Nr. 285. Dienstag ^ 4, Dezember 19<". 128. Jahrgang. Mb acher Leitung Pr«n«n«rat<> k, frühere per Zeile Ili l,; bei öfteren Wiederholungen per Zeile » b. Dir «i,'nil!uchi-r «eil»»«' eljchsüN länl'ch, inü ?Iue»al!M< der Nomi- und ^rierla^e. Li, Adminiftratil'n !>,!l,l,t,e< sich Mil!o»iöstruhr Ätr 20; di? Mtdattion MilwsilOraße Nr. zw. Sprechstunden der Met.altioi, vu» " ».',» 1» NW vormittag«. Unsranlirrte Vriefe werben nicht angenonimen, Manuskripte nicht ,urü!t<;el»eM Telephon-Nr. der Redaktion 52. Amtlicher Heil. Nach dem Amtsblatte zur «Wiener Zeitung» vom 11. und IU. Dezcml'er l9"9 (Nr. ^8!i und !i«4) wurde die Weitcrve breituu^ folq<>>ldcr Preherzeuguissc verboten: Die in jfraindnrg erschienene Druckschrift: «X?^ pravi drn iur» »koll», ^ilU)!!!l Ij<>i!li,voiil!!ll< ? Kritiöok rü^pruvi». III. /vo-»«lc. Kziiuki H»c)l!)iini8,» Nr. ^l.^-i «ll (1> I'nii!» vom 4. Dezember 1909. Nr 2.^1 «I'o/.nr» vom 4. Dezember 1909. Nr, 293 und ^94 .Nüi-lnln« l^tt»^'n» vom A. Dezember 1909 Folge 279, »Alldeutsches Tassblait» von, ?, Dezember 1909, Nr.'^9 «I>,Illic,k^ 1>i«<)" vom 7. Dezember !90!'. Nr. 49 «1'u,rill» vom 3, Dezember 1909. Nr. 13 «/ll'Irnlm» vom 4. Dez mber 1909. ?ir. 17 <^ili<>üo»ll^ Oliiu^» vom 4. Dezember 1909. Die von Hciüs Haubner in Marienbad hcrmisssesiebrne Flugschrist: «Hanlmcr ssiugschlist — Vittgeslich und Anzeige — Euer Exzellenz verr Minister des Innern, Wien.» Nrn. 15 und >tt «?l>2(Iru,v /o «tu,r<: vlaLti» vom 7. Dezember 1909. Nr. 9 .Vohmerwald.Vollsbote» vom 3. Dezember 1909. Nichtamtlicher Geil. Kundmachung. Etiftpllch im Asyle zu Maycrling für arme erwerbsunfähige Jäger und Forstarbciter. In dem von Seiner k. u. k. Apostolischen Majestät gestifteten Asyle zu Mayerling sür arme erwerbsunfähige Jäger und Forstarbeiter ist cin Ctiftplatz, nlit lvelcheiil freie Nohliung, vollständige Verpsleguilg und Bekleidung verbunden ist, in Erledigung gekolnincn. Zur 'Ausnahme in dieses Asyl ist erforderlich: 1.) die österreichische oder ungarische Staatsbürgerschaft; 2.) die frühere Verlveildung als Jäger oder Forstarbeiter, insbesondere im Wiener Walde; !i.) die Erwerbsunfähigkeit; 4.) die Mittellosigkeit; 5.) ein tadelloses Vorleben und L.) der ledige, beziehungsweise verwitwete Stand, im letzteren Falle die Kinderlosigkeit. Bewerber um den erledigten Stiftplatz haben ihre. an die k. u. k. Generaldireltion der Allerhöchsten Privat- und Familicnfondc in Wien gerichteten (Gesuche, welche mit glaubwürdigen Dokumenten über die Erfüllung der obangesührten AufnahmS-bcoingungen, mit dem Taufscheine, sowie dem Zeugnisse über ihre Gesundheit belegt sein müssen bis längstens 1. Februar l!N(> bei der Asylvorstehung in Mayerling zu überreichen. Auf später einlangende oder nicht gehörig belegte Gesuche wird keine Rücksicht genommen und sind Personen, die wegen physischer oder geistiger Gebrecheil einer ununterbrochenen besonderen Pflege bedürfen, von der Aufnahme in das Asyl ausgeschlossen. W ien, am 5. Dezember 1909. Von der k. u. k. Generaldircktion der Allerhöchsten Privat- und Familienfonde. Rußland und Japan. Von beachtenswerter Seite wird der „Pol. Korr." aus Petersburg geschrieben: Die Verwirrung, die in der öffentlichen Meinung durch beharrlich wiederholte, zum Teil in schärfstem Gegensatz zueinander stehende Meldungen ausländischer und auch russischer Blätter über die internationale ^ Lage in Ostasien entstanden ist, wird hier unangenehm empfunden. Als Gesamloindruck dieser Nachrichten ist die viel verbreitete Annahme zu bemerken, das; im äußersten Osten eine Situation bestehe, welche die Gefahr ernster Verwicklungen zwischen Rußland und Japan berge. Diese Ansicht findet jedoch in den talsächlichen Vorgängen, wie in dem Urteil zuständiger kreise über den Stand der Dinge keineswegs eine Bekräftigung. Das Verhältnis zwischen Petersburg und Tokio trägt derzeit nicht das Gepräge latenter Spannung und trotz der bald da, bald dort aufflatternden Gerüchte, die das Gegenteil behaupten, darf man sogar erklären, daß die Gesinnungen, mit denen beide Staaten einander gegenüberstehen, eines freundschaftlichen Charakters nicht entbehren. Es mag dahingestellt bleiben, ob zwischen Rußland und Japan Verhandlungen über gewisse, die Verhältnisse in Ostasicn , betreffende Fragen zur Stunde schon im Zuge sind; ! jedenfalls ist aber die Behauptung berechtigt, daß die Bahn für eine Verständigung, die die Bedingungen für die Pflege gegenseitiger guter Beziehungen noch günstiger gestalten würde, keineswegs versperrt ist. Unter allen Umständen ist für die Erzielbarleit einer Verständigung mehr Wahr« scheinlichkcit gegeben, als für eine Verschärfung der Lage oder eine einseitige Lösung gewisser Fragen. Den immer wieder auftauchenden Gerüchten, die Japan aggressive Absichten zumuten, fehlt jede Glaubwürdigkeit. Es wird vielmehr darauf hingewiesen, daß die japanische Politik einen Charakter ruhiger Stetigkeit und Konsequenz angenommen habe, angesichts dessen die Erwartung als Wohl-begründet erscheint, daß sie sich auch weiterhin in friedlichen Bahnen bewegen und zu Kompromissen geneigt sein werde. Politische Aeberkcht. ^aibach. 13. Dezember. Über die am N. o. M. abgehaltene Sitzung de» Abgeordnetenhauses wird uns gemeldet: In fortgesetzter erster Lesung des Vudgctprovisoriums erklärt Abg. Biankini in Besprechung der wirtschaft-! lichen und politischen Verhältnisse in Kroatien, daß , dieses Land heute das einzige Land in Europa sei, , in welchem die Verfassung faktisch sistiert wurde. ! Man wolle aus einem der loyalsten Völker der »Welt mit Gewalt Hochverräter machen. (Abgeordneter Spim-i/-: Aus Grund falscher Dokumente ist die kroatische Partei in die Iustizhalle eingeführt worden.) Fortfahrend, beschwert sich Abgeordneter Biankini darüber, daß infolge der Intrigen der Magyaren die den Bosniaken versprochene Verfassung noch nicht erlassen wurde. In Besprechung der staatsrechtlichen Stellung der annektierten Provinzen verweist er darauf, daß darüber in beiden ^'eichshälftcn die willkürlichsten Kombinationen aufgestellt werden. Über die definitive Stellung dieser Länder werden aber nur die Bewohner Bosniens und der Hercegovina im Vereine mit ihren Feuilleton. Welche Bücher werden heuer gelesen? Als eine erfreuliche Erscheinung des neueren Büchermarktes verdieilt es festgehalten zu werden, daß Werke österreichischer Schriftsteller heuer an der Spitze marschieren und, wenigstens bei uns, am meisten gesucht werden. Dabei mag wohl auch bedauert werden, daß sich für alle diese Werke, die! wir nachstehend kurz erwähnen wollen, lein österreichischer Verleger gefunden hat, der den Autoren die heimische Flagge an Stelle der deutschen zu leihen im Stande gewesen wäre. Woran liegt dies? Unterschätzn die Schriftsteller die Tüchtigkeit des österreichischen Buchhandels, oder erkennt der Verleger nicht den Wert der Werke seiner Landsleute? Einer von diesen ist Rudolf Hans Bartsch, der durch seinen Roman „Die l2 aus der Steiermark" viel und mit Recht bekannt und auch gelesen wurde. In kurzen Zeiträumen ließ dieser begabte Schriftsteller den Roman „Die Heindlki nder", die Novellensammlung „Vom sterbenden Rokoko" und als das neueste Werk den Roman einer großen Schauspielerin .Elisabeth K ö t l" folgen. Bartsch zeigt sich w seinem neuesten Buche als ein ganz Neuer: ernst, bitter, ein Kenner der Salonluft, des großstädtischen Theaters und der Wandcrschmicre. Wie sich Bartsch in seinen „12 aus der Stciermart" mit verständnisvoller Liebe in die Schilderung seiner sonnigen Heimat, der südlichen Stciermark mit der Weingärten- und „Klopotec"-Poesie vertieft und' diese zu einem bilderreichen Rahmen für die Handlungen seiner „12" zu gestalten weiß, so beschränkt er sich in der „Elisabeth >tötl" auf das Studium dieser großen Schauspielerin, eines genialen, temperamentvollen Weibes, neben der alle anderen Personen ill dell Hintergrund treten müssen. In ein ganz anderes Milieu führt uns Heinrich von Schnellern mit seinem „Jung Österreich", dem Romane eines Burschenschafters. Er schildert die deutsche Jugend der gebildeten Stände des Reiches, und seiner prächtigen Erzählungstunst gelingt es, uns das Verhältnis dieser Jugend zu ihrem Vaterlandc durch die verschiedenstell Einzelcharaktere mit einer Plastik zu zeigen, die restlos verständlich macht, was bisher den Fernstehenden vielfach als Rätsel erschienen. Die innere und äußere Entwicklung seines Helden, eines jungen Tirolers, der sich in der stürmischen Kampfbahn des radikalen Deutsch-Nationalismus austobt, vollzieht sich in so lebhaftem dramatischen Tempo, daß wir durch das rein Menschliche dieses Politischen Werkes, durch zahlreiche farbenbunte Szenen froher Iu-gendlust, wilden, gewaltig aufbrausenden studentischen Lebens von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt sind. Im Vordergründe steht ein Sohn der Tiroler Berge, der, auf der Mittelschule schon vom Strudel des radikalen Nationalismus erfaßt, während seines akademischen Bürgertumes zur höchsten antiösterreichischen Exaltation gelangt. Die Jahre der Reife leiten auf dem Wege des selbständigen Denkens eine allmähliche Klärung ein, als deren Abschluß cin starkes, trotziges Österrcichertum, süßend auf grenzenloser Liebe zur mißachtet geglaubten Heimat in ihm erwacht. Ebenfalls in Tirol, in der alten Bischofstadt Briren, spielt der neueste Roman des Populärsten Tiroler Dichters Rudolf Greinz „Das Haus Michael Senn" und bringt die Familiengeschichte eines angeschencnTirolerKaufhauses. Aber ebenso hoch wie „Das Haus Michael Senn" als >llinstwerk einzuschätzen ist, ebenso stark wird es durch seine Tendenz wirken, die sich gegen das Prinzip der unlösbaren katholischen Ehe richtet. Dabei findet sich nirgends ein aufdringliches Wort der Tendenz. Rudolf Greinz beweist durch menschliche Schicksale, nicht durch Reden, und die Vertreter der Kirche werden sämtlich als sympathische Persönlichkeiten geschildert. Diese vollständige vornehme Objektivität des Verfassers, die frei von jeder Gehä' sigkeit ist, steigert den Eindruck des Werkes zu einer derart fesselnden Lebendigkeit, daß der Leser von der ersten bis zur letzten Seite im Banne des Dich^ ters bleibt. Franz Karl Ginzkey bringt in seinem Roman „Geschichte einer stillen Frau" diesmal die Geschichte einer komplizierten Ehe mit all ihrem Glück und ihrer Tragik. In wenigen Sommertagen spielt sich Schlag auf Schlag in einem Dörfchen an der Mur das Schicksal dieser Ehe ab. Keine oberflächliche Ehe- oder Ehebruchsgeschichte, sondern das Problem der Künstlerehe wird hier mit glücklicher Hand im tiefsten erschöpft. Neben einiqen scharf gezeichneten Männerprofilen schuf der Dichter auch diesmal eine Reihe interessanter Frauen ^"lten, die an sich völlig verschieden, in ihrer Gesamtheit als em lebenswarmer Strom von Welb-llchkelt den Helden des Buches umkreisen und daS ganze Werk durchfluten. Die „Geschich e einer stil- ^ibacher Z"t".uq Nr. 285 ^596 14 Dezember 1W« Brüder« in dcn Nachbarländern Österreichs das entscheidende Wort sprechen. Es sei nicht zulässig, daß diese Länder von Dalmatien abgetrennt werden. Die Lösung des südslawischen Problemes sei an zwei Voraussetzungen geknüpft, an eine ehrliche aufrichtige Politik im slavcnfreundlichen Sinne, in der äußeren Politik an eine loyale herzliche und intime Annäherung an Rußland und die Valkanstaaten, mit denen Österreich insbesondere nach der Annexion in mehr Freundschaft leben muß. Das sei weder eine ncoslavischc oder russophile, noch weniger eine Dreibund- oder Teutschlandfeindliche Politik. (Beifall bei den Südslaven.) Abg. Graf Sternberg bekämpft die Politik des Abg. Dr. Kramar. Die Durchführung des böhmischen Staatsrechtes würde die Gesundung Österreichs bedeuten. — Es spricht der Abg. Myslivec, welcher den Wert der Allianz mit Deutschland anerkennt, doch dürfe die anti-slavische Politik Deutschlands nicht nach Österreich verpflanzt werden. Als er auf die Iudcnfrage zu sprechen kommt, entsteht zwischen den Abgeordneten Dr. Kuranda, Dr. Straucher und Stand wegen deren Zwischenrufe und den christlichsozialen Abgeordneten ein Wortwechsel, in dessen Verlauf Dr. Sträucher und Stand zur Ordnung gerufen werden. — Die Debatte wird geschlossen. Als Generalrcdner sprechen Abg. Udi5al kontra und Abg. Ritter von Wassilko pro, worauf das Budgctproviforium dem Vudgetausschusse zugewiesen wird. Aus Budapest wird berichtet: Ein Wiener Morgenblatt weiß zu melden, daß in der demnächst! im Äbgeordnetenhause zu unterbreitenden Vorlage ülier das Vudgclproviforium auch die Ermächtigung zur Aufnahme einer Anleihe von 5l)0 Millionen Kronen enthalten sein werde. Wie das „U. B." von kompetenter Stelle erfährt, ist diese Meldung absolut unrichtig, da die Negierung derzeit nicht daran denkt, die Anleihefrage auf die Tagesordnung des Abgeordnetenhauses zu stellen. Eine Mitteilung aus Athen bezeichnet das neuerdings verbreitete Gerücht, daß König tteorg durch die inneren Vorgänge veranlaßt worden sei, den Plan der Abdankung ins Auge zu fassen, als eine tendenziöse Erfindung. Von der spanischen Votschaft in Wien wird mitgeteilt, daß die in letzter Zeit verbreiteten Nachrichten über eine angeblich ernste Erkrankung des Königs Alfonso, vollständig unbegründet sind. Der König erfreut sich eines völlig befriedigenden Ge-si / s'citszustandes. Aus Belgrad, N. Dezember, wird gemeldet: Der Finanzausschuß legte der EkuMina den Bericht über die Anleihevorlasse vor, die in dcn nächsten Wochen zur Verhandlung gelangt. Der Ausschuß setzte die detaillierte Verwendung der Anleihe auf Grund der im Anleihcvcrtragc getroffenen Dispositionen fest, wonach 56 Millionen Dinar für Eisen-bahnbautcn und 5)4 Millionen Dinar für Hcercs-ausrüstungen veranschlagt werden. Zur Kontrolle der Verwendung der Anleihe wird eine aus fünf Mitgliedern bestehende Konnnission eingesetzt. Der Finanzausschuß empfiehlt die Vorlage zur Annahme. Tagesneuigkiten. — Wer den Luftkrieg.) Major Vaden.Powell gab diesertage im Noyal United Serviee.Inslitute in London ein anschauliches Bild von der Entwictlung des Luft-trieges nach seiner Idee. Soldaten ans kleinen Aero« planen werden die Kavalleristen sein und in geringer Höhe über Wälder, Hecken und Gräben hinweg ein» hei stürmen. Der Kampf zwischen Luftschiffen wird ein Kampf um die Höhe werden. Das Lustschiff, das das andere überfliegen und von oben beschießen tann, wird Sieger bleiben. Major Vaden.Powell schilderte dann einen Zweilampf zwischen Luftschiff und Aeruplan. Der tleine Aerovlan wird versuchen, dem Koloß in die Flanke zu fallen, während das Luslschiff alle Anstren» Zungen machen wird, den winzigen Gegner zu über» rennen. Nächtlich werden Luftschiffe und Aeroplane nach Lagerfeuern und nach Lichtern der Häuser spähen, um aus diese trefflichen Ziele ihre Bomben zu werfen. Co wird stch also im nächsten Kriege daS schaurige Schauspiel ergeben, daß ganze Länder lichtlos in tiefer Dunkelheit gehüllt sein weroen. Tie Aeroplane selbst werden einander wie Raubvögel bekämpfen. Sie wer» den umeinander kreisen, sich nähern nnd zurückweichen, bis eines den verderblichen Schuß tun taun. Zum Schluß versicherte der Major, daß schon im nächsten Kriege die kriegführenden Länder mit Tausenden von kleinen Aeroplanen ausgerüstet sein werden. — em Wetttamvf wurde der Champion Diwer, der bei einem früheren Wetlessen 14 Pfund Rindfleisch gegessen und sür diese kolossale Leistung den ersten Preis erhallen lalle, von einem gewissen 'Obram schmählich geschlagen: Obram schlang in nicht ganz fünf Minuten sieden Psund BeefsteatSsleijch hinunter, und mit den Beefsteaks uer» schwand auch sein Konkurrent Diwer, der es in der» >elben Zeit auf „nur" sechs Psuno gebracht hatte. Außerdem gibt es in Amerika, das ja dle meisten Re» lords hält, einen gewissen Nactei), der in neun Minuten I<»0 Ausleru hinunterschluckte- einen gewissen Weslhood, der in fünf Tagen ein Faß Apfel fraß' einen Herrn Finck, der imstande ist, in 7 Minuten 90 Aprikosen zu verspeisen, und einen Herrn Frederit, der in einer Stunde seinem Magen 50 (tier zugeführt hat. — Me schwarze Braut.) Der Hang zu Ezzentri-zitäten, der unserer Zeit eigentümlich ist, macht sich auch auf dem Gebiete der Mode deutlich fühlbar. Nach oen „schwarzen Ballkleidern" — junger Mädchen, versteht ich, denn bei Frauen wären ja solche an und für fich nichts Besonderes — die uns der vorjährige Fasching bescherte, haben wir nun auch die „schwarze Braut". Früher einmal wartete man, wenn sich während der Brautzeit ein Trauerfall in der engeren Familie er» eignete, mit der Hochzeit eine gewisse Anslandsfrist ab nnd heiratete dann in aller Stille, aber in der ent» sprechenden Brauttuilette, das ist in Weiß. Mußte die Trauung aus irgend einem Grunde sogleich vorgenom-men werden, so heiratete man eben ill Ateisetleidung, die in diesem Falle zumeist grau gewählt wurde. Das ist jetzt anders geworden. Es verstößt nicht mehr gegen die gute Sitte, stch — auch ohne zwingenden Grund' — nnmillelbar »lach einem Trauersall trauen zu lassen, vorausgesetzt, daß man zur Hochzeit in Trauerluilelte erscheint. Wer es besonders streng nimmt, läßt sich in schwarzer, matter Wollrobe trauen, die nur mit eng» lljchem Krepp verziert ist, im langeil Kreppschleier, ei. der Myrtenkranz am Kopfe befestigt. Auch die Toi» lette kann einige Myrtenstränße ausweisen, um ihre Bestimmung wenigstens anzudeuten. Die erste Abstufung dieser — gelinde gesagt, Geschmacklosigkeit — ist der weiße Tüllschleier zur Trauertoilette. Der echte Spitzen. chleier ist natürlich strenge verpönti es darf nur ein» sacher Tüll sein, der ü tu /uiv<>, das ist, so befestigt wird, daß ein Teil über das Gesicht fällt, der erst nach voll-zogener Trauung zurückgeschlagen wird. Vei der letzten Abstufung endlich erscheint die Braut überhaupt ohne jeden Krepp, sonoern nur in glänzender Seide, mit Schmelzausputz und weißem Schleier, aber trotzdem schwarz. Die Mode kommt nicht, wie die schwarzen Ballkleider, aus England, sondern aus Frankreich, wo die schwarzen Bräute nichts Ungewöhnliches mehr sein solle»,. Es ist kaum zu erwarten, daß diese Sitte sich auch bei uns allgemein einbürgern werde, doch sollen auch hier schon vereinzelte „schwarze Bräute" zum Altar getreten sein. — lDer Kampf mit dem Tiqer.) In dem indischen Distrikt Kalna am Hooghlyfluß herrscht Schrecken und Ratlosigkeit: ein menschensrefsender Tiger, so wird aus Kallutta berichtet, versetzt die Bevölkerung weilum in Angst und Entsetzen. Nach der Abenddämmerung wagt niemand sein Haus zu verlassen und da keiner Feuer» Waffen besitzt, betreibt der Tiger ungestört seine grauen-volle Jagd. Einer seiner letzten Opfer war ein Hirten-knabe, der vier Büffel heimlrieb und dabei von dem Raubtier überrascht wurde. Der Junge ritt auf einem der Büffel, die beim Erscheinen des Tigers die Flucht ergriffen. Der Knabe fiel herunter und wurde sofort von denl Tiger gelötet. Seinen halbverspeisten Leichnam fand man später am Wege. Angesichts der WehrloMeit des Volles wollte der Reverend Mal)o zu einem außer-ordentlichen Ausnahmslitel greisen: er wollte die über-resle des Knaben vergifte», um so den Tiger bei seiner Wiederkehr oem Tode zu überliesern. Aber die unglück-lichen Eltern widersetzten sich und so treibt das Tier nach wie vor sein Unwesen. Ein durch seine Körperkraft bekannter Kuli halte mit der Bestie ein außerordent-liches Abenteuer- in seiner Hütte wurde er von der blutgierigen Riesenlatze überfallen, aber er vermochte fich nocl) auszurichteil uud versuchte in der Verzweiflung der Todesangst den Tiger zu erdrosseln. Seine Vertei-digung war so wirksam, daß oer Tiger wirklich von ihm ablief; und sich zurückzog. Schwer' verwundet blieb der Kuli in seinen, Blute liegen, aber die Lebensgefahr ist überwunden. — Mne neue Stadt ist in Amerika) entstanden, die der Nachwelt den Namen William Tafts erhalten will: Taflstadt in Kansas. Die neue Stadt kann sich einstweilen freilich seiner imponierenden Bevölkerungs» zifser rühmen, denn die Einwohnerschaft besteht zunächst aus drei Bürgern, die ihres Zeichens Telegraphen-arbeiter sind. Aber bald wird fich das Bild verändert haben, in der kommenden Woche wird eine große Schmiede errichtet, die Vahngesellschaft baul in Taft-stadt ein Generaldepot, eine große Bank errichtet eine Filiale und auch Gelder zu einem Kirchenbau sind bereits flüssig. Die Gründer der Stadt sind drei Farmer, die Zeugen waren, als in der unbewohnten Gegend der Eisenbahnzug des Präsidenten anhielt, um einen anderen Zug passieren zu lassen. Die drei be» sprachen ihren Plan mit der Direktion der Santa Fe-Eisenbahn, die sich bereit erklärte, an dieser „historischen Stätte" ein Generaldepot zu errichten, uud damit war die Grünoung von Taftstadt fertig. " lDer Einlassierer.) „Die Sache hat Eile!" sagte der Handelsherr zu dem Detektiv, den er hatte hosen lassen. „Ein Individuum hat sich als Einlassierer von uns ausgegeben. Er hat mittelst seiner unsachgemäßen len Frau" ist voller Poesie, dabei spannend geschrieben und bietet lieben der Bewältigung eines ernsten Lebensproblems, ein treffliches und humorvoll geschautes >tulturbild aus einem Dörfchen der deutschen Steiermark. Paul Maria Lacromas kulturhistorischer Noman „I> (> li « vi <> i l" führt uns in die Nömcr-zeit Aquilejas. Die bestens bekannte Verfasserin versteht es, ein Stück Zeitgeschichte vor Augen zu führen nnd die versunkene Pracht des alten römischen Handelsemporiums zu neuem Leben zu erwecken. Peter Roseggcr, der gemüt- und humorvolle Dichter aus der Steiermart, bringt unter dem Titel „L asset u n svon Licbe r e d e n" eine neue reiche Gabe, in der die Liebe, heilige und un-hcilige die Hauptrolle spielt. Auch sein Sohn Hans Ludwig — der Apfel fallt nicht weit vom Stamme — ist ein beliebter, viel gelesener Schriftsteller geworden. In seinem Novellenbande „D e r S t c gre i fri t t e r" ist der temperamentvolle Kampf eines jungen Mädchens gegen die kühle Vernunftche geschildert, ein lamps', den es siegreich besteht, um der Neigung des Herzens folgen zu können. Tiefer und nervöfer ist dieser Konflikt in der zweiten Novelle dieses Bandes, im „Zug um li Uhr 10" behandelt. Die oft so milde beurteilte Unterlassungssünde wird zmn Gegenstand des Vorwurfes gemacht, worauf die Gewissensbisse mit psychologischer Notwendigkeit N"'^ l "'^ ""d nachdenkliche Leser wendet sich 'Zi^b t^r7^^^'l^ neuesten Schöpfung (Fortsetzung folgt.) Christoph Schutzes Brautjchau. Eine hellere Geschichte mit erustcm Hintergrundc von E. Fijcher-Marlgrasf. (1<). Fortjctzmlg.) ^nli,dr»ct ^.vumi. Das blasse, schmalschultrigc Geschöpfchen mit dem graublonoen Haät, oem grauen Teint und dcr tümmerlicyen, vornübergeveuglen Haltung kam ycran und machle seinen knicks vor den beiden ^utommliiMn, ohne die Augen aufzuschlagen. „Sie ist noch so schüchtern. Wenn Sie wüßten, wie das Kind Klavier spielt und . . ." „killst du so freundlich sein, die Herren mit unseren Gasten bekannt zu machen?" unterbrach die Stimme des Hausherrn. „Ja, allerdings, hier, Herr Amthor — ah, ich sehe, Sie kennen sich schon . . ." Der Schriftsteller reichte den Freunden die blassen Fingerspitzen. „Hatte schon die Ehre," sagte er matt. Er hatte einen Frack verschmäht und kam lm langschößigcn Gcscilschaftsanzug, oesfcn Scidcn-sulter bei jeder Bewegung knisterte. Als Sohn eines der reichsten Grundbesitzer der Umgegend war es ihm ein Leichtes, sich den Luxus des Lebens auch ohne größere, persönliche Anstrengung zu ver-Ichaffen. Hemz wollte einige Worte erwidern, da hörte er die Stimme der Hausfrau neben sich: „Hier bitte, Herr Bantier Freuocnstcin, ein lieber Freund unseres Hauses." Er überflog die prachtvoll gebaute Gestalt des sich Verbeugenden, der in der Größe der seinen nichts nachgab, das wundervoll geschnit- tene orientalische Prosit mit dem straken, schwarzen Cchnurrbart und dcn leichten bläulichen Hauch um Kinn und Wangen, das dichte blauschwurzc Haar mit einem Blick und sagie zu sich: „Ein schöner Mann." Der Bankier Freudenstein war, wie man so sagl, eine Persönlichkeit im Städtchen. Aus sehr wohlhabender, israelitischer Familie stammend, war er gleich nach dem Tode seines Vaters zum Christentum übergetrcien. Seine Militärjahre hatte er bei der Garde in Berlin abgedient und von dort die stramme Haltung, ein Monocle und den Schnetterengtengton mitgebracht, dcr ihm im Volksmund den unschönen Namen „der Knoblauchsleutnant" cingetragen hatte. Soeben wandte er sich an die Frau des Haufes: „Auch wohl recht froh, mit dem Neubau fertig zu sein?" „Alls diescm Grundstücke befand sich ein alter Herrensitz," wandte sich der Hausherr an Ehristoph, „auf Wunsch meiner Frau licß ich das alle Hau» niederreißen und diefen Neubau ausführen. Es war eine heiße Zeit," setzte er lächelnd hinzu. Christophs Augen suchten Kathi, er verbeugte sich nur schweigend. Der Nechtsanwalt war zu dcr Cousine getreten, die vor einen, großen Ölbildc, der sehr schlechten Kopie cincs bekannten Gemäldes, das in grellem Widerspruch zu der übrigcn clcganten Einrichtung des Salons stand. „Talmi," dachte er, „was macht Mademoiselle T^temoulon?" fragte er halblaut, neben das junge Mädchen tretend. üaibacher Zeitung Nr. 285 2597 14 Dezember ,W9. Methode »lehr Geld eingeheimst als zwei von unseren Leuten, und ich möchte ihn so schnell wie möglich gefaßt sehen." — „Sehr wohl, mein Herr, ehe eine Woche vergeht, werde ich ihn im Gefängnis haben." — „Um Himmelswillen nicht ins Gefängnis, ich will ihn ja engagieren!" Lotnl- und Provillzial-Nachlichlru. Die Ausstellung des kroatische», Kiiustlcrverciucs «Medulic». (Fortsetzung.) Ivan Mcstrovio dcirs wohl mit Recht als das bedeutendste Talent nnler den jnngkroatischen Bild» Hauern angesehen werden. Seine Slnlplure» waren des öfteren in der Wiener „Sezession" und wiederholt anch im „Hagenbund" ausgestellt und fanden beim Wiener Publikum eine äußerst beifällige Aufnahme. Desgleichen in Berlin, in München und in Paris, in welch letzterer Stadt der gegenwärtig erst Mährige Künstler sein Bildhaueralelier aufgeschlagen hat. In der Ecke des Saales I gegenüber dem Ein» gange finden wir einen weiblichen Nronzekups fachen und doch stets monumental Wirlenden formen als vollendete Schöpfung wiedererstehe!! läßt. Dieses sünsllerisch durchgeistigte Wiedergeben der Natur - wohl z» scheiden von einen,, vielleicht recht guten Nachgeftallen ohne wahre Kunst -- stempelt Mestrovx' zn»' großen Äceisler, znn, Künstler. Hiezn ist Erfahrnng, ist Genie nötig' ein bloßes Wiedergeben an sich läßt' sich auch durch' technisches Erlernen und Geduld erreichen. Mestrovi«' behandelt in der erörterten Weise mit Vorliebe den menschlichen Körper, der Harmonie des Menschlichen Gliederbaues in edlen formen Ansdrnck Sie warf ihm einen halben Vlicl aus den braunen Augen zu und zuckle dann stumm die Achseln. Sie'tat ihn» nicht einmal den Gefallen, rot zu werden. Er fühlte, wie er sich ärgerte. „Sie waren vorige Woche in Stralsund?" fragte er weiter. Sie hatte eine halbe Wendung gemacht und sah ihm in die Augen mit einem seltsamen Vlick, drohend und zugleich flehend, sie wollte sprechen, da wandte sie sich um und eilte der Tür zu, einer Dame entgegen, die soeben den Salon betrat, „Frau von Neuhuff-Arunn" meldete der in überreich verzierte Livree gesteckte Diener. „Ah!" Heinz öffnete interessiert die Augen und üiustcrte neugierig den neuen Gast. Er war eine übermittclgroße, üppige Gestalt. Das Haar war von einem hellen Blond, das zu einem großen Knoten auf dein Scheitel geschlungen. Das Gesicht voll, weiß und rosig: eine feine gebogene Nase, der Mund vollippig und klein, die Augen hellgrau, fast durchsichtig, von langen, hellen Wimpern umrahmt. Der Anzug, ein lang heiab-slicßendes, durchsichtig klares Gewand mit wett-offenen Ärmeln, die den alabasterwcißcn, nut antiken Goldspana.cn geschmückten Ann sehen ließen, und über dem allen ein Hauch blasierter Wcldmüdi gleit, " während um den purpurroten Mund, in den hellen Augen die unterdrückte Lebensfreude zitterte. Wie wunderhübsch sie aussah im weißen, gestickten Lcinenkleide. dessen einzigen Schmuck ein weißer, prächtiger Lcdergürtcl mit verzierter Schnalle bil-, dete. (Fortsetzung folgt.) gebend, wobei er seinen Effekt nicht so sehr in cmalo-mischen Einzelheiten als in der monumentalen Wirkung des Ganzen zu erreicl)en sucht. Dies trlfst zu im früher erwähnten weiblichen Torso lNr. 72), dem prächtigen Eharalterkopf des Greises l.Nr. 77j, der sich in seiner markanten Manier durch genialen Zug und sprechende Eharallerislil aus» zeichnet, ferner der massige, durch prächtiges formen-ebenmaß sich auszeichnende männliche Torso (Nr. 71), der Eharaklerkops des „blinden Guslars" l den Skulpturen „Meine Mutter" olu Finanzdiexstc.) Der t. t. FincmzprolN' ralor für krain Hal oe4i absolvierten Juristen Wilhelm Ritter von Lnjchin als Volontär zur Konzeptspruzis bei der t. t. Finanzvroluralur in Laibach zngela>sen. " ^Belohnung.) Die t. l. Landesregierung für Kram hat dein Johann «ali aus Walleüoorj, poli-lischer Bezirl Rudulsswert, für die Relluilg der Maria Ko>^al oom Tode des Erlrinlens eine Belohnllilg von 20 lv beivilligl. -r. " lTnchvcrstäudige in Eijenbahncutciguungollngclc»! geuhcileu ix Kraiu.) Vo»l t. l. Oberlandesgericht in Graz in» Einvernehnie» »nil der politischen Bandes-behörde lvurden bei den Bezirksgerichten in Krain zu den im Jahre. 1910 vurlominenden Entschädigung^' Verhandlungen aus Anlaß angesprochener Enteignung z»u> Zlvecle der Herstellung und Betriebes von Ei fei,, 'bahnen folgende Sachverständige bestellt, und zwar die Herren- Leopold Delleva, Mühl- und Grundbesitzer in Bnje, Joses Ferjanüiü, Realitälenbesitzer in Äudanje.Wippach, Johann U r b a u <> i <-, Realitäten' bcsitzer in Dornegg, Eduard ^. o a n n l, Realitäten-bejitzer in Lozice - Wippach; Mallhiäv H o <, e v a r , Postmeister und iiiealitälenbescher in Großlaschih, Io> haun ^ov,-.!n, kausinann und :)ienlltälenbesipcr in ^'eisniz',, Matthias ^erderber, Nealitälenbcsiher in ^Iliegj Kaspar barman, Grundbesiz;er in Biichof-lacl, Joses Ko schier, Nealilätenbesi^er >n ^eje, Äe-zirt krambnrg, Franz O nl e r s a , Kausuiann und ^!lealilätenbejil)er in Klninbnrg; Moriy Hladit, pen. sionierler Forflmeister i» ^aibach, ^ittor Gabriel Je» lov^el, Handelsluann in Oberlaibach, Antun Kli» n n r , Landes.Oberbaural in Laibach, Joh. L u s chin, ant. Geometer ill Laibach, Johann Maja run, Nealitälenbescher, Holzhändler lind Gemischtwaren. Händler in ^ranzdurf, Michael 8uster>i5, Grund» blsiher in Horjulj, Kunrad ^asf, aulor. Geometer in Laibach; Heinrich Schul lm ay r, sürstl. Schönblirg» scher Forstmeister in Schnceberg, Franz 6 erto, Ge-meindevorsteher in ^irtnih, Adolf K a p p u s v. P i ch l. stein, Grundbesi^er in Eteinbüchl, August M a l l l), Gcnieindevorsleher, Poslnieister, FabrilS» und Grund-besil)er in Weißenfeis, Iatob ^umer, Grundbesiher ill Äuchheim; Johann Vnlove, ^iealitätenbesitzcr in Kalllaclen bei Großlack, Alois () e ^ n i l, GrundbesilM' in Oberdorf, Gemeinde Neudegg, Anton Ho6cvar, Lederei, nnd Ziege!eibefij)er in Nudolfswert, Johann Kadune, Nealilälenbesil)er in Seisenberg, Johann K rajee, Nealilätenbesitzer in Kailoia Nr. 78 bei »tu-dolfswert, Joses Pehani, Hausbesitzer in Seifen-berg, Michael Schleipach, illealilälenbesitzer in Großlack, Emannel To 1,1^,5, Haus» und Nealitätr». besij,zer in Treffen, Johann Znane, Vefiher in Sankt Michael bei Nudolfswert, Iofcf ^ urc, Gastwirt uild Nealitäteubesi^er in Kandia bei Nndulfswert; Matthias W i e l t schn , gg, Gutsverwalter in Kreuz, Johann Levee, Grundbesitzer in Mannsburg. ^__i-. -^ jSanitärcs.) Wie man uns mitteilt, sind vor kurzem in der Ortschaft Kameniea, Gemeinde Iohannis. tal, politischer Bezirk Gurlfeld, zwei Männer, zwei Frauen und sechs Kinder an Typhus erkrankt. Hicvon sind bisher ein Mann, die zwei Frauen und drei Kinder genesen; cin Mann und drei Kinder blieben noch in ärztlicher Behandlung. Behufs Hinlanhaltung der We>. terverbrcitung der Krankheit wurden sanilätspoliz^iliche Vorkehrungen getroffen. —,>. - lH«m beabsichtigten Umbau dcs Laibachcr R«t> hauses.j Nach der in der letzten Sitzung des Gemeinde-rales geäußerten Absicht des Bürgermeisters soll das Nalhaus dahin umgebaut werden, daß der Mittelteil des Rathauses in seiner ursprünglichen Gestalt her-gestellt werde, die angrenzenden, der Stadtgememos eigentümlichen Häuser jedoch niedergerissen und an ihrer Stelle neue Naume für die städtischen Behörden im Stile des Mitteltraktes aufgebaut werden sollten. Die bedrängten Nanmverhältnisse' verlangen allerdings drin-gend Abhilfe und es würde gegen das Verschwinde« des nüchternen, charakterlosen Seitenbaues gegenüber dem schönen Robbabrunnen sicherlich niemand etwas einznwenden haben, um su mehr wenn ein neuer Bau von jenem vornehm schlicyten, fast etwas herben, Spät-renaissaneestil erstehen würde, den die oberitalienischen Architekten des 17. und beginnenden 18. Jahrhunderts so glücklich den klimatischen' Verhältnissen unseres Lan-des angepaßt haben (das schöne Portal beim Geschäfte Pcrsche lönnte in das neue Gebäude aufgenommen wer» den). Unbedingt zu schonen und zu erhalten wäre aber das Nebengebäude, in dem sich daS städtische Meldeamt und Banamt befindet. Dieses Haus, das in der zweite» Hälfte des l8. Jahrhunderts den Besitz des reichen Lnibacher Handelsmannes Anton Damian gebildet hat, ist in Laibach eines der seltenen im Stile Ludwig XVI. gebauten Gebäude und es wäre der Verlust dieser reizenden Fassade für Laibach wirklich beklagenswert. Dieses Hans soll unangetastet bleiben und das Rathaus nur nach der gegen die Tomkirche gewendeten Flanke ausgestaltet werden. Glückliche Lösungen ähnlicher Auf. gaben sind in manchen Städten -^ vor allem Deutsch-! lands — zu sehen. Ich erinnere an das von Stauberisser umgebaute Rathaus von München nnd an das Nat« Hans zn Basel, wo beidesmal der Neubau mit dem Altleil so sinnig verbunden wurde, daß man des Zubaues nicht so bald inne wird. In solcher Form würde Laibach nm ein schönes öffentliches Gebäude ausstellten, lönnte anch für Laibach eine solche Anregung gegeben werden, uno manche Vausünde, deren wir in Laibach schon fast allzu-viele habe», würde unterbleiben. I)i-, ^V. tt. - jVierier volkstümlicher Vortraq des Kasino» vcreinco.) Samstag, den II. d. M., abends um '. '/2 Uhr sprach Herr Prüf. Dr. K. Pet rasch über „Die Phu» tographie in, Dienste der Naturwissenschaften" lmit Lichtbildern). Im wiederum sehr gut besetzten großen Kasinosaale begann der geschätzte Vortragende, beifällig begrüßt, zunächst über die Umgestaltung der Illustra-tionstechnil im Dienste der Naturwissenschaften^» fpr«« chen und erwähnte dabei einige Beispiele, in welch un-glaublich naiver und unkorrekter Weise man noch in neuere» Jahrhunderten, so noch im 10. lind 17., uatur» wissenschaftliche Dar stelln „gen, zu bieten gewohnt war. Nahm man doch damals leinen Anstand etwa eine Naumwollslaude mit einer Darstellung nach Art des goldenen Vlieses zn krönen, da man ohne weiteres vor-aussetzte, daß die wolltragende Pflanze dem wolltragen-den Tiere ähnlich sein müßte. Ans dem 18. und 19. Jahrhundert besitzen wir glänzend illustrierte und kolorierte naturwissenschaftliche Werke, die mittelst der damals vorhandenen Tchniken des Stahl- oder Kupfer-siiches oder der Lithographie hergestellt waren. Ab-gesehen davon, daß diese Werke außerordentlich tener waren, boten sie doch der mehr oder minder genauen Beobachtuugsgabe des darstellenden Zeichners noch immer einen zu grüßen Spielraum. Erst die Photo-graphie mit allen ihren neueren Errnugenschaften und die aus ihr enoachsencn Vervielfälligungstechnilen der Autotypie, des Farbendrucks usw., eröffnete der nalur-wissenschaftlichen Darstellung ein ungeheures Material, das erst zur Popularisierung der Nawrerlennlrns führte und das anderseits auch zur Neuerforschung und Beobachtung von Vorgängen und Formen in reichstem Maße benutzt werden tonnte. Zur Veranschaulichuna seiner Ausführungen bot der Vortragende im zweiten Teile des Abends eine große Anzahl schöner, von ihm selbst aufgenommener Lichtbilder dar, hauptsächlich bota- Laibacher Zeitung Nr ^85i. 2596 14 Dezember lW9. nische Darstellungen besonders aus der krainischen Flora, Flechten, Moose, Pilze, ferner auch Darstel-lungen niehrerer tropischer Geivächse, schließlich Land-scha'ftsbilder, an deren Schluß mehrere herrliche Bilder der Gotischer Eishöhle standen, die sich als Sehens-Würdigkeit ersten Ranges darstellte. Als Zweck dieser Darbietungen bezeichnete der Neoner seineu Wunsch, zu ähnlichen Beobachtungen besonders seitens der Amalenrphotographen anzuregen, die dadurch auch wissenschaftlich »vertuolle Ausnahmen machen könnten. — Ter fünf Viertelstunden währende Vortrag wnrde mit reichem Veifall belohnt. Dr. t). II. * lttollaudicrunq bes neuen Friedhufes in Waitsch.) Über Ansuchen des Pfarramtes in Wailsch bei Laibach findet am 15. d. M. um 10 Uhr vormittags die Kollau-dierung des neuerrichteten Friedhofes bei der Kirche in Wailsch durch einen Staatsbantechniler der k. k. Landesregierung an Ort und Stelle statt. —r. — l«Iin ncucr Komet.) Der amerikanische Astronom Daniel hat am 6. d. M. in Prineetown einen neuen Komet 1. Größe zwischen den Sternen Theta im Wagen-lenler und Theta in den Zwillingeil entdeckt. Ter Komet bewegt sich fast gerade gegen Norden täglich nm 51 Minuten, also fast um die doppelte Breite des Mondes. Die Helligkeit wächst nnd es scheint, daß der Komet eine günstige Lage zur Erde einnehmen wird, und dann konnte man ihn mit freiem Auge sehen. — ^Internationale Ningtampftouturrcnz.j Die gestrigen Preisringlämpfe halten ein zahlreiches Pu» blikum im großen Saale des Hotels „Union" versam» melt. Als erstes Paar traten Franeoni und Irene in die Schranken, wobei ersterer in 12 Minuten durch Eindrücken der Brücke als Sieger hervorging. Im zwei» ten Kämpserpaare errang Siegfried N den Sieg über Winter in 24 Minuten, ebenfalls durch Eindrücken der Brücke. Als drittes Paar rangen Gambier und Sulmanuv. Nach hartem Kampfe, in dem sich Gambier überaus wacker verteidigte, siegte, der Neck S ulma »! nov durch einen Halb-Nelson in einer Gesamtzeit von 25 Minuten. — Als letzte rangen Nai^evi« nnd Felgenhauer. Letzterer wurde disqualifiziert, da wieder» holte Mahnungen des Preisrichters und der Jury, un» faire Griffe zn unterlassen, nicht gefruchtet hatten; Nai5evi6 wnrde als Sieger erklärt. Turbulente Akklamationen. — Dem Vernehmen nach hat Felgenhaner, der mit diesem Ausgange nicht zufrieden ist, Nai^eviä das Anerbieten geinacht, fich mit letzterem um jeden Ein. sal), im freien Ninglamps messen zu »vollen. Sollte sich Naiöevio dazu einverstehen, so dürften die letzten Tage der Konkurrenz ncch eine interessante Phase bieteil. — jSchadcnfeuer.j Am 8. d. M. abends entstand »n der mit Stroh bedeckten Dreschtenne des Besitzers Franz Barlc in Zirklach ein Fencr, durch welches das Objekt vollkommen eingeäschert wurde. Man vermutet Brandlegnng. — Am i.0. d. M. abends kam auf dem Dreschboden des Besitzers Johann Zelter in Breg, Gemeinde Höfleiil, als sämtliche Hausinsassen beim Nacht» mahle waren, ein Feuer znm Ausbruche, das den Dresch« boten samt den darin aufbewahrten Wirtschafls» geraten, eine Holzlege, sowie eine mit Stroh lind Heu gefüllte Stallung in kurzer Zeit total einäscberte. Der Schaden belauft sich auf 3000 iv, die Versicherungs» summe nur auf 1000 X. Die Entstehungsursache des Feuers konnte bisher noch nicht ermittelt werden. — lTanitäts-Wochcnbcricht.j In der Zeit vom 2s. November bis 4. Dezember kamen in Laibach 23 Kinder zur Welt (29,90 p^ Mille), darunter 1 Tot-geburt, dagegeu starben 2? Personen (35,10 pro Mille), und zwar an Tuberkulose 4 (2 Ortsfremde), infolge Unfalles 1, an sonstigen Krankheiten 22 Personell. Unter den Verstorbenen befanden sich 15 Ortsfremde (55,55^) und 21 Personen aus Anstalten (77,77 m. 74, das sogenannte Harfenquartett in I^-clui- und l»p. 95 in l^nloll. Das Gerslnersche Streichquartett hatte sich das selteu gespielte !<>nn>1l» Quartett gewählt, das zwar das Oclur.Quartett mil seinen geistvollen Kombinationen und gewaltigen Slei-gerungen nicht erreicht, aber doch die ganze Individual«'» tät Beethovens, die tiefe Empfindung dcr Melodik, seine kräftige Eigenart als Harmoniker, die Energie der Rhythmen umfaßt. Es führt den Zuhörer i» eine schöne Well mit weiten Aus» nnd Einblicken auf die Höhen und in die Tiefen der Menschenseele. Herr Konzertmeister Haus G e r st n c r gab mit deu Herren Alfred Iagschitz, Heinrich Wettach, Rudolf Paulus dem Werke liebevolle Interpretation. Genaues Zusammenspiel, männliche Kraft nnd rhythmi» sche Schärfe zeichneten den Vorlrag der ersten drei Sätze ans. Das Adagio in seiner himmlischen Schön» heit wirkte ergreifend uno löste warmen Beifall. , Sonate <>i>. 30 in Omol! für Pianoforte und Violine ist wie jede ihrer Schwestern ein psychologisches Gemälde des Lebens, mit einem iinendlichen geistigen InHall. Alls ihr spricht der lränenlacheiide Hnmor in seinem schönsten Lichte. Frau Maria K u schar, die das Publikum bereits im Jahre 1902 als ausgezeichnete Pianistin schätzen gelernt hatte, erwies sich als fein» fühlige Künstlerin, die mit innigem Verständnis und edlem Empfinden in den geistigen Inhalt eindrang. Sie verfügt über einen reichen, gesangvollen Anschlag, eine perlende, reine Technil uno über ein alisgeprägtes rhythmisches Gefühl. An Herru Konzertmeister Hans G e r st n e r halte Frau K u s ch a r einen eben» bürtigen Partner, der mit marlig.männlicher Energie stilgerecht das Werk zur Geltnng brachte. Das Publikum nahm mit herzlicher Freude die schöne Leistung auf und ehrte beide Künstler durch rauschenden Beifall. Von gleich ehrendem Ersolge war die Wiedergabe des herrlichen Trios in I^-ii. 70, ein glän» zend freies Spiel des unerschöpslichen Genius. Die feine Ziselierarbeit im Allegretto wurde von Frau Ku schar mit poetischer Zartheit ausgearbeitet, der Schlußsatz mit hinreißendem Feuer gespielt. Herr Kon» zerlmeister G e r st n e r führte natürlich den Violin» Part trefflich durch und hatte mit Frau Kuschar für vielen und herzlichen Beifall zu danken. .7. — Zrinjsli" von Zajc gefeiert. Operndirektor Albini hielt eine schwungvolle Ansprache an den greisen Meister und überreichte ihm ei» silbernes Album mit Photographien aus dem „Zrinjsti", sowie einen Lorbeerlranz mit Trikolore. Tief gerührt dankte Zaje für die Huldigung, worauf die Kapelle die Nationalhymne anstimmte. Den ganzen Abend hindurch war Maestro Zaje der Gegenstand herz» licher Ovationen. — („/v u n <",l'. K.") Mit der uns vorliegenden 12. Nummer beschließt diese illustrierte Jugendzeit» schrift ihren l0. Jahrgang. Das Heft enthält Gedichte von Josef Vandol, Fr. Nojee und Bogumil G o > r e nj l o, erzählende und belehrende Beiträge von A. Pesek, Ivo Tro5t, Dn^ana, Franz K o -5ir u. a. In dcr Nubrik „Belehrung und Unterhat, tuug" finden fich verschiedene Notizen, ein zweistimmig vertontes Lied von Ivan Kifcrlc, die Sprechecke usw. Telegramme des l. l. Telegraphen-Korrespondenz-Buleaus. Graf Harrach Z- Wien, 13. Dezember. Das Leichenbegängnis des Grasen Harrach findet Mittwoch um 1 Uhr nachmittags statt. Gras Harrach, der in der Armee den Nang eines Majors einnahm, wird mit militärischen Ehren bc< stattet werden. Wien, !3. December. Der Generaladjutant Seiner Majestät des Kalsers Graf Paar richtete namens des Kaisers an den Grasen Otto Harrach, den Sohn des verstorbenen Grafen Johann Harrach, ein warmes Aaibacher Zeitung Nr. 285. 2599 14. Dezember 1909. Veileidsschreiben. Seine Majestät wird bei dem Leichen, belangn isse durch den Obersllmnmerer Grafen Gndenns vertreten sein. Auch die Erzherzoge Friedrich Rainer und ^iranz Salvator kondolierten. Äöniss Leopold. «liisscl, 13. Dezember, ll Uhr 30 Minuten. König Leopold lieqt in den letzten Züqen. Nrüfsel, 13. Dezember. Aie Nachricht, daß der Gesundheitszustand des ^üniqs derart sei, das; seine Auslösung stündlich erwartet werde, wird Kon den Ärzten widerrufen. Heute abends findet ein neues Konzilium oer Ärzte statt. Die vorzunehmende Ope. ration ist für murqen oormittaqs festgesetzt »r>orden. Niiisscl, 13. Dezember. Monist Leopold empfinq heute nachmittags die Sterbesakramente. Der Nuntius überbrachte ihm den päpstlichen Segen. Am Nachmittag weilten Prinzessin Klementine, die Gräsin r>on ^lan> dern und Prinz und Prinzessin Albert beim König. Der ss'rankheilszustand ist stationär, die Operation findet wahrscheinlich morgen vormittags statt. Der österreichische „Parscval." Wien, 13. Dezember Der Mililärballon „Parse-bal", der gestern um ll) Uhr 25 Minnten vormittags in Aischamend ausgestiegen war, um eine ^ahrl nach Preßburg zu unternehmen, ist um 2 Uhr 2 Minuten nachmittags nach ^ischamend zurückgekehrt, wo er vor der Halle glatt landete. Der Vallon erreichte teilweise eine Höhe von 650 Metern. Um halb 3 Uhr nach. mittags wurde, eine zweite kurze ^ahrl unternommen, oie bis gegen ^4 Uhr dauerte. Zum Pruzcsl Fricdjunss. Nelgrad, 13. Dezember. Der serbische Minister des Auhern Dr. Milovanovi<^ erhielt gester» vom Reichs' ratsabgeordneten Dr. Masaryl folgendes Telegramm! „Wien, Reichsrat, 11. Dezember. Aus Grund »»serer lehlen Besprechung bitte ich Sie um Ihre bestimmte Antwort, »vie es sich mit den angeblichen Doluuienten verhält, uni davon vor dein Gerichtshof Gebrauch mache» zu können, ^'geordneter Masaryk." Darauf sandle Minister Dr. Milovanovi^ sofort folgende Antwort-dcpesche an den Reichsratsabgeordneten Dr. Masaryl in Wien: „In Erwiderung Ihres Telegrammes er-kläre ich kategorisch, das; nicht nnr die von Friedjung vorgelegten Tolnmenle, solveit sie sich ans die serbische Regierung und die serbische Diplomatie beziehe», falsch sind, sondern das; überhaupt lein wirkliches Dokument dieser Art existiere» kann, weil weder Supilo, »och Pri-biöevi«, noch Medalovi^, noch irgend einer derjenigen, die Friedjung in die Angelegenheit einbezicht, jemals unter irgend einem Titel direkt oder indirekt Geld von der serbischen Regierung erhalte» haben uno weil die serbische Regierung niemals solche Treiberein, wie sie Friedjnng der serbiscl)°kroa sandten in Wien und den serbischen Konsul in Vudavest die Plumpe Erfindung eines Fälschers sind, der ebenso» wenig die Form unseres schriflliclien Verkehrs wie die Grundlinien nnserer Politik kennt." Wien, 13. Dezember. Der serbische Minister des Innern, Ljubomir Iovnnovi.', hat heule an Professor Masaryl nachstehendes Telegramm gerichtet: „Ich kann nur wiederhole», daß kein Dokument vo» meiner Hand existiert, das Herr Dr. Friedjnng zitiert, daß ich nie Anteil an den Arbeiten des ,SlovenSki Jug' hatte sowie icl, nie an irgendeiner Aktion teilgenommen habe, die gegen die Sicherheit der öslerreichisch-ungarische» Mo»-archie gerichtet gewese» wäre." - - Der ehemalige Kultus-minister nnd jetzige Vizepräsident der Slnp^lina, Ljuba Davidovic-, telegraphiert an Professor Masanfl: „Alles, was in der Gerichtsverhandlung, in der Rede des Herrn Friedjung sonne in den vorgelegten Dokumenten über meine Tätigkeit im 5llnb ,Slovensli Ing' vorgebracht wurde, ist vom Ansang bis zum Ende eine große Un» Wahrheit. Vitte, von dieser Erklärnng Gebrauch zu machen." Kasscnanbohrer. Trieft, 13. Dezember. Im Ankunfts- nnd Abfahrts. bureau im Lloyd-Palais wurde heule früh die Wert-hcimlasse des Vnreauchefs angebohrt anfgesu»de». Der oder die Täter halte» vo» der obere» Deckplatte mit eiuem Bohrer eine kreisrunde Platte von 9,5 Zentimeter Durchmesser herausgebohrt, konnte» aber nichts er-beulen, da die obere Abteilung des Tresors leer war. Wohl waren im unteren Teile des Tresors ein Vetrag von 200 l< und in der Kasse selbst 2000 X aufbewahrt, wozu aber die Diebe nicht gelangen konnten. Die Diebe scheinen gut gefertigte Nachschlüssel gehabt zu haben, da die Türen' zum Äureaulotal, eine eiserne nnd eine hölzerne, leine Spur vo» Zerstörung trngen. Der Noh. rer von 9,5 Zentimeter Durchschnitt ist der einzige, der bisher von der Polizei nicht konfisziert werden konnte, und der bei den in Trieft vorgekommenen Kafsendurch-buhrungen in drei Fällen verwendet worden war. Ein Orkan. Salonichi, 13. Dezember. Durch einen gestrigen Drlan und Wollenbruch wurde auch in der Provinz großer Schaden angerichtet. Zwei Eisenbahnbrücken über ^ den Wardarsluß, der ungeheuer angeschwollen ist, sind derart beschädigt worden, daß der Bahn- und Post-verkehr mit Osterreich.Ungarn feit gestern unterbrochen ist. An der Wiederherstellung des Verkehres wird mit aller Kraft gearbeitet. Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtel. Gutachten des Herrn Primararztes Dr. G. Loth« eisseu, Dozent für Chirurgie, Wien. Herrn I. Serrauallo Trieft. Auf Ihren Wunsch hin teile ich Ihnen mit, daß ich Ihren „Serravnllos China »Wein mit Visen" auf mciuer chirurq. Abteilung im Franz Josef»Spitale viel verwende. Die Kranken nehmen ihn grrne; er hat sich auch als sehr geeignet zu Vehandlnng verschiedener Anaemieu erwiesen. Wien, 2«. November 1907. (40.') Dr. Lothcissen. Angekommene Fremde. Hoiel Elefant. Am 10. Dezember. Paiti. Adjunkt; Tonini. In-speltor, Trieft. - Hubl, l. u. l. Oberst, Canale. — Dr. Vokic. Advo'at Nudolföwcrt, — Zcholney, ttfin., München. — Wa> n,enl'era.er, Kfm,, Traucusteiii. — öchinidlin, 5lfm,, digram. Plant», Ladstätter, Zischla, Hocza, Slrcta, Deutich, Avl>!a.rim, Medal, Mandel, Levin, Fischer, Stcfanowich, Wallner, Mctzincr, Ufltc., Wien. — Kern. ltfm., ssmme. ?Im II. Dezember. Zhuder o. Olrog, Forstmeisters «attin, Einöd, - >tobalj, l. t. Notar, Vrdo, - Veiderb-r, Privat, Gottschee, — Änaflitsch, Privat, St. Martin. - Dr. Lcmiaui, Privat, Trieft. - Dr, Patrasch, Prüf,; Kuschar, Private; Schega, Beamter, Graz. — Ri,zola, Kfm, Nillach. - Tercel, itfm,, Linz, - Fücher, Baumeister, Gallenfels, — Dr. Donath, Priv,; Szilay, Lüw, Derblich, Dina, Steiner, «ohn, Pndler, Pcnlcl, Hlauatjch, Nudin, Brauchbar, Rsde.. Wien. Hieteorolossilche Beobachtungen in Aaibach. Seehvhe 30« 2 m. Mittl. Luftdruck 736 0 miu. ... 2 8 Das Tagesmittel dev sststrigen Temperatur beträgt 2 b", Normale -1 4°. Ecismischc Berichte uud Beubachtungcu der Laibachrr Ordliedenwarte lnfl,n!l,t>l'> vo« t»'i in«!», ^pollali«' ,^?), (Ort: Gebäude drr k. l. stauts^Obrrrralschule.) Lasse: ü)iördl, Breite ^li« O.^'; Ostl. Länqe von G,e<-uwi,1i I^° ^l'. Beginn 3 -^ 5. . Herb- '3Z !'Z^''tz3 -3, ^ff '_ ß diftauz '^Z HZ > HZ- M' 2- ^ llM >! II! « j !> II! » l> M 8 ll M » ll ll! ^ 01 2^ V > (10) Wien: 13. :;00 00 22 2«-----------------------00 23 24 00 30 w (l0) Bodenunruhe: Mäßig start, abnehmend. Unsere Abonnenten machen wir darauf aufmerksam, daß unsere diesjährige vorzügliche Welhnaohtsprämle, so lange der Vorrat reicht Die besten Seeromane für Erwachsene und fur die lugend --------- von Kapitän Marry at ssbbb Neue illustrierte Pracht-Ausgabe in zwei eleganten Prachtbäuden zürn außergewöhnlich billigen Preise von K 5P - in unserer Haupt- Kxpedition , Filialen und bei unseren Austrägern erhältlich int. — Die Werke sind überall mit großem Beifall aufgenommen. 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Einheitliche «ente: »'/, lonver. steuerfrei, Kronen (Mai Nov.> p«r K«l,se . . »5 2c 8K 4s detto (Iänn.-Iuli) pcr Kasse »5 2>, 95 40 4'»°/, ö. W. «oten (Febr.-Nug. per Kassc......»» «" 93 b» 4»«/, «, W. Silber («pril Okt. per «asse......s5 »5 9» 55 l8«oer Ttaatilose 500 fl. 4".'„ :?2 ^e ,7«2.> i8S0er ,. i»<> fl, 4°/« it«» K' ^:x bc> 1»H4«r ,, l00 st. . . »2» ^35 18«4er ., 50 fl. , . »21- »35 - Dom. «fandbr. ^ '20 fl. b°,, ..«s «529l 25 Vtaatsschuld d. i. Reichs- rale vertretenen König. reiche und Länder. bfterr. Goldrente fteuerfr., G old per Kasse .... 4"/,, ,i» ,5 !l8'3k Osterr. Rente in Kronenw, stfr., per Kasse.....4"/o 9b^b 95 36 dettu per Ultimo . . 4"/„ 9b't, 8b »5 0ft. Investition«-Rente, stfr., »r. per Kasse . . »>/,°/<» 8b 4b «b «,>> Gislnl>lltzu.Kl>lllt,schnl>. »llschieibungln. »l/,»/5 li« 7b!iS'?b »allz. Karl Ludwlg-Vahn (div. Stücke! Kronen . . , 4"/^ 94 «« «5 so Rudolf-Äahn in Kronenwähr. fteuerfr. fdiv. Et.) . .4"/, 94 95 9b 9^ Vorarlberger Bahn, stfr,, 400 und 2000 «ronen . . 4°/, 9b N, 9« 15 Iu zn>A!!tttn «lisabeth.«. 2«»» sl. «Vl. 5'/.«/» von 400 Kr.....4b« — 454 - detto i'inz-Vubwcis 20« fl, S. W. S, 5'.//„ - - - .«? 5,> 42^-detto Salzburg Tirol 200 fl, ö. W. S, ü"/n ... 420- 422 — Nremstal-Vahn 8W u. 2000 Kr. 4"/„....... 10! - 192- weid War^ vom Zlanle INI Ziililnnz ilb«»» no««»»l ffiltn!lllhn>Pl!oltt8t» ßbllglltionen. Böhm. Weslbal,», ie-b< 9«^if> detto Em. 19N4 9«-1n 9? 1l> Zranz Ioseph-Ällh» Nm 1»»4 idiv. 2t.) Silo. 4"/». . . «6'b« »7 o5 Galizisch,. »lall Ludwig - Bahn (div. Lt.) Silb. 4"/^ . . . 85 15 9« 15> Ung. ssllliz. Bah» 2W fl. S, 5"/„ !0» 7l> >l)5 ?b c>,'«o 400 u. 5000 Kr. 5'/i°/„ 8« 10 «7 X Vorarlberger Bahn Tm. 1884 «div, Gt.) Tilb. 4°/„ . . !>5 4l> 9S 4s, Staatsschuld der Lander der ungarischen Krone. 4"/„ ung. «uldrenle v«r Kasie . ,1»?5'14 1K 4"/„ belto per Ultimo,1I'»KN4-1K 4"/n unaar. Rente in Kronen- währ. slfr. per Kasse . . b2 4b «2'SK 4°/n dclto per Ultimo »» 4» »2 Sl. 5>///„ detto per Kasse «»3. » Ungar. Vramieu.Anl. k 100 fl. 216 25 282 ü delto 5 5V fl 2>4 - ^0 - Ihelk-Reg.-Lole 4"/,. . . . .ib3-!l>9-4"/, unaar. Vrimbeiitl.-Oblig, 9220 84'2l, 4"/° lroat, u. stau, Grbentl.-Odl, »4 — »b Andere öffentliche Anlehen. Bo«n, Landcl^Nnl. (div,) 4«/„ 92'?5 93 7b !Uosn.-hcr«L ^ifcnli. -Laubes- Anlchen ^ow,) 4l/,°/„ . . z>u?5l00?.°> 5>"/„ Tonau-Req.-Anleihe 1878 > 02' - - - wiener Verlrhre-Anl. . , 4"/„ 95-40 »6 40 detto 1900 4-^ »5 -/n «e «<^ ')lnlehcn der Etadt Wie» . . loo en lu, «u delto rlti.) v. 1.19 «s,b »7iö dttto lInv.-Ä.)V,I.1802 »« 4s> 9?'«s> Vörsebau-Nnlehen verlosb. 4"/^ 96 2k !»7 li,>> Rusfiiche Ltaatsaül. u. I. 1W« f. 100 Kl. p. «. . . ü»/„ lNI K51N2N5 dctto per Ultimo . . 5«/„ 1U1 ^b ioi 9>> Vulg. Staat«-Hypothelar Änl. 1882..... «"/„ <«2 ic><23 1" Veld Na« Vulg. Staat« - Goldanleihe 190? f. 100 Kr. . , 4> ,//, ,3 2b 94 2N Pfandbriefe nsn>. Vodtl!li.,alln,üst.i,5NI.>,I.4«/<, 9b'- 9S> Aöhm, Hüpothrlcnb. i^erl, 4"/>, 9?- d?'4N Zentral-Vod.-Kred.-Äl.. österr., 45I. verl.....4'/,",» 102-^5 ,c»Z^5 detto «5 I. verl. , . . 4«/„ 9« ?s, 97>75 Krcd.-Inst.,»sterr., f.Ncrl,-Unt u. üffentl. ? 9b'15 Llludctb. d. Kön, Galiziei! und Lobom, 57 >/, I. rüilz. 4°/« 94- »b' Mähr. Hypothelenb. vcrl 4°/„ 9«'bl> 97 5n N,-i!sterr, LandsK-Htip.-Anst. >!",!, 96 lil, 97-5 detto inll. 2"/,, Pr. Verl. 3>/2",n 8?bo »«b<> detlo K.-Schuldsch. verl. 2'/,"/o 87 5», ««'50 detto verl......4"/o S«' »7- Osterr.-üngar. Banl 5<> Jahre verl. 4"/n 0. W..... 98-«« 9«'6<> detto 4"/„ Kr...... 98-b< 99 .''^ 3part..Vrfte üst.,«0I.verl. 4«, h«-4< i„o 4- Eisenbahn-Prioritats-Obligationen. Österr. Noidwestb. 200 fl. 3. , io»S0 104>«l> Llaatsbahn !>«0 Fr..... 896 —- Südbahi! il 2"/„ Jänner Juli 500 ssr. 29! !^b detto liin, 1«8U 27»' 2XU' 5°/„ Tonau ^egul-Lole 10« jl itt?-b<' li^.1'5«' Lerb. Präm.-Nül.p lon Fr. 2«/« 101- 1U7-- Anolliln»Ncht z»l». Vudap.-«asililll (Tombau)5 fl, L4 25 28 25 «rcdiNose 10« fl...... 53»'- b«' Clary-Lole 40 fl. KM. . . . 199— 2«9 cscxcr Lose 4N fl...... —>- --- Palffy-Loje 4« fl. «M. . . . 232— -— Noten Kreuz, üst. Ges. v, 10 fl. 6»'5" S? l><> »iutc» Kreuz, ung. Ges. v. ü fl. 3« 7t 40-7!, !!iubll!f-L«,!s 10 fl...... 70'- ?S' Talm Loie 40 fl. KM- . . . 274' 2!'4 -Tür«. E.'V.-AuI. Piäm.^Dollg. 400 Fr. per K«>sse . . , 221» - «24 — betto per Medio . . . 2Li'b< 222'50 ^eld lUare Wicner Koii'n.-Lose v. I. 1874 b4U-- bb0^ «cw.-Sck. b. !.°/„Präi»,^Schuld d. «odt.il ..«nst. Vni, 1889 9»' - 1U8 ^ Altien. fl»n»polt>stnten»!i«unß»n. Aussig Tkpliyei Eifenb. 500 fl. -Nb7'— !^1«7 - Böhmilchr Nuldlmhi, ,50 fl. -— — Äuschtiehrader (iisb 50N fl,KM 2««ö «710- detto (!it, ll» 200 fl. per Ult, 9«4- 9^»--Donau - Tampfschiffahrt« - Ges., l., l. l. priv.. 500 fl, KM ,N4<>-- ,c>45 Dül-Vobenbacher E. V, <«0Kr s>f«5'— h«9 .'fer'binandz-Nurdb. 1000 sl KM 559«' 5425 na^ha»! - Odcrberger Eisenbahn 20N il. T......, 860b!i Ae4b0 Lsmb.-Czern-Ialiy-Eilenbahn- Gesellschaft, 200 fl. S. , 55«'— 558 5" lolid, öst,, Tries!, 5»0 fl., KM. 5L« ~ 542'- Österr Norowrstbahn 2N0 sl. L, — - —>- detto (lil, U) 200 fl, E. P. Ult, —- _> brug-Duzer Eisenb, loofl.abgst 23« 50 227'5n 5laa!«eilsnl'. 200 sl. E, per Ul!. 743 75 743-^ HÜdbah» ^«v s!, Lilber ver Ul!. l22«u !24'6n Lüdnorddeutschc Nerlilndungsb, 200sl KM...... —-. -.-. Iransport-Ges,, intern,. «l.-G. 200 K>........ 9b 11b — Ungar. Äestbahn (Naab - raz) 2<»0 fl. S....... 4«6'— 4N»'-. «l. Lolalb.-Ultien-Ges. »00 sl, 22» 230- »llnle». Änglo>Österr. «anl, 120 fl, . 218 »>i 314»li Vanluerein, Wiener per Kasse — - —- detto per Ultimo b48 5« 54? bO ^odrülr.-Niist. öst., 300 Kr. .1147' !>5, ^eiitr.-Bod.-Nicbbl. üst,. 200 fl. b?» 575-nreditanstali für Handel und Gewerbe, »20 Kr., pcr Kasssj —' - bctto per Ultimo »?i--. 678- >'redi!lianl. ung. allg., 200 fl. 7«z- ?«4 — Depositendanl, allss., 20«fl. , 4«k. 4«?>. Htlompte - Gesellschaft, nieder- üftcrr,, 400 , sl........ 4«b- 46« Hypothekenbank, öst. 20UKr. 5"/n 2ü0 - 324-^ändribanl, vsterr., üoo sl., per Kassr....... 5"2 50 5 5^2 25 „Merkur", Wechselstub.-Ultien- Gcscllschllst. 2!«» fl. . . . N36' «41 - i?sterr -ungar. Vanl 1400 «ti:. 1??4- 1784 — U»ionbai,l 2«> fl. . , . , z«4- i»b ' linionbllnl, böhmische «0« ll. . j,25< »» »»^ »« Verlehröbanl, allg »40 fl,. »b»'- S»?'— Hn>» »»«-" Eleltr.-GeseNsch., Wr. !n Liqu. ,4» - 2»«--Hirtenberger Patr.., Zünbh. u, Mct.-ssabril 4»N Kr. , ilil-tix — Liesinger Brauerei 10« sl, . «t>» - »«> — Mon!al>-«es,, üst. alpine 100 fl. ?>«» «» 7«»«» ,.Pllldi.Hut - »44 - ^rager>ima- Mur«nu - Salgo Tarjaner Eilenw, 1W fl . . . «4 «b «»»'?» ?alg°-Tllrj. Olsinlohlcn icx, fl. > «««- Ml — „Hchlöglmühl", Papiers..L0«fl. 3O»'— »«-,,Echodni<-a", «.-». f. Petrol.- Indoslrie, b 7»9 - Devise». Kurze Hlchltn »u« Scheck». !?l!nsterba!n....... 1»»'77 l«'j »5« «oildu«........ «40^7'24l 2i>'> Pari»......... «5 «5> «5»0 Vt. Pelcr«l»,rn...... 25437 »bb l>? Zürich »,,d «asel..... »b'»7 «« »»» Valuten. Dukaten . ..... N'« ll'-l« ^a-^ualllen-Ntilcte..... 1» 'b 1«l« 20-Warl-Ntücle...... L»'b« 2» »s texlsche Meichsbanlnote» , , ll? 87' i>» ll» Italienische Uanlnoten . , . 9b 05 95-3" «ubel-Nuten....... 2 54 >'l»4'» I von Renten? «a^dbr,rfeSr^loritate„, Q J • O. JVliiyO^ 7"^ Prfoat-DepotS (sSfSJ^SUJT""" Aktien, Losen etc.,JDevIsen und Valuten. ¦*- B^nU- tancl Wechslergrschäft TT un*ei" »«««nem Ver«chlu0 der Partei. Loi.Verilchcrum,________________________I^Hibnoh, StHtRnr"«««- Vi«lB3«»| »t* Sireiil«|ii ¦'¦ (tifi-Itrrnt ¦»< nf lirt-lMtt.