrcuz, bst. Ve!- v., ,c> fl. 5< - ü« _ :«o!,n Il^reuz, unc,. Ves, v., » sl. 32— »4^ ^»kols.Lose 10 sl...... 5? — «g._ Salm.Lole 40 fl, ». M. 208^. »,f, _ Geld W°5s Türl. «,.«..«nl, Prim..0bli«. 4«o Fr, per Kasse . . , ,51 50 Idü!»<> de«° per Vl. , , , 15l 30 152 »0 Wiener Komm »Lose v, I. ,«74 52« - 5»2 -«ew.'Schd, »«/^Pram.Nchulbv. d. Bl>benlr,.»lnst, f> sl, , , »7« 50 »»O l.c, Vu fl. KM, 8l«> — »,«0 - betto (lit, li,! L,>u - !feibina»b».Nordb, ,wu sl. KM. 5720 — b?5o — Lemb,. ltilsnbahn» «elellschas«. ««» sl, 3 , 584'- 5«? - Lloyb.osterr, Trieft. ,5l»vfl. KM, 705- 710- Osterr. Nordtoestlmhn 2W fl. S 4Ll» 50 4»» l>0 detto d, li ) üU« sl, k. p, Ult, 45»— 45b- Pran.DulerOrisenb.lWfl, abaft, 2li0- 222 50 Nlaalseilb. 200 Lübnordbeutsche l8erblnbun«»b. 200 sl, «Nl»...... 412 — 413 - Tramway'Gfs., neue Wiener, Priori!«to.«Il fl, S....... 4»? - 408 — Wr, U°lalb,.«llt«en.Vts, 200 sl, 150 - ,« - »««le«. «n«lo.«bs<> fl. . 452'— 4b» — «tilompte. »esellschaf!, nieder. «ftelr,. 40« Kronen . , . 54? - üb« — Giro. unb Kassenverein, Wiener, L»c» sl........ 4l«-— 458 - Hypothelenbanl. Österreich!Iche, 20« sl, «0"/u ..Merlur". Weckselft >«lNi,n. Geselllckast, !i0<» sl, , , , 65« - »l«^! - Gelb W»n iDsleri..ll«g, Vanl I4uo llronen l»4,» - ««4« — Umonbllül 200 sl...... l»5« ^b bt? 2b Peri,hr«b»ni, alla,, 140 fl, . »48— 2b0 — Indnstrie'Anlerneh»«mgln. Vaiillf! , lilln »flerr,, ,0(» fl, , ,bv — 153 — Pri!irl«ef., alla.blterr.llou si 472— 474 — bttto internal.. »00 sl, 614'— 6,8 — Hirtenberner Palr.». ZNndh, u, Met.ssabril 4ou Kr, . ,,»4» — 10«, — Liesinger Vrauerel ««» sl. . , »05 .- 808 — Montan.GelelM, osterr,»alpine 5«l50 55?» „Polbi.Hütte". Tienel«uf,stahl. F..«,.«. «00 sl, , , . 540 - 54»»0 Vlll«er Eisen. Ind. «es. «m. 1905. 200 fl...... «»»>>— 2S»« — «imll'Murany.K»lgo>l«rjaner liiseilw, lU0 sl..... b«4'2b 5«5 2b Salgo.Iarj. Vtelnlohlen in« sl, 628- »»,>«> ,,Schl0n!mühl". Papiers.,2unsl. 27» — >« — ..Gchodnica", «l »V. s. Petrol.» Ind., buo Kr..... »1k — «2b — „Steyrerinühl", Papierfabril unb V >V...... <60 - 464 — Trisailer Kohlen»..», 7« sl. . 274 75 »?«?«» lull. Iab»rre«if.«fs. »oo »r. per Kalfe . —. — — — betto per Nlri»o »80 b0 «« »V Wassens,.«»!,, «fterr,. in Men. 100 fl........ b«>» — 58» - Waaaon.belhanftalt, »llgn»., in Heft, 40» Kr . , «2« - 6« - «r. Vau«eseMchall loo fl. . . ,«? — ,« - Wienerberger Z«eaelf,.«t..«el. 8b« - »»« - Pe»lfen. »Nl^ »ich»» »»» »check». Amsterdam....... ,98— »»»« Deutsch, Plätze...... 1»? 40 ,,7 »u London........ 240»« «40 !>z Italienllch, Vantplütze . . . ,5 «b »5 »y ftari«......... 95 7b 9b « Zürich unb Vasel..... 95 45 ^ «, «al»te». Dukaten........ ^.z, ,,.^ u 1,7 «0 Italienische »anlnoten . . . 95 ?b »i»-»z NubelNolen...... «z« «»^ Laibacker Neituna Nr. 64. 766 12. April 1906. (1521' 3-2 äl. 115 de 1906. Razpis notarskega meata. Vsled prementitve c. kr. notarja Mihalja Korber iz Loža v Öevnico razpisuje »e v zmislu dopisa c. kr. deželnega nadsodiäöa v Qradcu z dne 4. t. m. Pr. 4514/13b/6, s tem notarsko mesto v Ložu, oziroma vsled eventualne pre-mestitve izpraznjeno drugo notarsko mesto. Prosilci naj svoje prošnje, v kojih jim je dokazati vsposobljenost ter znanje elovenskega in nemftkega jesika, s kvalifikacijsko tabelo vred predlože najdalje do 21. aprila t. 1. pri podpisani c. kr. notarski zbornici. C. kr. notarskft zbornica za Kranjsko. V Ljubljani, dne 7. aprila 1906. (1549) Z. 7437. Kundmachung. Laut Note der l. l. Statthaltern in Prag vom 29. März 1906, Z. 73.741, ist die von Vr. Alois Klar, l. l. oid. Professor an der l. l. Karl'Ferdinandsuniversität in Prag unterm 8. Jänner 1833 errichtete Nünstlerstiftung mit dem Genusse jährlicher 2000 k. d. i. zweitausend Kronen, in Erledigung gelangt. Zu dieser Snftuog sind Nünstler, nämlich Maler und Bildhauer, berufen: ») welche Böhmen zum Vaterlande haben, bei deren Abgänge jene aus den übrigen Län« dern des österr. ttaiserstaates; b) die unbescholtenen Wandels und guten Rmes find; o iyre vorzüglichen Talente und Anlagen zur schönen Kunst und ihre entschiedene Vor« liebe zu derselben als angehende bildende Kunst» ler durch mehrere nach dem unbefangenen Ur» teile anerkannt rechtschaffener und bewährt be» fundener Kunstverständigen gelungene Proben und Kunslleiftungen mit Ausschluß bloß mecha^ nischer Arbeiten voneilhaft dargetan und er» wiesen haben, und welche unterbrochen durch zwei Jahre und tann bei vorzüglich guten, dnrch öffentlich gegebene Proben ausgezeichneten Talenten ausgemachten Forlschritten auch auf ein drittes Jahr ver» längert werden. Die Verlängerung ist in diesem Falle ebenso wie die erste Verleihung bei der l. l. Statt-halterei in Prag anzusuchen und entfällt füi diesen Fall die Beibringung der später ange> deuteten zwei Preisarbeiten. s) Die Obliegenheit des Stiftlings ist leim andere, als die ihm die Liebe zur Kunst selbst zur Pflicht macht, nämlich, daß er wenigsten« zwei Vritteile der anberaumten Zeit in Italien insbesondere in Rom einzig der Kunst lebe mit beim Austritte aus der Stiftung die Kirch« seines Tauf- oder letzten hicrländigen Wohn ortes (wenn er in Böhmen nicht geboren wär< sogleich mit einem Produkte seiner Kunst, eineni Gemälde, einer Statur u drgl. auf eine dei Kunst, der Kirche, dem Vaterlande und seinei für die Mit« und Nachwelt würdige Art bedenke x) wird dem Künstler der Stiftungsgenui noch auf ein drittes Jahr eingeräumt, so mus er die hier ausgesprochene Verpflichtung gegei die betreffende Kirche schon während des dritte» Jahres unter sonst zu gewärtigenben Folg« erfüllen; !>) die Besehung dieser Siiftung erfolg mit 1, Oktober 1906. Die sich um diese Stiftung bewerbender Künstler weiden aufaefordert, zwei Konkurrenz arbeiten eigener Erfindung zu liefern, voi denen die eine aus einem in Öl gemalten ode, in Stein oder Ton geformten Bilde mit wenig sten« ,in oder zwes Menschengestalten in etwai verkleinertem Maßstabe und die andere in eine, Zeichnung von mehreren Menschengestalten zu bestehen hätten, deren Darstellung aus der heiligen Schriften des alten und neuen Bundes der Legenden der Heiligen, der Geschichte über Haupt und jener des Vaterlandes insbesonder« zu nehmen sein. Diese beiden Arbeiten sind portofrei bii Ende September 1906 beim Sekretariate in Rudolftnllm in Prag zu überreichen; die mi dem Taufscheine, Heimatsscheine und Wohlver Haltungszeugnisse belegten Bewerbungsgesuch' sind dagegen, u. zw. in derselben Frist (bii 3N. September 1906) bei der l. k. Statthatte«! in Prag einzubringen. In jedem Bewerbungsgesuche sind die ini Nudolfimlm überreichten Konkurrenzarbeiter genau anzufühlen. K k. Landesregierung für Krain. Laibach am 6. April 1906. (1551) 8. 13/6 I. Konlurs-Edilt. Das k. k. Landesgericht Laibach hat die Eröffnung des kaufmännischen Konkurfes über das Vermögen des unter der Firma: «Iof. Murnit», Handel mit Spezerei- und Delitatesfenwaren und Weinstube, registrierten Handelsmannes Josef Murnik in üaibach bewilligt. Der k. k. Landesgerichtsrat Herr Franz Andolöek in Laibach wird zum Konkurskommissär, Herr Dr. Josef Sajovic, Advokat in Laibach, zum einstweiligen Masseverwalter bestellt. Die Gläubiger werden aufgefordert, bei der . auf den 24. April 1906, vormittags 9 Uhr, bei diefem Gerichte, Zimmer Nr. 133, anberaumten Tagsatzung unter Beibringung der zur Bescheinigung ihrer Ansprüche dienlichen Belege» über die Bestätigung des einstweilen bestellten oder die Ernennung eines anderen Masseverwalters und dessen Stellvertreters ihre Vorschläge zu erstatten und den Gläubigerausschuß zu wählen. Ferner werden alle, die einen Anspruch als Konkursgläubiger erheben wollen, aufgefordert, ihre Forderungen, selbst wenn ein Rechtsstreit darüber an» hängig fein sollte, bis 1. Juni 1906 bei diefem Gerichte nach Vorfchrift der Konkursordnung zur Anmeldung und bei der auf den 12. Juni 1906, vormittags 9 Uhr, ebendort anberaumten Liquidierungstagfatzung zur Liquidierung und Rangbestimmung zu bringen. Gläubiger, welche die Anmeldungsfrist versäumen, haben die durch neue Einberufung der Gläubigerschaft und Prüfung der nachträglichen Anmeldung fowohl den einzelnen Gläubigern als der Masse ver-ursachten «Kosten zu tragen und bleiben von den auf Grund eines förmlichen Verteilungsentwurfes bereits stattgehabten Verteilungen ausgeschlossen. Die bei der Liquidierungstagfahung erscheinenden angemeldeten Gläubiger sind berechtigt, durch freie Wahl an Stelle des Masseverwalters, dessen Stellvertreters und der Mitglieder des Gläubigerausschusses, die bis dahin im Amte waren, andere Personen ihres Vertrauens endgültig zu berufen. Die Liquidierungstagfatzung wird zugleich als Vergleichstagsatzung bestimmt. Die weiteren Veröffentlichungen im Laufe des Konknrsverfahrens werden durch das Amtsblatt der «Laibacher Zeitung» erfolgen. Gläubiger, die nicht in Laibach oder in deffen Nähe wohnen, haben in der Anmeldung einen daselbst wohnhaften Bevollmächtigten zum Empfange der Zustellung zu benennen, widrigenfalls auf Antrag des Konkurstommissärs für sie auf ihre Gefahr und Kosten ein Zu-stellungsbevollmächtigter bestellt werden würde. K. t. Landesgericht Laibach, Abt. III, am W.April 1905. Javno predavanje: Kristusova beseda na Križu: „Dopolnjeno je!" -e l>o vrAilo v petek ob 8. nri zveöer v dvoranl g. Vospernika na Turjai-kem trgu it. 1, I. nadstn>|ijn. vijudiio vabi Anton Chraska. I Panorama-Kosmorama I In Laibaoh, BurgplatZ 3 (unter der «Narodna knvurna»). L Ausgestellt vom 8. bis inkl. 14. April 1906 : B 3ntercss. Besuch von Konstantinopel. (1663) 1643)21 Knndmachnn^. N 876 Bei der Generalversammlung der Ersten Unterkrainer Vorsohußkasse in Mottling, registrierten Genossenschaft mit unbeschränkter Haftung, am 9. April 1906 wurden der Rechnungsabschluß und die Bilanz für das dreißigste Verwaltungsjahr 1905 nachstehend genehmigt. Aktiv» Bilanz. Passiv* | Betrag Betrag 1 Gegenstand ; Gegenstand " K h K h -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------j_ Ql Darlehen I . K 2031172-94 1 597 Genossenschaftsanteile j— |2 Darlehen II » 2290173 2064074 67 1 a 36 K....... 21472! | 2 »Spareinlagen k 1998109 23 ' 3 Rückständige Zinsen . . 33339 53; 3 Kapitalisierte |4 Angelegte Kapitalien . . 5579181 Zinsen . » 76276 83 2073386 06 5 Wertpapiere..... 17888! — 5 ?TD- W- " ' ' " 16S' ,'4 Unbehobene Dividende . . 426-7 2 Oew,nn8tach«me . 56 -| ;ß Vorgezahlte Zinsen der Dar-8 Bücheln und Drucksachen. 61.-J 32j i ,.*„ inofv,ni Q Inventar • ' lenen....... 1U 89'40 804,93i v .. ,,. m \it * i ?t XT tc • Kapit.-Zinsen 10 Wert des Hauses Nr. 15 m ' !! y iQnr t.^ Mottling...... 16000J- 1 Aprü,190S- ' 11 Wert der Herrschaft in \ \\ A"e"w^ ^1"' i MOttling...... 60000—1 tnr\c tcm niwtfx 19 ir„—..!-! v~a. iq^ ^Qoilftftl pro 1905 . > 5500- 110000-1 ' 9 Reingewinn...... 11490 — | Zusammen . 2277478JO7 j Zusammen . 2277478 07 Empfang KaBMagebltrilllggailflWeig. An»gabe | Betrag Betrag Gegenstand i Gegenstand K ili| K j 1 i | 1 1 RUckgezahlte Darlehen . . 63854140 1 Gew-hrte Darlehen . . . 807925 21 2 .Spareinlagen.....805683 501 2 RUckgezahlte Spareinlagen . (J87062 71 i 3 Eingezahlte Zinsen . . . 11362166; 3 Riickgezahlte Zin«on . . . 11524 68 4 Eingezahlte Anteile . . . 2232 — 4 Gezahlte Zinsen ausgelie-] 5 Behobene angelegte Gelder 30000 —! hener Gelder..... 1070 98 6 Ausgeliohenes Geld . . . 50000 —| 7 Eingezahlte rückständige j: 5 Verwaltungsauslagen: Wohnungsmiete .... 480 || Gehalte. . . K 639624 8 Verschiedene Empfänge . . 6291 10i Beleuchtung u |9 Übergangsposten .... 72853 Beheizung . > 206 40 ----------\ Postporto . . > 260 21 \ ¦ j Diverse ...» 2002 05 9464 90, \ 6 Angelegtes Geld .... 85691 81 \ 7 Wohltätige Zwecke . . . 908 ¦-\ 8 Rückgezahlte Anteile . , 2160 — \ 9 Übergangsposten .... 728 63 \ 10 Inventarankäufe .... 594 33 \ 11 Steuern: \ Rentonsteuer. K 1191 27 \ Steuer für \ Tschernembl . » 11144 \ Steuer für \ Mottling . . »58*85 \ Einkomraen-\ steuer . . . »8418 81 \ Hauflzinssteuer * 901-96 \ SkalagebUhr u. ; \ PersonalHteuer » 67 24 10749 66 \ 12 Verschiedene Auslagen . . 878 70, \ 13 Reparatur und Verwaltung \ der Gebäude..... 6345 41 j \ 14 Drucksachen..... 1462 94 _____ \ i 15 Gewinn den Mitgliedern . 5524 — Zusammen . 164757819^ Zusammen . 163209171 10 Kassautand Ende 191)4 . . 31834 60 16 Kassastand Ende 1905 . . 47321 08 167941279] 1679412,79 1 ! Im Jahre 1905 war nachstehender Geldverkehr: An Empfängen.........K 1,679.412 79 An AuBgaben.........> 1,632.091 71 Daher der Gesamtgeldverkehr . . . . K 3,311.604'50 Die Genossenschaft bestand Ende 1905 aus 337 Mitgliedern, zugewachsen sind 16 unp ausgetreten sind 18 Mitglieder. Genossenschaftsanteile waren Endo 1906 697, zugewachsen 60 und riickgezahlt 68 Anteile. Dies wird den P. T. Herren Genossenschaftsmitgliedern zur Kenntnisnahme mit dem Heisatze kundgemacht, dafl der Rechnungsabschluß und die Bilanz bis 30. April 1906 zu jedermanns Einsicht in der GenossenschuftHkanzlei in Mottling, offen aufliegen. Direktion der Ersten Unterkrainer Vorschusskasse in Mottling am 9. April 1906. Otmar Sturm m. p. Leopold Gangl m. p. Anton Bajmer m. p Kassier. Direktor. Kontrollor. Franz Onstin m. j>. Franz Jntraž m. p. AusBchuflraänner. Laibacher Zeitung Nr. 84. 767 12. April 1906. n o i/M/ QDo/vvwvi', aCuMVM,-, G/ICädcJwM,- und oHs)wx&vw,-^ovi&ehkiovi. <* ' J J I (100B) 6_6 Qcld-Darlchcn fttr Personen jeden Standes (auch Damen) geg. und ohne Bürgschaft eu 4, 6, 6°/0 »n kleinen monatlichen Katen rückzahlbar, effektuiert pmmpt und diskret Leopold Löwinger, behördl. konz. Eskomptoburcau, Budapest, VII., GataygA88e 29 (lietourmark« eibolen). (1390) 6-6 Geld - Darlehen stir Pemonen jeden StadÖeH zu 4, 5, 6 °/0 gopi'n Schuldschein, auch in kleinen Itaton rückzahlbar, effektuiert prompt und diskrei Karl von Bered, handelsgerichtlich protokollierte Firma,Badapetit,, Jottefarlng JW. Ketourmarke erwünscht. (1218) 6-6 Geld-Darlehen von 200 K aufwärts erhalten Personen jeden Standes (auch Damon) zu 4 '/3% ^61 * K monatlicher Rückzahlung, mit und ohne Giranten durch J.Nenbauer, behördl.konss.Eskompte-Bureau, BadapeNl VII., BarcHayganne 6. ¦(Retourmarke erbeten.) (1392)5-4 Geld-Darlehen , reell, rasch und sicher besorgt das , I. Kreditbureau R. Riha in Prag , 696—1. (162m 3-2 ¦ Oster- f eiertage gibt billigst: Kleider für Damen, Herren' Mädohen und Knaben, nowio Herren' und Knaben-Filz- und Strohhüte ° Eilisclies Helium I O. Bernatovie >. i Laibach, Rathausplatz 5. —^——^—^-^—————-^—^——^^— Schönes Hans mit Stall, vor sechs Jahren neu erbaut, von solider Konstruktion, mit Gasthaus, an der Hauptstraße, 10 Minuten von der Stadt und 5 Minuten von der Stelle entfernt, wo demnächst mit dem Bau der großen Brücke und der Bahn begonnen werden wird, mit schönem, geräumigem Baum- und Gemüsegarten, mit, zwei Joch Wiesen und Äckern und mit Getreideharfe beim Hause, ist wegen Krankheit des Eigentümers um den Eigenpreis zu verkaufen. Für einen Unternehmer bietet «ich Gelegenheit zum Verdienst beim Bahnbau durch Übernahme von Fuhren nach Oberkrain. Auch für Sommerfrischler geeignet. Anfragen, denen eine 10 h-Marke für die Antwort beigeschlossen sein muß, übernimmt die Administration d. Ztg. (1548) 5-1 Lohnender Verdienst!! K»nu«~.-n«l«.n Erwerb od. H ebeneinkommen, auoh Anstellung als Reise-; event. Hauptvertreter linden in allen größeren Orten vertrauenswerte Personen, welche in der l^ige «ind, für die vom hohen nioderöster-reichischen Landtage errichtete nioder- osterr. Landes-, Lebens- und Kentenversioherungr^anstalt, Wien, I., Löw..istraß« Nr. )f>, Lebens-, Volka- u. Kinderaussteuer - Ver- sionernngen aufzunehmen. Briefe «"id an die Anstaltsleitung au senden. dnOO^ 2—2 (1553) 8. 1/5^ EdiN. 73 Im Konkurse Gregor Stanovnil aus Rosenthal bei Laibach wird die Tagfahrt zur Liquidierung einer nachträglich angemeldeten Forderung gemäß § 123 K. O. auf den 30. April 1906, vormittags 10 Uhr, Hiergerichts, Zimmer Nr. 107, angeordnet. K. l. Landesgericht Laibach, Abt. III, am 9. April 19l)6.____________ (l.r>52) S. 13/6 Oklic. T6~ C. kr. deželna kot rekurzna aod-nija v Ljubljani, odd. Ill, razglaSa, da se s tusodnim sklepom z dne 1. septerabra 1905, opr. St. S. 13/5/1, o imovini Janeza Sušnik, bivšega tr-govea v Kamenji (Bohinj), otvorjeni konkurs v smislu §§ 154. in 66. k. r. proglasi za konèanega. Ljubljana, dne 4. aprila 1906. (1537) L-JZ/Ö^R 29/6 OkIièT»~"T C. kr. okrajno sodiäöe v Radovljici je na podstavi odobrila c. kr dežel-nega sodišèa v Ljubljani, podeljenega z odloèbo od 2. aprila 1906, opr. št. Nc. III. 37/6/1, delo Jožeta Slam-nika ml. in star, iz Slamnikov zaradi Hodno dognane zapravljivosti pod skrb-Htvo in njima postavilo gospoda Jo-žeta Justin iz Grabe" za skrbnika. C. kr. okrajno sodišèe v Radovljici, odd. I, dne 5. aprila 1 906. g Übernahme der Josefsthaler N Fabriks-Restauratiou. ^| Beehre mich einem geehrten P. T. Publikum die ergebene B^ Mitteilung zu machen, daß ich mit 1. April 1. J. die 0 Fabriks-Restauration Wi übernommen habe. JA »r«Jch Werde ^8trobt 8cin' durch vorzügliche billige 8 Küche garantiert echte Weine, sowie durch Aiuuchank des bestrenomm.erten Qösser Märzenbieres die vollste Zufriedenheit meiner sehr geehrten Gaste zu erlangen. Einern geneigten Zuspruch entgegensehend, zeichne <165°) 6-1 hochachtend 4 Josef Manhart. | Portland - Zementfabriks - Aktien- 1 I gesellschait Lengenfeld. 1 H Laut Beschluß der 9. ordentlichen Generalversamm- 1 P ung vom 10. April a. c. wird der Aktien-Coupon Nr. 9 I I beaut. dreißig Kronen | M bei der xr! ung ^101^ ab H. April 1906 in Wien | ü Laibach lederösterreichischen Eskomptegesellschaft, in 1 M •-.. ei dem ßankhause L. C. Luckmann. | 8 ea utn 10. April 1906. I W Der Verwaltungsrat. % NRilPdtp Prfllirtntin I 1000° Kronen für etwas Besseres 1 llCUCblC IinillUUng \ verlanget für 12 Heller überall nur P^P** «fekeliniis ! ^Qp| das billigste lss inltC 1-4,. A.prtl 19OG: Oberammergan nnd die Passionsspiele. 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