Nr. 297. Freitag, 27. December 1889. 108. Jahrgang. LMcher Zeitung. »«findet Nch 2ong«s«pl«y >, bi« ««»»ttt»» V«hnh»f«llsse «4. «pltchftnubeu der Neb«ction lägllch »»« Mit 1. Jänner l>«8innt ein neues Abonnement auf die Lailmcher Zeitung. Die Pränumerations-Bedingungen bleiben ""verändert und betragen: mit Poftverlendung: fUr Laibach: »an^jährig . . 15 N. — lr. ganzjährig . . 1l fl. — Ir. halbjährig . . ? „ 50 „ halb/N - - 5 „ 5<) „ d'ktteljährig . 3 „ 75 „ v,erteliähr,g . ^ „ Consortiums beschafft werden konnten, so würde der projectierte Bau einer eisernen Brücke wohl nur als ein Landesunternehmen zur Ausführung gelangen könneu. Bei dem Umstände, als es sich hier um den Bau einer Erenzbrücke handelt, welche auch dem Nachbarlande Steiermark wesentliche Vortheile gewähren würde, kann man die Aufbringung des gesummten Vrückenbau-Erfordernisses dem Lande Kram ! nicht zumuthen. Es muss zwar zugegeben werden, dass gedachte Brücke den in ihr Verkehrsgebiet fallenden krainischen Vezirkm mehr Nutzen gewähren wird. als jenen von Steiermark, weil die Eisenbahnstation Steindruck sich auf steiermärkischem Boden befindet, doch ist auch der Verkehr vom steiermärklschen Save-Ufer nach dem Marktorte Ratschach ein lebhafter, außerdem aber der gegenseitige Besuch der Jahrmärkte von krainischer und steiermärkischer Seite von so großer volkswirtschaft-llicher Bedeutung, dass der Vortheil der in Frage stehenden Brücke für Steiermark ganz außer Zweifel steht und von den berufenen Factoren steiermärlischer-seit«. wie dies im mehrerwähnten Lommissionz.Proto-lolle constatiert ist. rückhaltslo« anerkannt wird. Ls ist allerding» schwer, dn« Interesse der zwei Nachbarländer an diesem Brückenbaue mit aller Sicherheit in Ziffern auszudrücken, doch kann dasselbe für Kram mit Zweidrittel und für Steiermark mit Ein« drittel annähernd richtig beziffert werden. Mit Rücksicht auf das gemeinschaftliche Interesse der Länder Krain und Steiermark an dem Zustandekommen dieses Brückenbaues hat sich der krainische LanoeSausschus« an den steiermärkischen Landesausschus« mit dem Vorschlage gewendet, den Bau der in Frage stehenden Brücke als ein gemeinschaftliches Unternehmen beider Länder in Ausführung zu bringen, zu welchem Krain Zweidrittel und Steiermart Eindrittel der Baukosten beizutragen hätten, dafür aber auch an dem Ertrage der Brückenmaut im Verhältnisse zur Beitragsleistung participieren würden. Die Aufstellung einer Brückenmaut erscheint mit Rücksicht auf die bedeutenden Kosten dieses Brückenbaues und auf die große Erleichterung und Bequemlichkeit einer solchen Verbindung der beibeu Save-Ufer für den Verkehr als vollkommen gerechtfertigt. Vom idealen Standpunkte der vollste« Verlehrtfreiheit lassen sich gegen die Errichtung von Mauten allerdings Einwendungen erheben. Da aber der Landtag eine so bedeutende Summe für den Brückenbau nicht bewilligen Feuilleton. Das Leben auf dem Mars. Von Dr. Van der P - rgen. H, Abermals müssen wir nun einer Ansicht Mr. den c>? entgegentreten, die, so viel wir wisse,,, von vbservatoren. die anf Monnt Hamilton versam-n, n "n. auch nicht durchwegs getheilt wurde. Wlr 2" die Deutung die ?r den durch das Teleskop M - ".' und vou alle» Anwesenden constatlerten leb- nen Bewegungen der Mar«brwohner gegeben hat. brock. " l° iiberschwänqlichc Lustigkeit, eine ununttr-« ^ Feststimmuug passt wenig zn einem so rauhen and' "' ""e der Mars einer ist. Man muss stch nach grei I" Erklärungen umsehen und wird kaum fehl-chen^ '«Ü""" man die soeben erwähnten ununtelbro. sche" Windstöße nnd Stürme als Ursache jener an-lnl! n fröhlichen Bewegungen ansieht. Diese Stürme lei, ,.,.°!!s die dort lebendeu'Wesen umso heftiger wir. "lz d. n"" Fortbewegung umsomehr beschleunigen, gttin ". "ä'ebungskraft de« Mars sowohl zufolge semer betrau, verflache als auch seiner geringeren Dlchte einez^lch geringer ist. al« die der Erde. Die Schwere 8toh «s« ''.^" auf dem Mars ist nur etwa halb so iillh" "^hler. und es ist mithin begreiflich, dass eme dichter , Ü""' "wa ein heftiger Sturm, ihn dort viel und schneller fortbewegen wird als hier. Zur Unterstützung seiner Ansicht hat Mr. Milne eine mit Hilfe des großen Teleskops beobachtete, an und für sich unbestreitbare Thatsache herangezogen, nämlich die, dass man in den bewohnten Gegenden des Mars überall viel mehr Menschen beisammen sieht, als wir unter gewöhnlichen Verhältnissen auf der Erde zu sehen gewohnt sind. Es schließt hieraus, dass es Volksbelustigungen sein müssen, um derentwillen so viele Menschen zusammenkommen. Es kann aber nichts Hypo« thetischeres geben als diese Allsicht. Mr. Milne übersieht hier die längst bekannte und auch soeben erwähnte Thatsache, dass man erst aus 7 Planeten wie der Mars eine Kugel von der Größe der Erde erzeugen könnte, dass mithin seine Oberfläche höchstens V» der Erdoberfläche beträgt. Folgt hieraus uicht unmittelbar, dass die Menschen dort dichter an« linandergedrängt sein müssen und dass man daher auf einer gegebenen Stelle des Mars mindestens dreimal so viel Menschen erblicken muss als auf der Erde? Dass es ihrer aber noch viel mehr geben müsse, folgt ans der Thatsache, das« die bewohnte Zone wegen der aroßrn Eismeere auch noch relativ kleiner sein musi, feruer aus dem hohen Alter des Planeten, auf welches schon der Mangel an Gebirgen, die im Laufe der Zeit weqqewajchen wurden, hindeutet. Es ist aber bekannt, dass die Population auf der Erde wenigstens innerhalb historischer Zeiten, betracht' licb zugenommen hat und in fortwährender Zunahme begriffen ist, und es liegt gar lein Grund vor zur An. nähme, d«s« dieses Naturgesetz auf dem Mars eine Ausnahme erleide. E« ist mithin so viel als gewiss, das« die Menschenmenge des Mars selbst absolut größer ist als die Erde und das« jener Planet auf einer gegebenen Stelle einen Anblick bieten wird, ähnlich einer belebten Stadt in China, deren Bewohner aber — und dies wird auch Mr. Milne zugeben — nichts weniger als Tagdiebe sind. Eines der merkwürdigsten, auf dem Observatorium auf Mount Hamilton beobachteten, von allen übereinstimmend angegebenen Phänomene ist das eigenthümliche, einem Fliegen vergleichbare Schweben der Marsbewohner. Da sich Mr. Milne über die Ursache jener Erscheinung nicht weiter ausspricht, will ich mir gestatten, die, wie mir scheint, höchst einleuchtende Ansicht des Herrn Professors Hamond an dieser Stelle mitzutheilen. Die geringe Schwere, die der Mensch auf dem Mars besitzt, bewirkt auch ein geringeres Haften an der Oberfläche, wie sie ihn auch befähigt, viel größere Lasten ohne Anstrengung zu heben, als es einem Erd« bewohner möglich wäre. Ist dies schon etwas, was ein Dahinschweben vortäuschen könnte, so wird es noch durch die Wirkung der heftigen Winde auf dem Mars unterstützt, welche das Schweben mitunter geradezu als ein Fliegen erscheinen lassen. Endlich sind noch die von den unsrigrn sehr verschiedenen barometrischen Verhältnisse zu berücksichtigen. Aatbllchn Fettuug Nr. Ü97. 2554 2?. December 188!>. dürfte, wenn keine Aussicht wäre, das« das aufgewendete Capital durch die Erträgnisse der Brückenmaut mäßig verzinst und nach einer Reihe von Jahren wenigstens theilweise amortisiert werden würde, so steht im gegebenen Falle die Frage so: Entweder eine Brücke mit Vrückenmaut oder keine L>,>.cke». Wenn berücksichtigt wird, dass für die Benützung der Plättenüberfuhr bei Eteinbrück eine ziemlich hohe Tarifgebür zu zahlen ist, die bei höherem Wasserstande noch um Tindrittel erhöht wird, so kau» man über« zeugt sein, dass alle zwischen Ratschach und Steindruck verkehrenden Parteien viel lieber die Bruckenmaut al« die dermalige Plättenüberfuhrgebür bezahlen wür-den, zumal der Brückenmauttarif im Durchschnitte niedriger gestellt werden würde, wie der Tarif der Plättenüberfuhr. Nach längeren, zu verfchiedenen Jahreszeiten ge-pflogenen Beobachtungen des Ueberfuhrverkehres zwischen Ratschach und Steinbrück wäre ein Reinertrag der Brückenmaut von 3000 st. per Jahr umso sicherer zu erwarten, als sich hier der Verkehr infolqe der bessern Verbindung lebhafter gestalten würde. Das für den Brückenbau aufgewendete Capital würde demnach im Mauterträgnisse nach Abzug der Brückenerhaltungs» kosten und der Amortisations-Quote noch immer eine 2'/,- bis 3procentige Verzinsung finden, umsomehr. da sich der Landesbeitrag zu der prälimiuierten Bausumme per 90.000 fl. durch eine billigere Bauvergebung, dann durch die zu erwartende Subvention aus Staatsmitteln und die Beiträge de» Bezirksstraßen - Ausschusses Ratschach und der Aezirksvertretung Tüffer um einen erheblichen Betrag vermindern dürfte. Da das Zustandekommen des in Frage stehenden Brückenbaues von einer namhaften Beitragsleistung zu diesem Zwecke seitens des Landes Krain abhängt, dieselbe aber sowohl aus dem Gesichtspunkte der Förde« rung des öffentlichen Verkehres als auch aus dem Gesichtspunkte einer finanziell nicht ungünstigen Capitals, anläge, vollkommen gerechtfertigt erscheint, so dürste sich der Landtag der Ueberzeugung nicht verschließen, dass e» die Aufgabe der Landeloertretung sei, diese seit drei Jahrzehnten ventilierte, so wichtige Brücken« baufrage endlich zu einem gedeihlichen Abschlüsse zu bringen; dies umsomehr, als hiebei auf die Mitwir« kung der Landesvertretung von Steiermark gerechnet werden kann. Der steiermärkische Landesausschuss hat nämlich mit Note vom 5. November 1889 dem krainischen Lande«ausschusse eröffnet, dass derselbe im Principe nicht abgeneigt ist, diesem Projecte näher zu treten, dass es jedoch mit Rücksicht auf das bereits festgestellte Budget des Landes nicht leicht thunlich erscheint, in diesem Jahre an den Landtag mit einer neuen so hohen Forderung heranzutreten, zumal dai Studium der Pläne und Kostenvoranschläge, auf Grund deren der Bericht an den Landtag elstattet werden müsste, auch eine geraume Zeit in Anspruch nehmen würde. Der steiermärkische Landesausschuss sprach daher die Erwartung aus, dass er in dieser Auqelegenheit am Laufenden erhalten und ihm das betreffende technische Project eingesendet werde, worauf derselbe die weiteren Entschließungen mittheilen wird. Hier muss bemerkt werden, dass der Landesingenieur Hräskx erst im September d. I. in der Lage war, das umfassende, sehr sorgfältig ausgearbeitete Brücken-bauproject zum Abschlüsse zu bringen, da demselben die Ausarbeitung der Projecte für den Bau des Thea-ters und des Krankenhauses übertragen wurde und sonach die rechtzeitig in Angriff genommene Ausarbei tung des Vlückeubauprojectes unterbrocken und verzögert worden ist. Deshalb war et auch dem Landesausschusse, der auf Grund des vorgelegten technischen Operates die Brückmbaufrage eingehenden Erwägungen und Vera« thungen unterziehen musite. nicht möglich, das gedachte Project dem steiermärkischen Landelausschusse zu einem Zeitpunkte zu übersenden, dass derselbe in der Lage gewesen wäre, die eingehende Prüfung des Operates vor Beginn der diesjährigen Landtagssession vorzuneh« men. Referent Dr. Papez führt schließlich die in der diesjährigen Landlagssession eingebrachte Petition meh rerer Haus« und Grundbesitzer in Ratschach um Herstellung der fraglichen Brücke als neuerlichen Beweis an, wie lebhaft die Nothwendigkeit dieses Brückenbaues gefühlt wird, und stellte sodann auf Grund vorstehender Ausführungen folgende Anträge: 1.) Der Landes' ausschuss wird ermächtigt, di> erforderlichen Schritte zu thun, um das Zustandekommen des Brückenbaues bei Ratschach, als ein mit dem Lande Steiermart gemeinschaftlich auszuführendes Unternehmen, zu sichern, die diesfälliqen Unt> rhandlungm mit dem steiermärki» scheu Landtsansschusse zu führen und in Anbetracht des hiebei unb^wcifelt zur Geltung gelangenden strategischen Interesses, die k. k. Landesregierung um Er« Wirkung eines angemessenen Staatsbeitraqes zu er-sucheu. 2.) Der Laudl'sauKschuss wird beauftragt, in der nächsten Landtagssession hierüder zu berichten und entsprechende Anträge zu stellen. Abg. Hitnit machte daranf aufmerksam, wie dringend nothwendig im Interesse des dortigen Vcr» kehres die Errichtung der fraglichen Brücke sei und wie die bereits bewilligte Umlegnng der Straße über Brunek erst dann r>oll zur Geltung kommen könne, wenn das rechtsseitige Save.Ufer durch eine stabile Brücke mit Steiermark verbuuden wäre. Redner >'m Pfahl schließlich die endliche Realisierung der seit dreißig Jahren schwebenden Vrückenfraa/ — Aei der Abstimmung wurdeu die vom Referenten gestellten Anträge einhellig angenommen. (Schluss folgt.) Politische Uebersicht. (Zur Situation.) Feiertagsruhe ist in der inneren und äußeren Politik eingetreten: n.ir der deutsch-czechische Conflict lässt die Presse nicht geung zur Ruhe kommen. Zum Ueberflnss versichert das Organ Riegcrs auf Grund verläßlichster Information, dass die Stellung des Statthalters Grafen Thun i,n< erschüttert sei, und waiters versichert das altczechische Blatt, dass angesichts der Verhandlungen mit den Deutschen wegen des Wiedereintrittes in den böhmischen Landtag auch die Stellung der Majorität eine festere denn je sei. Die Verhandlungen mit dem Fürsten Schönburq. welche diesmal mehr denn je Aussicht auf Erfolg haben, bedeuten nichts anderes, als eine taktische Schwenkung, dahingehend, im Landtage die passive Opposition in ein< active zu verwan« deln. Maßgebend für diesen Lntschlnsi drr Linken sei das Memorandum Skarda's auf Aenderung der Land« tags Wahlordnung. (Audienz.) Der Kaiser hat Montag den Podeste Dr. Bazzoni in Miramar in Audieuz empfangen. Der Podeste unterbreitete Sr. Majestät die Huldigung der Stadt Trieft. (Das Reichsgesehblatt) publiciert die Gesetze, betreffend die Dotation zur Erhaltung des Hofstaates und betreffend die Forterhebung der Steuern uud Abgaben, dann die Bestreitung des Staatsanf-wandes in drr Zcit vom 1. Jänner bis Ende M'z 1890. Das Reichsgeschblatt verlautbart ferner dlc Concessions-Urkunde für die Localbahn uuu Muri über Arco nach Riva. (Oesterreichische Landtage.) Der böh< mische Landtag tritt am 8. Jänner zn einer kurzen Nachsession zusamm n. Der Landtag von Valizie» wird nicht mehr einbernfen. (Schwimmende Wa r en au 3 stelluua./ Aus Triest schreibt man un«: Die Verwaltnnq der Dampfschiffahrts-Gcsellschaftdes österreichischungarischen Ll^yd hat die Errichtung einer schwimmenden Ware»' ausstellnng zur Vermittlung vou V rkänfeu dnrch dafür bestellte mitreisende Agenten, Substituierung des Arr' kaufs und directe Vertretung drr industriellen Interesse" competentenorts in Anregung gebracht. Wie man uns mittheilt, findet das geplante Untcruchlnm sowohl in Handelski eisen als bn der hiesigen Handelskmnnn'l die allseitige Zustimmung. (Aus Ungarn.) Die Confercnz der lit"''ale» Partei des ungarischen Reichstages beschloss, dass dr Vittpmsid>.".it Änrou Huszar bmn Ministerpräsidenten und Max Falk beim Präsidenten des Abgeordnetenhauses v»n P^chy die Begrüßungsansprache aulässlich des N''l>jllhrsta^es halten wird. Die Mitglieder ver-sammelu sich am Nenjahrstaqr um 10 Uhr vormittags im Clnblocale. (Zur Lage.) Bis 1892, so wird dem «Standard» aus Petersburg gemeldet, ist die Friedfertigkeit der russischen Regierung gesichert. Crst in diesem Jahre wild es nämlich möglich sein, dass die Armee vollständig mit dem tleinkalibrigen Lebelgewehr und dein rauchlosen Pulver ausgerüstet ist. Der «Standard' schreibt: «Wie es vor zwei Jahren Thorheit gewese» wäre, Krieg anzufangen, ohne eine einzige Kanone aN Bord der Schwarzen-Mcer'Flotte, so würde auch i^, übgch'hen von einer förmlichen Herausforderung, niaW imstande sein. Russland zum Kampfe zu benn-ge". "«» der Wechsel in der Ausrüstung seines Landhesres l"" Thatsache ist. Wenn alles gut geht. besitzt Rnssland im Jahre 1892 eine mächtige Flotte im Schwarzen Meere, strategische Doftprlgcleise an der Westgrenze und drei Millionen neue Gewehre mit 150 Millionen Patrouen. Es ist unnöthig, daraus die Nutzanwendung ausdriicklich zu ziehen.» sBeim Empfange de r Cardinäle)beh>^ Abstattmlg der Glückwünsche zum Weihuachtsfeste w'ks der Papst auf die Nothwendigkeit der Vereinigung aller Katholiken in christlicher Liebe hin. erwähnte deS KaMP^ gegen die Kirche, besonders in Italien und Rom, sp>"^ auf das Gesetz über die wohlthätigen Stiftungen an und kündigte eine Eucyklita über die Pflichten de Katholiken au. (Russland und Bulgarieu.) Dnrch d" deutschen Blätter geht ein Artikel des «Nustij WM' von Taticev, worin die russischen Machthaber «ln/ gefordert werden, eine rasche und radicale Versen/ digung mit der bulgarischen Regierung zu suchen. DM sei einmal der Ausdruck des Willrns der bulgariM Nation. Wenn die Bulgaren den Anschluss an 3l"^ land verweigern, dann seien sie mit Gewalt zu zwinge» Die «National.Zeituug. bezweifelt, dass Rnssland lev den Moment für gekommen halte, seine AbsliuenzpolU' in Bulgarien aufzugeben. , ^ (Die Irredenta in Italien.) 3" °" letzten Tagen haben sich die irrendentistischen Ku" qebunqen iu Italic» zum großeu Missoergnüg»'»« " , italienischen Regierung stark gemehrt. Letztere bez"ch^ Der Luftdruck ist dort in der Regel ein beträchtlich g> ringerer, weil die kalten Nordwinde den Wasserdampf d r Mars-Atmosphäre zu flüssigem Wasser oder gar Schnee verdichten, in solchem Maße. dass es zuzeiten und an gewissen Stellen nur eine sehr geringe Tension geben wird. Alle« das concurriert, wie man sieht, um das Schweben der Marsbewohner möglich zu machen. Es wäre wohl noch vieles zu erörtern, doch mag das für eine nächste Gelegenheit vorbehalten bleiben. Nur eine» soll noch erwähnt werd-:;, nämlich die große, auch von Mr. Milne. jedoch „nr obenhin berührte und viel zu sanguinisch beantwortete Frage, ob und wie eine Verständigung mit den Marsbewohnern möglich wäre? Es besteht heute allerding« kein Zweifel mehr, dass eine Verständigung möglich ist, und auch über das Wie sind nicht nur Ideen ausgesprochen, sondein auch einige interessante Versuche gemacht worden. Weiter sind wir aber um keines Haares Breite, und wer diese allerersten Keime von schüchternen Versuchen für praktisch verwertbare Resultate hält und als solche in die Welt streut, macht sich nicht nur einer Uebertreibung schuldig, sondern schadet auch dem Ausehen der Wissen« schaft. welche ohne ihr Verschulden in den Verdacht kommt. Unfertiges, ja Unerwiesenes für Wahrheit aus« gegeben zu haben. Trifft die Voraussetzung zu, dass die Bewohner des Mars intelligente Wesen sind mit ebenso regem Interesse für die sie umgebende Natur wie es uns beseelt — und welchen Grund hätten wir, daran zn zweifeln, da wir sehen, dass sie uns ähnliche Menschen sind? — so ist die Frage nach der Möglichkeit einer Verständigung eigentlich schon gelöst. Es ist ja dann mit Sicherheit anzunehmen, dass sie ebenso nach Mitteln ringen, dieses Ziel zu erreichen, wie wir. uud nicht un» möglich, dass sie vielleicht schon längst ein Teleskop besitzen, ähnlich dem uusria/n, oder ein noch vollkoM' meneres. uud rastlos bemüht sind, mit Hilfe desselben nach Zeichen auf der Erde zu spähen, welche auf ein gleiches Bestreben unsererseits hindeuten. Der Fleiß und die Genauigkeit der Astronomen kann uns als Bürgschaft dafür dienen, dass auch die anscheinend unbedeutendste Kleinigkeit auf dem Mars nicht unbeachtet bleiben wird, und es steht zu hoffen, dass sich einmal eine Zeichensprache ausbilden wird. du es unseren Nachkommen in fernen Jahrhunderten ermöglichen wird, mit den Bewohnern der Nachbarplaneten in Verkehr zu treten. Dass sich zu einem Verkehr mit Zeichen die Elrk. tricität am besten eigne, darüber war man kaum im Zweifel. Ernste Schwierigkeiten macht jedoch die Aus-wähl dieser Zeiche», die so gewählt werdn! müsiten, dass sie überall verstanden werden. Mr. Fox, ein ausgezeichneter Elektrotechniker aus Boston, hatte die gewisi gute Idee, als erstes Zeichen die menschliche Figur selbst zu wählen, in der Stellung, wie sie eben mil einem Fernrohr eine Kugel beobachtet. Bei der immer festzuhaltenden Voraussetzung, dass die Marsbcwohn ebenso begierig sind. die Verhältnisse auf der ^deH erforschen, dilrfte jene« Zeichen, wenn es ero würde, den Astronomen am Nachbarplaneten wohl leichtesten zu der Kunde von unseren Bestrebungen " helfen. ,s. zn Die Idee des Mr. Fox wurde von ihm selv'i^ großartigem Maßstab ausgeführt. Ciue nach "" Glühlampen construierte Kolossalfigur, versehe" '^ eiuer Dynamomaschine von außerordentlicher " ^ wurde hart am Observatorium auf Mount H"A:„e, aufgestellt. Rastlos arbeitet seitdem die DamMM und weithin erhellt die glühende Figur die "U^l des Berges. Bisher deutet aber leider noch lein ^ ^ darauf, das« wir vom Mars aus bemerkt und ver, den wurden! . , ^ hie Der glückliche Zufall, oder sagen wir lu - ^ rastlose Thätigkeit der Astrononun auf dem > § wird aber eimnal die Figur ins Gcsichtsselo ^ Teleskops bringen, und dann erfolgt viellelH ^, Antwort. Wer kann es bestimmt sagen! ^""5^ ^n spinnt sich auch unter den Gelehrten des ^ „tüNg lahrelaug dauernder Streit über die wahre <)e ^ der glüheudeu Figur aus Mount Hanulw"..".^n-iveiß. od schließlich die richtige Ansicht den S»eg trägt?! Llltbacher Zeitung Nr. 297. 2555 27. December 1««3. dieselben als republikanische Kundgebungen, welche darauf abzielen, der monarchischen Regierung Verlegen-heiten zu bereiten, trotzdem aber weder die Allianz Politik noch die herzlichen Beziehungen zu Oesterreich. Ungarn beeinträchtigen können. (Das bulgarische Sobranije) hat vor dem Beginne der Budgetdebatte das neue Militär-Strafgesetz erledigt und sodann die erste Lesung des Gesetzentwurfes, betreffend die Ausdehnung der Verzehrungssteuer auf verschiedene bisher von derselben befreite Verbrauchsgegeustäude, beschlossen. Der Schluss der Session, welche' die letzte der gegenwärtigen Wahl-Periode ist, wird voraussichtlich heute erfolgen. (Der irische Abgeordnete O'Brien) wurde am letzten Freitag aus dem Gefängnis in Gal-way entlassen, wo er eine viermonatliche Haft wegen verschiedener Vergehen gegen das Zwangsgesetz verbüßt hatte. Dann hielt er eine Rede in einer Volks« Versammlung, in welcher ihm unter größter Begeisterung eine Ndresse überreicht wurde. In Beantwortung derselben erklärte er, er wüide. so lang er lebe und ge-sund bleibe, alles thun, was in seiner Macht stehe, um das arme und bedrückte irische Volk aus seiner Be-drägnis zu befreien. (Die Revolution in Brasilien.) Das Verbannungsdecret gegen den Kaiser Dom Pedro ordnet die Einziehung seiner Güter an und verbietet den Mit-gliedern der kaiserlichen Familie auf die Dauer von zwei Jahren, den Boden Brasiliens zu betreten. (Emin Pascha.) Emin Pascha befindet sich besser, ist aber noch sehr schwach und muss noch drei Wochen in Vagamoyo bleiben. Lagesneuigleiten. Se. Majestät der Kaiser haben der Oemeinde Garschönthal im politischen Bezirke Mistelbach m N,e-derösterreich zum Schulbane eine Spende von 150 fl. aus der Allerhöchsten Privatcasse zu bewilligen geruht. — (Director Dr. Förster gestorben.) Der Director des Wiener BurgtheaterS, Dr. August Förster, der zur Erholung einige Tage im Semmeringhotel weilte, ist daselbst einem Schlaganfalle erlegen. Dr. Förster Wurde seit Sonntag vermisst, und Montag morgens wurde seine Leiche im Walde auf dem Doppelreiterlogel hinter dem Hotel aufgefunden, wo er zweifelsohne wäh-"nd eines Spazierganges vom Schlage gerührt worden ist. Derselbe stand erst im 62. Lebensjahre und sah un. «ernein wohlerhalten und kräftig aus. Er war am 3ten Juni 1828 in Lauchstädt in Sachsen geboren worden und hatte sich ursprünglich dem Studium der Theologie gewidmet, das er auch absolvierte. Aber schon während seiner akademischen Studien hatte er ein so lebhaftes Interesse für die dramatische Kunst gefasst, dass er nicht lange in dem geistlichen Stande verblieb und die Kanzel mit der Bühne vertauschte. In Halle, wo er den Doctorgrad erworben hatte, debütierte er auch im Früh-ling 1851 in Guhlow's «gopf und Schwert» als König Friedrich Wilhelm mit Glück. Dann kam Förster nach Vleiningen, wo er nicht bloß jugendliche Liebhaber spielte, knbern auch Varitonpartien sang. Nach weiterer Wander-lchaft gelangte Förster 1658 an das ersehnte Ziel aller deutschen Schauspieler, an das Wiener Burgtheater, wo " sich dem Fache der feineren Charakter- und Väterrollen widmete. Laube förderte den Künstler sehr und ernannte ihn auch alsbald zu seinem Unterregisseur, von Welcher Charge er später zum Posten des Regisseurs emporstieg. In Wien wirkte Förster ununterbrochen bis »um Jahre 1876 und solgte dann einem Rufe nach Leipzig, dessen Stadttheater er mit bedeutendem Erfolge sechs Jahre lang führte, um bei der Gründung des deutschen Theaters in Berlin (1882) als Secretär des-»elben einzutreten. Nachdem die Schwierigkelten, welche seinem Ausscheiden au« dem Gesellschaftsverbande des berliner deutschen Theaters entgegenstanden, behoben wor-°en waren, zeigte die «Wiener Abendpost» am 25sten ""ober v. I. die Ernennung des Dr. Förster zum D,-rector des Burgtheaters an. Director Förster hinterlässt "ebst der beklagenswerten Witwe zwei Söhne. Der ältere, lm 32. Lebensjahre stehende Sohn, ist als Director und "berregisseur des Schauspielhauses zu Brau„schwe,g m °orzuglicher Weise thätig. Der jüngere, 28jährige Sohn, b"r Heinrich Förster ist als Darsteller und Regisseur k"n deutschen Voltstheater engagiert. Director Förster sehte " seinem vom August d I. datierten Testamente seme f"u und seine beiden Söhne je zur Hälfte als Erben '""es ungefähr 200 000 Mark betragenden Vermögens ""- In der Leitung des Burgtheaters dürfte ein län« ^«« Provisorium mit Varon Verger an der Sp'tze und ^onnenthal als künstlerischem Veirath eintreten. aNiz.V^lltl Wahl mit Hindernissen) Im t«^lczer Bezirke hätte Montag die Wahl eines RtlchS« .^Abgeordneten stattfinden sollen, wobei sich der eigen« YUml,che Iwischenfall ereignete, dass die Wühlerlisten m di« ^ 2"°ltM und nicht aufzufinden waren, so dass "ahl verschoben werden musste, t , k"" Telephon Wien-Budapest.) Das ' Handelsministerium hat im Einvernehmen mit der ungarischen Negierung die Verfügung getroffen, dass auf der mit Neujahr 1880 dem Verkehre zu übergebenden Telephonverbindung Wien-Budapest ein unbeschränkter Tag» und Nachtdienst activiert werde. — (Verhaftung eines Defraudanten.) Der Cassier der Staatsbahnen in Belgrad, Josef Io-vanovic-Kafika, der nach Veruntreuung von 36.000 Francs am 5. v. M. aus Belgrad flüchtig wurde, ist vorgestern in Sissek verhaftet und dem dortigen Strafgerichte eingeliefert worden. Iovanovic ist zu Ungarisch» Brod gebürtig und 20 Jahre alt. In seinem Besitze fand man einen größeren Betrag in Gold und Papier. — (115 Iahre a l t.) Am Weihnachtsabend feierte die älteste Frau von Wien. Magdalena Ponza, ihren 115. Geburtstag. Die genannte Greisin wurde am bezeichneten Tage des Jahres 1775 zu Wittingau in Böhmen geboren. Im Verhältnis zu dem seltenen hohen Alter derselben erfreut sie sich noch ziemlicher Rührigkeit, auch Gedächtnis, Sprache, Gehör und Gesicht sind bei derselbe» noch immer gut zu nennen. — (Beraubte Kirche.) In Toulouse ist dieser-tage in der Basilica St. Severin ein großer Einbruchsdiebstahl verübt worden. Die Einbrecher drangen durch ein Vlihableiterthürmchen in die Kirche, erbrachen die Thür der großen Sacristei und nahmen daselbst die Schlüssel zu zwei anderen Sacristeien, wo sie die in besonderen Schränken verwahrten eisernen Kästen öffneten und daraus die dort verwahrten Gelder, Wertpapiere und kirchliche Gefäße entwendeten. Der Wert des gestohlenen Gutes beträgt über 60.000 Francs. Von den Thätern hat man noch keine Spur entdeckt. — (Wegen gweilampfes verurtheilt.) In Wien wurde Dr. Jacques Fischer, Rechlöconsulent der «Francv'Hongroise» und Vertheidiger in Strafsachen und Karl Hermann Wolf, Redacteur des antisemitischen «Deutschen Voltsblattes» wegen des Verbrechen« des Zweikampfes, ersterer zu einfachem Kerker in der Dauer von sechs Wochen, verschärft mit zwei Tagen Einzelhaft, letzterer zu einmonatlichem Kerker verurtheilt. Pas bezilg-liche Pistolenduell zwischen beiden hatte am 31. Mai d. I. beim Eisenbrünnl in der Nähe von Pressburg staltgefunden, war aber unblutig verlaufen. — (Eine ausgeraubteLottocollectur.) In Szegebin wurde Samstag nachts eine Lottocollectur ausgeraubt. Die Diebe führten eine Wertheim'sche Casse auf einem Wagen fort. Es heißt, dass sich in der Eafse an Bargeld fast 30.000 fl. befunden haben. — (Jubiläum der Dro schle.) Die Berliner Droschke feierte vorgestern, so wird au« Verlin geschrieben, ihr 150jä'hriges Jubiläum, denn an diesem Tage er« schienen im Jahre 1739 die «ersten Fiakers» zu jeder-manns Gebrauch in den Straßen Berlins. — (Montenegrinische Einwanderer in Serbien.) Die Zahl der nach Serbien eingewanderten Montenegriner beträgt bereits nahe an 7000. Weitere 6000 Montenegriner sind bereit, diesem Veispiele zu folgen. Doch hat die serbische Regierung sich vorläufig weiteren Zuzug verbeten. — (Explosion in Baku.) In Baku wurde am 21. d. M. das dortige Arsenal durch eine explodierende Granate in Brand gesteckt. Der ganze Vorrath an Granaten, Raketen und Patronen ist explodiert. Dreißig Soldaten wurden in Stücke zerrissen, achtzig schwer verletzt. — (Die Influenza.) Die «Wiener medicinische Zeitung» meldet, auf den Kliniken der Professoren Kahler und Nothnagel seien drei chronisch Brustkranke infolge Hinzutrittes der Influenza gestorben. — (Kathederblüte.) Professor: «Meine Herren! Vor allen anderen Raubthieren ist es der Königetiger, welcher uns hier zuerst in die Augen springt!» Local- ulld Provinzial-Nachrichten. — (Die kaiserliche Familie in Mira-m a r.) Dienstag mittags fuhr Se. Majestät der Kaiser in Begleitung des Statthalters Ritter von Rinaldini von Miramar zum neuen Hafen und wurde hier beim Hangar 17 vom Podestä und dem Präsidenten der Handelskammer als Vertretern der Eoncefsionäre der Lagerhausunternehmung, ferner von der Lagerhausdirection und von den Chefs der betheiligten Behörden ehrerbietigst empfangen. Se. Majestät nahm eingehende Einsicht in die Project?, betreffend die Ausgestaltung des neuen Hafens, besichtigte den neuen Hangar 17 und die Nächstliegenden Baulichkeiten und fuhr sodann nach einem längeren Auf« enthalte am neuen Hasen über die Piazza Stazione, woselbst das Dedications-Monument in Nugenschein genommen wurde, längs der Riva zum Bahnhofe San Andrea. Se. Majestät wurde auf dem ganzen Wege von dem zahlreichen Publicum ehrerbietigst begrüßt. Auf dem Bahnhöfe Van Andrea waren mehrere Hundert distinguierte Personen versammelt, welche den Monarchen mit stürmischen Hochrufen empfiengen. Se. Majestät fuhr hierauf mit dem Separatzug zur Station Borst, weselbst während des kurzen Aufenthaltes zahlreiche Personen aus den umliegenden Ortschaften den Kaifer mit stürmischen Zivios begrüßten. Se. Majestät geruhte den Gemeindevorsteher von Dolina sowie die Pfarrer von Dolina und Borst mit Ansprachen auszuzeichnen und kehrte hierauf über Trieft nach Miramar zurück. Der Statthalter und der Podestä Aazzoni und der HandelSlammerpräsident Varon Reinelt hatten die Ehre, Se. Majestät auf der Bahnfahrt begleiten zu dürfen. Sämmtliche Schiffe im Hafen haben die große Flaggengala angelegt, vom Mu-nicipalpalaste weht die große städtische Fahne. — (Zum Brückenbau bei Ratschach) Der Bau einer stabilen Brücke über die Save bei Stein-brück bildete in letzter Zeit den Gegenstand von Ver-Handlungen zwischen den Lanbesausschüssen von Krain und Steiermarl. In Erwiderung einer bezüglichen An-frage eröffnete der steiermärlische Landesausschuss. dass er im Principe nicht abgeneigt sei. das Project einer solchen Brücke zu fördern, das« es jedoch mit Rücksicht auf das schon festgestellte Lanbes.Vudget pro 1890 heuer unthunlich sei, an den Landtag mit einer Kostenforderung für besagte Brücke heranzutreten, und zwar umsomehr al» das Studium des Projecte« geraume Zeit erheisch/. Der Lanbesausschuss in Laibach wurde daher vorläufig um die Mittheilung der Pläne und Kostenüberschläae ersucht. — (Reichsgericht.) Die Beschwerde gegen die Auflösung des «Schulvereines für Deutsche» soll beim Reichsgerichte am 13. Jänner zur Verhandlung kommen. Es ist dies bekanntlich die zweite Verhandlung, da die erste mit dem Beschlusse geendet hat, den Vertretern der Beschwerde Zeit und Gelegenheit zu bieten, die Facta zu beleuchten, welche vom Regierungsvertreler als Auslösung», gründe, respective politische Demonstrationen des Vereine» waren angeführt worden. — (Avancement der Referve-Officiere) Wie bereits gemeldet, ist Montag das Heeres-Verord-nungsblatt mit dem sogenannten Neujahrs - Avancement erschienen. In den heimischen Truppenkörpern wurden zu Lieutenant« in der Reserve ernannt, und zwar in der Infanterie: Karl Ihishmann, Rudolf Ulber, Gustav Ritter von Peteani - Steinberg. Emil Schuschnig, Gustav Kastner, Arthur Bauer, Oltilio Milic, Milan Apic Martin Mayr, Heinrich Pototschnig, Victor Cesciutti' Wilhelm Nohrmann. Josef Waller, Karl Luterschel, Al-' bert Rumer, Johann Lozar, Silviu« von Milost Josef Moro, Johann Milohnoja, Georg Schreiber, Alfred Ku. kutsch, Josef Cerin, Victor Devetak. Emil Schiniaoi Anton Kovacic, Dusan Vilhar, Adolf Ferlinz. Alois Se-lislar, Humbert geh, Rudolf Ritter von Herzseld. Johann Iungbauer, Richard Herkules, Josef Lunzer, August Obermayr, Karl Grill, Aurel Metlilovih, Josef Lainer Ludwig Angelberger, Leo Hirschfeld, Rudolf Pollanbt' Adolf Groß. Johann Beranket, August Genmzzi und Ermenegild Poli; in der Iägertruppe: Stanislaus Ritter von Grobzicki. Richard Freiherr Npfaltrer von Apfaltrern, Karl Reimoser. Johann Dobozy de Ki«. Szantö, Josef Ullmann, Franz Poljal, Alfons Valerio und Renato Vertolj; in der llavallerie: Adam Weiß von Schleußenburg, August Wallisch, Adolf Edler von Pichler Anton Graf Auersperg, Otto Freiherr von Schmigoz, Josef Freiherr von und zu Aichelburg Phi. lipp Ganahl. Veza von Matacic, Siegmund Graf Be-roldingen und Rudolf Leitner; in der Artillerie-Eugen Sträub, Johann Zolgar, Franz Hoffer, Johann Re.tter, Josef Url, Leopold Primer, Eugen Kadreb Franz Peitler, Arnold Schloffer, Richard Gassner und Alfred Hilde«heim; in der Traintruppe: Martin Brunner. — (Zum Theaterbranbe in NudaveNI W.e aus Budapest gemeldet wird, wirb Director Stani«. aus Lesser bei der Stadtbehörde um die Concession ür d.e Erbauung eines neuen deutschen Theaters ein. schre.ten, und es verlautet, dass einige Eapitalisten Herrn Lesser b.e Mittel zur Erbauung eine« allen Anforderun-gender S.cherhe.t und des Comfortes entsprechenden Schausplelbauses zur Verfügung stellen wollen . -".^"^" «Krain. des Alpen-verelnes.) Den vlerten Vortragsabend, der lebten Montag stattfand, eröffnete der Vorsitzende Herr P" fessor Voß, mdem er die Aufmerksamkeit der zaklreicb erschienenen Mitglieder und Gäste auf die schönen von Lergetporer in Velbes ausgestellten Lichtbilder lenkte D.eselben brmgen theils bekannte, theils neue Gegenden aus Kram, Körnten und dem Küstenlande sowie seltene Objecte des lrainischen Landesmuseums in wirklich vollen-deter Ausführung zur Darstellung. Die ersteren si.,d so recht geeignet, dem Alpenfreunbe eine wertvolle Erinne-rung an Gesehene« wachzurufen. Anmeldungen auf diele Photographien nimmt Herr Ernst Stöckl entgegen und können dieselben auch von Nichtmitgliedern zu dem set>r mähigen Preise von 25 lr. durch die Section bezogen werden. Herr 1'rof. o»„ä. Albin Velar hielt hieraus den angekündigten Vortrag: «Wanderungen im Gebiete de« Tnglao.. Der Vortragende führte uns von Velbe« über Görzach und Kernica ouf das Pollula.Plateau und er-wähnte dabkl be« wenig bekannten Gngthales stttsm» «trau) der Rothwein oberhalb de« bekannten Wassersalles und der durch imposante Felspartien °u«a»e>cbnelen Po lula°Schlucht. Kransjla Polina, in etwa 1200 ^ Höhe .st für emen mehrtägigen Aufenthalt, welcher mit Bewilligung der lrainischen Industriegesellschafl im Foch hause genommen werden lann, sehr g«,aM. Nicht nur Laibach« Zeitung Nr. 237. 2556 27. December 188". prächtige Walblanbschaften, sondern auch schöne, von hoch« stämmige» Nadelhölzern umschlossene Wiesenplähe bieten den angenehmsten Naturgenus«. Ebenso findet der Alpinist ein dankbare« Terrain, da von hier schöne Ausflilge auf Debela Petsch, die Lipanca» und Iauernil«Alpe zu unter» nehmeu sind. Bei Kranjila Polina sinden sich die ersten Vohnenerz»Grotten. Von hier gelangt man nach Rudno Polje — ein altes Erzfeld, das schon seit dem letzten Jahr« Hunderte die Stätte fleißiger Arbeit ist. Herr Velar be» sprach bei dieser Gelegenheit unter Vorweisung schöner, vom krainischen Landesmuseum für diesen Abend zur Verfügung gestellter Stufen die Vohnenerze und deren Vorkom» men, welches schon SigismundIois ausführlicher beschrieben hat, wie ein den Anwesenden mitgetheilter Nrief beweist. Auch Hacquet beschäftigte sich eingehender mit diesem Erz« lager. Interessant sind besonders die Pseudomophosen nach Markasit und Pyrit sowie die Hornsteinknollen, die im Dachsteinkalle des Pokluka.Plateaus überaus häufig auftreten und bis ins Wocheiner Thal zu verfolgen sind. Bei der Konjiica«Alpe tritt der alpine Charakter der Gegend fchon mächtig hervor; gegen Abend wird Velovolje erreicht. Den Paläontologen interessieren die vielen Petrefacten diefe« Gebietes, welche von Peters und anderen studiert und befchrieben wurden. Auch der Verg Tosec ist in vieler Beziehung sehr beachtenswert. Vom Tosec.Sattel bietet sich die Prächtigste Aussicht auf das Wocheinerthal; die Nlpenwiesen seiner Gehänge sind , mit reichem Flor (^««nwpaäium, H.tr»Fvn«, ilizsitsIlH) bedeckt, so dass man meint, hier habe Baumbach die Cin» brücke erhalten für die meisterhafte Schilderung der Tri» glavflora im Ilatorog. — An diese Ausführungen knüpfte der Vortragende einen historischen Ueberblick der Triglav« befteigungen und bemerkte, dass er seit 1679 zwei- und-zwanzigmal den Versuch machte, den Bergriesen zu be« zwingen, der 18mal glückte; jedoch nur bei drei Bestci« gungen war die Aussicht tadellos. Mit einigen Bemerkungen über die Temperaturverhältnisse des Wassers und der Luft dieser hoch gelegenen Oertlichleiten schloss der Vor« tragende seine lebensfrischen und theilweise auch humori« stischen Mittheilungen, welche mit großem Interesse aufgenommen wurden. Zum Schlüsse erinnerte der Obmann, dass die Generalversammlung der Section «Krain» im Jänner, voraussichtlich am 13., stattfinden wird. — (Da« papierene Zeitalter.) Das Land Europa'«, welche« vermöge der Zahl seiner in bestimmten Zeiträumen erscheinenden Druckschristen an der Spitze steht, ist Deutschland (5500, wovon 800 tägliche), so« dann kommt England (3000, darunter 809 tägliche), Frankreich (2819. darunter 700 tägliche). Italien (1400. darunter 170 tägliche), Oesterreich-Ungarn (1200, worunter 150 tägliche), Spanien (850). Russland (800), Schweiz (450). Die Summe der in Europa gedruckten periodischen Druckschriften beträgt 20.000; in Asien 3000, wovon die meisten in Japan und Britisch-Indien; 200 in Afrika. Die Vereinigten Staaten erreichen die Z«hl von 12.500 Zeitungen, Canada und Australien je 700. — (Ernennung.) Per Herr Landespräsibent hat den Rechnungs«Unterosftcisr erster Classe im k. und l. Hußarcnregiment Graf Nädasdy Nr. N Herrn Franz Dem scher zum Rsgierungskanzlisten l Krain ernannt. — (Feuerschaden.) Am 22. d. M. nachmittags gegen 4 Uhr ist in Sava auf dem Bauplätze der lrai-nifchen Industrie.Oesellschafl eine der Nugcsellschaft gehörige, aus Holz erbaute sogenannte Winterbaracke durch Unvorsichtigkeit eines Zimmermanns beim Anmachen des Feuer« in Brand gerathen und binnen einez halben Stunde total abgebrannt. Andere Vauobjecte waren hiebei der Feurrsgefahr nicht ausgesetz!. Der an der Baracke entstandene Schaden beläuft sich auf 600 fl. Nssecuriert war dieselbe nicht. — (Militärpflicht.) Der Umstand, das« fich stellungspflichtige Personen der Etellungsftflicht auf irgend eine Art entziehen, hat die betreffenden Behörden ver-anlaset, bei jedem entsprechenden amtlichen Anlasse, soweit dieses im Sinne des Wehrgesehe« thunlich ist, dem Nachweise über die erfüllte Wehrpflicht die entsprechende schärfste Aufmerlfamleit zuzuwenden. — (Deutsche« Theater.) Die Vorstellung der «Gigerln von Wien» zum Besten der Üaibacher frei« willigen Feuerwehr am ersten Feiertage war wieder sehr gut besucht, und unterhielt sich da« Publicum auf da« köstlichste. Gestern, als am zweiten Feiertage, wurde die tolle Posse «O, diese Schwiegermütter!» aufgeführt und von den Darstellern der Hauptrollen: Herren Director Freund (Duval), Soudet (Vourganeuf) und Neher (Champeaux) und den Damen Thomas-Söld (Madame Bauivaid), Höfer (Diane) und Dittrich (Ga-briele) flott abgespielt. Heute Freitag bleibt da« Theater geschlossen. Morgen geht zum Benefiz der verdienstvollen Echaujpielerin Frau Hermine Thoma««Söld der Schwant «Wenn man im Dunkeln küs«t» zur Aufführung. Frau Thoma«.Sölb ist eine beim hiesigen Publi-cum so beliebte Darstellerin, dass an diesem Abende unser Interim«.Theater gewis« übersüllt sein wird. Nächste Woche debütiert al« neue« Mitglied die hier in gutem Andenken stehende Localsängerin Fräulein Hedwig von Wagner. — (Sterbefülle landfturmpslich tiger Personen.) Gemäß Mmisterial.Erlasses haben die Pfarrämter und Matrikenführer das Ableben derjenigen < in Oesterreich'Ungarn zuständigen männlichen Personen,! welche außer ihrem Geburtsorte bis zum 42. Lebensjahre verstorben sind, nicht bloß den Matrikenführern des Ge-' burtsortes, sondern auch der zuständigen politischen Be» zirlsbehörde (eventuell dem Magistrate) zur Kenntnis zu bringen. — (Die Arbeit eingestellt.) Die seit ungefähr dreißig Jahren bestehende Holznägelfabrik A. Krisper in Oberschischla hat diesertage die Arbeit eingestellt. — (Dreiundachtzig Jahre im Kloster.)^ Im Convente der Ursulinerinnen in Görz ist am letzten Mittwoch II. Iosesa Theresia von Co belli im Alter von 90 Jahren gestorben. Die greise Klosterfrau, welche einem alten Görzer Adelsgeschlechte entstammt, war im Alter von sieben Jahren, d. h. im Jahre 1806, als' Schülerin in das Kloster gekommen und hat es seitdem, nicht mehr verlassen. Im Jahre 1324 nahm U. Theresia den Schleier und wirkte fortan in der Klosterschule, der' sie auch al« Präfectm eine Reihe von Jahren vorstand.! — (Für die Regulierung der Save in^ Krain) ist im Staatsvoranschlage pro 1890 der Betrag' von 60.000 Gulden eingestellt. Ferner ist im Staatsbudget für die Umlegung der Reichsstrahe Rudolfslvert' Agram der Betrag von 34.000 Gulden, für die Straße über den Gorjancberg der Betrag von 16 000 Gulden eingestellt. — (Verhaftung.) Zwei als Klosterfrauen verkleidete Schwindlerinnen giengen in Marburg durch mehrere Tage von Haus zu Haus betteln, angeblich milde Bei' träge für Kloster »Schullinder zur Veranstaltung eines. Christbaumes sammelnd. Es gelang, eine der Gaunerinnen " festzunehmen, während die zweite entwischt?. ! Neueste Post. Original-Telegramme der «Laibacher Ztg.» Tlicst, 26. December. Ihre Majestät die Kaiserin. ^ Erzherzogin Marie Valerie und Erzherzog Frmiz Salvator besichtigten h ute mittags die neuen Hafen» anlagen. Ee. Majestät der Kaiser reiste um halb 5 Uhr nachmittags von Miramar nach Wien ab. Rom, 25. December. Mittel» Decretes wurde der' Gemeinderath von Terni wegen seiner irredrntistischen Kundgebung am 20. December aufgelöst. Andere Oe< meinderäthe der Romagna werden aus der gleichen ^ Ursache aufgelöst w-rden. Brüssel, 26. December. Die Arbeitseinstellungen im Kohlengebikte von Charleroi nehmen z», ^ wird ein allgemeiner Streit befürchtet. Die Bewegung verbreitete sich mit großer Schnelligkeit in den Haupt« gruben. Unter den Bergleuten herrscht ein auffallend festes Zusammenhalten. Allenthalben macht sich Kohlen-mangel bemerkbar. Paris, 26. December. Den Journalen zufolge nimmt die Influenza einen ernsten Charakter an, indem selbe häufig in Lungenentzündung übergeht. Die Spitäler sind überfüllt und errichteten Zelte in Höfen und Gärten. Pas Sterblichkeits-Bulletin der letzten Wochc weist 200 Todte mehr auf, als jenes der Vorwoche. Belgrad, 26. December. Einem amtlichen Berichte zufolge kamen seit Beginn der Influenza-Epidemie am 7. December 762 Fälle vor. von welchen 622 in der Stadtbevöllerung. Bukarest, 26. December. Der Senat hat mit 50 gegen 42 Stimmen die Demission des Präsidenten General Floresco und mit 48 gegen 12 Stimmen jene der Vice.Präsidenten angenommen. Zum Präsidenten wurde Krehulesco mit 52 gegen 36 Stimmen gewählt. Catania, 26. December. Gestern abends fand hier ein heftiges Erdbeben statt. Die ganze Umgebung wurde schwer betroffen. Mehrere Häuser sind eingestürzt und beschädigt. Einige Personen wurden verletzt. Newyork, 25. December. Ueber Galveston eingegangene Privalnachrichten aus Montevideo bestätigen die Meldungen von neuerlichen Unordnungen und Ruhe» störungen in Brasilien und bezeichnen die Lage der Regierung als eine kritische. volkswirtschaftliches. Nudolfswert, 23. December. Die DurchschnittS-Preise stellten sich auf dem heutigen Marlte wie folgt: sl. lr, ! ,l, lr. Weizen per Hektoliter 7 64 Vutter pr. Kilo ... — 90 Korn » 5 20 Eier pr. Stück ... — 3, Gerste » 4 88 Milch pr. Liter . . . — 8 Hafer » 2 76 Rindfleisch pr. Kilo . — 44 Halbsrucht » b 52 Kalbfleisch . . — 4« Heiden » 4 22 Schweinefleisch » . — 44 Hirse . b 64 Schöpsenfleisch » . — 32 Kukuruz . 4 88 Hähndel pr. Stück. . — 30 Erdäpfel pr. Meter.Ttr. 2 92 Lauben » . . — 16 Fisolen per Hektoliter b 52 Heu pr. M.'lltr. . . 2 60 Erbsen » 5 68 Stroh 100 ... 2 — Linsen » 5 52 H>,lz, harteS, pr. Tubil» Leinsamen . — — Meter..... 2 70 Rindsschmalz pr, Kilo — 80 Holz, weiches, pr.Vubil« Schweineschmalz » — 72 Meter.....— — Speck, frisch, » — 52 Nein, roth., pr. Heltl. — — Speck, geräuchert, » — 70 j Wein, weißer, » — — Die Weinpreise variierten zwischen 10 und 12 fl. (neu) und zwischen 20 und 24 st. (alt). Angekommene Fremde. Nm 25. December. Hllic! stlldt Wien. gilzer, Länderbanl. Beamter, Wien. - Ogorek, Gerichteadjunct, und Ferliö, Sissel. — von Zamagna, Journalist, Trieft. — Vernardi, Kaufm., Eervignano. Hotel Äaierischer Hof. Schneller, Vesitzer. Rann. Hotel Sildlillhilhof. RaznoM. Lees. — v. Carles, Golha. — Mramor, Tt. Peter. — Kovacic, Franzdorf. — Naup. Klagenfurt. Meteorologische Beollachmnqen in ^faibach. l'iA.Mg.Ttl^g -1-8 windstill , Nebel 24.!3 . N. 741-1 1-6 NW. schwach bewölkt 0 00 >9 . Nb. i 740 0 —1 2 windstill Nebel _____ 711. Mg, 737 7—18! windstill i Nebel > 25. 2. N. 739 0 0 0 windstill ^ Nebel 0 0« '< » Ab. 742 5 —16 ! windstill , Nebel ___^ 7U.Mg. 744-6 —14 windstill bewüllt ! ^.g 2ß. 2 . N. 744-6 10 O. schwach bewölkt ,^„,e 9 » N. 746-1 < 0-2 NW. schwach bewöllt ^ Am 24. Mora/nnebel; tacMbcr gelockerte Woll,ndl'cke, einzelne Sonnenblicke; Thauwetter, abends dichter Nebel. — Am 25. anhaltender Nebel. — Am 26. tagsüber etwas gelockerte Wolkendecke, abends Schneefall. — Pas Taarsmittel der Temps' ratur an dcn drei Tagen: —0 5°, um —1-1" und —0 1", beziehungsweise 2 1', um 1-7° und 27° über dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: I. Naqlil'. Die Gefertigten geben die höchst betrübende Nachricht von dem Hinscheiden des innigstgeliebten Gatten, beziehungsweise Vaters, Schwiegen und Großvaters, des Herrn Anton Thomas k. f. StaatSbuchhaltungs'RcchnungSratheS i, R. welcher heute um 9 Uhr abends nach längerem Lei» den und Empfang der heiligen Sterbesacramente in seinem 83. Lebensjahre sanft und gottergeben ver« schieden ist. Die irdische Hülle des theuren Verblichenen wird Samstag um 3 Uhr nachmittags im Sterbehause Hcrrengasse Nr. 17 eingesegnet und sodann auf dem Friedhofe zu Tt. Christoph zur ewigen Ruhe bestattet. Die heil. Seelenmessen werden in der hiesigen Domlirche gelesen. Üaibach am 26. December 1889. Katharina Thomas, Gattin. — Victor Tho« mas, l. u. l. Rittmeister i. R.; Franz ThomaS, l. und k. Hauptmann im Artillerie-Stabr; Hosefine verwitwete Nreiina, Francisca verchel, Gchaub, Leopoldine, Anna und Marie ThomaS, Kin» der. — Ioles Vchanb, l. und f. Hauptman» i. N, Schwiegersohn. — Jenny Thomao, Schmier» tochter. — Irma Thomas, Nruno Thomas, Franz Nretina, Vahnbeamter, und Johanna Vretina, Cnlel. ft. '»«''7 ?^" !^'7- .'».,«^ !«»!»« i'/„Vom,'P'dbl. 5,»<'»>, . »48-!'«'«' l»/. Oesl. OoldreMl. llt„er!«< . >o» en '«» " O,Kfll,N°lmre,ttt. s«,uerfr,l . ,<>1 „i ><" " «»r»»tier - bett» «,.l»rol »<> Marl »l, «5 »" »» d.tto ,i,r 2W Marl 4",'», , - "? - >'< ?b ^rc>nz.I°!«vh'«abn «m. l««4 . W - »« «l' tj°rallbtl«tl «llhü «linM, »»«^ "»'^' "' " Un«, ««lbrrl..^, , . , . l«. ^ l^ b«l° Papierrentf z»/» , . ^" 3 ' . .^ ün« » - »»»' bto, Oslb^nVr!°rl!«" " '" '" »to. W<>i!!zfl,,!,!'«bl ?Ob. l<«»fi. v» - '"« - »to, Vram.»«l,I ä ><«!«,«.«. '»«'b^'«b dl°. bl°, k bOfi,«.»», ,3U?°>"" Nt, 4". ,'X, ft, «»? «° '" -^ «elv war,, Gnmdelltl.-Obliglltionen (für lW fl, «Vl.>, ü°/n «alizijlht...... «04 - w!^ — ü°/n mähr«cht...... llw'^lll,- 5"/« ltrain und Küstenland , , —'—------ ü"/„ nieb«üstcrre5'- - — »"/„ siebenbüraische .... »04 50 lob :o b"/„ lemeser Banal . . . . — —------- K",„ ungarische...... 88" 834« Andere össentl. Anlrhen. Donau«Nea,«l!ose ü"/, 100 fl. , l« - ll» l>o bto. ll,:l,lhe 18?» . . »oe-bu lu? z<, «lnleyen der Stadt V0rz . , » — «lnlehen d. Ltabtaemelnbe W5'i > - Pfandbriefe (für 100 si.), Bobencr. all«, «st. 4»/„«, . . »« «» li? - dto. » 4'/,'/«. . . l:^ g« l<», »^ dto. » 4°/, . . . 98 l» »8 b!» dto. Pra«.°Kchulbverlchl. 5°/, lN8 -- l«8 5« Vest. Hnpothelenbanl wj. b0°/, lcm 5« wl-kn veft.'»»<,. «anl verl, 4'/,°/« . lm-z», l,»l 7^ betto » 4«/„ . . »? »l> ,,«. 3o detto 5Ujlhl. > 4°/, . . 9« 80 <»0-u<> Prioritäts-Obliglltillnen (sür x,u fl,), Ferdinanb«.Nordbahn Em. »88« 99 75 « ?5 Gall,«che Karl. liubwl,. «ahn <5m, l»«l XX» /,°/, . 9b>9l> »9 «'» Gelb Ware vefterr, Nordwlstbat,,! . . . l0«« «>7 . l5,»»t«bahn....... !9l <«« - Eüdbahn ^ »»«..... l" l!i 14?> ü!. . ll b°/, , »>s - lib «b Un« «ali,. «ahn »i»»o,"<)ß^ Diverfe Lose (per Vtllcl», fi...... «»» »z 185 »K «llary-Lose 4« fi...... z». «» — 4"/, Donau.Dampssch. l8 - Rothen Kreuz. «st. Ves, «>.. l0 fi. 19 ^> !i0 — Nuoolph'Lole lU fi..... »n?f, «l «» Salmliost 40 fi...... «8 3» 63 9« St.'Ven°i«.«ose 40 fi. , . . «4 - «5 .. walbftein.Lose «0 fi..... 4l .. 4« .. Mnb«ch°«rätz'llose LU fi. . . 54 »z l>.>>H<' »ew.'Tch, b.»°/„Präm.'Hch!llb° versch b. Vodtncreditanstalt . >? — ,» — vllnl. Attleil (per Vtüct), Än«Io»/,». l5l i(» 15» - Vanlverew, Wiener lOO fi,. . ll» »^ Il8 75 «bl>cl.>«nst. öst. 8!>ü fi. S, 40°/, »l»8 !»u «,9 — 3l« «!> «lrcbitbanl, «lllg, u„«. «>u fi. . 5»b «»!»»? ^> DepoMenbanl, Mg, WO fi, , „12 — L«>4 .- ««compte-«e!,,Ndll>st. 5M> fi, . 5U4 — 5«? — «ir°. ulassenv., Wiener 1«X>fi. »l" — »,^ - Ht,pothelenb.,«ll,LoaN.»z°,,,» vesterr,'ungal, Vanl « fi. . »lv - »,» Unionbanl w<» fl...... »43 »^ ü43 ?k Veil,hr«banl, Ulla, l4ft fi, . , lb9 5l» l«l, — Netten von Lransport-llnternehmnngeu. (per Vtüel), «llbrecht'Vahn 2N« fi. Silber . 5?-- b» — lll!«ld Fiuman, «ahn llUtt fi. T. »<«, «1 »«1 i!» V«hm. «ordbahn lü0 fi.. . . «1» — ,1» b<> . Westbahn «« N, , . . 23» — L«— »uschtlehraoer Eis i!X> fi, I«t, ll»»6 i0,b blo. Mt. U) «OUfi. . 4W — «1» -Donau»Dampfschlffiahrt > Ges., Oesterr. 5W ft, «W. . , . »Vv - «78 - Drau-Els. c«,.Db..Z.)LOU fi,E. «9? 75 19» - DuzVodenb, «tis.'V. »UNfl. T, -» - - — sserbinanb« Norbb. l(«X»fl,7b »z8N GaI,Car! Ludw-Ä. » - l»«l» 5<> Llol,b,Üst.°lma,.IritstbA>N«Vl. 89»- 4<»I - Oefterr. Nordweftb, «X» ft. silb. 187^0 ,<8 - blo, (lit. «.) -lU« fi. V, . ll3 bo «l4 - Praa'Duler Kisenb. ibO N.Vllb. «9 70 71,«; «udolph'Äah« «XI fi. Silber .----------------- Ntllllt«eisenb»hn l 1«1 - Ung. «orb,Nbllhn »(«1 fl. Silber l«7 «> «58 - Uns.Weftb. fi. . . »7 .. 9» - Vtontan,«elell., «fterr.'»lpine »U3 . lt»z l^> Präger E!Ien-Inb.,»t<. «X) fl. 4»u — 4», - Valao larj Steinlohlen 8« fi. 44l - 44» — »3chl«almühl», Papierf. »cx> fi. «u« - ,<»z .. .Ktet,rermühl..Vapier1.u.« .«. l»8 - 1« i>» Irlsaller «ohlen».»Ge!. 70 fi. . 144 bO l4«' - Wafienf..«., Oest.in Wien 1fi. 4b« - 4«« — Waaaon.Ueihanfl. »lla in P«ft »0 fi......... »»'- »4 - Wr. «augesellschaft IU0 fi. . . 81- - 8» - w!tnerl>eraer Zieael<«crltN'»e!. lb9' »««? Devlfen. Deursch, VlHtze...... z, 7«. b? ??. Uonblm........ l>? »i »>? »u Pari»......... 4«-b7. «»». Oelnten. Ducaten........ b b« z-s>9 LO ^ranc«'Stücke..... ,81, 9« Deursche 3ielch«b»nlm»ten . . b? ?<» »7 »'» Papier-Äubel...... i«^, ,,«. Iwllrnijch, »anln»»en tio« 2.) « :b 4« ,b 4. Verzeichnis berjrmgrn Wohlthäler, welche sich zu at"«ste" be« «aibacher Urmen,ondes von dm l bU. chen Vejuchen am Neujahrstage losgelau t habet^. Tie mit einem Sterne Bezeichneten h°den mlch von Namens, und Geburtstags - Gratulationen sich losaelcmft. ' Nlasnit's Erben. . ^ . ' Herr Johann Mahlot. l. l. Veznlshauplmanti. ^ . Dr Franz Vol. l. ,. Notar, s. Frau. ^ » Anton Laschan. «,.<..> ' Frau Marie Laschan geb. von Pr,ebel,n«. ' Herr Ios. «incenz Krisper. ^ . Albert Ramm sammt Frau. " . Johann Svltil.l.l.Oberingenieur. sammt Frau. * » Leopold Urba« in Idria. .,.,.. ,.^ ' . Max Ritter v. Premerste.n, H'lsiämler. rath, sammt Familie. . Franz Hern,. Hausbesitzer. Frau Elisabeth Hern», dessen wattm. . Frl. Fan»Y Heren. deren Tochter. * Hsrr I S. Vened.l,. Handelsmann, s. Frau. ' Familie Karl Hudabiuü'M ' Hrrr Dr. ltmil Bocl sammt Famllie. " . Vezillshauptmann Friedrich sammt Frau ' Frau Vmn.?3uniler «eb. von Schioizhossen, KreißaerichtsPläsidentenö.Wllwe. ' Herr Johann Kosler senior sammt Gemah m. ' » Hauptn.ann Holl.nha sammt Gemahl.« ' » Johann Bapt. Kosler. ' » Josef Suobodn. Apolhcler, snmmt Frau. » Oberfinanzrath Ritter von Luschan mtt , Familie. namilie Ianesch. , . ' Herr Dr Robert von Schrey. Aduocat. sammt ' . taNiche^ 'Frau A.llllie Schemerl. IngemeurS-Wilwe. sammt Töchtern. <>««.<,!, ^ Herr Johann Vaumgartners Sohn s. FamUie. Fr«u Varbara Mader. Herr L>r. Johann Mader. ' » Joses Vusii sammt Frau. Frau Marie Grumnia,. Private. ' Herr Dr. Alfons Mosche s. Gemahl,,,. . ' Il'ses von Obeieigner. Forstmeister »n ^ Schneeberg. sammt Familie. Familie Anton ssoerster. Herr Johann Macäl. l. l. Eoidenzhaltung«' . Oberinspector, sammt Familie. 608PN. ^nll eiolli. liiänll po8e8tnic», ü ron s poprejftnjim u°daikom. cino^o kr> okraJno sodisöe v Kamniku 116 *4. novcmbra 1889. Zur Püege und Conservierung: fles Mnnües mifl k Zatine. Dr. Duflo'» Mundwasser, ein vorzügliches Mundwasser, erhält die Zähne gesund, erfrischt das Zahnfleisch, verhütet die Fäulnis und stillt die Schmerzen ; ein Flacon 60 kr. Anatherin-Mundwasser nach Popp; ein Flacon 40 kr. Anatherin-Mundwasser von Popp in Flacons zu 50 kr.. 1 fl. und 1 fl. 40 kr. Balioyl-Mundwasser, ein Flacon 50 kr. Kothe'a Mundwasser, ein Flacon 35 kr. Rösslers Mundwasser, ein Flacon 35 kr. Palohels Mundwasser, ein Flacon 1 fl. Dr. Heiders Zahnpulver, das bequemste, gesundeste und billigste Zahn-Reinigungsmittel, bei dessen Gebrauch man die Zähne bis in das hohe Aller unverdorben erhält! Eine Schachtel 30 kr. Salioyl-Zahnpulver, eine Schachtel 30 kr. Zahnpasta, Odontoimegma genannt, sehr beliebtes und vortheilhaftes Mund-und Zahn-Reinigungsmittel; in Porzellan-Dosen a 60 kr. Zahnpasta von Popp, a 35 kr. Zahnpasta von Suin de Boutemard, a 38 und 70 kr. Zahnpasta von Pseffermann, a 1 fl. Zahnplombe von Popp zum Selbstplombieren der Zähne, in .Cartons k 1 fl. Odontln, ein vorzügliches Mittel gegen Zahnschmerz, ein Flacon 10 kr. Zahntropfen gegen alle Art von Zahnschmerzen, ein Flacon 30 kr. Oaohu (Mundpillen), in Dosen k 30 kr. (5327) 5 JLamlNcliufYN- Apotheke zu Hariahilf des Ludwig Groetschel, Apotheker Laibach, itathliaiinplatz IVr*. 11. (5417) Nr. 5164. Curatorsbestellung. Vom l. k. Bezirlsgrlichte Idria wird brlannt gemacht: Es jei für die vststolbens,, Maria. Elisabeth. Agiles lnid Martin Mrak und Alltun Mozrl Hcrr Paul Gruden zum Eurawr »6 »l:lum bn December 1889. _____________ 'Mt7s3^3 Nr. 9249. Curatorsbestellunj,. Der executive Realfeilbietn„gsbescheib Z 8491 6e 1889 für die verstorbenen Tablllargläubiger Ios^f Majerle. Ivana ssal'jam. Margaretha Fabjani und Fran, cisca Fabjani. alle von Tfäiernembl. dann Johann Fux r»ou Seunc Nr. 22, Ialob Simonie von Podreber und Johann Grc« aoric von Weinberg wird d^m hiemit bestellten Curator »6 »clum Stefan Zu-pancit von Tschernembl zugestellt. K. k. Bezirksgericht Tscherncmbl, am 19. November 188N. (5430) 3—1 Nr. 26.650. Curatorsbestellullg. Urber die Klaae des Johann I^ek von Hrastje pcilo. Anellenilung des Ei. genlhllmsrechtes bei den Nealitäteu Ein lageZZ. 110 und 111 der Catastral. gtmeillde St. Martin an der Save nmrde drm unbekannt wo befindlichen Geklagten Primus Mar», respective dessen unbe> lallntiN Erben und Rechlsnachfola/rn. H,rr Johann Slapüicar. Gemeindevorsteher von Moste, znm Curator aä »clum bestellt und demselben der difsqerichlliche ttlagsbescheid vom 15. November 1889, Z. 26.650. zugrfertigt. K. t. städt.deleg. Veziltsgericht Lai» bach, am 15. November 1889. "(5026) 3-1 Nr. 7925. Reassumierung zweiter exee. Feilbietung. Vom l. k. Bezirksgerichte Laas wird bekannt gemacht: Es sei über Ansuchen des l. l. Steucr» amts Laas (in Veitrelung des hohen l. k. Aelars) die mit d^m Bescheide vom 25. Februar 1889. Z. 1210. bewilligte und mit Bescheid vom 17. Juni 1889. Z. 4033, sistierte zweite executive Feilbie» tung der dem Barthelmä Strulelj als grundbücherlichen und Lucas Selnel als faclischm Vrsihrr gehörigen, gerichtlich auf 1695 ft. geschätzten Realität Onind. buchs-Einlage-Z. 24 der Eatastral« gemeinde Struleldorf mit dem vorigen UnHange auf den 3. Februar 1890. vormittags 9 Uhr. reassumiert worden. K. l. Bezillsgericht Laaö, am 20sten November 1889. Gegen Diphtheritls,;! tarrhaliscben Affectionen der AtbmungH-urganu haben wir in den Theer-Pastillen des Apothekers Plocoli In Lalbaoh ein ausgezeichnetes Mittel, um dieselben zu bekämpfen und ihnen vorzubeugen. Eine Schachtel 25 kr. Auswärtige Aufträge werden umgehend effectuiert. (&07s» ist__t YBlIllrfiiliPD|S-PillBI^: haben sich bei Stuhl Verstopfungen,' 1 KopfBchmersen, Blutwallungen, ' ' Schwere in den Gliedern, verdorbenem ( 1 Magen, Appetitlosigkeit, Leber- und ' i Nierenleiden etc. stets bewährt und i i übertreffen durch sichere Wirkung alle < i anderen, durch die Reclame no schwuug-, ! voll gepriesenen Mittel. Da dieses Präparat in der Apotheke selbst erzeugt wird, stellt «ich der Preis einer Schachtel nur ( 1 auf 21 kr., einer Roll« mit 6 Schachteln ( 1 auf 1 fl. 5 kr. Zu haben in der < \ Apotheke Trnköczy ! 1 neben dem Bathhause in Laibach.' * Isf* Pottversendung umgehend. "^| (5441) 3—1 9^r. 4252. Drm Sofef unb ber Wlaria lerfal Don <3tranr unb 9^edit«nQd)foIqrrn un« bffanntcn Wufentbaltc« tourbe ^ernfj SRrflun oon 6enofrt|^ ^iim (Juiotor ad actum bestellt unb bemfrlben bie SReaU fetlhiftiingÄbfjcbeibe oom 7. October 1889, 3. 3982, jsugefleUt. Ä. (. tfkjirf&geridjt ©enofet|(^, am 19. October 1889. (5317) 3—1 S^r. 2437. ^utatel^^er^ängung. 5)qS f. f. Lanbe*gericbt in Saibad^ f)at mit bcr (Sntjc^eibung oom 7. X'tcember l 3-, 'S- "21' tDiofr ^»brra« öübnou Don Äreii/i 9Jr. 21 torgm Sörrjchtufiibunq bie Kuratel ö.rt^ängt, unb r& tunrbe it)m ^er ©runbbffi^er ÄnbnaS öobnou oon Ärru^ at* (Jtirator bestellt. St. f. ©ejirfzqericbt in Memnarftl, am 14. X)ecfDib«r 1889. "(5252) 3—1 102077 Razglas. Dovolila se je na prošnjo c. kr. davkarije v Crnomlji (notn. visokega c. kr. erarja) izvršilna prodaja na 220 goldinarjev cenjenega, pod vložno št. 86 katastralne obèinc Dolenja Pod-gora vpisanega zemljisèa na Katarino Bukovac iz Žagojzdaca 6t. 22, in »e doloèujela dneva na 2 9. j anu varj a in na 28. februvarja 1890. 1., vsakikrat ob 10. uri dopoludne pri tukajšnji sodniji s pristavkom, da »e more omenjeno zemljišèe pri drugi dražbi pod ceno izvesli. Dražbeni pogoji in izpisek iz zem-Ijiäkih knjig so lukaj na vpogled raz-položeni. C. kr. okrajno sodiäce v Crnomlji dne 29. oktobra 1889.