H.34. Donnerstag, 12. Februar 1891. litt. Jahrgang. Nbacher Zeitung. ^'ine ^i "' Wbi'zl>^°^°^'"'^e n bu ng: ganzjährig fi. 1». halbjährig ft 7 5». Im «omutolr: ''"'ti-aie t!« »/, ^c,^' ^'^- '^l>r die Zustellung in« Hau« ganzjährig si. l. — Inlert«on«nlbÜr: Für » «eilen 85 lr,, gröhcre ver ^eile « lr : bei öfteren Wlrdesholimgen per Ze,le » li. ^ Die «Laibacher Zeltung» erscheint täglich mr vormittag«, — Unfrankierte Brief« werben nicht angenommen und Manufcrlpte nicht zurüclgestellt. ^ ^ Amtlicher Hheil. ^S^er E'n^.^ M'iestät haben mit di ^Nalsat^ - ^""3 dom 5. Februar d. I. dem Y^N'ttor '"' Ministerium für Landesverz d« n ^ "°" Chlumecky taxfrei das ' ?inis^,^Wld.Ordens. dem Rechnungsrathe ^ >alt" s P"er Enslein taxfrei den Titel «'^ficial k??, Oberrechnungsrathes und dem U> u d «?'^n Ministeriums Lambert Siegl ^n all.r. ^>°^" ^llles Hilfsamter.Dirk.Mns« """g"°digst z„ verleihen geruht. Welsersheimb m. p. ^chst!r E,^ Majestät habe» mit V5'l Dr V s^^g "°" 7. Februar d. I. dem llii>^ des^'l Friedrich in Fünfhaus das <^gttuht. "^"z-Iosef-Ordens allergnädigst zu ver- ^ Tichtamllicher Hheil ^^/^ ""^ italienische Ministerium. ^! >d^'^°lienische Ministerium ist gebildet. ^ Miind,. is< ^ ^'schäftsführuncl übernehmen. Xl> erst ' ^^'lbe vorläufig noch nicht, son-X'?r dir n^ c ^""^ ber Woche die Namens- ,?H>'lldi^'m??'"^" "halten. D.e "'<^ schall '^^lnisterinms ist nach italienischen ^d.^'sch»'!, k ' e. ^"e„„.,,," A'nahme der Demission Erispi's !"^iIl^d, ?„.?"dini's. Völlig im Widersprüche '>^lta»d ^c " bei italienischen Cabinetskrisen ^ kii, >>'<; rin °. "chl '«ch^ere Versuche zur Zu-^^?'lm,." l''^'" EabinrtK gescheitert sind ?"^i'ld^,/"' Indern dass der mit der Mission !°»blt>^blliZ ^ Cadmets zuerst betraute Marchese V"tt in ^" ^«e war. dem Könige die , ^ "" neuen Regierung namhaft zn ^li?1 ^ine Vf^Z h'^°"s die Schlussfolgerung ^ ^ 5^nd ', ^^.darität der neuen Minister ^ harrte Nicolera in seiner oppositionellen Führerrolle an der Spitze der linken Dissidenten, ohne übrigens seinen alten Freunden und Genossen auf der Regierungsbanl besonders ernste Verlegenheiten zu bereiten. In innerpolitischen Fragen werden Luzzatti und Nicotera mit dem weit gemäßigteren und autoritativen Rudini, der als Präfect in Palermo und später in Neapel sich als schneidiger und «starker» Regiernngs-mann erwiesen hat, wohl niemals vollständig Harmonisieren, insoferne nicht finanzielle Fragen auf der Tagesordnung stehen. Da diese aber gegenwärtig in aller« erster Linie die Aufmerksamkeit der neueu Regierung beschäftigen und ihre volle Arbeitskraft in Anspruch nehmen werden, so dürften sich aus einer verschiedenartigen Auffassung über das einzuschlagende Fortschrittstempo vorläufig leine ernsten Schwierigkeiten ergeben und hieraus der Dauerhaftigkeit des Cabinets keine Gefahren erwachsen. Weit eher entstehen solche aus dem persönlichen Ehrgeiz jener Fractionsführer und -Unterführer, welche bei der Vertheilung der Portefeuilles diesmal keine Berücksichtigung gefunden haben. So sollen insbesondere Magliani und Tajani, die beiden Lieutenants Nicotera's, finden, dass die Gruppe der constitutionellen Opposition nach dem gemeinsamen Siege über Crispi von dem Staatsmanne der Rechten nicht genügend bedacht worden sei. In Bezug auf die auswärtige Politik, auf das Verhältnis Italiens im und zum Dreibunde sind. wird versichert, Luzzatti und Nicotera einer Meinnng mit Rudini. dass von der bisher eingehaltenen Richtung nicht abgewichen werdeu dürfe und dass Italien fest und unverbrüchlich an seiner Allianz festhalten müsse. Bezüglich Rudini's Ueberzeugung kann auch kaum ein Zweifel aufkommen. In einem am 5. November v. I. in der «Opinion?», seinem Organe, veröffentlichten Schreiben sagte der nunmehrige Conseils-Präsident: «Italien bedarf einer lang währenden Frirdensfteriode; der Dreibund und eine träflige Vertheidigung des Staates gegen den Anstnrm der Umstnrzftartei werden diesen Frieden befestigen. Ohne den Dreibund ist keine Wohlfahrt zu gewärtigen. Wir bereuen es nicht, um des Dreibundes, dieses mächtigsten Friedenshortes willen, erkleckliche Opfer für das Heer und die Kriegs» marine gebracht zu haben. Wäre der Dreibund gelöst und unsere Wehrmacht gemindert, so wären wir fast ohnmächtig im Augenblicke der höchsten Gefahr. Ohne den Dreibund würden auer Ströme Blutes unsere Eide befeuchten.» Diefes Bekenntnis klingt ganz rückhaltslos und zweifelsohne und wird nicht abgeschwächt durch die Heuilleton? ^°M>2 Ni'ez "°" einem amerikanischen In-Xo>>tiit Uh ansch°: "^ldings vorgenommen wur- man mit Hilfe der ?>e>^ ^roc „ ' ll^lderstaud der Locomotivräder 5'>' < "" erh.MW könne, was deu Betrieb s' ^" «r ?in '^ "Achtern dürfte. Ries wies >>, «nit d' l°"" '"lr langsam zu erklim-^>,' der größten Leichtigkeit in kurzer ^H'"e unt7r z°"U daourch, ^i« fischen <^z^i ^ 'le der Einwirkung des elettri-l'iZ ^ >f°rt w ^chweißung hervorgebracht H'"tq a ^htr., 2" ""short, l^ch M Er-b'V U>^ Ehalten ?nng ausreicht. Es wird ihm >H d, d'l VirhH das Gewicht der Dy„amo-^" Fäll^Nhrii?lauch an Dampf aus ihrem 5H< L zmr^'eder aufhebt. Das mag in , >n ü d'e '^"> der obige Versuch hat jedoch ^ ^bl^i^rtheue ^i Ueberwindung von ^l1)^°I^^i "^ ""f zwei interessante Vortrage >s ' d, ' ' t di,'N'eure Croßby und L. Bell. !^ ^5.T ^"/' nur noch eine Zeit- und d'^>?l an ^' dk Sache abgeschlossen den Feldzug gegen ^^^^^'t,^' Sob,ld es eine schr ver- ^lel^^ c't^t^ '""' Zügen zu betreiben gibt. ^ " wohlf? an der Bahn im großen " ''"er und namentlich Vortheil. hafter. weil sie die Trennung der Züge in einzelne Wagen und somit häufigere Fahrgelegenheiten ermög« licht. Mit Hilfe der Elektricität und bei noch größerer Verbesserung des Signalwesens ließe sich leicht eine Geschwindigkeit von 160 Kilometer in der Stunde erreichen. Dagegen sei die Elektricität bei Bahnen mit geringem Verkehr noch nicht am Platze. Bekanntlich theilt auch Dr. W. von Siemens obige Ansichten. Den Schnellzug der Zukunft stellt sich Bell wie folgt vor: Vom steht ein Elektromotor von 1000 Pferde« kräftrn. dessen Dynamos mit den Achsen der Treib« räder direct verkuppelt sind. Der Elektromotor ist vorn zugespitzt, um den Luftwiderstand besser zu überwinden. Er schleppt nur einen oder zwei elektrisch beleuchtete und g, heizte Saalwagen. Dem Elektromotor wird der Strom durch eiue Luftleitung oder eine dritte Schiene zugeführt. Was die Geschwindigkeit von 160 Kilometer an-belangt, die uns nahezu uuerrcichbar vorkommt, so sei daran erinnert, dass die berühmten schottischen Eilzüge es auf gewissen Strecken leicht auf 100 bis 120 Kilometer bringen, und zwar trotz der großen Mängel der Damftflocomotive und des heftigen Stoßens der hin-und hergehenden Theile derselben. Wir dürfen auch nicht übersehen, dass bei den neuerdings von fran« Mischen Gesellschaften veranstalteten Wettfahrten zwischen Locomotive« verschiedener Systeme, die freilich leer fahren, Geschwindigkeiten von 120 bis 144 Kilometer erzielt wurden. Die höchste Leistung wies eine von Flaman gebaute Crampton-Locomotive mit zwei über-einanderliegenden verbundenen Kesseln auf. Diese Maschine führt einen so großen Wasser- und Kohlenvor-rath mit sich. dass sie 392 Kilometer ohne Aufenthalt zurücklegt, nämlich die Strecke Rheims Delle. Das Welthaus Siemens und Halste hat neuer« dings eine Verlängerung seiner seit 8 Jahren betriebenen Lichterfelder elektrischen Bahn dem Verkehr übergeben. Bei der neuen Strecke wird jedoch der Strom den Wagen nicht durch die Schienen, fondern mittels einer oberirdischen Leitung und einer Contactvorrichtung zugeführt, welch letztere den amerikanifchen Contactrollen überlegen fein dürfte. Nachdem wir die Linie viermal befahren, gelangten wir zu der Ueberzeugung, dass diese Betriebsweise keine Gcfahr in sich birgt und allen Anforderungen genügt. Der Mechanismus, welcher, wie alles, was aus der Fabrik von Siemens und Halste hervorgeht, als eiu Meisterwerk der Präcisious-! Mechanik anzusehen ist, arbeitet fast geräuschlos, man hört eigentlich, von dem unvermeidlichen Gerassel der Räder und Schienen abgesehen, nur das leise Streichen der den Strom abfangenden Stahlbügel gegen die oberirdische Leitung. Dieselbe Firma baut, wie bekannt, eine elektrische Hochbahu. für Elberfeld-Aarmen. Nach demselben System wird jetzt auch in Liverpool eine 10500 M^ter lange Hochbahn gebaut, welche die Arbeiterviertel erschließen soll. Das höchste Interesse anf elektrotechnischem Gebiet beansprucht das von der Allgemeinen Elektricitäts» Gesellschaft im Vereine mit der Leitung der Frankfurter Ausstellung ins Leben gerufene Unternehmen der elektrischen Ueberiragung von 300 Pferdestärken von Lausten am Neckar nach Frankfurt. Die Entfernung beträgt 175 Kilometer. Selbstverständlich werden, da die Leitungen sonst zu theuer wären, nur hochgespannte Ströme in die Ferne geleitet. Die durch Wasserräder erzeugte Kraft soll Straßenbahnen, elektrische Boote und Werkzeugmaschinen treiben. Hoffentlich bringt das Unternehmen die Lösung der Frage, wie Laibllcher Zeitung Nr. 34. 258 12. February weiteren Auseinandersetzungen Rudini's. das Volk verlange die Herstellung des Gleichgewichts im Haushalte, die Erlösung von wirtschaftlichen Drangsalen, und zu diesem Zwecke dürfe man selbst vor einer Beschränkung der Heereserfordernisse nicht zurückschrecken, denn Noth kenne eben kein Gebot. In gleichem Sinne hatte sich auch zur Zeit der letzten Parlamentswahlen Llizzatti ausgesprochen. Nicotera hatte ebenfalls währeud der Wahlbewegung ausdrücklich crklart. Italien müsse an den getroffenen Vereinbarungen festhalten, da dieselben ihm den Frieden sichern, jedoch, «ohne sich durch Machtbegier oder die Sucht zu prunken. Feinde zu schaffen». Letzteres war ein Hieb. der Crispi gelten sollte. Uebersehen darf freilich nicht werden, dass Nicotera als Führer der neapolitanischen Opposition, in seinem Kampfe gegen Crispi auch vor bedenklichen Seiten-sprüngen nicht zurückschreckend, unter anderm bei den administrativen Wahlen in Neapel den Irredentenchef Imbriani aus parteitaktischen Gründen unter seine specielle Obhut genommen hat. Deutsche Blätter werfen Luzzatti und Nicotera vor, sie hätten in ihren letzten Wahlrede!, auch mit Frankreich geliebäugelt und davon gesprochen, dass. unbeschadet des Festhallens am Drei« bund, gute Freundschaft mit der Nachbar-Republik gepflogen werden könne. Das Gleiche hat auch niemand anderer als Francesco Crispi selbst wiederholt gethan — wir erinnern nur an seine Turiner und an seine Florentiner Rede im verflossenen Herbste — niemand hat aber deshalb Crispi Zweideutigkeit gegenüber dem Dreibunde vorgeworfen. Man könnte es deshalb auch füglich den Franzosen überlassen, aus den erwähnten Wen« düngen in Luzzatti's und Nicotera's Wahlreden Zweideutigkeit gegenüber der italienischen Dreibundpolitik herauszudeuteln. Politische Uebersicht. (Zur Wahlbewegung.) Die Wahlbewegung gestaltet sich nunmehr von Tag zu Tag lebhafter. Selbstverständlich ist angesichts der ungeklärten Verhältnisse ein auch nur halbwegs verlässliches Urtheil über die künftige Physiognomie des Abgeordnetenhauses heute nicht möglich, doch kann es nach den vorliegenden Anzeichen keinem Zweifel unterliegen, dass zahl»» reiche neue Männer — man schätzt deren Zahl auf ein gutes Drittel sämmtlicher Abgeordneter — in das Haus auf dem Franzensring einziehen werden. Mit besonders lebhaftem Interefse sieht mau dem Ausfalle der Wahlen in Böhmen, in Niederöfterreich und iu Galizien entgegen. In Wien ist die Agitation schon jetzt eine ungemein rege, namentlich entwickeln die ver« schiedenen Schattierungen der antisemitischen Partei eine außerordentliche Rührigkeit, doch ist auch die liberale Partei, ebenso wie die demokratische, nicht müßig, und da die Zahl der Wähler über 90.000 beträgt, muss mau sich auf einen heftigen Wahlkampf gefasst machen. Im Wahlbezirke Hernals, der bisher durch den Hof» rath Exner vertreten war, tritt als Candidat der Christlich-socialen Prinz Alois Liechtenstein, als Can» didat der deutsch»nationalen Antisemiten Ingenieur Fraßt, als Candidut der Demokraten Dr. Kronawelter «WM»»»»«»»»»»»»«»»»«»»»»»»»«»»»»»»»»»»»»»»»«»«««»«»«»»»»«»«« auf. Der Candidat der Liberalen ist bisher noch nicht nominiert. Eine absolute Majorität dürfte unter solchen Umständen beim ersten Wahlgange kaum erzielt werden. (Untergailthaler Bahn.) Man schreibt uns aus Klagenfurt: Für diese aus touristischen wie anderen Verkehrsrücksichten wichtige Bahn gibt sich im Gailthale wachsendes Interesse kund. Eine von dem Eründungscomiti am Sonntag den 8. d. M. in Her« magor. dem Hauptorte des Gailthales, abgehaltene Versammlung, welche von Interessenten aus dem Thalc zahlreich besucht war, hatte zur Folge, dass für die Tracierungskosten 7000 fl. aufgebracht wurdeu. Es wurden auch Wünsche seitens der Obergailthaler durch dru Abgeordneten Nischelwitzer ausgesprochen, die Bahn bis Kötschach, dem Endpunkte des oberen Oailthales. zu führen. Eine Wiener Firma soll die Geneigtheit ausgesprochen haben, gegen die Garantie einer Jahres» einnähme uon netto 60.000 die Ausführung der Bahn zu übernehmen, (Die Iungczechen) haben eineu scharfen Feldzug gegen den Prager Bürgermeister Dr. Aolc eingeleitet, weil derselbe angeordnet hat, dass der so< genannte Kriegszuschlag nicht in die directcn Steuerabgaben einzurechnen sei. Die Iungczechen befürchten, dass hiedurch viele ihrer Anhänger des Wahlrechtes verlustig würdcn. Die «Narodni Listy» schreiben: «Bleibt es bei der Entscheidung des Bürgermeisters und wird dieselbe nicht cassiert. dann werden die Jung' czechen die Regierung in Anklagestand versetzen und den Antrag auf Einberufuug des Staatsgerichtshofes stellen.» (Die Arbeiterschaft in Oesterreich) hat. wie verlautet, beschlossen, den 1. Mai als Arbei-ter-Feiertag beizubehalten, obwohl bekanntlich die socialdemokratische Reichstags'Fraction in Deutschland sich dahin entschieden hat. nicht den 1. Mai, sondern den ersten Sonntag im Mai als einen Proletarier-Feiertag zu begehen. Als Motive für den Entschluss der österreichischen Arbeiterschaft werden angegeben, die Arbei» terpartei Deutschlands habe sich dem im Vorjahre in England und Amerika eingehaltenen Vorgange angeschlossen, in Oesterreich'Ungarn sei aber eine Abänderung des vorjährigen Beschlusses, den 1. Mai festlich zu begehen, umsoweniger uothweudig. als in Wien und in ganz Oesterreich der 1. Mai traditionell von der Bevölkerung aller Gesellschaft schichten ohnedies als Halbfeiertag betrachtet werde. (Steiermark.) Eine in Leibnitz abgehaltene Versammlung der Bürgermeister von Arnfels, Leibnitz, Wildon. Ehrenhausen, Straß und mehrerer Vertrauens-manner sprach sich einhellig für die Candidatur Morre's aus; auch die in Wildon und Mureck abgehaltenen Wählerversammlungen erklärten sich einstimmig für diesen Candidaten. ebenso der Gemeinde>Aussch»ss von Radkersburg. Hiugegeu wird iu DentschLandsberg und Köflach an der Eandidatur des Dr.Magg festgehalten. (Krakauer Akademie der Wissen-schasten.) Se. Majestät der Kaifer hat die von der Akademie der Wissenschaften vorgenommene Wahl des bisherigen Generalsecrrtärs dieser Akademie, Universitäts-prof'ssors Dr. Stanislaus Grafen Tarnuwski. zum Präsidenten und die Wahl des Universitätsprofessors Dr. Stanislaus Smolka zum Generalsecretär dieser Akademie bestätigt. ____ (Sanctioniertes Geseh.) Der ^ tage von Dalmatien beschlossene Gesetzentwurf, ^ chem auf Grund des Gesetzes vom 17. InM ^ , stimmungen über die Entlohnung des Rkl'ß' .^,, richtes an öffentlichen Volksschulen getroffen n" die kaiserliche Sanction erhalten. s.> ' (Weltausstelluug in VudaPt'H Eugen Z'chy hat dem ungarischen Ministerp ', im Namen eines Consortiums von Eap't^'^ Frankreich und Belgien den Plan znr AbtM"' ^, Weltausstellung zu Budapest für das 3"^^, läsölich der Millenuiumsfeier überreicht. Das ^ erbietet sich. sämmtliche Kosten der Ausstellung i und von den ungarische« Ausstellern leine ^^ zu erheben; doch die ungarische Regierung du >^ wohl den Plan nicht annehmen, weil sie 9^ ,, eine nationale Ausstellung aus Staatsmitteln anstalten. ' ^ (Marchese di Rudini) iibernah" °,^^ die Geschäfte des Präsidiums und des ^ ^ des Aeußeru. Der Minister richtete an die ^ Italiens im Auslande ein Rundschreiben. ^ ^ p er es als sein Programm aufstellt, die >p 5 Friedens uüd der Erhaltung des Bestehe"" ^ setzen, die das Land selbst durch die letzl" ^ zum Ausdrucke gebracht hat und in welcher 0 ^> eine Bürgschaft für die Sicherheit Ita"^ M Ruhe Europa's erblicke. Er werde sich "" ^h' gegenwärtig bestehenden freundschaftlichen .^,i! zu allen Mächten zu festigen. Die Kammer w ^ / zu einer Sitzung zusammentreten, in wela)^ ^,1 nisterpräsident das Programm des Cabmen wird. . hes^ (Die spanischeRegierung) v"^ g,l anlässlich der Feier des vierten Centenn« ^! Entdeckung Amerika's durch Christoph! ^ „, >l Madrid eine Weltausstellung zu veranM . / am 12. September 1892 eröffnet werde" ' ^ Ausstellung, welche bloß die Archäologie "'^ Amerika's zum Gegenstände haben .soll. ^ entsprechend auch nur solche Objecte in '^M -ziehen, welche einerseits deu Zustand ^r ,^ rika's zur Zeit der Eutdeckuug dieses Eldly,^ ersten europäischen Ansiedlungen zu lennz ^ ,> anderseits ein Bild von den Ansängen un ^> schritten der Civilisation in Amerika zur , zu bringen geeignet sind. .-n)^, (Der Aufstand der Arnatt t e "Hs,«'-,-grad wird mitgetheilt, dass der Arnant " ^. Districle von Pristina große Dimensw"" L, habe. Zu Drenica haben die 3^"^^ gierungsgebäude in Brand gesteckt und ^ ^ (Bezirksvorstrher) am Leben bedroht.." sto^, mit allen Staatsbeamten nach Mitrovica " ,F', Insurgenten seien bereits auf 2000 M" ^l >, und auf dem Marsche nach Pristine. ^ F Pascha rücke ihnen mit vier Bataillon Batterien entgegen. mmdde>^> (Gegen Bismarck.) Die ^ <öH, Zeitung, tritt der Nachrichten, entgegen, wonach selt ^ ." ^,ss .z, das Verhältnis zwischen Deutschland "'" „,,t^ > verschlechtert habe. Da« genannte Vla"^^, die Wassergefälle zur Kraftübertragung in die Ferne ausgenützt werden. Aus dem elektrische»! Gebiete wäre noch zu ver« melden, dass das Hanpt°Telegraphenamt in Berlin end° lich die theueren uud unbequemen galvanischen Elemente durch drei Batterien von je 50 Sammlern erseht hat. Die Ladung der Sammler haben die Berliner Elektri» citätswerke übernommen. Allerdings hat man bereits in Amerika mehrfach die Elemente abgeschafft, dieselben jedoch durch Dynamo-Maschine» ersetzt, was nicht so zweckmäßig sein dürfte. Die Felssprenguxgeu am Eisernen Thore werden nicht, wie vielfach angenommen, mittels Sprengstoff bewirkt. Man bedient sich zur Wegräumung der 400.000 Festmeter Gestein der Lobnitz'schen Fels« zertrümmerungsmaschine, welche sich bei der Erweiterung des Suez»Cauals so gut bewährte. Sie besteht aus einem Prahm, der zehn Rammen im Gesammt-gewichte von 40 Tonnen trägt. Die Rammen sind nnten mit scharfen Meißeln yersehen. Dadurch, dass man sie mit Dampfkraft 1'/, bis 6 Meter hoch hebt und dann mit ihrer ganzen Macht 200< bis 300>nal in der Minute niederfallen lässt, wird auch das festeste Gestein bald zertrümmert. Mit dem Rammer verbnn« dene Bagger schaffen dann die Trümmer ans dem Wasser. Die Sache geht sehr rasch vonstatten und bietet im Gegensatze zum Sprengen keine Gefahr. Anscheinend wird es nunmehr mit drr Lind^nthal-schen Brücke zwischen New-Dort und New-Iüchy Ernst. Dieses Bauwerk wird die Furthbrücke noch bedeutend übertr^ftn. da die Spannung des Hauptjoch»'s auf ?./' M"er. gca.en 532 Meter an der Forth, bemessen U.l? . "" ""d die Brücke mcht zwei. sondern zehn Bahn sollen vier Kabel von je 1-20 Meter Durch, messer uud aus 15,000 Slahldrähteu bestehend tragen. Die Thürme aber, welche den Kabeln als Stützpunkte dienen sollen, sind den Kölner Domthürmen au Höhe nahezu gleich. Die Geleise der Lindenthal'schen Brück münden in einem riesigen zweistöckigen Bahnhofe mitten in der Stadt N''w'V"rk. Die englische Gesellschaft zur Rettung Schiffe brüchiger hat nunmehr ein Dampfrettungsboot in Fahrt a/setzt. bei welchem der Grundsatz des Fleischer'jchcn Hydromotors zur Anwendung gelangt ist. Die Maschine treibt also aus Oeffmmgen am Rumpfe zwei Wasserstrahlen, durch deren Auprall gegen das relativ stille Kielwasser die Fortbewegung bewirkt wird. Für größere Schiff.» eignet sich das System nicht, weil damit nur eine Geschwindigkeit von 14 bis 15 Kilometer zl> erzielen ist; bei Rettungsbooten genügt dies aber. zumal man es mit Rudern nie su weit bringt. Es bietet der Schraube gegenüber deu Vortheil, dass die Treib-Vorrichtung bei bewegter See nie außer Eingriff kommt weil die Wasserstrahlen ans der Mitte dcs Bootes nal> dem Kiel ausströmen. Aus d^r deutschn« Patentschrift Nr. 52.977 erhält man zuverlässige Angaben über die künstliche Seide von I. H. du Vioier iu Paris. Die Seide besteht, wie die Chardonnetsche, aus Trinitrocellnlose; anscheinend ist es jedoch dem Erfinder gelungen, die Exvlodierbarkeit. welche ein Haufttbedeuken gegen die künstliche Seide bildete zu beseitigen; auch so« oich Seide wohlfeiler sein! Du Vivicr will nicht bloß Ä .„ A' . ^ liches Gemach des «Hotel Mettern.ch' ^' '^ Fenster die Aussicht nach dem v"'^,siett'^ bli.b er plötzl.ch stehen und sah '"^va h>">^ hinab aus die geschäftig an der l" ^be" ^ wogende Menge' und a»f das reg fW ^> z der kleinen, knapp am Ufer l'^ ,^..lch )f^ welche, zum gr.hen Theile m.t d« ^„., " ^ beladen, in Trieft Anker warfen. "^,,10«^'/! gefüllt, die Rückreise nach städtchen an der istrianischeu oder 0 ^l' " ^, auftrete,,. Eiue leise Bora ftg hin "'^ nieder, die Schisse tanzten a Der Reisende Dr. H"l1°. "c"„ O.' , U Arzt aus Wien. hatte s^ ä" „0.. '^>U Iahrcs 1842 für einige WA" dnHU thätig,! frei gemacht, um ^ aM'l">>V der Laguuenstadt zu erfreuen »m ^ ^ . . Uebermaß der Arbeit. Er w" ' ,^„,- ^ ^ stnnde des verflossenen T^s a ^ ^,fs - ^ nun mit dem Miltmwchts'Daml'l ^ ^chtt^Zeitunz Nr. 34. 259 12. Februar t89l. ^'l des Re^«"^.^ Discreditierung der äußeren ^, scharfe Sv^ ^" ^"iner Vlätt?r constatieren N"3» und schliß.", 'Norddeutjchen Allgemeinen ^^ila>izlers ss.^ '- ?"aus. dass die Geduld des (Nus L ' '" erschöpft sei. !" der WchMp°^^ ^"er Mtngiesischm Besitzung i^ ^nqo' 3d " ^""' Mich von der Mündung 7 ?bthe l" gemeldet: Der Gouverneur sendete 3? b" Offi „ °" hadert Soldaten unter Führung l° 7°« ab" P «3" ^i Mitrailleuse« nach St. ^den. ">e Mannschaften sollen nöthigenfalls ^.Fremch ^z"'" ". ung der Tripelallianz.) ä?'"e d^ ""l.emschen Ministerpräsidenten Rudini ^'' dasz^i 7'^"' ^""esp°"d.nten der «Daily VWand u,^"/" Regierung das Bilndnis mit ^>n TrM, "7"'ch'Ungarn. welches im nächsten b, Arbeit 7 """^ ^stimmt erneuern werde. H,^legraphieVt ' n'.^ ""^^ k°"sNeyworl. 9. ssebr,, 2 ? 'n, D sl^. ""'' be« Arbeitern der Cokes- >7> pH '"'.^" Eonnrrsville und in der O.- t l^il aus ^°?chen ^en brach heute morgens ""a 10.000 Arbeiter be- ^" "nstF^ 6(N) Arbeiter dürften ebenfalls die ^!>dige?^^.hat die Seelsorger Roms und die '3: °" di se^^'"l,cher Audienz empfangen und 2°^' d°7N " ''"'5"lp"ch'. in welcher er ihnen ^r«"' UM 1, .^er d.e christlichen Wahrheitc.« zu bH"' die P.l,"l ^'baltung des Glaubens bei-"hlt. -poi't.l wurde bei diesem Anlasse nicht lch^lü unV ^ " erika.) Der Gen^ralconsul für ^> den Vr^ "" '" Newyork erhielt Depe-«^'^"«chf^nten Varillas und Vogran. wo. bH^""3 en b^7 revolutionäre Bewegungen jeder >^3iuh^"": " Eentral-Nmerika herrsche ^ ^ Tagesneuigleikn^ H«ÄmN^^ 5'ben. wie da« 'H" Cul?" ?n "' ^ ben siebenbürgischen V^NaMnm^^^^ der Schule > '" ^°b ä X" 200 fl.; fur die evangel, che 3«?'hä 8^'^st^ die evangelische X'sz 100 fl ?i' lür dle evangelische Schule V, ^0 fs. '«,.'"l die evangelische Schule in Nliü^st.' M.? ^' evangelische Schule in ^"'HeljijVt'l,' l^ °" »uechisch^atholischen Schulen " ""W und Huttla 100 fl zu spende» '^N.. (Ins., n ^>zt^>a bei m ' c """""^ die Schenkung der ^t ^"nftrin'^«"^' ehemals Eigenthum des d« ^inica^^udolf durch Se Majestät ^l^°enzp '" den ,« Dalmalien perfect ge-^lHit , ° 'c°l ganinoviö weilte in dieser ^'i^er^'7. W°che in gara. Außer der ^'t°^"ich^"in.canerorden von Sr. Majestät "°n Rufend Gulden da ^^^>"«r ch I"lel sür die Erhaltung der — (Erzherzog Franz Ferdinand in Moskau.) Die österreichisch« ungarische Colonie in Moskau wird dem Herrn Erzherzog Franz Ferdi« nand von Oesterreich < Este am Tage seiner Ankunft in der alten Zarenstadt einen solennen Empfang bereiten. Erzherzog Franz Ferdinand trifft morgen in Moskau ein. Sonntag veranstaltet die österreichisch > ungarische Eolonie zum Vesten des HilfsVereines ein Concert mit Vall in der Ruskaja«Palata des Slavjansti - Bazar. Man hofft, dass der Erzherzog das Concert besuchen wird, in wel» chem Falle auch der Generalgouverneur Fürst Dolgorulov, der Commandierende des Militärbezirks, General Kostanda, und der Oberpolizeimeister Generalmajor Iurloveli an dem österreichisch «ungarischen Feste theilnehmen werden. Präsident Weber und Schatzmeister Schütz geben sich alle Mühe, das Fest aufs glänzendste auszustatten. Von den Anstalten, in denen der Besuch des Erzherzogs Franz Ferdinand von Oesterreich«Este erwartet wird, seien erwähnt das Asyl «Carevna Maria» für Kinder nach Sibirien verschickter Personen; die Kaiserin ist Protectorin, Fürst Dolgorukoo Präsident, Herr Stepan Protopopov Vicepräsident des Asyls; ferner das Vlinden.Asyl. das auch u»tcr dem Protertorat der Kaiserin steht, dessen Präsident Pastor D'ckhoff und dessen eifrigste Mitglieder zwei Österreicher, die H?rren Schütz und Pasternak, sind. — (Ein Millionen-Defraudant.) Der Pariser Banquier Mace hat mit Hinterlassung von ein< undzwanzig Millionen Passiven die Flucht ergriffen; die eingeleitete Untersuchung lässt befürchten, dass er die Depots seiner etwa zwanzigtausend Clienten fast gänzlich veruntreut hat. Mace hatte sein Geschäft vor 5 Jahren in der Rue Cadet eröffnet und in Annoncen eine zehn< procentigc Verzinsung pro Monat versprochen. Er hatte infolge dessen einen unglaublichen Zuspruch von Clienten, welche ihm ihre Capitalien anvertrauten. Das Merlwür» digste ist, dass er thatsächlich fast volle 5 Jahre hin> durch seine Zusage erfüllte, was ihm durch glückliche Vörsenspeculationen ermöglicht wurde. Schließlich ließ das Vörsenglück nach, er konnte die Zinsen nicht mehr so prompt bezahlen, die Clienten drängten, und Mace schwand der Boden unter den Füßen. Das Bankhaus war vorgestern von Clienten umlagert. Die Bediensteten wussten sich nicht zu helfen und hefteten an die Bureaux die Affiche: «Wegen des Carnevals geschlossen.» Gestern erhielt der Polizeicommissär Mouquin einen Brief von Mace, welcher besagt, er könne wegen zahlreicher Zurück» ziehungen von Fonds seine Position nicht ausrecht halten und werde einen Selbstmord begehen. Mace ist 40 Jahre all, Witwer und Vater eines Mädchens. — (Zum Tode verurtheilte Ungarn.) Aus Nrwyorl meldet man: Drei Ungarn, welche an dem Krawalle in d?r Carnegies'schen Stahlsabril in Pittsburg betheiligt waren, wobei der Welkführer Quinn von einem Haufen ungarischer Arbeiter gelödtet worden ist, wurden des Mordes ersten Grades schuldig befunden, woraus die Todesstrafe steht. Der österreichisch'UNgarische Consul in Pittsburg protestierte gegen das Iuryverdicl. — (Der Karthäuserpater General Nikola j.) Im Kloster der Granoe.Chartreuse bei Grenoble starb diesertage der ehemalige russische General Baron Nikola j als Mönch dieses Ordens. Der Verstorbene war einer jener russischen Heerführer, welche den Krieg gegen den berühmten Fürsten Schamyl im Kaukasus durch« führten. Bei der Erstürmung der Bergfeste Ghumil. der letzten Zufluchtsstätte Schamyls, wurde Varon Nilolaj schwer verwundet und kam einige Monate später nach Paris, um sich von den dortigen Aerzten behandeln zu lassen. Hier machte er die Bekanntschaft des berühmten E^zbischoss Dupanloup und trat bald darauf zum Katho« licismus über, um sich schließlich als Karthäuser in das Kloster der Grande-Chartreuse zurückzuziehen. Pater Ni-kolaj hinterlässt zwei Neffen, deren einer als Deputierter der vorletzten Kammer angehörte, während der jüngere französischer Militär-Attache' in Stockholm ist. — (Das Kneipft'sche Heilverfahren.) Aus Nnlass eines Gesuches um die Bewilligung zur Errichtung einer Wasserheilanstalt nach dem System Kneipp hat eine Landesstelle beim Ministerium des Innern angeregt, dass gegenüber Ansuchen um Bewilli« gung zur Errichtung von Wasserheilanstalten mit Kneipp» sch?m Verfahren in allen Verwaltungsgebieten Oester» reichs ein gleichartiges Vorgehen angebahnt werben möge. Die Erhebungen nach dieser Richtung hin sind bereits im Zuge. — (Seeräuber.) In Ning-Ho griffen jüngst 13 Seeräuber in einem Boote zwei chinesische Kriegs« schiffe an, die sie irrthümlich für Kauffahrer hielten. Die Kriegsschisse feuerten auf die Piraten, welche alsdann ins Wasser sprangen und durch Schwimmen i, verfchiedenen Richtungen zu entkommen versuchten. Sechs der Räuber wurden gefangengenommen, summarisch zum Tode ver« urtheilt und hingerichtet. — (Kleines Missverständnis.) Kameruner Häuptling: «Wo kommen Sie schon so zeitig her, Hecr Lieutenant?» — Officier der Schutztruppe: «War im Schlangenbräu, kleines Gabelfrühstück genehmigt. Delicate Küche, habe ein Paar Frankfurter gegessen — großartig, sag' ich Ihnen!» — Häuptling: «Nee, lassen Sie mich mit den Frankfurtern in Ruhe. Im vorigen Jahre hatten wir auch einen, der war verdammt zähe!» — — — (Eine wahnsinnige That.) In Wiesen» thal bei Gablonz stürzte sich die 28jährige Witwe Karo« line Seibt mit ihren beiden Knaben im Aller von acht und fünf Jahren in einen Ziehbrunnen. Der ältere Knabe ergriff das Brüderchen und erklomm mit demselben glücklich die Vrunnenwand. Karoline Ieibt wurde nur als Leiche herausbesüldert. — (Mord.) Aus Odessa wird gemeldet: Der Hafenbeamt« Klodnicll, welchem bei der Jänner» Ziehung der ersten russischen Prämienanleihe der Haupt« gewinn von 200.000 Rubeln zufitl. ist auf räthselhafte Weise aus der Eisenbahnstation Schmerinla ermordet worden. — (Cine Seefahrt von 80S Tagen.) Am 6. d. M. langte das Schiff «Varnac» von Newyorl in San Diego an. Man hatte das Schiff schon vor drei Monaten als verschollen betrachtet; es war volle drei« hundertacht Tage aus hoher See. — (Raubanfall.) Das Kreisgericht Sarajevo verurtheilte vier Angeklagte, welche im October vorigen Jahres einen Arbeiter überfallen und beraubt hatten, uach sechstägiger Verhandlung zum Tode. Dle Ver-urtheilten legten Berufung ein. — (Darwinisch.) «Hören Sie, ich kann machen, was ich will, mir wächst lein Bart. Alle Tincturen und Einreibungen haben nichts geholfen, mir wächst halt lein Bart!» — «Hm, hm, das dürfte wohl ein Erbtheil von Ihrer Mutter sein.» ^^ssen.e«^!""'"«» er aber auch die < ""H dem G.^^.'lbenteuer hatte ihn doch '°"gt>^l'ch war eM°ro'cht ^bracht, dass es ihm h» '^ktchii ' gewohnte Ruhe wieder zu Hkxe l. murmelte er vor sich ^' '" ltr?V gten Ha„d ^ «ber den üppigen. z^l g^ss ^ 'W'ch so zu düpieren, un- ^?^^Vu/''"" klemen. in Maroquinleder <^"tnh^7""o blätterte mit ungeduldiger H.V«. Seiten waren ^ ^i e^nden V"" Weiße, nur auf dem W nnt eiuer Bleifeder einige /> "" °HH « zierlicher Frm.mh»..d i K,)" ^ >°l! warf „ t,,2 „^, Buch »u, M ^ ">°l h. "ge zurückgreifen in unserer ^l!ss b^?^ in dem zu damaliger ^ d,'° "^ Pchw?°'« a°b. langweilig sich ' U H,<>l ^'en h ^Un mit all den üblichen ! ^ ^?il« 6re.^ ^ Neunkirchen gefahren und ^ "V^n au rer°N'>, Abschied nahm, ^ ^°l<°gier " ?'3U'ng weiter führten. >M bsqurm eingerichtet in dem Schnecknhause. welches ihm bis zur Ankunft in Trieft schlitzendes Obdach gewähren sollte. Als rr zu später Nachtstunde eines kalten, stilr» mischen Wintertages iu Marburg ankam, wo das Nachtmahl eingenommen und die Pferde gewechselt wurden, da glich das Innere de» Wagens einer Schiff«, lajiite, welche uur durch kleine, runde Ft'nsttichen Ausblick gewährt auf die weite See. Das eine Fenster war mit einem dicken Plaid verhüllt, damit die scharfe Zug. luft nicht durch die schlecht schließenden Scheiben ein. zudrina/u imstande sei. Auf dem breiten Rücksitz hatte Dr. Brand, der einzige Insasse des Wagens, sich mit Tüchern. Mänteln und Dlckeu ein bPiemes Lager heigestellt, die hohen Filzstiefel des Reisenden reichten ihm bis an die Knie herauf, ein dicker Pelzrock umhüllte die ganze Gestalt, so dass man eigentlich nichts weiter von ihm sah, als das volle haar und ein Paar lebhaft blitzender, blauer Augen; die warme Mütze war bis tief zu den Ohren herabgezogen. Der Wagen hielt vor dem Oasthausc «Zur Post».' Der Rasende entledigte sich seufzeud einig.r seiner Hüllen und gieng. um sich in der Gaststube durch ein Glas Wein und ein dampfendes Fleischgericht zu erwärmen. Dort mochte er sich vielleicht eine Stunde aufgehalten haben, während welcher man die Pferde wechselte, da trat der Postillon ein mit der Meldung, rs sei alles zur Weiterfahrt ge-rüstet, der Herr werde auch Gchllschast haben; der zweite Platz im inneren Loups sei durch eine Dame besetzt. «Pas fehlte auch noch!» brummte Dr. Brand missmuth'g. »Weibergesellschast. brr! Muss einen denn die allerwärts verfolgen?» Dll junge Doctor genosii zwar dcn Ruf, nichts weniger als ein geschworener Weiberfeind zu sein, ja. man behauptete sogar, er habe mehr deun ein pikantes Abenteuer in seinem Leben zu verzeichnen, aber im gegenwärtigen Augenblicke, in welchem Frauengesellschaft seinem Hang zur Bequemlichkeit störend entgegen, zutreten drohte, verwünschte er dieselbe vom ganzen Herzen. Doch was blieb ihm übrig, als sich in das Unvermeidliche zu fügen? So kehrte er denn zu dem Wagen zurück und schalt sich selbst, dass er einer momentanen Eingebung Folge geleistet und bei strenger Winterszeit allein und in schlechter Laune eine so weite Reise angetreten hatte. Am Waqenjchlag stand ein alter Herr in stramm militärischer Haltung. Vrau musste sich dicht an ihn herandrängen, bis dieser sah. dass es Platz zu machen galt für den Passagier, der im Begriffe war, ein-zusteigen. Endlich gelang es diesem, das Innere des Wagens zu erreichen und an der Dame vorbei seinen Platz einzunehmen. Aber. ach! Welche Verwüstung bot sich seinen Blicken dar? Zu einem Berg zusimmen« g,thürmt lagen seine prächtigen Decken. Polster und Plaid«; er muftte sie zum Theil zu Buden schleudern, um nur selbst Platz zu ftnden. Das fchützende Tuch war vom Fenster entfernt, welches weit offen stand und durch daö die kalte Nachlluft rücksichtslos heremdrang. «Schöne Aussichten auf eine angetlchme Fahrt.» knurrte er in sich hinein, «mit solcher Luftfanatiterin, gegen die man auch noch höflich sein sein muss, weil sie dem zarten Geschlecht angehörte!» Ja. sür das zarte Geschlecht legte Dr. Brand trotz seines bärbeißigen Scheltens eine grohe Schwäche an den Tag. wo und wann immer eine Vertreterin deHelben seinen Pfad lreuzte. (Fortsetzung solgt.) Laibacher Zeitung Nr. 34. 260 12. Februar l^ Local- und Provinzial-Nachnchten. — (Vezirksärzte in Krain.) Das l. k. Ministerium des Innern hat, nnuernehmlich mit dem k. k. Finanzministerium, die Creierung einer weiteren Bezirks» arztensstelle erster Classe in Krain gegen Auflassung einer solchen zweiter Classe genehmigt; infolge dessen werden in Hinkunft Hierlands 5 Vezirksärzte erster und 6 Vezirts-iirzte zweiter Classe bestehen. — (Antike Funde.) Bei Hrusla zwischen Wippach und Loitsch wurden beim Graben eines Brunnens eine Lanze, ein kleiner Wurfspeer und drei Stucke Hufeisen, dann eine kleine Ambrustfibel aus Weißbronze gefunden. Ueber Hruska berichtet Professor Moser, dass sich daselbst von Norden herab ein deutlich sichtbar, gut erhaltener m>d stellenweise gemauerter Steinwall mit einer gabelförmigen Verzweigung bis an die Fahrstraße herabzieht und auf der anderen Seite, an der Stelle des ehemaligen St. Gertruds-Kirchleins bis gegen Luegg reicht. In der Umgebung bei St. Gertrud wurden wiederholt Silber- und Bronzeringe gefunden. Dort werden öfter Funde gemacht, so z. B. angeblich zwei mensch« liche Skelette, bei einem ein Sporn. — (Das Quartett Rose',) diese in neuerer Ieit im Wiener Musikleben zu hervorragender Stellung und künstlerischer Bedeutung gelangte Kllnstlervereinigung, hat sich gestern abends im Schießstättesaale auch unserem Publicum vorgestellt und einen glänzenden und durchschlagenden Erfolg errungen. Es vereinigt dieses Quartett alle Eigenschaften, die an ein solches überhaupt gestellt werden können. Gleichmäßigkeit im Zusammenspiel, liinst» lerische Ebenbürtigkeit aller einzelnen Mitwirkenden, Schön« heit der Tonbildung, Klangschönheit des musikalischen Aus» drucks, Vollendung des technischen Könnens, spielende Ueberwindung jeder Schwierigkeit, Klarheit des Gedankens mid Schwunghaftigkeit der Ausführung, ein geradezu wundervolles Piano, und dies alles noch gehoben durch ganz vorzügliche Instrumente. Beethovens l'-moU-Quartett op. 95, ein Spät'Beethoven, der nicht nur an das Können der Ausführenden, fondern auch an das Verständnis und musikalische Mitempfinden der Hörer die gespanntesten Anfor« derungen stellt, wurdebewundernswert gespielt. Das war alles wie aus einem Gusse, bis ins letzte Detail fein ausgearbeitet. P, Tschaikowsky's Quartett in O-äur, op. 11, machte uns mit einer interessanten Schöpfung dieses russischen Compositeurs bekannt. Großentheils auf russische Voltsliedmotive ausgebaut, bietet das Wert in seinen drei ersten Sätzen durchwegs Interessantes, durch die Originalität der Motive Fesselndes, der vierte Satz fällt etwas ab; der zweite Satz, ein schwermüthiger Gesang, riss das Publicum zu frenetischem Beifalle hin. Schuberts Quartett in tt-clur, op. 161, ein ganz wunderbares Werk des großen Meisters, wurde glänzend gespielt. Jedes Instrument trat an geeigneter Stelle selbständig hervor, Herr Siebert und Bachrich nicht minder als Rose und Hummer. Herr Rosi entlockte seinem Instrumente ganz wunderbare Klangwirkungen, das Cello bringt in den schwierigsten Passagen noch immer edel klingenden Ton, mit einem Worte, man kam, nicht mehr vollendeter spielen, als es die Herren gestern thaten. Rauschender Beifall erbrauste nach jedem Satze, nach jedem Quartett» schlufse und endete erst nach vielfachen Hervorrufen der Künstler. Pas Publicum, förmlich enthusiasmiert, lauschte den Klängen mit bewunbernswerter Andacht und Ausdauer. Der Saal war dicht gefüllt, was umsomehr hervorgehoben zu werden verdient, da es dem musikalischen Rufe des Laibachcr Publicums nur zur Ehre gereichen kann, dafS ein so streng classisches, nicht auf das Verständnis und Interesse der großen Menge berechnetes Programm bei uns einen so bedeutenden Hörerlreis anzuziehen vermochte, dass überhaupt classische Musik bei uns ein so dankbares und empfängliches Publicum und einen so günstigen Boden zu finden imstande ist. Der Nofö-Abend bedeutet unter allen Umständen ein seltenes und glänzendes musikalisches Ereignis in unserer Stadt. — (Corso fahrt in Fiume.) Aus Fiume wird berichtet: Die alljährlich am Fafchiligsdienstag statt' findende große Corsosahrt fiel heute bei herrlichem Früh-lingswelter überaus glänzend aus. Um 3 Uhr fanden sich Kronprinzessin ° Witwe Stephanie, Erzherzogin Maria Iosepha, Erzherzog Otto, Gräfin Palsfy, Fürst Fürstenberg und die gesammle in Nbbazia weilende Aristokratie sowie der größte Theil der Curgäste zur Corsofahrt ein. Von hiesigen Notabilitäten nahmen an derselben theil: Gouverneur Graf Zichy, Podestä Eiotta, Baron Vraniczany :c. Das Confetti-und VlumenMrfen war niemals so stark als heuer. Kronprinzessin-Witwe Stephanie warf allein bei 500 Bouquets und eine Unzahl Confetti. Die Kronprinzessin-Witwe er hielt ein prachtvolles Bouquet in einer Plüschdüte, auf welche die kaiserliche Krone gestickt war, von den Zo> lina/n des vierten Jahrganges der Marine-Akademie, ein Nonquet aus Maiblumen vom Erzherzog Otto, ein Riesen bnnquet au» weißem Flieder lc., und ihr Wagen glich e',uem Blumengarten. Auch Erzherzogin Maria Iosepha er^rtt Prachtvolle Älumenspenden. * (Von der Verein, Carmen, Sonne, Post, den Sommer, Satanella, mehrere hübsche Kroatinnen, Schwäbinnen, Polinnen, Serbinnen, eine Hanalin, ferner einen Zigeunerbaron, einen Heidelberger Studenten, Mukhtar Pascha, die böse Schwiegermutter, Wallenstein, verschiedene Nationaltrachten, Bicycliste,,, zahl» reiche hübsche Dominos u. s. w. Insbesondere die Costüme dcr Damen erregten viel Bewunderung und trugen ihre Trägerinnen in erster Linie zu dem glä'izendeu Ge< lingen des Festes bei. Ueber fünfzig Mitglieder des «Sokol» waren in ihrer Vereinstracht erschienen. Man lann sich vorstellen, welch reiche Augenweide diese Gruppen dem zahlreichen Publicum des Saales boten. Das Tanzvergnügen konnte so eigentlich erst nach Mitter» nacht beginnen, dafür aber wurde demselben mit un< ermüdlichem Eifer gehuldigt — um 6 Uhr früh wurde die letzte Polka getanzt. Bei der Quadrille um 3 Uhr früh wurde» noch über 100 Paare gezählt. Die Tanz» mufik besorgte in gewohnt vorzüglicher Weise die Kapelle des heimischen Regiments Baron Kühn. — (Zur Wahlbewegung.) Die slovenischcn Blätter publicieren die Candidatenliste für Untersteier. mark. Es werden candidiert im Landgemeindenbezirk Cilli Michael Vosnjal. im Landgemeindenbezirl Pettau Dr. Gregorec, im Landgemeindenbezirl Marburg Robic (anstatt Gödel-Lannoy), im Städtebezirk Cilli Doctor Sernec und im Städtebezirk Marburg >Dr. Deölo, — (Brand.) Man berichtet uns aus Krainburg unterm Gestrigen: Heute früh halb 1 Uhr bemerkte der hiesige Bäckermeister Michael Hafner, dafs aus dem Rauchfange seines Nachbars Barthelmä Babi? starker Rauch entquoll. Er weckte den Besitzer des Hauses aus dem Schlafe, und bald rief der Geweckte zum Fenster heraus dem Wartenden zu, dass es thatsächlich bci ihm brenne. Es wurde sogleich die Feuerwehr alarmiert, welche alsbald am Ärandorle erschien und nach dreistündiger Arbeit das Feuer dämpfte. Es ist nur der Geistesgegenwart und dem raschen Eingreifen Hafners zu ver« danken, dass nicht ein größerer Brand entstanden und dass die Familie Vabic vom sichern Tode errettet wurde. — («Weißes Kreuz.») Der gweigverein der österreichischen Gesellschaft vom «weißen Kreuze» für Krain in Laibach hält seine neunte ordentliche General» Versammlung am Freitag, den 27. Februar, um halb 8 Uhr abends im «Hotel Elefant» (Clubzimm.'r ebenerdig) ab, Tagesordnung: l.) Mittheilungen des Präsidiums; 2,) Rechenschaftsbericht und Rechmmgsabschluss pro 1890; 3.) Wahl der Fnnctionäre; 4,) Unträge. Der Ausschuss des ZweiMrcines ersucht die P. T. M'tglicder, recht zahlreich zu erscheinen. — (In Krainburg) feierte am verflossenen Samstag im engsten Familienkreise der dortige Handels-mann und Realitätenbesitzer Herr Franz Omersa das Fest der silbernen Hochzeit. — (Zum Tode verurtheilt) Bei der vor-gestern in Cilli stattgesundencn Schwurgerichtsoerhandlung wurde Iofef Polci scher auf Grund des einstimmigen Verdick'? der Geschwornen w>'gen des an seiner Schwieger» mutter begangenen Mordes zum Tode durch deu Strang verurtheilt. — (Meister.Kranlencasse z« Laibach.) Sonntag den 15. Februar um 10 Uhr vormittags findet in, städtischen Rathhaussaale die Genecalversammlung der M-isisr'Kranlemass'' swtt. Tagesordnung: 1.) Bericht über den Rechnungsabschluss pro 1690; 2) ^"', Revisoren; 3.) Ergänzungswahl des Ausschusses, ^ der Revisoren für 1891; 5,) allgemeine VntiM,,, — (Verunglückt,) Der in Marb'^, nierte Maschinenheizer I. Rudl gerieth aw " nachmittags in Pragerhof beim Verschieben e»"^ zwischen die Puffer und wurde von denselbe^^ Neueste Post. , ! Original-Telegramme der „Laibachcr ^'^'". Paris, 11. Februar. Der Nationalrath der^, Partei lichtete an alle Arbeiter Frankreichs ^^.^ am 1, Mai Kundgebungen zu Gunsten des diqm Arbeitstages zu veranstalten. , ^, Marseille, 11. Februar. Ein dem Credit" qchö.iger Geldbeutel mit 220,000 Francs ""' dem hiesigen Bahnhöfe gestohlen. . s, Petersburg, 11. Februar. ErzherM 3"!^. uand brfuchte geswn die Ossiciersreitschule!>>',. den Reitübungen bei. Nach dem Dejeuner dl" , Wollenstem empfieng der Erzherzog das dip ^, Corps, dinierte beim Großfürstcn'paar S^g' xandrovic und nahm an der Bärenjagd ^"' tt^^7 Derwifche aui Tokar bestimmte Expedition >ou ^ hiesigen Garnison bestehen. Britische Trupp"' ^ an der Expedition nicht theil. go'" nach Ober-Egypten zu begeben. ^^-e^ Angekommene Fremde. ^ An, 9. Februar. , ,..zs- ö^ Hotel Elefant. vo„ Nmbcrg, Ministerial-Viceft"" O<^ berg, Kaufin.- Eisenstätter und Graßer, sws"^^ Plctersnil. Stationschef. Mlina. — G"ec, V ^^ Pischih. — uon Tonello. Trieft. — Pceuenda^ ^ll" Merc, Palrac. — Chladek. Iicin. — gcchner, " -mer. Rann. — Pcrtile. Singapore. „ ^.«bci^l. Hotel Stadt Wien. Schömch, Musicus, und Lacken ,^« mann, Wien. — Kraus, Reisender, P"ss-,77,,, Wahl, Nillach. - Franle. Ingenieur, 3'"'^,. ^ Plantcm, Notar, Radmannsdorf. — Uauriö, ^a" ^. ^ Hotel Vaierischcr Hof. Hosfer und Custina, 21"« ^-und Pauluzzo, Uoine. ^^-^ Meteorologische BeobächtM Z 5 ^ fi! "..... !"" F 7U"M^745 9"^6?M7ichwach ,. °"M ! ll. ^' » N, ! 744 6 . 0 2 W. schwach ! ". ^l 5/, " . M, ! 744 7 ! -84 O. schwach " ^F^ ^ Vurinitwas trübe, nach.nittans AufheitsriM^^j»"' ^ > der Temperatur, sternenhelle Nacht, — A,.,^le. Temveoitur —4 9, um —2 3 unter den« -"^'^7 > Verantwortlicher Redacteur: 3^"^-<^^ ......_,_ ------------ ' DaU-Seidenstosse von 6tt kr.^^,^ Meter — (ca. 30U versch. Dessins u. Farben) ssal'" .,ü' und stückweise pono- und Mrci /as ^ u,''^> N. II(inn«doi'K (l- «> l. Hoflief.) öüriel,. ^ui ^)" Briefe losten lO lr. Porto. ^--^75^^ < ..t "'^^ Vom tiefsten Schmerze alchc"«' ^"' l>'> Uxterzeich.leten geziemende "^',,'Me><^ ihres inmMeliebteu Galten, bezieyl,"^ "" «eil. m>. rrm iBsS,-^ Stad. und^2»V''^^^ welcher heute nachmittags »"' h«^^. L^^V lmW'n. schweren Leiden,, versehe""' ^.^^.,hl der heil. Reliawü. in scii'"» "^ ^ ergeben ucrschieden ist, , F,',>ita!^l», > Das Leichenbe^ngms ft"/ g ro"'_ 1Z,d.M,umlM5Uhrnach"MH^ > l)anfe Maria'Theresl.'ustraßc ^ll. " ,^,^ , zu St. Christoph statt. in '"" > Die heil. Sceleuinesjei! >"" > Kirchen gelesen werden. > Um stillt Beileid wird geln ' « Laibach am 11. ssrbrnar '^> ' ^,^i"^, > «onisc «mbroiiö g^H^ü"'^"'"" j Krauz. Omma mch.^.c > > _______ . 261 Course an der Wiener Börse vom 11. Februar 1891. Nach dem ^c^en C°ursblMe. —--------- ./ ,!'°"°'M.H,N °."° Ware V"^.^.. ^5 92.5 l^tt». 'N.r^L' »3825 1.^75 °"^br,^,»^ öOfi, 182_!,3- ^vtft«^— " ' ' "4'?5 14550 W9'75 110- zllNi^s"", Marl 4,/ l°" ' !«7'2ä l!)8'2ü Mn^"°^/,' ' ' ^ ""75 104 95 ^. K 104 75 5"/„ mährische...... —'— —'— 5"/n Krain und Küstenland . . —'— —'— 5°/n niederüsterreichlsche . . . IU3 — 110'— 5«/, steirische...... -'----------'- 5"/o kroatische und slavonische . 104'25 104 5N 5«^, siebcnbürgischt' .... —'— —'— 5"/„ Teiilssrr Aanat . . , . —'— —'— 5"/„ »ilgarischo...... »1 »0 925!) Andere 'össentl. Anlehen. Donau'Neg'Lose 5"/» 1UU fl, , 12<,^SU 121 »üi dt°, Nüleihe i»7« . . 10« 25 — — Anlehcn der Stadt Vü« , , 111 — — — Nnlchen d, Stndtnriiü'iüd!'Wie» 105'— 105 ?ü PiäM'Anl, d, Eladlgcm, Wien 147'7ö 148 25 Börsenba» Anlegn v«Ius. ü»/2 l« — 99'— V/llndbliefe (für 1 fl,). Budencr, alla, üst, 4«/o G. . . 11» - 113 ?5 dto. dto. 4>/,°/„ , . . 100-50 101 — dto, dto, 4°/^ . . , 974« 37'gll bto, Pram-Tchuldverschr, »"/u Il>!>'?5 11« 25 Ocsl, Hyputlicleiibaül ic>i, 50"/, 100 50 — — Ocst,'ung. All»! veil, 4>/,°/u , 101 — 101L0 bctto . 4°/,. , , 99 70 100-15 detto 50jähr. » 4«/^ , , 9s"?a>1»0'l5 Prioritäts>GblNordl>aIi!, E,», 188« 100 — 101 — Wallzisch« Karl-Ludwig'Vahn Em. 1»«l 300 fi, S. 4'/,"/, - W"7l» 1U0LN Gelb Ware Oesterr, Norbwestbahn , , . 10«'5« 107 — Staatibah»....... 191 35 192 25 Südbahn il »«/„..... 153 — 154' - k 5»/„..... 118 — 118-40 Ung.-galiz, Nahn..... 102 60 103 80 Vtverft Kose (per Stück), «kreditlose 100 fl...... 18275 183 25 Clan, Lose 4U fl...... 5U — b? — 4«/,, Dunau'Dampfsch, 1»0 fl, . 125 — I2L — Laibacher Pram. Anleh, 20 fl, lti'50 2225 Osener Lose 40 fl..... 5775 5f»?5 PalffyLuse 40 fl...... 5ü"?5 5625 NotlM itrenz. öst, Ges. v„ 10 st, 18 70 19'üO Nübolph Uuse 10 fi..... 3«>'bO 21 5N Salm Luie lu ft...... 5»'bO ou-50 It, <»e»u!ö Uuse 40 fl, , , . LI'50 —-— Walbstl'i» Luse !i<> fl. . . , 37'KN 38 — Winbiich Hrätz Luse 20 fl, . , 47 50 49 50 Gew,-Sch, d, 3"/., Präm, Schuld, verschr, der Vubeiicreditaustalt 2?-— 28 — Dllnk>5iltien (per Stück). Allglo 0st, Vllül 200 fl, L0«/„ L, . U!5'80 I«ü 30 Aanlverei», Wiener, 100 fl, . 11780 1l»-30 Vbcr, Anst, llst,, 200 sl, G,40"/« 344 — 345 - Erbl, «nst, s. Hand, u, 0,1U0 fl, 307 75 20« <,5 Crebitbaiit, Alia, una,, 200 si, . 34475 345 75 Dcpusitenbanl, Allg,, 200 fi, , LUU'— 20? — Eöcompte Ges,, Nbröst,, 50» st, «25 — «35 — Olro' u. Cassenv,, Wiener 200fi. ,213 25 2l2 75 «eld W«re Hy,v°thele!ll>,,öst, 200fi. »5°/»g, Banl K00 fl. , . S87 — 391 — Unlonbanl 200 fl.....243 25 «43 75 Verlehrsbanl, Nllg., 14a , . 153-50 ii>0'50 Aciien von Transport« Unternehmungen. (per Stück), Albrecht'Bahn 200 fl, Silber , »520 8650 «lfoib'ssiüMiN!, Ällhn 200 fl, S, 202- - 20225 Äühm, Äorblial,» 150 fl, , . 202,0 203 5« » Wsstdahn 200 st, , , , 337- 339 — Äuschtiehraber Eis, 500 st, LM. 123« 1«45 bto, (lit, N,) 200 fl, . 4«4'50 48K-50 Donau ' Dampfschifssahrt - Ves,, Oestcrr, 500 st, CM. . . , 234— 287'— Dran Vis, (A,Db,'Z,) 200 fl. O, 193 - - 300 — DüxÄobenll'Tis.B, 200 ss, S, —-— —'— sscrbi»a!ld, - Czernow.' Iassy > Visen» bahn^Nesellsch. 200 fl, S. , . 23»'üs» «34bN Lloyd.öst,',ing.,Trieft500st,EM, 3b« — 371 — Oesterr, Nordwestb, 200 ss,Vllb. 215-50 21« - - bto, (lit. N) 20« fl, llv.-Ges,.Wr,,170fl.ö.W. 820 — 221'— » neue Wr.. Priorität»- «ttien 100 fl........-„ ^..,. Ung.^allz.Eisenb. 2lX»fl.Eilb«l 19»ÜU 1»9-»l) Held War<> U»g. Norbostbahn 300 fl. Silber 136'75 19/75 U»g,Westb (Naad'VrazMufi.S, 198 — i»g~. Indufirie'Sctien (per Stück). VllUgfs,, Ylllg. vtst,, 100 fl. , »0'U> «2-Ü0 lkaybler Eise»' und Atahl'Ind, in Wien 100 fl..... 76'— ?»- .- Liseiibabnw-Leih«,, erste,