Nr. 2»7. Freitag, 13. December 1889. 108. Jahrgang. OMcher Zeitung. »l»»»»««t»o»,tz«», l »tlt P ° stvtl, e» dn »g : ,»n»lühr», fi. 1». h«lbl«hli« sl. ,.«. I« « ° nptot,: "NMHllz'l °i.^"b!«hr'a ,l.°.,° 3»«»»»l »«, Vl« „«»idalhn .^»«tnnz" ,r1ch,l»» t»««ch mlt «ll»nab»« dn Sonn» und yelnt««« D», »tz«»»»»»att«> blfindit Nch «°nglts»play ». bl, «tlolt»»» »ahnhosgass« »«. Gprechstunben bn Ntbactlon lägl,ch vo« Umtlicher Hheil. >, Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit «Uerhöchster Entschließung vom 8. December d. I. dem ^ctwuschrf im Ministerium des Innern Ferdinand stteiherrn Erb vonRudtorffer den Orden der °>'"nen Krone zweiler Classe taxfrei allergnädigst zu ""leihen geruht. __________ y_ Se. l. und l. Apostolische Majestät haben mit 3?erhöchster Entschließung vom 4. December d. I. dem Elector der Fachschule für Holzbearbeitung m Vlllach "lnst Pliwa das Ritterkreuz des Franz-Iosef-Ordens "rgnädigst zu verleihen geruht. ____ Nichtamtlicher Mil. Krainischer Landtag. Sechzehnte Sitzung am 22. November. (Fortsetzung.) ,, Im Sprengel der landwirtschaftlichen Filiale Um-^bung Laibach (Moorgrund) hat heuer auf den Fel-^'l und WlVsen die Ueberschwemmuuq. welche diese Masten in diesem Jahre bereits siebenmal heim. "Hle. den gröhlen Schaden angerichtet. In Ratna lind 5, °" N.)chbargcmeinde Slivnica hat überdies auch o^ Hagel viel Schaden verursacht. Durch den Wasser-l>"7°ng in die Gräben wurde an höher gelegenen ^"N da« Erdreich gelockert und auf die tiefer ge« .5'^" Culturen geschwemmt. Dort, wo das Wasser t,,' ba» fruchtbare Terrain Schotter nicht anzuschwem-t»°? vermochte, vernichtete es die Culturpflanzen, da I>Me an einigen Orten, wie auf dem Moraste, sechs ^ Neben Tage stand. Die Ueberschwemmung im nicht^ ^" dreimal den ganzen Saatenstand ver- Hz„ Daz Brennmaterial wurde von dem auf dem NrMe stehenden Wasser theil« durchnässt. theils weg. lch^emmt. Die Abzugraben und Canäle sind ver. ? ^ die Wege und' Brücken zerstört, der M.st auf l,,.:. "lorastfrldcrn wurde abgewaschen. Unerwähnt Eck^ "r bei den Gebäuden und dem Vieh erlittene H°e. Der M'st wurde sammt der Jauche aus den I^.lllben vom Wasser weggeschwemmt. D,e heurigen ih Mwemmungkn dauerteu: die erste vom 15 b,s b°tn^' die zweite von, 26. bis 29. April, die dr.tte l»>ln A N"li bis 1. September (die größte), die vierte ^. -September bis W.October, die fünfte vom ^1«. October, die sechste vom 21. bis 27sten October, die siebente vom 31. October weiter. Durch so häufig vorkommende Ueberschwemmungen müssen die gerammten Feldfrüchte vernichtet werden. Auf hartem Boden gediehen die Früchte mittelmäßig. Im Vergleiche mit einer guten Iahresernte wird der Schade bei drn nachfolgenden Gemeinden annähernd ver> anschlagt: TomiZelj auf 34 000 fl.. Verbljene auf 10.000 fl.. Iggdorf auf 15.000 fl.. Igglack auf 10.000 fl,. Brunndorf auf 13000 fl.. Zelimlje auf 40.000 fl.. Piauzbüchel auf 5000 fl.. St. Marein in der Catastralgemeinde Lanise auf 8000 fl.. Großlupp auf 12 000 st.. St. Georgen auf 5000 fl,. Schleinitz auf 4000 fl.. Racna auf 12.000 fl.. Dobrujne in der Catastralgemeinde Orle. Wessnitz auf 14,000 fl.. Waitsch auf 15.000 fl.. Dobrova auf 15.000 fl,. Bresowitz auf 25.000 st., zusammen 237.000 fl. Außerdem erlitt Laibach einen Schaden, und zwar: Tirnaueroorstadt 23.865 fl.. die Karlstädtervorstadt aber 15.540 st. Intbesondere in den Morastansirdlungen wird sehr große Noth herrschen, desgleichen auch in H'limlje, Racna, Wessnitz und Innergorih. Die Bevölkerung leidet schon jetzt Maugel an den nothwendigsten Nah« rungsmitteln. Um die Steuern zu entrichten und an» dere Ausgaben zu bestreiten, wurde Vlgt h,z".' eine halbe Stunde vom Dom entfernt; es Mste,^l Porta Romana. Trotzdem waren die Ge-^ ^ il^ "°Wbenden Mailänder Iouruale behandel-Hfto c>.'"'t dem glößten Wohlwollen, und selbst Fl ^ star, l?'' der gestrenge Kritiker uud Redacteur ^stllsch„?/le,euen «l'^evki-an^.. erklärte, «das« die s^ in «l^"""d die beste Operette sei. die stch je-7>'»te i^ """d hören ließ.. In dieser Stadt unter-^zrn H? "nen Contract nach - Neapel sür den ^den U." Jänner 1881. Doch es sollte anders I ""e!> "öffneten am 27. December das neu FllMjH "^ Oi^„j ;„ Pol^ „„hi., ich früherer U" b<, f Verpflichtungen wegen eintreffen musste. h^ und 5 "I» nur die Reise von Mailand nach P"son,n ü letzterer Stadt bis nach N«apel m.t '"' denn von Pola aus gieng'« n-'ch Neapel. Nachdem ich einige unangenehme Elemente aus der Gesellschaft entfernt hatte uud diese durch «ueue Män» ner» completierte, so z. B. kam damals Eduard Binder, jetzt Oberregisseur am Friedrich - Wilhelmstädt'schm Theater in Berlin, zu der Truppe, wurde also bei stürmischem Regmwetter psr mark von Pola nach Trieft gefahren, dort. ebenfalls bci strömendem Negen. das gauzc Gepäck — es machte nicht weniger als drei große, hochbeladene Strrifwagcn aus — vun dem kleinen Dampfcr auf das große italienische Florio-Schiff gebracht, mit w.läiem um 5 Uhr nachmittags gegen Au. cona gedampft wurde. Wir verschliefen nach eingeuom-meneui brillanten Souper — man isst auf tml Dam» pferu der vereinigten Gesellschaften Florio und Rubattino wirklich exquisit, und ist die complete Verpflegung beim Preise der Billets mit inbegriffen — die ganze Fahrt, um knapp vor Ancoua aufzuwacheu. Hier wurde das Dampfschiff vou uus geräumt, und im Schnellschritt gieng's immer läng« des Meergestades in Kuth und Schnmvasser dem entfernt liegenden Bahnhöfe zu. denn es war 9 Uhr. und um 10 Uhr fährt der Tram via Foggia nach dem gesegneten Lande — nach N.apel. Wir trugen uns alle unser kleines Handgepäck, anch Lory, die damals noch ein reizender Kerl war, trabte trotz schlechtem Wetter mit hochgehaltenem Rock» chen. so dass man ihr bis über die Hälfte der wohl» geformten Waden sah, neben uns einher, in einer schwarzen Ledertasche einen kleinen Theil ihrer Brillanten mit sich schleppend; da« Gros ihres Schmuckes bedürfte, da es in einer eisernen Kiste gut verwahrt war, in der That wohl vier starker Männer zum Fortbcwegen. Auf dem Bahnhofe wurde ich durch die wirtlich charmante Liebenswürdigkeit der Beamten der «k'si'i'äta aäriatic:»» überrascht, welche bereit« die Gesellschaft erwarteten, vier complete Waggons reserviert hielten und mir die ermäßigten Fahrkarten, welche die Generaldirection der adriatischen Bahnen über mein schriftliches Ersuchen beim Stationsoorstand deponiert hatte, überreichten. Mit derselben herzgewinnenden Freundlichkeit wurden wir einwaggoniert. der Zug dampfte ab, um am nächsten Tage um 6 Uhr morgens in Neapel anzulaugen. Neapel, du herrliches Märchen, dn lockende Sirene uuter ewig heiterem farbenprächtigen Himmel! Als ich dich damals zum erstenmale sehen durfte, als mit mir staunend und begeistert eine Schar deutscher Künstler vor dir. du Wunder am hellen Tage, stand und vor Entzücken nicht Worte fand. damals habe ich wohl nicht geahnt, dass ich vier Jahre später in deinen Straßen das größte Elend, den elementarsten Jammer schauen sollte, den da« eine furchtbare Wort «Cholera» hervorzubringen weiß! Undtrotzdem, wennich heute an dich denke, an deine Pracht, das Leben und Treiben auf deinen Plätzen, das kindisch harmlose Tändeln deiner herzlichen Bewohner, wenn ich im Geiste dich vor mir sehe, alter Vater Vesuv, der du mir so oft und so viele Ueberraschungen aus deiner «Tabakspfeife» herausgequalmt, wenn ich all der Herr-lichen Tage gedenke, die ich froh und leichter denkend Llltdachei Fettung 5ti. ^87. 2462 ^. DcccmwlM^ theils durch Hagelschlag. theils durch Feldmäuse ver nichtet wurde. Von den Kartoffeln find zwri Drittel verfault; das Gemüse gab ein geringes, das Heu ein mittelmäßiges Erträgnis. Annähernd wurden zwei Drit tel weniger erfechst, als bei einer guten Iahresernte. Die Bevölkerung wird Mangel leiden, und der Land-mann wird sich. um die Steuern und Dienstlöhne be< zahlen zu können, verschulden müssen. ... Im Spren» gel der Filiale Loitsch hat das Wasser ein Fünftel der Feldfrüchte vernichtet. Infolge ununterbrochenen Regen« Wetters besitzt der Landmann weder Kartoffeln noch Kohl. Hirse oder Getreide, um damit über den Winter das Auskommen zu finden, und wird sich den nothwen-digen Lebensunterhalt mit Fuhren und anderen Arbei» ten verdienen müssen. Die landwirtschaftliche Filiale in Rudolfswrrl be-richtet: Die Maikäfer und Raupen haben im Sprengel der Filiale die Obstbäume derart beschädigt, dass sie lein Obst hatten. Auf den Feldern hat der Engerling bei den Wintersaaten argen Schaden angerichtet, den größten bei den Kartoffeln, von welchen im Vergleiche zu anderen Jahren 60—70 "/^ weniger erfechst wurden. Vorige« Jahr kostete ein Halbmehen Kartoffeln 50 kr., gegenwärtig jedoch 70 kr., und noch diese sind start abgefressen. In den Weingärten kam in den Monaten Inli und August an den Reben die Peronospora zum Vorschein, infolge welcher die Blätter vorzeitiq abfielen. Die Weinlese war deshalb schlecht, weil die Beeren meistentheil« hart und unreif waren. Die Weinfechsung ist quantitativ geringer und qualitatiu um 50°/„ schlechter wie voriges Jahr. Der Schaden, den die Maikäfer. Ran« pen, Kohlweißlinge und die Peronospora verursacht haben, ist lin derartiger, dass die heurige Ernte um 60—70 "/g hinter einer guten zurückblieb. Nachdem die Bevölkerung infolge der Missernte nichts veikaufen kann. wiid bald Veldnoth eintreten, in ärmeren Hütten ist sogar eine Hunger«noth zu befürchten- besonders stark wird sich der Mangel an Saatkartoffeln fühlbar machen. Im Sprengel der landwirtschaftlichen Filiale Treffen muss die heurige Iahresernte als eine sehr schlechte bezeichnet werden, und die ältesten Besitzer erinnern sich nicht, dass verschiedene Ealamitäten. als: Engerlinge. Hagel, Ueberschwemmung, Kälte, Peronospora, auf einmal so viel Schaden angerichtet hätten. Zweifellos sind '/. sämmtlicher Feldfrüchte vernichtet. Der Engerling hat in der ganzen Filiale, insbesondere aber auf den Höhen und Waldabhängen, wie z. V. in der Untergemeinde Selo. fast das ganze Wlntergetreide, den Kukuruz, die Kartoffeln, das Kraut und den Heiden vernichtet und in der Pfarre St. Lorenz auch die Grasmahd und die Wiesen arg mitgenommen. Die Kartoffeln sind fast ganz abgenagt, auch faulen die« salben wegen der großen Nässe im Keller. Außer der Käfcrcalamität hat namentlich den Seisenbergcr Bezirk ein stalker Hagelschlag betroffen, welcher die Felder, Gärten und Weingärten ganz vernichtete. In der Gemeinde Döbernik und Umgebung von Treffen hat eine mehrere Tage anhaltende Kält^ den durch den Enger-Il!,g arg mitgenommenen Heiden stark versengt, den lyten Schlag hat aber die Ueberjchwemmung beig» bracht, wclche im Lanfe des heurigen Herbstes schon zweimal das Döbernik'jche Thal inundierte und die bereits stehend»' Wintersaat, die Hoffnung auf eine günstige Iahresernte. vernichtete. In den Weingärten, welche in den Jahren 1887 und 1888 durch Hagelschlag gelitten haben, hat heuer die einen ziemlich guten Ertrag ver» sprechende Fechsung die Peronospora rücksichtlich der Quantität wie Qualität total vernichtet. Im vergan-genen Jahre hat sich die Bevölkerung mit der Schweinezucht viel erworben, heuer jedoch musste auch dies unterbleiben, nachdem der Engerling bereits im Frühjahre den Salat, die Runkelrüben und andere Knollengewächse vernichtet hat. Wegen dieser Kalamitäten wird die Mehrzahl der Besitzer sowohl an Nahrungsmitteln als auch am Samen Mangel haben. Im Sprengel der Filiale Illyrisch Feistritz haben die Feldmäuse das Getreide derart vernichtet, dass an manchen Aeckern gar keine Nehren vorhanden waren und dasselbe deshalb auch nicht geschnitten wurde; die Erdäpfel vernichtete der Engerling, die Weingärten aber der frühe R^if und die Bora. Außer Heu wurde kaum ein Viertel einer guten Iahres^rnte erfechst. Die Mäüner zogen auf Arbeit nach Bosnien, Galizien und Rumänien und werden im Frühjahre etwas Geld mit» brinuen, die Weiber und andere werden über den Winter Schulden machen. Der Same, insbesondere die Saatkartoffel, wird jedenfalls abgehen. (Schluss folgt.) Politische Ueberficht. (Aus dem Reichsrathe.) Man telegraphiert uns unterm Gestrigen aus Wien: Das Kreisgericht Krems ersucht um Gestatwng der Verfolgung des Abg. Eichhorn wegen Ehrenbeleidigung. Abg. Dr. von Derschatta und Genossen interpellierten den Ministerpräsidenten Grafen Taaffe wegen Auflösung des Vereines deutscher Studenten aus Böhmen in Graz. Abg. Knotz und Genossen interpellierten den Grafen Taaffe wegen des Verbots von Versammlungen in Tetschen ui,d Kamnih, welche Kundgebungen gegen den böhmischen Landtag beschließen wollten. Abg. Vergani und Genossen beantragten ein Auswanderungs»Ageutengeseh und die Errichtung von Auswanderer-Information« Bureaux. (Die parlamentarische Commission der Rechten) hielt Dienstag abends eine Sihunq ab. in welcher nach einer Meldung der «Nürodni Üisly» das bisherige Ergebnis der jüngsten Vertrauens« männerconferenzen der Rechten berathen wurde. Es soll die Absicht bestehen, diese Conserenzen nunmehr zu schließen, da sich die Clnbs der Rechten demnächst versammeln, um sich über die parlamentarische Lage zu äußern. (Der Gewerbe-Nusschuss) nahm vor-gestern den Gesetzentwurf, betreffend die Abänderuug des Bruderladen . Gesetzes, an. Die Zahl der in die Commission zur Verwaltung des Central-Reservefondes zu delegierenden Bergarbeiter wurde von zwei auf vier erhöht. (Zur Frage einer mährischen Uni« versität.) Nach Weihnachten soll eine große Stuben» tenuersammlung einberufen werden, von welcher in dem Streben nach Errichtung einer böhmischen Universität in Mähren ein neuer Schritt hervorgehen soll. Es soll nämlich eine durch ein Memorandum begrün« dete Petition an d.n Reichsrath beschlossen werden. Aus dem Schoße der mährischen, in Prag weilenden akade-mijchen Studentenschaft ist in diesem Sinne ein Aufruf hervorgegangen. (Aus dem Trie st er Gemeinderathe.) Wie aus Trieft gemeldet wird. hat Gemeinderath Dr. Veuezian. einer der Fiihrer der italienisch-liberalen Partei und eifriger Verfechter des Compromisses, stm Mandat niedergelegt. Der Grund dieser Resignation M in dem Umstände zu suchen, dass Veuezian infolge von Angriffen der eigenen Partei bei der Wahl eine weil geringere Stimmenanzahl als andere Gewählte erhalten hattet , (Z»r Situation.) Eine Zuschrift der «M. Corr.» aus Sofia beleuchtet die unfreundlichen <"' ziehmigcn zwischen Serbien und Bulgarien und citier einen Artikel drr ufficiösm «Sloboda.. welcher daraus hinweist, dass für die serbische Presse die Parole au«-gegeben scheine. Plinz Ferdinand dürfe im Int?rm Serbiens nicht in Bulgarien bleiben. Das Blatt lG dar. wie ungerechtfertigt tilese Parole sei. und dass man in Belgrad sehr wohl wiss-. Bulgarien könnte gegebenen« falls auch eiuen Ruckhalt gegen auswärtige Nügl'Ne t„eten. Die serbische P.esse suche das Ansehen "» Prinzen Ferdinand zu untergraben und habe erstM«.' verbreitet. Fürst B-tmmck habe dem Zaren in B^'' versprochen, dass die Anerkennung des PrinzM nM stat'finden werde. Das Blatt spricht zum Schluss^ Hoffnung au«, der bald zu ernennende nene serbl^ Agent in Sofia werde seine Regiernnq aufklären und em< Besserung der Beziehungen drr beiden Länder herve^ führeu. (Ungarn.) Abg. Karl Grecsak, bisheriaer Herausgeber des «Budapester Tagblatt.. theilt m dem selben mit, dass er aus Gesundheitsrücksichten von °" Leitung des Blattes zurücktrete, welche der Avgeord"" Franz Volgar übernimmt. Aus diesem Anlasse y" Graf Albert Apponyi ein Schreiben an den neuen »Ml redacteur gerichtet, in welchem er drr Hoffnung "" druck gibt. das «Vudapester TaMatt» werde a,^ fortan «ein wertvoller Vortruppenkörper im aM Kampfe der Opposition» sein. ,> lZur Handelspolitik Rumäniens Einer uns telegraphisch zugehenden Meldung ans ^ karest zufolge ' wurden die rumänischen Zollbehor^ mittels Rundschreibens beauftragt, jene Waren, wel^ in der Schweiz einfach naturalisiert wurden und nl schweizerischen Ursprungs sind. nach dem autonom Generaltarif zu behandeln. Diese Maßnahme s" °" halb für nothwendig erachtet worden, weil t»e ^ dustriellen anderer Länder ihre für Rnmämen ° stimmten Erzeugnisse über die Schweiz a,ehen las! uuo aus dem Konventionaltarif Nutzen ziehen. . (Belgien.) Die belgische Deputiertenlammer^ rielh vorgestern bei geschlossenen Thüren wegen del ^ anstaltung von Festlichkeiten im Jahre 1890 g^egem " des Regierungsjubiläums des Königs. ^^ drückte durch den Minister des Innern den WuM "^ alle dazu bewilligten Summen möge die Kammer , die Unterstützung verunglückter Arbeiter verwendeli. (Anti scl a ver ei« Congress.) Die el'tt^ mission des Aiitisclaven-Congrrsses berieth vorgestern ihr unterbreitete Vorlage, insbesondere die Ve,!"""^ gen über die Verpflichtungen der Mächte Ml0 Strafbestimmungen gegen jene, die sich des v" .^ mit flüchtigen Sclaven schuldig machen. M'hr»re " wurden mudificiert ' ^l>t- (Aus Zanzibar) wird gemeldet: A" ^s scheu Truppen griffen unter dem Commando ^" ^, am 8. December Buschiri an. von dessen Leuten ^ .^ tödtet wurden. Vuschiri selbst entkam durch 6' Deutscherseits wurden drei Mann verwundet. an deinem Busen, o Neapel, verlebte, eine Thräne der freudigsten Erinnerung rollt über meine Wange, und ich summe eines der vielen Volkslieder, die deine Poesie hervorgebracht: ^ammo, ^ammo, ncoppa, ^ammo ja, ^arnmo, Mnrno, ncoppa, ^'ammo ^a, lunieuli luni-culsl, lunieuli luniculk, ncoppa, ^»mrno ^H, funiouli luriiculü,! In dem feinsten und elegantesten der 20 Theater Neapels, in dem in der lürii^a gelegenen ^eatro Lanna-aro, hatten wir unser Heim aufgeschlagen, und erweckten die Vorstellungen geradezu Begeisterung. Ez hieße sich wiederholen, von den Erfolgen zu fpiechen. Was von Venedig und Mailand galt. gilt auch für Neapel, nur das hier die Glut des Wohlgefallens elementarer, neapolitanischrr zum Autbruche kam. Die Journale waren außer Rand und Band, ganze Sciten handelten von nichts al« vom Lob der Stubel, der Ausstattung, der noch nie gesehenen präcisen Aufführung, der Ope» rette selbst, von Meister Suppe', den Neapel nur vom Hörensagen und nicht aui seinen Werken kannte — kurzum, es war ein journalistisches Delirium. Als Beweis dessen eine Recension des «l^orriLi-e äe klat-tino», welcher, um seine Zufriedenheit besser aus-zudrücken, sogar — deutsch schrieb! Dieses selteue Kunststück einer in einem canmbalischen Deutsch geschaffeneu Kritik hat die Runde durch die meisten deutschen Blätter gemacht. Vis nun wäre alles gut gewesen, die Einnahmen, die in dm ersten Vorstellungen in Nrapel erzielt wurden, waren günstige, und war die Aussicht vorhanden, dass die überau» großen Reisespesen einer Gesellschaft von circa 68 Personen von Pola bi« Neapel — diese be^ trugen in runder Summe 5000 Lire — mit der Zeit hereingebracht werden könnten. Es war dies bei tag-lichen Brutto. Einnahmen von 1200 bis 1400 Lire nichts Unmöglichrs, doch waren die Gagen, welche die meisten Mitglieder bezogen, horrende. Lory Stubel hatte pro Vorstellung 150 Lire, der bereits erwähnte Tenor Telek 75 Lire. was im Monat bei fast täglichem Auf« treten ein ganz nettes Sümmchen repräsentiert. Jeder meiner Komiker war mit einem Monatseinkommen von 500 bis 600 Lire dotiert. Mitglieder zweiten Ranges ! bezogen 300 bis 400 Lire. Ich war damals eben noch jnng, hatte weniger Erfahrung und zahlte Gagen, die leineithfil» nicht im Verhältnis zu den Einnahmen, anderntheils uunütz bezahlt waren, denn ich hatte die-selben Leute bedeutend billiger haben können, wenn mein Geschäftssinn damals ausgeprägter und weniger chevalerest gewesen wäre. Doch vorbei ist vorbei, und bis nun ist «kein Gelehrter vom Himmel gefallen». Ich habe von diesem Wahrwort auch keine Ausnahme gemacht. Wa< in Neapel zu «genießen» war, haben selbst-uerständlich sowohl die männlichen als auch. was noch selbstverständlicher ist, die weiblichen Mitglieder der «compa^nia tecis^ca» mitqemacht. Täglich warPompt'i. E^stlllamare. die Infel Cupri. Posil,po und was es noch zu sehen gibt, von lhnen überflutet, häufiger Excursionen auf den Vesuv nicht zu vera/sse». Ein sächsischer Chorist, er hatte den vielsagenden Nan^n Fanlharndl, war eifriger Naturfreund. ver,agte sich weder den Besuch der Todtenstadt Pompei noch eine Excursion auf die In!el Ischia. In der «blamn Grotte» ließ er sich nicht abhalten, ein Bad zu nehmen, und erzählte abends seinen College»«, dass *"., ^t!' blauen Wass'r wie en Silberfisch autgcseh" " ^ Das Beste jedoch, was dieser sonderbare S^"^ für tropische Natluschönheiten lieferte, war ssolg j„ Er bestieg den Vesuv bis an den höchsten P""' ' nes dec Nähe des Kraters zog er ein «uta/noi: „ Stück Fleisch au« der Tasche. spießte es an , .^ Bergstock auf und versenkte das Fleisch "l"., ge> Lava. Nach einigen Minuten war das «""l'" . ^ll bratm. und Faukhaendl verzehrte dieses ge'iM " "hattt präparierte Gericht mit großem Appetit, ^io ^„^ er sich währenddem, da er in heißer Asche N"' ^,^» Sti haendl diese aus und schleuderte sie "'" "'He»"' Wurf in den circa 15 Schrille entfernte ,„ Krater, mrqaß jedoch gänzlich, dass " or ^, Berg wieder hinabst.'igen müsse; er kam ^ ^ tigeu Sähen, springend und jmnmernd. "» ^ls a"' verschwor sich hoch u„d theuer, nie mehr ^ ' ^.n Vesuv zu braten! Nuch jene drei Dent'^^ ^„e„ nicht weniger komisch, die da meinten, es 1 ^ Wl-doch. da sie Deutsch' in Neapel wären. 1" ^'lM st.Auna.-n der deutschen Truppe — 3"" >>;, s"^ werden! Ja. die Deutschen ,m Nuslanv, wnnd^rungslvurdig! . ab"ib^§ D'e Stubel hatte, wie erwähnt, em ^ ^"0 Honorar von 150 Lire. Doch "»es pi „nlss"^ erjch.en sie zur Vorstellung nicht. ""° " rat ^ Vorstellung abend« 7 Uhr — """ "t mö^^l damals eine Ersatzvorstellung «"U 9s" lic"" ," abgesagt werden. Das recht Zahlreiche ^ »llcher Zeitnnn 3tl ii87. 2463 13. December 1883. Tagesneuigleiten. Se. Majestät der Kaiser haben, wie der «Bote für Tirul und Vorarlberg» meldet, der Kirche nverwal-lung um, Nonchi zum Kircheubau 200 fl. zu spenden geruht. __________ — (Ludwig Nnzcngruber.) Vorgestern vor-lniltags wurde Äuzen grubers Todtenmaske aufgenommen. Die beiden Knaben Anzengrubers bleiben vorlaufig unter der Aussicht der Wirtschafterin Anzengrubers, 3lau Hauer. Die kleine Tochter Anzengrubers bleibt wie bisher bei der Gattin des Vicepräsidenten des Landes-Nerichtes, Holzinger. Anzengruber hinterließ 456 fl. 7b kr. W"lM, an literarischen Arbciten einen Roman, dessen Schauplatz Wien bildet, ein Vollsstück: «Brave Leute v°m Grund», ein Faustgedicht aus der Jugendzeit, zahl« "iche lyrische Gedichte nnd Sprüche. -^ (Vor Schreck die Stimme verloren.) lllner der ersten Künstler der Oper zu Mailand, der Tenor Marconi, welcher sich zur geit m Barcelona "ushält, hat dort vor Schreck und Kummer plötzlich seine stimme verloren. Der Bedauernswerte hatte bei einem Nanlhause zu Mailand sein ganzes Vermögen, das sich °us circa eine Million Francs belief, depomert. Das h°u« fallierte vor kurzem, welches Ereignis Herrn Mar-5°"i plötzlich während einer Aufführung der «Hugenotten» "" Lyceum. Theater, woselbst er gastierte, mitgetheilt bürde. Der Künstler verlor augenblicklich die Sprache, ""d wenngleich auch diese später wiederkehrte — die stimme war verloren. Die Aerzte haben den Sänger '°lm nach dem Badeorte Alhama geschickt, — (Ein Veteran der Ehre nlegio n.) In Mres. Frankreich, lebt ein 99jähriger Greis Namens «Manuel Loms Eartiguy, der als der älteste lebende Flitzer des Ordens der Ehrenlegion gilt. Cartigny war Matrose auf dem «Nedoulable», einem jener französischen ^«schiffe, die an der berühmten Seeschlacht von Tra> ^lgar ,m Jahre 1805 theilnahmen. Cartigny, dessen ^»fs vom Admiralsschiffe Nelsons in den Grund ge« ,°hlt wurde, rettete sich durch Schwimmen aus ein eng. I'chcz Kriegsschiff und gerieth in Gefangenschaft, gum , ,h"e für sein Verhalten erhielt er nach seiner Frel-">!u»g von Napoleon eigenhändig das Kreuz der Ehreu-Mon. Der fast hundertjährige Mann ist noch rüstig an "lb und Geist und spricht gerne von den Erinnerungen 'Us seiner Jugendzeit. ,. -- (Die Influenza-Epidemie.) Die pol« Achill Blätter melden, dass die Influenza in ganz Rufs« ^ zunehme. Am stärksten grassiert die Krankheit in den °l°be>, Städten. Sterbefälle kommen zumeist nur bei Re-3^ "or. In Samor starb an Influenza der bekannte "lllloniir Arzanov. In Galizien trat die Influenza ""her nicht auf. s. ^-(Telephon.) Zwischen der englischen und der ^Mischen Regierung schweben seit einiger geit Unter« jungen wegen Herstellung einer Fernsprechverbindung " 'Hen Paris und London. Der erste Elektrotechniker der 't'lchen Telegraphenuerwaltung, Mr. Preece, hat nach °,>«l ""9 verschiedener Versuche ein solches Project als "Mhrbar erklärt. .,, ^ (Eine Neuheit unter den Schmuck. g,°°eln) si„d Fliegen aus farbig bemaltem Manen-z.?' bie ihren lebenden Vorbildern an Zartheit der hM und buntschillerndem Farbenreiz nichts nachgeben. <^°« Haar wurden lleine, sehr wirkungsvolle SlMlll- Kleeblatt.Nadeln sowie Reifen aus Silber und oxydiertem Metall gefertigt. — (In Johnstown) entstand vorgestern abends während der Opernvorstellung blinder Feuerlärm. In dem durch die panikartige Flucht der Theaterbesucher herbeigeführten Gedränge wurden mehrere Personen gelobtet, gegen dreißig Personen verletzt. — (Geheizte Droschken.) Die Lütticher Droschken.Nnstalt der Gebrüder La rock hat für den Winter geheizte Wagen eingeführt. Im Hintergrunde der letzteren ist ein Warme-Apparat angebracht, in welchen ein Kohlenziegel von zwölsstündiger Brenndauer ge» schoben wird. Die geheizten Wagen sind an einer Auf« schrift erkennbar. — (Die Cholera.) Nach den neuesten Meldun» gen ist die Cholera in der Gegend von Bagdad fast gänzlich erloschen und in Mossoul im Abnehmen. Seit zwanzig Tagen wurde aus Bagdad lein einziger Sterbe-fall gemeldet, und in Mossoul, wo früher dreißig Fälle per Tag vorkamen, zählt man jetzt bloß noch vier bis fünf. — (Zu guter Letzt.) Verehrer zu seiner An» gebeteten: «Fräulein Milli, ich komme zu Ihnen als Bettler: schenken Sie mir Ihr Herz!» — «Bedaure, ich habe schon — meinen Hausarmen.» Local- und Provmzial-Nnchrichten. — (Sanctioniertes Landesgesetz.) Seine k. und f. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 5. December d. I. dem vom trainifchen Landtage beschlossenen Gesetzentwürfe, mit welchem auf Grund des Gesetzes vom 17. Juni 1688 (R. G. Bl. Nr. 99) Bestimmungen über die Besorgung und Ent' lohnung des Religions-Unterrichtes an den öffentlichen Volksschulen getroffen werden, die Allerhöchste Sanction zu ertheilen geruht. — (Eine Weihnachtsbescherung für die arme Schuljugend.) Am kommenden Gonntaa. um 11 Uhr vormittags findet im Saale der hiesigen Sital-nica die Vertheilung vollständiger Winteranzüge an eine größere Zahl Knaben und Mädchen der Laibacher Volksschulen statt. Zu dieser Vertheilung werden vom Damencomite zur Bekleidung armer Schulkinder alle P. l. Wohlthäter höflichst eingeladen. — (Der Verein der Aerzte in Krain) hielt jüngst in Gegenwart von dreizehn Mitgliedern eine Monativersammlung ab. Nach Verlesung und Venehmi» gung des Protokolles der Octoberversammlung stellte der Vorsitzende. Rrgierungsrath Dr. Valenta, den in den Verein neu eingetretenen Secundararzt Herrn Dr. Johann Kopriva vor. berichtete über den auf Einladung des Kinderspital« Director« Dr. Schuster erfolgten Rund» gang durch das neuerbaute, mit Rücksicht auf die einem Privatwohlthäligleitsvereine zugeliole stehenden Mittel geradezu musterhaft eingerichtete Elisabeth'Kinderfpital und legte fodann als Einlaufe vor: eine zufällig von ihm aufgefundene, aus dem vorigen Jahrhundert stam» mende amtliche Belehrung über Hundswuth, ferner die Monographie über die Curorte Gleichenberg und Grie« von Dr. Höffinger und die von Herrn v. Vlattoni eingesandte Gesammtliti'ratur über die Franzenlbaoer Moorbäder und Moorbadproducte. Letztere empfahl Pro« fcssor Valentaauf Grund seiner eigenen reichen gynälo< logischen Erfahrungen, insbesondere unter Hinweisung auf die von ihm mit Beihilfe be« Chemikers Professor von Perger in der hiesigen Vade>Unstalt im «Hotel Elefant» eingerichteten Laibacher Moorbäder und die hiedurch erzielten schönen Heilerfolge. Hierauf wurde zur Tagesordnung übergegangen und zunächst vom Vor» sitzenden berichtet, dass die Vereinsleitung den neuen Strasgesetzentwurf, insoweit er den ärztlichen Stand und sein Wirken betrifft, einer eingehenden Vorberathung unterzogen und mit Rücksicht auf das umfangreiche Material Dr. Vock zum Referenten und Dr. Pro« hinagg zum Correferenten bestellt habe mit dem Ersuchen, in der am 18. December stattfindenden Generalversammlung Bericht zu erstatten. W ilers verlas der Vereinssecrctär Dr. Proßinagg eine Zuschrift der hiesigen Firma Jg. von Kleinmayr H Feb. Vamberg, worin dieselbe mittheilt, dass sie für ihre Bediensteten eine Betriebelrankencasse errichtet, den einzelnen Mitgliedern derselben die Wahl der Aerzte freigegeben habe und nunmehr um möglichste Wahrung der Interessen der Kranken sowie der Kranlencasse bitte. Der Verichlerstatter befürwortete im Namen der Vereinsleitung diesen in jeder Beziehung nachahmungswerten «ersten Versuch» und be« antragte, der Velriebslranlencasse die wohlwollendste Förderung ihrer Bestrebungen durch den Verein der Aerzte zuzusagen, die Feststellung der näheren Modalitäten jedoch der Casse zu überlassen; in Vezug aus die Honorarsrage sei an dem neulich gefassten Beschlusse, für die ärztliche Einzelleistung unter die im Tarife von 1s?b festgesetzten Minimalbeträge nicht herabzugehen, dagegen es allen Vcreinsmitgliedern freizustellen, von den humanen Ve« stimmungen des Absatzes 15 de« Tarifes der Betriebs» lrankencasse gegenüber in umfassendster Weise Gebrauch zu machen. Sämmtliche Anträge wurden ohne Debatte ein» stimmig angenommen. Hierauf wurde zu den Vortrügen geschritten. Professor Dr. Valenta demonstrierte 2) den Soxhlet'schen Apparat zur künstlichen Kinderernährung, dessen Gebrauch und Vortheile auseinandersetzend; d) be« richtete er über einen äußerst interessanten Geburtsfall bei hochgradiger Ogwomalacia, lliollmatieH. Das Necken war derart verengt und verkrüppelt, dass der Kaiser» schnitt als unausweichlich erschien, al« auf einmal während der diesbezüglichen Vorbereitung zur Operation die Beckentnochen durch den hineingetriebenen Kindskopf der» art auseinander gedehnt wurden, als ob selbe von Kautschuk wären, und spontan ein lebendes Kind geboren wurde. Gleich nach der Geburt zogen sich die Knochen wieder in 8t.2tum quo »llt,v zusammen. Die Betreffende starb an Marasmus und Lungenlatarrh. Schließlich sprach der Vortragende über Osteomalacie, diesbezügliche instructive Präparate vorweisend. Primarius Dr. Fux referierte über einen Fall einer Hüftgelenlsverrenkung bei einem 10jährigen Mädchen infolge der Entzündung des Gelenkes. Der Fall war inso« ferne von Vebeutung, als die verrenkte untere Extremität eine solche Stellung einnahm, dass dieselbe, unter einem rechten Winkel vom Rumpfe abstehend, Weber zum Stehen noch Gehen gebraucht werden konnte. Die Reduction gelang vollkommen. Derselbe erläuterte das Verfahren bei solchen Einrichtungen und wies auf einen ähnlichen Fall bei einem 6jäh-rigen Knaben hin, bei dem ebenfall« die Herstellung gelang. Schließlich machte Primarius Dr. Dornig die Mittheilung, dass auf der dermatologischen Abtheilung abermals ein Patient mit Pellagra (aus der Wippacher Gegend) zugewachsen sei. Da die« innerhalb vier Jahren der zweite Casus in dem bisher immer für pellagrafrei erklärten Lande Krain ist, so ersuchte er die Herren Col-legen, ihm da« Vorkommen etwaiger fernerer Fülle jedesmal sofort bekanntgeben zu wollen. ^"l'ch indigniert, als es die Absage erfuhr. Elmge ^ später lag die eine meiner Sängerinnen, welche d laschen Supranpartien sang. a» einer Grünspan-M,' !!"9 darnieder, die andere. Frau Pagay. d«e dle-8 F Partien alternierend darstellte, wurde abends um li^r Dun Krampfen befallen. Ei wurde alles Mög. br.n ""lucht, um eme der beiden auf die Beine zu ly,^" ^ vergebens! Eme neuecliche Absage, nur bereis wtter,chiede, dass diesmal das Pliblicum °l. >7 "" Thmter war und daher das Eintrittsgeld "' Zaun gebrochen, tmsmal das Publicum. ^!,i!rt, ^l' "npört - und das Geschäft in Neapel ^Per^ Enmahmen saotcn sofort, trotzdem neue llilf 4^' wie Genies «Nisida,. gcgrbm wurden, Ms Pion"V"d NO Frcs. pro Abcnd/nno so endete der U' 9t,^""ar "no die so glücklich begonnene Saison lich ^ mit einem größeren D'ficitc. welches natär-^h'c>l «/"ch bcim besten Geschäftsgänge infolge o-r blich ,^'u und Honorare wlnig Easscrch übrig-ll»>^,'^'' Bargeld aber in die kostspieligen Aussät-^eh'^üme ,c ^eH "ard. d^rch ein Darlegn ^ttti. "' "'"site. «Nisida. gefiel, trotzdem diese illr P. s,ll"adezll glänzend ausgestaltet uud trefflich ^ kH/^'"2 Langte, beinahe gar nicht, »nd war der zweiten Vorstellung bereits em >Dec'"Fl" ^ dagegen hatten aber Ausstattung ^ ""wnen an 2000 Uire ve.schlungen. Es folgte ' " ""s schlag. Nachdruck »»bot«» Derschwngens Zläden. Roman aus dem Englischen von Hermine Frankenstein. (95. Fortsetzung.) Sie hob die Laterne in die Höhe und leuchtete in dcn Spalt hinein, und es kam ihr vor, als fiele das Licht ailf etwas Blinkendes — Stahl oder ein andereö glänzendes Metall — das auf emem Haufen welker Blätter lag. die sich m der Höhlung angesammelt hatten. Entschlossen, sich Gewissheit darüber zu verschaf. fen. was dies wohl sein mochte, schaute sie sich nach einem gebogenen Holze um. mit welchem sie den gli» Hemden Gegenstand herausziehen konnte; da sie nichts anderes fand, griff sie „ach d?m Spazierstock ihres Bruders, der unweit uuu dem Leichnam lag und mit seinem gebogenen Griff sich vortrefflich sür ihren Zweck eignete. ,. . Sie fuhr dann in den Spalt hmem. und nach einigm vergeblichen Versuchen gelang e« ihr. den Gegenstand, der ihren Blick gefesselt hatte, zu erfassen. Derselbe crwics sich al« eine ganz llcine. mit Silber mlsgeschl«gcne, außerordentlich elegant gearbeitete Pl« stole. ,. ^ , Das Metall war wunderschön ciseliert. und auf einer kleinen Platte befand sich ein verschlungenes Mu-nugramln. bei dessen Anblick Isabella hestig erschrak. Es wareu die Anfangsbuchstaben des Namens ihres Bruders. Ja. es war dies eiuc Pistole von miem Paar ganz gleicher, die sie selbst einmal ihrem Bruder geschmlt hatte, uud sie erinncite sich jeht an einen kleinen Zwischenfall, der sich vor einigen Tagen ereignet halte. its war bei Tische von einem sehr verwegenen Einbruchsdiebstahl gesprochen worden, bei welchen, auf einem benachbarten Schlosse äußerst kostbare Juwelen entwendet worden waren, und Natalie hatte bei dieser Gelegenheit gesagt: «Ich glaube, das« ich jetzt, wo ich so wertvolle Schmuckjachen in mememZ'mmer habe. mich auch m>t einem Revolver versehen sollte, um im Falle der Noth« wmdigkcit mich wehren zu können.» «Möchtest du wirklich einen haben?» hatte Far-quhar mit jener Hast gefragt, mit der er sich beeilte, jeden Wunsch seiner Braut zu befriedigen, und als Natalie bejahend geantwortet hatte, war er sofort auf sein Zimmer gegangen und hatte diese Pistole geholt und ihr geschenkt. «Sie sieht fast wie ein Spielzeug aus.» hatte Na« ta'.ie gesagt, als sie die Waffe untersuchte. «Aber es ist ein todbringendes Spielzeug.» hatte der Banquier geantwortet, und Isabella hatte ihn darauf gebeten, nachdem er das Paar nun einmal getrennt hatte, ihr die zweite, gleiche Pistole zu fchenken. «Dab ist leider unmöglich, denn sie ist schon feit längerer Zeit nicht mehr in meinem Besitz.» hatte Farquhar erwidert. Damit hatte die Sache eine Ende gehabt. Die Bestürzung, welche Mr. Egertons Mittheilung helvorrief. als er im Schlosse berichtete, welche schreckliche Scene sich im Gehölz zugetragen hatte, war eine Laldachn Zeitung stl. ^'87. 2464 ! 3. December 1889. — (Aus der philharmonischen Gesell» schaft.) Bei der gestrigen Generalprobe der philhar« monischen Gesellschaft für das heutige Concert derselben versammelte sich eine so große Anzahl der Mitglieder in dem Saale der alten Schiehslätte, als handelte es sich nicht um eine Probe, sondern um das Concert selbst. Cs war eben den Mitgliedern bekannt geworden, dass dem Musitdirector Herrn Zöhrer und dem Concertisten Herrn Gerstner Ovationen gebracht werden sollten. Nach der Ouvertüre betrat der Gesellschaftsdircctor, Herr Regierungsrath Pr. Keesbacher, das Podium und hielt eine Ansprache an die Mitglieder, in welcher er bemerkte, dass die Gesellschaft schon im Mai anlässlich der Verheiratung des Herrn Musildirectors mit der Absicht umgieng, ihm einen Veweis ihres Dankes und ihrer Anerkennung für seine hingebungsvolle Thätigkeit im Dienste der Gesellschaft zu geben, die Ausführung dieser Idee jedoch auf den Vorabend des Beginnes der neuen Concertsaison verschoben habe. Wer, sagte Redner, so wie er durch 30 Jahre Gelegenheit hatte, das Wirken eines Musikdirectors der philharmonischen Gesellschaft zu beobachten (und er habe deren zwei an derArbeit gesehen), und die Hindernisse kenne, welche sich seinem Wirken entgegen« thiirmen, nur der wisse es zu würdigen, was es heiße, dicse noch obendrein höchst mittelmäßig honorierte Stelle zu bekleiden. Redner gab sodann eine drastische Schilderung dieser Hindernisse mit dem Chore, dem Orchester, mit den Proven und mit der Saalmisire u. s. w. Was Wunder, wenn der Brust eine« so gequälten Musitdirectors sich Stoßseufzer der hellen Verzweiflung entwinden, die, wenn auch manchmal vielleicht brüsk in der Form, doch nie ernst zu nehmen seien, da der nächste Erfolg den Musitdirector sofort wieder aussöhne. Zur stelle eines Musikdirectors der philharmonischen Gesellschaft gehöre in der That ein eiserner Wille, ein stählerner Arm, eine unbesiegbare Zähigkeit, vor allem aber die echte und rechte Kunstbegeisterung, die über alle Hindernisse schließlich doch siegreich hinwegsetzt. Iöhrer sei übrigens nicht nur Musildirector, sondern auch ein ge« wiegter Lehrer und Künstler auf dem Piano, auf allen Gebieten feinen Mann stellend. Zum Schlüsse der Rede übergab der Gefellschaftsdirector Herrn Zöhrer einen Taltierstocl als äußeres Zeichen des Dankes, ihn bezeich, nend als das Emblem seiner künstlerischen Machtstellung, als den Commandostab, mit dem der musikalische Feld» Herr seine Truppen ralliiert und sie zu Sieg und Erfolg führt. Das Publicum erhob sich von seinen Sitzen, das Orchester intonierte einen Tusch, und minutenlanger Beifall rauschte durch den Saal. Sichtlich ergriffen dankte Zöhrer in schlichten und warmen Worten für die ihm dargebrachte Ovation. Hierauf trat der Gesellschafts« director abermals vor, um auch Concertmeister Ger st ner zu seiern und auch ihm den Dank und die Anerkennung dcr philharmonischen Gesellschaft auszusprechen. Concertmeister Gerstner sei ein durch Pflichteifer und Berufs« tüchtigkeit hervorragender und mustergiltiger Lehrer, ein tüchtiger, von Kunstbegeistcrung und künstlerischem Ver» ständnisse getragener Künstler, ihm verdanke die Ge« sellschaft den musitalifchen Nachwuchs des Streicher» chors, seiner Hingebung, seiner unermüdlichen Thätigkeit, seinem feinen Verständnisse, seiner zähen Ausdauer größten» theils das Aufblühen dcr Kammermusik, für das er Sinn und Verständnis im Publicum wachgerufen und für welche er dasselbe herangezogen und heranerzogcn habe. Redner erinnerte daran, dass Gerstner seinerzeit verlockende Anträge von außen abgelehnt habe, weil es ihm grenzenlose. Er lieh zuerst Lionel zu sich bitten; denn er fühlte instinktiv, dass er sich in diesem kritischen Augenblick auf ihn stützen müsse; aber die Nachricht, dass sein Sohn noch immer nirgends zu finden sei, llcß ihn die Nothwendigkeit einsehen, unverweilt handeln zu müsse«. So schickte er sofort einen berittenm Dicner nach der nächsten Polizeistation. wo derselbe die Anzeige von dem Vorgefallenen machen und in seinem Namen bitten sollte, dass die Eerichtscom« mission gleich kommen und auch eine» Arzt mitbringen möchte. Natalie, die sonst muthig und gefasst war, traf die Eröffnung von der entsetzlichen Uuchat wie eiu Donnerschlag. Sie war fchon von einer unsäglichen Angst bezüglich der Abwesenheit ihres Bruders und Lady Lyn» woods, die sie sich nur auf eine Art erklären konnte, erfüllt gewesen; bei der Botschaft, die ihr jetzt ward. fühlte sie sich wie betäubt unter dem gleichzeitigen Vorempfiu-deii, dass etwas wie eiu unabwendbares Verhängnis über sie hereingebrochen war. Mr. Egerton kehrte mit einigen Männern und rmer Tragbahre in das Gehölz zurück und wollte Far« quhars Leichnam ins Haus schaffen lassen, aber Isabella weigerte sich ganz entschieden gegen die Ausführuug dieses Vorhabens. «Lassen sie ihn liegen, wo er liegt! Rühren Sie ihn nicht an!» wehrte sie die Männer ab. «Der Leich« nam darf nicht eher weggebracht werden, bis nicht ein Arzt ihn gesehen und aub seiner Stellung erklärt hat. dass mein Bruder unmöglich einen Selbstmord beaan-geu Hader, kann.. (Fortan«, folg'.,) schwer war, die philharmonische Gesellschaft, für deren Gedeihen er so redlich mitgewirkt hat, zu verlassen, und appellierte an seine fernere Treue und Anhänglichkeit für die Gesellschaft. Auch Gerstner ein sichtliches Zeichen der Anerkennung zu übergeben, sich für einen späteren Zeit» punlt vorbehaltend, feiere er trotzdem schon heute ihn und seine Verdienste. Als Redner geendet, erneuerte sich die vorhin geschilderte Scene mit einer Orchester-Intrade und einem minutenlangen Beifallssturm. Dieser Abend war so recht ein Fest im Schoße der philharmonischen Familie, ein Fest, welches die beitragenden Mitglieder ihren beiden Künstlern an der Spitze der ausübenden Mitglieder in sinniger und beide Theile ehrenden Wcise bereiteten. Der Taktierstock ist aus Ebenholz mit reicher Silberverzierung gefertigt, und die darauf angebrachten Embleme der Kunst sind in künstlerischer Weise in Silber und Vergoldung ausgeführt, und auf einem den Stock umrankenden Silberbande find die Worte eingraviert: «Zur Erinnerung an den 29. Mai 1889 ihrem hochverehrten Musikdirector Josef Zöhrer die philharmonische Gesellschaft in Laibach». Der Stock ist auS der Kunst, werlstätte der Firma I. Mayer, Hofjuwelier in Wien, hervorgegangen. — (Eine unterirdische Exp ed i tion,) T>er schauerliche Abgrund der Ruglovka bei Adelsberg, von dem schon gelegentlich der Erforschung des unterirdischen Laufes der Poik die Rede war, wurde von einer Gesellschaft unerschrockener Adelsberger Bürger im verflossenen November zum erstenmale befahren. Vorher war ein Gerüst mit einer Winde ausgestellt worden, um die Theilnehmec der Expedition in die Tiefe hinabzulassen. An dieser Fahrt betheiligten sich drei Herren und ein Grottenführer aus Adelsberg. Der Grund ist au« Block« material und hinabgestürzten Baumstämmen gebilde!. An einer Stelle wurde durch Hinwegräumen eine« Baum-stammes der Zugang zu einer mindestens 40 Mrter hohen, schmalen Höhle entdeckt, in welche sich der Schult« kegel mit großer Steilheit sorlsetzt. Am tiefst?« Pnnlte, ungefähr 90 Meter unter der Oberfläche, verspürte man einen scharfen Luftzug, der aus dem Boden drang, was der Nähe der «Pivka Iama» oder Poithöhle zugeschrieben wurde. Ein weiteres Vordringen war dadurch unmöglich gemacht, dass es an Raum fehlte, um auch nnr einen kleinen Theil des Schuttes beiseite zu schaffen, und man schied daher mit der Ueberzeugung, dass die gehoffte Cnt> deckung neuer Höhlenstrecken nur dann möglich wäre, wenn die Hinwegräumung des Schullkegels von der Poikhöhle aus gelingen würde. — (Concert der Brüder Ezabü) Gestern abends producierten sich im Casino»Glassalon die Arion« Violin« und Forte»Zither-Künstler Gebrüder Sz ab ü aus Budapest. Die Behandlung der Arion-Violine durch den jünger» der Brüder, Herrn Vila Szabo, rechtfertigt voll« kommen seine Bezeichnung als Virtuosi'. Dieses neu> erfundene Instrument hat die Form einer Gi?ige, nur ist es breiter, weil es mit fünf Saiten bespannt ist, welche, in Quinten gestimmt, den Umsang der Bratsche und Violine vereinigen und von der Tiefe nach der Höhe o, 8, ä, », «gestimmt sind. Die Saiten sind von feinstem Stahl und werden durch einen Bogen zum Tönen gebracht. Die Behandlung bietet überaus große Schwierigleiten, und die Virtuosität des Herrn B«5la Szabü erregt umsomehr Erstaunen. Was wir besonder» schätzen, ist der beseelte Vortrag, der, »nterstützt von der zarten Klangfarbe des Instrumentes, einen eigenartig lieblichen Eindruck macht. Von Nummer zu Nummer des Programmes steigerte sich die Aufmerksamkeit für die jungeu, bescheidenen Künstler. — (M ilitäri s ches.) Der Lieutenant'Rechnungs' führer Siegmund Nagou wurde vom Infanterieregimente Freiherr von Kühn Nr. 17 zum Infanterieregimente Freiherr van Ramberg Nr. 96 (Cadre) transferiert. — (Deutsche« Theater.) Auch die zweite Gastvorstellung des Gesangslomilers Gottsleben er« zielte einen sckünen künstlerischen Erfolg; leider lässt sich von dem materiellen Erfolge des Abends nicht so Günstig?« berichten. Diesmal waren es die Leiden und Freuden des <100.000-Gulden-Spcnders», welche den größten Lach« erfolg fü> sich hatten! Von dem ständigen Personale wären insbesondere Fräulein Pitsch und Frau Tho» mas - Söld zu erwähnen; erstere erntete sür den trefflichen Vortrag eines Liedes aus -Boccaccio» reichlichen Applaus, während letztere als Genovefa Histori eine vorzügliche Leistung bot und vom Publicum ebenfalls durch Beifall ausgezeichnet wurde. — (Neue Kärntner Lieder von Koschat.) Von Thomas Koschat, dem unerschöpflichen Kärntner Sängersmann, sind abermals drei reizende neue Kärntner Lieder im Verlage von F. E. C. Leuckart in Leipzig erschienen. «Vorbei!», «Die Pftsfige» und «'s falsche Diandle» betiteln sich die für Männerchor sowie für eine Singstimme mit Clavierbegleitung geschriebenen Lieder, welche den echten Kärntner Volkston zeigen und überall erfreuen und erfrischen werden, wo sie ertönen, Neueste Post. Original'Telegramme der «Laibacher Ztg.» Wien, 12. December. Im Lallfe des heut'gin Nachmittags blich der Zustand des Cardinals Gaiglbaner unveränderlich schlecht. Der Kräfteverfall damrt fort, doch ist uoch Bewusstsein vorhanden. Tmst, 12. November. Der Grmeinderath wätM heute fast eiustimmig Dr. Vazzoui zum Bürgermeister. Zu Vicebürgermeistern wurden Dr. Moises Luzzatto unv Dr. Dompien gewählt. Die Gewählten machten "ach der Sitzuug eiue Aufwartung beim Statthalter. Agram, 12. December. B^i der heutigen Gemeinderathswahl wurden füuf oppositionelle uud zwei reu.',e-rungsfreundliche Canditateu gewählt. Die OppMw" hat somit wieder die Majorität im Gemeinderath?. Auch der neue Bürgermeister wild voraussichtlich der OpP"' sition angehören. Essen, 12. December. Mehrere Zechen nahmen d»e früher von anderen Zechen entlassenen Bergleute a>>i-Laut der «Rheinisch Westphälischcn Zeitung» sehte Gc-hrimrath Krupp eiue „ene Stiftung von 500.000 Mari eiu behufs Glwährlmg von Gelduorschiisscil an Me Arbeiter, die sich eiu eigenes Haus bauen wollen. Zanzibar, 12. December. Das Befinden Tm«"« h't sich etwas gebessert. Nngslllmmeue Fremde. Am 11, December. Hotel Stadt Wien. Singer. Falk, Ledner, «amperger. VlM und Lamprecht. Kaufleute; Iunl. Stadtbaumeiftcr; -i)"^ Korn. A.ttelhcim und Löwensteiu, Wien. — Hofuauer, v°^ Händler, Trieft. — Kirschenberger. Kaufn,., Tdplitz, — Veci», Kaufin,, Pressburg. - Wendler, Bäckermeister, Fehnng. "" Chuladcr, Fabrikant, Schluck.nau. ,^c Hotel (Acfmtt. Mohouni. ttaufm., Abbazia. - Schwarz"^ Kaufin.. Trieft. - Graf Margheri uud Haas. RadmalM»' dorf. — Goltinger, Fabrilaut, Graz, — Ieulo sammt 6""', Podqrad. . , «Hof Äaiscr von Oesterreich. Nollmau. Entrcß uud A«^ Marburg. - Bitlnel, Photograph, Wien. — MveM' Soycr. „ Hotel Sildlillhnhof. Sustersi?. CiNi. — Herzog Kaufman". Astrmu. — Schul)!uai'.n, Pauoramabcsitzer. Klaa/nfurt. . Hotel Vairischcr Hof. Gretti P-tschauer. Holzag, — Nlich" "" Zivalic.___________________________ ^ Meteoroloqische BeobachtlMsseu in Laiwch^ VA7Mg. 732-2 ^ 1"6 NÖ7sMach, bewölkt i50 12.2 » N. 732 9 32 NW. schwach bewölkt MegeN 9. «b. «735-7 2 4 NW. schwach bewM Trübe, rednerisch. Das Tagesmittel der Temperatur 2 < um 3 2" über dem Normale. ___^,___^ Verantwortlicher Redacteur: I. «»«lit'. ^. Neuigkeiten vom Mchermarkte. Zsigmondu. Im Hochgebirge. Wanderung^ Mit 198 Zeichnungen uon C. T. Eompton. oa" 17 Vollbilder in Heliogravüre. In Englisch'"" ^ fl. 15 50. ^<.n2'2s. Baumbach, Es war einmal. Märchen, "^o " ^, Eckstein, Camilla. Ein Roman au» der^ genwart. Geb. st. 4 - 34. n«lie- Lermoliess, Kunstkritische Studien über "« nische Malerei. Die Gallerien B.orssy und Doria-Panfili in Rom. M't b" bildm.a/n fl. r)'20. . O,nstsch"lt' Iuau Lcrniolieff ist das Pseudonym emeS U"^ in stellst, dessen Schrift: «Die Werke italienischer ^"'^ig den Gallcnen von München, Dresden uud Verl»''.^ ^e 1880) nros,es Aufsehen errate, weil der Versasser e,'" ^. Reihe vou Gemälden und geichuuna.eu anstierter, ^r, dereu Künstlern zuwies. . ,,«rilN^ Spielhagen, Finder und Erfinder, ^ri""^ q c i! aus mriuem Leben. l. Bd., "- ^ '^.h. Sylua Carmen, Vom Amboss. Oedaule" st-2-48. ^5 ve5 Brassey's. Annie, Lehte Fahrt a«, f"" ^ „Sunbeam". Nach dem E"gllfcye>- ^ , zahlreichen Abbildungen uud 20 lithograph > Eiuzeldn.ctVu. Geb. fl. 5 - 27. ^marka"»' Proskoweh, Vom Neuaftrand nach ^"leise" Durch Russlaud auf neu", we s^, nach Iuner.Asien. Mit 33 Origmal^ ^7. tiouen vm, hausleithner u. a., sowie 4 Mr ^ ^ Der Aulor. ein vielssereister Maun. 1^'°» ,,1"^? brücke, die sich ihm auf seiner Neise durch oao ^ll.c. und centralasiatische Rusöl..ud lwte». <" """"!(,?" »"" wnistischer Art. Mit den newichtisssten En'p ^ ^„,te »" ofsicielleu Vea.laubiquua.sschreiw, aus^estatt.'. wi'd'"! , Verfasser Eiublkle in aesellichasiliche. "ulit",',«) . h"" ""' schaftliche und andere Verhältnisse ueh'ne". '"c !^ ^.^nn scndcu in Russland »ur in den seltensten 6" ^,^s "" sind. so dass das Wcrl viel des Neuen """ Bilderbogen, Münchener. Band 41, schw"j ^ cok'riert fl. 3 22 , . fl. ^'^« Meggendorfer, Dao Oundert-Bilderbuly^'^^gee dto. Durcheinander. ^ i u Bilderbuch fl. 2 48. Sämmtliche Werte siud vorräth'g '" .g Jg. v. Aleinmnyr <^ Md. MM"? Buchhaudlnng in ^aibach- 2465 Course an der Wiener Börse vom 12. December 1889. «a« b«m oMen«, i«^««««« Geld War, 3tM«-Mlehen. ^«»liritlichs Mente in Note» »!>-«" «« — b'lb,ris,,t,>....... «««,'. «Yl,!,»li 90 M>er.V>/„ . ^„^ ^,<)st ,gy,_, ,z9i.„ °3?" ' ' Fünstel in«, st. ,i4- »44 7k "^N Niaaislusr . . 100 fl. l?3 — i?3 /5 .,' » , , 5» fl. 173 2!»«^- '/»Dum.Psddr. ^ 1»!, fi. , . 1b,!l'i> lül'50 ^l^cs!,^,^,,,,,^ strurli^i , »«?«"> w« «5 ^»lnnttlstc «isrnbnhn. «amldvlrlchrclbunncn. W»l>l,übll!>„ t» G. fts«er!rei . ILL 12» 50 ^'n»-9°!rpl, Vatm in Gilbtl . 1!4 l>0 11!> ft« «°tc,rili^^ ^«ah» in Silber loL Ü» ,03 li5 "'!Nl,s»!ba!», «„„ fl, NVl, , . Lg« .. «89 - " ° ^>»z ^»t'wi-i« UN« fi. t>, W, lil? - 218 - s/. ° '^Nlzb, Ii,ol 200 fl, ü, W, »N9 - «10 - "'nbtthbaw slir 20« Mail , II, - 118 ,-."" l'u ^<>'> Marl 4",',,. , . ,18- ,1'/- /, "^>>l>!s>,l! Balin c^i, ««»4 . «,S4l> 97- "««Hveracr Vuhn Vmiss, ,»84 -.-- 94 2l> ^>«, Goldsfnte 4°/„ , . . , 1«N ^,'» lON-Nd ^"^"p'erremr 5°/„ . , , 9?'70 l»7Ül> ^»'l5i!l>!i!>, vInI,18Nss,«,W,S. uz 7» 114 - !>!° ^.?/"' "N»«l, Etiillf , , i !)!'. - Ui w l!° ^""N^l,l!ga<, V,I, 1«7« ,IL " N«^ »!° w !""^">-'lbl, 0l> U'Ofl, b!»- '"« din "ü»„.,^l,,, i, ,l.<> si, >,, W, ,«8 !>'^,39 - f,,,,^ d,i, i^ 5<^l,l> «, l8«50l!»1' — ^ ^ ^l'!r 4' ., !",> fi, ,U7 !'i>? 2'' Geld Ware l Grnndentl.-Obltlllltionen (1ÜI 10« fi. VM.), 5"/„ «allz,sche...... 104 — 10i; — 5°/n mährische...... 10V KN lie - b°/o »rain und Küstenland . . —-— — — b°/<> nieberüstcrrcichilche , . . 10» b(» 110 5<» 5"/„ steirische...... —-.- —>— 5°/„ lll>lll«ch<' unb ssavonische . l0b - — — 5°/o siebcubiirallche . , . . 104 l>0 1N5I0 5"/n Temcser Uanat , , . , —-—------- 5"/n Mlssllrischc...... »8-^ 83 Lb Andllc öffcntl. Nnlchen. Donau-Neg,-Lolc 5"/<> ll>n fl. , »»z-« ,88 ., dto, Nl:le!1ic 187» , , ,<>« b« 107 bo «lnlehcn del Etad< Ol!rz , , no-— — - Nnllhen d. Gtndtarmclnbs Wirn ,05 — 10» - Plain,>«nl. d, Ntablgem, Wir» l44 75 I4i 2l> V0rlcnbauMnIehe>! veilo«,»°/» 9»-— 97- Pfandbriefe (fill 1U!) fi,), Uodtncr, all», öst, 4°/„ V, , ,iiß,il?., dt°. » 4>/,»/«, . . i:,<» z» il», — dt°. » 4«/„ . . . 98-15 9«<,t> bto, Pläm,.Echulbvcrschl. 3"/„ 108 «.<> 108 75 vest. Hupothelcnolml wj. 50°,^ Is,«'—,l», 50 Oeft, min, Äant Verl. 4'/,°/i> . l0l »h 1,», ?.^ dltto » 4'7„ . . S9'8.'> ,»0 »<) drtto ^Ojiihr, » 4"/, . . 99>8<1 !<><)''t"- Norbdahn Em, 1«!<« «yhl» ,00 -ValizNche Narl'Ludwig. Bad» tf,u. 1»«l »»«> fl, s. 4'/,"/^ . 8l» - »9 5.,» »elk Wb «lary.Lose 4» fl...... zg, _<;<,__ 4"/» Donau°Dampfsch. 10N fi. . ,,7 — ,28 — Lalbachcr Präm.,«nlch. «0 ft. 24-50 35 50 Owirr Lose 40 fl..... b< .. «^ _. Palffy-Lose 4» fi...... l>? - b? l'.<» Rothen kreuz, «st. Oe>. v.. 10 fi. ,9«, ,» «n «udolph-llose IN ft..... ,<> ?l. ,i 7h E°lm>Uose 40 fl...... g,zü 6,75 sl.°Ge»o!«'Lo!e 40 ft, , , , «4-«. «5 ., WaldNl-iü'Lose 20 ft..... 4,.. 4»-._ Wi»di!ch'Gläh-Lllse 20 fi, , . 52— „-. . Vew.'Ech. d. »"/„ Ptäm.-Lchulb' versch d. Nodrilcreditanstalt , ,7— ,8 — Vaut" Äctie« (per Enicl). Nnalu Oeft, Va»1200 ft, «o'V,, fl,. . nv «n il8 - Vbncr.Mnst. list, li0» fl. S, 40«/, l»»4 — «94 5« Crbt,-Anst.s. Hand, u, O. ,»>0fl. l8,?'7b 31» »5> Creditbanl, Mlla. mig, 200 fl, , 33z ?z »3S 85 Deposltrnblliil, «llg, .100 ft, , zwu — ll«»u 50 «tsl'l'Mpt!' si. z>13 — »Ik» — Hu»mt!»'l<'!!l',, ^isj, ^,>,>>, ^>^"^ H ?<>'— 71-^ »»ll> «ar» Lünbeibanl, öst. «00 fi. ». . . «19 u< »,» zc, 0eft,rr.-un»lll. V°nl 600 fi. . 9^0 - »« . Unionbanl »00 fi. . . . . . »41-241 »5 Verlehlsbanl, «llg. l40 fl. . . 159 5u ISi, — Actten von Transport-Unternehmungen. (pel Stuck), Mbiecht-Vahn 200 fi. 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