2U24 ZltellW'llMlltt Ml Laibllchcr ZeitNß Nl.276. (2585—!) Nr. 18889. Executive FeMetuug. Voil, k. k. slädt.-dclcg. Bezirksgerichte in ^aibach wi'd bekannt gcmaäit: Es sci nbcr Ansuchen des Johann Sirnik uo» Obcrkaschcl wider den Michael Smolc'schcn Verlaß, durch dcn ^>l-!'!>!<>!' >,,! nclm!» Johann Smolc von I^g lak, wegen aus dem Urtheile vom 28stcn December 1868, Z. 23945. schuldige» 100 fl. c «. <>. in die executive Feilbic tung der dem letzteren gehörigen, im Grundbuche Ignlak .^u>> Einl. - Nr. 2, Parz. ^ Nr. ^09/103 vorkommenden, a/-richtlich anf 180 ft. bcwcrthctcn Parzelle gewilligct, und die Vornahme auf den 15. December 1869 lind 15. Jänner und 16. Februar 1870, jedesmal Voliniltagö 9 Uhr, mit dem Anhange angeordnet worden, daß genannte Parzelle nnr bci der letzten Feilbictn»^ auch unter dem Schätzuu^swcrth an den Mcistbictcudcn dintangcgclicn wird Da« Schätzungsprototoli, der Grund-buchse^tract nnl) die ^icitatationsdcding' uisse können hicrcicrichtö ciligeschcn werden. Malbuch, am 24. October 1869. (2606—1) Nr. 2051. Reassmninmg dritter erec. Fcilbietuuq. Vom k. k. Vezilksgcrichtc Ncninattll wird hicmit bekannt gcinacht: Es sei über Ansuchen dcr t. k. Finanz» procnratnr Laibach, »<»>», dcS h. Acrars, die mit dem Bescheide voiu 19. Noucm-bcr 1868, Z. 2246, auf den 13. März d. I. angeordnet gcwcscne, jedoch m,t dcr Einlage cl.' pr«.^. li. März d. ^., Zahl 406, sistirtc dritte excc. Feilbictung dcr dcr ^ndovit'a Pollak gehörigen, auf 6260 fl. bcwcrlhclcn, >>n Grundbnchc der Hc,r-schast Nenmalttl ^,1, Urb. Nr. 205 und 206, und dcr Gilt Wcrncgg «nl) Utl'cns-Nr. 6 eingetragenen Realitäten, zur Einbringung dcr dcm h. Acrar aus dem Zahlungsaufträge vom 27. Juli 1864. Z. 130, schuldigen 94 fl. 56). kr. o. W. icasiunurt, und zu dcren Vornahme die Tagsatzung aus den 1 0. December l. I., Vormittags 9 Uhr, mit dcm Anhange hicramts angeordnet, daß dic fcilznbiclcn' dcu Ncalitälen nöthigcufalls anch untcr ihrem TchätzungSwcllhc hlntangegebcnwer-den würden. Der OlNUdbnchscxlract, das Schaz-'nnasprotokoll und die Licilalionsbcdina.-nissc können in den gewöhnlichen Amls-stundcn hicrgcrchls cingcsrhcn wclden. K. f. Aczutögcricht Ncumarttl, am 17. October 1869. (2582—1) Nr. 1831 l. Dritte erec. Feildietmlg. Von dcm t. k. stadt.-dclcg. Bczillö-gcrichtc in ^iaibach wird kund gemacht: Es sci zur Einbringnng dcö dcm Flanz Rode, dnrch Dr. Eosta^ gcgcn Johann Puoclz'^j uon Pöndurs aus dcm gcrichtli. chcu Vergleiche vom 21. October 1864, Z. 15701, und cxcculio intabulirt 20slcu Juni 1866, i:i Folge dcs Elchelilicfcrungö-gcschäftcS noch schuldigen Gcldvolschusses pr. 110 ft. 75 tr., die VeizugSzinsen, die Klagoloslcn pi. 1 fl. 43 kl. und E^cu-lionoluslen, die cxcc. Feilbictung dcr gegnerischen Realitäten, als dcr jetzt dcr Ulsnla Podcizaj gchüligeu, im Gruud-buche dcr Pfarrgilt ^icifiiiz ^uli Urbars» Nr. 79/il, Fol. 83 vorkommenden, gerichtlich aus 694 si. 20 kr. gcschätzlcn, uud dcr dcm Johann Podc,zaj gehörigen, im Giundblichc dcrHcrlschafc Zobclsbcrg .^ui> Nect.-Ni. 405/406 voiloinmcnden, ge-iichilich auf 1600 fl. 20 tr. bcwerlhclcu Ncalllat bewilliget, und dcrluVolnahmc am 11. De cembcr 1869, Boimittags von 9 bie> 12 Uhr, hicrgc-lichlö mit dem vorigcn Anhange uugo ordnet. Dic erste und zweite Fcilbieiung sind in Folge Einuelständnisscs beider Slrcitthcilc als abgehalten erklärt worden. Laibach, am 16. October 1869. ^(2725^1^ ')ir^51447' Ereeutwe Feilbietung. Vom rcin k. k Äezirlögc,ichtc Planina wird hicmil bekannt gemacht' Eö sci ubcr das Ansuchen dcr löbl. t. t. Fluanzprocuialul' in Malbuch, iu Vertretung dcö h. Acralö uud des Grund: cntlastulig^fondcs, grgcn Martin Korosic uun iviachncli Nr. 7 wegen aus dem st. ä. i)iuclstaudöauöwc,sc uom 13. December 1868 und dcm Zahlungsaufträge von, 29. Juli 1861, Z. 775, schuldiger 148 fl. 26 tr. ö. W- <'..". c>. in die cxc-cutiue öffentliche Versteigerung der bcm letzteren gchorigcn, im Grundbuche Haas» bclg ^ul» Rcct. ° Nr. 910 vortommendcn Realität, im gerichtlich cchobeucn Schaz-zungswclthe uon 394 fl. ö. W. gcwllw get und zur Vornahme derselben die exec, Feilbicumgötagsatzlingen auf den 17. December 1869 und 18. Jänner und 18 Februar 1 8 70, jedesmal Vormittags um 10 Uhr, in dcr OcrichiSt'anzki mit dcm Anhange bestimmt worden, daß dic feilzubietende Realität mn tici dcr letzte» Fcilbietung auch unter dem Schätzlmgswclthc an dcn Meistbietenden hintangegebcn wcrdc. Das Schätzung^protokoll, dcr Grnud-bnchse^traclund dic ^icilatiouobcdingnissc tonnen bei diesem Gcrichle in den ge-wöhnlichcnAmlc'stundcu ci,gcsehcn werdeu. K. t. Bezirksgericht Planina, um 8tcn September 1869. (2774k—1) Nr. 2025. Relieitatiou. Vom l. l. Bczitlogcrichie Sittich wild knnd gemacht, oaß in dcr Exccutioussach^ der ^aibaäicr Sparkasse gegen Franz Grosuit uou Dob, über Ansuchen dcs t t. Ve'waltungsamtcs Sittich die Rcli-citalion dcr vom Johann Ccinc uon Dob eistandeneu, zu Dob liegenden, im G>und-buche dcr Herrschaft Sittich dcö Fcld-aintcs Urb.-Nr. 89 vorkommenden Rca litäl wcgcu Nichterfüllnng der ^icitations-bcdingnisse auf Gefahr und Kosten dcs El stehn s bewilliget, und zu dcrcu Vor uuhmc die einzige Tagsutzung auf dcn 2 4, December 1869, Vormittags 11 Uhr, hicrgnichts mit.dcm Anhange angeordnet worden ist, daß bei derselben diese Realität auch unter dcm Schützlingswcllhc hinlangcgcbcn wcrdc» wirr. K. l. Bezirksgericht Sittich, am 12tcn Juli 1869. (27I3-I) Nr. 4657. Executive Feilbietung. Vom k. t. Bezirksgerichte Plauina wird dicmit bekannt gemacht: Es sci übcr Ansuchcu dcö Stefan Fur-tan von Mute, Bezirksgericht Obcrlaibach, gegen Franz Tomasin von Unlcrloitsch wcgcu ans dcm Schaldscheinc vom 26sttn Angnsl 1866 u»d Vergleiche vom 16tcn Septelubcr 1868, Zahl 5917, schnld'gcr 168 fl. 73 kr. ö. W. <'. >. c. iu dic e^'ccutloc öffentliche Versteigerung dcr dem letzteren gehörigen, im Gruudbuchc Loitsch ^ul^ Urb.-Nr. 55/1, Rcct.-Nr. 169/1 vor-kommenden Realität, im gerichtlich cr-hobeuen Schätz»ngswcrthc von 710 fl. ö. W., gcwiUi^et und zur Vornahme der» selben die exec. Feilbictungo-Tagsatzungcn alls dcu 17. December 1869 uud 18. Jänner uud 18. Februar 1870, jedesmal Vormittags um 10 Uhr, iu der Gcrichtskanzlci mit dcm Anhange bestimmt worden, daß die feilzubietende Realität uur bei der letzlcn Feübiclung auch uuicl dcm Schätzungöwcrthc an dcu Meistbietenden hiütangcgebcn werden. Das Schätznngspwtotoll, dcr Grund-bnchseftr^ct und dic ^ic'talionsbedinguissc löniuii bei diesem Gerichte in dcn gcwöh» llchcu Aml^stuuden eingesehen werden, K. t. Bc^rlsgcricht Plan,na, am Ntcn Align st 1869. ^ (2663^y Nr. 7184. ^recutive Feilbietmlg. Von dem k. t. Bczirlsgcrichic Adcls-bcrg wird hiemit bekannt gemacht: Es sci über das Ansuchcn dcö Franz Iurza von Gorcine gegeu Andreas Kali. stcr von Slavina wegen aus dnn Vc>-gleiche vom 21. Jänner 1869. Z. 369, schuldiger 225 fl. 21 tr, ö. W. l'. .^. r, in dic executive öffentliche Vclslcigerung dcr dcm lctzlcrn gehörigen, im Grnndbllchc der Herrschaft Adllsberg >u!> Urbart»-Nr. 274 vorkommenden Realität, im gerichtlich ctl'obcnen Schätzun^swcrthc uol' 1280 fl. ö. W., gewilliget und zur Vornahme dcrsclbcn die FeilbictungS - Tag« satzungcu auf dcn 1 8. Dcccinbcr 1869 und 18. Iäuuer und 18. Februar 1870, lcdcsmal Vormittags um 9 Uhr, in dcr Oerichtstauzlci, mit dcm Anhange bc^ stimmt worden, daß die feilzubietende Nca« liläl uur bei dcr letzten Fcilbiclnng anch nntcr dcm Schätzungswcrthe an den Hccist«' bietenden hintangegcben wcrdc. DaS Schätznngsvrolololl, dcr Grnnd-buchscxtrart lind die ^icitatiousbedingüissc tonnen bci diesem Gerichte in dcn gewöhn' lichen Amlsstundcn lin^eschcn werden. K. k. Bezirksgericht Adclsbcrg, aM 4. October 1869. (2710—1) Nr. 4516. Executive Feilbietung. Von dcm k. k. Bezirksgerichte Egg wird hiemil bekannt gemacht: Es sci nber das Ansuchen dcS AndrcaS Osovoit von Dvorje, Eessionär dcs Aü" :>>. ^< uorkommcndcn Hnbrealität, im gcrichtlia) erhobenen Schätznngswcrlhc uon 1264 st-60 tr. ö. W., gcwilligct und zur Vornahme dcrscll'en dic drei Fcilbictungs-TagsalMi-gen auf den 17. December 1869 m>d 17. Jänner und 18. Februar I 870, jedesmal Vormittags um 9 Uhr, hicrge-nichts mit dlm Anhange bestimmt worden, daß die feilzubietende Rcalüät n»r uci dcr letzten Fcilbictnng auch unlcr dcm Schätzangswerthc an den Mcistdie^ icndcn hmlangcgcbcn werde. Das Schätzungsprototoll, der Grunv-buchscxiracl uiio die ^ic>tationsbcd.ng"!,ir, lönncn bci diesem Gcrichlc in den g wohnlichen Amlssun'deneinaeschcn werd -K. k. Bezirksgericht Egg, am v", October 1869. 2021 des Erdballes unter einander zu verbinden. Frankreich und Italien werden sich durch den Alpcntnnncl die Hand reichen. Dic Gewässer des MittclmcereS und des Nöthen Meeres vermengen sich bereits durch dcn Canal von Suez. Ganz Europa hat sich in Cgyptcn bei der Cinwcihung dieses gigantischen Unternehmens vertreten lassen, und wenn hentc dic ilaiserin der Cröfflinug der Kammer nicht IiciwolM, so ist dies, weil Ich darauf gehalten habe, daß sic durch ihre Anwesenheit in einem Lande, wo sich einstens unsere Waffen hervorgethan haben, die Sympathie Frankreichs für ciu Werk bezeug-, welches man der Beharrlichkeit nnd dem Genie eines Franzosen verdankt. Mcinc Herrcu! Sie werden die durch die Einbringung des Sena-tusconsliltes unteibrochenc außcroideutliche Session wieder aufnehmc». )i^ch dcn W^hlucrificaii^üc» wild die gewöhnliche Session uuiniltelbar bcgiimcu. Sic wild, Ich zweifle nicht daran, glückliche Resultate herbeiführen. Die große» Slaalstörper, inniger geciilt, werden sich verständigen, um in loyaler Weise die lctztcu an der Verfassung vorgenommenen Aenderungen in Anwendung zn bringen. Die unmittelbarere Aelheiligung des Landes un seinen eigenen Angelegenheiten wird füi' das Kaiserreich ^ eine neue Kraft sein. Die Vcrtretungslürp^ habci, ii, Hinkunft einen größeren Theil der Verantwortlichkeit. Mögen sic ihn zum Flomme» der Größe u»d der Wohl- j fahrt der Nation anwenden. Mögen die verschiedenen ' MeinungSfchaltirungen verschwinden, wenn das allge-meine Interesse es erheischt, und mögen die Klimmcrn durch ihre Crlcuchtuug Wie durch ihren Patriotismus beweisen, duß Frankreich, ohne in bedaucilichc Ausschrci-tunaeu zurückzufallen, fähig sei, die frcieu Iüslitntioncu zu ertragen, welche die Ehre ciuilisirtcr Länder sind. Der Bergmrkslielricb Kram im Mrr 18«?. ix. Braunsteinproduction. Im Jahre 1867 wnrden 2.346 Centner Braunstein im Werthe von 281 fl. 52 lr. gewonnen, welche Erzeugung einen Zuwachs in der Monlauprodiiction Krams darstellt, nachdem im Jahre 1866 dort kein Braunstein cr;eugl wurde. Braunkohlenftroduction. Stetig und im hohen Grade befriedigend ist der Aufschwung, welcher für Kr.un bei der Erzeugung von Arauiikuhlcn sich in den letzten Jahren bemerkbar macht; denn es wurde an Braunkohlen erzeugt : Vrmmtohlrll im Werthe von Mittelpreiö im Jahre 1861 909.460 Ctr. 152.977 28 fl. 16.8 kr. .. ., 1862 848.168 .. 153,916-80 .. 18-l „ „ „ 1863 1,098.502 ,. 184.31071 „ 16>7 „ .. „ 1864 1,220 166 .. 204,984'64 „ 16'8 ., „ „ 1865 1.186-949 .. 199.167'61 .. 16 8 „ .. „ 1866 1,403-512 „ 244,929 60,, 17'5 .. ., „ 1867 1.752.719 .. 306.23111 .. 15'0 ., Im Vcralcichc zum Vorjahr zeigt sich somit im Jahre 1867 eine Wcithznnahmc von 61,301 fl. 51 kr,, und ungeachtet des um 246 tr. m^riaere» Mittelkreises und im Gcgclchalte zum Jahre 1862, somit ^ncrhalb der letzten 6 Jahre, stieg Product und Werth "cihe auf das Doppelte. Der bei weitem größte Antheil an dieser Prodnc-lions-Zunahme kommt dem Kohlcnwcrke in Sagor zu, Welches im ^.ahrc 1867 1.560.178 Centner Brann-lohlcn im Werthe uou 283.382 fl. 34 kr. fö-dcrtc, somit um 323.505 Centner lind 55.834 fl 51 kr. mehs als im Vorjahre. In gcrnigcrcm Maßstab? fand eine VelricbsstriMUNg bei den Brannkohlci'grnbeu des Zink Zerles IohanneSthal und des Eisenwerkes in Gradatz statt, bei welch' ersterem im Vergleiche zn 1866 um 18.579 Centner im Werthe von 4.122 fl. 47'/, kr. blo 1867 mehr erzeugt wurden, während bei dem Werte Zachst Gradatz die Mch'-gcwmnnna nur 7,571 Centner 'Ni Werthe von 1.2l9 fl. 90 lr. betrug. Die beiden letztgenannten Montanwerke benetzen b'e Kohle ansschlicßlich nur für ihren eigenen Bedarf. Ehrend in Saqor der größte Theil der geförderten Braunkohlen an die Süobahn verkauft wird, welche die ^Mische Kohle weit über die südlichen Laudcsgrcnzen ""filhrt. Oagesneuigkeiten. Verwunschene und verwünschte Häuser. London, 17. November. In den Ankündigungs-Mteu der „Times" ist zu lesen: „An die Besitzer von ^Nntoä Ilonas (d. h. Hänsern, in denen es umgeht), ^uige Herren wünschen Gelegenheit zum Besuch eines, ^ oder bei London gelegenen „Inumtoä" Hauses zu er^ ^llen, zum Zwecke „wissenschaftlicher Beobachtung." Wenn A, solcher Häuser in uud bei London noch in der zweiten ! ^lste deö 1V. Jahrhunderts gibt, so beweist das, daß die, espenster vor unserer Wissenschaft und dcm durch sie ^retteten Lichte der Aufklärung nicht davonlaufen. Dic .gezogene Annonce wird um so weniger schreckhaft für sie '°)", als sie — wie die auf das Hauptquartier dcr „Spi-UUlllisteu" zurückführende Adresse beweist — ihnen den ^luch von Freunden, und nicht von Gegnern, ankündigt. Eine curiose „Wissenschaft/' die der Spiritualismen, die hier durch ein förmliches „spiritualistisches Collegium" verbreitet wird, und iu dem bekannten Herrn Home einen Doctor divimtHtlu als ro^ßu« i)wt"«88ur besitzt! Dieser Herr hat zwar schon verschiedene Unannehmlichkeiten vor den hiesigen Gerichlshöfeu zu bestehen gehabt, uud nament-lich die von einer reichen Witwe durch Geistcrbotschaften herausgeklopfte Scheukung von beiläufig 20.000 Pfd. St. (der „geliebte Daniel" war außerdem von der gläubigen Dame zum Universalerben eingesetzt) auf Befehl des Ka'uz-leigerichts als durch falsche Vorspiegellingen erpreßtes Geld wieder herausgeben müssen; aber diese uud ähulichc Vor-lommuissc halicn seinem Ansehen in der Klopfgcisterwelt offenbar leinen Schaden gethan, sondern ihm im Gegentheil die fUr die Apostel neuer Religionen oder „Wissenschaften" werthvollc Martyrtrone eingetragen. Der Spiritualismus vlüht, das spiritualistische Collegium trägt Früchte, Dr. Home gedeiht, und die Zahl der männlichen und weiblichen Medici, die flir Geld und gute Worte die Verbindung zwischen der Geisterwelt uud den Gläubigen hicnieden vermitteln, hat dcm Anschein nach keine Verminderung erfahren, Die Welt will eben betrogen sein; ob dieses Bcdürfuiß durch den Dr. Home mit Tischbeinen und Stuhllehnen oder durch dcn Dr. Cnmming mit sensationellen Auslegungen der Apokalypse, oder durch undiplomirtc Humbugs befriedigt werde, ist ziemlich glcichgillig, so lange das Bedürfniß besteht. So lauge, uud im richtigen Verhältniß vou Angebot und Nachfrage, wird es auch liiumwä kou^ geben, welche durch öffentliche AuMudignngen ausgcboten uud gemiethet werden können. — An verwunschenen und verwünschten Häusern hat übrigens London auch in seiner unspiritualistischeu Wirklichkeit leinen Mangel. Zu ihnen gehören vorab die Armenhäuser l^vorliumi^), deren Unter-hallung dcm englischen Steuerzahler, namentlich dem armeü iu den armen Districteu, schwere, in den schlimmsten Fällen (Whitcchapel, Vcthnal-Greeu, Lambeth und allen den Stadt-theileu, in welchen sich das Elend massenhaft anhäuft» geradezu unerträgliche Biirden auferlegt. Die englische Armenpflege hat trotz ihrer Kostspieligkeit düstere Seilen und ist schlechter als ihr Ruf. Ciueu, freilich den schlimmsten, Beleg für diese Behauptung liefert die Union (wie mehrere zum Behuf der Armeupft'ege vereinigte Kirchspiele heißeu) von St. Pancras. Dlesc ist von jeher dcr Schrecken der Armen gewesen, und ihre gewählten Ariucupftcgcr (<;ii:n--6>M8) pflegen den Grundsatz, daß ein n'urk-jwi<8u nicht sowohl Pflege als abschreckende Beispiele zu liefern habe, iu dcr unmenschlichsten Weise zu übertreiben. Daher liegen sie in immerwährender Fehde mit dcn Präsidenten des Armenpflegantts, aber bis jetzt können sich diese keines entscheidenden Sieges rühmen. Anch Herr Göschen hat eben wieder sich genöthigt qe-scheu, mit dcu herzlosen Vertretern der Geulcindc^Auarchic einen Waffenstillstand zu schließen, anstatt sie zur Unterwerfung zu zwingen. Für alle die schweren Aullagen uimmt er federleichte Vcrsichcruugeu und Versprechungen als qc. nügcnde Sühne, uud wir fürchten fchr, daß 'das Arbeitshaus von St. Pancras bleiben wird was es immer gewesen, der Schrecken der Armen. Während der lctzlcn zwei Wochen sind von dcn Todtenschau-Iuries über die in den Krankensälen dieses Armenhauses gestorbene ,,?iiuper«" uicht weniger als acht Verdicte gefällt worden, welche auf ärztliches Gutachten hin die Ueberzeugung dcr Geschwornen und des Coroners aussprachcn: daß das Lebensende der corpoi'U vilill durch „Mcmgcl an Luft und Ventilation," dnrch „Vernachlässigung/' auch „durch Vorenthaltung kräftiger Nahrung" beschleunigt worden sei. Die vor dem Coroner abgegebenen Zengenaussaa.cn enthüllen ein Bild von dem Leben der ?lMM'8 in dem nork-ilMü-l«? vou St. Pancras, das mit dem Mantel christlicher Liebe zu bedecken, wie cs eben Hr. Göscheu gethan, politisch sein mag, aber den Interessen der Menschlichkeit, dcr Armcn-steuerpflichtigcu und der unglücklichen 1'uiiM'6 kann nicht damit gedient sein. Wenn wir hören, daß einer der Krankensäle mit Ratten schwärmt, und den Recouvalescculcn sv reichlichen 8i»0rt liefert, daß ciu einziger Pauper bei einer .ünf Alinuten dauernden Treibjagd dreizehn dieser Thiere siegen konntc, daß Schwämme auf dcn Fußböden wachsen, und daß 25 Kranke in einem feuchten Loch „verpflegt" werden, in welchem nur 10 Betten, oder was die Gu'ar< dians von St. Pancras unter „Bett" verstehen, aufgestellt werden konnten: so vermögen wir die Verdictc der Jury uud dcn Schrecken dcr Armen wohl zu begreifen. Lcidcr ist St. Paneras keine Ausnahme, obgleich es die schlimmste Beleuchtung dcr Regel liefern mag.' Aus Bradford wird heute berichtet: daß die Coroncrs-Iury gcgen den Haupt-Pfleger des dortigen Armenhauses, einen gewissen Bnniiston, das Verdict des „Todlschlags" (m:m«wi8t!wr) gefällt hat, weil er einen tranken und verhungernden Arbeiter dreimal abgewiesen und auf die Straße gestoßen, wo dieser endlich durch Hunger und Kälte dcu englischen Armenpflcgcrn und ihrer grausamen Behandlung fUr immer entrückt wurde. — (Belobung dcr Gendarmerie in Cat-^taro.) Der Stallhalter von Dalmaticn, FML. Ritter v. Wagner, hat m Anerkennung der verdienstlichen Leistungen der in dcr Dienstesvcrwcudung im Bezirke Cattaro , befindlichen k. t. Gcndarmcriemanuschaft folgcndcs Befehl-schreiben an dcn Landes-Gendarmerie-Commandanten in Dalmatien, Major Arthofer, erlassen: „Allen Operationen, welche dic k. k. Truppen im Bezirke Cattaro vorgenommen, warcn stets Gendarmerie-Abtheilungen bcigegcben. Ihre Aufgaben gehörten zu den schwierigsten; sie bildeten ' theils die Führer der Colonnenspitzen, versahen den Boten-! dienst, wo sie, oft auf sich allein verwiese», in der Mitte der Insurrection durchzndringcn hatten, und erfüllten nebst-bei ihre Bestimmung in politischer uud polizeilicher Beziehung. Ich habe bei jeder Gelegenheit an Ort und Stelle den Muth uud die unbeschräutlc Hingednug, mit welcher die Gendarmerie die schwierigsten Aufträge freudig vollzog, nur anerkennen müssen. Das k. l. Landes - Gendarmerie-Commando wolle den im Bezirke Cattaro dislocirlen Gendarmen meine volle Anerkennung mit dcm Beifügen aussprcchcn, daß ich vou deren unbeschränkter Hingebung auch für die Zukunft nur die schönsten Lcistungen erwarte und nicht unterlassen werde, dieselbe nach ihrem vollen Werthe auch besonders zu belohnen. Dieser Befehl ist sämmtlichen Gendarmen des Landes zu publicircn. Wagner m. p., FML." — (Wölfe in Ungarn.) Das Viharer Comitat hat alljährlich mit der Wolfscalamität zu kämpfen. Kaum ist der erste Schnee gefallen, so melden sich auch schon die unheimlichen Gäste. Bei Füzcs Gyarmat hütete dieser Tage ein Hirt mit feinem Söhuleiu Schafe. Das Kind war nur ciuige Schritte vom Vater entfernt, als ein Wolf daher kam und über dasselbe herfiel. Auf das Jammern des Kindes eilte dcr bestürzte Vatcr herbei und versetzte dem Raubthiere mit dem Knüttel einige Hiebe. Der Wolf sprang in Folge dessen auf dcn Hirten, dcr nach längerem Ringen dcn Kopf des Wolfes nnter dem Arm einzwängte und ihn hieranf loslassen wolltc, nm dann einen vernich-tcudcu Schlag zu sührcu; da erfaßte das Thier den rechten Arm, den es festhielt und zerflelschte ihn, bis auf daS Geschrei Hirten uud Hunde herbeieilten und dem Wolfe den Garaus machten. Das Kind blieb auf der Stelle todt, der Hirte ist lebensgefährlich verwundet. — (Ungarisches Näuberwefen.) „Szegedi Hirado" meldet, daß das letzte Mitglied der Nosza San« oor'scheu Näubcr-Assoclation nach sechsmonatlichem Suchen endlich in Belgrad durch den ausgeseudeteu Commissar Da-roczy eingcfcmgen und nach Szegedin gebracht wurde. Gyn> risits heißt der Ehrenmann. — Der Aovocat Josef Soos aus Maros-Varscirhelly wurde auf der Höhe von Szt. Lörincz von drei Räubern überfallen, die ihn mit einigen Schüssen begrüßten. Der Schnelligkeit seines Gespanns hat er es zu daukeu, daß er leicht verwundet davon kam. — (Ein theueres Billard-Spiel.) Aus Essek wird geschrieben, daß der reiche Speculant F. aus Apalhin in der Nacht vom 2ll. auf den 27. November in einem Kaffeehause die Summe von 10.000 fl. im Villardspiel verloren habe. In der Nacht vorher hatte der leidenschaftliche Spieler an 2000 fl. für verspielte Billardpartien ausbezahlt. — (Die belgische Polizei) hat die Verübung eines schrecklichen Naubmordversuchs in Quarcgnon verhin» dert. Anf einem isolirt liegenden Gute wohuten zwei stein-altc Frauen, Schwestern, nebst dem blöosiuuigen Sohn der ciucu uud einem Dienstboten, dcr jedoch stets von Samstag Abcud bis Sonntag Morgens abwesend ist. Diese Zeit wollte eine Rotte von Verbrechern zu einem Uebcrfall benutzen; die Polizei jedoch erhielt Wind davon und legte sich in Hinterhalt. Am Samstag Abends klopfte es an der Hausthüre der gedachten Wohnung. Cine der Frauen öffnete, wurde aber sofort niedergeworfen und fchrie um Hilfe. Nun stürzten die iu der Nähe versteckten Polizeiageuten hervor und ein heftiger Kampf entspann sich, da die Verbrecher trotz der augenblicklichen Ueberraschung bald energischen Widerstand lcistetcn. Nur mit großer Mühe gelang es, dieselben zu überwältigen. Nun war aber dic Ueberraschung auf Seiten der Polizei, denn zwei der Räuber entpuppten sich als — verkleidete Wcibcr aus dein benachbarten Orte Waömes. Cin Dritter, dcr durch eine Ciscnstangc niedergeschlagen, auf dem Platze blieb, war zwar ein wirtlicher Mann, dagegen hat ein vierter Spießgeselle, der entwischt war und erst später aufgcfnndcn uud verhaftet wurde, ebenfalls als ein Weib sich erwiesen. Das ganze Comvlot war von diesen verwegenen Verbrecherinnen ausgeheckt und unternommen worden. — (Geschenke fUr den Papst.) Man schreibt aus Rom: Unter den Päpsten der 'Neuzeit hat keiner so viele außerordentliche Mittel, die katholische Licbesopfer waren, wie Piuö IX. zur Verfüguug gehabt. Das Concil scheint dic Vergangenheit darin noch übertreffen zu wollen, dcun kein Bischof kommt mit leeren Händen, die amerika-uischen aber mit den vollsten. Erwähnt sei nur der Erz-bischof von Lima, welcher seines huhen Alters wegen nicht kommt (er ist ein Greis von 9i den Picekönig von Egyptm am 29. cxpcdilt wm'dc. Er verlangt im kategorischen Tone on- unbedingte U»-tcrwcrfmig und trägt Ismail Pascha uuler Strafe dci sofortige» Absetzung auf, den Fcmian in ganz Egl)p!c>i ungesäumt publlcircn zn lassen. Dic „N. Fr. Pl." glaubt, daß Ismail Pascha schließlich nachgclmi wirk. Uebli^cns fchcinc man in Eoiistantinopel auf jede Even» ! tnalilät vorbereitet zu sein. In München dauert die Mimstcrlrisc fort. In Paris verfammeltrn sich am 30. November 80 Depu-tirte der Majorität und des Uei^-M-ti unter dem Vorsitze OllivicrS, welcher ertlärtc, man müssc ohne Hinter gedanten die Bahn ciner umfassenden Bcrsöhmmg, hinsichtlich der Principien wie hinsichtlich der Persönlichkeiten (des Kaisers?) lictrctcn, um „die Freiheit zu rctten." Man versichert, daß mchrerc der 25 Dissidenten des tisi'ö-imrti, da sic die Thronrede des Kaiscrö als fcst, nnd liberal betrachten, der Ansicht seien, das Ministerium nicht zu inleipclliren. Gcruchtwcise verlautet, Minister Lcronx habe scine Entlassung eingereicht und bcwcrbc sich um die Präsidentschaft im gesetzgebenden Körper. Der „Gaulois" versichert, daß dic Demission dcS Ministers Latuur d'Anvergne vom Kaiser angenommen sci. AllcS dies deutet auf eiu nahes Ministerium Ollioicr hin. Ueber die Kammcrsitzung haben wir gestern telegraphisch berichtet. Wir haben noch nachzutragen daß die Kammer beschloß, der gesetzgebende Körper werde unmittelbar nach Ernennung der Bureaux darüber entscheiden, wann die Interpellationen stattfinden sollen. Die Wahl dcr Bureauxmitglicdcr ist bereits erfolgt. Der „Presse" wird aus Cairo telcgraphirt, daß Frankreich dringend die Absendung dcS Ultimatums nach Egyplm widcrriclh, und daß die S uezca n a l g cscl l-schaft die am 30. November fälligen Tratten nicht einlöse, während aus Trieft vom nämlichen Datum gemeldet wird, daß bereits 74 Dampfer glückich den Suez-canal pussirt haben. Die spanische Throucandidatur scheint in eine neue Phase zu treten. Nach einer Meldung der „CorrcspondlllN'ia" hat die spanische Regierung ein Telegramm ihrcö Gesandten in Florenz erhalten, wornach der König dcr Candidalur deS Herzogs von Genua nicht abgeneigt, vielmehr geneigt sein soll, als Chef der Familie alles Mögliche zu thun. um dcn Wi° dcrstand, dcn die Herzogin von Genua allein entgegensetzte, zu überwinden. In Florenz soll das neue Ministerium bereits gebildet sein. ^anza wird Präsident, Minister der Finanzen und des Aeußern. Eastagnola Minister des Innern; General Gooone Kriegsminister; Am ari Unterrichtsminister, To rr i g ia n i Handels-, Vincenzi Bauten-, V o r ga t t i Iusti^minister. Tricst, l. December. Wie die „Tr. Ztg." ucr. nimmt, wird Ihre Majestät die Kaiserin morgen um 95/, Uhr Vormittags hier eintreffen. Es heißt, Ihre Majestät werde die Reise nach Rom an Bord des „Grcif" fortfetzen und wahrscheinlich in Civitavecchia landen. Dic Ankunft Sr. Majestät des Kaisers wild morgen Abends um 8 Uhr erwartet. Kandel und Golkswirthschastliches. Telegraphische 'lUechfelcoursr vom I.December. 5perc. MetalliqncS 59,90. — 5pcrc. Mctalliqucö mit Mai» lind November-Ziuseu 59,90, - 5perc. Natioual-Aulehcn 6^.35. — 1860er Staalöanlehen «.'».50. — Vanlactieu 723. — Eredit-Aclicn 240.50, — London 124.85. — Silber 122.75. — K. l. Dncateu 5 88;. (Petroleumfälschung.) Das Petroleum wird vielfach mit dem viel billigeren Naphta gefälscht. (Pttrole,..n kostet 8'/. Thlr. al) Seehafen und Naphta 2 3 Thlr.) Diese Fälschung bewirü. , daß man viel m^hr Ocl gebraucht, alö weuu mau uiigeiälschlcö Peirolcum blcuut. Das Publicnm wild daher i>> colossale»! Maße betrogen. Außerdem wird aber auch das Petroleum s?h>' gefährlich gemacht, wenn die Fälschung stark geschieht, so daß durch ^ainpeiicrplosioncn leicht Unglücke entstehen loiiucn. Ei» guteö Petroleum soll sich erst entzünden, wenn es auf ,40° Fah-rcnhiit erwäiinl >uird; alles Petroleum, welches sich bei einer niedereren Temperatur entzündet, ist gefälscht nnd sehr gcsährlich-lim die Güte des Petroleums zn prüfen, hat man ucncrdiugs einen Petroleumpriiser erfunden Dcr Apparat ist sehr einfach nnd leicht zn behandeln nnd es wäre zn empfehle», wenn mit diesem Apparat die verschiedenen im Handel vorkommenden Pc-trolenmc elwa alle Monat geprüft uud die Resultate mit dem Namen der Verkäufer öffentlich bekannt gemacht würden. I» Amerika besteht darüber schon lange eiu Gesetz, uach welchem al!?i< als Arennöl iu den Handel gebrachte Petroleum, das sicl> bei ciner niedrigere» Temperatur alö 140" Fahrenheit entzündet, l-onfiscirt wird. ^'ail'acb, I. December Auf dem heutigen Marile sind cr-chienrn: 3 Wageil mit Getreide. HnrchschuittS-Preise. II. li. fl. lr. st. »I. N. ll. Weizen pr, Metze» 4 70 5 5li Bntlcr pr. Psnnd - 42 — -^ jlorn „ 3 — 3 24 Eicr pr, Stncl —2,;- — Gerste .. 2 8N 31!) Milch pr. Maß - K» - Hafer .. 190 2— Rindstelsch pr, Pfd, -22------- Halbsrnch! „ --------3 50 Kalbfleisch „ -25 — ^ Heiden „ 2 70 3 l0 Schweinesteisch „ 23--- Hirse „ 2 80 2 95 Schöpsenfleisch „ —14 — ^ Knlnrntz „ 3 ^- 3 10 Hnhndel pr. Stilll — 25-----^ Erdäpfel „ 100------ Taubni „ 15 - - Nlisen „ 4 50------- H"i pr, Zentner 1 .^ .^ Erbsen „ 5 20------- Stroh „ __75, ^, ,- Fisolen „ 450,— Holz,hart.,prKlft. , — 730 Niudsschmalz Psd -50 — — weiches. 22" ------52« Schweineschmalz „ — 42> - — Wein, rother, pr, Bpccl, frisch, ,, — 30,------ Eimer , _ 9 ^ — geriinchert „ — 42j-> — — weifzer ,. — — 10 - Angekommene Fremde. Am 30 November. Ttadt Mien. Dic Hcrrcn: Grünaucr, Verwalter, uon Haas' berg. — Gintzi, Stallmeister, von Haasberg. - - Pollal, jtfM< von Wien, — Nau, itanfm,, von Mrnbrrg. - - Grübler, k. ^ Bergverwalter, uon Idria. — Wiiltscho, Kaufm., von Wien. Elefant Die Hcrrcu: Cadvre, von Trieft. Andriuli, ">"> Pola. Schenlenhofer, uoii Augsburg. ^ Gullub, Besih"/ uon St, Georgen. — Starre, von jtärnten, — Krizar, BcD"' von Oberlrain. Theater. Hc nt e: Tie Frömmler, Schauspiel in 4 Acten. M ur geu: Faust, Oper in .'i Acten. «U. Mg. 320m l-2^"" windstill' ' Reg'eu 2!'" l. 2 „ N, 322.z!o -l-0 7 windstill Schnee Mss-^ 10.. Ad. 323.Z,, - 0,^ SO. schwach Schnee ^^", Nachlö nnd Vormittags Regen. Mit der Wiuddrehmic, l',o' SW. nach SO. stellte sich zu Mittag ein dichter Schnccfall ^ der de» ganzen Nachinittag nnd durch die Mcht auhiclr, H^,^ Früh ist die Schneedecke über einen Schnh mächtig. Die^a» '^ Bcnuiizweige augefrorcnc Schncelast hat abermals viel ^cl^ ^, an dcn Aäumc» verursacht. Das TagcSmiltcl dcr Wärme -s''^ ' um 02" unter dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: Igilaz v. ^ss l r i n m a u r< Wrjclllmicht. .^^^^^i^^ 5'r^^°U'!":na5^g^"n^tc^ ^c^N^2eNo^d^^7^^ u^Lu^en^E 'nw Sorten " waren start angeboten und rücka,.... Bankpapieren sind thnls Rnckgänge, thiil« Steigernnge.l bc>mtt^. lctztcrc ^erdmgs nur bei wen.gcn ^Necten,------ H. ilUlstemeine Htaatoschilld. ss«r 100 fl. 9.f,0 „ .. .. Nprll-Oclober. <'»l).I0 «!>20 Stcucranlehen rlickzahlbar (^) - W.— 98.50 i!ose v I, 1«:^ . . . . 23 l.- 233.- ,. .. 1854 (4«/.,) zu 250 fl. 90.— 91.- .. .. !8K0 zu 500 fl. - - ^.- 95 10 ,. .. 18W zu 100 fl. . . 101.- 101,75 ,. .. 18<;4 zu 100 st. . , 119 25 119.50 SiaatS-Domäueu-Psandbriefe zu 120 fl. ö W. in Silber . . 118. 118,50 ». (iirundeutlastnnns-vblistationen. Filr 100 fl. Gelb Waare Nühmen .... zu 5 p(lt, 92. - W.-> O^Iizien ...» ,. b ., ?2.«0 7Z.50 Nieder-Oesterreich. . ,. 5 „ 94.-94.5" Ober-Oesterreich . - „ 5 .. 94.50 95,-Siebenbürgen ... ,. 5 „ 75 75 7«.25 Steicrmail ... ,. 5 -, ^l-^ ^«-— Uußaru ......b„ 79.50 80.- O. Actie» von Bankinstituten. ^ Geld Waare Anglo-östcrr. Vanl abgcst, . . 263- 2(^.50, Anglo-ungar. Baut .... »>' ' 6i..50 Bodcii-Crcditanstalt . . . - 7' . „^-^ Crcditaustalt f, Handel n. Gew. . 243.25 243,50 Orrdilaustall. allgem. ungar. . . 79 - 79 5<) Escomptc-GescNfchaft, n. ö. . . 840. - 84ä.-Franco-osterr. Bank . - - » bb -^,50 Gemralbanl.......,"'^ 7"^' villl.oxalbmit......<^ "^ ' Niederländische Baut .... ^-'- ^7- Verciuöbant.......9 " .»,.50 Vcrtehrsbant.......lii.- ^U-^ Wiener Bank......5«.— b0.-> «. Actien von TranSportunternel,. mungeu. Geld Waare Alfold-Fiumaner Bahn . > - 1<,8.- 1^8.25 «.hm, Westbahn.....24^244^ Harl-Vlidwig-Bahn . . - - - ^-!'" "^' Donau^Dampfschifff. Gescllsch. . 54» - .'51,- Elisabclh-Westbahn.....^ ^-' Fcrdinando-Noldbahn . - > ^17. i^'II Fünsl.rcheu-Barcscr-Bahn . . 7''.5(> 177.50 Fr°uz'I°seph«.'Bc>hll .... 179.75 lw.50 ! ^enlberg-Hzern.-Iassyer-Vllhn . 196.- 196,50 > Geld Waare , l>loyd, osterr........320—322 — ! Omnibus »erste Emission). . . 120.— 122.— ! Rudolfs-Bahn ...... 165,— 165,50 l Siebeliburger Bahn . . . .167.50 168- Slaatsbahn.......378 - 380.— Sildbahn.......248.65 248.75 Sild iiorbd Verbind. Bahn , . 158,— 159.— Theiß-Bahu.......252— 253.- Tramway........ 181. - 13150 «. Pfandbriefe (für 100 fl,) Mg. öst Bodm-Credit-Anstall Geld Waare! oerlosbar ,u 5 pCt. in Silber 107.50 108 -dto.in33I.rilclz.zu5pEt.iuo.W. 89.50 90-Nationalb. auf ü. W. verlosb. zu 5 pCt.......93.50 9370 ^ Oest. Hypb. zu 5'/. pEt. rlickz. 1878 98.^ 98.50 Ung. Vod.-Ereb.-Anst. zu 5'/, M. W 75 91.25 »'. «vrioritätsobliaationen. i. 109 si. ö. W. Geld Waare El.s -Wcstb. in S. verz. (I. Emiss.) 90 50 !»1,- > Ferdinands-Nordb, iu Silb, vcrz. IOü.25 106.75 z Franz.IosephS.Bahu .... 92.- 9250 W., Em. 136,7.^ "< ^ Slldb.G.3'/>500Frc. „ . .120,25^"' Südb.-Bonö 6"/, (I87"^74) . «.450 i.500FrcS......244.-^' '^ Rudolf-St'ftung zu 10 fl. . . 14.- ^' „ Wecksel (3M°u) Geld M"^ Augsburg filr 100 st fildd. W. 1^-^^ ^< ^».70 <3our« »er Geldforten K. Münz-Dncaw. . 5 fl. «^ lr. .1 si-^ .. NapolconSd'or . . 9 ,. .»«^ " ^ " ^5 .. VcremSthlller. . . 1 » ^ " ^.^ ' 59 " Silber , . 123^ ' " ' " Kr°imschcOrunden^i.ng«-0.^°N°^ 2025 (2818—1) Nr. 6063. Edict. Das k. k. Landesgericht Laibach gibt bekannt, daß in der Executions-sache der k. k. Finanzprocuratur wider Frau Justine Schwinger die mit Bescheid vom 24. Juli 1869, Z. 3887, auf den 15. d. M. angeordnet gewesene dritte Tagsatzung zur executive« Fcilbietung des landtäflichm Gutes Freihof auf den 20. December 1869, Vormittags 10 Uhr, vor diesem k. k. Landesgerichtc mit dem vorigen Anhange übertragen worden sei. 'Laibach, am 20. Nov. 186!). (2786^3) Nr. 6065. Edict. Das k. k. Landesgericht in Laibach gibt bekannt, daß in der Exe-cutionssachc des Andreas Mesesncv wider Matthäus Streiner wegen 400 st. tt. 8. e. bei fruchtlos abgehaltenem ersten Feilbietungstenuine ob des in Laibach am Froschvlatze «ud Consc.-Nr. 125 gelegenen, mit 1850 st. de-lvertheten Hauses die beiden weiteren Feilbietungstagsatzungen am 13. December 1869 und 17. Jänner 1870, jedesmal Vormittags 11 Uhr, hicr-gerichts mit dem vorigen Anhange vorgenommen werden. Laibach, am 23. December 1869. "(2586—1) Nr."i5769. Executive Relüitäten-Versteigerung. Vom t. k. Mt.'deleg. Bezirksgerichte in Laibach ^ird bekannt gemacht: Es sei übcr Ansuchen der k. t. Finanz-procuratur in Laibach die executive Ver-steigcruna der dem Mathias Fink von Gradischc gehörigen, gerichtlich ans 773 fl. f>cschätztcn, im Grundvuchc Aueri>per^ >nl» Urb.-)tr. 387.^ vorkommenden Realität be» williget, und hiezn drei FeilbictungSlag-satzungcn, nl,d zwar dic erste auf den 15. December 1869, die zweite auf den 15. Jänner "ob die dritte auf den 16. Februar 1870, jedesmal Vormittags von 9 bis 12 Uhr, in scr AmtS'anzlei mit dem Anhange an-ycoldnet worden, daß die Pfandrcalität bei der ersten und zweiten Fcilbictung Nnr nm oder übcr den Schätzunnöwcrth, bei der dritten aber anch unter demselben hintanqegeden werden wird. Die Licitalionsbedingnisse, wornuch insbesondere jeder Licilant vor gcmachlcm Anbote ein lOpcrc. Vadiunl zu Handen der Licitalionecommission zu erleben hat, so< wic das Schützungöprolokoll und der Grund» buchScxtract können in der dicSgcrichtlichen Registratur cinacscbcn werden. Loibach, am 30. August 1869. (2671^—l) ^ Nr. 2388. Ezecutive Feilbietung. Vom t. t, Bczuksaerichtc Sittich wird hicmit dckai'nt geinacht: ^ El, fci ilbcr Ansuchen der Anna Go-l'>öck von Brczovca gegen Bernhard No-^ak von Sl. Veit wcucu schuldiger 210 fl ö- W. c. 8. l>. die executive öffentliche Vcr-., ^isscrung der dem letzteren «chöiigcn, im ^nmdbuchc der Pfarrf,ilt St. Veit 5lil> "lb,-Fol. 146, l'i>5. 221 volkommcnden, ^l St. Vcit liegenden Ncalilät, im gericht-!'ch erhobener. SchätzungSwcrihc von 800 ft. ^ W,, bewilliget und es feie» zur Vor-"ahmc derselben dici Fcilbictungstagsatzm,. l>kn auf den 1 7. December 1869 und 21. Jänner m>d 25. Fcbrnar 18 70, ^csnial Vormittags 10 Uhr, hicrgerichtS "^ dcm Anhange angeordnet worden,! daß die feilzubietende Realität nur bei der letzten Feilbietung auch unter dcm Schützungswerthe an den Meistbietenden hintangcgcbcn werden würde. Das Schätznngsprotokoll, der Grund-buchscxtract und dic Licitationsbcdingnisse lönnen bei diesem Gerichte in den gewöhnlichen Amtöslundcn eingesehen werden. K, t. Bezirksgericht Sittich, am 18ten August 1869. (2779-2) Nr75137 Zweite erec. Feilbietung. Von dem t. l. Bezirksgerichte Seno» setsch, mit Äezug auf das Edict deS t-t. Bezirksgerichtes zu Adelsberg vom I5ten August 1869, Z. 5802, wlrd lund ge« macht, daß bll resullalloscr ersten exec. Fcilbiclung der in den Verlaß des Anton Kaucic !>ru. von Präwald einschlägigen, im Grundbuche Herrschaft Präwald »uti Urb.'Nr. 47/50, Herrschaft Nußdorf «lü> Urb.'Nr. 73, Herrschast Scnosetsch ^ Urb.'Nr. 401/1 und Gut Neulofcl >ul) Ulb.-Nr. 73/2 vollomnnnden, gerichtlich auf 16.055 ft. 40 lr. bcwcrlyctcn Rca liläten, ob schuldigen Ziüsenrüclilaudcb pr. 1142 ft. 50 tr., zur zweiten aus oeu 9. December l. I. anberaumten ezec. Feilbittuug geschritten werden wird. K l. Bezirksgericht Senosclsch am 13tcn 'November 1869. (2672-1) Nr. 2475. Executive Feilbietung. Vom l. l. Bezirksgerichte Sittich wird hicnüt bekannt gemacht: Es sei Über Ansuchen ocS Bernhard Klemenölö von St. Veit gegen Josef Kli« stan von Studenc wegen schuldiger 101 fi. 12 kr. ö. W. l5. ». (!. die epcutie öffenl. l>che Versteigerung der dem letzteren gehörigen, im Gruuduuche der Herrschaft Sit> lich des Feldanucs ->uli Ulb.'Nr. 134 u. l35 vorkommenden, zu Studcnc liegenden Rcullläl, im gcrlchlllch erhobene» Schaz zungsuicllyc von 2478 ft. 00 tr. ü. W., bcwilligct und eö sncn zur Vornahme der« >clueu drei FcilbiclungStagsatznugcn auf den 1 7. Dcccmber 18 0 9 und 2 1. Jänner und 2 5. Februar 1870, jedesmal Vormittags um 10 Uhr, hier» gcrichlS mit dem Anhange angeordnet worden, daß die feilzubietende Realität nur bei der letzten Feilbietung auch unter dem Schätzungöwcrthc an den Meistbietenden hintangcgcbcn werden würde. Das SchätzunMrolotoll, der Grund-buchsextract und die Licitationsbcdingnisse tonnen bei diesem Gerichte in den gewöhnlichen Amtösnmden eingesehen wcrdcn. K. t. Bezirksgericht Sittich, am 27steu 'August 1809.__________^ (2719-^2) Nr. 5140. Erinnerung an Maiia Gostisa ucrel>e>. Mihcvc von Kirchdorf und deren allfälligc Elben, unbekannten Aufenthaltes. Von dem l. t. Bszirlsgerichte Plauma wird der Maria Gostisa. vcrchel. Mi-hcuc, von Kirchdorf und deren allfälligeu Erben unbekannten Aufcnlhaltcs hiermit erinnert: Es habe Valentin Mchcuc von Kirchdorf wider dieselben die Klage auf Verjährt- und Erluschcncrllärung einer ans der Realität R.-Nr. 3, Ulb.-Nr. 3 u p> n< >>,, 8. ScptcM' t'er 1809, Zahl 5140, l)icr«crichlö cinge« bracht, worulicr zur milndlichen Vcrhand^ lung dic Tagsutznng auf den 7. December 1869, früh 9 Uhr, mit dem Anhänge dcS § 29 lillg. G. O. angeordnet nnd den Gcllag. ten wegen ihics unbekannten Aufcnthaltce! Herr Albert v, Höffcrn, k. t. Notar iu Planil'.ll, °lö ^ulillm- l,cl »olum auf ihre Gefahr und Kosten bestellt wurde. Dessen werden dieselben zn dcm El>dc verständiget, daß sie allenfalls zu rechter Zeit sclbjt zu erscheinen oder sich einen anderen Sachwalter zu bestellen und anhcr namhaft zu macheu haben, widrigcns dicsc Rechtssache mit dcm aufgestellten Curator verhandelt werden wird. K. l. Bezillsnericht Planina, am 10ten > September 1869. (2712-2) Nr. 2711. Erecutive Feilbietung. Vom k. t. Bezirksgerichte Liltai wild hiemil bekannt gemacht: ES sei über Ansuchen des Georg Stofic von St. Veit. im Bezirke Egg, Ecssionär des Johann Pibernik, gegen Josef Iesei'öek von Sl. Georgen wegen schuldiger 34 si. 76 lr. ö. W, c:. 8. <:. in die executive öffentliche Versteigerung der dem leytern gehörigen, im Grundl'uchc der Herrschaft Gullenberg 5uti UrbarS-Nr. 20, Fol. 155 vorkommenden Realität, im gerichtlich erhobenen Schätzungs-wcrthc von 1607 fl. 50 kr. ö. W., gewlUi-gct und zur Vornahme derselben die Feil-bictuugö-Tagsatzungcn auf den 7. December 1869 und 11. Jänner und 15. Februar 1870, jedesmal Vormittags um 9 Uhr, in dieser AmlStmlzlci mit dcm Anhange bestimmt worden, daß die fcilznbietcnde Realität nur bei del letzten Feilbictuiig auch unler dcm Schütznngswerthe an den Msislbic-lcnden hlntau^cgcbcn werde Das Schätzuugsvlototoll, rcr Grund buchscxtract uno die i!icitalionSbcdinguissc können bci diesem G>richte in dcn gewöhn« lichen Amtssluudcu eittgescheu werden. K. t Bczirtsgerichl liltai, am 10lcn September 1869. (2568—3) Nr. 18802. Erecutive Realltätcn-Versteigerung. Vom k. l. städt.-dclcg. Aczirtöaerichte Laibach wird bekannt gemacht: ES sei über Ansuchen des Josef Rebol von Gamliog dic cxccnlwc Versteigerung der dem Valentin Zidcrt von G^mling gehörigen, acrichtlich ans 2490 fi. geschätz ten, im Gruudbuche St. Trinilatis >u>k Ulb.^Nr. 9, dann GlNiidbuch Michclstetten >ul» Uib.^Nr. 726 und 729 vorkommen den Rcalilätcn, Wege» aus dcm Veralcichc vom 10. März d. I., Z. 5277, schul-diger 300 ft. «'.«. c. bewilliget und hiczu drei Fcill'ictungS'Tagsatzungcll, und zwar die erste ans dcn 18. December 1869, dic zweite auf den 19. Jänner und die dritte auf den 19. Februar 1870, jedesmal Vormittags von 9 bis 12 Uhr, in der Amtstanzlci mit dem Anhange angeordnet worden, daß die Pfandrealilättii bci der ersten und zweiten Feilbietung nur um oder über dcn Schätzmigswcrlh, bci der dritten aber auch unlcr demselben hintangcgcben werden. Die ^icilationöbcdingl'issc, wornach insbesondere jeder ^icita»t vor gemachtem Anböte ein 10perc. Vadium zu Handen der LicitationS-Eommission zu erlegen hat, so wie das Schätzun^sprotololl und der Grnndbnchsexlract tönnm in der diesae« richtlichen Registratur eingesehen werden. Laibach, am 24. October 1869. (2733-3) Nr. 3671. Executive Feilbietung. Von dem t. l. Bezirksgerichte Stcin wird hiemit belalmt gemacht, daß über Ansuchen der Frau Maria Swetina, durch Hcrrn Dr. Pougratz in Laibach, wider Lukas Pirnath von Laak bci MannSburg wegen aus dem Vergleiche vom 18. October 1804, Z. 15400, schuldiger 1900 fi. zur Porl'llhme der vom t. l. städt.-dclc>;. Bezirksgerichte Lmbach mit Bescheide vom 20. December 1808, Z. 17397, ticwil l-glen crecutiven Feilbietnu^ der dem letz. lern gehörigen, im Grundbnche D-R.-O. Emnmcuda Laibach >ul> Urb.-Nr. 273, Nccl.Nr. 28 und 34/c „.I Hlü'bllch. ferner der >u!> Orundbuchscztract Nr. 35 bis 45, R.-Nr. 28 (Grundbuchscinl.igc Nr, 23) R.-Rr. 16, Grnnddnchscflract Nr. 28, dann "ul, Grundbuchscrtract Nr. 34, ferner dcs Ackers >n> lü.l'lll Par. zcUe-Nr. 1140»«! Extract-Nr. 22, sämmtlich llototoll und die Licitations-Bedingnisse in den gewöhnlichen Amtöslun« den hicrgcrichls eingesehen werden können. K. t. Bezirksgericht Stein, am 8ten November 1869. (2435—3) Nr. 5786. Erinnerung an Johann Darovic und dessen ali^ fällige Rechtsnachfolger. Von dcm t. l. städt.-dclcn. Vezirksge. richlc Rudolfswcrlh wird dem unbekannt wo befindlichen Johann Darooic von Gothcndorf und dessen allfälligen unbe^ kannten Rechtsnachfolgern hiermit erinnert: Es habe Josef Slreiner von Golhcn^ dorf wider dieselben die Klane wegen Verjährt» und Erloschenerklärung dcr auf der Hubrealität > Rcct. - Nr. 13 und 18 ml Gut Nenhof im Grunde des Schuldscheines vom 4. September 1829 intabulirt haftenden Forderung ftr. 150 st. E. M '!<' p'»^. 19. August 1869, Zahl 5786, hicramts eingebracht, worüber zur summarischen Verhandlung die Tagsatzung auf den 2 3. December l. I., früh 9 Uhr, mit dem Anhange des § 18 der Vorschrift über das summarische Verfahren angeordnet und dcn Geklagten wegen ihrcS nnbetanntrn Aufenthaltes Herr Dr. Nosiua von Rudolfswerth als Curi'lm- in! l>cl,im auf ihre Gefahr und Kosten bestellt wurde. Dessen werden dieselben zu dcm Ende verständiget, daß sie allenfalls zu rechter Zeit selbst zu erscheinen oder sich einen andern Sochwaltcr zu licstcllen und anher namh.ift zu machen haben, widrigen« diese Rechtssache mit dcm aufgestellten Curator verhandelt werden wird. K. k. städt.-deleg. Bezirksgericht Ru-dolfswcrth, am 30. August 1869. (2804—3) Nr. 3338. Executive Feilbietung. Von dcm k. t. Bezirksgerichte Tscher« ncmdl wird hicmit l'ctannl gemacht: Es sei vom t. k, Landesgerichtc Laibach mit Bescheide vom 5. Juni 1809, Zahl 3947, übcr das Ansuchen deS Herrn Johann Kapelle von Möllling gegen Theo» dor Harinq, zu Handen dessen Curators Hcrru Johann Vircmt von Tscherncmbl, wegen aus dem Vergleiche vom lOten August I860, Zahl 5017. und Cession uom März 1807 schuldiger 20 si. ö. W. >!. >. c'. in die excciltivc öffentliche Ver. steige, ung der dcm letzteren gehörigen, aus dcr Herrschaft Tschcrnembl cxuudiltcn, in der lrainischen Wandtafel vorkommenden Gilt Weiniz, bestehend aus zwei Wein« gärten sammt Keller nnd dem halben Hof 'n Oklng, im gerichtlich erhobenen Schäz-zungsweilhc von 485 ft. ö. W., gewil< llsscl und eS seicn vom acfertigten Bezirksgerichte im 'Namen deö t. t. Landes' Gerichtes Laibach zur Vornuhme dersrl-bcn die drei FeilbictungS - Tagsatznngeu auf den 4. December 1869 und 5. Jänner und 5. Februar 1870, jedesmal Vormittags um 11 Uhr, in der dicslierichtl'chrn Kanzlei mit dcm Anhange bestimmt worden, 5aß die feilzubietende Realilät nur bei dcr letzten Feilbictuna. auch unter dcm Schätzungswcrthe an dcn Meistbietenden hintange^cben wcrdc. Das Schätzungöprotololl, der Grund-buchscrtract nud die Licitationsbcdingnisse können bci diesem Gerichte >n dcn gewöhn« lichen Amtsstmidcn ciugcschcn werden. K. k. Bezirksgericht Tschcrncmbl, am 17. Juni 1669. 202« 3" Nicolai- und Weihnachts-Geschenken emvfirhlt der Gcsertiale dcm >>. l. Pliblituin sein großes Lager Uou «««^vr-, '«'r»»»n«t», s^l,»^tl t«,»e«»»«,«»» ">'d l >„,««,»,„,»»««-HT »»»««, sowie auch eliie gr°l;e Auswahl »««>»«,»«, »»»««'^«»'Olvn uud alle Galtungen «x,t«»»-^V«i>»S mit den, Zn-fplccheu einer reellen Bedienung, (^22—1) ISalthasar Capreix. Das gefertigte Geschäftshaus braucht zu» folge libcruommener VerzehrimaMeuer des hoch-gräflich Gustav v. Batthyani'scheu Herr^ schafts.Regales mehrere Verzehrungssteuer- Ulld stellt hiciüit dril Alltrag, jlllc Herren, welche sich diiscm Vcrufe widmen wollen, mogeil ihre Gesuche nnverzitglich au den Gefertigten eiuseu-den. Der Monatsgehalt ist auf A0 si., sage: Dreißig Gulden festgestellt. Slavische Sprache ist uothwcudig. Nrod an dev .^tulpa, in Eroatien, am 30. November 18 <2821) O. ^ l^»> >»lt«e»^. Für einen sjährigru Kuabeu wird in Unter-lrain auf« Land ein Hftmlltlll (vulßu Instructor) gesucht. Nähere Anslunft ertheilt auö Gefälligkeit das Zcituugö-Comptoir. (2808-2) (2«44—3) Nr. 4390. Dritte erec. Feilbietung^ Mit Bezug auf das dieSgerichlliche Edict vom 20. August 1869, Z. 3638, wird bekannt gemacht, daß die auf den 16. October uud 10. November l. I. an< geordneten erste uud zweite cxecut. Feil-bietnngcn der dem Michael Stibiel von Uslja Nr. 31 gehörigen Realitäten über Einucrständniß beider Excculionölhcilc als aligch alten angesehen wcrdcn und nun' mehr zu der auf den 1 6. December 1869, fiüh 9 Uhr, >'n Inl^ der Realitäten an» geordneten dritten cxecnlwen Feilbil'lnng niit dem flnhcrcn Anhange geschritten wird. K. t. Bezirksgericht N'ftpach, am I llen October 1869 MOLL'S Teidlitz-Pmver. Central-Versendnntts-Depot: Apotheke „zum Storch" in Wien. l^U^ «,,,? «l« ««H»<„,»^. 5iede Tchachtel der von mir erleussten Teidlitz-Pulver und jeden, die einzelne PulvcrdvsiS umschlieslenden Papier ist meine amtlich dcponirte Tchnymarke aufgedrückt. Preis einer versiegelten Originalschachtel I ft. üst. W. — Gcbrauchs-Auwcisuug in allen Sprachen. Diese Pulver behaupten durch ihre außerordentliche, in den mannigfaltigsten Fällen erprobte Wirtfanlleit nuter sämmtlichen bisher vellluulen Hansarzeueien unbestritteu den ersteu Naug; wie deuu viele Tauseude anö allen Theilen dcS großen Kaiserreiches u»S vorliegende Daulsaguugsschreibc» die drtaillirteu Nachweisungeu darbieten. daß dieselben bei habitueller Verstopfung, Uuver-daulichtrit und Sodbreuuen, ferner bei Krä'mpsen, Nicrentrant he ite n, Nervenleiden, Herzklopfen, nervösen Kopfschmerzen, Vlutcougcstioneu, gichtartigen G lied er-Af fe cti ou cu, eudllch bei Anlage zur Hysterie, H y P o ch o u-drie, auba«erndrm Brechreiz u. f, w. mit dem besten Erfolg angewendet werdeil und die uachhaltigstcu Hcilresultate lieferte». 3^lk^klllltlk '" Laibnch bei Herrn ^iZN^l», FI»> «»»», Apolheter „zum goldenen Hirschen." — Görz: U /,'l)N2a^' und /l. «e^en/w/'i^. — Gurkfeld: /<>/^i. «<)mt:/l^. — Kraiuburss: «eü. Hlc/la«ni^) Apotheker. — Nudolfswerth: ./„.vs/' gn'Fmann. — Httippach: v4ni«n /i6/io^>. — Gilli: /^a^/ ^>/.v/)e^. — Marburg: /^. /^«i/eini^. Durch obige Firmen ist anch zu beziehen das Gchte Dorsch Leberthran Oel. Die reinste uud wirlsamsle Sorte Medicinalthran au« Bergen in ^)torwcgcu. Jede Vouteille ist zum Nulcrschied von andern ^eberlhransorteu mit uiciuer Schutzmarke versehen. Preis einer ganzen Vmüeillc uebst Oebrnuchl«?>«? iu H, »,»>^<,„ t »FF. Zum H,ch,niedebetried, Schmelzen von Eisen. Kupfer :c, Blasen von Schweiß-iind auderu Feueru. zum Haugen, Trocknen der verschiedensten Gegenstände, zum Ventili-re»l vail Fabriteu, Schiffen, Gruben :c., znm Kühle» :c., transportable Tchmied-herde und Feldschmiedcn. 77, auf den 4, September 1868 angeordnet gewesene, jedoch sistirtr dritte tfcc. Ncalfeilbictung in der Ekccn-tionös»ichc dcS Hcrrn BlaS Tomäic lion Fcislriz gegen Johann Sazn von Grafen-brnnn Nr. 76 I" ><>. 5 si. 83 tr. ö. W. auf den 14. December 1869, Vormiltags 9 Uhr, mit dem vorigen Anhange im NeassmlM'nngöwcgc angeordnet worden. ^ ,^ . K. t Bezirksgericht Felstriz, am lüten Scvlrmoer 1869. (2590-2) ')lr. 15434 Erecutive Rcalitätell-Versteigcrung. Pom k. t. städt.dcleg. BczillSgerichlc in Laibach wild lielannt gemacht: Es sei über das Ansuchen der t. l. Finanzproclnalur in ^aibach die c^eculioe Versteigern»« der dem Johann Icssich von Schleimtz gehörigen, gerichtlich uns 322 st. 40 tr. acsü'ätzten, im Grundbuchc Schlcinitz >u>< Cinl.-Nr. 111 uortommeN' den Realität, bewilligt und hlezn drei FeiluietungS'Tllgsatzungen, und zwar die erste auf den 2 2. December 1869, die zweite auf den 2 2. Jänner und die dritte auf den 2 3. Februar 1870, jedesmal Vormittags von 9 bis 12 Uhr in der Gcrichlokanzlei mit dem Anhang angeordnet worden, daß die Psandrcalila't bei der ersten und zweiten Feilbictung nnr um oder ilbcr deu Schätzungswert!), bei der dritten aber auch unter demselben hintangegebeu werden wird. Dic ^icitationsbcdingnisse, wornach insbesondere jeder Licitant vor gemachtem Anbote ein lOperc. Vadium zu Handen dcr ^icilationS-Eommission zu erlegen hat, so wie das Schätzungsprotokoll und dcr GrundbnchSej.lr(ict tonnen in der dicSgc-richtlichcn Registratur einglsrhen werden. Laivach, am 20. August 1869. (2589—2) Nr. 10685. Erecutivc Neillitatm-Vcrstcigerung. Vom k. k. slädi.'dclcg. Bezirksgerichte in Laibach wird bekannt gemacht: ES sei über Ansuchen dcr l. l. Fl nanzprocuialur in Laibach die executive Versttigernng dcr dem Johann Erjavc' von Klcinmlaiou gehörigen, gerichtlich auf 2344 si. 40 tr. geschätzten, im Grund-duchc Schleinitz ^ut, Urb.-^ir. 123 vorkommenden Rcalilät bewilliget, und hiezu drei FcilbiclungS-Tagsatznngen, und zwar die erste auf den 2 2. December 18 69, die zweite auf den 2 2. Jänner und die dritte auf ocn 2 3. Februar 18 70, jedesmal Vormittags von 9 bis 12 Uhr, in der Gerichtslanzlei mit dem Anhange a». geordnet worden, daß die Pfandrealität bei dcr ersten und zweiten Fcilbictung uur um oder über den Schätznngswerth, bei dcr dritten aber auch unter demselben hintangcgcben werden wird. D>c Licitatioilöbedingnissr, woruach ms> besondere jeder ^icitant vor acmachlcm Anbote ein 10"/« Vudium zu Handen der LicitalionS ' Commission zn erlegen hat. so wie das Schätzn„ll.spl0lukoll und de, l Grundbuchsextlact tonucn in dcr dics-acrichtl'chcn Neg'stralnr eingesehen werden, Laibach, am 13. September 1869. WW Scelenwärmer, "^WR Mlill^hülljl>z und Cacheinir ^aulieil der Saison halber sehr geeignet und praktisch fiir Nicolaii - Cresdicnke empfiehlt einem gcehrtm Publicum zu W'»»»«'llli.«»W'«'«!l!«e« Franst Maer9 St, Peters-Vorstadt?tr. ^, (2812—2) Niederlage in Laibach: Elefantengasse. Ignaz Pongratz elwh Oi'aLÄ (ii27-ao) eröffnet iu Laibach in der Elctaiiteiips.se eine Schuh-Niederlage. 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Abgang der Mallepost von Laibach' Nach Villach; durch Obcrlrain, Oberlärnle''' biö Villach, dann Ärixen, Tirol — tä'c,l'<" um 4 Uhr ^tachniittagi<. „ Klagenfnrt ubrr Kraiiibnrg. Veldt^ NruniarlU:c. — täglich frilh 4 Uhr. ^ „ Nudnlfs >ucrth, Seisciibrrg, ^tasseuf""' Mottling uud Tscheruruibl — täglich s Uyl Abends. „ Cilli, Carriolpost, über Lulovic, f/' Oswald, Franz, St. Peter — täglich ü lw Früh. „ Gottfchre, Votcnpost, über Großlasch'V' Ncifniz :c. täglich Friih 4 Uhr. „ Striu. Boteupost, über MaunSburg ^' — täglich Nachmittags 3 Uhr. Nach Nudolföwertl, und Klageufnrt fowic u>^ gekehrt werden liur drei Reifende, bcdingungsu't'! änch ein vierter anfgcuouinicu, weiln der lio^ dncteur seinen Sitz im Cabriolet mit dem ^^ vertanfcht nnd leine höhere Vespalinling crwäa» -Nach Veldei' 4 Reisende. ,., Nach Villach werden in den Winttrmo""^ 7 Reisende, im Mai — September unbedingt""! genommen. Ankunft der Mallepost in Laibach- ' Von Villach; von allen Postämtern b's ^ lach.Brircn. Innsbruck, Obcrtr" läruteu. — täglich frilh 7 Uhr 10 M"' Von Klagen fürt, Nrumarltl, Kra««"" ^' Vcldcs ,c. - täglich Abends 7 Uhr 2^ ^ / „ Nnd ° lföwcrth. Scisenberg, Nasse"'H Mottling und Tschernembl — täglich ' 5 Uhr 10 Min. ., Os- „ Cilli (Carriolpost), Lukovic, St. ,,^ wald. Franz, St. Peter :c. - ^ Nachm. halb :i Uhr. . ,f, „ Guttfchce (Aotenpost), Großlaschltz. "c>, uiz ,c. "^ «iiglich 11'/, Uhr Mittags. Stein lVotenpost), Mannsbnrg -" täg' frilh « Uhr. Freigepäck 30 Pfd. 100 fi. Werth- ^-Reclamcu jeder Art wollen mitndllch " ^ schriftlich bei der Amtövorstehung angebracht ' , den. - «ei Vcrfpätungeu der Poste» uud Ziigc erfolgt die Ausgabe um so viel sp"^^ Äomtrkung. Die Briespost ist von » ^ frilh bis 7 Uhr Abeuds offcn. Zw'sche» ^ ,.., « Uhr frllh werden die Leitungen riickwauo ^^ gegeben. - Die Fahrpost ist «on « ws ". tt. Vormittags nud von 2 bis 7 " ,^ic'l sammluugsiästeu die in dieselben ^" ^'M' Briefe dreimal des Tages, ""d f"" ' ' .„'0 Vormilltaqs, daun um 3 Uhr ?iach "' "^ ,,ge-endlich um /. Uhr Abends p"' ^„s »'l-'-nommeu uud zur weitern Exped't'°" «"' Postamt gebracht^______ Vru« und ««lass °°n I«««, o. »le'umllyr und Fedor Vamberg ,u ^'a,bach.